Eine Reise in 44 Kapiteln durch das "Offenbarungsbuch"

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(überarbeiteite Fassung ohne Einbettung externen Classiccomics-Material. Begrenzt also auf Zeugen Jehovas typische Aussagen)

- Kapitel 9 -

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• ZITAT OFFENBARUNGSBUCH BAUJAHR1988

S. 41
Zuerst sagt Jesus etwas Näheres über seine Person: „Und dem Engel der Versammlung in Pergamon schreibe: Diese Dinge sagt der, der das scharfe, lange zweischneidige Schwert hat“ (Offenbarung 2:12). Jesus wiederholt hier die Beschreibung, die in Offenbarung 1:16 von ihm gegeben wird. Als Richter und Urteilsvollstrecker wird er die Verfolger seiner Jünger niederstrecken. Welch ein Trost ist doch diese Zusicherung! Was jedoch das Gericht betrifft, so gilt die Warnung auch denen innerhalb der Versammlung, denn Jehova wird durch seinen „Boten des Bundes“, Jesus Christus, „ein schneller Zeuge sein“ gegen alle angeblichen Christen, die Götzendienst treiben, unsittlich handeln, lügen und unehrlich sind und die für die Notleidenden keinen Finger rühren (Maleachi 3:1, 5; Hebräer 13:1-3). Der Rat und die Zurechtweisung, die Gott durch Jesus gibt, müssen beherzigt werden.

S. 42
Jesus sagt nun der Versammlung: „Ich weiß, wo du wohnst, nämlich da, wo der Thron des Satans ist“ (Offenbarung 2:13a). Diese Christen waren in der Tat von satanischen Kulten umgeben. Außer dem Zeustempel gab es noch ein Äskulapheiligtum — Äskulap war der Gott der Heilkunde. Pergamon war auch ein bekanntes Zentrum des Kaiserkults. Das hebräische Wort, das mit Satan wiedergegeben wird, hat die Bedeutung von „Widerstandleistender“, und sein „Thron“ stellt seine von Gott eine Zeitlang geduldete Weltherrschaft dar (Hiob 1:6, Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen, Fußnote). Daß es in Pergamon soviel Götzendienst gab, zeigte, daß Satans „Thron“ sich in jener Stadt mit aller Deutlichkeit geltend machte. Wie zornig muß Satan gewesen sein, daß die dortigen Christen ihn nicht dadurch anbeteten, daß sie den Staatskult pflegten.

S. 42
Bei verschiedenen Gelegenheiten hatte Jesus darauf hingewiesen, daß die gegenwärtige böse Welt von Satan regiert wird, daß dieser ihm aber wegen seiner Lauterkeit nicht beikommen konnte (Matthäus 4:8-11; Johannes 14:30). In unserem Jahrhundert kämpfen mächtige Nationen — hauptsächlich „der König des Nordens“ und „der König des Südens“ — um die Weltherrschaft (Daniel 11:40). Leidenschaftlicher Patriotismus ist angeheizt worden, und der Kaiserkult findet heute sein Gegenstück in einer Woge des Nationalismus, die die Erde überrollt hat…
Solch ein Rat war dringend nötig. Jehovas Zeugen, sowohl die Gesalbten als auch ihre Gefährten, mußten angesichts des unvernünftigen Hurrapatriotismus im Glauben feststehen.

S. 44 / 45
Jesus weist die Christen in Pergamon außerdem zurecht mit den Worten: „So hast auch du solche, die in gleicher Weise an der Lehre der Nikolaus-Sekte festhalten“ (Offenbarung 2:15). Vorher hat Jesus die Epheser gelobt, weil sie die Taten dieser Sekte haßten. Aber die Christen in Pergamon müssen darüber Rat erhalten, wie sie die Versammlung vor Sektierertum bewahren können. An den christlichen Normen muß mit größerer Entschiedenheit festgehalten werden, damit die Einheit, um die Jesus in Johannes 17:20-23 betete, gewahrt bleibt. Es ist notwendig, „durch die gesunde Lehre sowohl zu ermahnen als auch die Widersprechenden zurechtzuweisen“ (Titus 1:9).
Schon früh hatte die Christenversammlung mit stolzen Abtrünnigen zu kämpfen, die durch glatte, trügerische Worte ‘Spaltungen hervorriefen und Ursachen zum Straucheln gaben entgegen der Lehre’, die ihr durch Jehovas Kanal zuging (Römer 16:17, 18). Der Apostel Paulus warnte fast in allen seinen Briefen vor dieser Bedrohung. Die Gefahr des Sektierertums besteht auch heute noch, obwohl Jesus die Reinheit und Einheit der wahren Christenversammlung wiederhergestellt hat. Wer daher geneigt ist, einer abgesplitterten Gruppe zu folgen, die eine Sekte bildet, sollte folgende Worte Jesu beherzigen: „Bereue also. Wenn du es nicht tust, komme ich eilends zu dir, und ich will mit dem langen Schwert meines Mundes Krieg mit ihnen führen“ (Offenbarung 2:16).
Wie entsteht Sektierertum? Ein Lehrer von eigenen Gnaden mag Zweifel säen und biblische Wahrheiten anfechten (zum Beispiel, daß wir in den letzten Tagen leben), worauf sich eine Splittergruppe loslöst und ihm nachfolgt (2. Timotheus 3:1; 2. Petrus 3:3, 4). Oder jemand kritisiert, wie Jehova sein Werk getan haben will, und appelliert an einen Hang zur Bequemlichkeit, indem er behauptet, es sei weder biblisch noch notwendig, mit der Königreichsbotschaft von Haus zu Haus zu gehen. Würden solche Personen das Beispiel Jesu und der Apostel nachahmen und sich an diesem Dienst beteiligen, so würden sie demütig bleiben; sie spalten sich jedoch lieber ab und leben geruhsam; vielleicht treffen sie sich gelegentlich als private Gruppe und lesen lediglich gemeinsam in der Bibel (Matthäus 10:7, 11-13; Apostelgeschichte 5:42; 20:20, 21).


