Eintausendneunhundertvierzehn Sakrilege – Tür 15 – Was ist Wahrheit


Rund ums Thema Zeugen Jehovas

Geschrieben von anonym am 15. Dezember 2005 01:27:03:

GROSSVATER war schon über achtzig Jahre alt.
Er war groß und hatte sanfte blaue Augen und einen buschigen weißen Bart.
Er hatte ein wunderbares Gesicht.
Es zeigte eine Aura großer Würde und Gefasstheit.
Er war unser Freund und Vertrauter.
„In der Bibel heißt es, daß die Liebe der meisten erkalten wird, und so ist es. [Matth. 24:12]
Wir hatten unsere Freude daran, samstags in die Stadt zu gehen und einzukaufen.
Vielen Leuten macht das Einkaufen keinen Spaß mehr."
Dann streckte er sich ein wenig und sagte:
„Als ich drei oder vier Jahre alt war, schickte mich meine Mutter in eine Konditorei.
Als ich für die Kekse, die ich gekauft hatte, bezahlen sollte, gab ich dem Ladeninhaber in meiner kindlichen Einfalt eine alte Feder mit abgebrochener Spitze.
Er nahm sie entgegen, als ob dies der rechte Preis dafür sei, und er gab mir meine Kekse, ohne ein Wort darüber zu verlieren.
Dann gingen wir Kinder aus dem Laden hinaus und verteilten die Kekse untereinander.
Wo hört man heute von Ladeninhabern, die so etwas tun?
Mit dieser Art von Güte ist es heute fast vorbei.
Sie wohnten in einem alten, ganz aus Holz gebauten Bauernhaus, das sieben Räume und einen Dachboden hatte.
Der Dachboden war für Gerd und mich ein Museum, und wir verbrachten viele Stunden, um in den alten Sachen herumzukramen.
Eines Tages sagten wir aus Spaß zu Großpapa, wir wollten den Dachboden durchwühlen, um ,,zu sehen, wie sehr sich die Welt verändert hat".
Er empfand den Sarkasmus in unseren Worten.
„Ihr glaubt mir nicht, wenn ich sage, dass sich die Zeiten geändert haben, nicht wahr?"
Ohne auf eine Antwort zu warten, ging er die Treppe hinauf, steuerte direkt auf eine alte Truhe zu, öffnete sie und zog einige vergilbte Zeitungen heraus…


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Der Wachtturm, 15. Mai 1995, S. 17

An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder
Russell und seinen Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heiligem Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und verständigen Sklaven gleichzusetzen waren. ... Es ist wirklich dem heiligen Geist zuzuschreiben, daß die Wahrheit auf Grund der demütigen
Anstrengungen Bruder Russells und seiner Gefährten im Einklang mit
Jesu Verheißung wie nie zuvor erstrahlte. (Johannes 16:13). Jene gesalbten Bibelforscher bewiesen, daß sie tatsächlich zur Klasse des treuen und verständigen Sklaven gehörten, deren Auftrag es ist, an die Hausknechte des Herrn geistige Speise auszuteilen.


Der Wachtturm, 1. August 1956

Da dem „treuen und verständigen Sklaven“ alle Güter des Meisters anvertraut worden sind, laßt uns mit dem richtigen geistigen Wahrnehmungsvermögen die Sache so ansehen, daß, was immer der ‚treue Sklave‘ tut, zu unserem Guten gereicht. Der Sklave erfüllt damit seine eigene Pflicht vor Jehova, daß er das Werk Jehovas tut. Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Jehovas. Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Gott.


Der Wachtturm“, 01. Oktober 1973, Seite 593

„Nur diese Organisation wirkt im Interesse des Vorhabens Jehovas und zu seiner Lobpreisung. Nur für sie ist Gottes heiliges Wort, die Bibel, kein versiegeltes Buch... Wahre Christen schätzen es daher sehr, mir der einzigen Organisation auf der Erde verbunden zu sein, die die ,tiefen Dinge’ Gottes versteht.“
Wir sollten auch daran denken, daß Jehovas Organisation die einzige Organisation in der ganzen Welt ist, die durch Jehovas heiligen Geist oder seine wirksame Kraft geleitet wird. (Sach. 4:6) Nur diese Organisation wirkt im Interesse des Vorhabens Jehovas

„Der Wachtturm“, 15. Mai 1981, Seite 19

„Es besteht kein Zweifel, daß wir alle zum Verständnis der Bibel Hilfe brauchen.
Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des ,treuen und verständigen Sklaven’ finden...“

Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 43

„Aus diesem Grunde kann die Bibel getrennt von der sichtbaren Organisation Jehovas, nicht richtig verstanden werden...“

„Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47

„Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren...“

Zum Predigtdienst befähigt“, Ausgabe 1957, Seite 156

„Wenn wir Jehova und die Organisation seines Volkes lieben, werden wir nicht mißtrauisch sein, sondern werden, wie die Bibel sagt, ,alles glauben’, nämlich alles, was Der Wachtturm darreicht...“

Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10

„Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein...“

„Der Wachtturm“, 01. April 1986, Seite 31

„Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten...“

Wacht-Turm Dezember 1910, Seiten 218, 219

Wenn die sechs Bände Schrift-Studien praktisch eine nach den Gegenständen eingerichtete Bibel sind, mit den biblischen Beweisstellen versehen, so möchten wir die Bände wohl „eine Bibel in arrangierter Form“ nennen. Das heißt, sie sind nicht nur Kommentare zur Bibel, sondern sie sind praktisch die Bibel selbst, da kein Verlangen besteht, irgend eine Lehre oder einen Gedanken nach individuellem Wunsch zu bilden, oder auf individuelle Weisheit zu gründen, sondern die ganze Sache nach der Richtschnur des Wortes Gottes darzustellen. Wir halten es daher für richtig, dieser Art des Lesens, dieser Art der Unterweisung, dieser Art von Bibelstudium zu folgen. Ferner, wir finden nicht nur, daß die Leute den Göttlichen Plan nicht sehen können, wenn sie die Bibel allein studieren, sondern wir sehen auch, daß, wenn jemand die Schrift-Studien beiseite legt, nachdem er sie gebraucht hat, nachdem er wohl bekannt mit ihnen geworden ist, nachdem er sie zehn Jahre gelesen hat, wenn er sie dann beiseite legt, und sie ignoriert und zur Bibel allein geht, obwohl er seine Bibel zehn Jahre lang verstanden hat, unsere Erfahrung zeigt, daß er binnen zwei Jahren in die Finsternis geht. Auf der anderen Seite, wenn er nur die Schrift-Studien mit ihren Hinweisen gelesen hätte, und hätte nicht eine Seite der Bibel als solche gelesen, so würde er am Ende der zwei Jahre im Licht sein, das Licht der Heiligen Schrift besitzen.

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WT 2000 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die Bibel lieb und teuer war ***

Wieder einmal hatten die herrschenden Geistlichen Bemühungen unterdrückt, dem Volk Gottes Wort näherzubringen.
Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. Sie gehörten zu den schlimmsten Feinden der Religionsfreiheit und der Wahrheit.
Leider tritt eine solche Haltung noch heute in verschiedenen Formen zutage.
Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung behindern.


WT 2002 1. 5. S. 16 Jehova hasst Treulosigkeit ***

Sind wir persönlich auf der Hut, damit ‘keine Ungerechtigkeit auf unseren Lippen zu finden’ ist?
Können beispielsweise unsere Familienangehörigen dem, was wir sagen, wirklich vertrauen?
Können das unsere Glaubensbrüder und -schwestern in der Versammlung?
Nur zu leicht könnte man sich angewöhnen, seine Worte so zu formulieren, dass sie an sich zwar korrekt sind, andere aber dennoch bewusst dadurch irregeführt werden.
Oder vielleicht übertreibt man oder verschweigt in Geschäftsangelegenheiten gewisse Einzelheiten. Würde Jehova das nicht merken?
Und würde er, wenn wir so vorgingen, von unseren Lippen Schlachtopfer des Lobpreises annehmen?

Göttliche Aussagen widersprechen sich nicht (1. Korinther 14:33).
Göttliche Aussagen verändern sich nicht (Jakobus 1:17, 1. Samuel 15:29, Hebräer 6:9).

1877 - „Das Ende dieser Welt“; das Ende des Evangeliumszeitalters und der Beginn des tausendjährigen Zeitalters, das näher ist, als die meisten Menschen vermuten; tatsächlich sind wir bereits in die Übergangsperiode eingetreten, die eine Zeit großer Drangsal sein soll, wie sie noch nie da war, seit es eine Nation gibt. Dan. 12:3.
(N.H. Barbour und C.T. Russell, Three Worlds, and the Harvest of This World, Seite 17).

