Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 10. Februar 2008 00:20

Knapp 1000 Jahre vor Moses lebte ein bedeutender König.

Sargon der erste.

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Sargondererste.jpg

Nicht zu verwechseln mit Sargon II dem König von Assyrien.

Der nachfolgende Stein ist um 1969 gefunden worden

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Sargondererste2.jpg

Und vor noch garnicht so langer Zeit ist es gelungen den Text zu Übersetzen.
Übersetzt lautet die Inschrift:

„Scharrukin (= Sargon), der starke König, der König von Akkade bin ich.
Meine Mutter war eine Verstoßene,
meinen Vater kannte ich nicht.
Die Verwandtschaft meines Vaters wohnt im Gebirge.
Meine Geburtsstadt ist die Stadt Safran, die am Ufer des Euphrat liegt.
Es empfing mich die Mutter, die Verstoßene gebar mich heimlich.
Sie legte mich in einen Korb aus Schilf, mit Asphalt verschloss sie meine Öffnungen.
Sie ließ mich auf dem Fluss nieder, aus dem ich nicht mehr selbst emporsteigen konnte.
Der Fluss trug mich, zu Aqqi dem Wasserschöpfer brachte er mich.
Aqqi der Wasserschöpfer holte mich wahrlich durch ein Eintauchen des Eimers herauf.
Aqqi der Wasserschöpfer nahm mich zu seiner Sohnschaft an, er zog mich wahrlich groß.
Aqqi der Wasserschöpfer setzte mich wahrlich in seine Gärtnerarbeit ein.
Bei meiner Gärtnerarbeit gewann mich die Ischtar wahrlich lieb. ( … ) Jahre übte ich wahrlich die Königsherrschaft aus.
Die schwarzköpfigen Menschen beherrschte und regierte ich wahrlich“

Sargon I war ein derart prägende Persönlichkeit das er die Herrscher und Gottbilder der Nachwelt entscheidend beeinflusste.
Jeder der etwas auf sich hielt oder Bedeutend sein wollte, musste mindestens der Geltung von Sargon I gleichkommen.

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Sargondererste4.jpg

Dieses Relief zeigt beispielsweise Sklaven von diesem Sargon dem ersten.

Nun benötigt aber eine ordentliche Gottheit, mindestens so bedeutende Propheten wie heidnische Herrscher.
So wird um einen Propheten des eigenen Gottes eine spannenden Geschichte gesponnen:

Ein böser Pharao, der nicht namentlich bezeichnet wird, wollte den Lebenswillen seiner israelitischen Sklaven brechen.
Also erteilte er den Befehl, dass alle Hebräer ihre erstgeborenen Knaben zu töten hatten.
Die Mutter des kleinen Mose war verzweifelt.
Was konnte sie tun, damit ihr Kind am Leben blieb?
Sie sah nur eine einzige Chance für ihren Sohn!
Sie musste ihn aussetzen und einem Ungewissen Schicksal anvertrauen.
Also »machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils«.
Dem Nil und einem Gottesurteil vertraute die Mutter das Neugeborene an.
Ihr Plan ging auf.
Niemand geringerer als die Tochter des Pharaos entdeckte das Kästchen im Schlamm des Nil und rettete beherzt den neugeborenen Knaben.

Sie nannte den Findling auch Mose.
Warum?
Weil sie ihn aus dem Wasser gezogen hatte.
»Mschh« heißt auf Hebräisch »herausziehen«.
Historisch ist dieser Sachverhalt weder belegt noch logisch.
Die Tochter des Pharao, eine Ägypterin höchsten Ranges, hätte niemals einem Findelkind einen hebräischen Namen verpasst.

Frei erfunden hat der biblische Autor die anrührende Story aber nicht.
Er hat sie einfach abgeschrieben.
Als Vorlage und Mindestanforderung, diente ihm die Biographie des legendären Königs Sargon I von Babylonien.

Die Wachtturm Gesellschaft reagiert nun auf diese neugeschaffenen Fakten und diesen bemerkenswert peinlichen Zufall wie folgt:

Erwachet 8.4.2004
Moses — Mensch oder Mythos? Seite 5

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mose2.jpg

Aber die Menschheitsgeschichte ist ja voll von zufälligen Übereinstimmungen…

Dem legendären Mose sollte offensichtlich eine standesgemäße Geburtsgeschichte angedichtet werden.
Der Mann, der nach jüdischer Überlieferung das Volk Israel aus ägyptischer Gefangenschaft befreit hat, müsste natürlich selbst als Baby aus höchster Not gerettet worden sein.
Eine höhere Macht hatte ihn so vor dem Tod bewahrt.
Er durfte, ja er konnte nicht als Baby sterben, wenn er als Erwachsener sein Volk retten sollte.
Die Vorsehung bewahrte ihn demnach, um sein Volk ins Gelobte Land führen zu können.
Der kleine Sargon wurde einst angeblich aus dem mächtigen Euphratstrom gezogen.
Der unbekannte Mose-Biograph übernahm die beeindruckende Story, bei ihm wurde der kleine Mose aus dem Nil geborgen.
Und das von niemand geringeren als von einer (unbekannten) Königstochter – pardon - Pharaonentochter!

Mose' Rettung aus dem Nil ist märchenhaft überzeichnet gestaltete Fiktion.

Die Gottheit der Israeliten sollte allmächtiger sein als die Gottheiten der umliegenden Nationen.
Ein Wettrüsten der Gottheiten sozusagen.

„Demgemäß warf Aaron seinen Stab vor Pharao und seine Diener hin, und er wurde zu einer großen Schlange.
Pharao ließ jedoch auch die Weisen und die Zauberer rufen; und auch die Magie treibenden Priester Ägyptens ihrerseits gingen daran, mit ihren magischen Künsten dasselbe zu tun.
Somit warfen sie ein jeder seinen Stab hin, und sie wurden zu großen Schlangen;
Aarons Stab aber verschlang ihre Stäbe.“
(2. Mose 7:10-12)

Unser Gott ist stärker als euer Gott.
Allmächtiger als eure allmächtigen Götter.
Und bei solchen Überspitzungen kann es dann schon zu bemerkenswerten „zufälligen Übereinstimmungen“ kommen.

Das Problem ist nur, das es keinen außerbiblischen historischen Beleg dafür gibt, dass er überhaupt gelebt hat.

Als Bestätigung dazu noch einmal dem Erwachet vom 8.4.2004
Seite 3

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mose3.jpg

„…bis ihre Existenz später archäologisch nachgewiesen wurde.“
… heißt nichts anderes als das diese so bedeutende Person nicht historisch Belegbar ist.

Nach exzessiver Forschung kommt der Bibelexperte Georg Afanasjew zu einem für Bibelgläubige niederschmetternden Resultat:

Mose ist eine fiktive Gestalt.
(Georg Afanasjew: Moses ist an allem schuld Seite 71-88)

Sargon der erste dagegen ist eine historisch Belegte Person.
Nachfolgendes Bild ist das Siegel, das Enheduanna als Kind von Sargon der Große beschreibt:

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Sargondererste3.jpg

Einzelne Passagen, für die Mose ausdrücklich von der Wachtturm Gesellschaft als Verfasser genannt wird, schließen jedoch selber die Gesamtautorschaft des Mose eher aus.

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mose.jpg

Wenn Moses der Verfasser der Nachfolgenden Passagen gewesen wäre, hätte er geschrieben „Ich schrieb die Wort auf“.
In Nachfolgenden Beispielen erzählt aber ein Verfasser von der Person Mose:

„Jehova sprach nun zu Moses: „Schreibe dies zum Gedenken in das Buch“
(2. Mose 17:14)

Moses hätte geschrieben „Und Gott sprach zu mir…“

„Demgemäß schrieb Moses alle Worte Jehovas nieder. Dann stand er am Morgen früh auf.“
(2. Mose 24:4)

Auch Hier erzählt jemand über die Handlungen des Moses.
Moses hätte doch normalerweise geschrieben: „Demgemäß schrieb ICH alle Worte Jehovas nieder. Dann stand ICH am Morgen früh auf…“ etc.

„Und Jehova sprach weiter zu Moses: … Und er blieb vierzig Tage und vierzig Nächte dort bei Jehova. Er aß kein Brot, und er trank kein Wasser. Und er schrieb dann auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte…“
(2. Mose 34:27-28)

„Und Moses verzeichnete auf den Befehl Jehovas stets die Ausgangsorte…“
(4. Mose 33:2)

„Dann schrieb Moses dieses Gesetz auf …Und weiter gebot ihnen Moses, …Da schrieb Moses dieses Lied an jenem Tag auf … Und dann beauftragte er J?sua, . . .“
(5. Mose 31:9-23)

Die Wachtturm Gesellschaft beruft sich nun auf Johannes als Beweis das Moses der Autor sein soll.

„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
S. 19 Abs. 3 2. Bibelbuch — 2. Mose (Exodus)
„Zum Beispiel sagte Jesus:
Hat nicht Moses euch das GESETZ gegeben?...“
(Johannes 7:19)

Eigendlich wird dabei jedoch deutlich, was Johannes in seinem Evangelium meinte.
Mose galt als der Mann, der die Gebote Gottes niederschrieb, nicht als der Verfasser der »Fünf Bücher Mose«.

Damit muss man jedoch nicht nur die Tatsache anführen das das 5. Buch Mose den Tod Mose umfasst.

Man muss nicht Theologie studiert haben, um zu erkennen, dass weitere Passagen eindeutig nicht von Mose stammen können.
Wenn Mose am Ende des 5. Buches stirbt, dann können die Bücher Mose keine Ereignisse beschreiben, die nach seinem Tod stattfanden.

Es sei denn, diese Texte entstanden später, nach den Zeiten von Mose.
Mose starb vor dem Einzug ins Gelobte Land.
Und doch setzen »seine« Bücher Beschreibungen historischer Ereignisse voraus, die sich im Gelobten Land lange nach Mose' Tod abspielten.

Mose kann diese Texte also nicht geschrieben haben.

Ein konkretes Beispiel:

Im 1. Buch Mose36:31-43 werden »die Könige, welche im Lande Edom herrschten, bevor ein König über die Israeliten herrschte«, namentlich aufgelistet.

Dieser Textpassus kann frühestens Jahrhunderte nach Mose' Tod verfasst worden sein und stammt ohne Zweifel nicht von Mose selbst.

Warum ist die Autorenschaft des Mose bei diesem Passus nicht möglich?
Warum kann dieser Text nicht von Mose selbst geschrieben worden sein?

