WachtToPoly!
geschrieben von:  . + (
Datum: 07. April 2008 23:13
Endlich ist es soweit.
Die lang ersehnte Brettspieladaption für Zeugen Jehovas ist nun endlich Freigegeben worden.

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Endlich ist es auch für Zeugen Jehovas möglich an dem Gesellschaftsspieleabenden Teilzunehmen.
Während die degenerierte Welt ihrem vergänglichen Schein frönt, können Jehovas Zeugen nun auch an dem wirklichen Brettspiel festhalten.
Während sich die Weltmenschen sinnloser Habgier hingeben oder dem selbstsüchtigen Wetteifer nachgeben…

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…können Zeugen Jehovas an ihrem abseitsstehenden Spielfeld auch ihr ganzes Spiel der Organisation widmen.

Und WachtToPoly eignet sich als eine Adaption für jedes gängige Brettspiel!

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Die Regeln sind einfach, damit sie auch in alle Sprachen übersetzt werden können.
Sie sind aus dem Internen Wachtturm vom 15.6.2008 entnommen und damit quasi direkt aus dem Mund Jehovas.

Würfel sind nicht notwendig.
Bei jedem Spielzug rückt ein Zeuge Jehovas ein Feld weiter.
Würfel sind nur unnötiges Glückspielutensil.
Ein Zeuge des Wachtturms braucht kein Glück.
Er hat glücklich zu sein und alle ziehen bei jedem Spielzug gleichberechtigt ein Feld weiter.
In dem wahren christlichen Spiel wird niemand benachteiligt – ob Verkündiger oder Präsident, ob Möbelstück oder Frau, Rassendiskriminierung gibt es im WachtToPoly nicht mehr.

Man braucht keine besondere Ausbildung um in diesem Spiel vorwärts zu kommen.
Wer auf ein Ereignisfeld kommt muss eine Ereignisfeldkarte ziehen.

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Wer über den Wachtturm kommt, darf einmal freiwillig für das weltweite Predigtwerk spenden.

Ein Ende des Spieles gibt es nicht und es sei dir versichert:
Bei WachtToPoly gibt es keine Gewinner oder Verlierer!
Nur bei WachtToPoly findest du das wahre Spielerparadies!

Das Spiel ist in den gängigen internen Wachtturmfarben gehalten:
Leichenbeige, triestessrosa, novemberregengrau.
Damit keiner der spielenden Zeugen Jehovas in unnötige Erregung versetzt wird.

Ein Wort zum Preis.
Natürlich ist das Spiel kostenlos!
Wir sammeln nicht wie die geltgierigen Materialisten Kollekten.
Du zahlst mit Deinem Leben, das genügt dem Verlag vollkommen.

Endlich gibt es ein Spiel das das Leben eines wahren Christen gerecht wird.

Bewahre deine erste Liebe zu WachtToPoly!

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Ein Spiel das in keinem Zeugenhaushalt fehlen sollte.
 
Re: WachtToPoly!
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 08. April 2008 07:14

Da wird dann wohl die "Neuapostolische Kirche" mit ihrem Quartettspiel "Zum Ziel" vor Neid erblassen.
und die ZJ-Firma "Krispen" mit ihren Angeboten wohl auch.

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Parsimony.17506

Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von:  . +
Datum: 09. April 2008 22:19
 
Das Bistum Regensburg stellt im Internet einen Flyer zur Verfügung der 12 Erkennungsmerkmale einer Sekte grafisch darstellt.

www.bistum-regensburg.de

Anhand des Sekteninternen Wachtturms vom 15.Juni 2008…

…lassen sich schön die 12 markantesten Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte anhand den Zeugen Jehovas veranschaulichen.

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Seite 24

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In dem Artikel „Vertiefe die Liebe die Du zuerst hattest“ werden nach Gründen gesucht warum man weiter Begeisterung für die Organisation empfinden könnte.

Das eine Enttäuschung über das Blendwerk das eine Sekte aufbaut berechtigt sein könnten wird in dem Artikel nicht erwähnt.

Die verschiedensten Gründe werden herbeigezerrt warum man über die Mitgliedschaft in einer Sekte begeistert war.

Ein Satz heißt dort auf Seite 23:

„Andere wiederum sind vor allem von der Liebe unter Gottes Volk beeindruckt“

Dies nennt man für gewöhnlich Lovebombing.
Es wäre nicht so schädlich, wenn es nicht gezielt von der Sekte zum Mitgliederfang eingeschaltet würde und auf Befehl der Sekte genauso zum Hatingbombing umgeschaltet werden würde.

