Annotationen zu den Zeugen Jehovas
Stasistudientext K.../W...
Zu den an der "Juristischen Hochschule" der Stasi verfassten Arbeiten mit Zeugen Jehovas-Bezug gehört auch die der Herren K... / W.... Der Zeuge Jehovas Waldemar H. hatte auch die Möglichkeit etliche dieser Stasiarbeiten einzusehen. Die von K.../... hält er jedoch für nicht zitierenswert. Bei H. (S. 21) liest man:
"Zudem ist auch eine Hausarbeit mit folgendem Titel verfasst worden: 'Erkenntnisse und Erfahrungen zur Durchführung wirksamer operativer Maßnahmen gegen die Tätigkeit der in der DDR verbotenen Organisation 'Zeugen Jehovas' (Wachtturmgesellschaft) zur Bekämpfung ihrer staatsfeindlichen Tätigkeit'. VVS Nr. 901/75, der Abschluss der Arbeit wird nicht genannt, er ist aber aufgrund der VVS Nr. Ende 1975 bis Anfang 1976 zu legen, 62 Seiten. Autoren: Major Gerfried W..., Hauptmann H.-Jochen K.... Diese Arbeit wird im Rahmen der vorliegenden (Hirch'schen) Untersuchung nicht behandelt werden."
Es war eben von einer "Hausarbeit" die Rede. Das sind Ausarbeitungen, die durchaus als Vorstufen späterer Diplomarbeiten (Abschlussarbeiten) zu werten sind. Und von K.../W... existiert in der Tat solch eine Diplomarbeit aus dem Jahre 1978. Inwieweit sie inhaltliche Paralellen zur Hausarbeit aufweist, kann an dieser Stelle nicht entschieden werden. Zur Kenntnis von Hirch ist offenbar die K.../W...-Diplomarbeit nicht gelangt (wie umgekehrt meinerseits keine konkrete Kenntniss der Hausarbeit besteht). Aber sicher wird man wohl davon ausgehen können, dass K.../W... ihre Ausführungen aus der Hausarbeit in der Diplomarbeit wohl kaum "verleugnet" haben. Das sie eher bereits dort ausgeführtes, in der Diplomarbeit weiter ausgearbeitet haben. Und so weist denn diese Diplomarbeit nicht nur einen Umfang von 62, sondern von 132 Schreibmaschen-Seiten auf.
Mehr noch. Die K.../W...i'sche Diplomarbeit landete nicht in der Archivierung. Sie wurde im Gegenteil, als Schulungsmaterial angesehen und benutzt für alle Offiziershörer an dieser "Juristischen Hochschule", die mit dem Thema Zeugen Jehovas in Verbindung kamen. Alle diese Herren, sofern ihre Schulung nach 1978 datierte, bekamen K.../W... zum lesen!
Insofern muss man das H.'sche "unter den Tisch fallen lassen", durchaus kritisch bewerten. Aber einer der Gründe dafür erschließt sich wohl von selbst. Etwa wenn man bei K.../W... auch den Satz liest (S. 41):
"Erhebliche Komplikationen und Probleme entstehen im Prozeß der Gewinnung und späteren Zusammenarbeit mit ehemaligen Mitgliedern der WTG, die sich nicht nur von der Politik der WTG, sondern bereits im Ergebnis der Wirkung der Widersprüche und die Gewinnung persönlicher Erkenntnisse auch weltanschaulich prinzipiell von der WTG losgesagt haben. Diese Kandidaten kehren in der Regel nur widerwillig im Auftrage des MfS in die WTG zurück und neigen in der Zusammenarbeit ständig dazu, auszubrechen mit dem Ziel, sich sowohl von der WTG endgültig zu lösen als auch den Forderungen des MfS auszuweichen."
