2009 - Wenn man nicht alles selber macht...

geschrieben von:  . +

Datum: 30. Oktober 2008 19:24

 

Bei dem trüben Novemberwetter das wir momentan draußen haben, wird es Zeit das wir alle mal mit einer guten neuen Nachricht aufgemuntert werden.

Das Ende der Welt ist nahe.

Wachtturm Januar 2009

Seite 18

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Die Frage die sich stellt, ist jetzt natürlich nahe liegend: wie sich diese Weltenendeprognose von den vielen Vorraussagen unterscheidet, die sich nicht erfüllt haben.

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Die Antwort war so voraussehbar wie auch unbefriedigend.
Diesmal kommt das Ende wirklich.
Warum sind wir uns denn diesmal gaaaanz sicher?

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Im Entwalden macht uns keiner etwas vor.
Diesmal nehmen wir die Sache nämlich selber in die Hand!
Mit unseren riesigen Papierverbrauch Entwalden wir die Urwälder soviel die Spendengelder hergeben.
Je mehr wir also spenden, umso schneller geht die Welt unter.
Recycling Papier kommt uns nämlich nicht ins Haus.
Nicht das am Ende das Ende schon wieder nicht kommt.

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Früher galt die Erderwärmung übrigens als sicheres Zeichen, das Jesus nun schon für ein Paradiesklima einheizt.

Das der Text der Bibel in Wirklichkeit aus Metaphern und Mythen besteht ist selbstverständlich undenkbar.

Nehmen wir Jona.

Seite 29

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Jona war natürlich buchstäbliche drei Tage und drei Nächte im Bauch eines Fisches.
Denn wenn Jona nur eine Allegorie ist, dann ist es das Ende der Welt am Ende auch und unsere Berechtigung Spendengelder zu horten erst recht.
Wo kämen wir denn da hin.

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Toll!
Bei soviel Realitätssinn ist es wohl nun doch an der Zeit Dosenfleisch und Weckgläser im Luftschutzkeller zu bunkern.
Was nehmen wir als Beweis das Jona im Bauch eines Fisches war?

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Kanonenkugeln!
Die Geschichte hat nur einen Haken.
Es ist außerhalb der leitenden Körperschaft Allgemeinwissen, das man in Wasser nicht effektiv schießen kann.

Tests haben bewiesen, dass schon wenige cm unter Wasser Gewährkugeln völlig wirkungslos werden.
Geschweige denn behäbige, großvolumige unförmige Kanonenkugeln die beim Eintreten in das Wasser völlig wirkungslos werden.
Aber 1758 wussten, an Klabautermänner glaubende, Seemannsgarn spinnende Seeleute davon noch verhältnismäßig wenig.

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Aber ein Artikel findet meine volle Zustimmung.
In dem Schmuckkasten auf Seite 7 heißt es über Maria:

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So sehe ich das auch.
Auch wenn man schon älter ist, es ist nie zu spät die Wachtturm Gesellschaft zu verlassen.
Sie hat nun mal offensichtlich nicht den Segen von wem auch immer.

Es sind die Früchte an denen man erkennen kann dass das Religionssystem der amerikanischen Wachtturm Sekte nicht die Worte Gottes sprechen kann.
Es zwang sie ja niemand, als heuchlerische Anbeter das Wort Gottes Außeracht zu lassen.

Seite 30

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Maria hatte den Mut zur Veränderung.
Ein gutes Beispiel für enttäuschte Zeugen des Wachtturms.

Oder kommt diesmal das Ende wirklich?

Re: 2009 - Wenn man nicht alles selber macht...

geschrieben von:  . +

Datum: 30. Oktober 2008 21:45

Na ja sein wir nicht Unfair.

Das Ende kommt ja nur vielleicht schneller als mancher es erwartet.

Als ich noch jung war, hörten sich die Weltuntergangspropheten noch knackiger an.

Wenn man berücksichtigt wie viel sich von den einstmals so sicher geglaubten Weltenenden erfüllt hat, dann muss es der Welt heute tatsächlich außergewöhnlich gut gehen.

Als jedoch die Morgenröte heraufkam, da drängten die Engel Lot, indem sie sprachen:
„Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die sich hier befinden, denn die Stadt wird vielleicht schneller weggerafft als manche es denken.“
Wir wollen hier natürlich weder dogmatisch sein, noch sind wir Propheten.
Für mache falsch geweckten Erwartungen sind wir teilweise mitverantwortlich (Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1980, S. 30)
Es gilt auch immer im Auge zu behalten das Unglücklicherweise zusammen mit diesen vorsichtigen Äußerungen die wir machen, auch andere Erklärungen veröffentlicht wurden, die durchblicken ließen, dass die Erfüllung solcher Aussagen bezüglich Sodom und Gomorras eher wahrscheinlich als nur möglich seien. (Wachtturm, 15.Juni 1980, Seite 17-18)
Entrinne wir also in aller Aufrichtigkeit um unserer Seelen willen!
Aber nimm bitte rechtzeitig Urlaub das wir uns auch 2009 wieder in diesem ‚Bezirk‘ zum Bezirkskongress treffen können!
Selbstverständlich entrinnen wir Tag für Tag in die Berggegend, damit wir nicht weggerafft werden!
Aber natürlich lassen wir dabei unsere Vernünftigkeit allen Menschen bekannt werden“
(vergleiche 1. Mose 19:15-17)

Danach ließen die Engel im Hause Lot noch den Klingelbeutel kreisen und machten sich mit gefülltem Wams und gen Himmel gerichteten Blick von dannen.

Re: Verkündigerrückgang

geschrieben von:  . +

Datum: 30. Oktober 2008 23:22

Jetzt ist es Amtlich.

Mit dem Königreichsdienst vom Dezember 2008…

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…liegt der Augustbericht vor:

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Jehovas Zeugen berichten demnach in dem Dienstjahr 2007/2008 einen Verkündigerdurchschnittsrückgang von 521 Verkündigern zum Vorjahr.

Re: Verkündigerrückgang

geschrieben von:  www.gimpelfang.de

Datum: 31. Oktober 2008 21:52

.. und wenn ich dann an die Verkündiger und Mitgliederzahlen zur Zeit des Prozesses um die Körperschaftsrechte denke ...

ein Erdrutsch muss eingetreten sein...

eine Flucht aus dem Wachtturm ...

Hoffen und Harren macht viele zum Narren.

sind jetzt nur noch die Narren da????

Bald wird zum Anzug und der züchtigen Kleidung bestimmt auch die Narrenkappe gehören...

Das Thema Jehovas Zeugen kann eigentlich nur noch als tragische Narretei betrachtet werden.

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