Herr Wrobel in seinen besseren Tagen, als er noch mit an der
Futterkrippe der WTG saß.
Hier im Bild zusammen mit dem Herrn Engleitner, anläßlich einer
Veranstaltung in Mauthausen.

2008
...

Stefan Heym in
„Der König David-Bericht"
Ich habe Messerschlucker und Feuerfresser gesehen, noch nie aber
einen Mann, der so geschickt auf der Schneide des Schwertes tanzte.
Ich entnahm all dem, daß unter den mächtigen Herren in der Umgebung
König Salomos gewisse Differenzen bestanden, und daß es für einen
Außenstehenden ratsam sei, sich, in diesem Kreis mit äußerster
Vorsieht zu bewegen.
... und soll besagter Bericht für unsere und, alle kommenden Zeiten
EINE WAHRHEIT aufstellen und dadurch ALLEM WIDERSPRUCH UND STREIT
ein Ende setzen, ALLEN UNGLAUBEN ...
Das ist wahrhaftig ein Weiser, der in Erkenntnis der Gefahren des
Weges es vorzieht, in seiner Hütte zu bleiben. ...
daß ich aber mehrere, jüngere Kollegen empfehlen könnte, sämtlich
bei besserer Gesundheit als ich und von biegsamerer Denkungsart,
gerade also was gebraucht würde zur Abfassung von Büchern, die EINE
WAHRHEIT enthalten und ALLEM WIDERSPRUCH UND STREIT ein Ende setzen
sollten.
Da wurde mir klar, daß der König Salomo alles bedacht hatte und daß
es nicht möglich war, mich seiner Gunst zu entziehen. Ebenso
erkannte ich, daß die Sache böse für mich enden mochte, wie es so
manchem Schriftgelehrten geschehen war, dem man den Kopf abschlug
und den Rumpf an die Stadtmauer nagelte, daß ich andererseits aber
auch fett dabei werden und prosperieren könnte, wenn ich nur die
Zunge hütete und meinen Griffel weise benutzte. Mit einigem Glück
und mit Hilfe unseres HErrn Jahweh mochte es mir sogar gelingen, ein
Wörtchen hier und eine Zeile dort in den König-David-Bericht
einzufügen, aus denen spätere Generationen ersehen würden, was
wirklich in diesen Jahren geschah ...
Denn der König Salomo verfuhr wahrhaftig großzügig mit den
Steuergeldern des Volkes.
Man muß nur die richtigen Leute kennen und die richtigen Hände
schmieren. Ich habe nichts dagegen, Verbindungen zu benutzen und ein
paar Silberlinge wirken zu lassen; aber ich bin noch fremd in der
Stadt, meine Stellung ist zu neu und zu ungewiß, die allgemeine Lage
zu undurchsichtig; ich kann mir keinen falschen Schritt leisten.
Also bin ich gezwungen, meine bescheidenen Baupläne aufzugeben.
Benaja ben Jehojada trommelte mit den Fingern auf seinem Knie, und
Josaphat ben Ahilud schluckte, als wäre ihm etwas Klebriges in der
Kehle steckengeblieben; nur Zadok, der Priester, strahlte vor
Zufriedenheit über das ganze ölige Gesicht.
Nun, fragte der Prophet Nathan ein wenig unsicher, "ist etwas zu
bemängeln an dem Bericht?"
Nach einer Weile sprach ich: „Diese Stadt ... ist wie ein Fluch. Sie
ist auf Fels gebaut, heißt es, aber der Boden schwankt und ist
schlüpfrig. Und ein Mensch ist des anderen Wolf."
Ich berichtete Ihr dann von den verschiedenen Arten von Wahrheit,
und von den Meinungen der Mitglieder der Kommission, und von den
Entscheidungen, die getroffen wurden.
„Da gibt es Parteien, und Parteien innerhalb der Parteien, und die
Kommission selber ist gespalten, so daß ein Autor wie ein Vogel ist
während der großen Flut, der nicht weiß, wo er sich niederlassen
soll."
Und Jonathan sagte zu mir: „Um zu herrschen, darfst du nur ein Ziel
sehen - die Macht. Darfst du nur einen Menschen lieben - dich
selbst. Sogar dein Gott muß ausschließlich dein Gott sein, der ein
jedes deiner Verbrechen rechtfertigt und es mit seinem heiligen
Namen deckt."
David wußte, was es bedeutet, die Macht zu erringen und sie zu
behaupten.
Worauf eine von jenen Pausen folgte, die sich einzustellen, wenn ein
Großer einen großen Gedanken geäußert hat.
Hatte ich eine Liste der verschiedenen Möglichkeiten, wie man mit
unbequemen Tatsachen verfahren könne, aufgestellt:
(a) alles zu berichten,
(b) mit Diskretion zu berichten,
(c) gar nicht zu berichten.
Damit verbliebe uns Möglichkeit (b): mit Diskretion zu berichten,
Diskretion nun, sagte ich, sei keineswegs gleichzusetzen mit Lüge;
den ... Diskretion sei Wahrheit gezügelt durch Weisheit.
"Mein Herr", antwortete ich, "es verhält sich mit der
Geschichtsforschung wie mit dem langen Marsch der Kinder Israels
durch die Wüste: man erklimmt eine Sanddüne, nur um die nächste vor
sich zu sehen."
Denn die Macht ist unteilbar: ein Stein, der herausbröckelt aus
ihrem Gefüge, mag das Ganze zum Einsturz bringen.
Er vermutete sofort eine Verschwörung, wie denn sonst. Da Macht aus
Verschwörung erwächst, wittern die Machthaber sie überall.
"Wer braucht Zeugen!" wiederholte Benaja grimmig. "Geständnisse
haben wir in der letzten Zeit überreichlich. Wir erheben Anklage
gegen jemand wegen Denkens unerlaubter Gedanke.
Bekennst du dich schuldig, im Sinne der Anklage, des Hochverrats,
begangen in Rede und Schrift durch die Einstreuung von Zweifeln und
unerwünschten Gedanken und ruchlosen Auffassungen ... sowie durch
Verkleidung besagter Zweifel und besagter unerwünschter Gedanken und
besagter ruchloser Auffassungen in eine Sprache, welche sich harmlos
gibt und dem Auge des HErrn wohlgefällig?"
Darum nun verurteile ich, Salomo, der Weiseste der Könige, kraft der
durch den Bund mit dem HErrn mir verliehenen Macht den genannten
Ethan ben Hoshajp zum Tode .... Da der leibliche Tod des Angeklagten
nicht angebracht erscheint, indem er nämlich übelmeinenden Menschen
Anlaß geben könnte zu der Behauptung, der Weiseste der Könige,
Salomo, unterdrücke Gedanken, verfolge Schriftgelehrte, und so fort,
und da es —— gleich ungünstig erscheint ... in unsere Gruben oder
Steinbrüche zu verschicken ... darum soll er zu Tode geschwiegen
werden; keines seiner Worte soll das Ohr des Volkes erreichen.
Das alte Hirch-Impressum



