Was Worte manchmal nicht zu leisten vermögen,
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 11. Oktober 2008 07:52
vermag vielleicht die Erfahrung
From house to house
geschrieben von: . +
Datum: 04. Oktober 2008 16:07





Re: From house to house - deutsche Version
geschrieben von: . +
Datum: 05. Oktober 2008 22:08
Die Stadt hallte wider von dem fürchterlichen
Ruf
Der Wachturm!
und in den schrecklichen Gegenden,
wo in den dunklen Gassen die Krankheit Religion geboren ward,
regierten fortan Furcht, Schrecken und Aberglaube.
-----------------------------------------------------------------------------------------
Die Glaubensorganisation der Zeugen gehört zu den hartherzigsten die man in unserem Land
finden kann.
Ein User schreibt etwas über eine Beobachtung die er im Zusammenhang mit Jehovas Zeugen
gemacht hat:

Re: ma sim ba bele
geschrieben von: Frau von x
Datum: 11. Oktober 2008 13:37
Hallo "+", die Version gefällt mir besser.
Die Bilder sind gut gewählt und perfekt auf die Musik abgestimmt.
Allen ein schönes Wochenende!
Re: ma sim ba bele
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 11. Oktober 2008 15:50
Hallo "+",
sind die beiden Filme eine gefühlsmäßige Aufarbeitung davon?
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=16121.msg370643#msg370643
"Denunziantentum" oder "das Prinzip der sich selbstüberwachenden Gesellschaft"
geschrieben von: . +
Datum: 25. Oktober 2008 19:17
Erwachet Dezember 2008
Seite 19

Zitat:
Seite 21

Zitat:
Aus dem Befund, dass die Gestapo in der Mehrzahl der Fälle nicht von sich aus tätig wurde, sondern auf Denunziationen der Bürger reagierte, folgert: Die Gestapo hatte der Bürger bedurft, um effektiv arbeiten zu können.
Und: die Mehrheit der Bürger ist dem Regime gegenüber loyal gewesen.
Die Deutung, es handele sich um eine loyale Mehrheit, wird durch die gewählte Begrifflichkeit der sich selbstüberwachenden Gesellschaft impliziert.
Und sie wird auch von mehreren Autoren nahe gelegt, - darunter auch Gellately, wenn er schreibt, der hohe Anteil von Denunzianten unter den Gestapo-Fällen spiegele eine beträchtliche, breite Beteiligung der Bevölkerung an dem Terror-System wider
Vgl. u.a. Robert Gellately, Gestapo, S. 162; Robert Gellately, Backing Hitler, S. 187
Vgl. Robert Gellately, Denunciations in Twentieth Century Germany, S.191.
Ähnlich auch Jens Gieseke, Mielke-Konzern, Stuttgart und München 2001, S 116
Seite 20

Zitat:
Die Folge des Denunziantentums, das sich in den Jahren der NS-Herrschaft etabliert hatte war, das der Nachbar aus Fanatismus oder egoistischen persönlichen Motiven schnell zum Verräter seines Bekannten wurde.
Dies bedeutete, dass vor allem gegenüber dem Nachbarn oder in öffentliche Einrichtungen wie Luftschutzbunker, beim Einkaufen oder andere Gelegenheiten, keine unbedachten Äußerungen gemacht werden durfte, weil regimetreue Zeitgenossen die Gestapo über solche Fälle schnell informierten.

Zitat:
Diejenigen, die dem System besonders loyal gegenüber standen, haben die Stabilisierung des Systems unter Umständen primär in anderer Weise begünstigt als durch Denunziationen:
Zum einen durch den informellen Druck, den sie ausübten - auf der Ebene verbaler Missbilligung und Empörung über abweichende politische Positionen. Oder auch durch die bloße Drohung, man werde die zuständigen Stellen informieren. Und zum anderen durch Bekundung von Zustimmung und regimekonsistente, öffentlich vorgetragenen Realitätsdefinitionen.
Das Netz sozialer Kontrolle und Regulierung im Alltagsleben ist subtiler, als es die bloße Betrachtung der formellen Kontrollinstanzen nahe legt.
siehe u.a. Elihu Katz und Paul F. Lazarsfeld, Personal Influence, New York 1964;
siehe auch Karl-Heinz Reuband, Die Bedeutung der Primärumwelten für das Wahlverhalten, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 23, 1971, S. 544-567
Seite 19

Zitat:
So sehr auch die Gestapo personell schwach ausgestattet war, so war sie doch nicht ohnmächtig und bedurfte allein der Bürger, um erfolgreich tätig zu werden.
Zum einen kultivierte sie dadurch den Ruf, allgegenwärtig und unerbittlich zu sein. Und dies mag für das Handeln der Bürger durchaus bedeutsam gewesen sein.
Denn wenn Menschen eine Situation als real definieren, ist sie auch real in ihren Konsequenzen. Zum anderen kompensieren personell schwach besetzte Institutionen oftmals ihre Defizite durch besonders repressive Maßnahmen. Je brutaler der Unterdrückungsapparat von Anfang an eingesetzt und je stärker die Bevölkerung eingeschüchtert wird, desto weniger Personal ist erforderlich.
siehe William I. Thomas, Person und Sozialverhalten, Neuwied 1965, S. 114

Zitat:
Das System sozialer Kontrolle im Dritten Reich beschränkte sich nicht auf die Gestapo. Neben der Gestapo hatten Blockwarte oftmals subtile Kontrollfunktionen inne, die kleinräumig den häuslichen und nachbarschaftlichen Bereich kontrollierten.
Allein die Blockwarte umfassten, alles in allem gesehen, Mitte der 30er Jahre schätzungsweise rund zwei Millionen Personen.
Die von ihnen gesammelten Informationen wurden standardisiert in Haushaltsbögen erfasst mit Fragen u.a. zur Art des im Besitz befindlichen Rundfunkgerätes und zur politischen Zuverlässigkeit.
Vgl. Detlef Schmiechen-Ackermann, Der Blockwart, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 48, 2000, S. 575- 602.
Vgl. den Abdruck in: Neuer Vorwärts. Sozialdemokratisches Wochenblatt Nr. 187 vom 10.1.1937, Wiener Library, London, PCI, Reel 11

Zitat:
Wer auf den Hitlergruß mit dem Tagesgruß antwortet, machte sich bereits verdächtig.
Wenn auch ein großer Teil der von der Gestapo erfassten und über Denunziation ermittelten Personen nicht einer Sanktionierung zugeführt wurden, da die Denunziationen für die Effektivität des Systems nicht strukturell zwingend waren.
Gleichwohl konnten sie eine gewichtige symbolische Funktion in der Herrschaftssicherung haben: Als Abschreckung für diejenigen, die auffällig geworden waren, und als Warnung an diejenigen, die bislang noch nicht mit der Gestapo in Kontakt gekommen waren.
Dirk Rebentisch, Beurteilung, S. 117
Erwachet 22.Mai 1969
Seite 4
Freiwillige oder erzwungene Gedankenkontrolle

Eine sich selbstgettoisierende und selbstüberwachende Gesellschaft, in der Kinder ihre
Eltern des Gedankenverbrechens denunzieren - Eltern Denunzieren ihre Kinder, Verwandte,
Freunde Geheimnisträger...
http://www.manfred-gebhard.de/Parsimony.20273.htm
Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 7.September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 07. September 2008 14:00
WT vom
15.JULI 2008 S.3-7:
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 7.September 2008
geschrieben von: . +
Datum: 07. September 2008 15:54
Zitat:
Frau von x
Dein Wunsch ist mir Befehl.

Mir soll dort etwas auffallen?
hmmm
das in dem neuzeitlichen Drama der Verkündiger eine Paperbackbibel in der Hand hat
und ich die jetzt auch gerne hätte?
Das Bild wurde nämlich wahrscheinlich in Amerika aufgenommen ( ...Fliegengitter Tür ...
)
In der englischsprachigen Bibel 2006er Baujahr sollen die eckigen Klammern bei den, von
der Wachtturm Gesellschaft eingefügten Wörtern, weggefallen sein.
Wenn alle schon wissen das ihre Bibel spiritistischen Ursprungs und ideologisch Verbogen
ist, dann kann man die Klammern auch weglassen.
Aber das meintest Du sicher nicht.
hmmm
Paulus hatte keine Krawatte?
Das der Photograph in der Wohnung des Wohnungsinhabers steht?
Der Wohnungsinhaber ist zwar garantiert Zeuge Jehovas, hat aber ein Bart?
Der Verkündiger zu dem Phototermin eine Bibel und einen Stift in der linken Hand hat?
Sorry ich muss passen.
Was hätte mir auffallen sollen?
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 7.September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 07. September 2008 19:47
Zitat:
. +
Das war mir noch nicht aufgefallen .
Mir geht es um folgendes:
Die erste Teilüberschrift lautete "Das apostolische Muster",
wofür das linke Bild steht.
Die zweite Teilüberschrift hieß "Ein neuzeitliches Heuschreckenheer"
und dafür das rechte Bild.
Auf beiden Bildern drei Personen. Aber entspricht das neuzeitliche auch dem apostolischen
Muster, wenn man das Geschlecht in Betracht zieht?
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 7.September 2008
geschrieben von: want2x@web.de
Datum: 07. September 2008 20:40
Was mir aufgefallen ist. Der letzte Satz im ersten
Abschnitt.
So, und nun lest bitte Johannes 13:35
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 7.September 2008
geschrieben von: . +
Datum: 08. September 2008 00:53
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 7.September 2008
geschrieben von: . +
Datum: 08. September 2008 01:03
1:0
Der letzte Satz des ersten Abschnittes lautet:
"Der Haus-zu-Haus-Dienst ist tatsächlich unser Markenzeichen geworden".
In Johannes 13:35 heißt es über die wahren Christen:
"Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch
habt.
Wachtturm 15.November 1961
Seite 699

Schreiben vom 11. Juli 1974 von Dr. Julius Mantey.
An die
Watchtower Bible & Tract Society
117 Adams St.
Brooklyn, New York 11201
Sehr geehrte Damen und Herren,
mir liegt eine Kopie Ihres Schreibens an CARIS, Santa Ana, Kalifornien, vor. Ich möchte
Ihnen mitteilen, dass ich nicht einverstanden bin mit Aussagen, die in diesem Brief
gemacht wurden und mit Ihrer Art, aus der griechischen Grammatik von Dana und Mantey zu
zitieren.
1. Zu Ihrer Aussage «ihr Werk erlaubt die Wiedergabe von Johannes 1,1, wie sie in der
Interlinear-Übersetzung
des griechischen Neuen Testaments steht.»
In unserer Grammatik haben wir nicht angedeutet, dass «ein Gott» eine zulässige
Übersetzung von Johannes 1,1 ist.
A. Wir hatten keine «Regel» aufgestellt, welche die Trinität unterstützt.
B. Auch haben wir nicht festgestellt, dass wir jemals diese Absicht hatten.
Wir haben nur die Fakten beschrieben, die sich aus der biblischen Sprache ergeben.
C. Ihr Zitat aus S. 148 stammte aus einem Absatz mit der Überschrift:
«Mit dem Subjekt in einem verbindenden Satz».
Dort wird an zwei Beispielen veranschaulicht, wie «der Artikel auf das Subjekt
verweist».
Aber in diesem Absatz haben wir nichts über das Prädikat gesagt, bis auf die folgende
Aussage:
«
wie es da steht, könnte die andere Person der Trinität in theos beinhaltet
sein.»
Ist das nicht das genaue Gegenteil von dem, was Ihre Übersetzung mit «ein Gott»
andeutet?
Sie haben mein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen.
Auf den Seiten 139 und 149 (VI) in unserer Grammatik haben wir erwähnt:
«
ohne den Artikel bedeutet theos das göttliche Wesen
theos en ho logos
hebt den Anteil Christi am göttlichen Wesen hervor.»
