Energiesparende Hexenverfolgung

geschrieben von:  . +

Datum: 11. Januar 2009 01:39

Glaube ist eine Art Energiesparfunktion unseres Gehirnes.
Ähnlich wie die Schutzfunktion, das unser Gehirn negative Dinge schneller verdrängt (Stichwort traumatische Erlebnisse), stellt die Fähigkeit etwas zu Glauben, eine Schutzfunktion unseres Gehirnes dar.

Unser Verstand würde nicht mehr funktionieren, würde förmlich durchbrennen, wenn wir bei jeder Sache, bei jeder Frage, bei jeder Entscheidung, für die wir keine Erklärung haben, versuchen würden, das Ungeklärte das wir nicht verstehen, zeitnah zu entschlüsseln.

Der Verstand eines Menschen würde durchdrehen.
Also „glaubt“ er.
Je wichtiger oder traumatischer uns die offenen Fragen erscheinen (Stichwort: Tod), umso stärker und wichtiger ist diese Schutz- und Energiesparfunktion, die wir gemeinhin „Glauben“ nennen.

Der Mensch sieht, begreift, hört, schmeckt, versteht nur einen ganz geringen Bruchteil seiner Umwelt.
Damit er aber überleben kann, muss er glauben.

Zum Beispiel drehen wir den Wasserhahn auf und „glauben“ dass es sich hier um gesundes Trinkwasser handelt.
Das beruht auf Erfahrungswerten und auf Vertrauen.
Wissen können wir es aber nicht.
Wir können das Wasser zwar nach dem Aussehen, dem Geruch und dem Geschmack beurteilen, auch zahlen wir Steuern bzw. unseren Wasserverbrauch, aber „wissen“ können wir es nicht ob das Wasser verseucht ist.

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Unser Glauben trägt zu unserer täglichen Lebensqualität bei.
Wir vertrauen.

Noch ein Beispiel dafür, wie Überlebenswichtig glauben für den Menschen ist:

Angenommen wir landen als Schiffsbrüchige auf einer Insel im Ozean.
Wir müssen dieses Beispiel also nicht in die Steinzeit verlegen.
Im Hier und Jetzt brauchen wir auch dort zum Überleben Nahrung.

Angenommen wir finden auf der Insel Beeren.
Wir wissen nicht ob diese Beeren genießbar sind oder nicht.

Aber wir brauchen Vitamine, abwechslungsreiche Nahrung und wir bekommen in kürzester Zeit Hunger.
Wir können die Beeren nach dem Aussehen, dem Geruch und dem Geschmack beurteilen.
Der Mensch ist jedoch nicht mit Fähigkeiten ausgestattet zu wissen ob diese Beeren zu seiner Nahrung geeignet sind.
Ob sie Giftig sind, können wir nicht wissen.
Schlussendlich entscheidet unser Glaube ob wir die Beeren probieren oder nicht.

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So weit so natürlich und nützlich.

Ein Problem wird dieser Glaube erst dann, wenn wir ihm einen höheren Stellenwert beimessen, als den gewonnenen Erfahrungswerten.

Wenn einer der Schiffsbrüchigen von dem Genuss der Beeren krank wird oder stirbt, wir aber unserem Glauben mehr wert beimessen, als den Schlussfolgerungen die wir aus den entsprechenden Beobachtungen ziehen können, wird der Glaube zu einem tödlichen Problem.

Würden wir das Essen der tödlichen Beeren zu einem Glaubensbekenntnis hochstilisieren oder es zu einem Glaubensritual für den wahren Gott erklären, würde der Glaube zu einer tödlichen Denknotwendigkeit.

Die Erde ist für den Menschen zuweilen bedrohlich und er bewegt sich wie blind auf ihr.
Sein Glaube wird oft durch seinen unvernünftigen Wunsch, überlegener Dreh- und Angelpunkt des Erdballs zu sein, genährt.

Der Mensch neigt zu einer trägen „Veränderungsblindheit“.
Dabei ist das Sichtfeld des Menschen von vornherein sehr eingeschränkt.
So sehr der Mensch auch auf seine technischen Errungenschaften stolz sein mag.

Anders geht es darin offenbar den Tieren.
Die große Tsunami-Welle, die am 2. Weihnachtstag 2004 die Küsten der Anrainer des Indischen Ozeans überrollte, überflutete auch den Yala Nationalpark, das größte Wildreservat Sri Lankas.

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Nachdem die Welle, die bis zu drei Kilometer weit in den Park eingedrungen war, wieder verebbt war, fand man die Leichen von Hunderten Menschen, Angestellten und Besuchern des Nationalparks, aber keine toten Tiere.

In dem Nationalpark leben in großer Zahl Elefanten und Leoparden, Krokodile, Wasserbüffel, Affen, Wildschweine und viele andere Wildtiere.

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»Es gibt keine toten Elefanten, nicht einmal einen toten Hasen oder ein totes Kaninchen«,
berichtete der Vizedirektor der Naturschutzbehörde Sri Lankas, H. D. Ratnayake, der Nachrichtenagentur Reuters.