Die Kinderfänger gingen einemilliardevierhundertachtundachzigmillionensechshundertachtundfünfzigtausendzweihundertneunundvierzig Sunden von Haustür zu Haustür um nach Kindern zu suchen, die sich fangen ließen.

Dabei hatten sie bunte Paradiesbilder und Zuckerstangen dabei um die Kinder anzulocken.

Sie sprachen von malen im Sonnenschein und exotischen Tieren die man
jeden Tag streicheln könnte.
Sie hatten Lutscher, Schokolade und klingende Glöckchen dabei.

Wenn die Kinderfänger von Dorf zu Dorf zogen, schmückten sie ihre Wagen mit lustigen Farben und spielen fröhliche Lieder.

Die Menschen in den Häusern warten die Kinder noch.
„Vorsicht Kinder!
Bleibt im Haus.
Das sind Sekten!“
Sie verschlossen ihre Türen und verriegelten die Fenster.

Doch aus allen Ecken und Winkeln der Erde liefen die Kinder den Menschenfischern hinterher.

Familie, Eltern Brüder, Nachbarn – alle versuchten die Kinder noch
aufzuhalten.
„Unheil!
Unheil!
Sieh dich vor!“ schallte es durch die Gassen.
Doch Vergebens.
Wie ein Stier der seinem Schlachter folgt, gingen die Kinder in die
Falle.

Sie vertrauten dem netten Onkel aus dem fernen Pannsylvanien.
Er sprach so schön huldvolle Worte von Gott, Liebe und Frieden.

Immerhin behauptete er nicht weniger als dass er mit Gott im
direkten Kontakt stünde und dieser sagte zu ihm:
„Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all’!“

„Ihr braucht keine Angst zu haben.
Ich bin doch bei euch.
Jehova freut sich, wenn ihr in die Versammlung geht."
oder andersrum
"Jehova ist traurig wenn ihr nicht geht".
„Und das Du Gott traurig machst willst Du doch nicht – oder?“
Und so lockte er sie mit dem Versprechen, das sie einmal ewig
lächeln und den ganzen Tag nur spielen würden, in seinen Wagen.

Kaum hat er sie aber in die Falle gelockt, verriegelt er die Türen.

Bevor sie spielen dürfen, müssten sie natürlich erst einmal
lebenslang den Greisen in dem dunklen Pannsylvanien dienen.

Die ganze bunte Fassade fiel von dem Wagen und die Kinder fanden sich in einem Käfig aus eisernen Denkzwängen und kalten Lügen wieder.

Ganz gesetzestreu und sehr theokratisch gesinnt, nahmen die Häscher
die Kinder mit.
Die Kinder fingen an zu brüllen wie am Spieß.
Klammerte sich an die Gitter und riefen:
„Mama ich will nicht mit!
Mama hilf mir!“
Die Mütter mussten verzweifelt mit ansehen, wie die Kinder
fortgeschleppt wurden.
Ihnen war elendig zumute und die Kinder brüllten und brüllten.
Hilflos konnten die Mütter nicht eingreifen und musste zusehen, wie
den Kindern Schlimmes angetan wurde.
Eh’ sich die Kinder versahen, war es zu spät, nach dem Vater oder
der Mutter zu rufen.

Eingepfercht im Wachtturm wurde ihnen Angst gemacht von Harmageddon
und dunklen Dämonen die ihre Eltern töten wollten.
Es lag angeblich nun an den Kindern die bösen Geister lügen zu
strafen.
Völlig eingeschüchtert und aus Angst ihre Eltern zu verlieren,
nahmen sie lieber weiter die Sklaverei in Kauf.

„Wir wollen dir ja nichts Schlechtes.
Wir möchte doch nur nicht, dass du in Harmagedon umkommst – und das
willst du doch nicht, oder?“.

So fanden sie sich im Wachtturmverlies eingesperrt und mit Klappen
vor dem Fenster wieder.
Sie tasten mit der Hand im Dunkeln.
Feuchter Boden, klamm das Lager und Woche für Woche geht ein
geflüstertes Raunen durch die Gefangenen, wenn es wieder hieß:
„Heute nun, ist Versammlungstag!“.

Sie müssen sich in den dunklen muffigen Kellerverliesen der
Majestätssälen Dauerphrasen über sich ergehen lassen, in denen die
greisen Gnome hoch gepriesen wurden.
Einzig sie wären weise, nur sie wären treu, sie wären Verständig.
Gleichzeitig wurde den Kindern eingebläut dass sie sich schuldig zu
fühlen haben.
Sie fütterten sie mit Dreck.
Sie fütterten sie mit Lügen.
Wollten sie brechen.
Ihren Mut besiegen.

Sie mussten harten Frondienst leisten und wurden schon mit vier
Jahren alleine von Haus zu Haus geschickt um noch mehr Kinder für
die greisen hässlichen Gnome einzufangen.
Wenn sie sich dagegen sträuben wurde ihnen gedroht, dass sie kein
Fernsehen mehr schauen dürfen oder sie wurden als Faul beschimpft.
„Wenn Du nicht mitkommst, gibt es kein Fernsehen mehr für Dich!“
Die gierigen greisen Männer erzählten den Kindern Geschichten von
bösen feuerroten Drachen die sie Verschlingen wollen.