1879 - Christus kam 1874 in der Rolle eines Bräutigams . . . zu Beginn der Erntezeit.
(Watchtower, Oktober 1879, Seite 4)

1880 - Wir brauchen hier nicht die Beweise zu wiederholen, daß die „siebente Trompete“ 1840 n.Chr. zu ertönen begann und weiter ertönen wird bis zum Ende der Drangsalzeit und dem Ende der „Heidenzeit“ im Jahre 1914 n.Chr. Und daß es die Drangsal dieses „großen Tages“ ist, die hier symbolisch die Stimme des Erzengels genannt wird, wenn die Erlösung des fleischlichen Israels beginnt. „Zu der Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst (Erzengel), der für die Kinder deines Volkes steht, und es wird eine Zeit der Drangsal geben, wie es noch nie eine gab, seit eine Nation besteht.“ Dan. xii. 1. Wir werden hier auch nicht wieder den schlüssigen biblischen Beweis dafür liefern, daß unser Herr 1874 zu seiner Braut kam und ein noch nie dagewesenes Werk als Schnitter der Erstlingsfrüchte dieses Evangeliumszeitalters durchführt.
(Zion’s Watchtower, November 1880, Seite 1)

1886 - Die Aussicht auf den Beginn des neuen Jahres hat einige sehr ermutigende Merkmale. Äußere Beweise sind, daß das Aufstellen der Heerscharen für die Schlacht des großen Tages Gottes, des Allmächtigen, seinen Fortgang nimmt, während der Kampf beginnt . . . Die Zeit für den Messias ist gekommen, die Herrschaft über die Erde anzutreten und die Bedrücker und Verderber der Erde zu besiegen (Offb.
19:15 und 11:17, 18); als Vorbereitung auf den ewigen Frieden auf der einzig festen Grundlage von Gerechtigkeit und Wahrheit.
(Zion’s Watchtower, Januar 1886; Watchtower Reprints I, Seite 817)
1888 In diesem Kapitel liefern wir den biblischen Nachweis, daß das völlige Ende der Zeiten der Heiden (Nationen), d.i. das volle Ende ihrer Herrschaft, mit dem Jahre 1914 erreicht sein wird; und daß dieses Datum die äußerste Grenze der Herrschaft unvollkommener Menschen sein wird. Und wem dies als eine in der Schrift fest begründete Thatsache nachgewiesen ist, der wird auch erkennen, daß dadurch Folgendes bewiesen ist: Erstens, daß dann das Königreich, für welches unser Herr uns beten lehrte: „Dein Königreich komme,“ volle und universelle, weltenweite, Herrschaft erreicht haben und „aufgerichtet“ oder auf Erden festbegründet sein wird.
(Die Zeit ist herbeigekommen, 1888, Seite 73)

1889 - Man verwundere sich daher nicht, wenn wir in den nachfolgenden Kapiteln Beweise beibringen, daß das Aufrichten des Königreiches Gotes schon angefangen habe, daß in der Prophezeiung aufgezeichnet stehe, daß das Jahr 1878 die Zeit sei, da die Ausübung seiner Macht beginnen sollte, und daß die „Schlacht des großen Tages Gottes des Allmächtigen“ (Offb. 16:14), die im Jahre 1914 zu Ende gehen soll, bereits angefangen hat.
(Schriftstudien, Band 2, Die Zeit ist herbeigekommen, Ausgabe 1889, Seite 97. In der Ausgabe von 1915 wird „1914 n.Chr.“ auf „1915 n.Chr.“ geändert)

1889 - Hier liefern wir den Beweis, daß von der Erschaffung Adams bis (aber nicht einschließlich) 1873 n.Chr. sechstausend Jahre vergingen. Und obwohl die Bibel keine direkte Aussage enthält, daß das siebente Jahrtausend die Epoche der Herrschaft Christi, der große Sabbattag der Wiederherstellung der Welt, sein wird, steht doch die ehrwürdige Tradition nicht ohne vernünftige Grundlage da.
(Studies in the Scriptures, Band 2, 1889, Seite 39)

1889 - Wenn daher die siebente Tausendjahrperiode der Weltgeschichte eine Epoche sein wird, die besonders als die Periode der Herrschaft Christi bezeichnet ist, werden wir beweisen, daß wir uns bereits in ihr befinden, indem wir zeigen, daß sie 1873 begann.
(Studies in the Scriptures, Band 2, 1889, Seite 40)

1889 - In den kommenden 26 Jahren werden alle gegenwärtigen Regierungen besiegt und aufgelöst sein.
(C.T. Russell, Studies in the Scriptures, Band 2, 1889, Seite. 98-99)

1889 - In diesem Kapitel legen wir die biblischen Beweise vor, die zeigen, daß sechstausend Jahre seit der Erschaffung Adams 1872 n.Chr. zu Ende gingen; und daß wir daher seit 1872 n.Chr. chronologisch ins siebente Jahrtausend oder Millennium eingetreten sind.
(Studies in the Scriptures, Band 2, 1889, Seite 33)

1889 - Erinnere dich, daß die vierzig Jahre der Ernte unter den Juden im Oktober 69 n.Chr. endeten, worauf der völlige Sieg über diese Nation erfolgte; und daß gleichermaßen die vierzig Jahre der Ernte im Evangeliumszeitalter Oktober 1914 enden werden, und daß darauf in gleicher Weise unmittelbar der Sieg über die sogenannte „Christenheit“ zu erwarten ist.
(Studies in the Scriptures, Band 2, Seite 245)

1894 - Vor siebzehn Jahren sagten die Leute in bezug auf die in Millennial Dawn vorgelegten Merkmale, sie scheinten in vieler Hinsicht vernünftig zu sein, aber sicher könnten solche radikalen Veränderungen nicht zwischen jetzt und dem Ende des Jahres 1914 eintreten: wenn wir bewiesen hätten, daß sie in einem oder zwei Jahrhunderten kämen, so sei das viel wahrscheinlicher. Welche Änderungen sind seither eingetroffen, und welche Geschwindigkeit wird täglich erreicht? „Das Alte vergeht schnell und das Neue kommt.“ Jetzt, angesichts der neueren Arbeitskämpfe und der drohenden Anarchie, schreiben uns unsere Leser, weil sie wissen möchten, ob in dem Datum 1914 kein Fehler steckt. Sie sagen, sie könnten nicht erkennen, wie sich die gegenwärtigen Verhältnisse unter der Belastung noch so lange halten können. Wir sehen keinen Grund, die Zahlen zu ändern, und wir könnten es auch nicht, selbst wenn wir wollten. Es sind, so glauben wir, Gottes Daten, nicht unsere.
Aber behaltet im Sinn, daß 1914 nicht das Datum für den Beginn, sondern für das Ende der Drangsalzeit ist.
(Zion's Watchtower, Can It Be Delayed until 1914? C. T. Russell, 15.Juli 1894, Auch in: Watchtower, Reprints, 1894, Seite 1677)

1894 - Ein paar weitere Jahre werden das gegenwärtige System der Dinge auflösen, und dann wird die gezüchtigte Welt vor den konkreten Verhältnissen des aufgerichteten Königreiches Gottes stehen. Und doch ist es der Lauf der Kirche, in dem dazwischenliegenden Zeitraum vollendet zu werden.
(Watchtower, 1894, Seite 56,)

1894 - Wir sehen keinen Grund, die Zahlen zu ändern, und wir könnten es auch nicht, selbst wenn wir wollten. Es sind, so glauben wir, Gottes Daten, nicht unsere. Aber behaltet im Sinn, daß 1914 nicht das Datum für den Beginn, sondern für das Ende der Drangsalzeit ist.
(Watchtower 15.Juli 1894, Seite 266; Seite 1677 Reprints)

1897 - Das Maß beträgt 3416 Zoll, die für 3416 Jahre stehen . . . Diese Berechnung erweist 1874 n.Chr. als den Beginn der Zeit der Drangsal.
(Russell, Studies in the Scriptures: Thy Kingdom Come, Band 3, Seite 342, Ausgabe 1897 [Die Ausgabe von 1916 änderte dies: „Wir finden, daß es 3457 Zoll sind, die für 3457 Jahre stehen . . . So bezeugt die Pyramide, daß Ende 1914 der Anfang der Drangsalzeit sein wird . . .“] Beachte: Das Maß war die Länge eines inneren Korridors, der in der Pyramide entdeckt wurde. Es besteht kein Bezug zur Bibel.)

