Care auf Geisterfahrt

geschrieben von:  . +

Datum: 29. Dezember 2008 00:31

Zum Weihnachtsfest wird gewöhnlich verstärkt von weltlichen Hilfsorganisationen zu Spenden aufgerufen.
Deswegen möchte ich Euch an der begeisternden Erfahrung teilhaben lassen an der die Wachtturmgesellschaft die Gelder, die die falsche Religion durch Hilfswerke nach Honduras schickt, wieder zu sich nach Amerika abpumpt.

Ein Zeugen-Ehepaar berichtet von dem Predigdienst in Honduras.

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Nachfolgend ein ungekürztes Zitat:

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„Manche Leute gaben als Spende für die Literatur Bananen oder andere Sachen zum Essen.
Eine Schwester bekam ein großes dickes Huhn geschenkt mit entsprechendem Sack dazu zum transportieren.

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Das ganze nicht in gekochter Form sondern ein lebendes Huhn in voller Größe.
Da haben wir nicht schlecht gestaunt.

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Die Frage stellte sich nur wie soll man das Huhn auf dem Rechnungbericht angeben?
Unter durchlaufende Posten?
Sollen wir es an die Gesellschaft schicken oder im Versammlungsgarten halten?
Es waren die tollsten Ideen dabei und wir hatten alle einen riesen Spaß.
Das Huhn fand das aber nicht so toll und es hatte irgendwie ganz schön Angst zumal noch die Füße zusammengebunden waren damit es nicht auf der Ladefläche um her lief.
Jetzt kommt aber der Knaller.
Stellt euch vor auf dem Heimweg wurde das Huhn vom Auto runter gestohlen.
Wir vermuten das es die Familie war die auf das Auto und das Gepäck samt Huhn aufpassen sollte.

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Wir versuchten noch das Huhn zu finden aber es liefen zu viele rum und die Leute wollten auch nicht dass wir weiter herum suchten.
Also fuhren wir ohne das gespendete Huhn nach Hause.

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$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$ Zitat Ende $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$

Was für ein riesen Spaß.

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Dazu noch ein paar Königreichssaalbilder die von den Honduranern selbstverständlich in Eigenleistung erstellt wurden.

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Nicht zu vergessen mit den in prominenter Stelle aufgestellten Spendenkästen.

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Im Dienstjahr 2008 können aus Honduras begeisternde 3% Mehrung berichtet werden!

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Hier einer der neuen, unendgeldlich für die amerikanische Wachtturmgesellschaft arbeitenden Neumitliederanwerber.

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Im Dienstjahr 2008 berichtet Honduras 4.273.205 Stunden Neumitgliederakquise.
Damit entfallen etwas mehr als 257 Stunden im Jahr auf jeden Honduraner.
In Deutschland gehen die Verkündiger durchschnittlich ziemlich genau 100 Stunden weniger im Jahr in den Dienst.
Dafür ging 2008 in Deutschland der Watch Tower Society auch mehr Verkündiger verloren, als man in Honduras dazu gewinnen konnte.

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Interessant ist hierbei auch zu erwähnen dass man in diesem Erfahrungsbericht negativ von den Hilfsprojekten der falschen Religion spricht.
Sie wären „auf dem Vormarsch“.

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Auf dem obigen Bild sieht man eine Schulklasse, die mit Hilfe von kirchlichen Spendengeldern unterrichtet, eingekleidet und mit Nahrungsmitteln versorgt werden.

Im Wachtturm 1. 11.1997 heißt es dazu auf Seite 12 Abs. 14:

„Die Kirchen gründeten in der Neuzeit Bibelgesellschaften, die für Bibelübersetzungen in den Sprachen ferner Länder sorgten.
Außerdem sandten die Kirchen medizinisch ausgebildete Missionare und Lehrer aus, durch deren Tätigkeit die sogenannten Reischristen hervorgebracht wurden.
So wurden große Mengen unbrauchbarer Fische eingesammelt, die nicht Gottes Wohlgefallen hatten.“


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Reischristen sind für die amerikanische Watch Tower Society minderwertiges Material die von ihr nicht eingesammelt wird.
Reischristen überlässt man abwinkend der falschen Religion.

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Diese Bilder Kommentieren die professionellen Neumitgliederanwerber mit der Überschrift:
„Kinder werden schlauer gemacht“

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Wie lange wird es wohl dauern, bis diese Kinder Zugang zu Medien haben, die sie in die Lage versetzen das Material, das ihnen hier die Wachtturmhäscher in die Hand drücken, zu prüfen?