Wir müssen den Text nochmals gründlich und bedacht lesen, Wort für Wort.

Da steht wortwörtlich übersetzt ein unscheinbarer Satz:

»... bevor ein König über die Israeliten herrschte«.

Wann kann dieser Text frühestens verfasst worden sein?
Der Verfasser der biblischen Verse setzt ein geschichtliches Ereignis als bekannt voraus, nämlich dass »ein König über die Israeliten herrschte«.
Immerhin schreibt er dies in der Vergangenheit.

Wann aber ereignete sich dies?

Die Regentschaft eines Königs über »die Israeliten« gab es erst lange nach Mose Zeiten.

Der unbekannte Verfasser muss also zu einer Zeit gelebt haben, da der erste König bereits über die Israeliten geherrscht hatte.
Und das schließt auch Josua als Autor aus, denn er starb auch noch vor dem ersten König von Israel.

Und das war Saul, der viele Jahrhunderte nach Mose und Josua in Amt und Würden war!

Logisch das die Wachtturm Gesellschaft sich nun auf die wundersame prophetische Inspiration Mose zurückzieht.

Ist diese Erklärung aber aufrecht zu halten, wenn die fünf Bücher vor der ersten Krönung eines Israelitischen Königs niedergeschrieben wurden?

Nein.

Aus einem einfachen Grund nicht.

Gott setzte Richter über das Volk ein.
Nicht menschliche Könige.

Es waren die Menschen die von Gott einen König verlangten.

„Doch von da an verlangten sie einen König“
(Apostelgeschichte 13:21)

„Setze nun einen König für uns ein, der uns richten soll, wie [ihn] alle Nationen [haben].“
Aber die Sache war böse in den Augen Samuels, insofern als sie gesagt hatten:
„Gib uns einen König, der uns richten soll“
„…sondern mich haben sie verworfen, damit ich nicht König über sie sei.“
(1. Samuel 8:5-7)

Welchen Sinn macht es wenn Jehova das Volk Israel warnen lässt, wenn die Vorsehung sowieso schon festlegte dass sie einen König bekommen?
Das Jehova das Volk warnte kann man ja noch nachvollziehen.
Aber eine Wahl hatte Israel demnach nie gehabt.
Die Wahl vor die Gott das Volk demnach stellte, wäre somit nur eine zynische Farce gewesen:

„Nur dies, daß du sie feierlich warnen solltest, und du sollst ihnen mitteilen, was dem König, der über sie regieren wird, rechtmäßig zusteht.“
…Und ihr werdet an jenem Tag bestimmt schreien wegen eures Königs, den ihr für euch erwählt habt, aber Jehova wird euch an jenem Tag nicht antworten.“
Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören, und sagte:
„Nein, sondern ein König wird über uns sein.
Und wir, auch wir, wollen wie alle Nationen werden…
Und Samuel hörte sich alle Worte des Volkes an; dann redete er sie vor den Ohren Jehovas.
Und Jehova sprach dann zu Samuel:
„Hör auf ihre Stimme, und du sollst veranlassen, daß ein König sie regiert.“
(1. Samuel 8:9-22)

Unbekannte Redakteure fabrizierten die fünf Bücher Mose wie ein buntes Puzzle aus unzähligen Steinen aus den unterschiedlichsten Quellen.
Man mag darüber streiten, ob ein bestimmter Halbvers dieser oder jener Quelle zuzuordnen ist.
In der wissenschaftlichen Bibelforschung gibt es aber keinen Zweifel:

Die fünf Bücher Mose sind definitiv nicht das Werk eines einzelnen Verfassers!

Prof. Dr. Georg Fohrer fasst in seinem Buch „Einleitung in das alte Testament“ wie folgt zusammen:

»Dabei erweist der Pentateuch sich als ein anonymes Werk ohne Mitteilung über seinen Verfasser und ohne mittelbaren Hinweis auf die Herkunft des Gesamtinhalts von Mose.
Der überwiegende Teil des Pentateuchs beansprucht nicht, von Mose verfasst oder von seiner Zeit an in mündlicher Überlieferung weitergegeben worden zu sein.
Dass diese negative Feststellung dem Sachverhalt entspricht, ist vom 18. Jahrhundert an in einer Fülle von Untersuchungen und mit durchschlagenden Argumenten verschiedener Art nachgewiesen worden.«
Und weiter:
»Die geschichtlichen Erzählungen des Pentateuchs haben, bevor sie in den Quellenschichten ihre endgültige Fassung fanden, einen langen Prozess der Überlieferung und Formung durchlaufen.«

Ein langen Prozess des Wettrüstens der Gottheiten…

Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 11. Februar 2008 08:23
http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham

Abraham (hebr. ??????????, im Islam arabisch ??????????, Ibrahim), der Hirte und Herdenbesitzer, ist als Prophet eine zentrale Figur des Tanachs (Altes Testament), der ihn als Stammvater Israels beschreibt. Abrahams Geschichte wird in der Genesis bzw. Bereschit (1. Buch Mose) erzählt. Danach gehört er zusammen mit seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob zu den Erzvätern, aus denen laut biblischer Überlieferung die Zwölf Stämme des Volkes Israel hervorgingen. Nach jüdischem und islamischem Glauben befindet sich sein Grab in Hebron.

Neben dem Judentum berufen sich auch der Islam und das Christentum auf Abraham als Stammvater. Darum bezeichnet man alle drei auch als abrahamitische Religionen. In ihrem Trialog spielt die Figur des Stammvaters eine große Rolle. Die Abrahamserzählung ist im ersten Buch Mose (Gen 12-25 EU) zu finden.
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Wahrscheinlich ist es nur ein Trugschluss aus einem Märchenbuch, dass zwei Völker im Nahen Osten sich die Schädeln einschlagen, weil beide behaupten, die Urenkel und Erben Avrahams bzw. Ibrahims zu sein.
Wahrscheinlich sind sie die Kinder Sargons I.
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 11. Februar 2008 12:01
Hallo Gerd!

Wie kommst Du auf Abraham?

Die Frage bezog sich auf den Schreiber der fünf Bücher Mose.
Die Frage bezieht sich auf die wundersame Geschichten die man rund um seine Propheten spinnt.

Das Resultat ist doch das dies ein allmächtiges und allgegenwärtiges Gottbild formt das so in der Form nicht tragbar ist.
Wie gesagt – es resultiert aus einer Art Aufrüsten.
So ein Gott soll noch allmächtiger sein als der allmächtige Gott des anderen.

Mein Gott kann sich irren, mein Gott lernt dazu, mit meinem Gott kann man reden.
Ihn kann man kränken und ihm kann man Freude bereiten.
Mein Gott ist mein Freund und nicht ein despotischer Feldherr den die von jeher gewaltverliebte Israelitische Nation konstruierten.
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 12. Februar 2008 08:48
Schön für dich, lieber +, du hast im Gegensatz zu mir, deinen Gott schon fest im Griff, ich verheddere mich noch zu sehr mit ihm. Wenn mir die Gewalttaten in den von dir als grauslich empfundenen Mosebüchern, auch nicht gefallen, dann gefallen mir auch nicht besonders die künftigen Säuberungswellen gemäß Off. 19. Frage den Mecki mal danach :xcool: - deine beste "Doktor"arbeit, neben dem Kriegstagebuch, das mich auch emotional aufwirbelte. Gleichzeitig auch für die Gläubigkeit des Bruno eine gewisse Bewunderung weckte. Oh, ich verschweife mich nun...

Warum Abraham (andere Variante: Avraham oder Ibrahim)?
Weil es zwei noch lebende Völker gibt, die man betasten kann, deren verwandtes Erbgut in Labors ermittelt werden kann - kurz - keine Phantasiegestalten, oder Nachkömmlinge von Sarkos I., oder anderen Lichtgestalten, aus gehauenen Schriftzeichen in Stein, heraus geschwurbelt.

Für beide genannten, noch existierenden, Völker, ist in deren Überlieferungen dieser komische Mose ein Ururgroßvater von ihnen, denn er war ein Nachkömmling von Avra oder Ibra. Wie das + ? Nur pure Einbildung?

Gott zum Gruß!
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 12. Februar 2008 17:37
Armer Gerd,

Auch in dieser Antwort, antwortest Du eigentlich nicht mir sondern dem Schlagabtausch den Du bei Infolink führst.

Dabei ist es dort schon längst kein frischer Dialog mehr mir Dir, sondern eher nur noch ein Boxkampf in der 12 Runde.
Einem Boxer der schon seid mehreren Runden nicht mehr wirklich registriert was ihm von seinem Trainer gesagt wird.
Er Reagiert nur noch tapfer und bewundernswert.

Ga-chen leistete sich auch so ein Schlagabtausch.
Sie verrannte sich auch bei Infolink und ließ sich in die Ecke drängen.
Ich schickte ihr damals einen Ausweg mit meinem Beitrag über der Materialismus.

http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=13728.msg302777#msg302777

Ich hab es jetzt nicht mehr so genau verfolgt, aber ich glaube sie schaffte es aus der Schusslinie zu kommen.

Im „Wettrüsten der Gottheiten“ schrieb ich weder über Abraham noch über die Gewalttätigkeit in den Büchern Mose.
Wenn Du mir damit Antwortest, antwortest Du mir nur auf den Schlagabtausch den Du Dir bei Infolink leistest.

Mit dem Mosebeitrag lieferte ich Dir einen Ausweg aus der vollkommen logischen Aussage von Roland (ich glaube es war Roland) bei Infolink „Bittet und es wird euch ALLES gegeben werden“.
Wenn er also Fragt wie man nun an dieses ALLES kommen kann hat er absolut Recht.
Das Problem liegt doch nicht bei Gott sondern bei den „heiligen“ Schriften.
Gott schuf Gesetze und hält sich auch an diese Gesetzte.
Wenn unsere heiligen Schriften Phänomene aufzählen, in den diese Gesetze aus den Angeln gehoben wurden (Sonne wurde angehalten...) dann gilt es die heiligen Schriften zu relativieren.

Micha antwortete Dir gerade mit „Lieber Gerd“.

Es beruft sich dabei auf die Gesetzmäßigkeit der Mathematik.
Ein Mathematiker verabscheut das Ungefähr.
Alles benötigt bei ihm klare Regeln und Formeln.
Dieser Mathematiker sitzt jedoch in der Uni auch mit einem Theologen in der Mensa.
Oder schlimmer noch - neben einem Kunststudenten.

