Der vorangegangene Jahrgang   1951

Vor (mehr als) 50 Jahren

Was 1952 Wahrheit war

Sprachrohr der US-Generalität

Die von dem Koreaner Sun Myung Mun (oder Moon) gegründete neuzeitlichere Religionsgemeinschaft, hatte bekanntlich auch dadurch von sich reden gemacht, dass ihrer Meinung nach ein Dritter Weltkrieg unvermeidlich sei, solange das kommunistische System bestehen würde. Im Hintergrund dieser Scharfmacherthese steht auch der abgrundtiefe Hass, der sich im gleichfalls geteilten Korea angestaut hatte und als dessen Sprachrohr, in religiöser Verbrämung, Moon sich artikulierte. Einer seiner von ihm bemühten "Kronzeugen" war der US-General Mc Arthur. Letzterer wurde sinngemäß dergestalt zitiert, dass er sich dahingehend verbreitet haben soll, der Westen hätte seiner Ansicht einen Fehler gemacht, weil er gegenüber Nordkorea nicht die Atombombe zur Anwendung gebracht habe. Der kalte Schauer kann einem angesichts solcher Thesen ereilen.

Sieht man sich nun die Wachtturm-Ausgaben (deutsch) vom Januar und Februar 1952 an, dann fragt man sich, wo man sich eigentlich befindet. Liest man eine Zeitschrift der Moonies oder der Zeugen Jehovas? Inhaltlich ist da offenbar kein wesentlicher Unterschied zu registrieren. Auch der "Wachtturm" redet mit einer "Selbstverständlichkeit" vom Dritten Weltkrieg als realer Option. Auch er zitiert den sattsam genannten General McArthur, wie es Moon wohl auch nicht "besser" könnte. Im Wachtturm liest man dazu (1952 S. 45):

"Die Menschen der ganzen Welt fürchten einen weiteren Weltkrieg. Sie fürchten ihn, weil Atomwaffen Verwendung finden werden. Sie fürchten ihn, weil es keinen Weg zu geben scheint, ihm zu entfliehen. Was aber die Mehrheit der Menschen nicht erkennt, ist, dass etwas weit Schrecklicheres als ein neuer internationaler Krieg droht. … Davor warnte ein General der amerikanischen Armee, Douglas Mac Arthur, am 2. September 1945, dem Tage nach der Kapitulation der Japaner, an Bord des Kriegsschiffes Missouri:

'Seit Urbeginn haben die Menschen den Frieden gesucht … Militärallianzen, Gleichgewicht der Kräfte, Völkerbund, alle haben der Reihe nach versagt, und der einzige noch offene Weg zum Frieden führt durch den Schmelztiegel des Krieges. Wir haben unsere letzte Chance gehabt. Wenn wir nicht ein grösseres und erträglicheres System erfinden, dann wird Harmagedon vor unserer Türe stehen.'

Kein 'erträglicheres System' ist erfunden worden. Die Nationen haben nun ihre 'letzte Chance'. Harmagedon steht an der Tür!"

Y... Moon-Referenz

Ostdeutschland (1952)

Eine erste größere politische Reaktion auf das DDR-Zeugen Jehovas-Verbot gibt es im Jahre 1952 zu registrieren. Vom westdeutschen Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen herausgegeben, erschien eine erste Dokumentation unter dem Titel "Unrecht als System", in der zugleich umfänglich der Fall der Zeugen Jehovas mit abgehandelt wurde. Herausragend darin besonders, die WTG-Stellungnahme zu den Verbotsvorwürfen, wie sie in einer von Ernst Wauer verfassten Stellungnahme vom 19. 6. 1952 zum Ausdruck kommt. Zu ihrem Inhalt habe ich an anderer Stelle bereits Stellung genommen und bitte das dort zu entnehmen ("Geschichte der Zeugen Jehovas. Mit Schwerpunkt der deutschen Geschichte" S. 462f.)