Liebe wird zum Mitgliederfang instrumentalisiert.

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Seite 22

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Ein markantes Merkmal das die Wachtturm Gesellschaft als Sekte kennzeichnet.

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Seite 20

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Die Wachtturm Gesellschaft weiß wir Gott denkt.
Sektenmaßstäbe sind weiß – weltliches Denken ist schwarz.

Je weniger ein Mensch in seinem Weltbild gefestigt ist je schneller gelingt es einer Sekte dieses schwarz weiß Denken zu installieren.

Satan ./. Gott

Welt ./. Wachtturm Organisation

Dies wird dann von den Sektenopfern oft verdrängt oder hintergangen.
Ein Sektenmitglied lässt sich von einer destruktiven Organisation dann einreden es führe ein Doppelleben.
Zwischen so einem Spannungsfeld entwickeln Sektenopfer oft ein Selbstverletzendes Verhalten.
Sie greifen zu Alkohol oder anderen Selbstzerstörenden Mitteln.

Es bedarf für Außenstehende einer Herkulesleistung dieses Spannungsfeld in einer gesunden Waage zu halten.

Es gäbe dazu viel zu sagen.

Aber nur noch dies:
Es ist einfach widerwärtig wen Zeugen Jehovas abfällig mit den Schultern zucken wenn einer ihrer Mitglieder abrutschen.
Wenn sie dann abfällig mit den Schultern zucken und dann Sinngemäß sagen „hätte er halt weiter als Sektenmaschine funktioniert wäre er heute kein Alkoholiker“
Oder vergleichbares.

1.) War es die Sekte, die es entgegen ihren Versprechen nicht schaffte, jemanden vor dem abrutschen zu bewahren.
2.) Kann es vor allem der Erwartungsdruck der Sekte gewesen sein der einen erst zu dem abrutschen trieb.
3.) Ist schon das Sektendasein allein eine Form des weggeschmissenen Lebens. Auf alle Fälle jedoch kein Grund hochnäsig auf andere herabzublicken.

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Seite 21

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Die Wachtturm Gesellschaft spricht die Worte Gottes.

Sie allein ist in Besitz der Wahrheit.
Gleichzeitig setzt sie Millionen der Spendengelder ein um Weltweit diese Worte Gottes durch Anwälte vor Gericht oft gegen die eigenen Mitglieder zu verteidigen.

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Seite 15

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Wird die Wachtturm Gesellschaft für ihr destruktives Verhalten kritisiert ist dies selbstverständlich ungerechtfertigt.
Jesus wurde auch Kritisiert.
Kritik an der Wachtturm Gesellschaft wird als Beweis umgemünzt das man die Wahrheit hat.

Einem überführten Verbrecher würde man dies als Schizophrene mildernde Umstände auslegen.

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Seite 25

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Wir sind das Volk Gottes.
Es ist ein Vorrecht zu der Elite der Welt zu gehören.
Wachtturmsektierer sind die begehrenswerten Dinge der Erde.
Es ist ein Vorrecht aus der kranken degenerierten Welt entflohen zu sein.

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Seite 13

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Zeugen Jehovas grenzen sich von der Umwelt in ihrer ganzen Lebensweise ab, nicht nur durch ihre Kleidung.

Im Alltag ist es mit so gut wie jeder privater Handgriff Reglementiert.
Sei es der Griff in das Kühlregal im Supermarkt, bei den Geburtstagsglückwünschen am Arbeitsplatz, bei der systematischen Zerstörung der Sprache.

Je weiter es einer Sekte gelingt ihre Mitglieder von der Umwelt zu entfremden umso mehr binden sie ihre Mitglieder an ihre Organisation.

In Religionen wird dies Toleriert.
Regierungen würden dafür Weltweit als Verletzter der Menschenrechte oder Diktaturen geächtet.

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Seite 12

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Es gibt sicherlich weltoffenere Gruppierungen.
Ohne diese beschönigen zu wollen – Jehovas Zeugen gehören nicht dazu.

Alle weltlichen Beziehungen schaden der neuen Persönlichkeit.
Schlechte Gesellschaft verdirbt Wachtturmgewohnheiten.

Das strickte Gebot nur innerhalb der Wachtturmsekte zu Heiraten ist hier nur eine der extremsten Auswüchse.
Das fängt im Sandkasten an und hört im Altenheim auf.

