Kommentarserie 2011

Zusammengestellt und bewertet von

Frau von x

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 6.März 2011
geschrieben von: Frau von x
Datum: 07. März 2011 12:09
WT vom 15.JANUAR 2011 S.3-7
Thema:

NEHMT ZUFLUCHT
ZUM NAMEN JEHOVAS

"Und ich werde gewiss . . . ein demütiges und geringes Volk übrig lassen,
und sie werden wirklich Zuflucht nehmen zum Namen Jehovas"

(ZEPH. 3:12).



...
2 Am Horizont braut sich ... ein stürmisches Unwetter ... zusammen. Die Existenz der ganzen Menschheit ist davon bedroht! Es handelt sich um einen sinnbildlichen "Tag des Sturms": den bald anbrechenden "großen Tag Jehovas", der sich auf jeden auswirken wird. ...

3 Einsetzen wird der Tag Jehovas damit, dass die falsche Religion komplett vernichtet wird. ...

4Auf das Gericht am untreuen Israel folgte 607 v.u.Z. ein "großer Tag Jehovas", der über Jerusalem und das Königreich Juda hereinbrach. ...

5 All das war in kleinem Maßstab eine Vorschau auf das Gericht, das in unserer Zeit kommen soll. Auch alle anderen falschen Religionen, die zu "Babylon der Großen" gehören, werden mitsamt ihrem Einflussbereich vernichtet. Alles, was dann noch von Satans bösem System übrig ist, wird anschließend ebenfalls aus dem Dasein ausgelöscht. Gottes Diener dagegen werden als Gruppe überleben, weil sie bei Jehova Zuflucht suchen (...).

6 In geistiger Hinsicht finden wir Zuflucht, indem wir uns ganz eng an Jehova halten, ... und ihm fleißig dienen. ...

7 Aber Jehova bietet uns nicht nur in geistiger Hinsicht Schutz und Zuflucht. Er sichert seinen Dienern auch buchstäblichen Schutz zu. ...

8 Was ... Christen im ersten Jahrhundert widerfuhr, lässt sich als Parallele für Gottes Volk heute heranziehen. Damals suchten die Christen Zuflucht, und das tun auch wir heute. Nur dass es diesmal nicht darum geht, an einen bestimmten Ort auf der Erde zu fliehen, denn Jehovas Diener leben rund um den Erdball verstreut. Sie suchen bei Jehova und seiner mit einem Berg vergleichbaren Organisation Zuflucht, und deshalb werden sowohl die "Auserwählten" als auch ihre treuen Freunde, als gesamtes Volk betrachtet, buchstäblich beschützt, wenn die abtrünnige Christenheit vernichtet wird.

9 Im Gegensatz dazu hat die Christenheit es völlig verdient, vernichtet zu werden. ...

10 ... Jehova freut sich über alle, die auf ihn vertrauen, und er wird - seinem Namen gemäß - zu allem, was nötig ist, um seine Diener zu segnen und zu beschützen. ...

...
:::
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16 Zuflucht können wir heute bei Gottes Volk finden, das Jehova als Ganzes in geistiger Hinsicht beschützt. Durch den "treuen und verständigen Sklaven" und die Ältesten werden wir auf Trends in der Welt aufmerksam gemacht, die unsere Sicherheit gefährden können (Mat. 24:45-47; ...). Denken wir nur daran, wie oft wir vor dem Materialismus gewarnt ... worden sind. Oder vor der Gefahr, sorglos und nachlässig zu werden, deshalb im Dienst für Jehova immer weniger zu tun und schließlich untätig zu werden. ...

17 Vergessen wir auch nicht, dass uns der treue "Sklave" immer wieder ermuntert, das Gebot Jesu zu befolgen und fleißig die gute Botschaft ... zu predigen (...). ...

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20 Bald wird die ganze Erde von dem sinnbildlichen Hagelsturm des Tages Jehovas heimgesucht werden. ...

Re: Vergleich
geschrieben von: Frau von x
Datum: 10. März 2011 11:16

Zitat:

Frau von x
WT vom 15.JANUAR 2011 S.3-7

7 Aber Jehova bietet uns nicht nur in geistiger Hinsicht Schutz und Zuflucht. Er sichert seinen Dienern auch buchstäblichen Schutz zu.
8 ..., denn Jehovas Diener leben rund um den Erdball verstreut. Sie suchen bei Jehova und seiner mit einem Berg vergleichbaren Organisation Zuflucht, und deshalb werden sowohl die "Auserwählten" als auch ihre treuen Freunde, als gesamtes Volk betrachtet, buchstäblich beschützt, ... .
10 ... Jehova freut sich über alle, die auf ihn vertrauen, und er wird - seinem Namen gemäß - zu allem, was nötig ist, um seine Diener zu segnen und zu beschützen.

WT vom 15.SEPTEMBER 2008 S.9 Abs.9

"... Die Macht, jemand aus einer Gefahr zu befreien, hat Jehova ohne jeden Zweifel. Können wir aber mit Sicherheit sagen, ob er in einer konkreten Situation eingegriffen hat? Nein. Und wenn nun jemand davon überzeugt ist, dass Jehova ihn persönlich beschützt hat? Niemand sollte sich anmaßen, ihm das ausreden zu wollen. Andererseits sollten wir realistisch sein und daran denken, dass viele Christen obwohl treu, ihr Leben verloren haben, ... . Man müsste sich sonst ja fragen: Hat Jehova es im Fall von treuen Menschen, ..., versäumt, für Rettung zu sorgen? Das kann unmöglich sein!"

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 27.März 2011
geschrieben von: Frau von x
Datum: 21. März 2011 17:35
WT vom 15.JANUAR 2011 S.22-26
Thema:

MIT KRAFT ERFÜLLT,
VERSUCHUNGEN
ZU WIDERSTEHEN UND NICHT
MUTLOS ZU WERDEN

"Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist"
(APG.1:8).


...
:::
4 ... Wir alle möchten Jehova ja treu dienen; allerdings werden uns dabei eine Menge Hindernisse in den Weg gelegt - durch Satan, den Teufel, durch sein System und auch durch unsere eigene Unvollkommenheit. Damit wir in der Nachfolge Jesu durchhalten, uns regelmäßig am Predigtdienst beteiligen und Jehova immer nahe bleiben können, ist es wichtig, dass wir diese Hindernisse überwinden.

...
6 Als Jesus vom Teufel versucht wurde, antwortete er mit Zitaten aus den heiligen Schriften. ...

...

8 Dass Jesus den Versuchungen widerstehen konnte, lag außer an seinem Bibelwissen auch daran, dass er "voll heiligen Geistes" war (Luk. 4:1). Damit wir ebenfalls die nötige Stärke aufbieten können, müssen wir Jehova so nahe wie möglich kommen, indem wir alle Kraftquellen ausnutzen, durch die er uns seinen heiligen Geist zukommen lässt (Jak. 4:7,8). Dazu gehört die Bibel zu studieren, zu beten und uns mit Glaubensbrüdern zu versammeln. Viele haben es auch als große Hilfe empfunden, voll und ganz in ihren Aufgaben als Christen aufzugehen, ... .

...
10 ... Satan startet seine Angriffe häufig genau dann, wenn er merkt, dass seine erhoffte Beute gerade an einem Tiefpunkt ist. Wann immer wir daher erschöpft oder entmutigt sind, gilt es, Jehova umso eindringlicher um seine schützende Hilfe und seinen heiligen Geist zu bitten.

11 Als unvollkommene Menschen sind wir einfach ab und zu entmutigt. Der enorme Stress, unter dem wir heute leben, tut da noch ein Übriges. ... Je näher Harmagedon rückt, desto größer wird der Druck, der auf uns lastet - ob in wirtschaftlicher, emotionaler oder anderer Hinsicht. ...

12 Den Druck völlig wegzunehmen hat Jehova zwar nicht versprochen, aber er sichert uns sehr wohl zu, uns durch seinen Geist die nötige Kraft zu geben, mit dem Druck zurechtzukommen (...).

13 Ein gutes Beispiel dafür ist Stephanie - 19 Jahre alt und allgemeiner Pionier. Mit 12 hatte sie einen Schlaganfall. Man stellte einen Hirntumor bei ihr fest. Seither wurde sie zweimal operiert, musste sich wiederholt einer Strahlenbehandlung unterziehen und erlitt zwei weitere Schlaganfälle, was ihr Augenlicht in Mitleidenschaft gezogen und eine linksseitige Lähmung verursacht hat. Stephanie muss sich ihre Kraft gut einteilen und für das aufsparen, was ihr am wichtigsten ist, wie die Zusammenkünfte und der Predigtdienst. Aber sie spürt deutlich, wie Jehova sie stärkt und ihr hilft, in vielerlei Hinsicht auszuharren. ...

14 Sind wir erschöpft oder fühlen wir uns unter Druck, dürfen wir nie den Denkfehler begehen, wir könnten den Stress reduzieren, indem wir Abstriche am Dienst für Jehova machen. Das wäre das Verkehrteste überhaupt! Warum? Persönlich und als Familie die Bibel zu studieren, in den Predigtdienst zu gehen und die Zusammenkünften zu besuchen sind doch gerade die Quellen, durch die uns der heilige Geist zufließt, sodass wir neue Kraft gewinnen. Unsere Aufgaben als Christen wahrzunehmen hat immer eine "erquickende", belebende Wirkung auf uns. Wie oft sind Brüder und Schwestern völlig abgespannt, wenn sie zu den Zusammenkünften kommen. Aber wenn sie sich anschließend wieder auf den Heimweg machen, kommt es einem so vor, als würden sie vor Energie sprühen - ihre geistige "Batterie" ist wieder voll aufgeladen worden.

:::
16 ... Wenn du dich oft erschöpft und unter Druck fühlst, dann tut es dir vielleicht gut, einmal genauer zu durchdenken, wieviel Energie du in deine weltliche Arbeit steckst, wie oft du in den Urlaub fährst und wie intensiv du Sport oder andere Freizeitaktivitäten betreibst. Wenn wir vernünftig und bescheiden sind, hilft das uns allen, unsere Grenzen anzuerkennen und nicht wirklich notwendige Verpflichtungen zu reduzieren.

17 Entmutigung könnte bei einigen von uns auch darauf zurückzuführen sein, dass das Ende des heutigen Systems nicht so schnell gekommen ist, wie wir erwartet haben (...). ... Jehova hat uns sein Wort gegeben, dass dieses System genau zu dem von ihm festgelegten Zeitpunkt enden wird!

18 ... Lassen wir uns auf keinen Fall all das Gute entgehen, was uns Jehova für die Ewigkeit versprochen hat, nur weil wir entmutigt sind.

Re: ???
geschrieben von: Frau von x
Datum: 28. März 2011 10:40

Zitat:

Frau von x
WT vom 15.JANUAR 2011 S.22-26
10 ... Satan startet seine Angriffe häufig genau dann, wenn er merkt, dass seine erhoffte Beute gerade an einem Tiefpunkt ist.

Jehovas Zeugen auch?

KD April 2008 S.8:
Vielleicht erzählt uns jemand, dass er in seiner Familie gerade einen Trauerfall hat. ... Man kann sein Beileid ausdrücken, ein Traktat, eine Zeitschrift oder eine Broschüre ... zurücklassen.

Wer durch eine Zeitungsanzeige erfährt, dass jemand gestorben ist, den er kannte oder dessen Angehörige ihm irgendwie bekannt sind, könnte die Gelegenheit nutzen, ... .
 

Re: Aus einem Nebenartikel des selben Wachtturms
geschrieben von: Frau von x
Datum: 31. März 2011 10:41

Zitat:

Frau von x
WT vom 15.JANUAR 2011 S.22-26

17 Entmutigung könnte bei einigen von uns auch darauf zurückzuführen sein, dass das Ende des heutigen Systems nicht so schnell gekommen ist, wie wir erwartet haben (...).

