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Geschrieben von + am 04. Juni
2006 14:47:31:
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Mecki’s zauberhafte Reise durch das Offenbarungsbuch.
Ein märchenhafter Reisebericht, aufgeschrieben von ihm selbst.
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• ZITAT OFFENBARUNGSBUCH BAUJAHR1988
S. 41
Zuerst sagt Jesus etwas Näheres über seine Person: „Und dem Engel der
Versammlung in Pergamon schreibe: Diese Dinge sagt der, der das scharfe, lange
zweischneidige Schwert hat“ (Offenbarung 2:12). Jesus wiederholt hier die
Beschreibung, die in Offenbarung 1:16 von ihm gegeben wird. Als Richter und
Urteilsvollstrecker wird er die Verfolger seiner Jünger niederstrecken. Welch
ein Trost ist doch diese Zusicherung! Was jedoch das Gericht betrifft, so gilt
die Warnung auch denen innerhalb der Versammlung, denn Jehova wird durch seinen
„Boten des Bundes“, Jesus Christus, „ein schneller Zeuge sein“ gegen alle
angeblichen Christen, die Götzendienst treiben, unsittlich handeln, lügen und
unehrlich sind und die für die Notleidenden keinen Finger rühren (Maleachi 3:1,
5; Hebräer 13:1-3). Der Rat und die Zurechtweisung, die Gott durch Jesus gibt,
müssen beherzigt werden.
S. 42
Jesus sagt nun der Versammlung: „Ich weiß, wo du wohnst, nämlich da, wo der
Thron des Satans ist“ (Offenbarung 2:13a). Diese Christen waren in der Tat von
satanischen Kulten umgeben. Außer dem Zeustempel gab es noch ein
Äskulapheiligtum — Äskulap war der Gott der Heilkunde. Pergamon war auch ein
bekanntes Zentrum des Kaiserkults. Das hebräische Wort, das mit Satan
wiedergegeben wird, hat die Bedeutung von „Widerstandleistender“, und sein
„Thron“ stellt seine von Gott eine Zeitlang geduldete Weltherrschaft dar (Hiob
1:6, Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen,
Fußnote). Daß es in Pergamon soviel Götzendienst gab, zeigte, daß Satans „Thron“
sich in jener Stadt mit aller Deutlichkeit geltend machte. Wie zornig muß Satan
gewesen sein, daß die dortigen Christen ihn nicht dadurch anbeteten, daß sie den
Staatskult pflegten.
S. 42
Bei verschiedenen Gelegenheiten hatte Jesus darauf hingewiesen, daß die
gegenwärtige böse Welt von Satan regiert wird, daß dieser ihm aber wegen seiner
Lauterkeit nicht beikommen konnte (Matthäus 4:8-11; Johannes 14:30). In unserem
Jahrhundert kämpfen mächtige Nationen — hauptsächlich „der König des Nordens“
und „der König des Südens“ — um die Weltherrschaft (Daniel 11:40).
Leidenschaftlicher Patriotismus ist angeheizt worden, und der Kaiserkult findet
heute sein Gegenstück in einer Woge des Nationalismus, die die Erde überrollt
hat…
Solch ein Rat war dringend nötig. Jehovas Zeugen, sowohl die Gesalbten als auch
ihre Gefährten, mußten angesichts des unvernünftigen Hurrapatriotismus im
Glauben feststehen.
S. 44 / 45
Jesus weist die Christen in Pergamon außerdem zurecht mit den Worten: „So hast
auch du solche, die in gleicher Weise an der Lehre der Nikolaus-Sekte
festhalten“ (Offenbarung 2:15). Vorher hat Jesus die Epheser gelobt, weil sie
die Taten dieser Sekte haßten. Aber die Christen in Pergamon müssen darüber Rat
erhalten, wie sie die Versammlung vor Sektierertum bewahren können. An den
christlichen Normen muß mit größerer Entschiedenheit festgehalten werden, damit
die Einheit, um die Jesus in Johannes 17:20-23 betete, gewahrt bleibt. Es ist
notwendig, „durch die gesunde Lehre sowohl zu ermahnen als auch die
Widersprechenden zurechtzuweisen“ (Titus 1:9).
Schon früh hatte die Christenversammlung mit stolzen Abtrünnigen zu kämpfen, die
durch glatte, trügerische Worte ‘Spaltungen hervorriefen und Ursachen zum
Straucheln gaben entgegen der Lehre’, die ihr durch Jehovas Kanal zuging (Römer
16:17, 18). Der Apostel Paulus warnte fast in allen seinen Briefen vor dieser
Bedrohung. Die Gefahr des Sektierertums besteht auch heute noch, obwohl Jesus
die Reinheit und Einheit der wahren Christenversammlung wiederhergestellt hat.
Wer daher geneigt ist, einer abgesplitterten Gruppe zu folgen, die eine Sekte
bildet, sollte folgende Worte Jesu beherzigen: „Bereue also. Wenn du es nicht
tust, komme ich eilends zu dir, und ich will mit dem langen Schwert meines
Mundes Krieg mit ihnen führen“ (Offenbarung 2:16).