Einige Parkwächter retteten sich auf Bäume.
Aber kein einziger Affe war dort noch zu sehen.

Die Tiere brachten sich rechtzeitig in Sicherheit.
Das heißt, sie spürten die drohende Gefahr.

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Anders die Menschen.

Mancher Tourist holte sogar noch rasch seinen Fotoapparat, um das Naturschauspiel zu fotografieren, was er dann nicht überlebte.
Offenbar gab es vor dem Hereinbrechen der großen Naturkatastrophe Signale, welche die Tiere wahrnahmen und die sie zur Flucht veranlassten;
Signale, welche die Menschen nicht erkennen.

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Bringen wir aber ein Beispiel in dem es tatsächlich passierte, das die Menschen den tödlichen Fehler machten, Veränderungsblind, ihrem Glauben mehr wert beizumessen, als den Schlussfolgerungen die man aus den Beobachtungen ziehen konnte und damit der Glaube zu einem tödlichen Problem wurde.

Es war das Händewaschen.

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Der Gynäkologe Ignaz Philipp Semmelweis (1819-1865) forderte - gegen erbitterten Widerstand seiner Kollegen, dass sich Ärzte vor geburtshilflichen Untersuchungen die Hände waschen sollten und gilt damit als Begründer der Antisepsis.

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Was heute als selbstverständlich gilt, ließ sich im 19. Jahrhundert nur schwer durchsetzen.
Damals konnte eine Geburt im Krankenhaus - im Gegensatz zur Hausgeburt - für die Mütter einem Todesurteil gleichkommen:
In manchen Kliniken erlagen über 90 Prozent der Frauen dem Kindbettfieber.

Die Ursachen waren rätselhaft.

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Auf dem Banner ist dann davon die Rede, auf seine Hilfe zu bauen, auf Gott vertrauen und Wunder schauen.
Nur half dort in der Geburtsklinik weder Gottvertrauen noch Teufelsaustreibung.

Semmelweis, der ab 1846 als Assistenzarzt der Geburtshilflichen Klinik des Wiener Allgemeinen Krankenhauses arbeitete, fiel auf, dass die Todesraten besonders in der Krankenhausabteilung hoch waren, in der Medizinstudenten an Leichen ausgebildet wurden.
In der zweiten Abteilung, wo Hebammen die Wöchnerinnen betreuten, lag die Sterblichkeitsrate dagegen nur bei drei Prozent.
Als er versuchsweise das Personal der Abteilungen austauschen ließ, bestätigte sich sein Verdacht:
Der Tod folgte den Medizinern.

Semmelweis' Forderung, die Hände vor jeder Untersuchung mit Chlorkalk zu desinfizieren, stieß bei seinen ärztlichen Kollegen auf wenig Gegenliebe.
Die Annahme, Kindbettfieber sei ansteckend und werde gar von den betreuenden Ärzten übertragen, erschien ungeheuerlich.

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Es galt als ehrenrühriges Sakrileg, dass die (wohlhabenden) Ärzte schuld an dem Tod ihrer Patienten seien könnten.
Dies widersprach dem damaligen Glaubenssatz.
Die Behauptungen von Semmelweis galten als ehrenrührig und brachten den Arzt als Abtrünnigen seiner Zunft an den Bettelstab, indem man sich gegen ihn wandte und ihn als Idioten und Hochstapler verketzerte.

Erst nach dem Tod von Semmelweis, setzte sich die Antisepsis durch.
Allerdings nicht durch Gebete oder Botschaften die der Klerus von Gott erhalten hätte.
Sondern durch technische Hilfsmittel, die die Beobachtungen von Semmelweis sichtbar machten.

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Vergleichbare Beispiele gibt es in der Geschichte der Menschheit zu Hauf.

Wenn man heute einen Zeugen Jehovas fragt, warum er ausgerechnet den Zeugen Jehovas verfallen ist, dann antwortet er für gewöhnlich:
„weil er glaubt das diese die Wahrheit vertreten“
Dieses Aussage findet man zum Beispiel in Foren die nur Zeugenkonforme Aussagen dulden:

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Wir Glauben daran trotz gegenteiliger Beweise und damit basta.
Dies spiegelt genau die „Veränderungsblindheit“ wider von der ich sprach.
Einer der Gründe warum Menschen – trotz gegenteiliger Erfahrungen – an alt hergebrachten Aberglauben festhalten.

Nehmen wir den internen Wachtturm vom 15.April 2009

Auf Seite 6 finden wir das gleiche unvernünftige Verweigern offensichtlicher Fakten, wie schon zur Zeit von Ignaz Semmelweis.

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Hier versteckt man sich hinter abergläubischen Geisterweltverschwörungstheorien nur um nicht die Realitäten wahrnehmen zu müssen.
Die leitende Körperschaft zu Kritisieren wird buchstäblich verteufelt.
Man bedient sich antiquiertem Teufelsglaube und greift zu alchimistischen Hexenverfolgungsmitteln (Gift), nur um zu vermeiden dass man seine Denkzwänge in Frage stellt.

