Re: Hilfeleistungen


Rund ums Thema Zeugen Jehovas

Geschrieben von Drahbeck am 06. Januar 2005 05:43:08:

Als Antwort auf: Re: Hilfeleistungen geschrieben von Hinweis am 06. Januar 2005 01:36:37:

Bei diesem "Hilfeverein" sind meines Erachtens nach wie vor einige Fragen offen.

Erstens. Bis heute ist es nicht möglich gewesen, die Satzung dieses Vereines einzusehen (Bemühungen das zu tun liegen vor).

Üblicherweise sind Satzungen von eingetragenen Vereinen (e. V.) insbesondere dann, wenn ihnen der Gemeinnützigkeitsstatus zuerkannt, im zuständigen Vereinsregister einsehbar.

Beispiel: Die (nicht mehr existierende) Nachfolgezeitschrift der CV "Aus Christlicher Verantwortung", hatte einen dazugehörigen Verein gegründet, wer dessen Gründungsmitglieder sind, wird z. B. von B... und damit von der WTG zitiert. Das ist machbar, da jedermann die Möglichkeit hat, die entsprechenden Statuten einzusehen.

Auch die Statuten der "Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland e. V." sind einsehhbar.

Nur eben jener vorgebliche "Hilfeverein". Da gibt es bis heute keine einsehbaren Statuten.

Entstanden ist dieser "Verein" ursächlich aus den "Königreichssaalbauvereinen". Auch so einem "linken Ding" des WTG-Organisationsimperiums. Auf einer Ältestentagung Anfang der 90er Jahre in Berlin, wurde dazu ausdrücklich die Sprachregelung einstudiert, in der Öffentlichkeit nicht von diesen "Königreichssaalbauvereinen" zu sprechen, das sei nur eine interne Bezeichnung, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Zweitens. Die Konten diesen vorgeblichen „Hilfevereines" liefen auf den Namen des Steuerberaters der WTG, der sich zugleich bestätigen liess etwaige Überschüsse, werden dem „weltweiten Predigtwerk" zugeführt. Also eine Art Blankoscheck.

Dann noch die Untergliederung der Konten in solche für die Königreichsssäle (so reparaturbedürftig) und eines für persönliche Hilfe der von der Flut geschädigten. Beide mit der vorgenannten Generalklausel.

Es mag in der Tat so sein, hat die WTG den heissbegehrten KdöR-Status, mit seiner Möglichkeit, die Staatskassen zu melken, erst einmal erreicht, dann wird sich die Frage der Statuten usw. schnell klären. Dann gibt es ja was zu kassieren. Aber zur Zeit hat man ja diesen Status so noch nicht. Da sieht man sich genötigt noch zu jonglieren, wofür auch die ausdrückliche Einschaltung des WTG-Steuerberaters spricht.

Mißtrauen gegenüber dem WTG-Organisationsimperium ist weiterhin angebracht! feuer


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