Fünf Gründe die Wachtturmgesellschaft mehr zu fürchten als die Menschen

geschrieben von: . +

Datum: 01. Januar 2009 14:39

Das Geschäft mit der Angst vor dem Jenseits ist so alt wie der Mensch selber.

Ob nun die Medizinmänner in der Steinzeit oder die Zauberer Pharaos – alle haben sie bequemere Sitzplätze im Orbit in ihrem Portefeuille.

Im Mittelalter erschloss sich die katholische Kirche eine sprudelnde Geldquelle.
Pfiffige Bibeltextakrobaten hatten eine Lehre entwickelt dass das, von ihnen auf der Erde gebundene, auch im Himmel gebunden sei.
Damit hätten sie die posthume Möglichkeit Menschen im Jenseits vor Gott etwas besser stellen zu können.

Der Ablasshandel war erfunden.

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Die profanen Ängste der Menschen werden heute nicht weniger ausgenutzt.
Das Schema ist immer das Gleiche geblieben.

Menschen behaupten sie können mit ihrer von Gott verliehenen Autorität oder einem wie auch immer übermittelten Exklusivwissen das Wohlwollen Gottes steuern.

Im öffentlichen Wachtturm vom 1.März 2009 wird diese Kakophonie der Angstarie wieder aufgefrischt.

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Unter der Überschrift auf Seite 12…

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Wird zuerst das Bild des armen zu unrecht verfolgten, wahren™ Christen inszeniert.

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Dass man es der Vermieterin im Türeingang (siehe im Hintergrund des obigen Bildes) versagt, sich auch als wahre Christin bezeichnen zu dürfen, ist schon an sich Grund genug, den so unverschämt Missionierenden das Hausrecht zu verwehren.

Wenn man jedoch Glaubensfreiheit dazu ausnützt, anderen durch aggressives Missionieren ihre Glaubensfreiheit zu stehlen, ist dies durchaus ächtenswert.
Ganz egal welchen Glauben man nun anhängt.

Auch wäre Bescheidenheit schon aus schlichter Faktenlage angesagt.
Es vergeht schließlich keine Zeugengeneration (nehmen wir z.B. 20 Jahre Zeiträume) in der die Wachtturmgurus nicht zugestehen müssen, das sie in der Macht dessen standen der böse ist.

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Sie selber lehrten bis auf den heutigen Tag von Dämonen inspirierte Irrlehren, die sie in steter Regelmäßigkeit durch neues Licht austauschen müssen.
Wieso ist es also Verfolgung, wenn ein tief gläubiger Vermieter gerade die bekanntesten Falschproheten unserer Neuzeit des Grundstückes verweist?

Gerade die Zeugen müssten doch dafür Verständnis aufbringen.

Immerhin sind die Zeugen zur Mitgliederkaltakquise gekommen und nicht der Vermieter in einen Königreichssaal.
Zuerst sind die Wachtturmzeugen Verbalaggressiv.
Zuerst griffen die Zeugenneumitgliederakquisitöre an, indem sie den Wohnungsinhaber religiös verfolgten, wenn sie ihn einen Handlanger Satans bezeichnen.

Der Wohnungsinhaber hat sich nur verteidigt.

Wie aber begegnen die Wachtturmzeugen dieser rationell vollkommen berechtigt begründbaren Ablehnung?

Sie suchen Tag für Tag – im Jahre 2008 Einemilliardevierhundertachtundachzigmillionensechshundertachtundfünfzigtausendzweihundertneunundvierzig Stunden nach leichtgläubigen Menschen, die sie in Angst Versetzen können.

Menschenfurcht vor dem exklusiven Wachtturmgott.

Seite 13

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Sie bezeichnen ihre Feste zwar als Feste Jehovas – es bleiben aber trotzdem Menschenfeste.

Sie liefern nun fünf Gründe warum man fürchten sollte kein Wachtturmmitglied zu sein.

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1.) Unser Gott ist stärker als Du und Dein Gott.

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Das profane Geschäft mit der Angst vor dem schwarzen Mann.
In Wirklichkeit müsste die Wachtturm Gesellschaft zugestehen das sie es auch nicht weiß ob ihr Weg der richtige ist.
Sie glaubt dass bestenfalls.
Musste aber oft genug eingestehen das die anderen Glaubensrichtungen Jahrzehntelang richtiger lagen als ihr “Glaube“.

