Eine andere Form des Predigtdienstes? - "Radio Nachgefragt - Bochum"

geschrieben von:  X ~ mysnip

Datum: 18. April 2010 15:00

Link im Forum.ZeugenJehovas-Ausstieg.de.

www.radio-nachgefragt.de/html/informationen_uber_uns.html
Radio Nachgefragt stellt sich vor!

Die Redaktion versucht u.a. folgende Frage zu beantworten: "Was lehrt die Bibel wirklich?"

Wie kommen die Initiatoren auf dieses Thema?

Zitat:

WTG-Buch 2005 WAS LEHRT DIE BIBEL WIRKLICH? S. 177 Abs. 8, S. 191 Abs. 17

,,Je stärker der Glaube in deinem Herzen wird, desto mehr wirst du dich angespornt fühlen, das weiterzugeben, was du gelernt hast ... "
www.watchtower.org/x/bh/article_18.htm

,,Wir dürfen nie vergessen, wie wichtig das Königreichspredigtwerk ist."
www.watchtower.org/x/bh/article_19.htm"

Deshalb die Missionierung im Radio?
www.radio-nachgefragt.de/html/archiv.html
(8) Jehovas Zeugen - Was sind das eigentlich für Leute?"

www.radio-nachgefragt.de/html/pressemitteilung.php]Pressemitteilungen

www.radio-nachgefragt.de/html/kalender.php
Einladung in den Königreichssaal

Re: Eine andere Form des Predigtdienstes? - "Radio Nachgefragt - Bochum"

geschrieben von:  X ~ mysnip

Datum: 18. April 2010 22:19

Die Seite: www.radio-nachgefragt.de/html/informationen_uber_uns.html
Radio Nachgefragt stellt sich vor! wurde heute aktualisiert.

15.00 Uhr hieß es im Link: www.radio-nachgefragt.de/html/kalender.php
Einladung in den Königreichssaal noch sinngemäß: "feiern Sie mit uns im Königreichssaal das Abendmahl".

"Radio Nachgefragt Special Links"
www.radio-nachgefragt.de/html/links.php
Watchtower
www.watchtower.org/languages.htm
Jehovah's Witnesses Official Web Site

Re: "Riesaer Nachrichten"

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 19. April 2010 09:49

Gelegentlich fiel mir bei der Auswertung des Magdeburger "Goldenen Zeitalters" auch eine schon fast euphorisch zu benennende Reklame für eine Tageszeitung namens "Riesaer Nachrichten" auf. Da Sachsen von jeher Bibelforscher-Hochburg war und ist, braucht man sich ja darüber vielleicht auch nicht sonderlich zu verwundern.
Genanntes "Goldenes Zeitalter" hatte ich dann erstmals unter den hektischen Lesesaalbedingungen einer wissenschaftlichen Bibliothek gesichtet. Zu deren Konditionen gehörte eben auch, Kopien waren nicht angesagt; bzw. wenn man sie doch wollte, mit einigen bürokratischen Aufwand verbunden, so das man dann schon von selbst verzichtete.
Gleichwohl, nachdem der Name "Riesaer Nachrichten" erst mal mit im Raum stand, bin ich der Frage nachgegangen.
Gibt es das Blatt denn irgendwo noch im wissenschaftlichen Bibliothekswesen zur Einsichtnahme.
Die Antwort fiel eher ernüchternd aus.

Tageszeitungen waren schon immer ungeliebte Kinder der wissenschaftlichen Bibliotheken. Sofern die denn auch gesammelt wurden, dann nur in Auswahl, und nur von ganz wenigen Bibliotheken.
"Provinz-Zeitungen" hatten bei diesem Auswahlvorgang noch weniger Chancen "berücksichtigt" zu werden.
Insofern darf man sich da ja auch nicht wundern, das jenes Blatt heutzutage nirgends als Bestand nachweisbar ist.

Offenbar war es der WTG in den 1920er Jahren aber möglich, mit jenem Blatt ein einträgliches Geschäftchen zu realisieren. Und die Blätter, die zu damaliger Zeit, bereit waren, mit der WTG Geschäfte zu machen, waren sicherlich rar gesät.
Ein einziges diesbezügliches Belegexemplar liegt mir vor. Es sei nachstehend mal vorgestellt.

