WachtToPoly!
geschrieben von: . +
Datum: 07. April 2008 23:13
Endlich ist es soweit.
Die lang ersehnte Brettspieladaption für Zeugen Jehovas ist nun endlich Freigegeben
worden.

Endlich ist es auch für Zeugen Jehovas möglich an dem Gesellschaftsspieleabenden
Teilzunehmen.
Während die degenerierte Welt ihrem vergänglichen Schein frönt, können Jehovas Zeugen
nun auch an dem wirklichen Brettspiel festhalten.
Während sich die Weltmenschen sinnloser Habgier hingeben oder dem selbstsüchtigen
Wetteifer nachgeben

können Zeugen Jehovas an ihrem abseitsstehenden Spielfeld auch ihr ganzes Spiel der
Organisation widmen.
Und WachtToPoly eignet sich als eine Adaption für jedes gängige Brettspiel!

Die Regeln sind einfach, damit sie auch in alle Sprachen übersetzt werden können.
Sie sind aus dem Internen Wachtturm vom 15.6.2008 entnommen und damit quasi direkt aus dem
Mund Jehovas.
Würfel sind nicht notwendig.
Bei jedem Spielzug rückt ein Zeuge Jehovas ein Feld weiter.
Würfel sind nur unnötiges Glückspielutensil.
Ein Zeuge des Wachtturms braucht kein Glück.
Er hat glücklich zu sein und alle ziehen bei jedem Spielzug gleichberechtigt ein Feld
weiter.
In dem wahren christlichen Spiel wird niemand benachteiligt ob Verkündiger oder
Präsident, ob Möbelstück oder Frau, Rassendiskriminierung gibt es im WachtToPoly nicht
mehr.
Man braucht keine besondere Ausbildung um in diesem Spiel vorwärts zu kommen.
Wer auf ein Ereignisfeld kommt muss eine Ereignisfeldkarte ziehen.

































Wer über den Wachtturm kommt, darf einmal freiwillig für das weltweite Predigtwerk
spenden.
Ein Ende des Spieles gibt es nicht und es sei dir versichert:
Bei WachtToPoly gibt es keine Gewinner oder Verlierer!
Nur bei WachtToPoly findest du das wahre Spielerparadies!
Das Spiel ist in den gängigen internen Wachtturmfarben gehalten:
Leichenbeige, triestessrosa, novemberregengrau.
Damit keiner der spielenden Zeugen Jehovas in unnötige Erregung versetzt wird.
Ein Wort zum Preis.
Natürlich ist das Spiel kostenlos!
Wir sammeln nicht wie die geltgierigen Materialisten Kollekten.
Du zahlst mit Deinem Leben, das genügt dem Verlag vollkommen.
Endlich gibt es ein Spiel das das Leben eines wahren Christen gerecht wird.
Bewahre deine erste Liebe zu WachtToPoly!

Ein Spiel das in keinem Zeugenhaushalt fehlen sollte.
Re: WachtToPoly!
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 08. April 2008 07:14
Da wird dann wohl die
"Neuapostolische Kirche" mit ihrem Quartettspiel "Zum Ziel" vor Neid
erblassen.
und die ZJ-Firma "Krispen" mit ihren Angeboten wohl auch.




Parsimony.17506
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von: . +
Datum: 09. April 2008 22:19
Das Bistum Regensburg stellt im Internet einen Flyer
zur Verfügung der 12 Erkennungsmerkmale einer Sekte grafisch darstellt.
www.bistum-regensburg.de
Anhand des Sekteninternen Wachtturms vom 15.Juni 2008
lassen sich schön die 12 markantesten Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
anhand den Zeugen Jehovas veranschaulichen.

Seite 24

In dem Artikel Vertiefe die Liebe die Du zuerst hattest werden nach Gründen
gesucht warum man weiter Begeisterung für die Organisation empfinden könnte.
Das eine Enttäuschung über das Blendwerk das eine Sekte aufbaut berechtigt sein könnten
wird in dem Artikel nicht erwähnt.
Die verschiedensten Gründe werden herbeigezerrt warum man über die Mitgliedschaft in
einer Sekte begeistert war.
Ein Satz heißt dort auf Seite 23:
Andere wiederum sind vor allem von der Liebe unter Gottes Volk beeindruckt
Dies nennt man für gewöhnlich Lovebombing.
Es wäre nicht so schädlich, wenn es nicht gezielt von der Sekte zum Mitgliederfang
eingeschaltet würde und auf Befehl der Sekte genauso zum Hatingbombing umgeschaltet
werden würde.
Liebe wird zum Mitgliederfang instrumentalisiert.

Seite 22

Ein markantes Merkmal das die Wachtturm Gesellschaft als Sekte kennzeichnet.

Seite 20


Die Wachtturm Gesellschaft weiß wir Gott denkt.
Sektenmaßstäbe sind weiß weltliches Denken ist schwarz.
Je weniger ein Mensch in seinem Weltbild gefestigt ist je schneller gelingt es einer Sekte
dieses schwarz weiß Denken zu installieren.
Satan ./. Gott
Welt ./. Wachtturm Organisation
Dies wird dann von den Sektenopfern oft verdrängt oder hintergangen.
Ein Sektenmitglied lässt sich von einer destruktiven Organisation dann einreden es führe
ein Doppelleben.
Zwischen so einem Spannungsfeld entwickeln Sektenopfer oft ein Selbstverletzendes
Verhalten.
Sie greifen zu Alkohol oder anderen Selbstzerstörenden Mitteln.
Es bedarf für Außenstehende einer Herkulesleistung dieses Spannungsfeld in einer
gesunden Waage zu halten.
Es gäbe dazu viel zu sagen.
Aber nur noch dies:
Es ist einfach widerwärtig wen Zeugen Jehovas abfällig mit den Schultern zucken wenn
einer ihrer Mitglieder abrutschen.
Wenn sie dann abfällig mit den Schultern zucken und dann Sinngemäß sagen hätte
er halt weiter als Sektenmaschine funktioniert wäre er heute kein Alkoholiker
Oder vergleichbares.
1.) War es die Sekte, die es entgegen ihren Versprechen nicht schaffte, jemanden vor dem
abrutschen zu bewahren.
2.) Kann es vor allem der Erwartungsdruck der Sekte gewesen sein der einen erst zu dem
abrutschen trieb.
3.) Ist schon das Sektendasein allein eine Form des weggeschmissenen Lebens. Auf alle
Fälle jedoch kein Grund hochnäsig auf andere herabzublicken.

Seite 21

Die Wachtturm Gesellschaft spricht die Worte Gottes.
Sie allein ist in Besitz der Wahrheit.
Gleichzeitig setzt sie Millionen der Spendengelder ein um Weltweit diese Worte Gottes
durch Anwälte vor Gericht oft gegen die eigenen Mitglieder zu verteidigen.

Seite 15

Wird die Wachtturm Gesellschaft für ihr destruktives Verhalten kritisiert ist dies
selbstverständlich ungerechtfertigt.
Jesus wurde auch Kritisiert.
Kritik an der Wachtturm Gesellschaft wird als Beweis umgemünzt das man die Wahrheit hat.
Einem überführten Verbrecher würde man dies als Schizophrene mildernde Umstände
auslegen.

Seite 25

Wir sind das Volk Gottes.
Es ist ein Vorrecht zu der Elite der Welt zu gehören.
Wachtturmsektierer sind die begehrenswerten Dinge der Erde.
Es ist ein Vorrecht aus der kranken degenerierten Welt entflohen zu sein.

Seite 13

Zeugen Jehovas grenzen sich von der Umwelt in ihrer ganzen Lebensweise ab, nicht nur durch
ihre Kleidung.
Im Alltag ist es mit so gut wie jeder privater Handgriff Reglementiert.
Sei es der Griff in das Kühlregal im Supermarkt, bei den Geburtstagsglückwünschen am
Arbeitsplatz, bei der systematischen Zerstörung der Sprache.
Je weiter es einer Sekte gelingt ihre Mitglieder von der Umwelt zu entfremden umso mehr
binden sie ihre Mitglieder an ihre Organisation.
In Religionen wird dies Toleriert.
Regierungen würden dafür Weltweit als Verletzter der Menschenrechte oder Diktaturen
geächtet.

Seite 12

Es gibt sicherlich weltoffenere Gruppierungen.
Ohne diese beschönigen zu wollen Jehovas Zeugen gehören nicht dazu.
Alle weltlichen Beziehungen schaden der neuen Persönlichkeit.
Schlechte Gesellschaft verdirbt Wachtturmgewohnheiten.
Das strickte Gebot nur innerhalb der Wachtturmsekte zu Heiraten ist hier nur eine der
extremsten Auswüchse.
Das fängt im Sandkasten an und hört im Altenheim auf.

Seite 14

Eine der Bekanntesten Sektenmerkmale der Watturm Gesellschaft ist ihr rigoros
eingefordertes Klinkenputzen von Tür zu Tür.
Gezielt wird dort nach Menschen gesucht die nur geringen Informationszugang haben.
Gezielt fischt man dort in Migrantenkreisen, Menschen mit Gemütsdefiziten, geringer
Schulbildung, untere soziale Schichten oder einfachen Gemütern die ihren
Vernichtungsdrohungen auf den Leim gehen.
Hier ein Beispiel:
Unterredungsbuch S. 24
Falls sie in bezug auf ihren Glauben feste Behauptungen aufstellen, kann es sich als
nützlich erweisen, sie taktvoll zu bitten, dir die Stelle im Koran, Sure (Kapitel), Vers,
zu zeigen. (Räume ihnen Zeit ein, danach zu suchen.) Wenn sie die Stelle nicht finden
können, wächst bei einigen die Bereitschaft, dem zuzuhören, was du ihnen aus der Bibel
zeigst.
Gezielt sucht man nach Menschen die man leicht durch die Wachtturm Desinformation
übervorteilen kann.

Seite 26

Sich nicht abzusondern, das Zusammensein nicht aufzugeben, Älteste offen seine Fehler
bekennen.
Aber was das wichtigste in der Wachtturm Sekte ist:
Jedes Mitglied wird aufgefordert den anderen zu Denunzieren.
Unterlässt man dies, wird man seinerseits mit der Exkommunikation bestraft.
Zeugen Jehovas Eltern denunzieren ihre eigenen Kinder,
Kinder denunzieren ihre Eltern,
Verwandte denunzieren sich gegenseitig,
die Arzthelferin denunziert Zeugen Patienten,
die Rechtsanwaltsgehilfin denunziert Zeugen Jehovas ihrer Klienten.
Unterlassen des Denunzierens wird seinerseits dem Vergehen des anderen
gleichgestellt.
Verleumdung wird straffrei gestellt.
Unter Befehl der Wachtturm Sekte.
Entgegen der gesetzlichen Schweigepflicht (Ihr müsst Gott dem Herrscher mehr gehorchen
als den Menschen).
Detaillierte Abhandlung dazu hier:
Parsimony.20273

Auf Seite 25 finden wir noch einen unverholenen Vorwurf dass, wenn man zweifelt oder sich
der versprochene Erfolge nicht einstellen, dass man "selber schuld" ist, weil
man sich angeblich nicht genug einsetzt oder nicht stark genug glaubt.