Ein Hinweis auf diese Tatsache sucht man in dem Artikel vergebens.

Nur Wachtturmmitglieder erfüllen den Willen Gottes.
Werde Wachtturmmitglied und du wirst von Gott nicht vernichtet.

Punkt 2.) unterscheidet sich von Punkt eins in keinsterweise.

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Die Hilfe zeigt sich Dergestalt, das jemand sich der Gefahr der Verfolgung aussetzt?

Das Geschäft mit der Angst ist einfach und bedarf keines übermäßigen Bezugs zur Realität.

Dies beschränkt sich durchaus nicht auf die Vornehmsten Plätze im Jenseits.

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Mit einem bunten Huhn auf der Verpackung und dem Hinweis "biologisch abbaubar" wirbt eine süddeutsche Firma für ihr "Vogelgrippeschutzset für eine Person".

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Für nur 19,99 Euro erhalte der Kunde "eine Zusammenstellung verschiedener protektiver Produkte, die bei einem Ausbruch in näherer Umgebung maximale Sicherheit geben".
Das Set beinhalte hochwirksame Desinfektionstabletten, zwei Paar medizinische Latexhandschuhe sowie eine Atemschutzmaske "der Vogelgrippe umfassenden Klasse FFP3".
Man solle sich "im Ernstfall" mit diesem Set schützen.
Für den gleichen Preis bietet ein Hersteller aus Schleswig-Holstein sogar ein Schutzpaket "für die ganze Familie" an.

Dass alleine das Wort Vogelgrippe derzeit Geld wert ist, bemerken inzwischen auch die seriösen Teile der Wirtschaft.
Das Leverkusener Chemieunternehmen Lanxess etwa…

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…hat am Mittwoch eine Studie präsentiert, der zufolge ein Desinfektionsmittel auch gegen das Vogelgrippe-Virus wirkt.
Daraufhin schnellte der Wert der Konzern-Aktie kurzfristig um sieben Prozent in die Höhe.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,403039,00.html

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„Kinder in die Welt zu setzen ist immer noch die schnellste Möglichkeit, sich finanziell zu ruinieren.“


Ein gefundenes Fressen für die Versicherungsbranche:
Die nämlich hat längst erkannt, dass sich die Sorge um die eigenen Sprösslinge hervorragend zu Geld machen lässt.
Die Botschaft der Gesellschaften:
Wer seinem Kind einen guten Start in die Zukunft ermöglichen will, kommt um ein umfassendes Versicherungspaket für die Kleinen nicht herum.


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Das Ganze nennen sie „Fix & Foxi Kinderwelt“, „Teddy-Police“ oder „Biene-Maja-Schutzbrief“ – fertig ist das Rundum-Sorglos-Paket, das den Nachwuchs gegen alle Unwägbarkeiten des Lebens absichern soll.

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/tid-8909/versicherungen_aid_237554.html

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23andMe testet für 999 Dollar die Gene der Kunden auf 20 verschiedene Vorbestimmungen für Krankheiten.
Darunter sind Brustkrebs, Herzerkrankungen, Multiple Sklerose und krankhaftes Übergewicht.

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Der Test ist kinderleicht und in wenigen Minuten gemacht.
Der Kunde meldet sich im Internet für den Service an, bekommt das Test-Set nach Hause geschickt und sendet eine Speichelprobe zurück nach Kalifornien.
Sechs bis acht Wochen später kann er auf der Internetseite von 23andMe seine eigenen Gene durchsuchen.