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Seite 14

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Eine der Bekanntesten Sektenmerkmale der Watturm Gesellschaft ist ihr rigoros eingefordertes Klinkenputzen von Tür zu Tür.
Gezielt wird dort nach Menschen gesucht die nur geringen Informationszugang haben.
Gezielt fischt man dort in Migrantenkreisen, Menschen mit Gemütsdefiziten, geringer Schulbildung, untere soziale Schichten oder einfachen Gemütern die ihren Vernichtungsdrohungen auf den Leim gehen.

Hier ein Beispiel:

Unterredungsbuch S. 24
„Falls sie in bezug auf ihren Glauben feste Behauptungen aufstellen, kann es sich als nützlich erweisen, sie taktvoll zu bitten, dir die Stelle im Koran, Sure (Kapitel), Vers, zu zeigen. (Räume ihnen Zeit ein, danach zu suchen.) Wenn sie die Stelle nicht finden können, wächst bei einigen die Bereitschaft, dem zuzuhören, was du ihnen aus der Bibel zeigst.“

Gezielt sucht man nach Menschen die man leicht durch die Wachtturm Desinformation übervorteilen kann.

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Seite 26

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Sich nicht abzusondern, das Zusammensein nicht aufzugeben, Älteste offen seine Fehler bekennen.

Aber was das wichtigste in der Wachtturm Sekte ist:
Jedes Mitglied wird aufgefordert den anderen zu Denunzieren.

Unterlässt man dies, wird man seinerseits mit der Exkommunikation bestraft.
Zeugen Jehovas Eltern denunzieren ihre eigenen Kinder,
Kinder denunzieren ihre Eltern,
Verwandte denunzieren sich gegenseitig,
die Arzthelferin denunziert Zeugen Patienten,
die Rechtsanwaltsgehilfin denunziert Zeugen Jehovas ihrer Klienten.

Unterlassen des Denunzierens wird seinerseits dem „Vergehen“ des anderen gleichgestellt.
Verleumdung wird straffrei gestellt.

Unter Befehl der Wachtturm Sekte.
Entgegen der gesetzlichen Schweigepflicht (Ihr müsst Gott dem Herrscher mehr gehorchen als den Menschen).

Detaillierte Abhandlung dazu hier:
Parsimony.20273

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Auf Seite 25 finden wir noch einen unverholenen Vorwurf dass, wenn man zweifelt oder sich der versprochene Erfolge nicht einstellen, dass man "selber schuld" ist, weil man sich angeblich nicht genug einsetzt oder nicht stark genug glaubt.

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Wachtturmerfolg stellt sich überhaupt dann erst ein, wenn ein Sektenopfer Schwächen, die die Wachtturm Gesellschaft erfunden hat, an sich sieht, anerkennt und dann mit aller Intensität daran Arbeitet.

Man benötigt die Hilfe der Sekte um Schwächen zu bekämpfen die man ohne die Sekte nicht hätte.

Destruktive Sekten suggerieren ihren Opfern Schwächen die sie von der Heilmitteln der Sekte abhängig machen.
Etwas was nur in Religionen möglich ist.
In der freien Wirtschaft würde man dafür eingesperrt.

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Die Ganze Lebensweise mit allen Kräften.

Liest man sich den Artikel „Wovon sollten wir „Fliehen“? durch wird man mit überraschen kaum eine echte Sünde finden.

Liebe zum Geld, Weltliche Musik, Gewaltverherrlichende Filme, Rauchen, Liebesromane, Weihnachten, Geburtstagfeiern, Mitgliedschaft in Konkurrenz Religionsorganisationen, Nichtbeteiligung am Neumitgliederanwerbedienst, Pornographie, Masturbation, Wettkampfgeist, Genussstreben, verkehrte Gedanken, verkehrte Anschauungen verkehrte Beweggründe, verkehrte Wünsche.

Man kann dazu stehen wie man will.
Aber eine Sekte verlangt durch diesen Wust an Regeln eine Disziplinierte Organisationsbindung ihrer Opfer die mit Fug und Recht als destruktiv bezeichnet werden kann.
 
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von: neugieriger Gast
Datum: 11. April 2008 19:30
Hallo +,

ich war jetzt einige Zeit nur lesend in diesem Forum unterwegs. Ich bin allen sehr dankbar für die Beiträge.

Was ich immer noch nicht ganz verstehen kann.. Was genau hat die die WTG davon, wenn immer mehr Menschen der Organisation beitreten? Wirft das ganze wirklich so viel Geld ab?

"Ich möchte eine Religion gründen. Dort liegt das Geld." L. Ron Hubbard an Lloyd Eshbach, 1949. Dass bei Scientology viel Geld von den Mitgliedern verlangt wird ist mir bekannt. Die Kurse dort kosten dementsprechend.

