Kommentare zu den eingescannten CV-Ausgaben
CV 87 Oktober 1976
Eine große Aufgabe versucht diese CV-Ausgabe
in Angriff zu nehmen. Um es gleich vorweg zu sagen. Beim anpacken des Problems hat man
sich kräftigst "verhoben". Von Problemlösung keine Spur. Man versucht in
dieser Ausgabe den Satz zu "entkräften":
"CV im 'Staatsdienst' und ein 'Organ des
Feindes'?" Viele Worte werden diesbezüglich gewechselt. Jedoch keines dabei das
"überzeugt". So liest man in diesem Artikel als Argument unter anderem:
"Zum Beispiel arbeiteten diese
Verantwortlichen u. a. in Dresden jüngst mit der 'gedruckten Predigt' der WTG (Tarn-Nr.
876), in der gleich einleitend in Absatz 2 mit Christus gegen "Moskau" gehetzt
wird, das auch kein 'Welterlöser' sei."
Damit haben die Hintermänner der CV zwar ihr
Ego gestreichelt. Indes "überzeugt" haben sie gerade mit diesem Argument ihre
potentiellen "Ansprechpartner" in keiner Weise.
CV CHRISTLICHE VERANTWORTUNG
Informationen zu christlichem Wandel und vermehrtem Verständnisvermögen
- 1. Thess. 4:12, 1. Kor. 14:20 -
Begründet 1959 von Willy Müller, GD, Gera/Thür., DDR
DER ZWECK DIESER ZEITSCHRIFT
ist freie, christlich und menschlich verantwortungsbewußte
Information zu Verkündigung und Organisation der Zeugen Jehovas und ihrer Leitenden
Körperschaft, der Wachtturm-, Bibel- und Traktat-Gesellschaft, (WTG) und WTGbedingten
Konfliktlage der Zeugen Jehovas in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung Die
Vielseitigkeit der Darlegungen in CV widerspiegelt diese Situation und weist Wege zu ihrer
Lösung. -
Wir rufen zur Mitverantwortung und Mitarbeit.
Nr. 87 Gera Oktober 1976
Liebe Leser
Sicherlich ist es nicht nötig, auch nur einen Beleg zu
zitieren um zu zeigen, daß die WTG mit "dieser Generation", der sie weltweit
predigen läßt und dann "noch" das "Ende" erleben soll, die
1914-Generation meint, die Generation, die den Ausbruch des 1. Weltkrieges erwachsen und
bewußt erlebt hat. Jeder weiß das und hat es oft genug selbst gelesen und auch selbst
gepredigt, nicht wahr?
Bekanntlich hatte die WTG das Ende von 6000 Jahren des "Ruhetages Gottes" und damit das "Ende der Welt" und den Beginn des "Tausendjahrreiches Christi auf Erden" auf 1975 festgelegt und "allen Nationen" verkündigen lassen (WT 1. 1. 1967). Wir wollen jetzt nicht die zahlreichen Neudeutungen behandeln, mit denen nun alles weiter verschoben wird. Doch möge sich niemand täuschen. Die zwei, drei Jahre vielleicht, die viele noch geneigt sind zu warten, gehen unerbittlich zu Ende!
Das Nichteintreffen der weltweiten 1975-Verkündigung hat ganz folgerichtig auch die Frage aufgeworfen, wie lange denn eigentlich eine Generation dauere. Die 1914-Generation, das heißt, die von ihr noch leben, sind am Ende. Sie sind über 62 Jahre nach 1914 heute über 80 Jahre alt. In Wirklichkeit leben von ihnen nur noch sehr, sehr wenige. Wo in den Versammlungen sind überhaupt noch welche? Die Frage, wie lange denn eigentlich eine Generation dauert, wird darum angesichts der für alle immer erkennbaren Endzeit-Weiterverschiebung höchst aktuell!
Laßt uns zuerst die anerkannten Begriffserklärungen sehen. Wir finden in Meyers Konversationslexikon von 1889. "Generation (lat) s. v. w. Zeugung, in der Geschlechtsfolge rück- oder vorwärts jedes einzelne Glied . . . Die ältere Chronologie pflegte danach die Zeiträume zu bestimmen, indem gewöhnlich 30 Jahre auf eine Generation oder ein Menschenalter gerechnet wurden. Herodot rechnete 100 Jahre auf drei, andere 28, 27, selbst nur 22 Jahre auf eine Generation Man erhält 36,5 Jahre als für Deutschland geltende Generationsdauer." in Meyers Neues Lexikon von 1962 wird ausgewiesen: "Generation (lat) in der Geschlechtsfolge rück- oder vorwärts jedes einzelne Glied: Großeltern. Eltern, Kinder, Enkel usw. . . Zeitabschnitt, der etwa 30-35 Jahre umfaßt."
Herodot war der älteste bekannte griechische Geschichtsschreiber vor Christus. Schon damals verstanden die Menschen die natürliche schöpfungsbedingte Generationsfolge oder Generation als eine Periode von ca. 30 Jahren. Wer das Geschlechtsregister über Jesus in Matthäus 1:1-17 sorgfältig nachliest, sieht, daß jede Generation immer von der Geburt bis zur Zeugung des nächsten Gliedes der Kette dauerte, niemals ein ganzes Menschenalter. Man beachte besonders die NW-Übersetzung! Die Aufzeichnungen über Christus in Matth. 24 und Luk. 21 zeigen demgemäß, daß Christus dies selbst berücksichtigte und auch so predigte und lehrte.
Wer nicht über das hinausgeht, was in genannten Kapiteln geschrieben steht (l. Kor. 4:6 NW) erkennt, daß Christus lt. Matth. 24:1,2 eindeutig vom jüdischen System der Dinge sprach. Von diesem sagte er in Vers 34, daß es noch innerhalb jener Generation, der er predigte, sein Ende finden sollte, wie es dann mit der "Umzingelung Jerusalems" durch die römischen Heere im jüdisch-römischen Krieg 66-70 bzw. 73 u. Z. eintrat. "Auf Grund eines Prophetenspruchs verließen die Judenchristen des Westjordanlandes das Aufstandsgebiet." (Kompendium der Kirchengeschichte, K. Heussi, 1971). Lukas 21:20. Es traf etwa 35 Jahre nach der Ankündigung durch Jesus ein. Die WTG hat diesen Sachverhalt im WT vom 15. 1. 1947, "Die Ernte, das Ende der Welt". selbst zugeben müssen. Auch in dem Buch "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert", S. 344, muß das eingeräumt werden.
Damit ist biblisch und wissenschaftlich nachgewiesen, daß eine Generation nicht länger als etwa 30-35 Jahre dauert. Es ist eine Fälschung, die ganze, auch biblische Lebenszeit (Ps. 90:10) eines Menschen von 70 bis 80 Jahren als eine Generation auszugeben, wie es die WTG nunmehr tut, um weiter zeitliche Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Eine Generation ist nur die Zeit von der Zeugung einer Generation bis zur Zeugung der nächsten Generation oder von der Geburt bis zum reifen Mannesalter, zu welchem Zeitpunkt auch Jesus selbst hervortrat.
Die Generation von 1914 war somit spätestens mit dem 2. Weltkrieg 1939/45 abgelaufen. So hat die WTG dann ja auch wohlweislich alle Erwartung von Harmagedon zu dieser Zeit, von ihr selbst gepredigt, wieder "verscheucht" (Dein Name werde geheiligt, S. 329). Mit dem Jahre 1975 hat nun schon die zweite Generation seit 1914 ihr Ende erreicht! Und ab 1975 tritt schon die dritte Generation nach 1914 ins Leben!
Weil das so ist, sehen wir die WTG wieder dabei, ihre Endzeitlehren auf eine weitere Generation nach 1975 zu verschieben und entsprechend umzudeuten. Schauen wir gar zurück bis zum WTG-Beginn um 1874, dann tritt ab 1975 schon die fünfte Generation ins Leben! Und wenn wir das erste Endzeitdatum der WTG, 1799 zugrunde legen, was der Welt gepredigt wurde (Die Harfe Gottes, Kap. 9, 1922), was ergibt sich dann? Ist das nicht alles erschütternd?
Möge auch diese CV-Ausgabe dazu
beitragen, einen zuverlässigen christlichen Weg beschreiten zu können.
Vergewissert euch über alle Dinge haltet fest an dem, was
recht ist
1. Thess. 5.21 NW
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CV-SONDERBERICHT! - MARKUS KRÜGER AUS DER VERSAMMLUNG
HAMBURG AUF DEM ALTAR DES WTG-BLUTKULTES GEOPFERT. - BLUTKULT DEM JEHOVA? MENSCHENOPFER
FÜR GOTT? VERBRECHEN DURCH WTGLEHREN VERLETZUNG DER MENSCHENRECHTE DURCH DIE WTG?
WTG-ERFINDUNG SEIT 1945? RELIGIOSER RITUALMORD? RÜCKFALL IN DAS MITTELALTER? WIRD GEGEN
DIE WTG GERICHTLICH VORGEGANGEN? - LEST DIE NÄCHSTE AUSGABE VON CV!
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IN DIESER AUSGABE
Steine statt Brot. Warum die Endzeitverkündigung unannehmbar
ist und was darauf geantwortet wird. - Überschaut die alternde WTG-Führung überhaupt
noch ihre vielen Auslegungen? - Zur Verfolgung von CV durch die WTG. -
Zusammenkunft der freien Christengemeinde in Magdeburg.- Presseberichte aus der
Sowjetunion. - Neues Bibelforscher-Zentrum in Schweden.
