Kommentare zu den eingescannten CV-Ausgaben
CV 136
Offenbar im Zusammenhang mit der Franz-Krise, notiert diese CV-Ausgabe als relative Frühmeldung:
"Sieger schließen mit den Unterlegenen faule Kompromisse
Tiefgreifende Machtkämpfe spielen sich zur Zeit in der sogenannten 'Leitenden Körperschaft' in Brooklyn ab.
Um Skandal und Unruhe zu vermeiden, erhielten die Ausgetretenen (Ausgeschlossenen, 'denn man darf nicht austreten, man muß hinausfliegen') die Erlaubnis, bis zu ihrem Übergang in ihr neues Leben im Bethel wohnen bleiben zu können.
Erst nach ihrem vollzogenen Auszug soll die Gemeinschaft von dem 'Ausschluß' erfahren.
Warum hat man Angst vor einem großen öffentlichen Krach?


CV CHRISTLICHE VERANTWORTUNG
MONATSSCHRIFT DER STUDIENGRUPPE CHRISTLICHE VERANTWORTUNG BEGRÜNDET 1959 VON WILLY MÜLLER, GD, GERA/THÜR, DDR

NR. 136 GERA 1980

MANIPULATIONEN
Das hätte die Wachtturm-Gesellschaft lieber nicht schreiben sollen.
SORGEN IM "GETEILTEN HAUS"
Wenn ein ZJ aufrichtig ist, so wird die Wahrheit seinen WT-Glauben eines Tages besiegen.
EINE NEUE BROSCHÜRE - EIN NEUER SCHWINDEL
"Jehovas Zeugen im zwanzigsten Jahrhundert"

MACHTKÄMPFE
Sieger schließen mit den Unterlegenen faule Kompromisse
Tiefgreifende Machtkämpfe spielen sich zur Zeit in der sogenannten "Leitenden Körperschaft" in Brooklyn ab.
Um Skandal und Unruhe zu vermeiden, erhielten die Ausgetretenen (Ausgeschlossenen, "denn man darf nicht austreten, man muß hinausfliegen") die Erlaubnis, bis zu ihrem Übergang in ihr neues Leben im Bethel wohnen bleiben zu können.
Erst nach ihrem vollzogenen Auszug soll die Gemeinschaft von dem "Ausschluß" erfahren.
Warum hat man Angst vor einem großen öffentlichen Krach?
Warum für ehemalige "Leitende" eine andere Behandlung als für die "einfachen Schafe?"
Wieviel Maßstäbe hat die Wachtturm-Gesellschaft?

MANIPULATIONEN
Weitere Anmerkungen zum 1975 - Harmagedon - Bluff
Es war im April 1972, damals konnte man in der Zeitschrift "Erwachet" eine sensationelle Neuigkeit lesen, viele Zeugen Jehovas waren darüber sehr begeistert. Diese Neuigkeit lautete so:
"Unsere Generation wird das Ende der gegenwärtigen Ordnung mit ihren streßerzeugenden Problemen erleben. Wir haben sogar berechtigten Grund zu der Hoffnung, daß eine neue, von Gott geschaffene Ordnung noch im Laufe des gegenwärtigen Jahrzehnts anbrechen wird."
Erwachet 22. April, Seite 26

Nach diesen Ausführungen wurde dem Erwachet-Leser nahegelegt, daß er in der Zeit von 1972-1980 mit dem Ende der Welt rechnen kann. Die Wachtturm-Gesellschaft war der festen Überzeugung, daß es einen berechtigten Grund für diese Hoffnung gibt. Sie war der Meinung, 1975 gehen 6000 Jahre Menschheitsgeschichte zu Ende und dann beginnt nach ihrer "zuverlässigen" Bibelchronologie die Tausendjahrherrschaft unter Jesus Christus. Nach ihrer Meinung würde bis 1975 die große Drangsal hereinbrechen und anschließend die Schlacht von Harmagedon beginnen. So waren die Vorstellungen vieler leitender Zeugen Jehovas in der Weltzentrale in Brooklyn. In Brief aus dem Jahre 1972 bestätigt es. Unter anderem heißt es in diesem Brief:
"… Bruder Franz hat schon wiederholt beim Tagestextbetrachten gesagt, es würde ihn nicht überraschen, wenn die große Drangsal schon vor 1975 beginnen würde."

Ähnliche Äußerungen wurden von weiteren leitenden Mitarbeitern in der Weltzentrale gemacht. Heutzutage will man natürlich davon nichts mehr wissen. Wenn man heute mit Jehovas Zeugen ins Gespräch kommt und auf all die "prophetischen Weisheiten" der Wachtturm-Gesellschaft hinweist, dann winden sie sich und gehen wie die Katze um den heißen Brei, versuchen, mit Ausreden den Gesprächspartner zu befriedigen. Tatsache ist, daß die Wachtturm-Gesellschaft mit allen Mitteln alle Zeugen Jehovas und die Welt davon überzeugen wollte, daß in der Zeit von 1970 - 1980 diese alte Welt verschwunden ist.

