Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  Gerd B.

Datum: 16. Juli 2008 07:06

"E.F." analysiert die Ansprachen:

Tote Fliegen verderben gute Salben (Prediger 10:1 [Luther])

Die diesjährige Kongreßserie von Jehovas Zeugen nähert sich ihrem Ende.
Der Jahreskongreß -- stets der Höhepunkt eines Jahres für jeden Zeugen.
Was hat er gebracht? Welchen Eindruck machte er auf unbefangene Beobachter?

Überzeugte Zeugen werden natürlich begeistert sein, wie über alles, was von ihrer leitenden Körperschaft kommt; nach Zeugenansicht ist ja der nächste Kongreß immer der beste, weil es in der Theokratie -- so nennen sie ihre religiösen Strukturen -- nur Steigerungen gibt. Doch schauen wir auf einen kurzen Überblick.

Bei sachlicher Beurteilung des Programms kann man sagen, daß der Kongreß, der unter dem Leitgedanken stand ,Geleitet von Gottes Geist', eine ganz normale, durchschnittliche Veranstaltung dieser Art war.
Höhepunkte konnte ich nicht erkennen, wenn man nicht, wie viele es tun, die Veröffentlichung neuer Produkte aus Brooklyn schon als Höhepunkte betrachtet. Der erste Tag brachte vormittags die übliche Eröffnungsansprache und den sogenannten Schlüsselvortrag, dazu eine Art von Symposium über die Wirksamkeit des Geistes Gottes in der antiken Zeit.

Der Nachmittag war besonders der Jugend gewidmet, die der leitenden Körperschaft anscheinend zunehmend Probleme bereitet. Sie scheint nicht mehr so fügsam zu sein, wie man das gern möchte. Darum gab es Ansprachen über den rechten Wandel und das rechte Verhalten junger Leute in Schule, Beruf, Familie, Versammlung, bei gesellschaftlichen Aktivitäten
(Geselligkeit) und auch beim Alleinsein. Dazu wurde dann am Abend ein neues Buch speziell für Jugendliche herausgegeben; man kann am Inhalt ablesen, wo der leitenden Körperschaft ,der Schuh drückt'. Von 38 Abschnitten befassen sich 8 mit Themen der Beziehung zwischen den Geschlechtern, aber zahlreiche andere befassen sich auch allgemein mit Freundschaften und ähnlichem, dazu Themen über Videospiele, moderne Musik, Geld usw. Viele dieser ,Ratschläge' sind durchaus angebracht und diskutabel, es kommt dabei immer darauf an, wie sie umgesetzt werden.
Junge Leute von heute lieben es nicht, wenn ihnen einfach gesagt wird, was sie zu tun haben; sie möchten reden, Dinge in Frage stellen, diskutieren dürfen. Allerdings läuft das den zahlreichen Gehorsamsaufforderungen gegenüber dem sogenannten ,treuen und verständigen Sklaven' zuwider, auf die ich noch zu sprechen komme.
Nochmals: viele der Ratschläge sind -- zumindest im Kern -- angebracht und zeitgemäß; man könnte sie mit ,guten Salben' vergleichen, deren Anwendung ja auch mit Bedacht und Überlegung erfolgen sollte.

Am dritten Tag -- ich ziehe ihn hier vor, weil er gleichsam schon ,Kongreßausklang' ist -- wurden am Vormittag die verschiedenen Aspekte der Frucht des Geistes nach Galater 5:22-23 besprochen, jede etwa innerhalb von 10 Minuten. Dann wurde der öffentliche Vortrag gehalten -- zum ersten Mal vormittags; er tauschte seinen zeitlichen Platz mit dem üblichen 'Drama' oder der szenischen Darstellung, vielleicht weil beim Vortag am Nachmittag die Kraft der körperlichen Ermüdung doch endlich bemerkt worden war -, während am Nachmittag nach dem ,Drama' und der Zusammenfassung des wöchentlichen Wachtturmartikels nur noch die Schlußansprache zu hören war.

Wie üblich waren die für die leitende Körperschaft wichtigsten Punkte dem Samstag vorbehalten. Natürlich ging es nicht ohne kräftige Betonung des Predigtdienstes; er ist ja das Markenzeichen der Organisation; und sie hat es auch verstanden, bei ihren Mitgliedern die Überzeugung zu wecken, daß ihre Predigtmethode -- über die man ja diskutieren könnte -- als die allein biblisch richtige, urchristliche, darzustellen und sie als unumgänglich für das Christsein einer Person anzusehen. Das ist zwar falsch, aber eben dennoch die Meinung der meisten Zeugen.

Dann kam die übliche Taufansprache. Da das Kongreßthema mit dem Geist Gottes verbunden worden war, führte man dieses Mal wenigstens die Worte aus Matthäus 28:19 an. Dabei wurde die Taufe auf den Namen des Vaters und auf den Namen des Sohnes in höchstens jeweils zwei Sätzen abgetan, denn das war ja nicht das Motto; man sprach mehr über die Taufe im Namen des heiligen Geistes, was sie nach Auffassung des Sklaven bedeute, was der Geist von ihnen nun fordere, usw. Im Grunde aber keine neue Ausrichtung, keine Hinführung auf Christus, den Herrn, im Sinne von Römer 6:1-11, einem Text, der ja nach Zeugenlehre ohnehin nicht für alle Christen Geltung hat, sondern nur für eine Minderheit von 144000, für die sogenannten Gesalbten.

Am Nachmittag wurde u.a. ein Symposium gehalten wie man mit Hilfe des Geistes Gottes gegen Versuchungen, gegen Müdigkeit und Entmutigung, gegen Verfolgung, Gruppendruck und Gegnerschaft standhalten kann. Auch hier gab es viele Ratschläge, denen man zustimmen könnte, die -- richtig umgesetzt -- hilfreich sein könnten, sozusagen guten Salben vergleichbar. Allerdings wurde bei dem Thema Gruppendruck nur der Druck von außen erwähnt; der Gruppendruck von innen, innerhalb der Organisation, wird ja als nützlich angesehen.

Dann kam eine Ansprache mit dem Thema ,Betrübt nicht Gottes Heiligen Geist'. Zuerst fand ich die Ansprache sehr des Anhörens wert. Es wurde im Gegensatz zu den vorherigen Programmpunkten viel von Jesus gesprochen
-- bei Jehovas Zeugen eher ungewöhnlich. Doch dann fiel mir auf, daß Jesus nur als Beispiel, als Vorbild erwähnt wurde; das ist er zwar, aber das ist viel zu wenig. Vorbild kann auch ein anderer Mensch sein durch seine Leistungen oder sein Verhalten; Jesus ist mehr, er ist Herr und Retter, Richter und Heiland. Der Grund wurde mir sehr schnell klar: seit im letzten Jahr das Kongreßmotto sich auf die Nachfolge Jesu bezogen hatte, wird nun mehr von Jesus gesprochen, aber eben in dem eingeschränkten Sinn, als Beispiel und Vorbild, im Predigen, im Verhalten usw., aber daß er von Gott als das Zentrum der Guten Botschaft und als das Zentrum der Rettungsvorkehrung, als Herr und Autorität eingesetzt wurde, davon hört man kaum.

