Zu Hesekiel 37: 4 - 6
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 14. März 2008 11:30

Zu Hesekiel 37: 4 - 6

Eine der Innovationen von Rutherford, etwa in seinem „Trost für die Juden", bestand in der erstaunlichen Mitteilung.
Das menschliche Skelett habe 206 Knochen.
Am ersten Zionistenkongreß hätten 206 Delegierte teilgenommen.
Dies sei - nach Rutherford - kein Zufall, sondern von Gott so beabsichtigt.

Zitat aus „Trost für die Juden" S. 100:

„Etwa 1878 setzt eine schwere Verfolgung der Juden in Russland, Deutschland, Rumänien und anderen Teilen Europas ein. Da entstand ein Geräusch und ein Getöse bei jenem Volke, Ein zusammenbringen von verdorrten Knochen, indem ein Herzesverlangen nach einer Heimat bei den jüdischen Volke wach gerufen wurde. Der Herr ließ sein Wort erscheinen, damit einige hören möchten, er erweckte Theodor Herzl, einen Juden, der sein Volk liebte und ihm gerne diente. Herzl sagte: "Das Elend der Juden ist die Triebkraft für den Entwurf des Planes für den Zionismus."

Es war dieses Geräusch und Getöse der Verfolgung und Agitation, dass die Knochen nämlich die Judenschaft der Erde, veranlasste, zusammenzurücken und das Gerippe einer Organisation zu bilden, die auf die Rückkehr Israels nach Palästina und dem Wiederaufbau seiner Heimat hinarbeiten sollte.
Ein menschliches Skelett besteht aus 206 Knochen. Der Zionismus wurde in Basel in der Schweiz im Jahre 1897 als Körperschaft organisiert. Auf der Konferenz, die die Organisation in Leben rief, waren genau 206 Delegierte genau die Zahl der Knochen des menschlichen Körpers. Das war kein Zufall, sondern ein von Herrn angeordnet und zeigt, dass Gott die kleinsten Angelegenheiten bezüglich der Wiederherstellung der Juden anordnet, um sie zu sich zurückzuführen."


Als weiterer Zitat-Beleg dazu mal ein solches aus einem einschlägigen Artikel im „Goldenen Zeitalter" vom 15. 4. 1928:
„Viele Prophezeiungen sind in bildlicher Sprache gegeben: Der Prophet Hesekiel gebrauchte in seiner Prophezeiung von der Wiederherstellung Israels ein Bild von einem Tal verdorrter Gebeine. Sicherlich ist dies ein treffendes Bild für ein so lange verworfenes Volk. Gott ruft den Propheten und sagt: „Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine! Höret das Wort Jehovas! So spricht der Herr, Jehova, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, daß ihr lebendig werdet. Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, daß ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin." - Hesekiel 37: 4-6.

Dann zeigt der Prophet in bildlicher Sprache, wie sich die Prophezeiung erfüllt. Er sagt: „Und ich weissagte, wie mit geboten war. Da entstand ein Geräusch als ich weissagte, und siehe, ein Getöse; und die Gebeine rückten zusammen Gebein an Gebein."
Nicht selten gebraucht die Heilige Schrift den menschlichen Körper als ein Bild für eine Gesellschaft oder Körperschaft. ...

Die zusammengerückten Gebeine, die ein Skelett bilden, stellen darum das Skelett oder den Anfang einer Organisation dar. Die Juden hatten schon lange die Sehnsucht, in ihr Heimatland zurückzukehren, und zur bestimmten Zeit erweckte Gott Theodor Herzl und benützte ihn, die verdorrten Gebeine zusammenzubringen und eine Organisation zu bilden. Wie bekannt, enthält das menschliche Knochengerüst 206 Knochen. Auf dem ersten Zionistenkongreß zu Basel, der dazu bestimmt war, das Werk zu organisieren, waren 206 Delegierte, also ebensoviele wie Knochen in einem menschlichen Körper. Das ist kein bloßer Zufall, sondern es hilft uns dazu, die Prophezeiung zu verstehen. Der Zionismus war der Anfang einer Organisation, um die Juden in ihr Heimatland zurückzubringen."


Und dann vergleiche mal wie in der Ägide Russell's (also noch in Band 7 „Schriftstudien") die gleiche Bibelstelle ausgelegt wurde.

Schriftstudien Band 7, S. 740

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