Überzeugende Beweise
Mit wenigen Beweisen möchten wir noch einmal daran erinnern, wie die Wachtturm-Gesellschaft systematisch Jehovas Zeugen und alle Interessierten auf das Ende der Welt vorbereitete.
1969 konnte man lesen:
"Im Höchstfall dauert es nur noch wenige Jahre, bis Gott das verderbte System der Dinge, das jetzt die Erde beherrscht, vernichten wird."
Erwachet 8.4.69, Seite 13
"Wenn du ein junger Mensch bist, so mußt du dir auch über die Tatsache im klaren sein, daß du in diesem gegenwärtigen System der Dinge nie alt werden wirst. Wieso nicht? Weil alle Beweise in Erfüllung biblischer Prophezeiungen anzeigen, daß dieses verderbte System in einigen wenigen Jahren enden soll."
Erwachet 22.8.69, Seite 15
"Sollte Jehova Gott in den 1970er Jahren eingreifen und die verderbte Welt, die einer völligen Auflösung entgegengeht, vernichten, so sollte uns das gewiß nicht überraschen. Bist du der Meinung, wir würden die Sache zu schwarz sehen?"
Erwachet 8.4.69, Seite 14

Diese Zitate sagen doch eindeutig aus, daß die Wachtturm-Gesellschaft bewußt Weltuntergangsstimmung heraufbeschworen hat. Warum diese Gesellschaft von Zeit zu Zeit in ihren Anhängern solche Weltuntergangsstimmungen erzeugt, wird in einem späteren Artikel behandelt, damit unsere Leser sich dann ein objektives Bild machen können.

Viel Wind um Nichts
Nun geht in wenigen Wochen dieses so oft zitierte Jahrzehnt, in dem das Ende dieses "Systems der' Dinge" kommen sollte, zu Ende. Was ist in diesem Jahrzehnt wirklich geschehen? Nichts ist von dem in Erfüllung gegangen, worauf Jehovas Zeugen ihre Hoffnung setzten. Enttäuschung, Rebellion und Wankelmütigkeit haben sich innerhalb der WTG ausgebreitet. Mit Mißtrauen begegnet man jeder neuen Mutmacherparole der Wachtturm-Gesellschaft. Selbst die Diener in den Versammlungen hüten sich davor, blind drauflos zu gehen, wenn es wieder einmal heißt: "Harmagedon steht vor der Tür!" Ein Gespräch mit einem verantwortlichen Zeugen bestätigte, daß man vorerst die Bibelauslegungen der Wachtturm-Gesellschaft nicht ernst nimmt. Er sagte wörtlich:

"Ich und die mir anvertrauten Schafe nahmen bis 1975 die Bibelauslegungen der Organisation sehr ernst. Wir nutzten viele Stunden in unserer Freizeit, um von Tür zu Tür zu gehen, damit alle Menschen auf das schnell herannahende Ende aufmerksam gemacht werden. Nun tue ich nicht wieder den gleichen Fehler und laufe blind drauflos, jetzt wird erst geprüft und danach entschieden."

Man kann sagen, Hut ab vor solchem Diener. Wie lange er noch in der Versammlung der Zeugen Jehovas mit solcher Denkweise dienen darf, bleibt abzuwarten. Feststeht, daß ein neues Harmagedon bereits im Wachtturm angekündigt wird. Die Ankündigung lautet so:

"Das unschuldige Blut, das auf der Erde vergossen wurde, muß durch das Blut der Nationen gesühnt werden, die uns heute mit einem Dritten Weltkrieg bedrohen. Aus diesem gerechten Grund müssen alle Nationen in Kurzem mit Jesus Christus rechnen."
Nun, lieber Diener, was wirst Du jetzt tun?

EINE NEUE BROSCHÜRE - EIN NEUER SCHWINDEL
Zur Veröffentlichung von "Jehovas Zeugen im zwanzigsten Jahrhundert" Folge 1
Eine neue Großformat-Broschüre
Alljährlich neigt die WTG dazu, etwas Neues auf den Büchermarkt zu bringen. So geschah es auch 1978 auf den Kongressen. Unter den Neuausgaben befindet sich die Broschüre "Jehovas Zeugen im zwanzigsten Jahrhundert". Für den unerfahrenen Leser ist der Inhalt neu und beeindruckend. Für mich war es ein weiterer Beweis dafür, daß die. Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas eine kaltblütige Gesellschaft ist und bleibt. Warum sage ich das so sicher? Weil ich das aus jahrelanger, eigener Erfahrung weiß und beweisen kann. Ich weiß, wer sie sind, was sie glauben und was sie verkündigen. Das, was in dieser Broschüre zu lesen ist, ist einzig und allein Schönfärberei, die darauf abzielt, Unwissenden die Wirklichkeit zu verschleiern.

"Jehovas Zeugen möchten gerne Ihre Freunde werden"
Wer solche einladenden Worte ahnungslos liest, der hätte schon Lust, Jehovas Zeugen als liebenswerte Menschen in sein Haus einzuladen. Aber, aber muß man gleich hinzufügen, wie sieht es mit solchen Freundschaften wirklich aus? Anfangs merkt man nur in rosarot, wie 'höflich und hilfsbereit sie sind. Aber wehe, es geht nicht nach ihrer Nase! Dann lernt man sie auch anders kennen. Fragt man sie einmal nach der turbulenten Geschichte ihrer Organisation, dann werden sie plötzlich so anders. Und fragt man sie danach, warum sie immer so ein Pech beim Voraussagen von Weltenden haben, dann hört die so hochgepriesene Freundschaft bald auf. Solche Fragen bringen Jehovas Zeugen dann völlig aus dem Tritt. Wenn man ihnen solche Fragen stellt, dann sehen sie rot.