Solche Personen tüfteln eigene Gedanken


über das Gedächtnis an den Tod Jesu aus, über das biblische Gebot, sich von Blut zu enthalten, über das Begehen von Feiertagen und den Gebrauch von Tabak. Überdies setzen sie den Namen Jehovas herab; bald fallen sie wieder in die tabufreien Sitten und Bräuche Babylons der Großen zurück. Und was noch schlimmer ist, einige lassen sich von Satan dazu bringen, ihre „Mitsklaven“ oder ihre einstigen Brüder „zu schlagen“ (Matthäus 24:49; Apostelgeschichte 15:29; Offenbarung 17:5).
Wer durch den Einfluß der Abtrünnigen unschlüssig gemacht wurde, sollte schnellstens der Aufforderung Jesu nachkommen zu bereuen. Die Propaganda der Abgefallenen muß zurückgewiesen werden wie Gift, denn das ist sie. Sie beruht auf Neid und Haß im Gegensatz zu den gerechten, reinen und gewinnenden Wahrheiten, mit denen Jesus seine Versammlung ernährt (Lukas 12:42; Philipper 1:15, 16; 4:8, 9). Mit denen, die nicht bereuen wollen, wird der Herr Jesus „mit dem langen Schwert . . . [seines] Mundes Krieg . . . führen“. Er prüft sein Volk sorgfältig, damit die Einheit bewahrt wird, um die er am letzten Abend, den er mit seinen Jüngern auf der Erde verbrachte, betete (Johannes 17:20-23, 26). Da die Abtrünnigen den liebevollen Rat und die liebevolle Hilfe, die ihnen von den Sternen in seiner rechten Hand gegeben bzw. angeboten wird, ablehnen, richtet und straft sie Jesus „mit der größten Strenge“ und übergibt sie der „Finsternis draußen“. Es wird ihnen die Gemeinschaft entzogen, so daß sie unter Gottes Volk nicht mehr als Sauerteig wirken können (Matthäus 24:48-51; 25:30; 1. Korinther 5:6, 9, 13; Offenbarung 1:16).

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S. 46
Welch passendes Sinnbild! Das Manna lag verborgen im Aller heiligsten der Stiftshütte, wo das übernatürliche Licht, das über dem Deckel der Bundeslade schwebte, die Gegenwart Jehovas symbolisierte (2. Mose 26:34). Es war niemandem gestattet, in diesen heiligen Ort einzudringen und von dem verborgenen Manna zu essen. Jesus sagte indessen, daß seine gesalbten Nachfolger, die siegen würden, von dem „verborgenen Manna“ essen würden. Sie würden, wie Christus vor ihnen, sich nicht an „eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst“ begeben (Hebräer 9:12, 24). Bei ihrer Auferstehung ziehen sie Unverweslichkeit und Unsterblichkeit an — eine wunderbare Vorkehrung Jehovas, versinnbildlicht dadurch, daß sie das unvergängliche „verborgene Manna“ erhalten. Wie bevorrechtigt diese kleine Gruppe von Überwindern doch ist! (1. Korinther 15:53-57).
Sie empfangen auch einen „weißen Kieselstein“. An römischen Gerichtshöfen war es üblich, das Urteil mit Hilfe von Kieselsteinen zu fällen. Ein weißer Kieselstein bedeutete Freispruch, ein schwarzer dagegen Verurteilung, oft zum Tod. Daß Jesus den Christen in Pergamon einen „weißen Kieselstein“ gab, würde bedeuten, daß er sie als unschuldig, makellos und rein beurteilt. Aber Jesu Worte mögen noch eine weitere Bedeutung haben. In römischer Zeit dienten Kieselsteine auch als eine Art Eintrittskarte zu einer wichtigen Veranstaltung. Der weiße Kieselstein mag für die siegreichen gesalbten Christen etwas ganz Besonderes bedeuten — daß sie im Himmel bei der Hochzeit des Lammes einen Ehrenplatz bekommen. Es werden nur 144 000 solche Kieselsteine ausgeteilt (Offenbarung 14:1; 19:7-9).