Wie entsteht Sektierertum? Ein Lehrer von eigenen Gnaden mag Zweifel säen und
biblische Wahrheiten anfechten (zum Beispiel, daß wir in den letzten Tagen
leben), worauf sich eine Splittergruppe loslöst und ihm nachfolgt (2. Timotheus
3:1; 2. Petrus 3:3, 4). Oder jemand kritisiert, wie Jehova sein Werk getan haben
will, und appelliert an einen Hang zur Bequemlichkeit, indem er behauptet, es
sei weder biblisch noch notwendig, mit der Königreichsbotschaft von Haus zu Haus
zu gehen. Würden solche Personen das Beispiel Jesu und der Apostel nachahmen und
sich an diesem Dienst beteiligen, so würden sie demütig bleiben; sie spalten
sich jedoch lieber ab und leben geruhsam; vielleicht treffen sie sich
gelegentlich als private Gruppe und lesen lediglich gemeinsam in der Bibel
(Matthäus 10:7, 11-13; Apostelgeschichte 5:42; 20:20, 21).
Solche Personen tüfteln eigene Gedanken
über das Gedächtnis an den Tod Jesu aus, über das biblische Gebot, sich von Blut
zu enthalten, über das Begehen von Feiertagen und den Gebrauch von Tabak.
Überdies setzen sie den Namen Jehovas herab; bald fallen sie wieder in die
tabufreien Sitten und Bräuche Babylons der Großen zurück. Und was noch schlimmer
ist, einige lassen sich von Satan dazu bringen, ihre „Mitsklaven“ oder ihre
einstigen Brüder „zu schlagen“ (Matthäus 24:49; Apostelgeschichte 15:29;
Offenbarung 17:5).
Wer durch den Einfluß der Abtrünnigen unschlüssig gemacht wurde, sollte
schnellstens der Aufforderung Jesu nachkommen zu bereuen. Die Propaganda der
Abgefallenen muß zurückgewiesen werden wie Gift, denn das ist sie. Sie beruht
auf Neid und Haß im Gegensatz zu den gerechten, reinen und gewinnenden
Wahrheiten, mit denen Jesus seine Versammlung ernährt (Lukas 12:42; Philipper
1:15, 16; 4:8, 9). Mit denen, die nicht bereuen wollen, wird der Herr Jesus „mit
dem langen Schwert . . . [seines] Mundes Krieg . . . führen“. Er prüft sein Volk
sorgfältig, damit die Einheit bewahrt wird, um die er am letzten Abend, den er
mit seinen Jüngern auf der Erde verbrachte, betete (Johannes 17:20-23, 26). Da
die Abtrünnigen den liebevollen Rat und die liebevolle Hilfe, die ihnen von den
Sternen in seiner rechten Hand gegeben bzw. angeboten wird, ablehnen, richtet
und straft sie Jesus „mit der größten Strenge“ und übergibt sie der „Finsternis
draußen“. Es wird ihnen die Gemeinschaft entzogen, so daß sie unter Gottes Volk
nicht mehr als Sauerteig wirken können (Matthäus 24:48-51; 25:30; 1. Korinther
5:6, 9, 13; Offenbarung 1:16).
S. 46
Welch passendes Sinnbild! Das Manna lag verborgen im Aller heiligsten der
Stiftshütte, wo das übernatürliche Licht, das über dem Deckel der Bundeslade
schwebte, die Gegenwart Jehovas symbolisierte (2. Mose 26:34). Es war niemandem
gestattet, in diesen heiligen Ort einzudringen und von dem verborgenen Manna zu
essen. Jesus sagte indessen, daß seine gesalbten Nachfolger, die siegen würden,
von dem „verborgenen Manna“ essen würden. Sie würden, wie Christus vor ihnen,
sich nicht an „eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der
Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst“ begeben (Hebräer 9:12, 24). Bei
ihrer Auferstehung ziehen sie Unverweslichkeit und Unsterblichkeit an — eine
wunderbare Vorkehrung Jehovas, versinnbildlicht dadurch, daß sie das
unvergängliche „verborgene Manna“ erhalten. Wie bevorrechtigt diese kleine
Gruppe von Überwindern doch ist! (1. Korinther 15:53-57).
Sie empfangen auch einen „weißen Kieselstein“. An römischen Gerichtshöfen war es
üblich, das Urteil mit Hilfe von Kieselsteinen zu fällen. Ein weißer Kieselstein
bedeutete Freispruch, ein schwarzer dagegen Verurteilung, oft zum Tod. Daß Jesus
den Christen in Pergamon einen „weißen Kieselstein“ gab, würde bedeuten, daß er
sie als unschuldig, makellos und rein beurteilt. Aber Jesu Worte mögen noch eine
weitere Bedeutung haben. In römischer Zeit dienten Kieselsteine auch als eine
Art Eintrittskarte zu einer wichtigen Veranstaltung. Der weiße Kieselstein mag
für die siegreichen gesalbten Christen etwas ganz Besonderes bedeuten — daß sie
im Himmel bei der Hochzeit des Lammes einen Ehrenplatz bekommen. Es werden nur
144 000 solche Kieselsteine ausgeteilt (Offenbarung 14:1; 19:7-9).