1897 - Völlige Vernichtung der „bestehenden Mächte“ dieser gegenwärtigen bösen Welt — politisch, finanziell, kirchlich — um die Zeit des Endes der Heidenzeiten Oktober 1914 n.Chr.
(C.T. Russell, Studies in the Scriptures, Band 4, 1897, Seite 622)

1897 - Unser Herr, der ernannte König, ist nun seit Oktober 1874 n.Chr. gegenwärtig . . .
und die formelle Einsetzung in sein königliches Amt fand April 1878 n.Chr. statt.
(Studies in the Scriptures, Band 4, 1897, Seite 621)

1897 - Destillereien, Brauereien, Salons, Bordelle, Billiardsäle, alle diese zeitraubenden und den Charakter verderbenden Geschäfte werden aufhören; und ihre Knechte werden etwas zu tun erhalten, das sich für sie und andere zum Segen auswirkt. Und so wird auch der Bau von Kriegsschiffen, die Herstellung von Munition für Krieg und Verteidigung aufhören, und Armeen werden aufgelöst. Das neue Königreich wird dies alles nicht gebrauchen, es wird über reichlich Macht verfügen, summarisch Recht in der Bestrafung von Übeltätern auszuüben . . . Das Bank- und Brokergeschäft und andere ähnliche Beschäftigungen, unter den gegenwärtigen Bedingungen sehr nützlich, werden keinen Ort mehr finden, denn unter den neuen Verhältnissen wird von der menschlichen Rasse verlangt werden, jeden anderen als Mitglied einer einzigen Familie zu behandeln, und Privatkapital und Kredite werden der Vergangenheit angehören. Vermieter und Immobilienvertreter werden ebenfalls eine neue Beschäftigung finden, weil der neue König jetzt gültige Verträge und Urkunden nicht mehr anerkennen wird . . . daß nämlich bei den heutigen Annehmlichkeiten, wenn alle Leute systematisch und weise an die Arbeit gestellt werden, für jeden einzelnen nicht mehr als drei Stunden Arbeit pro Tag nötig wären.
(Studies in the Scriptures, Band 4, 1897, Seite 633-635)

1902 - In Anbetacht dieser starken biblischen Beweise bezüglich der Heidenzeiten sehen wir es als eine feststehende Tatsache an, daß das endgültige Ende der Königreiche dieser Welt und die vollständige Aufrichtung des Königreiches Gottes gegen Ende des Jahres 1914 n.Chr. erreicht sein werden.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1902, Seite 99)

1903 - Wenn Uranus und Jupiter 1914 im menschlichen Zeichen des Wassermanns in Konjunktion stehen, wird die lange verheißene Ära einen guten Anfang im Werke gemacht haben, den Menschen dahingehend zu befreien, seine eigene Erlösung zu bewirken, und sie wird die schließliche Verwirklichung der Träume und Ideale aller Poeten und Weisen in der Geschichte gewährleisten.
(Watchtower, 1.Mai 1903, Seite 130-131; Seite 3184 Reprints)

1904 - Gemäß unseren Erwartungen wird die Belastung der großen Zeit der Drangsal bald auf uns liegen, irgendwann zwischen 1910 und 1912, und sie wird in dem Ende der Heidenzeiten im Oktober 1914 gipfeln.
(The New Creation, Studies in the Scriptures, Band 6, 1904, Seite 579)

1908 - In Anbetacht dieser starken biblischen Beweise bezüglich der Heidenzeiten sehen wir es als eine feststehende Tatsache an, daß das endgültige Ende der Königreiche dieser Welt und die vollständige Aufrichtung des Königreiches Gottes gegen Ende des Jahres 1914 n.Chr. erreicht sein werden.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1908, Seite 99)

1908 - Es stimmt, es heißt große Dinge zu erwarten, zu behaupten, wie wir es tun, daß innerhalb der kommenden sechsundzwanzig Jahre alle gegenwärtigen Regierungen besiegt und aufgelöst sein werden.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1908, Seite 99)

1914 - Selbst wenn die Zeit unserer Veränderung nicht innerhalb von zehn Jahren käme, was wollten wir mehr? Sind wir nicht ein gesegnetes, glückliches Volk? Ist unser Gott nicht treu? Wenn jemand etwas Besseres kennt, so soll er es ergreifen. Wenn jemand von euch jemals etwas Besseres findet, so hoffen wir, daß er es uns mitteilen wird.
(Watchtower, 15.Dezember 1914, Seite 376.)

1914 - Beim Studium des Wortes Gottes haben wir die 2520 Jahre berechnet, die sieben symbolischen Zeiten, ab jenem Jahr 606 v.Chr., und haben gefunden, daß sie bis Oktober 1914 gingen, so nah wir sie berechnen konnten. Wir haben nicht eindeutig gesagt, dies sei das Jahr.
(Watchtower, 1.November 1914, Seite 325)

1914 - Es ist zwar möglich, daß Harmagedon im nächsten Frühjahr beginnt, aber es wäre reine Spekulation, zu sagen zu versuchen, wann. Wir sehen jedoch, daß Parallelen zwischen dem Ende des jüdischen Zeitalters und dem Evangeliumszeitalter bestehen. Diese Parallelen scheinen auf das vor uns liegende Jahr zu weisen, insbesondere auf die ersten Monate.
(Watchtower, 1.September 1914, Seite 5527 Reprints)

1914 - Es besteht für Bibelforscher absolut kein Grund, zu bezweifeln, daß die Vollendung dieses Evangeliumszeitalters nun unmittelbar bevorsteht und daß es, wie die Schrift vorhersagt, in einer großen Zeit der Drangsal enden wird, wie es eine solche nicht gegeben hat, seit eine Nation besteht. Wir sehen, wie die Teilnehmer dieser großen Krise sich zusammenrotten . . . Die große Krise, der große Konflikt, symbolisch als Feuer dargestellt, der die kirchlichen Himmel und die gesellschaftliche Erde aufzehren wird, ist sehr nahe.
(Watchtower, 1.Mai 1914, Seite 5450 Reprints)

1915 - Der gegenwärtige große Krieg in Europa ist der Beginn des Harmagedon der Schriften (Offb. 19:16-20). Er wird in den vollständigen Sieg über alle Systeme des Irrtums münden, die so lange das Volk Gottes bedrückt und die Welt getäuscht haben. Wir glauben, daß der gegenwärtige Krieg nicht mehr viel länger dauern kann, bis Revolutionen ausbrechen.
(C.T. Russell, Pastor Russell's Sermons, Seite 676)

1915 - Hier liefern wir den Beweis, daß von der Erschaffung Adams bis (aber nicht einschließlich) 1873 n.Chr. sechstausend Jahre vergingen. Und obwohl die Bibel keine direkte Aussage enthält, daß das siebente Jahrtausend die Epoche der Herrschaft Christi, der große Sabbattag der Wiederherstellung der Welt, sein wird, steht doch die ehrwürdige Tradition nicht ohne vernünftige Grundlage da.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1915, Seite 39)

1915 - Wenn daher die siebente Tausendjahrperiode der Weltgeschichte eine Epoche sein wird, die besonders als die Periode der Herrschaft Christi bezeichnet ist, werden wir beweisen, daß wir uns bereits in ihr befinden, indem wir zeigen, daß sie 1873 begann.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1915, Seite 40)

1915 - Erstens, daß dann das Königreich, für das unser Herr uns beten lehrte: „Dein Reich komme,“ anfangen wird, die Herrschaft an sich zu nehmen und „aufgerichtet“ oder auf Erden festgegründet zu werden.
(Die Zeit ist herbeigekommen, Ausgabe 1915, Seite 73)

1915 - In Anbetacht dieser starken biblischen Beweise bezüglich der Heidenzeiten sehen wir es als eine feststehende Tatsache an, daß das endgültige Ende der Königreiche dieser Welt und die vollständige Aufrichtung des Königreiches Gottes gegen Ende des Jahres 1915 n.Chr. erreicht sein werden.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1915, Seite 99)

1915 - Man verwundere sich daher nicht, wenn wir in den nachfolgenden Kapiteln Beweise beibringen, daß das Aufrichten des Königreiches Gotes schon angefangen habe, daß in der Prophezeiung aufgezeichnet stehe, daß das Jahr 1878 die Zeit sei, da die Ausübung seiner Macht beginnen sollte, und daß die „Schlacht des großen Tages Gottes des Allmächtigen“ (Offb. 16:14), die im Jahre 1915 zu Ende gehen soll, bereits angefangen hat.
(Die Zeit ist herbeigekommen, Ausgabe 1915, Seite 97)