Wachtturmerfolg stellt sich überhaupt dann erst ein, wenn ein Sektenopfer Schwächen, die
die Wachtturm Gesellschaft erfunden hat, an sich sieht, anerkennt und dann mit aller
Intensität daran Arbeitet.
Man benötigt die Hilfe der Sekte um Schwächen zu bekämpfen die man ohne die Sekte nicht
hätte.
Destruktive Sekten suggerieren ihren Opfern Schwächen die sie von der Heilmitteln der
Sekte abhängig machen.
Etwas was nur in Religionen möglich ist.
In der freien Wirtschaft würde man dafür eingesperrt.


Die Ganze Lebensweise mit allen Kräften.
Liest man sich den Artikel Wovon sollten wir Fliehen? durch wird man mit
überraschen kaum eine echte Sünde finden.
Liebe zum Geld, Weltliche Musik, Gewaltverherrlichende Filme, Rauchen, Liebesromane,
Weihnachten, Geburtstagfeiern, Mitgliedschaft in Konkurrenz Religionsorganisationen,
Nichtbeteiligung am Neumitgliederanwerbedienst, Pornographie, Masturbation,
Wettkampfgeist, Genussstreben, verkehrte Gedanken, verkehrte Anschauungen verkehrte
Beweggründe, verkehrte Wünsche.
Man kann dazu stehen wie man will.
Aber eine Sekte verlangt durch diesen Wust an Regeln eine Disziplinierte
Organisationsbindung ihrer Opfer die mit Fug und Recht als destruktiv bezeichnet werden
kann.
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von: neugieriger Gast
Datum: 11. April 2008 19:30
Hallo +,
ich war jetzt einige Zeit nur lesend in diesem Forum unterwegs. Ich bin allen sehr dankbar
für die Beiträge.
Was ich immer noch nicht ganz verstehen kann.. Was genau hat die die WTG davon, wenn immer
mehr Menschen der Organisation beitreten? Wirft das ganze wirklich so viel Geld ab?
"Ich möchte eine Religion gründen. Dort liegt das Geld." L. Ron Hubbard an
Lloyd Eshbach, 1949. Dass bei Scientology viel Geld von den Mitgliedern verlangt wird ist
mir bekannt. Die Kurse dort kosten dementsprechend.
Ist Geld der Hauptbeweggrund immer mehr Mitglieder zu bekommen? Rentiert sich das
wirklich?
Viele Grüße.
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 11. April 2008 20:32
Ein geflügelter Grundsatz der Amis lautet:
Wirb oder stirb". In pluralistischen Systemen gibt es vielerlei Konkurrenz.
Schon zu Russell's Zeiten war seine Konkurrenz nicht eben erfreut, über einen
mehr", der vom Kuchen der Leichtgläubigkeit auch seine Scheibe abschneiden wollte.
Indem moment, wo der Status organisatorischer fester Strukturen erreicht ist, egal ob im
Falle Rutherford's der nur totale Unterwürfigkeit gelten lassen wollte, und dieweil die
ihm nicht freiwillig (von einem Teil der alten Russelliten) gewährt wurde, nur durch
harte juristische Taschenspielertricks, seine Konkurrenten ausbootete (ausbooten konnte).
Schon damals hätte man sagen können. Warum denn das alles?
Russell's Ursprungserwartungen waren gescheitert. Also was soll's. Warum mit Gewalt eine
Organisation aufrechterhalten?
Genauer: sogar neu aufbauen. Selbst das Brooklyner Bethel war ja schon verkauft. Man hatte
sich zu Zeiten der Verhaftung Rutherford's bis nach Pittsburgh zurück verkrochen.
Die Neueröffnung wurde von der genügend Zuteilung von Kohlen (damals als Folge des
Krieges noch bewirtschaftet) abhängig gemacht. Man bekam soviel Kohlen, dass man gar
nicht wusste wo hin denn nun damit, und noch Jahre brauchte, um die erste Kohlenlieferung
aufzubrauchen.
Da wurde schon ein gewisses Gönnertum sichtbar. Gönnerrtum der Art. Die Religion müsse
dem Volke erhalten bleiben.
Gönnertum, das im Hinterkopf auch den Grundsatz beherzigte. Zuerst bekommen die
Missionierten die Bibel im Ausgleich dafür wir das Land". Schon im Falle der
Indianer so praktiziert.
In Neuauflage nun so. Dass die neuzeitlichen Indianer" (zumindest damals) in
beachtlichem Umfange Europäer waren. Jedenfalls erheblich mehr, als zur gleichen Zeit
noch in den USA. Dabei wiederum überwiegend Deutsche. Ein prima Nährboden für
Jenseitsverkäufer. Jenes damals von der Inflation (und noch einigen mehr) arg gebeutelte
Deutschland.
Gegenfrage. Hat der Herr Papst etwa seinen Laden dicht gemacht, als der Herr Luther
begann, ihm einen Teil seiner Pfründe streitig zu machen? Sicherlich nicht. Die Firma des
Herrn Papst existiert, aller Kritik zum Trotz bis heute. Und analoges gilt auch für die
WTG.
Hätte Rutherford nicht damals mit aller Gewalt, das Treppenterrierdasein eingeführt,
wäre es wohl nichts mit seinem Beth Sarim" nebst angemessenen
Dienstwagen" geworden. Dann hätte er sich als kleiner Advokat irgendwie weiter
über Wasser halten müssen.
Es ist für die Führungscliquen solcher Organisationen ein Überlebensgebot"
ihren Laden am laufen zu halten. Egal wie. Es ist nicht damit getan, dass man darauf
verweist. Na ja: In der freien Wirtschaft" könne man fallweise höhere
Gehälter erreichen. Es gibt auch Nicht-Geldwerte Vorteile. Man sehe sich nur manchen
Ältesten" einer örtlichen ZJ-Versammlung näher an. Das kann man zwar
heutzutage nicht mehr in dem Umfange verallgemeinern wie noch vor Jahrzehnten. Aber es
gibt sie trotzdem noch, jene Typen", die was bei den Zeugen
darstellen". Hätten sie nicht diese Art von Selbstbestätigung, erweisen sie sich
nicht selten, im sonstigen bürgerlichen Leben als welche, die auf keinen grünen
Zweig" zu kommen vermögen.
Auch dieser Typus hat ein zwangsläufiges Interesse am Weiterlaufen der WTG-Maschinerie.
Egal wie, egal um welchen Preis!
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 11. April 2008 23:14
Hallo neugieriger Gast,
mir fällt ein Stein vom Herzen.
Du bist der Einzige dem ich nicht unmittelbar antworten konnte, entschuldige.
Zukünftig stehe ich zur Verfügung, mit der Bitte, bis zu zwei Tage Zeit einzuräumen.
Viele Grüße!
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von: . +
Datum: 12. April 2008 11:56










Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 2.März 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 02. März 2008 13:10
WT vom 15.Januar 2008 (Studienausgabe) S.13-17
Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 04. März 2008 12:08
WT vom 15.Januar 2008 (Studienausgabe) S.29-31
Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 06. März 2008 18:13
WT vom 15.Januar 2008 S.17-19
Re: Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 06. März 2008 18:48
In einem bekannten anderen Forum, konnte man
kürzlich Lobesworte über das sich auch nicht gerade durch einen sozialen"
Preis auszeichnende Buch des Herrn Bruno Deckert lesen.
Nun steht es ja jedem frei eine Meinung zu haben und die auch zur artikulieren. Das ist
nicht die Frage.
Allerdings habe auch ich dann eine Meinung.
a) zum Buch des Herrn Deckert; und
b) zu seinen Lobsängern.
Und zu letzteren wäre dann meine Meinung. Entweder ist unter Blinden der Einäugige
König; oder der Kenntnisstand der Lobsänger ist mal sehr, sehr bescheiden.
Nun kann selbstredend jeder das Buch des Herrn Deckert lesen. Sei es durch Kauf, sei es
durch Ausleihe aus einer wissenschaftlichen Bibliothek. Eine ausgesprochenen
Abratungs-Zerriß werde ich da (ganz im Gegenteil zu den Schriften des Herrn de Ruiter)
nicht formulieren. Gleichwohl ist ein relativ Neutrales Na jaaaaa", nun nicht
unbedingt als ausgesprochene Empfehlung (zumindest von meiner Seite zu verstehen).
Ich würde mal vermuten, in meinem Leben schon ein paar mehr Bücher gelesen zu haben, als
wie jene Schmalspur-Lobsänger des Herrn Deckert. Womit man wieder bei der Einschätzung
angelangt wäre. Es ist wohl was dran an dem Spruch: Das unter Blinden der Einaugige
König ist.
Anders hingegen das Buch von Willi Bühler.
Das ist ein Buch, unabhängig von Einzeldetails die man sich besser gewünscht hätte, das
man empfehlen kann, ohne sich für diese Empfehlung ausdrücklich verbiegen zu müssen.
Willi Bühler hat erfahren: Die
Hackordnung wird gewahrt
Re: Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: neues Licht
Datum: 06. März 2008 23:38
das ist wie mit einer zigarette.... abhängigkeit
(wtg-lehren).... versuch aufzuhören... immer wieder kommen einen die suchtstoffe in den
kopf (eingetrichterte angst+gleichzeitig hoffnung).... wer da nicht stark genug ist...
verfällt ihr wieder
hatte heute eine lustige email bekommen.... 2 pionierschwestern besuchen 1x die woche zwei
83 jährige frauen im pflegeheim und das schon über mehrere jahre... sie sind so
begeistert ein regelmäßiges studium zu haben, da die alten damen sich immer freuen (man
lasse nicht ausser acht, das die beiden damen demenz krank sind).... dies wurde auf einen
kongress als erfahrung von der bühne her erzählt (aber ohne das die damen demenz krank
sind)..... TOLLE erfahrung... da kann ich nur sagen, wenn das für die zeugen erfahrungen
sind ....
dann ARME WTG
dann wisst ihr alle bescheid wie solche wunderbaren, auferbauenden erfahrungen zusammen
kommen
Re: Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: Jochen4321
Datum: 07. März 2008 08:05
Ist doch schön!
Dann freuen sich die beiden älteren Damen eben jede Woche ein neues Gesicht
kennenzulernen
Re:"Psychologische und SOZIALE Faktoren der Wirkung von Drogen"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 08. März 2008 13:28
Zimbardo
Psychologie Seiten: 222,223Re: Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 18. Februar 2008 10:56
Zitat:
Drahbeck
WT vom 1.Februar 2008 S.21-23
Thema: Bauen zum Lobpreis Jehovas
"Jehovas Zeugen versammeln sich gern, um gemeinsam etwas aus Gottes Wort, der Bibel,
zu erfahren ... . Besonders schätzen sie es, wenn sie hierzu eine würdige
Anbetungsstätte nutzen können. In den letzten Jahren haben sie weltweit in zahlreichen
Ländern Tausende Anbetungsstätten, sogenannte Königreichssäle, errichtet.
... Wer hat sie gebaut? ...
1999 wurde ein Bauprogramm ins Leben gerufen und überall in Mexiko bildete man
Königreichsaal-Baumannschaften. ...
Eine Königreichssaal-Baumannschaft besteht gewöhnlich aus etwa acht Männer und Frauen
die unentgeltlich Vollzeit arbeiten. Sie reisen
freudig im Land von Ort zu Ort, um bei verschiedenen Bauprojekten mitzuhelfen und andere
zu schulen. Jeder von ihnen arbeitet von Montag bis Freitag sowie an jedem zweiten Samstag
jeweils acht Stunden. Für sie beginnt der Tag um 7 Uhr ... . ...
Die örtliche Versammlung stellt den reisenden Baumitarbeitern nicht nur eine Unterkunft zur Verfügung, sondern übernimmt
auch für sie das Wäschewaschen und Kochen. ...
...
Auch wenn bereits viel erreicht wurde, gibt es noch viel
zu tun ... . ...
Wenn hinter der Bautätigkeit nur Menschen stehen würden, wäre dieser Bedarf nicht zu
decken. Doch wie die bisherigen Ergebnisse zeigen, sind mit Jehovas Hilfe "alle
Dingen möglich" (Matthäus 19:26)."
[Hervorhebung von mir ]
Re: Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 26. April 2008 11:27
WT vom
15.MÄRZ 2008 S.30-32
Thema:
Wachtturmartikel (Beim Lesen bitte die Endzeitdaten 1914, 1925 und 1975 im Sinn behalten)
geschrieben von: Frau von x
Datum: 29. März 2008 11:20
WT vom 1.März 2008 (für die Öffentlichkeit) S.13-16
Re: Wachtturmartikel (Beim Lesen bitte die Endzeitdaten 1914, 1925 und 1975 im Sinn behalten)
geschrieben von: swordfish
Datum: 30. März 2008 10:31
So kann man das auch machen, erst aufs Problem
aufmerksam machen, denn
ich denke ,dass ja schon 1975 genug "Brüder"enttäuscht worden sind.
Jetzt müssen sie ja noch länger warten, also macht ihre hinausgeschobene Erwartung das
Herz krank, deswegen wird der Rat gegeben, sich auf positive Dinge zu konzentrieren. Na
hoffentlich reicht das für die Schäfchen. Sie werden
geistig hin und her geschaukelt, mal wird eine Sache für gut hingestellt, mal wieder
schlecht, so hab ich das gesehen.
Und wenn sie weiter vom schönen Paradies träumen, wo nur gottgefällige Menschen
sind..... aber was ist mit denen, die auferstehn und im LAuf der Zeit feststellen, dass
sie nicht ihr Leben lang in die Zusammenkünfte gehen möchten ???
Eine Verblendung nach der anderen müssen die Zeugen schlucken, ich wunder mich, dass so
viele Menschen mit einem gesunden Menschenverstand das
jahrelang mit sich machen lassen, aber wer weiss, wie viele doch noch aufwachen...
Re: Wachtturmartikel (Beim Lesen bitte die Endzeitdaten 1914, 1925 und 1975 im Sinn behalten)
geschrieben von: swordfish
Datum: 30. März 2008 11:03
Ergänzend dazu möchte ich noch auf einen Beitrag in
Infolink hinweisen, unter der
Rubrik "Interne WT Lehren"
Thema " Die Lüge vom Wt vom 1. Mai 2008 und die Vergleich vom
externen und vom internen WT ,einfach nur haaresträubend !
Re: Wachtturmartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 18. April 2008 13:05
WT vom
1.April 2008 (für die Öffentlichkeit)
Thema:
"Ich verspreche
Ihnen, dieser Krieg wird der letzte sein - der Krieg, der alle Kriege beenden soll"
(WOODROW WILSON; AMERIKANISCHER PRÄSIDENT,1913-1921).
"Solche großen Erwartungen hegte einer der führenden Köpfe in der Weltpolitik vor
gut 90 Jahren am Ende des Ersten Weltkrieges. ...
Die Bibel spricht aber durchaus von einem Krieg, der allen Kriegen ein Ende machen wird.
Er ist einzig in seiner Art, und die Bibel bezeichnet ihn mit genau dem Wort, das viele
mit einer nuklearen Katastrophe verbinden: Harmagedon.
Kann Harmagedon wirklich allen Kriegen ein Ende
machen? ...
Seiten: 5-8 HARMAGEDON
GOTTES KRIEG
DER ALLE KRIEGE
BEENDEN WIRD
Nun verspricht Gott aber durch den Propheten Jesaja, ... : "Sie werden ihre Schwerter
zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. ..., auch werden sie
den Krieg nicht mehr lernen" (Jesaja 2:4).
Natürlich müsste sich eine Welt, in der 20 Millionen Soldaten im Einsatz sind und etwa
20 Kriege toben, gewaltig verändern, damit sich dieses Versprechen erfüllen kann.
Deswegen ist es nur naheliegend, dass der allmächtige Gott, Jehova, auf der
Erde eingreifen muss. Dieser Eingriff Jehovas gipfelt in dem, was die Bibel Harmagedon nennt (Offenbarung 16:14,16).
...
Aus der Bibel geht auch deutlich hervor, dass sie Bösen ihre Macht nicht kampflos abgeben
werden; genau deshalb muss Gott in einem letzten Krieg alles Böse - Kriege eingeschlossen
- beseitigen (Psalm 2:2). Es ist bezeichnend, dass die Bibel diesen beispiellosen Konflikt
Harmagedon nennt.
Frühere Schlachten bei MegiddoDas Wort "Harmagedon" bedeutet "Berg von Megiddo" Die
alte Stadt Megiddo und die umliegende Ebene Jesreel sind seit jeher Schauplatz
entscheidender Schlachten gewesen. ...
...
Die Geschichte und die strategische Lage Megiddos haben ohne Frage zur übertragenen
Bedeutung des Wortes "Harmagedon"
beigetragen. Das Wort an sich kommt in der Bibel zwar nur ein Mal vor,
aber der Kontext im Bibelbuch Offenbarung macht deutlich: Harmagedon
wird sich auf das Leben jedes Menschen auswirken!
Harmagedon aus der Sicht der BibelVon
den Kriegen, die bei Megiddo geführt wurden, waren viele entscheidend, aber keiner konnte
das Böse aus der Welt schaffen. ... Die Bibel spricht daher von Harmagedon ausdrücklich als von Gottes Krieg.
Das Bibelbuch Offenbarung sagt für die Zukunft voraus, dass die 'Könige der ganzen
bewohnten Erde', versammelt werden "zum Krieg des großen Tages Gottes, des
Allmächtigen" (Offenbarung 16:14). Weiter heißt es, sie würden 'an den Ort
versammelt, der auf hebräisch Har-Magedon' genannt
wir (Offenbarung 16:16).* ...
_____
*Ob Harmagedon ein
bestimmter geografischer Ort ist, wird in dem Artikel "Fragen unserer Leser" auf
Seite 31 erklärt.
Was lässt sich aus diesen Bibeltexten schließen? Harmagedon
ist ein Krieg zwischen Gott und den Menschen, die gegen ihn sind. ... Zum einen wird Harmagedon die "verderben, die die Erde verderben"
(Offenbarung 11:18). Zum anderen wird es den Weg zu einer friedlichen Welt öffnen, ... .
Warum ist Harmagedon notwendig?...
...
Solange die Bösen die Macht in der Hand haben, werden die Gerechten nie in Frieden und
Sicherheit leben ... . Man kann Korruption und Bosheit einfach nicht von den Menschen
trennen, die korrupt und böse sind. Wenn sich auf Dauer etwas ändern und Frieden und
Gerechtigkeit herrschen soll, müssen die Bösen verschwinden. ...
...
Harmagedon nicht auf die leichte Schulter
nehmenDie Frage ist, auf welcher Seite jeder Einzelne in diesem entscheidenden
Konflikt letztlich steht. ...
Um gerettet zu werden, muss man zwei Dinge tun. Erstens: die Wahrheit über Jehova
kennenlernen und über sein Vorhaben, die Erde von allem Bösen zu befreien. Zweitens:
nach Gottes gerechten Grundsätzen leben. Dann gewinnt man Gottes Freundschaften und steht
unter seinem Schutz.
Wer diese wichtigen Schritte tut, kann sich sogar auf Harmagedon freuen - auf den Krieg, der allen Kriegen ein
Ende machen wird. ... "
Seite: 31 Fragen
unserer Leser
Wo wird die Schlacht
von Harmagedon stattfinden?
"Die Schlacht von Harmagedon wird nicht an einem
bestimmten Ort ausgetragen werden, sondern auf der ganzen Erde. ...
Harmagedon oder Armageddon wird auch als der
"Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen" bezeichnet. ...
Laut der Bibel ist es Satan, der alles daransetzt, sämtliche Nationen in diesen Krieg
hineinzumanövrieren; ... . ...
... Der Gedanke, dass mit dem Ausdruck Harmagedon ein
bestimmter Ort gemeint sein könnte, finden sich bereits in dem ältesten erhaltenen
griechischen Kommentar zur Offenbarung, verfasst im 6.Jahrhundert von dem Theologen
Oecumenius.
Der ehemalige Präsident des theologischen Seminars von Dallas, John F.Walvoord, drückt
aus, was ein Großteil der fundamentalistischen Geistlichen denkt. Er nennt Harmagedon "den letzten, aussichtslosen Schlussakt
eines verzweifelten Kampfes um die Weltherrschaft, der sich auf den Nahen Osten
konzentriert". ...
Das Bibelbuch Offenbarung ist jedoch kein Wegweiser zu einem buchstäblichen Ort
namens Harmagedon. ...
... In Harmagedon wird Gott dafür sorgen, dass alles
Böse für immer von der Erde verschwinden wird (Offenbarung 21:8).
Wer Jehova und seinen Sohn, ..., liebt, braucht Harmagedon
nicht fürchten. ... "
[Hervorhebung von mir]
Re: Wachtturmartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 28. April 2008 09:37
WT vom
1.April 2008 S.26-29 (für die Öffentlichkeit)
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 6.April 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 05. April 2008 17:07
WT vom
15.Februar 2008 (Studienausgabe) S.12-16
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 6.April 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 07. April 2008 11:17
Zitat:
2
Das Wort "Missionar" oder "Missionare" kommt im Haupttext der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift nicht vor.WT vom 15.FEBRUAR 2008
(Studienausgabe) S.31/32
Thema: 123. GILEAD - ABSCHLUSSFEIER
___________________________________________________________
GILEADABSOLVENTEN WIRD GERATEN:
"FANGT AN ZU GRABEN"
................................................................................................................................................................................................................................................
"Am Samstag, den 8.September 2007 konnten 6352 Personen aus 41
Ländern das Abschlussprogramm der 123.Klasse der Wachtturm-Bibelschule
Gilead miterleben. Punkt 10 Uhr hieß der Programmvorsitzende Anthony Morris von der
leitenden Körperschaft die große Zuhörerschaft willkommen. Nach einer kurzen
Einführung übergab er das Wort ... .
... Als Nächstes sprach Bruder Gerrit Lösch von der leitenden Körperschaft darüber, dass wir als Diener Jehovas zu
Recht auf eine Belohnung hoffen dürfen ... . Der
Grund, warum wir ihm dienen, sollte allerdings
selbstlose Liebe sein.
Jetzt kam William Samuelson, ..., an die Reihe. Er forderte
die Absolventen auf, ..., ..., stets treu zu bleiben
und sich selbst auch würdig zu verhalten. ...
... Kent Fischer vom Bethelbüro in Patterson befragte dann einige Brüder aus den
Zweigkomitees dreier Länder, in denen es Missionare gibt. Was diese lieben Brüder
sagten, überzeugte die Zuhörerschaft - ... -, dass Missionare
in ihrem neuen Zuhause gut betreut werden.
Abschließend interviewte Izak Marais ... langjährige Missionare. Ihre Erfahrungen
stimmten die angehenden Missionare auf all das Schöne
ein, das jetzt vor ihnen lag.
.
:
Schließlich wurden die Diplome ausgehändigt und man
erfuhr, wohin es für die Missionare gehen wird. ... Und so endete auch schon das
Abschlussprogramm der 123.Klasse."
Wie die gute
Betreuung und all das Schöne aussehen kann,
beschreibt Willi Bühler, ein ehemaliger Missionar der ZJ, in seinem Buch "Korkeiche
und Olivenzweig" folgendermaßen:
"Ein großes Problem waren die portugiesischen Wohnverhältnisse. Die Wohnung in der
wir untergebracht waren, oder besser gesagt hausten,
war früher einmal ein Hühnerstall gewesen; ... .
Wie gesagt, im Sommer ist die Wohnung knallheiß, ... meist 40 Grad und mehr warm, aber
die Winter! ...
Da die Häuser nicht für den Winter gebaut waren, ließen die Wände Wasser durch und
schwitzten innen so sehr, daß das Wasser die Wände herunterlief und mit dem Wasser
stellte sich auch der überall bekannte Schimmel ein.
Zuerst wurden die Wände und Decken bräunlich dann aber dunkelten die Stellen immer mehr
nach bis sie schwarz waren. ... Egal wie man auch lüftete, es herrschte stets ein
strenger, muffiger Schimmelgeruch in der Wohnung, das einem das Atmen erschwerte. ...
Das die >Organisation der Internationalen Bibelforscher-vereinigung< ihre Missionare
in so einen Hühnerstall verfrachtete, in dem sie krank werden mußten, war mir
schleierhaft; und nicht nur mir, die Nachbarn fragten mich,
warum die >Organisation< nicht besser für ihre Missionare sorgen würde. So
wäre es ja nur eine Frage der Zeit, wann die Missionare - ... - krank werden und aufgeben
würden." (S.140-143)
Meine Antwort darauf wäre: "Die WTG hat genügend billiges Kanonenfutter, welches
sie noch verschießen kann.
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 13.April 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 13. April 2008 14:07
WT vom
15.FEBRUAR 208
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 20.April 2008 / Erneute Änderung des Generationsbegriffes
geschrieben von: Frau von x
Datum: 20. April 2008 13:19
WT vom
15.FEBRUAR 2008 (Studienausgabe)
Thema:
Re: Erneute Änderung des Generationsbegriffes
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 20. April 2008 14:08
Das Internet macht es je möglich, dass man sich
heute noch - beispielsweise - Wochenschauen aus der Nazi-Zeit ansehen kann. Auf das darin
enthaltene Bildmaterial sei hier aber verzichtet.
Wie kommt es blos, dass mir einer dieser Wochenschau"-Kommentare bei den
WTG-Kapriolen wieder in den Sinn kommt ?!?
Ein zeitgenössischer
Wochenschau-Kommentar
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 20.April 2008 / Erneute Änderung des Generationsbegriffes
geschrieben von: Frau von x
Datum: 20. April 2008 20:18
Zitat:
15
Für Personen ohne biblisches Verständnis erscheint das Zeichen der Gegenwart Jesu heute gewiss nicht "in auffallender Weise", sodass "man es beobachten konnte". Ihrer Meinung nach geht alles so weiter wie eh und je (2.Pet. 3:4). Die neuzeitliche Johannes-Klasse, die treuen gesalbten Brüder Christi, haben dagegen das Zeichen erkannt, als wäre es ein Blitz, und haben dessen wahre Bedeutung verstanden. Als Klasse bilden diese Gesalbten die neuzeitliche "Generation" - im Sinne von Zeitgenossen -, die nicht vergehen wird, "bis alle diese Dinge geschehen".* Demnach werden einige der gesalbten Brüder Christi noch auf der Erde leben, wenn die vorausgesagte große Drangsal beginnt.Zu diesem Absatz gehört noch folgender
Kasten:
"Kann die Länge
'dieser Generation' berechnet werden?
Das Wort "Generation" bezieht sich normalerweise auf Menschen verschiedenen
Alters, die während eines bestimmten Zeitabschnitts oder Ereignisses gleichzeitig leben.
In 2.Mose 1:6 wird bespielsweise gesagt: "Schließlich starb Joseph und auch alle
seine Brüder und jene ganze Generation." Joseph und seine Brüder
unterschieden sich zwar im Alter, aber sie hatten während eines bestimmten Zeitabschnitts
etwas gemeinsam erlebt. Zu 'jener Generation' gehörten die Brüder Josephs, die vor
ihm geboren wurden. Joseph überlebte einige von ihnen (1.Mo. 50:24). Andere aus 'jener
Generation', wie zum Beispiel Benjamin, wurden später als Joseph geboren und haben
womöglich noch nach seinem Tod gelebt.
Wird der Begriff "Generation" mit Bezug auf Menschen verwendet, die in einer
bestimmten Zeit leben, kann man die genaue Länge dieser Zeit also nicht bestimmen,
sondern nur sagen, dass sie ein Ende hat und nicht übermäßig lang ist. Als Jesus
gemäß Matthäus 24:34 den Begriff "diese Generation" verwendete, erhielten
seine Jünger daher keine Formel, nach der man
ermitteln könnte, wann die "letzten Tage" enden würde. Im Gegenteil, wie Jesus
im weiteren Verlauf deutlich zu verstehen gab, würden sie 'Tag und Stunde' nicht kennen
(2.Tim. 3:1; Mat. 24:36).
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 20.April 2008 / Erneute Änderung des Generationsbegriffes
geschrieben von: . +
Datum: 20. April 2008 21:20
Es ist bereits einiges rund um diesen internen
Wachtturm Artikel geschrieben worden.
Als Ergänzung dazu sei noch angemerkt:
Auf der Titelseite der Wachtturm-Studienausgabe sehen wir eine bei Psalm 82: 5
aufgeschlagene Bibel.
Sie haben nicht erkannt, und sie verstehen nicht,
In Finsternis wandeln sie weiterhin umher;
Wie Passend das sie dies selber mit dem internen Wachtturm in Verbindung bringen.
Wachtturm 15.2.2008
Aus dem Kasten Seite 25


