Geschrieben von Drahbeck am 26. Dezember 2007 06:34:33:

Als Antwort auf: Re: CV 227 geschrieben von Drahbeck am 22. Oktober 2007 07:18:07:

Gelesen in der CV 221
BRIEF EINES EHEMANNES UND VATERS AN DIE WTG
Sehr geehrte Herren,
ich bin kein Zeuge Jehovas, aber der wohl am meisten Betroffene durch mir unbegreifliche Ereignisse beim Besuch unseres Sohnes. Deshalb wende ich mich um Beantwortung für mich wichtiger Fragen bezüglich Familienfriede und Gastfreundschaft an Sie.

Während der 25 Jahre der Zugehörigkeit meiner Frau zu den Zeugen hatten wir anläßlich der Kongresse in unserer Stadt immer Gäste aus ihren Reihen, u. a. auch ein Kreisdiener-Ehepaar zusammen mit einem Herrn aus dem Bethel/Wiesbaden für mehrere Wochen, da diese den Kongreß organisierten. An den Tagen verschiedener Kongresse stellte ich mein Haus mehrmals bis zu 9 Personen zur Verfügung.
Damals nahm niemand Anstoß daran, daß ich - der Gastgeber - kein Zeuge Jehovas, sondern ein Katholik war.
Ich selbst tolerierte und toleriere noch immer den Glauben anderer.

Seit dem Tag, an dem meine Frau freiwillig die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas verließ, ist von gegenseitiger Toleranz nichts mehr zu merken und unser familiärer Friede und die bis dahin vollkommene Einigkeit sind gestört.
Unsere Kinder wurden durch meine Frau im Glauben der Zeugen erzogen und unser ältester Sohn mit seiner Frau und den zwei Kindern gehören Ihrer Glaubensgemeinschaft noch immer an.

Vor dem erstem Besuch unseres Sohnes und seiner Familie (er wohnt in einer ca. 200 km von uns entfernten Stadt) nach dem Austritt meiner Frau wurde uns telefonisch mitgeteilt, daß sie ihre Besuche nun reduzieren und auch nicht mehr bei uns übernachten würden.
Während des ersten Besuchs nun geschahen mir unbegreifliche Dinge:

Die von meiner Frau als Geschenk für die Kleinen gedachten Spielzeuge wurden von den Kindern abgelehnt, mit den Worten. "Nein, das will Jehova nicht." Die Kinder wurden von den Eltern nicht aufgefordert, es anzunehmen.
Auch die etwas später angebotenen Süßigkeiten wurden abgelehnt.
Bei der darauffolgenden Aussprache wurde uns gesagt, daß ich selbst und unser zweiter Sohn als Gäste in ihrer Wohnung willkommen wären, der Besuch meiner Frau aber nicht erwünscht sei.

Einige Tage später wurden wir schriftlich gebeten, ihre Einstellung zu akzeptieren, da sie nicht gegen Jehova sündigen können.
Also mit anderen Worten:
Ich als Wohnungsinhaber muß in meinem Haus das respektieren, was meine Gäste fordern.
Ich als Gast muß in der Wohnung meiner Gastgeber das respektieren, was meine Gastgeber fordern (sogar mit der Möglichkeit rechnen, daß meine Frau nicht eingelassen wird).
Das hängt mir zu hoch!
Bisher war ich sehr gern Gastgeber meines Sohnes und seiner Familie und ich weiß mit Sicherheit, daß sie auch sehr gerne Gäste bei uns waren.
Deshalb bitte ich Sie um klare Antworten auf meine folgenden Fragen.

Wie müssen sich Anhänger Ihrer Glaubensgemeinschaft verhalten, wenn sie ihre Eltern besuchen, von denen einer die Gemeinschaft der Zeugen verlassen hat?
1. Müssen sie die Anzahl ihrer Besuche einschränken?
Ja oder nein?
2. Dürfen sie im Elternhaus übernachten?
Ja oder nein?
3. Dürfen sie mit den Eltern gemeinsame Mahlzeiten einnehmen?
Ja oder nein?
4. Dürfen sie kleine Zwischenmahlzeiten annehmen und essen?
Ja oder nein?
5. Dürfen sie Geschenke annehmen?
Ja oder nein?
6. Bestehen die gleichen Anweisungen auch für ihre kleinen Kinder?
Ja oder nein?
Diese Fragen stelle ich, weil sie bei dem Gespräch mit Sohn und Schwiegertochter aufgeworfen wurden.

Verzichten Sie in Ihrer Antwort auf die Aussage, jeder solle seinem Gewissen gemäß handeln. Es ist eine Bibelauslegung, wenn Sie Ihre Anhänger lehren, sie würden gegen Gott sündigen, wenn sie Vater und Mutter. die keine Zeugen Jehovas mehr sind, ehren und lieben. Das Gewissen jedes Menschen kann man manipulieren. Im Falle unseres Sohnes und unserer Schwiegertochter ist dies in großem Maße geschehen.

Ich habe in diesem Brief die gefühlsmäßigen Äußerungen unserer Kinder nicht erwähnt und auch nicht ihre große Verzweiflung, die aus Ihrer Lehre resultiert. Sie lieben mich und meine Frau und deshalb ist die derzeitige Situation für sie sehr schlimm.
Ihre Gewissensqualen können nur Sie beenden.

Meine Familie ist für mich das höchste Gut, das ich besitze und ich lasse mir von nichts und niemandem die Liebe in unserer Familie zerstören.
Merken Sie sich das gut, meine Herren!
Höflichst
A. S. aus S.

CV-Anmerkung
Aus persönlichen Gründen haben wir an dem Brief unwesentliche Änderungen vorgenommen! - Zu erwähnen wäre noch, daß auf diesen Brief hin der vorsitzführende Aufseher der örtlichen Versammlung sich i. A. der WTG um ein Gespräch mit dem Briefschreiber bemüht hat, was dieser jedoch ablehnte, da er die Antwort von der WTG erwartete.

Erst nach einem Erinnerungsschreiben bekam er von der WTG eine Antwort.
Man machte ihn, ohne auf seine Fragen einzugehen, auf den WT vom 15. Dezember 1981 aufmerksam.
So einfach machte es sich diese "Organisation" der Zeugen Jehovas!
Was interessiert sie Menschenschicksale!!!

Geschrieben von Andre am 26. Dezember 2007 10:57:01:

Als Antwort auf: Re: Kalte Krieger in Aktion! geschrieben von Drahbeck am 26. Dezember 2007 06:34:33:

Die WTG interessiert sich überhaupt nicht für einzelne Menschen. Es geht ihr nicht darum, was die WTG für die Menschen tun kann, sondern darum, was der Mensch für die WTG tun kann. Man versteckt sich hinter seinen eigenen Schriften, was ein armseliges Zeugnis gegen die WTG darstellt.

Geschrieben von Jutta Birlenberg am 27. Dezember 2007 06:05:11:

Als Antwort auf: Re: Kalte Krieger in Aktion! geschrieben von Andre am 26. Dezember 2007 10:57:01:

Hallo, der betroffene Familienvater hätte sich m. E.
an Brooklyn wenden müssen. Die WTG ins Selter´s oder Berlin, denke ich hat keine eigenständige Handlungsfähigkeit. Denn alles was sie darf oder nicht darf kommt m. E. aus Brooklyn. Es tut sehr weh, wenn die Familie sich abseilt und Jehova folgt. Man sollte eher sagen der WTG folgt, denn Zeugen Jehovas und die WTG sind nach meinem Wissen zweierlei Schuhe. Die Menschen werden über eine religiöse Schiene gelegt Menschen, Geld und Sachgüter in die Organisation einzubringen.
Wenn sie nicht genug dafür tun, so hängt das Damoklesschwert über Ihnen Harmagedon nicht zu überleben. Denn das ist denke ich die Angst die jeden Zeugen Jehovas beherrscht. Die Art und Weise ist m. E. wesentlich perfider als es bei Scientology zugeht.
Mit lieben Grüßen
J. B.
PS. ich hatte am Anfang auf eine falsche Taste gedrückt.

www.kids-lev.com

Geschrieben von + am 21. Dezember 2007 22:27:

Als Antwort auf: Re: Denken ausschalten! - Korrektur geschrieben von + am 10. August 2007 12:17:30:


Geschrieben von Drahbeck am 13. Dezember 2007 13:32:38:

Als Antwort auf: Re: Im "Goldenen Zeitalter" gelesen - Eine Zeitreise - GZ 15. 11. 1922 geschrieben von Drahbeck am 21. November 2007 06:01:01:

Einer Geschichte, von der man nicht so recht weis, was man von ihr halten soll begegnet man im „Goldenen Zeitalter" vom 1. 12. 1922. In Deutschland erschien ja das „Goldene Zeitalter" zu der Zeit noch nicht. Indes nachdem es auch dort zu erscheinen begonnen hatte, bekamen auch die deutschen Leser, mit der entsprechenden Zeitverzögerung, diese Geschichte noch serviert (Deutsche Ausgabe Madeburg vom 15. 9. 1923).