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Frage zu Absatz 16:
Warum sollten Personen, die zufolge des Einflusses von Abtrünnigen wankend werden, schnell bereuen?
Was widerfährt denen, die nicht bereuen wollen?

• ZITATENDE OFFENBARUNGSBUCH BAUJAHR1988

Wachtturm vom Juni 1915 S. 87

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• ZITAT DANNISTDASGEHEIMNISGOTTESVOLLENDET BAUJAHR1969

S. 153
Hier in Pergamon ließ Satan auch einen Tempel für die Verehrung des römischen Kaisers, des Augustus oder Oktavian Cäsar, errichten, der im Jahre 14 u. Z. starb. Die Einführung der Verehrung des römischen Kaisers war in Wirklichkeit ein politischer Schachzug, mit dem beabsichtigt wurde, all die verschiedenen eroberten Länder im Römischen Reich durch die' Verehrung eines ihnen allen gemeinsamen Gottes, nämlich des römischen Kaisers, miteinander zu verschweißen. Hierbei verlangte der römische Kaiser nicht die ausschließliche religiöse Ergebenheit der Untertanen seines Reiches; sie konnten immer noch ihre Orts- oder Volksgötter und -göttinnen anbeten, aber sie mußten auch ihn in ihren Kult mit einbeziehen, um somit einen gemeinsamen Reichskult zu haben und durch gemeinsame religiöse Bande zusammengehalten zu werden. Die Verehrung des römischen Kaisers wie auch die Anbetung des Zeus oder Jupiter ist in Wirklichkeit die Anbetung des großen Gegners Jehovas Gottes, und aus diesem Grund konnte von Pergamon gesagt werden, es sei dort, „wo der Thron des Satans ist" und „wo der Satan wohnt".
Diese so enge Berührung mit Satans Thron und Gegenwart stellte vor neunzehnhundert Jahren die ausschließliche Ergebenheit der Christenversammlung gegenüber Jehova Gott schwer auf die Probe. Heute wird der Überrest gesalbter Christen, die Aussicht darauf haben, mit Christus in den Himmeln zu regieren, ähnlich auf die Probe gestellt. Wie denn? Dadurch, daß seit dem Ersten Weltkrieg, der 1918 zu Ende ging, die Selbstbestimmung der Völker verherrlicht wird und daher der Nationalismus die Welt überflutet, was dazu geführt hat, daß viele neue Nationen geboren worden sind. All diese politischen Nationen verlangen die ausschließliche Ergebenheit ihrer Untertanen, die sogar so weit geht, daß jemand sein Leben für die Nation opfert, und der politische Staat wird tatsächlich über Gott gestellt. Aber trotz dieser Feuerprobe hält der gesalbte Überrest von heute ebenso wie die Christen von Pergamon „weiterhin an meinem [Christi] Namen fest". Beharrlich verkündigt er öffentlich: „Jesus ist Herr!" Er weigert sich unter jedem Druck, zu sagen: „Jesus ist verflucht!" und der politische Staat (der „Cäsar") sei Herr. — 1. Korinther 12:3.

