Kommentar zu den eingescannten CV-Ausgaben

CV 8

"Jahrzehntelang habe ich meine ganze Person, mein Hab und Gut, Freiheit und Gesundheit eingesetzt, wie so viele andere auch, bis ich erkennen durfte, daß man mit unserem Glauben Mißbrauch trieb." Diese Sätze des Blattgründers W. Müller in dieser CV-Ausgabe bringen die Problematik auf den Punkt. Ein Blatt wie die "Christliche Verantwortung" hätte es nie gegeben, bestände nicht diese skizzierte Sachlage.

Kombiniert war das mit den politischen Interessen des DDR-Staates. Beispielsweise, wenn auch in dieser Ausgabe wieder die Frage des Geldtransfers der Zeugen Jehovas von Ost nach West mit angesprochen wurde, der als "lichtscheues Unternehmen" qualifiziert wurde. Eindeutig auch der Satz, den man zugleich auch als Drohung bewerten kann:

"Die gerichtlichen Folgen für die Brüder interessierten ihn (einen führenden WTG-Funktionär in Westberlin) überhaupt nicht. Sie hatten sich für die WTG-Geldinteressen bedenkenlos zu opfern." Liest ein Außenstehender jene Ausführungen, so kann er den Eindruck gewinnen, Verhaftungen von DDR-Zeugen Jehovas erfolgten primär auf Grund des Geldtransfers, den der DDR-Staat als Schmuggel klassifizierte. So denn solche Tatbestände je gerichtlich verwertet worden sein sollten, darf man hinzufügen, dass sie ein Zerrbild repräsentieren. Der DDR-Staat und die Zeugen Jehovas befanden sich aus anderen Gründen auf Kriegsfuß. Die Frage Geldtransfer ist in diesem Kontext eine untergeordnete Bedeutung zuzumeßen. Gleichwohl wurde in der CV es fast so dargestellt, als sei es der "Hauptgrund".

 

CV Christliche Verantwortung

Informationen der Studiengruppe Christliche Verantwortung

Nr. 8 Gera März 1967

CV ihr Zweck

Christliche Verantwortung leitet an zu rechtem Forschen in der Heiligen Schrift und zu verantwortungsbewußtem Verhalten als Christ und Bürger. Übereinstimmend damit befaßt sich CV mit Verkündigung und Organisation der Wachtturmgesellschaft. CV ist hier die erste Schrift verantwortungsoller freier Diskussion für alle Versammlungen der WTG und ihrer einzelnen Glieder. Ehemalige möchten ihre Erfahrungen in CV kundtun, um zu helfen.

 

Liebe Brüder und Schwestern!

"Die Furcht Jehovas ist ein Born des Lebens, um zu entgehen den Fallstricken des Todes." Sprüche 14:27. (Elbf. B.) In einigen Briefen an uns kommt noch immer die Furcht vor den Fluch- und Bannsprüchen der WTG-Leitung zum Ausdruck. Uns ist das verständlich, denn, jahrelang glaubtet ihr felsenfest allen Lehren des WT. Ihr glaubtet auch, wer die

Organisation verläßt, geht in die Vernichtung. Solche Bedenken hat selbst der, welcher sich gegen Irrlehren und Mißstände der Leitung auflehnt, denn Ausschluß ist die Folge. Angst vor dem Ausschluß ist Angst vor dem Alleinsein, denn keiner der Zeugen darf Euch beachten. Du bist ein Aussätziger und wirst gemieden. Hast Du Angst vor diesem Alleinsein? Vor der Schmach? Sollen sie doch ihr unchristliches, liebloses Gebaren durchführen. Du bist jetzt frei von der WTG-Sklaverei und allem Gewissensdruck. Jehova ist ein Born. des Lebens und nicht die WTG-Leitung. Euer Erlöser und Retter ist Jesus Christus, sonst niemand.

Denken wir nun nochmals über einige Verkündigungen des WT nach, welche Überheblichkeit und Irrtum kundtun. In Consolation vorn 4. 9. 1940/25 heißt es: "Die Theokratie wird gegenwärtig regiert durch die Wachtturm-Gesellschaft von der der Präsident Rutherford ist." Im WT vom 1. 1. 1957/26 wird gesagt: "Jehova- ist der Leiter der WTG." Diese beiden Anführungen zeigen, daß bei der WTG Jehova und der Präsident ein und dasselbe sind. Welche Anmaßung und Überheblichkeit, um Menschen gefügig zu machen und sie an sich zu binden. Mit diesen und anderen Darlegungen hat man die Organisation zu einem Götzen gemacht. Dieser Götze Organisation fordert Dich auf, ihm in allen Dingen zu gehorchen und Dich vor ihm zu fürchten. Steht hier nicht ein "goldenes Kalb" an heiliger Stätte? Die Bibel verurteilt Götzendienst in 1. Kor. 10:14, 15; 3. Mose 26:l. Prüfet selbst, ob das Lehrgebäude dieser Organisation mit der Bibel im Einklang steht.

Die WTG fordert von Dir, daß der alleinige Maßstab für die Auslegung der Schrift die Wachtturm-Literatur ist. Eine Schriftauslegung, die der WT nicht, vertritt, ist von vornherein dem Verdacht ausgesetzt, "eigene Ansicht, Irrlehre oder Ketzerei" zu sein. Schriften anderer Glaubensgemeinschaften tragen immer den Stempel der "Abtrünnigkeit" von biblischen Lehren. Wer selbige liest von den WT-Gliedern, kommt in Gefahr, die linientreue Schriftdeutung des WT anzuzweifeln, und muß aus der theokratischen Organisation hinausgeworfen werden. Das bedeutet für den Bruder oder die Schwester nach der WT-Lehre "ewige Vernichtung" in den Flammen des Weltgerichtes von Harmagedon. (Neue Himmel und eine neue Erde, Seite 326.) Mit solchen unbiblischen Begründungen werden die einzelnen in Furcht versetzt und an die Organisation gebunden. Lieber Bruder und liebe Schwester, wie lange wollt Ihr Euch noch dieser Organisations- und Menschenfurcht unterordnen und dem Götzen dienen? "Die Furcht Jehovas ist ein Born des Lebens." Durch Gnade kommt die Rettung, durch das Lösegeld Christi, nicht durch eine fehlbare menschliche Organisation. Ihr wollt doch dem Worte Gottes mehr gehorchen als den Worten einer Organisation auf demokratischer Grundlage. Sein Wort sagt: "Vertraue nicht auf Menschen." Psalm 146:3, "Furcht gibt es nicht in der Liebe." 1. Joh. 4:18. Nicht diktatorisch gegen Brüder handeln wollen, gebietet die Bibel, sondern: "Seid einander untertan in der Furcht Gottes." Eph. 5:21; Rö. 12:10. Wer diese Worte mißachtet, kann nicht "göttliche Autorität" besitzen, sondern er gibt sich damit selbst als außerhalb der biblischen Lehren stehend zu erkennen. Deshalb sind die Urteils- und Bannsprüche von seiten der WTG kraftlos Sie sind von unbarmherzigen, lieblosen, selbstgerechten Menschen gesprochen und stehen im Widerspruch zu dem barmherzigen und liebreichen Gott Jehova, "welche sie wohl mit ihrem Munde bekennen, aber in ihren Werken verleugnen" Titus 1:16. Da ihre Worte nichts anderes sind als menschliche Anmaßung, müssen sie ohne Wirkung bleiben. Niemals hat sie der Herr als Richter über Euch eingesetzt. "Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der zu erretten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest?" Jak. 4:12, 13.