Frage zu Absatz 16:
Warum sollten Personen, die zufolge des Einflusses von Abtrünnigen wankend
werden, schnell bereuen?
Was widerfährt denen, die nicht bereuen wollen?
• ZITATENDE OFFENBARUNGSBUCH BAUJAHR1988
Wachtturm vom Juni 1915 S. 87
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• ZITAT DANNISTDASGEHEIMNISGOTTESVOLLENDET BAUJAHR1969
S. 153
Hier in Pergamon ließ Satan auch einen Tempel für die Verehrung des römischen
Kaisers, des Augustus oder Oktavian Cäsar, errichten, der im Jahre 14 u. Z.
starb. Die Einführung der Verehrung des römischen Kaisers war in Wirklichkeit
ein politischer Schachzug, mit dem beabsichtigt wurde, all die verschiedenen
eroberten Länder im Römischen Reich durch die' Verehrung eines ihnen allen
gemeinsamen Gottes, nämlich des römischen Kaisers, miteinander zu verschweißen.
Hierbei verlangte der römische Kaiser nicht die ausschließliche religiöse
Ergebenheit der Untertanen seines Reiches; sie konnten immer noch ihre Orts-
oder Volksgötter und -göttinnen anbeten, aber sie mußten auch ihn in ihren Kult
mit einbeziehen, um somit einen gemeinsamen Reichskult zu haben und durch
gemeinsame religiöse Bande zusammengehalten zu werden. Die Verehrung des
römischen Kaisers wie auch die Anbetung des Zeus oder Jupiter ist in
Wirklichkeit die Anbetung des großen Gegners Jehovas Gottes, und aus diesem
Grund konnte von Pergamon gesagt werden, es sei dort, „wo der Thron des Satans
ist" und „wo der Satan wohnt".
Diese so enge Berührung mit Satans Thron und Gegenwart stellte vor
neunzehnhundert Jahren die ausschließliche Ergebenheit der Christenversammlung
gegenüber Jehova Gott schwer auf die Probe. Heute wird der Überrest gesalbter
Christen, die Aussicht darauf haben, mit Christus in den Himmeln zu regieren,
ähnlich auf die Probe gestellt. Wie denn? Dadurch, daß seit dem Ersten
Weltkrieg, der 1918 zu Ende ging, die Selbstbestimmung der Völker verherrlicht
wird und daher der Nationalismus die Welt überflutet, was dazu geführt hat, daß
viele neue Nationen geboren worden sind. All diese politischen Nationen
verlangen die ausschließliche Ergebenheit ihrer Untertanen, die sogar so weit
geht, daß jemand sein Leben für die Nation opfert, und der politische Staat wird
tatsächlich über Gott gestellt. Aber trotz dieser Feuerprobe hält der gesalbte
Überrest von heute ebenso wie die Christen von Pergamon „weiterhin an meinem
[Christi] Namen fest". Beharrlich verkündigt er öffentlich: „Jesus ist Herr!" Er
weigert sich unter jedem Druck, zu sagen: „Jesus ist verflucht!" und der
politische Staat (der „Cäsar") sei Herr. — 1. Korinther 12:3.
S. 162 – 164
Doch beachte, daß auf diesem „weißen Kieselstein" ein Name geschrieben steht,
'ein neuer Name, den niemand kennt als der, welcher ihn empfängt'. Ein solcher
Namensstein wurde im Altertum gebraucht wie heute eine Eintrittskarte zu einem
bestimmten Anlaß; er war das, was man zeigen oder hinterlegen mußte, um Zutritt
zu einer Unterhaltungsveranstaltung oder einem Schauspiel zu erlangen. Der
sinnbildliche 'weiße Kieselstein' würde demnach das Vorrecht darstellen, in eine
gewisse persönliche, vertraute Verbindung mit Jesus Christus aufgenommen zu
werden.
Sind nicht nur 144 000 siegende Jünger die einzigen, die zum himmlischen
Königtum und zur himmlischen Priesterschaft mit ihm zugelassen werden, um mit
ihm tausend Jahre zum Segen der ganzen Menschheit zu regieren? (Offenbarung
20:4-6; 2. Timotheus 2:11, 12) Sind nicht nur 144 000 siegende Jünger die
einzigen, die die Klasse der 'keuschen Jungfrau' bilden sollen, die geistige
„Braut", „das Weib des Lammes"? Hörte der Apostel Johannes nicht später eine
Stimme vom Himmel her sagen: „Wir wollen uns freuen und jubeln und wollen ihn
verherrlichen, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich
bereitgemacht."? Doch; und Johannes berichtet dann: „Und er sagt zu mir:
»Schreibe: Glücklich sind jene, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes
eingeladen sind.'" (2. Korinther 11:2; Johannes 3:29; Offenbarung 21:9-15;
19:7-9) Damit sie zu all diesen einzigartigen Vorrechten zugelassen werden, mag
der sinnbildliche 'weiße Kieselstein' Jehova Gott gezeigt werden müssen. Es gibt
nur 144 000 solche 'weißen Kieselsteine', und diejenigen, die sie empfangen,
sind in der Tat hoch begünstigt.