S.30/31:
....
Viele dienen Jehova schon seit Jahrzehnten treu und hatten vielleicht gehofft, die "große Drangsal" sei inzwischen längst vorbei (...). Da ist es nur verständlich, wenn solch unerfüllte Hoffnungen eine gewisse Traurigkeit auslösen, zumindest vorübergehend.
... Michael, ein erfahrener Ältester, sagte: "Verweile in Gedanken nicht bei dem, was sich noch nicht erfüllt hat. Beschäftige dich vielmehr intensiv damit, was Jehova bereits getan hat." Ist das nicht ein guter Rat?
Welche außergewöhnlichen Dinge hat Jehova denn bereits getan? ... Gottes Diener führen heute das größte christliche Missionswerk durch. Mittlerweile sind es schon über 7 Millionen ... . Ist das nicht beeindruckend? ...
Was hat Jehova noch für uns getan? Er hat es Menschen, ..., ermöglicht, aus der bösen Welt gewissermaßen überzusiedeln in ein geistiges Paradies, das er geschaffen hat (...). Nimm dir doch bitte etwas Zeit, dir bewusst zu machen, was alles zu diesem geistigen Paradies gehört und uns jederzeit ohne Weiteres zur Verfügung steht. Was empfindest du zum Beispiel, wenn du einen Blick in dein Bücherregal oder in die Bibliothek im Königreichssaal wirfst? Oder wenn du im Index der Wachtturm-Publikationen blätterst, die Watchtower Library durchsuchst oder dir ein biblisches Drama anhörst? ... Und dann ist da noch die angenehme Gemeinschaft mit unseren lieben Brüdern und Schwestern. Wie lieb und großzügig von Jehova, uns mit einem Überfluss an geistiger Speise zu versorgen und uns mit einer liebevollen Bruderschaft zu umgeben - ohne Frage ein geistiges Paradies!

Re: Aus einem Nebenartikel des selben Wachtturms
geschrieben von: sebe
Datum: 31. März 2011 15:43
So ein geistiger Müll!! Nirgend wo steht in der Bibel was von einem geistigen Paradies--alles solche dubiosen Wachtturmerfindungen.
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 3.April 2011
geschrieben von: Frau von x
Datum: 04. April 2011 11:07
WT vom 15.JANUAR 2011 S.28/29:
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10 Manche jungen Leute geraten in eine Zwickmühle, wenn sie mitbekommen, dass ein Freund etwas getan hat, was die Bibel verurteilt. Sie denken dann vielleicht, es wäre ein Vertrauensbruch, wenn sie die Ältesten um Hilfe bitten. Aus falsch verstandener Loyalität schweigen sie die Sache lieber tot. Oder der Betreffende setzt sie sogar unter Druck, ihn ja nicht zu verraten. Und so etwas ist längst nicht nur für junge Leute ein Problem. Die Ältesten über ein Fehlverhalten zu informieren kann auch so manchem Erwachsenen ganz schön schwerfallen, gerade wenn er mit der Person befreundet oder verwandt ist. Wie sollten echte Christen denn mit dieser Art Druck umgehen?
...
12 Wenn du je in so eine Situation kommst, kann es dir natürlich passieren, dass dir dein Freund für deine Hilfe erst einmal alles andere als dankbar ist. Aber mit der Zeit geht ihm vielleicht auf: Du hast getan, was für ihn am allerbesten war. Erhält er Hilfe und nimmt sie an, wird er dir wohl ewig dankbar dafür sein, dass du den Mut gehabt hast und loyal gewesen bist. Kündigt dir andererseits jemand deswegen die Freundschaft, dann frag dich doch bitte: "Ist das wirklich die Art Freund, die ich mir wünsche?" Unserem besten Freund Jehova gefallen zu wollen ist immer das Richtige. Wenn wir ihn an die erste Stelle setzen, dann verdienen wir uns mit unserem loyalen Verhalten den Respekt der Menschen, die ihn auch lieben, und sie werden uns zu echten Freunden. Wir dürfen dem Teufel nie erlauben, in der Christenversammlung sozusagen einen Fuß in die Tür zu bekommen - sonst würden wir wirklich Jehovas heiligen Geist betrüben. Aber wenn wir mithelfen, die Versammlung rein zu erhalten, dann unterstützen wir die Wirkungsweise des heiligen Geistes (...).
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Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 10.April 2011
geschrieben von: Frau von x
Datum: 10. April 2011 13:21
WT vom 15.FEBRUAR 2011 S.9/10:

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16 ... Heute wird mehr und mehr atheistisches und evolutionistisches Gedankengut propagiert. Es beruht auf abwegigen Argumenten, die jeder Grundlage entbehren. Durch diese um sich greifenden, aber grundverkehrten Überlegungen dürfen wir uns nicht verwirren oder einschüchtern lassen. Wir alle müssen etwas dafür tun, damit so eine Attacke und der damit verbundene Gruppenzwang uns nichts anhaben kann. ...

17 Der Glaube an die Bibel und an Gott selbst wird mit Sicherheit dadurch gefestigt, dass man die Beweise unvoreingenommen prüft. Viele würden nur zu gern von vornherein ausschließen, dass eine Kraft jenseits der materiellen Welt etwas mit der Entstehung des Weltalls und der Menschen zu tun gehabt hat. Wer aber von einer solchen Voraussetzung ausgeht, der geht nicht vorurteilsfrei an die Beweislage heran. ...

19 Um an Gott zu glauben, ihn zu lieben und tiefe Ehrfurcht vor ihm zu empfinden, müssen wir nicht alles wissen. Wie die Freundschaft zu einem anderen Menschen stützt sich auch unser Glaube an Jehova auf viel mehr als nur nüchterne Fakten. Freunde kommen einander immer näher, wenn sie sich immer besser kennenlernen. Genauso wächst unser Glaube an Gott, je mehr wir über ihn dazulernen. Dass es ihn wirklich gibt, wird uns ja eindrucksvoll vor Augen geführt, wenn er unsere Gebete erhört und wenn wir spüren, wie positiv sich seine Grundsätze in unserem Leben auswirken. Wir kommen Jehova immer näher, weil wir immer deutlicher erkennen, dass er uns auf dem richtigen Weg führt, uns beschützt, unseren Dienst für ihn segnet und uns mit allem versorgt, was wir brauchen. All das beweist unwiderlegbar, dass es ihn gibt und dass sein heiliger Geist wirksam ist.
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spielt alles nur im Kopf
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 10. April 2011 15:40
Religion und Politik jeder Richtung arbeitet mit Ängsten, Hoffnungen und (vermeintlich) wahren Antworten.

Man kann Menschen Opium verabreichen oder ihnen schöne Illusionen "verkaufen".

Die Hoffnung stirbt zuletzt und so hoffen und harren Zeugen Jehovas über Generationen auf das ENDE - auf Harmagedon.

Da kann man schon mal an geistige Minderbemittlung denken.

Wikipedia GEIST

Zitat:

Mit religiösen Vorstellungen von einer Seele bis hin zu Jenseitserwartungen verknüpft, umfasst „Geist“ die oft als spirituell bezeichneten Annahmen einer nicht an den leiblichen Körper gebundenen, nur auf ihn einwirkenden reinen oder absoluten, transpersonalen oder gar transzendenten Geistigkeit, die als von Gott geschaffen oder ihm gleich oder wesensgleich, wenn nicht sogar mit ihm identisch gedacht wird.
 

Geistige Behinderung

Zitat:

Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. In anderen Definitionen rückt statt der Intelligenz eher die Interaktion des betroffenen Menschen mit seiner Umwelt in den Blick.
 

ALLE Menschen werden Harmagedon ÜBERLEBEN !!!

... weil Harmagedon nie kommen wird.
Moses hat in der Bibel die alte ägyptische Glaubenslehre von einem alleinigen Gott in eine neue Form gegossen. was also soll dieser altägyptische Glauben heute bringen? Religion wndelt sich im Laufe der Jahrhundert.
Siehe: das alte Buch über die Religion von Jehovas Zeugen (ich komme jetzt nciht auf den Namen), hierin wird der wnadel der Glaubenslehre in verschiednene Religionen aufgezeichnet.
Vergessen wird nur, dass auch Jehovas Zeugen in einer noch viel kürzeren Zeit ihre Lehre wandeln. Jehovas Zeuen, das Chamäleon unter den Religionen.

Alle Menschen sterben heute und in Zukunft durch Unfall, Krankheit, Mord und Totschlag und an Altersschwäche und NIE wird es ein Gottegericht wie die Harmagedonlehre geben.

Frei nach Rutherford:

DIE WAHRHEIT WIRD EUCH FREI MACHEN!

... und dann begab Rutherford sich wohl nach Califonien wo er sich in Beth-Sarim niederlies, dem Alkohol frönte und am 8. Januar 1942 als 2. Präsident verstarb.

Geschichte der Zeugen Jehovas
Von Manfred Gebhard

Die Schöpfungsgeschichte der alten Ägypter deckt sich mit der Schöpfungsgeschichte der Bibel.

Zitat:

Amun – Der zunächst unbedeutende Luftgott Mittelägyptens und Lokalgott Thebens wurde in der 11. Dynastie mit Re verschmolzen und damit zur höchsten Gottheit des Landes. Allerdings taucht sein Name, der so viel bedeutet wie „der Verborgene“, auch bereits in der Urgötterlehre von Hermopolis auf und während der Regierungszeit Echnatons wurde Amun durch Aton ersetzt.
http://www.ancient-cultures.com/aegyptischer_goetter.php

Zitat:

Aton – Ursprünglich wurde mit dem Wort die Sonne als Himmelskörper bezeichnet, dann eine Erscheinungsform des Sonnengottes Re, von dem es heißt: „Sein Leib ist Aton“. Im Verlauf der 18. Dynastie nahm seine Bedeutung zu und unter Echnaton wurde er zum alleinigen Gott erklärt und die anderen Götter verbannt. „Einziger Gott, neben dem es keinen anderen gibt“ heißt es im Sonnenhymnus Echnatons. Nach dem Tod Echnatons wurde dessen Revolution Rückgängig gemacht und die alten Götter wurden wieder verehrt.

Zitat:

Die Kultur des Alten Ägypten ist geprägt von Religion, Tempelwirtschaft und Totenkult. Zwei Pharaonen spielen in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle: Echnaton und Ramses II. Als Echnaton um 1.350 vor Christus den Thron besteigt, haben sich in Ägypten die religiösen Bräuche seit nahezu 2.000 Jahren kaum geändert. Die einflussreiche Priesterschaft ist hierarchisch organisiert, die Kulthandlungen in feste Rituale gegossen. Die Tempel bilden nicht nur spirituelle, sondern auch wirtschaftliche Zentren des Landes. Durch Schenkungen frommer Pharaonen sind sie so mächtig geworden, dass sie die Politik des Landes mitbestimmen. Kaum an der Macht, stürzt Echnaton die alten Götter und entmachtet die Priesterschaft. Nur noch der Sonnengott Aton soll verehrt werden. Für den einfachen Ägypter ist diese religiöse Revolution von oben eine Katastrophe. Durch das Verbot der Götter fehlt vielen Menschen der spirituelle Halt und durch die Schließung der Tempel die Lebensgrundlage, denn viele Menschen leben von der Arbeit für die Tempel. Echnaton steht für eine "Kulturrevolution" in der ägyptischen Geschichte. Doch seinem Wirken ist keine Dauer beschieden. Als er stirbt, findet auch seine neue Religion ein schnelles Ende. Die Sonnentempel des Aton werden zerstört, Echnatons Andenken nahezu ausradiert.Niemand verkörpert die Rückkehr zur althergebrachten Ordnung besser als Ramses II. Ihm gelingt der erste Friedensvertrag nach jahrzehntelangem Krieg mit den Hethitern. Das beschert den Ägyptern fast ein halbes Jahrhundert Stabilität. Der Pharao verfügt ein gigantisches Tempelbauprogramm und pflegt den Kult der vielen Götter. Der Bau seines eigenen Grabes im Tal der Könige ist ihm besonders wichtig. Ramses II. geht als einer der größten Erbauer von Grabdenkmälern in die ägyptische Geschichte ein.Wie entstanden bei den Ägyptern ihre besonderen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod? Warum investierten sie einen Großteil ihres Reichtums und ihrer Zeit in Gräberbau und Grabausstattung? Ausgrabungen auf dem ältesten Königsfriedhof Ägyptens in Abydos, die Arbeit von Archäologen im Tal der Könige, Mumifizierungsexperimente, ja selbst einfache Naturbeobachtungen liefern die Schlüssel zur Antwort. Das Leben von Ramses II. zeigt, dass der Totenkult die ägyptische Gesellschaft zusammenhielt. Er war Wirtschaftsfaktor und emotionales Band. Und ursprünglich war er ein Kult des Lebens. Denn für die Ägypter war ihr Leben an den Ufern des Nils bereits das Paradies auf Erden. Von der Zeit der ersten Königsgräber bis zum Ende der pharaonischen Geschichte waren sie vereint durch ein Interesse: das Leben, das sie im Diesseits führten, in der Ewigkeit fortzusetzen.
http://www.sendungverpasst.de/content/%C3%A4gypten-sehnsucht-nach-unsterblichkeit-22