Abgesehen von der Frage nach dem Datenschutz warnen Ärzte, die meisten Tests seien für den Großteil der Bevölkerung Geldverschwendung.
Das gelte zumindest für die Tests, mit denen Erbkrankheiten im eigenen Genpool bestimmt werden sollen, sagt Mediziner Reis.
"Einige der Krankheiten, die 23andMe untersucht, sind nur teilweise genetisch vorbestimmt.
Bei Brustkrebs etwa sind die Gene nur zu 50 Prozent für eine Erkrankung verantwortlich.
Bei Herzinfarkten oder Alzheimer spielt die Veranlagung eine noch kleinere Rolle.
Statt einer definitiven Antwort bekomme der Kunde in vielen Fällen nur ein vages Ergebnis, das ihm wenig nütze, kritisiert der Arzt.
Fraglich außerdem, was das Wissen um eine genetische Vorbelastung wirklich bringt.

http://www.welt.de/welt_print/article2064025/Das_Geschaeft_mit_der_Angst.html

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Sie leben in Angst vor Handys, Mobilfunk-Sendemasten, Elektrogeräten und Stromleitungen: Über sieben Millionen Deutsche fühlen sich als Opfer von Elektrosmog. Immer mehr Berater versprechen Hilfe mit technischen Tricks - meist für viel Geld.

Verbraucherschützer warnen vor Abzockern, die oft mehrere tausend Euro teure Produkte bei Kaffeefahrten oder am Telefon anbieten.
Darunter sind Strahlenschutzmatten, Magnetfeldbetten oder ein 30 Euro teurer Gabriel-Chip: Aufs Handy gepappt, soll er die Strahlung "harmonisieren mit dem Erdmagnetfeld".
"Da sind Leute, die mit einer Ausrüstung für 300 Euro oder gleich einer Wünschelrute herumlaufen", sagt Renz.
Vernünftige Messgeräte würden nun einmal sehr viel Geld kosten.

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http://www.gabriel-chip.de/info/gabriel-mobil_2.htm

Bisweilen kann Vorsicht aber auch in Paranoia umschlagen:
Im vergangenen Jahr mussten Polizisten in einer Ortschaft in Brandenburg zwei Mädchen aus einem Kellerverschlag befreien.
Nachbarn hatten die Beamten verständigt, als sie die Kinder schreien hörten.
Wie das Jugendamt später feststellte, wollten die Eltern ihre Töchter schützen - weil in der Umgebung in den letzten Jahren immer mehr Mobilfunkmasten aufgestellt worden waren.

http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,398145,00.html

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Ein Franzose hat in New York den ersten Anti-Terror-Shop der Welt eröffnet.
Ängstliche Menschen können dort Gasmasken kaufen, Fallschirme oder Schlauchboote.

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The Nassau Street store “Safer America”

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/1210/seite1/0200/index.html

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Wohlgemerkt.
Bei den obigen Beispielen ist wenigstens teilweise ein handfester Nutzten vorhanden.

Wenn ich einen mit Vogelgrippe konterminierten Hühnerstall ausmisten müsste, dann würde ich mir den Biokampfstoffschutzanzug aus den Safer Amerika Shop bestellen, ein ganzes Fass von dem Desinfektionsmittel und würde mein Handy zigmal mit dieser elektromagnetischen Frischhaltefolie einwickeln einschließlich dem Abschluss einer Vogelgrippenberufsunfähigkeitsrentenversicherung.

Was aber bekommen wir von der Wachtturmgesellschaft unter Punkt 3.) serviert:

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Je intensiver wir dem Regelwerk der Wachtturmgesellschaft gehorchen umso höher steigt das Liebesthermometer Gottes?

Wen Verwundert es dann noch, wenn dem Vermieter der Geduldsfaden reißt.

Als Jesus am Kreuz starb zerriss der Vorhang im Allerheiligsten (Markus 15:38).

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Das in den Evangelien gezeichnete Bild, ist der Bruch Gottes mit den menschlichen Organisationen.
Das einstmals Allerheiligste wurde zum Gewöhnlichen.

Es dauerte jedoch nicht lange und die Pfaffen versuchten wieder ihre Auslegungen durch den geflickten Vorhang der angeblichen Geistleitung zu schützen.

Sie tun so als bergen sie exklusiv in ihrem Tempel, Gottes Allerheiligstes.

So heißt es dann unter Punkt 4.)

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Wer gibt den Zeugen das Recht zu behaupten dass die anderen Gläubigen Gott nicht für das Gute dankbar sind?
Warum muss man deswegen Wachtturmmitglied werden?