Die Dokumentation des Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen vermerkt:

"Was man in der Sowjetzone unter Boykotthetze, Kriegshetze und friedensgefährdenden Gerüchten versteht, zeigen die Prozesse gegen die 'Zeugen Jehovas', sowie die Verfahren, mit denen eine freie Meinungsäußerung, die auch die Verfassung der sogenannten DDR gewährleistet, nicht nur unterdrückt, sondern mit Zuchthaus bestraft wird."

Damit ist der Kardinalpunkt genannt. Die Zeugen-Prozesse reduzieren sich in der Tat auf den Faktor: Unterdrückung der freien Meinungsäußerung! Im Umkehrschluss bedeutet dies (eine Binsenweisheit aber doch der nochmaligen Feststellung wert), dass das DDR-Regime keine freie Meinungsäußerung ertragen konnte. Es sich somit als Terror- und Unterdrückungssystem erwies. Dies lässt sich auch anhand der in den einschlägigen Gerichtsverfahren gegen die Zeugen vorgetragenen Anklagepunkte erweisen. Sie alle reduzieren sich auf einen Nenner. Die DDR staatliche Unterdrückung freier Meinungsäußerung. Ein hierzu zitiertes, in Potsdam verkündetes Gerichtsurteil vom 23. 11. 1950 belegt auch dies:

"Insbesondere hatten die Richter … den Besitz des 'Wachtturms'… insbesondere dessen Nr. 7 (1950), als erschwerend erachtet, in dem die lapidare Frage stand: 'Glauben die Kommunisten, daß das, was Hitler begonnen hat, von ihnen vollendet werden müßte?' und weiter in bezug auf die Volkspolizei:

'Und jetzt suchen die roten Totalitären das zu vollenden, was die Braunhemden nicht tun konnten.'

Auch der 'Wachtturm' Nr. 21 von 1950 war der sowjetzonalen Justiz ein Dorn im Auge, besonders die Stelle, wo es heißt: 'Im Jahre 1917 brachte Satan in Rußland eine kommunistische oder bolschewistische Regierung hervor, die erste Erscheinung einer Totalitätsherrschaft', und dass Gericht bemerkt dazu:

'Von früh an haben die Wachtturmschriften den Kommunismus als Weltgefahr bloßgestellt und gezeigt, daß er undurchführbar und zum Fehlschlag verurteilt ist.'

Die Wiedergabe des Wachtturm-Inhaltes nennen die Richter 'Mißtrauen gegen die ehrliche Friedensarbeit unserer Regierung' hervorrufen und die Arbeit der Regierung boykottieren.

Auch den Besitz des Jahrbuchs 1950 der Zeugen Jehovas werteten die sowjetzonalen Richter als besonders strafwürdig, da es dort auf Seite 142 heißt, daß 'im Osten Deutschlands die kommunistische Partei alleinherrschend sei' und daß wie es die Urteilsbegründung über diese Stelle ausführt: 'Bei Versammlungen, welche die Zeugen Jehovas abhielten, die Teilnehmer von der anwesenden 'Ostpolizei' mit Gummiknüppeln geschlagen wurden.' 'Die Behauptung', meinen die Richter, 'sollte dazu dienen, die Volkspolizei zu diskreditieren, zu boykottieren. Auch die Volkspolizei ist eine demokratische Einrichtung, gegen diese hat sich in diesem Falle die Boykotthetze der Angeklagten gerichtet.'

Daß die Angeklagten ihre Zuhörer aufforderten, sich nicht an der 'Volkswahl' im Oktober 1950 zu beteiligen, wird ihnen als 'Wahlsabotage' und wiederum Boykotthetze gegen eine demokratische Einrichtung' ausgelegt."

Bezeichnend auch ein Statement des DDR-Generalstatsanwaltes Melsheimer, dass in dieser Dokumentation gleichfalls zitiert wird. Es macht den rechtsbeugerischen Charakter einmal mehr klar. Melsheimer verkündete auf einer Fachtagung vom 25. 9. 1950, analog zu den "Richterbriefen" im NS-Regime, seinen untergeordneten Beamten, um sie auf die von ihm vorgegebene Linie einzuschwören:

"Ein Beispiel dafür, daß mangelndes politisches Verständnis stets zu Mißerfolgen bei unserer Arbeit führt, lieferte die Generalstatsanwaltschaft des Landes Sachsen-Anhalt.