"Die Nationen sollen erkennen dass ich Jehova bin - Wie?"
Seite 234 Absatz 51 letzter Satz

Wachtturm 15.2.2008 Seite 24

Mit anderen Worten.
Irgendwelche dahergelaufenen möchtegern Gesalbte wird es, bis Gottes Königreich kommt,
geben.
Früher hieß es Gottes Königreich wird kommen solange es DIESE Gesalbten noch gibt.
Wachtturm 1.2.1970
Seite 86

Der Unterschied zu früher ist also, dass es heute vollkommen Gleichgültig ist um welche
Gesalbten es sich handelt.
Jeder dahergelaufene Zeitgenosse ist heute der Gesellschaft gut genug.
Die Generationslüge war ein Abfallprodukt des 1975 Debakels.
Eine detailliertere Abhandlung speziell zu der nicht vergehenden Generation von
1914 hier:
Parsimony.20837
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 20.April 2008 / Erneute Änderung des Generationsbegriffes
geschrieben von: . +
Datum: 21. April 2008 01:22
Ergänzend zu dem Artikel von Martin:
Zitat:
Martin
Der komplette Wachtturmartikel steht hier zur Verfügung:
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=12218.msg290214#msg290214
Von je her wird die Wachtturm Gesellschaft wie von Wellen, mal hierhin und mal dorthin
getrieben.
Zusammenfassend würde ich es in aller Kürze so formulieren:
1875 1916 = Die Generation begann 1780 und endet 1880 oder begann 1878 und
endet 1914.
Beröerhandbuch 1912 Seite 332

Schriftstudien Band 4 Seite 481/482


Ob an guten oder bösen Zeitgenossen gemessen ist vollkommen Gleichgültig.
1916 1925 = Die Generation endet 1925
Um 1919 (Jesus sucht den Supersklaven!) kursierten zahlreiche, sich zum Teil
widersprechende, Aussagen.
Man definierte 1914 neu durch ein nach 1914 oder 1915.
Oder erfand 1925 angeblich noch Prophetisch klarer in der Bibel belegt, als das
verflossene 1914.
Das kam daher, das man einerseits das Andenken Russells nicht beschädigen wollte (oder
konnte), aber andererseits unter dem Sachzwang stand das nun mal 1914 verflossen war.
Wachtturm Mai 1919 Seite 69

Oder der Wachtturm vom September 1919 Seite 144

mit seinen versteckten Segnungen des Weltkrieges.
Einerseits wurden alte Vorträge Russells wortgetreu übernommen, an anderer Stelle aber
blasphemisch Revidiert.
Wachtturm 15:12.1984
Seite 26

Details hier:
Parsimony.20052
1925 1945 = Die Generation begann 1914 und endet 1945
Um diese Zeit erfand man den Krieg im Himmel von 1914.
(Licht Band 1 Seite 241 WT 15.4.1925)
Wachtturm 15.3.1927

Seite 94


Hier wird ausgeschlossen dass die Erfüllung der Generation in Jesu Tagen
liegen konnte.
Bemerkenswert die Argumentation.
Jesus muss etwas anderes gemeint haben, sonst wäre er ja ein falscher
Prophet
Mit der neuen Schöpfung meinten sich die Bibelforscher selber.
In dem Band Licht wird Harmagedon direkt mit den Weltkriegen in Verbindung gebracht.
In dem Buch Gewissenskonflikt verbindet Raimund Franz die Aussage von Seite
195 direkt mit dem Verlauf des zweiten Weltkrieges.
Man muss dabei berücksichtigen, das Licht 1930 veröffentlicht wurde und der zweite
Weltkrieg zeitnah ausbrach.
Licht Band 1 (1930)

Seite 195

1950 1967 = Generationen Anfang 1914 und das Ende vor 1975.
Aber im Grunde eine vergleichbar orientierungslose Zeit, wie wir sie heute beobachten
können.
Im Wachtturm vom 1.April 1955 widersprach man noch auf Seite 221 der
Zahlenmystik 1976 da Adam schon eine Weile vor dem Ende der sechsten
Schöpfungsepoche gelebt hat.