Re: Herr Engleitner bekommt Konkurrenz

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 20. April 2010 01:49

Was die Vermarktung seines oder vergleichbarer Schicksale anbelangt.
Seine Konkurrentin heißt Hermine Liska (geborene Obweger).

Ein Presseartikel erwähnt sie jetzt wieder:

www.kleinezeitung.at/steiermark/leibnitz/empersdorf/2337294/ein-beruehrender-abend.story

Einen optischen Eindruck kann man vielleicht auch nachfolgendem Video entnehmen.

http://bdyoutube.com/video/IT44NkNhKfc/lila-winkel-031209-m4v.html

"Fein säuberlich aufgereiht" gibt es dann noch ein paar weitere Hinweise auf den Vermarktungserfolg auf nachfolgender Webseite:

redlinghofer.info/printable/ueberlebende/liska-hermine/presseberichte/index.html

Wie man dem Umstand entnehmen kann, dass der Name von Frau Liska nicht ihr Mädchenname ist, darf man wohl daraus schließen, dass die Rutherford'sche These mit dem "Heiraten bis nach Harmagedon zu warten", selbige offenbar nicht sonderlich beeindruckt hat.

Man darf wohl weiter unterstellen, dass in den Vorträgen der Frau Liska vor Schulklassen, jener Aspekt der Zeugen Jehovas-Geschichte, von ihr auch kaum mit thematisiert wurde. ...

Dem 1989er ZJ-Jahrbuch kann man als weiteres Detail auch den Satz entnehmen:
"Einer ihrer Brüder war indes zum Militär gegangen. Geschickt spielte die Heimleitung dies als Argument aus, um ihre Loyalität zu brechen. ..."

Das gelang dann bei der Elfjährigen Hermine nicht.
Ob sie denn in ihren heutigen Vorträgen, auch auf ihren vorgenannten Bruder mit zu sprechen kommt, dürfte ausgehend von Erfahrungswerten, eher unwahrscheinlich sein ...

Re: Herr Engleitner bekommt Konkurrenz

geschrieben von: Frau von x

Datum: 20. April 2010 12:54

Drahbeck
Dem 1989er ZJ-Jahrbuch kann man als weiteres Detail auch den Satz entnehmen:
"Einer ihrer Brüder war indes zum Militär gegangen. Geschickt spielte die Heimleitung dies als Argument aus, um ihre Loyalität zu brechen. ..."

Von diesem Versuch spricht sie vor der Schulklasse in dem "youtube-video". In dem Zusammenhang wird der Bruder kurz erwähnt: Hermine wurde (vom Heimleiter?) gefragt:
"Hast du Angst, daß deine Eltern dich verstoßen, wenn du nicht 'Heil Hitler' grüßt?
Hab ich gesagt: Nein.
Ja haben sie es gesagt?
Nein, gesagt haben sie es nicht.
Ja was bist du denn dann so sicher, vielleicht hast du doch Angst deswegen.
Hab ich gesagt, nein wirklich nicht. Weil ein Bruder von mir, der Bepe(?), das war kein Zeuge Jehova und der ist in den Krieg gegangen. Und dem hat die Mama genauso die Pakete geschickt und die Briefe geschrieben, wie sie jetzt ich krieg."

Ob sie denn in ihren heutigen Vorträgen, auch auf ihren vorgenannten Bruder mit zu sprechen kommt, dürfte ausgehend von Erfahrungswerten, eher unwahrscheinlich sein ...

Ein aufmerksamer Schüler hat seine kurze Erwähnung bemerkt und fragt am Ende des Vortrages: "Wo war der im Krieg?" Worauf sie antwortet: "Der war auf Kreta stationiert."

In dem Zeitungsartikel Gleisdorf vom 01.01.07 konnte man lesen:
"Sie forderte die Schüler auf, Mut zu zeigen, Dinge zu hinterfragen und nicht kritiklos alles hinzunehmen."