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S. 162 – 164
Doch beachte, daß auf diesem „weißen Kieselstein" ein Name geschrieben steht, 'ein neuer Name, den niemand kennt als der, welcher ihn empfängt'. Ein solcher Namensstein wurde im Altertum gebraucht wie heute eine Eintrittskarte zu einem bestimmten Anlaß; er war das, was man zeigen oder hinterlegen mußte, um Zutritt zu einer Unterhaltungsveranstaltung oder einem Schauspiel zu erlangen. Der sinnbildliche 'weiße Kieselstein' würde demnach das Vorrecht darstellen, in eine gewisse persönliche, vertraute Verbindung mit Jesus Christus aufgenommen zu werden.
Sind nicht nur 144 000 siegende Jünger die einzigen, die zum himmlischen Königtum und zur himmlischen Priesterschaft mit ihm zugelassen werden, um mit ihm tausend Jahre zum Segen der ganzen Menschheit zu regieren? (Offenbarung 20:4-6; 2. Timotheus 2:11, 12) Sind nicht nur 144 000 siegende Jünger die einzigen, die die Klasse der 'keuschen Jungfrau' bilden sollen, die geistige „Braut", „das Weib des Lammes"? Hörte der Apostel Johannes nicht später eine Stimme vom Himmel her sagen: „Wir wollen uns freuen und jubeln und wollen ihn verherrlichen, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitgemacht."? Doch; und Johannes berichtet dann: „Und er sagt zu mir: »Schreibe: Glücklich sind jene, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.'" (2. Korinther 11:2; Johannes 3:29; Offenbarung 21:9-15; 19:7-9) Damit sie zu all diesen einzigartigen Vorrechten zugelassen werden, mag der sinnbildliche 'weiße Kieselstein' Jehova Gott gezeigt werden müssen. Es gibt nur 144 000 solche 'weißen Kieselsteine', und diejenigen, die sie empfangen, sind in der Tat hoch begünstigt.
Ist der auf jeden Stein 'geschriebene neue Name' ein neuer persönlicher, besonderer Name, den alle anderen aus der Gruppe der 144 000 nie kennenlernen werden? Wird er den Inhaber des Kieselsteins zu einem besonderen persönlichen Verhältnis mit dem Herrn Jesus Christus berechtigen, das keiner der anderen in der Gruppe der 144 000 haben wird? Wohl kaum! Dieser 'neue Name' mag vielmehr einen Namen darstellen, der ihnen neu ist, der ihnen allen aber vertraut, doch allen anderen Geschöpfen im Himmel und auf der Erde unbekannt sein wird. Der auf den „weißen Kieselstein" geschriebene 'neue Name' mag also bedeuten, gemeinsam an dem neu verliehenen, himmlischen Namen des Herrn Jesus Christus teilzuhaben.
Dies stimmt mit der Botschaft überein, die er der treuen Versammlung in Philadelphia gab und in der er sagt: „Wer siegt — ... ich will ... diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben." (Offenbarung 3:12) Und nachdem der siebente Engel seine Trompete geblasen hat und gewisse Bilder erschienen sind, sagt der Apostel Johannes: „Ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berge Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters an ihren Stirnen geschrieben trugen." (Offenbarung 11:15; 14:1) Schließlich, nachdem der siebente Engel seine Schale des Zornes Gottes ausgegossen hat und gewisse andere Bilder gefolgt sind, sagt Johannes, daß er den himmlischen Herrn Jesus Christus zum „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen", nach Harmagedon, reiten gesehen habe, und er erwähnt folgendes Merkmal von ihm: „Auf seinem Haupte sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als er selbst." — Offenbarung 16:17; 19:11, 12.
Da nun die 144 000 Empfänger des 'weißen Kieselsteines' mit dem darauf geschriebenen „neuen Namen" Miterben mit Christus und auch sein „Weib" sein sollen, mag der 'neue Name' auf dem sinnbildlichen „weißen Kieselstein" bedeuten, daß sie gemeinsam mit ihrem himmlischen Bräutigam in Verbindung mit seinem eigenen Namen an gewissen persönlichen Vorrechten teilhaben. Aber was es auch immer in Wirklichkeit ist, es wird bestimmt ein „guter Name" sein, ein Name, der „vorzüglicher ist als großer Reichtum" und „besser ... als gutes Salböl". (Sprüche 22:1; Prediger 7:1) Es ist ein angemessener Preis für alle 144 000 gesalbten Sieger.

• ZITATENDE DANNISTDASGEHEIMNISGOTTESVOLLENDET BAUJAHR1969

• ZITAT BABYLONDIEGROßEISTGEFALLEN BAUJAHR1963

S. 629 zu Offenbarung 2:12,16
Ihr Anführer befehligt als Sprecher oder Wortführer Gottes einen Vernichtungskrieg gegen die Könige oder Herrscher der Erde und vernichtet sie. Das ist der Grund, weshalb der Apostel Johannes sah, wie eine scharfe romphaia oder ein „langes Schwert" aus seinem Mund ausgeht. (Offenbarung 1:16; 2:12, 16) Dieses „lange Schwert" deutet nicht nur auf Kriegführung, sondern auch auf die Vollstreckung eines Todesurteils hin. So wird er für die universelle Souveränität seines Gottes kämpfen und die Nationen mit Vernichtung schlagen. Er wird zeigen, daß sich die Nationen nach dem Ende der Heidenzeiten oder der „bestimmten Zeiten der Nationen" im Jahre 1914 auf friedliche Weise der Souveränität Jehova Gottes und seinem neuinthronisierten, über die Erde eingesetzten König hätten unterwerfen sollen. Weil sie es nicht taten, müssen sie nun gewaltsam Vernichtung erleiden. Das wird so sein, als würde Gottes messianischer König sie als Schafe mit „eisernem Stabe" zerschmettern. (Psalm 2:8, 9; Offenbarung 2:27, NW; 12:5) Alle ihre nationalen und politischen Einrichtungen, alle ihre Grenzen, Flaggen und Fahnen, Zollvereinigungen und internationalen Bündnissysteme werden zerschmettert werden.

