Kommentare zu den eingescannten CV-Ausgaben
CV 210
Nach einer bereits in der vorherigen CV-Ausgabe enthaltenen Kurznotiz, beginnt mit dieser Ausgabe, die sich über weitere CV-Ausgaben erstreckende, groß angelegte Berichterstattung über das Buch des Raymond Franz "Crisis of Conscience". Der renommierte Claudius-Verlag München, legte dann an 1998 (also mehr als ein Jahr später) unter dem Titel "Der Gewissenskonflikt" eine wie es im Impressum heisst, "vom Verfasser autorisierte Übersetzung vor".
Fest steht jedenfalls. Die Ausgabe, auf welche die CV sich bezieht, ist mit jener aus dem Claudius-Verlag n i c h t identisch.
Offenbar wurde das Buch unabhängig voneinander, zweimal aus dem Englischen ins Deutsche übertragen. Die DDR-Kreise gaben denn ihrer Übersetzung, die wie gesagt eher fertig war, den Titel "Krise des Gewissens". Auch der Detail-Textvergleich ergibt eindeutig. Die DDR-Übersetzung muss man wohl von der "Qualität" her als ziemlich holprig übersetzt bezeichnen. Davon erfährt der CV-Leser zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzuviel.
Die CV schreibt in dieser Ausgabe lediglich:
"Er (Franz) veröffentlichte sie 1983 in einem Buch "Krise des Gewissens" (engl.), das inzwischen internationale Verbreitung und Reaktion gefunden hat, und nun auch im Sinne der Absicht des Autors in deutscher Sprache vorliegt."
Nochmals betont, bereits mehr als ein Jahr vor der Ausgabe des Claudius-Verlages.
Von einer "Autorisierung" dieser CV-Variante des Buches kann man wohl kaum reden. Bestenfalls von einer Duldung. Das Franz Interesse daran hatte, dass sein Buch möglichst weit verbreitet wurde (inklusive Übersetzungen) ist ja nachvollziehbar. Zu dem Zeitpunkt war die DDR zudem noch ein selbstständiger, von der Bundesrepublik Deutschlang unabhängiger Staat.
Weiter lassen sich auch diverse in der DDR vertriebene Bücher nachweisen, für die es auch Pedant in Westdeutschland gab. In der Regel enthielten die dann aber einen Hinweis dergestalt, dass sie nur zum Vertrieb innerhalb der DDR und der sozialistischen Länder bestimmt seien.
Später wurde "Krise des Gewissens" dann noch direkt von der CV vertrieben.
Einleitend findet man in der CV-Ausgabe des Franz-Buches die Angabe:
"Im Selbstverlag hergestellt. Nur zur persönlichen Verwendung".
Wer denn dieser "Selbstverlag" sei, ist schon im Buch selbst nicht mit eingedruckt. Allenfalls fügte die CV dann noch ihren Stempelabdruck mit bei. Auch ist das Impressum als sehr zweifelhaft zu bezeichnen; verwendet es doch die ISBN-Angabe der USA-Ausgabe.
Noch zweifelhafter erweist sich dann das angefügte Sachregister, indem man solche Stichworte wie "Antikommunismus, indirekt" vorfinden kann. Vergleicht man die angegebenen Seite dazu, gibt es nur einen Kommentar, "Mit der Brechstange herbeigezaubert", dieses Stichwort.
Auch die Ausgabe des Claudius-Verlages enthält ein Sachregister. Selbstredend gibt es solch anfechtbare Stichworte dort nicht.

Beispiele aus der DDR-Ausgabe des Franz-Buches.
Registrierenswert - im negativen Sinne - auch noch ein ziemlich polemischer Beitrag über das Buch einer gewissen Christine King. Ich würde dieses Buch auch kritisch sehen. Allerdings nicht auf dem Gossenniveau, dass die CV dazu präsentiert.
CV CHRISTLICHE VERANTWORTUNG
MONATSSCHRIFT DER STUDIENGRUPPE CHRISTLICHE VERANTWORTUNG
BEGRÜNDET 1959 VON WILLY MÜLLER, GD, GERA/THÜR, DDR
NR: 210 GERA JANUAR 1987
„WELTWEITE SICHERHEIT…"
WIR PRÜFEN WT 16/1986
WER SIND DIE ANDEREN SCHAFE?
HAST DU DAS GEWUSST?
DER GRUSS
10 JAHRE „BRIEF AN CHRISTEN" IN POLEN
AKTUELLES IN KÜRZE
AUS DER WELT DER ZEUGEN
RAYMOND VICTOR FRANZ
EHEMALIGES MITGLIED DER LEITENDEN KÖRPERSCHAFT BROOKLYN
BRICHT SEIN SCHWEIGEN
Liebe Brüder und Schwestern!
Fassungslosigkeit, Beunruhigung, Schock und Entsetzen, Tragik und Trauer,
Erschütterung, Zorn, Empörung und Aufbruch werden jeden aufrichtigen Zeugen
Jehovas unter der WTG erfassen, wenn er diese Enthüllungen liest. Macht Euch auf
das Schlimmste aber zugleich Befreiendste gefaßt, das Euch als Zeugen Jehovas
widerfahren kann.
Es ist hinterher nichts mehr wie zuvor.
Die Zeit ist endgültig herbeigekommen!
„KRISE-DES GEWISSENS"
CV beginnt, die Enthüllungen des ehemaligen Mitgliedes der leitenden
Körperschaft der Zeugen Jehovas und Mitglied beider Körperschaften der
Wachtturm-Gesellschaft in Brooklyn und Pittsburg, Raymond Victor Franz,
vorzustellen, Er veröffentlichte sie 1983 in einem Buch „Krise des Gewissens
(engl.), das inzwischen internationale Verbreitung und Reaktion gefunden hat,
und nun auch im Sinne der Absicht des Autors in deutscher Sprache vorliegt.
Es werden die wichtigsten, wesentlichsten und entscheidendsten Inhalte und
Aussagen des Buches zitiert und kommentiert. Diese Publizierung ist bisher
einmalig im ganzen deutschen Sprachraum.
WAS WIR IN „KRISE DES GEWISSENS"
VOR UNS HABEN
Raymond Victor Franz. geb. 1922 im Gebiet Cincinnatti/Ohio, war Mitglied der
leitenden Körperschaft (LK), des jetzt 13-köpfigen, Leitungsgremiums der
gesamten internationalen WTG-ZJ-Organisation, von 1971 bis 1980. Aus einem
ZJ-Elternhaus und ZJ der 3. Generation, nach Verlassen der Oberschule ohne Beruf
sofort in den WTG-Vollzeitdienst, gehörte er als „Gesalbter": zudem zu der
geistlichen Führungselite der Organisation. Er war als. Nachfolger des
gegenwärtigen 4. WTG-Präsidenten F. W. Franz (sein Onkel, 93 Jahre) im Gespräch.
In solcher Kompetenz ist bisher noch niemand aus der WTG herausgetreten.
Seine Gewissenskrise begann, nachdem er nach 30 Jahren treu ergebenen
WTG-Dienstes selbst in das letztentscheidende Leitungs und Machtgremium der WTG
berufen wurde, - um die zentrale Politik - er verwendet diesen Begriff - der
weltweiten Organisation mitzugestalten und mitzuverantworten. Er wurde zugleich
Mitverfasser und Mitverantwortlicher der maßgeblichen „geistigen Speise", der
WTG-Literatur.