Unsere Deutung befindet sich im Einklang mit der in der New English Bible und der
Todays English Version;
«Was Gott war, das war das Wort»
sowie mit der von Barclay:
«Das Wesen des Wortes war dasselbe wie das Wesen Gottes», die Sie in Ihrem Brief an
CARIS zitiert haben.
2. Seit der Veröffentlichung von Colwells und Harners Artikeln in JBL (Journal of
Biblical Literature), insbesondere des Beitrags von Harner, ist es weder wissenschaftlich
noch vernünftig, Johannes 1,1 mit «das Wort war ein Gott» zu übersetzen.
Die Wortstellung hat eine solche Wiedergabe veraltet und unkorrekt werden lassen.
3. Ihr Zitat von der Regel Colwells ist unangemessen, weil darin nur ein Teil seiner
Erkenntnisse wiedergegeben
wird.
Weggelassen haben Sie die starke Einschränkung:
«Ein Prädikatsnomen, das dem Verb vorangeht, kann nicht als unbestimmtes oder
qualitatives Subjekt übersetzt werden, nur weil der Artikel fehlt.»
4. Prof. Harner (in: JBL, Bd. 92,1, 1973) ist über die Forschung von Colwell hinaus
gegangen und hat entdeckt, dass Prädikatsnomen ohne Artikel vor dem Verb hauptsächlich
dazu dienen, das Wesen oder den Charakter des Subjekts
auszudrücken.
Er konnte das bei 53 Texten im Johannesevangelium und bei acht im Markusevangelium
nachweisen.
Beiden Wissenschaftlern zufolge setzten die Schreiber der Evangelien das Prädikatsnomen
regelmäßig hinter das Verb, wenn sie eine Unbestimmtheit ausdrücken wollten.
Für Colwell und Harner ist theos in Johannes 1,1 nicht unbestimmt und sollte deshalb
nicht übersetzt werden mit «ein Gott».
Heute scheinen allein die Autoren der Wachtturmgesellschaft eine solche Übersetzung zu
befürworten.
Die Beweise sprechen offenbar zu 99 Prozent gegen sie.
5. In Ihrem Brief schreiben Sie, dass der heilige Text selbst die Richtschnur sein solle
und «nicht ein Handbuch
mit Regeln».
Wir sind Ihrer Meinung.
Aber unsere Studien beweisen, dass die Zeugen Jehovas das genaue Gegenteil tun, wenn der
«heilige Text» nicht mit ihren eigenen häretischen Auffassungen übereinstimmt, wie zum
Beispiel die Übersetzung von kolasis mit Abschneidung, obwohl die
Lexika als einzige Bedeutung dieses Wortes «Strafe» angeben.
Die Fehlübersetzung von ego eimi mit «ich bin gewesen» in Johannes 8,58 ist ein
weiteres Beispiel, oder die Hinzufügung von «für alle Zeit» in Hebräer 9,27, obwohl
im griechischen Neuen Testament nichts diese Wiedergabe unterstützt, oder der Versuch,
Christus herabzusetzen, indem arche tes ktiseos fehlerhaft mit «Beginn der Schöpfung»
übersetzt wird, obwohl Christus gepriesen wird als «der Schöpfer aller Dinge (Johannes
1,2) und als «Gott gleich» (Philipper 2,6), bevor Er sich erniedrigte und hier auf Erden
in einem menschlichen Körper lebte.
Mit Ihrem Zitat «der Vater ist grösser als ich» (Johannes 14,28) wollen Sie beweisen,
dass Christus nicht Gott gleich war, aber Sie übersehen dabei die Tatsache aus Philipper
2,6-8, denn zum Zeitpunkt, als Er diese Worte aussprach, befand Er sich noch im Zustand
der freiwilligen Erniedrigung.
Dieser Zustand endete, als Er in den Himmel auffuhr.
Warum versuchen Sie, die Menschen bewusst zu täuschen, indem Sie in Lukas 23,43 nach
«heute» absichtlich ein Komma setzen, obwohl in den griechischen, lateinischen,
deutschen und allen englischen Übersetzungen mit Ausnahme der Ihrigen
und sogar im griechischen Text Ihrer Interlinear-Übersetzung das Komma nach lego (ich
sage) steht und der Satz demnach heißen muss:
«Heute wirst du mit mir im Paradies sein», wie auch in 2.Korinther 5,8:
«den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn».
Diesen Texten zufolge geht der erlöste Mensch nach dem Tod direkt in den Himmel, aber
diese Lehre stimmt nicht überein mit Ihrer Auffassung, dass der Tod bis zur Auferstehung
alles Leben beendet (vgl. Psalm 23,6 und Hebräer 1,10).
Das sind nur wenige Beispiele für Fehlübersetzungen und Pervertierungen des Wortes
Gottes durch die Wachtturmgesellschaft.
Angesichts der oben angeführten Tatsachen und weil Sie in Ihren Zitaten meine Aussagen
aus dem Zusammenhang gerissen haben, fordere ich Sie hiermit auf, das Grammatikhandbuch
des griechischen Neuen Testaments nicht mehr zu zitieren, so wie Sie es 24 Jahre lang
getan haben.
Weiter fordere ich Sie auf, von nun an dieses Werk oder mich in Ihren Publikationen nicht
mehr zu zitieren.
Außerdem verlange ich von Ihnen eine sofortige und öffentliche Entschuldigung in Ihrer
Zeitschrift Der Wachtturm, weil meine Worte für das Fehlen des Artikels vor theos in
Johannes 1,1 nicht relevant waren.
Ich bitte Sie ferner, in einem Schreiben an CARIS zu erklären, dass Sie meine «Regel»
missbraucht und falsch zitiert haben.
Auf der Seite vor der Einleitung zu der Grammatik stehen die Worte: «Alle Rechte
vorbehalten - Reproduktionen
dieses Werkes sind nicht zulässig ohne die Genehmigung des Verlags.»
Wenn Sie eine solche Genehmigung haben, schicken Sie mir bitte eine Fotokopie.
Wenn Sie meinen Forderungen nicht nachkommen, werden Sie die Folgen zu tragen haben.
Hochachtungsvoll
Julius R. Mantey
Zitat:
. +
Ich meine, die Haus zu Haus Verkündigung gab es in der apostolischen Zeit nicht.
Zitat:
Waren Frauen nicht in der Bibel sogar Lehrer und Propheten?
Ja!
Richter 4:14
,,Debora sprach nun zu Barak: ,,Mache dich auf, denn dies ist der Tag, an dem Jehova
Sisera bestimmt in deine Hand geben wird. . . ."
>>> http://www.ekd.de/propheten/debora.html
Hallo "+"!
Warum zeichnet die WTG auf Bild 1 - apostolische Zeit - keine Frau ein? Das hat
sicher einen Grund.
Weshalb Bild 2 eine weibliche Person zeigt, sehe ich so: Frauen tragen die Hauptlast des
Predigtdienstes.
Stichpunkt: Frau
Einsichten über die Heilige Schrift Band I S.767
,,Männer dienen
als Aufseher und Dienstamtgehilfen.
In der Erörterung über die ,,Gaben in Form von Menschen", die Christus der
Versammlung gibt, werden keine Frauen erwähnt. Die Worte für ,,Apostel",
,,Propheten", ,,Evangeliumsverkündiger", ,,Hirten", und
,,Lehrer" haben alle männliches Geschlecht (Eph 4:8, 11) Epheser 4:11 wird in
der American Translation wie folgt wiedergegeben: ,,Und er hat uns einige Männer
als Apostel gegeben, einige als Propheten, einige als Missionare, einige als Hirten und
Lehrer." (Vgl. NW; ferner Ps 68:18.)"
,,Evangeliumsverkündiger" dürfen also nach Epheser 4:11 nur Männer sein?
Re: Wachtturmartikel / Lehren für uns
geschrieben von: Frau von x
Datum: 13. September 2008 11:26
WT vom 15.JULI 2008 S.26-28
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 14.September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 14. September 2008 13:15
WT vom
15.JULI 2008 S.7-11
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 21.September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 21. September 2008 13:35
WT vom
15.JULI 2008 S.12-16:
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 28.September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 28. September 2008 08:38
Siehe hier:
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,4077,4218#msg-4218
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 28.September 2008 / Ergänzung
geschrieben von: Frau von x
Datum: 28. September 2008 13:17
Zitat:
S.18-21:
6 Seit 1914 Gottes Königreich im Himmel aufgerichtet worden ist,
sind die Zweige des "Senfbaums" in einem Ausmaß gewachsen, dass alle
Erwartungen übertroffen hat. ... Die kleine Gruppe Gesalbter,
die das Königreichswerk Anfang des 20.Jahrhunderts anführte, konnte nicht ahnen, dass
sich 2008 rund 7 Millionen Zeugen Jehovas in über 230
Ländern und Territorien daran beteiligen würde - ein erstaunliches Wachstum, ... !
7 Ist das Wachstum damit
zu Ende? Nein. Eines Tages werden die Untertanen des
Königreiches Gottes die ganze Erde bevölkern. Niemand wird sich dem Königreich mehr
widersetzen. Erreicht wird das ... dadurch, dass der Souveräne Herr Jehova in das Weltgeschehen eingreift. ...
12 ... Auch wenn ein
Sinnbild an einer Stelle für etwas Negatives steht, kann dasselbe Bild an anderer Stelle
eine positive Bedeutung haben. ...
14... An dieser
erstaunlichen Ausdehnung des Königreichswerkes beteiligt zu sein ist bestimmt eine große
Ehre!
16 Mit dem Schleppnetz,
werden Fische von jeder Art zusammengebracht. Jesus sagte weiter: "... Die Engel
werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten trennen ... . ..." (Mat. 13:48-50).
17 Ist mit diesem Trennen
das endgültige Gericht an den Schafen und Böcken gemeint, das nach Jesu Aussage
stattfinden soll, wenn er in seiner Herrlichkeit kommt? (...). Nein, dieses endgültige
Gericht findet beim Kommen Jesu während der großen Drangsal statt. Im Gegensatz dazu
geschieht die Trennung, von der im Gleichnis vom Schleppnetz die Rede ist, "beim
Abschluß des Systems der Dinge". Das ist die Zeit, in der wir jetzt leben und die in der großen Drangsal ihren Höhepunkt
findet. ...
21 Aber wie ermutigend ist
es doch, zu sehen, wie viele brauchbare Menschen Jehova zu sich zieht! (...). Das hat in
einem Land nach dem anderen zu erstaunlichen Zunahmen geführt. ... Da wir das miterleben,
sollte sich jeder von uns angespornt fühlen, ... .
... "
Hervorhebung von mir
PS. Danke "+", für deine gute Vorarbeit und allen einen schönen Sonntag!
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 28.September 2008 / Ergänzung
geschrieben von: . +
Datum: 28. September 2008 13:32
Schon längst Überfällig

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 28.September 2008 / Ergänzung
geschrieben von: want2x@web.de
Was ich schlimm fand, das war der
Absatz, in dem so ungefähr stand, dass die "unbrauchbaren Fische" aussortiert
werden... Also gnadenlos wird hier so etwas wie ein Vorurteil gefällt.
Es steht niemandem zu, Menschen auszusortieren. Sagt man heute, man dürfe nicht in Schafe
und Böcke trennen, so darf man aber Fische aussortieren!?
Im Hölle-WT (recht neu, rotes Cover) ist eine Leserfrage, ob ZJ glauben, nur sie würden
überleben. Ok, das ist der extere WT aber muss ehrlich sagen, die Punkte, die darin
aufgeführt werden, sind gut.
Bei einem Punkt musste ich aber lachen. Der hieß so ungefähr:
Statt auf Gottes Regierung/Königreich zu hoffen, setzen immer mehr Menschen ihr Vertrauen
in Organisationen, die von Menschen gegründet wurden.