Nun, das ist verständlich, wer möchte schon daran erinnert werden?
Da Jehovas Zeugen zu gerne ihre so gefährlichen Bibel-Auslege-Fehler vertuschen möchten, werden Ahnungslose dann, wenn sie eines Tages danach Fragen stellen, überrascht sein, wie Jehovas Zeugen darauf reagieren.
Zu gerne möchten Jehovas Zeugen eine Sonderstellung unter allen Christen in der Welt einnehmen, um im Vordergrund zu stehen. Aber leider, zuviel spricht dagegen.

Ihre falschen Endzeitvoraussagen sind ihnen zum Verhängnis geworden. Seit Bestehen dieser Organisation wurde schon derart viel Unsinn durch Wort und Schrift unter den Menschen verbreitet, wonach man diese Glaubensgemeinschaft nicht mehr ernst nehmen kann. Hätten die Herrscher der Welt und alle übrigen Menschen auf die Voraussagen der Zeugen Jehovas gehört, wäre die Erde heute wüst und leer, aber zum Glück der noch Lebenden kann gesagt werden: Es gab zu allen Zeiten noch genug klar denkende Menschen, die auf die falschen Voraussagen der Zeugen Jehovas nicht reagiert haben. Die Weltbevölkerung wäre ja sonst in einem Chaos versunken. So sollten Jehovas Zeugen den Herrschern dar Erde dankbar sein, statt sie fortgesetzt zu beleidigen.

Wie sind Jehovas Zeugen sonst noch
Prüfen wir diese Aussagen, ob sie echt sind. Es stimmt, daß sie fast Hinsicht Menschen wie alle anderen sind. Sie haben ihre Probleme. Der eine ist ein gewöhnlicher Arbeiter, der andere dagegen ist ein Fabrikbesitzer. Weiter findet man unter Jehovas Zeugen: Polizeibeamte, Versicherungsangestellte und -agenten, Inspektoren, Doktoren, Unternehmer und Behördenhausmeister, die jeden Morgen und Abend die Fahne am Eingang hissen und einholen. Diese Hausmeister sind auf Draht, die wissen, was sie wollen, die lassen sich von der Wachtturm-Gesellschaft nicht so schnell bevormunden. Sie wissen auch ihr Geld anzulegen, die wissen, wann der Dollar fällt oder steigt. Sie kommen nicht mit einem Auto Muster "Kleinwagen" zur Arbeit, sie fahren eine teuere Luxusausführung. Das sind Tatsachen.

Gewiß, im Königreichssaal oder während der Kongresse merkt man so etwas nicht gleich, aber werden Sie erstmal ihre Freunde, lernen Sie erstmal ihr Privatleben kennen, dann werden Sie stutzig und versuchen, über einiges nachzudenken. wenn Sie dann das Gesehene mit der Bibel überprüfen, dann kommen Sie zu eigenartigen Schlußfolgerungen. Christ zu sein, wie es Jehovas Zeugen anderen Menschen gerne, einreden möchten, ist nämlich gar nicht so einfach.

Bedauernswert
Jehovas Zeugen sind weit davon entfernt, sie wissen es wohl, aber sie tun nichts dagegen. Man sollte natürlich ihre Gebefreudigkeit nicht unterschätzen, für die "Gute-Hoffnung-Kasse" geben sie schon ihr Scherflein, aber davon sehen weder sie, noch ihre Freunde etwas wieder, das kassiert die Leitende Körperschaft ein.

Ganz anders war es zur Zeit der Apostel. Wenn heute jemand in einer Heimatversammlung Not leidet, dann schreibt der - Versammlungsaufseher nicht erst nach Brooklyn zur Weltzentrale, nein, von da bekommt er nichts mehr zurück. Die Anweisung lautet:

"Die Gemeinde soll sich darum kümmern, die Gelder, die in die 'Gute-Hoffnung-Kasse' fließen, sollten nicht dazu verwendet werden."
Ja, so sieht die Wirklichkeit aus. Man könnte noch weit mehr Gegenüberstellungen machen, die einem Unerfahrenen die Augen öffnen und beweisen, daß Jehovas Zeugen bedauernswerte Menschen sind.

Ohne Gewissensbisse
Es wäre zu wünschen, daß Jehovas Zeugen endlich auf den Boden. der Realität zurückkehren, Ansätze dafür sind zwar schone zu erkennen, besonders nach 1975, ihrer jüngsten Weltende-Pleite. Verstärkt kann man beobachten, daß Jehovas Zeugen sich Kraftfahrzeuge kaufen, Theater besuchen, auf Rummelplätzen zu sehen sind und sogar Blumen für ihre Kinder schießen. Was sie vor 1975 ihren Freunden und Glaubensangehörigen ausgeredet haben, das tun sie heute ohne Gewissensbisse selbst. Häufig hört man davon, daß sich Jehovas Zeugen bereits ein Haus gebaut haben oder - und das ist noch interessanter - sich für ihr Rentenalter ein nettes Häuschen bauen lassen. Glauben denn Jehovas Zeugen wirklich das, was sie predigen? Der Menschheit predigen sie, Harmagedon steht vor der Tür, es wäre zwecklos, im voraus zu planen, sie selbst aber handeln ganz anders. Oder glauben Jehovas Zeugen, daß andere nicht dahinter kommen?