„Der Wunderdoktor Schwarz" , so ihre Überschrift. Und zu wundern gibt es allerdings einiges. Aufgezogen im Stile einer Science fiction-Erzählung, erfahrt man in ihr unter anderem das nachfolgend „Wunderliche":
„Eines Tages" so lässt der GZ-Schreiber wissen „hatte ich auf der Straße, die durch eine Anzahl Wagen gesperrt war, einen kleinen Aufenthalt und entdeckte dabei beim zufälligen Umherblicken über mir an einem Hause ein Schild mit der Aufschrift: "Freie Konsultation - Dr. Schwarz." Genauer hinblickend las ich noch: "Spezialist". Erstaunt fragte ich mich, ob hier wirklich die Kranken umsonst geheilt würden oder was es wohl mit diesen freien Konsultationen des Doktors für eine Bewandtnis haben möchte.

Was für Patienten mögen ihn wohl besuchen? Ich will etwas warten und sehen. Ich ließ meinen Wagen näher fahren, um die Türe 603 ins Auge zu fassen. Nicht lange brauchte ich warten, um festzustellen, daß tatsächlich viele sich in dieses Haus begaben, Arme und Reiche, Junge und Alte, Blinde, Lahme und Krüppel.

Ich überlegte bei mir selbst und sagte mir: "Dieser Sache willst du näher auf den Grund gehen; die Heilmethode dieses Arztes willst du kennen lernen, und kurz entschlossen steige ich aus meinem Wagen und gehe mit den andern Patienten auch in das Haus hinein." In dem geräumigen und schon ziemlich angefüllten Wartezimmer mußte ich warten, und um keine Zeit zu verlieren, begann ich sogleich meine Untersuchung dieser für mich erstaunlichen Sache und bat kühn einen Patienten nach dem andern um Auskunft. Ohne Ausnahme erklärten mir alle, daß sie, ehe sie von Dr. Schwarz gehört hätten, von allen möglichen Krankheiten heimgesucht und von Schmerzen gefoltert worden seien, wodurch das Leben ihnen zur Qual wurde. "Hilft er euch denn nun?", fragte ich. Bereitwilligst erzählten sie, welche Hilfe ihnen durch die Behandlung bereits schon zuteil geworden sei. Alle Zeugnisse und Berichte dieser Menschen grenzten direkt ans Wunderbare.

Ich hörte zu bis eine Pflegerin erschien und sagte: "Der Doktor wartet auf Sie." Nun führte sie mich in einen anderen Raum und während sie mich zum Sitzen einlud, trat der Erwartete - ein würdiger, freundlicher Herr - grüßend zu mir hin. "Herr Dr. Schwarz", redete ich ihn an, "durch Zufall erblickte ich das Schild an Ihrem Hause und weil ich so viele Leute hineingehen sah, ging ich mit ihnen. Bitte, gestatten Sie mir eine Frage: Worin besteht Ihr Geheimnis? Haben Sie etwa eine neue Entdeckung gemacht? Wurden Ihnen die so lange gesuchten, aber nie gefundenen Lebensquellen gezeigt?"

Mir die Hand schüttelnd, lächelte der Doktor und sprach:
"Auf solchen Ruhm erhebe ich keinen Anspruch; die von mir benutzte Heilkraft ist so alt wie die Schöpfung selber, sie heißt: ,Jehovas Blitze". Diese infolge des göttlichen Mißfallens solange verborgen gehaltene Kraft stand schon längst zur Verfügung, aber um der Sünde der Menschen willen kam das Feuer des göttlichen Zornes hernieder."
Mein Erstaunen wurde bei diesen Worten noch größer und Dr. Schwarz fuhr fort:

"In vergangenen Zeiträumen fürchtete der Mensch diese Kraft; er hätte sich wohl nie träumen lassen, daß Gott ihm eines Tages gestatten werde, sich dieselbe gewissermaßen vom Himmel herunter zu holen, um sie in seinen Dienst zu stellen, sodaß sie sowohl zum Guten als auch zum Bösen benutzt werden kann; heute nun ist diese Kraft gezügelt und muß sich dem Willen des Genies fügen.

Der Mensch gebraucht sie, Räder zu treiben, Wagen zu fahren, aus Finsternis Licht zu machen; sie gibt ihm Flügel, um hoch in der Luft Länder und Meere zu durcheilen. Wenn Winterstürme daherbrausen und Weg und Steg mit Schnee und Eis bedeckt ist, so läßt das Genie Wärme ins Haus hineinströmen wie zur Sommerzeit. Sie hört ihres Meisters Stimme von weitem, weder Zeit noch Raum vermag ihre Schritte aufzuhalten bis selbst die Nordpolbewohner sich mit denen vom Südpol unterhalten können.

Während langer arbeitsreicher Jahre mühte sich der Mensch ab und trug unter Seufzen seine Lasten, die für ihn so schwer waren, daß sie an seiner Lebenskraft zehrten, die Gestalt niederbeugten und die Augen trübten.

EinesTages aber kam das Genie und sprach: Jetzt bin ich da, um dich Armen, Müden, frei zu machen; nun will ich dein Sklave sein. Leg all deine Lasten auf meine Schultern. Und wo nun seither Räder laufen, Hämmer schlagen, Weberschiffchen summen usw., steht das Genie an der Arbeit, indes der Mensch zusieht und träumt, das Goldene Zeitalter sei gekommen.

Das Genie aber, mein Herr, welches mir zu Gebote steht - sagte Dr. Schwarz - muß seine Kraft in den Dienst der Kranken stellen. Der erste Teil seiner Aufgabe besteht darin, die geheime Ursache der Krankheit aufzudecken. Dieser Röntgenstrahlen-Apparat bewirkt dies aufs gründlichste.
Nachdem die von der Krankheit verursachte Verheerung festgestellt ist, nimmt der Arzt mit geschickter Hand das Genie zu Hilfe; es setzt die große Kraft in Tätigkeit, solange, bis die Heilung erfolgt ist und Glück und Freude wieder Einkehr halten. Gerne zeige und erkläre ich Ihnen einige der von mir angewandten Methoden.

Hier ist das neue elektrische Bad. Von allen seinen Wänden beleuchten heilsame Strahlen den gleichsam wie in einem goldenen Nebel ruhig daliegenden Patienten, wobei Licht und Wärme mit ihrer ausströmenden, reinigenden, schmerzlindernden und belebenden Kraft die Gesundheit wiederherstellen. Bei Nerven- und Rheumatismusleidenden bewirkt die öftere Anwendung dieses Verfahrens in kurzer Zeit Heilung. Diese Behandlung übt einen belebenden Reiz auf die Haut aus, jagt das Blut in schnellem Tempo durch die Adern, bis Nerven und Muskeln die Kraft spüren und der ganze Körper heiß wird.

Hier, dieser Sauerstoffapparat erzeugt jenes höchst notwendige Element der Luft, dessen Wohlgeruch und wohltätige Wirkung wir sonst nur im Schatten der Nadelhölzer oder auf Berghöhen genießen können. Es ist dies ein sehr angenehmes, die Spannkraft erhöhendes Heilverfahren.
In den Lungen vereinigt sich der Sauerstoff mit dem mit Abfallstoffen aus dem ganzen Körper beladenen und daher träge fließenden Blut, welches gereinigt wird, sodaß es wieder munter und eilig durch die Adern pulsieren kann, überall wo es durchströmt, aufbauend und wiederherstellend wirkend.