Ihnen wurde Angst davor gemacht, dass der böse schwarze Mann einen
Grund erfindet um sie von ihren Eltern wegzunehmen.
„Du sündigst gegen den heiligen Geist, wenn Du weiter daran
zweifelst das die Greise aus Pannsylvanien von Gott eingesetzt
sind." wird ihnen eingetrichtert.

„Gott vernichtet dich wenn du nicht dein ganzes Leben den hässlichen
Gnomen dienst.
Du glaubst doch an die Menschenfischer – oder?“

Dann fühlten sich die Kinder wie gelähmt.
Dann zog sich in ihnen alles zusammen und sagen konnten sie nichts.
Nichts konnten sie tun.
Endlos war jeder ihrer Tage.

Während ihre Spielkameraden draußen am Baggersee spielten, mussten
sie in Menschenhascherausbildungscamps Woche für Woche den Drill
über sich ergehen lassen.
Sie hatten nie Freude an den Zusammenkünften.
Wer kann ihm das verdenken?
Erst recht wenn einer nicht lange still sitzen konnte war es für so
ein Kind eine regelrechte Quälerei.
Sie durften nicht mehr die Filme sehen, die Musik hören oder die
Spiele spielen die ihre Altersgenossen spielten.
Ihnen wurde verboten mit ihren weltlichen Freunden zusammen zu sein.
Sie wurden zu fundamentalistischen Außenseitern gedrillt.

Lesen konnten sie nur noch heimlich im Dunklen.
Draußen waren ihre Wärter.
Sie schliefen oder lachten.
Was scherten sie sich um ihre Freiheit.
Wenn einer versuchte einen Hilferuf nach draußen zu schicken und
ihre Bewacher fest schliefen, so klebte ihm die Angst im Nacken und
er erschrak bei jedem kleinen Geräusch.

Auch wenn sie nicht wollten – und viele der Kinder liebten den
großen Bruder – auch wenn sie nicht wollten, eine Flucht umsetzen
konnten die wenigsten.
Allein gelassen in ihrem Kerker, fragten sie sich Tag für Tag, warum
sie so feige sind und sich nicht gegen ihre Wärter auflehnen.
Es marterte sie die Frage „warum blockiere ich innerlich immer?“
Das machte sie echt fertig.
Wenn sie einmal mit großen Schmerzen im Sterben lagen, dann hielten
diese Kinderfänger an den Bettchen der Kinder abwechselnd Wache,
damit ein Arzt ihnen nicht die Medizin geben konnte, die dem Kind
vielleicht das Leben gerettet hätte.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann darben sie noch heute in den
dunklen und muffigen Wachtturmverliesen der Majestätssälen, der
alten und hässlichen Kinderfänger aus dem fernen, dunklen und kalten
transsibirischen Pannsylvanien.
PS.:
Las Dich nicht zerstören.
Bewahr Deinen Willen.
Bleib stark.
Du hast Dein Leben eingesetzt.
Bist allein in dieser Nacht.
Ich versprech’ Dir jetzt – Ich tuh’ was ich kann
Zitat:
Dabei hatten sie bunte Paradiesbilder und Zuckerstangen dabei um die Kinder anzulocken.
Zitat aus einem Internet-Tagebucheintrag vom 12.1.2009 einer Gruppe deutscher Zeugen die über ein südamerikanisches Land herfallen:
Zitat:
Nach der Zusammenkunft hat Chris noch für alle Kinder Schokolade und Buntstifte verteilt, die er aus Deutschland mitgebracht hatte. Das war natürlich ein Fest für die Kinder die freudestrahlend die Geschenke entgegennahmen.
Ob die Kinder wohl schon abschätzen können, welch bitteren Nachgeschmack diese verteilten Schokoladen haben?
Zitat:
Dort haben wir mit den sehr einfachen Leuten gesprochen, die teilweise nicht lesen können und auch keine Bibel zu Hause haben.
Bei einer Familie wurden wir besonders herzlich empfangen.
Der Familienvater und die Tochter setzt sich ganz niedlich vor uns ins Gras und schauten sich sehr aufmerksam die Bilder in der „Für immer Leben Broschüre" an.
Die Frau brachte uns einen Kaffee und wir gaben ein Kurzstudium von den Anfängen der Menschheit und erklärten den Vorsatz Jehovas.
Der Text des „Märchens“ basiert zu einem Drittel auf den Berichten
eines Users.
Die Literaturzitate wurden dem Buch „Lerne vom großen Lehrer“ und
von dort aus dem Kapitel „Gebet“ entnommen.

Wie man Ziegen und Böcke zu Gärtnern macht
Zitat:
dasz dir nit nachtnebel klein
deine augen verdunkeln than,
sechst ein bock für ein gärtner an.
Aus Danzig wird im 17. Jahrhundert laut Ziesemer, Preußisches Wörterbuch I, 691 überliefert:
Zitat:
»Wer den Bock zum Gärtner setzet,
den Hund nach schmehr und die Katze nach bradtwürsten schicket,
kriget selten etwas heimb«
1639 verzeichnet Christ. Lehmann in gereimter Sprichwortform (S. 70):
Zitat:
»Glaub, wo der Bock ein Gärtner wird,
die jungen Bäume er wenig ziert«
sowie (S. 397):
Zitat:
»Man muß den Hund nicht so weit in die Küchen,
den Bock nicht in den Garten,
die Katz nicht zur Milch kommen lassen«.
1649 verzeichnet Gerlingius (Nr. 182):
Zitat:
»Ovem lupo commisisti.
Du hast den Bock zum Gärtner gesetzt.
Dem Wolff hast du die Schäff befohlen.
Der Katzen ist der Keeß befohlen«.
Simon Dach reimt 1655 (Gedichte, 2,83):
Zitat:
Denn wer Mägde läßt allein
Setzt den Bock zum Gärtner ein.
Den sprichwörtlichen Bock zum Gärtner macht man, wenn man seine
Kinder ausgerechnet der Wachtturmsekte ausliefert um sie vor
Überbelastung zu bewahren.
Im Erwachet vom April 2009
Finden wir aber genau das als Headline.

Von je her wettert die Wachtturmgesellschaft gegen eine höhere
Schulbildung.
Trimmline Vertreter oder Fensterputzer zu sein genügt, um Pionier zu
werden.
Die Wachtturmgesellschaft zu beauftragen, einem Schüler zu helfen,
sein Leben nicht zu sehr zu verplanen, heißt den Wolf den Schafen zu
befehlen.