 
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 17.April 2011
geschrieben von: Frau von x
Datum: 19. April 2011 10:23
WT vom 15.FEBRUAR 2011 S.13-17
...
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10 ... Welche Prioritäten wir in unserem Leben setzen, zeigt sich daran, wie eifrig wir die gute Botschaft predigen. ...
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13 Große Freude hat Jehova auch an Opfern, die sich aus unserer Fähigkeit, zu sprechen, ergeben. ... Jesus Christus, unser Vorbild, hat ja auch betont, wie wichtig es ist, Gott dadurch zu preisen, dass wir die gute Botschaft verkündigen (...).

14 An unserem Einsatz im Predigtwerk zeigt sich, wie sehr wir Jehova lieben und wie viel uns daran liegt, dass er sich über uns freut. ...
...

16 Öffentlicher Lobpreis für Jehova hat schon immer zu den wichtigsten Merkmalen der wahren Anbetung gehört. ...

17 Gehörst auch du zu denen, die Gott solche annehmbaren Opfer darbringen? Falls noch nicht, dann lass dich bitte anspornen, die nötigen Voraussatzungen zu erfüllen, damit du Jehova öffentlich preisen Kannst. Treibt dich dein Glaube dazu an, mit dem Predigen der guten Botschaft zu beginnen, wird dein Opfer Jehova "mehr gefallen als ein Stier". ...

18 Heute denken viele genauso wie einige Israeliten zur Zeit Maleachis: "Es bringt nichts, Gott zu dienen. ..." (Mal. 3:14, Neue evangelische Übersetzung). ... Dass wir die gute Botschaft predigen, betrachten sie als reine Zeitverschwendung; es ist ihnen nur lästig.

19 Die treibende Kraft hinter dieser Denkweise lässt sich bis in den Garten Eden zurückverfolgen. Es war der Teufel, der Eva damals einredete, das wunderbare Leben, das Jehova ihr ein Aussicht stellte, sei nichts wert, ... . Auch heute bombardiert Satan die Menschen mit der Propaganda, Gottes Willen zu tun, sei nicht der Mühe wert. Doch Eva und ihr Mann mussten feststellen: Wer Gottes Wohlwollen verliert, verliert sein Leben. Mit derselben bitteren Wahrheit werden bald alle konfrontiert werden, die heute ihrem schlechten Beispiel folgen (...).
...

20 Sehr bald wird Gottes Gerichtstag "über alle die kommen, die auf der ganzen Erdoberfläche wohnen" (Luk. 21:34,35). ...
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 24.April 2011
geschrieben von: Frau von x
Datum: 24. April 2011 14:07
WT vom 15.FEBRUAR 2011 S.26-28:
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11 ... Und stellen wir uns vor, wie es sein wird, wenn bald alle die Persönlichkeit Gottes vollkommen widerspiegeln werden und ihr Gewissen ihnen somit nie wieder ein negatives Gefühl zu vermitteln braucht! ...
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15 Die heutige Welt wird von dem beherrscht der böse ist (...). ... Uns Anbetern Jehovas ist klar: Nur er kann den Durst und den Hunger derer stillen, die sich nach Gerechtigkeit sehnen. Bald brauchen sie sich nicht mehr zu quälen wegen des Verhaltens derer, die Gottes Gesetzen trotzen, und wegen ihrer bösen Taten, denn alle gottlosen Menschen werden beseitigt werden (...). Was für eine Erleichterung das sein wird!

16 ... Jehova weiß als der Allerhöchste ganz genau, was vor sich geht, und wird gerechtigkeitsliebende Menschen bald befreien.

17 ... Der Souverän des Universums liebt uns, weil wir Gerechtigkeit lieben! Eines Tages wird die ganze Erde Menschen gehören, die Gerechtigkeit lieben (...). Die allermeisten Diener Jehovas, die seine Gerechigkeit lieben und ausleben, wird er damit belohnen, überglücklich und für immer im wunderschönen Paradies auf der Erde zu leben. ...

18 Bis der große Tag Jehovas kommt, dürfen wir nicht aufhören, seine Gerechtigkeit zu "suchen" (Zeph. 2:2,3). ...

...

Margaret Thaler Singer/ Janja Lalich Sekten S.23/24, 381:

Die Sekten und Gruppen, die mit mentaler Programmierung arbeiten, bieten gerne Utopien an, Orte, wo alle Übel der Menschheit geheilt sein werden. Die Verlockung der Sekte lautet: Wenn du zu uns kommst, wird alles gut werden, und jeder wird dann glücklich leben. ...
Diese modernen Rattenfänger offerieren, neben allem möglichen, Wege zu Gott, sie versprechen Erlösung, ... vollkommene Gesundheit, ... Gleichheit unter den Menschen ... .

Manche Gruppen prophezeien die traditionelle Endzeit-Apokalypse, in der die Kräfte des Guten und des Bösen miteinander ringen.

Organisations-Umbruch
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 15. Mai 2011 02:41
Vor fünfzig Jahren
Organisations-Umbruch

Seinem Lieblingswort "Organisation" geht der "Wachtturm" vom 15. 5. 1961 in einer Betrachtung wieder mal nach.
Der Himmelfahrtsverein der Russelliten war ja anfangs nur ein "loser Haufen". Das indes sollte sich alsbald ändern.
So erwähnt der genannte WT, schon im Jahre 1919, mit dem Beginn der von Rutherford eingeführten Publizierung des "The Golden Age" (deutschsprachig etwas zeitversetzt erst ab Ende 1922 in der Schweiz, bzw. 1923 auch in Deutschland, als "Das Goldene Zeitalter") wurden zugleich sogenannte "Erntewerksvorsteher" oder Dienstleiter in den örtlichen Versammlungen installiert. Noch bestand die Leitung der örtlichen Versammlungen aus selbst gewählten "Altesten". Indes jenen "Erntewerksvorstehern" wurde WTG-seitig eine immer größere Machtfülle zugeschanzt, dieweil die eben ihre Anleitung direkt von der WTG bekamen, während die gewählten "Altesten", sich doch vielfach der örtlichen Versammlung verpflichtet wussten, und erst in zweiter Linie der WTG.
Die daraus resultierenden Konfliktlagen fanden einen vorläufigen Abschluss bis Oktober 1932, indem zu jenem Zeitpunkt wie der WT jubilierend formuliert "mit dem Wahlältesten-System aufgeräumt wurde".
William Schnell etwa hat in seinem Buch "Dreissig Jahre Sklave des Wachtturms", diese Veränderungen selbst mit erlebt und beschreibt sie als Zeitzeuge dort, im Detail.
Im Jahre 1938 war, wie der WT weiter anmerkt, dieser Umbruch dann vollendet.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte die WTG-Oligarchie die totale Herrschaft über die örtlichen Versammlungen inne. Vormalige demokratische Elemente, waren nun WTG-seitig, endgültig auf dem Müllhaufen entsorgt worden.
Aus dem nostalgischen Rückblick von W. J. Schnell:




Ach ja, und so las man es beispielsweise "vor Tisch"
"Wachtturm vom März 1913

Re: Vor fünfzig Jahren / heute
geschrieben von: Frau von x
Datum: 27. Mai 2011 12:29

Zitat:

Drahbeck
Seinem Lieblingswort "Organisation" geht der "Wachtturm" vom 15. 5. 1961 in einer Betrachtung wieder mal nach.

Ebenso der WT vom 15.März 2011 mit den Studienartikeln für Mai, wenn S.17-20 getönt wird:

Entdeckt die
Hauptursache unserer Freude

Von der kleinsten lebenden Zelle bis zu den gigantischen Galaxien, die in Haufen und Superhaufen angeordnet sind, zeugt die ganze Schöpfung von Organisation. ...

In Israel repräsentierte Jerusalem den irdischen Teil der Organisation Gottes, denn dort stand der Tempel und dort regierte ein von Gott eingesetzter König. Ein Israelit, ..., drückte seine Gefühle für die heilige Stadt so aus: "Meine Zunge klebe an meinem Gaumen, wenn ich deiner nicht gedächte, wenn ich Jerusalem nicht erheben würde über die Hauptursache meiner Freuden" (Ps. 17:6).

Denkst du auch so über Gottes Organisation? Löst es in dir mehr Freude aus als alles andere, mit ihr zusammenzuarbeiten? Kennen deine Kinder die Geschichte und den Aufbau des irdischen Teils der Organisation Gottes? ... Wie könnt ihr als ganze Familie noch besser mit der Organisation Jehovas vertraut werden? Vielleicht findet ihr hier ein paar wertvolle Anregungen für euren Studierabend.
:::
Jehova hat uns sogar Einblick in den himmlischen Teil seiner Organisation gewährt. ... Wenn Gott uns schon verrät, wie seine Organisation im Himmel arbeitet, muss ihm dann nicht auch viel daran liegen, dass wir verstehen, wie auf der Erde jeder einzelne Teil seine Aufgabe erfüllt?
...
Zu verstehen, wie Jehovas Volk organisiert ist, hat für uns ... Vorteile: ... Wir fühlen uns motiviert,die Organisation in allem zu unterstützen (...). ...
:::
Wie könnt ihr euren Kindern helfen, Jehovas Organisation mit "eigenen Augen" zu bestaunen? Falls es nicht allzu weit weg von euch ein Zweigbüro der Zeugen Jehovas gibt, solltet ihr unbedingt einmal vorbeischauen. Mandy und Bethany wohnten ungefähr 1 500 Kilometer vom nächsten Bethel entfernt. ... Sie erzählen: "... Davor kannten wir Jehovas Organisation nur aus unserer eigenen kleinen Welt, aber durch unsere Besuche im Bethel hat sich unser Horizont erweitert, ... ." Gottes Organisation aus nächster Nähe zu sehen hat bei Mandy und Bethany den Ausschlag dafür gegeben, dass sie Pionier wurden. ...
Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, Jehovas Organisation zu "sehen" - ... . Wir haben in den letzten Jahren mehrere Videos und DVDs bekommen, die uns Gottes Organisation aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen, ... . Wenn ihr euch zusammen anschaut, wie sich Bethelmitarbeiter, Katastrophenhelfer und Missionare einsetzen oder wie Kongresse vorbereitet und organisiert werden, wächst eure Dankbarkeit für die weltweite Bruderschaft noch mehr.
...

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Gottes Organisation
Ein faszinierendes Studienprojekt
Wir haben viele Möglichkeiten, die Geschichte der Organisation Jehovas besser kennenzulernen und zu erfahren, wie sie arbeitet. Hier ein paar Vorschläge:
...
Was war auf dem Kongress 1941 am "Tag der Kinder" so besonders?
(Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes, Seite 86, 88)
...


