Geschrieben von kohle am 31. Januar 2008 16:53:59:
Als Antwort auf: Re: Zitat WACHTTURM: geschrieben von X am 30.
Januar 2008 23:30:
Hallo x
>die Pilze solltest du auf deiner Seite lassen, mir gefallen sie.
http://www.kohlchen.de.vu/
Parsimony.25649
>>Die HP - Gestaltung war vom Provider vorgefertigt, muss ich zu meiner Schande
sagen.<
>Und das sagst du mir? Bei allem was mit Computern und Verwandtem zu tun hat, bin ich
weit und breit der Unbeholfenste und müßte mich sicher hinter dir verstecken
Das geht nicht. Ich bin der Dünnere, äh Dümmere, von uns beiden.
>Aber noch schlimmer ist, ich kenne keinen Kindersekt. ;-)
Da ist dann aber auch jede Hilfe vergebens.
>Zur Erschütterung meines Glaubenslebens schreibst du:
>>Das kann ich mir vorstellen, wenn einem dieses Standbein abgeschlagen wird. Ich
bemerke das auch im Schreibkontakt, mit einem aktiven JZ. Er bemüht sich aufrichtig, mich
zu tolerieren. Aber er denkt im Kreis.< >Richtig! Es ist für alle die überzeugt wurden und über
begrenzte Informationen verfügen schwer mit neuen Sichtweisen klarzukommen.
Ich bemerke jedoch in der letzten Zeit, dass ich seine Toleranz mit Vorsicht,
vielleicht ist es auch List, verwechselt habe. Was du schreibst, stimmt. Er arbeitet nur
mit Bibelzitaten.
>Im Netz gibt es Informationen zu fast jedem Thema. Die müssen sortiert werden.
Außerdem werden Argumente zu höchst sensiblen Themen oft ohne Einfühlungsvermögen
"ausgekippt".
Das fällt mir auch auf.
>Wenn jemand, wie du sagst, im Kreis denkt, ist ein sachliches, verständnisvolles
Auftreten wichtig. Dann kann man einiges auf den weiteren Lebensweg mitgeben.
Ich denke, da ist kein Herankommen. Als Betrachter fällt mir viel Rhetorik auf. Wir
begegnen uns seit einigen Jahren. Nun lud er mich zu einem Meinungsaustausch ein und
stellte Fragen. Sie sind solcherart, wie du sie mir vorlegst: Wachturmtexte mit
abschnittsweisen Zwischenfragen. Mit meinen Antworten konnte er überhaupt nichts anfangen
und nannte mir seine richtigen Antworten. Es war lediglich eine
Wiederholung der Wachturmtexte. Übergeordnetes Thema war der wissenschaftliche Beweis
für die Wahrheit der Bibel. Da ich auf sowas überhaupt nicht in seinem Sinne eingehe,
versucht er mich dazu zu bekehren. Dank des Austausches mit dir und dieses Forums fallen
mir seine (wohl unbewussten) Methoden dabei auf.
Meine Sichtweise wird ignoriert. Es wird nicht darauf eingegangen. Argumente werden, wie
du sagst, ohne Gespür ausgekippt. Diese Argumente sind offene Bibelzitate, mit denen mir
meine Sichtweise als falsch einsuggeriert wird. Diese Suggestionen rühren an eigenen
Unsicherheiten und fördern Ängste. Als Pendant wird dagegen eine unverbrüchliche
Wahrheit der Bibel gestellt. Es wird nicht mit eigener Sichtweise oder Meinung
geschrieben, sondern nur mit einer unanfechtbaren Wahrheit. Auch die Bibelzitate sind
teilweise verzerrt. So wird Jesaja zitiert, dass er zum Eintritt in Jehovas Organisation
auffordert.
Ich teilte ihm mit, dass ich den Austausch für beendet halte. Doch nun wird ich ihn
nicht mehr los (lach).
>Darf ich fragen, ob du momentan im Gespräch mit besagtem ZJ bist?
Ich habe mich davon gelöst. Hin und wieder schreibe ich ihm etwas aus anderen
Zusammenhängen. Der angesprochene Thread ist unten verlinkt. Also life würde ich in
solche Gruppen nicht eintreten. Aber es war einmal interessant, das von dir hier
geschriebene Gebaren erleben zu dürfen. Nun hoffe ich, auch näher an deinen Beiträgen
zu sein.
Zum Dienst (Missionsdienst):
>>>Seine Überzeugung will der Mensch verbreiten. ...
>>Solch ein Dienst sollte das neue Mitglieder aus eigenem inneren Entschluß
treffen. Das Umfeld der Sekte sollte so gestaltet sein, dass er sich zu nichts
verpflichtet fühlen kann.< Parsimony.25696
>Sicher, neue Erfahrungen gibt man gern weiter.
>Was du mit dem eigenen inneren Entschluß andeutest, trifft den Kern und auch, daß
ein Mitglied zu nichts >verpflichtet sein sollte. Genau das ist allerdings der
springende Punkt.
