Wieder eine Tragödie
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 01. Februar 2014 03:07
In der das Thema Blut mit hineinspielt.
Ein Alkoholisierter rammt in diesem Zustand ein anderes Auto.
Die Opfer ein Ehepaar 66/64 Jahre alt.
Zwei Wochen später verstarb die Ehefrau dann im Krankenhaus. Warum verstarb sie? Weil ihre Zeugen Jehovas geprägte Patientenverfügung die Gabe von Blut verbot, und die Ärzte sich an diese Anweisung hielten.
Vor Gericht wurden die Ärzte dann Zeugenschaftlich vernommen, und mussten bestätigen.
Ohne diese Anweisung, hätte das Opfer bei Blutgaben höchstwahrscheinlich überlebt.
Für den Alkoholisierten Fahrer hatte diese Gemengelage dann gar die Folge, mit einer Bewährungsstrafe davon zu kommen, obwohl er - de facto - ein Todesopfer auf dem Gewissen hat.
Auch das ist klar. Die gleiche Situation, ohne besagte Patientenverfügung, und die Patientin wäre trotzdem verstorben (das mal als Sandkastenspiel) hätte dem Verursacher in dem gerichtlichen Urteil, wohl weitaus härter getroffen, als es tatsächlich der Fall war.

Auf Wunsch ihrer Angehörigen, sei die Geschädigte Frau dann in eine von den Zeugen Jehovas ausgewählte Klinik verlegt worden. Dies wohl auch aus dem Grunde, weil man sich sicher wähnte - dort und nur dort - die ZJ-Doktrin „Keine Bluttransfusion" durchsetzen zu können. Besagte Angehörige katapultierten sich damit in den Status eines Mittäters. Wenn der Haupttäter indes mit dem Schrecken davon kam, hatte es für diese Angehörigen, auch keine weiteren justiziablen Folgen.

www.rhein-zeitung.de/region/lokales/hunsrueck_artikel,-Unfall-bei-Kappel-Keine-Haft-trotz-toedlicher-Trunkenheitsfahrt-_arid,1100993.html

http://www.wochenspiegellive.de/mosel/staedte-gemeinden/cochem/cochem/nachrichtendetails/obj/2014/02/04/trunkenheitsfahrt-endete-vor-gericht/

Re: Wieder eine Tragödie
geschrieben von:  . +
Datum: 01. Februar 2014 12:31

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