Für mich stellt sich da die Frage:
Gesteht die Führung der Religionsgemeinschaft der Hermine Liska angehört, ihren Mitgliedern und besonders ihren Schulkindern, diese Einstellung zu?


Wenn ja, was ist dann von der Aussage in dem von der WTG 2009 herausgegebenen Buch Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich S.104 Abs. 12
... reagieren wir nie kritisch auf organisatorische Änderungen oder neue Erklärungen (...).
zu halten?

Re: "Riesaer Nachrichten" - "Radio-Nachgefragt" - "Prediger" 1:4

geschrieben von:  X ~ mysnip

Datum: 21. April 2010 17:55

Drahbeck

DIE NEUE ZEIT - Sonntagsbeilage der ,,RIESAER NACHRICHTEN" Nummer 10 - Sonntag, den 7. März 1926. Jahrg. 2 ... *) Wir entnehmen diese Artikel mit frdl. Genehmigung dem ,,GOLDENEN ZEITALTER"
,,Krank ist die Welt, krank an Geist und Leib, aber sie soll gesund werden."

Das wurde vor 84 Jahren veröffentlicht!

81 Jahre später (vgl.: Prediger 1:4):

"RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum (Sendung vom 27.01.2007)"
,Gott ist in der Lage, der Bosheit, dem Kummer und dem Leid Einhalt zu gebieten. Durch seinen Krieg von Harmagedon wird er sozusagen einen Schlussstrich ziehen und den Weg für eine glückliche neue Welt ebnen."
"Archiv - (21) Die wahre Bedeutung von Harmagedon"
"Manuskript"

Im weiteren Text heißt es:

RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum
,,Man fragt sich: Wie hoch sind die Überlebenschancen??"

Man erklärt:

RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum
,,Zwei Kriterien sind bei allen Eingriffen Gottes erkennbar:
1. Gott hat die Menschen immer vorher gewarnt, oft viele Jahrzehnte im voraus.
2. Er hat immer für eine Rettungsmöglichkeit gesorgt ...
Zusammenfassend kann man also sagen, dass jeder Erdenbewohner die Möglichkeit hat, Harmagedon zu überleben."

Aber! - RADIO-NACHGEFRAGT w a r n t:

RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum
,,Entweder wir gehorchen Gott und Jesus oder wir gehorchen nicht.
Man kann nicht nur ein bisschen gehorchen.
Es ist ja auch nicht möglich, nur ein bisschen zu überleben!!"

Den Gehorchenden wird anhand Offenbarung 21 noch etwas Erstrebenswertes in Aussicht gestellt:

RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum
,,'Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.'
Ist das alles Wuschdenken?"

Die Antwort:

RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum
,Nein, durch ein intensives Studium der Bibel wird das alles deutlich."

Mit wem aber soll ich nun die Bibel studieren?

RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum
,,Wir beantworten die Frage: "Was lehrt die Bibel wirklich?"
"Radio Nachgefragt - stellt sich vor!"

Welche Hilfsmittel von welcher Organisation nutzen Sie?
"Was lehrt die Bibel wirklich? - Herausgeber: WATCH TOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY OF PENNSYLVANIA"

STEVEN HASSAN - Ausbruch aus dem Bann der Sekten S.191
,,Versuchen Sie mich in irgendeine Organisation zu werben?

Re: "Radio-Nachgefragt - Weltuntergang" / ... an das Gewissen

geschrieben von:  X ~ mysnip

Datum: 22. Mai 2010 14:38

Im Manuskript "(21) Die wahre Bedeutung von Harmagedon" von "RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum", erklärt das Team "Unter Harmagedon ist ... eine Weltsituation zu verstehen" in der Gott Krieg führt. Man schließt die Frage an: "Spricht die Bibel hier von einem Weltuntergang?" und fährt fort: "Nein, in diesem Krieg Gottes wird nicht die gesamte Menschheit vernichtet".

Die Zeugen Jehovas von "RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum" versuchen abzulenken, indem sie u.a. den Begriff "Weltuntergang" gleichsetzen mit Vernichtung der gesamten Menschheit. Sie wissen, genau das entspricht nicht ihrer Glaubensauffassung. So distanzieren sie sich von den "Weltuntergangspropheten", welche die Auslöschung der Menschheit oder des Planeten vorhersagten.