S. 564 zu Offenbarung 2:16
Da er gegen das Weltreich der babylonischen Religion vorgeht, müssen die Glieder der Versammlungen geistgezeugter Christen wachsam sein, damit sie nicht ein Opfer der zum Untergang verurteilten babylonischen Religion werden. Sie sind mit ihm Erben des himmlischen Königreiches, sie dienen Jehova Gott in seinem geistigen Tempel als geistige Priesterschaft, als „eine königliche Priesterschaft", bekleidet mit der Gerechtigkeit Christi. Wenn sie auf dem ihnen anvertrauten Posten einschlafen und der Tempelinspekteur sie nicht über die Sicherheit und die Interessen des Tempels wachend antrifft, werden ihnen ihre priesterlichen Kleider ausgezogen, und sie werden von ihren Vorrechten entbunden. Sie werden als Untaugliche aus dem Tempel gewiesen. Damit erleiden sie Schande. Wer zu ihnen aufgrund ihrer priesterlichen Dienste aufblickte, wird sie sozusagen in ihrer Nacktheit sehen, ohne die sie umschließende Gerechtigkeit Christi, als solche, die nicht seine Nachahmer sind. — 1. Petrus 2:5-9, NW; 2. Mose 20:25, 26.

S. 660 Zu Offenbarung 2:17
Wer „diese Dinge" nicht „ererbt", wer nicht nach dem „Wasser des Lebens" dürstet und wer es von Gott nicht bekommt, ist nicht mutig, treu, rein, schuldlos, gut, gottgefällig und aufrichtig wie Jesus Christus, das vollkommene Muster eines Sohnes Gottes. Solche sind Feiglinge, Ungläubige, Unreine gleich Babylon der Großen, der „Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde", Mörder, Hurer oder auf sexuellem Gebiet unmoralische Menschen, solche, die Babylon der Großen in der Ausübung von Spiritismus, Hexerei und Zauberei folgen, Götzendiener, zu denen auch die Anbeter des symbolischen „wilden Tieres" und seines neuzeitlichen „Bildes" gehören, und Lügner, die Satan, den Teufel, den „Vater der Lüge", nachahmen. (Johannes 8:44; Offenbarung 17:5, 6, NW; 18:23, 24) Diese Menschen werden aufgrund ihrer Einstellung und ihrer Praktiken vernichtet, und das läßt erkennen, was Gott von uns fordert, wenn wir die Welt besiegen wollen.

• ZITATENDE BABYLONDIEGROßEISTGEFALLEN BAUJAHR1963


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Licht Band 2

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• ZITAT LICHT BAUJAHR1930

S. 24/25
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S. 26
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• ZITATENDE LICHT BAUJAHR1930

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Aus Licht Band 2 Seite 100

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Nachfolgendes zum Offenbarungsbuch Seite 45 Absatz 15:

Solche Personen tüfteln eigene Gedanken aus…


• ZITAT DASVOLLENDETEGEHEIMNIS BAUJAHR1922

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S. 37 - 46
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• ZITATENDE DASVOLLENDETEGEHEIMNIS BAUJAHR1922

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• ZITAT BERÖERHANDBUCH BAUJAHR1912

Zu Offenbarung 2.12 …Pergamus…
…in der Zeit als das Papsttum zur Herrschaft gelangte.

Zu Offenbarung 2:14 ..Antipas…
Anti papas – wider den Papst. Einer, der gegen den Papst protestierte.

Zu Offenbarung 2:14 …Balaams…
Vorbildlich von denen, die um eigener Vorteile willen bereit sind, Irrtum zu lehren.

Zu Offenbarung 2:17 …einen weißen Stein…
Das Siegel des heiligen Geistes im Herzen.

Zu Offenbarung 2:17 …einen neuen Namen…
Den Namen des Bräutigams.

• ZITATENDE BERÖERHANDBUCH BAUJAHR1912

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In dem neusten Wachtturm vom 15. Juli 2006 heißt es ab Seite 14 unter dem Thema:
„Tut weiterhin alles ohne Murren“