Es saßen dort mehrere Angehörige der Sekte Zeugen Jehovas ein. Ein Sachbearbeiter des Generalstaatsanwaltes des Landes Sachsen Anhalt berichtete in der Sache an mich und gab dabei zu bedenken, ob es nicht falsch sei, die Zeugen Jehovas vor Gericht zu stellen und zu bestrafen, da man dadurch doch möglicherweise Märtyrer aus ihnen machen würde. Dieser Staatsanwalt hat offensichtlich nicht erkannt, daß es sich bei den 'Zeugen Jehovas' nicht um eine religiöse Vereinigung, sondern um eine Agenten- und Spionage-Zentrale des anglo-amerikanischen Imperialismus handelt, und daß hier ein Prozeß nicht gegen kirchliche oder religiöse Auffassungen und Institutionen, sondern gegen verbrecherische Elemente geführt wird."

Weshalb argumentierte der DDR-Staat so? Nun, aus meiner Sicht. Aus dem Bewußtsein seiner eigenen inneren Schwäche. Man fürchtete, dass eigene System könnte wie "ein Kartenhaus" zusammenbrechen und suchte um jeden Preis, schon das erste "Rütteln" daran zu verhindern. Auch hierbei drängt sich der berechtigte Vergleich zum Naziregime auf.

Ohne Zweifel gehörten die Zeugen Jehovas mit zu denen, die am kräftigsten "rüttelten". Das offenbart auch die nachstehend zitierte Passage aus einem Gerichtsurteil:

"Das Gericht konnte den Einwendungen der Angeklagten insoweit folgen, als es ihnen glaubt, daß sie selbst keine Waffe in die Hand nehmen würden und daß sie stets gearbeitet haben. Durch ihre intensive illegale Tätigkeit haben sie jedoch bewiesen, daß sie Gegner unseres friedlichen Aufbaues sind. Sie haben durch ihre Vorträge, wonach ein eintretender Krieg von Gott gewollt sei und demzufolge auch nicht durch Menschen verhindert werden könne, nicht nur einen Teil der Menschen, die sie aufgesucht haben, vom Kampfe um den Frieden abgehalten, sondern sie haben darüber hinaus bei diesen Menschen eine Lethargie erzeugt, die sie davon abgehalten hat, sich an unserer friedlichen Aufbauarbeit zur Erhaltung des Friedens zu beteiligen. Dadurch haben sie sich zu Handlangern der anglo-amerikanischen Kriegstreiber gemacht und die Erhaltung des Friedens gefährdet.

Gleichzeitig stellt die strafbare Handlung der Angeklagten, daß sie die Kriege als von Gott gewollt hinstellen, auch eine Verbreitung tendenziöser Gerüchte dar, welche dazu angetan sind, den Frieden der Welt zu gefährden.... Sie machten sich unter religiöser Bemäntelung zu Sprachrohren der kriegslüsternen Monopolisten, denen jedes Mittel zur Verwirklichung ihrer profitgierigen Kriegspläne recht ist."

Ein letztes Mal, für absehbare Zeit, veröffentlichte der "Wachtturm" auch Zahlenangaben über die Zeugen Jehovas in Ostdeutschland. Es ist allgemeine WTG-Praxis, wenn gewisse Zahlen über einen längeren Zeitraum für sie nicht mehr so günstig sind, dann unterlässt man es, sie überhaupt noch zu nennen. Die Sammelrubrik über die Verbotsländer im Jahrbuch, kündet davon. Nicht einmal die betroffenen Länder werden darin namentlich direkt aufgeführt (bestenfalls indirekt). Für die Jahre 1952-1961 stellte die WTG gar die deutsche Ausgabe ihres Jahrbuches ein. Im Falle Ostdeutschland hingegen glaubte man noch im Jahre 1951, nach dem Verbot, noch Oberwasser zu haben. Dazu der "Wachtturm" (1952 S. 61):