Ist der auf jeden Stein 'geschriebene neue Name' ein neuer persönlicher,
besonderer Name, den alle anderen aus der Gruppe der 144 000 nie kennenlernen
werden? Wird er den Inhaber des Kieselsteins zu einem besonderen persönlichen
Verhältnis mit dem Herrn Jesus Christus berechtigen, das keiner der anderen in
der Gruppe der 144 000 haben wird? Wohl kaum! Dieser 'neue Name' mag vielmehr
einen Namen darstellen, der ihnen neu ist, der ihnen allen aber vertraut, doch
allen anderen Geschöpfen im Himmel und auf der Erde unbekannt sein wird. Der auf
den „weißen Kieselstein" geschriebene 'neue Name' mag also bedeuten, gemeinsam
an dem neu verliehenen, himmlischen Namen des Herrn Jesus Christus teilzuhaben.
Dies stimmt mit der Botschaft überein, die er der treuen Versammlung in
Philadelphia gab und in der er sagt: „Wer siegt — ... ich will ... diesen meinen
neuen Namen auf ihn schreiben." (Offenbarung 3:12) Und nachdem der siebente
Engel seine Trompete geblasen hat und gewisse Bilder erschienen sind, sagt der
Apostel Johannes: „Ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berge Zion und mit
ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters
an ihren Stirnen geschrieben trugen." (Offenbarung 11:15; 14:1) Schließlich,
nachdem der siebente Engel seine Schale des Zornes Gottes ausgegossen hat und
gewisse andere Bilder gefolgt sind, sagt Johannes, daß er den himmlischen Herrn
Jesus Christus zum „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen", nach
Harmagedon, reiten gesehen habe, und er erwähnt folgendes Merkmal von ihm: „Auf
seinem Haupte sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand
kennt als er selbst." — Offenbarung 16:17; 19:11, 12.
Da nun die 144 000 Empfänger des 'weißen Kieselsteines' mit dem darauf
geschriebenen „neuen Namen" Miterben mit Christus und auch sein „Weib" sein
sollen, mag der 'neue Name' auf dem sinnbildlichen „weißen Kieselstein"
bedeuten, daß sie gemeinsam mit ihrem himmlischen Bräutigam in Verbindung mit
seinem eigenen Namen an gewissen persönlichen Vorrechten teilhaben. Aber was es
auch immer in Wirklichkeit ist, es wird bestimmt ein „guter Name" sein, ein
Name, der „vorzüglicher ist als großer Reichtum" und „besser ... als gutes
Salböl". (Sprüche 22:1; Prediger 7:1) Es ist ein angemessener Preis für alle 144
000 gesalbten Sieger.
• ZITATENDE DANNISTDASGEHEIMNISGOTTESVOLLENDET BAUJAHR1969



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• ZITAT BABYLONDIEGROßEISTGEFALLEN BAUJAHR1963
S. 629 zu Offenbarung 2:12,16
Ihr Anführer befehligt als Sprecher oder Wortführer Gottes einen
Vernichtungskrieg gegen die Könige oder Herrscher der Erde und vernichtet sie.
Das ist der Grund, weshalb der Apostel Johannes sah, wie eine scharfe romphaia
oder ein „langes Schwert" aus seinem Mund ausgeht. (Offenbarung 1:16; 2:12, 16)
Dieses „lange Schwert" deutet nicht nur auf Kriegführung, sondern auch auf die
Vollstreckung eines Todesurteils hin. So wird er für die universelle
Souveränität seines Gottes kämpfen und die Nationen mit Vernichtung schlagen. Er
wird zeigen, daß sich die Nationen nach dem Ende der Heidenzeiten oder der
„bestimmten Zeiten der Nationen" im Jahre 1914 auf friedliche Weise der
Souveränität Jehova Gottes und seinem neuinthronisierten, über die Erde
eingesetzten König hätten unterwerfen sollen. Weil sie es nicht taten, müssen
sie nun gewaltsam Vernichtung erleiden. Das wird so sein, als würde Gottes
messianischer König sie als Schafe mit „eisernem Stabe" zerschmettern. (Psalm
2:8, 9; Offenbarung 2:27, NW; 12:5) Alle ihre nationalen und politischen
Einrichtungen, alle ihre Grenzen, Flaggen und Fahnen, Zollvereinigungen und
internationalen Bündnissysteme werden zerschmettert werden.