Natürlich wird in genanntem Geschichtsbuch nur über die begeisternde Freigabe berichtet. Diese Art der Darstellung wundert bei ZJ niemanden wirklich. Wer das Buch vergeblich in der Bibliothek im Saal sucht, um mehr über den Inhalt zu erfahren, dem wünsche ich hiermit beim Studierabend viel Spaß!

Re: Weiteres Einschwören auf die Organisation
geschrieben von: Frau von x
Datum: 03. Juni 2011 12:35
WT vom 1.JUNI 2011 S.14/15:

HAT GOTT EINE
Organisation?
...
:::
...Wie ist es heute? Manch einer hält vielleicht nicht viel davon, sich einer religiösen Organisation anzuschließen. Doch wie die Bibel zeigt, hat Gott immer eine Organisation - seine Organisation - benutzt, um seinen Willen auszuführen. Er hat das Volk Israel in alter Zeit und später die ersten Christen für die Anbetung organisiert.

Wäre es da nicht logisch, anzunehmen, dass Jehova Gott sein Volk auch heute noch leitet? Bestimmt. ... Jehova benutzt heute seine Organisation um sein Vorhaben mit den Menschen zu verwirklichen. Woran erkennt man diese Organisation? Hier einige Kriterien, die echte Christen erfüllen:

Sie sind organisiert, um eine Aufgabe auszuführen (...). Jesus gab seinen Nachfolgern den Auftrag, ... zu predigen. Ohne eine internationale Organisation wäre das undenkbar. ... Wäre eine Mission, die über ethnische sowie über Sprach- und Landesgrenzen hinausgeht, ohne eine geeinte, harmonisch funktionierende Organisation möglich? Die Antwort liegt auf der Hand.

Sie sind organisiert, damit sie sich gegenseitig unterstützen und aufbauen können. ... Wo könnte man etwas über Jehova lernen und ihn anbeten, wenn es keine organisierten Zusammenkünfte gäbe? (...).

Sie sind organisiert, um Gott in Einheit zu dienen. ... "In Einheit beisammenwohnen" - das funktioniert nur, wenn alles geordnet abläuft, und Ordnung erfordert Organisation, ... .

Echte Liebe zu Gott und zur biblischen Wahrheit hat Millionen Menschen zu einer Organisation geführt, die diese und andere biblische Kriterien erfüllt. ...

WT vom 15.APRIL 2011 (mit den Studienartikeln für Juni) S.4/5:
...
:::...Ob uns Jehovas Führung viel bedeutet, erkennt man auch daran, dass wir uns etwas sagen lassen. Bei wichtigen Entscheidungen vertrauen wir nicht auf unsere eigenen Erfahrungen, sondern suchen bei Jehova und seiner Organisation nach Wegweisern. Und geradeso, wie ein Kind bei Sturm und Unwetter in die schützenden Arme seiner Eltern rennt, suchen wir bei allem, was heute so auf uns einstürmt, bei Jehovas Organisation Zuflucht.

Natürlich ist keiner der Brüder, die innerhalb des irdischen Teils der Organisation Jehovas Verantwortung tragen, vollkommen - aber das war Moses auch nicht. ...
...
Hast du klar im Blick, wie Jehova uns führt und leitet? Durch seine Organisation. Mit ihr führt er uns - sein Volk - durch die Wüste der bösen Welt Satans, deren Tage gezählt sind. ...

Re: Weiteres Einschwören auf die Organisation
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 08. Juni 2011 23:01

Zitat:

WACHTTURM

Echte Liebe zu Gott und zur biblischen Wahrheit hat Millionen Menschen zu einer Organisation geführt ...

Zitat:

WACHTTURM - früher

Hütet euch vor ,,Organisation". Sie ist vollkommen unnötig.
Re: Weiteres Einschwören auf die Organisation
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 09. Juni 2011 05:53

Zitat:

X ~ mysnip

Zitat:

WACHTTURM

Echte Liebe zu Gott und zur biblischen Wahrheit hat Millionen Menschen zu einer Organisation geführt ...

Zitat:

WACHTTURM - früher

Hütet euch vor ,,Organisation"... Sie ist vollkommen unnötig.

Siehe auch - jetzt - die zusammenfassende Erweiterung in:

Mysnip 102720

Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 1.Mai 2011
geschrieben von:  Frau von x  
Datum: 02. Mai 2011 10:04
WT vom 15.FEBRUAR 2011 S.31/32:
...
:::
14 Gottes Wort gebietet, Sünder, die nicht bereuen, aus der Versammlung zu entfernen. ... Notwendig ist das aus mindestens drei Gründen: 1. damit der Name Jehovas nicht in den Schmutz gezogen wird, 2. um die Versmmlung vor schlechtem Einfluss zu schützen und 3. um den Sünder wenn möglich zur Reue zu bewegen.

...
16 Ein Beispiel dafür ist der Fall einer Schwester, deren erwachsener Sohn irgendwann aufhörte, Jehova zu lieben, und seine Gesetze übertrat, ohne zu bereuen. Deshalb wurde er aus der Versammlung ausgeschlossen. Die Schwester liebte Jehova, aber sie liebte auch ihren Sohn. Deshalb fiel es ihr extrem schwer, sich an das biblische Gebot zu halten und den Kontakt zu ihm einzustellen.

17 Was hättest du dieser Schwester geraten? Ein Ältester machte ihr bewusst, dass Jehova nur zu gut versteht, wie weh ihr die Situation tut. Er bat sie, sich vorzustellen, wie weh es Jehova getan haben muss, als einige seiner Engelsöhne gegen ihn rebellierten. Wenn Jehova also diesen Schmerz aus eigener Erfahrung kennt und trotzdem gebietet, reuelosen Sündern die Gemeinschaft zu entziehen, muss er doch einen guten Grund dafür haben. Unsere Schwester nahm sich das zu Herzen und hielt sich treu an die Regelung des Gemeinschaftsentzugs. Wir können sicher sein, dass sich Jehova von Herzen über so ein Verhalten freut (...).

18 ... Daran, dass du den Kontakt zu der ausgeschlossenen Person abbrichst, ist zu erkennen, dass du die Einstellung und das Verhalten hasst, die dazu geführt haben. Gleichzeitig zeigst du so aber auch, dass du den Menschen dahinter genug liebst, um zu tun, was für ihn am besten ist. Deine Treue zu Jehova macht es wahrscheinlicher, dass der Betreffende bereut und er zu Jehova zurückkommt.

19 Eine Schwester, die ausgeschlossen und später wiederaufgenommen wurde, schrieb: "Das Jehova darauf achtet, seine Organisationrein zu erhalten, zeigt, wie sehr er seine Diener liebt. Darüber bin ich sehr froh! Was Aussenstehenden vielleicht herzlos vorkommt, ist nicht nur notwendig, sondern ist wirklich liebevoll." Ob ihr wohl zu dieser Einsicht verholfen worden wäre, wenn die anderen in der Versammlung und vor allem ihre Angehörigen regelmäßig Kontakt zu ihr gehalten hätten, solange sie ausgeschlossen war? Halten wir uns treu an die biblische Regelung des Gemeinschaftsentzugs, wird dadurch deutlich, dass wir Gerechtigkeit lieben und Jehovas Recht anerkennen, Verhaltensnormen festzulegen.
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 1.Mai 2011
geschrieben von:  Drahbeck 
Datum: 02. Mai 2011 10:22
Zitat
Frau von x
WT vom 15.FEBRUAR 2011 S.31/32:

...
Was Aussenstehenden vielleicht herzlos vorkommt, ist nicht nur notwendig, sondern ist wirklich liebevoll." ...

Ja ja die WTG-Neusprech-Sprache:

KRIEG IST FRIEDEN 
FREIHEIT IST SKLAVEREI
UNWISSENHEIT IST STAERKE 

Es gab jedoch andere Tage, da gingen sie beinahe mit Feuereifer an die Arbeit und machten viel Aufhebens davon, ihre Sitzungsprotokolle zu erstellen und lange Memoranden abzufassen, die sie nie zu Ende brachten - da wurde die Debatte darüber, worüber sie eigentlich debattierten, außerordentlich verwickelt und abstrus, mit subtilen Streitereien über Definitionen, ungeheuren Abschweifungen, Zänkereien, ja sogar mit Drohungen, sich an eine höhere Autorität zu wenden. Und ganz plötzlich wich dann alles Leben aus ihnen, und sie saßen um den Tisch und blickten einander mit erloschenen Augen an, wie Gespenster , die beim ersten Hahnenschrei verblassen. ... 

http://www.youtube.com/user/plusjesussirach#p/u/0/KoETwU9Waf0

Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 1.Mai 2011
geschrieben von:  sebe 
Datum: 02. Mai 2011 14:45
Wie war doch noch mal die Aussage der WTG-beim Gerichtsurteil in Berlin 2006:
"Der Kontakt in der Eltern-Kind Beziehung bleibt erhalten"
Die Sektenbosse sind Lügner und Familienzerstörer!!
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 1.Mai 2011
geschrieben von:  Conorr 
Datum: 07. Mai 2011 16:33
Das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass in Jesu Gleichnis vom
verlorenen Sohn der Vater des Sohnes nicht liebevoll gehandelt hat.

Ja, ja,... 2 + 2 = 738

Aber die Autoren dieser neuen biblischen Darstellung sprechen ja nun ausdrücklich von
einem "erwachsenen" Sohn. 
Wie wohl der Vater im Gleichnis gehandelt hätte wenn es sich um einen
minderjährigen Sohn gehandelt hätte ?
Aber egal,.... er hat ja schon bei seinem erwachsenen Sohn nicht so gehandelt, wie ein reifer, erfahrener
christlicher Ältester heute handeln würde und auch wird.
Er ist ja von Gott für sein Dienstamt eingesetzt worden.

-Ein Ältester machte ihr bewusst, dass Jehova nur zu gut versteht, wie weh ihr die Situation tut. -

Gut, dass es diesen fürsorglichen Ältesten gibt, sonst würde die Schwester nämlich -alt- aussehen,
weil sie sonst nicht wüsste, wie weh ihr die Situation tut, vorallem dass dies Jehova nur zu gut versteht.

Und überhaupt,.... was dachte Jehova damals,..... beim verlorenen Sohn, das war somit ja eine aufmüpfige
Zuwiderhandlung des -verlorenen Sohn Vaters -,......... von damals

2 + 2 = 17

morgen vielleicht 23, und übermorgen 145.
O-Brien formuliert es so : manchmal ist es 3, manchmal auch 5, und manchmal auch alles gemeinsam.

Vielleicht hat das Ganze aber auch mit weltlicher Gerichtsbarkeit zu tun.
Vielleicht mit Mündigkeit usw.
Wobei das auch nicht sein kann, denn daran wird sich nicht orientiert.

Es ist sicher der Umstand des "erwachsenen" Sohnes.
Den darf, soll, muss man liebvoll verstoßen.?? Oder Kontakt einstellen,... dass hört sich eleganter an. ( eines Tages wird er mir dafür danken )
Beim minderjährigen Sohn würde man ja Probleme mit dem Jugendamt bekommen.
( .....und mit der KdöR )
Was wäre wohl, wenn es die Eltern-Verantwortung für Minderjährige nicht geben würde,
mit seinen Strafen bei Nichterfüllung ? Oder in Sachen Haftung ?
Die dann armen minderjährigen Kinder, wenn sie nicht mehr "Jehova dienen wollen". Fiktion.

Mein Sohn ist ein erwachsener Sohn.
Ich liebe ihn heute genauso wie früher, und ich liebte ihn früher genauso wie heute.
Früher hatte ich um ihn Angst, und heute auch.
Früher machte er Fehler,. und heute macht er auch Fehler.
Früher machte er kleinere Fehler, heute macht er größere Fehler.
Auch Fehler, die mir manchmal die Haare zu Berge stehen lassen.
Auch Fehler, über die ich mich manchmal äußerst geärgert habe.
Fehler mit enormerer Tragweite, mit anderen Auswirkungen.
Und mein Sohn hat weiß Gott so manchen Mega-Bock geschossen.