Dazu möchte ich den Satz anhängen, der auf dem diesjährigen Bezirkskongress wörtlich
so lautete:
"Man kann folglich die Wahrheit nur in Verbindung mit der durch den Heiligen Geist
geleiteten Organisation Jehovas finden."
Daran angeknüpft der Satz, wir können Schlüsse ziehen und uns entscheiden, alle
aufrichtig interessierten Menschen darauf aufmerksam zu machen.
..............................
So... Halt!? Wie war das?! Was verkünden wir? Das Königreich, Jesus als König,
Loskaufsopfer? Nein, nun anscheinend, dass man die Wahrheit nur durch die WTG kriegen
kann.
2. Petrus 2:1:
"Es gab indes auch falsche Propheten unter dem Volk, wie es auch unter euch falsche
Lehrer geben wird. Ebendiese werden unauffällig verderbliche Sekten einführen und werden
sogar den Besitzer verleugnen, der sie erkauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über
sich bringen."
Johannes 14:6 sagt auch: niemand kommt zum Vater, außer durch mich
1. Timotheus 2:4-7... Spricht davon, dass alle gerettet werden sollen und eine genaue
Erkenntnis der Wahrheit kriegen sollen. Und:
5 Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch,
Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben
hat [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 7 Für dieses
Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt (...)
Was sagt Paulus? Der Mittler (also Weg zur Rettung) ist Jesus, dessen Opfer predigt er, ja
dazu ist er ausgesandt worden.
Gut Nacht.
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 28.September 2008 / Ergänzung
geschrieben von: Frau von x
Datum: 29. September 2008 19:19
Zitat:
want2x@web.de
Im Absatz 18 werden diejenigen genannt, die
- das Gedächtnismahl besuchen
- in die Zusammenkünfte kommen
- und die Bibel studieren.
Der Absatz 19 spricht von denen, die
- aufgehört haben zu studieren
- und nicht die Religion ihrer Eltern annehmen wollen.
Früher hat man die im Abs. 18 Beschriebenen als zukünftige Zeugen gehandelt, heute
werden sie ebenfalls wie die im Abs. 19 Genannten, als "unbrauchbare Fische"
bezeichnet und "landen letztlich in dem symbolischen Feuerofen, der ihre künftige
Vernichtung darstellt", wenn sie sich nicht den "Versammlungen der
Christen" anschließen.
Zitat:
Es steht niemandem zu, Menschen auszusortieren.
Offenbar doch und das im Namen Gottes.
Zitat:
Sagt man heute, man dürfe nicht in Schafe und Böcke trennen, so darf man aber Fische aussortieren!?
Wenn man sich selbst als Elite ansieht, schon. Anmaßung pur.
Re: Traktataktion 20.10-16.11.08: "Hätten Sie gern eine Antwort?"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 04. Oktober 2008 14:34
Zitat:
want2x@web.de
Traktat der WTG (2008): Hätten
Sie gern eine Antwort?
,,Schließlich gibt es Tausende von Büchern, die
eine Antwort versprechen. Allerdings widersprechen sich diese Bücher oft."
________________________________________________________________________________________________________
Wachtturm 15.Juli 2008 S.20
,,17 Ist mit diesem
Trennen das endgültige Gericht an den Schafen und Böcken gemeint, das nach Jesu Aussage
stattfinden soll, wenn er in seiner Herrlichkeit kommt? (Mat. 25:31-33). Nein, dieses endgültige Gericht findet
beim Kommen Jesu während der großen Drangsal statt. Im
Gegensatz dazu geschieht die Trennung, von der im Gleichnis vom Schleppnetz die Rede ist,
,,beim Abschluss des Systems der Dinge". Das ist die Zeit, in der wir jetzt leben und die in der großen Drangsal
ihren Höhepunkt findet. Wie findet denn heute ein Trennungswerk statt?
17. In welcher Zeit findet die Trennung statt, von der im
Gleichnis vom Schleppnetz die Rede ist?"
_________________________________________________________________________________________________________
WTG-Buch 1984: Überleben
und dann eine neue Erde S.120
,,14 Wenn die
,,Böcke" in die ,,ewige Abschneidung" gehen, in eine Vernichtung, die so
vollständig ist wie durch Feuer, werden die ,,Schafe" von dem messianischen König
beschützt werden (Matthäus 25:41,46; vergleiche Offenbarung 21:8). Ohne je sterben zu
müssen, werden sie während der großen Drangsal am Leben bewahrt und so die herrliche
,,neue Erde" erleben, die frei sein wird von dem bösen Einfluß Satans und seines
bösen Systems der Dinge. Dieser Segen wird ihnen zuteil, weil sie jetzt die
richtige Entscheidung in der Königreichsstreitfrage treffen.
15 Es wäre ein
schwerwiegender Fehler, zu denken, daß dieses Gleichnis erst später, vielleicht während
der Tausendjahrherrschaft Christi, Anwendung finden könnte, da die Vernichtung der
,,Böcke" eine ewige Vernichtung sei. Im Gegenteil - Jesus führte dieses Gleichnis
als einen Bestandteil des Zeichens des ,,Abschlusses des
Systems der Dinge" an (Matthäus 24:3). Was er beschreibt, ereignet sich, nachdem er inthronisiert ist, doch während
seine ,,Brüder" noch im Fleische sind und die von ihm erwähnten Mühsale erleben.
Wir leben in dieser Zeit, und sie läuft jetzt schnell ab. Wie wichtig ist es daher, daß
wir nicht nur unser volles Vertrauen auf das Königreich setzen, sondern auch anderen
helfen zu verstehen, wie wichtig es ist, dies jetzt
zu tun.
15. (a) Woher wissen wir, das dieses Gleichnis gegenwärtig
Anwendung findet?"
>>> http://forum.mysnip.de/read.php?27094,14539#msg-14539
Re: Wachtturmartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 17. Oktober 2008 10:32
WT vom 15.AUGUST 2008 S.29:
UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 11. September 2008 10:53
KD S.2
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: want2x@we
Datum: 11. September 2008 11:32
Mir kommt's schon wieder hoch...
"Vortrag, gestützt auf den Wachtturm"...
"Mit der Zeit erfüllt der Studierende wahrscheinlich die Voraussetzung für den
Predigtdienst". Wer gibt denn die Befugnis, Anforderungen festzulegen?!
"Bald wird..." Wie oft denn noch!?
Zum ganzen Thema eine Bibelstelle. 2. Korinther 3:5 (evangelistische Übersetzung):
"Nicht dass wir von uns aus dazu fähig gewesen wären und uns selbst etwas
zuschreiben könnten: Nein, unsere Befähigung kommt von Gott."
Der aktuellste Studien-WT schreibt allerdings auf einer seiner letzten Seiten,
Zusammenfassung Korintherbrief, dass dieser Vers heißt, unsere Befähigung sei von Gott,
dem Geist und der Organisation.
Nun ja, das steht da halt nicht in dem Text drin, ist aber mal wieder egal.
Grüße
Marcilo
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 17. September 2008 11:22
KD S.3:
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 25. September 2008 10:59
KD 2S.
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 25. September 2008 11:15
Zitat:
Frau von x
Zur Veranschaulichung. Der genannte Vater und seine Erhahrungen, dürften
sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Zeit der Weltwirtschaftskrise in den USA
beziehen.
Die allerdings, haben noch andere dort mit erlebt. Hautnah miterlebt.
Einer von ihnen William Schnell mit Namen.
Und in seinem Erinnerungsbuch kommt er auch darauf zu sprechen.
Etwa mit der folgenden Aussage:
Im Staat Georgia kamen wir einmal in eine ganz
trostlose Gegend, in der es einfach nichts gab, womit wir hätten Handel treiben können.
Hier lebte eigentlich jeder von der Wohlfahrt. Es sah ganz so aus, als wenn wir
schnellstens aufbrechen und ein anderes Gebiet aufsuchen müßten. Das ging uns sehr gegen
den Strich, denn die Reise von einem Platz zum anderen war immer ziemlich kostspielig, da
wir nie unmittelbar angrenzende Gebiete bearbeiteten.
Deshalb schlug ich vor, zunächst eine zweitägige Erkundungsfahrt zu unternehmen. Ich
hatte bald heraus, daß auf fast jedem Hinterhof ein oder zwei alte Autos standen. Da kam
ich auf eine Idee! Bei einer Untersuchung solcher Wracks stellte ich fest, daß die
meisten noch ihre alten Batterien und oft auch die vernickelten Kühler besaßen. Ich fuhr
in die Kreisstadt, wo ich bald mit einem Garagenbesitzer einig wurde. Er versprach, alte
Batterien zum Preis von je dreißig Cents und Kühler zu achtzig Cents das Stück
abzunehmen.
Sehr bald schon verkauften wir täglich etwa fünfundzwanzig Bücher, wobei wir die
Batterien mit fünfundzwanzig Cents und die Kühler mit fünfundsiebzig Cents in Zahlung
nahmen. Man muß die Gesichter dieser armen Farmer in Georgia gesehen haben, als wir ihnen
eines unserer Bücher für eine Batterie und drei Bücher für einen Kühler anboten! Sie
glaubten wohl, daß wir nicht ganz richtig im Kopf seien. Jedenfalls nahmen sie die
Bücher freudig an, zumal sie jetzt ja viel Zeit zum ,,Studieren" hatten.
So erreichten wir selbst an dieser fast aussichtslosen Stelle das Hauptziel der
Gesellschaft: die Errichtung hoher Bücherstapel in den Häusern zur Schulung der
Menschen! - und zugleich finanzierten wir unsere Spesen."
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 01. Oktober 2008 11:15
KD S.1:
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 01. Oktober 2008 11:36
Zitat:
Frau von x
Sorry, die Korrektur wurde dann ersatzweise, noch vorgenommen.
Ich hoffe aber, dass im eingeloggten Modus, jeder registrierte User, seine Beiträge, wenn
denn nötig, selbst korrigieren kann?!
Neuere WTG-Publikationen, habe ich (für meine Person) nicht immer zeitgleich griffbereit.
Einiges mit erheblicher zeitlicher Verzögerung.
Insofern kann ich die Frage nur an die weiterreichen", denen die Sachen früher
zugänglich sind.
Auch ist ja mein eigener Kommentierungs-Schwerpunkt, mehr auf die historischen"
Sachen ausgerichtet (zumindest was WG-Quellen anbelangt).
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 01. Oktober 2008 16:18
Zitat:
Drahbeck
Danke, Manfred für die Korrektur.
Mein Mann meinte, daß du da im nachhinein nichts mehr machen kannst.
Ich glaubte mich aber zu erinnern, schon einmal eine Änderung deinerseits bei jemandem
bemerkt zu haben und hatte ausnahmsweise mal recht.
Zitat:
Insofern kann ich die Frage nur an die weiterreichen", denen die Sachen früher zugänglich sind.
Die Frage war auch weniger an dich gerichtet, da man sehen kann, daß du mit dem, was du alles tust, völlig ausgelastet sein mußt.
Zitat:
Auch ist ja mein eigener Kommentierungs-Schwerpunkt, mehr auf die historischen" Sachen ausgerichtet (zumindest was WG-Quellen anbelangt).
Für das was du, nicht nur in dieser Hinsicht leistest, meinen Dank und Respekt.
Viele Grüße!
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 01. Oktober 2008 16:33
Zitat:
Frau von x
Zu den Optionen dieses Forums gehört auch die Möglichkeit für
eingeloggte User, ihre eigenen Beiträge noch nachträglich verändern zu können.
Das kann zwar auch außer Betrieb gesetzt werden. Wurde aber noch nie, und ist auch nicht
beabsichtigt.
Aber Voraussetzung ist allerdings: Der Betreffende muss eingeloggt sein.
Da man (meistens) tagsüber auch im Nicht-Eingeloggten Modus schreiben kann, ist aber zu
beachten, dass es dann nicht geht.
Wer im Gast-Status schreibt hat diese Möglichkeit nicht.