RADIO-NACHGEFRAGT - Bochum (Sendung vom 21.02.2007)
,,In der Vergangenheit haben immer wieder Menschen irgendeinen Tag für den Weltuntergang vorausgesagt. Keine dieser Vorhersagen hat sich erfüllt, denn wir leben immer noch auf diesem Planeten.

Jehovas Zeugen sagten und sagen allerdings ebenfalls den "Weltuntergang" voraus, sie definieren ihn nur anders.

WTG-Buch 1984 ÜBERLEBEN UND DANN EINE NEUE ERDE
S.19 ,,Die gesamte böse Welt und alle, die ihr Vertrauen darauf setzen, ja alle, die ihre Wege nachahmen, müssen verschwinden ...
S. 46 ,,Schon einmal stand eine Weltvernichtung bevor. Menschen aller Nationen können dankbar sein, daß es unter ihren Vorfahren einen Mann gab, der über Gottes Warnung vor einer weltweiten Flut nicht spottete. Weil Noah auf Gott hörte und gehorchte, überlebten er und seine Frau, seine drei Söhne und deren Frauen ...
Gott vernichtete jene Welt, weil er sah, daß die Erde voller Gewalttat war ...
Die Verhältnisse waren damals ganz ähnlich wie heute im 20. Jahrhundert ...

S. 47 Durch die Sintflut ,,wurde die damalige Welt vernichtet" ...
S. 52 Was zur Zeit der Sintflut geschah, war ein Vorbild künftiger Dinge ...
S. 53 Angesichts der Gewißheit der drohenden Weltvernichtung ermahnt uns die Bibel eindringlich ...
S. 54 Jehovas Zeugen haben auf der ganzen Erde wiederholt in den Wohnungen der Menschen vorgesprochen und sie gedrängt, weise zu handeln und ihr Leben in Sicherheit zu bringen. Ist dir dein Leben so lieb, daß du die nötigen Schritte unternimmst, und zwar unverzüglich? ...
S. 55 ,,DIE WELT VERGEHT" ...
S. 57 Die Welt mit ihrer Lebensweise wird keinen Bestand haben ...
S. 76 Wir brauchen ... geistige Speise jetzt, wenn wir das Ende der gegenwärtigen Welt überleben wollen ...
S. 98 Der Gedanke, das Ende der gegenwärtigen korrupten Welt zu überleben, ist sehr verlockend ...
S. 103 Bald wird die böse Welt vernichtet werden ...
S. 136 Als Vorbereitung auf diese Zeit sorgt Jehova jetzt dafür, daß seine Diener durch seine sichtbare theokratische Organisation geschult werden ...
S. 137 ... wer ... gehorcht, beweist, daß er die Einrichtung respektiert, die Jehova gebraucht, um seine Diener auf das Überleben und auf seine neue Ordnung vorzubereiten ...
Ihr Gehorsam beruht jedoch nicht lediglich auf dem Wunsch, die kommende Weltvernichtung zu überleben ...
S. 153 Die gegenwärtige Welt mit ihrer Habgier und Korruption ist in ihre ,,letzten Tage" eingetreten. Es gibt für sie keine Möglichkeit, der Vernichtung zu entgehen ...
S. 159 ... Jehovas Organisation ... Die Glieder dieser ,,Nation" werden bewahrt werden, wenn Jehova an der gesamten Welt, die sich Satan als Herrscher unterwirft, sein Strafgericht vollstreckt...
S. 167 Bald wird die böse Welt vergangen sein ...

S. 183 ... vor rund 6000 Jahren begann Jehova Gott einen Countdown, der unerbitterlich abläuft und bei dem es kein Zurück mehr gibt ...
S. 184 Der Countdown, der jetzt fast sechs Jahrtausende läuft, nähert sich der Stunde Null. Sie ist so nahe, daß eine Anzahl Personen, die 1914 am Leben waren und jetzt schon vorgerückten Alters sind, nicht sterben werden ... "

WTG-Buch 1984

DER WACHTTURM Studienausgabe 15. April 2010 S. 10 Abs. 14

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