Ein Maler bricht Gesetzte und Regeln.
Er nimmt eine weiße Leinwand, einen Farbeimer und einen breiten Pinsel (Waschel).
Unser Maler will nun nicht ein gesetzmäßiges geometrisches Rechteck malen, sondern taucht den Pinsel in seinen Farbeimer und schleudert einen satten Schwung blutrote Farbe auf die Leinwand.

Zufall, Ungefähr, Regellos, Emotionen.

Ich gehe sogar noch weiter.
Es gibt in der Mathematik die unbewiesenen Sätze der Mathematik nach Hilbert.
Also auch hier gibt es Behauptungen die sich nicht durch Formeln oder Gesetze nachweisen lassen.

Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter.
Auch in der Mathematik kann selbstverständlich eine natürliche Zahl mit einer geraden Zahl multipliziert, KEINE gerade Zahl ergeben.
Es kommt dabei nur darauf an in welchem mathematischen Raum man sich bewegt.

Was macht ein Mathematiker wenn er die Wurzel aus minus 1 errechnen soll?
Er erfindet eine imaginäre Zahl „i“.

Meine Empfehlung an Dich ist also nicht in den Seilen hängend, blind weitere Luftschläge auszuteilen und alle mit Deinen unglaublichen Nehmerqualitäten zu Beeindrucken, sondern Dich aus deiner Ecke herauszubewegen.
Luft zu holen.
Erfinde Deine imaginäre Zahl „i“.

Mein weißes Handtuch das ich Dir reiche, ist, das alles einer Gesetzmäßigkeit folgt.
Auch Gott.
Meinst Du aber wirklich das Gott seine Gesetzte nach den heiligen Büchern der Menschen kalibriert?
Meinst Du Gott würde die Irrtümer der menschlichen heiligen Bücher auf „Teufel komm raus“ verteidigen?

Komm raus aus der Ringecke.

Ich kann mich leider dort nicht an der Infolink-Diskussion beteiligen, weil ich mich gerade auf einen Beitrag für jemanden, der mit dem Gedankengut der evangelischen Freikirchen Sympathisiert, vorbereite.

1.) Warum empfinden Menschen die sich so sehr auf Jesus Fokussieren die Wachtturm Gesellschaft als Geheimbund.
2.) Ist es nach biblischen Kriterien verwerflich einem religiösen Geheimbund anzugehören.
Wenn Ja – warum.

Interessiert Dich das Thema?

Kannst Du mit dem Gedankengut das Jesus in der Mitte der Glaubenswelt steht, etwas anfangen?
Vielleicht hilft Dir das bei Infolink den Ring zu verlassen.
Keiner von uns hat Deine Nehmerqualitäten aber Du solltest Deinem Glaubensaugen wieder mal die Möglichkeit geben abzuschwellen.
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 13. Februar 2008 07:35
Wenn du die Existenz des Moses' nicht weiter bestreiten kannst - er war ein Nachfahre Abrahams, meine Indizienkette, auch mit zwei noch existierenden Völkern sollten dies belegen - dann ist der nächste Schritt, den Gerd unter die Lupe zu nehmen. Das indem man ihn aus einem anderen Forum herbeizitiert. Da gefiel mir deine Methodik mit den Faktenindizien zur WTG-Kritik schon weit besser!

Warum kämpfte (Vergangenheitswort) ich bei Infolink zuletzt wie ein Boxer? Weil man dort immer wieder genüsslich dem Christentum eins auswischt und das oftmals mit unrichtigen Behauptungen. Zuletzt mit der, dass die Muslimerei toleranter war, als die Christen. Das bestritt ich, weil ich nicht mit einer falschen unhistorischen Behauptung das Christentum - nicht Kreuzzüge und Hexenverfolgung und sonstiges von Kirchens und Sektens! - in einem gefälschten Licht stehen lassen wollte! Ein apologetisches Unterfangen am falschen Ort!

Daher hast du eindeutig Recht, die Christenhasser kann ich dort nicht zu Christenliebhabern machen, das war die falsche Intention. So blieb die unrichtige Behauptung stehen und die Muslimerei bleibt toleranter als alles christliche, wenn die Suren (Urquellen aus dem 7. Jh.) auch sagen, bringt sie um die Christen, und speziell die Juden.

Nun bleibt offenbar dein GLAUBE aufrecht, dass dieser Moses - dessen Name auch ägyptische Wurzeln haben könnte, ergoogelt - nur ein erfundener Abklatsch vom Sarkos I. - nicht zu verwechseln mit Sarkos II, wie du uns zeigtest - ist, obwohl des Moses Urvaters Skelett in einem Haus in Hebron liegt, wo sich beide verfeindeten und verwandten Völker einmal einig sind. Aber Sarkos I. ist historisch besser bestätigt, erlas ich aus deinem Beitrag, gut, ich boxe da nicht weiter, denn wer urteilt messerscharf...

Sei von mir verständnisvoll gegrüßt!
Gerd
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 13. Februar 2008 08:40
Hallo Gerd!

Du hast Gewonnen!

1:0 für Dich.

Das Moslems tolerant gewesen sein sollen war mir auch neu.
Ofters mal was neues.
Anachronistisch und abstrus.
Aber jedem das seine.

Alle Religionen sind des Teufels.
Eine bessere Religion zu suchen ist Absurd.

Als Ga-chen sich bei Infolink zu verrennen begann tat sie mir leid.
Deswegen half ich ihr.

Auch hier half ich Dir hoffentlich ein bisschen >>> „kämpfte (Vergangenheitswort)“ <<<.
Denn das Mathematik Argument ist kein Totschlagargument gegen die Existenz Gottes.
Auch wenn Du jetzt ein paar Tage nutzt um wieder zu Kräften zu kommen, sollst Du deswegen um Gottes Willen nicht aufhören den Christenhassern in die Seite zu Boxen.
Aber natürlich nur so, das es Dir Spaß macht.

Jeder Boxer braucht mal 14 Tage Ruhe. Auch ein Muhammad Gerd.

Also:

Deine Person wollte ich nicht Angreifen.
Wenn Du das gefühl hattest entschuldige ich mich hier öffentlich und in aller gebührlichen Form.
Ich lasse mich von Dir lieber schlagen als das ich Dich verletze.

Deswegen lass mich bitte das weiße Handtuch werfen.

Du hast gewonnen.

Ich widerrufe!

Moses war selbstverständlich der Autor seiner eigenen Beerdigung.
Die Wachtturm Gesellschaft lügt schon wieder wenn sie sagt das Mose nicht historisch beweisbar ist.
Er war von Gott inspiriert als er schrieb das die Israeliten Könige haben werden.
Und Gott sicherte sich nur wegen der Produkthaftung ab, als er sein Volk warte sie sollen keinen König einsetzen.

Wenn ich auf den sonderbaren Zufall hinweise das Sargon I schon 1000 Jahre vor Mose die gleiche Wundergeschichte seiner Kindheit erfand, dann stellt das die Existenz eines Mose nicht in frage.
Aber es macht auf die Autorenschaft dieses Wundermärchens aufmerksam.
Sargon I ist eine historisch Belegte Person die aus seinem Leben ein Mythos machte.
Moses mag als Person existiert haben aber es waren unbekannte Autoren die aus einem Bauern einen Wunderhelden konstruierten.
Einem Wunderhelden der mindestens so bedeutend sein musste wie der Eroberer und Unterdrücker einer verfeindeten Nachbarnation.

Sorry - Du siehst, ich tänzele schon wieder in Sparring.

Ich bereite mich gerade auf meinen Kampf am Wochenende vor.

Es gibt nämlich einen Wachtturm vom 1.6.1997.
Dort geht es um Geheimbünde.

Normalerweise schreibe ich dann: „Der Dieb ruft haltet den Dieb“
Hier ist es aber anders.

Der Wachtturm Artikel lautet:
„Wir sind ein ehrlicher Dieb. Von irgendwas müssen wir ja leben.“
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 13. Februar 2008 09:45
Nun, lieber +, zumindest bis zur Hälfte deines Beitrags, sind wir in stiller Umarmung.
Dann kommt ein Mix von WTG-Behauptungen und der daraus folgenden Schlußfolgerung, etwa Moses beschrieb sein eigenes Begräbnis. Aber nicht mal das kann man dem Fred Franz in die Schuhe schieben, denn das sagte ja auch nicht die WTG.
Egal, wer nun Moses wirklich war, aber du kannst kaum behaupten, die weltweit goutierten Gottes- und Menschenregeln der 10 Gebote, seien der Höhepunkt der Profanität. Oder hat der Herr Sarkos die auch erfunden und in Keilschrift gegraben? Liest du das aus den sarkosischen Fragmenten heraus? Klar, die sind weit besser belegt als die 10 Gebote - oh, nun aber beginne ich zynisch zu werden, das gehört sich nach deinem Friedensangebot wirklich nicht :cheers:

Bei IL nochmal zu schreiben, würde den Leuten dort, wahrscheinlich sogar Spaß bereiten, aber meine verlorenen Gesichter finde ich in einigen Zuschriften wider, die mir sagen, wie unsinnig sie es fänden, dass ich bei IL zu Adressaten schreibe, die mir nicht gerade gut gesinnt sind. Aber es liegt vielleicht an meinem früheren Werbeberuf, dass man juridisch verbal immer im clinch lag, das belebte die Sinne. Es soll aber bei IL nicht zur Sinnlosigkeit führen.

Kommen wir auf eine andere, die christliche, Gottesfährte, die, wie ich bei IL vorgestern wieder vermerkte, in keinster Weise tolerant erfolgt. Sie war nicht und wird niemals tolerant verlaufen, auch nicht in der Urform, in den Reden Jesu oder Pauli! Tolerant kann nur der sein, der sich seiner Meinung nicht sicher ist und Zugeständnisse machen muss.
Daher forderte mich gerade die falsche Behauptung zum Wortgefecht heraus, dass die kläglichen mislimischen (absichtlich Wort verfälscht wegen google) die nur Nachahmer des jüdisch/christlichen Gedankenguts sind mit ihrem Höhepunkt:
"w i r haben den letzten und authentischsten Propheten Gottes", toleranter wären. Sie bekamen ihre Botschaft vom "Engel Gabriel", man stahl aus vorhandenen Büchern alle Begriffe zusammen, auch Moses wurde mit eingepackt. Aber eines waren sie von Anbeginn an nicht, nämlich tolerant, jede bewußte Maximierung des Begriffes bis hin zu "toleranter" ist unredlich. Aber wiederum zuviel der Worte an die falsche Adresse.