• Kurz nach Pfingsten 33 u. Z. gab es jedoch einen Fall von Murren, der einen positiven Ausgang nahm.
Viele Neubekehrte von außerhalb Israels wurden von ihren Glaubensbrüdern in Judäa gastfreundlich versorgt.
Beim Austeilen des Essens ergab sich allerdings ein Problem.
Aus dem Bibelbericht erfahren wir:
Es „entstand ein Murren der Griechisch sprechenden Juden gegen die Hebräisch sprechenden Juden, weil ihre Witwen bei der täglichen Austeilung übersehen wurden" (Apostelgeschichte 6:1).
Hier lag der Fall anders als bei den Israeliten in der Wildnis.
Die Griechisch sprechenden Juden hatten keine selbstsüchtigen Motive; sie beklagten sich nicht über ihre eigene Lage.
Es ging ihnen darum, dass die Bedürfnisse einiger Witwen übersehen wurden.
Außerdem traten sie weder als Unruhestifter auf, noch erhoben sie Vorwürfe gegen Jehova.
Sie richteten ihre Beschwerde an die Apostel, die auch prompt etwas unternahmen.
Es handelte sich nämlich um eine berechtigte Klage.
Älteste von heute haben in den Aposteln ein hervorragendes Beispiel.
Als geistige Hirten sind sie darauf bedacht, ihr Ohr „vor dem Klageschrei des Geringen" nicht zu verstopfen (Sprüche 21:13; Apostelgeschichte 6:2-6).
Uns vor dem zersetzenden Einfluss in Acht nehmen
• Die meisten biblischen Beispiele, die wir uns angesehen haben, machen deutlich, dass durch Murren großer Schaden unter Gottes Volk angerichtet wurde.
Wir haben allen Grund, uns ernsthaft darüber Gedanken zu machen, denn dieser zersetzende Einfluss kann sich auch heute breit machen.
Hierzu ein Vergleich:
Viele Metalle sind korrosionsanfällig.
Ignoriert man die ersten Anzeichen, kann das Material dermaßen durchrosten, dass es nicht mehr zu gebrauchen ist.
Zahllose Autos werden nicht wegen mechanischer Defekte verschrottet, sondern weil sie vor lauter Rost nicht mehr verkehrssicher sind.
Wie lässt sich dieser Vergleich auf das Murren übertragen?
• Genauso wie bestimmte Metalle korrosionsanfällig sind, ist der unvollkommene Mensch anfällig für Unzufriedenheit.
Anzeichen dafür sollten nicht ignoriert werden.
Und ähnlich wie Feuchtigkeit oder salzhaltige Luft die Korrosion beschleunigen, begünstigen schwierige Umstände die Unzufriedenheit.
Unter Stress kann sich leichte Verstimmung zu heftigem Ärger steigern.
Außerdem muss man bei den immer kritischeren Zuständen in den letzten Tagen des heutigen Systems damit rechnen, dass auch die Ursachen für Unzufriedenheit zunehmen (2. Timotheus 3:1-5).
Da kann es natürlich auch schnell passieren, dass Glaubensbrüder aneinander herumkritisieren.
Oft steckt keine große Sache dahinter.
Vielleicht sind einem die Schwächen, Fähigkeiten oder Dienstaufgaben anderer ein Dorn im Auge.
Was auch immer der Grund ist:
Wenn man der Tendenz, sich zu beklagen, nicht entgegenwirkt, kann sich daraus chronische Unzufriedenheit entwickeln und das Kritisieren wird zu einer Angewohnheit.
Ständiges Kritteln kann so zersetzend wirken, dass man daran geistig zugrunde geht.
Als sich die Israeliten über das Leben in der Wildnis beklagten, gingen sie so weit, Jehova anzuklagen (2. Mose 16:8).
Lassen wir es nie dazu kommen!
• Die Korrosionsanfälligkeit von Metall kann man durch einen Schutzanstrich vermindern und indem man Roststellen sofort bekämpft.
Auch gegen die Tendenz, sich zu beklagen, kann man etwas tun, sobald man sie bei sich entdeckt.
Dazu muss man das Problem unter Gebet angehen. Wie?
Die Dinge aus Jehovas Blickwinkel sehen
• Ständiges Klagen führt dazu, dass man nur noch auf sich selbst und seine Probleme fixiert ist.
All das Schöne, worüber man sich als Zeuge Jehovas freuen könnte, tritt in den Hintergrund.
Wer die Tendenz, sich zu beklagen, überwinden will, müsste diese Segnungen also in den Vordergrund rücken:
Was es allein schon für ein Vorrecht ist, den Namen Jehovas zu tragen! (Jesaja 43:10).
Wir können ein inniges Verhältnis zum „Hörer des Gebets" aufbauen und jederzeit mit ihm reden (Psalm 65:2; Jakobus 4:8).
Unser Leben hat einen Sinn, weil wir die Streitfrage der universellen Souveränität verstehen und wissen, wie entscheidend es ist, Gott die Treue zu halten (Sprüche 27:11).
Wir können uns regelmäßig daran beteiligen, die gute Botschaft vom Königreich zu predigen (Matthäus 24:14).
Der Glaube an das Loskaufsopfer Jesu Christi schenkt uns ein reines Gewissen (Johannes 3:16).
Diese Segnungen kann uns niemand wegnehmen, egal was wir durchmachen.
Versuchen wir doch, die Dinge aus dem
• Blickwinkel Jehovas zu sehen.
„Deine eigenen Wege, o Jehova, lass mich erkennen; deine eigenen Pfade lehre mich", sang David in einem Psalm (Psalm 25:4).
Falls wir berechtigten Grund zur Klage haben, können wir sicher sein, dass Jehova darüber nicht in Unkenntnis ist.
Er könnte sofort etwas unternehmen.
Warum lässt er bedrückende Umstände aber manchmal fortbestehen?
Vielleicht will er uns dadurch helfen, gute Eigenschaften wie Geduld, Ausharren, Glauben und Langmut zu entwickeln (Jakobus 1:2-4).
Verzeihen fördert die Einheit
• Was aber, wenn uns ein Glaubensbruder Grund zur Klage gibt?
Handelt es sich um eine schwerwiegende Sache, sollten wir uns nach den Grundsätzen richten, die Jesus in Matthäus 18:15-17 äußerte.
Doch in der Regel wird das nicht nötig sein, denn die meisten Unstimmigkeiten sind nicht wirklich tragisch.
Warum die Situation nicht als Chance sehen, sich im Vergeben zu üben?
Paulus schrieb:
„Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben, wenn jemand Ursache zu einer Klage gegen einen anderen hat.
So, wie Jehova euch bereitwillig vergeben hat, so tut auch ihr.
Außer allen diesen Dingen aber kleidet euch mit Liebe, denn sie ist ein vollkommenes Band der Einheit" (Kolosser 3:13, 14).
Können wir unserem Herzen einen Stoß geben und verzeihen?
Geben wir Jehova nicht auch oft genug Grund zur Klage?
Dennoch ist er immer wieder mitfühlend und vergibt.
• Was es auch ist, das uns zu schaffen macht, Herumkritteln ist nicht die Lösung.
Das hebräische Wort für „murren" bedeutet auch „knurren".
Bei jemandem, der an allem etwas auszusetzen hat, fühlt man sich meistens unwohl und geht lieber auf Distanz.
Genauso könnte es anderen mit uns gehen, wenn wir uns ständig beschweren oder sie „anknurren" würden.
Es könnte so weit kommen, dass sie das Weite suchen.
Durch Murren und Knurren gewinnt man vielleicht Aufmerksamkeit, aber bestimmt keine Herzen.