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STEINE STATT BROT
Warum die Endzeitverkündigung unannehmbar ist
Für alle Menschen ist in der Bibel zu lesen,
"vergewissert euch über alle Dinge" oder "prüfet alles",
"haltet fest an dem, was recht ist" oder "das Gute haltet fest". 1.
Thess. 5:21. Ist es somit nicht berechtigt und geboten, zuvor noch der Bedeutung und
Auswirkung einer Sache zu fragen, der man "Gehör schenken", die man also
annehmen und befolgen soll?
WT-Botschaft an alle gerichtet
Nun tritt die Endzeitverkündigung mit Bedingungen auf,
ausdrücklich an alle Menschen, Nationen, Völker, Staaten, Länder und Regierungen
gerichtet: " . . . alle, die noch keine wahren Christen sind und sich Gott noch nicht
hingegeben haben, sollten der guten Botschaft Gehör schenken." (WT 15. Sept. 1975,
S. 555 dt.) Es wird mithin eindeutig, gesagt, daß sich die WT-geführten Zeugen Jehovas
an alle Menschen wenden,- und daß die WT-Botschaft, die Endzeitverkündigung damit ein f
ü r a l l e M e n s c h e n annehmbarer Weg sei
Es ist unumgänglich, die Endzeitverkündigung auch von diesen Ansprüchen her zu prüfen. M u ß sie doch von allen, die so angesprochen sind, auch angenommen werden k ö n n e n. Sie muß sich für alle Menschen als annehmbar erweisen Sollte Gott den Menschen Steine, statt Brot reichen lassen?
Keine menschlichen Pläne mehr
Wohl die wichtigste Grundbedingung der
WT-Endzeitverkündigung an alle Menschen ist jenes Thema, das erneut auf den
internationalen Kongressen 1974, ein Jahr vor 1975, weltweit als Hauptthema behandelt
wurde. "Menschenplane scheitern - Gottes Vorsatz gelingt", lautete der
Hauptvortrag für, die Öffentlichkeit. "Was weltkluge Menschen planen, ist zum
Scheitern verurteilt. Sie setzen sich nicht nur über Gottes Vorsatz hinweg, sondern sie
wirken ihm durch ihre Pläne auch entgegen, ja sie bekämpfen ihn sogar", lautete der
diesbezügliche Kerngedanke (S. 10).
Um sich zu vergewissern, ist die Frage unerläßlich, was mit mit den Plänen gemeint ist, die da sogar Kampf gegen Gott bedeuten sollen. Nicht wahr? Wie sollte man sonst entsprechend handeln?
Wohlan, es sind alle Pläne gemeint, die die Welt betreffen und die Menschen dafür machen. Das fängt an beim Volkswirtschaftsplan eines Dorfes, einer Stadt, eines Landes, die Fünfjahrpläne zur Entwicklung der Volkswirtschaft in der DDR, in anderen Ländern. Das betrifft internationale Abkommen oder Pläne zum Austausch, zur Entwicklung von Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialhilfe, zur Zusammenarbeit, zur Beilegung von Konflikten oder ihre Vermeidung, zur Erhaltung des Friedens. Das betrifft die Pläne der Entwicklungshilfe an arme Völker, für die Verbesserung der Lebensverhältnisse und für sonstige kleine und große soziale Probleme und Bedürfnisse. Alles, was da "weltkluge Menschen planen".
Keine Menschen mehr wählen
Genauso wichtig ist die WT-Errettungsbedingung f ü r a l l e M e n s c h e n , die
verlangt, "davon abzustehen", sich "an der Politik" zu beteiligen,
"ja selbst an Wahlen". Jehovas Zeugen wüßten laut WT, "daß die
politische Beteiligung nicht nur zu nichts führen würde, sondern ihnen sogar Gottes
Mißbilligung eintrüge" (WT 1. Jan. 1957, S. 8 dt.) In Millionenauflagen und
Dutzenden von Sprachen wurde auch dies aller Welt verkündigt. Wollen also alle Menschen
dieser Verkündigung "Gehör schenken", dann müßten sie alle aufhören,
irgendjemanden in irgendein politisches Amt in irgendeine "obrigkeitliche"
Stellung in Stadt oder Land zu wählen. Denn wer immer auch zur Wahl geht, er zieht sich
Gottes Mißfallen zu, laut WT.
Schriftgemäße Prüfung
Können "alle Menschen", die "noch keine wahren Christen" also Zeugen
Jehovas sind, einer solchen "Botschaft" mit solchen lebenswichtigen Bedingungen
"Gehör schenken"? Können sie sie annehmen und befolgen? Ist diese
Endzeitverkündigung für alle Menschen annehmbar? Überprüfen wir das. Das ist doch auch
eine Frage der Ernsthaftigkeit, der Seriösität der Zeugen Jehovas vor sich selbst wie
vor ihren Mitmenschen, mit denen sie wohnen, arbeiten und leben, ja, in ihrer eigenen
Familie, die die sozialen Bedürfnisse aller Menschen am elementarsten veranschaulichen
dürfte. Denken wir nach. Alle Menschen, ob klein oder groß, jung oder alt, ob sie schon
glauben können oder noch nicht, haben doch natürliche soziale menschliche Bedürfnisse,
die laut Schrift schöpfungsbedingt sind. Um der Erhaltung des physischen Lebens willen
darf man sie niemals außer Acht lassen. Alle verantwortungsbewußten Menschen, alle
Eltern allzumal für ihre Kinder, müssen daher bei Strafe von sozialem Elend und Zerfall,
wirtschaftlichem Ruin und Gesetzlosigkeit, Not und Hunger, Arbeitslosigkeit und Unruhen
dafür sorgen, daß die notwendige "die Menschen betreffende Ordnung" (l. Petr.
2:13) geschaffen, gesichert und entwickelt, und entsprechende obrigkeitliche
Personen" dafür in die erforderlichen Stellungen gewählt werden. Nicht zuletzt auch
deshalb, damit auch die Christen im Lande in Ruhe, Frömmigkeit und Ehrbarkeit arbeiten
und leben können. Sie sollen hierfür sogar beten. 1. Tim. 2:1-3. Wie können sie da
statt dessen von Haus zu Haus laufen, und allen Menschen predigen, keine Pläne mehr für
das soziale und wirtschaftliche gesellschaftliche Leben zu machen und keine
"obrigkeitlichen Personen" mehr zu wählen, damit die Ordnung aufrechterhalten
bleibt?
Wie kann jemand, der die Pläne für die schriftgemäße "die Menschen betreffende Ordnung" macht und sich um die Wohl oder Einsetzung der schriftgemäßen "obrigkeitlichen Personen" kümmert, die von Gott selbst "verordnet" sind (Römer 13:1), gegen Gott kämpfen? Was ist das für ein Unsinn Wird hier nicht das Wort Gottes durch den WT auf den Kopf gestellt? Muß das nicht berechtigte Empörung und Zurückweisung bei allen verantwortungsbewußten Menschen auslösen? Wie kann man nur angesichts der unabdingbaren schöpfungsbedingten sozialen Bedürfnisse aller Menschen allen Menschen predigen, aufzuhören, sich um diese sozialen Fragen zu kümmern, aufzuhören, dafür die erforderlichen Pläne zu machen und erforderlichen "obrigkeitlichen Personen" zu wählen? Da stimmt's doch irgendwo nicht! Oder steckt dahinter eine verborgene politische Absicht?
Sollen die Volkswirtschaftspläne, Volksbildungspläne, Sozialpläne
zur Gewährleistung von Arbeit, Ernährung, Wohnung,
Rente, Handel und Wandel, Export, Import, zur Sicherung weiterer friedlicher Verhältnisse
in Europa z. B., zur Hilfe für arme Völker usw. usw. abgesetzt werden? Soll die
Staatliche Plankommission in der DDR aufgelöst werden? Soll der Rat für gegenseitige
Wirtschaftshilfe der sozialistischen Länder seine Tätigkeit einstellen? Ja, was sollen
denn die Menschen alle machen, die hier für alle ihres "obrigkeitlichen" Amtes
walten, wenn sie die WT-Botschaft lesen, ihr "Gehör schenken", sie also
beachten wollten? Sie ist doch a n a l l e M e n s c h e n gerichtet! Wollten a 1 1
e M e n s c h e n, die noch keine Zeugen Jehovas sind, der WT-Verkündigung "Gehör
schenken", wie der WT, bei Strafe ihres Untergangs verlangt, dann würde niemand mehr
bereit sein, auch nur die geringste soziale Verantwortung
wahrzunehmen, ohne die es doch aber nicht geht. Es würde weder Volksvertreter noch
Abgeordnete geben, keinerlei politische Verwaltung. Jeder WT-geführte Zeuge Jehovas mit
seiner öffentlichen alle menschlichen Pläne verneinenden, wahlfeindlichen, politische
Verantwortung bekämpfenden, antidemokratischen, antisozialen und antikommunistischen
Verhaltensweise und Lehrtätigkeit ist eine lebendige Demonstration für solche Folgen!
Möge doch niemand so naiv sein und denken, die anderen Menschen alle, die doch
angesprochen sind, würden nicht erkennen, was für eine soziale Auswirkung es hätte, der
WT-Botschaft "Gehör zu schenken". Hat es die WTG tatsächlich fertiggebracht,
in allen Zeugen Jehovas das gesunde soziale Denk- und Urteilsvermögen zu verdrängen?