Dein Bruno-Tagebuch war für mich sehr anregend und auch schrecklich, die Bilder machten das Drama gekonnt fanal. Das wirft überhaupt die Frage auf, w e r war von 325 bis 1919 (hihi) als Christ von OBEN akzeptierbar? Es konnte nur so erfolgen, dass jeder Bekenner nach seinem Wissensstand beurteilt wurde. Wer Maria als Gottesmutter verehrte, wurde/wird nach dem beurteilt, mit welcher Inbrunst - verbunden mit der Gottessehnsucht - er/sie dahinter stand. Wer glaubte mit dem Wachtturm und mit dem Schießgewehr ballernd, Gott zu gefallen, dessen "Herz" wurde vielleicht auch mit einem Kardiometer Gottes gemessen, wie sehr er dabei Gott gefallen wollte? Falsch belehrt ist sicher ein Laster derer die falsch lehren, natürlich auch die sich das bieten lassen, aber wie weit trifft den Verführten die Schuld, wenn er im Schützengraben trostreiche Worte aus dem Wachtturm heraus las? Wir waren ja auch jahrelang in diesen fragwürdigen Komplex involviert, Schande über uns!
Frage mal deine Frau, wie sie diese obige Philosophie von mir aufnimmt? So :sneg: , oder so :spos: ?

Nun bleibt noch die Frage, ob Sarkos auf dem Berg Horeb auch strahlte, als er dem Gott Ran begegnete, womit ich schleunigst wieder zum Grundthema zurück kehrte.

In Eintracht im Forum beieinander wohnend, grüßt dich herzlich dein Mitstreiter für die Richtigkeit - Wahrheit ist für mich fast zum Unwort geworden -
am frühen Vormittag!

Gerd
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 13. Februar 2008 16:14
>>>“...kläglichen mislimischen (absichtlich Wort verfälscht wegen google) die nur Nachahmer des jüdisch/christlichen Gedankenguts sind mit ihrem Höhepunkt:
"w i r haben den letzten und authentischsten Propheten Gottes"“<<<

Von genau solcherart Wettrüsten spreche ich.
Die einen haben Superman als Propheten –
die anderen müssen einen allmächtigen Superman als Propheten haben.
Und dann kommen die nächsten und deren Propheten sind natürlich die letzten und authentischsten Schöpfer der allmächtigen Superpropheten.

>>>“Aber wiederum zuviel der Worte an die falsche Adresse.“<<<

Passt schon.
Wenn’s Dir gut tut.

Ob Moslems, Robert Koch, Harz IV oder die Schmackhaftigkeit von im Keller gezüchteten Champignons – alles schön und gut, aber mein Thema ist die „Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas“

>>>“ Das wirft überhaupt die Frage auf, w e r war von 325 bis 1919 (hihi) als Christ von OBEN akzeptierbar?“<<<

In dem „Geheimbund“ Wachtturm vom 1.6.1997 gibt es eine Tabelle auf Seite 16.
In einem Schmuckkasten werden die Offenbarungen Gottes dargestellt.
Dort finden wir den bemerkenswerten Sprung von 96 u.Z bis 1879 u.Z. und anschließend 1925.
Wahrhafte Eckdaten der Menschheitsgeschichte.

Schuld?

Nun „Geht aus ihr hinaus wenn ihr nicht an ihren Plagen teilhaben wollt“
Wer dem nicht folgte hat halt an den Plagen teil.
Schuld ist dann die Sache Gottes.

Ich habe auch nicht vor irgendwelche Gläubige in ihrem Glauben vorzuführen.
Meine Mission sehe ich in dem Thema Wachtturmausstieg.
Oder besser noch – die Bewahrung vor einem Wachtturmeinstieg.

Wie gesagt – per Zufall traf ich vor ein paar Tagen auf jemanden, der Massiv von den Zeugen des Wachtturms Missioniert wird.
Mit einer erstaunlichen Vehemenz schreibt er über sein Unbehagen.
Es wirkt auf mich wie wenn er um seinen gesunden Menschenverstand kämpfen würde.
Erstaunlich wie fundiert er Missstände in der Wachtturm Gesellschaft spürt.
Was ihm jedoch fehlt sind Fakten.

Und hier sehe ich jetzt meine Aufgabe.
Gestern Abend schreibt er, das die Zeugen des Wachtturms sich aufgrund der Fakten zurückziehen.
Er schriebt, das sie ihn für Geisteskrank erklären.
Zuerst brachte ich die Ereignisse nicht miteinander in Verbindung.
Dann fragte ich nach ob sie ihn für Geisteskrank erklärten nachdem er sie mit den Beiträgen von mir konfrontierten.
Jetzt würde ich ihm gerne mit Fakten unsere hierarchisch strukturierte Organisation sichtbarmachen.
Einen Geheimbundkult in dem jeder der höher in der Organisationshierarchie aufsteigt weiter in Geheimnisse der Organisation eingeweiht wird.

Mein Problem ist das mir das Schuldbewusstsein fehlt.
Für einen Freichristen wie ihn ist die Struktur eines Geheimkults unchristlich.
Ich dagegen habe nie etwas anderes kennen gelernt.

Warum sind Geheimorganisationen mit ihren geheimen Komiteeverhandlungen, den Ältestenbüchern und dem Ordensschwüren der Bethelbrüder böse?
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 13. Februar 2008 17:27
Danke für deine Antwort und für dein fleißiges Engagement.
Eines deiner wichtigsten Schlussfolgerungen, mit Dokumenten belegt, war, dass die Weltmeister der Falschprophetie im Jahr 1918 von Jesus "besichtigt" und für "gut" befunden wurden. Dann folgte 1919 ihre Einsetzung durch Christus persönlich, gleich hinein in dessen "Habe". Die Gemeinheit ist ja, dass diese gemeinen Kerle gleichzeitig Jesus, wegen offensichtlicher Demenz, entmündigen. Sie machten und machen ihn damit zum Hofnarren des (1914 errichteten) Königreiches :p

Was mir Sorgen macht, sind die psychischen Probleme derer, bei denen auch ich beim WTG-Exodus behilflich bin. Auszug einer jüngsten Mail:

Zitat:

Noch-Zeugin
...eine Schwester möchte oft mit unserer Mutter über das Paradies reden, wie sie es sich vorstellt, das lehnt meine Mutter kategorisch ab.
"Wer weiß, ob wir reinkommen und wie das werden wird." Für mich ist es schon ein bißchen komisch, ich hatte früher ein sehr festgelegtes Zukunftsbild, getreu den Vorstellungen der "Gesellschaft". Ich weiß noch nicht, wie ich das jetzt umbaue. Was ich für die Zukunft glauben kann/möchte. Ich möchte schon gerne meinen Vater wiedersehen, meinen gestorbenen Sohn auch. Früher hatte ich immer diese Vorstellung von einem Haus wie bei den "Waltons" mit einem großen Garten, Hortensienbüschen, einem riesigen Ecktisch und alle meine Lieben drumherum. Mein Vater hatte in dieser Vorstellung meinen wieder auferweckten kleinen Sohn auf dem Arm. Im Moment ist dieses Bild eher verwaschen. Ich möchte eine Hoffnung haben, dann wieder denke ich, vielleicht gibt es doch nichts. Jedenfalls möchte ich das Hier und Jetzt intensiv spüren...
Es ist dann schwierig per Mail das eigene Hoffnungsgut "rüberzubringen".

Nun will ich dich nicht länger aufhalten und freue mich schon auf deine nächsten Enthüllungen in Sachen "Volk Jehovas".
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 13. Februar 2008 20:12
Hallo Gerd!

Die neuen User bei Infolink brauchen Dich.
Murabor, Mathias G, und Nils brauchen Dich als alten Hasen mit Überblick, das Du sie für ihre Recherchen lobst.
Ich weiß nicht – aber bei mir kommt das immer komisch rüber.
Ich will ihn Loben und er fühlt sich auf die Füße getreten.

Jochen hat gerade einen perfekten Artikel bezüglich den Wassern der Wahrheit gepostet.
Es könnte sein das er das Gefühl hat das ihn niemand hört wenn ihm niemand Antwortet.
Genau da ist Deine Stärke.

Und wenn ich noch mal auf das unsägliche Gleichnis von dem Boxer zurückkomme.

Wenn sich jemand in einer Diskussion verrennt, in der es keine finalen Ergebnisse geben kann, dann ist es keine Schande wenn man sich mal 14 Tage zum Regenieren nimmt.

Dir ging es so wie einem Radprofi den man vollkommen erschöpft auf dem Siegerpodest, gerade das gelbe Trikot überstülpt und dann unten einer der Zuschauer ruft:
„Das soll ein Sieger sein? Der schafft’s doch nicht mal alleine vom Podest! Ich Wette 20 Dollar das er gegen mich im 100 Meter Lauf verliert“.
Solang der Radfahrer noch aus der Puste ist, mag der Zuschauer sogar Recht haben.
Aber das ist doch für den Radfahrer keine Schande oder?

Zu Deiner „Noch-Zeugin“.

Frag sie, was sie ist.

Angenommen ein Kind mit 5 Jahren zieht sie am Ärmel und fragt sie, was sie für eine Religion hat.

Das kann helfen.
Sie ist frei.
Nicht katholisch, nicht evangelisch, nicht moslemisch oder sonst was.
Sie ist frei.
Die Zugehörigkeit zu einer Religion ist die Frage einer Gruppenzugehörigkeit, nicht die Frage welche Hoffnung man hat.

»Prüfet alles, behaltet das Gute, und wenn etwas Besseres in euch selber gereift, so setzt es zu dem, was ich euch in diesen Bogen in Wahrheit und Liebe zu geben versuche, in Wahrheit und Liebe hinzu.«—Pestalozzi.

Warum von dem einen Extrem (alles ungeprüft schlucken) zu dem anderen Extrem (alles verwerfen) verfallen.

