Geschrieben von kohle am 15. Februar 2008 16:00:31:
Als Antwort auf: Re: Zitat WACHTTURM: geschrieben von X am 10.
Februar 2008 22:42:
Hallo x,
>ich bringe keine Entschuldigungen mehr für mein spätes Antworten, sondern nur das
Versprechen mich zu melden.
Das ist doch in Ordnung.
>Wo waren wir stehen geblieben? Du sprachst Genauigkeit an.
Das Thema dieses und ähnlicher Foren sollte in erster Linie Aufklärung sein. Dazu
gehört größtmögliche Genauigkeit, um Vertrauen aufzubauen und nicht zu erschleichen.
>Vertrauen läßt unsere Aufmerksamkeit und gesunde Skepsis in den Hintergrund treten.
Wenn Organisationen mit großem Vertrauensvorschuß ihrer Mitglieder arbeiten, können sie
sich leisten; ungenaue, aus dem Zusammenhang gerissene und falsche Angaben zu machen, ohne
daß dies sofort auffällt.
>Nehmen wir das Beispiel Zeugen Jehovas. Quellen sind in der Literatur selten,
angesprochen wird meist die Gefühlsebene.
>In vergangenen Zeiten glaubten meine Frau und ich der WTG alles. Wir achteten nicht
auf überprüfbare Fakten.
Passend dazu deine Aussage:
>Egal, ob diese Geschichte wahr ist.< Parsimony.25779
Parsimony.25771
Glaube ist notwendig, um unser inneres schlafendes Wahrnehmungsorgan aufzuschließen.
In alten Kulturen wurde die Erweckung dieses Aufnahmeorgans durch Tradition an die
Nachkommen weitergegeben. Beim Durchschnittsbürger ist dieses Organ nicht für die
Aufnahme des Transzendentalen entwickelt. Er ist daher auf die Offenbarung höherer
Wahrheiten durch Priester, Meister, Lehrer, Literatur, eigene Erfahrung etc. angewiesen.
Um sein inneres Wahrnehmungsorgan aufzuschließen, ist der Glaube an diese Offenbarungen
notwendig.
Dazu genügen keine logische Schlussfolgerungen und auch kein analytisches Denken. Mit
diesen Vermögen können wir nur die Vielfältigkeit der Schöpfung auseinanderhalten. Die
Vereinigung mit Gott ist in der Einheit der Schöpfung zu finden. Unsere gewöhnlichen
Sinne nehmen nur die Mannigfaltigkeit der Dinge wahr. Viele von uns haben keinen Zugang
zur geistigen Welt, weil uns ihre Wahrheit unzugänglich ist. Es mangelt nicht an Wahrheit
sondern am fehlenden Aufnahmeorgan; so wie Farbe da ist, obwohl der Blinde sie nicht
sieht; so klingt der Ton, obwohl der Taube ihn nicht hört.
Jehovas Zeugen differnzieren und bewerten oft mit ihren Texten. Die Texte an sich finde
ich gut, schrieb ich ja bereits. Das Kraftwort der Bibel strahlt mächtig hindurch. Leider
wird, wie auch in anderen Religionen, diese geistige Kraft methodisch kaum wahrnehmbar mit
menschlichen Attributen vermengt. Hauptsächlich wird mit der Macht Gottes gehandelt, die
zweifellos aus der Bibel, insbesondere dem AT strahlt. Der Name Gottes wird methodisch mit
dem Namen Jehova vermischt und Gotteskinder mit Jehovas Zeugen verwechselt. Frieden ist
das so nicht bewusst. Er fühlt diese Spiegelung als einen Kraftstrahl Gottes, dem er sich
hingibt. Die Lichtfalle ist zugeschnappt. Er identifiziert sich mit seinem Glauben. Und
das wird auch so für ihn richtig sein. Im Grunde ist das die übliche monotheistische
Arbeitsweise. Da die Wahrheit für uns nicht mehr erreichbar ist, wird die Vorstellung
eines Gott von großer Macht erschaffen. Diese Vision erhält seine Macht durch die
Glaubensmagie seiner Anhänger, und das seit Urzeiten.
