Re: Danziger Fischmarkt


Rund ums Thema Zeugen Jehovas

Geschrieben von Drahbeck am 11. März 2006 16:25:32:

Als Antwort auf: Re: Danziger Fischmarkt geschrieben von Aufseher am 11. März 2006 15:35:01:

Unterstellungen, die nicht den Kern treffen, sind offenbar für einige ein gesuchter Notnagel.
Kenne ich bereits zur Genüge von dem von "Lena" verteidigten Herrn.

Den Gedanken, dass eine Zeugin Jehovas (in diesem Fall Hermine Schmidt) beim Rückblick auf ihre eigene Biographie, auch selbstkritische Töne anklingen lässt, und diese Aspekte aus dem "Wust des Gesagten" (sie sagt ja in ihrem Buch noch mehr) einmal heraus gestellt wird, passt offenbar nicht ins Konzept der Aufseher und Co.

Im übrigen ist die Erziehung zum Außenseitertum durchaus ein Charakteristikum der Zeugen Jehovas (auch anderer etwa der Neuapostolen).
Eine gestylte "KdöR" wird sich auch daran erinnern lassen müssen.

Noch sind sie ja nicht soweit eigene Schulen (die dann größtenteils der Steuerzahler bezahlen darf) aufzuziehen, wie man das von anderen Gruppen bereits kennt. Noch ...
Jüngstes Beispiel in Bayern die Gruppe der sogenannten "Zwölf Stämme". Die verweigern es strikt, dass ihre Kinder in öffentliche Schulen gehen. Die nahmen dafür auch angeordnete Strafgelder und ähnliches in Kauf.

Und getreu Bundesrepublikanischer Kirchenfilztradition, knickte der Staat wieder einmal ein.
Ihr "Käseglocken-Homschuling" bekam als faulen "Kompromiss" kürzlich die staatliche Absegnung. Sie können also weiter streng abgeschottet, ihre Kinder nur unter der eigenen Käseglocke unterrichten.

Dieses Resultat werden wohl noch einige andere aufmerksam und interessiert registriert haben. Etwa im islamistischen Bereich. Aber wohl eben nicht nur dort.
Die ZJ haben es ja vorgemacht, wie man einen Nachtwächterstaat in die Knie zwingt.
Das lädt dann ja "folgerichtig" geradezu zu Nachfolgeaktionen ein

Hermine Schmidt


ZurIndexseite