Jetzt, bitte, setzen Sie sich einen Augenblick in den Stuhl hier und nehmen Sie diese Elektroden in Ihre Hände.Wenn dann der elektrische Strom durch Ihren Körper flutet, will ich versuchen, Ihnen das große Werk, welches das Genie verrichtet, verständlich zu machen. Es ist die wunderbarste Methode, die bis heute bekannt wurde, um den Körper von Krankheit zu befreien. Auf jede Drüse - ob groß .oder klein - übt dieser Apparat seine Zauberwirkung aus, denn jede gibt an das eilig durchströmende Blut ihren Beitrag ab. Die Sauerstoffzufuhr treibt Ströme von Nerven und Gewebe zerstörenden Giften durch die Lungen, Nieren und die Haut aus. Auf die sympathischen Nerven, die Magen, Lungen und Herz kontrollieren, legt das Genie gleicherweise seine Meisterhand, indem es diesen Organen neue Kräfte spendet; und aus dem Blut - der Quelle des Lebens - werden Gifte und Bakterien ausgeschieden.

Kein Patient, der auf diesem Stuhl hier sitzt, ahnt wohl die Stärke des durch seinen Körper flutenden elektrischen Stromes, denn er fühlt dabei nicht die geringste Erschütterung; er kann denselben einzig an der Wärme seiner Hand oder, wenn der Arzt ihn berührt, an den bläulichen, aufleuchtenden Funken wahrnehmen
Wünschen Sie besondere örtliche Behandlung, so werden durch diese sogenannten Morton-Wellen gute Resultate erzielt. Dieser Apparat hier ist bei Bestrahlungsbehandlung,
und jener bei Vibrationsmassage anzuwenden, besondes bei Rückenmarkleiden usw.; noch viele andere Anwendungen gibt es, für jedes Leiden ein bestimmtes Verfahren.

Es gibt, nur ganz wenige Krankheiten, die wir nicht lindern können, aber sehr viele, die wir gänzlich heilen; wenn die Zeit es Ihnen erlaubt, erzähle ich Ihnen noch mehr."

So gingen wir miteinander von einem Apparat zum ändern, ich mit Interesse, und er voller, Begeisterung und sichtlich erfreut darüber, mir die Vorzüge seiner Heilmethoden zu zeigen. Dr. Schwarz hat auch eine ganz vorzügliche Hilfe. Aufmerksam verfolgte ich die Arbeit dieser weißgekleideten Pflegerin, die fröhlich ihrer Pflicht oblag, indem sie mit geschickter, feiner Hand durch Massage usw. Schmerzen linderte und Erleichterung verschaffte. Wo sie auch sein mochte - am Schreibtisch, auf der Treppe, oben oder unten in den Krankenzimmern, sie folgte, wenn Hilfe nötig war, dem schwächsten Rufe. Ich mußte sie einfach lieb gewinnen.

"Was Sie hier tun, Herr Doktor", sagte ich, "verdient das höchste Lob". "O, ich bin auch gut belohnt", erwiderte er, "und sicher glauben Sie mit mir, daß die zukünftigen Ärzte der Erde ,Doktoren der Elektrizität' sein werden, nicht wahr?"

"O sicherlich wird Elektrizität stets eine wirksame Hilfe auf allen Gebieten leisten", erwiderte ich, "aber dennoch, was wird alle, selbst die ernsteste menschliche Anstrengung bedeuten im Vergleich zu allen Leiden, die auf unserem Geschlechte lasten?" ...

"Ich bin überzeugt, daß Sie sich freuen werden, wenn ich Ihnen jetzt von etwas noch Vorzüglicherem als den zukünftigen 'Doktoren der Elektrizität' erzähle. Gewiß, Sie haben die neueste, aber doch noch nicht die endgültig letzte Methode; denn erst nach ihnen werden diejenigen aufstehen, die die Erde durch jetzt unbekannte Mächte und Kräfte tatsächlich zu einem Paradies umwandeln werden. ..."

Diese Geschichte bekamen allen Ernstes die Leser des GZ serviert. Angesichts solcher Stories wundert man sich dann auch nicht mehr, wenn gerade auch die Bibelforscher, mit Nachwirkungen bei den Zeugen Jehovas bis zur Gegenwart, nur so von Verachtung für die Schulmedizin strotzen; zugleich aber mit das zahlungswilligste Publikum für die sogenannte Heilpraktikerszene darstellen.

Geschrieben von Drahbeck am 21. Dezember 2007 14:03:00:

Als Antwort auf: Re: Im "Goldenen Zeitalter" gelesen - Eine Zeitreise - GZ 1. 12. 1922 geschrieben von Drahbeck am 13. Dezember 2007 13:32:38:

In der Rubrik „Frage-Kasten" (GZ 15. 12. 22) liest man unter anderem:
„Den Glaubensbekenntniszwang verpönen Sie glücklicherweise als Wurzel vieler Übel. Was ist überhaupt richtig, alles persönliche Denken und Wollen zu unterdrücken, um nur zu glauben als ein wahres Kind Gottes - oder womöglich die jungen Menschen aus der Denkfaulheit zum lebendigen, selbstständigen Denken anzuhalten und viel Energie in ihnen zu entwickeln, um das als recht und gut Erkannte auch zu tun, ohne Rücksicht auf andere Autoritäten, als das gut entwickelte Gewissen?

Als Lehrer bekam ich stets den Eindruck: Es käme alles viel besser, wenn die Einzelnen und Völker zum Denken und tatkräftigen Handeln gebracht werden könnten, besonders gegenüber dem Aberglauben, Brauch und Modeschwindel, dem Jesuitismus, Militarismus, Kommunismus etc. Dem gegenüber betonen unsere Evangelisten die Notwendigkeit, das eigene Ich ganz als gottwidrige, sogenannte Vernunft zu vernichten und nur demütig zu glauben, weil alles menschliche Wissen nichtig und hinderlich sei. Und doch werden sie kaum bezwecken das Volk zu verdummen und gewissenlosen Führern auszuliefern."

Soweit die abgedruckte Frage. Dazu muss man dann doch wohl sagen. Der Herr Lehrer, der da als Fragesteller auftrat, hat sich wohl in der Adresse geirrt. Jedenfalls dann, wenn er auf der Suche nach jemand sein sollte, der seinen Gedankengängen zugänglich ist. Natürlich fühlte sich das GZ geehrt, durch die eingangs gemachte Aussage „Glaubensbekenntniszwang" abzulehnen. Wie das so ist, wenn viel „Honig um die Backen geschmiert" wird, so auch in diesem Falle. Der so Geehrte wagt es nicht so recht zu widersprechen. Er möchte wohl, traut sich aber nicht, weil er dem „Honigverschmierer" nicht verprellen möchte. Also kommt ein Gestammel von Antwort heraus, dass vor allem ein Kriterium hat. Wie die Katze um den heißen Brei herumschleichen, ihn jedoch nicht direkt zu berühren!

Auch das GZ schmiert nun dem Herrn Lehrer „kräftig Honig um die Backen". „Wie recht er doch hätte". Dabei meint man in Wahrheit das Gegenteil, traut sich nur nicht es auch so auszusprechen. „Demütig zu glauben", diese Vokabel hatte der Herr Lehrer in seinem Statement auch wortwörtlich gebraucht. Und wenn er denn in der Lage gewesen sein sollte, die Honigtünche von der Substanz zu trennen, so wird ihm als Echo genau diese Vokabel in der GZ-Antwort entgegengehallt sein. Etwas anderes als wie einfach nur zu fordern, „demütig zu glauben", vermag auch das GZ nicht zu offerieren.

Der Herr Lehrer hatte sicherlich eine interessante Frage gestellt. Eines indes wird auch er wohl noch zu lernen haben. An welche Adresse man Fragen solcher Art sinnvoller Weise richtet, und an welche eben nicht!

Geschrieben von Drahbeck am 06. Januar 2008 06:56:06:

Als Antwort auf: Re: Im "Goldenen Zeitalter" gelesen - Eine Zeitreise - GZ 15. 12. 1922 geschrieben von Drahbeck am 21. Dezember 2007 14:03:00:

„Unsere Augen sehen nun den Morgen. Der Lichtglanz einer heller und heller werdenden Erkenntnis zeigt der bedrängten Kreatur das Königreich Gottes, und durch Jahrhunderte hindurch klingt bestimmt, befehlend des großen Führers Stimme: "Betet, Dein Reich komme, damit Dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden!"
Die sehnsuchtsvoll wartende Liebe seiner Jünger: Was ist das Zeichen deiner Gegenwart? verweist Er auf am Ende des Zeitalters stattfindende Kriege, Hungersnöte, Seuchen, revolutionäre Erschütterungen usw."