In den geheimen LK-Sitzungen, an
denen er nun teilnimmt, begreift er nach und nach für ihn Ungeheuerliches,
Unbegreifliches und Unfaßbares.
Er erlebt in der LK selbst Unglauben an das, was nach außen als heiligste
Endzeitgrundlehren gepredigt wird, Gaukelspiele mit zentralen, ja fundamentalen
Lehren, Mißachtung und Verfälschung von Tatsachen, eine allzu oft grausame,
spitzfindige. und doppelsinnige Behandlung ergebener Zeugen und ein herz- und
verantwortungsloses Spiel mit ihrem Leben und Schicksal. Bei entscheidenden
Abstimmungen in der LK wird geschlafen. Es gibt unfähige, unehrliche, nach Gunst
gehende und oft fanatische LK-Mitglieder, die Politiken durchsetzen bzw.
unbarmherzig, bis hin zu Bestechung und Provozierung tödlicher, Verfolgungen für
die „Schafe". Jahrelang erlebt er eine grausame und unchristliche Ehe- und
Familienpolitik, an der er, wie an manchem anderen, mitschuldig wird.
Schließlich kann er aus christlichen Gewissensgründen diese LK-Politik nicht
länger mittragen und mitverantworten, ohne zum bewußten Heuchler zu werden. Über
die WTG gründlich desillusioniert, aber zunächst nicht ohne Hoffnung für sie,
wollte er ohne großes Aufsehen gehen. Eine beträchtliche Anzahl aus dem
Hauptbüro mit ihm. Statt dessen wurde sein Fall für die WTG zur größten
„Verschwörung" der Neuzeit gegen die WTG.
Nach 2 Jahren Schweigen, er wies
selbst die fragende Presse ab, entschließt er sich aufgrund ungeheuerlicher
Verleumdungen der WTG gegen ihn und andere, die auch gingen, seine Erfahrungen
niederzuschreiben. Alle Betroffenen hätten ein Recht auf Kenntnis seiner
Erfahrungen. Er empfinde es nun als eine Pflicht, seine Erkenntnisse als
Freundesdienst von lebenswichtiger Bedeutung weiterzugeben, ein christlicher
Dienst, den man ihm abverlangen könne. In seiner ehemaligen WTG-Prominenz möchte
er helfen, wo durch die WTG-Politik weitere Gewissenskrisen entstehen,
Verwirrung, Angst und Schuld.
Er fordert auf, sein Buch zu solcher Hilfe zu gebrauchen, jeweils in eigener
Verantwortung.: Er mache nun Informationen zugänglich, die zu hören andere ein
Recht haben.
Die Ausführungen von Raymond
Victor Franz sind zwingend, sich ehrlicherweise von der WTG abzuwenden. Viele
haben dies inzwischen getan, wo sie zugänglich wurden. die Beschreibung und
Enthüllungen sind wirklich ungeheuerlich. Wir sehen die Personen, die real über
die Zeugen herrschen und wie dies geschieht. Es wird offengelegt, wie etwas zu
„göttlicher Wahrheit" gemacht wird und was der innere Mechanismus der
WTG-Machtausübung ist.
Die unbedingte Politik der WTG der Einheit auf Kosten der Wahrheit wird
enthüllt, mit ihrer unvermeidlichen Unterdrückung von Gewissensfreiheit,
psychischen Grausamkeit, Zwiedenken und entsprechender Unmenschlichkeit im
Gefolge.
Und das alles um einer angeblich herbeigekommenen Endzeit willen, die überhaupt
keine biblischen bzw. christlichen Grundlage hat, sondern
Manipulationsgegenstand in der Hand einer bloßen Mehrheit in der LK ist. Das ist
in der Tat vernichtend für jeden Glauben an diese Organisation und enthüllt
einen ungeheuerlichen Mißbrauch des Glaubens. Zum Schluß wird anschaulich, daß
man neben und mit anderen Christen guten Gewissens seinen Weg als Christ
durchaus weitergehen kann.
SOLCHES WIRD NUN IN CV
VOR DEINEN AUGEN ABROLLEN!
Ein Foto von Raymond Victor Franz ist in CV164 veröffentlicht. Es ist nützlich, die Vorberichte in CV 164, 168, 169, 170, 172, 173, 174, 184, 187, 194 und 198 etwa sowie den CV-Sonderdienst vom August 1981, zu dem nachlesen, was wir nun mit den kommenden Enthüllungen von R. V. Franz vor uns haben. Schaut diesen Tatsachen ins Auge! Notwendigerweise bis zur Neige! Für den Aufrichtigen und Ehrlichen ist danach in der Tat nichts mehr wie zuvor! Sie hätten Raymond Victor Franz nicht in die LK nehmen dürfen. Seine Enthüllungen sind ihr „Menetekel"! Dir aber können sie eine Befreiung sein, für die Du Dein Leben lang dankbar bist! -
„WELTWEITE SICHERHEIT UNTER DEM
,FÜRSTEN DES FRIEDENS'?"
Gedanken zu dem 1986 erschienenen Buch der WTG
KAPITEL 1
„DAS VERLANGEN NACH WELTFRIEDEN UND INTERNATIONALER SICHERHEIT"
Seite 4
„Der Wunsch nach Frieden und Sicherheit ist bei jedem von uns vorhanden …"
Kapitelüberschrift und Einstieg sind nicht unpolitisch, wie die WTG von sich
behauptet, sondern greifen die wichtigste heutige politische Frage auf, die
Frage nach Frieden und Sicherheit, ein brisanter politischer Einstieg also.
Seite 5
„Und gemäß Schätzungen könnten 31 Länder bis zum Jahr 2000 über Kernwaffen
verfügen … Angesichts einer solchen Sachlage sollte der gesunde Menschenverstand
den Staaten eigentlich gebieten, auf der Grundlage gegenseitiger Toleranz mit
einander auszukommen".
Hier wird indirekt an ein Erleben des Jahres 2000 gewöhnt für eine weitere
Verschiebung der „Endzeit". Nach bisheriger WTG-"Endzeit" kann für die Staaten
eine solche Sachlage überhaupt nicht eintreten. Zugleich spielt die WTG hier den
Lehrmeister für Staaten und Regierungen.
Seite 6
„… eine bestimmte Zeit festgesetzt, wo er alle diejenigen beseitigen wird, die
die Sicherheit derer gefährden, die ihn anbeten möchten. Wie froh können wir
sein, daß seine Zeit dafür gekommen ist!" In den meisten Ländern der Welt ist
die Sicherheit der ZJ überhaupt nicht gefährdet, sie genießen wie jeder andere
Bürger staatlichen, gesetzlichen und politischen Schutz. Sogar im WTG-Kalender
für jede ZJ-Familie ist die Rufnummer der Polizei einzutragen. So baut die WTG
Feindbilder und Gefährdungen auf, die so überhaupt nicht bestehen und richtet
dazu ab, ihre Doktrin der Vernichtung Andersdenkender und Andersglaubender
anzunehmen.