Die Zeugen reflektieren nicht, das ihnen dieser Gott nicht exklusiv in ihrem Tempel Dient.
Bestenfalls dienen sie Gott.
Zu beurteilen, inwieweit das die anderen tun, steht ihnen weder zu, noch sind sie dazu in der Lage.

Mit Fundamentalisten darüber zu Diskutieren ist bekanntermaßen sinnlos.

Georg Christoph Lichtenberg sagte vor über 200 Jahren über Religionisten:

„Wenn er seinen Verstand gebrauchen sollte, so war es ihm, als wenn jemand, der beständig seine rechte Hand gebraucht hat, etwas mit der linken tun soll.“

Es kommen schon ernsthafte Zweifel auf, dass bei dem Wachtturmautoren der Verstand noch Herr im Hause ist.

Was bietet die Wachtturmgesellschaft als 5.) Grund an warum wir Gott mehr fürchten sollten als Menschen?

picture: http://i494.photobucket.com/albums/rr305/AlbertmartinWTG/12-2.jpg

Das ist kein Scherz.

Was ist der fünfte Grund warum man Gottesfurcht praktizieren soll und keine Menschenfurcht?
Praktizierte Menschenfurcht!

Die Wachtturmmenschen sollen ihre Mitmenschen durch ihr fundamentalistisches festhalten an ihren Menschengeboten ängstigen, damit diese dann aus Menschenfurcht keine Menschenfurcht praktizieren?

Das kann die Vermieterin aber besser.

Die Vermieterin kann wenigstens realen Obdach als Gegenwert anbieten, während die Gurus aus dem transsibirischen Pennsylvanien nur Paradiesgrundstücksoptionen in Aussicht stellen.

Das Festhalten an den fundamentalistischen Menschengeboten der Wachtturmgurus führt Menschen zu Gott?
Menschenfurcht vor Menschengeboten zieht andere zu Gott?
Ist es nicht Gott der zieht?

Und umgekehrt, wer nicht in der Menschenfurcht des Wachtturmregelwerkes erstarrt, hält Menschen von Gott ab?
Sind die Wachtturmgurus keine Menschen mehr?

Kann man es den jemanden verdenken wenn er nicht leichtgläubig dem Geschäft mit der Angst auf den Leim gehen will?

Ist es denn wirklich so abwegig, das die Vermieterin es nur von Herzen gut meinte, wenn sie sagte:

„Wenn sie diese Leute noch mal rein lassen, können sie woanders ein Zimmer suchen“
 

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Frau von x

Datum: 02. Januar 2009 12:39

Zitat:

. +
Wachtturm vom 1.März 2009
Unter der Überschrift auf Seite 12…

picture: http://i494.photobucket.com/albums/rr305/AlbertmartinWTG/21.jpg

picture: http://i494.photobucket.com/albums/rr305/AlbertmartinWTG/08-1.jpg

WT vom 15.SEPTEMBER 2008 S.9:

Die Macht jemand aus einer Gefahr zu befreien, hat Jehova ohne jeden Zweifel. Können wir aber mit Sicherheit sagen, ob er in einer konkreten Situatione eingegriffen hat? Nein. Und wenn jemand davon überzeugt ist, dass Jehova ihn persönlich beschützt hat? Niemand sollte sich anmaßen, ihm das ausreden zu wollen. Andererseits sollten wir realistisch sein und daran denken, dass viele Christen, obwohl treu, ihr Leben verloren haben, ... . Man müsste sich sonst ja fragen: Hat Jehova es im Fall von treuen Menschen, die mitten aus dem Leben gerissen wurden, versäumt, für Rettung zu sorgen? Das kann unmöglich sein!

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Maxi

Datum: 02. Januar 2009 16:48

Was denn nu! Beschützt Gott nun seine treuen Anhänger oder nicht?
Die WTO eiert auch bei diesen Aussagen wieder rum! Nichts Genaues weis man nicht!

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Conzaliss

Datum: 02. Januar 2009 17:37

Zitat:

Maxi
Was denn nu! Beschützt Gott nun seine treuen Anhänger oder nicht?
Die WTO eiert auch bei diesen Aussagen wieder rum! Nichts Genaues weis man nicht!

same procedure as every year...