Ausgehend von diesem Statement nimmt dir Redaktion in der ersten Ausgabe des 1923er „Goldenen Zeitalters" (1. 1. 1923) einen Rückblick auf das verflossene Jahr 1922 vor.

Was die zitierte Prämisse anbelangt, gibt man sich siegesgewiß, wofür auch die Aussage steht:
„Wenn nun auch noch finstere Gegner verächtlich spotten und drohend die Kunde vom hereinbrechenden Goldenen Zeitalter als eine Utopie bezeichnen, so wird uns darob gar nicht bange, sondern frohgemut harren wir aus auf hoher Warte, und rufen zuversichtlich hinunter:
Der Morgen kommt doch!"

Der Rückblick ins Jahr 1922 offenbart aber in der Sicht der GZ-Redaktion nur wenig, bis nichts, „Erfreuliches". Dafür stehen dann solche Sätze wie:

„Das Jahr 1922 wird in den Annalen der Geschichte einst als das Jahr der gescheiterten Weltkonferenzen bezeichnet werden. An der Schwelle desselben finden wir die fruchtlose Abrüstungskonferenz von Washington. Sie wurde mit großem Lärm und einer vielverheißenden Ansprache von Präsident Harding eröffnet, in der sehr viel von Völkerverbrüderung, Humanität und ewigem Frieden die Rede war. Diese Ansprache sollte ja verbergen und die Menschheit über die Tatsache hinwegtäuschen, daß es Amerika viel weniger um wirkliche Abrüstung zu tun war, als um die Machtverteilung auf dem großen Ozean.

Kann man sich da wundern, daß die anderen Staaten wenig Lust empfanden, einen Teil ihrer schönen, so teuren Kriegsschiffe in den Meeresgrund zu versenken, da doch der vorgelegte Abrüstungsvorschlag des Staatssekretärs Hughes allzu durchsichtig eine erstrebte Präponderanz Amerikas zur See verriet. ...

Das Endresultat der Washingtoner Konferenz war und ist ein "Nichts". Die ganze Welt weiß, daß auch nicht ein einziges Schiff vernichtet wurde; sie sind alle noch da und bilden eine ständige Bedrohung des Weltfriedens genau wie vor 1914. ...

Nun folgte die Konferenz von Cannes. Aller Augen richteten sich wieder dorthin. Es schien, als ob der französische Ministerpräsident Briand ernste Anstrengungen mache, um sich mit seinem Partner Lloyd George zu verständigen; eine nationalistische Hetze aber brachte ihn zu Fall und die Konferenz endigte wiederum völlig resultatlos. ...

Kündigte der unermüdliche Lloyd George sogleich eine allgemeine Weltwirtschaftskonferenz in Genua an. Die Weltwirtschaft, die durch den furchtbaren Krieg aus Rand und Band gekommen, müsse zuerst wieder hergestellt werden. Dazu müßte man alle Staaten, auch die besiegten, einladen, sogar Rußland, alles andere käme dann von selbst, erklärte Lloyd George. Und so hofften die Optimisten von neuem auf Genua. In Deutschland allerdings war man skeptisch geworden.
"Geh-nu-a(b)", lautete die Antwort in Berlin, "es wird doch nichts werden"; aber man war ja doch geladen und ging eben auch, wie alle anderen, nach Genua, hoffend wider alle Hoffnung, es könnte am Ende doch eine Wendung zum Guten nehmen.

Aber der sonst so kluge Lloyd George hatte seine Rechnung ohne den bösen Tschitscherin gemacht. Mit guten und strengen Worten wurde auf diesen "Enfant terrible" der Genueser Konferenz eingeredet, doch ohne den geringsten Erfolg, und der schöne Traum vom wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas zerrann wieder in ein - Nichts. -

Von den stets mehr zu Tage tretenden Gegensätzen zwischen Engländern und Franzosen soll hier gar nicht gesprochen werden, auch nicht von allen selbstsüchtigen Separatgelüsten und Wünschen der übrigen Teilnehmer.
Die Konferenz stinke von Petrol, wurde gesagt, weil der gegenseitige Neid der Nationen allzu offenkundig war, es könnte die eine mehr Petrol bekommen als die andere. Wo es also darum geht, den Zusammenbruch Europas zu verhindern, da reißen sich die Großen dieser Welt um Petrolkonzessionen wie Schulbuben um gebratene Kastanien. Welch ein trostloses Bild! ...

Dann wurde Rathenau ermordet, welche Schreckenstat die ganze Welt in Aufregung und die deutsche Mark zum Todessturz brachte, damit das Wiedergutmachungsproblem noch unmöglicher gestaltend. Wieder folgte eine Weltkonferenz in London. Die dreizehnte! Ach, wieviele Millionen erwarteten wiederum Linderung der stets grausamer werdenden Not, aber auch London versagte vollkommen, so vollkommen, daß ein definitiver Bruch der Entente unvermeidlich schien; und um dies zu vermeiden, wurde das Moratoriumsgesuch Deutschlands der hilflosen Reparationskommission zur Behandlung überwiesen.

Der türkisch-griechische Krieg gestaltete sich indessen ebenfalls zu einem Problem, das die Ententekabinette auf lange Zeit sorgenvoll beschäftigte, England an den Rand eines neuen Krieges brachte und der notdürftig aufrecht erhaltenen Entente wiederum die schwersten Belastungsproben brachte, bis die interessierten Mächte endlich zu einer Friedenskonferenz in Lausanne versammelt werden konnten.

Und das Rad der Zeit und der Ereignisse rollt weiter! Drohender und beängstigender lauten die Berichte aus Deutschland. ..."

Es ist offensichtlich - darüber kann es kaum eine Frage geben - dass die Weltverhältnisse für viele furchterregend wirkten. Und prompt versäumt man es auch nicht, dass ganze vor den eigenen Karren zu spannen:

„Du trostloses Konferenzenjahr 1922, hast du denn wirklich der ratlosen Menschheit gar nichts zu bieten zu deinem Abschied als eine weitere, gescheiterte Konferenz? Und du bist gar so grausam und legst deinem Nachfolger gleich wieder eine aussichtslose Konferenz auf die Schwelle!

Wie lange sollen denn die Erdenbewohner noch mit dieser Konferenzenplage gequält werden?
Überall Gewaltherrschaft und Haß, überall politischer und wirtschaftlicher Streit, Bürgerkrieg, Blutgerichte, krisenhafte Zustände, bittere Not!"

Trotz alldem nahm die Weltgeschichte allem „beten" der WTG zum Trotz, ungerührt ihren Lauf. Das verheißene „Goldene Zeitalter" blieb im buchstäblichem Sinne aus. Selbst das „Goldene Zeitalter" musste seine programmatischen Titel später noch in „Trost" umbenennen.

Nun kann man sich wie Maxim Gorki in seinem berühmten „Nachtasyl" auf die Seite jener stellen, die da glauben solches nicht verkraften zu können. Die Frage bleibt trotzdem, ob eine illusionäre Weltsicht wirklich „hilfreich" ist:

"Ich kannte einen Menschen, der glaubte an das Land der Gerechten. Er war arm und es ging ihm schlecht und wies ihm schon gar zu schwer fiel, dass ihm nichts weiter übrigblieb, als sich hinzulegen und zu sterben - da verlor er noch immer nicht den Mut, sondern lächelte öfters vor sich hin und meinte: Hat nichts zu sagen - ich trags! Noch ein Weilchen wart ich, dann werf ich dieses Leben ganz von mir und geh in das Land der Gerechten. Seine einzige Freude war es - dieses Land der Gerechten."

Diese Parabel findet ihre Fortsetzung in der Feststellung, dass ein Gelehrter alle seine Bücher und Pläne durchforstet, aber nirgends das anvisierte "Reich der Gerechten" finden kann. Die Geschichte geht weiter mit den Worten:

"Der Mensch - will ihm nicht glauben. Es muss drauf sein, sagt er. Such nur genauer! Sonst sind ja, sagt er, all deine Bücher und Pläne nen Pfifferling wert, wenn das Land der Gerechten nicht drin verzeichnet ist. Mein Gelehrter fühlt sich beleidigt. Meine Pläne, sagt er, sind ganz richtig und ein Land der Gerechten gibts überhaupt nirgends. - Na, da wurde nun der andere ganz wütend. Was? Sagt er - da hab ich nun gelebt und gelebt, geduldet und geduldet und immer geglaubt, es gebe solch ein Land! Und nach deinen Plänen gibt es keins! Das ist Raub."