Zeugen Jehovas sagen heute sie Glauben das die Wachtturmgesellschaft die Wahrheit verkündet.
„Man muss das Glauben“.

Wegen diesem „muss“ wird dieser Glaube zu einem unvernünftigen Fundamentalismus.
Veränderungsblindheit trotz den zwischenzeitlich zu hunderten vorliegenden Beweisen, mit denen man sehen könnte, dass die Wachtturmgesellschaft unmöglich die Wahrheit vertreten kann.

Dabei würde die schlichte Beobachtung der Faktenlage vollkommen ausreichen.

Ja selbst diese eine Wachtturm-Ausgabe alleine genügte schon, dass man erkennen könnte, wie man für seine Leichtgläubigkeit für dumm verkauft wird.

Prahlt man doch auf Seite 8 mit seinem exklusiven „Wissen“

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Muss die Wachtturmgesellschaft auf Seite 12 und 13 seitenweise ihre Unwissenheit in einem Leserfragenartikel eingestehen.

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Die obige Bildunterschrift hätte wohl besser heißen sollen:
„Fühlst du dich angespornt dein Nichtwissen weiterzugeben?“

Man sieht sich heute gezwungen, dass man seine Unwissenheit eingestehen muss.
Deutlich prallt hier ihr Aberglaube auf die Realität:

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Unkenntnis trotz der Beteuerungen der Wachtturmgesellschaft dass sie Versuche unternommen hat, in ihren Seancen mit der Geisterwelt Kontakt aufzunehmen.

Weil es dem unabdingbaren Denkzwang unterliegt, dass die Wachtturmgesellschaft Weisheit und genaues Verständnis besitzen muss.

Seite 15

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Dabei besitzt jeder Zeuge Jehovas das gesicherte Wissen das seinen Gurus „Fehler unterlaufen wie allen Menschen“.
Wie wir aus obigem Zitat eines Zeugenkonformen Forums sehen können.

Einem Zeugen bleibt nichts außer Glauben, dem aber 120 Jahre Falschprophetie, Irrlehren und vor allem realitätsfremdes Wissen gegenüber steht.

Dem stellt die Wachtturmsekte ein vollkommen Abstruses Weltbild gegenüber.
Von welchem gesicherten Wissen aber vor allem welchen genauen Verständnis sie auf Seite 15 spricht bleibt das Geheimnis des Wachtturmautors.

Sie konstruiert Zirkelschlüsse in denen sie an den Haaren herbeizieht, dass sich die ganze Welt und Gott persönlich nur um ihre Interessen dreht.

Zirkelschluss: „Ameisen = Neumitgliederakquise“.

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In den letzten 10 Jahren können in Deutschland gerade Mal, halb so viele Täuflinge schanghait werden, wie die Täuflings-Höchstzahlen von einstmals.

Zirkelschluss: „Klippdachs = Zusammenkunftsbesuch und Reflexartiges zurückweisen der Abtrünnigenliteratur“.

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Sie nutzen das beschränkte Sichtfeld des Menschen aus, indem sie ihren Mitgliedern Angstbilder vermitteln.
Angstbilder von den Angriffen des Teufels, den man nicht sieht.
Dabei verweisen sie auf die Instinkte der Tiere, die sich aber nie wegen den Angriffen Satans in ihre Höhlen verziehen.
Durch ihre instinktive Weisheit sind sie nicht für die antiquierte Angstmacherei gewisser Sektierer aus Amerika anfällig.

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Aufgrund der geringen Besucherzahlen wurde dieses Jahr zum Jahreswechsel eine der drei wöchentlichen Zusammenkünfte abgeschafft.
Deswegen versucht man hier seine Mitglieder mit Teufelsangst bei der Stange zu halten.

Wenn aber die Zusammenkünfte so wichtig sind, warum hat man dann eine Zusammenkunft abgeschaft?

Zirkelschluss: „Heuschrecken = Neumitgliederakquise, Gerichtsbotschaft“

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Die Gerichtsbotschaften der Wachtturmgesellschaft sollen die Wohnungsinhaber entweder schanghaien oder in den Selbstmord treiben.

Grenzwertig die Aussage, das sich Heuschrecken nicht durch Feuer aufhalten lassen.
Heuschrecken ersticken durch ihre Körper das Feuer und ihre Artgenossen steigen dann auf den Kadavern weiter Vorwerts.

Ich weigere mich den Umkehrschluss auf die heutigen Zeugen Jehovas umzulegen.

Zirkelschluss: „Gecko = Festhalten an den exklusiven Wachtturmsonderlehren“

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Extremes anhaften an den Glaubenssätzen der Wachtturmgesellschaft, trotz offensichtlicher Faktenlage?
Dass man seine Wachtturmgrundsätze zu göttlichen Grundsätzen hochstilisiert, gehört zum Standardrépertoire.

Wie es der Zufall aber will, kenne ich einen Geeko der sich an das Gute hielt und gerade deswegen die Wachtturmgesellschaft verlassen hat.