Es ist ein schwerer Kampf für jeden einzelnen, denn auch wir durften dies erleben. Jahrzehntelang habe ich meine ganze Person, mein Hab und Gut, Freiheit und Gesundheit eingesetzt, wie so viele andere auch, bis ich erkennen durfte, daß man mit unserem Glauben Mißbrauch trieb. In Gewissenskonflikte gebracht, erkannte ich die Irrtümer, falschen Anweisungen und unbiblischen Handlungen von seiten der Leitung der WTG. Wieviel Kraft und Standhaftigkeit es bedarf, um mit der großen Enttäuschung fertig zu werden, haben wir selbst hinreichend erfahren müssen. Daß bei diesen Gewissenskonflikten leider auch einzelne vom Glauben abgekommen sind und alles Vertrauen verloren haben, geht zu Lasten der Leitung der WTG.

Nur eine hingebungsvolle Liebe und ein starkes Vertrauen auf den Herrn, verbunden mit einem ernsten Bibelstudium, wird es ermöglichen, einen festen Stand zu bewahren und allen Feindseligkeiten und Angriffen der WTG-Leitung mit der rechten geistigen Einstellung zu begegnen. Vertrauen in die eigene Kraft und Fähigkeit wird ein Gelingen ausschließen, weil nur die Zuversicht in Jehova eine große Hilfe ist. Psalm 27:1, 36:9.

Liebe Brüder und Schwestern, wenn Ihr einer Auseinandersetzung mit den Brüdern der WTG nicht unterliegen wollt, müßt Ihr eins ganz besonders beherzigen: Ihr müßt Eure Bibel sehr gut kennen und Euren Glauben nur auf sie stützen Lest sie täglich, lest sie forschend und betend. Die Bibel ist die stärkste Waffe gegen die WTG. Lerne diese Waffe gebrauchen. "Und nehmet … das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes." Eph. 6:17. Dem Aufrichtigen schenkt der Herr Gelingen. Spr. 2:7 (Luth.)

"Vertraue auf den Herrn mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen." Spr. 3:5-7.

Herzliche brüderliche Grüße mit 1. Thessl. 5:6

Bruder Willy Müller

65 Gera, Lutherstraße 16

und Mitverbundene

Fürchtest da die Wachtturm-Gesellschaft mehr als Gott?

Für viele ist ein Leben ohne die WTG undenkbar, weil sie glauben, daß es dann ein Leben ohne Gott sei. Für alle so Denkenden bedeutet eine Trennung von der WTG, ihr Leben in Harmagedon zu verlieren. Viele kennen in Wirklichkeit die Bibel so wenig, um die Weisheit zu besitzen, daß der allmächtige Gott mit ganz anderen Maßstäben mißt, als es die WTG lehrt und tut.

"Der Herr kennt, die ihm gehören", und "Jehova bewahrt alle, die ihn lieben", sind einige von zahlreichen Bibelstellen, die klar zu erkennen geben, daß dein Verhältnis zu Gott und nicht zu einer Organisation ausschlaggebend ist.

Wo können wir in der Bibel lesen, daß eine mit rein menschlichen Mitteln und Methoden errichtete Organisation zu fürchten ist? Hat Jehova daran Gefallen? Nein! "Jehova Gott hat Gefallen an denen, die IHN fürchten, an denen, die auf seine Güte harren." Ps. 147:11. Trotzdem fürchten so viele eine Gesellschaft, die nach dem Muster einer weltlichen Geschäftsfirma gegründet und aufgebaut ist. Sie fürchten die Organisations-Leitung und die von ihr eingesetzten Diener, wovon die wenigsten nach den biblischen Geboten wirkliche Diener, sondern mehr Beherrscher der Herde sind. Matth. 20:25, 26; Joh. 21:15-17.

Es ist das traurige Ergebnis einer systematischen Schulung, daß viele Zeugen Jehovas keine wahren Sklaven Gottes und der Gerechtigkeit sind, sondern vielmehr sind sie Sklaven einer ungerechten, selbstherrlichen Organisation. Doch wer will Dich zwingen, weiterhin unter dem Joche einer versagenden Organisation zu verharren? Wenn Du wahren Glauben besitzt, so wirst Du auch ohne die Organisation zu stehen vermögen. Nicht die Organisation hält Dich aufrecht, sondern Gott allein. Er allein vermag Dich vor dem Fallen zu bewahren. Röm. 14:4.

Bist Du noch immer davon überzeugt, daß die WTG auf Grund ihrer Botschaft, die sie weltweit verkünden läßt, berechtigt ist, Anspruch auf göttliche Autorität, zu stellen? Vielleicht hattest Du noch nicht die Gelegenheit oder hast noch nicht den Mut gefunden, die WT-Lehren einmal aus eigener Sicht anhand des Wortes Gottes selbst zu überprüfen Du wurdest feststellen müssen, daß die Botschaft, die Jehovas Zeugen predigen, gar nichts mit dem Auftrage zu tun hat, der in Matthäus 24:14 erlassen wird. Warum nicht? Sind sie nicht die einzigen, die überhaupt diesen Auftrag erfüllen?

Das Bemühen der Zeugen Jehovas, viele Menschen anzusprechen, um das Vorhaben Gottes zu erkennen, mag bei vielen den Anschein erwecken, daß sie von Gott beauftragt sind. Jedoch stellt sich bei näherer Betrachtung heraus, das weder die Botschaft, die Jehovas Zeugen verkünden, schriftgemäß ist, noch die Mittel und Methoden, die dabei zur Anwendung kommen.

Wir wissen, daß Jehova keine von Menschen gegründete Organisation benötigt, um sein Werk zu tun. Ebenso braucht er auch keine Prediger, die von Menschen nach ihrem Ermessen geschult sind. Es ist eine allen bekannte Tatsache, daß die Leitung der WTG ihren Anhängern, in langen Schulungskursen ihr Wissen und Erkennen vermittelt, daß diese dann weltweit als "Gute Botschaft vom Reiche Gottes" verkünden sollen. Im Gegensatz dazu lehrt Jesus, daß sich seine Jünger gar nicht darum sorgen und vorher darüber nachsinnen sollten, was sie vor anderen reden sollten, denn der Geist Gottes würde ihr Lehrer sein, der ihnen zur bestimmten Zeit die rechten Worte in den Mund legt. Matth. 10:19, 20; Luk. 21:13-15. Paulus zog überhaupt keine Menschen zu Rate, als er beauftragt wurde, das Evangelium unter die Nationen zu tragen. Gal. 1:11-24.