Die Wachtturm Gesellschaft sucht mehr „Mengen“,
die Gelder für den Rechnungsbericht liefern
und nicht die Hand für Reis aufhalten.

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Wem jetzt noch nicht schlecht ist:

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,16415,17145#msg-17145
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,16415,17181#msg-17181

Re: Gute Botschaft oder Wachtturmbotschaft?

geschrieben von: Frau von x

Datum: 29. Dezember 2008 12:03

WT vom 1.DEZEMBER S.21:

... Heute wandern Millionen Menschen in andere Länder und Kulturen ab. Das stellt Christen, die die gute Botschaft von Gottes Königreich predigen ... vor enorme Herausforderungen (...). Immer wieder machen sie die Erfahrung, dass die gute Botschaft den Menschen besonders zu Herzen geht und die besten Reaktionen auslöst, wenn sie sie in ihrer Muttersprache hören.

Das ist auch der Grund, warum diese Zeitschrift, ... Monat für Monat in 169 Sprachen veröffentlicht wird und die Schwesterzeitschrift Erwachet! in 81 Sprachen. Außerdem machen sich viele Zeugen Jehovas die Mühe, die Sprache der Migranten zu lernen, die in ihre Gegend gezogen sind - auch so anspruchsvolle Sprachen wie Arabisch, Chinesisch oder Russisch -, um ihnen die gute Botschaft zu bringen. ...

Hervorhebung von mir

Re: Gute Botschaft oder Wachtturmbotschaft?

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 29. Dezember 2008 12:08

Im Staat Georgia kamen wir einmal in eine ganz trostlose Gegend, in der es einfach nichts gab, womit wir hätten Handel treiben können. Hier lebte eigentlich jeder von der Wohlfahrt. Es sah ganz so aus, als wenn wir schnellstens aufbrechen und ein anderes Gebiet aufsuchen müßten. Das ging uns sehr gegen den Strich, denn die Reise von einem Platz zum anderen war immer ziemlich kostspielig, da wir nie unmittelbar angrenzende Gebiete bearbeiteten. Deshalb schlug ich vor, zunächst eine zweitägige Erkundungsfahrt zu unternehmen.

Ich hatte bald heraus, daß auf fast jedem Hinterhof ein oder zwei alte Autos standen. Da kam ich auf eine Idee! Bei einer Untersuchung solcher Wracks stellte ich fest, daß die meisten noch ihre alten Batterien und oft auch die vernickelten Kühler besaßen. Ich fuhr in die Kreisstadt, wo ich bald mit einem Garagenbesitzer einig wurde. Er versprach, alte Batterien zum Preis von je dreißig Cents und Kühler zu achtzig Cents das Stück abzunehmen. Sehr bald schon verkauften wir täglich etwa fünfundzwanzig Bücher, wobei wir die Batterien mit fünfundzwanzig Cents und die Kühler mit fünfundsiebzig Cents in Zahlung nahmen. Man muß die Gesichter dieser armen Farmer in Georgia gesehen haben, als wir ihnen eines unserer Bücher für eine Batterie und drei Bücher für einen Kühler anboten!

Sie glaubten wohl, daß wir nicht ganz richtig im Kopf seien. Jedenfalls nahmen sie die Bücher freudig an, zumal sie jetzt ja viel Zeit zum ,,Studieren" hatten. So erreichten wir selbst an dieser fast aussichtslosen Stelle das Hauptziel der Gesellschaft: die Errichtung hoher Bücherstapel in den Häusern zur Schulung der Menschen! - und zugleich finanzierten wir unsere Spesen.

Gelesen im Buch von William Schnell: „Dreissig Jahre Jahre Sklave des Wachtturms"

Re: Überleben als Tier genügt - Erwachet März 2009

geschrieben von:  . +

Datum: 29. Dezember 2008 19:26

Benin gehört zu den Armenhäusern der Erde.
Selbst für afrikanische Verhältnisse ist das Land bettelarm.

Ein Ehepaar flieht 1976 aufgrund eines Bürgerkrieges von Benin nach Nigeria.
Ein Kind, nennen wir es Pepe wird in einem hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslager unter ärmsten Verhältnissen geboren.