Seite 8
„Vor der Zeugung des 1. Kindes kam es in der universellen Organisation Jehovas
erstaunlicherweise zu einer Rebellion … Es konnte zu einer Souveränität führen,
die mit Jehovas Souveränität rivalisierte".
Das ist unlogisches Geschwätz über Gott. Mit einem allmächtigen Gott kann
niemand rivalisieren. Wer allmächtig ist, kann in keiner Weise gefährdet werden.
Diese Behauptungen dienen der Begründung der noch folgenden widersinnigen
WTG-Theorie von der „großen Streitfrage".
Seite 9
„Die meisten Menschen sind' zu ihrem eigenen Schaden nicht gewillt, Gottes
Vorkehrungen anzunehmen und daran zu glauben … damit sie sich selbst in der
heutigen, höchst beklagenswerten Lage der Menschen relativen Friedens und einer
gewissen Sicherheit erfreuen können."
Für diese heutigen „Vorkehrungen Gottes" ist bekanntlich allein die WTG
zuständig als „Verwalter" usw. Die Menschheit müßte sich also weltweit für
Frieden und Sicherheit, in den politischen Hauptfragen also, der WTG
unterstellen, unterordnen, die WTG würde zu einer politischen Weltregierung
werden.
Es wäre im Gegenteil zum schlimmsten Schaden für alle Menschen, wollten sie das
tun, da die WTG andererseits die Rolle, die sich da ergeben würde, überhaupt
nicht spielen kann und will, so daß Frieden und Sicherheit zusammenbrechen
würden.
Seite 10
„Diesen Frieden und diese Sicherheit gewährt er der Gruppe seiner irdischen
Diener, seiner sichtbaren Organisation, schon heute, wodurch seine zuverlässigen
Verheißungen erfüllen. Es handelt sich um einen Frieden und eine Sicherheit, wir
uns nur in Verbindung mit sichtbaren irdischen Organisation erfreuen können."
Hier wird bestätigt, daß der zuvor allen Menschen weltweit angebotene Frieden
und Sicherheit nur in Verbindung, d. h. unter der WTG zu haben ist, mit ihr.
Damit ist das Angebot an alle Menschen ein Scheinangebot, es kann nicht
verwirklicht werden, da die WTG die ihr zufallende Rolle für weltweiten Frieden
und weltweite Sicherheit nicht übernehmen würde.
Seite 12
„Was bedeuten die Hirtendienste des vortrefflichen Hirten für sie alle? Sie
erfreuen sich dadurch des Friedens und der Sicherheit."
Das ist WTG-Trug, für die ZJ. Sie haben in ihren Reihen soviel Unfrieden und
Unsicherheit, soviel Streit und Zwietracht, daß sie ohne WTG-Rechtskomitees in
keiner Versammlung auskommen können.
Es gibt kein Vergehen oder Verbrechen, daß nicht auch WT-Zeugen begehen, sie
werden dann lediglich „ausgeschlossen".
Weitere Kapitel folgen!
EDLER GESINNT SEIN UND PRÜFEN APG
17:11
DER WACHTTURM
WIR PRÜFEN DEN WT 16/1986
STUDIENARTIKEL
„Hüte dich davor, Macht zu mißbrauchen"
NEBENARTIKEL
„Warum Machtmißbrauch ganz bestimmt enden wird"
MACHTMISSBRAUCH IN DER WTG
Tatsächlich ist die Gefahr groß, daß skrupellose Menschen, die über politische,
finanzielle, wirtschaftliche, militärische oder religiöse Macht verfügen, diese
mißbrauchen. Derartige traurige Fälle gab und gibt es in der Welt.
Doch wozu in die Ferne schweifen? Konkrete Beispiele liegen so nahe - in der
Organisation der Zeugen Jehovas.
Ihre über 100jährige Geschichte ist ein geradezu klassisches Beispiel von
Machtmißbrauch.
Seit Beginn behauptet die leitende Körperschaft der ZJ allen Ernstes, von Gott
geleitet zu sein. Diesen Standpunkt vertritt sie auch noch in der Gegenwart,
obgleich es inzwischen ungezählte Beweise gibt, die einen solchen Anspruch
widerlegen.
Da gibt es mehrere Harmagedontermine, die sich im nach hinein als falsch
erwiesen. Vorher hatte man sie aber als von Gott kommend zum Gesetz erhoben.
Zeugen, die widersprachen oder zweifelten, wurden aus der Gemeinschaft
ausgeschlossen.
War dies etwa kein Machtmißbrauch?
Sogar eindeutige biblische Lehren bewußt falsch interpretiert.
Noch heute sträuben sich einem die
Haare, wenn man sich daran erinnert, wie die WTG Römer, Kapitel 13, für ihre
Zwecke jahrzehntelang mißbrauchte. Neben Gott und Christus wollten sich nämlich
die damaligen Aufseher gern als die „obrigkeitlichen Gewalten" sehen. Die
irdischen Regierungen wurden als „teuflisch" verdammt.
Jährlich werden mehr als 30 000 Personen aus der Gemeinschaft der Zeugen
ausgeschlossen. Nach der Lehre der WTG entspricht dies einem Abschneiden vom
ewigen Leben. Der Betroffene ist somit zum zweiten - dem ewigen Tod - verdammt.
Das Urteil über ihn sprechen Älteste, nicht selten selber einen unbiblischen
Lebenswandel treiben (siehe u. a. auch S.14 bis S.16).
Ist dies kein Machtmißbrauch?
FÄLLT DIE JAHRESZAHL 1914?
„Biblische Prophezeiungen, die sich heute erfüllen, lassen erkennen, daß wir in
den letzten Tagen dieser bösen Welt, d. h. dieses Systems der Dinge, leben. Die
gegenwärtige Generation sieht, wie sich die große Prophezeiung Jesu über seine
Gegenwart und den Abschluß des Systems der Dinge erfüllt: Kriege, Erdbeben,
Hungersnöte, Seuchen, zunehmende Gesetzlosigkeit und das Predigen der guten
Botschaft von Gottes Königreich (Matthäus 24:1-35; Lukas 21:10,11). Das
kennzeichnet unsere Zeit als die letzten Tage dieser bösen Welt." (Seite 6 und
7)
Der aufmerksame Leser wird stutzig:
„Die gegenwärtige Generation sieht,…"
Was bedeutet solch eine
Formulierung?
Sollte nicht die 1914-Generation „den Abschluß des Systems der Dinge" erleben?
Nun ist die „gegenwärtige Generation" zweifellos eine andere als die
1914-Generation, die am vergehen ist. Während das Alter der einen 80 oder 85
Jahre beträgt, sind die anderen 30, 40 oder 50 Jahre alt. Man bemerkt also einen
deutlichen Generationswechsel.
Die Jahreszahl 1914 scheint ihre, von der WTG suggerierte, Bedeutung zu
verlieren.
WIE GEHT ES WEITER?
Schon im Wachtturm vom 15.9.74, S. 531, stellte man fest:
„Die Generation, die… 1914 gesehen hat, ist nun bereits sehr alt und nahe daran
'zu vergehen'. Daher muß die Zeit … sehr nahe herbeigekommen sein."