Trotzdem,.... ich liebe ihn.
Er ist mein Sohn und bleibt es auch.

Was weiß ich, was ich morgen für einen Mist baue ?

Dann freue ich mich wenn mich mein Sohn trotzdem auch liebt.

Kürzlich habe ich einen Film gesehen, wo Bruder - Schwester - Mutter-Vater- vor, während,
und nach der Hinrichtung ihres Sohnes durch die Giftspritze, bitterlich geweint haben.
Und jahrelang gegen seine Hinrichtung gekämpft haben.
Eine weitere Ausführung erübrigt sich.

Szenenwechsel :

Es ist ein Zufall, aber gestern erst habe ich mich bei meinem Sohn wiederholt dafür entschuldigt,
dass ich ihn vor noch einigen Jahren einem sogenannten "reifen Christen" zur Belehrung
anvertraut habe. Und ich habe ihm auch wiederholt gesagt dass ich mich dafür schäme, dies getan zu haben.
Wiederholt habe ich ihm erklärt, warum das seinerzeit so war, wie irregeleitet und unverantwortlich
auch ich damals gehandelt habe.
Ich kann froh sein,......er rechnet es mir nicht an. Er verzeiht mir Gott sei Dank.

Was ich allerdings auch glaube und aus Einzelfällen def. weiß :
Es gibt Zeugeneltern, die scheren sich einen Pfifferling um die liebevolle Vorgabe des "treuen und verständ..........
in solchen Fällen.
Conorr
Re: Danke für diesen Einblick
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 09. Mai 2011 11:54
Zitat
Conorr
...
Es ist ein Zufall, aber gestern erst habe ich mich bei meinem Sohn wiederholt dafür entschuldigt,
dass ich ihn vor noch einigen Jahren einem sogenannten "reifen Christen" zur Belehrung
anvertraut habe. Und ich habe ihm auch wiederholt gesagt dass ich mich dafür schäme, dies getan zu haben.
Wiederholt habe ich ihm erklärt, warum das seinerzeit so war, wie irregeleitet und unverantwortlich
auch ich damals gehandelt habe.

Respekt!

Zitat

......er rechnet es mir nicht an. Er verzeiht mir Gott sei Dank.
Re: Betrüge dich nicht selbst durch falsche Überlegungen
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 12. Mai 2011 11:22
So die Aufforderung in einem Artikel des WT vom 15.MÄRZ 2011, der auch die Studienartikel für Mai enthält. Auszugsweise heißt es dort S.3-5:
...
Die Bibel macht uns auch auf die Gefahr aufmerksam, dass wir uns selbst "durch falsche Überlegungen betrügen" können (Jak. 1:22).
...
Wenn wir uns nicht klarmachen, wo wir uns im Strom der Zeit befinden, kann es so weit kommen, dass wir unseren Einsatz für Jehova nicht mehr so ernst nehmen und uns von persönlichen Interessen ablenken lassen. ...
...
Könnten wir genauso wie die Juden zur Zeit Haggais mutlos werden, wenn wir uns mit Schwierigkeiten konfrontiert sehen? Wenn ja, dann wird es uns vielleicht schwerfallen, weiter mit Elan die gute Botschaft zu predigen. ... Unter dem Eindruck, dass sich Jehovas Eingreifen verzögert, könnte man das Gefühl der Dringlichkeit verlieren und sich erst mal ein angenehmes Leben machen. ... In diese Richtung zu denken wäre Selbstbetrug. ... Sollten wir uns denn eigentlich wundern, dass das heutige verdorbene System länger besteht, als wir gedacht hätten?
...
... die Gefahr besteht, dass jemand das Gefühl der Dringlichkeit verliert, weil sich etwas scheinbar in die Länge zieht.
Jesus machte an einem Beispiel deutlich, dass wir in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen dürfen, während wir auf das Ende warten. Er sprach von einem Haus, in das eingebrochen wurde. Wie hätte der Hausbesitzer das verhindern können? Wenn er die ganze Nacht wach geblieben wäre. ...
Dieses Gleichnis zeigt uns, dass wir darauf eingestellt sein müssen, zu warten - sogar ziemlich lange. Es sollte uns also nicht allzu sehr beunruhigen, dass die schlechte Welt von heute länger besteht, als vielleicht erwartet. Wir dürfen uns nicht mit der falschen Überlegungselbst betrügen: Jehovas "Zeit ist nicht gekommen". So eine Denkweise könnte dazu führen, dass wir keine große Lust mehr verspüren, die gute Botschaft vom Königreich zu predigen (...). 
... Lassen wir unser klares Denkvermögen brachliegen, können sich falsche Überlegungen ungehindert ausbreiten. Dann sagen wir uns vielleicht: "Natürlich kommt Jehovas Tag, aber noch nicht so bald." So eine gedämpfte Erwartungshaltung könnte dazu führen, dass wir in unserem Einsatz für das Königreich nachlassen. ...
Jetzt ist absolut nicht die Zeit, sich selbst mit falschen Überlegungen zu betrügen und zu denken, Jehovas Tag verspäte sich. Nein, es ist die Zeit, sich einen unerschütterlichen Glauben zu erarbeiten, denn der Tag Jehovas ist nahe.
Re: Aus den Wachtturmstudienartikeln für Sonntag, den 5., 12. und 19. Juni 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 12. Juni 2011 13:55
Zitat
WT vom 15.APRIL 2011 S.9,10 u.12:
...Oft fallen unsere hohe Arbeitsmoral und unsere Zuverlässigkeit positiv auf. ....

Wo, außer in Literatur der WTG, wird oft darüber berichtet?

Zitat

... Eine andere Schwester fühlt sich von manchen Ältesten "regelrecht eingeschüchtert, weil sie immer todernst wirken". ...

Ein winziger Einblick in ihr "geistiges Paradies".

Zitat

... Speziell die Unterhaltungsindustrie macht den Familienvater gern zum Hampelmann und untergräbt so den Respekt vor ihm. ...

Solche Hampelmänner sind mir bei Jehovas Zeugen reichlich begegnet.

Zitat
... S.17:
... Wir leben im Nahkampf gegen die "Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern" (Eph. 6:12). ...

Nahkampf??? 

Zitat

... S.18,20
... Eine junge Christin bedrückt etwas. Das fällt einer anderen Schwester auf. Sie verabredet sich mit ihr für den Predigtdienst. Im Gespräch zwischen den Türen fängt die jüngere an, der älteren ihr Herz auszuschütten. ...

Wo sonst?

Re: Aus den Wachtturmstudienartikeln für Sonntag, den 3., 10. und 24. Juli 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 07. Juli 2011 12:53
Zitat
WT vom 15.MAI 2011 S.8-11:
Wenn man die Evangelien durchstudiert, berührt es einen tief, wie sehr Jesus seine Jünger ins Herz geschlossen hatte. Er gab sogar seine "Seele zugunsten der Schafe" hin. Genauso eine Zuneigung sollte auch der Mann seiner Familie zeigen. Da er ja Gottes Anerkennung wünscht, geht er mit seiner Frau nicht schroff um und tritt ihr gegenüber nicht dominant auf, sondern liebt sie immer so, "wie auch der Christus die Versammlung geliebt" hat (Eph. 5:25). Er redet lieb und verständnisvoll mit ihr, ... .

Was empfindet sie, wenn sich ihr Mann in der Versammlung voll einsetzt? Sie ist froh darüber, denn sie steht ja wirklich hinter ihm. Ob er Dienstamtgehilfe, Ältester, im Krankenhaus-Verbindungskomitee oder im regionalen Baukomitte ist - sie freut sich, dass er diese schöne Aufgabe hat.

Soll hier etwas herbeigeredet werden von dem man genau weiß, daß das Gegenteil der Fall ist?

Zitat

Der erste Schritt in Richtung ewiges Leben ist, sich selbst von der Wahrheit zu überzeugen. Wo siehst du dich da? Ein paar Fragen helfen dir vielleicht weiter: Ist mir meine Freundschaft mit Jehova wirklich wichtig oder bin ich mehr so ein Mitläufer und mache manches nur den Eltern zuliebe? ... Schaffe ich es regelmäßig zu beten, zu studieren, die Zusammenkünfte zu besuchen und zu predigen? Strenge ich mich an, da wirklich nichts schleifen zu lassen? Könnte ich noch mehr dafür tun, dass ich mich Gott immer näher fühle? (...).

Ich liebe es, wenn die Führung der ZJ aus dem Nähkästchen plaudert.

Zitat

... S.12:
... Beispiel einer Jugendlichen in Äthiopien. Sie war eine erstklassige Schülerin - so gut, dass man ihr nach der regulären Schulausbildungein Stipendium anbot. Sie hatte jedoch ein anderes Ziel im Auge: den Dienst für Jehova - und lehnte deshalb ab. Kurze Zeit später bot man ihr eine Arbeit an, bei der sie monatlich 3 000 Euro verdient hätte - ... . Doch das Mädchen hatte den Pionierdienst ins Auge gefasst. Sie musste nicht erst bei den Eltern Rat suchen. Für sie war klar, dass sie die Arbeit nicht annehmen würde. Wie dachten ihre Elterndarüber, ...? Sie waren sehr stolz auf sie und freuten sich mit ihr.

Ein Ältester sagte mal sinngemäß: "Wenn es nicht hier stünde, würde ich es gar nicht glauben." :-)

Zitat

... S.22:
Auch Jehova hat auf dem Weg zur Umsetzung seines ewigen Vorsatzes große Flexibilität gezeigt. ...
Setzen sich die 144 000 aber ganz und gar aus gebürtigen Israeliten oder Juden zusammen? Kennt man die Antwort auf diese Frage, begreift man auch, wie flexibel Jehova seinen Vorsatz verwirklicht.

Der Duden beschreibt Fexibilität als die Fähikeit des anpassungsfähigen Verhaltens oder an veränderte Umstände anpassungsfähig, und flexibel = biegsam, elastisch.
Wenn der Jehovas Zeugen-Gott solche Eigenschaften besitzt, wen wundert es da, wenn sich ZJ's in vielen Lehren oder bei der Anerkennung als KdöR so gebärden?

Re: Aus den Wachtturmstudienartikeln für Sonntag, den 3., 10. und 24. Juli 2011
geschrieben von:  . + 
Datum: 07. Juli 2011 16:08
Die Tage hat mich ein weltlicher gefragt ob ich mich bereit erklären würde mich mit ihm und seiner Freundin, die gerade dabei ist nach 10 Jahren zu den Zeugen Jehovas zurück zu gehen, zu treffen.
Ich sagte dass ich es schon für ihn machen würde aber dass ich heute für diese Sektierer nur noch abgrundtiefe Verachtung übrig habe.
Ich empfinde nur noch Abscheu und Desinteresse.
Im Gegenteil – ich gönne diesem Pack ihren Sektensumpf.

Insoweit bewundere ich Dich Frau von X das du diesen Dreck heute noch Liest und ihm noch so viel wert beimisst ihn zu Kommentieren.

Aber!

Damals – als ich selber noch mitten in meinem Ablösungsprozess war, schrieb man mir auch wiederholt, warum ich mich mit diesem Schund auseinandersetzen würde.