In dem Folgeartikel heißt es weiter:

• Der „treue Sklave" wird von der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas vertreten.
Dabei handelt es sich um eine kleine Gruppe geistgesalbter Männer, die im Hauptsitz der Zeugen Jehovas in Brooklyn (New York) tätig sind.
Die leitende Körperschaft setzt erfahrene Diener Jehovas in Zweigbüros ein, von wo aus die Tätigkeit der weltweit über 98 000 Versammlungen koordiniert wird.
In diesen Versammlungen werden Männer, die den biblischen Erfordernissen entsprechen, zu Ältesten und Dienstamtgehilfen ernannt (1. Timotheus 3:1-9, 12, 13).
Die Ältesten übernehmen die Führung und kümmern sich liebevoll um die ihnen anvertraute Herde Gottes.
Wie gut wir doch in dieser Herde aufgehoben sind, wo wir die Liebe und Einheit spüren, die in der „ganzen Bruderschaft" herrscht! (1. Petrus 2:17; 5:2, 3).
Natürlich sind die ernannten Männer, die in der wahren Anbetung die Führung übernehmen, wie alle Menschen unvollkommen.
Sie machen Fehler und manche von ihnen haben hartnäckige Schwächen, gegen die sie konsequent ankämpfen müssen.
Ist das aber ein Grund, sich aufzuregen?
Nein.
Im alten Israel begingen sogar Männer, die große Verantwortung trugen, schwere Fehler.
Da war zum Beispiel der reizbare König Saul.
Um ihn zu beruhigen, holte man den jungen David als Musiker an den Hof.
Doch dann versuchte Saul ihn umzubringen und David musste fliehen (1. Samuel 16:14-23; 18:10-12; 19:18; 20:32, 33; 22:1-5).
• Mehrere Israeliten in Davids Umfeld handelten treulos.
• Sein Befehlshaber Joab ermordete zum Beispiel Abner, einen Verwandten Sauls.
• Davids eigener Sohn Absalom verschwor sich gegen ihn, um ihm das Königtum zu entreißen.
• Und von seinem geachteten Berater Ahithophel wurde David ebenfalls verraten (2. Samuel 3:22-30; 15:1-17, 31; 16:15, 21).
• Trotzdem wurde aus ihm kein verbitterter Mann, der sich ständig beklagte.
Auch sagte er sich nicht von der wahren Anbetung los.
Ganz im Gegenteil: Die bitteren Erlebnisse bewirkten, dass er sich fest an Jehova klammerte.
Er bewahrte sich die gute Einstellung, die er auf der Flucht vor Saul in einem Lied zum Ausdruck brachte:
„Erweise mir Gunst, o Gott, erweise mir Gunst, denn zu dir hat meine Seele Zuflucht genommen; und im Schatten deiner Flügel nehme ich Zuflucht, bis die Widerwärtigkeiten vorüber sind" (Psalm 57:1).
Über Verrat innerhalb der Organisation Gottes haben wir uns heutzutage nicht zu beklagen.
Weder Jehova noch seine Engel noch die geistigen Hirten dulden in der Christenversammlung verräterische, boshafte Personen.