Und es ist auch zu beachten: Auch die zu korrigierenden Postings mussten im eingeloggten
Zustand abgesandt worden sein.
Es nützt also nichts, sich jetzt zwar einzuloggen, aber zu versuchen, einen Beitrag zu
bearbeiten, den man mal im Nicht-Eingeloggten Zustand abgeschickt hatte.
Das Forensystem seinerseits fügt dann noch eine Notiz (automatisch) mit an, wie oft ein
Beitrag bearbeitet, und wer der letzte Bearbeiter war.
Für letzteres kommen allerdings nur zwei Bearbeiter in Betracht.
Entweder der eingeloggte User des Betrages: oder der Forenadministrator.
In beiden Fällen ist lesbar, wer denn die letzte Änderung vorgenommen hatte.
Freundliche Grüße!
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 08. Oktober 2008 12:37
PROGRAMM DER ZUSAMMENKÜNFTE
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 09. Oktober 2008 11:45
Woche vom 6.Oktober
KD S.4:Wo bekomme ich denn die ganze Ausgabe vom
Königreichsdienst Sept. 2008 zum Nachlesen, kommt man ja so leicht nicht ran!!
gibt es einen link zu den Kö-reichsdiensten allgemein?
gruß h.a.
Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für September 2008
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 27. Oktober 2008 20:21
Meines Wissens gibt es keine Links für die KD
allgemein. Auch aus Urheberrechtlichen Gründen.
Zitierungen liegen unterhalb dieser Schwelle.
Es gibt auch keine neueren WT und Erw. als Komplettangebote im Netz.
Aber letztere gibt es seit einiger Zeit als Audio-Dateien zum anhören, seitens der WTG.
Auf den KD wird sie das aber kaum ausweiten, was auch offenkundig ist.
Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 5.Oktober 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 04. Oktober 2008 21:57
WT vom 15.AUGUST 2008 3-7
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 5.Oktober 2008
geschrieben von: want2x@web.de
Datum: 04. Oktober 2008 22:39
"Vielmehr wird uns unsere Loyalität
veranlassen, demütig abzuwarten, bis Jehova die Angelegenheit klärt. "
Gegenüber wem sollen wir loyal sein? Sklave oder Jehova?
(2. Petrus 2:1)
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 5.Oktober 2008
geschrieben von: prozessor
Datum: 05. Oktober 2008 08:48
Die Herrschaft von König Jerobeam
[des "treuen und verständigen Sklaven"] hätte Gottes Volk eine gewisse
Erleichterung bringen können. Stattdessen stellte sein Verhalten ihre Loyalität Gott
gegenüber auf eine weitere Probe. Nicht zufrieden mit der Ehre und dem Prestige als
[künftiger] König, suchte Jerobeam [der "treue Sklave"] nach
Möglichkeiten, seine Macht zu festigen. ...
Auch heute darf Gottes Volk den Einfluss von Abtrünnigkeit und falscher Religion nicht
unterschätzen. ... Die Geistlichkeit der Christenheit[, der "treue und verständige
Sklave" der Zeugen Jehovas] und auch andere maßen sich an, die wahre Priesterschaft
zu sein. Doch nur unter echten Christen sind wahre Gesalbte zu finden,
...
Gleich den treuen Leviten im 10.Jahrhundert v.u.Z. lassen sich loyale Diener heute nicht
von abtrünnigem Gedankengut täuschen. Die Gesalbten und ihre Gefährten im Glauben
weisen abtrünnige Vorstellungen entschieden von sich. ... Wir lehnen die verdrehten
Ansichten derer ab, die vorgeben, Gott zu dienen, durch ihr Verhalten aber nur Unehre auf
ihn bringen (...).
Denken wir auch einmal darüber nach, dass Jehova es aufrichtigen Menschen ermöglicht
hat, aus einer bösen Welt [Versammlung] sozusagen in ein geistiges
Paradies umzuziehen (...). Aus Dankbarkeit stehen wir eng zu dem "treuen und
verständigen Sklaven, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre
Speise zur rechten Zeit zu geben" [den Abtrünnigen, die uns die Augen
geöffnet haben]. Diesen [treuen und verständigen] Sklaven hat Jesus [bestimmt nicht]
"über seine ganze Habe" gesetzt. ... Selbst wenn wir persönlich einen
Standpunkt der Sklavenklasse einmal nicht ganz verstehen [gut finden]
sollten, ist das für uns also kein Grund, diesen abzulehnen [als Gottes
Kanal anzuerkennen] oder gar in Satans Welt [die Versammlung]
zurückzukehren.
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 5.Oktober 2008
geschrieben von: want2x@web.de
Datum: 05. Oktober 2008 21:34
Zitat:
prozessor
Noch gehe ich dort hin aber diese Konstellation gefällt mir gut. Immer
wenn ich mit welchen über meine Ansichten spreche kommt, dass der Sklave doch auch gute
Punkte, mit denen ich doch einig gehe, hat...
Aber die Versammlung betrachte ich trotzdem nicht als Satans Welt!!
Re: Nebenartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 10. Oktober 2008 11:25
WT vom 15.August 2008 S.30-32
Re: Nebenartikel
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 10. Oktober 2008 11:37
Zitat:
Frau von x
Die WTG-Heuschreckenplage hatte sich offenbar sogar bis in die seinerzeitige Sowjetunion
herumgesprichen.

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 12.Oktober 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 11. Oktober 2008 23:08
WT vom
15.AUGUST 2008 S.7-11
Thema:
Re: Lehren für uns
geschrieben von: Frau von x
Datum: 13. Oktober 2008 13:20
Zitat:
Frau von x
WT vom 15.AUGUST 2008
S.26-28:
DAS WORT JEHOVAS IST LEBENDIG
Höhepunkte aus den Briefen
an die Galater, Epheser, Philipper und Kolosser
Paulus hat gehört, dass einige Christen durch den Einfluss von Judaisten
von der wahren Lehre abgewichen sind. Deshalb schrieb er einen eindringlichen Brief, ... .
...
...
(Gal. 1:1-6:18)
...
:::
Lehren für uns:
1:6-9. Wenn es in der Versammlung zu Problemen kommt, müssen Älteste
unverzüglich tätig werden. Durch logische, biblische Argumente können sie falsche
Vorstellungen schnell widerlegen.
...
5:7-9. Schlechter Umgang kann uns daran 'hindern, der Wahrheit weiterhin zu gehorchen'.Wenn
wir klug sind, gehen wir solchen Personen aus dem Weg.
...
...
(Eph. 1:1-6:24)
...
:::
Lehren für uns:
4:8,11-15. ... Wir können "in allen Dingen durch Liebe in . . .
[Christus] hineinwachsen", indem wir denen, die unter uns die Führung innehaben, gehorchen und untertan sind sowie mit der Versammlung
zusammenarbeiten (...).
...
:::
...
(Phil. 1:1-4:23
...
:::
Lehren für uns:
1:3-5. Obwohl die Philipper nicht viel besaßen, waren sie großzügig
und gaben damit ein nachahmenswertes Beispiel (...).
:::
...
(Kol. 1:1-4:18)
:::
Antworten auf biblische Fragen:
2:8 - Worum handelt es sich bei "den elementaren Dingen der Welt", vor denen
Paulus warnte? Damit sind Elemente der Welt Satans gemeint, das heißt die
Grundprinzipien, die diese Welt beherrschen, von denen sie sich leiten lässt und sie
antreiben (...). Dazu gehören die Philosophien, das materialistische Denken und die
falschen Religionen der heutigen Welt.
Hervorhebung von mir
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 19.Oktober 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 19. Oktober 2008 13:26
WT vom
15.AUGUST 2008 S.11-16
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 26.Oktober 2008 (gewidmet "Perle" von IL)
geschrieben von: Frau von x
Datum: 25. Oktober 2008 23:34
WT vom
15.AUGUST 2008 S.17-21
Thema:
Erfahrungsberichte im WT oder Erwachet
geschrieben von: Frau von x
Datum: 16. Oktober 2008 11:21
WT vom 1.OKTOBER 2008 S.28-31:
Re: Erfahrungsberichte im WT oder Erwachet
geschrieben von: swordfish
Datum: 20. Oktober 2008 21:30
Hallo Frau von X
ich fand den Artikel auch ziemlich aufwühlend, wenn man bedenkt, wie viele meinen,
das Richtige zu glauben und dafür ihr Leben lassen der Bericht zeigt, wie andere für
einen denken, nicht man selbst, das war bei mir auch so und ob das des Jungen eigene
Entscheidung war,keine Bluttransfusion zu bekommen, mag zu bezweifeln sein, so kann man
auch die vielen Bsp. anführen, wo Kinder bei JZ auswachsen, und dann behauptet wird, dass
die Kinder gerne in die versammlung und Predigtdienst gehen, dabei wird ihnen das von
#versammlung und den Eltern eingeredet, dass sie nur so "Jehova gefallen
können".
Zum Glück haben mein mann und ich rechtzeitig die Bremse gezogen und können unsere
Kinder frei erziehen.
Ich wünsche noch eine schöne Woche, Gruss auch an deinen Mann
Swordfish (Selina)
Re: Erfahrungsberichte im WT oder Erwachet
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 21. Oktober 2008 22:46
Hallo Selina,
danke für die Grüße!
Es freut uns sehr von euch zu hören und wir hoffen es geht euch gut!
Zitat:
swordfish
Erich Fromm Haben oder
Sein S.61-63
In der Existenzweise des Habens ist der Glaube eine Krücke
für alle jene, die Gewißheit wünschen, die einen Sinn im Leben finden wollen, ohne den
Mut zu haben, selbst danach zu suchen.
In der Existenzweise des Seins ist Glaube ein völlig anderes Phänomen.
Kann der Mensch ohne Glaube leben? Muß der Säugling nicht an die Mutterbrust glauben?
Müssen wir nicht alle an unsere Mitmenschen glauben, an unsere Liebsten und an uns
selbst? Können wir ohne Glaube an die Gültigkeit von Normen für unser Leben existieren?
Ohne Glaube wird der Mensch in der Tat unfruchtbar, hoffnungslos und bis ins Innerste
seines Wesens verängstigt.
Glaube in der Existenzweise des Seins ist nicht in erster Linie ein Glaube an bestimmte Ideen
(obwohl er auch das sein kann), sondern eine innere Orientierung, eine Einstellung.
. . .
Auch der Glaube an mich selbst, an den anderen, an die Menschheit, an die Fähigkeit des
Menschen, wahrhaft menschlich zu werden, impliziert Gewißheit - aber eine Gewißheit, die
auf meiner eigenen Erfahrung beruht und nicht auf meiner Unterwerfung unter
einer Autorität, die mir einen bestimmten Glauben vorschreibt.
Zitat:
Zum Glück haben mein mann und ich rechtzeitig die Bremse gezogen und können unsere Kinder frei erziehen.
![]()
Ich sagte meinem Vater vor kurzem das ich, für die in meiner Kindheit gewährte
Freiheit, dankbar sei.
Liebe Grüße!
Hallo Manfred,
wenn möglich, den Traktatthread nicht schließen. Sonntag beende ich ihn voraussichtlich.
Viele Grüße!
Re: Erfahrungsberichte im WT oder Erwachet
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 22. Oktober 2008 05:30
Wer kann die Zukunft vorhersehen?
geschrieben von: Frau von x
Datum: 24. Oktober 2008 11:59
fragt der WT vom 1.Oktober 2008 und erklärt auf den Seiten 3 -11:
Hervorhebung von mir
___________________________________________________________________________________________________________
PS. Hallo Selina, schön noch manchmal von dir zu
lesen. Viele Grüße, auch an Bluna und alle anderen!