Durch den Austausch mit Frieden, der wohl unbewusst mit der beschriebenen
Methodik missionierte, spürte ich den Druck auf der Gefühlsebene. Erinnerungen an meine
Zwangskatholisierung als Kind kamen wieder hoch. So hatte ich die Gelegenheit, alte Wunden
noch einmal anzuschauen. Deshalb war die Begegnung mit Frieden gut. Sie wird mich wohl
auch dir näher bringen.
>Du ziehst in Betracht, daß der WT vom 1.August 2001 auf S.18 nicht die Wahrheit sagt
und die Geschichte von "Kim" der Phantasie entspringt. Ich ging in meinem
Vertrauen gegenüber der Führung der ZJ soweit, daß ich nie ihre Ehrlichkeit
anzweifelte. Allerdings fiel irgendwann auf, daß Namen geändert sind, nur Vornamen
auftauchen und Quellenangaben fehlen. Warum dies bei einer Religionsgemeinschaft die sich
als DIE Wahrheit betitelt?
Du hast dich ganz normal verhalten, glaubtest mit deinem ganzen Ich an die
spirituellen Geschenke. Dann kommen Dinge auf, die uns nicht passen, uns
zuwiderlaufen. Ein Zeichen dafür, dass du zutiefst innerlich nicht glaubtest, behaupte
ich. Muss aber nicht stimmen.
>Deshalb lege ich wert auf Genauigkeit. ;-)
Damit kannst du die Ehrlichkeit prüfen. Fehler werden natürlich überall gemacht. Mit
deiner Genauigkeit kannst du sie aufspüren und feststellen, wie Personen oder Gruppen
darauf reagieren. So erhältst du Qualität.
>kohle, du betonst das Manche ihr Glück in der WTG finden, andere nicht. Darin
stimmen wir überein. Unser "Frieden" ist in der Gemeinschaft der ZJ sicher
besser aufgehoben als in der Fremdenlegion.
Ja, er hat die Autoritäten gewechselt.
>Doch fragen wir uns: Haben Organisationen deshalb das Recht Menschen anzulügen?
Auf jeden Pott passt ein Deckel. In Rafas Forum fand ich Friedens Aussage: Ich
denke nicht , ich bin Zeuge Jehovas .
http://rafa.foren-city.de/topic,2862,b9d04e723dffe8f4511e05051236d0e5,-reife-seelen.html#56545
In dem Link setzt jemand mit dem Nick Pazuzu diesen Spruch von Frieden unter
seine Beiträge.
Vielleicht ist kommt Frieden nur auf der Ebene dieser Lebenslügen der Wahrheit näher. In
unseren gelehrten Vorstellungen von Gott liegen wir alle schief. Ich denke, dass solche
Lügen gerechtfertigt sind. Die Wahrheit würde unser Nervensystem verbrennen, denn wir
leben in der Lüge.
>Dir ist der erzeugte Druck nicht entgangen. In dem Thread mit "Frieden"
spürt man deutlich, die Grenze deiner Belastbarkeit. Du sagts:
>Frieden, es wird mir langsam zuviel, die Bergpredigt und auch noch die ganze Bibel zu
interpretieren.< http://f8.parsimony.net/forum10614/messages/23942.htm
>Stell dir nun vor: 3x pro Woche Zusammenkünfte (inklusive Vorbereitung);
persönliches Studium, Familienstudium, Predigtdienst, Vorträge und andere Aufgaben,
Kongresse, Saalreinigung und Spenden. Es ist für diejenigen die es gern tun, eine Freude.
Diese Freude und Dankbarkeit ist Voraussetzung für den Glaubensweg zur Wahrheit. Nur
diese Freude öffnet. Verdruss und Kritik verschließt unser inneres Wahrnehmungsorgan.
> ABER, ist es auch eine Freude für Kinder, Kranke, Ältere und solche die
Widersprüche in der Lehre erkannt haben und sich nicht äußern dürfen, weil ein
Gemeinschaftsentzug droht?
Mit dem Erkennen der Widersprüche beginnt die Abwendung von der Gemeinde.
Gemeinschaftsentzug ist eine Konsequenz daraus. Besser ist es, selbst diese Konsequenzen
ziehen zu können.