Doch Unvollkommenheit — unsere eigene und die anderer Diener Gottes — begegnet uns überall.
„Diese Rede ist anstößig"
• Im ersten Jahrhundert kritisierten also einige an ernannten Dienern herum.
Andere störten sich sogar an Jesu Lehren.
In Johannes 6:48-69 finden wir Jesu Aussage:
„Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben."
Darauf sagten viele von seinen Jüngern:
„Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?"
Jesus merkte,
„dass seine Jünger darüber murrten".
Nicht nur das:
Es „wandten sich viele seiner Jünger ab, den hinter ihnen liegenden Dingen zu".
Aber nicht alle Jünger reagierten so.
Achten wir einmal auf die Reaktion, als Jesus die zwölf Apostel fragte:
„Ihr wollt doch nicht etwa auch weggehen?"
Der Apostel Petrus antwortete:
„Herr, zu wem sollen wir gehen?
Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist."
• In unserer Zeit haben einige wenige unter Gottes Volk an bestimmten Punkten der christlichen Lehre Anstoß genommen und den irdischen Teil der Organisation Jehovas kritisiert.
Weshalb?
Oft liegt es daran, dass sie Gottes Vorgehensweise nicht richtig verstehen.
Der Schöpfer offenbart seinem Volk die Wahrheit schrittweise.
Deshalb kann man davon ausgehen, dass sich das biblische Verständnis nach und nach vervollständigt.
Die große Mehrheit unter Jehovas Volk freut sich über solche Verbesserungen.
Doch eine kleine Anzahl reagiert „allzu gerecht" und ärgert sich über Veränderungen (Prediger 7:16). Dabei kann Stolz eine Rolle spielen oder dass man in die Falle unabhängigen Denkens getappt ist.
Wo auch immer die Ursache liegt, solches Herumkritisieren ist gefährlich, weil man dadurch in weltliches Denken und Handeln zurückfallen kann.
• Emanuel stieß sich an verschiedenen Gedanken in den Veröffentlichungen des „treuen und verständigen Sklaven" (Matthäus 24:45).
Er hörte auf, diese Literatur zu lesen, und eines Tages teilte er den Ältesten seiner Versammlung mit, dass er kein Zeuge Jehovas mehr sein wollte.
Es dauerte allerdings nicht lange und ihm wurde klar, dass die Lehren der Organisation Jehovas doch korrekt sind.
Er nahm Kontakt zu Jehovas Zeugen auf, gab zu, einen Fehler gemacht zu haben, wurde wieder in die Gemeinschaft aufgenommen und gewann seine Lebensfreude zurück.
• Was ist zu tun, wenn uns Zweifel an bestimmten Lehren kommen, die Jehovas Volk vertritt, und wir versucht sind, uns darüber zu beklagen?
Seien wir nicht ungeduldig. Vielleicht veröffentlicht der „treue Sklave" irgendwann Erklärungen, die unsere Fragen beantworten und unsere Zweifel zerstreuen.
Es wäre auch gut, die Ältesten um Hilfe zu bitten (Judas 22, 23).
Gebet, persönliches Bibelstudium und Umgang mit reifen Christen kann uns ebenfalls die Zweifel nehmen.
Auch vertieft sich dadurch unsere Dankbarkeit für die glaubensstärkenden biblischen Wahrheiten, die wir über den von Jehova geschaffenen Verbindungsweg kennen gelernt haben.
• Bald geht das heutige böse System zu Ende und das messianische Königreich wird die Dinge in die Hand nehmen.
Bewahren wir uns bis dahin unbedingt eine positive Grundhaltung.
Das wird uns helfen, bei unseren Glaubensbrüdern die Stärken zu sehen — und nicht ihre Fehler.
Uns auf ihre guten Seiten zu konzentrieren macht uns glücklich, gibt uns Auftrieb und stärkt uns geistig.
Ständiges Klagen dagegen würde uns nur emotioneil auslaugen.

• ZITATENDEWACHTTURM15.JULI.2006

War das eine Drohung?

Wie dem auch sei.
In dem gleichen Wachtturm finden wir dann auf Seite 6 dieses Bild:

http://www.manfred-gebhard.de/WT2006seite6.jpg

Was mir einfach nicht einleuchten will ist, warum wir nicht einfach sagen dass die Jahreszahl 607 v.u.Z. ein pures Phantasieprodukt ist.
Das man 1914 von den Adventisten abgeschriebenen hat und ins Blaue hinein – quer durchs biblische Rübenbeet Zahlen zurückgerechnet hat und per Zufall in die Nähe der Zerstörung Jerusalems gekommen ist.
Wie es der himmelblaue Zufall so wollte, kam man in die nähe eines halbwegs interessanten Datums – wenn auch geschichtlich und bibeltechnisch im Grunde genommen vollkommen unrelevant.
So wie man es – laut Beröer Handbuch – auch mit der Jahreszahl 1517 und den Nägeln in der Kirchentür zu Wittenberg, gemacht hat.

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