"In der Ostzone nimmt die Zahl derer, welche die Arbeit wiederum aufnehmen oder sich nach dem Verbot neu angeschlossen haben, jeden Monat zu. Beginnend mit 5 500 Verkündigern im September 1950 hat die Ostzone im letzten Dienstjahr eine Höchstzahl von 17 256 Verkündigern erreicht. Obwohl allgemein bekannt ist, das 708 von den Kommunisten Eingesperrte schreckliche Martern und Drangsale erdulden, schliessen sich doch jeden Monat Hunderte dieser Gruppe von Zeugen an und beziehen Stellung für Jehova und sein Königreich.

Jetzt, zu Beginn des neuen Dienstjahres, gibt es 36 997 Verkündiger in Westdeutschland. Wenn wir jene von der Ostzone dazu zählen, haben wir 54 253 Verkündiger … Dies bedeutet 2 000 mehr, als wir letztes Jahr, vor dem Verbot in Ostdeutschland, hatten."

Kontra Kommunismus

Antikommunismus sagten die Propagandisten, z. B. in der DDR. Nun, es sei hier nicht in eine "philogische Debatte" eingestiegen. Anti - gegen etwas sein, kann man aus vielerlei Gründen. Einer davon wäre auch, weil man die "harte Hand" dieses Gegners zu spüren bekam. Dann kann man auch noch gegen etwas sein, weil man grundsätzliche Vorbehalte hat. Vielfach ergibt sich in der Praxis eine "Mixtur" aus unterschiedlichen Motivationselementen.

Sicherlich sind die zeitgenössischen Zeugen Jehovas in diesem Kontext auch als "Anti"- Kommunisten anzusprechen. Welches Hauptmotiv indes bei ihnen den Ausschlag gab, ist nur schwer auszumachen. Das sie von kommunistischer Seite hart angefasst wurden, dürfte wohl außer Frage stehen. Das in der Folge dieser Vorgänge die Gegenreaktion, gleichfalls das Niveau "diplomatischen um den Brei herumreden" verlässt, dürfte auch verständlich sein. In diesem Horizont würde ich jedenfalls, die "antikommunistischen" Aussagen der Zeugen Jehovas aus dem Jahre 1952 einordnen. Primär als Folge der "harten Hand".

Dies wollten die DDR-Propagandisten so nicht wahrhaben. Wie die Geier stürzten sie sich auf die entsprechenden Detailzitate. Es tut mir leid. Ich sehe die Sachlage etwas anders. Aber vermutlich gibt es auch heute noch nicht, einen "Konsens" in der diesbezüglichen Bewertung.

Nachstehend sei einmal aus solch einem Wachtturmartikel des Jahres 1952 zitiert, den die DDR-Propagandisten mit Vorliebe bemühten (1952 S. 163, 164):

"Der gottlose Kommunismus fegt wie ein Präriefeuer über die Erde. Die Bemühungen, ihn an einer Stelle zu unterdrücken, werden dadurch neutralisiert, dass er anderswo um so weitgreifender und intensiver durchbricht. Kommunistische Führer sind überzeugt, dass sie allein, die einzige Lösung für die Übel dieser Welt besitzen. Sie glauben, dass Religion, so wie sie besonders auf der westlichen Halbkugel ausgeübt wird, 'Opium für das Volk' sei. Trotz dieser Behauptung sind die Kommunisten heute wahrscheinlich die religiöseste Gruppe auf Erden. Sie beten ihren Staat mit einem Fanatismus an, wie dies kein anderes Volk auf Erden tut. Sie verehren ihre menschlichen Führer, die früheren und gegenwärtigen, mit einer Bewunderung, wie man sie einem Gott gewährt; und keine Bibel, kein heiliges Buch wird von irgendeiner andern Nation als massgebender anerkannt als die Schriften eines Marx, Engels, Lenin und Stalin von den Kommunisten.

