Siehe! Ich bin das Licht der Welt - IV - Buddha

geschrieben von:  . +

Datum: 17. August 2008 00:52


Der zivilisatorische Einfluss des historischen Jesus wird
mittlerweile seit fast zwanzig Jahrhunderten erprobt.
Nicht nur, dass er die Menschheit des Abendlandes nicht nennenswert über
die Barbarei erhoben hat; im Grunde wurde er als Deckmantel
für die schlimmsten Gräueltaten und Unmenschlichkeiten der Geschichte benutzt.
Die abscheulichsten Grausamkeiten wurden im Namen des sanften Nazareners begangen!
Dem Abendland steht es gut an, es nun mit dem Konzept des inneren
Christus zu versuchen, der Hoffnung auf unsere Herrlichkeit.

Alvin Boyd Kühn, The Root of AU Religion

Ein himmlischer Strahl drang in den Leib einer schlafenden Frau, wie es ihr in ihrem Traum erschien.

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Von Wahrsagern wurde der Frau die Ankunft eines wunderbaren Bundes vorausgesagt.
„Sei unbesorgt, o Großkönig! . . .
Einen Sohn wirst du erhalten.
Wenn dieser das häusliche Leben wählen wird,
wird er ein König werden, ein Weltherrscher;
wenn er aber das Haus verlassen und die Weltflucht betätigen wird,
wird er ein Buddha werden, der in der Welt alles Dunkel vertreibt.“

Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 132 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft


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„Steinrelief: In dem Traum, den Maya in Gandhara (Pakistan) hatte, wird der zukünftige Buddha als ein mit einem Heiligenschein umgebener weißer Elefant dargestellt, der in die rechte Seite Königin Mayas eingeht und sie schwanger macht“
Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 134 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft

Engel erschienen bei der Geburt dieses Kindes.

Kaufleute kamen von fern herbei, die Geschenke für das Kind mitbrachten.

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Ein alter Heiliger erkannte das Kind als göttlich und sank vor ihm nieder, um es anzubeten.

In seinem achten Jahr versetzte das Kind seine Lehrer mit dem Umfang seines Wissens in Erstaunen und erwies ihnen dennoch den gebührenden Respekt.

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Das Kind wuchs voller mitfühlender Zartheit gegenüber allen heran, die lebten und litten.
Als junger Mensch opferte es jede weltliche Aussicht und Freude, um seinen Mitgeschöpfen zu helfen.

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Deshalb ließ er sich unter einem Pipalbaum, einem indischen Feigenbaum, nieder und gab sich der Meditation hin.
Er widerstand allen Angriffen und Versuchungen des Teufels Mara
und setzte seine Meditation vier Wochen (einige sagen sieben Wochen) beharrlich fort,
bis er angeblich alle Erkenntnis und alles Verständnis überschritten hatte.
Dann gelangte er zur Erleuchtung.

Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 137 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft

Er unterzog sich der Feuerprobe einer schrecklichen Versuchung, bei der alle Macht und alles Böse gegen ihn entfesselt wurden, und er als Sieger über sie alle daraus hervorging.

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Oben sind Seiten des Lotos-Sutra (10. Jahrhundert) in Chinesisch abgebildet, auf denen beschrieben wird, dass der Bodhisattwa Kuan-yin die Macht hat, jemanden oder etwas vor dem Feuer oder der Flut zu bewahren.
Ein Bild das man von den Jünglingen im Feuerofen kennt.

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Buddha widersteht den Versuchungen.
Auch dieses Bild wurde dem Wachtturmbuch „Suche der Menschheit nach Gott“ entnommen.

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Er war Vollkommen.

Er hatte das endgültige Ziel, das Nirwana, erreicht, einen Zustand vollkommenen Friedens und der Erleuchtung, frei von Begierde und Leiden.
Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 137 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft

Er predigte Heiligkeit und praktizierte Wohltätigkeit.

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Er der Mensch und Erleuchtete verkündete die Wahrheit und lehrte seine Nachfolger.

In Berichten über das Leben Buddhas heißt es, daß er mit seinen Jüngern einmal in einem Wald war.
Er hob eine Handvoll Blätter auf und sagte zu seinen Jüngern:
„Was ich euch gelehrt habe, ist mit den Blättern in meiner Hand zu vergleichen;
was ich euch nicht gelehrt habe, ist mit den Blättern des ganzen Waldes zu vergleichen.“
Buddha wollte damit natürlich sagen, daß er ihnen nur einen Bruchteil von dem beigebracht hatte, was er wußte.

Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 159 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft

Dies erinnert unwillkürlich an die Wort Jesu
„Ich habe euch noch vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“
(Johannes 16:12)

Oder der Evangelist Johannes beschließt seinen Bericht mit den Worten:
„Es gibt tatsächlich noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; wenn diese jemals bis in alle Einzelheiten aufgeschrieben würden, so könnte — denke ich — selbst die Welt die geschriebenen Buchrollen nicht fassen.“
(Johannes 21:25)

Einige sehen in ihm nur einen Menschen, der für sich selbst den Weg zur Erleuchtung fand und ihn dann seine Nachfolger lehrte.
Andere betrachten ihn als den letzten einer Reihe von Buddhas, die in die Welt gekommen seien, um dharma (Pali: dhamma), die Lehre oder den Weg Buddhas, zu verkünden oder wiederzubeleben.

Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 137 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft

Er versammelte Jünger um sich und sandte Apostel aus, damit sie seine Lehre über viele Länder und Völker verbreiteten.

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Buddha - Dieser »Helfer der Welten«, konnte eine mehr als irdische Herkunft und ein Leben vorweisen, das weiter zurückreichte als Abraham.

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Dumm nur für Christen, das dieser Heilland im Mai 563 v. Chr. geboren wurde und sein Tod, auf den Mai/April 483 v. Chr. datiert wird.
Typisch Christlich ist dann ihr Ansinnen, sein Leben und Wirken „genauer zu Datieren“
Seine Weisheiten wurden ca. 200-300 Jahrelang nach seinem Tod von seinen Jüngern mündlich weitergegeben und erst dann aufgezeichnet.
Das seine Mythen und Legenden nicht verbrieft von Augenzeugen niedergeschrieben wurden, nimmt die Wachtturm Gesellschaft nun in ihrem „Suche der Menschheit nach Gott Buch“ zum Anlass seine Existenz anzuzweifeln.
Ausgerechnet die Christenheit die keine einzige Urschrift vorzuweisen hat.

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Die Religion, die er lehrte, wird von zu den am weitesten verbreiteten Glaubensrichtungen gezählt.
Weit mehr als die Geschichte eines Wanderpredigers der während der Herrschaft von Kaiser Augustus in einem syrischen Dorf auf unsere Erde kam und während der Herrschaft von Tiberius eines gewaltsamen Todes starb.

Vor seinem Tod verspricht Buddha (wie auch Jesus), den Paraklet zu schicken, »den Geist der Wahrheit, der seine Anhänger in die ganze Wahrheit führen wird«

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Seine Verklärung erlebte Buddha, als er sich auf einen Berg namens Pandava begab.
»Dort taten sich die Himmel auf, und ein gewaltiges Licht ergoss sich um ihn herum, und der Glanz seiner Person erstrahlte mit doppelter Krafix er leuchtete so hell wie Sonne und Mond.«
Dies ist eine genaue, jedoch sechshundert Jahre ältere Parallele zur Darstellung der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor, wie wir sie aus den Evangelien kennen.

Jesus sagte, wer eine Frau begehrlich ansehe, habe in seinem Herzen schon mit ihr die Ehe gebrochen.
Nach Buddha lautet das dritte Gebot: »Begeht keinen Ehebruch; das Gesetz wird auch dadurch gebrochen, dass ein Mann das Weib eines anderen anschaut und sie in Gedanken begehrt.«

„Die Wahrheit und der Heilsweg sind etwas für alle,
ob jemand nun in einer Höhle, in einem Kloster oder in einem Haus lebt . . .
Sie sind nicht nur etwas für diejenigen, die sich von der Welt losgesagt haben.“

Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 137 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft

Dies erinnert an die Worte Jesu das er zu Sündern gekommen ist, das er bei ihnen sein wird, wenn sich zwei oder drei in seinem Namen versammeln und das er und seine Jünger sich von der Welt lossagen »Kein Teil der Welt sind. «

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In einem Buddha zugeschriebenen Ausspruch geht es, ganz wie in den Evangelien, um Weizen und Unkraut.
Ein Mann, der »guten Samen« auf seinen Acker sät (ab Matthäus 13:24).
Während er schläft, streut sein Feind Unkrautsamen unter den Weizen.
Als der Weizen wächst, wollen die Knechte des Mannes das Unkraut jäten.
Doch der Bauer hindert sie daran, weil das Risiko besteht, mit dem Unkraut auch den Weizen herauszureißen.
Er fordert sie auf, bis zur Ernte (dem jüngsten Gericht) zu warten, dann könne das Unkraut gebündelt und verbrannt, der Weizen aber in die Scheune gebracht werden.