Re: Wer kann die Zukunft vorhersehen?
geschrieben von: Swordfish
Datum: 25. Oktober 2008 11:10
Ja danke für die lieben Grüsse, ich lese immer
wieder gerne hierrein, eigentlich möchte man ja mt dem Thema abschliessen, aber das
gelingt noch nicht ganz, vor allem, wenn man so nette Menschen wie hier antrifft, es gibt
halt immer wieder Situationen, wo man mit den JZ konfrontiert wird. Ich hab auch gerade
das Buch gelesen "Esthers Angst" von Irma Krauß. War sehr interessant, aber hat
auch wieder
sehr an früher erinnert, an die Denkweise, die man ja selbst so gelesen hatte,
erschreckend. Das Buch hat mir insofern gefallen, weil vom Ablauf der Versammlung usw.
keine Märchen erzählt werden, die Autorin muss entweder selbst JZ gewesen sein oder eine
Verwandte, zum Schluss werden Quellen angegeben, unter anderem das Buch von Steven Hassan.
Nun, ich wünsch mal ein schönes gemütliches Wochenende
LG Selina
Re: Wer kann die Zukunft vorhersehen?
geschrieben von: Frau von x
Datum: 25. Oktober 2008 12:02
Zitat:
Swordfish
Hab eben die Leseprobe hier: http://www.irma-krauss.de/leseprobe_19_19.html
gelesen. Wirklich erschreckend real wie der Tag und die Gefühle des Mädchens beschrieben
werden.
Zitat:
... zum Schluss werden Quellen angegeben, unter anderem das Buch von Steven Hassan.
Zitat:
Nun, ich wünsch mal ein schönes gemütliches Wochenende
Ebenfalls !!!
PS. Mich würde interessieren, wie die Geschichte mit ihr
und Gilbert ausgegangen ist. Ein Happy End wird wohl nicht zu erwarten sein, oder?
Re: Wer kann die Zukunft vorhersehen?
geschrieben von: Swordfish
Datum: 27. Oktober 2008 14:59
Doch, das Ende ist einerseits traurig, da sich die
Grosseltern selbst umbringen, da sie mehrfach versucht hatten, Kontakt zu Esther
aufzunehmen, doch sie lehnte es immer ab, und als sie sich dann doch eines Tages
entschloss, sie aufzusuchen, waren diese leider bereits tot, Ésther wird in die
geschlossene Anstalt gebracht. Denn Gilbert konnte ihr mithilfe eines Sektenbeauftragten
die Augen öffnen, das hat sie erst mal alles nicht verkraftet, deswegen erholt sie sich
in der Kllinik von den Geschehnissen und auch davon, dass JZ nicht die einzige Wahrheit
haben,
Gilbert und der Sektenbeauftragte besuchen sie, wohingegen sie keinen Kontakt zu ihren
Eltern und dem grossen Bruder wünscht, allesdings von ihrer kleinen Schwester.
So, wenn jetzt jemand dieses Buch liest, weiss er schon das Ende.
LG von Selina
Re: Wer kann die Zukunft vorhersehen?
geschrieben von: Swordfiah
Datum: 28. Oktober 2008 13:01
Da ich meine Antwort von gestern nícht mehr sehe,
schreib ich nochmal, also das
Buch endet für die beiden gut, Esther schafft es, sich von den JZ zu distanzieren.
Leider gibts einen Unglücksfall, doch les vielleicht selbst, ist lesenswert.
LG Selina
Wie seht ihr das?
geschrieben von: Frau von x
Datum: 27. Oktober 2008 11:32
"+" hat sich mit dem WT vom 15.DEZEMBER 2008 beschäftigt, andere vielleicht
auch schon.
Auf der Seite 19 lautet der Absatz 10:
500. Habe ich etwas übersehen? Wüßte gern eure Meinung dazu.Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: Frau von x
Datum: 25. Oktober 2008 11:09
Heute, 13.00 Uhr, arte
Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: Conzaliss
Datum: 25. Oktober 2008 14:15
Ich fand den Beitrag interessant, wenn auch nicht
viel über den eigentlichen Glauben der Mormonen berichtet wurde
.
Vor einigen Monaten hatte ich mir das Buch "Mormon" bestellt, weil ich neugierig
war. Es wurde mir von zwei Missionaren gebracht, und wir hatten interessante Gespräche.
Als ich das erste Drittel des Buches gelesen hatte, mochte ich mir das nicht weiter antun.
Bei einem dieser Besuche baten sie mich, ein Gebet zu sprechen. Sie zeigten sich
verwundert über meine Wortwahl.
Ja, 18 Jahre ZJ...
Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 25. Oktober 2008 14:56
Hallo Conzalliss!
Zitat:
Conzaliss
Darf ich aus Neugier fragen, was dich veranlaßte nicht mehr weiterzulesen?
Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: Conzaliss
Datum: 25. Oktober 2008 22:25
Ich stehe nicht auf science fiction, schon gar nicht, wenn sie so schlecht gemacht ist wie bei den Mormonen...
Re: Mormonen
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 27. Oktober 2008 11:30
... So ist die Zahl der Mormonen-Mitarbeiter beim
Geheimdienst CIA laut der unabhängigen Salt Lake Tribune unverhältnismäßig hoch -
nicht zuletzt, weil die Mormonen durch die Missionarstätigkeit im Ausland viele
Fremdsprachen beherrschen. Wichtige Posten im Außen- und im Finanzministerium sind von
Mormonen besetzt. ...
http://derstandard.at/?url=/?id=1224776315601
Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: Frau von x
Datum: 28. Oktober 2008 09:32
Heute, 20.15 Uhr, ZDF
Re: Zwischen Canossa und Worms
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 28. Oktober 2008 18:00
Zitat:
Frau von x
Antwort an "German"
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 13. Oktober 2008 04:33
Der User German" meint in einem
Posting bei Infolink, nicht den wesentlichen Tatbestand in Sachen des Hans
Voss" ausgewiesen zu sehen.
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=16486.msg374073#msg374073
Was wiederum eine Frage seines Kenntnisstandes letztendlich wäre.
Bei Infolink antworte ich nicht.
Meine Antwort kann er hier lesen (oder es auch sein lassen).
Zitat aus dem Aktenbestand des vormaligen Staatssekretariats für Kirchenfragen der DDR (die
darin mit enthaltenen Adressdaten, werden hier nicht mit übernommen).
Gründungsprotokoll der Religionsgemeinschaft der
Zeugen Jehovas in der DDR
Die diese Urkunde unterzeichnenden 6 Personen haben sich heute, den 4. März 1990, um
17,00 Uhr als Initiativgruppe der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in der DDR
versammelt.
Sie beschließen eine zu registrierende Religionsgemeinschaft zu gründen, die unter dem
Namen Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in der DDR den Zwecken dienen soll, die in
dem anliegenden Statut niedergelegt sind.
Das Statut wurde vorgelesen, besprochen und einstimmig angenommen.
Das von der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas mit der Leitung der
Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in der DDR betraute Komitee wird aus den Gliedern
der Initiativgruppe gebildet und besteht aus folgenden Personen:
Der Koordinator des Komitees:
Herr Helmut Martin wohnhaft in ...
Die weiteren Glieder des Komitees sind:
Herr Rolf Hintermeyer wohnhaft in ...
Herr Hermann Laube wohnhaft in ...
Herr Wolfgang Meise wohnhaft in ...
Herr Egon Ringk wohnhaft in ...
Herr Horst Schleußner wohnhaft in ...
Der genannte Link zitiert in erster Linie HL bezüglich die seinerzeitigen vom WT
unter seinem Namen getätigten Aussagen. Er (der Link) hat aber nicht die Absicht, ein
"umfassendes Buch" zum Thema zu sein.
Es wird halt vorausgesetzt, wer sich für die Thematik interessiert, wird auch andere
einschlägige Quellen mit heranziehen.
Zum Beispiel das Y...'sche "Visier"-Buch.
Dort "verpackt" in einer eher unscheinbaren Fußnote (Seite 228 Anmerkung Nr.
81):
"Anm. d. Hrsg. [das ist
Y.... Die Fußnote auf die der Text verweist, ist allerdings ein Text des Herrn W. H...]:
Bei dem IM "Hans Voß" handelt es sich um
den am 27. Januar 1926 in Prag geborenen Hermann Laube aus Zittau. Laube war von 1966 bis
zur Auflösung des MfS als IM aktiv. Siehe auch den Beitrag von Gerald Hacke, Anm. 11.
[Was den weiteren Verweis auf Hacke anbelangt, so konnte ich dort allerdings nichts
HL-direkt bezügliches registrieren. Hacke refereriert eher allgemein die Sachlage, ohne
nun HL im besonderen Blickfeld zu haben]
In dem zeitlich später herausgekommenenen Buch des Herrn H... aus dem Peter Lang
Verlag, gibt es auf Seite 404 ebenfalls die eher in der Sache als "mager" zu
bezeichnende Aussage:
"Einblick in die höchste Führungsebene hatte
das MfS erhalten, da es gelungen war, zumindest einen der Bezirksaufseher in der DDR als
IM anzuwerben. Hermann Laube ("Hans Voß") lieferte seit 1966 Informationen an
das MfS und gab die Anweisungen und Verhaltensmuster
der WTG an seinen Führungsoffizier weiter."
Ende der Durchsage bei H....
Dann sei noch ein Zitat aus dem alten Infolink gebracht (nicht dem jetzigen
"verschlimm-verbesserten")
Zitat:
>> Gerhard B... belegt: WTG deckt
Stasi-Spitzel! <<
Von: Günter
Datum: 29 Jun 1999
Uhrzeit: 19:53:47
> Kommentar <
Gerhard B... belegt: Die deutsche WTG-Führung stellt langjährigen Spitzeln und
Verrätern einen Persilschein aus
Seit mehreren Monaten geht unter den ZJ - insbesondere im Gebiet der ehemaligen DDR - ein
Gerücht um: Die WTG hat Kenntnis von mehreren Fällen, in denen ZJ mit dem berüchtigten
"Ministerium für Staatssicherheit" (MfS, umgangssprachlich auch
"Stasi" genannt) zusammengearbeitet hätten. Für den einfachen ZJ stellt sich
natürlich die Frage, ob die WTG gegen diese MfS-Mitarbeiter (IM's) vorgegangen ist und
welche disziplinarischen Maßnahmen eingeleitet wurden.
Bisher wurden von seiten der WTG noch keine offiziellen Erklärungen dazu abgegeben. Um
hier nicht in den Bereich der Spekulation zu verfallen, beschränke ich mich auf ein
belegbares Einzelbeispiel.
Prekärerweise dürfte es sich dabei allerdings um einen Fall handeln, der das perfide
Spiel der deutschen WTG-Führung in Selters (vormals Wiesbaden) besonders deutlich zeigt:
Die Akte HANS VOSS.
Interessanterweise hat sich mir die Bedeutung einiger bisher bereits veröffentlichen
Dokumente erst im Laufe der Recherchen zu diesem Fall
aufgetan.
Schon im Jahr 1991 veröffentlichen Gerhard B... und Stephan Wolf das Buch "Pfarrer,
Christen und Katholiken - Das Ministerium für Staatssicherherit der ehemaligen DDR und
die Kirchen" (Neukirchener Verlag, ISBN 3-7887-1416-6). Diese Dokumentensammlung ist
eine wahre Fundgrube für solche Zwecke. In einem Dokument von 1969 (Dok. 52, S. 284 ff.)
geht es um den Stand der Bearbeitung von Spitzeln in den Kirchen und
Religionsgemeinschaften der DDR. Dort wird bereits über die Aufgaben von "Hans
Voß" berichtet:
= Referat III (...) 2. IMF "Hans Voß" Konzentrierung des Kuriermaterials der
Zentrale der "Zeugen Jehovas" in Wiesbaden an die Leitung der Sekte in der DDR
und Übergabe zur Einsichtnahme an das MfS =
"Hans Voß" gehörte in der DDR dem Führungsgremium der ZJ an. Die Vermutung
lag nahe, daß "Hans Voß" daher auch nach dem Mauerfall in das sogenannte
"Präsidium der Religionsgemeinschaft" übernommen wurde.