S. 564 zu Offenbarung 2:16
Da er gegen das Weltreich der babylonischen Religion vorgeht, müssen die Glieder
der Versammlungen geistgezeugter Christen wachsam sein, damit sie nicht ein
Opfer der zum Untergang verurteilten babylonischen Religion werden. Sie sind mit
ihm Erben des himmlischen Königreiches, sie dienen Jehova Gott in seinem
geistigen Tempel als geistige Priesterschaft, als „eine königliche
Priesterschaft", bekleidet mit der Gerechtigkeit Christi. Wenn sie auf dem ihnen
anvertrauten Posten einschlafen und der Tempelinspekteur sie nicht über die
Sicherheit und die Interessen des Tempels wachend antrifft, werden ihnen ihre
priesterlichen Kleider ausgezogen, und sie werden von ihren Vorrechten
entbunden. Sie werden als Untaugliche aus dem Tempel gewiesen. Damit erleiden
sie Schande. Wer zu ihnen aufgrund ihrer priesterlichen Dienste aufblickte, wird
sie sozusagen in ihrer Nacktheit sehen, ohne die sie umschließende Gerechtigkeit
Christi, als solche, die nicht seine Nachahmer sind. — 1. Petrus 2:5-9, NW; 2.
Mose 20:25, 26.
S. 660 Zu Offenbarung 2:17
Wer „diese Dinge" nicht „ererbt", wer nicht nach dem „Wasser des Lebens" dürstet
und wer es von Gott nicht bekommt, ist nicht mutig, treu, rein, schuldlos, gut,
gottgefällig und aufrichtig wie Jesus Christus, das vollkommene Muster eines
Sohnes Gottes. Solche sind Feiglinge, Ungläubige, Unreine gleich Babylon der
Großen, der „Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde", Mörder,
Hurer oder auf sexuellem Gebiet unmoralische Menschen, solche, die Babylon der
Großen in der Ausübung von Spiritismus, Hexerei und Zauberei folgen,
Götzendiener, zu denen auch die Anbeter des symbolischen „wilden Tieres" und
seines neuzeitlichen „Bildes" gehören, und Lügner, die Satan, den Teufel, den
„Vater der Lüge", nachahmen. (Johannes 8:44; Offenbarung 17:5, 6, NW; 18:23, 24)
Diese Menschen werden aufgrund ihrer Einstellung und ihrer Praktiken vernichtet,
und das läßt erkennen, was Gott von uns fordert, wenn wir die Welt besiegen
wollen.
• ZITATENDE BABYLONDIEGROßEISTGEFALLEN BAUJAHR1963
Licht Band 2
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• ZITAT LICHT BAUJAHR1930
S. 24/25
S. 26
• ZITATENDE LICHT BAUJAHR1930
Aus Licht Band 2 Seite 100
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Nachfolgendes zum Offenbarungsbuch Seite 45 Absatz 15:
Solche Personen tüfteln eigene Gedanken aus…
• ZITAT DASVOLLENDETEGEHEIMNIS BAUJAHR1922
S. 37 - 46
• ZITATENDE DASVOLLENDETEGEHEIMNIS BAUJAHR1922
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• ZITAT BERÖERHANDBUCH BAUJAHR1912
Zu Offenbarung 2.12 …Pergamus…
…in der Zeit als das Papsttum zur Herrschaft gelangte.
Zu Offenbarung
2:14 ..Antipas…
Anti papas – wider den Papst. Einer, der gegen den Papst protestierte.
Zu Offenbarung 2:14 …Balaams…
Vorbildlich von denen, die um eigener Vorteile willen bereit sind, Irrtum zu
lehren.
Zu Offenbarung 2:17 …einen weißen Stein…
Das Siegel des heiligen Geistes im Herzen.
Zu Offenbarung 2:17 …einen neuen Namen…
Den Namen des Bräutigams.
• ZITATENDE BERÖERHANDBUCH BAUJAHR1912
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In dem neusten Wachtturm vom 15. Juli 2006 heißt es ab Seite 14
unter dem Thema:
„Tut
weiterhin alles ohne Murren“
• Kurz nach Pfingsten 33 u. Z. gab es jedoch einen Fall von Murren, der einen
positiven Ausgang nahm.
Viele Neubekehrte von außerhalb Israels wurden von ihren Glaubensbrüdern in
Judäa gastfreundlich versorgt.
Beim Austeilen des Essens ergab sich allerdings ein Problem.
Aus dem Bibelbericht erfahren wir:
Es „entstand ein Murren der Griechisch sprechenden Juden gegen die Hebräisch
sprechenden Juden, weil ihre Witwen bei der täglichen Austeilung übersehen
wurden" (Apostelgeschichte 6:1).
Hier lag der Fall anders als bei den Israeliten in der Wildnis.
Die Griechisch sprechenden Juden hatten keine selbstsüchtigen Motive; sie
beklagten sich nicht über ihre eigene Lage.
Es ging ihnen darum, dass die Bedürfnisse einiger Witwen übersehen wurden.
Außerdem traten sie weder als Unruhestifter auf, noch erhoben sie Vorwürfe gegen
Jehova.
