Was Worte manchmal nicht zu leisten vermögen,

geschrieben von:  Drahbeck

Datum: 11. Oktober 2008 07:52

vermag vielleicht die Erfahrung


Sonntag, 5. Oktober 2008 07:05 (Auszugsweise zitiert)

Es fällt mir sehr schwer, aber ich möchte hier etwas schreiben, was mir sehr am Herzen liegt.
Mir wurde vor 2 Wochen eine Arbeitsstelle angeboten, in einen Rehacentrum für Schlaganfallpatienten, eine Herausforderung für mich. Habe diese Stelle auch angenommen.

An meinen ersten Arbeitstag , ist mir ein Patient aufgefallen der nur in der Ecke saß und niemanden an sich rangelassen hat. Ich bin zu Ihn hingegangen und habe ihn eine Geschichte erzählt, aber es gab keine Reaktion.

Meine Kollegin erzählte mir dann das er ein ausgestoßener ZJ sei. Das er von seinen eigenen Kindern , als Tot erklärt wurde. Sie sich weigern ihn zu Unterstützen und jeden Kontakt zu ihn strikt ablehnen.

Es hat mir sehr weh getan so etwas zu hören.

Als ich das nächste mal Gearbeitet habe hat er mich gefragt ob ich Zeit und Lust hätte mit ihn Karten zu spielen. Habe natürlich sofort ja gesagt . Mittlerweile hat sich so etwas wie eine Freundschaft gebildet auf die ich sehr stolz bin! Dieser Mensch hat wieder, wenn auch nur ein wenig, das Lächeln gelernt, weil er weis das es Menschen gibt denen es egal ist, was für einen Glauben er auslebt! Das es Menschen gibt die ihn so nehmen wie er ist egal was er darstellt
egal was er Glaubt! ...

Zum Schluss:
Ich werde kein Bibelstudium durchführen! Denn das ist nicht das Leben was ich führen möchte!

http://forums.myspace.com/t/4123630.aspx?fuseaction=forums.viewthread&PageIndex=263&SortOrder=0


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