1915 - Wie jenes Datum im Vorbild — dreieinhalb Jahre nach Christi Tod — das Ende aller besonderen Gunst gegenüber den Juden und den Anfang der Gunst gegenüber den Heiden markierte, so erkennen wir, daß das Jahr 1881 n.Chr. das Ende der „hohen Berufung“ oder Einladung zu der diesem Zeitalter eigentümlichen Segnung markierte — Miterben Christi und Teilhaber an der göttlichen Natur zu werden.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1915, Seite 235)

1915 - So war es in dieser Erntezeit gleichfalls bis 1878 n.Chr.: die Zeitvorhersage und die Tatsache der Gegenwart des Herrn, überzeugend wie hier dargelegt, wenn auch weniger eindeutig, war unsere Botschaft. Seither hat sich das Werk ausgeweitet, und die Sicht auf andere Wahrheiten ist leuchtender und heller geworden; aber dieselbe Tatsache und dieselben Schriftstellen, die dieselbe Zeit und Gegenwart lehren, stehen unangefochten und unumstößlich da.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1915, Seite 236)

1915 - Die Heidenzeiten beweisen, daß die gegenwärtigen Regierungen alle gegen Ende des Jahres 1915 n.Chr. gestürzt werden müssen; und der oben erwähnte Parallelismus zeigt, daß diese Zeitperiode exakt dem Jahre 70 n.Chr. entspricht, das das Ende und den Sturz des jüdischen Gemeinwesens brachte.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1915, Seite 242)

1915 - Wir leben bereits im siebenten Millennium — seit Oktober 1872.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1915, Seite 363)

1915 - Die Schlacht von Harmagedon, in die dieser Krieg mündet, wird ein großer Wettstreit zwischen Gut und Böse sein und den völligen und ewigen Sturz des Bösen bedeuten und die ständige Aufrichtung des gerechten Königreiches des Messias zum Segen der Welt . . . Unser Mitgefühl ist weit genug, um alle einzuschließen, die sich an diesem schrecklichen Kampf beteiligen, wie unsere Hoffnung breit und tief genug ist, alle in den großen Segen einzuschließen, den unser Meister und sein tausendjähriges Königreich über die Welt zu bringen im Begriff sind.
(Watchtower, 1.April 1915, Seite 5659 Reprints)

1915 - Nach unserem Verständnis hörte der allgemeine Ruf zum Miterbe mit unserem Erlöser als Glieder der neuen Schöpfung Gottes im Jahre 1881 auf.
(The New Creation, Ausgabe 1915, Seite 95)

1916 - Die hier vorgestellte Bibelchronologie zeigt, daß die sechs großen Tausendjahrtage, beginnend mit Adam, zu Ende gegangen sind, und daß der große siebente Tag, die tausend Jahre der Herrschaft Christi, im Jahre 1873 begannen.
(The Time Is At Hand, Ausgabe 1916, Vorwort, Seite 2)

1916 - Wir sehen daher keinen Grund, zu bezweifeln, daß die Heidenzeiten im Oktober 1914 endeten; und daß in ein paar weiteren Jahren ihr völliger Zusammenbruch und die völlige Aufrichtung des Königreiches Gottes in den Händen des Messias kommen werden.
(Watchtower, 1.September 1916, Seite 5950 Reprints)

1917 - Es gibt kein Vertun . . . Abraham sollte tatsächlich im Jahre 1925 sein verheißenes Erbe antreten.
(Watchtower, 15.Oktober 1917, Seite 6157 Reprints)

1917 - Das Frühjahr 1918 wird für die Christenheit einen Schmerzanfall bringen, der sogar noch größer ist als der vom Herbst 1914 . . . Die Pein, die auf das nominelle Zion kommen wird — die „Christenheit“ . . . „Babylon“; und es wird eine große und schmerzhafte Bürde sein — Eine Zeit der Drangsal, wie es keine gab, seit eine Nation besteht.
(The Finished Mystery, Seite 62 [auf der Seite 2 als „posthumes Werk“ von Pastor Russell bezeichnet])

1917 - Zweifellos glaubte Satan, das tausendjährige Königreich sollte 1915 aufgerichtet werden . . . Wie dem auch sei, es gibt Beweise, daß das Königreichs wahrscheinlich 1925 in Palästina aufgerichtet werden wird, zehn Jahre später, als wir es einmal errechneten.
(The Finished Mystery, Seite 128)

1917 - Einige interessante Entwicklungen in Verbindung mit der Aufrichtung des Königreiches mögen sich 1920 ergeben, sechs Jahre nach Beginn der großen Drangsal.
Wäre das so, wäre es nicht befremdlich, wenn wir uns daran erinnern, daß die Israeliten nach vierzigjähriger Wanderung in der Wüste nach weiteren sechs Jahren das Land Kanaan in Besitz nahmen. Da diese Dinge noch immer in der Zukunft liegen, können wir nur abwarten. Wir erwarten, daß das „Erdbeben“ Anfang kommt, und daß das „Feuer“ im Herbst 1920 kommen wird.
[The Finished Mystery, 1917, Seite 178, Kommentare zu Offenbarung 11:13. [In der Ausgabe von 1926 heißt es: „ das ‘Feuer’ zur rechten Zeit kommen wird.“])

1917 - Und jede Insel entfloh. — Selbst die Republiken werden nicht zu bestehen vermögen in diesem großen Erdbeben (englisch: im Herbst 1920 verschwinden). Und Berge wurden nicht gefunden. — Alle Königreiche der Erde werden untergehen und in Anarchie vergehen.
(Das vollendete Geheimnis, 1917, Seite 333)

1917 - Pastor Russells Werk bestand im wesentlichen darin, die Christenheit auf ihr kommendes Ende in der Zeit weltweiter Drangsal hinzuweisen. Es ist das göttliche Gericht über die Nationen . . . Es wird keine Möglichkeit geben, der Vernichtung zu entgehen, durch die Nationen . . . Die Drangsal ist beim Heraufziehen des Tages Christi, dem Millennium, zu erwarten. Es ist der Tag der Rache, der im Weltkrieg von 1914 begann und der 1918 wie ein wütender Morgensturm losbrechen wird.
(The Finished Mystery, 1917, Seite 404)

1917 - Bis 1878 waren die Nominalkirchen in gewissem Sinne Gottes Heiligtum oder Tempel gewesen; aber von da an sollte Er es, gipfelnd in 1918, mit einem Streich oder durch eine Plage mit Irrlehren und Handlungen, die Er zuließ, beseitigen. Die Kirche war die Stärke der Christenheit, das, worum sich ihre Leben drehte und um das herum ihre Einrichtungen angelegt waren. Es war das Begehren der Augen der Leute, das, was alle Christen liebten. Dennoch sollte Gott die Entweihung offenkundig machen, die die Ekklesiologie in der christlichen Kirche bewirkt hatte, und die Kirchenorganisationen veranlassen, für Ihn tot zu sein, etwas Unreines, das man nicht berühren oder betrauern soll. Und die „Kinder der Kirche“ sollen durch das Schwert des Krieges, der Revolution und der Anarchie umkommen und durch das Schwert des Geistes zu sehen veranlaßt werden, daß sie ihre Hoffnung auf Leben auf geistiger Ebene verloren haben — daß „die Tür verschlossen“ ist.
(Studies in the Scriptures, Band 7, 1917, Seite 484)

1917 - Und nach dem Jahre 1918 (englisch: im Jahre 1918), wenn Gott die Kirchen insgesamt und die Kirchenmitglieder zu Millionen vernichtet, da wird es sein, daß Entronnene die Werke Pastor Russells bekommen werden und durch dieselben die Bedeutung des Sturzes der „Christenheit“ erfahren.
(Das vollendete Geheimnis, 1917, Seite 334)

1917 - Wie die fleischlich gesinnten Abtrünnigen vom Christentum, die die Partei der Radikalen und der Revolutionäre ergreifen, sich über das Erbe der Verwüstung freuen werden, das nach 1918 über die Christenheit kommt, so wird Gott mit der erfolgreichen revolutionären Bewegung tun; sie wird völlig vernichtet werden, „vollständig“. Keine Spur von ihr wird in den Zerstörungen der weltumfassenden Anarchie im Herbst 1920 übrigbleiben. (Offb. 2:7-13) (The Finished Mystery, 1917, Seite 542, [In der Ausgabe von 1926 heißt es: „am Ende der Drangsalzeit übrigbleiben“])