Wie aber steht es mit den angeblich vom Geiste belehrten Wachtturm-Führern und ihrer Botschaft? Ist diese Botschaft auf das unerschütterliche Fundament biblischer Wahrheit gegründet, das allen Angriffen standhält? Wir möchten heute eine der Lehren ins Auge fassen, welche die Hauptgrundlage jeder Wachtturm-Verkündigung bildet.

Ist das Königreich 1914 herbeigekommen?

Von jeher hat es die Leitung der WTG ausgezeichnet verstanden, unter Anwendung zahlreicher Bibelzitate, viele aufrichtige, wahrheitsuchende Menschen dahingehend zu überzeugen, daß das Jahr 1914 durch den Herrschaftsantritt Christi gekennzeichnet sei. Für viele Zeugen Jehovas ist die Annahme dieser Botschaft zur selbstverständlichen Tatsache geworden, der sie keine Zweifel entgegenzubringen haben. Den Bedenken einzelner, das Jahr 1914 vielleicht doch nicht als maßgebend für die Wiederkunft Christi und seinen Herrschaftsbeginn anzusehen, ist kaum Beachtung geschenkt worden. Den Gedanken an irgendwelche Unstimmigkeiten in der Wachtturm-Lehre aufkommen, zu lassen, würde ja bedeuten, den von Gott ernannten verständigen Sklaven zu mißtrauen. Gedanken des Mißtrauens weisen aber viele deshalb von sich, weil ihnen dann von der WTG-Leitung jede Hoffnung auf Errettung und auf ewiges Leben in der neuen Welt abgesprochen wird. Wir sagten aber schon eingangs, wer die Errettung jedes einzelnen Menschen bestimmt, und daß die Urteile der WT-Leitung nicht zu fürchten sind, denn sie urteilen, nach menschlicher, fehlbarer Weise. Gehörst Du nun zu den Zeugen Jehovas, die ständig bemüht sind, das Wort der Wahrheit recht zu handhaben, wirst Du an der Klärung dieser Frage, ob der Herr 1914 wiedergekommen ist, besonders interessiert sein.

Eine der am häufigsten zitierten Bibelstellen für den Machtantritt Christi und den Beginn seines Reiches lesen wir in Offenbarung 11:15 und 17. Hier erfahren wir, daß beim Ertönen der 7. Posaune das Reich unseres Herrn und seines Christus gekommen ist. Danach, im Vers 18, finden wir erläutert, daß mit dem Herrschaftsbeginn Christi gleichzeitig Gottes Zorn gegen alle Ungerechtigkeit offenbar wird, ebenso wie dann auch alle Treuen ihre Belohnung empfangen werden.

Die WT-Leitung behauptet, daß Christus seit 1914 in seinem Reiche herrscht, ohne eine Erfüllung des nachfolgenden Zornes und der Belohnung der Treuen nachweisen zu können.

Ihre Behauptung, daß wir, heute, nach ca. 50 Jahren, noch in der 7. Posaune leben, erweist sich nach Betrachtung anderer Bibeltexte als unhaltbar. Die WT-Leitung hat in Wirklichkeit keine stichhaltige biblische Begründung, warum seit der angenommenen Wiederkunft im Jahre 1914 so lange Zeit verstrichen ist, in der sich die Erwartungen der gläubigen Zeugen Jehovas noch immer nicht erfüllt haben. In zahlreichen Schriften der Wachtturm-Literatur werden die Leser laufend damit getröstet, daß der Herr noch Zeit einräumt, um vielen anderen Schafen diese gute Botschaft vom Reiche Gottes zu ihrer Errettung zu predigen, und daß Gott damit Jehovas Zeugen Gelegenheit gibt diese Gnadenzeit zu nützen.

Kann es aber biblisch gesehen einen so großen Zeitaufschub nach dem Herrschaftsbeginn geben, der diese Lehre der WTG rechtfertigen würde? N e i n, es gibt k e i n e Bestätigung in der Bibel zugunsten der WT-Lehre! Wir haben sogar einen unumstößlichen Beweis, daß das Gegenteil der Fall ist. Das biblische Zeugnis in Offenbarung 10:5-7 läßt keinen Zweifel offen, was wir von dieser Botschaft zu halten haben. Wir hoffen und erwarten von Jehovas Zeugen, daß sie diesen wichtigen Text eingehend anhand ihrer Bibel betrachten, welcher folgendes enthält:

"Und der Engel … erhob seine rechte Hand zum Himmel und schwur bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit .... daß keine Frist (oder kein Aufschub) mehr sein wird, sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, wird auch das Geheimnis Gottes vollendet sein, wie er seinen eigenen Knechten, den Propheten, die frohe Botschaft verkündigt hat." (Elberf. B.).

In anderen Bibelübersetzungen gewinnt diese wichtige Aussage des Engels noch größere Bedeutung für Jehovas Zeugen, nämlich dort, wo die Zeit für die Vollendung des Geheimnisses Gottes deutlicher ausgedruckt wird. Beschränken wir uns auf nur drei Wiedergaben: die Fußnote der Elberfelder Bibel, die konkordante Übersetzung und die Allioli Bibel. Dort wird verständlich gesagt: daß, wenn der Engel mit der 7. Posaune "im Begriff steht, zu posaunen" oder "wenn er sich anschickt oder anfängt zu posaunen" daß nur dann, und nicht, zu einem späteren Zeitpunkt, das Geheimnis Gottes bereits zum Abschluß gekommen ist.

Wenn in dem Augenblick, wo die 7. Posaune ertönt und die Wiederkunft Christi erfolgt, das Geheimnis Gottes vollendet ist, dann kann es kein heller werdendes Licht geben, wie es die WT-Leitung heute noch ständig proklamiert. Für die Knechte Gottes ist dann das Geheimnis zur Wirklichkeit geworden, in dem alles seine Erfüllung findet, was ihnen zuvor in der frohen Botschaft verkündigt worden ist. Wir meinen, daß es Jehovas Zeugen mit der Wahrheit des Wortes Gottes genauer nehmen sollten

Wie will man weiterhin die Behauptung aufrecht erhalten, daß lange Zeit nach Beginn das 7. Posaunenschalls und des Herrschaftantritts Christi den Menschen guten Willens die frohe Botschaft gepredigt werden muß? Wie kann man von einem Zeitaufschub reden, wenn die Schrift ausdrücklich betont, daß "keine Frist, kein Aufschub" mehr sein wird, weil dann die frohe Botschaft in Erfüllung gegangen ist? Gilt den Führern der WTG der Schwur des Engels so wenig, daß sie ihm keine Beachtung schenken?

An dieser Stelle möchten wir besonders hervorheben, daß an dieser Gedankenverwirrung maßgeblich die WTG Schuld trägt, die es Hunderttausenden eingeimpft hat zwischen der zweiten Wiederkunft Christi und seiner Offenbarung in Macht einen Unterschied zu machen Hier allein liegt die Ursache, daß es den WT-Führern gelungen ist, für ihre schriftwidrigen Behauptungen eine Grundlage zu schaffen, auf der sich der gesamte Wachtturm-Irrtum vom 1914 gekommenen Königreich aufbaut.