Man könnte den Schleier noch weiter lüften, indem man auf die Zukunftspläne der Leitenden Körperschaft zu sprechen kommt, dann würde den Freunden von Jehovas Zeugen wahrscheinlich die Spucke wegbleiben, in der Weltzentrale rechnet man noch längst nicht mit Harmagedon, sie planen schon wieder weit voraus.
F. C. B.

DIE NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT
WTG - eine falsche Bibelgesellschaft. Wir prüfen 5. Folge
"Wenn jemand etwas hinzufügt, dann wird Gott ihm die Plagen zufügen,… Offb. 22:18 Offb. 19:10 b:
he gar martyria Jesu estin to pneuma tes profeteias.
Die denn Zeugnis Jesu ist - das Geist der Prophezeiungen.
Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Prophezeiungen.

NW-Text:
"…, denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert."
Mit diesem NW-Wortlaut gibt die WTG zu erkennen, worum es ihr eigentlich geht. Nicht die Person Jesu ist für sie der Mittelpunkt aller Prophetie, sondern das "Zeugnisgeben" für Jesus inspiriert sie angeblich selbst zu ständig neuen Prophezeiungen in unserem Jahrhundert, die sich früher oder später stets als falsche Weissagungen erweisen. Dadurch kennzeichnet sich die WTG als der falsche Prophet, siehe 5. Mose 18:20-22 NW.

Dabei liegt der richtige Sinn des Textes doch klar auf der Hand: In der Person Jesu vereinigt sich alle Prophetie des alten und des neuen Testaments. Wahre Propheten sind Zeugen Jesu und wer über Jesus redet, bezeugt ihn als den Erlöser der Menschheit und König einer zukünftigen Welt. In Jesus vereinigen sich Geschichte, Gericht und Zukunft.

Ein weiteres Beispiel:
Gewährt uns Gott nur "liebende Gütigkeiten" oder Gnade, die mehr bedeutet?
Apg. 13:34 b:
… ymin ta osia Daueio ta pista.
euch die Gnade(nerweisungen) Davids die treuen.

NW-Text
"…euch die dem David (zugesagten) liebenden Gütigkeiten verleihen, die zuverlässig sind."
In Joh. 3:16 ist von der Liebe Gottes die Rede und Gottes Liebe schließt Gütigkeit ein. Die liebende Gütigkeit ist aber nur eines von vielen Motiven für die Gnade, nicht die Gnade selbst.
Die Motive für die Gnade können z. B. die Liebe, die Güte und die Barmherzigkeit sein. Weiterhin können soziale, ökonomische oder politische Erwägungen die Gnade ermöglichen.

Gnade ist immer ein Schulderlaß. Die Motive Gottes für seine Gnade sind in seinem Vorhaben (Eph. 1:4-6, 1. Petr. 1:18-20) und in der Vaterliebe seines Herzens zu suchen. (Joh. 3:16).
Aus Liebe zu uns Menschen hat Gott seinen Sohn als Erlösungsopfer hingestellt und nur durch unseren Glauben an Jesus Christus empfangen wir die Gnade der Vergebung unserer Sünden von Gott. Die NW läßt die Gnade Gottes verschwinden und ersetzt sie durch den Ausdruck "liebende Gütigkeit". Das muß sie tun, um ihre Lehre zu stützen, die besagt, die große Volksmenge müsse sich durch ihr Wohlverhalten (Werke) der Gesellschaft und damit Gott gegenüber ewiges irdisches Leben, losgelöst von der Gnade durch den Glauben an Jesus verdienen. Die Gnade Gottes beträfe nur die 144 000. Aber was sagt die Schrift dazu? Es gibt nur eine Berufung (Eph. 4:4), die für alle gilt, die Christus angezogen haben. Diese Berufung geschieht aus Glauben und nicht durch Werke, Eph. 2:8 (Menge).
M. H.

EIN MENSCH DEN MAN NICHT VERGISST
Kreisdiener Heinrich Ditschi, ein aufrechter Verteidiger christlichen Glaubens (23)
"Rebell" Ditschi -1980 von der WTG heraufbeschworenes aktuelles Vorbild für das Überleben der Organisation in gefahrvollen Zeiten!

Da die WTG - wie bereits geschildert - die "Alten" wieder hervorholt, ist der Bericht der Ilse Unterdörfer auf den Seiten 8 - 14 des WT vom 1. Februar 1980 ein weiterer wichtiger Baustein im Plan der Brooklyner, der mithelfen soll, die "gefahrvolle" Zeit - die durch die Falschprophezeiung von 1975 heraufbeschworen wurde - zu überwinden. Als Parallele bietet sich dafür die Ära des Nationalsozialismus an, die tatsächlich für die WTG "gefahrvoll" war in bezug auf Existenz und überleben der Organisation. Also wird diese Zeit zur Ablenkung von 1975 bewußt in den Vordergrund geschoben, Wir werden das bald erkennen. Lesen wir aber zunächst - nachdem wir einige Passagen von Seite 8 bereits zur Kenntnis nahmen - folgende Absätze von Seite 10:

"Da die Nationalsozialisten behaupteten, der Inhalt der Resolution, die wir am 12. Dezember verbreitet hatten, entspreche nicht der Wahrheit, wurden Vorkehrungen getroffen, überall in Deutschland einen 'offenen Brief' mit handfesten Beweisen für die Verfolgung der Zeugen Jehovas zu verbreiten. Während der Vorbereitungen für diesen groß angelegten Feldzug waren Bruder Frost und ich verhaftet worden. Nun arbeitete Elfriede eng mit Bruder Ditschi zusammen, um die Vorbereitungen abzuschließen. Am 20. Juni 1937 konnte der Feldzug erfolgreich durchgeführt werden. Im Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1974 berichtete Elfriede darüber:

'Bruder Ditschi … organisierte diese Aktion. Wir alle waren mit Mut erfüllt, und es war alles wunderbar eingerichtet, und jeder Bezirk hatte eine genügende Anzahl dieser Briefe erhalten. Ich holte einen großen Koffer für den Bezirk Breslau von der Bahn ab und brachte diesen nach Liegnitz zu den Brüdern. Ich selbst hatte auch meine bestimmte Anzahl erhalten, die ich zur festgesetzten Zeit - wie alle Brüder - verteilte.'

