Omas Interesse ...

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 29. November 2008 12:36

Omas Interesse an den Zeugen Jehovas, aus der Sicht des Enkels, endet dann wohl mit der Aussage:

„Omas Interesse an den Zeugen Jehovas ließ dann aber doch schnell nach."

Bevor es aber soweit war, gab es wohl noch einige Dispute.
Etwa die:
„Am Mittwochvormittag kamen zwei ältere Damen zu Besuch. Oma interessierte sich seit kurzem für die Zeugen Jehovas. Zu dritt lasen sie in der Bibel und totterten über alle möglichen Dinge."Du kannst Dich ruhig zu uns setzen," lud Oma mich ein. Etwas widerstrebend setzte ich mich an den Tisch.

"Stimmt es, dass Sie Waffen generell ablehnen?" fragte ich unvermittelt. "Ja, natürlich," nickten die beiden Damen. "Auch für Verteidigungszwecke?" "Auch für Verteidigungszwecke!""Und wenn ein Fremder in Omas Wohnung eindringt und sie umbringen will, und ich hinter dem Flurvorhang mit einer Pistole stehe und ihn damit bedrohen oder notfalls erschießen könnte?"fragte ich hartnäckig weiter. "Das dürfen Sie nicht," meinten die beiden Damen und schüttelten den Kopf."Aber dann muß ich doch zusehen, wie meine Oma umgebracht wird?"Auf einmal wirkten die Damen nervös und etwas hilflos, meine Oma betroffen. Umgebracht werden wollte sie nicht, schon gar nicht, wenn eine Rettung möglich war. Jedenfalls war die Séance an jenem Mittwoch vorzeitig beendet. Ich konnte wieder aufstehen.

In der Woche darauf kamen die beiden Damen mit männlicher Verstärkung wieder. Der Begleiter outete sich als ehemaliger Hauptmann der Bundeswehr, der einem 14jährigen Jungen natürlich rhetorisch überlegen war. Er redete um den heißen Brei herum, stets bemüht, das Leben meiner Oma zu erhalten. Das wurde zwar honoriert, Omas Interesse an den Zeugen Jehovas ließ dann aber doch schnell nach.

www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE.420495&hxmain_category=.pjsub.opinio./familie_kinder/geschwister/omas

Re: Omas Interesse ...

geschrieben von:  . +

Datum: 29. November 2008 13:26

Das Problem das die Zeugen haben ist, das ihre heile Welt nur eine Fassade ist.
Im höchsten Maße ineffizient und chronisch unaufrichtig.

g87 22. 11. S. 28
Ein wahrer Christ würde … Falls er angegriffen wird und seinem Angreifer, der entschlossen ist, ihn zu verletzen oder zu töten, nicht entkommen kann, könnte er versuchen, die Schläge abzuwehren oder sich und andere durch Schläge zu schützen, indem er vielleicht das benutzt, was er gerade zur Verfügung hat. Seine Handlungen wären aber nur abwehrend. Er würde nicht versuchen, seinen Angreifer zu töten oder ihn zu bestrafen, sondern nur den Angriff zunichte machen wollen. Sollte der Angreifer einen tödlichen Schlag abbekommen, geschähe dies versehentlich, nicht absichtlich (Red.).

g95 22. 9. S. 14 Ist Selbstverteidigung etwas für mich?
Wenn du nicht entkommen kannst, bleibt dir vielleicht nichts anderes übrig, als dir den Angreifer, so gut es geht, vom Leib zu halten.


Zeugen dürfen töten.
Das passt halt nicht in ihre bunte Paradiesbildchenwelt.

Wenn die Leitung ihre Mitglieder täuscht, warum sollen dann die Mitglieder nicht bei der Neumitgliederakuise täuschen.
Wenn man aber selber glaubt, Gott einen gefallen damit zu tun, wenn man Mitglieder durch täuschen schanghait, dann passiert so etwas.

Re: Omas Interesse ...

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 12. Dezember 2008 14:30

Dann noch eine Frage im Kontext dieses Thread's
Hätte man nachfolgenden Text in einer Publikation der Wachtturmgesellschaft erwartet?

Selbige liebt es doch sich in der Rolle der „konsequenten" Wehrdienstverweigerer darzustellen. Wie „konsequent" sie etwa in der Schweiz des Jahres 1935 dabei waren, kann man dem aus dem „Goldenen Zeitalter" vom 1. 7. 1935 entnommenen Fragenbeantwortungstext entnehmen.




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