Der Redner erläuterte dann, wie man den Heiligen Geist betrüben könne; er erwähnte zum Beispiel den Zorn und verglich seine Schädlichkeit mit Bluthochdruck; als weitere Möglichkeit führte er die im Alltag und sogar in den Medien oft verrottete, faule Sprache an und verglich sie mit einem übel riechenden Atem. Dann wurden aber noch drei wichtige Möglichkeiten besprochen, wie der Geist betrübt werden könne, wobei die Reihenfolge bedeutsam war. Zuerst durch Geschwätz; der Redner sagte, große Geister sprächen über Ideen, mittlere Geister über Ereignisse, kleine Geister aber über Geschwätz. Als nächster Punkt wurden Cliquen erwähnt, die es überall gäbe, in Schulen, an den Arbeitsplätzen, ja sogar in Versammlungen; dadurch würde Gottes Geist sehr betrübt, auch wenn es noch keine Sünde wider den heiligen Geist bedeute. Zuletzt -- und nach der Art der Darstellung der für den Redner und sicher auch für die leitende Körperschaft wichtigste Punkt -- wurde gesagt, daß man den Geist sehr betrübe, wenn man Autoritäten gleichsam unterminiere durch Kritik, Widerspruch oder Ungehorsam. Dabei wurde herausragend die Autorität des Sklaven und seiner Vertreter erwähnt, genau genommen wurden nur diese Autoritäten erwähnt und besprochen. Als ich diese Ausführungen hörte, dachte ich: ,das ist des Pudels Kern in der ganzen Sache'. Hier kam heraus, worauf es den Veranstaltern vor allem ankam und
ankommt: Anerkennung und bedingungslose Beachtung der Autorität der leitenden Körperschaft!

Auch die Ansprache ,Säe im Hinblick auf den Geist' war zuerst überraschend für mich; sie gründete sich auf Kapitel 8 des Römerbriefs.
Da dieser Brief und besonders das Kapitel 8 bisher stets als nur für die Gesalbten, die 144000, gültig bezeichnet wurden, wunderte ich mich zuerst. Doch diese Ansicht der Anwendung auf die Gesalbten wurde auch nicht verändert, sondern ausdrücklich bestätigt. Aber man sagte, die Verse 5-8 fänden auch auf die nicht gesalbte große Volksmenge Anwendung.
Die Darlegung enthielt viele gute Gedanken, natürlich auch eine Betonung des Predigtdienstes, aber vor allem mußte jedem, der Gottes Wort aufmerksam liest, auffallen, mit welcher Selbstherrlichkeit die leitende Körperschaft, welche ja die ganzen Ansprachen veranlaßt und legitimiert hat, sich die Freiheit nimmt, selbst innerhalb eines Bibelkapitels zu entscheiden, welche Verse für welche Christen gelten oder nicht gelten.
Wie steht es denn mit Vers 1, mit den Versen 9-17 oder mit den Versen 31-39? Die gelten natürlich wieder nur für die Gesalbten. Eine solche Art der Bibelauslegung ist nicht nur falsch -- obwohl das ja schon genügen würde -, sie ist anmaßend, überheblich, einer geistigen Hybris anheimgefallen (Hybris = frevelhafter Übermut), die meiner Einschätzung nach wirklich an Lästerung grenzt. Da spielt es dann schon keine Rolle mehr, daß man die Gedanken wie ,für den Geist säen' oder ,den Geist nicht betrüben' schon wieder als Grundlage für ein Verhaltensregelwerk, vergleichbar dem der Pharisäer im ersten Jahrhundert, zu benutzen suchte. Man sprach zum Beispiel von schicklicher Kleidung und erwähnte, daß Besucherinnen, welche die Bethelheime besichtigen wollen, oft die dort arbeitenden Brüder mit aufreizender Kleidung provozierten. Die armen Brüder! Warum legt die leitende Körperschaft nicht eindeutige Kleidervorschriften für solche Zwecke fest und stellt sie Besuchern zu Verfügung? Bei dieser Gelegenheit wurde auch über die anstößigen Texte der modernen Musik gesprochen. Das trifft sicherlich manchmal zu, aber wenn Gottes Geist in unseren Herzen wohnen sollte, müßte dann nicht jeder Christ in der Lage sein oder in die Lage kommen, nach seinem Gewissen sich Grenzen zu setzen? Aber auch in dieser Ansprache war wiederum der Höhepunkt der Gefährdung, den Rat des ,Sklaven zurückzuweisen. Es wurde wörtlich gesagt: ,wer den Rat des Sklaven zurückweist, weist Jehova zurück'. Das erinnert an die fünfziger Jahre, in denen der Wachtturm schrieb: ,Das Wort des Sklaven ist das Wort Jehovas, Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Jehova'. Im Prinzip hat sich nichts verändert; Äußerlichkeiten, notwendige Anpassungen -- ja! Aber des Pudels Kern -- er blieb derselbe!

Mit diesen Ansprachen war nun der Boden bereitet für die Herausgabe des neuen Buches ,Bewahrt euch in Gottes Liebe'. Gemäß der Darlegung enthält das Buch nach zwei einleitenden Kapitel drei wesentliche Abschnitte:
1. Liebe nur die, die Gott lieben
2. Sich von der Welt getrennt halten
3. Autorität anerkennen

Der Redner führte aus, daß dieses Buch keine Grundlehren der Bibel bespreche, sondern Gottes Maßstäbe im Verhalten und gegenüber bestimmten Dingen festlege, also ein Buch mit und voller Verhaltensregeln. Zwar wurde in der Ansprache vor allem nur über den Inhalt der beiden Einleitungskapitel gesprochen -- vielleicht wollte man die Zuhörer nicht gleich mit allen angeführten Regeln und manchmal seltsamen Begründungen vor den Kopf stoßen. Aber die Tendenz wurde doch schon schnell deutlich.
Nur die zu lieben, die Gott lieben (Jesus muß sich bei seinem Gebot der Feindesliebe wohl geirrt haben, oder er hielt sich nicht an die Deutung der leitenden Körperschaft), würde nicht nur Schutz sein, wie behauptet wird, sondern dies würde zur Isolation nach Außen führen, ein durchaus gewünschtes Ziel. ,Kein Teil von der Welt zu sein' ist zwar ein biblischer Rat, aber bezieht sich auf die geistige Einstellung; hier jedoch werden eine Menge Regeln aufgestellt, was ,Welt' ist, bestimmt die leitende Körperschaft. Da geht es um passende Unterhaltung, natürlich auch wieder um Sex, Pornographie usw., um Ehrlichkeit, um Feste -- jetzt sind auch nicht religiöse Feste möglichst zu meiden, weil sie alle den Geist der Welt widerspiegeln. Es geht um Geburtstage, um bescheidene Hochzeitsfeste, um Trinksprüche und vieles andere mehr. In einem besonderen Anhang werden noch detaillierte Anweisungen gegeben über die Behandlung ausgeschlossener Familienmitglieder, über die Frage, wann eine Frau eine Kopfbedeckung tragen muß, über Masturbation, über Geldprobleme -- man tadelt zum Beispiel, daß Christen, die gegenüber Mitgläubigen als Gläubiger handeln, ihre Geldaußenstände wiederhaben wollen, notfalls mit Hilfe weltlicher Gerichte, statt sich lieber Unrecht tun zu lassen und zu verzichten -- und über weitere Punkte.