Eine solche Feststellung ist in der Tat nicht sonderlich geeignet für die Thesen der Herren H. und W.. Beinhaltet sie in in ihrer Konsequenz doch auch, dass für die Stasi jene "U-Boote", die da nach außen den "treuen" Zeugen Jehovas weiterhin spielten, weit größere Bedeutung besaßen. Einer dieser Sorte brachte es denn bis zu seiner doch noch erfolgten Enttarnung, gar bis ins Präsidium der "Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in der DDR" (heute Deutschland). Und war zusammen mit Mister Henschel aus den USA, und einigen anderen Herrschaften, auch persönlich zugegen, bei der "feierlichen" Entgegennahme der Wiederzulassungsurkunde im seinerzeitigen Staatssekretariat für Kirchenfragen der DDR.
Die genannte Arbeit von K.../W... hattte ich zu einem früheren Zeitpunkt schon mal mit den Worten umrisssen:
"Im Jahre 1978 wurde an der Stasi-"Hochschule" eine Arbeit mit dem Bandwurmtitel geschrieben: "Aufgaben der Kreisdienststellen zur Aufdeckung der subversiven Tätigkeit der Funktionäre der WTG mit dem Ziel ihrer Einschränkung und der Entwicklung von Ausgangsmaterialien für Operative Vorgänge". Entsprechend den Stasigepflogenheiten wurde sie als "Vertrauliche Verschlusssache" behandelt. Das heißt, nur eine kleine Zahl "handverlesener" Stasiisten konnte sie zur Kenntnis nehmen. Als Verfasser zeichneten die Stasimajore K... und W....
Grundtenor ist das Stasi-Zauberwort "Zersetzung". Das heißt ihre Einflussnahme durch ihre IMs auf den verschiedensten Ebenen, wobei sich die Stasifunktionäre als die "Strippenzieher" im Hintergrund wähnten.
Ihr Credo fassen die Autoren in dem Satz zusammen (S. 7):
"Ihre Endzeitlehre ist auf die Erzeugung von Zweifeln, Perspektivlosigkeit sowie Passivität bei den Mitgliedern der WTG gerichtet mit dem Ziel, sie von jeglicher gesellschaftlicher Tätigkeit auszuschließen. Die WTG ist ein eifriger Befürworter imperialistischer Kriegs- und Expansionspolitik.
Jeder Krieg und jede Katastrophe ist für die Ideologen der WTG ein sogenannter göttlicher Beweis für ihre 'Harmagedon-Theorie', mit deren Hilfe ihre Anhänger zum bedingungslosen Gehorsam angehalten und alle Kritiken unterbunden werden. Als gesellschaftliche Erscheinung des Kapitalismus war die WTG stets eifriger Verfechter imperialistischer Klasseninteressen."
Vermag man vorstehendes als exponierte Außenansicht noch in etwa nachzuvollziehen, so gilt es jedoch zu betonen, dass dies eine reine Außensicht ist. Sie vermag die Befindlichkeit der Zeugen Jehovas in keiner Weise zu erreichen. Dies war schon bei den Nazis so und wiederholt sich hier bei den "Kommunisten", oder soll man besser sagen vorgebliche Kommunisten die in Terror ihr Heil suchen?!
So wundert es denn auch nicht, wenn man in den Auslassungen dieser Stasilakaien auch solche Vokabel findet wie: "Staatsverbrechen, Straftaten der allgemeinen Kriminalität sowie andere Rechtsverletzungen" (S. 8). Das also ist die Sicht der Stasifunktionäre, für die dann folgerichtig der Zweck alle Mittel heiligt.
Missmutig registrieren die Stasiisten, dass die interne Literaturversorgung der DDR Zeugen Jehovas nach wie vor gewährleistet sei, trotz Stasiattacken. So etwa, wenn sie auf S. 13 schreiben: "Dabei wird in zunehmendem Maße das Dünndruckverfahren angewandt, um Materialien in größeren Mengen einzuschleusen und weitestgehend auf die Vervielfältigung von Druckerzeugnissen auf dem Territorium der DDR verzichten zu können."
Es wirkt schon skurril wenn man zur Kenntnis nimmt, dass die Stasiisten einen Hauptschwerpunkt ihrer Tätigkeit in der "Unterbindung" der WTG-Literaturversorgung sahen. Sie haben sich damit selbst als eindeutige Terrorinstitution offenbart. Wenn ich das geschriebene Wort fürchte, statt mich mit ihm auseinanderzusetzen, offenbart dies nur die eigene geistige Unfähigkeit und Unbeweglichkeit.