Monate vor diesem Feldzug hatte sich die Gestapo gerühmt, unsere Organisation zerschlagen zu haben. Welch ein Schlag muß es daher für sie gewesen sein, als Hunderttausende von Exemplaren jenes Briefes auf solch organisierte Weise in ganz Deutschland verteilt wurden! Es versetzte sie tatsächlich in einen Schockzustand."

Bevor man solche Aussagen zur Auswertung analysiert, muß man sich mit dem Anliegen des gesamten WT vertraut machen. Immerhin ist der Beitrag der Ilse Unterdörfer nur ein Nebenartikel, der zur Unterstützung dient. Das Hauptanliegen der WTG ist in den vorgeschriebenen Studienartikeln enthalten, die den Titel tragen: "Christliche Neutralität bewahren, während Gottes Krieg herannaht", sowie "Gottes Gericht an den falschen Propheten der Christenheit."

Ähnlich wie in der Obrigkeitsfrage, wo die "Systeme der Christenheit" beschuldigt wurden, s i e hätten Römer 13 "beschämenderweise" verletzt, wird auch hier die Christenheit beschuldigt, sie hätte falsch prophezeit bezüglich Sicherheit und Frieden. So wie im ersten Fall, von der WTG-Obrigkeits-Verdrehung abzulenken, wird auch hier von der WTG-Falschprophezeiung 1975 abgelenkt und den Kirchen die Schuld in die Schuhe geschoben. Selbstverständlich in der komplizierten Brooklyner Konfessionsdialektik mit Verlagerung auf Ebenen grauer Vorzeit. In diesem Rahmen der "Verdrängungs-Strategie" muß man die Nebenartikel einordnen. Sie sind die jeweiligen. Taktiken, die das Gelingen der Strategie sicherstellen sollen.

Nach der schleichenden Wiedereinführung von Erich Frost (wenn auch zunächst in untergeordneter Rolle) und nun nach der Vorstellung von Ilse Unterdörfer und Elfriede Löhr durch die WTG, darf naturgemäß ein Heinrich Ditschi nicht fehlen, Es handelte sich in der damaligen "gefahrvollen Zeit" um ein Quartett, das Leitbild war! Nachdem Erich Frost mit Ilse Unterdörfer zur Durchführung der geschilderten Aktion scheiterte, gelang es aber Heinrich Ditschi mit Elfriede Löhr, den Erfolg sicherzustellen. In der jetzt wieder prekär gewordenen Situation kann daher die WTG auf diesen Ruhm nicht verzichten. Und so ergibt sich die erstaunliche Tatsache, daß sich Brooklyn sogar auf den "Rebellen" Heinrich Ditschi beruft (der mehrfach von der Opposition wegen Verunglimpfung seitens der WTG verteidigt werden mußte!), um ihn als "Vorbild" darzustellen, der der Organisation in "gefahrvoller Zeit" das Überleben ermöglichte. Wirklich, man ist sprachlos, mit welchen Mitteln die WTG versucht, Unerfahrene aus der nächsten Generation anzulocken, um das Weiterbestehen des total bankrotten Glaubensgefüges ihrer Organisation zu retten!

Schnitzer in der Darstellung
Wie üblich, wenn man unter Druck steht, wird auch wieder "Jehovas Überwaltung der Dinge" und die "wunderbare Begleitung der Engel" erwähnt. Das ist beileibe kein Novum, sondern eher Charakteristikum für "gefahrvolle Zeiten". Gemäß WT vom 1. Februar 1980 ist dabei bemerkenswert, daß Ilse Unterdörfer und Erich Frost nicht unter "Überwaltung" standen (sie wurden ja verhaftet!), sondern lediglich Heinrich Ditschi und Elfriede Löhr! Darum wäre es angebracht, wenn die WTG bei der Hervorhebung der "Engelbegleitung" ihren obligatorischen erhobenen Zeigefinger auf diese Stelle gesenkt hätte mit dem Aufruf an die Neuen, die es zu übertölpeln gilt: ad notam (nehmts zur Kenntnis)! Nach neuestem Wissen der WTG von 1980 („helleres Licht von Jehova!") war nämlich der Schlag, der den Nationalsozialisten zugefügt wurde, nur durch Jehova und die Engel ermöglicht worden, die die Zusammenführung der Elfriede Löhr mit Heinrich Ditschi „besorgt" hatten! Wie zuvor dargelegt, hatte Heinrich Ditschi den „Schlag" organisiert. Verfolgen wir also die „wunderbare Überwaltung" gemäß Abs. 3 und 4 auf Seite 10 des WT:

„Dann, am 21. März 1937, weniger als zwei Wochen nach meiner ersten Begegnung mit Elfriede, wurden Bruder Frost und ich verhaftet. Ungefähr zur gleichen Zeit fielen auch gewisse Bezirksdienstleiter der Gestapo in die Hände. Bruder Heinrich Ditschi, ein Bezirksdienstleiter, der noch frei war, übernahm in Bruder Frosts Abwesenheit die Aufsicht über das Werk.
Als weder Bruder Frost noch ich zu einem verabredeten Treffen Ende März erschien, wußte Elfriede, daß etwas nicht stimmte. Nach Hause durfte sie nicht mehr gehen, da sie von der Gestapo gesucht wurde. Elfriedes Problem war: 'Wer ist der Nachfolger von Bruder Frost, und wie kann ich ihn treffen?' Sie betete zu Jehova: da kam ihr plötzlich der Gedanke, in die etwa 150 km von München entfernte Stadt Leutkirch zu fahren, um dort zu versuchen, den Kontakt wiederherzustellen. Noch am selben Tag traf sie in Leutkirch den Bruder, der von Bruder Ditschi geschickt worden war, um sie zu suchen. Gewiß war dies auf die Leitung der Engel zurückzuführen."

Eigentümlicherweise hatte die WTG über genau den gleichen Vorgang im "Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1974" eine ganz andere Version verlauten lassen, Auf Seite 160, Abs. 4, liest man diesbezüglich folgendes:
"Da die Mehrheit der Bezirksdienstleiter verhaftet worden war, wurden Schwestern gebeten, in die Bresche zu springen und die Verbindung zwischen Bruder Ditschi und den Versammlungen aufrechtzuerhalten. Eine von ihnen war Elfriede Löhr, die versuchte, mit Bruder Ditschi Verbindung aufzunehmen, nachdem Bruder Frost und Schwester Unterdörfer verhaftet worden waren. Sie fuhr nach Württemberg, und nachdem sie einige Zeit gesucht hatte, fand sie Bruder Ditschi in Stuttgart. Er nahm sie mit auf die Reise…"

Es lohnt sich für den Leser, beide Aussagen zu vergleichen. Es wäre auch ratsam; einen guten Atlas zu Rate zu ziehen, um Klarheit zu gewinnen. Im Grunde genügt das. Da die WTG aber den Lapsus beging, sich i n n e r h a l b des Beitrages sogar in einen schwerwiegenden Widerspruch zu verwickeln, wird darauf gesondert eingegangen werden müssen.
Erzählt von Hermann Bach, Potsdam.

SORGEN IM "GETEILTEN HAUS"
Wenn ein ZJ aufrichtig ist, so wird die Wahrheit seinen WT-Glauben eines Tages besiegen
Ein kleine Bericht aus meinem familiären Leben, bestimmt dadurch, daß ich mich von den ZJ wieder abwenden mußte. Es geht mir besonders um die rechtzeitige Aufklärung bibelmißbräuchlicher Aspekte, die für die verantwortungsvolle Aufgabe von ZJ-Eltern wichtig sind. Die Kindererziehung ist doch eine ganz verantwortungsvolle und auch inhaltsreiche Aufgabe. Um alles hierzu müssen sich selbstverständlich die Eltern vorher selbst kümmern.

Sich über alles Gedanken machen
Wer seine Zukunft und die seiner Kinder zu gestalten hat - welche Eltern haben das nicht - muß sich über die positiven und negativen Ereignisse im zurückliegenden Gedanken machen. Man muß sich über die sich daraus ergebenden Schlußfolgerungen klar werden. Man lernt eben aus seinen Erfahrungen, die teils weniger, teils mehr umfangreich sein können, seine eigene Persönlichkeit zu verbessern und vieles zu verstehen. Ein wenig ist wirklich jeder seines und seiner nächsten Mitmenschen Glückes Schmied. Weil alle ihren Teil beitragen. Man kann den Nachbarn ärgern, man kann aber auch ein guter Nachbar sein. In der Familie ist das noch viel wichtiger. Für die Kinder bedarf es weit mehr als einer bloßen Kommunikation mit ihnen, die sie über alles Notwendige informiert.

Süße Phrasen von einer besseren Welt
In unserer Familie ist es nun so, daß sicher bis auf weiteres noch zwei Anschauungen vertreten werden. Bis zu meinem 19. Lebensjahr war ich kein ZJ. Da traf ich mit ZJ zusammen. Ihre süßen Phrasen von einer besseren Welt ohne menschliches Zutun - keiner dürfe selbst "die Zustände verbessern" - ließen mich in ihren Bann geraten und alles bisher Gelernte über den Haufen werfen. Sie zwangen mich automatisch, zum Außenseiter unserer Gesellschaft zu werden. Sicher glaubten sie dann auch, die Leitenden "oben", ich behielte für immer die Brille des WT auf, ihren anti-"roten" geistigen Dolch im Gewande.

Doch sie hatten sich schwer geirrt. Ich wagte es, rücksichtslos hinter ihre Kulissen zu schauen. Sie selbst waren es, die mir durch ihr Verhalten und ihre Lehren die nackte Wahrheit aufzwangen und gewährten mir über Theorie und Praxis ihres Wegwerfglaubens besten Einblick, was ich mir vorher nicht im entferntesten träumen ließ. Für mich war der Same des Erwachens Aus tiefster religiöser Finsternis aufgegangen. Ich entsann mich mit Unterstützung anderer Menschen, namentlich von CV (der "Christlichen Verantwortung") einen glücklicheren Weg zu gehen, der mir zeigte, daß es so, wie die ZJ es zeigen müssen, nie und nimmer geht. Sie mißbrauchen den christlichen auf unmögliche Weise und werden ganz geschickt daran gehindert, es zu merken.

