Raymond Franz

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 03. Juni 2010 14:15

In Memoriam Raymond Franz
+ 2. 6. 2010


In einem Rückblick äußerte er auch:

Zitat:

"Am l. Januar 1939 habe ich mich taufen lassen, und genau 43 Jahre später, am 31. Dezember 1981 wurde ich exkommuniziert, allein deswegen, weil ich mit jemand, der von sich aus die Gemeinschaft verlassen hatte, eine Mahlzeit eingenommen hatte."

Einem frühen Bericht der Zeitschrift
Newsweek
zufolge, zögerte er anfangs bezüglich seines Schismas mit der WTG an die Öffentlichkeit zu gehen.

Diese Zurückhaltung gab er allerdings noch auf, und wurde damit zu einem relativ empfindlichen "Dorn im Fleisch" der WTG

Ein Kommentar zu Raymond Franz

Weiteres über die Konfliktlage von Franz zur WTG

Re: Raymond Franz

geschrieben von:  X ~ mysnip

Datum: 04. Juni 2010 00:30

Zitat:

Drahbeck
In Memoriam Raymond Franz
+ 2. 6. 2010


Den Hinterbliebenen übermitteln wir unser allerherzlichstes Beileid zu diesem schmerzlichen Verlust.

Raymond Franz hat durch die Veröffentlichung seiner Erfahrungen mit der Organisation, einer bedeutenden Anzahl von Mitgliedern und Ehemaligen geholfen und aus der Seele gesprochen. Auch Gläubigen anderer Religionen gaben seine Bücher Halt.

Zitat:

RAYMOND FRANZ Auf der Suche nach christlicher Freiheit S. 9
,, ... andere, die mir schrieben, hatten keinerlei Verbindung mit Jehovas Zeugen, aber sie machten gerade ähnliche Gewissensqualen in ihrer eigenen Religion durch."

Viele konnten Raymond Franz noch auf verschiedenste Weise persönlich danken.

Zitat:

Ein Kommentar zu Raymond Franz ...

... in dem sich der wahre Charakter der Organisationsführung selbst entlarvt.

Re: Raymond Franz

geschrieben von:  Frau von x

Datum: 14. Juni 2010 13:59

Ich bin nicht gut in eigenen Worten. Aber Teile dieses Liedes fielen mir dazu ein und vielleicht hat seine Frau es auch so empfunden:
...
Es ist ein Augenblick, der dir das Leben nimmt.
Und es ist ganz egal, ob wir beide dagegen sind.
Denn unser aller Schicksal, wir warten auf den Tag.
Und der Verlust wird kommen, wie der Nagel in den Sarg.

Ich fahr nach Hause jetzt, ich hab [ihn] losgelassen.
...
und man vermisst eine Person erst plötzlich dann, wenn der Moment fort ist.
Wenn man den Anruf kriegt, und [er] im Koma liegt.
...
Ich hab Angst, Angst vor der Fahrt ins Krankenhaus.

Es ist ein Augenblick, der dir das Leben nimmt.
Und es ist ganz egal, ob wir beide dagegen sind.
Denn unser aller Schicksal, wir warten auf den Tag.
Und der Verlust wird kommen, wie der Nagel in den Sarg.

Ich glaub, du kannst mich hör'n, ich bin jetzt hier bei Dir.
...
Wie du hier liegen musst, und künstlich beatmet wirst.
...
Die Mediziner sagen, heute wirst du von uns gehen.
Ich hör dein schwaches Herz schlagen, und mir kommen die Tränen.
Ich wollt dir soviel sagen, ... .
...
Lass deine Ängste hier, nimm meine Hoffnung mit.
Ich weiß, für jeden Menschen ist der Tod ein Kompromiss.
Ich würd' mein Herz geben.
...
Doch das ist deine Reise, ich kann dich nicht begleiten.
Gott will, dass ich bei dieser Reise nicht dabei bin.

Es ist ein Augenblick, der dir das Leben nimmt,
Und es ist ganz egal, ob wir beide dagegen sind.
Denn unser aller Schicksal, wir warten auf den Tag.
Und der Verlust wird kommen, wie der Nagel in den Sarg.

...


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