Sie richteten ihre Beschwerde an die Apostel, die auch prompt etwas unternahmen.
Es handelte sich nämlich um eine berechtigte Klage.
Älteste von heute haben in den Aposteln ein hervorragendes Beispiel.
Als geistige Hirten sind sie darauf bedacht, ihr Ohr „vor dem Klageschrei des
Geringen" nicht zu verstopfen (Sprüche 21:13; Apostelgeschichte 6:2-6).
Uns vor dem zersetzenden Einfluss in Acht nehmen
• Die meisten biblischen Beispiele, die wir uns angesehen haben, machen
deutlich, dass durch Murren großer Schaden unter Gottes Volk angerichtet wurde.
Wir haben allen Grund, uns ernsthaft darüber Gedanken zu machen, denn dieser
zersetzende Einfluss kann sich auch heute breit machen.
Hierzu ein Vergleich:
Viele Metalle sind korrosionsanfällig.
Ignoriert man die ersten Anzeichen, kann das Material dermaßen durchrosten, dass
es nicht mehr zu gebrauchen ist.
Zahllose Autos werden nicht wegen mechanischer Defekte verschrottet, sondern
weil sie vor lauter Rost nicht mehr verkehrssicher sind.
Wie lässt sich dieser Vergleich auf das Murren übertragen?
• Genauso wie bestimmte Metalle korrosionsanfällig sind, ist der unvollkommene
Mensch anfällig für Unzufriedenheit.
Anzeichen dafür sollten nicht ignoriert werden.
Und ähnlich wie Feuchtigkeit oder salzhaltige Luft die Korrosion beschleunigen,
begünstigen schwierige Umstände die Unzufriedenheit.
Unter Stress kann sich leichte Verstimmung zu heftigem Ärger steigern.
Außerdem muss man bei den immer kritischeren Zuständen in den letzten Tagen des
heutigen Systems damit rechnen, dass auch die Ursachen für Unzufriedenheit
zunehmen (2. Timotheus 3:1-5).
Da kann es natürlich auch schnell passieren, dass Glaubensbrüder aneinander
herumkritisieren.
Oft steckt keine große Sache dahinter.
Vielleicht sind einem die Schwächen, Fähigkeiten oder Dienstaufgaben anderer ein
Dorn im Auge.
Was auch immer der Grund ist:
Wenn man der Tendenz, sich zu beklagen, nicht entgegenwirkt, kann sich daraus
chronische Unzufriedenheit entwickeln und das Kritisieren wird zu einer
Angewohnheit.
Ständiges Kritteln kann so zersetzend wirken, dass man daran geistig zugrunde
geht.
Als sich die Israeliten über das Leben in der Wildnis beklagten, gingen sie so
weit, Jehova anzuklagen (2. Mose 16:8).
Lassen wir es nie dazu kommen!
• Die Korrosionsanfälligkeit von Metall kann man durch einen Schutzanstrich
vermindern und indem man Roststellen sofort bekämpft.
Auch gegen die Tendenz, sich zu beklagen, kann man etwas tun, sobald man sie bei
sich entdeckt.
Dazu muss man das Problem unter Gebet angehen. Wie?
Die Dinge aus Jehovas Blickwinkel sehen
• Ständiges Klagen führt dazu, dass man nur noch auf sich selbst und seine
Probleme fixiert ist.
All das Schöne, worüber man sich als Zeuge Jehovas freuen könnte, tritt in den
Hintergrund.
Wer die Tendenz, sich zu beklagen, überwinden will, müsste diese Segnungen also
in den Vordergrund rücken:
Was es allein schon für ein Vorrecht ist, den Namen Jehovas zu tragen! (Jesaja
43:10).
Wir können ein inniges Verhältnis zum „Hörer des Gebets" aufbauen und jederzeit
mit ihm reden (Psalm 65:2; Jakobus 4:8).
Unser Leben hat einen Sinn, weil wir die Streitfrage der universellen
Souveränität verstehen und wissen, wie entscheidend es ist, Gott die Treue zu
halten (Sprüche 27:11).
Wir können uns regelmäßig daran beteiligen, die gute Botschaft vom Königreich zu
predigen (Matthäus 24:14).
Der Glaube an das Loskaufsopfer Jesu Christi schenkt uns ein reines Gewissen
(Johannes 3:16).
Diese Segnungen kann uns niemand wegnehmen, egal was wir durchmachen.
Versuchen wir doch, die Dinge aus dem
• Blickwinkel Jehovas zu sehen.
„Deine eigenen Wege, o Jehova, lass mich erkennen; deine eigenen Pfade lehre
mich", sang David in einem Psalm (Psalm 25:4).
Falls wir berechtigten Grund zur Klage haben, können wir sicher sein, dass
Jehova darüber nicht in Unkenntnis ist.
Er könnte sofort etwas unternehmen.
Warum lässt er bedrückende Umstände aber manchmal fortbestehen?