>Es ist so, "Frieden" gibt das weiter, was er gelernt hat und das ist
nicht nur Schlechtes, doch existieren auch andere Meinungen. Toleriert er dies, ist sein
Name "Frieden" berechtigt. Ich wünsche ihm jedenfalls nach seinen Erlebnissen
von ganzem Herzen Frieden und das in jeder Form.
Möge er sich in seinem Frieden wohlfühlen. Tolerieren kann er keine Abweichung,
höchstens als Taktik.
>Übrigens, ZJ werden angehalten zuerst die WT-Literatur zu studieren. Brauchst also
wirklich keine Angst haben wenn er schreibt:
>>Du brauchst keine Angst zu haben ich nehme nicht die Ganze Bibel durch...<
http://f8.parsimony.net/forum10614/messages/23943.htm
Ich schrieb es ihm nicht, bin aber der Meinung: Ein einziger Vers der Bibel, bis auf
den tiefsten Grund gegangen, ersetzt das weitere Studium aller anderen Verse.
>Ich glaube Du und "Frieden" nehmt mir nicht übel, wenn ich sage, es sind
auch sehr lustige Worte zwischen euch gefallen. :-)
>Gedankensprung - du sagst:
>>Sonst im täglichen Leben mogel ich jedoch auch immer wieder.< >Ich könnte
sofort von dem kurzen Versuch erzählen, ohne kleine Tricks durchs Leben zu kommen, man
scheitert kläglich daran.
Ja. Zum Glaubensweg gehört auch die Erkenntnis der eigenen Begrenzungen und
Unvermögen. Da geht es nicht weiter bzw. anders.
>Zum Abschluß noch dein Kommentar auf meine Aussage:
>"Weißt du, er tut mir leid ..."
>>Er ist nicht du.< Parsimony.25820
>Ich hatte mich in ihm total verschätzt. Ich ging von einer jungen, unerfahrenen
Person aus. Da sich die Sache nun anders darstellt, braucht er mir nur insofern leid tun,
weil er im Namen Gottes betrogen wird. Nimmt er jedoch das Gute an, wird auch er wachsen.
Meintest du das mit: >Er ist nicht du.< Dir hat die Begegnung mit den Zeugen Jehovas die Augen anders
geöffnet als ihm. Ihr beide habt euch dadurch geändert. Das ist deine und seine wichtige
Erfahrung. Er deutet an, dass auch ich ihm leid tue. (Diesen Passus habe ich jetzt nicht
aus seinen Antworten herausgesucht und verlinkt). So wie es ist, ist es richtig.
___________________________________________________________
>WACHTTURM 1.August 2001 Seiten: 19,20
>Die
>Macht der Gewohnheit
>nutzen
>"Ein Mann hatte 12 Jahre lang in einer Vorstadt von Athen gelebt. Jeden Tag hatte
er denselben Weg von der Arbeit nach Hause genommen. Dann zog er ans andere Ende der
Stadt. Als er sich eines Tages nach der Arbeit auf den Heimweg machte, fand er sich
plötzlich in seiner alten Umgebung wieder. Erst da merkte er, daß er die falsche
Richtung eingeschlagen hatte. Die Macht der Gewohnheit hatte ihn zu seiner früheren
Wohnung geführt.
>Kein Wunder, daß die Macht der Gewohnheit manchmal als zweite Natur bezeichnet wird,
als Einfluß, der sich in unserem Leben stark bemerkbar macht. In gewissem Sinn könnte
man Gewohnheit mit Feuer vergleichen. Ein Feuer kann im Dunkeln Licht spenden, man kann
sich daran wärmen und sich damit etwas zum Essen kochen. Doch Feuer kann genausogut ein
grimmiger Feind sein, der Leben vernichtet und Besitz zerstört. Dasselbe gilt für
Gewohnheiten. Im Idealfall kommen sie einem sehr zugute. Aber sie können auch destruktiv
sein.
>Der eben erwähnte Mann verlor durch die Macht der Gewohnheit ein bißchen Zeit im
Stadtverkehr. Bei wichtigen Angelegenheiten dagegen können uns Gewohnheiten entweder mit
Erfolg belohnen oder aber ins Unglück stürzen. Wenden wir uns einigen biblischen
Beispielen zu, die aus dem wahren Leben gegriffen sind und verdeutlichen, daß
Gewohnheiten unserem Dienst für Gott und unserer Beziehung zu ihm entweder förderlich
oder abträglich sein können.
