Re: nachpruefen ...


Rund ums Thema Zeugen Jehovas

Geschrieben von Gerd am 21. März 2002 11:55:42:

Als Antwort auf: Re: nachpruefen ... geschrieben von Drahbeck am 21. März 2002 09:49:39:

Die Infragestellung von Kultur und Religion, ist in einem aufgeklärten Zeitalter gewiss legitim. Problematisch wird die Infragestellung bei Dingen die vordergründig nicht beweisbar sind. Was den verschiedenen Religionsgründern für "Geschichtchen" – zurecht oder zu unrecht, ist nicht verifizierbar – angedichtet werden, oder aber den Tatsachen entsprechen, bleibt meist im Dunkel, wir haben oftmals keine Zeitzeugen. Und die etwas berichteten, denen wird nicht geglaubt, weil nicht gleichzeitig Dutzende Historiker als Augenzeugen die Berichte bestätigen.

Mein heutiger Einwurf entsprang einer heißen Diskussion in Österreich. Ein Karikaturist, Gerhard Haderer, hat sich bemüßigt gefühlt, den Herrn Jesus zum Gegenstand seines Spottes zu machen. Das ist ja nicht neu, aber die Intensität von Hohn und Spott wird Jahr für Jahr steigender. Das bebilderte Buch trägt den Titel: "Das Leben des Jesus". In dieser "Biographie" wird alles um Jesus auf primitivste Weise lächerlich gemacht. Ein von Kind an rauschgiftsüchtiger Jesus, dessen Wunder schlechter Ulk, dessen Abendmahl ein verhaschtes Saufgelage, dessen Kreuz kein Tod, sondern eine Entrückung in eingerauchtem Zustand ist, in einem Himmel voller Haschwolken. Das Buch könnte ein Bestseller werden.

Man muß daher folgern, nicht als Ex-Zeuge Jehovas sondern allgemein, ohne Ehrfurcht vor dem Heiligen wird bald uns Menschen nichts mehr heilig sein, auch nicht der Nächste.

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