1917 - Die Vision des Propheten Hesekiel beschreibt das aufgerichtete theokratische Königreich Gottes auf Erden, bürgerlich und religiös, geistig und irdisch . . . Der Tempel . . . ist ein Vorbild und ein Symbol für die „besseren Dinge, die kommen sollen“, nachdem die Kriege, die Revolutionen und die Anarchie der Zeit von 1914 bis
1925 vergangen sind.
(The Finished Mystery, 1917, Seite 569, [In der Ausgabe von 1926 heißt es: „der Zeit der Drangsal vergangen sind“])

1920 - Eine einfache Berechnung dieser Jubeljahre bringt uns zu dieser wichtigen Tatsache: Siebenzig Jubeljahre zu je fünfzig Jahren würde uns zu einer Gesamtanzahl von 3500 Jahren bringen. Da diese Zeitperiode 1575 vor dem Jahre 1 beginnt, würde sie notwendigerweise im Herbst des Jahres 1925 zu Ende gehen, zu welcher Zeit das Vorbild endet und das große Gegenbild beginnen muss. Was sollten wir also zu jener Zeit erwarten? Im Vorbilde musste eine volle Wiederherstellung stattfinden: daher muss das große Gegenbild den Beginn der Wiederherstellung aller Dinge markieren. Das menschliche Geschlecht zum Leben zurückzubringen ist es hauptsächlich, was wiedergebracht werden soll; und da andere Schriftstellen der Tatsache bestimmt Ausdruck geben, dass eine Auferstehung Abrahams, Isaaks Jakobs und anderer Treuen des alten Bundes stattfinden wird, und dass diese die erste Gunsterweisung empfangen werden, können wir erwarten, im Jahre 1925 Zeuge zu sein von der Rückkehr dieser treuen Männer Israels aus dem Zustande des Todes, indem sie auferweckt und zur vollkommenen Menschlichkeit wiederhergestellt sein werden, um gemacht zu werden zu sichtbaren, gesetzlichen Vertretern der neuen Ordnung der Dinge auf Erden.
(Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben, 1920, Seite 79)
1920 - Daher können wir vertrauensvoll erwarten, dass mit 1925 die Rückkehr Abrahams, Isaaks, Jakobs und der glaubenstreuen Propheten des alten Bundes eintreten wird.
(Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben, 1920, Seite 81)

1920 - Auf das zuvor dargelegte Argument gestützt, dass also die alte Ordnung der Dinge, die alte Welt, zu Ende geht und daher verschwindet, und dass die neue Ordnung hereinbricht, und dass das Jahr 1925 die Auferweckung der treuen Ueberwinder des alten Bundes und den Beginn der Wiederherstellung markiert, ist es vernünftig zu schliessen, dass Millionen jetzt auf Erden lebender Menschen im Jahre 1925 noch auf Erden sein werden. Sodann auf die Verheissungen, die in dem Worte Gottes niedergelegt sind, gestützt, müssen wir zu dem positiven und unbestreitbaren Schluss kommen, dass Millionen jetzt Lebender nie sterben werden.
(Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben, 1920 Seite 97)

1921 - Die „Zeit des Endes“ umfaßt eine Zeitperiode von 1799 n.Chr., wie oben angezeigt, bis zur Zeit des vollständigen Sturzes des Reiches Satans und der Aufrichtung des Königreiches des Messias. Die Zeit der zweiten Gegenwart des Herrn zählt, wie oben gesgt, ab 1874 n.Chr. Diese letztere Zeitperiode liegt natürlich innerhalb der ersten und im letzteren Teil der Zeitperiode, die als „Zeit des Endes“ bekannt ist.
(The Harp of God, 1921, Seite 236)

1921 - In der biblischen Symbolsprache bedeutet eine Zeit ein Jahr von zwölf Monaten zu jeweils dreißig Tagen oder 360 Tage. Jeder Tag steht für ein Jahr . . . Hier werden nun dreieinhalb Zeiten von jeweils dreißig prophetischen Tagen erwähnt, oder insgesamt 1260 prophetische Tage gleich 1260 Jahre. Sodann wurde dem Propheten gezeigt, daß 1260 Jahre den Beginn der Zeit des Endes in der Reihenfolge der symbolischen wilden Tiere bedeuten. 1260 Jahre ab dem Jahr 539 n.Chr. bringen uns in das Jahr 1799 — ein weiterer Beweis dafür, daß 1799 den Beginn der „Zeit des Endes“ markiert. Dies zeigt auch, daß wir die anderen prophetischen Tage von Daniel ab 539 n.Chr. zählen müssen . . . Das Wichtigste, auf das alle Prophezeiungen hinweisen und wonach die Apostel Ausschau hielten, ist das zweite Kommen des Herrn. Es wird von Propheten als eine gesegnete Zeit beschrieben. Daniel sagt dann: „Wohl dem, der ausharrt und 1335 Tage erreicht!“ (Daniel 12:12). Die hier Ausharrenden sind zweifellos diejenigen, an die die Anweisung des Herrn erging, nach seiner Rückkehr Ausschau zu halten. Daher würde dieses Datum, wenn verstanden, sicher die Zeit festlegen, wenn der Herr zu seinem zweiten Erscheinen zu erwarten ist. Wenn wir dieselbe Regel anwenden, ein Tag für ein Jahr, bringen uns
1335 Tage nach 539 n.Chr. ins Jahr 1874 n.Chr., wenn gemäß biblischer Chronologie die zweite Gegenwart des Herrn zu erwarten ist. Wenn diese Berechnung richtig ist, sollten wir ab dieser Zeit Beweise dafür zu finden in der Lage sein, daß der Herr gegenwärtig ist.
(Harp of God, 1921, Seite 229-230.)

1921 - Der Herr benutzte die natürliche Ernte, um ein Bild von seiner Ernte von Christen zu geben. Bei der jüdischen natürlichen Ernte war es üblich, eine Nachlese zu halten, wenn die eigentliche Ernte vorüber war. Wir sollten daher erwarten, eine Ernteperiode von 1878 bis 1918 zu finden, und danach eine Zeitlang eine Nachlese, worauf wir hinweisen werden. Die Frage ist nun: Finden wir im Evangeliumszeitalter eine Erntezeit nach 1874, die als Erfüllung der Prophezeiung des Herrn dient? (Studies in the Scriptures, Band 7, 1921, Seite 236.)

1921 Dasselbe Jahr, 1881, ist prophetisch als die Zeit für das schließliche Zurückziehen der Gunst von den Kirchen markiert, einer Gunst, die ab 1878 zurückgezogen wurde — dem Jahr, in dem die Geistlichkeit als Vertreter des göttlichen Wortes fallengelassen wurden und Pastor Russell sein Werk begann, indem er 50.000 Exemplare von Object and Manner of the Lord’s Return verbreitete. 1878 wurde der Dienst für die Dinge Gottes, das Lehren der biblischen Wahrheiten, von der Geistlichkeit genommen, die in ihrem jahrhundertealten Dienst untreu geworden waren, und Pastor Russell übergeben. In der Zwischenzeit, bis 1881, brachte der neue Diener die Dinge in Ordnung, brachte die Wahrheiten der Bibel zur Darlegung in logische und biblische Form, bis der letzte große Punkt der Vorbilder der hebräischen Stiftshütte bereit war. Dann, 1881, wurde er Gottes Wächter für die gesamte Christenheit und begann sein gigantisches Werk des Zeugnisses.
(Studies in the Scriptures, Band 7, 1921, Seite 386-387)

1921 - Die Schriften enthüllen eine vollständige Parallele zwischen dem jüdischen und dem Evangeliumszeitalter. Diese Parallele besteht sowohl in bezug auf die Zeit als auch auf die Ereignisse. Das jüdische Zeitalter endete mit einer Ernte, die mit der Himmelfahrt unseres Herrn im Jahre 33 n.Chr. begann. Der hier gebrauchte Begriff „Ernte“ meint das Einsammeln des Überrestes der Juden zu Christus. Jesu Aussage ist einfach, daß das Evangeliumszeitalter mit einer Ernte enden wird und er während dieser Zeit gegenwärtig sei und das Erntewerk leite. Auf der Erde bereitete Jesus dreieinhalb Jahre lang ab der Zeit seiner Hingabe und Taufe die Juden für die Ernte jenes Zeitalters vor. Wir sollten erwarten, in dieser Hinsicht eine Parallele zu der Ernte im Evangeliumszeitalter zu finden, und wir finden sie auch. Wenn wir dreieinhalb Jahre ab 1874 zählen, der Zeit seiner Gegenwart, so kommen wir auf 1878. Während seiner Gegenwart von 1874 bis 1878 traf unser Herr Vorbereitungen für die Ernte des Evangeliumszeitalters. Die jüdische Ernte umfaßte eine Zeitperiode von vierzig Jahren und endete 73 n.Chr. Wir sollten daher erwarten, daß die allgemeine Ernte des Evangeliumszeitalters 1918 endet.
(Harp of God, 1921, Seite 235-236)