Doch auch hier war der Hauptpunkt wieder einmal die unbedingte Autorität des ,Sklaven'! Die leitende Körperschaft stellt ihre Autorität als von Gott gegeben, gleichsam göttlich dar; schon sehr früh in dem neuen Buch, auf Seite 39, Absatz 8, gleichsam als Generallinie für alle folgenden Regeln, Anweisungen und Verhaltensnormen, wird gesagt: ,.... Unsere Unterordnung unter Jehovas Autorität sieht also meist so aus, daß wir die respektieren, die er in Autoritätsstellungen eingesetzt hat oder noch beläßt. Würden wir ihre Führung ablehnen -- zum Beispiel biblischen Rat ausschlagen und uns nicht zeigen lassen, wo wir uns korrigieren müssen -, würden wir uns gegen unseren Gott stellen.' Das wird dann noch ergänzt durch die Aussage auf Seite 43, Absatz 15: ,Jehova hat seinen Sohn als Herrscher über die Versammlung eingesetzt (Kolosser 1:13). Und Jesus hat den "treuen und verständigen Sklaven" beauftragt, für Gottes Volk zu sorgen (Matthäus 24:45-47). Dieser wird durch die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas vertreten. Von ihr erhalten die Ältesten .... Anweisungen und Ratschläge -- entweder direkt oder durch Vertreter wie reisende Aufseher. Unsere Achtung vor der Autorität der Ältesten beweist Gehorsam gegenüber Jehova ....'.

Hier wird erneut deutlich, worauf es der leitenden Körperschaft eigentlich ankommt: ihre Autorität, ihre Geltungssucht und Machtanspruch ist für sie das Wichtigste. Wer sich diesem Anspruch nicht fügt, sich Kritik und unabhängiges Denken erlaubt, selbst wenn die Bibel dazu auffordert, kann von ihr nicht geduldet werden. Solche Menschen kann sie nicht tolerieren, deshalb weg mit ihnen, Ausschluß wegen Abtrünnigkeit!
Aber es ist nicht Abtrünnigkeit von Gott oder Christus, sondern nur von einer machtbesessenen Gruppe (um das Wort ,Clique' zu vermeiden), von einer Gruppe sich selbst verherrlichender Männer, die sich in einer unglaublichen Weise selbst erhöht haben. Man muß allerdings ehrlicherweise zugeben, daß es solche Personen und Tendenzen auch in anderen Gemeinschaften und in unterschiedlicher Stärke gibt. Doch sind diese hier nicht mein Thema.

Natürlich ist diese Praxis und Verfahrensweise nicht neu; sie gehören zur beständigen Berieselung der Zeugengemeinde; in allen für die Zeugen vorgesehenen Wachttürmen, die jeweils am 15. Eines Monats seit 2008 erschienen sind, wird regelmäßig dieser Anspruch des ,Sklaven' betont.
So auch zum Beispiel im Wachtturm vom 15. August 2008, auf Seite 6, Absatz 15: ,Aus Dankbarkeit stehen wir eng zu dem "treuen und verständigen Sklaven den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben." Diesen Sklaven hat Jesus "über seine ganze Habe" gesetzt (Matthäus 24:45-47). Selbst wenn wir persönlich einen Standpunkt der Sklavenklasse einmal nicht ganz verstehen sollten, ist das für uns also kein Grund, diesen abzulehnen oder gar in Satans Welt zurückzukehren. Vielmehr wird uns unsere Loyalität veranlassen, demütig abzuwarten, bis Jehova die Angelegenheit klärt'.

Seltsam, daß die Organisation einen solchen Standpunkt bei Mitgliedern der vielgeschmähten Christenheit nicht gelten läßt; aber die sind ja schließlich nicht von Jesus über seine ganze Habe gesetzt worden. Nur gibt es leider gar keinen Autoritätsnachweis, weder von Jesus gegenüber dem Sklaven noch von dem Sklaven, dem sogenannten Überrest, gegenüber der durchaus nicht von diesem ernannten leitenden Körperschaft.
Allerdings würde auch kein Zeuge Jehovas es wagen, einen solchen Nachweis zu fordern.

Selbst wenn auf einem Kongreß wie in diesem Jahr oder in den Schriften auch gute und bedenkenswerte Ratschläge gegeben werden, vergleichbar mit guten Salben, so werden sie alle durch die Forderung absoluter Autorität, durch die Machtgier, die Herrschaftsansprüche, die Geltungssucht und mangelnde Demut sowie durch die Arroganz und Mitleidlosigkeit dieser herrschenden Schicht wertlos gemacht (2. Korinther 1:24). Die Ansprüche und die Eigenschaften dieser Klasse wirken wie tote Fliegen in guten Salben. Sie verderben die Salben (Prediger 10:1). Christen sollten sich das erfrischende Wasser aus der echten Quelle, von Jesus Christus, holen (Johannes 4:10 und 7:37-38); sie sind nicht angewiesen auf gute Salben, die durch tote Fliegen verdorben und unbrauchbar geworden sind.

E.F.

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008 - Bitteres Gift

geschrieben von:  . +

Datum: 16. Juli 2008 08:39

Am Freitag wurde das Buch „Fragen Junger Leute“ frei gegeben.
In dem Vortrag wurde eindringlich (laut meiner Frau, bis zur Überschreitung der Grenze der Peinlichkeit) darauf hingewiesen das Eltern die Privatsphäre der Kinder respektieren sollen.

Der Grund liegt darin, dass das Junge-Leute-Buch hochnotpeinliche Fragen über die Gesinnung der Jugendlichen enthält.
Den Jugendlichen soll damit Vertrauen suggeriert werden.
Sie sollen offen ihre Gesinnung schriftlich in ihrem persönlichen Exemplar offenbaren.
Gleichzeitig wurden damit aber auch dem letzten Erwachsenen im Saal verklickert das er durch dieses Outing ihrer Kinder ein Instrument in die Hand bekommen, wie sie die Gedanken ihrer Kinder lesen und entsprechend beeinflussend eingreifen können.