Ist Geld der Hauptbeweggrund immer mehr Mitglieder zu bekommen? Rentiert sich das wirklich?

Viele Grüße.
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 11. April 2008 20:32
 
Ein geflügelter Grundsatz der Amis lautet:
„Wirb oder stirb". In pluralistischen Systemen gibt es vielerlei Konkurrenz. Schon zu Russell's Zeiten war seine Konkurrenz nicht eben erfreut, über „einen mehr", der vom Kuchen der Leichtgläubigkeit auch seine Scheibe abschneiden wollte.

Indem moment, wo der Status organisatorischer fester Strukturen erreicht ist, egal ob im Falle Rutherford's der nur totale Unterwürfigkeit gelten lassen wollte, und dieweil die ihm nicht freiwillig (von einem Teil der alten Russelliten) gewährt wurde, nur durch harte juristische Taschenspielertricks, seine Konkurrenten ausbootete (ausbooten konnte). Schon damals hätte man sagen können. Warum denn das alles?
Russell's Ursprungserwartungen waren gescheitert. Also was soll's. Warum mit Gewalt eine Organisation aufrechterhalten?

Genauer: sogar neu aufbauen. Selbst das Brooklyner Bethel war ja schon verkauft. Man hatte sich zu Zeiten der Verhaftung Rutherford's bis nach Pittsburgh zurück verkrochen.
Die Neueröffnung wurde von der genügend Zuteilung von Kohlen (damals als Folge des Krieges noch bewirtschaftet) abhängig gemacht. Man bekam soviel Kohlen, dass man gar nicht wusste wo hin denn nun damit, und noch Jahre brauchte, um die erste Kohlenlieferung aufzubrauchen.

Da wurde schon ein gewisses Gönnertum sichtbar. Gönnerrtum der Art. Die Religion müsse dem Volke erhalten bleiben.
Gönnertum, das im Hinterkopf auch den Grundsatz beherzigte. Zuerst bekommen die Missionierten die Bibel im Ausgleich dafür „wir das Land". Schon im Falle der Indianer so praktiziert.

In Neuauflage nun so. Dass die neuzeitlichen „Indianer" (zumindest damals) in beachtlichem Europäer waren. Jedenfalls erheblich mehr, als zur gleichen Zeit noch in den USA. Dabei wiederum überwiegend Deutsche. Ein prima Nährboden für Jenseitsverkäufer. Jenes damals von der Inflation (und noch einigen mehr) arg gebeutelte Deutschland.

Gegenfrage. Hat der Herr Papst etwa seinen Laden dicht gemacht, als der Herr Luther begann, ihm einen Teil seiner Pfründe streitig zu machen? Sicherlich nicht. Die Firma des Herrn Papst existiert, aller Kritik zum Trotz bis heute. Und analoges gilt auch für die WTG.

Hätte Rutherford nicht damals mit aller Gewalt, das Treppenterrierdasein eingeführt, wäre es wohl nichts mit seinem „Beth Sarim" nebst angemessenen „Dienstwagen" geworden. Dann hätte er sich als kleiner Advokat irgendwie weiter über Wasser halten müssen.

Es ist für die Führungscliquen solcher Organisationen ein „Überlebensgebot" ihren Laden am laufen zu halten. Egal wie. Es ist nicht damit getan, dass man darauf verweist. Na ja: In der „freien Wirtschaft" könne man fallweise höhere Gehälter erreichen. Es gibt auch Nicht-Geldwerte Vorteile. Man sehe sich nur manchen „Ältesten" einer örtlichen ZJ-Versammlung näher an. Das kann man zwar heutzutage nicht mehr in dem Umfange verallgemeinern wie noch vor Jahrzehnten. Aber es gibt sie trotzdem noch, jene „Typen", die was „bei den Zeugen darstellen". Hätten sie nicht diese Art von Selbstbestätigung, erweisen sie sich nicht selten, im sonstigen bürgerlichen Leben als welche, die auf keinen „grünen Zweig" zu kommen vermögen.

Auch dieser Typus hat ein zwangsläufiges Interesse am Weiterlaufen der WTG-Maschinerie. Egal wie, egal um welchen Preis!
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 11. April 2008 23:14
 
Hallo neugieriger Gast,

mir fällt ein Stein vom Herzen.

Du bist der Einzige dem ich nicht unmittelbar antworten konnte, entschuldige.
Zukünftig stehe ich zur Verfügung, mit der Bitte, bis zu zwei Tage Zeit einzuräumen.