Auf Seite 31 stellt man einfach die Behauptung auf, es wäre Jesus der die Wachtturmgesellschaft lenkt.

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Unverschämt trägt man dick auf und hält seine Mitglieder für leichtgläubig.
Man baut Wolkenkuckucksheime, wenn man so tut, als wären Wachtturmmitglieder auch nur einen deut besser dran als irgendwer anderes:

Seite 32

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Das blinde Anhängen an diesem Klerus wird zum Glaubenssatz erklärt – mögen daran noch so viele Menschen Schaden genommen haben.

Es kann tödliche Folgen haben, wenn man blind an dem Glauben an eine Autorengruppe aus Pennsylvanien festhält, trotz den Schlussfolgerungen die man aus deren Bibelauslegung ziehen könnte.

Fortlaufende, narkotisierende Indoktrination ist jedoch vonnöten, um die Tatsachen der hundertjährigen Falschprophetie und des ewigwährenden Bibelauslegungs-Schlingerkurses als unbedeutend ausblenden will.
Ein Zeuge misst seinem alt hergebrachten Glauben mehr wert bei, als dem erwerbbaren sichtbaren Wissen.

Und ich habe hierbei noch nicht von den normalen Unzulänglichkeiten innerhalb der Wachtturmgemeinde gesprochen.

So nützlich also Vertrauen und Glauben auch im Alltag eines Menschen sein mag, so schädlich kann er sein, wenn man ihn über die Vernunft, zugunsten unsinniger Glaubensbekenntnissen erhebt.
Wachtturm-Teufelglaube wird so zu einer unvernünftigen Gefahr.
Er reiht sich nahtlos in die Tradition des Teufelglaubens vergangener Jahrhunderte ein.

Wie Gefährlich fundamentalistischer Teufelsglaube ist, kann man an Erfahrungen sehen, die allesamt auf Glaubenssätzen wie diesen wurzeln:

Seite 8

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Martin Luther - Predigt vom 6. Mai 1526:
„Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen…
Sie können ein Kind verzaubern…
Auch können sie geheimnisvolle Krankheiten im menschlichen Knie erzeugen, dass der Körper verzehrt wird…
Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann …
Die Zauberinnen sollen getötet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, Räuber, Mörder …
Sie schaden mannigfaltig.
Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.“

In dem holländischen Orte Deldenerbroek, der in die reformirte Stadt Delden eingepfarrt ist, kam im Jahr 1822 eine Kindbetterin, deren Genesung sich verzögerte, auf den Gedanken, dass sie von einer Nachbarin behext worden sei.
Die Kranke sprach ihren Verdacht auch aus, und bald wurde es den Kindern der Verdächtigten auf der Strasse nachgerufen, dass ihre Mutter eine Hexe sei.
Rasch entschloss sich nun die letztere, durch die Wasserprobe ihre Unschuld in Beisein der beiderseitigen Verwandten zu erweisen.
Man ging auch auf das Anerbieten ein, und zur bestimmten Zeit und am bestimmten Orte erschien die Angeschuldigte, die sich mit Mannesbeinkleidern versehen hatte, liess sich entkleiden und mit einem unter beiden Armen befestigten starken Strick vor den Augen der sie Umstehenden in das Wasser einsenken, wo sie sofort untersank und somit die Probe glänzend bestand.
Dieses geschah in einer reformirten Gemeinde am 16. März 1823.

Man möchte meinen dass wir in unserem Jahrhundert derartigen Aberglauben überwunden haben.
Aber die Wachtturmgesellschaft verängstigt bewusst seine Mitglieder mit Glaubenskämpfen gegen die unsichtbaren Geistermächte.

Seite 11

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Glaubensprüfungen und Teufelsglauben.

Wachtturm 15.12.1990 S. 21
So allgegenwärtig wie die Luft, die wir atmen, ist der von Satan — dem, „der böse ist“ — ausgehende böse Geist, der das Denken, die Wünsche und das Handeln der meisten Menschen beherrscht.
Es ist sein Geist der Rebellion, der Selbstsucht und des Stolzes, durch den er „die ganze bewohnte Erde irreführt“


Im Jahr 1836 fand im Fischerdorfs Zeinova auf der Halbinsel Hela eine Art Hexenprozsses statt.
Ein Quacksalber halte nämlich vorgegeben, dass er einen gewissen Kranken darum nicht zu heilen vermöge, weil derselbe von einer alten Frau behext sei.
Daher wurde von den Dorfbewohnern sofort zu der althergebrachten Wasserprobe geschritten.
Die angebliche Hexe wurde nur leider eine Zeit lang im Wasser von ihren Kleidern empor gehalten, weshalb sie in der Todesangst um Gnade schrie und den Kranken am nächsten Mittag zu heilen versprach.
Die versprochene Heilung konnte sie aber doch nicht fertig bringen.
Daher wurde sie nochmals ins Wasser geworfen und, da sie auch diesmal nicht sofort untersank, mit Rudern totgeschlagen.