Darüber hinaus ist es psychologisch sehr anrüchig wenn man Kinder auf dem Kongress euphorisiert und in dieser aufgeputschten Phase ermuntert „theokratische Ziele“ schriftlich festzuhalten.
Es geht dabei gar nicht so sehr darum das das Kind dann tatsächlich „jeden“ April Hilfspionier macht, sondern es geht darum das Kinder an ihre Niederlage erinnert werden, wenn sie lesen welche hochtrabenden Ziele sie nicht erreicht haben.

Disziplinierung, Mitgliederbindung, Kontrolle und Überwachung.
Gerade bei Jugendlichen die noch begeisterungsfähig Vertrauen.

Angst als Werkzeug spendenden Nachwuchs heranzubilden.
Angst durch das Erzeugen eines schlechten Gewissens.
Angst durch die Gefahr denunziert zu werden.
Kontrolliert durch obrigkeitshörige Eltern.

Das dieses Gift in dem Jugendbuch mit anscheinend guten Ratschlägen verpackt wird, ist wohl mehr mit dem Löffel Zucker zu vergleichen mit dem man bittere Medizin verabreicht.

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008 - Bitteres Gift

geschrieben von:  Fallen Angel

Datum: 16. Juli 2008 10:09

Danke für den Ausführlichen Bericht.

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  Garwain

Datum: 16. Juli 2008 11:55

Sehr schöne Zusammenfassung. Ich war am Freitag nicht dabei - zum Glück. Das Thema "Jugendliche" nervt mich meist, da dass meiste immer sehr entfernt von der Realität liegt.
Das Neue Buch habe ich nur mal Überflogen, werde es aber wohl mal in einer ruhigen Minute lesen.
Lustig finde ich jedesmal wen die WTG als Jugendliche bennennt. Ich verstehe darunter eigentlich 13-17jährige. Aber die Erfahrung zeigt - zumindest in den mir bekannten Versammlungen - das dort alle mitgezählt werden, die noch bei den Eltern wohnen. Mein Schwager ist 21 und wird noch dazugezählt^^

Was mich aber richtig aufgeregt hat, waren am Sonntag in der Schlussansprache, die vorgelesenen Danksagungen der Jugendlichen. Es wurden so ca. 10 Kurz-Briefe vorgelesen von denen jeder sagte er hätte das Buch direkt im Anschluss des Programms gelesen - KOMPLETT !!
Also erstens glaube ich das kaum, da nach so vielen Stunden zuhören kaum einer ein ganzes Buch lesen kann und dann noch den Inhalt widergeben kann, vor allemw enn es keine Geschichte sondern ein Lehrbuch ist mit verschiedenen Themen. Und zweitens sind mir solche Aussagen immer viel zu passend zu dem entsprechenden Programmpunkt. Es sieht eher so aus als hätten die Brüder das selbst geschrieben.

Am aller schlimmsten finde ich die Jugendlichen - meist die 13-16jährigen - die das wirklich ernst nehmen und sich an alle Ratschläge zu halten versuchen und ein schlechtes Gewissen bekommen wenn mal was nicht so klappt.
Ich habe das leider früher auch getan, aber eher unter Zwang bzw. angst vor Strafe, als aus Überzeugung. Und was hat man davon? Man wird ausgelacht und verprügelt - ausser man ist auf einem reinen Streber-Gym wo nur reichere angenommen werden.
Und heute ist das noch deutlich schlimmer als noch vor 13-16 Jahren. Wenn ich das von meinem cousin sehe, der ständig in Müllcontainer gesteckt wird, verprügelt wird, beklaut und dem seine Sachen beschädigt werden, ganz zu schweigen von der seelischen Grausamkeit der MItschüler, dann wird mir immer ganz schlecht.
Die Toleranz bei Kindern/jugendlichen ist ja meist dem Gruppenzwang bzw- des Mehrheitsdenken unterworfen. Und wenn einer keine aktuelle Musik hört, moderne Klamotten trägt, brutale Videospiele oder Filme hat/sieht/spielt und sich nicht mit Sport oder irgendwas auskennt worüber halt junge Leute reden, und damit der einzige ist, dann ist man schnell ein Opfer. Und das prägt einen.
Schlimm ist es auch wenn das "Opfer" sich nie wehrt und dann auch noch anderen über die Bibel erzählen will, statt sich mal zu überlegen ob der Zeitpunkt und der Personenkreis optimal ist. ich in der Meinung wenn man religiös ist und seinen Glauben ausüben will, muss man auch Vernunft walten lassen. Ein Kreisaufseher sagte mal, das es nicht angebracht wäre mit Anzug und Krawatte in einen sozialen brennpunkt zu marschieren wo zb Armut weit verbreitet ist. Da wird einem keiner zuhören weil die denken man kommt vom Amt etc.
Genau das sollte man mal den Schulkindern sagen. Predigen - ok von mir aus - aber nicht auf dem Schulhof. Nur wenn man gefragt wird. Bei meinem Bruder funktioniert das einwandfrei. Er hat keinen Ärger in der Schule. Er interessiert sich für Fussball, spielt selbst auch, hat aber keinen Lieblingsverein oder trägt Trikots etc. Also nichts wogegen die WTG was sagen dürfte. Damit hat er ein Gesprächstthema. PC spielt er auch, wobei er sich auf Handelssimulationen beschränkt. Solche Tips würden junge Zeugen voranbringen, aber so absolute Verbote und sich zurückziehen aus der realität bringt nur Probleme.
Genau wie bei Kleidung. Wenn ein Mädel mit bodemlangen Rock ankommt und weisser bluse muss sie sich nicht wundern gemobt zu werden.

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008 - Bitteres Gift

geschrieben von: Proteos

Datum: 16. Juli 2008 12:01


Auch von mir ein großes Dankeschön für die fundierte und sachliche Ausarbeitung.
Ein Spitzenforum!

Re: WT-Kongress 2008 - "Fragen Junger Leute" Schreibe das heutige Datum dazu ................................

geschrieben von:  . +

Datum: 19. Juli 2008 16:40

Ich bin’s leid ständig etwas Negatives über die Wachtturm Gesellschaft zu schreiben deswegen mache ich heute mal Unverholen Werbung für die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas.

Die dummen alten Bibelforscher hatten nur altes Licht.
Sie verbreiteten nur Irrlehren und peinliche Privatauslegungen.

Die heutigen modernen Zeugen Jehovas dagegen sind ja so viel Geistgeleiteter – fast schon nicht mehr auszuhalten, Geistgeleitet.