Aber bevor Du erklärend darauf eingehst würde ich ihr nur die Frage stellen:

„Was bist Du“

Es wird ihr sicher helfen, wenn sie sich darüber im Klaren wird.
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 15. Februar 2008 09:40
Kampf der Gottheiten:

2Kö 6: 11 Könnt ihr mir nicht angeben, wer von den Unsrigen zum König von Israel hält?
12 Da sagte einer von seinen Leuten: Niemand, mein Herr und König, sondern Elischa, der Prophet in Israel, verrät dem König von Israel, was du in deinem Schlafzimmer sprichst.
13 Da befahl er: Geht und erkundet, wo er sich aufhält, damit ich ihn festnehmen lasse. Man meldete ihm: Er ist in Dotan.
14 Er schickte also Pferde und Wagen und eine starke Truppe dorthin. Sie erreichten die Stadt in der Nacht und umstellten sie.
15 Als der Diener des Gottesmannes am nächsten Morgen aufstand und hinaustrat, hatte die Truppe die Stadt mit Pferden und Wagen umstellt. Da sagte der Diener zu seinem Herrn: Wehe, mein Herr, was sollen wir tun?
16 Doch dieser sagte: Fürchte dich nicht! Bei uns sind mehr als bei ihnen.
17 Dann betete Elischa: Herr, öffne ihm die Augen, damit er sieht. Und der Herr öffnete dem Diener die Augen: Er sah den Berg rings um Elischa voll von feurigen Pferden und Wagen.
18 Als dann die Aramäer anrückten, betete Elischa zum Herrn und rief: Schlag doch diese Leute mit Verblendung! Und der Herr schlug sie auf das Wort Elischas hin mit Verblendung....
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Default
Datum: 15. Februar 2008 14:55
Da gibt es eine Prophezeiung zum Dritten Sargon :-)
Vielleicht der Vollständigkeit halber, es ist natürlich keine christliche Prophezeiung.

Sumerische Prophezeiung aus Babylon (Irak)
www.chaco-pur.info/sajaha.htm
Mit komplettem Textdownload


Vom Hohen Norden wird
der Dritte Sargon kommen;
unvermutet wird Er hereinbrechen
über die in Gift lebende Erdenwelt,
wird mit einem Schlage alles erschüttern
und Seine Macht wird unbezwingbar sein.

Er wird keinen fragen,
Er wird alles wissen.

Eine Schar Aufrechter wird um Ihn sein,
ihnen wird der Dritte Sargon das Licht geben,
und sie werden der Welt leuchten.

Wenn der Dritte Sargon gekommen sein wird
und die Schlachten wird geschlagen haben,
so werden jene seine Schwerter gewesen sein -
siegreich gegen vielfache Überzahl.

Dann wird Er, der Rächer, über den Weltkreis
gedonnert sein mit feurigen Streitwagen,
Blitze schleudernd gegen die Mächte der Finsternis,
bis sie restlos vertilgt sind.

Und die Stunde des Lichtes wird heimkehren
über die Erdenwelt.

Einsam sind die Tapferen und die Gerechten.
Doch mit ihnen ist die Gottheit.

________________________________________________________

Offensichtlich ist man in jedem mysnip Forum registriert, wenn man in einem Forum registriert ist :-)

Meine Mailadresse:
charlie@mailueberfall.de

freundliche Grüße

Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 16. Februar 2008 21:57
Hallo Default!

Bist Du der Default von parsimony?

Weißt Du etwas über dem Verbleib von dem original parsimony „Scheiterhaufen TV“?

Ich vermisse den „Erziehungsberechtigten von plus“ ;-)

picture: http://www.manfred-gebhard.de/scheitern.jpg
 
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Default
Datum: 18. Februar 2008 01:35
Hallo +,

Ja, ich bin immer derselbe Default, denn kaum gibt es jemand, der sich einen blöderen Namen einfallen hat lassen, und so wurde mir das Pseudomnym auch nie geklaut. :-)

Der Herr Badhofer (auch bekannt von der Seite www.physik.as/ ) hat aus persönlichen Gründen selbst das Scheiterhaufen TV-Forum eingestellt. Und wenn ich mich nicht irre, dann hat der „Erziehungsberechtigte von plus" ein eigenes politisches Forum:
www.oesterreich1.com/webbbs/webbbs_config.pl? ;-)

freundliche Grüße
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 01. März 2008 17:41
……………………………………………….Zitat……………………………………………
Die fünf Bücher Mose sind definitiv nicht das Werk eines einzelnen Verfassers!
……………………………………………….Zitat……………………………………………

"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich"
In der Erstauflage aus dem Jahre 1967…

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0002-21.jpg

…heißt es noch auf Seite 11

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0003-16.jpg
picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0004-16.jpg

Es wird klar eingestanden dass das Buch Mose eine Zusammenstellung von 11 Urkunden wäre…
Adam selber wäre Autor und natürlich Noah.

In der revidierten Ausgabe…

Aus dem Jahre 1990…

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0006-12.jpg

…heißt es dann plötzlich

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0007-10.jpg

Warum wurden Adam und Noah als Mitautoren des Buches Mose wegrevidiert?

*** it-1 S. 863 Genesis (1. Mose) ***

Aus diesem Grund haben Vitringa und seither auch andere unter dem Begriff tole·dh?th — wo immer er in der Genesis vorkommt — eine bereits vorhandene historische Urkunde verstanden, über die Moses verfügte und durch die er hauptsächlich den in der Genesis enthaltenen Aufschluß empfing. Sie nehmen an, daß die unmittelbar in Verbindung mit diesen „Geschichten“ namentlich erwähnten Personen (Adam, Noah, Noahs Söhne, Sem, Terach, Ismael, Isaak, Esau und Jakob) entweder die Schreiber oder die ursprünglichen Besitzer jener schriftlichen Urkunden waren. Das läßt natürlich immer noch die Frage offen, wie Moses in den Besitz dieser Urkunden kam. Auch bleibt die Frage ungeklärt, wieso Urkunden von Männern, die sich nicht als treue Anbeter Jehovas erwiesen (wie Ismael und Esau), als wichtige Quellen des verwendeten Aufschlusses hätten dienen sollen. Es ist durchaus möglich, daß der Ausdruck „dies ist die Geschichte“ lediglich eine Einleitung ist, durch die die verschiedenen Teile des langen, umfassenden Geschichtsberichts passenderweise voneinander abgegrenzt wurden. Matthäus gebrauchte in der Einleitung seines Evangeliums einen ähnlichen Ausdruck (Mat 1:1; siehe SCHREIBEN).

Man kann also zu keiner endgültigen Schlußfolgerung gelangen, was die unmittelbare Quelle betrifft, durch die Moses den von ihm aufgezeichneten Aufschluß empfing. Vielleicht erhielt er ihn nicht nur auf die e i n e der erwähnten Arten, sondern auf alle drei — zum Teil durch direkte Offenbarung, teilweise durch mündliche Überlieferung und zum Teil durch schriftliche Urkunden. Wichtig ist dabei, daß Jehova Gott den Propheten Moses leitete und dieser somit unter göttlicher Inspiration schrieb (2Pe 1:21).

Man kann also zu keiner endgültigen Schlußfolgerung gelangen, was die unmittelbare Quelle betrifft, durch die Moses den von ihm aufgezeichneten Aufschluß empfing...
 
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 01. März 2008 18:32
Gott ist der Autor der Bibel?

Zahlen sind so etwas fürchterlich Absolutes.

„Und dies waren die Söhne des Gerichtsbezirks, die aus der Gefangenschaft der ins Exil Weggeführten hinaufzogen, welche Nebukadn?zar, der König von Babylon, ins Exil nach Babylon weggeführt hatte und die später nach Jerusalem und Juda zurückkehrten, jeder in seine eigene Stadt; diejenigen, die mit Serubb?bel, Jesch?a, Nehem?a, Ser?ja, Reël?ja, M?rdechai, B?lschan, M?spar, B?gwai, R?hum, Baana kamen. Die Zahl der Männer des Volkes Israel:“
(Esra 2:1-2)

„Dies sind die Söhne des Gerichtsbezirks, die aus der Gefangenschaft der ins Exil Weggeführten hinaufzogen, welche Nebukadn?zar, der König von Babylon, ins Exil weggeführt hatte und die später nach Jerusalem und nach Juda zurückkehrten, jeder in seine eigene Stadt; diejenigen, die mit Serubb?bel, Jesch?a, Nehem?a, As?rja, Ra?mja, Naham?ni, M?rdechai, B?lschan, Misp?reth, B?gwai, N?hum, Baana kamen. Die Zahl der Männer des Volkes Israel:“
(Nehemia 7:6-7)

• Esra 2: die Söhne ?rachs, siebenhundertfünfundsiebzig;
• Nehemia 7: die Söhne ?rachs, sechshundertzweiundfünfzig

• Esra 2: die Söhne P?hath-M?abs, von den Söhnen Jesch?as [und] J?abs, zweitausendachthundertzwölf;
• Nehemia 7: die Söhne P?hath-M?abs, von den Söhnen Jesch?as und J?abs, zweitausendachthundertachtzehn

• Esra 2: die Söhne S?ttus, neunhundertfünfundvierzig;
• Nehemia 7: die Söhne S?ttus, achthundertfünfundvierzig

• Esra 2: die Söhne B?bais, sechshundertdreiundzwanzig;
• Nehemia 7: die Söhne B?bais, sechshundertachtundzwanzig

• Esra 2: die Söhne ?sgads, tausendzweihundertzweiundzwanzig;
• Nehemia 7: die Söhne ?sgads, zweitausenddreihundertzweiundzwanzig

• Esra 2: die Söhne Adon?kams, sechshundertsechsundsechzig;
• Nehemia 7: die Söhne Adon?kams, sechshundertsiebenundsechzig

• Esra 2: die Söhne B?gwais, zweitausendsechsundfünfzig;
• Nehemia 7: die Söhne B?gwais, zweitausendsiebenundsechzig;

• Esra 2: die Söhne ?dins, vierhundertvierundfünfzig;
• Nehemia 7: die Söhne ?dins, sechshundertfünfundfünfzig

• Esra 2: die Söhne B?zais, dreihundertdreiundzwanzig;
• Nehemia 7: die Söhne B?zais, dreihundertvierundzwanzig

• Esra 2: die Söhne von B?thlehem, hundertdreiundzwanzig;
• Esra 2: die Männer von Net?pha, sechsundfünfzig;
• Nehemia 7: die Männer von B?thlehem und Net?pha, hundertachtundachtzig

• Esra 2: die Männer von B?thel und Ai, zweihundertdreiundzwanzig;
• Nehemia 7: die Männer von B?thel und Ai, hundertdreiundzwanzig

• Esra 2: die Söhne Sen?as, dreitausendsechshundertdreißig.
• Nehemia 7: die Söhne Sen?as, dreitausendneunhundertdreißig.