Ein Satz den ich bei Manfred Gebhard vor Jahren gelesen habe geht mir in dem Zusammenhang immer wieder durch den Kopf:

Eine ältere Dame wurde gefragt ob sie noch Literatur der Wachtturm Gesellschaft hätte.
„Nein“
erwiderte die alte Dame. 
„Wir haben schon vor Jahren alle Exemplare, die wir bekommen konnten, verbrannt. 
Es war ein Unglück, dass es überhaupt je gedruckt wurde.“
Und abwehrend sagte sie:
„Stecken Sie das Buch wieder weg, Bob!“
forderte sie den jungen Mann auf. 
„Es interessiert uns wirklich nicht, was Sie uns da zeigen wollen…“

Drahbeck am 08. November 2006 http://www.manfred-gebhard.de/Parsimony.19744.htm
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 14.August 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 12. August 2011 10:40
WT vom 15.JUNI 2011 S.11-15
Thema:

GOTTES GROSSER LIEBESBEWEIS
FÜR UNS

Die unverdiente Güte regiere als König durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben
(RÖM.5:21).

Was ist wohl das größte Vermächtnis an die Menschheit? ... es gibt da ein Vermächtnis oder Geschenk das ... kommt von Gott und ist das Mittel, mit dem er es uns möglich macht, seine Anerkennung zu haben und vor ihm gerecht dazustehen - sodass wir auf Rettung und ewiges Leben hoffen dürfen.

2 Um dieses Geschenk zu geben, unternahm Gott im Prinzip rechtliche Schritte. ... Wer dieses liebevolle Geschenk von Gott bekommt, kann ihn dafür nur wiederlieben. ...

3 Warum war so ein Geschenk aber überhaupt nötig? ... Was muss man tun, um dafür infrage zu kommen? ...
...
:::

14 Was für ein Geschenk es doch ist, wenn der Allmächtige sowohl die ererbte Sünde als auch begangene Fehler vergibt! ... Die Apostel und andere, die dieses liebevolle Geschenk (die Gerechtsprechung) von Jehova empfingen, mussten dem wahren Gott weiter voller Glaubendienen. ... Das Geschenk oder die Gabe der Gerechtigkeit bewirkt also tatsächlich genau das Gegeteil von dem, was Adam bewirkte: Sie führt zum Leben (...). 

15 Alle, die dieses Geschenk der Gerechtsprechung erhalten, werden zu "Söhnen" Gottes. ...

16 Nicht alle, die ihren christlichen Glauben ausleben und Gott treu dienen, erwarten, mit Christus als Könige im Himmel zu regieren. Aus der Bibel wissen sie, dass ihnen dasselbe in Aussicht steht wie den Dienern Gottes aus vorchristlicher Zeit: für immer im Paradies auf der Erde zu leben. Können auch sie schon jetzt ein liebevolles Geschenk von Gott erhalten, das heißt mit Blick auf Leben auf der Erde als gerecht angesehen werden? Nach dem, was Paulus an die Römer schrieb, auf alle Fälle! Ein sehr beruhigender Gedanke!
:::

19 Dass unser liebender Gott Abraham als gerecht bewertete, kann wahren Christen heute wirklich Mut machen. ...

20 ... sie haben einen starken Glauben an Gott und das Lösegeld. Das zeigt sich an ihren Glaubenswerken. Eins davon ist das Predigen ... . Deshalb kann Jehova sie als gerecht ansehen, wie er es bei Abraham getan hat. Das Geschenk, das sie erhalten - Freundschaft mit Gott -, ... ist ein Geschenk, für das sie aus tiefstem Herzen dankbar sind.

21 Gehörst du zu denen, die hoffen, einmal ewig auf der Erde zu leben? Dann weißt du ja, dass du das nicht den leeren Versprechungen eines Spitzenpolitikers zu verdanken hast, sondern der Weisheit des Allerhöchsten. ...

Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 11.September 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 09. September 2011 13:12
WT vom 15.JULI 2011 S.15-17

2 ... Satan, der Teufel ... Alle Gefahren, ..., sind auf ihn zurückzuführen. Er will uns damit von dem Weg abbringen, der zum ewigen Leben führt ...

3 Durch die Apostel Paulus und Petrus warnt uns Jehova vor falschen Lehrern. ... Was sind das für Leute? ...

4 Sie können innerhalb der Christenversammlung aufstehen. Es handelt sich um Abtrünnige. ...

5 Wie gehen falsche Lehrer vor? Auf sehr hinterlistige Weise. Abtrünnige schleusen "unauffällig" schädliches Gedankengut ein, "schmuggeln" ihre verkehrten Ansichten also heimlich, still und leise in die Versammlung. Und wie Betrüger, die mit geschickt gefälschten Dokumenten arbeiten, so versuchen Abtrünnige, anderen "verfälschte Worte", also irreführende Argumente, unterzuschieben, um ihnen ihre verkehrten Ansichten als "echt" zu verkaufen. Sie verbreiten "trügerische Lehren" und "verdrehen" die Schriften zu ihren Gunsten (...). Abtrünnige haben nicht das geringste Interesse daran, dass es uns gut geht. ...

6 Wie können wir uns vor falschen Lehrern schützen? ... Gottes Wort sagt: "Meidet sie." ... Über Abtrünnige sagt die Bibel, dass sie "geistig krank" sind und andere mit ihrem treulosen Gedankengut infizieren wollen. Jehova, ..., rät uns dringend, jeden Kontakt mit ihnen zu meiden. Uns ist klar, was er damit meint. ...

7 Was ist denn genau damit gemeint, falsche Lehrer zu "meiden"? Wir würden sie weder in unser Haus aufnehmen noch grüßen. Genauso wenig würden wir ihre Schriften lesen, uns Fernsehsendungen anschauen, in denen sie auftreten, ihre Internetseiten lesen oder Kommentare in ihre Blogs schreiben. Warum verhalten wir uns so konsequent? Aus Liebe. ... 

8 ... Wir wollen unbedingt treu zu Jehova halten und zu der Organisation, ... . 

9 Der Apostel Paulus warnt uns vor einer besonders hinterlistigen Taktik Satans: "unwahren Geschichten". ...

10 Solche Geschichten rufen nur "Fragen zur Nachforschung" hervor - völlig überflüssige Nachforschungen zu unwichtigen Fragen. ...
...

12 ... Gott wird doch sowieso nie eingreifen. Würden wir uns von der Mentalität ... anstecken lassen, würden wir riskieren, untätig zu werden ... .Die Wahrheit ist: Der Tag Jehovas kommt mit Riesenschritten näher ... 

13 Besonders vorsichtig müssen wir auch dashalb sein, weil die Ideen und Ansichten der Welt Satans manchmal auf den ersten Blick ganz plausibel erscheinen. ... 

...
15 Der Teufel hätte nichts lieber, als das wir aufhören würden, ... zu predigen (...). Also versucht er, uns mit Dingen beschäftigt zu halten, die uns Zeit stehlen oder zu Streitigkeiten unter uns führen. ... Und wenn wir nicht mehr Jehovas Interessen unterstützen, fangen wir an, dem Satan zu folgen. Einen Mittelweg gibt es nicht (...).

...

17 Sind wir nicht froh und dankbar, dass uns Jehova so klar sagt, wem wir nicht folgen sollten? ...
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 25.September 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 22. September 2011 11:44
WT vom 15.JULI 2011 S.28-31:

9 In unserer Zeit kommt es immer wieder vor, dass uns der "treue und verständige Sklave" biblische Lehren etwas genauer erklärt als bisher.Das braucht uns nicht zu beunruhigen. ...

12 Um Jehova zu gefallen, da sind wir uns sicher alle einig, müssen wir dem Gebot gehorchen, in jeder Hinsicht rein zu bleiben. ... Unsere Treue ... kann allerding auf eine schwere Belastungsprobe gestellt werden. Nehmen wir zum Beispiel an, der einzige Sohn zweier vorbildlicher Christen sagt sich von der Wahrheit los. ... Also wird dem jungen Mann die Gemeinschaft entzogen (...). 

13 Die Eltern sind am Boden zerstört! ... sie lieben ihren Sohn doch so sehr! Ihre starken Gefühle könnten bei ihnen die Überlegung aufkommen lassen: "Wie sollen wir unseren Jungen denn zu Jehova zurückhelfen, wenn wir den Umgang mit ihm so stark einschränken? Würden wir denn nicht mehr erreichen, wenn wir den normalen Kontakt zu ihm beibehalten?"

14 Eltern in dieser Lage haben unser tiefstes Mitgefühl. ...

15 Was werden unsere liebe Schwester und unser lieber Bruder jetzt tun? Werden sie auf die klare Anweisung Jehovas hören? Oder werden sie sich einreden, sie könnten ruhig weiter normalen Umgang mit ihrem ausgeschlossenen Sohn pflegen, weil es ja immer um "wichtige Familienangelegenheiten" gehe? ...

16 ... Die Botschaft ist eindeutig: Unsere Liebe zu Jehova muss stärker sein als die Liebe zu Familienangehörigen, ... .

21 Viele ältere Brüder und Schwestern, die zur "großen Volksmenge" gehören, dienen Jehova schon seit Jahrzehnten (...). Sie hatten nie damit gerechnet, vor dem Ende noch alt zu werden. ...
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 25.September 2011
geschrieben von:  offthehook 
Datum: 22. September 2011 11:59
Gemeint ist aber nicht die Liebe zu Jehova, sondern Gehorsamkeit (Unterwürfigkeit) gegenüber der WTG...
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 25.September 2011
geschrieben von:  sebe 
Datum: 22. September 2011 15:04
Wenn die Liebe zu Jehova (gemeint ist die WTO!) stärker sein soll als die Liebe zu den Familienangehörigen, heißt im Klartext: zu den Familienangehörigen darf die Liebe etwas weniger sein! Aber in Wirklichkeit werden die Familienmitglieder ja gehasst (habe da seit Jahren traurige eigene Erfahrung) und nicht etwa weniger stark geliebt! Sowas hat oder will KdöR---unglaublich!!!
Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 6. November 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 01. November 2011 11:30
WT vom 15.SEPTEMBER 2011 S.11-15
Thema:

ERLAUBST DU JEHOVA,
DEIN "ANTEIL" ZU SEIN?


Fahrt fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen,
und alle diese anderen Dinge werden euch hinzugefügt werden
 (MAT. 6:33

:::

3 Wie die Priester und Leviten in alter Zeit, so betrachten auch gesalbte Christen heute ihren Dienst als etwas Kostbares (...). ...

4 Solange sie noch auf der Erde sind, ist an ihrer Lebensweise zu erkennen, dass Jehova ihr "Anteil" ist. Absoluten Vorrang geben sie ihrem kostbaren Dienst ... Nicht alle von ihnen haben die gleichen Umstände und Fähigkeiten. Aber irgendwelche persönlichen Grenzen sind für sie kein Vorwand, sich im Dienst ... auf ein Minimum zu beschränken. Im Gegenteil, dieser Dienst hat einen so hohen Stellenwert für sie, dass sie sich darin verausgaben. ...

5 ... Millionen, die ewiges Leben im Paradies in Aussicht haben, dienen ... auf genau diese Weise. Sie geben sich nicht mit ein wenig Einsatzim Dienst ... zufrieden, wenn sie wissen, dass sie eigentlich mehr tun könnten. Viele ... sind Pioniere geworden. ... Und selbst wer nicht Pionier sein kann, gibt im Dienst sein Bestes. ...

6 Heute gibt es viele Christen, die dem Dienst für Jehova den Vorrang vor ihrer Berufstätigkeit gegeben haben.

...
8 Wer schon einmal in der Situation war, dass er um seinen Arbeitsplatz fürchten musste, hat sich vielleicht gefragt: "Wie soll ich dann meiner Verpflichting nachkommen, für meine Familie zu sorgen?" (...). Aber selbst wenn du so etwas noch nie durchmachen musstest, weißt du doch bestimmt eines ganz sicher: Ist Jehova dein "Anteil" - bedeutet es dir enorm viel, ihm dienen zu dürfen -, dann wirst du von ihm nie enttäuscht werden. ...
...

10 ... Nicht wenige haben, als sie die Wahrheit kennenlernten, ihre Arbeitsstelle gewechselt, um sich taufen zu lassen. ...