Man stelle sich diese lächerliche Aussage aus dem Schriftstudien Band 7 vor.
Dort wird doch glatt auf dem Bild der Seite 452 behauptet Glaubensbekenntnisse wären hinderlich für einen christlichen Fortschritt!
picture: http://www.manfred-gebhard.de/7452.jpg
Darüber kann man nur den Kopf schütteln.
Wie dumm und vorsintflutlich.
Heute ist alles viel besser und moderner.

Nachfolgend zitiere ich mal einen echt gelungenen Wurf der Zeugen Jehovas.

Alle Eltern mit Kindern im Alter von 6 bis 30 die noch Zuhause leben werden über das neue Buch „Fragen Junger Leute – Band 2“ hellauf begeistert sein!

"Fragen junger Leute praktische Antworten Band 2"
Seite 26

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Ich werde es in dieses Buch schreiben wen ich eine heimliche Liebe habe.
Dann schreibe ich auf das ich davon weiß dass ein anderer jugendlicher Glaubensbruder eine heimliche Bekanntschaft hat.
Danach gehe ich damit zu meinen Eltern.

Seite 30

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Hier notiere ich dass ich meinen Ehepartner nach dem Kriterium wie es der Wachtturm Gesellschaft nützen könnte aussuche.

Seite 38 und 39

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Seinen „Ruf“ der Begriff kommt in den Kapiteln öfters vor, erfahre ich von den Ältesten.
Bekanschaften mit andersgläubigen sind vollkommen inakzeptabel.
Die Liebe zur Wachtturm Gesellschaft ist eine Grundregel.

Seite 40

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Erstes und wichtigstes Auswahlkriterium für eine Frau ist die Unterordnung in der Wachtturmhierarchie.
Hier sei speziell auf die Kopftuchpflicht hingewiesen.

Seite 65

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Charakterentwicklung und Vorsätze für das nächste Jahr.

Seite 89

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Kinder sollen mehr „Freundschaften“ mit Erwachsenen aus der Bruderschaft haben.

Seite 101

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Internet – seeeehr Böse!
Wachtturm Gesellschaft – seeeehr Gut!

Seite 103

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Ich möchte meine Zeit für die Wachtturm Gesellschaft auf ………………pro Woche begrenzen. Deshalb werde ich ………………………………………..……….
Falls ich einen Wachtturmartikel in die Hand bekomme von jemanden den ich nicht kenne oder einen Wachtturmartikel der nicht angibt wer ihn geschrieben hat werde ich……………………………………………………………………………..

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Seite 136

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Seite 140

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0013-2.jpg

Hier sei speziell auf den Vortrag hingewiesen mit dem das Buch den Eltern und Kindern in die Hand gedrückt wird.
Selbstbezichtigung, Gesinnungsspionage und Denunziantentum.

Seite 145

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Kinder haben in der Schule zu missionieren.
Weltliche Freundschaften sind gefährlich.

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Seite 163

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Kinder werden aufgefordert schriftlich festzuhalten wie viel sie monatlich spenden!

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„für andere…“
Spenden, Spenden, Spenden

Leitbild Seite 166

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Seite 169

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Die Taschengeldmillionen in den Händen der Kinder weckt halt gerade bei einer Sektenführung unverholene Gier.

Seite 235

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Vorbereitete Überzeugungen…

Seite 250 / 215

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Brutale oder unmoralische Spiele.
Allein die Tatsache Computerspiele in solche Kategorien einzuteilen.

Seite 259

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Gesinnungsabfragen zum Thema Musik.

Seite 260 / 261

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Geld das man besser spenden könnte.
Andere wollen einen Wachtturm Zeugen dazu bringen „schlechte“ Musik zu hören!

Seite 270

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Kinder werden aufgefordert schriftlich festzuhalten das sie nicht in Sportvereine gehen wollen und keine schlechten Film ansehen werden.

Seite 275

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Seite 277

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So Unrecht haben sie mit der Frage nicht.
Es könnte einen doch glatt der Blitz treffen oder man könnte zufällig ein Lottogewinn erzielen.

Seite 281

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Glaubensbekenntnisse und das schriftliche festhalten von theokratischen Zielen.

Seite 286

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Seite 295

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Und wer es bis hier her durch das Buch geschafft hat der verdaut auch noch die Kindersoldaten.

Seite 297

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Halte den Namen eines Schulfreundes fest den Du gezielt missionieren willst.

Seite 299

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Seite 302 / 303

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Seite 304

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0039.jpg

Abfragen von Glaubensbekenntnissen

Seite 308 / 309

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0040.jpg

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0041.jpg

Wie oft betest du?
Wie oft liest du in der Bibel?
Gehst du in den Predigdienst?
Besuchst du regelmäßig die Zusammenkünfte?

Seite 314

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0042.jpg

Wie hoch willst du deinen Predigteinsatz steigern?
Wie viel Literatur willst du abgeben?
Wie viel Kommentare willst du in den Zusammenkünften abgeben?

Schreibe das heutige Datum dazu …………………………..

Seite 316

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0043.jpg

picture: http://www.manfred-gebhard.de/P.File0044.jpg

Das schriftliche festhalten der Glaubensbekenntnisse vertieft nur noch stärker die Wunden wenn jemand die Wachtturm Gesellschaft verlässt.
Sollte jemand mal auf die Idee kommen vor einem weltlichen Richter zu sagen das er keine weltliche Musik hören durfte, in keinen Sportverein gehen durfte oder in der Schule der Außenseiter war weil er keine weltlichen Freunde haben durfte, kann ich ihm jetzt schon sagen das er sich dann von dem Wachtturm Anwalt grinsend ins Gesicht gesagt bekommt:

„…das sind alles nur Privatansichten der Eltern. Von der Wachtturm Gesellschaft kommt das jedenfalls nicht…“
Meinung der Eltern, keine Lehrmeinung der Zeugen.
http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/01-forum-zj/index.php?topic=116.msg5653#msg5653

Solche tollen innovativen Bücher werden fast zwangsläufig in den nächsten Kongressen der Zeugen Jehovas zu einer Massentaufe ungeahnten Ausmaßes führen.


 

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  . +

Datum: 19. Juli 2008 16:54

Gleich gibt’s Neuigkeiten vom Kongress.
Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen…

Re: WT-Kongress 2008 - "Fragen Junger Leute" Schreibe das heutige Datum dazu ................................

geschrieben von: Bluna

Datum: 19. Juli 2008 17:27

Ich bin einfach entsetzt!!! Die armen jungen Menschen, die mit so einem Dreck emotional erpresst werden.
Hoffentlich öffnet dieses Schundbuch vielen Eingeschlossenen die Augen!