Ein Wachtturmmitglied setzt sich unnötigen realen Gefahren aus.
Der Wachtturm berichtet von einer Russin, die dieser Weltuntergangssekte blind gefolgt ist und dafür Jahrelang im Gefängnis saß.
Sie glaubte blind – nur auch ein noch so aufrichtiger Glaube verhindert nicht, dass sich die Falschprophetien der Wachtturmgesellschaft eines Tages selber einholen.

Eines Tages kriechen die Russen aus ihrer Höhle und gehen ohne das ihnen der Himmel auf den Kopf gefallen ist, wieder nach Hause.

Seite 10

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Ein schauerliches Drama spielte sich im Jahr 1850 ab.
Das Civil-Tribunal von Tarbos klagte das Ehepaar Soubervie an, dass es den Tod der Frau Bedouret veranlasst habe.
Die Ehegatten hatten geglaubt, dieselbe wäre eine Hexe und erklärten, der Priester hätte ihnen gesagt, sie wäre die Veranlasserin der schweren Krankheit der Soubervie.
Darum schleppten sie die Bedouret in ein Privatzimmer, hielten sie über brennendes Stroh und legten ein rothglühendes Eisen über ihren Mund.
Das unglückliche Weib starb bald unter den furchtbarsten Schmerzen.
Die Soubervies gestanden die Tat und frohlockten darüber.
In dem Prozesse erhielten sie die bestmöglichen Zeugnisse.
Es wurde dargetan, dass sie lediglich aus althergebrachten Aberglauben das Verbrechen begangen, und zugleich wurde geltend gemacht, dass sie dabei den höchsten geistlichen Vorgängern gefolgt wären.
Von den Geschworenen der Gnade empfohlen, wurden die Soubervies nur zur Zahlung von 25 Franken jährlich an den Mann der Gemordeten und zu Gefängnis von vier Monaten verurtheilt.

Bewahrt euch in Gottes Liebe
Kap. 5 S. 50-51 Abs. 2 Wie man Distanz zur Welt halten kann
Mit der „Welt“ meinte Jesus alle Menschen, die von Gott weit weg sind und von Satan und seinem Geist beherrscht werden — einem Geist, in dem Selbstsucht und Stolz dominieren (Johannes 14:30; Epheser 2:2; 1. Johannes 5:19). Freundschaft mit dieser Welt bedeutet Feindschaft mit Gott (Jakobus 4:4). Wie kann jemand, der in Gottes Liebe bleiben möchte, von der Welt Abstand halten, wenn er doch in ihr leben muss? Schneiden wir einmal fünf Bereiche an: 1. Loyal zum Königreich Gottes und seines Sohnes stehen und sich aus der Politik heraushalten. 2. Sich nicht vom Geist der Welt anstecken lassen. 3. Auf ein gutes äußeres Erscheinungsbild achten. 4. Einen klaren Blick bewahren. 5. Die Waffenrüstung Gottes anlegen.

Der Wachtturmaberglauben kann tödliche Folgen haben.
Darauf wurde ich in einer PM mit folgendem Hinweis aufmerksam gemacht:

Zitat:


In der Bildzeitung sagt Lilia J.:
,,Dort saßen Zeugen Jehovas, es waren bestimmt zehn Personen."
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,12855,13041#msg-13041

Gebt acht ... S.21:
Wache schieben, um zu verhindern dass eine Bluttransfusion erfolgt.
Verharmlosend "in seltenen Fällen"

Zitat kopp3 (André):
,,Hat jemand alle Freunde meiner Frau gesehen, wie sie weinten? 12 Aufpasser?
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=15927.msg369183#msg369183

Wurde das schon mal von jemand in Zusammenhang gebracht?
Vertue ich mich oder fand die Anweisung der Führung im Jahr 2008 ihre traurige Umsetzung?


Eine nicht geringere Bestialität zeigte sich in einem Falle, der sich im April 1826 in einem Ort an der französischen Grenze auf dem Gebiete des jetzigen Belgiens zutrug.
Am 10. April hatte sich nämlich eine arme Frau zu dem Müller zu Mosa (einem bei Huy gelegenen Dorfe) begeben, um Hanf, den man ihr zu spinnen gegeben hatte, zurückzubringen.
Unglücklicher Weise hatten es sich nun auf die Behauptung einer Kartenschlägerin hin die Söhne vom Hause in den Kopf gesetzt, dass diese arme Frau eine Hexe wäre.
Dieselben packten daher die Frau, stellten rauch aus Wellenholz ein großes Feuer her und hingen sie über demselben auf.
Auch würden sie die Unglückliche sicherlich gänzlich verbrannt haben, wenn nicht ihr Geschrei Nachbarn herbeigerufen hätte, die sie aus den Händen der Bösewichte befreiten.

Abstruseste Verschwörungstheorien bewirken dann durchaus reale Probleme.
Von Kindesbeinen an werden Wachtturm Kinder mit einen Teufels- und Dämonenweltbild diszipliniert.
Gleichzeitig instrumentalisiert man seine Kinder, um nach außen hin einen „starken Glauben“ zu demonstrieren.