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Frau von x

Datum: 02. Januar 2009 23:02

Zitat:

Maxi
Was denn nu! Beschützt Gott nun seine treuen Anhänger oder nicht?

Gute Frage und wenn man den Anspruch erhebt, auf alles eine Antwort zu haben, dann kommt es schon mal vor, sich um Kopf und Kragen zu reden (bzw. schreiben).

Zitat:

Die WTO eiert auch bei diesen Aussagen wieder rum!

Nach dem Motto: Er beschützt dich, er beschützt dich nicht. ...

Zitat:

Nichts Genaues weis man nicht!

Schon, aber sag's keinem weiter! 


Zuerst entnahm ich dem Text: "Gott sichert seinen Dienern zu, ..., sie zu retten."
Der Absatz 9 gibt allerdings zu verstehen, daß ich mir nichts einbilden soll.

Lese ich ihn so, wie er dort steht: "Gott sichert seinen Dienern zu, daß er die Macht hat, sie zu retten.", frage ich mich, warum er es dann nicht tut?

Spricht man einen ZJ auf dieses Problem an, hätte er sicher viel zu erzählen, aber wenig zu sagen und der Satz: "Da gab es mal einen Wachtturm ...", käme bestimmt auch. 

PS: Danke, für deine treffenden Kommentare

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: X ~ mysnip

Datum: 03. Januar 2009 13:39

Zitat:

Frau von x
Zitat:

. +
Wachtturm vom 1.März 2009
Unter der Überschrift auf Seite 12…

picture: http://i494.photobucket.com/albums/rr305/AlbertmartinWTG/21.jpg

picture: http://i494.photobucket.com/albums/rr305/AlbertmartinWTG/08-1.jpg

WT vom 15.SEPTEMBER 2008 S.9:

Die Macht jemand aus einer Gefahr zu befreien, hat Jehova ohne jeden Zweifel. Können wir aber mit Sicherheit sagen, ob er in einer konkreten Situatione eingegriffen hat? Nein. Und wenn jemand davon überzeugt ist, dass Jehova ihn persönlich beschützt hat? Niemand sollte sich anmaßen, ihm das ausreden zu wollen. Andererseits sollten wir realistisch sein und daran denken, dass viele Christen, obwohl treu, ihr Leben verloren haben, ... . Man müsste sich sonst ja fragen: Hat Jehova es im Fall von treuen Menschen, die mitten aus dem Leben gerissen wurden, versäumt, für Rettung zu sorgen? Das kann unmöglich sein!

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Drahbeck

Datum: 03. Januar 2009 16:40

...

WT vom 15.SEPTEMBER 2008 S.9:

Die Macht jemand aus einer Gefahr zu befreien, hat Jehova ohne jeden Zweifel. Können wir aber mit Sicherheit sagen, ob er in einer konkreten Situatione eingegriffen hat? Nein. Und wenn jemand davon überzeugt ist, dass Jehova ihn persönlich beschützt hat? Niemand sollte sich anmaßen, ihm das ausreden zu wollen. Andererseits sollten wir realistisch sein und daran denken, dass viele Christen, obwohl treu, ihr Leben verloren haben, ... . Man müsste sich sonst ja fragen: Hat Jehova es im Fall von treuen Menschen, die mitten aus dem Leben gerissen wurden, versäumt, für Rettung zu sorgen? Das kann unmöglich sein![/quote]



Was würde Epikur zu diesen WT sagen?
>>> http://forum.mysnip.de/read.php?27094,2817,3995#msg-3995

Wörterbuch des Christentums: S.1235,1236

Theodizee

Schon der antike Philosoph Epikur (341-270) formulierte zum Zwecke der Widerlegung einer ordnenden gütigen Weltinstanz das mit Gottes Macht und Liebe argumentierende klass. Dilemma:

Gott wolle die Übel beseitigen, könne es aber nicht, dann sei er ohnmächtig; er könne es beseitigen, wolle es aber nicht, dann sei er neidisch; wenn er es weder wolle noch könne, dann sei er ohnmächtig und neidisch zugleich; wenn er es aber beseitigen wolle und zugleich könne, warum tue er es nicht?