11 Andrew beispielsweise war sehr stolz auf seinen Beruf, gab ihn aber trotzdem auf. ... Als seine Frau und er Jehova kennenlernten, reifte in ihnen der Entschluss, ihm zu dienen. Andrew und seine Frau achteten darauf, ein einfaches Leben zu führen, und dadurch war es ihnen sogar möglich, Vollzeitprediger zu sein. Er erzählt: "... Es gibt keine größere Ehre, als Jehova zu dienen. Nichts ist lohnender" (...).

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13 Betrachtest du deinen Dienst für Jehova als einen kostbaren Schatz, kannst du absolut sicher sein, dass er für alles sorgt, was du brauchst - wie in alter Zeit für die Leviten. ... Damit zeigen wir, wie froh und dankbar wir sind, ihm dienen zu dürfen - ganz gleich, wie schwierig unsere Umstände vielleicht sind. ...

14 Wie berührt es dich, wenn helleres Licht auf "die tiefen Dinge Gottes" aus der Bibel fällt? ... 

15 ... bemühst du dich dann, die Begründung dafür aus der Heiligen Schrift nachzuvollziehen? (...). Über die Beröer im ersten Jahrhundert wird gesagt: "Sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften forschten" (Apg. 17:11). Nimmst du diran ihnen ein Beispiel, dann wird deine Dankbarkeit dafür vertieft, Jehova dienen zu dürfen ... .

16 Die biblische Anweisung, "nur im Herrn" zu heiraten, ist ein weiteres Gebiet, auf dem Christen nicht vergessen dürfen, worauf Jehova hinarbeitet (1.Kor. 7:39).

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Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 27. November 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 22. November 2011 13:04
Zitat
Frau von x
WT vom 15.SEPTEMBER 2011 S.11-15
6 Heute gibt es viele Christen, die dem Dienst für Jehova den Vorrang vor ihrer Berufstätigkeit gegeben haben.

WT vom 15.SEPTEMBER 2011 S.27:
9 Andere haben eine Arbeitsstelle angenommen, die ihnen kaum noch Zeit für ... den Besuch der Zusammenkünfte lässt. 

Letztere werden hoffentlich immer mehr.

Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 27. November 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 28. November 2011 12:31
WT vom 15.SEPTEMBER 2011 S.26-29:
...
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Wer Glauben hat, wartet auf Jehova


... 
9 ... Angenommen, Abraham wäre ungeduldig geworden, weil das, was Jehova ihm versprochen hatte, auf sich warten ließ. Und angenommen, er hätte beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, ..., statt auf Jehova zu warten. ...

10 ... Ist dein Glaube stark genug, um auf Jehova zu warten, ... ? Wie bei Abraham lässt manches, was Jehova zugesichert hat, länger auf sichwarten als gedacht. ...
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13 ... Moses. Er wird beschrieben als "bei Weitem der sanftmütigste aller Menschen, die es auf der Oberfläche des Erdbodens gab" (4.Mo. 12:3). ... 

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16 Um auf Jehova zu warten und der Anleitung derer zu folgen, die er über uns eingesetzt hat, brauchen wir Demut. Fragen wir uns bitte: "Erweise ich mich wie Moses als demütig und sanftmütig? ...

Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 27. November 2011
geschrieben von:  sebe 
Datum: 29. November 2011 08:34
Aha! Warten auf "bald" und in "kürze"!!
Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 11.Dezember 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 08. Dezember 2011 18:29
WT vom 15.OKTOBER 2011 S.15:
11 Sehnst du dich nach einem Partner, der Jehova genau wie du mit ganzer Seele dient, dann trage ihm diese Bitte immer wieder im Gebet vor (...). Und egal wie lang du vielleicht warten musst: Lass dich nicht von Hoffnungslosigkeit zermürben. ...

12 Einem ledigen Christen, der gern heiraten würde, kann es passieren, dass er einen Antrag von jemand bekommt, bei dem man sich fragt, inwieweit er sich vom Geist Gottes leiten lässt, oder von jemand, der kein getaufter Zeuge Jehovas ist. Wenn dir das passiert, dann denk bitte daran: Es gibt etwas viel, viel Schlimmeres als die Sehnsucht, an der man als Lediger vielleicht leidet - nämlich den Herzensschmerz, der vorprogrammiert ist, wenn man den Falschen heiratet. Und hat man erst einmal sein Jawort gegeben, ist man auf Gedeih und Verderb an seinen Partner gebunden - sein Leben lang (...). Lass dich bitte nicht aus Torschlusspanik dazu verleiten, ein Eheversprechen abzugeben, das du später bereuen wirst. ...

Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann der Sekten S.108: 
Viele Gruppen halten ihre zwischenmenschlichen Beziehungen unter Kontrolle. ... Manche schreiben sogar vor, wen man heiraten darf, ... .

Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 18.Dezember 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 16. Dezember 2011 18:34
WT vom 15.OKTOBER 2011 S.23-27:
... 
2 Bis zu einem gewissen Grad können uns Angehörige und Freunde trösten. Es gibt jedoch belastende Situationen, in denen auch ihnen die Hände gebunden sind. Der Einzige der uns immer trösten kann, ganz gleich, wie schlimm unsere Lage auch sein mag, ist Jehova. ...
:::
5... Jemanden zu trösten bedeutet, sein Leid durch Anteilnahme und Zuspruch zu lindern und ihn in seiner Niedergeschlagenheit aufzurichten. Bestimmt kann man das von Jehova sagen! (...). Unserem himmlischen Vater sind durch nichts und niemand die Hände gebunden. Er kann also immer das Nötige unternehmen, um die zu trösten, die ihn lieben. ... Jehova ist wirklich wie niemand anders in der Lage, die zu trösten, die am Verzweifeln sind!
...
:::
9 ... Womöglich fühlen wir uns von der Last unserer Verantwortung schier erdrückt oder mit einer Aufgabe im Dienst für Jehova völlig überfordert. Auch dann kann uns Jehova trösten und uns helfen. ...

10 ... Und nicht unterschätzen sollten wir auch, wie positiv es sich auf unseren Organismus auswirkt, wenn wir unsere Gedanken immer um das kreisen lassen, was die Bibel für die Zukunft verspricht. ...

11 ... Wird unser Glaube auf die Probe gestellt, gibt es uns außerdem viel Kraft, wenn wir uns gedanklich immer wieder mit der Hoffnung auf ewiges Leben beschäftigen (...). 
...
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:::
16 Was, wenn wir wegen unserer Treue womöglich selbst dem Tod ins Auge schauen müssen? Auch uns kann und wird Jehova dann helfen, ihm vollständig ergeben zu bleiben. Sehr tröstend ist darüber hinaus die Auferstehungshoffnung. ...

17 Ist es nicht ein großer Trost, zu wissen, dass alle unsere Lieben, die jetzt im allgemeinen Grab der Menschheit ruhen, in einer wunderbaren neuen Welt auferweckt werden? ...

18 ... Solange wir uns fest an ihn klammern und ihm dienen, wird er uns nie verlassen, sondern uns alle Hilfe geben, die wir brauchen.

19 ... Jehova schenkt seinen Dienern immer den nötigen Beistand und Trost. In den letzten hundert Jahren sind Tausende unserer Glaubensbrüder rund um die Erde verfolgt und eingesperrt worden, nur weil sie Jehova gedient haben. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass Jehova seine Diener in Prüfungen wirklich immer tröstet. ...
...

Ver - trösten bis in alle Ewigkeit. 

Re: Aus dem Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 24.Dezember 2011
geschrieben von:  Frau von x 
Datum: 24. Dezember 2011 21:13
WT vom 15.OKTOBER 2011 S.28:

4 ... Überall auf der Erde verschlimmern sich die Zustände immer mehr, denn der Teufel hat große Wut, weil er weiß: Ihm bleibt nur noch wenig Zeit, bis Jehova ihn ausschaltet (Offb. 12:12). Zu wissen, dass Jehova den Teufel und sein böses System nicht mehr lange dulden und die Streitfrage um die Souveränität Jehovas schon bald endgültig klären wird, ist ein echter Trost! ...

 
Aus dem Wachtturm mit den Studienartikeln für Januar 2012
geschrieben von:  Frau von x
Datum: 22. Januar 2012 19:07
WT vom 1.NOVEMBER 2011:
Jehova verfügte daher, dass die ganze Familie Ahabs ausgelöscht werden sollte.

Jehu ... sollte ... jedes männliche Wesen der abtrünnigen Familie Ahabs ... töten.

Jehu ... zielte auf Joram. Der Pfeil durchbohrte sein Herz und er brach ... tot zusammen. Ahasja gelang es noch, davonzujagen, doch Jehu ... ließ ihn dann ebenfalls töten.

Danach konzentrierte sich Jehu auf das nächste Mitglied aus Ahabs Familie auf seiner Todesliste: ... Königin Isebel ... er ... sah sie aus einem Palastfenster herunterschauen ... befahl sie aus dem Fenster zu werfen. Dann ließ er seine Pferde über sie hinwegtrampeln ... Danach eliminierte Jehu noch Dutzende andere der Familie Ahabs ...

Der Gedanke an so viel Blutvergießen ist natürlich nicht besonders schön, aber man muss sich hierbei klarmachen, dass Jehova damals seine Diener als seine Urteilsvollstrecker einsetzte.

Damit die Versammlung ... geschützt ist, müssen Älteste ... genauso mutig sein wie Jehu ... Und jeder Einzelne in der Versammlung muss entschlossen sein, den Umgang mit Ausgeschlossenen zu meiden ...

... gab Jehu 80 bewaffneten Männern den Befehl, die Baalsverehrer hinzuschlachten.

Es stimmt schon, Jehu hat viel Blut vergossen.
Zitat

Ganz allgemein sagte Paulus über die treuen Diener Jehovas der alten Zeit: "Alle diese starben im Glauben, ohne die Erfüllung der Verheißung erhalten zu haben, ...

Warum glauben Millionen ZJ's, daß es ihnen anders ergeht?
 

Zitat

Wie gesagt erklärt Jesus Christus ... dass sich seine Nachfolger von Satans Welt getrennt halten würden. ... Durften sich die Christen dann der Welt anpassen ..., sich sozusagen mir ihr arrangieren? Nein. Sie sollten sich immer klar von Satans System unterscheiden.

Wir nehmen gegenüber dem "gegenwärtigen bösen System der Dinge" diesselbe Haltung ein wie die ersten Christen ...

Da das Ende des gegenwärtigen Systems kurz bevorsteht, ist es jetzt nicht die Zeit, uns in der untergehenden Welt gemütlich einzurichten.

... wir ... im gegenwärtigen System mit dem zufrieden sind, was wir haben.

... wir wissen, dass sie Tage der heutigen Welt gezählt sind ...

Warum kämpft die Führung der ZJ's dann jahrelang um die Anerkennung als KdöR?

Zitat

Wäre es nicht schön, wenn noch viel mehr Männer die Botschaft annehmen würden ...

Wie können wir im Predigtdienst mehr Männer erreichen? ...
Fragen wir, ob wir sie sprechen können ... und suchen wir in der Versammlung Kontakt zu Ehemännern, die noch keine Zeugen sind.

... werden dringend Männer gebraucht ...
Re: Aus dem Wachtturm mit den Studienartikeln für Januar 2012
geschrieben von:  sebe
Datum: 23. Januar 2012 09:22
Man könnte es von Seitens der WTO auch auf einen Punkt bringen:
Uns steht das Wasser bis zum Hals--wir haben zu viele "Abtrünnige" und uns fehlen Männer!!!


WT vom 1.DEZEMBER 2011 S.10:

Jehovas Zeugen wagen keine Voraussagen darüber, wann Gott die Bösen vernichten wird.