• Esra 2: Die Sänger: die Söhne ?saphs, hundertachtundzwanzig.
• Nehemia 7: Die Sänger: die Söhne ?saphs, hundertachtundvierzig

Erwachet 22.6.1972

Seite 27/28

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0002-22.jpg

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0003-17.jpg

picture: http://www.manfred-gebhard.de/mFile0004-17.jpg

Aus drei Gründen ist die Erklärung der Wachtturm Gesellschaft ist mehr als dürftig:

1.) Wie erklärt man bei den unterschiedlichen unterlagen (Rückkehr mit und ohne Ausweis) das die Hälfte der Zahlen doch übereinstimmen?

2.) Das Buch Esra wurde 17 Jahre vor dem Buch Nehemia vollendet.
Warum aber enthält es einmal mehr und einmal weniger Rückkehrer?
Demnach wurden also nicht nur fehlende Heimkehrer ergänzt sondern auch diverse Erbschleicher zu hunderten in ihre echten Familien entlassen.

3.) Beinahe jeder der Zahlendifferenzen beziehen sich nur auf einen Zahlendreher. Dies schließt jeden noch so gut gemeinten Erklärungsversuch aus.

Es gibt eine Erklärung:

‚Wie könnt ihr sagen:
„Wir sind weise, und das Gesetz Jehovas ist bei uns.“?
Nun, sicherlich hat der falsche Griffel der Sekretäre in völliger Falschheit gearbeitet.“
(Jeremia 8:8)

Wie könnt ihr da sagen:
»Wir sind weise, und das Gesetz des Herrn ist bei uns«?
Wahrlich, ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten!
(Schlachter)

Wie könnt ihr sagen:
Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns?
In der Tat!
Siehe, zur Lüge hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten gemacht.
(Elberfelder)


Es gibt aber noch eine Erklärung:

Die heiligen Schriften sind ausschließlich von Menschen inspiriert.
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 04. März 2008 22:08
WTG-Buch: Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich

Seiten: 9,10

Der Ausdruck "von Gott inspiriert" ist eine Übersetzung des griechischen Wortes theópneustos, das "gottgehaucht" bedeutet....

Seinen eigenen Geist, seine wirksame Kraft, hat Gott auf treue Männer ´gehaucht´, um sie zu veranlassen, die heiligen Schriften zusammenzustellen und zu schreiben.

Dieser Vorgang wird als Inspiration bezeichnet. ...

Auch als Gott Menschen gebrauchte, um die verschiedenen Bücher der Heiligen Schrift zu schreiben, war sein symbolischer Finger oder sein Geist die lenkende Kraft hinter der Feder jener Männer.

Mehrere dieser Schreiber nahmen in ihren Aufzeichnungen Zusammenstellungen von Urkunden früherer Schreiber auf, die Augenzeugen waren, aber nicht alle unter Inspiration standen.

Moses zum Beispiel hat möglicherweise das meiste des ersten Buches Mose aus solchen Augenzeugenberichten zusammengestellt, wie Samuel es beim Schreiben des Buches Richter getan haben kann.

Jeremia stellte das erste und das zweite Buch der Könige auf diese Weise zusammen, und Esra schrieb ebenso das erste und das zweite Buch der Chronika.

Der heilige Geist leitete diese Männer, damit sie entscheiden konnten, welche Teile älterer menschlicher Urkunden in die Zusammenstellung aufgenommen werden sollten, um sie dadurch als zuverlässig zu beglaubigen.

Von der Zeit ihrer Zusammenstellung an wurden diese Auszüge aus älteren Urkunden ein Teil der inspirierten Schriften. ...
 
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  neues Licht
Datum: 04. März 2008 23:10
ich bin als zj aufgewachsen...

meine meinung zur bibel.... ein tagebuch, mit phantasien, erlebtem, wünschen, träumen, angst und hoffnung, interpretationen, angebliche wunder uvm.

es ist sehr einfach, dinge die man nicht versteht, einer unsichtbaren macht zu zuschreiben

der inhalt der bibel ist für mich zum größten teil sehr geistlos

es erschreckt mich immer wieder, wenn ich daran denke, das ich dies alles mal geglaubt habe und das es leute gibt, die so hammer daran glauben und dafür sterben würden, bzw. lieber an die sachen glauben die ungreifbar sind und das was ist, verwerfen
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 09. März 2008 19:14
Esra 1:9-11:
Dies nun sind ihre Zahlen:
dreißig korbförmige Gefäße aus Gold,
tausend korbförmige Gefäße aus Silber,
neunundzwanzig Ersatzgefäße,
dreißig kleine Schalen aus Gold,
vierhundertzehn kleine, zweitrangige Schalen aus Silber,
tausend andere Geräte.
Alle Geräte aus Gold und aus Silber waren [an Zahl] fünftausendvierhundert.

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Rechenfehler.jpg

Ein eklatanter Rechenfehler über den noch nie etwas von der Wachtturm Gesellschaft geschrieben wurde.

Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Jochen4321
Datum: 09. März 2008 20:15
Lieber Bibelfreund

Die Antwort zu diesem Rätsel liefert ja auch der Kontext, die Verse davor.
Mal sehen ob du selber darauf kommst.... ;)

"5 Da erhoben sich die Häupter der Väter von Juda und von Benjamin und die Priester und die Leviten, ja ein jeder, dessen Geist der [wahre] Gott erweckt hatte, hinaufzuziehen und das Haus Jehovas wieder aufzubauen, das in Jerusalem war. 6 Was alle rings um sie her betraf, sie stärkten ihre Hände mit Geräten aus Silber, mit Gold, mit Habe und mit Haustieren und mit erlesenen Dingen, außer all dem, was freiwillig gegeben wurde.

7 Auch brachte König Cyrus selbst die Geräte des Hauses Jehovas heraus, die Nebukadnezar aus Jerusalem gebracht und dann in das Haus seines Gottes getan hatte. 8 Und Cyrus, der König von Persien, ging daran, sie unter der Leitung Mithredaths, des Schatzmeisters, herauszubringen und sie Scheschbazzar, dem Vorsteher Judas, vorzuzählen.

9 Dies nun sind ihre Zahlen: dreißig korbförmige Gefäße aus Gold, tausend korbförmige Gefäße aus Silber, neunundzwanzig Ersatzgefäße, 10 dreißig kleine Schalen aus Gold, vierhundertzehn kleine, zweitrangige Schalen aus Silber, tausend andere Geräte. 11 Alle Geräte aus Gold und aus Silber waren [an Zahl] fünftausendvierhundert. Alles brachte Scheschbazzar herauf, als die ins Exil Weggeführten aus Babylon nach Jerusalem hinaufgeführt wurden."

LG
Jochen
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 10. März 2008 13:56
Hmmm - Mal sehen...

"5 Da erhoben sich die Häupter der Väter von Juda und von Benjamin und die Priester und die Leviten, ja ein jeder, dessen Geist der [wahre] Gott erweckt hatte, hinaufzuziehen und das Haus Jehovas wieder aufzubauen, das in Jerusalem war. 6 Was alle rings um sie her betraf, sie stärkten ihre Hände mit Geräten aus Silber, mit Gold, mit Habe und mit Haustieren und mit erlesenen Dingen, außer all dem, was freiwillig gegeben wurde.

7 Auch brachte König Cyrus selbst die Geräte des Hauses Jehovas heraus, die Nebukadnezar aus Jerusalem gebracht und dann in das Haus seines Gottes getan hatte. 8 Und Cyrus, der König von Persien, ging daran, sie unter der Leitung Mithredaths, des Schatzmeisters, herauszubringen und sie Scheschbazzar, dem Vorsteher Judas, vorzuzählen.

9 Dies nun sind ihre Zahlen: dreißig korbförmige Gefäße aus Gold, tausend korbförmige Gefäße aus Silber, neunundzwanzig Ersatzgefäße, 10 dreißig kleine Schalen aus Gold, vierhundertzehn kleine, zweitrangige Schalen aus Silber, tausend andere Geräte. 11 Alle Geräte aus Gold und aus Silber waren [an Zahl] fünftausendvierhundert. Alles brachte Scheschbazzar herauf, als die ins Exil Weggeführten aus Babylon nach Jerusalem hinaufgeführt wurden."

hmmm

Variante A

Vers 5-6: die Israeliten spendeten mehr oder weniger freiwillig. Stückzahl X
Vers 7-10: Zurückgeführte Kriegsbeute mit 2499 Teilen.
Vers 11: In der Summe 5400 Teile.

Variante B

Vers 5-6: die Israeliten spendeten mehr oder weniger freiwillig.
Vers 7-8: Zurückgeführte Kriegsbeute.
Vers 9-11: Dies nun sind ihre Zahlen... und in der [aufgebauschten] Summe 5400 Teile.

Nunja.

Das Problem hier und bei dem Vergleich zwischen Esra und Nehemia liegt weder bei einem Übersetzungsfehler, einem Interpretationsfehler, noch bei einem Abschreibfehler.

Die Bibelschreiber wollten einfach hunderte Jahre später aus einem bäuerlichen Dorfältesten einen glorreichen König aufbauschen.
Deswegen überzeichneten sie ihre „Erfolgsberichte“ maßlos.

Ob die Israeliten im Exil nun fürstlich Speisten (Mit Gold und Silbergeschirr) oder nicht.
Nehmen wir folgenden Text:

5. Plage Ägyptens:

„da starb alles Vieh der Ägypter“
(2.Mose 9:6 Luther 1984)

6. Plage Ägyptens

„da starb alles Vieh der Ägypter, aber von dem Vieh der Israeliten starb nicht eins.“
(2.Mose 9:6 Luther 1984)

Was für Vieh?
Das starb doch schon in der 5ten Plage an der Viehpest.

7. Plage Ägyptens

„Und der Hagel erschlug in ganz Ägyptenland alles, was auf dem Felde war, Menschen und Vieh, und zerschlug alles Gewächs auf dem Felde und zerbrach alle Bäume auf dem Felde.“
(2. Mose 9:25 Luther 1984)

Bitte was für Vieh?
ALLES Vieh starb doch schon in der 5. und in der 6. Plage.

Es hört sich halt einfach interessanter an wenn dem Pharao persönlich sämtliche Rindviecher starben, als wenn dem Rütlingbauern vom Ägyptischen Öd-Hof seine Kuh Kunigunde 14 Tage nach dem Fluch des grollenden Dorfdriuden Durchfall bekam.
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Jochen4321
Datum: 11. März 2008 09:18
"ALLES Vieh" - also das auf der ganzen Erde, nur nicht bei den Israeliten??

Oder wie verstehst du "ALLES" ? - Ich weiß, du hälst das für aufgebauscht.