Viele Grüße!
Re: 12 Erkennungsmerkmale einer destruktiven Sekte
geschrieben von:  . +
Datum: 12. April 2008 11:56
 
Hallo neugieriger Gast,

Du fragst nach den Motiven oder Beweggründen der Wachtturm Kirche.

Organisationen haben aber keine Beweggründe.

 Es sind die Menschen in der Organisation, die Beweggründe haben.

Manche haben härene Beweggründe, andere niedere.

Manche wollen Gott in aller Aufrichtigkeit dienen, andere sind eher berechnend.

 Will man nicht in dümmliches schwarz weiß malen verfallen,
dann stellt man fest (auch an sich selbst),
dass in jedem Menschen eine Schnittmenge der „vielen Psychologischen Fassetten“ enthalten ist.

Vereinfacht könnte man dies in die vier Grundfunktionen Denken, Fühlen, Empfindung und Intuition, mit denen wir uns im Leben orientieren, einteilen.

Es gibt rationelle technokratischen Beweggründe oder es gibt emotionale und soziale Beweggründe die als Triebfeder dienen.

 Aber keiner von uns Menschen ist nur Technokrat, nur Ichbezogen oder nur Sozial eingestellt.
Wir sind immer eine Mischung.

 Das Einzige was uns eint sind Naturgesetz bedingte Sachzwänge.

Bedürfnisse abhängig vom Körper, auch "körperliche" Bedürfnisse genannt wie Nahrung, Atmung, Hygiene…,

Bedürfnisse abhängig vom Nervensystem so genannte "neurostrukturelle" Bedürfnissen wie Schlaf, Bewegung, etc und

Bedürfnisse abhängig von der psychischen Dynamik, "Psychische" Bedürfnisse wie unsere Neigung, Sicherheit, Ängste, etc…

 Menschen gründen Organisationen um diese Grundbedürfnisse auf kürzeren Weg zu erfüllen.
Wenn man es aus der Sichtweise der Bibel sehen will:

Sie gründen Organisationen um die Strafe Gottes – „Im schweiße deines Angesichtes wirst Du dein Brot dem Boden abgewinnen“ – abzumildern.

 Es sind nicht die Statuten einer Organisation, sondern deren Früchte, nach der man eine Organisation beurteilen kann.

Dient eine Organisation dem Allgemeinwohl oder dient sie nur wenigen und beutet sie ihre Mitglieder im Allgemeinen aus.

Der Zweck der Wachtturmkirche dient vor allem den Grundbedürfnissen des kleinen Ordens der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas.

Das Groh der Mitglieder wird rigoros gefügig gemacht und ausgebeutet. 

Ihnen werden Versprechungen gemacht (Leitung der Organisation durch Gott, nahes Ende, renommierter Platz im Paradies, geistiges Paradies im Diesseits etc.) die es nicht gibt.

Gleichzeitig werden die Mitglieder mit ganz profanen, irdischen Opfern gemolken (Zeit, Geld, Kaltakquise, Arbeitsleistungen etc.)

Destruktiv, wird diese Organisation dann durch ihre Methoden die sie einsetzt, um von ihren Mitgliedern materielles zu erpressen. 

• Schwarz/weiß Suggestionen wie Gott liebt Dich, Gott vernichtet Dich.
• Gemeinschaftsentzug und seine praktizierten Kaltinquisitionsmethoden.
• Gehirnwäsche – wie das zerstören der Sprache, der „alten“ Persönlichkeit, der sozialen Bindung (Stichwort Freunde der Welt)
• Abschottung von freien Informationsquellen und ersticken der freien Meinungsäußerung.
• Denunziantentum über jedes Maß an Menschlichkeit.
• Umschreiben der eigenen Geschichte, Desinformationspolitik bis hin zur glatten Lüge

Zum Schaden des Mitgliedes.

 Gott liebt Paradiesvögel.

Ich weiß es gibt auch Buchhalter mit Ärmelschonern.
Natürlich erschuf Gott auch Technokraten.

Aber Gott unterdrückt keine Vielfalt im Glauben, im Reden und im Handeln.

Gott liebt die Paradiesvögel.

Die vollkommen unökonomisch, Energie verschwendet, irrational und unergonomisch sind.

Die einfach nur eins sind:

bunt und schön. 

Warum lassen wir Menschen uns also in muffige Kirchen zwängen,
in denen verbohrte Fundamentalisten nach jeder Zusammenkunft die Spendenkästen leeren,
wenn draußen so schön die Sonne scheint?

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