Christliche Verantwortung


Rund ums Thema Zeugen Jehovas

Geschrieben von Drahbeck am 02. September 2001 19:52:41:

Als Antwort auf: Re: Gedanken zur geschrieben von Gerd am 02. September 2001 18:31:15:

Zum Forum. Parsimony bot Verbesserungen des Layouts an. Das habe ich versucht zu nutzen.
Lieber Gerd, zu Henry Werner Struck.
Den habe ich persönlich nicht mehr kennengelernt. Nach Müller und seinem von der "Firma" eingesetzten Nachfolger "Wolfgang Daum" war für mich Schluß. "Daum" war einer jener Typen, die von der Stasi den Auftrag bekamen Zeuge zu werden. Wie aus der Literatur entnehmbar, war sein "Glanzstück" der Einbruch in die Westberliner WTG-Zentrale (Bayernallee). Als ich den "Daum" dann persönlich kennenlernte, habe ich bildlich gesprochen "die Hände über den Kopf zusammengeschlagen", wieso der Nachfolger von Müller wurde. Seine bei Dirksen mit genannte SED-Mitgliedschaft (und dann Parteiauftrag Zeuge zu werden), wirkte nach. Jedenfalls machte er auf mich den Eindruck, dass es mit seinem vorgeblichen Zeuge-Sein, wohl nicht allzu weit her sein konnte.

Keiner hat damals die Karten offengelegt. Die Hintergründe sind erst in den letzten Jahren publik geworden. 1972 habe ich Daum und der CV dann ade gesagt. Bis 1985 wurde mir die CV noch zugesandt. Dann wurde ich von der Versandliste gestrichen.
Meine Konflikte mit dem DDR-Staat hatten sich zu dem Zeitpunkt schon bedrohlich zugespitzt. Interna nach 1972 sind mir nicht bekannt. Daher kenne ich auch I... nicht. Ich kann lediglich durch das neu Einscannen der Texte, registrieren, dass ich mich naturgemäß mit ihnen intensiv beschäftige, so dass manches Detail, dass man beim oberflächlichen Überfliegen vielleicht übersehen würde, mir dennoch nicht entgeht. Einige (Auswahltexte) poste ich zusätzlich bekanntlich hier im Forum. Wobei die Betonung auf Auswahl liegt. Das SED-Parteichinesisch bleibt in der Regel draußen. Es sei denn, es muß aus Gründen einer Auseinandersetzung zitiert werdén. Ich bin mir sehr wohl darüber im klaren, dass man die CV "mit der Kneifzange" anfassen muss, und meine das bisher auch so praktiziert zu haben. Bis für die Einscannung das Jahr 1985 erreicht ist, dürfte noch eine längere Zeit vergehen. Dann dürfte aber Schluß sein (nach jetzigem Erkenntnisstand). Interessenten der Texte 1985-1989 wären an die Präsenzbibliothek Deutsche Bücherei Leipzig zu verweisen (Dort ist Lesesaalbenutzung an Ort und Stelle angesagt!)


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