Seite 6

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Im Juni 1825 wurde vor dem Assisengericht des Departements Lot und Garonne folgender seltsame Prozess verhandelt:
»Ein armes altes Weib in der Gemeinde Bournel war nämlich von einigen Weibern aus derselben Gemeinde, die in ihren Familien mehrere rasch aufeinander folgende Todesfälle erlebt hatten oder sich selbst seit einiger Zeit krank fühlten, beschuldigt worden, diese Unglücksfälle durch Zauberei bewirkt zu haben.
Diese Weiber hatten jene Unglückliche gegen Ende des vorigen Jahres an einem Sonntage während der Messe in das Haus einer derselben geschleppt und von ihr verlangt, den Zauber, mit dem sie ihre Nachbarn befangen, wieder aufzuheben.
So sehr die Unglückliche ihre Unschuld beteuert hatte, so war dieselbe doch von jenen zum Feuer verurteilt und wirklich in ein dazu angezündetes Feuer geworfen worden.
Ihr Angstgeheul hatte jedoch die Wahnsinnigen bestimmt, ihr Opfer wieder loszulassen, das sich, mit Wunden bedeckt und halb tot, nach Hause schleppte und erst nach zwei Monaten wieder genas.
Von den Verbrecherinnen sind die zwei schuldigsten zu fünfjähriger Gefängnisstrafe verurteilt worden«.

Wachtturm 1. 8.1988 S. 11 Abs. 6-7
Die Bemühungen der Eltern, ihre Kinder in gottgefälliger Weise aufzuziehen, werden daher durch die sinnbildliche „Luft“ beeinträchtigt, die von Satan beherrscht wird.
Diese „Luft“ oder dieser Geist der Selbstsucht und des Ungehorsams ist ebenso allgegenwärtig wie die buchstäbliche Luft, die wir einatmen (Epheser 2:2).
Der „Geist der Welt“, diese giftige „Luft“, wird insbesondere durch das Fernsehen in die Wohnung getragen (1. Korinther 2:12).
Fernsehsendungen werden häufig von einer aus unmoralischen, zum Beispiel homosexuellen Personen bestehenden Interessengruppe der Unterhaltungsbranche beeinflußt (Römer 1:24-32).
Deine Kinder sind für das gottlose Denken und den dargebotenen moralischen Schmutz besonders empfänglich, vergleichbar mit ihrer Anfälligkeit für Krankheiten bei buchstäblicher Luftverschmutzung.


Wie gesagt.
Der Mensch nimmt nur einen ganz geringen Teil seiner Umwelt wahr.
Das meiste konstruiert er in seinem Weltbild.

Dies machen sich Sekten zunutze und erfinden Angstszenarien.
Bedrohliche Weltbilder von Teufeln und Dämonen die die armen Kinder bedrohen.
Das einzige Heilmittel für diese Bedrohung ist auf alles zu verzichten und der Sekte treu zu sein.

Das Heilmittel für eine Angst die man ohne der Sekte nicht hätte.

Seite 11

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Auszug aus einem Bericht über den Hexenprozess der Erzsebet Galantai, der im Februar des Jahres 1761 stattfand.

Richter: Gestehst Du, dass Du Liebestränke bereitet hast und sie den jungen Männern von Csongrad zu trinken gabst, so dass Sie alle von Dir betört waren?

Erzseb: Nein, ich weiß nichts von solchen Getränken.

Richter: Gestehst Du, dass Du auf einem Stab sitzend in die Höhe flogst und Dich in einen Vogel verwandeltest?

Erzseb: Nein.

Richter: Gestehst Du, dass Du auf die Weizenfelder gespuckt und dadurch eine Dürre hervorgerufen hast?

Erzseb: Nein.

Richter: Gestehst Du, dass Du Zwillinge zur Welt gebracht und Sie lebendig begraben hast?

Erzseb: Es ist wahr, dass ich Zwillinge geboren habe, Euer Ehren, aber Sie waren tot. Ich musste Sie begraben, andernfalls würde ich Sie säugen, denn meine Brust sehnt sich nach Ihnen.

Richter: Du tätest besser daran, die anderen Vergehen zu gestehen, andernfalls wirst Du gefoltert werden.

Erzseb: Ich kann nicht, Euer Ehren, denn ich habe diese Dinge nicht getan.

Daraufhin wurde Erzsebet den Folterknechten übergeben.
Die sadistischen Männer konnten mit Ihr tun, was Sie wollten.
Die Priester aßen zu Mittag und zu Abend, während die gepeinigte Frau vor Schmerzen schrie.
Die Folterer schütteten heißes Wasser durch einen Trichter in Erzsebets Mund und schließlich gestand Sie alles.
Daraufhin wurde Sie zum Tode verurteilt.
Erzsebet musste Ihr eigenes Grab graben.
Dann wurde Sie in einen Sarg gelegt, dessen Kopfende abgesägt worden war, so dass Ihr Gesicht durch das Loch auf die Erde gerichtet war.
So wurde Sie, bis auf das Gesicht, lebendig begraben, und dann stießen die Männer mit heißen Eisen in Erzsebets Gesicht, bis Sie gar nichts mehr spürte.
Zuletzt zerschlugen Sie Ihr den Schädel, so dass Sie nicht des Nachts aus dem Grab steigen und Sie verfolgen könne.