Ein so langer Zeitraum von über 50 Jahren nach der Wiederkunft Christi kann biblisch niemals gerechtfertigt werden, dafür gibt es genügend Beweise. Mit diesem Irrtum ist auch ein wichtiges Ereignis verknüpft, daß die Glieder der WTG jetzt einmal ernstlich untersuchen sollten. Es geht dabei uni die Frage:

Erfolgte die erste Auferstehung im Jahre 1918?

So wie es die WTG-Leitung verstanden hat, eine Trennung zwischen der sogenannten geistigen Wiederkunft Christi und seiner sichtbaren Machtkundgebung herbeizuführen, so hat sie es gleichfalls versucht, unter Entstellung wichtiger Bibeltexte, die Auferstehung der Leibesglieder Christi einer Teilung zu unterziehen. Die WTG lehrt, daß 1918 die erste Auferstehung der verstorbenen Leibesglieder unsichtbar erfolgte, die noch Lebenden aber nach und nach bei ihrem Tode zum Herrn versammelt werden. Ja, man verstieg sich sogar zu der Behauptung, daß die gesalbte Klasse des Überrestes das Werk des Herrn auch durch Harmagedon hindurchführen und erst danach zum Herrn eingehen werde. Diese Lehre steht im direkten Widerspruch zur Bibel, welche im 1. Korinther 15:51, 52 und im 1. Thessalonicher 4:15-17 unmißverständlich zum Ausdruck bringt, daß die Leibesglieder Christi nicht voneinander getrennt zu Christus versammelt werden. 1. Korinther 15:51 schildert, wie a 1 1 e (die noch Lebenden mit den bereits Verstorbenen) "verwandelt werden", nämlich "in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune". Daß nicht jedes Glied e i n z e 1 n, sondern a 1 1 e Gesalbten des Herrn als ein G a n z e s dem Christus zugeführt werden, ersehen wir noch deutlicher in 1. Thessalonicher 4:15-17.

Wir zitieren nur einen Ausschnitt: "die Toten in Christo werden zuerst auferstehen, danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben (bis zur Ankunft des Herrn), Z U G L E I C H mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft". Dies bedeutet: Gleichzeitige Entrückung a 1 1 e r Leibesglieder in die Gegenwart Christi bei seiner Wiederkunft. Kein einziges Glied bleibt dann mehr auf Erden zurück. Dieses Wort "zugleich" läßt gar keine andere Deutung zu, es sei denn, daß man das Wort Gottes gewaltsam entstellt, wie dies auch aus der Wachtturmprophezeiung deutlich wird. 2. Timotheus 2:18.

Aus der Untersuchung dieser Lehre ergibt sich somit folgendes: Sind die gesalbten Glieder des Überrestes noch auf Erden und nicht 1918 in ihrer Gesamtheit vom irdischen Schauplatz entrückt worden, dann ist logischerweise die erste Auferstehung noch nicht erfolgt. Offenbarung 6:9-11. Jeder Bibelkenner muß weiter daraus schlußfolgern, daß auch der Machtantritt Christi, der ja zeitlich mit der ersten Auferstehung zusammenfällt, noch nicht begonnen hat. 2. Thessl. 2:1, 2. Wiederkunft Christi und erste Auferstehung liegen somit noch in der Zukunft. Das ist die Wahrheit der Bibel.

Die Verantwortlichen der WTG haben es verstanden, Hunderttausenden von gläubigen Menschen ein anderes Evangelium zu unterbreiten, als es die Bibel lehrt. Wie konnte aber ein so grober Irrtum von so vielen geglaubt werden? Deshalb, weil es den meisten an genauer Bibelkenntnis fehlt, wenn sie zum ersten Mal mit den Vertretern der WTG in Berührung kommen. Wie viele haben sich wohl die Mühe gemacht, von Anfang an die Echtheit und Zuverlässigkeit der Wachtturm-Botschaft anhand der Bibel gründlich zu überprüfen und sich damit gleichzeitig die Gewißheit zu verschaffen, nicht das Opfer einer Irrlehre zu werden? Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie leicht es nach Annahme der WT-Lehre möglich ist, in einen Bibeltext etwas anderes hineinzulesen, wenn man diesen mit der Wachtturm-Brille betrachtet, anstatt mit den eigenen klaren Augen des Verstandes Auch uns ist es viele Jahre so ergangen.

Durch die Belehrung der Gesetze Jehovas, die ohne Zweifel viel Gutes unter Menschen bewirken können, hat das Wachtturm-Werk viele Anhänger gefunden. Dadurch wurde aber gleichzeitig jeder, den man damit gewonnen hatte, an die Art der Wachtturm-Bibelauslegung gebunden, in der jede Freiheit selbständigen Denkens genommen ist. Du magst dies bezweifeln, da Du bisher glaubtest, unter der Führung der WTG Dich größerer Freiheit zu erfreuen, wie man es Dir verheißen hatte. Doch laß es Dir noch einmal durch den Sinn gehen, was man Dich über die Wiederkunft Christi und die erste Auferstehung gelehrt hat, und dann vergleiche es mit der Bibel. Erkenne, daß beim Beginn des siebenten Posaunenschalles Christus seine Herrschaft beginnt. Offenbarung 11:15-18. Wisse, daß es dann keinen Zeitaufschub mehr gibt, weil das Geheimnis Gottes vollendet und die frohe Botschaft in Erfüllung gegangen ist. Offbg. 10:6, 7. Dann werden die Knechte Gottes alle ihren Lohn empfangen: Die Auferstehung und Entrückung zum Herrn der Herrlichkeit. Verstehe auch, daß die Erweckung der Toten und die Verwandlung aller Gesalbten ein Ereignis des Augenblicks ist, welches sich an den Lebenden sowie den Verstorbenen zugleich vollzieht. 1. Kor. 15:51, 52. Ebenso wird die gesamte Christuskörperschaft g l e i c h z e i t i g, ohne ein Glied zurückzulassen, beim Kommen des Herrn von der Erde hinweggenommen. 1. Thess. 4:15-17. Wenn Du diese Wahrheit der Bibel jetzt fassen kannst, dann bist Du Deinen Brüdern und Schwestern um vieles voraus. Sei dem Herrn dankbar, wenn er Dich damit vor der größten Enttäuschung bewahrt, die allen Zeugen Jehovas bevorsteht, die den WT-Irrtum von 1914 und 1918 weiterhin glauben. Harmagedon ist nicht das nächstliegende Ereignis, welches Du zu erwarten hast, sondern die Wiederkunft Christi. Jedoch wird diese ganz anders sein, als Du es nach WT-Auslegungen gelehrt worden bist. Matthäus 24:27, 30. Erwarte nicht, daß die Führenden der WTG sich besichtigen und ein anderes Datum für die Wiederkunft Christi aufstellen werden. Sie haben kein anderes Datum; auch, werden sie es unter allen Umständen aufrecht zu erhalten suchen, wenn auch vieles dagegen spricht. Viele der anderen WT-Irrtümer ließen sich in der Vergangenheit ausbessern und zurechtbiegen unter der Bezeichnung: N e u e s L i c h t, jedoch das Eingestehen dieser Irrlehre vom 1914 gekommenen Königreich und eine Änderung dieses Datums würde das gesamte Lehrgebäude der Wachtturm-Gesellschaft auf das schwerste erschüttern.