Seite 223
Mit anderen Worten das Ende muss VOR 1976 kommen!
1967 1975 = Die Generation endet 1975 und begann 1914
Erwachet 22.4.1967
Seite 20
Königreichsdienst April 1968
noch 90 Monate bis die Menschheit vernichtet wird
Siehe hier:
Parsimony.18902
und hier:
Parsimony.18949
1975 1995 = Die Generation endet bis 1984 oder 1994 und begann 1914
Der Unterschied zu vorher war jetzt, das man den zusätzlichen biblischen Beweis des Endes
der 6000 Jahre Menschheitsgeschichte versuchte zu vergessen und das Alter der Generation
die um 1914 lebte Stück für Stück heruntersetzte.
Die Generationslüge war ein peinliches Abfallprodukt des 1975 Debakels.
Erwachet 22.10.1984
Seite 4

Seite 5

Seite 7



Wenn man so will hätte die Wachtturm Gesellschaft ihr herumgeeiere um die 1914er
Generation auch noch auf die alten 120 Jahre dauernde Generation (siehe Beröerhandbuch)
erweitern können.
Das Trauerspiel beendete man halbherzig mit den Sommerkongressen 1995 und im Wachtturm vom
1.November 1995.
1995 2008 = Beginn 1914. Neu soll jetzt sein, das sich diese
Generation nicht mehr auf die Gesalbten allein bezieht, sondern auf die böse
Generation.
Wachtturm 1.11.1995
Seite 19 / 20