Allerdings haben wir es hier mit einem typischen Wachtturmwerbeheft
zu tun.
Offiziell gibt die Wachtturmgesellschaft den guten Rat:

Offiziell hört sich das sehr Führsorglich an, wenn der Erwachet
empfiehlt nicht zu Geldgierig zu sein.
Der Wunsch nach einer höheren Schulbildung wird jedoch unmittelbar
mit der Geldgier gleichgesetzt.
Seite 6

Der Text strotzt nur so von den für den Wachtturm typischen
rhetorischen „manche / viele“ Spielchen.
Manche wollen Bildung und Reichtum.
Viele wollen Jehova dienen.
Seite 8

Im selben Erwachet findet man allerdings gleich einmal einen
täglichen Termineintrag für die „Junge-Leute-fragen-sich-Kinder“ zum
Ausschneiden auf der Seite 25:

Verplan dich völlig mit der Wachtturmgesellschaft…
Das ist aber wie gesagt ein offizielles Werbeheft.
Im Königreichsdienst vom März 2009

finden wir den Dienstzusammenkunftsprogrammpunkt für die Woche vom 6.April auf der Seite 4

Wohl gemerkt – In dem gleichen Monat in dem der Erwachet aktuell
angeboten wird…

Hilft die Wachtturm Gesellschaft aber den Kindern Stress abzubauen?
Man beachte die Formulierung: „helfen mit dem Stress besser
zurechtzukommen“
Wachtturmkinder werden dagegen völlig vereinnahmt.

Dieses Faltblatt wurde den Zeugen-Kindern als
Kongressveröffentlichung ausgehändigt.
Dies ist kein Traktat zum öffentlichen Verbreiten im Haus zu Haus.
Welche Aussage finden wir in diesem Werbeflyer, den die
Wachtturmgesellschaft druckte, um den Kindern eine Wachtturmkarriere
schmackhaft zu machen?
Zuerst finden wir auf Seite 2 die gleichlautende Ablehnung der
weltlichen Ziele, wie wir sie im Erwachet finden:

Hierbei sei auf das Erwachet-Covers hingewiesen.
Dieses „alle wollen Dein Bestes“ wird negativ ausgelegt.
Das die Wachtturmgesellschaft am stärksten von allen drängelt und
„das Beste“ des Jugendlichen will und damit Verursacher des
Dauerstresses Nummer 1 ist, verschweigt sie natürlich.
Das Wichtigste im Leben des Kindes sollte es sein, Neumitglieder für
die Wachtturmgesellschaft anzuwerben – hier insbesondere unter
Mitschülern.
Seite 3

Vertriebsschulung sollte zum Lebenszweck werden.
Es ist zwar sterbenspeinlich mit dieser Sekte in Verbindung gebracht
zu werden, aber den Kindern wird ja extra dafür die erfundene „nicht-in-den-Predigdienst-geh-Blutschuld“
eingeredet.
Auf Seite 3 und 4 wird nicht etwa zur Vernunft appelliert sondern
zur Selbstverleugnung.


Auf einmal ist nicht mehr davon die Rede das man nichts gewonnen
hat, wenn man sein Leben völlig Verplant.
Auf den ersten Blick erweckt die Wachtturmgesellschaft in dem
öffentlichen Erwachet den Anschein, Jugendlichen fürsorgliche
Ratschläge zu geben.
In der Summe aber wird aus diesen Ratschlägen ein völliges
Vereinnehmen der Kinder, für die Interessen der amerikanischen
Sekte.
Und dass neben dem Stress dem die Jugendliche heute sowieso schon
ausgesetzt sind.
Wenn der Wachtturm im Erwachet schreibt Kinder sollen ihr Leben
nicht völlig verplanen, müssen die Kindern gleichzeitig ihr Leben
für die Traktatgesellschaft völlig verplanen.
So wie wenn ein Alkoholiker sich eine Pulle auf den Tisch stellt und
sagt dies wäre sein letzter Schluck oder man Stoiber zum Leiter
einer EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau ernennt, so ist es, wenn
man die Wachtturmratschläge heranzieht um Kinder zu entlasten.
Schränke alles was möglich ist ein, das deine Altersgenossen für
ihre Lebensplanung für gewöhnlich einsetzten.
Setze alles für die Wachtturmgesellschaft ein:
Seite 4

Ausdrücklich wird der Pionierdienst der Ausbildung unterstellt.

Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Erwachsene sondern darum, das
Jugendliche zur Gänze ihre Lebensplanung nach der Wachtturmsekte
ausrichten.

Nach dem der Flyer den Missionardienst, die Schule zur
dienstamtlichen Weiterbildung, den Betheldienst und das
internationale Baukomitee aufgezählt hat, heißt es auf Seite 6:

Warum vergaß man in dem Erwachet zu schreiben das von den
Zeugenkindern erwartet wird, das sie dem Gemeindedienst den ersten
Platz einräumen?
Sie müssen sich ganz für den Wachtturmkonzern
einsetzen.

Was offiziell den Anschein erwecken soll, man sorge sich darum, dass
die armen Kinder nicht überbelastet werden, ergibt intern ein
völliges Vereinnehmen.
Dauerstress bei vollem Einsatz für die Wachtturmgesellschaft wird
erwartet und zu einem Muss.
Eine Farce wenn der Erwachet heuchlerisch den Kindern Rät sich nicht
völlig zu verplanen.