Sicherlich brauchen viele nur einen Anstoß, um sich zu besinnen Sie brauchen doch nur
über die elementarsten sozialen Bedürfnisse ihrer eigenen Familie nachzusinnen! In der
Tat, als schöpfungsbedingt sind die sozialen Bedürfnisse das Elementarste!
Einen Glauben muß man nach seinen Werken beurteilen, sagt die Schrift. Oder, eine Lehre ist an ihrer Praxis und Wirksamkeit zu messen. Versucht man nun zu verwirklichen, was die WTG als Bedingungen stellt, für a 1 1 e M e n s c h e n wohlgemerkt, dann ergibt sich nichts als weltweiter sozialer Zusammenbruch. Da das niemand zulassen kann, erweist sich diese Verkündigung als unannehmbar, ja unmöglich, und muß daher im Interesse aller Menschen bekämpft und zurückgewiesen werden. Man kann mit gutem Grund sagen, daß die Art der Reaktion auf die WTG-Endzeitverkündigung ein Gradmesser ist für das vorhandene menschliche soziale Verantwortungsbewußtsein! Die soziale Frage ist ein Hauptprüfstein!
In Jakobus 2:14-16 können doch alle Menschen wiederum nachlosen, was das wahre christliche Vorbild für alle Menschen ist: "Was nützt es meine Brüder, wenn jemand behauptet, Glauben zu besitzen, aber keine Werke aufzuweisen hat? Wenn ein Bruder oder eine Schwester keine Kleidung hat und an der täglichen Nahrung Mangel leidet, und einer von euch zu ihnen sagt: Geht hin in Frieden, wärmt euch und eßt euch satt, ohne ihnen das, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse nötig ist, zu geben, welchen Nutzen hat das für sie?"- So wendet sich die Schrift an a l l e Menschen! Da die Endzeitverkündigung aber allen Menschen verwehrt, zu planen, um Frieden zu sichern und allen geben zu können was zur Befriedigung der leiblichen oder sozialen Bedürfnisse nötig ist, ist sie nach diesem Maßstab der Schrift für alle Menschen nutzlos, ein Glaube ohne entsprechende Werke und kein Werk Gottes Allen Menschen aber etwas Nutzloses und Unbrauchbares als Bedingung anzubieten bedeutet, ihnen Steine statt Brot zu reichen. Der 1975-Bankrott erweist doch erneut, wie haltlos und unglaubwürdig die Endzeitverkündigung ist. Von den Bankrott-Terminen 1799, 1874, 1914 und 1925 für frühere Generationen ganz zu schweigen. Jemandem aber, der friert, hungert, arbeitslos ist und im Elend lebt, Steine statt Brot zu reichen, kann äußerst gefährlich zurückschlagen! Nicht umsonst warnt Jakobus, daß ein Glaube ohne Werke tot ist!
Was die WTG hierauf antwortet, braucht niemand abzuwarten Es kann nur als verantwortungslos vor Gott und Menschen zurückgewiesen werden. Doch was sagen jene Zeugen Jehovas, denen diese Fragen vorgelegt wurden? -
STEINE STATT BROT
Was darauf geantwortet wird
Was sagen WT-getreue Zeugen nun, wenn sie vorgehalten
bekommen, daß sie Steine statt Brot bieten, daß sie angesichts der unumgänglichen
sozialen Fragen eine unannehmbare und unmögliche Sache verkündigen? Es gibt natürlich
etliche, die sich weigern, sich überhaupt etwas vorhalten zu lassen, geschweige denn
nachzudenken oder gar zu antworten. Sie haben das "Visier heruntergeklappt", wie
ein Kreuzritter die "Lanze gezückt" und glauben, nur so bestehen zu können.
Selbst das Wort der Schrift, "das Herz des Gerechten überlegt, um zu antworten"
(Spr. 15:28 Me.) gilt ihnen nichts Man kann nur hoffen, daß sie diese Blockierung ihres
Nachdenkens, ihres Denk- und Erkenntnisvermögens überwinden und letztlich das Wort
Gottes, die Schrift, nicht länger unter den WT beugen. "Denn lebendig ist das Wort
Gottes, und voll Kraft und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Es dringt durch,
bis es Seele und Geist, Gelenke und Mark scheidet, und ist fähig, ein Richter der
Regungen und Gedanken des Herzens zu sein." Hebr. 4:12.
Die "Botschaft" ist nicht für
alle?
Einige antworten, die WT-Verkündigung sei gar nicht so an
alle Menschen gerichtet, wie es hier dargelegt wurde, so daß derartige Folgerungen
hinsichtlich ihrer Unannehmbarkeit und Unmöglichkeit gezogen werden könnten. Es werde
nicht zur Bekehrung aller Menschen verkündigt, sondern nur zum "Zeugnis" für
alle. Vielleicht sollten diese WT-Verteidiger noch einmal die Kerngedanken des
Hauptvortrages der Kongresse 1974 nachlesen. Wenn dort z. B. nicht gemeint ist, was gesagt
wurde, dann ist die WTG wahrlich ein Gaukler und Scharlatan vor aller Welt. Dann kann sie
nicht genug "Schläge auf den Rücken der Toren" bekommen! Spr. 19:29 Me.
Natürlich ist die Endzeitverkündigung allgemein, an alle Menschen gerichtet, damit sie ihr "Gehör schenken". Kommen wir aber zu der Ausrede, es geschehe nicht zur Bekehrung, sondern nur zum "Zeugnis". Ohne Zweifel muß etwas, was allen zur Bekehrung vorgelegt wird, unter Berücksichtigung der Lebensbedürfnisse der Angesprochenen auch annehmbar sein. Aber was man allen zum "Zeugnis" vorlegt, muß das in gleicher Weise! Kann ein "Zeugnis" ruhig unannehmbar und unmöglich sein? Was für ein "Zeuge" wäre das? Wäre ein unannehmbares "Zeugnis" nicht ein Bluff?
Alle können, weil es auch die Zeugen
können?
Ja, die WT-Botschaft sei für alle annehmbar, Jehovas Zeugen
selbst seien der Beweis dafür: Sie haben sie doch auch angenommen. Also könnten es alle
anderen auch, wenn sie nur wollten. Was für ein Bocksprung! Nein, das können gerade
deswegen alle anderen nicht! Tatsächlich können das nur einzelne oder Minderheiten tun,
ohne dadurch untergehen zu müssen. Nur einzelne oder Minderheiten können jegliche Pläne
für die "die Menschheit betreffende Ordnung" verneinen oder jegliche Wahl
"obrigkeitlicher Personen" verweigern, weil sie trotzdem von der Mehrheit, von
den Verantwortungsbewußten, miterhalten, mitunterhalten und sozial mitgetragen werden,
von der Mehrheit, die diese "Botschaft" ablehnt. Nur weil eine
verantwortungsbewußte Mehrheit die WTG und die Zeugen Jehovas ablehnt, zurückweist und
sich weigert, der WTG "Gehör zu schenken", den WTgeführten Zeugen zu folgen,
es ihnen gleichzutun, bricht nicht alles soziale Leben zusammen! Wie könnte man alles
liegen und stehen lassen, zusammenbrechen lassen, um mit immer wieder haltlosen
Endzeitterminen und immer weiter verschobenen Endzeiten von Haus zu Haus zu, laufen? Ja,
die Zeugen können überhaupt nur existieren, weil die anderen Menschen ihre Verkündigung
ablehnen und im Widerspruch zu dieser Verkündigung ihre sozialen Belange mit durchsetzen,
mitrealisieren, mitvertreten! Die Antwort, alle können, weil es auch die Zeugen können,
ist darum ein einziger religiös-politischer Bocksprung!
Anstatt "obrigkeitliche Personen
Jesus wählen?
WT-getreu und unbekümmert wird auch geantwortet, man sorge
sich nicht um menschliche Pläne und Wahl verantwortlicher Personen hierfür, weil Jesus
"im Himmel" der "einzig rechtmäßige Herrscher" sei. Sie hätten
"Christus gewählt". Nur so würden alle Menschen richtig handeln. Dies sei für
alle die richtige Wahl. Ist Christus dafür zuständig, etwa die Volkswirtschaft zu
planen, damit alle Arbeit, Brot, Auskommen und soziale Sicherheit haben? Sorgt Christus
für den Staatshaushalt, damit z. B. auch die alten Zeugen ihre Rente ausgezahlt bekommen
können? Ersetzt Christus die notwendigen Volksvertreter und Abgeordneten im Rathaus oder
in der Volkskammer? Wie kann man für Christus stimmen, wenn es um Dinge geht, die die
Menschen selbst zu erledigen haben, die Aufgabe der schriftgemäßen "obrigkeitlichen
Personen" sind? Hier wird ja Christus "im Himmel" gegen die
"obrigkeitliche Gewalt von Gott" auf Erden gestellt! Das ist doch absurd! Einige
Zeugen fühlen sich durch solche Fragen beleidigt, als ob sie nicht alle fünf Sinne
beisammen hätten, kämen sie sich vor. Es ist wahrlich nicht die Absicht, jemanden zu
beleidigen. Aber, wie soll man jemandem begegnen, der Christus auf den Wahlzettel setzt,
wenn es um einen Volkskammerabgeordneten geht?