Zehn Jahre vergingen und von Harmagedon keine Spur.
Im Wachtturm Nr. 16/84, S. 3, argumentiert man noch ähnlich:
„Wie du zweifellos beobachten kannst, wird nur eine kleine Minderheit über 80
Jahre alt."
Nun brennt der WTG die Zeit unter den Nägeln. Noch immer gibt es keine Anzeichen
für ein Harmagedon.
Es bleiben ihr noch, drei. mögliche Varianten für die anstehende Erklärung:
1. Sie setzt das Alter derjenigen, die das 1914 bewußt miterlebt haben, auf
Minimum herab. Der dadurch gewonnene Spielraum ist aber minimal.
2. Sie bastelt an der Definition für eine Generationslänge herum (siehe Erwachet
Nr.. 20/84, S. 5).
3. Die Jahreszahl 1914 wird durch eine andere ausgetauscht. Anbieten würde sich
beispielsweise das Jahr 1935.
Für welche der beiden letztgenannten Möglichkeiten sich die WTG entscheidet,
bleibt abzuwarten. Ihre derzeitige Ratlosigkeit erkennt man deutlich an Zitat
aus dem WT. Nr. 13/86, S. 19:
„Das gegenwärtige System der Dinge befindet sich, von dem entscheidenden Jahr
1914 an gerechnet, nun in seinem 73. Jahr. Satans Welt besteht schon länger als
viele erwartet haben. Es sind bereits einige treue Christen gestorben, die
erwarteten, noch zu ihren Lebzeiten Harmagedon und den Anfang des neuen Systems
der Dinge sehen." (S. 19)
-Gerd R...-
WER SIND DIE ANDEREN SCHAFE?
Jehovas Zeugen behaupten, daß „die anderen Schafe nach den Worten Jesu, Menschen
sein sollen, die „eine irdische Hoffnung haben." Ist diese Behauptung richtig?
Wir fürchten, daß es sich in diesem Falle, wie in vielen anderen Fällen bei
Jehovas Zeugen, um bloßes Wunschdenken handelt, das in krassem Widerspruch steht
zur Lehre Jesu Christi und der Apostel. Warum? Weil der Schrifttext, den sie für
ihre Behauptung heranziehen, überhaupt nichts aussagt über irgendeine Hoffnung.
Wir finden diesen Schrifttext aufgezeichnet im Johannes-Evangelium, Kapitel 10.
Es sind insbesonders die Verse 14-16. Dort heißt es: „Ich bin der gute Hirte und
ich kenne die meinen und die meinen kennen mich, gleichwie der Vater mich kennt
und ich den Vater; und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch
andere Schafe, die nicht aus dem gleichen Hofe sind; auch diese muß ich bringen
von außerhalb und sie werden meine Stimme hören und es wird eine Herde sein und
ein Hirte." Es bedarf offensichtlich einer groben Entstellung der Worte Jesu, um
daraus eine Hoffnung zu entnehmen. Wenn in dieser Aussage Jesu von etwas die
Rede ist, dann nur davon, daß es zwei Arten von Schafen gibt, „die einen und die
anderen Schafe" und daß Jesus in seiner Eigenschaft als „der gute Hirte" für
beide sein Leben niederlegt und sie am
Ende zu einer Herde vereint, unter einem Hirten. Das ist alles; mehr kann man
daraus bei. bestem Willen nicht ersehen.
Ehe wir uns nun der Beantwortung der Frage widmen, wer die anderen Schafe sind, bedarf es zunächst einer kurzen Erläuterung über das Wesen der Schafe und ihre sinnbildliche Bedeutung. Wie allseits bekannt, sind Schafe ausgesprochene Herdentiere und bedürfen somit der Führung, der Fürsorge und Obhut eines Hirten. Ihre Herden befinden sich größtenteils unter freiem Himmel. Tagsüber weiden sie „auf saftiger Trift und fetten Auen", um ein Wort aus den Psalmen zu gebrauchen und des Nachts finden sie Zuflucht und Schutz in sicheren Hürden und Umzäunungen, auch Hof genannt. Ein schönes Beispiel dafür liefern uns jene Hirten, die mit ihren Herden des Nachts auf dem Felde waren, als ihnen eine heilige Engelschar erschien und ihnen die Geburt des Erlösers verkündigte. (Lukas 2:8 - 11) Überdies wurden Schafe, sofern sie ohne Fehl und Tadel waren, sehr früh als Opfertiere verwendet und waren deshalb geeignetes Vorbild auf Jesus Christus der als das „Lamm Gottes" geschlachtet wurde. Im übertragenen Sinne gelten Schafe von jeher als Abbild der Sanftmut Arglosigkeit und da sie von Natur aus wehrlos sind, bedürfen sie folglich der Hilfe durch treue Hirten. Von Jesus wurde daher auch gesagt, daß er „sanftmütig und von Herzen demütig". (Matthäus 11:29)
Im frühen Altertum vergleicht somit JHVH Gott sein Volk als eine Herde von Schafen und er ist ihr Hirte. Wer war dieses Volk? Um darauf antworten zu können, müssen wir uns ebenfalls in dieses frühe Altertum zurückversetzen und jene befragen, die Zeitgenossen davon waren, nämlich die Propheten. Einer davon war Micha. Von ihm lesen wir in seinem Buche, in Kapitel 2:12:
„Sammeln werde ich dich Jakob, ja ganz sammeln werde ich den Überrest Israels. Ich werde ihn zusammenbringen wie die Schafe von Bozra, wie eine Herde inmitten ihrer Trift." Eine andere Aufzeichnung darüber ist enthalten in dem Buche des Propheten Hesekiel, in Kapitel 34. Das ganze Kapitel ist den Schafen gewidmet, besonders jenen Schafen, die zerstreut waren auf den Bergen Israel und die keinen Hirten hatten.
Zu guter Letzt faßt der Prophet das Bild, das er von den Schafen gezeichnet hatte, zusammen in den einen, bemerkenswerten Satz: „Und sie werden wissen, daß ich JHVH bin, ihr Gott und sie, das Haus Israel, sind mein Volk und die Herde meiner Weide." Aus den beiden Büchern der Propheten geht somit unstreitig hervor, wer Gottes Volk im frühen Altertum war, nämlich Israel. Außerdem gibt es noch eine Anzahl von Begleittexten im Alten Testament, die Israel als Gottes Volk in Verbindung bringen mit einer großen Schafherde oder Herde seiner Weide. Eine Stelle ist aus 4. Mose 27:17. Dort ist davon die Rede, daß „die Gemeinde JHVHs nicht sei, wie Schafe ohne Hirten" Eine andere lautet „Denn er ist unser Gott und wir sind das Volk seiner Weide und die Herde in seiner Hand." (Psalm 95:7)
Es wäre sicherlich des Guten
zuviel, wollte man alle ,Texte zitieren, die davon sprechen. Das wenige sollte
genügen. überdies ,darf man Bibelkennern unterstellen, daß ihnen in groben Zügen
das meiste bekannt ist.