1922 - Diese Zeitperiode muß 1925 enden. Wenn das Vorbild endet, muß das Gegenbild beginnen; und daher ist 1925 eindeutig in der Bibel festgelegt. Jeder denkende Mensch kann erkennen, daß ein großer Höhepunkt unmittelbar bevorsteht. Die Bibel weist eindeutig darauf hin, daß der Höhepunkt der Sturz des Reiches Satans und die vollständige Aufrichtung des messianischen Königreiches ist. Dieser Höhepunkt wird 1925 erreicht und markiert den Beginn der Erfüllung der lange verheißenen Segnungen des Lebens für die Menschen. Damit werden Millionen Menschen, die jetzt auf der Erde leben, auch dann leben, und wer den gerechten Gesetzen der neuen Einrichtung gehorcht, wird ewig leben. Daher kann vertrauensvoll zu dieser Zeit gesagt werden, daß Millionen jetzt lebender Menschen niemals sterben.
(Golden Age, 4.Januar 1922, Seite 217)

1922 - Unbestreitbare Tatsachen beweisen deshalb, daß die „Zeit des Endes“ im Jahre 1799 begann, daß des Hernn zweite Gegenwart 1874 begann, und daß die Ernte darauf folgte und helleres Licht auf das Wort Gottes fiel.
(Wacht-Turm, Juni 1922)

1922 - Wir haben in der Chronologie zweifellos das, was man nur haben kann, bezüglich der Daten 1874, 1914, 1918 und 1925 . . . Es war nach dieser Berechnungsweise, daß die Daten 1874, 1914 und 1918 festgelegt wurden; und Gott hat den Stempel seines Siegels über jegliche Erwartung einer Zeitrechnung aufgedrückt. Welchen weiteren Beweis hätten wir noch nötig? Bei der Anwendung desselben Maßstabes . . . fällt es uns nicht schwer, 1925, wahrscheinlich im Herbst, als den Anfang des gegenbildlichen Jubeljahres festzulegen. 1925 kann ebenso wenig bezweifelt werden, als wie das Jahr 1914.
(Wacht-Turm, August 1922)

1922 - Auf Grund solcher und so vieler Übereinstimmungen — im Einklang mit den solidesten und erprobtesten Gesetzen, von denen die Wissenschaft Kenntnis hat — bekräftigen wir es, daß vom Standpunkte der Schrift, der Wissenschaft und der Geschichte die Chronologie gegenwärtiger Wahrheit über jeden Zweifel hinaus richtig ist. Ihre Zuverlässigkeit ist durch die Daten oder Zeitpunkte und Ereignisse der Jahre 1874, 1914 und 1918 überreichlich bestätigt worden. Die Chronologie gegenwärtiger Wahrheit ist eine sichere Grundlage, auf welche das geweihte Kind Gottes sich stützen mag, um kommende Dinge zu ergründen.
(Wacht-Turm, Oktober 1922, Seite 156)

1922 - Es handelt sich um eine Chronologie von Gott und nicht von Menschen. Dadurch, daß die Chronologie der gegenwärtigen Wahrheit göttlichen Ursprungs ist und von Gott bestätigt wurde, bildet sie eine Kategorie für sich allein, als absolut und uneingeschränkt zutreffend.
(Watchtower, 15.Juli 1922, Seite 217)

1922 - 1914 endeten die Heidenzeiten . . . Das Datum 1925 ist sogar noch schärfer von der Bibel gekennzeichnet . . . Zu dieser Zeit wird die große Krise erreicht und wahrscheinlich vorüber sein.
(Watchtower, 1.September 1922, Seite 262)

1923 - 1925 ist sogar noch schärfer von der Bibel gekennzeichnet . . . Ein Christ hat viel mehr, worauf er seinen Glauben gründen kann, als Noah es hatte (soweit die Schrift das offenbart), seinen Glauben an eine kommende Flut zu gründen.
(Watchtower, 1.April 1923, Seite 106)

1924 - Zweifgellos werden viele Jungen und Mädchen, die dieses Buch lesen, noch erleben, wie Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Daniel und die anderen Männer der alten Zeit in der Herrlichkeit ihrer besseren Auferstehung hervorkommen, vollkommen an Geist und Körper. Es wird nicht lange dauern, daß Christus ihnen ihre Ehrenund Machtposten als seine irdischen Vertreter zuweisen wird. Die Welt mit allen ihren Annehmlichkeiten wird ihnen zuerst seltsam vorkommen, aber sie werden schnell an die neuen Methoden gewöhnt sein. Vielleicht machen sie zuerst einige amüsante Erfahrungen, denn sie haben noch nie Telephone, Radios, Automobile, elektrisches Licht, Flugzeuge, Dampfmaschinen und viele andere Dinge gesehen, die uns vertraut sind.
(The Way To Paradise, 1924, Seite 226)

1924 - Fraglos gibt es für ein geweihtes Kind Gottes nicht den geringsten Raum für Zweifel, daß der Herr Jesus gegenwärtig ist und es schon seit 1874 ist.
(Watchtower, 1.Januar 1924, Seite 5)

1924 - Das Jahr 1925 ist ein eindeutig und deutlich in der Schrift markiertes Datum, noch eindeutiger als das Jahr 1914.
(Watchtower, 1924, Seite 211)

1924 - Man kann uns nicht dafür verantwortlich machen, daß wir aus den Schriften Beweise vorlegen, wie sie das gewähren, die uns zu dem Glauben leiten, ein bestimmtes Ereignis werde zu gegebener Zeit eintreffen. Manchmal hat der Herr sein Volk nach dem Richtigen zur falschen Zeit Ausschau halten lassen, und häufiger haben sie nach dem Falschen zur richtigen Zeit Ausschau gehalten. Aber alle Feinde der Sache der gegenwärtigen Wahrheit auf der Erde hoffen inbrünstig, daß die Bibelforscher 1925 nicht so erfolgreich nach der richtigen Sache zur richtigen Zeit Ausschau halten wie 1914. Wen aber doch, werden das die anderen zu erklären haben, nicht wir.
(The Golden Age, 13.Februar 1924, Seite 314)

1925 - Es ist zu erwarten, daß Satan versuchen wird, in die Köpfe der Geweihten den Gedanken einzuimpfen, daß 1925 das Werk beendet sein sollte.
(Watchtower, September 1925, Seite 262)

1925 - Die Schwierigkeit war, daß die Freunde ihre Vorstellungen jenseits aller Vernunft aufblähten; und daß, als ihre Vorstellungen zerplatzten, sie geneigt waren, alles wegzuwerfen.
(Watchtower 1925, Seite 56)

1925 - Das Jahr 1925 ist da. Christen haben sich mit großen Erwartungen auf dieses Jahr gefreut, und viele haben zuversichtlich erwartet, daß alle Glieder des Leibes Christi in diesem Jahr zu himmlischer Herrlichkeit verwandelt werden. Das kann so kommen, muß es aber nicht. Zu seiner Zeit wird Gott seine Absichten mit seinem Volk durchführen. Christen sollten sich nicht so große Sorgen darüber machen, was in jenem Jahr geschieht.
(Watchtower, 1. Januar 1925, Seite 3)

1926 - Einige erwarteten, daß das Werk 1925 enden würde, aber das sagte der Herr nicht.
Die Schwierigkeit war, daß die Freunde ihre Vorstellungen jenseits aller Vernunft aufblähten; und daß, als ihre Vorstellungen zerplatzten, sie geneigt waren, alles wegzuwerfen.
(Watchtower, 1926, Seite 232.)