Ja, die Kommunisten sind sehr religiös, trotz ihren gegenteiligen Behauptungen. … Viele von ihnen haben in ihrer Übereile Gott, Christus und die Heilige Schrift zusammen mit den bedrückenden Fesseln der Korruption, womit sie gebunden waren …

All diese Tatsachen nun leidenschaftslos betrachtend, fragen wir: Ist Gott für den Kommunismus und all seine Übel verantwortlich? Die Antwort muss ein entschiedenes Nein! sein. Der Kommunismus wurde mittels verderbter Religion und erbarmungsloser Politik durch Satan, den Teufel, gezeugt, genährt und zur Reife gebracht. Ob die grossen Religionen der Welt es gern hören oder nicht, besonders jene, die sich christlich zu sein bekennen, sind sie doch für den Kommunismus verantwortlich. Er ist ihr Sprössling - diese christuslose, gottentehrende und teuflischste Religion von allen. Ja, ihr eigener Sprössling, der nun aufsteht um sie zu vernichten.

Welches Rettungssystem sucht denn der Kommunismus der ganzen Erde aufzuzwingen und das Volk zu dessen Sklaven zu machen? Den befremdenden, unsinnigen Wahn, dass eine gottlose, christuslos, materialistische Gesellschaftsordnung, den den Schöpfer unseres Planeten und die von ihm festgelegten Gesetze zur Leitung seiner Geschöpfe völlig ausser acht lässt, dem Volke Frieden, Sicherheit und Rettung bringen könne. Gleich ungezügelten wilden Tieren zwingen sie dem Volke hinter dem Eisernen Vorhang ihre Ideen und wilden Träume auf. Und die anderen Völker der Erde haben damit zu kämpfen. Hitler war von einem ähnlichen Wahnsinn besessen.

Wenn die Behauptung, dass der Kommunismus an diesen furchterregenden Zuständen schuld sei, aufrechterhalten wird, dann steht die verderbte Religion, die den Kommunismus geboren hat, als grösste Feindin der Menschheit da. Niemand kann mit Recht Gott diese Zustände zuschreiben. Gott hat keinen Anteil am Treiben der verderbten Religion und ihren sündhaften Kompromissen mit der Politik."

Der vermeintliche "Antikommunismus" der Zeugen Jehovas lässt sich auch anhand der "Erwachet!"-Ausgabe vom 8. 2. 1952 näher verifizieren. Dort wird in einer Meldung der evangelische Pfarrer Martin Niemöller kritisch zitiert. Andere Kreise hätten oder haben, aus dem gleichen Tatbestand ganz andere Kommentare abgeleitet. Für andere Kreise ist oder war dieser Niemöller-Vorstoß geradezu ein "Sakrileg hoch zehn". Das sind dann die wirklichen Antikommunisten. Demgegenüber wirkt der entsprechende WTG-Kommentar geradezu "blaß". "Erwachet!" schrieb:

"Pastor Niemöller, der kürzlich von einem sechstägigen Aufenthalt in Moskau zurückkehrte, bezeichnete die 'Kirche' in der Sowjetunion als 'riesigen Faktor für die Wahrung des Friedens.' Er habe den Eindruck erhalten, sagte Niemöller weiter, dass die 'Kirche' in der Sowjetunion eine 'wahre Kirche von Jesus Christus' sei. -

Von welch erschreckender Unkenntnis bei einem Pastor über die wirkliche Bedeutung des Wortes KIRCHE zeugt es, wenn er sagen kann, dass eine politisierende Kirche - und welche von den grossen, falschen religiösen Organisationen politisierte nicht?, in diesem Falle ist es die russisch-orthodoxe Kirche - eine wahre Kirche von Jesus Christus sei!

Treffend kennzeichnet die Bibel prophetisch für unsere Tage eine Klasse von Menschen mit folgenden Worten:

'Sie wissen nichts und verstehen nichts, in Finsternis wandeln sie einher; es wanken alle Grundfesten der Erde.' …"

Der nächste Jahrgang   1953

 

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