Leider ist alles sehr schwer
Meine Frau muß ja laut WT nun denken, daß der Mann, den sie liebt und der sie liebt, ein "Judas", ein "Christusverräter", ein "vernichtungswürdiger Rebell", also ein "vernichtungswürdiger Verbrecher" ist, der in "Harmagedon" auf den Scheiterhaufen kommt, nur, weil er nun ein Andersdenkender und Andersglaubender geworden ist. Das ist für sie sehr schwer. Viele Ehen halten diesen WT-Fanatismus nicht aus. Wenn ich zu den erkannten WT-Irrlehren schweigen würde, ginge es vielleicht leichter. Aber wie kann man das, wenn es um die liebsten Angehörigen geht und man die WT-Lehren und ihre Auswirkungen kennt. Darum ist es meine dringlichste Mission, unsere Kinder so zu erziehen, daß sie über den Mißbrauch des christlichen Glaubens durch die ZJ, durch den WT, gemäß ihrem heranwachsenden Verständnis immer unterrichtet sind. Ich möchte ganz bewußt betonen:

Über den Mißbrauch.
"Aber wenn Liebe da ist, dann muß man auch Geduld haben." Das sind sehr feine Worte in 1. Kor. 13:4-7. Die kann sich eigentlich jeder Mensch zu Herzen nehmen. Ich habe mir sagen lassen, daß es in der ganzen Weltliteratur keine bessere Definition darüber gibt, was Liebe ist.

Auf jeden Fall werde ich dafür sorgen, daß unsere Kinder nicht einseitig werden, sondern auch alles kennenlernen, was gegen den WT-Glauben der ZJ spricht. Eigentlich kann man sich ja auch nur richtig entscheiden, wenn man beides kennt, was dafür und was dagegen spricht. Was alles so schwer macht, ist auch, daß die ZJ, durch den WT bedingt, keine Kritik mehr vertragen können. Viele wollen sich nicht einmal eine Kritik anhören. Und weil der Glaube ins Privatleben tief eingreift, ist das dann ein schweres Leben und Auskommen. Mich macht das innerlich alles sehr traurig.

Manchmal denke ich, daß durch die zwei Anschauungen bei den Kindern für die späteren Jahre eine Unentschlossenheit gefördert werden könnte oder ein Grundstein für eine geistige Zerrüttung gelegt werden könnte. Wie sollen die Kinder den WT-Fanatismus verkraften, wenn sie das für bare Münze nehmen sollen.

Aber ich hoffe, daß es nicht so aussichtslos sein wird. Eine richtige elterliche Sozialerziehung, auch durch Kindergarten und Schule, müßte eigentlich die richtige Einordnung in die "die Menschen betreffende Ordnung" (1. Petr. 2:13) ohne Mißbrauch des Glaubens gewährleisten. Und wenn man den WT-Fanatismus nicht ernst nimmt, weil es doch gar nicht stimmt, was der WT vom Andersdenkenden und Andersglaubenden behauptet, dürfte dieses Problem mit der von der Liebe geforderten Geduld auch zu lösen sein.

Wichtige Erkenntnis über WT und ZJ für die elterliche Erziehung
Sehr viel Neues ist mir inzwischen zur Gewißheit geworden. Jeder Mensch ist ein soziales Wesen und führt auch ein soziales Leben. Ob er das nun selbst so sieht oder nicht, ändert daran nichts. Für die bessere und richtige Kindererziehung müssen die ZJ erfahren, daß christlich alles ganz anders ist. Zur Wahrheit gehören eben ein paar andere Fakten.

- Alle Menschen werden "gerettet", die an Jehova glauben, nicht nur ZJ.
- Die Bibel selbst spricht nicht von heute, wo von "Zeichen der Zeit" die Rede ist.
- Die Nichtanerkennung der WT-Organisation bedeutet keine Verdammnis und keinen Tod ,
- Nicht der Glaube an die Organisation gewährt Schutz und Befreiung.
- Mit der WT-Organisation hat Geist Gottes nie gewirkt.
- Die Apostel reden nirgendwo von einem "Glauben an die siegreiche Organisation,"

Und weiter:
- Die "obrigkeitlichen Gewalten" oder "obrigkeitlichen Personen" sind "von Gott", darum dürfen Christen sie auch wählen.
- Die Bluttransfusion ist in der Bibel gar nicht erwähnt und insofern auch nicht verboten. Eltern dürfen ihre Kinder nicht töten bzw. an ihrem Tod schuldig werden.
- Man kann als Christ Soldat sein und Wehrdienst für das Land leisten, in dem man lebt.
- Man darf nicht "listig" gegenüber Andersgläubigen und Nichtgläubigen sein,
- Der Organisationsgeldschmuggel beweist die Tiefe der Gesetzlosigkeit, in die man mit der WTG sinken kann.
- Christen betrügen die Behörden nicht.
- Christen können Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Geburtstage. und sonstige persönliche Feste feiern. Das widerspricht nicht der Bibel.