http://jehovas-vergessene-kinder.myblog.de/jehovas-vergessene-kinder/page/1748078/Feedback
Mit lieben Grüßen
+
Zitat:
In dem hier abgebildeten Buch
heißt es auf S.16:
Gott hat fast die ganze Bibel von seinen Dienern auf der
Erde schreiben lassen, und trotzdem stehen seine Gedanken drin.
Warum nur fast?
Zitat:
Frau von x
Gott hat fast die ganze Bibel von seinen Dienern auf der Erde schreiben lassen, und trotzdem stehen seine Gedanken drin.
Warum nur fast?
Diese Frage lässt sich leicht beantworten.
Da die Wachtturmgesellschaft tatsächlich glaubt Gottes Botschaften
zu verkünden, aber diese Botschaften in den letzten 100 Jahren alle
10 Jahre grundlegend revidieren musste, ist es ihr in Fleisch und
Blut übergegangen, Grundsätzlich alle Aussagen juristisch
Unverbindlich zu formulieren.
Gott hat sich jetzt schon so oft vertan, das der erfahrene
Fundamentalist genügend Rettungsbote an seine Arche vertaut.
Irgendwie scheint mir momentan der nötige Ernst an der Sache zu
fehlen.
Meine Großmutter (Gott sei ihrer Seele gnädig) hätte wohl an dieser
Stelle mich gefragt ob mich der Hafer sticht.
Zitat:
. +
Da die Wachtturmgesellschaft tatsächlich glaubt Gottes Botschaften zu verkünden, aber diese Botschaften in den letzten 100 Jahren alle 10 Jahre grundlegend revidieren musste, ist es ihr in Fleisch und Blut übergegangen, Grundsätzlich alle Aussagen juristisch Unverbindlich zu formulieren.
Hallo "+", so ähnlich hat sich mein Mann auch geäußert. Er meinte,
daß nur Pickl wissen kann, wie das gemeint ist. Da der mir nicht
antworten wird, können wir natürlich nur spekulieren. Zum Glück geht
es nur um einen Meinungsaustausch und nicht um Dogmen.
PS: Ich freue mich, daß dein Humor
dich nicht verlassen hat.
Ködi März 2009 - wieder kein deutscher Monatsbericht

Frontal24 berichtet bereits mehrfach über die Turbulenzen in der einzig
wahren Universalorganisation Gottes.
Erst berichteten wir davon dass, nachdem die weltweiten
Gesamtzahlen aus dem Wachtturm in den Februar 2007er Königreichsdienst
verbannt wurden, nun auch im Februar 2008er Königreichsdienst fehlten.
Dies kann man als Affront gegen die Pressefreiheit der Abtrünnigen werten.
Wir waren gezwungen auf englische PDF Dateien zurück zu greifen, um über
die plageartige Massenvermehrung der Gesalbtenzahlen des Jahres 2008 und
den damit unmittelbar verknüpften himmlischen Massenentlassungen zu
berichten.
Hierzu gibt es wenigstens zwischenzeitlich eine schriftliche Stellungnahme
der Wachtturmgesellschaft.
Im Wachtturm vom 1.März 2009 heißt es bezüglich der Massenvermehrung
Gesalbter:


Das beruhigt doch ungemein.
Zumindest verrechnet hat sich Gott nicht.
Ist doch schon mal etwas.
Vorausgesetzt man kann dem offiziellen Dementi glauben schenken.
Auch wenn meines Wissens nach, hinter der momentan inflationären Zunahme
der Gesalbten auf der Erde, keiner der Fachleute einen Rechenfehler Gottes
vermutet hatte.
Aber ganz Abwegig ist der Vorwurf nicht.
Immerhin strotzt die Bibel nur so vor Rechenfehlern.
http://forum.mysnip.de/read.php?27094/1591,1591msg-1591
Oder man denke an den von Gottes Wassern der Wahrheit höchst persönlich
über einem halben Jahrhundert vor sich hin dümpelnder Rechenfehler,
bezüglich der Zerstörung Jerusalems im Jahre 606 vuZ. und 1914.

http://www.manfred-gebhard.de/Parsimony.23584.htm
Ganz zu schweigen von dem Rechenfehler in dem Film „Planet der Affen“, in
der gleich Mehrfach von einem Startdatum 1972 n.Chr. und einem
Ankunftsdatum von 4955 n.Chr. die Rede ist, aber dann immer von einer 2000
jährigen Flugzeit gesprochen wird.
http://www.tierhorror.de/tierhorror/modules/tierhorror/kunde/view.csp?id=268
Wenn es sich hier also nicht um einen Rechenfehler Gottes handeln sollte -
dementiert die Wachtturmgesellschaft zumindest nicht die himmlischen
Massenentlassungen.
Auch berichteten wir über die fehlende monatliche Verkündigerzahl im
deutschen Februar 2009 Königreichsdienst.
Wir haben dies bereits als eine, im höchsten Maße Rücksichtslosigkeit
gegenüber denjenigen bezeichnet, die sich ehrenamtlich um den
Sektenausstieg ihrer Leidensgenossen bemühen.
Wo bleibt der monatliche Erfolgsbericht in Form von begeisternden
Sauerteigrückgängen in den Verkündigerzahlen!
Nun liegt der März 2009 Königreichsdienst vor und die Gewissheit
verdunkelt sich zusehends.


Auch im März 2009er Königreichsdienst finden wir keine Verkündigerzahlen
aus der Bundesrepublik.
Die Verkündigerzahlen müssen ja so was von grottenschlecht sein.
Könnte es sein, das Deutschland nun zukünftig von der
Wachtturmgesellschaft zu den Ländern gezählt wird, in denen Verfolgung
herrscht und deswegen die Zahlen nicht mehr veröffentlicht werden?
Könnte es sein das Länder in denen man Wachtturmschriften tatsächlich
liest, zukünftig zu den „anderen Länden unter Verfolgung“ gerechnet
werden?
Die Wachtturm Gesellschaft ist einfach nur Peinlich.
Sie besitzen keine Größe.
Wie nennt man jemanden der seine Erfolge prahlerisch hinausposaunt und
wenn es dann Misserfolge gibt, diese versucht notdürftig zu Vertuschen?
„Der Novemberbericht ist ein Grund zur Freude“.
Warum verheimlicht man ihn dann?
Einfach nur Billig.
Bemerkenswert diese Aussage über die neue Gesetzeswerksammlung in Form des
Bewahre Buches auf Seite 2

Das kann ich mir vorstellen, dass die Wachtturm Gesellschaft nicht will
dass man mit ihrem Regelwerk hausieren geht.
Aber es ist schon bemerkenswert wie sehr man fürchtet, das dieses Buch in
die Hände der Falschen gerät.

Man benötigt schon eine gehörig wirkende Portion Wachtturmnarkotika, um
sich nicht von den Menschengeboten der Greisen aus Amerika traurig
abzuwenden.