Da Jesus sich bei seiner Exkursion in die Landschaft der Schafe stets auf die
Schriften des Alten Testamentes berief, auf Mose, die Psalmen und Propheten, ist
somit klar, wen er meinte im Johannes-Evangelium, Kapitel 10. Doch niemand
anders als Israel. Sie sind die einen Schafe, die ersteren, die aus seinem Hofe
sind und für die, er sein Leben niederlegte, „die verlorenen Schafe des Hauses
Israel, die zerstreut waren und wie solche, die keinen Hirten hatten." Sie
suchte er auf und selbst seinen Aposteln und :Jüngern gebot er, nach ihnen zu
fahnden. (Matthäus 9:36; Matthäus 10:6) ,
Jeder kennt daher das Bild vom
guten Hirten, der in seinen Armen ein verirrtes Schaf hält, das verloren war und
das sich nunmehr seiner Obhut und Fürsorge erfreut. (Lukas 15:4-7)
Recht und schön, wird man sagen! Wer aber sind die anderen Schafe, die nicht aus
dem gleichen Hofe sind, sondern von außerhalb kommen und am Ende mit den
ersteren, den verlorenen Schafen des Hauses Israel zusammen eine Herde bilden
werden unter einem Hirten?
Kurz gesagt, es sind die Nationen oder Heidenvölker? Sie sind es, die sich
außerhalb des Hofes befinden, außerhalb der mosaischen Gesetzesvorkehrung, die
JHVH Gott ursprünglich für sein Volk Israel, schuf. In seinem bekannten
Gleichnis vom Völkergericht in Matthäus, Kapitel 25, vergleicht Jesus die
Nationen oder Heidenvölker ebenfalls mit Schafen, die von den Böcken geschieden
werden. In diesem Zusammenhang muß beachtet werden, daß sich eine grundsätzliche
Wertung durch die ganze Bibel zieht, gleichsam wie ein roter Faden. Diese
Wertung lautet auf einen simplen Nenner gebracht: Israel und die Nationen oder
:Juden und Heiden. Sie kehrt immer wieder nicht nur in den alten Schriften der
Propheten, sondern genauso bei Jesus und den Aposteln. Vergleichsweise waren
Paulus und Barnabas dazu beordert, das Evangelium notwendigerweise zuerst den
Juden zu verkündigen, weil diese; aber nicht bereit und willens waren, dieses
anzunehmen, also wandten sie sich daraufhin den Heiden zu. Ähnliches wird
berichtet vom Apostelkonzil in Jerusalem. Petrus, Barnabas, Paulus und :Jakobus
kamen nacheinander zu Gehör. und erklärten, daß nunmehr kein Unterschied mehr
besteht zwischen :Juden und Heiden und daß Gott das :Joch der
Gesetzesknechtschaft hinweggetan hat, jene Mosaische Gesetzesvorkehrung, die
Juden und Heiden voneinander getrennt hatte und sie nunmehr eins wären im
Glauben an Jesus Christus. Auf diese Weise hat Gott aus ihnen ein Volk
herausgenommen für seinen Namen. (Apg. 13:46-48; Apg. 15:6-17)
Vor allem aber zeigt uns der Apostel Paulus in seinem Brief an die Christenversammlung in Ephesus sein hervorragendes Verständnis von diesen Dingen. Es ist das zweite Kapitel, vornehmlich die Verse 11 bis 22. Und weil der Apostel Paulus gerade auch bei der Abfassung dieses Kapitels unter göttlicher Inspiration stand, im Gegensatz zu unserem menschlichen Unvermögen, sollten wir uns kluger Weise von seinem geistgewirkten Verständnis reiten lassen und nicht versuchen in eigenmächtiger und selbstherrlicher Weise deren herum zu deuteln und Behauptungen aufstellen. die zu ihm. zu .Jesus und den übrigen Aposteln in Widerspruch stehen.
Was zeigt uns der Apostel in diesem besonderen Kapitel? Zusammengefaßt zeigt er uns, daß die Heidenvölker ursprünglich ohne Gott waren. das heißt ohne JHVH. dem Gott Israels, indem sie fremden Göttern anhingen., die in Wirklichkeit nicht Gott waren und heute noch nicht Gott sind. Sie waren zwar in dieser Welt. aber außerhalb der Mosaischen Gesetzesvorkehrung. die JHVH mit seinem Volke schloß. Daher waren sie auch Fremdlinge im Hinblick auf die Bündnisse und Verheißungen der Propheten. Diese gingen. sie nichts an. Durch Jesus Christus aber und sein einmal vergossenes Blut kamen nun auch sie mit dem Gott Israel in Berührung und wurden Teilhaber der Bündnisse und Verheißungen der Propheten. Wie denn? Indem Jesus Christus die Zwischenwand der Umzäunung oder die Trennwand des Hofes abbrach und hinweg tat, nämlich diese Mosaische Gesetzesvorkehrung, die beide voneinander trennte und auf diese Weise oder unter diesen Umständen vereinigte er beide, Juden und Heiden, gleichsam zu einer Herde, in einer Hürde, unter einen Hirten. Die Hürde. in der sie sich seither befinden, ist nichts anderes als „sein Leib". Es ist der Leib Christi: oder wie die Lateiner sagen, der corpus christianum. und sie alle sind Glieder davon. Das Kreuz Christi. sein Tod hat beide miteinander versöhnt und durch einen Geist haben beide Zutritt zum Vater. Dadurch, daß beide darüber hinaus zu einem „neuen Menschen" geschaffen wurden. ist von Gott aus der Unterschied zwischen Juden und Heiden aufgehoben. (Galater 3:28) Mitaufgebaut auf der Grundlage Jesu. der Apostel und Propheten. bilden sie zusammen einen Hlg. Tempel im Herrn.
Aus dem gleichen Grunde konnte
Paulus den Christen in Korinth zurufen: „Denn in einem Geiste sind wir alle in
einem Leibe hinein getauft worden. es seien Juden oder Heiden, Sklaven oder
Freie und sind alle mit einem Geiste getränkt."
(1. Korinther 12:13)
Der Leib Christi ist die
Christenversammlung oder Gemeinde Jesu und ihre Hoffnung ist keine irdische.
sondern eine himmlische! Daran kommen auch Jehovas Zeugen nicht vorbei. (Epheser
4:4; Kolosser 1:5) Die Frage ist nur. ob sie in der Lage sind. dem Zeugnis Jesu
und der Apostel zu folgen, oder ob sie es vorziehen, weiterhin an ihrer
törichten Behauptung festzuhalten, was einer Verdrehung und Verfälschung von
Gottes Wort gleichkäme.
(2. Korinther 2:17)
Es wäre erfreulich, wenn wir mit
ihnen einstimmen könnten in die Worte Petri:
„Denn ihr ginget in die Irre wie Schafe, aber jetzt seid ihr zurückgekehrt zu
dem Hirten und Aufseher eurer Seelen." Oder wie sich der Schreiber des
Hebräerbriefes äußert: „Der Gott des Friedens aber, der Jesus wiederbrachte aus
den Toten, der große Hirte der Schafe. in dem Bunde des ewigen Blutes, vollende
euch in jedem guten Werke, um seinen Willen zu tun. durch Jesus Christus.
welchem Herrlichkeit sei. von. Ewigkeit zu Ewigkeit."
(2. Petr. 2:25; Hebräer 13:20)
-:J.G.-
HAST DU DASS GEWUSST?