Die Geschichte endet damit, dass der Gläubige die Ernüchterung nicht verkraften konnte und seinen Frust in Aggressivität abreagierte und ein bitteres Ende fand.

Geschrieben von Drahbeck am 07. Januar 2008 05:45:00:

Als Antwort auf: Re: Im "Goldenen Zeitalter" gelesen - Eine Zeitreise - GZ 1. 11. 1923 geschrieben von Drahbeck am 06. Januar 2008 06:56:06:

Zu den beachtlichen Aspekten der-Ausgabe des „Goldenen Zeitalters" vom 1. 1. 1923 gehört auch die Rubrik „Frage-Kasten".
Immer wieder gab es zum Teil bewusste Mißverständnisse, namentlich auch in der Nazizeit, aber auch schon davor, welche unterstellten, die Bibelforscher wollen ja „sowjetrussische Verhältnisse einführen". Diesen „Missverständnissen" auch in kirchlichen Kreisen nachweisbar, ist gegenüber festzustellen: Fehlgeurteilt.

Das solche Fehlurteile überhaupt möglich waren, spricht nicht gerade für die diesbezüglich „Unterbelichteten". Es ist allenfalls Ausdruck der großen Angst, welche die sowjetrussischen Verhältnisse auch bei ihnen auslösten.

Die Frage und ihre Beantwortung, die in dieser GZ-Ausgabe abgedruckt ist, sei nachstehend noch dokumentiert:

„Frage:
Wenn doch die derzeitige morsche Weltordnung fallen muß um der Einführung des Goldenen Zeitalters Platz zu machen, könnte man da nicht annehmen, daß die Umsturz-Elemenie des Anarchismus und Bolschewismus ein durchaus notwendiges, das Goldene Zeitalter förderndes Werk betreiben?

Antwort:
Wir antworten mit größter Entschiedenheit, nein! Auf keinen Fall! Ein solcher Gedanke wäre ebenso verkehrt, wie wenn man zur Lösung der Wohnungsnot in Großstädten eine Typhus-Epidemie einführen wollte, um die Bevölkerung zu dezimieren. Der Anarchismus und Bolschewismus wird nie das Goldene Zeitalter bringen, im Gegenteil, er stürzt die Menschheit in namenloses Elend, er zerstört nur, reißt nieder, verwüstet, vernichtet alles und jede Grundlage für ein ideales, glückliches Leben der Menschen auf Erden. Die schlechteste Regierung ist schließlich noch erträglicher und einem Zustand der Gesetzlosigkeit und Anarchie vorzuziehen.
Wie sonderbar, daß es immer noch Menschen gibt, die nicht erkennen können, daß dieser letzte verzweifelte Versuch einer Regierungsform unter den Menschen ein noch größerer Fehlschlag ist als alle früheren, bis zurück zum schwärzesten Autokratismus und Zarismus. Könnte man heute das russische Volk befragen, ohne Zweifel würde es erklären, daß selbst unter der eisernen Knute des Zaren die Zustände noch weit erträglicher waren als gegenwärtig. Und dennoch schreitet die Welt mit Riesenschritten weiter auf dieser abschüssigen Bahn, und es scheint als wolle sie nicht ruhen, bis auch die letzte Stütze des Wohlstandes, der Zufriedenheit und des Glückes zerstört sei. Ja, es muß einem denkenden Menschen erscheinen, als werde eine Anzahl Menschen von einem unbeschreiblich niedrigen Instinkt getrieben, um alles zu untergraben und wegzunehmen, was seinen friedlichen Mitmenschen noch ein einigermaßen erträgliches Dasein ermöglicht. Die Selbstsucht des Einzelnen und der Klassen hat so grausame Dimensionen angenommen wie nie zuvor in der Weltgeschichte."

Geschrieben von Drahbeck am 17. Dezember 2007 16:23:56:

Mittlerweile auf acht Seiten Umfang angewachsen, eine Diskussion im Forum der Webseite Brigitte.de

Von den Pro-Zeugen-Vertreterinnen dort, alles (fast) einschlägige Pro-ZJ-Linkmaterarial bemüht. Kritisches. Man ahnt es schon, eher ausgeblendet.

Da wurde dann auch die 1946er Auflage von „Gott bleibt wahrhaftig" zitiert. Diesmal nicht von der Pro-ZJ-Fraktion. Selbige meinte nun in gespielter Entrüstung, darauf verweisen zu können. In der 1958er Auflage desselben Buches, sei der inkriminierte Passus ja nicht mehr enthalten. Wie wahr. 1958 „passten" solche Aussagen nicht mehr in die Landschaft, dass dämmerte auch den WTG-Schreibern. Indes gab es sehr wohl eine Zeit wo denn solcherlei inkrimierten Thesen verbreitet wurden. Und der dazugehörigen Zeit müssen auch die entsprechenden Thesen zugeordnet werden.

Das unter den offerierten Web-Seiten auch die der WTG an hervorrragender Stelle, für die ZJ-Fraktion als nicht hinterfragbares „Evangelium" stehen, kann man auch an dieser Diskussion ablesen.

Was indes den zeitgenössischen Kontext anbelangt, lässt sich selbiger auch an der Nicht-Zitierung der Memoiren des KZ-Kommandanten Höss ablesen.

Selbiger registrierte mit einiger Verwunderung, dass die Bibelforscher/Zeugen Jehovas der Auffassung waren, die Juden müssten zu recht leiden.

Zitat Höss:
„Eigenartigerweise waren sie (die Zeugen Jehovas) alle davon überzeugt, daß die Juden nun gerechterweise zu leiden und zu sterben hätten, weil ihre Vorväter einst Jehovah verrieten. -
Ich habe die Bibelforscher immer für arme Irre gehalten, die aber doch in ihrer Art glücklich waren."

Damit ist ja noch nicht ausgesagt, dass die Bibelforscher/Zeugen Jehovas nun aktiv in der Richtung der genannten These tätig waren. Aber sie nahmen die diesbezüglichen Geschehnisse als in „Einklang" mit einem vermeintlichen „göttlichen Heilsplan" stehend hin. Etwa mit der dubiösen These von den „Fischern und den Jägern". Die militanten Antisemiten sind dann gemäss dieser Auslegung eben die „Jäger", die ihr fragwürdiges Werk in Einklang mit der „göttlichen Planung" vollziehen.

Den Zeugen Jehovas des Jahres 1958 kann man mit Sicherheit keinen aktiven Antisemitismus mehr unterstellen. Denen zu der Glanzzeit des Höss, zumindest duldend und als im „Einklang" mit der Bibel wähnend.

Solcherlei Erkenntnisse sind allerdings nicht dazu geeignet, heutigen materiellen WTG-Interessen dienlich zu sein. Deshalb werden sie auch verschwiegen. Und die WTG-Papageien, auch auf Brgitte.de wähnen gar noch, ihre Wissenslücken waren Wissen.

www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=76036

Geschrieben von Drahbeck am 27. Dezember 2007 06:37:12:

Als Antwort auf: Re: Königreichsdienst geschrieben von Drahbeck am 06. Dezember 2007 14:09:01:

„Welch wunderbare Gelegenheit bietet sich uns im April ... Können wir im April, nämlich mit den Sonderausgaben der Zeitschriften 'Der Wachtturm' vom 15. April und 'Erwachet!' vom 22. April (verbreiten). ...
Der Sonder-Wachtturm legt aber nicht nur diese wunderbare Hoffnung dar, sondern lenkt auch die Aufmerksamkeit auf trügerische Hoffnungen, wie sie z. B. das kommunistische „Paradies" verspricht, liest man wieder einmal in der „Königreichsdienst"-Ausgabe für April 1957.

Nun werden sicherlich politisch orientierte Menschen, namentlich westlicher Provinienz jenen Satz vom „trügerischen kommunistischen Paradies" mit unterschreiben können.
Nur wirkt es etwas merkwürdig, wenn ausgerechnet Paradiesverkäufer
zum erheben des Zeigefingers sich berufen fühlen.