Dann würde eben Jehova eingreifen
Allen Ernstes hört man auch als Antwort, wenn es eintreten
würde, daß alle Menschen die WT-Botschaft annehmen, dann würde eben Jehova eingreifen,
damit das Land nicht sozial und politisch zusammenbricht. Zunächst ist damit zugegeben,
daß eine allgemeine Annahme der Endzeitverkündigung die "obrigkeitliche Gewalt von
Gott" zum Rücktritt und Zusammenbruch bringt. Doch ist diese Antwort nichts weiter
als eine fixe Idee, um sich herauszuwinden. Ein purer Selbstbetrug. Denn es ist nirgends
vorgesehen, daß Jehova eingreifen würde um bei Annahme der WT-Verkündigung und
WT-Bedingungen den Zusammenbruch der sozialen Ordnung zu verhindern. Wer soll denn so
etwas einkalkulieren oder so etwas riskieren angesichts der ständig zu verwirklichenden
sozialen Aufgaben in Stadt und Land! Damit das gesellschaftliche soziale und staatliche
Leben erhalten, fortgeführt und gesichert werden kann, greift nicht Jehova ein, aus
welchen Gründen auch immer, sondern dafür ist die von den Menschen selbst zu bildende
oder wählende "obrigkeitliche Gewalt" zuständig und im Worte Gottes vorgesehen
Wahre Christen haben doch nicht eine Verkündigung zu betreiben, bei deren Annahme durch
alle Menschen diese "obrigkeitlichen Gewalten" zusammenbrechen oder abtreten
müßten.
Christen haben vielmehr diesen
"obrigkeitlichen Personen"
schriftgemäß, "untertan" zu sein; anstatt ihnen
zu predigen, sie müßten alles zusammenbrechen lassen und Ihre Macht auf eine der WTG
selbst nicht klare Weise irgendwie an Christus "in den Himmel" abtreten. Das
kann doch wirklich keiner ernstnehmen, Zu was für einer absurden Bibelverdrehung hat denn
die WTG alle Zeugen Jehovas geführt!
Die sozialen Erfordernisse müssen
beachtet werden
Ungeachtet des Sündenfalles ist der Auftrag an die Menschen
in 1. Mose 1:28,29 hinsichtlich der Gestaltung und Verwaltung ihrer irdischen
Angelegenheiten bis heute nicht aufgehoben. So stehen die Menschen generell in. der
sozialen Pflicht, sich "die Erde untertan" zu machen und für ihre leiblichen
oder sozialen Bedürfnisse selbst zu sorgen. Dieser Auftrag ist nicht an Christen
ergangen, sondern noch ehe an sie zu denken war generell verbindlich für alle Menschen.
Die WTG hat sich verstiegen, mit ihrer unglaubwürdigen Endzeitverkündigung diese soziale
Pflicht und Verantwortung zu verneinen bis zu der absurden Forderung an alle Regierungen,
diese ihre Verantwortung an Christus "Im Himmel" abzutreten. Das widerspricht
allen Lehren Christi und der Apostel über die Anerkennung der "obrigkeitlichen
Gewalten" durch die Christen. Die Endzeitverkündigung ist darum soziale
Verantwortungslosigkeit höchsten Grades. Sie muß deshalb von allen
verantwortungsbewußten Menschen zurückgewiesen werden. Dieses schriftwidrige,
sozialfeindliche und "obrigkeitsfeindliche" von Generation zu Generation seit
1799 schon hingedeutete Endzeitdenken ist eine Zumutung für jeden vernünftigen Menschen.
Auch der Christ ist ein Mensch und damit ein soziales Wesen. Die WT-Endzeitbedingungen
sind wie eine Brücke, ein Steg, der mit Sicherheit zusammenbricht, wenn ihn alle
betreten. Es ist, wie wenn man Steine darreicht anstatt Brot. Die dies in Wiesbaden oder
Brooklyn lesen, mögen ihr eigenes Zitat im WT vom 15. Sept. 1956 dt. S. 562/63 Abs. 15
zur Kenntnis nehmen: "Wo solche sozialen Interessen auf gesunde Weise gefordert
werden, bringen sie Freude und Zufriedenheit. Nur Verbrecher und geistig
Unzurechnungsfähige werden von der Verbindung mit der menschlichen Gesellschaft
ausgeschlossen." "Das Herz des Gerechten überlegt, um zu antworten." Spr.
15:28.
K. 0.
WAS FÖRDERN BESTIMMTE KRÄFTE IN DER
WACHTTURM-GESELLSCHAFT?
Überschaut die WTG-Führung überhaupt noch ihre vielen
Auslegungen?
Anlaß zu dieser Fragestellung war eine unscheinbare Notiz in
Erwachet 15/1975. CV hatte in Nr. 85 darauf aufmerksam gemacht, angeregt durch Brüder,
die dies und auch das Schöpfungsbuch studiert haben. Es wurde gebeten, das Ergebnis,
einer Aussprache darüber in CV vorzustellen. Im Vordergrund des Fragens stand, wie tief
ist die Krise in den Glaubensgrundlagen der Leitenden Körperschaft, wenn in
grundsätzlichen Fragen die größten Widersprüche verbreitet werden, wie hier speziell
zur Schöpfungsfrage.
Die Brüder Spezialisten, die Autoren des
"Schöpfungsbuches", haben die Körperschaft offensichtlich schlecht beraten,
als sie über die DNS folgende Aussage machten:
"E r der (Mensch) kann sich nicht mit irgendeinem Tier kreuzen, weil seine DNS diese
Möglichkeit nicht zuläßt" S.95).
1975 erschien dann in "Erwachet" die lapidare Meldung: "Drei anerkannte
Gelehrte, die auf einem internationalen Biologen-Kongreß in Barcelona den Standpunkt
vertraten, daß es ohne Schwierigkeiten möglich sei, Menschen mit Schimpansen zu kreuzen.
Nur aus sittlichen und religiösen Gründen gebe es noch keinen Affen-Menschen". Die
WTG-Spezialisten unterließen es, diesen Standpunkt ausdrücklich zu verneinen.
Die DNS-Weisheit von 1967, im "Schöpfungsbuch" S. 95, wurde ganz offensichtlich von der Biologie und Genetik ausgeborgt, angeblich zur Ehre des Schöpfergottes. Doch ist es eine ganz abwegige Spekulation, daß Gott wissenschaftlicher Hilfskonstruktionen, einer DNS etwa, bedürfe, um Glauben an ihn und seine Schöpfung zu bewirken. Nicht, weil sich biologische Erkenntnisse zur DNS etwa geändert haben, sondern weil Gott der Herr weder mit noch gegen die DNS ein wissenschaftlich beweisbarer, von und durch Menschen zu vereinnahmender Gegenstand ist. Wenn Gott das wäre, dann wären in der Tat die Tage seiner Allmacht gezählt, denn Gott der Herr würde dadurch menschlich verfügbar. Grundsätzlich wäre damit auch die Möglichkeit aufgetan, Gottes heiliges Geheimnis, seine Unergründbarkeit, systematisch über den langen Weg menschlicher Erkenntnisse zu entschleiern.
Damit wäre es möglich, Gott im christlichen Glauben wie eine wissenschaftliche Formel zu behandeln, wie DNS-Kernsaure oder Biochemie. Schritt für Schritt würde Gott zu einem Gegenstand menschlicher Weltbemächtigung herabsinken. Genau dessen wird die Körperschaft angeklagt, daß sie in blindem perfektionierendem Eifern die Christenheit zwar dieser Schuld bezichtigt, aber nicht innewird der eigenen Schuld.
Es wird der Körperschaft gesagt, jene Zahlen und Daten und widersprüchlichen DNS-Kreuzungsspekulationen sind Akte des Ungehorsams gegen Gott trüben das Bild von seiner Allmacht und Herrlichkeit und verweltlichen ihn.
Weit mehr als 750 000 Zeugen Jehovas haben
die Organisation wieder verlassen.
1967 bestand die Auffassung, daß eine Kreuzung zwischen
Menschen und Tieren unmöglich ist, weil mit der DNS eine sog. "genetische
Barriere" angenommen wurde, die diese Artenkreuzung immun-biologisch verhindere.
Wenige Biologen und Genetiker waren der Auffassung, daß nicht so absolut zu sehen. da
solche "Barrieren" zeitbedingtem Erkenntnisstand entsprechen können. Anders die
Spezialisten des "Schöpfungsbuches". Im trauten Verein mit der übergroßen
Mehrheit der Biologen haben sie die "genetische Barriere" zu einem Ewigkeitswert
auf hohem Sockel zementiert, als einen Stein der Weisen in das geistige Fundament der WTG
eingemauert. Obwohl diese Biologen und Genetiker überwiegend Evolutionisten sind. Sie
hatten ja der WT-Gesellschaft immerhin einen "Beweis" geliefert, der absolut
jede Artenkreuzung ausschließen sollte, einen "Beweis", der
antievolutionistisch, gegen die Evolutionstheorie gerichtet war. Leider, das haben die
Brüder Spezialisten verkannt, hielt dieser "Beweis" nur teilweise, was mit ihm
versprochen wurde, da die "genetische Barriere" als überwindbar erklärt wurde,
und es 1975 hieß:
"einen Affen-Menschen gebe es bisher nur aus sittlichen und religiösen Gründen noch nicht", was nicht verneint wurde. Aus einem Anti-Evolutionsbeweis mit der DNS war gleichsam ein Evolutionsbeweis geworden. Ein "Volltreffer" auch in doppeltem Sinne. Da die Brüder Spezialisten für die Körperschaft die DNS benutzt, göttliche Autorität mißbräuchlich davorgespannt hatten. verfiel nun der "DNS-Beweis mit Gott" zugunsten der weltlichen Evolutionstheorie. Ausgelöst durch die Spezialisten, welche da meinten, Gott und die Schöpfung mit der biochemischen DNS absichern zu müssen.