>Biblische Beispiele für gute und schlechte Gewohnheiten
>Noah, Hiob und Daniel hatten alle ein enges Verhältnis zu Gott. Die Bibel rühmt sie
"wegen ihrer Gerechtigkeit" (Hesekiel 14:14). Bedeutsamerweise zeugt das Leben
dieser drei Männer davon, daß sie gute Gewohnheiten entwickelt hatten.
>Noah sollte eine Arche bauen - ein Schiff, das länger als ein Fußballfeld und höher
als ein fünfgeschossiges Gebäude wäre. Ein so ungeheures Projekt hätte jeden
Schiffbauer von damals in Verzweiflung gestürzt. Noah und seine sieben Familienmitglieder
bauten die Arche ohne moderne Maschinen. Außerden predigte Noah nebenher noch seinen
Zeitgenossen. Wir können auch davon ausgehen, daß er für das geistige und körperliche
Wohl seiner Familie sorgte (2.Petrus 2:5). Um das alles bewerkstelligen zu können, muß
Noah gute Arbeitsgewohnheiten gehabt haben. Darüber hinaus ging er als jemand in die
biblische Geschichte ein, der 'mit dem wahren Gott wandelte', ja er "tat dann gemäß
allem, was Jehova ihm geboten hatte" (1.Mose 6:9, 22; 7:5). Da Noah in der Bibel als
"untadelig" bezeichnet wird, muß er auch nach der Sintflut mit Gott gewandelt
sein, selbst nach der Rebellion gegen Jehova, die in Babel ausbrach. Noah wandelte bis zu
seinem Tod im Alter von 950 Jahren mit Gott (1.Mose 9:29).
>Hiobs gute Gewohnheiten trugen dazu bei, daß er "untadelig und
rechtschaffen" war (Hiob 1:1,8; 2:3). Er hatte die Gewohnheit, seine Familie als
Priester zu vertreten, und brachte jedesmal, nachdem eines seiner Kinder ein Festmahl
gehalten hatte, ein Opfer dar - für den Fall, sie hätten "'gesündigt und ... in
ihrem Herzen Gott geflucht.' So pflegte Hiob allezeit zu tun" (Hiob 1:5). In Hiobs
Familie hatten Bräuche rund um die Anbetung Jehovas zweifellos einen hohen Stellenwert.
>Daniel diente Jehova sein ganzes langes Leben lang "mit Beharrlichkeit"
(Daniel 6:16,20). Welche guten Gewohnheiten hatte Daniel? Er betete beispielsweise
regelmäßig zu Jehova. Trotz eines königlichen Verbots "kniete er sich sogar
dreimal am Tag auf seine Knie und betete und brachte Lobpreis dar vor seinem Gott, wie er
es zuvor regelmäßig getan hatte" (Daniel 6:10). Nicht einmal unter Lebensgefahr war
er bereit, von seinen gewohnten Gebeten zu Gott abzustehen. Ohne Zweifel gab diese
Gewohnheit Daniel auf seinem Lebensweg außergewöhnlicher Lauterkeit gegenüber Gott viel
Kraft. Allem Anschein nach hatte Daniel auch die gute Angewohnheit, sich eingehend mit den
begeisternden Verheißungen Gottes zu befassen und intensiv darüber nachzudenken (Jeremia
25:11,12; Daniel 9:2). Diese guten Gewohnheiten halfen ihm bestimmt, im Wettlauf um das
Leben bis zum Ende treu durchzuhalten.
>Ganz im Gegensatz dazu kam Dina eine schlechte Gewohnheit teuer zu stehen. Sie
"pflegte auszugehen, um die Töchter des Landes zu sehen", die Jehova nicht
anbeteten (1.Mose 34:1). Diese scheinbar harmlose Gewohnheit hatte fatale Folgen. Es fing
damit an, daß Dina von Sichem vergewaltigt wurde, einem jungen Mann, der als "der
Ehrenwerteste des ganzen Hauses seines Vaters" galt. Daraufhin metzelten zwei ihrer
Brüder aus Rache die Männer der ganzen Stadt nieder. Was für ein schreckliches Ende!
(1.Mose 34:19,25-29).