Dort waren nach Angaben der WTG folgende Personen tätig: H. Martin, R. Hintermeier, H.
Schleusner, H. Laube, W. Meise und E. Rink. Es ist gar nicht so einfach, ein paar
gesprächige ZJ zu finden, die sich dann auch noch mit der Materie auskennen. Aber bereits
Mitte vorigen 1998 wußte ich, daß alle nach wie vor in diesem "Präsidium"
sitzen - bis auf einen: H. Laube. Hartnäckiges Nachbohren brachte dann nach der
anfänglichen Bemerkung
"Der hat aus Altersgründen sein Amt aufgegeben"
einen hervorragenden Tip: Laube stammt aus Zittau, einem verschlafenen Kleinstädtchen an
der Grenze zu Polen und Tschechien. Dort müßte man etwas näheres über die Umstände
seines "Rücktritts" erfahren können.
Aus den teilweise bruchstückhaften Erzählungen von dortigen ZJ ergibt sich in etwa
folgendes Bild:
1997 entdeckte ein ZJ, der in seine Stasi-Akten Einsicht nahm, daß er von einem gewissen
"Hans Voß" ans Messer geliefert worden war. In dem Fall muß es wohl um eine
empfindliche Geldstrafe gegangen sein. Der Geschädigte verlangte nun bei der
Gauck-Behörde die Offenlegung des Klarnamens. Das Ergebnis: "Hans Voß" war der
Deckname für den in Prag
geborenen HERMANN LAUBE, wh. in Zittau-Eichgraben.
Die örtlichen ZJ- Funktionäre waren anscheinend zunächst geschockt, wollten aber den
Verräter in ihren eigenen Reihen zur Verantwortung ziehen. Das wurde jedoch von der
deutschen WTG-Zentrale vereitelt. Es fand eine sogenannte "Komitee-Sitzung"
statt, an der Spitzenfunktionäre aus Selters teilnahmen, die extra dazu ins weit
entfernte Zittau gereist waren. Ein Ergebnis dieser "Verhandlung" wurde wohl nie
offiziell bekanntgegeben. Allerdings ist Laube seit diesem Zeitpunkt kein
"Ältester" mehr und darf sich in den Versammlungen nicht mehr aktiv beteiligen.
Ein ZJ-Funktionär aus der Nähe von Berlin erzählte allerdings seiner Ehefrau, daß man
auf der jährlichen Hauptversammlung der Ost-ZJ (sogenannte "Ratsversammlung")
den dort anwesenden "verantwortlichen Brüdern" mit keiner Silbe etwas von der
Stasi- Spitzel-Geschichte ihres bisherigen Oberhirten verlauten ließ. Ihnen
wurde ein Brief vorgelesen, in dem Laube angeblich selbst "aus persönlichen"
Gründen darum bat, von seinem Amt entbunden zu werden.
Soweit ist der Umgang mit dem Judas Ischkariot noch nachvollziehbar.
Aber Anfang 1999 traf viele ZJ ein harter Schlag: Die WTG veröffentlichte im
"Jahrbuch 1999" einen Bericht über Deutschland.
Neben der allgemein unsachlichen und auch nachweislich falschen
"Berichterstattung" (siehe S. 78, dort wird die Gründung der Bundesrepublik auf
das Jahr 1955 verlegt! ZJ sind eben "nicht von dieser Welt".) erregten vor allem
die Berichte über "Älteste ..., die Entscheidendes geleistet hatten, um die Herde
in Ostdeutschland geistig stark zu erhalten. Jetzt schwelgten sie in der
Vergangenheit."
(Jahrbuch der ZJ 1999, S. 119) - Und Laube schwelgte in Stasi-Märchen.
Aus S. 120 berichtet Laube, wie man auf wundersame Weise Papier für den illegalen Druck
der WTG-Schriften erhielt. Nicht genug damit, auf Seite 82 findet man schon einen Bericht
von Laube, wie er einen Polizisten zum ZJ umkrempelte. Es stellen sich die Fragen:
Warum leugnet die WTG, daß HERMANN LAUBE ein langjähriger (siehe B...) Stasi-Mitarbeiter
war?
Aus welchem Grund werden die ZJ im Osten Deutschlands über die wahren Hintergründe
belogen?
Wieso wird der Verräter auch noch hofiert und weshalb werden seine Geschichten auch noch
im "Jahrbuch" abgedruckt?
Wann wird der die Autobiografie von LAUBE (im WACHTTURM erschienen) widerrufen?
Aber es kommt noch besser: Anscheinend sind die Geschichten des verlogenen
Stasi-Informanten auch noch frei erfunden und niemals so passiert. Und die WTG weiß das!
Nach mehreren übereinstimmenden Berichten von aktiven ZJ aus der Heimat des LAUBE wurde
in den dortigen Gruppen bekanntgegeben, daß die Berichte von LAUBE im
"Jahrbuch" NICHT DER WAHRHEIT ENTSPRECHEN!
Wann wird die WTG ihr Schweigen brechen und eine Stellungnahme zur Stasi-Connection
abgeben?
Welche Rolle spielt der "Ost-Verantwortliche" der WTG, WILLY K. POHL?
Wer dazu weitere Informationen hat, bitte hier ins Forum posten!
mfg Günter M ...
(Familienname im Infolink-Posting ausgeschrieben. Hier abgekürzt).
Ergänzend siehe auch:
Parsimony.8208
Parsimony.16379
Parsimony.1238
Post Skriptum:
Noch ein weiteres Zitat dieses Günter M ...
Von: Günter M ...
Datum: 14 Jul 1999
Uhrzeit: 23:55:53
> Kommentar <
Hier ein Artikel aus ERWACHET (8.1.95), beachte: Die Kirche ist
schlecht, weil einzelne Funktionäre mit Stasi und KGB kooperiert
haben! Wenn man das mal auf die WTG anwendet ...
________________
Kein Teil der Welt?
VON UNSEREM KORRESPONDENTEN IN DEUTSCHLAND
"SIE sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin"
(Johannes 17:16). Mit diesen Worten beschrieb Jesus die absolute
Neutralität seiner Nachfolger in politischen Angelegenheiten.
Entsprechen diejenigen, die sich heute Christen nennen, diesem
Maßstab?
Man beachte die folgenden Pressekommentare über die Rolle der
Christenheit in der DDR, die bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1990 unter
kommunistischer Herrschaft stand.
. "Nachdem die Evangelischen Kirchen in der DDR für kurze Zeit im Ruhm
glänzten, die Mutter der friedlichen Revolution gewesen zu sein,
scheint ihr öffentlicher Kredit nun rapide zu verfallen. Vielen
erscheinen sie nun eher als eine Stütze des Regimes und als ein
Tummelplatz der Stasi" (Die Zeit, November 1991).
. "Betroffen über die Stasi-Verstrickungen von kirchlichen
Mitarbeitern und Angehörigen der Gemeinden haben sich verschiedene
Landeskirchen in den fünf neuen Ländern geäußert" (Evangelische
Kommentare, Januar 1991).
. "Die Kirchenleitungen hören Klagen, daß Pfarrer nicht mehr so wie
früher für ihre Leute sorgten, weil sie politisch engagiert sind"
(Süddeutsche Zeitung, Februar 1990).
. "[Bundespräsident] Weizsäcker sagte, in deutsch-deutscher Politik
habe die [evangelische] Kirche stets eine hilfreiche Rolle gespielt"
(Wetterauer Zeitung, Februar 1992).
Nicht nur die evangelischen Landeskirchen haben sich in die Politik
eingemischt. Die Zeitung The European berichtet: "Stasiagenten
unterwanderten so gut wie jede Kirche." Manfred Stolpe, der in dieser
Zeitung als "Hauptunterhändler zwischen der evangelischen Kirche und
den kommunistischen Machthabern" bezeichnet wird, sagte zu seiner
Verteidigung: "Ich hätte auch dem Teufel die Hand gereicht, wenn es
unserer Sache dienlich gewesen wäre."
Gemäß dem Londoner Guardian hat die Geistlichkeit in Italien ein gutes
Verhältnis zur Mafia. Die Zeitung berichtet: "Die Kirche und die Cosa
Nostra haben so lange Zeit friedlich koexistiert, daß man die Kirche
schon oft der Komplizenschaft bezichtigt hat."
Der Toronto Star veröffentlichte einen Artikel über die Zusammenarbeit
einer Reihe russisch-orthodoxer Priester mit dem ehemaligen KGB. In
dem Bericht heißt es: "Die Enthüllungen über die Zusammenarbeit der
Kirche mit dem kommunistischen Regime waren der härteste Schlag. . . .
Das Archivmaterial des KGB . . . läßt darauf schließen, daß
Kirchenobere nicht nur ihren eigenen Prinzipien untreu geworden sind,
sondern auch bereit waren, führende Geistliche im Ausland zu
gefährden."
Während sich die Kirchen der Christenheit weiterhin in die Politik
einmischen, halten sich wahre Christen an Jesu ausdrückliches Gebot,
kein Teil der Welt zu sein.
Re: Nochmals "Hans Voß"
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 13. Oktober 2008 16:01
Noch eine Meinung (meinerseits) dazu.
Das viele auf das DDR-Regime nicht gut zu sprechen waren und sind, ist nachvollziehbar.
Auch für mich nachvollziehbar, dieweil, besonders im Zeitraum 1985-1989 ich auch die
subtilen Zersetzungsmassnahmen, mit denen die Stasi ihre erklärten Gegner zu bedenken
pflegte, auskosten durfte (nicht ganz freiwillig).
Und das Heer der Stasi-IM die da angesetzt wurden, fand sich an vielerlei Orten. Besonders
auch im Berufskollegen-Umfeld, einschließlich dortiger Vorgesetzter.
Mit etwas Sensibilität könnte man da sehr schnell erkennen, wer da so alles von dieser
Firma" geführt wurde. Und das waren nicht wenige.
Da wirkten solcherlei Provokationen, wie der Diebstahl der PKW-Nummerschilder, am
hellerlichten Tag, auf dem in der Nähe der Berliner Staatsbibliothek befindlichen
Bebelplatz (damals noch als Parkfläche zugelassen. Heute nicht mehr).
Da wirkten solcherlei Warnschüssse" noch als rückblickend
harmlos". Da gab es noch ganz andere Erfahrungen. Nicht unbedingt der
angenehmen Art.
Selbstredend erging es anderen Gegnern des DDR-Regimes nicht besser". Darüber
kann es keinen Zweifel geben. Darüber gibt es auch diverse Berichte.
Das solcherlei traumatisierenden Erfahrungen nachwirken, ist auch offenkundig.
Insofern kann ich mich durchaus in diesbezügliche Befindlichkeiten hinein versetzen.
Das alles ändert aber nichts daran, vor einem fallweisen überschwappen von Emotionen zu
warnen!
Es ist eine zu weit gehende Unterstellung, dass besagter Hans Voss" denn irgend
jemand von den Zeugen ins Gefängnis gebracht hätte.
Zur Begründung:
Im November 1965 fand seitens des östlichen Regimes (außerhalb der Ebene
Wehrdienstproblematik), die letzte größere Verhaftungswelle in Sachen Zeugen Jehovas
statt.
Gezielt ausgerichtet auf deren Führungskader, etwa Liebig in Dresden (den es damit zum
zweiten Male traf). Das erste Mal schon 1950 mit damaliger Verurteilung zu
lebenslänglichem Zuchthaus.
Noch etwas war an der 1965er Novemberaktion charakteristisch. Ich war damals für die
WTG-Interessen als Kurier eingesetzt; und habe quasi so mitbekommen, ebenfalls sehr
direkt, wie es einen Berliner WTG-Fürsten, den Herrn S., bei dieser Aktion traf.
Es traf ihn in der Form einer professionell" durchgeführten
Hausdurchsuchungsaktion zu Nachtschlafener Zeit. Und das war es im Fall S.. Verhaftet
wurde er jedenfalls nicht (im Gegensatz zu Liebig und anderen).
