WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  Frau von x

Datum: 12. August 2010 12:59

Auszüge der Herausgabe beim Bezirkskongreß 2010:

Jeremias Aufzeichnungen haben zudem einen direkten Bezug zu unserem Predigtauftrag. Wir ... warnen vor dem Ende des heutigen Systems, gleichzeitig ist unsere Botschaft aber positiv und strahlt Hoffnung aus.

Um diese Botschaft zu überbringen, musste Jeremia seinen ganzen Mut zusammennehmen. Wahrscheinlich sprach er in aller Öffentlichkeit vor prominenten, einflussreichen Leuten. Auch heute kostet es Mut, sich am Straßendienst zu beteiligen oder reichen, angesehenen Persönlichkeiten zu predigen. Wir können aber genauso wie Jeremia auf Gottes Unterstützung zählen (...).

... es stand Leben auf dem Spiel - und das ist heute genauso. Wie die Botschaft Jeremias stammt auch die Botschaft, die wir verkündigen, von Jehova. Wenn wir uns das vor Augen halten ..., wird das unseren Eifer für den Predigtdienst steigern.

Jesus Christus ist unser großes Vorbild im Predigen der guten Botschaft. ... Wie Jesus erhielt auch Jeremia seinen Predigtauftrag direkt von Gott. ... Auch ließ Jeremia beim Predigen ganz ähnliche Eigenschaften erkennen wie Jesus.

Zur Zeit Jeremias fanden die meisten Bewohner Jerusalems "kein Gefallen" an der Botschaft Gottes. Hörte der Prophet auf zu predigen, weil so viele gleichgültig reagierten? Im Gegenteil. ... Wie kannst du dir einen solchen Eifer bewahren? Halte dir vor Augen, was für eine unvergleichliche Ehre es ist, ... . Oder denk an die Geistlichen, die wie schon die Priester in Jeremias Tagen ihre Schäfchen hinters Licht führen. ... Du dagegen predigst die gute Botschaft von Gottes Königreich, ... . Mit diesen Gedanken im Hinterkopf kannst du deine Begeisterung für das Predigen wachhalten und Menschen, ..., noch besser betreuen.
Verlierst du trotzdem manchmal die Freude am Predigen? Auch Jeremia hatte so seine Probleme im Dienst für Jehova.

Trotz der Gleichgültigkeit, Ablehnung und Gewalt um ihn herum war Jeremia in der Lage weiterzupredigen. Auch dir kann er die nötige Kraft geben, damit ... du trotz großer Schwierigkeiten weitermachen kannst.

Jeremia gibt uns verschiedene Anhaltspunkte, wie wir ... noch effektiver predigen können. ... Schon allein um pünktlich bei einem Treffpunkt für den Predigtdienst zu sein, muss man rechtzeitig aus dem Bett kommen.

Und manche predigen sogar nachts.

Hast du deinen Zeitplan und deine Predigtmethoden so angepasst, dass du mehr Menschen erreichen kannst?

Jeremia ließ seine Liebe zu den Menschen nie abkühlen. ... Auch wir sollten nicht nur aus reinem Pflichtgefühl predigen. Unser Dienst darf keine Pro-forma-Sache sein.

Durch das Predigen können noch viele Menschen ihren Schöpfer Jehova kennen- und lieben lernen. Wenn wir in unserem Dienst die gleiche Hingabe und Liebe beweisen wie Jeremia, werden wir unseren Teil dazu beitragen.

Wenn Jehova es für angebracht hält, kann er seine Diener auch heute "verborgen halten". Meistens gibt er ihnen jedoch Mut und Weisheit, damit sie ihm treu bleiben und weiterpredigen können.

Mit etwas Vorausplanung könnt ihr als Familie eine Kraftstation für Alleinstehende sein. Vielleicht könnt ihr sie mal zu eurem Studierabend einladen ... Oder könntet ihr gemeinsam in den Predigtdienst gehen? Wie wäre es, ihn zu Arbeiten am Königreichssaal mitzunehmen?

Ein andermal wurde Jeremia von dem Priester Paschhur, ..., geschlagen. Danach wollte er nicht mehr im Namen Jehovas reden. ... Nachdem er Jehova ehrlich sein Herz ausgeschüttet hatte, fühlte er sich motiviert weiterzupredigen.

Wenn du an Jeremias Stelle gewesen wärst, hätte dir dann dieser Bericht Mut gemacht und geholfen, in der Regierungszeit anderer schlechter Könige unbeirrt weiterzupredigen?