1927 - Der biblische Beweis ist, daß die Zeit seiner Gegenwart und der Tag der Vorbereitung Gottes eine Zeitperiode ab dem Jahre 1874 n.Chr. ist. Das zweite Kommen des Herrn begann daher 1874; und dieses Datum und die Jahre 1914 und 1918 sind besonders markierte Daten in bezug auf sein Kommen.
(Creation, 1927, Seite 289 in frühen Ausgaben, Seite 310 in späteren Ausgaben)

1927 - Prophetie kann nicht verstanden werden, bis sie sich erfüllt hat oder dabei ist, sich zu erfüllen. Von 1874 bis 1914 hat sich die Prophetie über das Kommen des Herrn erfüllt und konnte verstanden werden, und wurde auch verstanden von denen, die dem Herrn treu ergeben waren und die Entwicklung der Ereignisse beobachteten, aber nicht von anderen.
(Creation, 1927, Seite 290)

1927 - Wenn man dieselbe Regel, ein Tag für ein Jahr, anwendet, bringen uns 1335 Tage von 539 n.Chr. zum Jahre 1874 n.Chr., zu welcher Zeit gemäß biblischer Chronologie die zweite Gegenwart des Herrn zu erwarten war.
(Creation, 1927, Seite 298)

1928 - Wie oben gesagt, datiert die zweite Gegenwart ab dem Jahre 1874.
(The Harp of God, Ausgabe 1928[!], Seite 236)

1929 - Sowohl der Übereignende als auch der Begünstigte sind durch das Zeugnis der Bibel, die das Wort Jehovas Gottes ist, und durch äußere Beweise völlig davon überzeugt, daß Gottes Königreich dabei ist, aufgerichtet zu werden und daß es einen Segen für die Völker der Erde darstellen wird; daß die Macht und Autorität der Regierung für Menschen unsichtbar sein wird, daß es jedoch sichtbare Vertreter auf der Erde geben wird, die unter der Aufsicht des unsichtbaren Herrschers, Christus, mit den Angelegenheiten der Nationen betraut sein werden. Daß unter denen, die die treuen Vertreter und sichtbaren Herrscher der Welt sein werden, David sein wird, der einmal König über Israel war; und Gideon und Barak und Samson und Jephtha und Joseph, früher einmal Herrscher über Ägypten, und Samuel, der Prophet, und andere glaubenstreue Männer, die zustimmend in der Bibel in Hebräer Kapitel 11 genannt werden.
(Original der Übereignungsurkunde zu Beth Sarim, Rutherford, 1929)

1929 - Wenn sich diese Prophezeiungen nicht erfüllt haben und ihre Erfüllung jenseits aller Verwirklichung in der Vergangenheit liegt, dann haben sich diese Propheten als falsch erwiesen.
(Prophecy, 1929, Seite 22)

1929 - Der biblische Beweis ist, daß die zweite Gegenwart des Herrn Jesus Christus im Jahre 1874 n.Chr. begann.
(Prophecy, 1929, Seite 65)

1929 - Viele von ihnen hatten darauf gewartet, daß der Herr komme und sie in den Himmel nähme, und sie hatten sich insbesondere auf das Jahr 1914 ausgerichtet, wann dies geschehen sollte. Das Jahr 1914 war ein markiertes Datum; aber diese Personen hatten bloß in Erwägung gezogen, daß etwas geschehen sollte, was aber nicht kam.
(Prophecy, 1929, Seite 89)

1930 - „Aber wie wollen Sie König David und die anderen Vertreter Gottes identifizieren?“ wurde Rutherford gefragt. „Ich habe das alles durchdacht, ehe ich die Übereignungsurkunde schrieb“, erwiderte der Richter mit einem Zwinkern in seinen grauen Augen. „Ich erkannte die Möglichkeit, daß eines schönen Morgens ein alter Kerl auftauchen könnte und erklärte, er sei König David. Die Männer, die ich dafür bestimmt habe, die Identität dieser Männer zu prüfen, sind Beamte meiner Gesellschaften, und ich habe sie selbst dem Herrn geweiht; sie werden von Gott autorisiert sein, Hochstapler von den wahren Fürsten zu unterscheiden.“ (The San Diego Sun, Samstag, 15.März 1930)

1930 - Richter Joseph Franklin Rutherford, 60, lebt in einer 10-räumigen Villa im spanischen Stil, Nr. 4440 Braeburn Rd, San Diego, Kalif. Vergangene Woche übertrug er das Eigentumsrecht an Nr. 4440 Braeburn Road, eine dazugehörige Doppelgarage und zwei Autos an König David, Gideon, Barak, Samson, Jephtha, Samuel und diverse andere Mächtige des alten Palästina. Er glaubt fest, daß sie bald auf die Erde zurückkehren und sagt: „Ich habe mit Absicht eine Gartenlandschaft mit Palmen und Olivenbäumen geschaffen, so daß diese Fürsten sich wie zu Hause fühlen können.“ (Time, 31.März 1930)
1930 Der Wachtturm und die begleitenden Veröffentlichungen der Gesellschaft haben vierzig Jahre lang die Tatsache betont, daß 1914 die Aufrichtung des Königreiches Gottes und die völlige Verherrlichung der Kirche kämen. Während dieser Zeitperiode von vierzig Jahren hat Gottes Volk auf Erden ein Zeugniswerk ausgeführt, das von Elia und Johannes dem Täufer vorgeschattet worden war. Das ganze Volk des Herrn hielt mit freudiger Erwartung nach 1914 Ausschau. Als diese Zeit kam und verging, gab es viel Enttäuschung, Kummer und Trauer, und das Volk des Herrn stand da in großer Schande. Sie wurden insbesondere von der Geistlichkeit und ihren Verbündeten ausgelacht, man wies mit Geringschätzung auf sie, weil sie soviel über 1914 gesagt hatten und was dann geschehen würde, und ihre Prophezeiungen waren nicht eingetroffen.
(Light, Band 1, 1930, Seite 194)

1930 - Der große Höhepunkt steht unmittelbar bevor. Die Könige der Erde stellen sich nun gegen den gesalbten Eckstein.
(Light, Band 2, 1930, Seite 327)

Lebenserwartung und die neubabylonische Chronologie

Gemäß der Harran-Stele Nabon. H l, B, wurde Adda-Guppi, die Mutter Nabonids, im 20. Jahr des assyrischen Königs Assurbanipal geboren, also im Jahr 649/648 v.u.Z.
Im dritten Jahr des Sohnes und Nachfolgers Assurbanipals, Assur-etillu-ilanis, zog sie von Harran nach Babylon um und diente von da an babylonischen Königen bis zu ihrem Tod im 9. Jahr Nabonids, 547/546 v.u.Z..

Sie starb also mit 101 oder 102 Jahren, was ein erstaunliches Alter ist.
In dem Dokument wird ihr Alter sogar mit 104 Jahren angegeben.
Kein Forscher zweifelt aber daran, dass der Schreiber sich beim Zusammenzählen der Regierungsjahre um zwei Jahre verzählte.
"Darin sind sich alle Forscher einig", schreiben P. Garelli und V. Nikiprowetsky in Le Proche-Orient Asiatique (Paris 1974, S. 241).
Der Schreiber merkte nicht, dass sich die Regierungszeiten des assyrischen Königs Assur-etillu-ilani und des babylonischen Königs Nabopdassar um zwei Jahre überschnitten, nämlich die Jahre 625/624 und 624/623 v.u.Z.
Es sollte uns allerdings nicht überraschen, dass der Schreiber das Alter von Adda-Guppi errechnen musste, denn "die Orientalen feierten niemals ihren Geburtstag und wussten kaum je, wie alt sie waren" (R. Borger: "Mesopotamien in den Jahren 629-621 v. Chr.", Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes, 55 (1959), S. 73).

Was würde aus ihrer Lebenszeit werden, wenn man zu der neubabylonischen Zeit noch 20 Jahre hinzufügte?

Damit würde ihr Alter um dieselbe Zahl Jahre heraufgesetzt werden, auf 121 oder 122 Jahre.

Vermeiden ließe sich das nur, indem man die 20 Zusatzjahre an die Regierungszeit Nabonids anhängt, so dass er 37 Jahre statt 17 Jahren regierte.

Doch das verbieten die zeitgenössischen Dokumente.

Das ist nicht das einzige Problem dieser Art, dem sich Verfechter der Chronologie der Wachtturm-Gesellschaft gegenübersehen.

Viele Einzelpersonen, deren Namen in den neubabylonischen Texten aus Handel und Verwaltung auftauchen, lassen sich von Text zu Text durch fast die ganze Zeitperiode verfolgen, bisweilen sogar bis in die persische Zeit hinein.


Dabei stellen wir fest, dass einige von ihnen - Geschäftsleute, Sklaven, Schreiber - am Ende ihrer Laufbahn etwa 80 oder 90 Jahre alt gewesen sein müssen.

Hängt man aber an die neubabylonische Epoche 20 Jahre an, so müsste man die Lebenszeit dieser Menschen ebenfalls um 20 Jahre verlängern, so dass sie 100 bis 110 Jahre alt geworden wären.

Sehen wir uns einige Beispiele an.

Ein Schreiber namens Apla, Sohn des Bel-iddina erscheint erstmals in einem Text aus dem 28. Jahr Nebukadnezars (577 v.u.Z.).