Ungeachtet der Einstellung der Wachtturm-Verantwortlichen kann nicht aufgehalten werden, daß immer mehr Zeugen Jehovas zum Nachdenken kommen und sich mit der Frage beschäftigen: Verdient es die WTG, gefürchtet zu werden, so wie man Gott fürchten soll? Mit der Aufdeckung dieser Fehlbotschaft von 1914 wird auch jeder Anspruch der Wachtturm-Führung hinfällig, unter göttlicher Leitung zu stehen. Daher besteht auch kein Grund, sich in Furcht vor menschlichen Urteilen zurückschrecken zu lassen. Jedem, der das Wort Gottes recht handhabt und Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden weiß, wird es deshalb zur Gewißheit: Die Wachtturm-Gesellschaft ist nicht Vermittler der Wahrheit und des Lebens, sondern Gott durch Jesus Christus allein.

WTG-Blutkult forderte Todesopfer

Ein Kind in Wittgensdorf/Sa. auf dem Altar des WTG-Blutkultes geopfert Weshalb?

Im Oktober 1965 starb das zweijährige Kind der Geschwister B. aus Wittgensdorf. Es hätte durch eine Bluttransfusion gerettet werden können. In der Familie gab es zuvor furchtbare Auseinandersetzungen. Die Eltern der Schwester mißbilligten in schärfster Form, das Kind einfach zugrundegehen zu lassen. Bruder B. erklärte jedoch seiner Frau, wenn ihre Eltern gegen solche Opfer sind, soll sie sich von ihnen lossagen. In blindem Fanatismus wurde daraufhin dem Kind eine Bluttransfusion durch seine Mutter verweigert, so daß es sterben mußte. Ein Akt fahrlässiger Tötung. Das ist der Tatbestand.

Eine Schwester, die acht Jahre in Nazi-Gefä ngnissen und Konzentrationslagern war, wurde vor einiger Zeit gefragt, ob sie ihrem Kind eine Transfusion verweigern würde, wenn es nur noch dadurch vor dem Tode bewahrt werden kann.

Sie sagte, vom menschlichen Standpunkt aus sei es verständlich und richtig, dem Kind auf diese Weise zu helfen. Das entspräche der natürlichen Mutterliebe. Aber vom theokratischen Standpunkt aus müßte man eine Transfusion verweigern Dies Beispiel zeigt, wie tragisch das Gewissen vieler Geschwister in dieser Frage gespalten ist, wie widersprüchlich zu Menschlichkeit und Mutterliebe.

Sogenannt theokratisch haben auch die Geschwister in Wittgensdorf gehandelt. Der sog. theokratische Standpunkt ist nichts weiter als die seit 1945 eingeführte WTG-Willkür, über Leben und Tod zu bestimmen (Babylon-Buch S. 544) Die ganzen 70 Jahre vorher hat sich die WTG nie um diese Sache gekümmert, obwohl sie die Bibelverse, die Bluttransfusion angeblich verbieten, die ganze Zeit ebenfalls kannte. Will sie Jehova dafür die Schuld geben?

WTG-Standpunkt haltlos

Wir können darauf verzichten, auf den Wust von WTG-Abhandlungen seit 1945 zur medizinischen Verteidigung ihres Standpunktes einzugehen. Natürlich kann eine Bluttransfusion unter Umständen erfolglos sein wie jede andere Heilmethode oder Medizin auch. Wenn die WTG sich ständig auf diese Seite der Sache versteift, so nur aus dem Grunde, um die Gefühle unsachlich und einseitig aufzuputschen. Denn entscheidend ist allein der biblische Gesichtspunkt.

Die Beweisführung der WTG konzentriert sich auf dies. Nach Apg. 15:20 ist es nicht statthaft, Blut zu genießen. "Die Bibel verbietet damit die Übertragung von Blut", so legt die WTG das aus. Es sei darum ein Verbrechen gegen das Gesetz Gottes betreffs Heiligkeit des Blutes, eine Transfusion vorzunehmen. (Blut, Medizin und das Gesetz Gottes, S. 55). Die WTG behauptet also, mit dem Verbot des Blutessens sei auch die medizinische Bluttransfusion verboten. Wir müssen dagegen fragen, steht das so geschrieben? Hat der Apostel so etwas auch im Sinn gehabt? Nun, die Aussage der Schrift ist klar und deutlich, der Apostel spricht vom Blutessen und von nichts anderem. Noch genauer, er spricht vom tierischen Blut. Aus Blutessen herauszulesen, daß auch Bluttransfusion gemeint ist, bedeutet, über das, was geschrieben steht, eindeutig hinauszugehen. Daran kann keine Spitzfindigkeit oder Wortklauberei etwas ändern. Die Schrift verbietet nun einmal keine Bluttransfusion Das muß auch die WTG zugeben: "Wäre die Bluttransfusion schon zur Zeit Moses oder der Sintflut oder in den Tagen der Apostel üblich gewesen, dann wäre sie zweifellos ausdrücklich verboten worden." (Erwachet 8, Okt. 1950, S. 12, "Dein Wort ist Wahrheit") Damit ist entschieden: Die Bibel verbietet die Transfusion nicht, das dennoch zu tun, geht über die Schrift hinaus,. Die Schrift aber sagt: "Nicht über das hinaus, was geschrieben steht!' 1. Kor. 4:6.

Die WTG-Argumentation, was wäre wenn usw., ist haltlose Spekulation und nichts weiter als eigene Auslegung. Alle Grenzfragen, die unter Christen auftauchen, alle neuen Fragen müssen in erster Linie nach diesem Schriftwort beurteilt werden: Gehen sie über das geschriebene Wort Gottes hinaus oder nicht? Alles, was die WTG ins Feld führt gründet sich auf wenn und hätte und wäre. Was heißt hier wenn

hätte und wäre! Die Schrift verbietet keine Transfusion, das allein ist das Entscheidende! Die unaufhörliche Kette der WTG-Artikel gegen Bluttransfusion ist absolut überflüssig!

Die WTG hat wieder einmal Geschwister gewissenlos irregeführt! Wie kann man das Leben lieber Menschen nur von der Wortverdrehung der WTG abhängig machen! Vor 1945 hatte es niemand getan! Da seht Ihr, daß es eine WTG-Machenschaft ist! Denkt an die sinnlosen Opfer für die WT-Obrigkeitsirrlehren, für den Geldschmuggel nach dem Westen, den der WT heute scheinheilig selbst verurteilt! Und die Opfer dieser kriminellen Machenschaften? Alles im Namen Jehovas, und doch war es falsch! Jehova hat mit dem WT-Blutkult nicht das geringste zu tun. Wenn, dann hätte die Schrift als sein Wort dazu klare Richtlinien. Doch sein Wort verbietet die Transfusion nicht!