Angenommen, du hast geplant, in den Predigtdienst zu gehen. Du wachst auf ... . Der Himmel ist mit dicken Wolken verhangen und du würdest lieber im Bett bleiben. Außerdem ist das Gebiet, in dem du predigen wolltest, schon häufig bearbeitet worden. Und etliche Leute haben dich beim letzten Mal höflich-arrogant abgewiesen oder auch barsch abgefertigt. Könntest du dann schon gleich am frühen Morgen im Gebet fragen: "Wo ist Jehova?"? Das kann bewirken, dass dir wieder bewusst wird, wie schön die Botschaft, die du den Menschen bringst, eigentlich ist und wie sehr sich Jehova wünscht, dass du sie predigst. Du empfindest jetzt vielleicht wie Jeremia, für den das Wort Jehovas zu einer Ursache der Freude und des Frohlockens wurde (...). Was wenn du später im Predigtdienst jemand antriffst, der dich ziemlich unhöflich abfertigt oder dir sogar droht? Dann kannst du wieder zu Jehova beten und ihm deine Gefühle anvertrauen. ... Der Wunsch, seine Botschaft zu verkündigen, wird dann stärker sein als deine negativen Gefühle (...).

Älteste haben als Lehrer eine zweifache Rolle: Ihre Glaubensbrüder anzuleiten und andere zum wahren Glauben hinzuführen. Was den letztgenannten Punkt betrifft, darf man nicht vergessen, dass eine der Hauptaufgaben der Christenversammlung darin besteht, ... zu predigen. ... Hast du als Ältester auch schon festgestellt, wie positiv es sich auswirkt, regelmäßig mit verschiedenen Brüdern und Schwestern predigen zu gehen? Das ist eine schöne Gelegenheit, andere zu schulen ... .

Jehovas hervorragende Eigenschaften kennenzulernen und nachzuahmen hilft uns auch beim Predigen der guten Botschaft.

Gerechtigkeit praktizieren können wir zum Beispiel dadurch, dass wir ganz ohne Vorurteile ... predigen.

Wie Jeremia leben auch wir in kritischen Zeiten. Damals wie heute bedeutet die Reaktion der Menschen auf die Botschaft Leben oder Tod. ... Wir haben aber den Auftrag, die gute Botschaft vom Königreich bis zum Ende des heutigen Systems zu predigen (...).

Dass Jeremia seinen Auftrag treu erfüllte, hatte Vorbildwirkung (...). Kurz nach Pfingsten 33 u.Z. wurden die Apostel Petrus und Johannes verhaftet, und man verbot ihnen weiterzupredigen. ... Für diese treuen Männer war es undenkbar, mit dem Predigen aufzuhören.

Findest du nicht auch, dass wir die beste Botschaft haben, die man sich überhaupt nur vorstellen kann? ... Die weitverbreitete Gleichgültigkeit kann unserem Eifer beim Predigen schon mal einen Dämpfer aufsetzen.

Wer sich dagegen aus seiner Gleichgültigkeit herausreißen lässt und auf die Botschaft hört, die wir im Auftrag Jehovas predigen, für den tut sich eine begeisternde Perspektive auf. Jehova zeigt den Menschen, wie sie der Vernichtung entgehen können, ... . Auch die Einwohner Judas hätten dem Untergang entgehen können. Jeremia verbrachte Jahrzehnte damit, ihnen die Worte des wahren Gottes an Herz zu legen. ... Auch heute hört man oft von Menschen, die durch unser unermüdliches Predigen mit der Zeit aufgeschlossener geworden sind. ... Ist das nicht eine zusätzliche Motivation, die lebensrettende Botschaft weiterzupredigen?

Bei Jeremias Dienst fällt auf, wie oft Gegner versuchten, ihn auszuschalten oder sonst wie an seinem Auftrag zu hindern. ... Hat Jeremia aufgegeben? Auf keinen Fall.

Wie dieser inspirierte Bericht deutlich macht, sollten wir beim Predigen Mut mit gesundem Menschenverstand zusammenspielen lassen.

Zwischen dem Auftrag Jeremias und dem heutigen Predigtdienst lassen sich viele Parallelen ziehen. Wie Jeremia dienst du in einer Gerichtszeit. Zwar gibt es auch andere Verpflichtungen, die dich Zeit und Kraft kosten, doch das Predigen ... ist einfach das Wichtigste, was du in dem heutigen untergehenden System tun kannst.

Re: WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  prozessor

Datum: 12. August 2010 21:02

Interessanterweise kommen der Ausdruck "predigen" und davon abgeleitete Wörter im Bibelbuch Jeremia kein einziges Mal vor ...
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Re: WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  Gerd B.