>Wie können wir sichergehen, daß sich unsere Gewohnheiten für uns zum Guten und
nicht zum Schlechten auswirken?
In dem wir unsere Gewohnheiten ablegen und bewusst leben. In diesem Text wird wieder
die Bibel mit dem täglichen Leben vermengt. So arbeite ich nicht mit der Bibel. Ich
schöpfe aus der Bibel die Erkenntnis, dass ich die mentalen Fäden meiner Gewohnheiten
kappen soll. Es sind nach meiner Selbstbeobachtung die Gewohnheiten, mit denen sich auf
dem Weg zum Göttlichen Widerstände und Abweichungen einschleichen. Der große
Widersacher sitzt im Kopf und steuert mich zentral über Gewohnheiten, Gefühle und
Gedanken. Das blockiert das innere Wahrnehmungorgan, von dem ich zu Anfang schrieb.
Lasset alles hinter euch ....... sagt Jesus. Die Welt beginnt in mir und nicht erst
ausserhalb meiner Sinne.
___________________________________________________________
>Steven Hassan S.135
>Manipulation durch Angst und Schuldgefühle
>Über kurz oder lang bewegt sich das Sektenmitglied nur noch in einem engen Korridor
aus Angst, Schuld- und Schamgefühlen. Schwierigkeiten werden stets dem Mitglied
angelastet. Sie entstehen durch seinen zu schwachen Glauben, sein mangelndes Verständnis,
seine >schlechten Vorfahren<, bösen Geistern usw. Das Mitglied fühlt sich permanent schuldig, daß es den Erwartungen nicht gerecht wird. Es glaubt sich schließlich vom>Bösen >In allen totalitären Sekten, die ich kenne, ist
die ANGST ein zentraler Motivationsfaktor.
Jede Gruppe hat ihren eigenen Teufel, der an jeder Ecke nur darauf lauert, die Mitglieder
in Versuchung zu bringen und zu verführen, sie zu töten oder in den Wahnsinn zu treiben.
Je lebendiger und greifbarer der von der Gruppe heraufbeschworene Teufel, desto
ausgeprägter ist die durch ihn erzeugte Geschlossenheit der Gruppe.
Parsimony.22929
Angst ist DIE Lebensmotivation auf der Erde. Begierde, Hass, Neid, Unredlichkeit sind
ihre Kinder. Die Lebensmotivation für den göttlichen Weg ist Liebe. Doch diese Liebe
können wir nicht wahrnehmen, solange unser inneres Sinnesorgan verschlossen ist. Es ist
nicht die Liebe, nach der wir uns sehnen. Es ist Liebe, von der wir bereits umhüllt sind
und die wir weitergeben sollen. Was wir zu geben haben, ist
Das Herz, damit das innere Wahrnehmungsorgan sich öffnet
Die Seele, um eine Richtung für unsere Sehnsucht zu erhalten
Das Denken, um zu verstehen, was mit uns passiert (z.B. deine Genauigkeit)
Unsere Hingabe, um die eigenen Widerstände zu überwinden
Unsere Talente, damit die Liebe unser Wesen erfüllt.
Herr Hassan spricht von der Gruppe von Sektenmitgliedern, die diese Opfer
nicht erbringen können
Und
Sich aus psychischen Gründen aus eigener Kraft nicht abwenden können. Das ist in der Tat
ein grauenvolles Spiel. Nur wer das durchleidet, kann da mitsprechen. Es sollte deshalb
von der Leitung einer Sekte vor einer Forcierung der Glaubensweges gewarnt und auf unsere
menschlichen Begrenzungen hingewiesen werden. Solche genannten Glaubensopfer sind m.E.
auch für die anderen Mitglieder schädlich. Deshalb sollte diesen Menschen der Austritt
nicht erschwert werden. Ich verstehe die Zeugen Jehovas hier nicht. Es klingt wie:
Keiner darf lebend die Sekte verlassen.
Meint kohlchen
P.S.
Im Gegensatz zu den Lehren der christlichen Kirchen und auch von JZ,
muss sich ein Arkanschüler (theosophischer Schüler) seinen Glauben selbst erarbeiten.
Die Theosophie wurde von den konservativen Religionen deshalb ketzerisch betrachtet.
|