Zeiten in denen der Königreichsdienst Texte enthielt die sich zu lesen
lohnten sind eh’ vorbei.
Der Königreichsdienst enthält nur noch Vertriebschinesisch.
Das die Wachtturmgesellschaft ihren paralysierten Mitgliedern aber sagen
muss das sie mit ihren Gesetzeswerken nicht hausieren gehen sollen ist
schon bemerkenswert.
Das erinnert mich spontan an die Schwerster die derart unter
Wachtturmhypnose stand das sie dachte sie gibt einem Hotelpagen etwas
Wertvolles wenn sie ihm eine Kongressveröffentlichung als Trinkgeld gibt.
Das musste sogar der Königreichsdienst als Negativbeispiel drucken.
Die verbleibenden Zeugen sind aber derart dröge fanatisiert das der
Königreichsdienst ihnen sogar sagen muss, sie sollen „gelassen“ bleiben.

Auch hier kein Wunder das man seinen Fanatikern dieses Verhalten
antrainieren muss.
Wenn man für gewöhnlich das Verhalten der Zeugen im Internet sieht sucht
man zumeist vergeblich nach der „christlichen Gelassenheit“.
Jetzt gibt es in meinem Bekanntenkreis eine ganze Reihe der
verschiedensten Homepages.
Zumeist von jungen Zeugen Jehovas (kostenlose Seiten z.B. von Beepworld
etc.) aber auch zwei Hochzeitsseiten oder kommerzielle Seiten z.B. der
eines Modefachgeschäftes, einer Baufirma, der unvermeidlichen Trim-line
Firma etc.
Kein Wunder, dass sich dort auffällig keiner dieser Zeugen, in seiner (Internet-)Welt
mit Jehovas Zeugen in Verbindung bringen lassen will.
Wenn kein Zwang herrscht und man ein „normales“ Teil der Welt sein will,
findet man keinen begeisternden Hinweis auf die vertrauenswürdigste
Organisation die sich weltweit finden lässt.
Kein begeisterndes Kongressbild (das sind immerhin deren wertvollsten
Freunde),
keine zu Herzen gehende Predigtdiensterfahrung (das steht doch eigentlich
an erster Stelle im Leben),
kein Taufdatum (nicht weniger als das angeblich wichtigste Datum in deren
Leben),
keine lebensrettende Botschaft, die man noch kurz vor Torschluss jemanden
mitteilen will.
Selbst bei den zwei Hochzeitshomepages, bei denen die Brautpaare ihre
Hochzeitstermine ankündigten und sich jetzt für die entgegengebrachten
Aufmerksamkeiten bedanken – lässt sich kein noch so kleiner Hinweis auf
die damalige Ansprache in dem Königreichssaal finden.
Kein Thema, kein Termin oder eine Einladung zu dem Vortrag.
Kein bestes Zitat aus der Hochzeitsansprache.
Kein Hinweis auf den dritten und ach so wichtigen (weil dann reißfesten-)
Teil im Ehebündnisseiles.
Offensichtlich wissen sie, wie viel mehr Freude sie an weltlichen und
theokratischen Aktivitäten haben können, wenn sie sich jeweils konsequent
um ein verlogenes Auftreten bemühen.
Damit ahmen sie das Verhalten ihrer Gurus nach.
Immerhin verschweigen diese jetzt auch ihre schrumpfenden
Mitgliederzahlen, derjenigen, die fleißig ihre Werbeheftchen, Monat für
Monat Tonnenweise in die Papiercontainer Deutschlands stopfen.
Zitat:
Marcilo
… einen Anwalt beauftrage, dann hat der doch sicherlich von mir Daten und verifiziert das oder?
Naja, über diese Aussage legen wir jetzt lieber schnell ein
Keuschheitstüchlein…
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,15336,15336#msg-15336
Kennt ihr den Film Bee movie?
Unser Held, die sprechende Biene, wird zum Anwalt der Tiere.
Er eröffnet eine Kanzlei.
Vor ihm sitz eine Kuh als Mandant und beschwert sich darüber, dass
sie sich nur als Stück Fleisch behandelt fühlt.
Unser Bienenheld wird aus dem Büro gerufen.
Für ihn springt sein Assistent, eine Mücke, ein.
Die Kuh fragt die Mücke besorgt: „Sind sie auch Anwalt?“
Darauf antwortet die Mücke:
„Ein Blutsaugender Parasit war ich schon immer.
Das Einzige was mir fehlte war der Aktenkoffer“
…
Sorry für Offtopic.
PS.:
Der Hinweis von dem vierten und fünften hat nichts zu bedeuten.
Ich habe Herrn Tjaden nicht extra Angerufen, weil sein Anwalt, zu
seiner Entlastung, Unterlagen an mich zurück geschickt hat.
In dubio pro reo
Zitat:
Garwain
Hallo, habe da mal Fragen zu 2 Dingen:
Immer wieder hört man irgendwo Anschuldigungen oder vielmehr Behauptungen darüber, das der Präsident der WTG irgendwo in einer Villa hockt, vor der Tür eine oder mehrere Bonzenschlitten und das er sich durch die Spendenfreudigkeit seiner "Schäfchen" reich macht.
Behauptungen sind kontraproduktiv. Ausschließlich Fakten können einem Mitglied helfen und der WTG schaden.
Zitat:
Jeder Zeuge reagiert da natürlich vehement mit Ablehnung jeglicher Bereicherungen die sich der werte Präsident - den man eigentlch gar nicht kennt - bedienen könnte.
Die Ablehnung ist nachvollziehbar.
Jehovas Zeugen werden gelehrt ihrer Führung zu vertrauen, allem,
was nicht vom Sklaven kommt, jedoch mit Skepsis zu
begegnen.
Zitat:
Aber außer den Beteuerungen kommt von den Zeugen nichts rüber. Woher wissen denn die lieben Zeugen das ihr Präsident angeblich nur in den selben kleinen Räumlichkeiten wohnt, wie alle anderen MItarbeiter, und das er weder Sonderprivilegien noch einen hohen Reichtum genießt?
WTG-Buch 2005 Organisiert,
Jehovas Willen zu tun S.18
,,Es gibt zahlreiche Gründe für unser
rückhaltloses Vertrauen zur Sklavenklasse."
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,18479,18514#msg-18514
Zitat:
Ich bin auf der Suche nach Beweisen. Mich würde interessieren ob man HIntergrundinfos bekommen kann und genaue Askünfte darüber, wer genau dieser Typ ist, wie er finanziell gestellt ist, wo er wohnt und wie der Präsident in sein Amt kommt. Wird er gewählt? Dieselbe Frage muss ich stellen in Bezug auf Zonen-, Bezirks-, und Kreisaufseher sowie Älteste.
Die ZJ lehnen ja jegliche Regierungsformen ab, die nicht "göttlich" sind, u.a. die Demokratie. Das beinhaltet auch Wahlen. Seien es Klassensprecherwahlen oder igendwelche politschen Wahlen.
Ich bin zwa als Zeuge aufgewchsen, aber so wirklich habe ich da nie durchgeblickt.
Soweit ich das weiss, werden Brüder die Älteste werden könnten, von Ältesten vorgeschlagen und diese stimmen darüber ab, leiten es weiter an das Hauptbüro und warten auf Rückmeldung. Ist das so? Und ist das auch so bei den anderen Aufsehern oder dem Präsidenten?
WTG-Buch Organisiert, Jehovas
Willen zu tun S.39, 40
,,Die leitende Körperschaft
kann zu jeder Zeit und an jedem Ort geeignete Männer zu Aufsehern
ernennen. Sie ist nicht an die Empfehlungen
irgendeiner örtlichen Ältestenschaft gebunden. Diese Empfehlungen
dienen lediglich als Anleitung und können aus Gründen,
die der leitenden Körperschaft gut bekannt sind, sogar
abgelehnt werden. Die leitende Körperschaft kann
auch gewisse Personen beauftragen,
stellvertretend Ernennungen von Aufsehern vorzunehmen ..."
Zur "Öffentlichkeitsarbeit" der Zentrale aus einem empfehlenswerten Buch:
Elmar Köppl DIE ZEUGEN
JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.122, 75
,,Wer nach welchem Modus die
Zusammensetzung der leitenden Körperschaft bestimmt bzw. wie deren
Ernennung auf "Anweisung des heiligen Geistes" festgestellt werden kann,
bleibt unbekannt. Dementsprechend wird nach WILSON aufgrund der
Etablierung eines mehr sach- als personengebundenen Führungscharismas und
der Verfestigung des anonymen Charakters der Führerrolle die menschliche
Leitung der WTG erfolgreich verschleiert: "Es wird der Anschein erweckt,
Jehova allein, dessen Herrschaft ausschließlich theokratisch ist, führe
sein Volk" (129) ...
(60) Alle Anfragen an die WTG bezüglich Details zu ihrem inneren
Organsationsaufbau und ihrer Finanz- und Vermögenslage (Bilanzen werden
nicht veröffentlicht) blieben bis heute unbeantwortet. (vgl.
Harrison-Grizzuti, B., Visions of glory ..., a..O., S. 131.)"
Garwain, ein Rat meinerseits:
Wenn du helfen und nicht "Krieg" führen möchtest, lies bitte Steven
Hassan. Du findest dort die beste Strategie. Viel Erfolg!
Zitat:
Garwain
Ja ich will anderen helfen davon wegzukommen, aber diese Infos benötige ich für meinen "Abschiedsbrief" an 3 Versammlungen, meine Familie und diverse Brüder.
Ich habe dort 12 Punkte genannt die mich schon immer haben zweifeln lassen und möchte halt möglichst genau und belegt diese Punkte auch weitergeben.
Hallo Garwain,
ich schätze es, daß du für den "Abschiedsbrief" nicht lediglich
irgendwelches Material sammelst, sondern in erster Linie versuchst dieses
auch abzusichern. Dir bietet sich dadurch die Gelegenheit, deine
Auffassungen zu begründen und gleichzeitig Denkanstöße zurückzulassen über
die der eine oder andere vielleicht irgendwann nachsinnt. Da du schon
länger mit den WTG-Lehren abgeschlossen hast und einen neuen Lebensweg
beschreitest, ist der konsequente Schlußstrich in deinem Fall richtig.
Wir wünschen dir und deiner Frau alles Gute!
Hier mal ein Erfahrungsbericht zum Thema Homöopathie vs. Schulmedizin:
Als Kind litt ich unter ständigen Infekten der oberen Atemwege, war matt
und war körperlich nicht belastbar. Meine Mutter schleifte mich von einem
Heilpraktiker zum nächsten, war mit mir bei allen möglichen Homöopathen.
Ich schluckte Globuli, irgendwelche übelriechende und grausem
schmeckendeTropfen, bekam diverse Spritzen usw. Kurzum - ich kam in den
zweifelhaften Genuß der kompletten Bandbreite der alternativen Medizin.
Nur geholfen hat es nicht.
Als ich 16 war ging ich gegen den Willen meiner Mutter zu einem
Schulmediziner, weil ich die Faxen dicke hatte. Der nahm sich Zeit für
eine vernünftige Anamnese und äußerte ziemlich schnell die Vermutung, dass
das Problem nicht in einem schwachen Immunsystem zu suchen sei (dagegen
wurde ich bis dahin von den diversen Homöopathen und Heilpraktikern
behandelt) und vermutete stattdessen eine Allergie. Also nahm er Blut ab
und ließ auf IgE testen. Das Ergebnis war eindeutig (der Wert war deutlich
erhöht) und ich bekam eine entsprechende, schulmedizinische Behandlung.
Schon nach sehr kurzer Zeit stellte sich eine Besserung ein und durch
gezielte De-Sensibilisierung in den folgenden Jahren bin ich mittlerweile
völlig beschwerdefrei und muss auch keine Medikamente mehr einnehmen.
Würde ich eine überschlägige Rechnung anstellen, wie viel Geld meine
Mutter diesen Heil-Quacksalbern im Laufe der Jahrzehnte in den Rachen
gestopft hat, ohne dass sie jemals von ihren Zipperlein befreit worden
wäre, dann würde die sich ergebende Summe ausreichen um ein schönes Haus
im Grünen nebst groszügigem Grundstück zu erwerben.
Niemand kann mir weißmachen, dass in der sog. "alternativen Medizin" nicht