Man müsse sich die Frage stellen, was für ein Eigenleben führen die Brüder Spezialisten? Was ging in ihren Köpfen vor? Wer oder was hat es ihnen offensichtlich ermöglicht, ein derartiges "Kuckucksei" wie die DNS ins Nest zu legen? Wo bleibt die sonstige geistige "Zucht" der Körperschaft, ihre Übersicht? Überschauen Bruder Knorr und Bruder Franz z. B. überhaupt noch, was in den "Predigten" alles zum Vorschein kommt, was da alles hineingelegt oder vielleicht hineingeschmuggelt wird? Wer legt solche "Zeitzünder" unter die Fundamente des "Werkes"? Weit mehr als 750 000 haben die Organisation bisher wieder verlassen, das sollte auch vor Augen stehen!
Gott der Herr bedarf solcher
"Absicherungen" mit der DNS nicht. Nach solchen sucht wohl nur wer? Und die
dadurch Irritierten werden nicht sagen, die WTG, sondern Gott meinen, die Schuld beim
Schöpfer suchen, durch die Schuld der Körperschaft Aus dem Munde der WTG sei bisher jede
gebetsvolle, von tiefem Bedauern erfüllte Demut und Reue vor Gott über ihre vielen,
vielen Widersprüche und Freveleien unter dem Zeichen "göttlicher Wahrheit"
immer vermißt worden Nur von anderen fordere sie das ständig.
Vorgestellt noch den Gesprächen - W.D.
CV IM "STAATSDIENST" UND EIN
"ORGAN DES FEINDES"?
Zur Verfolgung von CV durch WTG
Nichts Ähnliches hat die WTG je schärfer, unnachsichtiger
und feindseliger verfolgt als die CV-Schrift hierzulande. Über CV wird möglichst jede
Aussprache, Erwägung, ja auch nur Erwähnung tunlichst vermieden und verweigert. Merken
gewisse "Aufseher" irgendein Argument aus CV im Spiele, dann wollen sie
plötzlich nichts mehr zu besprechen haben, wie notwendig und berechtigt das auch wäre.
CV stehe im "Staatsdienst" und sei darum ein "Organ des Feindes". Da
gäbe es nichts zu besprechen, da hätten nur noch die "Waffen" zu sprechen, in
diesem Fall eine feindselige "harte Stirn". Wo man CV da habhaft wird, läßt
man es sofort möglichst ungelesen verbrennen. Allerdings, es wird hier nicht ohne Grund
nur von gewissen "Aufsehern" gesprochen.
Es gibt in der Tat kein besseres Zeugnis für CV. Die WTG hat keine Überzeugungskraft, sich offen und freimütig der Argumentation, von CV zu stellen. Darum ihre Weisung, CV überall sofort ungelesen zu verbrennen. Es ist eine Verfolgung, die den Verbrennungen der Ketzerschriften im Mittelalter gleichkommt. Doch hatte das etwas genützt?
Ein Christ weiß, daß die Schrift sagt, "vergewissert euch über alle Dinge", 1. Thess. 5.21 NW. Wird er also als Christ angesprochen, so darf er den Kopf nicht in den Sand stecken oder sich von anderen bevormunden lassen. Ein wahrer Zeuge muß wissen, was um ihn herum vor sich geht, wenn er irgend bestehen will.
Dieses Vergewissern bedeutet, auf jeden Fall zu fragen und' zu prüfen, um w a s es sich handelt. "Ihr dürft beim Rechtsprechen nicht die Person ansehen' (5. Mose 1:17). "Du darfst das Recht nicht beugen, darfst die Person nicht ansehen" (5. Mose 16:19). "In einer Rechtssache die Person ansehen, ist ein übel Ding" (Spr. 24:23). "Gott sieht nicht die Person an" (Apg. 10:34). " der ohne Ansehen der Person noch dem Tun eines jeden richtet" (l. Petr. 1:17).
"Wenn ihr aber die Person anseht, so begeht ihr Sünde und werdet vom Gesetz als Übertreter erwiesen" (Jak. 2:9). So dürfen Christen das Recht des anderen nicht beugen, die Person anschauen und verfehlen, die S a c h e zu prüfen, um die es geht. Es ist dies ein Test, was höher steht, die WTG oder die Schrift, und was man selbst als höher erachtet, wo man selbst in dieser Frage steht.
Die feindselige Verfolgung der CV-Bemühungen, das Verhältnis des Christen zu den "obrigkeitlichen Gewalten", in unserem Lande oder in den sozialistischen Ländern in rechtes biblisches Licht zu rücken - nur darum geht es - offenbart nur, was hinter der vorgegebenen politischen Neutralität in Wirklichkeit steckt. Nicht die u. a. in Titus 3:1 gebotene Friedfertigkeit der "obrigkeitlichen Gewalt" gegenüber, sondern Friedlosigkeit, sogar Feindschaft! Wir denken nur daran, wie die WTG verkündet hat, daß sie dem "Grundsatz der friedlichen Koexistenz" mit dem "Kommunismus nicht huldigen" werde (Erwachet 22. 4. 57, S. 32). Im WT vom 1. März 1974, S. 131f, wurde das mit der Verurteilung der Einstellung des "kalten Krieges mit der kommunistischen Welt" seitens des Vatikans und mit der WTG-Erkärung, "Frieden mit dem Kommunismus" komme unmoralischen Beziehungen" gleich, erneut dokumentiert. Sie mögen es sich in Brooklyn gut "hinter die Ohren schreiben", ihre politischen Auslassungen werden sehr sorgfältig geprüft!
Die WTG hat erkannt, daß CV in diesem Zusammenhang für jeden Zeugen Jehovas der Testfall ist, indem die Fassade der politischen WTG-Neutralität zerbricht und unverhohlen ihre "harte Stirn" antikommunistischer Staats- oder "Obrigkeits"-Feindschaft zum Vorschein kommt!
Doch es gibt kein Ausweichen, kein Abschirmen. Wer die Hand an den Pflug gelegt hat und ein ehrlicher Christ bleiben will, muß erkennen und zurückkehren zu jenem urchristlichen Verhalten, das die Schrift lehrt. Wir sehen nach Eph. 2:19 und Apg. 22:27,28 z. B. den Apostel Paulus sowohl als "Bürger des Reiches Gottes" wie auch "Roms", als "römischen Bürger. So müssen Jehovas Zeugen begreifen, daß sie in unserem Lande ebenfalls "römische Bürger" sind, Bürger des sozialistischen Staates, des Sozialismus oder Kommunismus. Paulus lehrte nicht "Rom" und seine staatlichen Organe und Einrichtungen als "Feind" zu betrachten und zu bekämpfen. Er lehrte, sie als "Obrigkeit von Gott" zu betrachten "zu deinem Besten". Römer 13:1-7. Warum mißachtet die WTG das alles gegenüber den sozialistischen, kommunistischen Ländern, Staaten oder "Obrigkeiten" und hetzt stattdessen, "kein Frieden mit dem Kommunismus"? Warum will sie keine friedliche Existenz für Jehovas Zeugen in einem Land des Sozialismus, Kommunismus? Warum sollen sie hier gegen jeden "Frieden mit dem Kommunismus" zufelde ziehen, auch gegen den Frieden von Katholiken und anderen Christen in dieser Hinsicht? Warum vergiftet sie die friedlichen Beziehungen christlicher Bürger zu den "obrigkeitlichen Personen" der sozialistischen Länder. indem sie sie als "unmoralisch" diffamiert und verteufelt? Biblische Gründe gibt es dafür nicht.
Die WTG tut dies allein im Zuge der Ausrichtung ihrer Verkündigung auf das kapitalistische Ziel, das Christentum möglichst vielseitig zum Kampf gegen Sozialismus und Kommunismus einzusetzen und zu mißbrauchen. Die WTG hat die entsprechende kapitalistische Losung "Christentum oder Kommunismus" schon seit langem wörtlich in die Verkündigung übernommen (Erwachet 8. Juni 1955) wie sie für diesen Mißbrauch des Christentums international aufgebracht wurde (H. Matern. Unser gemeinsamer Weg. Union Verlag Berlin 1969, S. 26). Allein deswegen wird von der WTG das "Feindbild" vom sozialistischen Staat und seinen Institutionen in unserem Lande gepredigt. Es sind reine gegnerische politische Gründe, keine biblischen.
Die Aufgabe des biblischen Richtigstellens christlichen Verhaltens zur sozialistischen "Obrigkeit von Gott" ist darum eine wichtige Sache und kann weder von der Tagesordnung abgesetzt noch umgangen werden, solange die WTG fortfährt, jene biblisch geforderte Friedfertigkeit (Titus 3.1) unter den Christen zu zerstören. Diesen Glaubenskampf kann man nicht vermeiden. Ganz besonders betrifft das die "Ältesten", "Aufseher' und ihre "Dienstamtsgehilfen", die die Verantwortung als "Hirten" tragen. Sie müssen erkennen, was für eine schwere Schuld sie als "Lehrer" anderer haben, der WTG bedenkenlos zu folgen. Zum Beispiel arbeiteten diese Verantwortlichen u. a. in Dresden jüngst mit der "gedruckten Predigt" der WTG (Tarn-Nr. 876), in der gleich einleitend in Absatz 2 mit Christus gegen "Moskau" gehetzt wird, das auch kein "Welterlöser" sei.