Ich denke mal das der alte Ägypter des Handels mächtig war, um von den einreisenden Händlern oder ansässigen Israeliten, vielleicht sogar auf dem täglichen Viehmarkt, sich neues Vieh zu besorgen.

Bibelkritik ist eine wichtige Sache.
Doch hier in einem Forum, wo u.U. der wahrheitssuchende JZ seine ersten Abweichungen zwischen dem was die Bibel lehrt und was seine Organisation ihm vorsetzt, erkennt - da halte ich einen bibelkritischen Kurs für einen solchen Suchenden eher für abschreckend; dieser sieht dann darin, die ihm eingeprägte Sicht über "solche Internetseiten" die ja als solche darauf ausgerichtet sein sollen, seinen Glauben zu zerstören. Er würde vielleicht nie wieder hier reinschauen und sich lieber weiter mit Halbwahrheiten seinen Verstand volldröhnen wollen.

Was ich sehr gut finde ist deine Arbeit bezüglich der Scheinheiligkeit, dem Lehrenklamauk und der Selbstanmaßung seitens der WTG - mach bitte weiter so.
Soweit meine ehrliche Kritik an dich lieber "+".

Ich halte den Weg, einen solchen sein Vertrauen in Gott (anhand der Bibel) zu stärken für sinnvoller, da er dann eher den Mut fast, nicht mehr auf "Menschen zu hoffen".

Natürlich darfst du das auch bloß als meine persönliche Meinung abtun.

LG
Jochen
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 11. März 2008 09:50
Mit dem zugegebenermaßen Problem, wie weit - oder nicht weit - geht man in Sachen Bibelkritik, muss ich mich auch in Vorbereitung der Kommentierung der WT-Ausgabe vom 15. 3. 1958 (Serie „Vor fünfzig Jahren") auseinandersetzen. Ein darin enthaltener Passus provoziert das (zumindest für mich).

Nun kann man es ohne Frage so halten - um niemand zu „verprellen", sich dabei selbst einen Maulkorb anzulegen. Oder auch die entsprechenden Thematiken prinzipiell unter den „Teppich kehren".

Nur fürchte ich - auch auf das Risiko einige zu verprellen - die Sachen haben wohl auch ihre Eigendynamik. So kommen doch „irgendwie" wieder zum Vorschein.
Man kann das ja auch bei einem bekannten anderen Forum beobachten. Da wurden zeitweise Thread's eingerichtet, mit der erklärten Zielstellung ein „geschützter Bereich" sein zu sollen.
Und die Praxis? Die Praxis lehrte, es gab trotzdem immer wieder „Grenzüberschreitungen".

Ich persönlich halte nichts von solchen „abgeschotteten Bereichen". Die weitere Konsequenz selbigem ist ja, was man auch andernorts beobachten kann, dass da einige Forenbetreiber so weit gehen, selbst das Lesen in ihrem Forum zu verweigern, wenn man dort nicht angemeldet ist.

Die können dann so richtig im „eigenen Saft schmoren". Das ist hier nicht beabsichtigt.

Und dann noch dies. Wer besucht den aus dem ZJ-Milieu, kritisch akzentuierte Foren (und sei es auch nur zaghaft). Sicherlich nicht die, welche in ihrem jetzigen Milieu „restlos glücklich" sind. Das sind dann doch wohl die, welche - auch ohne Zutun kritischer Foren - bereits einige sie ernüchternde Erfahrungen gesammelt haben. Die können dann allerdings - ihre eigenen Erfahrungen, vielfach potenziert - in der Tat auch in den kritischen Foren wiederfinden.

Die WTG-Abschottungsmechanismen sind ausgefeilt. Wer seine „Nasenspitze" denn mal erstmals in ein kritisches Forum hineinsteckt, ist damit ja noch lange nicht soweit, dort nun auch als „Schreiber" in Erscheinung zu treten.

Wenn man den Grundstz der Offenheit anerkennt, sollte man auch anerkennen, dass einige vielleicht den „Wind der ihnen da um die Ohren pfeift", als „Sturm" empfinden. Es gibt keine „heile Welt". Auch nicht im ZJ und Ex-ZJ-Bereich. Auch wenn einige dieser nachtrauern (wobei es mehr als fraglich ist, ob sie denn je bestanden hat).

Das es keine „heile Welt" gibt, davon künden auch die Tageszeitungen derzeit (Stichwort Streik). Wie schön wäre es doch, es würde nur „Friede Freude Eierkuchen" geben. Wie man sieht:
Andernorts gibt es das eben nicht.
Und ich füge hinzu, auch auf die Gefahr hin, einige zu „verprellen". Diese Erkenntnis hat generalisierenden Wert. Und keineswegs nur „begrenzt" auf „andernorts".
Das zumindest wäre meine Meinung dazu.

Meinung - aber kein „Dogma".
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 11. März 2008 14:52
Dazu ...

Zitat:

Ich persönlich halte nichts von solchen „abgeschotteten Bereichen". Die weitere Konsequenz selbigem ist ja, was man auch andernorts beobachten kann, dass da einige Forenbetreiber so weit gehen, selbst das Lesen in ihrem Forum zu verweigern, wenn man dort nicht angemeldet ist.
.. eine Reaktion der Forenbetreiberin "Ga-chen", aufgrund meiner Mail an sie:

Zitat:

Hallo Gerd,

hatte das Forum wegen des Hackers für Gäste gesperrt. Möchte auch nicht, dass jeder das Forum findet, sondern es schon nur Menschen bekannt machen, die zumindest wir Mitschreiber etwas näher kennen. Hoffe auf dein Verständnis. Demnächst werde ich es für Gäste wieder öffnen....

LG Ga-chen

Ursache war dies im dortigen Forum:

Zitat:

Wer ist online?
Zur Zeit ist/sind 1 Mitglieder und 2 Gäste im Forum unterwegs - Gerd.

Rekord: 76 User am 13.07.2007, 00:50.

Dieser gleichzeitige Einstieg von 76 Usern zur nachtschlafenen Zeit, hatte im Forum ungünstige Folgen und wurde von einem Fachmann als Hackerangriff gewertet.

Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 11. März 2008 17:12
Hallo Jochen!

Ich gestehe Dir gerne zu das Du in allen Deinen Antworten Recht hast.
Spielten wir Fußball stände es von mir aus gerne schon 4:0 oder höher zu Deinen Gunsten.
Gerne stehe ich Dir einen grandiosen Sieg zu.

Andererseits schafft das weder die differenzierenden Zahlen zwischen Esra / Nehemia aus der Welt, noch hilft dies, das die Summe der aufgelisteten Teile in Esra 5400 ergeben.

Du meinst Wachtturm Kritik: Ja
Bibel Kritik: Nein

hmmmm

Ein Forum lebt von These und Antithese.
Nur daraus ergibt sich ein brauchbares Ganzes.
Warum soll ich nicht auf den „aufgebauschten“ Text der Bibel hinweisen?
Soll ich jemanden (ausgerechnet den Wahrheitssuchenden) dadurch hintergehen?

Ich bin der Wachtturm Gesellschaft etwas schuldig?
Nach einem halben Jahrhundert Neumitgliederakquise bin ich den Zeugen zu etwas verpflichtet?
Ich bin den wahrheitssuchenden Christen etwas schuldig?
In so genannten christlichen Foren schreibe ich nicht weil ich mit dem Wachtturmemblem nicht provozieren will.
Soll ich mich dort in meiner Bigotterie mit anderen messen?

Ich finde jeder sollte sich selbst hier mit einbringen.
So wie er ist.
Wenn Bauer kratzt und beißt dann ist dies Authentisch.
Wenn ich heute so schreibe dann ist es das was ich fühle.
Ungekünstelt.
Vor zwanzig-, zehn-, drei Jahren mag ich etwas ganz anderes gemach haben als heute.
Und ich möchte auch in fünf Jahren etwas ganz anderes machen.
Ob dies ein Fortschritt oder ein Rückschritt ist, sei dahingestellt.

Die Frage, ob es andere aus der Sekte der Wachtturm Gesellschaft herausführt, ist doch das Problem des Empfängers nicht des Senders.
Ich finde jeder sollte seine Art mit hier einbringen.

Ob man damit bei anderen positives bewirkt – ist nicht das Problem des Schreibenden.

Wem bin ich etwas verpflichtet?
Und wozu?

Macht es die Bibel glaubwürdiger wenn ich deren „unglücklichen Formulierungen“ unter den Teppich kehre?

Eigentlich war ich mit den Ägyptern ein bisschen voreilig.
Ich will das mit dem nächsten Text in Verbindung mit den glanzvollen Königen der Israeliten verwenden.

Aber schauen wir uns doch einmal die 10 Plagen an:

Einem Volk stirbt sein kompletter Viehbestand.
Eindeutig übertrieb der Autor.

Wir alle sahen schon einmal Western.
Wie lange dauerte es damals bis eine zu händelnde Rindervieherde durch das unwegsame Land getrieben wurde.
Acht Wochen? Drei Monate?
Vorausgesetzt die Nachbarländer hatten überhaupt Viehbestand den man Abkaufen konnte.
Geschweige denn in einer nennenswerten Menge um „Ägypten“ zu ernähren.
Bargeldlosen Zahlungsverkehr gab es auch noch nicht.
Die Zahlungsmittel mussten überhaupt erst einmal zu den Nachbarländern geschafft werden.
Wie lange würde es also dauern bis „aller Viehbestand“ wieder nennenswert neu beschafft wurde.

Oder waren es doch bloß die paar Rinder vom Rütlibauer rechts der Pyramide?
Am Viehmarkt kaufte man sich also vier neue Rinder und die Angelegenheit war erledigt?
Oder sind 40 Ochsen schon ein biblisches Ausmaß?
400?

Und was heißt schon alles Vieh.
Hühner, Ziegen, Schafe, Rinder – alle?
Und man stelle sich doch die Situation vor:

ALLES Vieh stirbt.
...und die Sklaven treiben ihr Vieh unter Dach, damit es nicht vom Hagel getroffen wird?

In meinem nächsten Artikel gehe ich genau darauf ein.
Wie viel Einwohner hatte Jerusalem in den Tagen König Davids?
 