Geschwister! Weigert Euch unerbittlich unter Berufung auf 1. Kor. 4:6 und auf das Eingeständnis des WT, daß die Schrift Bluttransfusion n i c h t verbietet, jemand auf dem Altar des WT-Blutkultes erbarmungslos zu opfern! Es gibt dafür nur einen Vergleich: In Indien warf man jahrhundertelang Kinder als Opfer in den "heiligen" Fluß Ganges, und auch dein Moloch warf man Kinder in die rotglühenden Arme zur Ehre dieses Gottes. Jehova ist aber ein Gott der Liebe. 1. Joh. 4:16.

Handelt aus echter Liebe

Die WTG maßt sich an, für ihre Anhänger folgendes als Motiv für den Blutkult zu erklären:. "Jehovas Zeugen lehnen die Bluttransfusion bei ihren Kindern nicht aus Mangel an Elternliebe ab. Sie lieben ihre Kinder aufrichtig und werden alles tun, was in ihren Kräften steht, um ihnen Hilfe zu bieten, doch sind sie nicht so töricht anzunehmen, sie könnten ihren Nachkommen dadurch Gutes tun, daß sie Gott den Rücken kehren. Sie wissen, daß sie die Gelegenheit des Kindes, in Gottes neuer Welt ewiges Leben zu erhalten, gefährden, wenn sie Gottes Gesetz hinsichtlich des Blutes verletzen und das Kind deswegen stirbt. Das Motiv ihrer Liebe ist nicht, nur einen augenblicklichen Überschwang der Gefühle zu überwinden, ihre Liebe geht tiefer, indem sie nach dem ewigen Wohl geliebter Angehöriger trachtet." (Blut, Medizin und das Gesetz Gottes, S. 55)

Anmaßung ist diese Erklärung schon deshalb, weil niemals alle Zeugen Jehovas dieser Ansicht sind. Nicht umsonst muß die WTG laufend ihre Blutkultartikel veröffentlichen. Laufend stellen sich Geschwister dagegen. Über ewiges Leben in der neuen Welt nach WT-Vorstellung wollen wir hier nur vermerken, daß diese neue Welt 1972 kommen soll (Die Wahrheit wird euch freimachen, Zeitrechnung) und die WTG dabei ist, das Ende wieder um eine Generation zu verschieben Weiterhin könnte eine Bluttransfusion niemals das ewige Leben eines Säuglings oder Kindes gefährden, weil das einzig und allein ein Gnadengeschenk Gottes ist, ein Gnadengeschenk in jedem Fall (Römer 3:24), und Gott keine Bluttransfusion verboten hat.

Es ist ein Trug, wenn die WTG behauptet, durch Bluttransfusion kehre man Gott den Rücken, denn Gott hat keine Transfusion verboten! Das hat die WTG selbst zugegeben! Nur zu deutlich tritt die Absicht der WTG hervor, den Widerwillen aus Elternliebe oder Mutterliebe gegen Verweigerung einer Transfusion zu brechen, indem sie diese Mutterliebe als "Überschwang der Gefühle" herabwürdigt. Meint jemand, die ihre Kinder in den Ganges warfen oder dem Moloch opferten oder sie im Mittelalter für Kinderkreuzzüge hingaben, hatten nicht das ewige Wohl nach ihrer Ansicht für diese Kinder im Sinn? Doch was nützt es, aufrichtig auf einem Irrweg zu sein? Die WTG verleitet Euch zum Selbstbetrug Denn: "Nicht über das hinaus, was geschrieben steht!" Und es steht nichts vom Verbot einer Bluttransfusion geschrieben! Die Wahrheit ist immer einfach und klar.

Bedenkt, liebe Geschwister, wer kann nicht in die Lage kommen, zufolge Krankheit, Verkehrsunfall oder ähnliches sein Kind oder einen anderen lieben Angehörigen nur noch durch eine Bluttransfusion retten zu können? Nein, Schwestern, die ihr Mütter seid, Eure drängende Mutterliebe, Euer Kind zu retten, ist kein simpler "Überschwang der Gefühle". Es

ist die Liebe, die Gott Euch ins Herz gegeben hat! Im WT vom 15. Sept. 1956, S. 560/561 mußte die WTG zugeben, daß es zu den "von Gott in ihrer Urform eingepflanzten Interessen" mit dem "Stempel der rechtlichen Anerkennung Gottes" gehört, was wir Eltern oder Mutterliebe nennen. Sie mußte zugeben, daß dies "eines der machtvollsten Gesetze in der Natur" ist, die "Gott, der Souverän des Universums, allen Menschen vorgeschrieben hat". Rafft Euch darum auf zum konsequenten Widerstand gegen den unchristlichen WTG-Blutkult, der einer Abart von Ritualmord gleicht, zum Schutz Eurer Kinder und lieben Angehörigen vor der erst seit 1945 eingeführten WTG-Willkür, über Leben und Tod Eurer Kinder zu entscheiden, über das, was geschrieben steht, hinausgehend In Eurer Mutterliebe seid Ihr unüberwindlich, denn "stark wie der Tod ist die Liebe und ihre Leidenschaft unbezwinglich wie das Totenreich. Ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme Jehovas"! Hohelied 8:6

Was hat Gottes Königreich seit 1914 getan?

Zur Rede von WTG-Zweigdiener Konrad Franke auf der Bezirksversammlung in Essen am 7. August 1966

"Was hat Gottes Königreich seit 1914 getan?" Das war das Thema aller WTG-Bezirksversammlungen im Jahre 1966 rund um die Welt. In Westdeutschland war Zweigdiener Franke der beauftragte Vortragsredner der Wachtturm-Gesellschaft Warum nehmen wir zu diesem internationalen Bezirksversammlungsthema Stellung? Weil wir die christliche Verantwortung der WTG vor der Öffentlichkeit sowie besonders gegenüber der jungen ZJ-Generation und den Neulingen in den Versammlungen überprüfen wollen. Nicht zuletzt möge auch Zweigdiener Franke selbst über das nachdenken, was wir hier unterbreiten.

Franke ging von den WT-Behauptungen aus, daß das Königreich Gottes seit 1914 in den Himmeln aufgerichtet sei. Wir erfahren hier nichts Neues. Kurz, zusammengedrängt spricht er über die angebl. Bestätigung des Jahres 1914, über den sog. Kampf im Himmel, über die angebliche Thronbesteigung Christi in jenem Jahr, über den ersten Weltkrieg und über das Auftreten der WTG seit 1919. Die Ausführungen bleiben auf dem Niveau bloßer Behauptungen, denn die umfangreichen WT-Berechnungen für 1914, die eigentliche Grundlage, wird nicht erörtert. Wir werden das später in CV gründlich tun.