Danach findet man ihn in vielen Texten aus den Regierungszeiten Ewil-Merodachs, Neriglissars, Nabonids, Kyros', Kambyses' und des Darius.

Der letzte Text, auf dem sein Name steht, trägt als Jahreszahl das 13. Jahr des Darius, 509 v.u.Z.

Dieser Schreiber lässt sich also über insgesamt 68 Jahre hinweg verfolgen, von 577 bis 509 v.u.Z.

Dazu nimmt der russische Assyriologe M. A. Dandamaev wie folgt Stellung:
"Bei seinem Amtsantritt als Schreiber muss er mindestens 20 Jahre alt gewesen sein.
Selbst wenn man annimmt, dass Apla im selben Jahr, in dem er das letzte Mal erwähnt wird, oder kurz danach starb, muss er etwa 90 Jahre alt geworden sein"'.
Setzt man aber die neubabylonische Ära 20 Jahre länger an, so würde man nicht nur das Alter des Apla auf 110 oder mehr Jahre heraufsetzen - man müsste auch noch annehmen, dass er in diesem hohen Alter aktiv als Schreiber tätig war.

Ein anderes Beispiel ist Iddina-Marduk, Sohn des Ikischa, aus der Familie des Nur-Sin.

Er taucht erstmals in einem Text auf, der in das achte Jahr Nebukadnezars datiert ist (597 v.u.Z.), in dem er für den Ankauf von Sklaven angestellt wird.
Danach hat er diese leitende Geschäftsposition für rund 70 Jahre inne.
Er erscheint auf zahlreichen Dokumenten aus der Herrschaftszeit Nebukadnezars, Ewil-Merodachs, Neriglissars, Nabonids, Kyros' und des Kambyses, zuletzt in einem Text aus dem dritten Jahr des Kambyses, 527 v.u.Z.
Selbst wenn man annimmt, dass er bei seiner Einstellung für diese leitende Position nur 20 Jahre alt war, muss er zum Zeitpunkt seines Todes 90 Jahre alt oder älter gewesen sein.
Hier ergibt sich wieder dasselbe Bild:
Zählt man 20 Jahre zur neubabylonischen Epoche hinzu, so würde sich das Alter von Iddina-Marduk auf 110 oder mehr Jahre erhöhen, und man müsste genauso annehmen, dass er in diesem hohen Alter noch als Direktor in seiner Firma aktiv tätig war.

Auch in der Bibel finden sich Beispiele.

Im Antrittsjahr Nebukadnezars (605 v.u.Z.) wurde Daniel als Jugendlicher von vielleicht 15 bis 20 Jahren nach Babylon gebracht (Daniel 1:1,4,6).

Dort diente er am babylonischen Hof während der gesamten neubabylonischen Zeit und erlebte noch das dritte Jahr des Kyros (536/535 v.u.Z.) (Daniel 1:21; 10:1).

Zu jener Zeit muss er fast 90 Jahre alt gewesen sein.

Rechnet man aber weitere 20 Jahre zu dieser Epoche hinzu, wäre Daniel fast 110 Jahre alt geworden.

Nun wird dies in unserer Literatur zu der eigentlichen Sensationellen Nachricht

Danielbuch Seite 198-200 Abschnitt 3 und 4
Das „dritte Jahr des Cyrus“ entspricht dem Jahr 536/535 v. u. Z. Mehr als 80 Jahre waren mittlerweile vergangen, seitdem Daniel mit den königlichen Nachkommen und judäischen Jugendlichen von vornehmer Geburt nach Babylon gebracht worden war (Daniel 1:3). Wenn er als Teenager nach Babylon kam, dann war er jetzt nahezu 100 Jahre alt. Welch einmaligen Ruf er sich doch durch seinen treuen Dienst erworben hatte!
Trotz seines hohen Alters sollte Daniel noch eine Rolle im Dienst Jehovas spielen.

Danielbuch S.311
Mit zunehmendem Alter konnte er zwar nicht mehr so aktiv sein wie in seiner Jugend. Doch bestimmt nahm er, während er seinem Ende entgegenging, immer noch treu jede Möglichkeit wahr, als ein Zeuge für seinen geliebten Gott zu dienen.

WT 15.5.2004 Ältere bereichern unsere christliche Bruderschaft
Den Propheten Daniel hinderte sein hohes Alter nicht daran, Jehova furchtlos als den Höchsten zu preisen. Daniel war wahrscheinlich bereits über neunzig, als Belsazar ihn aufforderte, die geheimnisvolle Handschrift an der Wand zu deuten (Daniel, Kapitel 5).

In Haggai 2:1-4 schließlich wird gezeigt, dass im zweiten Jahr des Darius (520/519 v.u.Z.) einige der Juden, die am Aufbau des Tempels in Jerusalem mitarbeiteten, alt genug waren, um den Tempel noch "in seiner früheren Herrlichkeit" gesehen zu haben, bevor er im Jahr 587 v.u.Z. zerstört wurde.

Selbst wenn diese Juden zu jener Zeit nur 10 bis 15 Jahre alt gewesen waren, so hatten sie inzwischen ein Alter von 80 oder mehr Jahren erreicht.

Ereignete sich aber die Zerstörung des Tempels im Jahr 607 v.u.Z., wie die Wachtturm-Gesellschaft es behauptet, dann müssen diese Menschen im Jahr 520/519 v.u.Z. wenigstens 100 Jahre alt gewesen sein.

Ist es wirklich wahrscheinlich, dass Menschen während der neubabylonischen Zeit so häufig ein Alter von 100, 110 oder sogar 120 Jahren erreichten?

Man hört zwar hin und wieder von Menschen im Süden der Sowjetunion oder in Nordindien, die 150 Jahre alt oder älter sind.

Forscht man aber genauer nach, so hat sich in allen diesen Fällen gezeigt, dass die Angaben übertrieben sind.

Der älteste bekannte Mensch der Neuzeit war ein Japaner namens S. Izumi, der 1865 geboren wurde und 1986 im Alter von 120 Jahren und 237 Tagen starb.

Adda-Guppi hätte diesen Rekord überboten, wäre sie bei ihrem Tode 122 statt 102 Jahre alt gewesen.

Kann es sein, dass die Menschen damals länger lebten als heute?

Der russische Assyriologe M. A. Dandamaev hat untersucht, wie alt die Menschen in Babylon in der Zeit zwischen dem siebenten und vierten vorchristlichen Jahrhundert geworden sind.
Er stützte sich dabei auf Zehntausende von Texten aus Handel und Verwaltung.
Sein Ergebnis war, dass sich das Lebensalter der Menschen damals von dem heute überhaupt nicht unterschied.

Dandamaev zitiert dabei Psalm 90:10:
"Die Fülle unserer Jahre ist siebzig, und ist Kraft uns beschieden, wir kommen auf achtzig" (Jerusalemer Bibel).

Diese Worte waren in der neubabylonischen Zeit so zutreffend, wie sie es heute sind.

Danielbuch Kap. 18 S. 308
Jehova verspricht Daniel eine großartige Belohnung
„GEH DEM ENDE ENTGEGEN“

Was meinte der Engel, als er zu Daniel sagte: „Was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen.“? Von welchem Ende sprach er? Da Daniel fast 100 Jahre alt war, ging es anscheinend um sein Lebensende, das aller Wahrscheinlichkeit nach sehr nahe war. Der Engel forderte Daniel auf, bis zum Tod treu auszuharren. Das war nicht unbedingt leicht. Daniel hatte miterlebt, wie Babylon gestürzt wurde und ein Überrest der jüdischen Exilanten nach Juda und Jerusalem zurückkehrte. Das muß den betagten Propheten ungemein erfreut haben.
Fußnote
Daniel war 617 v. u. Z. wahrscheinlich als Jugendlicher nach Babylon ins Exil weggeführt worden. Die obenerwähnte Vision hatte er im dritten Jahr des Cyrus, im Jahre 536 v. u. Z. (Daniel 10:1).

Die ungewöhnlich hohen Lebensalter, die man bekommt, wenn man die
Zerstörung Jerusalems auf das Jahr 607 statt 587 v.u.Z. legt, sind folglich eine weitere starke Beweislinie gegen die Chronologie der Wachtturm-Gesellschaft.

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Als wir vom Dachboden hinuntergingen, hielten wir uns ganz fest an Großpapas Hand, um ihm zu zeigen, wie sehr wir seine Weisheit und Leitung schätzten.

Es wurde Abend es wurde morgen der fünfzehnte Tag.


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