Vielleicht will er uns dadurch helfen, gute Eigenschaften wie Geduld, Ausharren,
Glauben und Langmut zu entwickeln (Jakobus 1:2-4).
Verzeihen fördert die Einheit
• Was aber, wenn uns ein Glaubensbruder Grund zur Klage gibt?
Handelt es sich um eine schwerwiegende Sache, sollten wir uns nach den
Grundsätzen richten, die Jesus in Matthäus 18:15-17 äußerte.
Doch in der Regel wird das nicht nötig sein, denn die meisten Unstimmigkeiten
sind nicht wirklich tragisch.
Warum die Situation nicht als Chance sehen, sich im Vergeben zu üben?
Paulus schrieb:
„Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben, wenn
jemand Ursache zu einer Klage gegen einen anderen hat.
So, wie Jehova euch bereitwillig vergeben hat, so tut auch ihr.
Außer allen diesen Dingen aber kleidet euch mit Liebe, denn sie ist ein
vollkommenes Band der Einheit" (Kolosser 3:13, 14).
Können wir unserem Herzen einen Stoß geben und verzeihen?
Geben wir Jehova nicht auch oft genug Grund zur Klage?
Dennoch ist er immer wieder mitfühlend und vergibt.
• Was es auch ist, das uns zu schaffen macht, Herumkritteln ist nicht die
Lösung.
Das hebräische Wort für „murren" bedeutet auch „knurren".
Bei jemandem, der an allem etwas auszusetzen hat, fühlt man sich meistens unwohl
und geht lieber auf Distanz.
Genauso könnte es anderen mit uns gehen, wenn wir uns ständig beschweren oder
sie „anknurren" würden.
Es könnte so weit kommen, dass sie das Weite suchen.
Durch Murren und Knurren gewinnt man vielleicht Aufmerksamkeit, aber bestimmt
keine Herzen.
In dem Folgeartikel heißt es weiter:
• Der „treue Sklave" wird von der leitenden Körperschaft der
Zeugen Jehovas vertreten.
Dabei handelt es sich um eine kleine Gruppe geistgesalbter Männer, die im
Hauptsitz der Zeugen Jehovas in Brooklyn (New York) tätig sind.
Die leitende Körperschaft setzt erfahrene Diener Jehovas in Zweigbüros ein, von
wo aus die Tätigkeit der weltweit über 98 000 Versammlungen koordiniert wird.
In diesen Versammlungen werden Männer, die den biblischen Erfordernissen
entsprechen, zu Ältesten und Dienstamtgehilfen ernannt (1. Timotheus 3:1-9, 12,
13).
Die Ältesten übernehmen die Führung und kümmern sich liebevoll um die ihnen
anvertraute Herde Gottes.
Wie gut wir doch in dieser Herde aufgehoben sind, wo wir die Liebe und Einheit
spüren, die in der „ganzen Bruderschaft" herrscht! (1. Petrus 2:17; 5:2, 3).
Natürlich sind die ernannten Männer, die in der wahren Anbetung die Führung
übernehmen, wie alle Menschen unvollkommen.
Sie machen Fehler und manche von ihnen haben hartnäckige Schwächen, gegen die
sie konsequent ankämpfen müssen.
Ist das aber ein Grund, sich aufzuregen?
Nein.
Im alten Israel begingen sogar Männer, die große Verantwortung trugen, schwere
Fehler.
Da war zum Beispiel der reizbare König Saul.
Um ihn zu beruhigen, holte man den jungen David als Musiker an den Hof.
Doch dann versuchte Saul ihn umzubringen und David musste fliehen (1. Samuel
16:14-23; 18:10-12; 19:18; 20:32, 33; 22:1-5).
• Mehrere Israeliten in Davids Umfeld handelten treulos.
• Sein Befehlshaber Joab ermordete zum Beispiel Abner, einen Verwandten Sauls.
• Davids eigener Sohn Absalom verschwor sich gegen ihn, um ihm das Königtum zu
entreißen.
• Und von seinem geachteten Berater Ahithophel wurde David ebenfalls verraten
(2. Samuel 3:22-30; 15:1-17, 31; 16:15, 21).
• Trotzdem wurde aus ihm kein verbitterter Mann, der sich ständig beklagte.
Auch sagte er sich nicht von der wahren Anbetung los.
Ganz im Gegenteil: Die bitteren Erlebnisse bewirkten, dass er sich fest an
Jehova klammerte.
Er bewahrte sich die gute Einstellung, die er auf der Flucht vor Saul in einem
Lied zum Ausdruck brachte:
„Erweise mir Gunst, o Gott, erweise mir Gunst, denn zu dir hat meine Seele
Zuflucht genommen; und im Schatten deiner Flügel nehme ich Zuflucht, bis die
Widerwärtigkeiten vorüber sind" (Psalm 57:1).
Über Verrat
innerhalb der Organisation Gottes haben wir uns heutzutage nicht zu beklagen.
Weder Jehova noch seine Engel noch die geistigen Hirten dulden in der
Christenversammlung verräterische, boshafte Personen.