Der einzige Vorteil der der Wachtturm Gesellschaft daraus erwuchs war, das man nun nicht
mehr Nachweisen muss das ein Gesalbter der vor 1914 geboren wurde (ein Baby) noch am Leben
ist.
Irgendein ukrainischer Greis mag ja sogar noch seinen 109ten Geburtstag feiern.
2008 = Anfang 1914 aber wertlos, da die Generation nun keine Generation mehr sein
soll nun zeitlich ungebunden ist.
Wenn es im Abschnitt 14 heißt: Ihnen wäre dann absolut klar
kann man
nur konsternieren das den Zeugen noch nie etwas klar war.
So sehr sie auch versuchten und versuchen so zu tun als wäre ihnen irgendetwas klar.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Frage ob es sich um eine böse oder gute
Generation handelt vollkommen unwichtig ist.
Der interne Wachtturm vom 15.2.2008 bedient sich eines Nebenkriegsschauplatzes der 1995
erfunden wurde, um nur vor dem eigentlichen Problem abzulenken.
Es ist vollkommen irrelevant ob man nun den Zeitraum der bösen oder der guten Menschen
rechnet.
Leere Worthülsen wie im Abschnitt 11 zählten die Apostel sich und ihre Mitjünger
zweifellos zu der "Generation", die nicht vergehen sollte
.
?
Na und?
Aber in dem restlichen Artikel wird ja die weltbewegende klare Erklärung geliefert
es handelt sich nur um einen Zeitraum.
Etwa so wertvoll wie die Aussage wir kommen jeden Tag dem Ende einen Tag
näher
Das heißt 1995 führte man absichtlich eine Falschlehre ein um diese dann etwa 10 Jahre
später durch neues Licht zu verbessern.
Damals gewann man erst einmal ein paar Jahre (die 1914er Gesalbten wären heute 95 Jahre
alt).
Diese Verbesserung der Lehre tat nicht so weh.
Na und ob böse oder gute Generation - wen juckt das?
Dann diskutiert man heute scheinheilig, dass der Irrtum von 1995
Verbessert wird.
Jetzt mit der viel klareren Auslegung, das es auch zum Ende der Welt noch Gesalbte geben
wird.
Der ganze Unsinn nur, damit niemanden auffällt das die nicht vergehende Generation nun
vergangen ist.
Seht! der Mitteilungskanal Gottes!
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 20.April 2008 / Erneute Änderung des Generationsbegriffes
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 21. April 2008 04:42
Ergänzend vielleicht noch.
WTG-Präsident Rutherford verstarb im Januar 1942, Seine These war bis zuletzt: Der zweite
Weltkrieg münde in Harmagedon" aus.
Sein Nachfolger Knorr hatte nichts eiligeres zu tun als vor allem eines erst mal - Zeit zu
gewinnen -.
Die Nebelmaschine" wurde angeworfen. Die blöckende Horde wurde mit Redensarten
besoffen geredet". Ein Elememt dabei auch das Generations"-Thema.
So gibt es beispielsweise in der Trost"-Ausgabe vom 15. 6, 1942 eine sogenannte
Fragen-Beantwortung".
Angefragt wird dort:
In Matthäus 24: 34 heißt es: "Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht
wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist."
Ist die Schlußfolgerung richtig, daß unter "diesem Geschlecht" jene Generation
zu verstehen ist, die nach Vers 7 und 8 den Weltkrieg und das Wehklagen aller Stämme der
Erde (Vers 30) miterlebt, sodaß also die Zeit des Endes nicht länger als die Zeit einer
Generation dauern würde?"
Und als Antwort darauf tönt Trost":
Ganz gewiß ist dies der richtige Sinn .der Prophezeiung. Das wird durch den eben
vorangehenden Vers 33 noch bestätigt:
"Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet (was Jesus zuvor in Matthäus 24 von der
Endzeit aussagte), so erkennet, daß es nahe an der Tür ist."
Besonders wichtig ist hier noch der Vers 14, welcher klar aussagt, daß das Ende kommen
wird, nachdem zuvor die frohe Botschaft vom Königreich (der Theokratie) auf dem ganzen
Erdkreis zu einem Zeugnis verkündet wurde. Jehovas Zeugen gaben sich alle Mühe, dieses
Zeugnis zu verbreiten. Der gegenwärtige Weltkrieg und dessen unerquickliche
Begleitumstände haben dieses Zeugniswerk dem Abschluß sehr nahe gebracht, sodaß das
erwartete Ende ganz nahe gekommen sein muß. - "Hebet eure Häupter empor, weil eure
Errettung naht!"
Nach Tisch", das heisst nach 1945, las man das ganze in dergleichen
Zeitschrift etwas anders. Da wurden dann Fragesteller mit dem flotten Spruch abgefertigt,
dass Zeit niemals zu lang würde, wenn man zu tun hat. Und weiter gekoppelt mit der
rhetorischen Frage: Haben wir etwa nichts mehr zu tun?
Das letzteres nicht eintritt, weis man ja bei der Klinkenputzerorganisation der Zeugen
Jehovas zur Genüge.
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 20.April 2008 / Erneute Änderung des Generationsbegriffes
geschrieben von: . +
Datum: 21. April 2008 07:21
Ich überlege ob ich nicht den Artikel doch noch
ausbaue.
Schritt zwei wäre das ich jeder Aussage komplett durch ein anderes Datum widerspreche.
Also zum Beispiel 1995-2008 mit dem Noha Artikel in dem die Generation
durchaus mit 120 Jahren benannt wird.
1950 1967 = Dass das Ende auch erst im Jahr 2800 kommen würde da Adam auch genauso
gut schon 900 Jahre alt gewesen sein könnte als Gottes siebter Ruhetag begann.
Und dem Internen Wachtturm von 2008.
Ein Zeuge Jehovas der sich mit dem Auge des Wachtturmglaubens bewaffnet sieht noch das
nahe Ende denn es gibt ja noch Menschen der 1914er Generation.
Und so weiter
Na und dann könnte ich noch einen dritten Artikel verfassen in dem ich mich auf die
Wachtturm Position zurückziehe und in jeder Phase nur den Satz betone Wir wissen
nicht wann das Ende kommt.
Erst nach diesen drei Gesichtspunkten würde ein Schuh daraus.
Die Wachtturm Gesellschaft ist eine Sekte die ihre Mitglieder mit der Möhre vor der Nase
antreibt und ausbeutet.
Es wäre halt so schön wenn es einen 3ten Weltkrieg gäbe.
Zweimal war die Wachtturm Gesellschaft nun schon als der Kriegsgewinnler aus den
Weltkriegen hervorgegangen und nach 1945 hatte man sich jedes Mal so gut Positioniert.
Nur leider tat die Menschheit der Wachtturm Gesellschaft nicht den gefallen.
Aber binnen Kurzen ist es ja soweit
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 27.April 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 27. April 2008 12:37
WT vom
15.MÄRZ 2008 (Studienausgabe) S.3-7
Thema:
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 27.April 2008
geschrieben von: Frau von x
Datum: 29. April 2008 22:02
Zitat:
Wenn uns von staatlicher Seite auferlegt werden sollte, mit der Verkündigung der guten Botschaft aufzuhören, ändern wir vielleicht diskret unsere Predigtmethoden, hören aber ... nicht auf zu predigen. Falls es nicht mehr gestattet sein sollte, von Haus zu Haus zu gehen, könnten wir nach anderen Möglichkeiten suchen, mit den Wohnungsinhabern in Kontakt zu kommen und den göttlichen Auftrag auszuführen.
Folgender Bericht fiel mir
dazu ein, den ich in dem Buch: "Auf der Suche nach christlicher Freiheit." von
Raymond Franz S.188-193 las:
"Würde man der Zentrale der Wachtturm-Gesellschaft die Frage stellen, ob
sich alle Mitglieder (...) am Zeugniswerk von Haus zu Haus beteiligen müssen, wenn sie
wahre Zeugen oder sogar wahre Christen sein wollen, bekäme man wahrscheinlich zu Antwort,
das sei kein unabdingbares Erfordernis. ...
Wir haben jedoch schon gesehen, daß Verantwortliche in der Organisation zugeben, daß es
fraglich ist, ob sich die Zeugengemeinde insgesamt tatsächlich aus freien Stücken an
dieser Tätigkeit beteiligt, aus freiem Entschluß und ohne einen Zwang zu spüren.
Warum wird sie dann aber durchgeführt? Es liegt auf der Hand, daß sie im Grunde genommen
zu einer Gesetzesvorschrift geworden ist, so daß Nichtteilnahme daran Schuldgefühle
erzeugt, ähnlich wie sich ein praktizierender Katholik schuldig fühlt, wenn er nicht
regelmäßig zur Messe geht. ...
Für die Zeugen hat das "Verkünden der ,guten Botschaft' " nur eine Bedeutung:
Predigtdienst von Tür zu Tür mit der Literatur der Organisation.
Es besteht kaum Zweifel, daß die Mehrzahl der Zeugen Jehovas inzwischen der Lehre glaubt,
diese besondere Methode des Zeugnisgebens von Tür zu Tür sei von Gott angeordnet, es sei
die von Christus und den Aposteln und Jüngern angewandte Methode und der beste und
wirkungsvollste Weg, heutzutage weltweit die gute Botschaft zu predigen. Wie fest diese
Ansicht in vielen Köpfen steckt, zeigt deutlich die Ausgabe der Zeitschrift Wachtturm
vom 1.Februar 1966, in der über die Tätigkeit der Zeugen Jehovas im kommunistischen
China berichtet wird.
Ein Artikel führt die Erlebnisse von Stanley Jones auf, der in diesem Land Missionar war.
Er erzählt, daß nach der kommunistischen Eroberung Schanghais, wo die Zeugen vor allem
tätig waren, ursprünglich die Freiheit bestand, das Werk fortzuführen. Etwa zwölf
Monate später, im Jahre 1951, teilten ihnen die chinesischen Behörden mit, sie könnten
in den Königreichssälen predigen und in den Wohnungen der Menschen Bibelstudien
durchführen, dürften aber nicht von Haus zu Haus gehen. Die Wachtturm - Missionare, die
keine Chinesen waren, darunter auch Jones, hörten mit dieser Tätigkeit auf. Die
chinesischen Zeugen jedoch gingen weiterhin von Tür zu Tür, und Jones sagt, daß er und
die anderen ausländischen Missionar sich "sehr über ihre Reaktion freuten".
...
Stanley Jones berichtet:
Dann wurde Schwester Nancy [Yuen] vom Dienst von Haus zu
Haus weg zur Polizeiwache
geführt und in Haft behalten. Sie hatte vier Kinder, von denen eines erst ein Jahr alt
war. ...
Diese Schwester wurde vier Jahre in Haft behalten, bevor sie schließlich vor Gericht
gestellt und
verurteilt wurde. ... Eine andere Schwester, eine Lehrerin und gleichfalls Mutter von vier
Kindern, wurde
ebenfalls verhaftet.
Was könnte Mütter von Kleinkindern angesichts der Vorboten wachsender Gefahr dazu
bringen, die schreckliche Aussicht zu riskieren, für eine unbestimmte Zeit von den
Kindern, sogar von einem einjährigen Baby, getrennt zu sein? Sie wußten, daß die
Missionare diese Tätigkeit eingestellt hatten. Doch sie machten weiter. Warum?
Betrachteten sie und die anderen chinsischen Zeugen die Tür-zuTür-Tätigkeit als etwas
Freiwilliges, als nur einen von vielen gangbaren Wegen, den Inhalt der Bibel mit
anderen Menschen zu teilen? Oder sahen sie sie als DEN Weg an, ... , als von Gott
vorgeschriebenen Weg, den zu gehen sie verpflichtet waren? Wenn das zweite zutrifft, warum
waren sie dann dieser Meinung? Wer oder was war der Anlaß, diese Aussicht zu übernehmen?
Vierzehn Jahre nach dem Erscheinen des Artikels über Stanley Jones enthielt der Wachtturm
vom 15.Oktober 1979 einen Bericht aus erster Hand von Nancy Yuen, die nun aus dem
Gefängnis entlassen war. Dieser Artikel bereitete den Weg für einen Hauptartikel in
derselben Ausgabe über die Wichtigkeit der Zeugnistätigkeit von Haus zu Haus
(geschrieben von Lloyd Barry, einem Glied der leitenden Körperschaft). Nancy Yuen
berichtet, was mit ihr geschah und warum:
Anfang 1956 [...] wies [man] uns warnend darauf hin, daß
wir das Predigen einstellen und
unser Wirken auf den Königreichssaal beschränken sollten. Da ich aber glaubte, dem
göttlichen
Predigtauftrag nachkommen zu müssen, beteiligte ich mich auch weiterhin an der Tätigkeit
von
Tür zu Tür. ...
... Die eigentliche Frage ist: Macht der Auftrag Gottes an Christen, die gute Botschaft zu
verbreiten, es ihnen zur Pflicht, dies auf eine bestimmte Art und Weise zu tun,
indem man nämlich von Tür zu Tür geht? Wird diese Methode in der Schrift als der
vorrangige Weg gelehrt, die gute Botschaft zu verkündigen; als Markenzeichen
der wahren Jünger Jesu Christi? Nancy Yuen hatte das offenbar geglaubt. Ihre eigenen