Rückblickend offenbart sich bei diesem Stasi-Agieren, durchaus ein gewisses System.
Furcht und Schrecken verbreiten für alle, schon mal klar, war eines dieser Ziele.
Trotzdem wurden nicht alle Betroffenen in Haft genommen.
Wie es den Herrn Laube bei dieser Aktion traf, weis ich nicht. Aber ich vermute mal:
Ähnlich wie im Fall S.
Zur Stasitechnologie gehört auch das Ausbrechen" aus den vermeintlich
feindlichen Organisationen.
Ein Narr, der nicht wahrhaben will, dass auch westlichen Diensten, solcherlei
Technologien", sehr geläufig sind.
Denn die beiden anderen Varianten. Entweder überzeugte Gegner finden, oder
Einschleusen", sind rar, sehr langwierig, und keinesfalls mit einer
Erfolgsgarantie" für ihre Arrangeure verbunden.
In meiner Sicht ist besagter Herr Laube, der klassische Fall eines
Herausgebrochenen". In Kombination mit einer eventuell zeitweiligen
Inhaftierung, massiv unter Druck gesetzt, mit den Stasipropagandathesen
eingedeckt". Und sicherlich von anderen Erpressungsmerkmalen, ist er zu ihrem
Werkzeug der Kategorie Herausgebrochene" geworden.
Wer nun unterstellt, Herr Laube habe irgend jemand ins Gefängnis befördert, der ist
beweispflichtig. Ich fürchte für ihn. Er kann diesen Beweis nicht antreten; dieweil es
nach der Novemberaktion 1965 (außerhalb des auszuklammernden Wehrdienstspektrums), keine
Verhaftungen von Zeugen mehr gab.
In meiner Sicht war Laube besonders in dem Sinne für die Stasi interessant, ihn als zu
melkende Kuh" zu benutzen.
Durch ihn erfuhren sie die weitere Verästelung der Funktionärsstruktur.
Das war für die Stasi schon mal ein Wert an sich. Wussten sie, wer wer war, konnten und
bauten sie ihre IM-Systeme um solche Kandidaten" auf.
Nicht im Sinne eines kurzfristigen Agierens. Sehr wohl aber in dem Sinne. Sollte einer der
so Eingekesselten" der Stasi ganz besonders negativ auffallen. Dann
Zersetzungsmassnahme marsch!
Das alles lässt sich sicherlich anhand des einschlägigen Aktenbestandes, fallweise
nachweisen. Man kann also Laube letztendlich nur vorhalten, seinen Teil dazu beigetragen
zu haben, dass sich die ZJ-Organisation, allen Konspirations-Anstrengungen der WTG zum
Trotz, für die Stasi als offenes Buch erschloss.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Re: Antwort an "German"
geschrieben von: German
Datum: 14. Oktober 2008 07:03
Bei Infolink antworte ich nicht. Meine Antwort kann er hier lesen (oder es auch sein lassen).
Meinung ...
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 15. Oktober 2008 10:40
Vorangegangene thematische Meldung unter:
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,11997,11997#msg-11997
Re: Meinung ...
geschrieben von: Maxi
Datum: 15. Oktober 2008 10:58
Dieser letzte Satz gefällt mir gut!! Passt auch auf Leute, die in der DDR mit der Stasi Bündnisse eingegangen !!
Re: Meinung ...
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 15. Oktober 2008 11:10
Sicher kann man das so sehen.
Einen Unterschied sehe ich aber doch:
Die Bündnispartner" in Sachen Moschee-Gegnerschaft sind freiwillige, aus der
Sache heraus.
Und jene unselige "Firma" in der DDR pflegte nicht selten mit Druck und
Erpressung zu agieren.
Selbst in den Fällen wo diese Erpressung so nicht anfänglich gegeben, setzte sie sofort
und zum Teil sehr massiv ein, wenn aus sachlichen Differenzen heraus, es vorgezogen wurde,
zu erklären: Mit mir nicht".
Eure Intention ist nicht meine Intention!
Naturalistische "Erfindung"
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 13. Oktober 2008 04:54
Nun höre ich schon im voraus den Einwand:
Alles erlogen und erfunden".
Einräumen muss man weiter. Eine volle Namen- und Adressenangabe eines in der CV 237
abgedruckten Leserbriefes, ist dort nicht angegeben. Insofern kann ich mit denen die da
der Meinung sind erlogen und erfunden", auch nicht weiter streiten. Wenn sie
denn absolut der Meinung sind der fragliche Leserbrief sei erlogen und
erfunden", dann mögen sie meinetwegen bei ihrer Meinung bleiben. Ich teile sie zwar
nicht, aber ich nehme eben diese gegenteilige Meinung zur Kenntnis.
Dann noch dieses. Der Begriff Romanliteratur dürfte ja wohl geläufig sein. Auch die
Verfasser selbiger arbeiten mit dem erfinden". Selten, dass es ein
naturalistischer Bericht wäre.
Trotzdem registriert man in solchen Erfindungen" nicht selten Beschreibungen,
die verdammt nahe an die Wirklichkeit herankommen. Oftmals sogar wesentliche Sachverhalte
auf den Punkt bringen.
Nun würde ich dem fraglichen Leserbriefschreiber nicht zubilligen, dass auch er diese
Kunst beherrschte. Und wie ich ja schon sagte. Meiner Meinung nach, wäre dieser
Leserbrief keine Erfindung. Aber ich hatte ja schon eingeräumt, dass andere eben darauf
bestehen. Das könne nur eine Erfindung" sein.
Da die Frage Erfindung ja oder nein zum unentschiedenen Patt ausufert, muss also mal
unterstellt werden es handle sich um eine Romanhafte Erfindung.
Dann wäre noch zu fragen. Bringt dieser Romanschreiber" wesentliche
Sachverhalte auf den Punkt"? Ich jedenfalls würde meinen: Ja
Aber bilde sich jeder seine eigene Meinung dazu.
In der genannten CV-Ausgabe liest man in der Rubrik Aus der Welt der Zeugen",
das nachfolgende:
Liebe Brüder und Schwestern!
Da es nun dauernd regnet und ich keine Fenster streichen kann, will ich doch den Tag
benutzen, um zu einigen Punkten von CV und meinen Erfahrungen mit der
Wachtturmgesellschaft Stellung zu nehmen.
Punkt 1. 1975:
Dazu wäre zu sagen, daß dieser Termin in der Gruppe, zu der ich gehörte, keine Euphorie
ausgelöst hat. Der Älteste, Bruder Sturm, der gleichzeitig viele Jahre auch mein Chef
auf meiner Arbeitsstelle war, sagte mal diesbezüglich; "Nehmt euch bei eurem
Felddienst in acht mit dem Datum 1975. Hebt das nicht so hervor, seid vorsichtig
damit."
Später, als 1975 nun schon ca. 2 Jahre vorüber war, kam es mal in meiner Gruppe zu einem
Gespräch darüber. Und, was mußte ich hören. Schwester Elfriede, die nun nicht mehr zu
den Lebenden gehört und die 7 Jahre ihres Lebens für das Eintreten für die
Wahrheit" hinter Gittern verbracht hatte, sagte, das hätten so einige
Voreilige aufgebracht, die alles besser wissen wollten. Von einer Fehlinformation durch
die WTG war überhaupt keine Rede.
Aber Bruder W. D. sagte darauf, daß er es im Wachtturm Nummer soundso gelesen habe.
Ein anderes Beispiel für krampfhaftes Zurechtbiegenwollen der Falschprophetie der WTG
lieferte das Ehepaar Klenke (ebenfalls nach einem lebenslangen Eintreten für die WTG vor
Harmagedon verschieden).
[Redaktionelle Einfügung. Nicht in der CV. Möglicherweise identisch mit einem Gottfried
Klenke. Selbiger, zusammen (unter anderem) mit dem Werner Liebig, in den 1950er
ZJ-Schauprozessen zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Spätestens in den 1960er
Jahren wurden die letzten der noch verbliebenen zu Lebenslänglich Verurteilten,
einschließlich Liebig, amnestiert. Allerdings sollte es Liebig schon wieder Ende 1965
erwischen". Das aber in dem Fall aus dem Grunde, dieweil er zu damaliger Zeit,
der Ranghöchste WTG-Funktionär in der Untergrund-ZJ-Organisation war. Im Zuge des
Gefangenen-Freikaufs, kam Liebig dann aber doch noch nach einiger Zeit, in die alte BRD.
Von einer Ausreise des Klenke in die alte BRD hingegen, ist nichts bekannt. Ergo ist davon
auszugehen. Er war wieder im Raum Dresden ansässig Ein Bild von Klenke, vermittelt von
H.J.Kammer, welcher mit ihm in Verwandtschaftlicher Beziehung stand Ende der
redaktionellen Einfügung]
Ja, sagten sie, es gehen massenweise die Zeugen aus
der WTG raus. Aber die haben ja nie richtig zu uns gehört.
Die müssen doch einen Grund haben, sagte ich. Da, sagten sie, viele haben große
Baukredite aufgenommen, weil sie dachten, daß sie selbige nach 1975 nicht mehr
zurückzahlen brauchten.
Das kann ja nicht stimmen, war meine Erwiderung. Ich arbeite in einem Baubetrieb und habe
da einen Einblick, so dumm ist der Staat heute nicht mehr. Da kann sich keiner mehr so
verrammeln in die Schulden, wie der Schwiegersohn von den Buddenbrocks, Grünling. Da wird
ganz genau das Einkommen geprüft und einen Teil des Geldes müssen die Leute selbst
aufbringen, wenn sie bauen wollen.
Das akzeptierte man schließlich, aber die Leitung der WTG verteidigte man weiterhin. Und
das waren sehr intelligente Geschwister. Sie weilten immer in unserem Dorf als Urlauber.
Ich kannte sie von der Beerdigung unserer Verwandten in Dresden, sie kamen oft zu mir,
grüßten dann nicht mehr. Und schließlich, als ich sie das letzte Mal vor ihrem Tode im
Dorfe traf, grüßten sie freundlich ...
Für heute soll das genügen. Das nächste Mal mehr. ...
Re:Ein "göttliches Wunder" ?
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 20. Oktober 2008 03:10
Im Forumsarchiv A 199
[mehr zum Ende der Textdatei]
wurde der Fall zwar auch schon mal mit angesprochen. Gleichwohl gibt es im Leben manchmal
Wiederholungen, was man denn doch nachsichtig berücksichtigen möge.
Die CV zitiert in ihrer Nr. 230 folgendes göttliche Wunder"
Sommer 1919 - ... Das Werk war beinahe völlig zum
Stillstand gekommen. Das Tabernacle in Brooklyn war verkauft worden, das Bethel in
Brooklyn war ausgeräumt und sozusagen unmöbliert gelassen, ... und man begann die
Möglichkeit zu erwägen, das Hauptbüro der Gesellschaft nach Brooklyn, New York,
zurückzuverlegen.
Hier folgt der Bericht über einen interessanten Vorfall, der später von Vizepräsident
C. A. Wise erzählt worden ist.
Er wurde von Bruder Rutherford beauftragt, nach Brooklyn zu fahren, um zu ermitteln, was
man tun könnte, um Räumlichkeiten zu mieten, in denen man Druckarbeiten in Angriff
nehmen könnte, und zu sehen, wie es mit einer Wiedereröffnung des Bethels stünde.
Bruder Rutherford sagte:
"Geh und stell fest, ob es der Wille des Herrn ist, daß wir nach Brooklyn
zurückkehren!" Bruder Wise erwiderte darauf: "Auf welche Weise soll ich
feststellen, ob es der Wille des Herrn ist, daß wir zurückkehren?" Bruder
Rutherfords Antwort lautete:
"Im Jahre 1918 wurden wir von Brooklyn nach Pittsburgh zurückgetrieben, weil wir
keine Kohlen erhielten. Laß uns also die Probe mittels Kohlen machen. Du gehst hin und
bestellst Kohlen."