So wird jeder gleich zu Beginn dieser "Predigt" erst einmal antikommunistisch geimpft. Aber muß die Sowjetregierung in Moskau nicht als "obrigkeitliche Gewalt von Gott" im Maße ihrer Möglichkeiten "das Gute" tun? Römer 13:3,4. Was soll diese Hetze gegen "Moskau"? Hetzte Paulus gegen "Rom"?
Darum muß die Politik der WTG vor Augen
geführt werden. Die Auseinandersetzung in dieser Frage kann nicht umgangen werden. Nur
durch solche Auseinandersetzung kommt man zur Klarheit. Richtiger Gottesdienst bedeutet
auch richtiges Verhalten zu den Mitmenschen und "obrigkeitlichen Personen".
"Darum bemühe ich mich, immerdar ein unverletztes Gewissen
v o r Gott u n d d e n M en s c h e n zu haben", sagte
Paulus vor dem römischen Statthalter Felix (Apg. 24:16). In keiner Weise griff er ihn als
Feind an, mit dem man keinen Frieden halten dürfe. Paulus hetzte nicht im Namen Jesu
gegen "Rom" wie es die WTG gegen "Moskau" tut. So konnte er
schließlich guten Gewissens sagen, daß er sich in keiner Weise "gegen den Cäsar
irgendwie vergangen" habe (Apg. 25:8). Nicht so jedoch die WTG mit ihrer Hetze gegen
"Moskau" und gegen den Frieden mit den "Obrigkeiten" des Sozialismus
und Kommunismus.
Wenn wir dies alles sehen, so können wir
vielleicht ermessen, was für eine üble und verleumderische Verfolgung die WTG betreibt,
CV als "im Staatsdienst" und als "Organ des Feindes" zu versuchen, aus
der Hand zu schlagen und überall verbrennen zu lassen. CV steht schriftgemäß im Dienste
Gottes und der Menschen, einschließlich "obrigkeitlicher Personen", um eines
"unverletzten Gewissens" willen, wie es Paulus sagt. Den in diesem Zusammenhang
unabdingbaren Dienst auch "den Menschen" oder "obrigkeitlichen
Personen" kann nur jemand angreifen, der im Grund eine
"obrigkeitsfeindliche" Haltung vertritt. Aus den zitierten
WTG-"Predigten" geht hervor, daß dies seitens der WTG gegen die sozialistischen
Länder aus politischen Gründen der Fall ist. Unter den Zeugen sollten diese Angriffe
gegen CV als eine Art psychologischer Terror zur Abschreckung von CV wirken. Doch die
Wahrheit setzt sich letzten Endes immer durch. Der Arm der WTG ist zu kurz, zu kraftlos,
ohne Überzeugungskraft Paulus warnte davor, "etwas anderes als Evangelium zu
verkündigen außer dem, was ihr von mir empfangen habt". Galater 1:8,9. - Das Thema
ist zu ernst, als daß ein Christ darin oberflächlich sein könnte.
Red.
Aus unseren freien Christengemeinden
TOD UND LEBEN SIND IN DER GEWALT DER ZUNGE
Zusammenkunft der Gemeinde in Magdeburg
Unter dem Mannatext vom 1. August kamen am 1. 8. 76 die
Brüder und Schwestern der freien Christengemeinde Magdeburg zu ihrer sonntäglichen
Zusammenkunft. Sie findet in der Bärstraße 9 in der Nähe des Magdeburger Doms im
Gemeinderaum der christlichen Gemeinschaft der Mormonenkirche statt. "Wohlzutun und
mitzuteilen vergesset nicht, denn das sind Opfer, an denen Gott Wohlgefallen hat"
(Hebr. 13:16). Unter diesem Wort der Schrift möchten wir die Bereitschaft zur
Überlassung des Raumes durchaus sehen. Der Gemeinderaum befindet sich an einer der
historisch interessantesten Stellen Magdeburgs in der Nähe des ehemaligen Klosters
Unserer Lieben Frauen aus dem 12. Jahrhundert. Was für ein reges christliches Leben mag
sich dort wohl nach dem damaligen Verständnis des Glaubenslebens abgespielt haben. Es
lohnt sich, durch die alten Wandelgänge des Klosters zu schreiten und darüber
nachzusinnen, hier und dort stehen zu bleiben und zu schauen. Man kann dies nicht noch dem
heute möglichen Maße der Erkenntnis abtun. Man muß es in seiner und zu seiner Zeit
sehen als ein großes Zeugnis des christlichen Glaubens.
In der Zusammenkunft diente diesmal am Wort der Vorsitzende der Vereinigung freistellender Christen in der DDR, Br. Martin Domschke aus Dresden. Der Mannatext vom 1. August "Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge" nach Sprüche 18:21 prägte die Ausführungen von Bruder Domschke und die Äußerungen der anwesenden Brüder und Schwestern. Der Mannatext, noch von C. T. Russell für den Haushalt des Glaubens formuliert, hat folgenden Wortlaut "Der Einfluß der Zunge ist größer als der aller unser anderen Glieder zusammengenommen. und daher ist die wichtigste Arbeit der Kinder Gottes bezüglich ihrer sterblichen Leiber und des Dienstes derselben für den Herrn, daß sie ihre Zungen in diesem Dienste beherrschen. Ein paar Worte der Liebe, der Freundlichkeit, des Beistandes - wie oft haben sie einem Menschenleben eine ganz andere Richtung gegeben, oder gar, welche große Rolle haben sie in der Entwicklung und dem Geschicke von Nationen gespielt! Wie oft haben böse Worte, unfreundliche Worte, verleumderische Worte, großes Unrecht getan, meuchelmörderisch guten Ruf vernichtet usw. oder, wie der Apostel sagt, "den Lauf der Natur angezündet". - Leidenschaften oder Streit erweckt und Feindschaft hervorgerufen, an die niemand gedacht hätte! Kein Wunder, daß der Apostel solche Zungen als "von der Gehenna (dem zweiten Tod) angezündet" bezeichnet."
In seinen Ausführungen ging Br. Domschke besonders auf die Prüfungen der Christen ein, die sie im Leben durchzustehen haben. gleichsam als Probeglieder, um einst als bewährt erfunden zu werden. Dem dienten auch entsprechende Darlegungen aus der Zeitschrift "Nachdenkliches aus Leben und Christentum", Folge 5, vom August 1959, mitbegründet von Br. Paul Balzereit sen. als biblisches Hilfsmittel für freie Christengemeinden. "Das Ausharren in der Nachfolge Jesu Christi". In der Diskussion wies eine alte Schwester, sie wohnt jetzt in einem Altersheim in Magdeburg, darauf hin, wie sie und sicher auch andere schon von klein auf vom Worte Gottes angezogen worden sei. Ausdruck dessen sei gewesen, daß sie schon damals in die Kirche gegangen sei und schon seit dieser Zeit aufrichtig an Gott und Christus glaubt. Unter anderem wurden auch die Begriffe Parusie, Epifanie und Apokalypse besprochen, auch was heute die "Große Schar" bedeutet. Auf Glaubensunterschiede eingehend betonte Br. Domschke, daß es in Grundfragen keine Kompromisse geben könne. Dessen ungeachtet würde jedem anderen Christen mit Freundlichkeit begegnet werden. Ergänzend könnte man hierzu noch darauf hinweisen, wie Christus in Markus 9 Vers 38-41 auf andere Christen hinweist, die deswegen auch "für uns" sind, oder auf 1. Kor. 13:9,12, wonach wir jetzt "nur undeutliche Bilder" in "Stückwerk" erkennen, was doch eine große Glaubensduldsamkeit bedeutet. Weswegen nicht der Grad der Erkenntnis Maßstab ist, sondern die Liebe, das Band der Liebe unter allen Christen, die solche Unterschiede erträgt, ja, sich in ihnen erst bewährt. 1. Kor. 13:1-7.
Im Hinblick auf alle Arten von zeitlichen Spekulationen sagte Br. Domschke, man muß es "der Zeit überlassen, was Gott geplant hat und was noch kommt". Das Entscheidende sei Treue und Gehorsam in der Nachfolge Jesu.
Mit dem Lied "Faß meine Hand"
(Nr. 79) wurde die Zusammenkunft beendet. Es wurde mitgeteilt, daß die alten Geschwister
im Altersheim besucht werden. Br. Domschke brachte seine große Freude darüber zum
Ausdruck, daß er trotz seines sehr hohen Alters und mancher Beschwerden, die besonders
das Reisen mit sich bringen, wiederum hier in Magdeburg am Wort dienen konnte. Besonders
Schw. Dollinger sorgte sich liebevoll um verschiedene Dinge. Der Abschied aller
voneinander war durch herzliche Brüderlichkeit gekennzeichnet. -
P.