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Re: Energiesparende Hexenverfolgung

geschrieben von: Swordfish

Datum: 11. Januar 2009 11:30

:-)grusel, das sind ja echt Gruselgeschichten wie blind und verblendet die Menschen sind, auch der MAnn, dessen Freu gestorben ist nach der Geburt...
da möchte ich lieber gar nihts zu sagen.

LG Swordfish

Re: Energiesparende Hexenverfolgung

geschrieben von:  X ~ mysnip

Datum: 11. Januar 2009 15:15

Ein wirklich fesselnder Beitrag!

Viele Grüße!

Re: Energiesparende Hexenverfolgung

geschrieben von:  . +

Datum: 11. Januar 2009 15:28

Zitat:

X ~ mysnip
Ein wirklich fesselnder Beitrag!

Viele Grüße!

...dank Deiner Mithilfe...

Re: Energiesparende Hexenverfolgung

geschrieben von:  . +

Datum: 11. Januar 2009 15:34

Mich fragte letzte Woche jemand in der Arbeit, der wusste dass ich mich im Bereich Sektenausstieg engagiere, was ich von der Neuapostolischen Kirche halte.

Nun, die Neuapostel behaupteten dass deren Stammapostel nicht sterben würde, bevor das Ende der Welt käme.
Der Apostel ist gestorben und die Frage „verkünden die Neuapostel die Wahrheit?“ damit auch.

So simpel und einfach ist die Frage „verkünden der Wachtturm die Wahrheit?“ auch zu beantworten.

Und doch noch ein Wort zum Thema gruseln.
Man muss ja bei den Zeugen generell einen etwas robusteren Magen mitbringen, aber mit nachfolgendem sprengen die Wachtturmautoren jede Form des Anstandes.

interner Wachtturm vom 15.April 2009

Seite 18

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Re: Energiesparende Hexenverfolgung

geschrieben von: Frau von x

Datum: 12. Januar 2009 17:47

Zitat:

. +

picture: http://www.manfred-gebhard.de/AFile0012-1.jpg

Sie nutzen das beschränkte Sichtfeld des Menschen aus, indem sie ihren Mitgliedern Angstbilder vermitteln.
Angstbilder von den Angriffen des Teufels, den man nicht sieht.

Deswegen versucht man hier seine Mitglieder mit Teufelsangst bei der Stange zu halten. ...

Man möchte meinen dass wir in unserem Jahrhundert derartigen Aberglauben überwunden haben.
Aber die Wachtturmgesellschaft verängstigt bewusst seine Mitglieder mit Glaubenskämpfen gegen die unsichtbaren Geistermächte.

Wachtturm 15.12.1990 S. 21
So allgegenwärtig wie die Luft, die wir atmen, ist der von Satan — dem, „der böse ist“ — ausgehende böse Geist, der das Denken, die Wünsche und das Handeln der meisten Menschen beherrscht.
Es ist sein Geist der Rebellion, der Selbstsucht und des Stolzes, durch den er „die ganze bewohnte Erde irreführt“


Von Kindesbeinen an werden Wachtturm Kinder mit einen Teufels- und Dämonenweltbild diszipliniert.
Gleichzeitig instrumentalisiert man seine Kinder, um nach außen hin einen „starken Glauben“ zu demonstrieren.

Seite 6

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Wachtturm 1. 8.1988 S. 11 Abs. 6-7
Die Bemühungen der Eltern, ihre Kinder in gottgefälliger Weise aufzuziehen, werden daher durch die sinnbildliche „Luft“ beeinträchtigt, die von Satan beherrscht wird.

Wie gesagt. Der Mensch nimmt nur einen ganz geringen Teil seiner Umwelt wahr. Das meiste konstruiert er in seinem Weltbild. Dies machen sich Sekten zunutze und erfinden Angstszenarien.
Bedrohliche Weltbilder von Teufeln und Dämonen die die armen Kinder bedrohen.
Das einzige Heilmittel für diese Bedrohung ist auf alles zu verzichten und der Sekte treu zu sein.

Das Heilmittel für eine Angst die man ohne der Sekte nicht hätte.

Seite 11

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Im Erwachet! von JANUAR 2009 heißt es S.29:

Die Ursachen unserer SchwierigkeitenAus der Bibel geht hervor, dass die persönlichen Tragödien Hiobs auf das Konto Satans gingen (...). Satan ist auch der Hauptverantwortliche für unsere Schwierigkeiten heute. Die Bibel sagt nämlich: "Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat (Offenbarung 12:12). Satan hat als "Herrscher dieser Welt" viele Menschen dazu gebracht, abscheuliche Dinge zu tun, ... . ...

Bald wird alles Elend ein Ende habenGlücklicherweise wird Jehova Gott allem persönlichen Leid sehr bald ein Ende machen (...).