Damit ist die Behauptung der Existenz eines zugleich guten und mächtigen ->Gottes widerlegt.

Zugleich ist die für spätere Zeit klass. Frage der Th. formuliert:

Wie kann Gottes Güte und Macht angesichts des Übels in der Welt gerechtfertigt werden? Radikaler formuliert:

>>Wenn es Gott gibt, woher die Übel?<<

Nicht erst Boethius (>>De consolatione philosophiae<< [ein während des ganzen MAs. weitverbreitetes >>Trostbuch der Philosophie<<, geschrieben 524 von dem im Kerker auf seine Hinrichtung wartenden röm. Philosophen], I. 4,30) war auch die dialekt. Gegenfrage klar:

>>Woher aber kommt das Gute, wenn es Gott nicht gibt?<<

Das intellektuelle Problem scheint darin zu liegen, daß es beides, ->Gutes und ->Böses gibt. .

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Stefan75

Datum: 03. Januar 2009 18:45

Kurze Frage, welcher WT war das? 15 September 2009 bestimmt noch nicht, vielleicht 2008? Denn der Satz ist ja interressant.


Danke für den Hinweis. Es sollte richtig 2008 heißen (Abschnitt 9 der angegebenen Seite)
Korrektur jetzt noch redaktionell vorgenommen, soweit möglich.

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Frau von x

Datum: 03. Januar 2009 19:35

Zitat:

Stefan75
Kurze Frage, welcher WT war das? 15 September 2009 bestimmt noch nicht, vielleicht 2008? Denn der Satz ist ja interressant.


Entschuldigung und danke Stefan. Natürlich ist das der WT vom SEPTEMBER 2008. Gut aufgepasst.
Manfred hat sicher eingeloggt geschrieben, so daß er seinen Beitrag noch berichtigen könnte.

Hallo Stefan75,
also langsam stehe ich in deiner Schuld. Bei "+" und "Frau von x" achte ich nicht so auf die Details, da sie meistens recht haben.  Offensichtlich ist das aber ein Fehler. Für die Zukunft zähle ich weiterhin auf dein waches Auge 

http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=14170.msg319552#msg319552

Viele Grüße!

X

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: X ~ mysnip

Datum: 03. Januar 2009 22:48

Zitat:

Stefan75
. . . Denn der Satz ist ja interressant.

Stefan, welchen Satz meinst du?

Re: Gott hilft und beschützt uns?

geschrieben von: Stefan75

Datum: 04. Januar 2009 09:47

Hallo X~mysnip,
ich meinte nicht nur einen Satz, sondern es waren ja mehrere SätzeNur mit den Zitieren hab ich auch so meine Probleme)

"Die Macht jemand aus einer Gefahr zu befreien, hat Jehova ohne jeden Zweifel. Können wir aber mit Sicherheit sagen, ob er in einer konkreten Situatione eingegriffen hat? Nein. Und wenn jemand davon überzeugt ist, dass Jehova ihn persönlich beschützt hat? Niemand sollte sich anmaßen, ihm das ausreden zu wollen. Andererseits sollten wir realistisch sein und daran denken, dass viele Christen, obwohl treu, ihr Leben verloren haben, ... . Man müsste sich sonst ja fragen: Hat Jehova es im Fall von treuen Menschen, die mitten aus dem Leben gerissen wurden, versäumt, für Rettung zu sorgen? Das kann unmöglich sein!"

Hier sehe ich mal wieder eindeutig die Wischiwaschi Antworten der WTG, alles kann, nichts muss. aber besonders der letzte Satz ist so etwas von aussagend, genauso, wie die Kirche sagt, wenn Kinder sterben, Gott hat sie zu sich geholt...
Das tröstet nicht und die WTG argumentiert so ähnlich...

Und an Dich Frau von X,
keine Ursachen, ich sehe oft beim Schreiben auch nicht meine Schreibfehler, erst später, oder garnicht.
Bei Rechtschreibfehlern ist mir das auch egal, aber bei Daten schaue ich irgendwie automatisch genauer hin.
Und Eure Studiergewohnheiten, in allen Ehren, macht weiter so, lese das gerne, denn es hilfft, den Kopf frei zu machen, von den Irrlehren der WTG.

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