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Jochen4321
Datum: 11. März 2008 19:26
Wenn du meinst das du das machen willst - nur zu!
Dann würd ich mich aber fragen wer hier etwas aufbauscht?
Die Bibel sich selber? Oder du die Bibel?
Oder anders gefragt:
Was würde es dir persönlich bringen, wenn man dir eine Erklärung zu deinen (?) "Fehlerfindungen" bringt?
Würdest du weiter nach "Fehlern" suchen?
Oder würdest du aufhören?
Im Moment bist du scheinbar all zu sehr auf deine Jagd nach "Fehlern" fixiert - ich glaub da lässt man dich besser austoben, oder?
Auch die Argumentation, mit der du dir dazu das Recht nimmst, finde ich eher dünn (sorry).
Aber es ist nun mal ein Ding, wenn man eine Organisation zurecht anprangert, die einem sogar mehr als weniger das Leben zerstört hat.
Doch du gehst, zumindest meiner Meinung nach, mit deiner Bibelkritik über das Ziel hinaus - bedenke wie viele Menschen mehr, die keine JZ sind, du dir damit weniger zum Freund machst, all die Milliarden von Christen, die in der Bibel ihre Glaubensgrundlage sehen (nicht das all die Milliarden hier mitlesen würden).

Aber wenn dir das egal ist und du meinst das du das machen willst - nur zu!
(Ich kann da gar nicht gewinnen, da ich dich gewinnen lasse ;) )

LG
Jochen
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  . +
Datum: 11. März 2008 20:17
Wenn wir damit nur Gewinner haben wäre das Ideal erreicht.

Las Dir von mir nur nichts gefallen.
Ich sag Ja, das Du Recht hast und ich nur ein alter Depp bin der seine Plagen von Groß Babylon zu Recht bekommt.
Was hatte ich auch ein halbes Jahrhundert in der falschen Religion – der Christenheit - zu suchen.

Das es Milliarden Christen gibt, ist kein Argument.
Nach dieser Argumentation müsste ich Buddhist werden.
(Ich habe gerade noch einen halbfertigen Film mit der Musik von Laurie Anderson in der genau diese Aussage vorkommt – aber der Film sollte eigentlich schon im Januar fertig sein)
Im Buddhismus gäbe es die meisten „Freunde“.
Sind die Zweifel an den heiligen Büchern der Buddhisten auch dünn und aufgebauscht?

Die Frage „was bist Du“ ist die Frage einer Gruppenzugehörigkeit nicht die Frage einer Glaubwürdigkeit.
Ich bin Christ! Ich bin Moslem! Ich bin Hisbollah! Ich bin Taliban!

picture: http://www.manfred-gebhard.de/Gleichschritt.jpg

La ilaha illa llah Muhammadun rasulu llah

Ist Gleichschritt und Uniform ein Argument für die Wahrhaftigkeit?

An dem Wort "Austoben" ist etwas Wahres dran.

Gib mir Vierzehntage Urlaub von der Wachtturm Gesellschaft.
Gib mir Vierzehntage in denen ich mal nicht permanent Geld in die Neumitgliederakquise der Wachtturm Gesellschaft pumpen muss.
Gib mir Vierzehntage meine Familie zurück.

Und dann frag mich nach solchen Vierzehntagen noch mal ob ich immer noch das Bedürfnis habe mich Auszutoben.

Du fragst mich ob ich aufhören würde wenn ich „genügend“ Fehler gefunden habe?
Wann geben die Christen denn meine Frau frei?
Wie viel Mitglieder müssen diese gottverfluchten Sektierer noch finden das man sagt es ist genug?

Du fragst mich ob es „meine“ gefundenen Fehler wären?
Waren es denn „meine“ Mitglieder die ich in die Sekte eingeführt habe?
Sind es denn „meine“ Zeugen des Wachtturms die meine Frau jetzt durch mein Geld in die Sekte Schanghait?

An dem Tag an dem die Wachtturm Gesellschaft die Finger von meiner Familie lässt habe ich den letzten Fehler gefunden.
An dem Tag an dem ich Alzheimer habe oder einfach zu alt und zu schwach zum kämpfen geworden bin werde ich wieder ein regelmäßiger Verkündiger.
Auch dann habe ich den letzten Fehler in der Bibel gefunden und alle Christen sind ein Stück glücklicher.

Eins ist sicher, sollte ich mich von meiner Frau trennen, nehme ich meine Wachtturm Sammlung jedenfalls nicht mit
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Jochen4321
Datum: 12. März 2008 07:22
Du weißt aber schon wie ich das mit den Milliarden Christen meinte? Kommt mir eher nicht so vor.
Es geht mir nicht darum ob du Christ, Muslim oder Buddist sein möchtest - leb wie es dir gefällt! Ich würde deinen Wandel als solchen niemals kritisieren wollen, da mir so etwas nicht zusteht.
Doch wenn du sagst:
"Was hatte ich auch ein halbes Jahrhundert in der falschen Religion – der Christenheit - zu suchen. ", und damit dein Leben als JZ meinst, dann lebst du in dem Gefängnis, welches dir die WTG erfolgreich eingeredet hat:
"Entweder wir mit unseren Sklaven oder sonst gar keiner!"

Dabei ist das "Christsein", so wie es die WTG lehrt, gerade mal nur noch eine schlechtkopierte Idee von dessen, was Jesus zum Ausdruck bringen wollte.
Bei der Gelegenheit möchte ich geradezu sagen, das es eher eine Beleidigung für die allgemeinen Christenheit ist, wenn man als Anhänger der WTG behauptet, dem Christentum anzuhängen.
Doch wenn du nun in deinem Ausbruch die gesammte Christenheit mit hineinziehen möchtest, als die Gesellschaft die es zu fokussieren gilt, dann bist du in meinen Augen nicht besser als ein typischer JZ, der ebenso dahingeht und die "allgemeine Geistlichkeit der Christenheit" zum Teufel und als verblendet und als was weiß ich nicht noch alles darstellt, nur nicht als authentisch.
Ne "+", lass nicht zu das diese Gesellschaft dich letztlich besiegt, indem du eigentlich genauso wie sie etwas schlecht machen möchtest (das Christentum), wie diese es uns JZ mal gelehrt hatte - solche Prägungen muss man erst mal ablegen können, ich weiß.

So, dazu hätte ich dir nun alles gesagt, überlass nun gern dir das letzte Wort.
LG
Jochen
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 12. März 2008 14:11
Bei diesem Gedankenkomplex kommt wieder mal die simple Feststellung, dass die Bibel eben nicht wörtlich inspiriert ist, wie manche behaupten.

Es gibt ja noch andere gegensätzliche Berichte in diesem Buch. Einmal heilt Jesus einen Blinden, an einer Parallele gleich zwei. Tat er dies überhaupt nicht, weil die Anzahl nicht stimmt?

Essenz: WAS bewegte einen Esra zahlenmäßige Aufzeichnungen zu machen, was bewegte einen Nehemia das auch zu tun? Wollten beide im Grab über uns lachen, wenn wir die Gegensätze entdecken?
Noch einmal: WARUM schrieb Esra seinen Bericht, warum Nehemia? Etwa nur als Zeitvertreib, oder uns reinzulegen?
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Jochen4321
Datum: 12. März 2008 17:32
WO hat den Nehemia WAS aufgelistet?
Meint ihr die Stelle mit den Priestergewändern?
Der hat ne ganze Menge aufgelistet, aber irgendwelche vergoldete Tempelgeräte eher weniger - oder meine Suchfunktion spinnt.

Jesus hilf!
Ein Schreiber sieht wie Jesus einen Blinden heilt.
Ein Schreiber sieht wie Jesus zwei Blinde heilt.
Ein Schreiber berichtet gar nicht davon.

Die unterschiedlichstenen Schilderungen der Ereignisse aus den vier Evangelien sind dennoch die Glaubensgrundlage Milliarden von Christen.
In der Form wie diese uns zur Verfügung stehen, vermitteln diese uns unterschiedliche Sichtweisen damaliger Geschehnisse, wenn man dem nun vertrauen will.
Der Nutzen eines Christen daraus ergibt sich aus allen vier Evangelien.
Welche Teile davon "inspiriert" sein sollen und welche nicht, sind und bleiben eine Glaubenssache. Für den einen sind diese alle inspiriert und für den anderen nicht, so einfach ist das.
Wer an der Inspiration von Gott glauben will, der sieht in solchen Abweichungen eher die Glaubwürdigkeit der Schreiber, da diese vermeintlich von Gott inspiriert wurden, das aufzuschreiben woran diese sich erinnerten. Gott wollte es so, das jeder das schreibt, WIE er sich erinnern kann - so die Sicht des Gläubigen; Gott wusste das die Schreiber sich ergänzen werden - der Gläubige hat sich dazu entschlossen dies so zu sehen.
Einer der dem nicht die Beachtung einer Inspiration beimessen will, der sieht in solchen Kleinigkeiten eher seinen Beweis für die Unglaubwürdigkeit der Schriften. Er hat sich halt dazu entschieden, diese Dinge anders zu betrachten.

Ich war zuletzt noch im Besitz des Buches "Jesus - Menschensohn" - Bibelkritik pur...
Dieses Buch hat mich eines gelehrt:
Bibelkritiker sind in ihrem innersten Vertrauen an ihrer Kirche verletzt worden, weshalb diese mit wehementer Energie darangehen zu dementieren, wieso man nicht mehr an dieses oder jenes zu glauben braucht.
Dabei haben diese eines nicht gelernt:
Das Glauben nichts mit einer menschlichen Organisation zu tun hat.
Das setzen des Vertrauens in andere Menschen Hände führt eben zu nichts gutem - als Folge davon wird man enttäuscht und verletzt, an die Wand gedrängt, wobei manche dann dazu neigen, das bekämpfen zu müssen, worauf man vorher sein Vertrauen setzte - manche fangen dann eben an, die Grundlage des christlichen Glaubens zu bekämpfen, die Bibel - menschlich nachvollziehbar, aber:
Es war der Missbrauch anderer Menschen welche anhand der Bibel Schindluder trieben, welcher ihn den Schaden brachte. Diese Tatsache gilt zu fokussieren.

Andere fangen deswegen ja auch an, wenn sie den Laden durchschaut haben, ihre Verantwortung (aufgrund ihren Einblick in die Materie) zu erkennen, von wegen das ist ja alles Humbuk und Lehrenklamauk, und setzen dann ihre Verantwortung auch in die Tat um und leisten wertvolle Aufklärungsarbeit, um Menschen zu warnen.
Re: Wettrüsten der Gottheiten
geschrieben von: Jochen4321
Datum: 13. März 2008 20:07
Ach so... ihr meintet die Rückkehrer :cheers:

Vielleicht hat die spätere Aufzählung eine ältere korrigiert?

Naja, meine Meinung zu solchen "Fehlern" steht ja schon.

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