>Der subtil aufgebaute Druck der Wachtturm-Organisation zum Missionieren,
erschließt sich nicht jedem sofort.
Wenn auf Zusammenhänge und Wörter wie Dienst, Pflicht, Vorrecht, Fortschritt, Predigen,
Jüngermachen, Zeugen, Zeugnis, Verkündiger, Pionier, Missionar, Prediger,
Königreichsfrüchte, Königreichsverkündiger oder ähnliches geachtet wird, zeigt sich,
was gemeint ist, MISSIONSDIENST.
Diesen subtilen spürte ich ebenfalls im Austausch. Die wiederholten
Phrasen wie Dienst, Jehova, Wahrheit usw. wirken wie
Drogenkeulen. Diese Drogen drangen wie bitteres Gift in mich ein. Und das ohne
persönlichen Kontakt. Das Gift wirkt schnell, wenn ich es nur schmecke. Es dringt bereits
bei einer Berührung durch die Poren ein.
___________________________________________________________
>WACHTTURM 1.August 2001 Seite: 18
>KÖNIGREICHSVERKÜNDIGER BERICHTEN
>Gott hat ihre Tränen abgewischt
>"Wer sein Leben mit Jehovas Gesetzen und Grundsätzen in Übereinstimmung bringt,
wird sehr gesegnet. Wenn es auch nicht immer leicht ist, die nötigen Änderungen
vorzunehmen, so kann man dabei doch ohne weiteres auf Beistand und Unterstützung zählen
(Psalm 84:11).
Ich weiß nicht, ob das so im Psalm steht. Beim Lesen kriecht sofort der Äther der WTG
als Hilfstruppe ins Gemüt. Das ist die eine Suggestion, die sich durch die Texte zieht.
So wird die Untrennbarkeit Bibel = WTG verschweißt.
>Folgendes Beispiel aus Südostasien verdeutlicht das.
>Eine Zeugin Jehovas aus Frankreich sprach im Urlaub mit einer Geschäftsinhaberin
namens Kim* über Jehovas Vorsatz im Hinblick aus die Erde. Außerdem gab sie Kim ein
Exemplar des Buches Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben. Beim Durchblättern
stieß Kim auf die Worte: "Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen"
(Offenbarung 21:4). "Dieser Vers ging mir wirklich nahe", erzählt Kim
rückblickend. "Wer mich tagsüber im Geschäft sah, hätte wohl kaum geahnt, daß
diese stets lächelnde, stets zu einem Schwatz aufgelegte Frau sich abends, wenn sie erst
einmal daheim war, in den Schlaf weinte." Kim verrät, was ihr solchen Kummer
bereitete: "Ich hatte 18 Jahre lang mit einem Mann zusammengelebt und war
todunglücklich, weil er mich nicht heiraten wollte. Ich wollte einen Schlußstrich unter
diese Lebensweise ziehen, mir fehlte aber der Mut dazu, denn ich hatte ja schon so lange
Zeit mit ihm zusammengelebt."
>Kurz darauf willigte Kim in ein Bibelstudium mit einer Zeugin Jehovas namens Linh ein.
"Ich wollte die Lehren der Bibel unbedingt in die Praxis umsetzen", sagt Kim.
"Zum Beispiel hörte ich auf, die Ahnen anzubeten, obwohl mir das Widerstand von
seiten meiner Angehörigen eintrug. Außerdem versuchte ich, meinen Partner dazu zu
bewegen, daß wir uns gesetzlich trauen lassen, aber er weigerte sich. In dieser
schwierigen Zeit schickte mir die Zeugin aus Frankreich immer wieder biblische
Publikationen, und Linh war mir eine große Unterstützung. Die Geduld und der liebevolle
Beistand dieser Glaubensschwestern halfen mir auszuharren, bis ich meinen Partner so sah,
wie er wirklich war. Ich fand heraus, daß er bereits 5 'Frauen' und 25 Kinder hatte!
Dadurch hatte ich den Mut, ihn zu verlassen.
>Ein großes, komfortables Haus zurückzulassen und in eine kleine Wohnung zu ziehen
war nicht leicht. Auch setzte mich mein ehemaliger Lebensgefährte unter Druck, zu ihm
zurückzukehren, und drohte sogar, mich mit Säure zu verunstalten, falls ich mich
weigerte. Mit Jehovas Hilfe war ich in der Lage, das Richtige zu tun." Kim machte
weiter Fortschritte und ließ sich schließlich im April 1998 taufen. Außerdem begannen
zwei ihrer Schwestern und ihr Sohn, der im Teenageralter ist, mit Jehovas Zeugen die Bibel
zu studieren.
>"Ich hatte gedacht, in mein Leben würde nie wieder Hoffnung einkehren",
sagt Kim. "Doch heute bin ich glücklich, und ich weine nachts nicht mehr. Jehova hat
die Tränen von meinen Augen bereits abgewischt."