Hervorhebing von mir

Re: Energiesparende Hexenverfolgung

geschrieben von: Maxi

Datum: 12. Januar 2009 18:25

Ist also Satan mächtiger als der Zeugengott ?! Sind uns nicht x-Bibelstellen um die Ohren gehauen worden, wo Gott Hilfe in allen Lebenslagen verspricht!

Re: Energiesparende Hexenverfolgung / Ich brauche eure Hilfe!

geschrieben von:  X ~ mysnip

Datum: 13. Januar 2009 17:11

Zitat:

. +

Zitat:

In der Bildzeitung sagt Lilia J.:
,,Dort saßen Zeugen Jehovas, es waren bestimmt zehn Personen."
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,12855,13041#msg-13041

Gebt acht ... S.21 ...

Zitat kopp3 (André):
,,Hat jemand alle Freunde meiner Frau gesehen, wie sie weinten? 12 Aufpasser?
http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=15927.msg369183#msg369183

Re: Energiesparende Hexenverfolgung / Ich brauche eure Hilfe!

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 13. Januar 2009 17:31

Die Vokabel „seltene Fälle" hat denn wohl denselben oder einen ähnlichen Klang wie die auch WTG-Vokabel „vorverlagerte Gewissensentscheidung"
.
Von George Orwells „1984" weis man bereits es gibt ein „Neusprech".
Besagtes „Neusprech" in das Sprachvermögen der übrigen, nicht WTG-hörigen Menschheit übersetzt, würde dann etwa so lauten.

Die WTG-Doktrinen sind um jeden Preis durchzusetzen.
Was „Recht" sei bestimmt allein die WTG.
Zur „höheren Ehre" selbiger ist dann vieles erlaubt .
Vielleicht etwas zuviel „erlaubt" in den hiesigen diesbezüglichen
„Nachtwächterstaaten".

Re: Energiesparende Hexenverfolgung / Ich brauche eure Hilfe!

geschrieben von: Jochen4321

Datum: 13. Januar 2009 19:57

Leider kann man diesen Auszug so und so verstehen.

Zuerst so (der human am sinnvollsten Grund):

Da hier das Kind im Krankenhaus erwähnt wird, wo die Eltern diesem selbstredend rund um die Uhr beistehen (da dieses sonst alleine Angst hätte).
Viele Krankenhäuser bitten den Eltern ein zusätzliches Bett als Übernachtungsmöglichkeit an, was dann auch die Kasse zahlt.
Wenn ein Elternteil dann diesen gesammten Leidensweg eines Kindes hautnah miterlebt, mag dann dessen wachtturmlineare Meinung kippen - doch leider wird andersrum (was dann nicht mehr so human sinnvoll wäre) dann auch einem Arzt jegliche Möglichkeit genommen seinem Gewissen zu folgen.

Dann so (der menschlich am verabscheuungswürdigste Grund):

Älteste halten eine zusätzliche Wache weil
a) allem Anzeichen nach der Wachtturm-Patient in seiner Meinung kippen könnte.
b) allem Anzeichen nach die Ärzte in ihrer Haltung kippen könnten.
c) der Wachtturm-Patient im Koma liegt, und der "ungläubige" Partner mitbestimmend in eine mit den Wachtturm unkomforme Behandlungsmethode einwilligen möchte. Älteste würden demnach "lediglich" dem "geistigen Wunsch" des Patienten nachgehen.
............

Das "Habt-Acht"-Buch hält, aber auch nur meines erachtens, hier geschickt die Interpretationsmöglichkeit des alleinigen Textes -> Schwammig! Hinterher kann man dann leichter behaupten, weder das eine noch das andere (schriftlich zumindest) gelehrt zu haben.

Was definitiv damit seitens der ORGA gemeint ist, erfährt der Älteste erst in der dazugehörigen Besprechung, in der dazugehörigen zusätzlichen Schulung.
Wär also toll, wenn sich dazu ein ehemaliger Ältester äußern könnte.

Re: Energiesparende Hexenverfolgung / Ich brauche eure Hilfe!

geschrieben von: QA

Datum: 13. Februar 2009 18:43

Es ist die zweite Variante gemeint.

Menschliches wird von der WTG nicht gefordert. Einen Ä rund um die Uhr abstellen, damit er die Eltern eines Kindes betreut und tröstet? Wer soll denn dann den Predigtdiensttreffpunkt leiten? "Vergewissert Euch zuerst der WICHTIGEREN Dinge" ... gell?

Bei dem Fall, wo neulich bei Marburg die schwangere Frau wegen fehlender BT verstarb, wurde eine solche Wache abgehalten. Damit ja niemand mit einem roten Beutel ins Zimmer gehen könnte...

LG
QA

Re: Energiesparende Hexenverfolgung / Ich brauche eure Hilfe!

geschrieben von: Jochen4321

Datum: 14. Februar 2009 16:04

Hallo QA!
Warst du oder bist du ein Ältester der JZ?
LG
J.

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