Doch Unvollkommenheit — unsere eigene und die anderer Diener Gottes — begegnet
uns überall.
„Diese Rede ist anstößig"
• Im ersten Jahrhundert kritisierten also einige an ernannten Dienern herum.
Andere störten sich sogar an Jesu Lehren.
In Johannes 6:48-69 finden wir Jesu Aussage:
„Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben."
Darauf sagten viele von seinen Jüngern:
„Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?"
Jesus merkte,
„dass seine Jünger darüber murrten".
Nicht nur das:
Es „wandten sich viele seiner Jünger ab, den hinter ihnen liegenden Dingen zu".
Aber nicht alle Jünger reagierten so.
Achten wir einmal auf die Reaktion, als Jesus die zwölf Apostel fragte:
„Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?"
Der Apostel Petrus antwortete:
„Herr, zu wem sollen wir gehen?
Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der
Heilige Gottes bist."
• In unserer Zeit haben einige wenige unter Gottes Volk an bestimmten Punkten
der christlichen Lehre Anstoß genommen und den irdischen Teil der Organisation
Jehovas kritisiert.
Weshalb?
Oft liegt es daran, dass sie Gottes Vorgehensweise nicht richtig verstehen.
Der Schöpfer offenbart seinem Volk die Wahrheit schrittweise.
Deshalb kann man davon ausgehen, dass sich das biblische Verständnis nach und
nach vervollständigt.
Die große Mehrheit unter Jehovas Volk freut sich über solche Verbesserungen.
Doch eine kleine Anzahl reagiert „allzu gerecht" und ärgert sich über
Veränderungen (Prediger 7:16). Dabei kann Stolz eine Rolle spielen oder dass man
in die Falle unabhängigen Denkens getappt ist.
Wo auch immer die Ursache liegt, solches Herumkritisieren ist gefährlich, weil
man dadurch in weltliches Denken und Handeln zurückfallen kann.
• Emanuel stieß sich an verschiedenen Gedanken in den Veröffentlichungen des
„treuen und verständigen Sklaven" (Matthäus 24:45).
Er hörte auf, diese Literatur zu lesen, und eines Tages teilte er den Ältesten
seiner Versammlung mit, dass er kein Zeuge Jehovas mehr sein wollte.
Es dauerte allerdings nicht lange und ihm wurde klar, dass die Lehren der
Organisation Jehovas doch korrekt sind.
Er nahm Kontakt zu Jehovas Zeugen auf, gab zu, einen Fehler gemacht zu haben,
wurde wieder in die Gemeinschaft aufgenommen und gewann seine Lebensfreude
zurück.
• Was ist zu tun, wenn uns Zweifel an bestimmten Lehren kommen, die Jehovas Volk
vertritt, und wir versucht sind, uns darüber zu beklagen?
Seien wir nicht ungeduldig. Vielleicht veröffentlicht der „treue Sklave"
irgendwann Erklärungen, die unsere Fragen beantworten und unsere Zweifel
zerstreuen.
Es wäre auch gut, die Ältesten um Hilfe zu bitten (Judas 22, 23).
Gebet, persönliches Bibelstudium und Umgang mit reifen Christen kann uns
ebenfalls die Zweifel nehmen.
Auch vertieft sich dadurch unsere Dankbarkeit für die glaubensstärkenden
biblischen Wahrheiten, die wir über den von Jehova geschaffenen Verbindungsweg
kennen gelernt haben.
• Bald geht das heutige böse System zu Ende und das messianische Königreich wird
die Dinge in die Hand nehmen.
Bewahren wir uns bis dahin unbedingt eine positive Grundhaltung.
Das wird uns helfen, bei unseren Glaubensbrüdern die Stärken zu sehen — und
nicht ihre Fehler.
Uns auf ihre guten Seiten zu konzentrieren macht uns glücklich, gibt uns
Auftrieb und stärkt uns geistig.
Ständiges Klagen dagegen würde uns nur emotioneil auslaugen.
• ZITATENDEWACHTTURM15.JULI.2006
War das eine Drohung?
Wie dem auch sei.
In dem gleichen Wachtturm finden wir dann auf Seite 6 dieses Bild:
Was mir einfach nicht einleuchten will ist, warum wir nicht
einfach sagen dass die Jahreszahl 607 v.u.Z. ein pures Phantasieprodukt ist.
Das man 1914 von den Adventisten abgeschriebenen hat und ins Blaue hinein – quer
durchs biblische Rübenbeet Zahlen zurückgerechnet hat und per Zufall in die Nähe
der Zerstörung Jerusalems gekommen ist.
Wie es der himmelblaue Zufall so wollte, kam man in die nähe eines halbwegs
interessanten Datums – wenn auch geschichtlich und bibeltechnisch im Grunde
genommen vollkommen unrelevant.
So wie man es – laut Beröer Handbuch – auch mit der Jahreszahl 1517 und den
Nägeln in der Kirchentür zu Wittenberg, gemacht hat.
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