Re: Mecki’s utopische Suche nach Wahrheit


Rund ums Thema Zeugen Jehovas

Geschrieben von + am 17. November 2006 17:58:55:

Als Antwort auf: Re: Mecki’s zauberhafte Reise durch das Offenbarungsbuch - Kapitel 32 geschrieben von gabriella am 17. November 2006 12:48:28:

Hallo gabriella!

Genau das ist Sinn und Zweck meiner Beiträge.

„Mecki“ Offenbarungsbuchreise ist die Gegenüberstellung dreier Aussagen meiner Kirche (der Wachtturm Gesellschaft).

Der von „Früher“, der von „1988“ (dem Erscheinungsdatum des Offenbarungsbuches) und der Heutigen.

Die grundsätzlichen Widersprüche führen eine (von der Wachtturm Gesellschaft behauptete) Geistleitung ad-absurdum.

Mit dem themenfremden Material (Kindergeschichten) versuchte ich das Gesagte in die Realität zu holen.

Mein Lieblingsbeispiel: Tim Thaler und unsere Unterdrückung (hier der Frauen).

Bewegt man sich nur auf dem blutigen Parkett unserer Harmagedonideologie, verliert man schnell den Blick für die Realität.
Man wird unempfindlich gegenüber den Gefühlen des Andersdenkenden.

Ich stellte einen Teddybär in unsere Blutlachen.

Utopisch zu glauben es würde etwas ändern – ich weiß.
Aber was hindert mich zu träumen?

Toleranz…

…ohne sektiererischen Schwarzweißdenken und Handeln.

Demut…

…mit seiner Abkehr von Dogmatismus und deren Disziplinierungsmechanismen.

Freude…

…anstatt Mindestanforderungen wie einem Kirchenbesuch.

Glauben…

…anstelle der Einforderung aggressiver Mitgliederwerbemaßnahmen.

Frieden…

…und keine Vernichtungsorgienkonstruktionen für Andersdenkende.

Langmut…

…gegenüber Zweifeln.

Mut…

…zur Ehrlichkeit.

Vernunft…

…als Tausch für unsere anmaßende „Geistleitung“.

Liebe…

…als Ersatz für unsere Menschengebote.

Ich weiß - utopische Phantastereien.


Als nächstes behandle ich das Thema „Kreuz“.

Eigentlich gibt es genauso viele Argumente für oder gegen das Kreuz wie für oder gegen den heiligen Pfahl (1.Könige 14:23, 2.Könige 17:10, Jeremia 17:2).

 

Das Problem ist nur das wir alles in ein sektiererisches Schwarzweißdenken packen müssen.

Das Anbeten geschnitzter Götzen hat damit zuerst überhaupt nichts zu tun.

Sondern ein bemitleidenswerter Dogmatismus der durch das gegenüberstellen der eigenen Aussagen der Wachtturm Gesellschaft sichtbar wird.

Wahrheit in Religion zu suchen ist ein Paradoxum in sich.

Du wirst sagen ich bin ein Träumer – aber vielleicht nicht allein

http://www.youtube.com/watch?v=XLgYAHHkPFs


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