Darüber kann man ja noch (vielleicht) hinwegsehen. Aber wie war das eigentlich? Waren die Zeugen Jehovas zu der Zeit, im Ostblock nicht alles andere als „gut" gelitten? Genau so war es doch. Und dann solche Sätze. Die entsprachen doch nur einem. Dem zusätzlichen Öl ins Feuer gießen. Scheinheilig beklagt man sich an anderer Stelle, das der Ostdeutsche Staat, beispielsweise bei Amnestien die Zeugen Jehovas „außen vor" lies. Wenn dem so ist, dann ist es auch der WTG-Politik des Jahres 1957 (vorstehend beschrieben), in wesentlichem Umfange mit zuzuschreiben.

Bezüglich des Gedächtnismahles im April 1957 liest man in dieser KD-Ausgabe:

„Zuerst wird das 'Wachtturm-Studium' stattfinden und dann, nach 18 Uhr, die Gedächtnisfeier."

Das vergegenwärtige man sich mal im Detail. Sogenannte Interessierte werden ja bekanntermaßen zu diesem Termin mit eingeladen. Die bekommen dann wohl gleich einen „rechten Vorgeschmack", angesichts dieser Marathonsitzung (WT-Studium und Gedächtnismahl in einem Stück). Von den mitgeschleiften Kindern, und ihrer Verdonnerung zum Stillsitzen, erst gar nicht zu reden!

In dieser KD-Ausgabe, auch die Ankündigung fünftägiger Bezirksversammlungen in Deutschland.

Ein Berichterstatter (außenstehender Art) der sich dieselbe auch antat, berichtete in der „Münchener katholischen Kirchenzeitung" (4. 8. 1957) darüber. Da findet man dann auch solche Sätze wie die:

„ Man hat die Zeugen Jehovas während der fünf Tage ihrer Großversammlung auf der Theresienwiese in vielen Situationen als unerschütterlich geduldiges Volk beobachten können. Am meisten habe ich diese Eigenschaft bewundert, wenn ich in ihrer Mitte in dem riesenhaften Versammlungszelt und sich die Stunden der „Botschaften" „Verkündigungen" und Unterweisungen in krankmachender Langeweile dahinschleppten. Ich habe da nie in meinem Umkreis die geringste Regung des Unwillens feststellen können.
So habe ich einmal einer Versammlung von 17.000 Menschen fünf Stunden zugebracht, die durch banale Eintönigkeit des gebotenen, durch Abwesenheit alles Geistigen auch zur physischen Tortur wurde und habe niemand während dieser Zeit seinem Platz verlassen sehen.

Der Versammlung war zu Beginn gesagt worden, dass es einer „Neuen Welt-Gesellschaft unwürdig sei, wegzulaufen, während ein Bruder einen Vortrag hält. Nun hatte solche Spitzenleistung der Disziplin etwas Beängstigendes. Bei diesen Massen schien die Vernunft gelähmt vom Banner eines mächtigen Wahns. Auf die Betätigung von Vernunft und Kritik haben diese Menschen ja schon Verzicht geleistet als sie sich der Sekte ausgeliefert haben."

Geschrieben von Drahbeck am 05. Januar 2008 05:55:

Als Antwort auf: Re: Königreichsdienst geschrieben von Drahbeck am 27. Dezember 2007 06:37:12:

„Motto für Mai:
Wendet theokratische Kriegslist an ..." liest man auf Seite 1 des „Königreichsdienstes" für Mai 1957 in einem eingerahmten Kasten.
Das dürfte dann ja wieder einmal, eine eindeutige Aussage sein.
Und getreu dem Motto: Wiederholung und nochmals Wiederholung ist dazu eine 10-Minütige Ansprache in der Dienstversammlung, unter Zugrundelegung des WT vom 15. 4. 1956 vorgesehen.

„Neue-Welt-Nachrichten"
„Die Druckerei in Brooklyn druckte bis jetzt 4.849.965 Exemplare der Sonderausgabe des „Wachtturms" vom 15. April. Gegenwärtig sind die Pressen Tag und Nacht in Betrieb, um die Sonderausgabe der Zeitschrift „Erwachet!" Vom 22. April zu drucken - 4.300.000 sind bald gedruckt."

Genannte Ausgaben sind ja im besonderen Maße, wie schon früher verlautbart, für die Öffentlichkeit bestimmt. Wie man weiter weiß, pflegt „auch Kleinvieh Mist zu machen".
Oder anders formuliert um einen früheren Slogan der Rutherford-Ära aufzunehmen.
Wieder einmal ein hervorragendes Instrumentarium zur „Beraubung der Ägypter!"

Geschrieben von Drahbeck am 21. Januar 2008 07:55:45:

Als Antwort auf: Re: Königreichsdienst geschrieben von Drahbeck am 05. Januar 2008 05:55:

Rubrik „Eure Dienstversammlungen" im „"Königreichsdienst" für Juni 1957:

„Ein Verkündiger nähert sich einer Frau, die auf den Bus wartet: „Darf ich Sie mit der neuesten Ausgabe dieser religiösen Zeitschriften bekannt machen? Sie werden diesen Artikel [erwähnt den Titel des Artikels] sehr interessant finden. Sie können beide Zeitschriften für 40 Pfennig erhalten." Der Vorsitzende gibt zwischen jeder Szene einen kurzen Kommentar.

2. Szene. Ein Verkündiger nähert sich einer Frau, die sich die Schaufenster ansieht. „Guten Tag, mein Name ist ... Ich möchte nicht versäumen, Ihnen die neuesten Ausgaben der Zeitschriften 'Der Wachtturm' und 'Erwachet!' anzubieten. Sie werden diesen Artikel (erwähnt den Titel) bestimmt höchst interessant finden. Der Beitrag für beide Zeitschriften ist nur 40 Pfennig."

3. Szene. Ein Verkündiger nähert sich einem parkenden Auto. „Guten Tag, darf ich Ihnen die Zeitschrift 'Erwachet!' anbieten? Ich dachte, daß Sie Ihre Wartezeit vielleicht dazu benutzen möchten, diesen Artikel hier zu lesen. Sie können diese Zeitschrift und ihre Begleitzeitschrift für einen Betrag von 40 Pfennig erhalten."

4. Szene. Ein Verkündiger nähert sich einem Herrn, der am Bürgersteigrand steht. „Guten Tag. Bestimmt haben Sie die Zeitschriften 'Der Wachtturm' und 'Erwachet!' auch schon hier und da gesehen. Sie enthalten zwei interessante Artikel, die Sie bestimmt mit Genuß lesen werden. Sie können beide Zeitschriften für nur 40 Pfennig erhalten."

Fehlt bei diesen einstudierten Verkaufsgesprächen eigentlich nur noch ein weiteres:
Verkündiger postiert sich in einer Einrichtung, welche auch über öffentliche Toilettenanlagen verfügt (beispielsweise) neben die Toilettenfrau und bietet gleichfalls die Zeitschriften für den genannten Preis an, da beim ausführen des „Geschäftes" vielleicht etwas Zeit zum Lesen vorhanden sei!

Man kommt wohl nicht ganz um den Eindruck herum, angesichts der penetrant heruntergeleierten Preisangabe, bei diesen „Angeboten", dass es da wohl auch ums Geschäft geht, um die „Beraubung der Ägypter".

