Die empfohlene Tonprobe dann erst ein mal:

Opferrente für DDR-Unrecht, als Finanzierungsquelle für Zeugen Jehovas

 

Beschäftigt man sich mit den in der Tonprobe genannten Fall näher, stellt sich heraus.

Auch so ein Fall, wo sich jemand betören liess, auf eigene Kosten den Missionar zu spielen (in dem Fall eben eine Missionarin).

Die "Fürsorge" der WTG für solche Fälle bewegt sich doch auf einem erschreckend niedrigen "Niveau".

In der Tat empfehle ich zur Vertiefung dieses Aspektes, in Sonderheit die Lektüre des Buches von Willi Bühler

"Korkeiche und Olivenzweig".

Auch Bühler war einer der so Betörten. Charakteristisch seine Unterkunft in Portugal.

Ein umgebauter Hühnerstall! Nur, durch diese "Umbau"maßnahmen erreichte der damit noch lange nicht jenes Wohnungsniveau, dass man hierzulande als angemessen ansieht. Die Wahl auf dieses "Etablishement" fiel einzig und allein aus monitären Gründen darauf. Es ist je nachvollziehbar, das solcherlei Bruchbuden im Mietpreis wohl etwas günstiger angesiedelt sind, als wie die eben etwas "besseren" Wohnungen.

Das ist nur eine der vielen "Wohltaten" welche der von der WTG betörte Bühler, im Zuge seiner Betörung dann noch auskosten durfte.

Wie gesagt, ich kann den Bühler'schen Bericht als Zeitdokument, nur empfehlen.

Siehe dazu auch:

Die Hackordnung wird gewahrt

Exemplarisch wohl auch jener Erlebnis-Bericht im „Wachtturm" vom 1. 9. 1960, der sich gar zu dem Satz entblödet:

„Im ersten Monat verwandte ich zu viel Zeit darauf einen alten Schuppen als Unterkunft herzurichten ..."

Das ist dann wohl die Sorge der WTG für die von ihr Betörten, die eben auch der genannte Herr Bühler mit auskosten durfte.

Natürlich spekuliert die WTG auch darauf, dass andere den so Betörten helfen würden. Das mag dann auch so sein. Gleichwohl irgendeinen „Anspruch" haben sie nicht.

Sie haben auf Gedeih und Verderb die Folgen ihres Wahnes auszukosten.

Siehe auch

Fruechte der WTG-Religion

Man vergleiche dazu auch den Animierungstext der WTG im „Wachtturm" vom 15. 6. 2010

Bezüglich der mit genannten Deutschsprachigen Mennoniten in Mexiko kann man auch vergleichen; ergänzend bietet es sich auch an einen Blick noch Bolivien zu tätigen.

Parsimony.15084

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,18401,18401#msg-18401

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,24915,24915#msg-24915

Exkurs:

Dann vielleicht noch ein kontrastierender Bericht.

Zu letzterem wäre es ja nicht uninteressant, von offiziellen Vertretern der Zeugen Jehovas, eine detaillierte Stellungnahme dazu mal zu erfahren. Eine konkrete Ortsangabe (Sonneberg in Thüringen ist ja in dem Bericht genannt, und der Berichterstatter wird auch mit offenbar vollem bürgerlichen Namen genannt). Insofern wäre eine Aufklärung - so man denn will - durchaus im Rahmen des möglichen.

Ich befürchte nur, seitens der Zeugen Jehovas besteht kein Interesse an einer solchen Aufklärung, was wiederum mehr als "erhellend" ist!

Gelesen in der Online-Variante vom 18. 9. 2009 einer Obdachlosenzeitung, namens „Strassenfeger".
Darin das Interview mit einem, der von sich selbst sagt, in seinem Leben auch viel Mist gebaut zu haben. Dazu gehörte dann unter anderem, eine Zeitlang große Drogenprobleme gehabt zu haben.
Nun mag man fragen, warum wird dass hier erwähnt?
Tja, liest man weiter erfährt man, derjenige lebte mal vor elf Jahren in Sonneberg einem kleinen Ort in Thüringen. Und dann hat es ihn als nunmehr Obdachloser nach Berlin verschlagen.
Bekanntermaßen gehört Thüringen geographisch zum Bereich der früheren DDR. Begann die Obdachlosigkeit vor elf Jahren, wäre das etwa die Zeit um 1999 herum. Da gab es zwar keine DDR mehr; aber vielleicht hat der Betreffende dann jawohl zumindest mal eine Kindheit in selbiger gehabt. Dass er dann eines Tages Obdachlos sein würde, hat er sich damals wohl auch nicht träumen lassen. Diese „Errungenschaft" dürfte dann wohl speziell Alt-Bundesrepublikanisch sein, weniger indes Ostdeutsch.
Wie auch immer, irgendwie muss er dann ja auf gravierende Weise auf die schiefe Bahn gelangt sein. Ein relevanter Aspekt dabei wurde ja bereits genannt.
Aber es gab wohl noch einen weiteren.
Als Außenstehender ist es selbstredend mehr als schwer die Sachlage objektiv einzuschätzen. Gleichwohl liest man im Bericht des Betreffenden auch die nachfolgenden Sätze:

Zitat:

„In Thüringen habe ich zusammen mit meiner Frau und meinem Sohn im eigenen Haus gewohnt. Eines Tages kam ich von der Arbeit heim und war auf einmal Mieter im eigenen Haus. Meine Frau hatte unser Zuhause an die Zeugen Jehovas vermacht. Sie war dort schon länger Mitglied, doch ich habe mir nichts dabei gedacht. Damit rechnet man einfach nicht. Natürlich habe ich versucht, das Haus zurückzuholen. Das ging bis vor das Oberlandesgericht Frankfurt am Main, doch ich hatte keine Chance. Alle Verträge, Rechnungen und so weiter liefen über meine Frau. Also bin ich mit meinem Sohn zurück zu meinen Eltern gezogen."

Die Ehe des Betreffenden dürfte wohl schon vorher erheblich gekriselt haben.
Sein Sohn sei also in dieser Lebensphase mit ihm zu seinem Eltern gezogen.
Da stellt sich doch die Frage nach der Zeugin Jehovas.
Im allgemeinen sind dann doch wohl erst mal gerichtliche Schritte angesagt. Und da gibt es dann wohl auch eine Entscheidung zum Sorgerecht.
Liegen nicht gravierende Umstände vor, besagen solche Sorgerechts-Entscheidungen vielfach: Das Kind bleibt bei der Mutter.
Hier aber konnte es beim Vater bleiben, der wiederum sich nun in einer wirtschaftlich schwach bis schlechten Situation befand.
Das wiederum lässt dann wohl eine Schlussfolgerungen bezüglich der leiblichen Mutter, eben einer Zeugin Jehovas zu.
Spitzt sich die Sachlage also im geschilderten Sinne zu. Was soll man dann wohl von besagter Zeugin Jehovas halten ???
Versteht man diese Sätze weiter richtig, hatte seine Frau das Haus den Zeugen Jehovas vermacht.
Die scheinen auch raffgierig genug gewesen zu sein, dabei nicht „Nein" zu sagen.
Wie man weiter vernahm zog er dann zuerst zu seinen leiblichen Eltern. Der Obdachlosenstatus war damit noch nicht erreicht.
Da der Betreffende selbst einräumt, in seinem Leben viel Mist gebaut zu haben, dürfte wohl eine relevante Phase dieser Mistbau-Zeit in diesem Bereich zuortbar sein. Das „abhauen" nach Berlin war dann wohl bloß noch der „Schlussakkord".
Die Frage die da noch zu stellen wäre ist wohl die, wie es wohl um den moralischen Schuldanteil der Zeugen Jehovas, bei diesem Fall bestellt ist ...
 

http://www.strassenfeger.org/archiv/article/3707.8222-meine-frau-hatte-unser-zuhause-an-die-zeugen-jehovas-vermacht-8221.html

Siehe auch:
www.madeleine-porr.de/stra-fe18_2009.pdf

*)

Jener Herr räumt ein, in seinem Leben auch viel "Mist" gebaut zu haben. Immerhin war er nicht immer obdachlos. Im Gegenteil besaß er mit seiner Frau zusammen sogar mal ein Haus.
Seiner "Mistmacherphase" ist es wohl zuzuschreiben dass diese Ehe stark kriselte, in Richtung Scheidung tendierte. Jürß kein Zeuge Jehovas, seine Ehefrau aber sehr wohl. Und nun trat der Umstand ein, den er dann so beschreibt, seine Noch-Ehefrau vermachte - juristisch wasserdicht abgesichert - dieses Haus den Zeugen Jehovas.
Da stutzt man als Nicht-Beteiligter erst mal.
Erhellend wird die ganze Sache erst dann, lässt man ebenfalls durch die Zeugen Jehovas-Geschädigte, sich diesen Fall näher ansehen.
Einer der meint, ähnlich traumatische Erfahrungen durchgemacht zu haben, ohne allerdings bis zur Obdachlosigkeit abzusinken, kommentierte diesen Fall dann so:
Zitat
"Ich weiß warum sie es den Zeugen vermacht hat.
Im Falle einer Trennung hätte das Haus halbe halbe geteilt werden müssen.

Da bei Zeugen Jehovas laufend Familien zerstört werden haben sie darin Übung.
Sie brauchten ihr nur die Besitzüberschreibung empfehlen.
Der böse (vielleicht von den Zeugen angeklagte) Ehemann wird rausgeekelt und die Frau bekommt ein Wohnrecht.
Schließlich sind die Zeugen ja "vertrauenswürdig"...

Ein in der Sache zwar anders abgelaufener Fall, jedoch zu Vergleichszwecken auch empfohlen, wäre der:

Geschichten aus dem "Wienerwald"

Nachstehende Bilder, teilweise dem Film entnommen: To Verdener (World Apart)

Wieder eine Obdachlosen-Tragödie

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