Auszug aus dem Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2011 / Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2010
geschrieben von: Frau von x
Datum: 17. Juni 2011 12:25
S.10-12:
... Die Schreibabteilung verfügt ebenfalls über eine umfassende Bibliothek mit Tausenden von Büchern. Unsere Rechercheure nutzen außerdem nahe gelegene öffentliche Bibliotheken und Universitätsbibliotheken. Über Bibliotheksaustausch kommen sie auch andernorts an fachbezogenes Quellenmaterial heran. ... Die Schreibabteilung in Brooklyn hat zudem ein großes Archiv mit Zeitungsausschnitten, Erlebnisberichten und Geschichtsmaterial. ...
Natürlich hat Prediger 12:12 recht: "Des vielen Büchermachens ist kein Ende." Auch eine noch so renomierte Quelle kann Fehlinformationen enthalten. Wie wird eine Information also auf Qualität, Genauigkeit und Verlässlichkeit abgeklopft?
Zum Beispiel wird in der Broschüre Das Leben: Reiner Zufall? erklärt, dass Spinnenseide zu den stabilsten Stoffen überhaupt gehört. Es heißt dort: Ein fußballfeldgroßes Spinnennetz aus diesem Gewebe mit ein Zentimeter dicken Fäden und vier Zentimeter großen Maschen könnte einen Jumbojet im Flug abfangen." Die Quelle, mit der diese Behauptung belegt wird, stammt zwar aus einem angesehenen Wissenschaftsmagazin, allerdings handelte es sich dabei nicht um die Originalausgabe - und die Originalaussage war mehrdeutig. Wir mussten also Kontakt zu dem Forscher aufnehmen, der die Aussage gemacht hatte, und überprüfen, wie er zu diesem Schluss gekommen war. Unsere Rechercheure haben das dann selbst nachgerechnet, mussten also alle nötigen Infos und die Formel beschaffen, um die Wirkung eines Jumbojets auf ein fußballfeldgroßes Spinnennetz zu berechnen. Durch stundenlange Nachforschungen und sorgfältige Berechnungen konnte der Wahrheitsgehalt dieser erstaunlichen Aussage schließlich belegt werden.
Mitunter lassen sich aber Details einfach nicht nachweisen, selbst wenn man auf eine anscheinend renomierte Quelle zurückgreift. So soll zum Beispiel Gandhi in seinem Aschram (Meditationsstätte) zu Lord Irwin gesagt haben: "Wenn sich Ihr Land und mein Land, gestützt auf die Lehren, die Christus in dieser Bergpredigt festlegte, verständigen würden, dann wären nicht nur die Probleme unserer Länder, sondern auch die Probleme der ganzen Welt gelöst." Wie eine gründliche Untersuchung jedoch zutage brachte, gibt es keinen Beweis dafür, dass Gandhi in seinem Aschram jemals Besuch von Lord Irwin bekam. Die Antwort auf die Frage, wann und wo Gandhi das geäußert hat, beziehungsweise, ob er es überhaupt je gesagt hat, bleibt offen. In unserer Literatur wird dieses Zitat daher nicht länger verwendet.
Oder da wäre die Geschichte mit Sir Isaac Newton und dem Sonnensystem-Modell. ... Demzufolge gebraucht die Schreibabteilung diesen Bericht für unsere Publikationen nicht mehr. ...

Im Erwachet für Juni 2011 S.8 heißt es:

Eine soziologische Studie von 1975 belegt ... "In zwei großen Weltkriegen ... haben Jehovas Zeugen konsequent ihre Stellung der gewaltlosen 'christlichen Neutralität' bewahrt."

Enthält auch diese von der Schreibabteilung angegebene Quelle Fehlinformationen? Konnte der Wahrheitsgehalt dieser Aussage belegt werden?

Re: Auszug aus dem Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2011 / Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2010
geschrieben von: Frau von x
Datum: 21. Juni 2011 09:47
S.17-21:
Lieder zu singen, durch die Jehova verherrlicht wird, gehört für Diener Gottes einfach zur Anbetung dazu. (anklickbar) Deshalb haben wir uns auch riesig gefreut, als auf dem Kongress 2009 das neue Liederbuch Singt Lieder für Jehova angekündigt wurde. Wieso tat das alte es denn nicht mehr?
Von Zeit zu Zeit sind unsere Liederbücher revidiert worden, um mit dem immer heller leuchtenden Licht der Wahrheit Schritt zu halten (...). Wenn an einem neuen Liederbuch gearbeitet wird, bietet es sich an, notwendige Änderungen an den Texten vorzunehmen. ... Damit man die Texte besser auswendig lernen kann, wurden viele Lieder gekürzt. ...
... Auch haben die Brüder nicht immer in allen Ländern genau nach Vorlage gesungen. Bei einigen Liedern wurde also die Melodie angepasst, um all den Brüdern weltweit entgegenzukommen, die diese Lieder intuitiv schon immer etwas anders gesungen haben.
...
Das neue Liederbuch vorzubereiten war schon ein Mammutprojekt. ... Man nahm sämtliche Lieder des bisherigen Liederbuchs unter die Lupe, um zu sehen, wo es Probleme mit der Lehre, der Wortbetonung oder der Melodie gab. ...
Die Komponisten nahmen sich auch die Zeit, den bisher verwendeten Musikstil noch einmal genauer zu analysieren. Da Lieder zur Verherrlichung Jehovas ansprechend ... klingen sollen, hat man darauf geachtet, dass sie auf der einen Seite nicht wie Kirchenlieder klingen, aber auch nicht dem Stil ähneln, der heute in der charismatischen Bewegung so beliebt ist.
Die ganze Zeit über hat die leitende Körperschaft ein Auge auf das Komponieren und Reimen der Lieder gehabt. ... ;)
...
Wie ist das neue Liederbuch denn so angekommen? Wir haben Hunderte von Dankbriefen bekommen. Was eine Schwester schreibt, ist ganz typisch: "Ich möchte diesen Brief gern mit einem großen Dankeschön für die herrlichen neuen Lieder in unserem neuen Liederbuch beginnen. Sie gehen direkt ins Herz, tun dem Glauben gut und bieten Trost: Da hat uns Jehova ein wunderschönes Geschenk gemacht".
Re: Auszug aus dem Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2011 / Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2010
geschrieben von: Alphabethus
Datum: 22. Juni 2011 08:26
Da haben sie sich ja wieder mal die größte Mühe gegeben um einen einigermaßen plausiblen Grund zu liefern, warum Jehova nicht schon beim ersten Mal genügend Licht gegeben hat um dem "Anpassen" vorzubeugen. Da gab es doch tatsächlich Menschen die "intuitiv" anders gesungen haben. Oh oh ! Von welchem Geist waren die denn wohl geleitet? Naja egal - die leitende Körperschaft hat ja ein Auge drauf und sorgt schon dafür dass alle im Gleichschritt, ähh -ton, jubilieren.
Re: Auszug aus dem Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2011 / Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2010
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 22. Juni 2011 11:17
Stimmt Alpha!

Bei diesen Leuten trifft, vom Liederbuch bis Wachtturm, zu, was man in Pressekreisen hört:

Nichts ist älter, als die Zeitung von gestern!

Und die gaukeln was von hlg.Geist und so weiter, und schämen sich nicht mal darüber :mad:
Re: Auszug aus dem Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2011 / Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2010
geschrieben von: Margit Ricarda Rolf
Datum: 26. Juni 2011 07:11
Wenn Jehova den Brüdern ein neues Liederbuch zum Geschenk gemacht hat, wieso müssen dann die Komponisten die Melodien in mühevoller Arbeit analysieren? Ist Jehova sein vollkommenes musikalisches Talent verloren gegangen?
Re: Auszug aus dem Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2011 / Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2010
geschrieben von: Frau von x
Datum: 30. Juni 2011 11:38
S.86:

Das wantok-System

Das wantok-System (Tok Pisin für englisch ohne talk - eine Sprache) beruht auf einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Personen, die zum selben Stamm gehören und dieselbe Sprache sprechen. Damit sind sowohl Verpflichtungen als auch Rechte verbunden. Zum Beispiel wird erwartet, dass man sich um ältere wantoks kümmert oder um wantoks, die arbeitslos oder arbeitsunfähig sind - eine große Hilfe in einem Land, wo es so gut wie kein soziales Netz gibt.
Doch das System hat auch seine Nachteile. Entscheidet sich zum Beispiel jemand für die Wahrheit,kann es passieren, dass ihn seine Familie ausgrenzt. Sollte er dann arbeitslos werden oder finanziell in Schwierigkeiten geraten, kann er allein auf die Hilfe Jehovas zählen (...). "Das wantok-System setzt die Brüder unter enormen Druck, übertrieben viel Zeit mit Verwandten zu verbringen, die keine Zeugen Jehovas sind oder gar ausgeschlossen wurden", erklärt Kegawale Biyami, der zum Zweigkomitee gehört. "... - aber sie geben dem Druck natürlich nicht nach.


Entscheidet sich jemand bei Jehovas Zeugen gegen "die Wahrheit" kann es ebenfalls passieren, das er/sie ausgegrenzt wird. Ein eindrucksvoller Erfahrungsbericht findet sich hier.
 

Re: Auszug aus dem Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2011 / Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2010
geschrieben von: Frau von x
Datum: 12. Juli 2011 12:35
S.146/149:

FÜR DIE ZUSAMMENKÜNFTE IST IHNEN
KEIN WEG ZU WEIT

In einigen Ländern müssen sich die Brüder durch den dichten Verkehr in smogverseuchten Städten oder durch verstopfte U-Bahnen durchkämpfen, um zu den Zusammenkünften oder zu Kongressen zu kommen. Das ist in Papua-Neuguinea natürlich nicht so das Problem. Hier müssen viele Familien zumindest einen Teil der Strecke zu Fuß und/oder mit dem Kanu zurücklegen, weil es einfach keine guten Straßen und wenig andere Verkehrsmöglichkeiten gibt.
Wenn zum Beispiel Bezirkskongress in Port Moresby ist, laufen einige Verkündiger mit ihren Kindern gut 160 Kilometer weit zu Fuß - und das bergauf, bergab, über Stock und Stein und auf rutschigen Pfaden. Ihr strapaziöser mehrtägiger Fußmarsch führt sie den weltberühmten Kokoda Trail entlang, ... . Mit dabei haben sie ihr Essen, Kochutensilien, Sachen zum Anziehen uns alles, was sie sonst so für den Kongress brauchen.

Die Brüder auf den abgelegenen Nukumanu-Inseln gehen in der Regel zum Bezirkskongress nach Rabaul. Das liegt über 800 Kilometer westlich von ihnen. "Damit sie auch wirklich pünktlich ankommen", so erzählt Jim Davies, "machen sie sich manchmal schon sechs Wochen vorher auf den Weg. Auf die Bootsverbindungen ist nämlich kein Verlass. Und auch bei der Rückreise weiß man nie, was einen erwartet. Einmal musste das einzige Boot, dass zu den Nukunamu-Inseln fuhr, einen Umweg über Australien nehmen, weil es repariert werden musste. Obendrein ging den Bootsbesitzern dann das Geld aus. So dauerte es geschlagene sechs Monate, bis die Brüder wieder daheim waren! Das war natürlich ein Etremfall, aber wochenlange Verzögerungen sind durchaus normal, und die gestrandeten Verkündiger müssen dann irgendwo bei Brüdern oder Verwandten unterkommen."


Haben es da nicht Kinder von ZJ in Deutschland gut? Sie brauchen erst am Tag des Kongreßes früh aufstehen, um den Bus zu erreichen, der sie ins Stadion bringt. Fahren die Eltern mit dem Auto, können sie sogar ausschlafen. Während der Hinfahrt freuen sie sich schon auf die papa- und opaähnlichen Männer, die ihnen stundenlang Geschichten aus einem Buch vorlesen und erklären, während sie nur stillsitzen und zuhören müssen. Wenn sie nicht im Hotel schlafen, ist die Rückreise genauso bequem wie die Hinfahrt. Und weil Kinder meistens nicht genug kriegen können, gibt es das alles an drei Tagen hintereinander. Das muß ihnen doch wie Urlaub vorkommen. Oder?

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