Adventisten

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 10. Februar 2010 06:10

Die adventistische Gemeinde-Zeitschrift "AdventEcho" hat mit Jahresende 2009 ihr Erscheinen eingestellt.
In einem diesbezüglichen Berichtstext liest man auch die Angabe:

Da die Abonnentenzahl des "AdventEcho" seit über 20 Jahren kontinuierlich zurückging und die Auflage zuletzt unter 5.000 pro Heft lag, beschloss die Freikirchenleitung ab Januar 2010 eine neue, kostenlose Gemeindezeitschrift mit dem Titel "Adventisten heute" für alle 23.000 adventistische Haushalte in Deutschland herauszugeben. Sie wird auch unter www.adventisten-heute.de im Internet abrufbar sein.

www.adventisten.de/news/news/datum////letzte-ausgabe-der-adventistischen-gemeindezeitschrift-adventecho/

Interessanterweise ist das aktuelle Heft (zur Zeit wohl das Februar-Heft) eben wie angegeben, auch Online zugänglich. Man muss es also nicht abonnieren um es zu lesen, was ja noch für das "AdventEcho" galt.
Die Zeugen bieten zwar mittlerweile die "Studienausgabe" ihres "Wachtturms" auch im Internet an (nicht jedoch die Ausgabe für "die Öffentlichkeit" und auch nicht das "Erwachet!").

Da wiederum bemerkenswert, haben die Adventisten, was technische innovative Lösungen anbelangt, "die Nase vorn".
Die genannte Online-Ausgabe kann man wie eine Print-Ausgabe blättern. Man findet sämtliche Abbildungen darin, und auch das gleiche Layout wie die Print-Ausgabe.
Man kann sich auch die Texte bequem vergrößern oder verkleinern, wie man es mag.

Zum selber testen mal anempfohlen:
www.advent-verlag.de/cms/cms/upload/adventistenheute/AH-2010-02/blaetterkatalog/index.html

Tauscht man in eben genannter URL das Detail
2010-02 aus und ersetzt es durch
2010-01 kann man sich auch noch die Januar-Ausgabe ansehen, und damit quasi das erste Heft der jetzigen Variante der adventistischen Gemeindezeitschrift.

Wenn schon diesbezügliche Hinweise, dann vielleicht auch noch der.
Die WTG bildet sich ja vielleicht etwas auf ihre CD-ROM ein.
Ich persönlich habe keine sonderlich gute Meinung von der. Namentlich stört mich das vorgegebene Stichwortsystem. Vorgegeben von der WTG. Die bestimmt nämlich, welche Begriffe und Namen der Suchende finden darf und welche eben nicht. Und unter den nicht zu findenden können sehr wohl auch solche sein, die sich aber in den parallelen Print-Ausgaben nachweisen lassen.
Also es ist keine echte Volltextsuche möglich, sondern nur eine eingeschränkte.

Interessanterweise bieten auch die Adventisten (zwar nicht "billig" immerhin 50 Euro) aber sie bieten auch eine CD-ROM für ihr eigenes Schrifttum an.
Siehe ich es richtig sind auf der auch Jahrgänge einiger adventistischer Zeitschriften mit enthalten.
www.advent-verlag.de/cms/cms/front_content.php?idcat=110

Re: Adventisten

geschrieben von:  prozessor

Datum: 20. Februar 2010 19:28

Zitat:

Drahbeck
Die WTG bildet sich ja vielleicht etwas auf ihre CD-ROM ein. ... es ist keine echte Volltextsuche möglich, sondern nur eine eingeschränkte.

Das kann ich so nicht unterschreiben. Natürlich gibt es den Index (der in der Tat manche unrühmlichen Quellen auslässt), aber es gibt eben auch eine voll funktionsfähige Volltextsuche. Darüber lässt sich wirklich alles finden - in der englischen Version z. B. auch der Königreichsdienst, in dem die Brüder dafür gelobt wurden, dass sie so kurz vor Harmagedon (1975) ihr Hab und Gut verkauft haben

Re: CD-ROM

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 21. Februar 2010 02:01

Es ist sicherlich richtig, dass die WTG CD-ROM besser ist als wie gar nichts.
Dennoch, ich sagte es schon früher. Ich persönlich favorisiere den AZ-Finder.
Wer besseres kennt, verzichtet gerne auf das weniger bessere.
Der ist in meiner Sicht qualitativ besser als die Suche bei Windows Vista, welche nur blanke Stichworte liefert.
Und bekommt man viele Stichworte geliefert, hat man das "Vergnügen" jedes einzeln zu öffnen; und vielfach festzustellen "wieder Schrott".

Und ähnlich ist es auch bei der WTG CD-ROM. Auch da muss man sich durch alle Ergebnisse einzeln durchhangeln.
Der AZ-Finder indes zeigt schon mal den umrahmenden Text mit an, in einem größeren Umfange als etwa Google und Co. Insofern kann man auch schon weitaus besser abschätzen, was einem erwartet, welchen Ergebnissen nachzugehen sich lohnt, und welche man praktischerweise lieber "vergessen" kann.


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