Bluna

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  . +

Datum: 19. Juli 2008 21:09

Ich war so frei und schickte aus unserem Forum Grüße nach Hamburg…

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Blumengre.jpg

Ich dachte mir dass an ihrem Stand etwas Farbe nicht schaden könne.

http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/01-forum-zj/index.php?topic=115.msg5755#msg5755

Heute haben sie sicherlich keine Zeit davon zu berichten.
Schließlich wollen sie morgen auch noch am Kongressgelände sein.
Und so ein Kongress ist bekanntlich anstrengend.

Wenn wir auch in Berlin, Wien und was weiß ich wo verteilt sind so können wir doch, wenigstens ein klein bisschen sagen, "wir waren dabei"

Re: WT-Kongress 2008 - "Fragen Junger Leute" Charakterentwicklung

geschrieben von:  . +

Datum: 20. Juli 2008 00:55

In dem Nachtigalforum schrieb ein User als Reaktion auf den „Karo Acht“ Beitrag:

Zitat:

walky

es wurde grosser Wert auf " Charakterentwicklung " gelegt;

www.iphpbb.com/board/ftopic-81340488nx109105-270.html

Das A und O von Russels Bibelforschern war ihre Charakterentwicklung.

Hierbei begleitete die Charakterentwicklung den Alltag eines Bibelforschers.

Als Beispiel:

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0001-15.jpg

Hier findet man über das Jahr verteilt im Sachregister eine eigene Rubrik darüber.

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0002-11.jpg

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0003-11.jpg

Die Nachweise in den Wachtürmen sind quasi Zahllos.

Hier ein Beispiel:

Wachtturm Dezember 1912

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0004-10.jpg

unter der Überschrift von Seite 185

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0005-9.jpg

auf Seite 187

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0006-8.jpg

Der Weltkrieg war dann ein willkommenes Mittel um seine Charakterstärke unter Beweis zu stellen.
Die Zeugen Jehovas Soldaten begrüßten das Töten und Leiden weil es ihre christlichen Charakterentwicklung unter Beweis stellte und förderte:

Wachtturm September 1915

picture: http://www.manfred-gebhard.de/File0017-1.jpg

Seite 143

picture: http://www.manfred-gebhard.de/File0019-1.jpg

Seite 144

picture: http://www.manfred-gebhard.de/File0021.jpg

picture: http://www.manfred-gebhard.de/File0022.jpg

Der Krieg ist gut und von Gott gewollt weil die Zeugen Jehovas gewisse christliche Tugenden nur in den Schützengräben erlernen können.

Wachtturm Oktober 1915

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Russell1.jpg

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Russell2.jpg

Tapferes ausharren an der Front war ein Beispiel für christliche Charakterreife.
Die Brüder waren beschämt von der Bereitschaft der Zeugensoldaten für Jesu ihr Leben an der Front zu opfern und die Feinde Deutschlands zu töten.
Wer einen gottgefälligen Charakter besaß meldete sich schon bei der Mobilmachung freiwillig.

Parsimony.20106
http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=160443710&blogID=343307075

Nachdem Rutherford die Macht an sich riss, musste er in mehreren Gebieten anerkennen, das seine Charakterentwicklung mehr als zu wünschen übrig lies.
Ergo – die Charakterentwicklung wurde kurzerhand verteufelt.

Wacht-Turm vom 1. Juni 1926

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0007-7.jpg

Seite 163

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0008-7.jpg

Da muss man sich daran gewöhnen wenn man die Wachtturmschriften liest.
Rutherford spricht von Russell als wäre er die falsche Religion in Person gewesen.

Früher sprach Russell davon, dass die Kanzelprediger die Charakterentwicklung vernachlässigten und Rutherford behauptete einfach das die Kanzelprediger die Charakterentwicklung zu viel betonen.

Offen wurden die verhängnisvollen Folgen der so genannten Charakterentwicklung erörtert.
Nachfolgender Artikel hinterlässt heute einen Zeugen in gewisser Verwirrung.
Ganz einfach, weil all die dort verteufelten Dinge, heute wieder Usus sind…

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0009-6.jpg

Unter Russell war es erster Bestandteil eines Gottgefälligen Lebens.
Unter Rutherford war es Irrglauben.

Und im 1.Juli 1954 hörte sich dass dann so an:

Seite 409

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0011-4.jpg

Nein, Nein. Noch will man zumindest auf dem Papier nichts von dem Anziehen einer „neuen Persönlichkeit“ wissen.

Im Wachtturm vom 1.Januar 1955

Spricht man auf Seite 18 glatt von überreifen Früchten

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0013-3.jpg

Härene Worte, die man aber schon in dieser Zeit zu lehren Worthülsen verschimmeln lies.

Man denke nur an den Artikel der es Zeugen Jehovas verbot vor Frauen den Hut zu lüften…

Freiheit Baujahr 1932

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Hutlften1.jpg

Seite 40

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Hutlften.jpg

Ja, Ja. Der Mann rechts vor dem Denkmal ist ein Negativbeispiel!

Der Wachtturm Artikel von 1952 dazu hier:

Parsimony.20386

Die Freunde des „alten Lichts“ Totschlagarguments seinen aber beruhigt.

Auch heute sagen Zeugen zum Beispiel nicht „Gesundheit“ wenn jemand niest oder „Prost“ etc.

Noch im Wachtturm vom 1.8.2001

heißt es auf Seite 15 Abs. 14

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0015-2.jpg

Die dilettantische Unkenntnis über die eigene Geschichte und deren Folgen sind dann daran schuld, das solche Verhaltensregelwerke wie „Bewahrt euch in Gottes Liebe“

mit seiner Seite 24 und seiner „Prozessfortsetzung“…

picture: http://www.manfred-gebhard.de/ReFile0004-52.jpg

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,7623,7623#msg-7623

…und das neue „Junge Leute Fragen Buch“
"Fragen junger Leute praktische Antworten Band 2"

mit seiner Seite 65…

picture: http://www.manfred-gebhard.de/PFile0007-6.jpg

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,9529,9753#msg-9753

…ein paar verwirrende Fragen hinterlassen.

Unter Russel fand man die Charakterentwicklung noch Toll und die Christenheit vernachlässige diese.
Unter Rutherford war die Charakterentwicklung des Teufels und die Christenheit predige diese ständig von der Kanzel.
Unter Knorr/Franz erstellte man zwar einen ellenlangen Verhaltensregelkatalog aber mit Charakterentwicklung wollte man zumindest auf dem Papier nichts zu tun haben.
Und heute sollen die Jugendlichen Punkte in ihrem Buch notieren an welchen Charakterentwicklungen sie noch arbeiten müssen?

Da die Wachtturm Gesellschaft nichts aus ihrer Geschichte lernen will, sind sie dazu verdammt ihre Fehler immer und immer wieder zu wiederholen.