CV-DOKUMENTATION
ÜBER DIE WTG-ZEUGEN IN DER NAZIZEIT
Da hat Dr. Christine E. King in England in ihrer Dissertation über die
WTG-Zeugen in der Nazizeit geschrieben. Der Titel ihres Buches: „Der Nazistaat
und die neuen Religionen. Fünf Fallstudien über Nichtanpassung" (engl.)
Natürlich wertete die WTG das aus. Sie wählte aus, was sie für nützlich hielt.
Nun, das ist ihr gutes Recht. Die WTG zitiert da Dr. King wie folgt:
„Die Zeugen hielten an theologischen Grundsätzen fest, sie blieben 'neutral', sie waren ehrlich und völlig vertrauenswürdig, und aufgrund dessen wurden sie ironischerweise oft als Bedienstete der SS angestellt. Ein SS-Offizier bemerkte, daß man nur einen Zeugen Jehovas mit einem Rasiermesser an einen SS-Führer heranlassen könne, ohne befürchten zu müssen, der Zeuge würde ihm die Kehle durchschneiden". (WT 1. Oktober 1984, Seite 8)
Jeder weiß, daß die WTG-Zeugen nicht nur ehrlich sind. Man denke nur an die vielen Notlügen in jener Zeit. Oder an die „theokratische Kriegslist" für die WTG. Damit ist auch eine „völlige Vertrauenswürdigkeit" haltlos, die doch immer nur zum Teil stimmt. Die Frage ist doch immer, für wen. Für die SS ist das mehr als makaber. Wohl kaum ein anziehendes Aushängeschild. Und neutral? Das hat politisch nie gestimmt. Genau besehen veranlaßt der WT immer Stellungnahme für oder gegen. Das Tollste ist, daß die WTG ihren ZJ hier bescheinigt, daß sie einen SS-Verbrecher nicht die Kehle durchschneiden würden, es könnten. Ist das so zu verstehen, sie ihn weiter quälen, foltern und morden lassen würden? Was für ein Ruhm ist für die SS echt vertrauenswürdig zu Muß man da nicht die Frage einer Mitverantwortung für das Weiterexistieren der SS-KZ-Banditenherrschaft stellen? In was für moralische Probleme wird .man durch die WTG gestellt?
Sie hat mit der Feststellung,
„Gott ließ Satan sozusagen wie einen Verbrecher gewähren" (WT 1.1.78, S. 12) gar
Gott zu einem Oberverbrecher erklärt.
Besser wäre, die ZJ nicht mit einem Lob eines SS-Offiziers derartig zu
„schmücken". Die WTG macht sich in übelster Weise sogar über Gott her.
Da kann man sich nur abwenden. -
CVN
DER GRUSS …
„Guten Tag …„ Doch denen der Gruß galt, reagieren nicht. Stur, mit gesenktem
Blick, als wenn sie Kummer hätten, gehen sie weiter.
„Was ist denn mit denen los" äußert sich mein Begleiter, mein Nachbar, „warum
grüßen die plötzlich nicht zurück? Ihr ward doch immer so gute Freunde und oft
zusammen und jetzt grüßen sie euch nicht mehr? Habt ihr euch verkracht?
Eigentlich wundert sich auch schon meine Frau darüber, daß euch eure vielen
Bekannten nicht mehr besuchen. Uns ist das schon lange aufgefallen."
Peinlich für mich, hier meinem
Wohnungsnachbarn eine wahrheitsgetreue Erklärung zu geben.
„Ach", sagte ich, „die Jahre sind vergangen, die Kinder groß geworden und haben
selbst schon Kinder und man selbst ist alt geworden und hat so mit den Enkeln
seine Beschäftigung; da vergißt man so langsam alte Bekanntschaften. Auch jetzt
geht man selbst nicht mehr so oft. aus dem Haus, wen sollte es daher wundern,
wenn man plötzlich übersehen wird. Sicher haben sie mich nicht wahrgenommen und
meinen Gruß nicht gehört."
Das war allerdings nur die halbe Wahrheit,. Ich konnte doch meinem Wohnungsnachbarn, einem Weltmenschen, der viel von Höflichkeit und Grußzeremonien hält, nicht sagen, daß ich ausgeschlossen worden bin und keiner von uns Zeugen. Jehovas mich mehr grüßen darf; bei Strafe seines eigenen Ausschlusses. Er hätte so etwas nie verstanden und uns glatt für verrückt erklärt,. Ich wechselte schnell das Gesprächsthema. Ein paar Tage später, spät abends:
„Papa, schon wieder mußte ich mir
eine Predigt unseres Altesten wegen dir anhören. Sag mal, kannst du es nicht
begreifen, daß du keinen von uns mehr grüßen sollst? Auch Kristine findet es
sehr taktlos deinerseits, sie immer wieder zu grüßen, obwohl du als ehemaliger
Bruder doch, wissen müßtest, daß dich keiner mehr grüßen darf; also hast auch du
niemanden zu grüßen! Man weicht dir schon auf der Straße aus, wenn man dich von
weitem sieht, aber manchmal tauchst du so plötzlich auf, daß es zu spät ist und
dann grüßt du noch so laut und deutlich, als wenn du provozieren wolltest. Laß
das doch bitte in Zukunft sein, du erreichst doch sowieso damit nichts."
Was soll man dazu sagen?!
„Aber Kind", sage ich, „versteh doch, daß ich nicht anders kann und darf, wenn ich mir selbst und meinem Glauben treu sein will. Lehrte nicht sogar Jesus - und wir alle wissen es -, daß wir auch die grüßen sollen, die uns nicht grüßen? Denn was hätten wir sonst schon besonderes. getan, wenn wir nur immer Gleiches mit Gleichem vergelten? Du weißt ja, daß man mich ausgeschlossen hat, weil ich weiterhin Kontakt mit Ausgeschlossenen pflegte und ihn sogar suchte, wenn ich wußte, daß sie zu Unrecht ausgeschlossen wurden. Auch ich bin ja unrechtmäßig ausgeschlossen worden und habe es selbst bis heute nicht anerkannt. Du siehst ja, daß ich immer noch gerne und gründlich den Wachtturm' und auch alle anderen Schriften der Gesellschaft studiere, aber ich habe darin noch kein einziges Mal gelesen, daß ein Ausgeschlossener nicht mehr seine ehemaligen Brüder grüßen darf. Doch für mich sind sie immer noch meine Brüder und ich fühle mich ihnen gegenüber nach wie vor ganz besonders verpflichtet."
„Aber wir müssen doch so handeln,
wie wir im Wachtturm studieren, sonst wären wir doch keine Zeugen Jehovas. Und
es wäre auch keine Einheit unter uns!"