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In diesem Zusammenhang ist auch das Gleichnis vom Sämann zu erwähnen, das einzige Gleichnis, das in allen drei synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas) enthalten ist.
In dieser Parabel schildert der ägyptische lesus, wie ein Sämann seinen Samen auswirft, der auf unterschiedlich gutem Boden landet - auf guter Erde, auf steinigem Grund, unter Dornen.
Entsprechend fällt das Ergebnis aus.
Dieses Gleichnis wird Jesus zugeschrieben.
Dieses Gleichnis hat auch Buddha erzählt.
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Ebenfalls gibt Buddha die Parabel vom verborgenen Schatz zum Besten, der an einem sicheren Ort aufbewahrt werden solle, zu dem sich kein Dieb Zutritt verschaffen könne.
Sowie die Geschichte von einem reichen jungen Mann, dem aufgetragen wurde, alles, was er habe, zu verkaufen und den Erlös den Armen zu geben.

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Buddha soll darüber hinaus gesagt haben:
»Du magst die schneebedeckten Gebirge von Grund auf abtragen, du magst die Wasser des Ozeans ausschöpfen, das Firmament mag zur Erde stürzen, aber meine Worte werden am Ende in Erfüllung gehen.«

Jesus wiederum sagte:
»Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.«

»Die Buddhisten erwarten, daß sich die gegenwärtige Welt auflösen und eine neue daraus entstehen wird.«
Erwachet 8. 4.1974 Seite 17

Wie auch die Wachtturm Gesellschaft erwartet daß sich die gegenwärtige Welt auflösen und von einer neien Weltordnung abgelöst wird.

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Der große Gelehrte Joseph Warschauer wies darauf hin,
dass nicht nur alle Antworten,
die Jesus dem Teufel bei der Versuchung in der Wüste gab,
schon im fünften Buch Mose in der hebräischen Bibel (dem Alten Testament) vorkommen,
sondern dass es in der zoroastrischen (persischen) und buddhistischen Literatur
sowie in den ägyptischen Schriften auch Parallelen
zur Begegnung zwischen einer Erlösergestalt und des Bösen gebe.

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In der ganzen Welt bin ich der Erste, der Beste und der Herausragendste;
Suche der Menschheit nach Gott „Buddhismus“ Seite 134 / Wachtturm- Bibel- und Traktatgesellschaft

»Ich bin der Buchstabe A, ich bin der Anfang und das Ende«
Krishna

Horus sagte das Gleiche in der gleichen Rolle, wie Jesus erklärt auch Krishna seinen Jüngern, er werde in ihnen wohnen und sie in ihm.
Er sagt, er sei das Licht und das Leben und das Opfer.

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Wichtiger jedoch:
Die gesamte Geschichte des Abendlandes hätte in den letzten achtzehnhundert Jahren einen anderen Verlauf genommen, hätte in den Anfängen ein spirituelleres Verständnis des Christentums geherrscht und nicht das, was Paulus »der Buchstabe, der tötet« nannte (also platter Literalismus).
Die ungeheuerlichen Verfolgungen, Kriege und anderen Gräueltaten, deren sich die Kirche schuldig machte, hätte es dann nie gegeben.
Millionen Menschen wären ermutigt worden, ihre eigene moralische und spirituelle Christlichkeit zu pflegen und zu verwirklichen, statt immer nur passiv darauf zu warten, dass von außen ein vollkommener Erlöser kommt und an ihrer Stelle agiert.
Den kirchlichen Autoritäten mit allen voran der Wachtturm Gesellschaft, die unbedingt die Kontrolle über Körper und Seele ihrer »Schäfchen« aufrechterhalten wollen, kann das natürlich nicht recht sein.

Darüber hinaus stellt es eine Form der Götzenanbetung dar, indem es einen Mann aus Fleisch und Blut zum Gott macht - und sich damit auf ewig den Juden, Muslimen sowie Gläubigen einer ganzen Reihe anderer Religionen entfremdet und religiöse Harmonie auf Erden unmöglich macht.

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Es beschränkt die Christlichkeit auf eine Person, statt die tiefe, archetypische Kraft eines universellen, ja kosmischen Prinzips und Ideals zu gewinnen.

Eine Gottheit, die der Erhöhung bedarf, ringt in der Brust der Söhne und Töchter auf Erden.
Jesu Inthronisierung ist die Enterbung des normalen Menschen...

Ein zwangsweise historisch nachgewiesener Jesus versperrt den Weg zum spirituellen Christus in unseren Herzen.

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Indem die Christenheit jedoch die Jesus-Geschichte beim Wort nahm
und durch Popularisierung alter Weisheitslehren eine Pseudohistorie daraus machte,
wurde aus der konstruierten Überlegenheit ein Pyrrhussieg.

Man förderte Unwissenheit und blinden Glauben,
gab Betrügereien als heilige Wahrheiten aus,
bezeichnete Widerspruch jeglicher Art als Ketzerei
und stürzte damit ganz Europa ins finstere Mittelalter.

Die Zeugen des Wachtturms haben heute ihren Vordenker in Sachen Leichtgläubigkeit gefunden:
Die leitende Körperschaft.
Die Armen im Geiste sind offenbar wirklich selig!
Mit ihrem Glauben an ein apokalyptisches Armageddon, die letzte Schlacht zwischen Gut und Böse, von Gott vorgesehen.