genauso Profitinteressen vorhanden sind wie in der hier so viel
gescholtenen Pharmaindustrie. Es gehört schon eine gehörige Portion
Heuchelei dazu, mit dem Finger auf das Pharmakartell zu zeigen, während
man selbst genauso daran verdient.
Zitat:
Frau von x
war gestern, in der Sendung "Kann Glaube heilen", der:
Es gibt viele Gläubige, aber zu wenig Liebende.
Nicht nur auf Zeugen Jehovas bezogen, würde ich dem zustimmen.
Aber um bei ihrem Beispiel zu bleiben. Sie behaupten zwar aus Nächstenliebe den Menschen zu predigen. Wie weit her es mit dieser Liebe jedoch ist, zeigt sich an der Praxis des Gemeinschaftsentzugs.
Zitat:
Maxi
...und an der Praxis der Kontaktsperre mit freiwillig Ausgestiegenen !!
Besonders schlimm, wenn Familienmitglieder wie Tote behandelt werden!!
Da gibt es keine Liebe und keine "Goldene Regel" mehr!!
Wann setzt da Gottesstrafgericht ein??
WTG-Buch 2005 Organisiert,
Jehovas Willen zu tun S.155, 156
,,Verlassen der Gemeinschaft
. . . .
Eine solche Person wird genauso angesehen wie jemand, dem die Gemeinschaft
entzogen wurde"
http://www.manfred-gebhard.de/Parsimony.24226.htm
WTG-Buch 2008 Bewahrt euch in
Gottes Liebe S.207
,,mit Ausgeschlossenen ... keinen
sozialen Kontakt ... "
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,18302,18352#msg-18352
Religionsfreiheit / Manipulation /
Gemeinschaftsentzug
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,3906,3915#msg-3915
Zitat:
Jochen4321
Was ist ein Bruder? . . .
Ein Bruder Christi ist eben jeder der es sein will, der Jesus als Herrn und Erlöser in seinem Leben angenommen hat - doch ein Bruder der Bruderschaft der Jehovas Zeugen ist eben kein wahrer Bruder Christi, da er den Begriff "Bruder" von seiner Zugehörigkeit, zu der von Menschen geleiteten Organisation, abhängig macht.
Die Wahrheit ist einfach: Die Organisation schafft es glaubhaft die Bibel so auszulegen, so das kein Umgang mehr mit ehemaligen Brüdern gepflegt werden soll, damit niemand die Wahheit über diese Falschauslegungen kennenlernt.
Profaner Selbstschutz, und nix weiter.
Elmar Köppl DIE ZEUGEN
JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.97, 98
3.7.3. Kontrollmechanismen
Ein weiterer Indikator für das Bindungsstreben einer religiösen Minorität
ist das Ausmaß an normativer Kontrolle, dem jeder einzelne ausgesetzt ist.
Konflikte innerhalb der Gemeinschaft würden den Fortbestand der
Gruppe gefährden; daher hat ein Ausschlußssystem, wie wir es bei den ZJ
vorfinden, die Funktion, Schismen zu verhindern und die Versammlung vor
einem inneren Dissens und vor Glaubenskonflikten zu schützen.
Da man sich persönlich kennt und über den Lebenswandel seiner
Gesinnungsgenossen relativ gut Bescheid weiß, repräsentiert die
Gemeinschaft selbst ein Instrumentarium der sozialen Kontrolle.
Jeder Zeuge ist verpflichtet, Verfehlungen von Glaubensbrüdern den
sogenannten "Ältesten", das sind die Aufseher der Versammlung, zu melden.
Reuelose Übeltäter, die der Harmonie und dem Image der Gruppe schaden,
indem sie gegen die Maxime der Gruppe verstoßen oder die Plausibilität des
offiziellen Glaubenssystems in Frage stellen, werden aus der Versammlung
ausgeschlossen. Die Bekanntmachung eines solchen
Gemeinschaftsentzuges erfolgt öffentlich vor der Versammlung, damit die
übrigen Mitglieder wissen, daß sie keinen Umgang mehr mit dem Betreffenden
pflegen dürfen. Der Ausschluß "abweichender Mitglieder" führt zu einer
erhöhten Ähnlichkeit der verbleibenden Gläubigen und verstärkt den
Zusammenhalt der Gruppe, die sich nun um so mehr als die "wahre" Elite
fühlen kann.
Damit die Sektengemeinde keinen Schaden durch neueintretende Mitglieder
erleidet, wird deren Qualität durch ein formalisiertes Aufnahmeverfahren
überprüft. Nur wer die Vorstufe der Mitgliedschaft erfolgreich besteht und
sich vollständig den Verhaltens- und Gesinnungsnormen der Gemeinschaft
angepaßt hat, kann sich zur Wassertaufe, durch die die offizielle Aufnahme
in die Sekte symbolisiert wird, anmelden.
Diese aufgezeigten Mechanismen, die die Bindung des ZJ an seine
Versammlung und an die Organisation festigen, sind selbstverständlich
nicht als eigenständige Dynamismen aufzufassen, sondern stehen in einer
gegenseitigen Wechselbeziehung.
Zitat:
Marcilo
http://www.jehovaszeugen.de/0/pdf/rec/ues/1998/1998-09-01.pdf
... die Seiten ... sind sehr interessant.
Ohne Zweifel!
In dem Zusammenhang interessiert eventuell auch dieser Link:
>>>
http://www.manfred-gebhard.de/Links.htm
Zu "Questico "gehört auch der
Fernsehsender "AstroTV", der Live-Beratung im Fernsehen anbietet.
Das Unternehmen setzt nach Schätzungen mehr als 80 Millionen Euro
um.
Die vagen Aussagen reizen dazu, immer wieder anzurufen
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/3289_wie_wahrsager_ahnungslose_abzocken_.html?sxpnoid=0
Zu viel Kirche, zu wenig Coolness
Obama präsentiert sich am 20. Januar nicht als Liberaler. Der 44.
Präsident der USA outet sich am Tag der Amtseinführung als entschiedener
Wertkonservativer. Die Hauptpredigt beispielsweise soll von dem
konservativen Evangelikalen Rick Warren gehalten werden
...
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,599164,00.html