*Die Namen wurden geändert
>Das ist ja auch gut. Kim hat IHRE innere Entsprechung in der WTG gefunden. Da wo
ich Widerstände spüre, erfüllt sich ihre Sehnsucht. Gott sei dank gibt es viele
Glaubensgemeinschaften, so dass jeder Deckel den geeigneten Pott finden kann. Mich freut
es , dass es Kim geholfen hat. Egal, ob diese Geschichte wahr ist. Viele werden in der WTG
die passende Wahrheit gefunden haben und finden Viele auch nicht.
___________________________________________________________
Steven Hassan S.74
>Anwerbung: So wird es gemacht
>Die großen Sekten beweisen, daß sie sich darauf verstehen, ihre >Verkäufer Den
Mitgliedern wird beigebracht, sämtliche negativen Gefühle in bezug auf die Gruppe zu
unterdrücken und stets ein lächelndes, >glückliches Über Missionierung schrieb ich
dem Jehovas Zeugen folgendes Posting:
Gedanken zur Schöpfung
Nach dem Bibel Epos wurde die Welt in 7 Tagen erschaffen. Theosophen beschreiben
die Entstehung und Führung der Welt aus 7 Strahlen.
Der erste Strahl, der Wille Gottes, prallte auf den Raumäther und erschuf die Materie.
Der zweite Strahl, die Liebe als anziehendes Moment, erschuf die Formen. Ihre Ausstrahlung
aus dem Geformten bewirkt die Anziehung der Formen untereinander. Aus dem Kern des
Geformten tritt demnach die Anziehungskraft der Liebe aus, die nach ihrem Gegenpol
verlangt. In der Natur sehen wir dieses Verlangen und die Erfüllung daran, dass sich die
Körper aufgrund von Magnetismus / Sympathie aufeinander zu bewegen. Nach diesem Prinzip
wurde jede Form geschaffen. Beim Menschen ruft diese Begegnung der Formen ein Bewusstsein
wach, das nicht nur deine Sehnsucht nach Formen aufruft. Es wird darüber hinaus eine
Liebe nach dem Ungeformten wachgerufen. Der Mensch bemüht sich Verlangen in Liebe
umzuwandeln, Haben in Sein. Aus der Begegnung der Formenpaare entsteht die Sehnsucht zu
noch tieferer, innerer Liebe hin. Dies ist die Ursache für die Evolution, die aktiv und
intelligent fortschreitet. Es entsteht somit aus dem 1. Strahl der Schaffung der Materie
und dem zweiten Strahl der Formenanziehung dein dritter Strahl, die sich von Generation zu
Generation weiterentwickelnde aktive Intelligenz.
Weitere Gedanken dazu
Sucher verlangen nicht nach Befriedigung in der Formenwelt. Ihr Inneres sucht Innerhalb
der Formen nach dem zweiten Strahl, der Liebe. Es genügt nicht, auf solche Menschen
dogmatisch oder mit formalem Wissen aus zweiter Hand zuzugehen. Solche Worthülsen sind
nur Medium, Form für den Liebesstrahl der Begegnung. Doch wir können diesen uns
innewohnenden Liebesstrahl in Antworten für andere implantieren. Dieses Vermögen
entwickelt sich, wenn wir uns bei einer Begegnung der Antworten bewusst werden, welche
unsere Sehnsucht stillten. Solch akutes Bewusstwerden reflektiert dann innerhalb unserer
Worte. Ein Sucher, der zuhört und Entsprechung dazu hat, kann von dieser inneren
Schwingung geweckt werden, vom 2. Strahl der Liebe getroffen werden. Darauf baut die
Schöpfungskraft im Menschen auf.
Gleichzeitig wird im Sucher aus der Begegnung mit dem 1. Strahl (das Wort als Laut oder
Schrift) und dem 2. Strahl (die Vibration seiner eigenen Entsprechung) der 3. Strahl, die
aktive Intelligenz geboren. Der 3. Strahl ermöglicht es ihm, seine innere Sehnsucht und
deren gefundene Antwort kreativ zusammen zu führen. Damit beginnt dann der Weg seiner
geistigen Evolution.
Solche Vorgänge können sogar durch stilles Missionieren ausgelöst werden. So strahlen
auch die schweigenden Soldaten Gottes von Jehovas Zeugen mit ihrem
Wachturm in die vorübergehenden Menschen. Der 1. Strahl begegnet dem
Neugierigen in der Materie der Zeitschrift Wachturm. Den jedoch entscheidenden
2. Strahl sendet der Soldat Gottes durch seine innere Ausrichtung in die Aura
der Menschen.
Die Materie oder das Wort allein sind unwirksam. Erst durch den formenden Strahl der Liebe
entwickelt sich Sympathie und Antipathie. Ähnlich können auch Wünsche geweckt werden.
Alles gute
kohlchen
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