Was würden wir wohl sagen, wenn ein großer international aufgestellter Bekleidungshersteller, Kinder in seinen afrikanischen Fabriken beschäftigt ohne diese zu bezahlen, ohne sie mit Sachwerten, Obdach oder Nahrungsmitteln zu entlohnen oder ihnen wenigstens eine adäquate Ausbildung zukommen zu lassen.
Das Einzige was die Kinder von dem Fabrikanten bekommen, ist ein Crashkurs im bedienen der Nähmaschine, dafür setzt dieser Industriemagnat aber alles daran, das die ebenfalls in der Fabrik arbeitenden Eltern ihre Kindern vor einer höheren Schulbildung abgeraten.

Pepe stände nun die Möglichkeit offen eine höhere Schulbildung zu erlangen.
Die Bekleidungsfirma verhindert dies erfolgreich, damit ihr weiterhin die kostenlose Arbeitskraft voll zur Verfügung steht.
Für eine Arbeit in der gerade Kinder gut zu gebrauchen sind.

In dem Erwachet vom März 2009

wird der Lebensbericht von einem Zeugen aus Benin abgedruckt.

Auf Seite 14 betont der international aufgestellte Wachtturmkonzern wie wichtig und erfolgsversprechend es ist, wenn die afrikanischen Kinder nicht ihre Zeit für eine best mögliche Schulbildung verschwenden, sondern für den reichen amerikanischen Konzern so umfangreich wie möglich, aber vor allem kostenlos, Dienen.

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Die Frage die sich aber vor allem stellt ist:
Was haben die Kinder davon, wenn die Kirchen der Pfaffen teuer erstellt werden und damit ihre Macht zementiert wird?

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Die Wachtturmkirche ist dort eine Religion der Reichen.
Die Menschen in den Dörfern ziehen sich aus Scham ihre besseren Sachen an, weil die Wachtturmvertreter mit Krawatte und festen Schuhen in ihr Haus kommen.

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Die Menschen spenden ihr letztes Huhn, in der Hoffnung das die Kirche ihre Kinder auf die Schule schickt, damit sie auch mal so schöne Schuhe tragen wie die Akquisitöre aus dem Reichen Pennsylvania.

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Und die Wachtturmvertreter machen sich über diese gespendeten Reichtümer am Schluss noch lustig.

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Elisa erzählte mir gerade in einem anderen Forum folgende Erfahrung:

Ein katholischer Missionar erzählte mir, daß er in einem Slum in Caracas einen ehemaligen Missionar von den Zeugen kennengelernt hat.
Der Mann hatte sich jahrzehntelang für die WTG aufgeopfert, ist dann krank geworden und konnte körperlich nicht mehr sein Soll bringen.
Dann kam das Übliche, man hat ihn einfach fallen gelassen.
Ausgequetscht und dann im Alter und Krankheit war keiner mehr für ihn da.
Der katholische Missionar meinte noch, dieser ältere Zeuge wäre sehr desillusioniert was die Liebe seiner Mitbrüder betrifft.
Aufgewacht ist er aber anscheinend immer noch nicht.
Heute schiebt er einen Handkarren mit Gemüse durch die Slumgassen.
In der Regenzeit durch knöchelhohen Schlamm, immer Berg hoch und Berg runter.

Das langt dann zum Überleben als Tier.

Re: Überleben als Tier genügt - Erwachet März 2009

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 29. Dezember 2008 19:41

Zitat
„Die Wachtturmkirche ist dort eine Religion der Reichen."


Das erinnert an den Bericht von Domitila aus Bolvien, die da offenbar ähnliche Eindrücke gesammelt hatte (sammeln musste).

Der Bericht von Domitila

Zitat:
Außerdem sind die Zeugen Jehovas in Siglo XX -Llallagua meistens Reiche, sie leiden kein Elend wie wir. Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern ist, aber hier ist es so.

Dann sagte Bruder Alba, der damals der Reichste in Llaallagua war er lebt glücklich und zufrieden in diesem Leben, weil er keine Not leidet und weil er das Wort Gottes kennt - wird er sich nicht prostituieren, wird nicht lügen, wird nichts von diesen Sachen tun. Und er wird also in das Himmelreich kommen. Und zu dieser Witwe, die soviel in diesem Leben leidet, wird Gott zum Schluss sagen: Gut, ich habe Euch gesagt, Ihr sollt diese Sachen nicht tun. Nun fahre zur Hölle. Wird das geschehen?

Und wird also der, der arm geboren ist, niemals den Segen Gottes erlangen, und der Bruder Alba sagt, ja, der wird den Segen Gottes erlangen, weil er die Bibel kennt.

Das erscheint mir nicht gerecht und auch, wenn Sie glauben, dass die geistige Hilfe das einzig wichtige ist, mir scheint es so, dass man mit der materiellen Hilfe beginnen muss....

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