Datum: 13. August 2010 09:15

Klassische Bewusstseinskontrolle, was auch die Diktatoren angewandt hatten:

In der Zeitschrift „Erwachet!“ (22.1.1990, S.10), wurde der Propagandamißbrauch „in dieser bösen Welt“ einmal angeprangert und dazu wurde sogar aus Hitlers „Mein Kampf“ zitiert:

Zitat:

A.H.
„Propaganda wird zu keinem Erfolg führen, wenn nicht ein fundamentaler Grundsatz immer gleich scharf berücksichtigt wird. Sie hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen. Die Beharrlichkeit ist hier wie bei so vielem auf der Welt die erste und wichtigste Voraussetzung zum Erfolg... nur einer tausendfachen Wiederholung einfachster Begriffe wird sie [die Masse] endlich ihr Gedächtnis schenken. Jede Abwechslung darf nie den Inhalt des durch die Propaganda zu Bringenden verändern, sondern muß stets zum Schlusse das gleiche besagen. So muß das Schlagwort wohl von verschiedenen Seiten aus beleuchtet werden, allein das Ende jeder Betrachtung hat immer von neuem beim Schlagwort selber zu liegen“

(Mein Kampf von Adolf Hitler).

Die Artikelschreiber, die solche Zitate in ihre Texte einbauen, sind sich gar nicht bewusst, dass sie selbst Opfer dieser Methode sind und diese gleichzeitig bei anderen anwenden. Keiner denkt sich dabei etwas Böses.

Re: WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  Frau von x

Datum: 18. August 2010 16:43

"GEHORCHE BITTE DER STIMME JEHOVAS"

Jeder von uns sollte sich Gedanken machen, auf welcher Seite er steht. Denn Satans Angriffe, mit denen er die Treue der Diener Gottes brechen will, werden immer verbissener. Er gleicht einer Giftschlange, die still und heimlich auf Beute lauert und dann blitzschnell zubeißt. Wenn wir uns ganz bewusst dafür entscheiden, der Stimme Jehovas zu gehorchen, werden wir uns von der Gefahrenzone fernhalten.

GEHORSAM IST EIN SCHUTZ

Jehova zu gehorchen ist immer der beste Weg.

Den Rechabitern war es wichtig, die Anweisungen ihres Vorfahren zu befolgen, obwohl er schon lange tot war. Wieviel mehr sollten wir dem lebendigen Gott Jehova gehorchen. Der konsequente Gehorsam der Rechabiter beeindruckte Jehova und stand in starkem Kontrast zu dem Ungehorsam der Juden. Gott versprach den Rechabitern, sie vor dem kommenden Unglück zu bewahren. Können wir da nicht davon ausgehen, dass Jehova auch uns in der großen Drangsal beschützt, wenn wir ihm unter allen Umständen gehorchen?

Auch heute bietet Jehova seinen gehorsamen Dienern einen gewissen Schutz.

Gegnerschaft in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schule oder von staatlicher Seite kann es einem schwer machen, Gott zu dienen. Du kannst aber sicher sein, dass Jehova dich selbst in den schwierigsten Situationen unterstützt, wenn du ihm kosequent gehorchst.

Gott möchte dir und allen anderen, die seinen Willen tun, genauso helfen, wie er Jeremia ... geholfen hat. Sei entschlossen, ihm, dem Herrscher mehr zu gehorchen als den Menschen.

Jehova vergibt auf besondere Art und Weise. ... Sobald Gott sieht, dass sich jemand von Grund auf ändert und ihm gehorchen möchte, empfindet er Bedauern (...).

Re: WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  Gerd B.

Datum: 19. August 2010 08:13

Durch Bewusstseinskontrolle konditioniert, heißt das natürlich so: "Jehova <- das sind WIR!" - eines von vielen Beispielen:
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Re: WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  Frau von x

Datum: 20. August 2010 12:15

Zitat:

Gerd B.
Durch Bewusstseinskontrolle konditioniert, heißt das natürlich so: "Jehova <- das sind WIR!" - eines von vielen Beispielen:
WT13200317.jpg (113328 Byte)

Gott schickt uns zwar keinen Propheten wie Jeremia, doch er lässt uns nicht ohne Anleitung. Der treue und verständige Sklave gibt uns Hinweise, wie wir nach biblischen Prinzipien leben können.

Auf jeden Fall tust du dir selber auf lange Sicht den größten Gefallen, wenn du dich an Jehovas Wort und die Ratschläge des treuen und verständigen Slaven beherzigst.