Der Kern der ganzen Rede "Was hat Gottes Königreich seit 1914 getan?" ist die Feststellung: "Es ließ Gottes Königreich seit 1914 auf der Erde verkündigen." Wir wollen über die seltsame Formulierung "Gottes Königreich ließ Gottes Königreich seit 1914 verkündigen" hinwegsehen. Das Kriterium ist, was denn nun seit 1914 da im einzelnen verkündigt wurde. Die WTG hat darüber seit 1914 ca. 3 Dutzend Bücher veröffentlicht. Franke hätte also eine lange Liste von Einzelheiten auffuhren müssen. Aber seine Ausführungen über das Auftreten der WTG seit 1919 bleiben im allgemeinen.

Eine wahrheitsgetreue Übersicht über das, was seit 1914 "durch Gottes Königreich verkündigt" worden sein soll, müßte auch die folgenden Verkündigen einschließen:

Christus ist 1874 wiedergekornmen, und die Zeit des Endes hat 1799 begonnen (Schriftstudien 1926).

Der politische Zionismus ist eine der entscheidenden Zeichen der Zeit des Endes (Leben 1929).

Die Fürsten stehen 1914 auf, dann 1925, dann kurz vor Harmagedon, dann 1919 (Schriftstudien 1916, Millionenbroschüre 1920, Weg zum Paradies 1924, Die neue Welt 1942, WT 1952).

Elia-Werk war 1916 mit dem Tode Russels zu Ende, dann war es 1942 mit dem Tode Rutherfords zu Ende (Prophezeiung 1929, Dein Name werde geheiligt 1963).

Jehovas Zeugen haben keine Religion, Jehovas Zeugen haben doch eine Religion (Theokratische Hilfe 1950, Was hat die Religion der Menschheit gebracht 1953).

Jedesmal endgültiger Nordkönig, erst Napoleon, dann Hitler, dann der Kommunismus (Harfe Gottes 1922, Die Neue Welt 1942, Dein Wille geschehe auf Erden 1958).

Obrigkeiten sind von Gott, vom Teufel, wieder von Gott (Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben 1960, WT 1963).

Harmagedon kommt 1914, dann 1925, dann nach 1939, dann bis 1972 (Schriftstudien 1926, Millionenbroschüre 1920, Die Wahrheit wird euch freimachen 1943, Dein Name werde geheiligt 1963).

Eine objektive und ehrliche Darstellung dessen, was seit 1914 verkündet wurde, muß das mit aufzählen, aber das ist natürlich für die WTG gefährlich. Franke verliert nicht ein einziges Wort darüber, obwohl es einige der entscheidendsten Verkündigungen waren, die entscheidenden überhaupt, kann man sagen! Doch nennt man sie ehrlich, dann muß die WT-Verkündigung unglaubhaft werden, weil diese Verkündigungen auch "durch Gottes Königreich" erfolgt sein sollten, jetzt aber offensichtliche Irrlehren sind. Statt die Dinge beim Namen zu nennen, geht Franke deshalb mit allgemeinen Ausführungen, die hinreichend bekannt sind, über den eigentlichen Inhalt der Verkündigungen seit 1914 hinweg.

Aber ist das eine ehrliche Darstellung der Verkündigung seit 1914? Ist das ehrliche christliche Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit, den jungen Geschwistern und den Neulingen in den Versammlungen, die im wesentlichen nur den letzten Stand der WT-Dinge kennen? Entspricht ein solches Auftreten vor der Offentlichkeit den Worten des Apostels Paulus an Timotheus: "Seid eifrig bestrebt, vor Gott als bewährt dazustehen, als ein Arbeiter, der sich seiner Arbeit nicht zu schämen braucht, da er das Wort der Wahrheit richtig darbietet". 2. Tim. 2:15 - ? Es entspricht diesen Worten nicht.

Wir fragen Zweigdiener Franke im Interesse der Wahrheit: Warum hast Du in Deinem öffentlichen Vortrag auf den Bezirksversammlungen alle Irrlehren verschwiegen, die seit 1914 ebenfalls "durch Gottes Königreich" verkündet sein sollten? Warum wird die Öffentlichkeit nicht ehrlich über die Verkündigung seit 1914 informiert?

Das Versagen der Wachtturm-Propheten hat offenbart, daß keine Übereinstimmung mit den Worten Gottes besteht, über die wir in Psalm 12:6 lesen: "Die Worte Jehovas sind lautere Worte". Was seit 1914 angeblich "durch Gottes Königreich" die WTG verkündigte, sind keine lauteren Worte Jehovas gewesen. Davon werden sich noch viele Zeugen Jehovas und Interessierte überzeugen können, wenn sie bereit sind, der Bibel mehr Beachtung zu schenken als der unlauteren Wachtturm-Verkündigung.

Es geht um das Geld der Verkündiger!

Dies ist die 3. Folge der biblischen Untersuchung des Gute-Hoffnung-Schmuggels der WTG aus der DDR nach dem Westen. In CV 6 besprachen wir die Christenpflicht, die Geldverkehrsordnung unseres Landes nach Matth. 22:15-22 und Römer 13:7 bedingungslos zu respektieren, und darf der GH.-Millionenschmuggel von 1950 bis 1961 nach dem Westen kriminell war. In CV 7 brachten wir Schmugglererfahrungen und zeigten, wie die WTG in der Nazizeit wie in den USA verlangte, jegliche Geldbestimmungen des Staates zu achten, nur in der DDR nicht. Dann hatten wir auf den WT vom 15. Jan. 1963 gewiesen, der jeden Geldschmuggel verurteilt. Dazu hatten wir Matth. 23:28 zitiert. Wir willen die biblischen Untersuchungen dazu fortsetzen.

Stellungnahme von Br. Turner

Erfreulich ist, daß nicht alle die Schmuggelei von 1950 bis 1961 mitgemacht haben. Die Bedenken gegen die kriminellen GH-Methoden wurden nicht nur Br. Geyer vorgetragen, wie wir in CV 7 zeigten, sondern auch Br. Turner, dem Leiter des WTG-Ostbüros in Westberlin, ein amerikanischer Br., der von Präsident Knorr persönlich eingesetzt wurde. Es ging jetzt besonders um den gesetzwidrigen Umtausch der GH. zum Kurs 1:5 in Westberlin. Br. Turner wies jede Kritik rigoros zurück. Man solle lieber die bedenklichen Br. aufklären. Die WTG sei nicht zuständig. Es liege nicht an ihr, sondern an der DDR-Regierung. Dort solle man sich für diese Dinge bedanken. Die Br. sollten lieber dem 0stbüro mitteilen, wieviel sie im kommenden Jahr voraussichtlich weiter spenden würden. Dabei gab Br. Turner jedoch zugleich strenge Weisung, diese Fragen unter keinen Umständen bei den Kreis- und Bezirksversammlungen in Westberlin bekanntwerden zu lassen. Offensichtlich war man sich bewußt, daß dies ein lichtscheues Unternehmen war.

Br. Turners Haltung entbehrt jeder Sachlichkeit und Vernunft Sie ist unchristlich und skrupellos und läßt jede Bruderliebe vermissen. Die gerichtlichen Folgen für die Br. interresierten ihn überhaupt nicht. Sie hatten sich für die WTG-Geldinteressen bedenkenlos zu opfern. Bei der DDR-Regierung für die Gefährlichkeit des Schmuggels bedanken? Das würde bedeuten, daß die WTG bestimmt, was in der DDR für Finanzgesetze zu gelten haben! Ein Ausdruck der bibelwidrigen WTG-Obrigkeitsanmaßung, die von 1929 bis 1962/1963 betrieben wurde - im Namen Jehovas.