Sie meinten sich damit aus der Affäre ziehen zu können, indem sie anstrebten eine Art DDR-höriger Zeugen Jehovas zu installieren (als Zielsetzung). Dies erinnert einen daran, dass man noch heute im Internet eine rumänische Abspaltung von den Zeugen Jehovas "bewundern" kann, die sich dort sinngemäß die "treuen Zeugen Jehovas" nennen. Obwohl sie mit der Brooklyner WTG offenbar über Kreuz liegen.
So in etwa hatten
sich die Stasiisten das wohl auch vorgestellt. Nur Pech für sie, dass ihre rumänischen
Kollegen offenbar wohl etwas "erfolgreicher" waren. Man vergleiche mal:
http://the-true-jw.oltenia.ro/index.html
(Lange Ladezeiten wegen etlicher Bilddokumente beachten)
Einen besonders bedeutsamen Satz haben nach meiner Einschätzung die Autoren auf der Seite 41 zu Papier gebracht. Nachdem sie sich darüber ausgelassen haben, dass es notwendig sei , IM (Informelle Mitarbeiter) und GMS (Gesellschaftliche Mitarbeiter Sicherheit) auf die Zeugen Jehovas anzusetzen, lamentieren sie lang und breit wenn sie dafür als geeignet und weniger geeignet ansehen. In diesem Kontext fällt auch der Satz:
"Erhebliche Komplikationen und Probleme entstehen im Prozess der Gewinnung und späteren Zusammenarbeit mit ehemaligen Mitgliedern der WTG, die sich nicht nur von der Politik der WTG, sondern bereits im Ergebnis der Widersprüche und die Gewinnung persönlicher Erkenntnisse auch weltanschaulich prinzipiell von der WTG losgesagt haben. Diese Kandidaten kehren in der Regel nur widerwillig im Auftrage des MfS in die WTG zurück und neigen in der Zusammenarbeit ständig dazu, auszubrechen mit dem Ziel, sich sowohl von der WTG endgültig zu lösen als auch den Forderungen des MfS auszuweichen.
Aus dem Dargelegten ergibt sich die Schlussfolgerung, dass für eine dauerhafte hohe Effektivität der Aufdeckung der subversiven Tätigkeit der WTG durch die Kreisdienststellen solche Mitglieder der WTG als IM gewonnen werden müssen, die das volle Vertrauen der Funktionäre der WTG besitzen, weil es ihnen bisher gelang, der Familie zuliebe bzw. aus anderen Gründen ihre widersprüchliche Haltung zur WTG zu verbergen."
Diesen Satz sollte man sich mal "auf der Zunge zergehen lassen". Nicht diejenigen, die sich klar von der WTG abgewandt haben, waren also für die Stasi in erster Linie interessant, sondern interessant waren für sie die "U-Boote", die nach außen hin den treuen Zeugen Jehovas mimten. Und man weiß, dass die Stasi auch etliche dieser Kategorie, selbst in höheren Funktionärsschichten "geführt" hat. Aber darüber schweigen die Herren H., D. und andere dieses Kalibers lieber!
Welche Motivation bewog nun diese "U-Boote" (abgesehen vom Terrordruck der Stasi), über längere Zeit mit diesen Herren in "Kontakt" zu bleiben? Auch darauf gibt diese Studie eine Antwort. Im Stasijargon heißt es dazu auf S. 76:
"Ferner möchten wir auf folgende Erscheinungen aufmerksam machen. IM, die in der Konspiration der WTG tätig sind, stellen sich häufig die Frage, welche Perspektive in der sozialistischen Gesellschaft für ihre Religionsgemeinschaft besteht. Dessen muss man sich bewusst sein und bei der Erziehung der IM richtig einordnen Davon ausgehend muss dem IM erklärt werden, dass das generelle Ziel all unserer Maßnahmen und insbesondere der Zusammenarbeit mit ihnen, auf die organisatorische und politisch-ideologische Trennung von der WTG und in der Verselbständigung innerhalb der DDR, verbunden mit einer Wiederzulassung als Religionsgemeinschaft, gerichtet ist. Das setzt die Unterbindung der subversiven Einwirkung durch die WTG gegen die sozialistische Gesellschaft voraus."