„Ganz richtig, meine Tochter, aber den Wachtturm müssen wir im Sinne der Bibel
verstehen, Doch viele machen den Fehler und verstehen umgekehrt, und zwar die
Bibel im Sinne des Wachtturms und das ist fälsch. Die Bibel steht über dem
Wachtturm und nicht der Wachtturm oder andere Schriften der Gesellschaft über
der Bibel. Und weil ich diesen Standpunkt in der Versammlung, besonders
gegenüber den Ältesten in letzter Zeit konsequent vertrat, begann man mich zu
hassen bis man mich schließlich unrechtmäßig ausschloß, damit keiner mehr mit
mir Kontakt hat. Aber das bedeutet nicht, daß auf mich zutrifft, was der Apostel
;Johannes in seinem ersten Brief an Christen des ersten ;Jahrhunderts schrieb,
daß sie niemandes Gruß erwidern sollten, wenn jemand in ihr Haus kommen wollte
und nicht die wahre Lehre des Christentums vertrat, sondern Abfall vom wahren
Glauben verbreiten wollte und zu schlechten Werken beeinflußte. Ich lehre doch
weiterhin, daß wir uns treu zum Worte Gottes halten sollten."
„Ja Papa, das hast du stets getan; manchmal sogar mit Strenge, so daß es uns oft schwerfiel, sich immer als Kinder von Zeugen Jehovas zu behaupten. Heute, wo alles schon so in Fleisch und Blut übergegangen ist, ist es aber auch nicht leichter geworden. Tragen da nicht andere - ich meine die, die uns lehren und wir ihnen gehorchen - für uns die Verantwortung?"
„Ja Kind, die tragen sie - für
sich und für uns. Aber auch wir müssen unsere Verantwortung selbst tragen, wenn
wir vollwertige bzw. vollkommene, wie der Wachtturm so schön sagt, Menschen sein
wollen. Niemand nimmt sie uns ab. Also versuche erst gar nicht, eigene
Verantwortung auf andere abzuwälzen. Gott ist ein gerechter Richter ohne Ansehen
der Person. Vielleicht wird noch mal im Wachtturm stehen, wie sich
Ausgeschlossene im Grußfall zu verhalten haben, dann wird es vielleicht mein
Gewissen beeinflussen, aber augenblicklich werde ich immer noch so handeln wie
ich von Kind an, als ich noch kein Zeuge Jehovas war, gelehrt wurde. Ich werde
stets freundlich jeden grüßen.
Tue stets das gleiche, mein Kind. Es ist nichts Böses, einen Menschen freundlich
zu grüßen. Gute Nacht."
-J. M. -
10 JAHRE „BRIEF AN CHRISTEN" IN
POLEN
List do Chrzescijan, Letter to Christians, BRIEF AN CHRISTEN, eine
herausfordernde Flugschrift insbesondere für WT-Zeugen, erscheint nun im 10.
Jahr. Der Herausgeber J. Weresky, Box 288, PL 20-950 Lublin 1, schreibt über den
Sinn und Zweck:
BRIEF AN CHRISTEN, religiös-soziologische Forschungen, verfasse ich in dieser
Form seit dem 1.9.1977. Dieses Rohmaterial, Dokumente, Berichte, Beschreibungen
von Ereignissen, Briefe usw. sammelnd,. bewahre und rette ich es auf diese Weise
mit Ablauf der Zeit vor Vergessenheit, als Material für weitere Erforschung der
Erlösungprobleme der Endjahre des XX. Jahrhunderts. BRIEF erlöst nicht, er ist
überkonfessionell, unabhängig, er ist meine Privatinitiative, um das
Vergängliche zu bannen für künftige Erforschung, und er sammelt Material aus dem
internationalen Bereich zum Thema. BRIEF wirbt zu keiner Glaubensgemeinschaft.
Er informiert über verschiedene Erlösungsmöglichkeiten, über den aktuellen
Erlösungsmarkt, über Tendenzen auf diesem Gebiet. Auf der Basis der Gleichheit,
Überkonfessionalität und vollen Toleranz arbeitet der BRIEF mit allen, die
bereit sind, das zu respektieren, die frei sind von Fanatismus, Sektiererei und
Intoleranz, die in der Bibel nicht die toten Buchstaben, sondern den Sinn sehen.
Der Buchstabe tötet. Zuerst brennen Bücher und Schriften, dann auch Menschen.
Aus der Geschichte muß man lernen, jede Probe der Verdummung unter dem Mantel
der „Wahrheit" abzulehnen und gesund zu denken. Gebrauche deine Vernunft mutig,
spare damit nicht, sie ist keine Batterie und erschöpft sich nicht!
Der BRIEF informiert in der
Hauptsache über Kehrseite oder negative Seite der WT- Religion, ihre
Auswirkungen und bitteren Folgen, zumeist anhand von Originalzusendungen. Es
offenbart sich eine vielfach erschreckende Welt hinter der Fassade des von der
WTG aufgezogenen „geistigen Paradieses". Der BRIEF bildet oft gleichsam einen
Aufschrei darüber, wie die WTG in Naivität führt, den Verstand ausschaltet und
„die Herzen der Arglosen täuscht" Rö. 16:18. Dieses „Rohmaterial" gehört
unverzichtbar zur Wahrheit über die Wachtturm-Religion und ihre
Menschenbeeinflussung. Flugschriften waren einst auch ein Hauptmittel der
Reformation.
-CVN-
AKTUELLES IN KÜRZE
ZU DEN BUNTEN BILDERN IN DEN WTG-SCHRIFTEN
„Die viele Schminke störte mich nicht, ich war ein Kind und sah Buntes", sagte
jemand im Rückblick auf sein kindliches Verhalten und Urteilen. Es war eine
Gruppe von Vorstadt-Schaustellern gewesen, ordentlich bunt und farbig
aufgetragen.
Wie leicht ist das kindliche Gemüt doch durch bunte Farben zu faszinieren. Daß
das nur gewollter schöner Schein ist, ist die spätere Sache des Verstandes.
Automatisch kamen mir hierzu die neuerlichen knalligen bunten Bilder in dar WTG-Literatur in den Sinn. Natürlicherweise sieht kaum jemand so aus, selbst die Natur ist hier zusätzlich „geschminkt". Wenn das nicht dazu beitragen sollte, nach den falschen „Endzeiten" von 1799, 1874, 1914, 1925,1945 und 1975 die nächsten „Generationen" bis zum 3. Jahrtausend zu „jagen und zu fischen" und im Gemüt zu faszinieren, dann wäre das nicht nur harmlos, sondern auch sehr hübsch. Hier aber werden arglose Gemüter, die die haltlose „endzeitliche" WTG-Vergangenheit nicht kennen, wie Kinder gehalten und behandelt, fasziniert, auf daß sie nicht ihren Verstand gebrauchen, was dieses „endzeitliche" WTG- Schauspiel seit 1799 betrifft.
WICHTIGE VERÖFFENTLICHUNGEN ÜBER
DIE WTG
„ZUSAMMENKUNFT DES RECHTSKOMITEES" von Rick und Laverne Townsand, 27 Jahre in
der WT-Organisation. Vor das Rechtskomitee geladen unter der Anklage der
Ketzerei gegen die Organisation. Es ist den Ältesten verboten,
Rechtskomitee-Sitzungen aufzuzeichnen.
„JEHOVAS ZEUGEN UND
GEISTESKRANKHEIT"
von Dr. Jerry Bergman: Eine faszinierende Ansprache über psychologische Aspekte,
ein ZJ zu sein. Historische Fälle, Gehirnwäschetechniken, rigorose
Gesetzlichkeit. Warum ZJ oft unglücklich, voll Zweifel, unter Depression sind.