Re: WT-Kongress 2008 - "Fragen Junger Leute" Schreibe das heutige Datum dazu ................................

geschrieben von:  Garwain

Datum: 20. Juli 2008 02:43

Ui, was ein schönes Buch. Sooo Zeitgemäß. Und es bringt die Kinders auf den richtigen Weg..... direkt in die Mülltonne (zumindest hier werden Kinder die sich so verhalten in der Schule von ihren Mitschülern dorthin verfrachtet^^)

Zum Glück habe ich es noch nicht gelesen, wollte ich erst, aber ich glaube ich würde aufgrund dieser sehr guten Argumentation und der Art eines Tagebuches mit dessen Hilfe Eltern ihren Kindern sehr gut nachspionieren - äh ich meine natürlich helfen - können, schnell ins Gras beissen, weil ich mich innerlich vor lachen und weinen nicht entscheiden könnte, was mein Hirn zur Überanstrengung führen würde.

Das beste finde ich ja, dass ja nie zum Spenden aufgerufen wird. Das in dem Buch direkt mit angenommen wird, oder besser vorausgesetzt wird, das jedes Kind/jugendliche so gut geschult ist, dass es natürlich ganz alleine auf die Idee kommt das Taschengeld zu spenden, ist nur ein Versehen. Eigentlich sollte das ja ins Handbuch für geldliebende Verkündiger rein^^

Was mich erstaunt hat, ist die anscheinend immer größer werdende Gruppe von "Musiksüchtigen". Finde ich gut das die WTG so schnell auf diese schlimme Art von Satanismus reagiert. Was da alles passieren könnte, wenn man die falsche CD kauft oder gar hört. Soweit ich weiss soll ja bald auch für alle Zeugen ein in jedes Radio einbaubarer Musikfilter verfügbar sein, damit das Radio immer bei süchtig machender oder Satanistischer Musik automatisch ausgeht. Die Deluxe Edition schaltet nicht ab, sondern spielt automatisch direkt den passenden WT-Artikel zum Inhalt des Musikstückes ab.
Ich würde ich freuen wenn als Anhang zu dem Buch noch eine List kommen würde, mit allen Musikern die man nicht hören darf. Obwohl es wahrscheinlich einfacher wäre eine Liste zu erstellen die alles was man hören DARF beinhaltet. Da wären dann nur 3 CD-Sammlungen drauf:
Königreichsmelodien (Klavier)
Königreichsmelodien (Orchester)
Königreichsmelodien (gesungen)
Schön Übersichtlich. Fehlt halt nur noch das offizielle Formular.

Was mich ein wenig erschreckt hat, ist die Tatsache das dort anscheinend nicht auf diese überaus bösen Killerspiele eingegangen sind. Schließlich entstehen nur so Amokläufer. Und die Gefahr Amok zu laufen ist ja bei Schülern besonders hoch (grae bei Zeugen^^). Gewaltverherrlichende und Unmoralische Spiele werden ja angeführt, aber die speziellen Killerspiele hätte ich mir gewünscht ein wenig konkreter beschrieben oder gar benannt zu haben.
Auch die unmoralischen Spiele würde ich gern mal in Form einer Liste sehen. Nachher kaufe ich mir unwissentlich ein Spiel, das ich gar nicht spielen darf. Denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Und was noch fehlt, ist die eindeutige Aussage wie viele Stunden man in den Dienst gehen muss um ins Paradies zu kommen. Also um DAG zu werden sinds ja mindestens 12 als Berufstätiger und mindestens 50 wenn man Arbeitslos ist (zumindest ist das in meiner alten Heimatversamlung so geregelt. Kann aber anscheinend örtlich unterschiedlich sein). Aber ein Richtwert wäre doch mal gut gewesen, sonst wissen die armen Kinder ja nicht ob es genug ist. Schließlich schreiben sie die Antworten ja nur für sich in das Buch. Eltern würden ja niemals da rein sehen wenn sie sich Sorgen machen oder einfach nur ihrer Pflicht nachkommen wollen ihre Kinder zu behüten. Gibt ja schließlich auch noch die Privatsphäre.
Bin ja mal gespannt wann das Buch: "Fragen perfekter Eltern - Wie nutze ich das neue FJL-Buch meines Kindes richtig im Alltag"
herausgegeben wird. Soweit ich weiss dürfen das dann nur Familienväter lesen.

Was mich aber ganz traurig macht, ist die Tatsache, dass es das Buch erst jetzt gibt. Hätte ich mal vor meiner Hochzeit haben müssen. Hätte ich gewusst, dass ich mir eine Frau suchen muss die in erster Linie Untertan ist, hätte ich mir eine andere gesucht. Jetzt hab ich den Salat. Meine Frau will doch tatsächlich gleichberechtigt sein und selbst arbeiten gehen, und verdient auch noch mehr als ich. Und ich soll auch noch im Haushalt helfen, obwohl ich als Mann ja alleine das Geld ranschaffen müsste, dass ich ja aus Anti-Geldliebe nicht haben dürfte und wenn doch spenden müsste.
Ausserdem will sie keine Kinder und nicht in den Pionierdienst.
Sie hat doch tatsächlich einen anderen Lebenszweck gefunden, als den der WTG. Also sie macht mir morgens keine Brote, legt meine Sachen raus, macht für die Kinder Brote und schickt sie zur Schule, geht dann in den Dienst, auf dem Rückweg einkaufen, Wohnung putzen, Essen kochen, mit der Familie essen und dann noch das Familienstudium.
Man man, ich bin echt ne arme Sau. Aber hätte man mir ja vorher sagen können wie falsch ich doch gehandelt habe und mir meine Frau nicht gründlich genug ausgesucht habe. Ich meine Sympathie, Liebe, Gemeinsamkeiten und körperliche Anziehungskraft ist ja wohl kein Grund für eine Eheschliessung. Lieben kann man ja sowieso nur Jehova. Denn wenn ein Mensch den man lieben würde nicht mehr nach der WTG lebt, dann muss ich ihn ja in die Wüste schicken und nicht mehr lieben, weil ich Jehova mehr lieben muss als Menschen. Wichtig ist einzig und allein die UNterwürfigkeit der Frau. Wenn die nicht stimmt, dann ist Hopfen und Malz verloren.
Tja, bin ich wohl am Arsch. Werd direkt mal die ganze Nacht durchbeten und darum bitten dass mir doch eine andere Frau geschenkt wird oder das meine Frau endlich von ihrem Egotrip runter kommt und Hausfrau wird die mir viele viele Kinder schenkt, die dann ihr Taschengeld spenden können.

In diesem Sinne, gute Nacht^^

***Ironie-Schild-hochhalt***

Re: WT-Kongress 2008 - "Fragen Junger Leute" Schreibe das heutige Datum dazu ................................

geschrieben von:  . +

Datum: 20. Juli 2008 10:12

Unterschrieben.