Worte zeigen nämlich, daß sie dies als eine Tätigkeit ansah, der sie ,nachkommen
mußte'. Die Vertreter der Wachtturm-Gesellschaft sagten nichts, was ihr oder der anderen
Mutter von vier Kindern Grund gegeben hätte, etwas anderes zu glauben. Daß man sie als
Beispiel nahm, um auf einen Artikel vorzubereiten, in dem ein Glied der Leitenden
Körperschaft positiv über das Zeugnisgeben von Haus zu Haus sprach, läßt sicherlich
den Schluß zu, daß man ihre Haltung für richtig hielt.
Was geschah nun mit Nancy Yuen aufgrund ihres Standpunktes, den sie gewonnen hatte und von
dem sie glaubte, er sei biblisch? Sie berichtet:
Schließlich in der zweiten Hälfte des Jahres 1956,
nachdem ich bereits sechsmal aufgrund
meines Predigens verhaftet worden war, nahm man mich wieder fest, ... .
Diesmal ließ man mich nicht wieder frei.
Ehe sie, ihr Ehemann und die Kinder schließlich wieder in Hongkong als Familie vereint
waren, vergingen dreiundzwanzig Jahre. Ihre Kinder waren nun nicht mehr klein; es
waren Erwachsene, Ende zwanzig und Anfang dreißig Jahre alt. In den Jahren, die einen
Menschen am meisten prägen, war sie nicht mit ihnen zusammengewesen. Bis zu ihrem Prozeß
war sie zuerst vier Jahre in Haft gehalten worden, sie wurde dann zu einer
Gefängnisstrafe verurteilt und nach einigen Jahren freigelassen. Sie fing wieder an zu
predigen, wurde wieder verhaftet und nochmals verurteilt. Die Gefängnisstrafen betrugen
insgesamt zwanzig Jahre.
...
Nancy Yuen sagte, was sie glaubte:
Damit ich meinem Gott treu bleiben konnte, mußte ich alles
aufgeben, sogar meine kleinen Kinder.
Sie glaubte fest daran, daß die Loyalität zu Gott von ihr forderte, trotz eines Gesetzes
von Haus zu Haus zu gehen, das nicht verbot, zu predigen, das aber verbot, auf diese
Art zu predigen. Ihr Glaube war ganz eindeutig das Ergebnis dessen, was die
Wachtturm-Publikationen lehren. So hieß es im Watchtower vom 1.Juli 1955, Seite
409 [deutsch:Wachtturm, 1.September 1955, Seite 537], in einem Artikel über die
Taufe, der ein Jahr vor ihrer Verhaftung erschien, unter der Überschrift
"Erfordernisse":
10 ...Der Gott
Hingegebene muß gemäß seiner Fähigkeit
von Haus zu Haus Zeugnis geben, so wie es
Christus Jesus und die Apostel taten, ... .
Das führt uns zum eigentlichen Thema zurück: Ist dieser Glaube biblisch? Wenn ja, dann
ist alles Leid im Falle von Nancy Yuen und anderen aus ähnlichen Gründen zu Recht als
Teil des "Leidens für Christus" anzusehen; es ist ein notwendiges Opfer und
eine Konsequenz, ... . In diesem Fall tragen die Behörden, die solche harten und
unterdrückenden Maßnahmen ergriffen haben, dafür völlig die Verantwortung.
Wenn andererseits die Ansicht, die in Nancy Yuen, der anderen vierfachen Mutter und den
anderen chinesischen Zeugen - wie auch in vielen Zeugen in weiteren Ländern - genährt
wurde, nicht eindeutig und unmißverständlich in der Bibel gelehrt wird; wenn sie
sich aus der Verfahrensweise einer Organisation aufgrund der Argumentation von Menschen
ergibt, dann kann man eigentlich nur noch die Frage stellen, wie sehr die Urheber dieser
Lehre dafür die Verantwortung tragen.
...
...
...
Man kann auch nicht leugnen, daß viele Zeuginnen geglaubt haben, sie seien verpflichtet,
trotz erheblicher Widerstände ihrer Ehemänner, die keine Zeugen sind, weiterhin von Tür
zu Tür zu gehen, obwohl sie wußten, daß das Eheprobleme auslösen oder, wie in einigen
Fällen vorgekommen, auch zur Scheidung führen konnte. ..."
geschrieben von: X ~ mysnip
Re: "Ausstiegsberatung ohne Zwang" / René Vazquez in: "Der Gewissenskonflikt"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 01. Mai 2008 14:09
Ergänzung zu Teil 3 (1): http://forum.mysnip.de/read.php?27094,2137,2328#msg-2328
Re: "Ausstiegsberatung ohne Zwang" / René Vazquez an Rechtskomitee c/o Claudius Johnson
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 10. Mai 2008 13:37
Ergänzung zu Teil 3 (2): http://forum.mysnip.de/read.php?27094,2137,3455#msg-3455
Re: "Ausstiegsberatung ohne Zwang"
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 10. Mai 2008 14:12
Hallo X !
Danke für die Zitate!
Obwohl ich sie einigermaßen schon kannte, habe ich sie wieder mit Interesse gelesen. Es
erschüttert immer wieder, in welcher psychologischen Falle wir waren und Millionen noch
sind.
Selektiere weiter solche aussagekräftigen Passagen und stelle sie hierher.
Dankbar-sonnige Grüße!
Gerd
Re: "Ausstiegsberatung ohne Zwang"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 10. Mai 2008 15:01
Zitat:
Gerd B.
Hallo Gerd,
das Wetter ist wirklich herrlich.
Weißt du was ich momentan schätze? Die Ruhe. So kann man gelassen Informationen für die
unmittelbare Zukunft sammeln.
ZITAT:
"Das drahtlose
Internet für unterwegs bürgert sich allmählich im Alltag ein"
Das bedeutet noch schwerere Zeiten für Gemeinschaften die Informationen beschränken.
Ein Buch auszuleihen oder zu kaufen stellt ein gewisse Hürde dar. Auch am elterlichen
Computer zu surfen mag mit Einschränkungen verbunden sein, doch mit dem eigenen Handy
können junge Leute ganz schnell die natürliche menschliche Neugier befriedigen.
Zitate von Raymond Franz oder anderen werden sie auf den Geschmack bringen sich
eigene Gedanken zu machen.
Viele Grüße!
So sind sie halt
geschrieben von: swordfish
Datum: 29. März 2008 19:15
Hallo an alle,
heute war wieder so ein Tag, wo man eine Begegnung der 3. Art macht, so nenn ich sie,
wenn ich "ihnen" begegne, denn jetzt gehören wir ja offiziell zu denen, die man
nicht mehr grüsst. Man hat sich komisch gefühlt, das Herz klopfte, dabei müssen sie
sich so fühlen, denn sie handeln unbiblisch, und unmenschlich.
Aber das wär ja auch der Hammer gewesen, hätte uns jener welcher gegrüsst, denn dann
hätt er gleich 2 " Aussätzige" grüssen müssen.
Deswegen grüss ich alle hier im Forum mit einem HALLO schön, dass ihr da seid !!
Swordfish alias Selina
Re: So sind sie halt
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 29. März 2008 21:51
Hallo swordfish,
an diesen originellen Namen muß ich mich noch gewöhnen.
Kenne ich den irgenwo her?
Selina, fleißig seid ihr ja auch, wenn ich an die zu versorgenden kleinen
"Querulanten" bei euch daheim denke.
Und nicht nur daheim, nein, auch hier rappelts gewaltig zwischen Jochen und ...
Hör mal, der Sound mag vielleicht nicht so berauschend sein, den Text am Ende finde ich
aber nicht verkehrt.
Einfach sein
http://www.youtube.com/watch?v=MUXYVhznOik
Viele Grüße!
Re: So sind sie halt
geschrieben von: swordfish
Datum: 30. März 2008 10:13
Hallo X
erst mal danke für die netten Links, ja der Name stammt von einem Filmtitel
"Password Swordfish" , wobei ich nur den Titel gut finde.
ja . ich hoffe,dass die zwei hier es bald ausgestanden haben, ich sag nur dazu:
keinen Kommentar
Heute geniessen wir den freien Sonntag, man muss sich ja erst mal an die neue Zeit
gewöhnen.
Sonst wünsch ich euch noch einen schönen Sonntag, dir und deiner Frau
LG Selina
Tiere ? Arche Noah
geschrieben von: neues Licht
Datum: 13. März 2008 11:00
hallo, ich habe mir letztens Gedanken gemacht, ob es
überhaupt möglich war ALLE Tiere (jedes von seiner Art) in der Arche unterzubringen
wenn man bedenkt wieviele verschiedene Arten es gibt
oder hat Gott nach der Sinflut etwa mit der Erschaffung weiter gemacht
und wenn man bedenkt, das man heute immer wieder neue entdeckt, das sie ein bestimmtes
Klima benötigen um zu überleben usw.
ich muss ganz ehrlich sagen, zu ZJ Zeiten habe ich gar nicht darüber nachgedacht... hab
einfach nachgeplabbert, so wie es mir vorgekaut dargereicht wurde
LG
Re: Tiere ? Arche Noah
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 13. März 2008 13:20
Eine umfängliche Abhandlung, in diverse Teile
gesplittet (und vom Umfang her nicht jedermanns Sache) gibt es unter der nachstehenden URL
www.geocities.com/diesintflut/index.htm
Seitens der konventionellen Schul-Thologie", welche in der Regel nicht auf das
Verständnisvermögen von ZJ und Ex-ZJ-Kreisen ausgerichtet ist, gibt es in
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon" auch einen Artikel dazu.
www.bautz.de/bbkl/n/noe.shtml
Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain etwa, setzte sich mit der Thematik auch mal
auseinander. Dazu kann man vergleichen (Englischer Text mit teilweise deutschen
Übersetzungs-Einblendungen)
www.payer.de/religionskritik/MarkTwain.htm
Auf der Kreudenstein-Webseite gibt es den Text von Mark Twain auch in Deutsch.
Leider ohne Verlinkung der einzelnen Kapitel untereinander.
Wenn man jedoch nachfolgenden Link aufruft, müsste man auch an die einzelnen Kapitel
herankommen:
www.kreudenstein-online.de/Querdenker/Querdenker.htm
Links die Angebote herunterscrollen (hinter Nietzsche)
Re: Tiere ? Arche Noah
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 13. März 2008 23:28
Hallo "neues Licht",
du sagst:
>wenn man bedenkt wieviele verschiedene Arten es gibt<
WTG-Buch: Unterredungen anhand der Schriften
S. 384
"Erschuf Gott die Millionen Spielarten der
heute auf der Erde existierenden Lebewesen?
In 1.Mose, Kapitel 1 wird einfach gesagt, daß Gott alle ,nach ihrer Art' erschuf (1.Mo.
1:12, 21, 24, 25). Vor der weltweiten Flut der Tage Noahs gab Gott die Anweisung, daß typische Vertreter jeder ,Art' von Landtieren und fliegenden
Geschöpfen in die Arche genommen werden sollten (1.Mo. 7:2, 3, 14). Jede ,Art' verfügt
über die genetischen Grundlagen, eine Vielzahl von Spielarten zu bilden. So gibt es zum
Beispiel mehr als 400 verschiedene Züchtungen von Hunden und mehr als 250 verschiedenen
Rassen und Zuchtrichtungen bei Pferden. Jede Spielart irgendeines der Tiere, die sich
untereinander vermehren können, gehört zu nur einer der im 1.Buch Mose erwähnten
,Arten'. Gleichermaßen stammen all die verschiedenen Menschenrassen - Orientalen,
Afrikaner, Kaukasier wie auch die über zwei Meter großen, im Sudan lebenden Dinka und
die nur 1,20 Meter kleinen Pygmäen - vom ersten Menschenpaar, Adam und Eva, ab (1.Mo.
1:27, 28; 3:20)."
Wissenschaftliches Quellenmaterial ist nicht angeführt und eine Auflistung aller nachgewiesenen
,Arten' fehlt, um das Fassungsvermögen der Arche ins Verhältnis setzen zu können.
Warum muß es unsere ,Art' nur immer so schwer haben?
http://de.youtube.com/watch?v=Zny2JjKraBE
VG
rot - Hervorhebung von mir]
Re: Tiere ? Arche Noah
geschrieben von: neues Licht
Datum: 14. März 2008 10:52
danke für die antworten.
mein gedanke war bei den vielen verschiedenen insekten, wie
lange mag da noah wohl gesammelt haben und ich dachte eben auch an die tiere die
nur unter bestimmten klimaverhältnissen leben... muss ja noah super ausrüstung gehabt
haben
und wie schon in einem anderen forum erwähnt.... das mit dem regen, der menge, abtrocknen
usw.
Re: "Artenzahlen"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 14. März 2008 23:07
Hallo "neues Licht",
das von dir angeschnittene Thema fällt auch für mich in den Bereich des Glaubens.
Darauf kam es dir aber, denk ich, nicht an. Du hast bezüglich Bibel einen Standpunkt.
Dieser Beitrag streift den Ausgangspunkt nur nebensächlich.
Heute gab ich bei Google die Frage ein: Wieviele Tierarten gibt es?
Diese Seite erschien:
http://www.google.de/search?source=ig&hl=de&rlz=&q=Wieviele+Tierarten+gibt+es%3F&btnG=Google-Suche&meta=
Darauf bei:
"I. ARTENZAHLEN" der Name: loennig
www.weloennig.de/AesI.html
Den Stammschreibern ist der Name bekannt:
WOLF-EKKEHARD LÖNNIG
- ZEUGE JEHOVAS und Ältester.
Im Link geht es um die frühere Aussage Dr. Lönnigs, daß es nicht sinnvoll wäre,
als Experte für seine Glaubensgemeinschaft, die Zeugen Jehovas,
aufzutreten.
In ERWACHET! September 2006 tut Dr. Lönnig genau dies und erfüllt somit die
"Prophezeiung" des ZEIT - Leserkommentars.
Parsimony.23492
In der ERWACHET! - Sonderausgabe vom September 2006 ist ein kurzes Interview und
sein Foto.
Parsimony.23495
---
Interessant wäre vielleicht, die Seite von Dr. Lönnig "I. ARTENZAHLEN"
mal genauer zu betrachten.
Es findet sich dort eine Tabelle der bekannten Arten z.B.:
Reptilien und Amphibien = 8962
Säugetiere = 4000
Re: Dr. Wolf - Ekkehard Lönnig
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 26. März 2008 17:20
Ergänzung und Information ohne meinerseitige
Kommentierung.
Bei Google erscheint nach Eingabe: ad hominem kritik
W.-E. Loennig: Antwort an
meine Kritiker
http://www.google.de/search?source=ig&hl=&rlz=&q=ad+hominem+kritik&btnG=Google=Suche&meta=
Von:
"Wolf - Ekkehard Lönnig:
Antwort an meine Kritiker"
www.weloennig.de/Antwort_an_Kritiker.html
ZITAT von Kritikern:
"Wolf - Ekkehard Lönnig und die Affäre Max Planck
Interessanterweise scheinen einige der deutschen Vertreter der ID - Theorie der
Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas anzugehören, die der Christ und langjährige
Sektenbeauftragte Hemminger (2000), wie auch viele andere Kenner der
weltanschaulichen Randszene, als "Extremgruppe" einstuft. Hemminger warnt sogar
andere deutsche Kreationisten, die in der Sache weitaus elaborierter und verbal deutlich
gemäßigter in Erscheinung treten, dezediert vor einer fragwürdigen "Allianz"
mit dieser Gruppierung."
www.martin-neukamm.de/max-planck5.html
[bitte etwas nach unten scrollen]
Weiteres zu Dr. Wolf -
Ekkehard Lönnig bei:
ForumsarchivA222
[bitte etwas nach unten scrollen bis zur Überschrift: Wolf -
Ekkehard Lönnig im ERWACHET! - Foto und Kurzporträt]
Re: Dr. Wolf - Ekkehard Lönnig
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 26. März 2008 18:05
Ergänzung ohne meinerseitige Kommentierung.
ZITAT:
Hemminger:
"Die Firma Dreilinden - Fim von Fritz Poppenberg steht in enger Beziehung zu
Jehovas Zeugen und verbreitet den Standpunkt dieser "Extremgruppe" durch ihr
Programm. Die Fime richten sich zum Beispiel gegen Bluttransfusionen oder geben vor, das
angebliche "AIDS -Dogma" als Verschwörung der Wissenschaft zu entlarven."
Seite 4: www.evolutionsbiologen.de/hemminger.pdf
Re: Tiere ? Arche Noah
geschrieben von: Bauer
Datum: 01. April 2008 12:22
Die Jehovas-Zeugen-Religion ist einfach eine dumme
Sache und dazu noch von ewig Gestrigen erdacht.
Die Wissenschaft hat die Religion überholt. Nur will die Religion und der Mensch so gerne
weiter glauben, an das was so schön ALLES erklärt hat.
Zeugen Jehovas:
wetterten gegen das Impfen ... und wollen es huete nicht wahr haben bzw. verdrängen dies
waren erst für, dann gegen Bluttransfusionen - heute ist die Bluttransfussion zwar weiter
"verboten", aber die Blutbestandteile fast alle erlaubt ... was auch ein langer
Weg von der früheren Absolutverweigerung war. Bei der Nahrungsaufnahme beachten Jehovas
Zeugen das von ihnen apostuirte Dogma im Grunde gar nicht.
Basiswissen:
Was lehrt die Bibel über BLUT
Und schaut man auf die Evolution, so meiden Jehovas Zeugen derartige Gedanken und
Auseinandersetzungen wie der Teufel das Weihwasser.
Die "Evolutions-Bücher" sind Jahrzehnte alt. Verstaubt und vergessen. Und heute
sicherlich nur noch als peinlich und lächerliche Abhandlungen die den Religionsklamauck
nur noch deutlicher machen.
Glauben? Was?
Ganz ehrlich?
Moses hat dem Glauben der Ägypter das Judentum geschaffen und in Folge die Bibel. Dass da
hinten und vorne nichts mehr mit der heutigen Wissenschaft überein stimmt, ist also kein
Wunder.
Aber man glaubt eben so viel und so gerne. Und die Bibel gibt ja so viele schöne
Hoffnungen und Versprechungen. Es wäre schon sehr ernüchternd, auf all das verzichten zu
müssen.
Amenhotep IV wandte sich vom Glauben an viele Götter ab
Es gab eine Zeit des monotheistischen Glaubens in Ägypten. Es war ein fundamentaler,
intolleranter Glauben. Eben der einzig wahre Glauben.
Thesen zur historischen Identität Mose
Einerseits existieren über die israelitische Geschichte in den Büchern der Thora
umfangreiche Beschreibungen, andererseits finden sich auch in den Niederschriften der
Ägypter ausführliche Quellen. Dabei ergeben sich verblüffende Entsprechungen. Die
Beurteilung dieser Parallelen ist aufgrund der möglichen mythologischen und
religiös-symbolischen Verklärung der Erzählungen schwierig und wird wegen der
tatsächlichen Verwebung jüdischer und ägyptischer Geschichte, nicht zuletzt durch die
zeitweilige Besiedlung des Nil-Deltas durch die Hyksos, und die mehrfache Versklavung
kanaanäischer Stämme durch das Pharaonenreich, nicht gerade einfacher gemacht.
Der monotheistischer Glaube der Ägypter
Und so könnte Moses, der den Juden einen geistesgeschichtlich ungewöhnlich
hochstehenden Monotheismus lehrte, einer jener verfolgten Atonpriester der
Priesterschule von On gewesen sein: "Wenn Moses ein Ägypter war, und wenn er den
Juden seine eigene Religion übermittelte, so war es die des Ikhnaton, die
Atonreligion."
Re: Tiere ? Arche Noah
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 01. April 2008 16:34
Zitat:
olf
Hallo olf,
deine Frage erschließt sich mir nicht auf Anhieb.
Darf ich dich fragen, was wir denn in deinen Augen glauben?
Re: Arche Noah
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 29. April 2008 11:03
Bereits am 18. 4. zu Nachtschlafender Zeit, strahlte
der Fernsehsener "Phönix" eine Sendung aus mit dem Titel:
"Die Arche Noah und das Rätsel der Sintflut"
An dem Sendeplatz 2,15 Uhr hat sich offenbar nichts verändert. Jedenfalls für kommende
Nacht, zu eben jener Zeit, ist eine Wiederholung jener Sendung angekündigt.
Die wenigsten werden sich das wohl direkt ansehen. Sofern die Option besteht das
aufzuzeichnen, mögen ja zwei oder drei von den Wenigen, darüber nachdenken (ich gehöre
jedenfalls nicht dazu. Aber das ist selbstredend keine Verallgemeinerung.)
Nachstehend dann noch, was man da als Vorankündigungstext auch noch lesen kann:
Die Arche Noah und das Rätsel der Sintflut Sensationsmeldung 1960: Arche Noah gefunden
Die Presse ist im Sommer 1960 von der Sensationsmeldung alarmiert. Ein amerikanisches
Aufklärungsflugzeug über der Türkei entdeckt die Umrisse eines gestrandeten Schiffs am
Berg Ararat. Fotos gehen um die Welt. Hat die Suche nach der Arche Noah endlich Erfolg?
Ist das, was die Piloten entdeckten, wirklich das Schiff, das die Sintflut überstand?
Seit Jahrhunderten haben Bibelforscher, Archäologen und Historiker Holz von der Arche
gesucht. Jeder Mensch kennt die Geschichte von Noah, der ein Schiff baut und alle Tiere
der Welt darin aufnimmt, um der Sintflut zu trotzen. Keine Geschichte der Bibel ist so
dramatisch wie diese. Was bisher als unerforschlicher Mythos, als tausendfach erzählte
Legende galt, gewinnt im Licht neuerer wissenschaftlicher Untersuchungen historische
Realität.
Der Film begleitet im Sommer 2005 eine Expedition israelischer und US-amerikanischer
Ozeanologen zum Schwarzen Meer. Die Experten untersuchen den Meeresuntergrund und finden
Beweise für eine ungeheure Naturkatastrophe, die sich vor 7500 Jahren im Vorderen Orient
zugetragen hat. Eine Landbrücke, die am heutigen Bosporus bestand, wurde von den
Wassermassen der Weltmeere mit ungeheuerlichem Druck hinweggespült. Zwanzig Meter hohe
Wellen zerstörten das Leben an den Ufern des Schwarzen Meeres. Sind diese weit
zurückliegenden traumatischen Ereignisse in das Szenario von der biblischen Sintflut
eingegangen? Archäologische Funde, in Keilschriften verfasste Erzählungen, geologische
und klimatische Tatbestände - die Suche nach der Wahrheit führt in viele Bereiche der
Wissenschaft. Filmaufnahmen an den landschaftlich einmaligen Orten der Ereignisse im
Kaukasus, im Osten Anatoliens und am Schwarzen Meer nehmen den Zuschauer mit auf die Reise
in eine archaische Welt. Gespräche mit Experten, naturwissenschaftliche Experimente,
moderne Satellitenfotografie und szenische Rekonstruktionen nutzt die Sendung, um
Antworten auf eines der größten Rätsel der Bibel zu finden: auf das Rätsel der
Sintflut.
Russische Endzeitsekte
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 25. März 2008 17:14
Das Drama um die Endzeitsekte im zentralrussischen
Gebiet Pensa spitzt sich offenbar zu. Die Höhle, in die sich die 30 Mitglieder der Sekte
zurückgezogen haben, ist durch die einsetzende Schneeschmelze vom Einsturz bedroht,
...
Freiwillig wollen die Sektenmitglieder ihre Höhle erst am 28. Mai verlassen. An diesem
Tag geht nach ihrer Überzeugung die Welt unter. ...
Post Skriptum:
Ich weis zwar nicht ob ich denn ob dieser Meldung nun lachen oder weinen soll".
Jedenfalls ist die Sachlage so, dass ich mir schon vor dem auftauchen vorstehender
Maldung, den 28. Mai in meinem Kalender für einen Beitrag vornotiert haben, der quasi im
Rahmen der Serie Im Zeitspiegel" ein bereits früher bekannt gewordenes
Endzeitdatum", ebenfalls für einen 28. Mai, thematisiert.
Also schaun wir mal, am 28. Mai".
Re: Russische Endzeitsekte
geschrieben von: Jochen4321 ´
Datum: 26. März 2008 14:24
Warun gehen die denn dann nicht erst am 27. Mai in die Höhle?
Re: Russische Endzeitsekte
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 26. März 2008 17:07
Zitat:
Jochen4321
Sie machens Noah & Söhne nach. Die gingen auch 10 Tage vor der Flut in die Arche. Die Tage muss man nun in Wochen umrechnen, deren leitende Körperschaft weiß sicher Bescheid
Re: Russische Endzeitsekte
geschrieben von: . +
Datum: 26. März 2008 18:04
Hallo Jochen!
Flieht sofort aus Jerusalem wenn ihr die prophezeiten Signale seht!
Dreht euch nicht um!
Schaut nicht hinter euch und trauert den hinter euch liegenden Dingen nach.
Am 27ten kommt niemand mehr in die Höhle weil die russischen Beamten niemanden mehr
einlassen, so wie schon kurze Zeit später keine Maus mehr nach Jerusalem hinein und aus
Jerusalem heraus kam.
Jetzt ist die Zeit!
Wie viele Juden mögen nachdem sie in die Berge geflohen sind ihren
Geschäften in Jerusalem nachgetrauert haben.
So mancher glaubte noch einmal kurz in sein altes Zuhause zurückkehren zu können um noch
materielle Angelegenheiten zu regeln.
Doch bis man sich umsah war es zu spät.
Die Juden selber ließen niemanden mehr aus Jerusalem heraus weil sie doch jeden für die
Verteidigung zwangsrekrutierten!
Höchste Zeit Gott treu zu sein.
Für den Schlusskampf naht die Zeit
Gottes Reich allein der sichre Ort
Warnt die Menschen ehe es zu spät
Flieht aus Babylon das ihr ihrem Schicksal dann entgeht
Jeder sei ein eifriger Prophet
Höchste Zeit jetzt!, sagt uns ja selbst Gott
Re: Russische Endzeitsekte - Jünger verlassen Erdloch
geschrieben von: Frau von x
Datum: 29. März 2008 16:07
Re: Russische Endzeitsekte - Jünger verlassen Erdloch
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 03. April 2008 14:43
...
... Die besorgte Polizei bestätigte den Eingeschlossenen hin und wieder, dass die Sonne
immer noch aufgehe und die Vögel immer noch flögen.
...
Re: Russische Endzeitsekte / Weltuntergangssekte gibt auf
geschrieben von: Frau von x
Datum: 16. Mai 2008 12:04
Die letzten neun Anhänger verlassen ihre Erdhöhle