„WAS GESCHAH IM BETHEL IM FRÜHJAHR 1980?" Randall Wetters und Robert über die Ereignisse, die zum Ausbruch von Spitzenschreibern und .andren aus dem Bethel führten.
„CHRIS UND NORMA SANCHEZ
FRÜHERER ÜBERSETZER DES WACHTTURM"
Bewegendes Zeugnis über ihren Ausschluß aus dem Bethel nach vielen Jahren des
Dienstes in der Übersetzungsabteilung, weil sie ihre Entdeckungen sprachen.
„WIE DEN ZEUGEN JEHOVAS ZEUGNIS
GEBEN?"
von Randall Watters. Ansprache auf der Deo-Kult-Konferenz in Carmen 1982 zum
Verständnis der Mentalität der ZJ, und wie man ihnen wirksam begegnet.
„SIND JEHOVAS ZEUGEN WIRKLICH
GOTTES PROPHET?"
von Gordon Brydon, Aufzeichnung eines WT-Kongresses, daß 1975 das Ende der Welt
sein würde.
„WACHTTURM-KONGRESS-ANSPRACHE ÜBER
1975"
von Mr. Sunocko von der WTG. Aufbau großer Erwartungen und Ausschaltung aller
Zweifel an 1975.
„LIES NICHT DEINE BIBEL!"
Traktat in Englisch und Spanisch. Wie die WTG ihren WT über die Bibel stellt.
„SO SPRICHT DIE LEITENDE KÖRPERSCHAFT von Randall Wetters. Dokumentation über falsche Prophetie und 1975.
„WER IST DER TREUE UND VERSTÄNDIGE
SKLAVE?"
von Duane Magnani. Eine Studie über die Autorität über Jehovas Zeugen.
„AUGEN DES VERSTÄNDNISSES"
Dokumentation über falsche Prophezeiungen und viele kleinere unerfüllte
Prophetien, die die ZJ allgemein nicht kennen.
„VISION DER HERRLICHKEIT"
von Barbara Grizzuti Harrison. Was heißt es, unter den ZJ aufzuwachsen? Hat ein
Jugendlicher einen doppelten Lebensstil? Ein außergewöhnlicher Bericht über den
Weg vom Mädchen zur Frau.
„KÖNNTE JESUS 'EIN GOTT' SEIN?"
von Lori MacGregor. Gibt es wirklich einen großen und kleinen Gott?
-CVN-
AUS DER WELT DER ZEUGEN
WTG-"ÄLTESTEN"-SYSTEM
VERHÄNGNISVOLL
Orte und Personen sollen hier keine Rolle Wollen wir die Betroffenen doch
schützen, damit sie vielleicht zur Umkehr kommen. - Da ist also an einem
bestimmten Ort eine WT-ZJ-Gruppe mit Umgebung. Laut WTG ein „geistiges
Paradies". Es gäbe keinen Grund, über die Kehrseite dessen zu berichten, wenn
die WTG da nicht völlig schriftwidrig ein „geistiges Paradies" behaupten würde,
um Arglose zu täuschen. Denn das kann es jetzt nicht geben. Es hat schon viel
geholfen, die jeweils Verantwortlichen einmal in den Spiegel sehen zu lassen,
eben um die Kehrseite zu sehen. So mäßigte sich mancher, familiärer Frieden zog
wieder ein und es gab auch ein Nachdenken. Es soll hier nicht verurteilt werden.
Denn: „Wer von euch ist ohne Sünde?" fragte. Jesus selbst seine Jünger aus sehr
bekanntem Anlaß.
Da wird nun mitgeteilt, daß man sich offen und ehrlich nicht mehr äußern kann. Ein einzelner Kritiker werde wie ein Halm zerknickt. So müssen sich die unterdrückenden „Ältesten" eben gefallen lassen, daß sich ein „getretener Wurm" anders „krümmt". Folglich rechnet man auf, daß der „Älteste" selbst „dienstuntauglich" sei, da seine Tochter ein uneheliches Kind habe, wo man nicht wisse, wer von zweien der Vater ist. Und man zitiert gewisse Bibelverse. Auch rechnet man nach, wann jener „Älteste" selbst einst „angefangen" habe und kommt auf die Zeit vor der Eheschließung. WT-gemäß fallen so Worte wie „Hurerei" und „Todsünde" innerhalb der Organisation, und man zweifelt am „Paradies". Auch politisch werde Druck ausgeübt. So habe ein WT-höriger „Ältester" die Wahlbeteiligung verurteilt und von der Mutter der Betreffenden „gefordert", sich von ihr zu trennen, wenn sie nicht auch mit WTG-Sanktionen belegt werden will.
So herrscht im „Paradies" unter
der WTG fast überall ein bitterer, verbitterter, rechthaberischer und
aufrechnender Kleinkrieg, wobei man allzuoft nur die „Kleinen henkt", die
„Großen" und ihre Schützlinge aber „laufen läßt". Was aber jene Tochter
betrifft, so sollte man bedenken, wie sehr schwer es ist, zu den WTG-Bedingungen
einen Mann zu finden. So sind z. B. Kongresse auch heimliche Heiratsmärkte, um
dieser Misere zu begegnen. Von „Paradies" kann wirklich keine Rede sein.
Barmherzigkeit wäre nötiger. Es ist ebenfalls WT-Geist, einem Kind die
Ehrbarkeit der Mutter zu zerstören. Wissen sie nicht, daß selbst Ehebruch
verzeihbar ist? Andererseits hat jener „Älteste" in seiner „theokratischen"
WTG-Vollmacht wohl vergessen, daß einer, der selbst im Glashaus sitzt, nicht
andere mit Steinen bewerfen sollte. Paradies bedeutet Vollkommenheit. Auch
geistig nicht minder. Das ist für Unvollkommene jedoch absolute Illusion. Solche
Ansprüche müssen daher zu unbarmherzigen Fanatismus führen. Das „paradiesische"
WTG-"Ältesten"-System ist daher eher ein Verhängnis. Zudem werden hier rein
sachlich juristisch und psychologisch Personen mit „Rechtsvollmachten" über
Leben und Tod, ja ewigen Tod versehen, die vergleichsweise nicht einmal eine
Schöffen- geschweige denn Richterqualifikation haben. Die demokratisch nicht
kontrolliert werden können. Damit wird der persönlichen Willkür und dem
Günstlingswesen, das auch eine Neigung der Unvollkommenheit ist, Tür und Tor
geöffnet. Unvollkommene Menschen können keine „Theokratie" machen oder
vertreten. Das ist alles WTG-Blendwerk. Doch Hunderttausende hat man so schon
„gerichtet". In der Endkonsequenz gibt es keine andere Lösung, als die WTG-Bande
zu zerreißen und sich den Weg und das Leben als Christ neu zu gestalten. -
-E.B.T.
„Christliche Verantwortung":
Herausgeber Henry Werner; DDR 6500 Gera, Otto-Dix-Str. 6
Preis: 0,20 M; Jahresabonnement: 2.- M; Versand auch kostenlos
Konto-Nr.: 4564-30-1952; Genossenschaftskasse für Handel und Gewerbe, Gera
A 127/87 V 7 1 2114 N 2