Mit anderen Worten. Wenn die Zeugenleitung heute die relativ umfängliche Infiltrierung ihrer Organisation mit IMs beklagt, dann ist die Ursache auch darin zu sehen, dass es ihre Politik war, die DDR-Zeugen Jehovas, politisch "gegen die Wand zu fahren". Wer meint sich rigoros über die politischen Eckwerte eines Staates wie die "DDR" hinwegsetzen zu können, der braucht sich nicht zu wundern, wenn dieser ihn unsanft und auch unredlich im Gegenzug behandelt. Ursache und Wirkung gilt es hier klar zu sehen."
Der Text, gespickt mit etlichen Vokabeln des SED-Parteichinesisch, nicht frei von diversen inhaltlichen Wiederholungen; liest sich zugleich banal und frustierend. Lang und breit wird darüber lamentiert, wie es denn am besten anzustellen sei; die Zielstellung zu realisieren, möglichst viele IM für die Stasi zu rekrutieren.
Ist das wirklich originell? Mir scheint nicht. Man vergleiche mal die sogenannte "Theokratische Predigtdienstschule" der Zeugen Jehovas im Detail damit. Auch dort wird einstudiert, wie man denn am besten "Fische fängt". Ähnliches tat hier auch die Stasi für ihre Zwecke.
Noch so ein bezeichnender Satz aus dieser Studie, die Jehovas Zeugen, aufgrund ihrer "Betriebsblindheit" zwar nicht wahrhaben wollen. Der aber doch, zwar von Außenstehenden formuliert (in diesem Falle von der Stasi) mehr als tausend andere auf Hochglanzpapier gedruckte Sätze aus WTG-Bücher aussagt. Lang und breit wird darüber lamentiert, wen die Stasi für ihre Zwecke als geeignet ansieht. Und in diesem Kontext fällt dann der entlarvende Satz:
"Mehrere IM weigerten sich, weiterhin in unserem Auftrage in der Konspiration der WTG zu arbeiten, obwohl sie das bereits jahrelang getan hatten, nachdem die Funktionäre der WTG unablässig die Forderung erhoben, ihre Kinder als Mitglieder der WTG zu gewinnen."
An einigen Stellen dieses dubiosen Textes liest man auch die sinngemäße Forderung, es sollte nicht mehr Aufwand als notwendig betrieben werden. Da kann man nur sagen: Ein besseres Selbsttor konnten K.../W... wohl kaum schießen. Der Text strotzt nur so von Verbalismen, die eine garadezu pedantische Bürokratie "bis ins kleinste" aufzeigen. Wurde vorhin schon den Zeugen Jehovas an einer Stelle "Betriebsblindheit" attestiert, so muss der Fairness halber hinzugefügt werden. Es gab nur ein paar mehr "Betriebsblinde" im "(geistigen) Armut und Mauerstaat". Eine besondere Gattung davon hörte auf den Namen MfS.
Der Fairness halber muss man wohl einen Unterschied zwischen dem Hitlerregime und der DDR benennen. Ersteres veranstaltete nicht viel "Federlesen" mit den Zeugen Jehovas. Verhaftungen, Gerichtsurteile, KZ war nicht selten der dortige "Stufenplan". Verhaftungen en gros gab es auch in den 1950er Jahren im ostdeutschen Bereich, bis ins Jahr 1965 hinein (den Sonderfall Wehrdienstverweigerung mal beiseite leigend). Danach war auf dieser Ebene dem MfS die Hände weitgehend gebunden. Ob die umfängliche Zersetzungspraxis die als Aquivalent dafür eingesetzt wurde, für die Betroffenen wirklich besser war? Es gibt einige Gründe das anzuzweifeln.
K... / W... haben aber auch Akten eingesehen, die eben mit dem Faktum Verhaftung ihren jeweiligen, traurigen Höhepunkt fanden. Und in diesem Zuammenhang fällt auch bei Ihnen der Satz:
"In vielen Fällen konnten die von diesen Maßnahmen betroffenen Funktionäre in den Vernehmungen durch qualifiziertes Vorgehen der Untersuchungsführer zur Preisgabe von operativ bedeutsamen Informationen über die WTG veranlaßt werden."