Da er wußte, daß Kohlen in New York am Kriegsende noch rationiert waren, erwiderte
Bruder Wise:
"Wie viele Tonnen, denkst du, soll ich bestellen, um die Probe zu machen?"
"Nun", sprach Bruder Rutherford, "machen wir eine richtige Probe - bestelle
fünfhundert Tonnen!"
Bruder Wise, der an die herrschende Kohlenknappheit dachte, ging mit gemischten Gefühlen
nach New York. Dort stellte er den Behörden seinen Antrag - und zu seinem Erstaunen
erhielt er die Bescheinigung, daß er fünfhundert Tonnen Kohle beziehen könne! Sofort
telegrafierte er Bruder Rutherford, daß die Kohlenbestellung genehmigt sei. Damit sollte
die Gesellschaft einige Jahre auskommen.
Nun ergab sich "aber die Frage, wo man mit den vielen Kohlen hin sollte. Es wurde
nötig, große Teile des Kellergeschosses als Kohlenkeller einzurichten. Das war für die
Brüder ein unmißverständlicher Hinweis, daß die Zeit gekommen war, da man nach
Brooklyn zurückkehren und das Werk dort wieder in Gang bringen sollte .... (Aus
"Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben")
Tja da streiten sich die Auguren. War das nun ein göttliches Wunder"?
Oder hieß das Wunder politisches Kalkül". Neben den in den USA zu der Zeit
bereits reichlich vertretenen Mittelstandsreligionen, auch einer solchen, mit
internationaler Ausstrahlung für die ausgesprochenen Unterschichten (zu damaliger Zeit)
das Fortbestehen zu ermöglichen.
Mag Herr Bismarck, auch ein deutscher Kanzler gewesen sein. Sein flotter Spruch; dass die
Religion vor allem dem Volke erhalten bleiben müsse, wussten offenbar auch die
Wallstreet-Macher gebührend zu würdigen! Und im Pluralismus ist ja alles möglich.
Für die Börsianer der Wallstreet das Money. Für die Proleten die Religion. So ist halt
jeder versorgt".
"Heim und Welt"
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 14. Oktober 2008 07:23
In der Printausgabe des Spiegels" (Nr. 37/2008, S. 108) kam
selbiger in seiner Rubrik Medien" unter der Überschrift Bräute
heute" auch auf das Regenbogenblatt Heim und Welt" zu sprechen.
Schon im Untertitel jenes Artikels wird ein diesbezügliches Charakteristkum
herausgearbeitet mit der Aussage:
Nebenbei dient sie der deutschen Rotlichtbranche als
Stellenmarkt".
Zitat:
Glaubt man dem blumigen Jargon der rund 350
'Stellenangebote', die allwöchentlich knapp sieben Seiten füllen, ist der Betriebsalltag
in deutschen Puffs mindestens genauso heil wie die Yellow-Press-Welt, die den Annoncenteil
umflort. Mit der gleichen Inbrunst, mit der Blasmusik-Star Stefan Mross versichert, seine
Eltern 'nie ins Pflegeheim' abzuschieben, garantieren die Betreiber eines Stuttgarter
Bordells ihrem Personal ein 'super Arbeitsklima u. faire Konditionen.'"
Und weiter erfährt man:
Elfeinhalb Jahre sei er jetzt im Geschäft,
erzählt derweil der Manager eines Kölner Großbordells, und immer sei das Blatt eine
Pflichtlektüre für ihn gewesen."
In weiteren Details des Artikels wird der Rotlichtmilieu-Charakter weiter
herausgearbeitet, wozu dann wohl auch die Aussage gehört, dieses Blatt sei inzwischen auf
diesem Sektor Marktführer.
Etwas unvollständige recherchiert, erscheint zumindest mir, dieser Artikel dennoch.
Die Hauptklientel hat er sicherlich treffend herausgearbeitet. Und er verwendet auch die
Formulierung, dass alles habe sich halt traditionell so ergeben".
Dann gibt es da aber wohl noch eine weitere traditionelle Linie", die jener
Artikel eben nicht mit erwähnt.
Weiteres dazu in nachfolgendem Link
Heim und Welt
Und vielleicht noch Ein
archivierterBeitrag
Der Spiegel"-Artikel:
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/98/99/dokument.html?titel=Br%C3%A4ute+heute&id=59889989&top=SPIEGEL&suchbegriff=br%C3%A4ute+heute&quellen=&vl=0&qcrubrik=kultur
Pocher zum 101. mal
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 06. Oktober 2008 04:51
Vorangegangene thematische Meldung:
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,11637,11637#msg-11637
BüSo wieder mal in der Presseberichterstattung
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 23. Oktober 2008 10:43
Geld ist keine Sünde ...
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 08. Oktober 2008 17:54
... Auch Einzugsermächtigungen werden gerne genommen.
Die Vordrucke dazu gibt es in der Kollektenkiste, die herumgereicht wird ...
Auch dieses Statement konnte man innerhalb einer Panroma-Sendung aus dem Jahre
2006 vernehmen. Und noch ein paar mehr markige Aussagen. Etwa die. Ein Glaube
der auf Angst, Intoleranz und Einschüchterung beruht.
Die Option sich jenen Panorama-Beitrag noch heute im Internet anzusehen, ist
gegeben.
Siehe
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2006/erste8516.html
Dort ein Link zum Video, rechts oben auf der Webseite.
Nun sage ich wohl nichts Neues mit der Feststellung, dass es im Internet etwa in Sachen
Zeugen Jehovas, eine umfängliche - kritische - Publizistik gibt.
Die Herrschaften der Amtskirchen lieben es ja nach wie vor eine
Erbsenzählerei dergestalt zu betreiben, dass sie meinen Kraft ihrer
Wassersuppe zu wissen, was eine Sekte und was eine
Freikirche sei.
Die Sekten finden in deren Augen ja auch kaum Gnade. Aber bei den sogenannten
Freikirchen, da drückt man doch schon mal beide Augen zu, fallweise auch noch
die Hühneraugen.
Diese Erbsenzählerei mache ich jedenfalls nicht mit. Sektierische Elemente,
wenn nicht gar Schlimmeres, findet man auch bei einigen der sogenannt den
Freikirchen zugeordneten Gruppen. Beispiele kann man im eingangs genannten
Panorama-Beitrag auch bewundern.
Eine Gruppierung die man da namentlich auch benennen kann, eine sogenannte Biblische
Glaubensgemeinde (besonders im Großraum Stuttgart präsent).
Auch zu der gibt es einschlägige kritische Internetpublizistik, die hier zwar nicht
abgeschrieben werden soll, aber zumindest linkmäßig erwähnt sei.
Etwa
http://www.cleansed.de/bggkritisch.php
http://www.cleansed.de/panorama.php
Dort kann man sich bei Interesse, Linkmäßig weiter durchhangeln.
Weshalb wird nun gerade jetzt diese Biblische Glaubensgemeinde erwähnt?
Aus dem Grunde, dieweil es etwa auf Jesus.de jetzt die Meldung gibt, besagte
Gruppe hat nun einen schönfarberischen, alle Kritikpunkte wohl ausmerzenden, Kinofilm in
Szene gesetzt; bzw. setzen lassen
Wie solches abzulaufen pflegt, weis ja unsereins, seit den Fällen Y..., B..., P..., zur
Genüge.
Und jenes Stuttgarter Kino, dass da jenen Film zeigt, wird wohl im Einzugsbereich jener
Gruppe sich befindend, hinter vorgehaltener Hand auch trompeten, Egal, was da gezeigt
wird. Hauptsache die Kasse stimmt!.
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/9363__mein_erl_ser_lebt_.html?sxpnoid=0
Wer auf dieses Schöngefärbte hereinfällt, dem allerdings ist dann wohl nicht zu helfen,
wäre mein Kommentar dazu.
Alles kostet seinen Preis ...
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 30. Oktober 2008 15:51
Voten unter anderem von Buggle
und Schmidt-Salomon
...
"Gerade Menschen mit wenig Selbstwertgefühl kann es helfen, wenn sie die Vorstellung
haben, es gebe einen Vater im Himmel, der sie liebt und allgütig ist."
...
"Menschen, die sehr gläubig sind und die nicht durch den aufklärerischen Zweifel
gegangen sind, fühlen sich zwar sicher in ihrer Glaubensburg, haben aber gleichzeitig
unglaublich viel Angst vor Verfehlungen" ... Durch den Glauben unterwerfe sich der
Mensch einer höheren Instanz. So könne er sich im Gegenzug sicher fühlen. "Diese
Sicherheit ist aber erkauft, indem der Mensch Handlungsautorität abgibt."
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/heilig-heilig-segen/
Re: Entscheidend ist das Gottesbild!
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 30. Oktober 2008 16:55
Zitat:
Drahbeck
Außerdem:
taz.de Religionspsychologe Sebastian Murken
Ob und wie stark Religion das Sicherheitsgefühl beeinflusst,
hänge von den religiösen Inhalten und deren individueller Verarbeitung ab, sagt der
Religionspsychologe Sebastian Murken von der Universität Trier. Inhaltlich sei
entscheidend, ob Gott als eher beschützend oder bestrafend wahrgenommen werde. "Wer
sich in einem positiven Gottesbild gut aufgehoben fühlt, kann auch enorme Sicherheit
schöpfen."
FemBio Sophie Scholl deutsche Widerstandskämpferin
Die fünf Geschwister Scholl, Kinder einer ehemaligen
Diakonisse und eines Steuerberaters, bekommen eine für damalige Verhältnisse sehr
moderne Erziehung: Sie sollen diskutieren und hinterfragen lernen, auch Sexualität ist
kein Tabu. Die begabte Sophie musiziert, schreibt und zeichnet hervorragend. Schon in der
Schule zeigt sich ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Auch starke Religiosität
und Liebe zur Natur sind ihr eigen. . . .
>>>
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/sophie-scholl/
Der Herr Bundespräsident verlautbart: ...
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 23. Oktober 2008 17:45
Eine Kirche ohne Diakonie kann ich mir nicht vorstellen», sagte Köhler am
Mittwoch in Hamburg ..."
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/707_kirche_ohne_diakonie_nicht_vorstellbar.html?sxpnoid=0
A ja. So ist das also.
Denn muss man wohl dem Herrn Bundespräsidenten mitteilen, dass es Behörden gibt, die ja
unter ihm, als höchstem Staatsrepräsentant angesiedelt sind, die einer der Sorte die der
Herr Bundespräsident sich nicht vorstellen kann, sogar das vermeintliche
Gütesiegel",
Körperschaft des öffentlichen Rechts" gewährten.
Und das zu allem Überfluss, ohne nach etwaiger organisierter Diakonie zu fragen.
Zeugen Jehovas 2001 - Wer waren Sie?
geschrieben von: SpyMan
Datum: 28. Oktober 2008 08:15
Anlässlich des 10. Geburtstags, lässt Google die Vergangenheit noch einmal
auferstehen: Für einige Wochen ist die Suchmaschine so, wie sie im Jahr 2001 ausgesehen
hat, online - inklusive dem Index aus dieser Zeit. Die meisten Webseiten aus dieser Zeit
sind zwar mittlerweile nicht mehr verfügbar, können aber dank des Internet Archives
dennoch in den meisten Fällen komplett angesehen werden.
Schon die Startseite der Suchmaschine begrüßt uns mit dem alten Google-Logo (welches
übrigens 2001 garnicht mehr verwendet wurde) und dem Hinweis dass 1,3 Milliarden
Webseiten durchsucht werden. Einige Testsuchen werden schnell zeigen dass der Index
tatsächlich aus dem Jahr 2001 stammt - kaum Wikipedia-Ergebnisse, kein Facebook, MySpace
http://www.google.com/search2001.html
mfg
SpyMan