Heute gebraucht Jehova Hirten, die sich unter der Leitung Jesu um seine Herde kümmern: Älteste, die entweder dem "treuen und verständigen Sklaven angehören oder sich zur "großen Volksmenge" gehören (...).

Bist du als Ältester aber fest davon überzeugt, dass das, was du lehrst, nur dann "Erkenntnis und Einsicht" widerspiegelt, also wahr und von Nutzen ist, wenn es sich auf Gottes Wort und die Hinweise des "treuen und verständigen Sklaven" stützt.

Re: WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 21. August 2010 03:46

Zitat:

Frau von x
"GEHORCHE BITTE ...


"Was verbirgt sich hinter dem Geist der Rebellion" tönt unter anderem eine Vortragsankündigung der Zeugen Jehovas (in Neuruppin) auf einer Internet-Plattform.
www.die-mark-online.de/nachrichten/landkreis-ostprignitz-ruppin/termine/termine-fuers-wochenende-886099.html
Nun, außer den einschlägig Hörigen, wird sich wohl auch kaum einer diesen Vortrag antun. Da kann man seine Zeit mit Sicherheit für sinnvollere Dinge verwenden.
Gleichwohl atmet diese Vortrags-Überschrift einen durchaus charakteristischen Geist.
Über die WTG-Prämissen
"Gehorsam" und "Predigen" dürfte sich der Herr Vortragsredner wohl kaum im Detail verbreiten.
Gleichwohl ist diese Stigmatisierung durchaus charakteristisch.
Dann sei doch mal an die Große Französische Revolution von 1789 erinnert.
Selbige lehrte dann auch einigen Teilen der Religionsindustrie das Fürchten in vordem nicht gekannter Form.
Und selbst Teile der Religionsindustrie die von diesen Geschehnissen nicht direkt betroffen waren, wie etwa die Ikone der Siebenten-Tags-Adventisten, Ellen G. White, in ihrem "Der große Kampf ..." sind noch von dieser ihnen "in die Knochen gefahrenen Furcht" geprägt, und belieben, namentlich jene Französische Revolution, Schwarz-in-Schwarz zu malen.
Da ging in der Tat für einige damalige Religionsfürsten eine Welt unter. Einige landeten in der Folge sogar auf dem Schaffott.
Einige Überspitzungen jener damaligen Geschehnisse, mussten später zurückgenommen werden. Auch landeten einige der damals handelnden Protagonisten ebenfalls noch auf dem Schaffott. Auch das ist richtig.
Aber es ist zugleich ein Veranschaulichungsbeispiel für besagte stigmatisierte "Rebellion".
Keine Wirkung ohne Ursache.
Auch darüber sollten mal die salbungsvollen Redner der Zeugen Jehovas, die sich da das Thema "Geist der Rebellion" auserkoren haben, weitaus gründlicher nachdenken, als sie es in ihrer Oberflächlichkeit denn tatsächlich tun.

Re: WAS GOTT UNS DURCH JEREMIA SAGEN LÄSST

geschrieben von:  Frau von x

Datum: 02. September 2010 11:17

... Satan und das heutige System können uns für Gefahren blind machen.

Satan möchte alle Menschen in das gleiche Schema pressen.

Denn Satans Angriffe, mit denen er die Treue der Diener Gottes brechen will, werden immer verbissener.

Es kann zum Beispiel sein, dass ein Hirte einschreiten muss, damit sich ein neugeborenes Lamm oder auch ein Schaf, das schon länger zur Herde gehört, nicht mit dem Schmutz der Welt Satans verunreinigt. Doch manchmal wünscht ein gefährdetes Schaf gar keine Hilfe.

Wer Jehova gut kennt, kann auf seinen Schutz und seine Hilfe bauen, und das ist umso dringlicher, je schlimmer die Zustände in Satans Welt werden.

In den letzten Tagen der Welt Satans können wir absolut darauf vertrauen, dass Jehova alle, die sein Königreich an die erste Stelle setzen, beschützen und mit dem Nötigsten versorgen wird.

In naher Zukunft wird Gott die Welt Satans vernichten.

Heute leben wir allerdings in einer Zeit, in der ein böses System zu Ende geht, ... .

Wir kennen Jehovas Beschluss, bald über alle, die seine Warnungen in den Wind schlagen, Unglück zu bringen.

Die Erfüllung der Prophezeiung Jesu über den Abschluss des Systems der Dinge strebt unaufhaltsam ihrem Höhepunkt zu. In naher Zukunft "wird es Zeichen ... geben ..." (Luk. 21:25,26).

(ENDE)


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