Da schließt sich wieder die Vergleichskette, zwischen Hitlerregime und DDR. In beiden Regimen haben verhaftete Zeugen Jehovas - unter Druck - in beträchtlichem Umfang "gesungen." Für ein Heldenepos Made in Hollywood ist diese Sachlage eigentlich denkbar ungeeignet. Oder aber, man will sie bewusst nicht zur Kenntnis nehmen!
Hahnebüchend auch die darin mit offerierte Argumentationskette, welche juristischen Handhaben man denn vermeintlicherweise gegen die Zeugen Jehovas hütte. Da liest man denn Sätze wie den (sinngemäss), dass zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, Schundliteratur unter Strafandrohung stehe. Und man entblödet sich nicht, die WTG-Literatur als solche zu qualifizieren. Was immer man gegen dieses Schrifttum auch argumentativ vorbringen mag. Genau diese Argumentationslinie ist so absurd und an den Haaren herbeigezogen, dass sie sich jeder ernsthaften Diskussion entzieht. Indem diesen Herren aber dabei nichts besseres eingefallen ist, stellen sie sich selbst ein Armutszeugnis sondergleichen aus.
So sah sie also aus die George Orwell-1984 schein"demokratische" Welt Made in DDR. Besser als alle ellenlangen Artikel des SED-Organ "Neues Deutschland" wird hier die Wirklichkeit transparent. Nur eines erscheint mir durchaus nicht ausgemacht. Den naiven Glauben; es gäbe andernorts nichts ähnliches. Dieser Staat Bundesrepublik Deutschland, oder auch der CIA-Staat USA, hat noch keinen 9. November 1989 erlebt, an dem unter anderem auch die streng geheimen Stasiakten, plötzlich nicht mehr so geheim waren. Sollte der CIA-Staat USA und seine Trabanten je einen ähnlichen Stichtag erleben. Ich bin mir sicher. Auch in den dann dort nicht mehr geheimen Akten findet sich vergleichbares! Lediglich mit dem Unterschied, dass die Opfer andere Namen tragen. Opfer sind sie auch dort!
Es ist beispielsweise bezeichnend im Zusammenhang mit den massiven Bestrebungen des Altkanzlers Kohl, seine politischen Stasiakten für die Forschung zu sperren, er auch Schützenhilfe von einem der SPD angehörenden Innenminister erhielt. Herr Schily weiss sicherlich, als Dienstherr bundesrepublikanischer Geheimdienste, was er da tut. Solange es gegen den Osten ging, war in diesem Lande "die Welt noch in Ordnung". Können jedoch Rückschlüsse auch in umgekehrter Richtung gezogen werden, dann offenbar nicht mehr!
Noch abschließend ein Zitat aus einem Posting:
Zitat:
"wir, ein ausgesuchtes Team eifriger Diener Jehovas, sind dazu bestimmt die Foren zur Beweissicherung für allfällige Komiteeverhandlungen täglich zu archivieren ..."
So ist das also! So ändern sich die Zeiten. Das hat man nach 1945 schon einmal bei den Kommunisten erlebt, als sie von ihrer Siegermacht in die Machtstellungen gehievt wurden. Wie sie, die unter dem Naziegime einst auch zu den Verfolgten zählten; nunmehr zu neuen Verfolgern wurden. Die Opfer wechselten. Das Prinzip blieb das gleiche. Und da sage eine: Geschichte wiederholt sich nicht?!
Gäbe es nicht schon einen einschlägigen Buchtitel. Ich wusste wirklich nicht, welcher außer diesem, auch im Falle K... / W... besser geeignet sein könnte:
Grund genug dieses Schulungsmaterial als Stasi-Studientext einmal in ihren wesentlichen Passagen etwas näher vorzustellen. Nur im pdf-Format. Druck- und Kopierfunktion deaktiviert.
Wachtturmgesellschaft - instrumentalisiertes Werkzeug der CIA!