Ursache war WT-Obrigkeitslehre

Als die Weisungen gegeben wurden, die WTG bestimme was Recht und Gesetz in Geldsachen in bezug auf die DDR ist, galten die WT Obrigkeitsirrlehren noch, Römer 13 beziehe sich auf keine politische Regierung, sondern die WTG sei faktisch höchste irdische Obrigkeit. Wir sehen, was diese Irrlehren, gegen die sich vorher niemand auflehnen durfte, für furchtbare Folgen hatten. Die Br. wußten nie, ob sie von ihren Schmuggelfahrten wieder zu ihren Familien zurückkehren würden. Ob sie nicht unterwegs verhaftet würden, dieweil man in in Westberlin in Sicherheit saß und von dem Geld lebte, was die Br. überbracht hatten. Viele wurden verhaftet und mußten jahrelang ins Gefängnis Die Familien blieben allein, Schwestern ohne Männer, Kinder ohne Väter. Und das alles nur wegen der WT-Irrlehren, auf Grund derer man sich für berechtigt hielt, bedenkenlos Millionen nach dem Westen zu schmuggeln und die Gesetze der DDR-Obrigkeit mit Füßen zu treten.

So sehen wir, daß der ganze Geldschmuggel von 1950 bis 1961 im Grunde auf die WT-Irrlehre über Römer 13 zurückgeht, die man 1962/63 änderte. War die gesamte Strafverfolgung gegen die Br., die die Staatsverleumdung und Schmuggelei im Gehorsam gegenüber dieser WT-Irrlehre durchführten, damit nicht eine rechtmäßige Abwehrmaßnahme des Staates? Sagt der WT doch selbst, nachdem er 1962 die Irrlehre aufgegeben hatte: "Personen, die gegen gute Sitten und die öffentliche Ordnung verstoßen, werden von der weltlichen Obrigkeit verurteilt und bestraft … Die Christenversammlung kann daher kein Glied, das ein Dieb, Schmuggler, Bigamist, Mörder, Verleumder oder Betrüger ist, vor der Bestrafung schützen … sie haben das Gesetz des Landes übertreten … und kein Recht, sich zu beklagen." (WT 15. Jan, 1963, S, 49 Abs. 9)

Mit den eigenen Worten gerichtet!

Unter dieser Überschrift vermittelt uns ein Bruder aus Westdeutschland in einer Veröffentlichung an die Zeugen Jehovas einen interessanten Vergleich, der des Nachdenkens wert ist:

Immer wieder greift die "Wachtturmgesellschaft" Gläubige anderer Richtungen an und wirft ihnen vor, die Wahrheit der Bibel zu mißachten und sich eine Religion nach menschlichem Gutdünken zu schaffen. So wendet sie sich beispielsweise mit folgenden Worten besonders gegen die Katholiken im WT vom 15. 1. 1957:

"Fragen sie sich je, warum die Worte der Apostel, die angeblich so gute Katholiken waren, so wenig danach klingen, da sie doch den Papst kein einziges Mal erwähnen, noch den Namen ihrer Kirche, die Kardinäle, die Dreieinigkeit, das Fegefeuer oder die Messe, die Ablässe, den Gebrauch von Bildern, heilige Tage oder die Prozessionen. Wenn du die Bibel liest, könntest du denken, daß die Apostel eine ganz andere Religion hatten. Und tatsächlich ist das der Fall! Es ist überraschend, was du alles erfährst, wenn du auf die Apostel und ihre inspirierten Schriften hörst."

An sich ist die Frage nach der Übereinstimmung von eigenem Glauben mit der Wahrheit der Schrift sehr berechtigt. Jeder Gläubige sollte seine Überzeugungen anhand der Bibel prüfen und notfalls berichtigen. Aber müßte sich die "WTG" nicht dieselben Fragen stellen? Und treffen die Vorwürfe, die die "WTG" erhebt, nicht auch gerade sie selbst? Wie, wenn man obige Worte auf die WTG etwa so anwendete:

Fragen sie sich je, warum die Worte der Apostel, die angeblich so gute "Zeugen Jehovas" waren, so wenig danach klingen, da sie doch den Präsidenten kein einziges Mal erwähnen, noch den Namen ihrer Kirche ("Jehovas Zeugen", "Neue-Welt-Gesellschaft" oder "Theokratische Organisation"), noch die "leitende Körperschaft", einen "Mitteilungs und Verbindungskanal", die "Felddienst- und Literaturquoten" oder die "Felddienstberichte und -tabellen"? Wenn Du die Bibel liest, könntest Du denken, daß die Apostel eine ganz andere Religion hatten. Und tatsächlich ist das der Fall!

Interessante Mitteilung

Rutherford fälschte Zweigdienerwahl in Deutschland

Die "Christliche Mission unter Jehovas Zeugen" in Florida, USA, die in, allen Ländern auftritt, in denen die WTG arbeitet, hat mit einer Serie von 8 offenen Briefen begonnen, unter dem Titel "Jehova leitet nicht die Wachtturmorganisation der Zeugen Jehovas".

Im ersten Brief wird informiert, wie der deutsche Zweigdiener Paul Balzereit gewählt (!) wurde. Diese Information stammt offensichtlich von Bruder Salter, dem kanadischen Zweigdiener und Rutherfords engem Mitarbeiter. Es heißt:

Brd. Rutherford berief eine Zusammenkunft von sieben Pilgerbrüdern ein und beauftragte sie, einen neuen Zweigdiener zu wählen. (Der bisherige, Brd. Koetitz, war schon 1916 gestorben.) Zwei Brüder, Balzereit und Buchholz, wurden nominiert. Das Ergebnis war, daß Balzereit gewählt wurde, was von den Brüdern als Wille Gottes anerkannt wurde. Einige Tage später jedoch traten fünf der Pilgerbrüder an Brd. Buchholz heran und sagten, daß sie alle für ihn gestimmt haben und daß es nicht zu verstehen sei, wie Balzereit mit einem Stimmenverhältnis 6 zu 1 gewählt werden konnte. Rutherford enthüllte vor Brd. Salter, wie das gekommen war. Er, Rutherford, selbst habe die Auszählung der Stimmzettel vorgenommen. Das Ergebnis war zugunsten von Brd. Buchholz gewesen. Doch weil Rutherford meinte, Balzereit wäre ein besserer Bruder, hat er ihn einfach öffentlich für gewählt erklärt, angeblich um des Werkes willen. So herrschte das ganze Jahrzehnt vor der Nazizeit ein durch Wahlfälschung berufener Zweigdiener, äußerlich im Namen Jehovas. Balzereit wurde 1936 ausgeschlossen, und Buchholz ging betrogen ins Konzentrationslager.

A 3043/67 V 18 6

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