100 Millionen teure Luxuskirche
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 15. Februar 2014 01:08
Im Zeitspiegel
So sie denn kommt auch als Wallfahrtsort nach Potsdam für Neonazis geeignet.
Hitlers Inthronisierung und anschließende Beerdigung der Demokratie, fand just in dieser „Luxuskirche" statt.
Scheinheilig redet man von „Spenden"finanzierung. Es wäre nicht das erste mal dass in der Folge der Steuerzahler-Michel zum Hauptspender dann mutiert. Es wäre desweiteren nicht das erste mal, das vor Tisch angegebene Kostenpläne - nach Tisch - sich dann als Makulaturreif erweisen.
Hat jene Kirche nicht bereits eine Unmasse, von kaum rational ausgelasteten Kirchen?! Hat sie!
Pfarrer die da bis zu 10 Kirchen gleichzeitig zu verwalten haben, sind in jener Kirche keine Seltenheit.
Der „tönerne Riese" will mit seiner Planung wieder mal „demonstrieren". Ob denn beispielhaft der Berliner Dom - auch mit Steuergeldern wiederhergestellt - bei Gottesdienst-Veranstaltungen tatsächlich ausgelastet ist, erschein eher zweifelhaft. Und wenn doch, nur ein „Steinwurf" weit gibt es in Berlin eine weitere aktive Kirche, die „Marienkirche".
Berlin und Potsdam ist zudem verkehrsmäßig günstig erschlossen. Eine S-Bahn-Linie verbindet unter anderem Berlin mit Potsdam.
Der suggerierte „Bedarf" dürfte wohl kaum bestehen, außer bei jenen kirchlichen Apparatschicks, die da wähnen „etwas zu sein". Was sind sie denn? Ein tönerner Riese, der blos noch vergessen hat „umzufallen".
Andernorts stehen Kirchen zum Verkauf. Jene Kirche tät es ebenfalls gut, einige ihrer kaum rational genutzten Kirche zu Verkaufsobjekten zu deklarieren. Macht man einstweilen nicht, aus Prestigegründen. Da ist dann besagter „Luxuskirche" ein zusätzlicher Anachronismus.

Der Bischof jener Landeskirche, ursprünglich mal im Süden Westdeutschlands beheimatet, dann um das Bischofsamt in jener Kirche kandidierend, die regional überwiegend vormalige Bereich Ostdeutschlands abdeckt (abgesehen vom ehemaligen Westberlin). Jener Bischof gab kürzlich einer Boulevard-Zeitung ein Interview. Da besagte Boulevard-Zeitung diesen Artikel aber nicht auch Online zur Verfügung stellte, wird hier darauf verzichtet, diesen Beitrag näher zu verifizieren.
In diesem Interview fiel ihm auch als Vergleich der ADAC ein, mit seinen Manipulationen. Dies alles gedeutet als Vertrauensverlust in vermeintliche Honoratioren, zu denen er sich dann wohl auch selber zählt.
Ohne ihn beim Namen zu nennen, verwies er weiter auf seinen „fürstlichen" Bischofs-Kollegen Tabartz von Elst, als einem weiteren Beispiel solch eines Verursachers von Vertrauensverlust.
Schließlich fiel ihm indirekt noch das Thema mit ein, Kirchensteuer, und dort namentlich der Aspekt, dass auch Kapitalerträge (Zinsen), die höher als der zugestandene Freibetrag sind, ebenfalls zu Gunsten der kirchlichen Kassen zu versteuern sind. Nun haben er (respektive seinesgleichen, einschließlich ihrer Erfüllungsgehilfen in den politischen Parteien), eine diesbezügliche Verschärfung durchgeboxt. Bisher hatten Kirchensteuerpflichtige ihrer Bank selber diesen Status mitzuteilen. Das ändert sich nun demnächst. Staatliche Behörden teilen nun den Banken mit, wer Kirchensteuerpflichtig sei, damit auch dort nicht ein Cent für die Kirchen verloren gehe, und das System des „melkens" lückenlos funktioniere.
Die diesbezüglichen Meldungen, haben natürlich auch davon Betroffene zur Kenntnis genommen. Da jener Bischof jenen Aspekt, in seiner Auflistung von Ursachen des Vertrauensverlustes für seinesgleichen mit erwähnt, darf man vielleicht im Umkehrschluß mutmaßen. Da haben dann wohl einige Betroffene, diese anstehende Veränderung zum Anlaß genommen, um etwa in dem Sinne zu reagieren:
Na dann sparen wir uns halt die Kirche.
Das jener Herr Bischof über solcherlei Entscheidungen nicht erfreut sein kann, ist ja durchaus nachvollziehbar.
Für meine Person erkläre ich weiterhin. Ich spreche etlichen vermeintlichen Honoratioren (keinesfalls nur die vom ADAC) mein Mißtrauen aus (auch genannter Bischof darf sich in diese Kategorie einordnen), und werde (unabhängig vom Thema Fünf Prozent-Klausel bei politischen Wahlen), dieses Mißtrauen durch entsprechende Wahlentscheidungen, dokumentieren.

www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=196579&cHash=f7034a4e5f94b191a801a0a7cd8aee58

--------------------- Signatur.Text --------------------

Hermann Samuel Reimarus (1694 – 1768) in:
"Apologie: oder, Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes"

Derselbe Autor:
Wie? Wenn sie (die Apostel) gesagt hätten: es kann noch wohl siebzehn, achtzehn und mehr Jahrhunderte wehren, ehe Jesus zu seinem Reiche aus den Wolken wiederkommt, und die Freude derselben angeht: würde man sich nicht mit solcher Verheissung ausgelacht haben?
Würde wohl ein einziger Mensch sich zur Entäusserung alles Vermögens entschlossen haben, um seine übrige Lebenszeit in Hunger und Kummer zuzubringen, und seine eigene Nothdurft nunmehr andern aus den Händen zu sehen? Ja, würde man nicht die an sich schlecht bewehrte Auferstehung Jesu desto mehr für eine Erfindung gehalten haben, weil die Bestätigung derselben durch die Wiederkunft von Himmel, über 40, 50 Generationen oder  Menschenleben, ins unendliche hinausgesetzt würde.

Re: 100 Millionen teure Luxuskirche
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 15. Februar 2014 04:03
Im Zeitspiegel
Garnisonskirche, auch ein Symbol für
MIT GOTT IN DEN SCHÜTZENGRAUBEN
de.wikipedia.org/wiki/Garnisonkirche_(Potsdam)
Und auch für
„Am Deutschen Wesen habe die Welt zu genesen"
Dazu gehört dann auch, dass jenes Deutschland - buchstäblich bis zu letzt - in seinen Kolonien die Sklaverei praktizierte.
Siehe auch:
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,190474,196738#msg-196738
04. Februar 2014 02:48
Was ich ansonsten von der Religionsindustrie so halte, kann man auch aus Der Narr in Christ Emanuel Quiint unter anderem entnehmen.

Auch aus:
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,196646,196662#msg-196662
02. Februar 2014 22:20

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