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Sie gehen grundsätzlich davon aus, dass in der ganzen Jesus-Geschichte ein historischer Kern steckt - wenn sie ihn denn nur finden könnten.

Das, was sie bislang zu Tage gefördert haben, ist allerdings so mager, dass es ihren Mitgliedern kaum als Leben und Energie spendende spirituelle Nahrung dienen kann.

Sobald man nämlich der Bibel mit den Werkzeugen der historischen Forschung zu Leibe rückt, droht alles in sich zusammen zu brechen.

Denn es geht der Bibel, wie nun bereits schon dargelegt, ja gar nicht um historische Fakten, sondern um die innere Geschichte des menschlichen Geistes und Herzens in ihrem Umgang mit dem Göttlichen.

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Wenn wir zu diesem neuen Verständnis vorstoßen, lösen sich nicht nur die Rätsel, die uns die Bibel bislang aufgab, sondern die Texte ergeben plötzlich auch mehr Sinn als je zuvor.

Nehmen wir zum Beispiel die bekannte Episode aus den Evangelien, als Jesus auf dem Wasser wandelt und einen Sturm zur Ruhe bringt.



Sieht man darin keinen übernatürlichen Trick, sondern die genuin symbolische Darstellung des inwendigen Christus, der die »aufgewühlte See« unserer inneren Ängste beruhigt und uns ein Gefühl von Frieden vermittelt,
muss man nicht länger an einen Gott-Menschen glauben, der der Schwerkraft spottet und dem wir es nie werden gleichtun können.

Parsimony.22948

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Wenn wir die verschiedenen »Wunderheilungen« als dramatische, mythische Anspielungen auf die Heilkraft des Christus in uns allen verstehen
und erkennen, dass diese unbegreiflichen, magischen Ereignisse nichts anderes sind als Symbole der göttlichen Energien,
die Gott jedem von uns gegeben hat, damit wir leben und gedeihen können,
dann erweisen sich diese Passagen auf eine völlig neue Weise als stimmig.

Das Sektiererische Verhalten der Wachtturm Gesellschaft, das ihr heute vorgeworfen wird, läßt sich unmittelbar aus ihrem vorherrschenden literalistischen Denken ableiten.
Nur deswegen wird von ihr der Hass auf Abtrünnige, Andersgläubige, Homosexuelle und vergleichbares geschürt.

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Origenes, ein leidenschaftlicher Feind des Literalismus, sagte:
»Sehr viele Fehler sind begangen worden [bei der Auslegung der Heiligen Schrift], weil von den zahlreichen Lesern die richtige Methode der Untersuchung der heiligen Texte nicht entdeckt wurde.«

Der Historiker Edward Gibbon schreibt in seinem Werk Verfall und Untergang des Römischen Reiches sinngemäß:

„der Aberglaube sage den Massen so zu,
dass sie es als schmerzlichen Verlust erleben,
wenn sie mit Macht aus ihm herausgerissen würden.“


In den einleitenden Worten zitierte ich jemanden, der sich erdreistete zu sagen das Jesus nichts nennenswertes bewirkt hat.
Ist das Unfair gegenüber der Christenheit?

Erwachet 8.6.1972
Seite 18

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Erreichte Jesus, der voller guter Absichten war, sein Ziel, die Probleme der Menschen zu lösen?
Gelang ihm die Beseitigung der Krankheit und ihrer Ursachen, des Alterns und des Todes und ihrer Ursachen?
Oder werden die Menschen noch heute, 2 000 Jahre nach Jesu Erleuchtung, krank, werden sie noch alt, und sterben sie?
Du magst antworten:
„Natürlich, auch ich bin gelegentlich krank; ferner habe ich schon gesehen, wie Menschen alt geworden und gestorben sind.“
Ist es demnach Jesus wirklich gelungen, die Menschen von dem Leiden zu befreien?

Vergleiche Erwachet 8.6.1972 Seite 18

…mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen.“
(Matthäus 7:2)

So lässt es tief Blicken wenn die Wachtturm Gesellschaft in ihrem Lehrbuch für ihre Mitglieder zu einem ärmlichen wenn auch nicht sonderlich überraschenden Ergebnis kommt:

"Die Suche der Menschheit nach Gott"

Seite 159

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Bei der Suche der Menschheit nach dem wahren Gott spielt natürlich nur die Wachtturm Gesellschaft eine erwähnenswerte Rolle.

Im 5ten Teil will ich mich dem Verhalten der Christenheit widmen.
Woher kommt der Begriff Heide?
Was veranlasst sie dazu herablassend Andersgläubige als gottlose Heiden zu bezeichnen wenn doch ihre Mythen auf den gleichen Wurzeln basieren?

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