Vom ersten bis zum letzten Satz.

Grau ist jede Theorie.
Meine Frau hat den Lebenszweck „WTG“ gefunden nur Einkaufen und Kochen?
Fehlanzeige.

Mit der Familie essen?
Wann denn?
Sonntag 5:00 Uhr morgens gemeinsam Frühstücken, wenn es heißt zum Kongress aufzustehen?
Oder Freitag 22:30 Uhr nach der Versammlung?

Letzthin war ich mit meiner Frau in meiner lieblings Pizzeria.
Ich bin dort Stammgast und der Kellner lernte so auch mal meine Frau kennen…

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  . +

Datum: 20. Juli 2008 11:11

Zitat:

Karl-Peter mußte ich erstmal erklären, dass wir jetzt unsere "eigene Bühne" haben und wir nicht am Ende der Veranstaltung über die Blumen herfallen müssen...

Ein Bruder kam an unseren Stand und wollte die Blumen kaufen.
Dem mußte ich erstmal erkklären, dass wir Abtrünnige sind und die Blumen ein Geschenk von jemandem, der uns in Gedanken unterstützt.
Da hat er uns mit Harmagedon gedroht

und er meinte, wir seien armselig.


www.zeugenjehovas-ausstieg.de/01-forum-zj/index.php?topic=115.msg5764#msg5764

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  prozessor

Datum: 20. Juli 2008 17:24

Das neue Buch Fragen junger Leute – Praktische Antworten (Band 2), das von der Wachtturm-Gesellschaft beim Bezirkskongress 2008 freigegeben wurde, enthält leider eine sehr einseitige Darstellung biblischer Persönlichkeiten. Es werden lediglich die Details erwähnt, die zur Wachtturm-Ideologie passen; alles andere wird weggelassen.

Aus diesem Grund sieht sich die Erbrechet!-Redaktion genötigt, ein alternatives Buch mit dem Titel JUNGE LEUTE PLAGEN SICH nicht länger herauszugeben. Es behandelt insbesondere die Personen, die im Wachtturm-Buch als "Leitbilder" dargestellt werden. Es wird deutlich gezeigt, was heutige Jugendliche wirklich von diesen Personen lernen können.

Jeder im Forum Anwesende kann kostenlos zwei Exemplare des neuen Buches herunterladen:

http://svhelden.gmxhome.de/satire

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  . +

Datum: 20. Juli 2008 20:27


Ich hätte gerne noch für meine betagte Oma die leider den Kongress nicht mehr besuchen kann zwei Exemplare heruntergeladen.
Außerdem stehe ich hier für unsere Fahrgemeinschaft an...

Warum in Gottes Namen heißt die Datei aber Plagenbuch?
Also mal ehrlich – Wir sprechen hier nicht von irgendwem – Es geht um DIE Sulamith!
-------------------------------------------------------------

Welche weltlichen Aktivitäten will ich ausprobieren?

….Wochenendausflüge….

Das erinnert mich an den neusten Sondervortrag eines Bruders aus der leitenden Körperschaft der meinte vorwurfsvoll Sagen zu müssen das die Europäer mehr Urlaubstage haben als die Amerikaner.
Leider vergaß er dabei zu erwähnen dass die Europäer trotz geringerer Arbeitstage wesendlich Produktiver sind als ihre amerikanischen Kollegen.

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  . +

Datum: 20. Juli 2008 22:35

14000 Anhänger trafen sich am Wochenende in der HSH Nordbank Arena
Wie harmlos sind die Zeugen Jehovas?

Niklas: elf Jahre, Anzug, Krawatte. Ob er nicht lieber Playstation spielen würde, statt stundenlang Bibeltexten zuzuhören, so Puttkammers Suggestivfrage. "Nein, ich finde das ganz interessant hier", sagt er brav und erzählt, dass er es jüngst in einem Bibelkreis geschafft habe, sich innerhalb von einer Stunde zwölf Mal zu melden und auch drangenommen zu werden. Jehova zu gefallen, das sei das Schönste.

"Na, sehen Sie", sagte Puttkammer, "wir zwingen niemanden.

Hamburger Morgenpost Sonntag 20.7.2008

www.mopo.de/2008/20080721/hamburg/panorama/wie_harmlos_sind_die_zeugen_jehovas.html

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von: Ricarda

Datum: 21. Juli 2008 07:25

www.mopo.de/2008/20080721/hamburg/panorama/wie_harmlos_sind_die_zeugen_jehovas.html

Gruß
Ricarda

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von: Sube

Datum: 21. Juli 2008 10:44

Es ist wirklich so, alle ,die an Veranstaltungen der WTO teilnehmen, geben am Eingang ihr Gehirn ab! Redet jemand mal die Wahrheit wird es als Verleumdung hingestellt. Ein "verdrehtes und verkehrtes Geschlecht" aber nicht in der "bösen Welt dadraußen" sondern innerhalb des angeblichen Gottesvolk!

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  prozessor

Datum: 21. Juli 2008 18:36

Zitat:

. +
Welche weltlichen Aktivitäten will ich ausprobieren?

….Wochenendausflüge….

Zu dieser Möglichkeit wurde ich von dem folgenden Zitat inspiriert:

Zitat:

*** km 10/06 S. 1 Abs. 2 Was setzen wir an die erste Stelle? ***

Wie oft versäumen wir, in die Zusammenkünfte oder in den Dienst zu gehen, weil wir stattdessen Wochenendausflüge machen, um uns zu entspannen?

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  . +

Datum: 21. Juli 2008 19:36

Hiermit verleihe ich Dir, kraft meines Amtes, für Dein Lebenswerk den goldenen Satirikerorden am Band.

Wobei ich neidlos anerkennen muss dass es zu einen Deiner gelungensten satirischen Spitzen gehörte, dass Du Dein neues Buch gleich an vier Stellen in einem und demselben Forum verlinktest…

http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=15325.msg350513#msg350513
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=12483.msg350514#msg350514
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=15100.msg350515#msg350515
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=15235.msg350516#msg350516

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Satireorden2.jpg

Re: Ein Zeuge Jehovas besuchte den WT-Kongress 2008

geschrieben von:  prozessor

Datum: 21. Juli 2008 19:44

Zitat:

. +

Hiermit verleihe ich Dir, kraft meines Amtes, für Dein Lebenswerk den goldenen Satirikerorden am Band.


Danke :rolleyes:

Zitat:

. +

Wobei ich neidlos anerkennen muss dass es zu einen Deiner gelungensten satirischen Spitzen gehörte, dass Du Dein neues Buch gleich an vier Stellen in einem und demselben Forum verlinktest…

Tja, ich wollte halt ein wenig Werbung machen ... das Originalbuch wird ja an noch mehr Stellen erwähnt :D

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