IN UNSEREM LAND, IN DER SCHWEIZ, IN
FRANKREICH, ÖSTERREICH, TSCHECHOSLOWAKEI, POLEN UND IN DER UKRAINE SEHR VIEL ZUM SEGEN
ANDERER GEWIRKT
Über Karl Labuszewski, Ältester der freien
Christengemeinden und Mitarbeiter von CV erzählt
Wir lesen in der Schrift: "Schreibe: Selig sind die
Toten, die im Herrn sterben von nun an. Ja, so spricht der Geist, sie sollen ausruhen von
ihren Mühen, denn ihre Werke folgen ihnen nach". Offenbarung 14:13. Auch. "Was
nützt es, meine Brüder, wenn jemand behauptet, Glauben zu besitzen, aber keine Werke
aufzuweisen hat? Kann etwa der Glaube ihn retten?" Jakobus 2:14. Es gehört mithin
dazu, auf die Handlungsweise zu schauen, um Glauben erwiesen zu sehen. Wir wissen, wie
besonders jetzt, wo die endzeitliche Unglaubwürdigkeit offenbar wird, besonders gegen die
Brüder und Schwestern "gepredigt" wird, die aus der WT-Bevormundung
freigeworden sind, indem sie festhielten oder zurückkehrten zu dem "einmal
überlierferten Glauben". Ohne wirklich zu sagen, was für konkrete Gründe das hat,
wahrheitsrechthaberisch über furchtbarste eigene Lehrversündigungen hinweggehend, als
habe es sie nie gegeben, unbußfertig, werden sie als "ungetreue Sklaven" und
ähnlich verleumdet. Alles dies nur, damit man sich von ihnen fernhalte und sich niemand
weiter den von ihnen begründeten freien christlichen Gemeinden zuwende, wenn "diese
Generation" wieder vergangen sein wird. Aber "ihre Werke folgen ihnen
nach". Ihr Leben ist ein "lebendiger Brief", ein "Brief Christi, in
seinem Dienst ausgefertigt" von "aller Welt" zu lesen. Das kann niemand
ehrlicherweise leugnen. 2. Kor. 3:2,3.
Einer ihrer Ältesten war Bruder Karl Labuszewski, ein Handwerksmeister aus Berlin. Bei einer Gelegenheit gab er einen sehr nachdenklich stimmenden Rückblick bis hin in die Zeit der früheren Gemeinsamkeit aller: "Siehe, wie gut ist es und lieblich, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions, denn dort hat Jehova Segen verordnet, Leben in Ewigkeit. Ach, wie oft wurde uns dieses herrliche Psalmwort schon zur Aufmunterung von den Ältesten vorgelesen. Und wie oft von uns allen in heller Begeisterung Lied 94 gesungen: Wie lieblich ist hienieden, wenn Brüder treu gesinnt, in Eintracht und in Frieden vereint beisammen sind! Ich selbst habe es 55 Jahre mit ach wie vielen Brüdern gesungen. In der Berliner Versammlung, seinerzeit mit 1500 Geschwistern. In Bern in der, Schweiz mit 200 Geschwistern. In Warschau in Polen mit l50 Geschwistern. In Pas de Calais in Frankreich mit 100 Geschwistern. In Magdeburg, Dresden, Leipzig und Karl-Marx-Stadt mit über Hunderten von Geschwistern. In ganz Deutschland, in Österreich, in der Tschechoslowakei und in der Ukraine! Überall: Wie lieblich ists hinieden, wenn Brüder treu gesinnt, in Eintracht und in Frieden vereint beisammen sind. Sehr viele von diesen Brüdern waren von ganzem Herzen meine Brüder. Alle, aus Sympathie und um der herrlichen Worte der Bibel willen. Aber sie müssen doch versäumt haben, Christi Brüder zu werden, das einzige, was bei Gott Wert hat und wahre. Lieblichkeit ausströmt, nicht nur in freundlichen Worten zu syrnpathischen Geschwistern und auch gesungen, sondern in der Treue zum Herrn und unserem Erhabenen Schöpfer.
Unser Herr hat seinen starken Jünger Petrus liebevoll besorgt warnen müssen. Die Apostel hatten Streit untereinander, wer der Größte unter ihnen sei. Und Jesus, diese Torheit erkennend, sagte: Simon, Simon! Siehe, der Satan hat sich ausgebeten, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, auf daß dein Glaube nicht aufhöre. Und du, bist du einst zurückgekehrt, so stärke deine Brüder."
Das Lied 94 (WTG-Zionsliederbuch 1921) wurde auf dem W'TG-Abweg unter der Administration von J. F. Rutherford seit 1928 aus dem christlichen Liedgut entfernt. Stattdessen wurde u. a. das Lied "Wunderdinge hört ich reden" nach der Melodie des berechtigten "Deutschlandliedes" aufgenommen! (Nr. 64, Lieder zum Preise Jehovas, WTG 1928). Was für geistige Abwege! In den freien Christengemeinden allenthalben wird weiter das alte Zionsliederbuch benutzt. Im Zionsliederbuch von 1969 (Kirchlengern) hat das Lied Nr. 94 die Nr. 399. In härtestem Richtgeist setzte J. F. Rutherford seine noch vielen anderen Entartungen christlichen Geistes durch. Denken wir nur an die Obrigkeitsverfälschung seit 1929, die Vernichtung der Ältestenfunktion seit 1930, die Entfremdung von der nur einen christlichen Hoffnung seit 1935 oder die fundamentale Verdrehung des Religionsbegriffes überhaupt, der Höhepunkt der Verirrungen Rutherfords und des ganzen Werkes Ende der 30er Jahre. "Siehe, der Satan hat sich ausgebeten, euch zu richten wie den Weizen", sagte Jesus. "Aber ich habe für dich gebetet, auf daß dein Glaube nicht aufhöre. Und du, bist du einst zurückgekehrt, so stärke deine Brüder". Mit der 1975-Unglaubwürdigkeit ist die Zeit erneut herbeigekommen, alle "Versäumnisse" zu überwinden, freizuwerden, Christi wirkliche Brüder.
Wie diese "Briefe Christi, in seinem Dienste ausgefertigt", die für diese christliche Freiheit heute Zeugnis ablegen, "von aller Welt" zu lesen, aussehen, sollten wir wahnehmen, Bruder Labuszewski hatte wie viele andere jene gute " Gabe des Geistes", Lehrer und Hirte zu sein. Daß sie zuallererst wirklich dem Herrn hingegeben waren und sind. auch gegenüber der WTG, zeigt uns ihr Glaubenskampf, den die WTG in übelster Weise diffamiert als "gierig, gefräßig, auf das Irdische sinnen, Ehrsucht, ungetreue Hirten, stößiger, rücksichtsloser Bock, hochnäsige riechende Böcke, fett geworden, Egoisten, die auf der vom Herrn bereiteten Speise herumtrampeln und sie mit ihren schmutzigen Füßen besudeln" (Rechtfertigung 2, S. 227 ff, WTG), seit sie die von der WTG bereiteten Abwege und Entartungen nicht mehr mitgehen. Über seinen Glaubenskampf schrieb Bruder Labuszewski in stillen Stunden, als er mit sich allein war: "Herr, du hörst mich. Ich habe viele Fragen / zu dem Kreuztragen fehlt mir noch der Mut / bin ratlos in verzwickten Lebenslagen / ach, ordne du mir der Gefühle Flut / Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach / Ich will so oft und wirklich gern vergeben / und trage es dem Bruder doch noch nach / Herr, sieh mich an: Bin voll von eitlen Wunden / der Menschen Stolz ist härter oft als Stein / Hätt, viele Kränkung ich schon überwunden / dann gäb mein Kreuz doch einen hellren Schein / Herr, schaus nicht an, es ist noch ziemlich rostig / von Nächstenliebe ist es noch nicht blank / voll Ungeduld, die Sanftmut noch zu frostig / bedacht nach immer auf recht vielen Dank / Hilf mir oh Herr, die Zunge zu bezähmen / sie will bei Schmähung nicht gefesselt sein / Oft will ein Unrecht meinen Willen lähmen / und stets zu spät fällt mir mein Kreuz dann ein / Du liebst mich Herr, will dir nur Freude machen - in deiner Kraft redet leiden in Geduld / Wenns Auge weint, darfs Herze fröhlich lachen / denn Golgotha bedeckt ja meine Schuld / Herr trage mich in meinen schwachen Stunden / wenn Furcht und Zittern an dem Herzen nagt / schenk neue Kraft, wenn Druck den Geist zerschunden / und reich mir Trost bis an den neuen Tag / Herr du mein Weg, du Siegesfürst des Lebens / in deinen Tod bin ich hineingetauft / und leb in dir, trags Kreuze nicht vergebens / es spricht zu mir ganz laut: Du bist erkauft / Herr Jesus, habe dir mein Herz geweiht / mein Pulsschlag übt sich nur in dir zu leben / wenn deine Gnade mir die Kraft verleiht / in deiner Gegenwart zur Höh zu streben / Herr Jesus Christ, sollt ich am Wege wanken / den Kelch laß nicht an mir vorübergehn / Ich will, daß Demut möcht am Kreuze ranken / ich liebe es, will dir ins Auge sehn / Herr habe Dank, daß ich dich immer sehe / und nichts verhindre meinen Christenlauf / Daß ich mein Kreuze täglich neu bestehe / daß mich der Vater nimmt in Gnaden auf / Jehova Lebensquelle du und Gnadensonne / in deinem treuen Sohne wird uns Licht / Du formst mein Kreuz in Glanz und Wonne / wenn der Auferstehungstag anbricht -".
Was für ein Christenleben, möchte man sagen. Ein gar "lebendiger
Brief", in "Christi Dienst ausgefertigt". Wer wollte das leugnen?
P.
ZUSCHRIFTEN / INFORMATIONEN / BERICHTE
Presseberichte in der Sowjetunion über Jehovas Zeugen
"Reportage über Harmagedon - Noch einmal über den
Bankrott falscher Prophezeiungen". Unter diesem Titel wird ein weiterer Beitrag in
der sowjetischen Zeitschrift "Nauka i Religia" (Wissenschaft und Religion) - Nr.