Dies sind einige grundsätzliche Erkenntnisse, die wieder zu einem vernünftigen christlichen Leben führen können, frei von dem endzeitlichen WT-Fanatismus, jeden anderen "in die Vernichtung zu predigen."
Wenn die Kinder nicht in den falschen WT-Lehren aufwachsen sollen, müssen ihre Eltern das zuerst gesagt bekommen. Das Elternteil, daß dies alles zuerst erkannt hat, muß die Geduld aufbringen und eine große Langmut haben und muß nur beharrlich sein. Wenn ein ZJ aufrichtig ist, so wird die Wahrheit seinen WT-Glauben besiegen.

Standhaft sein
Wenn man in seiner gewonnenen Erkenntnis und Überzeugung standhaft bleibt und das immer wieder liebevoll begründet, wird das Familienleben bestimmt wieder in allem harmonisch werden. Das ist meine Hoffnung. Ich schreibe dies alles, damit aus meinen Erfahrungen und Erkenntnissen vielleicht auch andere Menschen in ähnlicher Lage Rat finden.
M.H.D.

UNSER HINWEIS:
WIR MAHNEN ZUR WACHSAMKEIT!
Lieber Leser!
Unter der Überschrift "Wir mahnen zur Wachsamkeit" werden wir auf das gefährliche Gedankengut hinweisen, das in der Literatur der Wachtturm-Gesellschaft zu finden ist. Es ist allgemein bekannt, daß all das, was man hört, sieht oder liest, oft recht lange im Gedächtnis haften bleibt. Lesestoff als Lehrstoff kann sogar den Lauf Deines Lebens beeinflußen. Denken wir nur an die Schulbücher, Berufsliteratur und auch an die religiöse Literatur. Was aber, wenn Literatur zum Schaden des einzelnen und der Umwelt wird. Was sollte man dann tun? Oft sieht man an Türen, Toren, Wegen und Strassen Schilder, die auf etwas aufmerksam machen. Warum tut man das eigentlich?

Doch bestimmt nur deshalb, weil man Unwissende auf etwas hinweisen möchte. Wir, die Schreiber dieser Artikel, haben aus Gewissensgründen die Organisation der Zeugen Jehovas verlassen und werden aus christlicher Verantwortung heraus unseren Glaubensgeschwistern sowie allen CV-Lesern einen nützlichen Dienst erweisen. Auf leicht verständliche Art möchten wir unseren Lesern den schädigenden Einfluß, in der Literatur der Wachtturm-Gesellschaft, vor Augen führen. Beweismaterial ist genügend vorhanden, es wird uns nicht sehr schwerfallen, überzeugend auf alles einzugehen.
Die Verfasser

LESERZUSCHRIFTEN
Fragen - Meinungen - Hinweise - Antworten
"Es wäre nett, wenn Sie bei Ihrer nächsten Sendung die Zeitschriften und Bücher, die Sie als Beweise anführen, auch mitliefern würden, da sonst ein Vergleich nicht möglich ist. Und wie Sie ja wissen sollten, werden diese Zeitschriften und Bücher in der DDR nicht vertrieben, es ist also unmöglich, alles zu überprüfen…

Wieder einmal ein anonymer Brief - das ist nichts neues und in diesem Fall ist es eigentlich mehr ein kleiner bösartiger Notizzettel, ohne Anrede, ohne Unterschrift. Und: wie ziemlich deutlich sichtbar ist, von einem "eisernen" Zeugen Jehovas verfaßt. Aber so "eisern" ist er wohl nicht, denn offensichtlich liest er trotz Verbot recht aufmerksam unsere CV und so wird ihm unsere Stellungnahme zu seinem Notizzettel auch nicht verborgen bleiben.

Entgangen ist ihm nämlich eindeutig, daß wir schon seit mehreren Nummern über Impressum einen Hinweis geben, daß sich alle interessierten Leser nach Voranmeldung bei uns über die Quellen, die wir zitieren, informieren können, sie können sich vergewissern.
Das aber scheint unserem Notizzettel-Verfasser doch nicht ganz zu passen. Er will hier wohl nur ein bißchen provozieren. Doch über eine Frage sollte er etwas intensiver nachdenken: Warum wohl gerade die Literatur der WTG bei uns nicht vertrieben wird? Und noch etwas: Warum ist wohl die WTG so eifrig darauf bedacht, daß die einfachen Zeugen in allen Ländern möglichst wenig Literatur, die etwas älter ist, zu ihrer Verfügung haben? Ja, sonst würden zuviele die ständigen Widersprüche und Widersinnigkeiten in den gedruckten Machwerken der WTG entdecken und: sie würden
"… aus ihr hinausgehen!"
´-----------------------------------------------------------------------------------------
Liebe Brüder und Schwestern
Christliche Verantwortung und christliche Wahrheit bilden ein Ganzes! Ihr habt die Möglichkeit, jederzeit nach vorheriger Anmeldung im CV-Büro Gera Original-Dokumente der WTG, die wir in unseren Artikeln zitieren, einzusehen.
---------------------------------------------------------------------------------------
"Christliche Verantwortung"- Herausgeber Wolfgang Daum; DDR 6500 Gera, Otto-Dix-Str.6;
Preis: 0,20 M, Jahresabonnement: 2.- M; Versand auch kostenlos.
Konto-Nr.: 4564 - 30 - 1952, Genossenschaftsbank für Handel und Gewerbe Gera.

A 8012/81 V 7 1 2316

ZurIndexseite