8/1976, Moskau - über das von den Zeugen Jehovas im WTG-Auftrag verkündete 1975-Weitende
veröffentlicht. In der Einleitung heißt es:
"In Nr. 3 und 4 unserer Zeitschrift im vorigen Jahr
wurden von B. Konika die Aufsätze "Ursprünge falscher Prophezeiungen" und
"Zusammenbruch falscher Prophezeiungen" über die Endzeitlehren der Zeugen
Jehovas und über die völlige Unbegründetheit ihrer Voraussagen über den Anbruch des
Weltendes veröffentlicht. Die wiederholten Prophezeiungen über Harmagedon als
"Krieg des allmächtigen Gottes gegen Satan" in dem der Friede vernichtet wird,
bewirken eine Neigung zum Erlöschen des religiösen Glaubens. Die Wirklichkeit entlarvte
jedesmal die Harmagedon-Propheten. Die Voraussage beinhaltete diesmal, daß das Ende der
Welt im Herbst 1975 beginnt. Nun sind schon viele Monate nach diesem Datum vergangen und
das Leben geht weiter seinen Gang." - Es folgt eine Reportage, wie alles weitergeht
und deswegen diese wiederholten Weltendeverkündigungen als unglaubwürdig zurückgewiesen
werden müssen.
"Das Recht an Gott zu glauben", lautet ein Artikel in der sowjetischen Zeitschrift "sputnik" vom September 1976 Moskau "In der UdSSR sind mehr als 20 000 orthodoxe, katholische und lutherische Kirchen, Synagogen, Moscheen, buddhistische Tempel, Baptisten-, Adventisten- und sonstige Gebetshäuser amtlich registriert", heißt es einleitend. In einem Abschnitt werden die Zeugen Jehovas erwähnt. Die Forderung noch absoluter Freiheit von jeder Kontrolle durch die Öffentlichkeit wird meistens von den Zeugen Jehovas, Pentekostebrüdern und einigen anderen Sekten erhoben, bei denen der Gottesdienst an fanatische Grausamkeit grenzt (S. 124). Bei den Zeugen Jehovas ist hier offensichtlich der mit Verweigerung von Transfusionen bis zu Todesopfern betriebene Blutkult gemeint.
Ein neues Bibelforscher-Zentrum in
Schweden kritisch mit den Zeugen Jehovas befaßt
In der schwedischen Stadt Taby arbeitet seit 1975 ein neues
Bibelforscher-Zentrum unter Leitung von Ditlib Felderer. Es wird eine Publikation unter
dem Titel "Bible Researcher" (Bibelforscher) herausgegeben. Über die
Aufgabenstellung heißt es:
"Für eine Rückkehr zum Urchristentum. Gewidmet der
Bibelforschung und klarerem Bibelverständnis."
"Hast du schon von der Schrift, genannt Bibelforscher
gehört Wahrscheinlich nicht, weil wir ganz neu sind. Trotzdem sind wir schon ein Standard
in der Wahrheitsbewegung geworden. Artikel von Brüdern aus aller Welt werden gebracht.
Auch du kannst Beitrage liefern.
Die Artikel erscheinen in verschiedenen Sprachen. Einiges von
dem, was gebracht wird: Der Koran kritisch, Mormonismus, Pentecostalismus kritisch,
Jehovas Zeugen, Zungen, Kreationismus, Exorcismus usw.
Kontroverse Fragen über Jehovas Zeugen, die niemals im
Wachtturm diskutiert wurden, werden erstmalig gebracht
"
Folgende Sonderthemen werden behandelt:
Die Gegensätze in der Frage der Bluttransfusion.
Dokumentarisches Material über Olyn R. Moyle. Die Machtübernahme durch J. F. Rutherford.
Was ging in Nazi-Deutschland mit der Wachtturm-Bewegung vor? Bilddokumente über die
Wachtturm-Bewegung u. a. m.
So wird nun auch von Skandinavien aus die überlebte
Wachtturm-Weltendebewegung international und kritisch angegangen.
Das 1975-Weltende kam nicht und ein
Fußkuß des Papstes
Anläßlich des 10. Jahrestages der feierlichen Aufhebung des
Bannfluches zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche hat im Dezember 1975 eine
Delegation des Patriarchen von Konstantinopel, Dimitrios I. Papst Paul VI. eine Botschaft
überbracht, um den theologischen Dialog der orthodoxen Kirchen mit der katholischen
Kirche einzuleiten und die jahrtausendalte Trennung zu überwinden. In Demut und
Ergriffenheit angesichts dieses historischen Schrittes der Wiederversöhnung zwischen den
Kirchen des Morgen- und des Abendlandes kniete Papst Paul VI. nieder und küßte dem
Vertreter des Patriarchats die Füße. (L'Osservatore Romano, dt. 16. 1. 1976) Sollten die
Kirchen ihren Gläubigen zumuten, stattdessen auf die schon über hundert Jahre
andauernden, von Generation zu Generation verschobenen Endzeitprophezeiungen der WTG zu
schauen und nichts zu tun, um unchristliche Trennungen zu überwinden?
WTG in einer Front mit den extremsten
Antikommunismus-Predigern
"Der Kreuzzug des zweiten Messias". Unter dieser
Überschrift berichtet "Neues Deutschland" vom 11./12. 9. 1976 über die von
Südkorea ausgehende antikommunistische "Vereinigungskirche" unter Leitung von
Sun Myung Moon (Mun). "Jugendliche zwischen Hamburg, Tokio und New York auf
Kollekte-Jagd für Antikommunismus-Prediger Moon." Moon selbst: Er habe von Christus
den Auftrag erhalten, die "frohe Botschaft" zu verkündigen, denn "die
Kräfte des Satans sind noch immer frei in der Welt, und zwar in der modernen Form der
kommunistischen Staaten und Bewegungen". Wie die französische "Humanite"
nachwies, betreibt Moon seinen antikommunistischen Mißbrauch des Glaubens in
Zusammenarbeit mit dem amerikanischen und südkoreanischen Geheimdienst. (ND 23./24. 8.
75). Die WTG arbeitet nach wie vor mit fast gleichen antikommunistischen Methoden:
"Der Kommunismus wurde mittels verderbter Religion und erbarmungsloser Politik durch
Satan, den Teufel, gezeugt, genährt und zur Reife gebracht' (WT 1. 6. 1952) und die
Haltung der Zeugen Jehovas (sprich WTG, Anm.) gegenüber dem Weltkommunismus hat sich
nicht geändert" (Babylon-Buch S. 537). So steht die WTG mit ihren "gedruckten
Predigten" in einer politischen Front mit dem extremsten Mißbrauch des Christentums
gegen die die Menschen betreffende Ordnung" des Sozialismus und Kommunismus, die
Gebote der Bibel mit Füßen tretend. 1. Petr. 2:13 Me.
Die kommunistischen Parteien und die
Religionsgemeinschaften
" . . . bringen Sie bitte in CV doch den Zeugen einmal
die wirkliche Haltung der kommunistischen und Arbeiterparteien den Gläubigen gegenüber
zur Kenntnis", heißt es in einer bedeutsamen Zuschrift an CV. Dem sei hiermit
entsprochen, wobei dies in CV vielfältig geschieht. Eine ausführliche Behandlung der
neueren Erklärungen bleibt vorbehalten. Im Dokument des Kongresses der kommunistischen
und Arbeiterparteien Juni 1976 in Berlin wird gesagt: "Eine wichtige Rolle im Kampf
um die Rechte der Werktätigen, für Frieden und Demokratie spielen immer breitere
katholische Kräfte, Angehörige anderer christlicher Religionsgemeinschaften und
Gläubige anderer Konfessionen. Die kommunistischen und Arbeiterparteien sind sich der
Notwendigkeit des Dialogs und gemeinsamer Aktionen mit diesen Kräften bewußt, was ein
untrennbarer Bestandteil des Kampfes für die Entwicklung Europas in demokratischem Geist,
in Richtung auf den sozialen Fortschritt ist." Der Wahlaufruf aller Parteien in der
DDR vom September 1976 sagt: "Wir stimmen dafür, daß alle Bürger - unabhängig von
rassischer und nationaler Zugehörigkeit, von Weltanschauung, religiösem Bekenntnis und
sozialer Stellung - ihre staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten umfassend wahrnehmen und
ihr Leben in der Gemeinschaft frei und sicher gestalten können."
Liebe Leser
Die Mitarbeiter, Mitverbundenen und Freunde von CV verstehen
all ihre Arbeit im Interesse der Nachfolge Jesu in christlichem Wandel unter dieser obigen
Schriftstele aus Jakobus 4:17. Sehr viel ist noch zu tun. Wieviele Fragen müssen
noch beantwortet, wieviele Probleme noch geklärt werden, allein wenn man nur diese
CV-Ausgabe liest. Wir freuen uns über jeden, der sich entschlossen hat und entschließt,
einen Anteil an der Arbeit zu nehmen, einen Beitrag zu leisten, nach seinem Vermögen und
seinen Erfahrungen fördernd und helfend zu wirken.
In christlicher Verbundenheit CV-Leitung Gera/Thür.
Eure Brüder und Schwestern
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"Christliche Verantwortung": Monatsschrift der Studiengruppe Christliche
Verantwortung. Herausgeber. Wolfgang Daum, DDR 65 Gera, Otto-Dix-Straße 6. Preis: M 0,20.
Jahresabonnement M 2,-. Versand auch kostenlos.
Kto.-Nr.: 4562-43-8015 bei Kreis- und Stadtsparkasse Gera
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