Neulich im Wald

Geschrieben von Frau von x am 27. Dezember 2007 10:34:29:

Als Antwort auf: Re: Königreichsdienst geschrieben von Drahbeck am 27. Dezember 2007 06:37:12:

Thema: Und zum Ziel setzen, ein BIBELSTUDIUM durchzuführen

" ... Was könnten wir tun, wenn wir gern mit jemand die Bibel studieren möchten?
Uns ein Ziel setzen: Setzen wir uns zunächst das Ziel, ein Studium einzurichten und es regelmäßig durchzuführen. Behalten wir dieses Ziel beim Predigen im Auge. Da wir als Christen nicht nur beauftragt sind, zu predigen, sondern auch zu lehren, sollte sich jeder von uns um ein BIBELSTUDIUM bemühen ... .
Woran man denken sollte: Von Herzen kommende Gebete sind für einen Königreichsverkündiger unentbehrlich. So manch ein Verkündiger hat jemand angetroffen, der Gott zuvor um geistigen Beistand gebeten hatte. Welch ein Segen ist es doch, wenn uns Jehova solche Menschen finden lässt und uns gebraucht, sie zu lehren ... .
Eine Schwester hat um ein BIBELSTUDIUM gebetet und einige Traktate Möchten Sie die Bibel besser kennenlernen? an ihrem Arbeitsplatz ausgelegt. Eine Frau nahm eines, las es durch und wollte gerade den Coupon ausfüllen, als sie von der Schwester angesprochen wurde. Sie konnte mit ihr ein BIBELSTUDIUM beginnen.
Verkündiger, die schon BIBELSTUDIEN eingerichtet und durchgeführt haben, können uns helfen, unser Ziel - ein eigenes BIBELSTUDIUM - zu erreichen. Verfolgen wir dieses Ziel unter Gebet und nutzen wir alles, was uns dabei hilft. Vielleicht erleben wir dann schon bald die Freude, mit jemand die Bibel zu studieren."

[Hervorhebung von mir]

Geschrieben von susi am 28. Dezember 2007 00:09:

Als Antwort auf: Re: Königreichsdienst fr Dezember 2007 geschrieben von Frau von x am 27. Dezember 2007 10:34:29:

die und ihre Kraftausdrücke :) BIBELSTUDIUM :)

Geschrieben von Drahbeck am 25. Dezember 2007 23:18:

Ein famoser „Kronzeuge"

Er verwendet für sich den Nicknamen „Kronzeuge". Die Plattform auf der er so zu zeugen pflegt ist eine Forumsseite mit dem Namen „Stasiopfer.com"
Dort, gemessen an der Zahl seiner Beiträge, darf man ihn wohl als eine Art dortiger Stammschreiber bezeichnen.

Zu den Thematiken die er dort so unter anderem einbrachte, gehört wohl die. Das Berliner Sozialgericht, zu Westberliner Zeiten, auf Westberliner Territorium sich befindend, hart an der Berliner Mauer (geographisch), fand nach dem Ende der DDR (nunmehr für ganz Berlin zuständig), eine besondere Art von Klientel.
Die Hartz IV-Problematik gab es ja die ersten Jahre nach 1990 noch nicht. Dafür bevölkerten nun just jenes Sozialgericht, vormalige DDR-Bonzen, die mit der Höhe ihrer Rentenbescheide etwa, nicht so recht zufrieden waren.

Das wäre dann so eine Thematik, die besagter „Kronzeuge", in besagtem Forum, so mit aufgreift, einschließlich ihrer neueren Varianten davon.

Was er offenbar auch gut beherrscht ist, Kopieren.
Texte die er anderswo gelesen, die ihm dienlich erscheinen, zu kopieren. Selbige mit eigenständigen substanziellen Kommentaren zu versehen, scheint ihm wohl eher weniger gegeben zu sein.

Bei seiner „Kopiensuche" stieß er offenbar auch auf zwei Zeugen Jehovas bezügliche Texte. Einen von Herrn W. und einen von Herrn H.. Bei letzterem bestand seine einzige „eigenständige" Leistung darin, diesen H.'schen Text noch mit einer reißerischen Überschrift zu versehen.

Da ich mich jedoch weder durch die zitierte Bonzen-Thematik, noch durch den H.'schen Text sachgerecht beurteilt sehe, mag man es mir vielleicht nachsehen, dass ich dies auch in besagtem Forum zum Ausdruck bringen wollte.

Der Haken ist dort offenbar der. Das mit dem sofort losschreiben, ist dort keineswegs angesagt. Da muss man wohl erst schön „Bitte, Bitte" zum dortigen Webmaster sagen, und darauf hoffen, dass er eventuell die Schreibberechtigung bewilligt (oder was denn auch nicht verwundern würde), nicht bewilligt, dieweil der Antragsteller vielleicht nicht den dort genehmen Stallgeruch hat.

Nun ist es allerdings nicht so, dass ich wie das Kaninchen auf die Schlange starre und warte, zu welcher Entscheidung oder Nichtentscheidung man dort gelangt. Wenn ich meine öffentlichen Widerspruch einlegen zu sollen, dann tue ich das gegebenenfalls auch auf der eigenen Plattform, und warte keineswegs, bis man sich dort zu einer Entscheidung - wie auch immer - bereit findet.

Nachstehend denn der Text, der meinerseits einstweilen dem dortigen Webmaster per eMail übersandt wurde:

Guten Tag, nachstehende Meldung erhalte ich nur beim Anmeldeversuch
Wegen der Sicherheit zum Freischalten beim Admin ReiBin - rbind@web.de - melden.
Einen Gastzugang oder ähnliches bieten Sie ja offenbar nicht an.
Ich habe eigentlich nicht die Absicht "Stammschreiber" bei Ihnen zu werden.
Mir geht es eigentlich nur um eine Antwort auf einen einmaligen Beitrag in Ihrem Forum
Den unter der URL
www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=844&sid=46c35f0c037a2c378765a6c642e57f05

Da ich da namentlich angegriffen werde, glaube ich das Recht zur Entgegnung zu haben.
Sollte ich diese Chance Ihrerseits nicht bekommen, werde ich mir es schon noch überlegen, mein Votum dazu andernorts eben zu publizieren.
Vorerst haben Sie jedoch die erste Chance dazu.
Wenn Sie denn eine Vorzensur oder ähnliches in meinem Fall auszuüben gedenken, wird sich das dann ja wohl noch zeigen.
Vorerst dann erst mal mein Antwort-Text zu Ihren User
"Kronzeuge"
Beitrag vom : 11.10.2007, 16:58
Hochachtungsvoll
Manfred Gebhard
eMail: mgzjk@web.de

Die „eigene Leistung" der Papageienhaften Zitierung eines Votums des Alt-Bundesrepublikanischen Zeugen Jehovas, und Chef einer Firma, die ihr Geld im Medizingerätebereich verdienen will. Und der auch Zeuge Jehovas ist. Also ein Mann, der nie etwa die Ostdeutschen Gefängnisse von innen kennen lernte, gleichwohl sich zur „großen Lippe" diesbezüglich berufen fühlt. Selbiges kennt man ja auch von einigen anderen strammen Alt-Bundesrepublikanern.
Die wörtliche Zitierung von dessen Votum „glänzt" eigentlich an diesem Ort (das dortige Forum) nur, durch die hinzugefügte tendenziöse Überschrift,

Sie tangiert mich nicht sonderlich, gleichwohl widerspreche ich ihr, dieweil sie meine Lebenserfahrung nicht sachgerecht reflektiert.
Zu dieser Lebenserfahrung gehört auch, wenn es das Schicksal so gewollt hätte, unter westlichen Bedingungen gelebt zu haben. Auch dann würde ich mich zu einem dezidierten Kritiker der Zeugen Jehovas entwickelt haben.

Wo waren denn etwa die Zeugen Jehovas, die etwa Ende der 80er Jahre (beispielhaft) an den Leipziger Montagsdemonstrationen teilnahmen. Es gab sie nicht. Die einzige aktive Destabilisierung des SED-Regimes, die sich auch die Zeugen Jehovas zugute halten können, ist ihre Wehr- und Bausoldaten-Ersatz-Dienstverweigerung. Das wiederum relativiert sich dahingehend. Auch in der alten Bundesrepublik verweigerten sie den Wehr- und den Ersatzdienst (selbst wenn solcher dort, etwa in Krankenhäusern absolviert werden konnte).

Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wenn da einige halbgebildete Verteidiger der Zeugen Jehovas, für sich selbst aber die Entscheidung treffen. Selbst nie Zeugen Jehovas werden zu wollen. Warum wohl, wenn das doch ihre „strammen Helden" sind?
Damit mag mein Antwortvotum (an diesem Ort) einstweilen beendet sein.
Für weiteres verweise ich unter anderem auf:

Ostdeutschland

Hirch

Laube

Geschrieben von Juliabackhausen am 16. Dezember 2007 04:05:43:

Zitat von: Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007, Jahresbericht

Zweige: 113
Länder: 236
Versammlungen: 101376 (2006: 99770)
Anwesende Gedächtnismahl: 17672443 (2006: 16675113)
Teilnehmer Gedächtnismahl: 9105 (2006: 8758, Zunahme: 4%, 1983: 9292, 1984: 9031, 1985: 9051, 1986-2006: <9000)
Höchstzahl Verkündiger: 6957852 (2006: 6741444)
Durchschnitt Verkündiger: 6691790 (2006: 6491775)
Mehrung ggü. 2006: 3,1%
Täuflinge: 298304 (2006: 248327)
Durchschnitt Hilfspioniere: 312741 (bisher nicht im Bericht enthalten?!)
Durchschnitt Pioniere: 659391 (2006: 642182)
Summe Stunden Felddienst: 1431761554 (2006: 1333966199)
Durchschnitt Heimbibelstudien: 6561426 (2006: 6286618)
Aufwendungen Sonderpioniere etc.: $121000000 (2005: $104000000)
Mitarbeiter Bethelheime: 19581 (bisher nicht im Bericht enthalten?!)

Stunden/Taufe: 4799 (2006: 5147, 2005: 5178, 2004: 4705)
Stunden/Verkündiger/Monat: 18 (1999-2006: unter 18)
Heimbibelstudien/Taufe: 22 (2006: 25, 2005: 24, 2004:23)
Verkündiger/Pionier: 10 (2005-2006: 10, 1985-2004: unter 10)

Bei einer Sterberate von 1,5% sind im letzten Jahr an Zeugen Jehovas
gestorben: 100377
getauft: 298304
Differenz gestorben/getauft: 197927
Differenz Durchschnitt Verkündiger 2007/2006: 200015
Unterschied: 2088

Geschrieben von Frau von x am 16. Dezember 2007 19:23:58:

Als Antwort auf: Jahresbericht 2007 geschrieben von Juliabackhausen am 16. Dezember 2007 04:05:43:

Hallo Julia, du schreibst:

>>Zitat von: Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007, Jahresbericht<<

Müßte es nicht heißen 2008, allerdings mit dem Bericht über das Dienstjahr 2007?

>>Durchschnitt Hilfspioniere: 312741 (bisher nicht im Bericht enthalten?!)<<

In dem Jahrbuch 2006 mit den Gesamtzahlen für 2005, gibt es schon die Angaben über die Hilfspioniere (Monatsdurchschnitt).
___________________________________________________________

Interessant ist die Tatsache, daß die Zahl der Gesalbten um 347 stieg. Im Wachtturm vom 15.Januar 2000 S.12 u.13 heißt es:

"Wie können wir dem Ende erwartungsvoll entgegensehen? Wir können es unter anderem dadurch, daß wir den Beweisen für das nahe Ende unsere volle Aufmerksamkeit schenken. Wir wollen daher sechs Beweisführingen betrachten, die zeigen, daß wir in den letzten Tagen der gottlosen Welt leben. ...

Sechstens nimmt die Zahl der wahren gesalbten Jünger Christi ab, ... . Die meisten Glieder des Überrests sind inzwischen recht alt geworden, und im Laufe der Jahre hat die Zahl der wahren Gesalbten stark abgenommen. ..."

---

In der Rubrik FRAGEN VON LESERN konnte man im Wachtturm vom 15.August 1996 S.30 u.31 lesen:

"Wie die Berichte erkennen lassen, stieg in manchen Jahren die Zahl derer, die von den Gedächtnismahlsymbolen nahmen, leicht. Ist das ein Hinweis darauf, daß noch viele Neue mit heiligem Geist gesalbt werden?
... Alles in allem ist die Tatsache, daß sich einige wenige mehr entschlossen haben, von den Symbolen zu nehmen, kein Grund zur Besorgnis. ... Es muß niemand von uns beunruhigen, ... . Wir haben berechtigten Grund zu der Annahme, daß die Zahl der Gesalbten weiterhin zurückgehen wird, ... ."

Geschrieben von + am 16. Dezember 2007 20:26:

Als Antwort auf: Re: Jahresbericht 2007 geschrieben von Frau von x am 16. Dezember 2007 19:23:58:

Stark!

Hiermit verleihe ich Dir kraft meines Amtes den goldenen Orden am blauen Band als Mitarbeiter der Woche!

Geschrieben von + am 16. Dezember 2007 13:59:56:

Als Antwort auf: Jahresbericht 2007 geschrieben von Juliabackhausen am 16. Dezember 2007 04:05:43:

Ich habe gerade wegen Bruno Martin mit einer ganz lieben Maus über PM Kontakt.
Sie brachte einen Vergleich den ich hier verwenden will.

Die Wachturm Gesellschaft ist ein Ex-Partner.
Wir haben uns von ihm getrennt, unerheblich ob wir ihn verlassen haben oder er uns verlassen hat.
Egal wie - Es war einfach jede Grenze der Belastbarkeit überschritten.

Jetzt im Nachhinein stellen wir fest dass uns unser Ex-Partner mit unserem besten Freund oder der besten Freundin betrogen hat.
Während wir ihn gleichzeitig vor anderen öffentlich verteidigt hatten, hurt er für paar Mark Steuerersparnis mit jedem den er nur finden kann.

Das könnte man ihm verzeihen wenn uns nicht noch seine beinahe täglich erhobenen Treueschwüre in den Ohren klingen würden.

„Wir sind kein Teil der Welt“
„Wir huren nicht mit den Herrschern der Welt“
„Wir zogen keine Uniformen an“
„Wir sagen die Wahrheit“
„Wir lieben Dich“
usw. usw.

Da hört sich doch die Behauptung unseres Ex-Partners:
„Ohne mich wärst du noch in der Gosse aus der ich Dich gezogen habe“, ganz anders an.

Wachtturm vom 1.Januar.2008

Vorher: Degenerierter Abschaum.

Seite 27

Sinnlos dahinvegitierend.

1973 von Religionisten und Eltern, mit der Rute der Zucht geschlagen.
Angst war ein fester Bestandteil seiner Kindheit.

Das wäre ihm in der Wachtturm Kirche nicht passiert!

Sozialer drogensüchtiger Schutt. Weltliche Gossenabfälle.

Schaut euch diesen verabscheuungswürdigen Abschaum an!
So etwas darf niemals unser Wachtturm Königreich ererben.
(Bitte die Krawatte vom Vater übersehen)

Schutzlos der Welt ausgeliefert. Von Geistlichen Vergewaltigt, mit Drogen abgefüllt, mit Messern, Ketten, Stühlen bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt.
Ohne Selbstachtung in der Verkommenen Welt.

Ohne Glaubensanleitung schutzlos den Zuhältern der Welt ausgeliefert.
Strafgefangene!
Nachher, in der Obhut des Zuhälters:

Sauber gekleidet…

endlich ist für jemanden dieses Leben zu gebrauchen.

Keine Niedergeschlagenheit! Keine Depressionen!

Naja – Ok. Doch Niedergeschlagenheit.

Ok – jetzt plagen zwar Schuldgefühle die der Zuhälter täglich frisch hält – aber Hey! Was soll’s!

Er schützt mich davor das Lehrer meine Kinder nicht mehr schlagen (---?---)
Er verhindert das Älteste meine Kinder nicht mehr missbrauchen (---?---)
Er verhindert das meine Kinder Drogensüchtig werden und zu Rauchen anfangen (---?---)
Er bewahrt mich vor Religiöser Verfolgung in der ich mit Messern, Ketten, Stühlen bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt werde!

Dafür müssen sich zwar meine Kinder und ich uns jetzt jederzeit und überall Prostituieren, aber wir tue das für den reichsten und besten und ehrlichsten Zuhälter der Welt!

Die Wachtturm Gesellschaft als reicher Zuhälter der uns zum Anschaffen von Tür zu Tür schickte damit er noch Reicher wird.
Damit sich die Sekte noch ein Auto und noch eine Rollenoffsetmaschine kaufen kann.

Für alle die, die heute noch sentimentale Gefühle für ihren Ex-Zuhälter aufbringen sei gesagt das er das reichste, erfolgreichste und größte Religionshurenhaus wird das man auf dem Erdenrund finden kann.
Alle Jahre sage ich das an dieser Stelle:

Sei es ihm gegönnt!

Muss unser Ex-Partner in der Gosse landen damit WIR glücklich werden?

Wer an diesem Erfolg gerne Partizipieren möchte muss nur seine Kinder wieder auf den Religionsstrich schicken.
Und es darf ihm nichts ausmachen wenn sein Zuhälter ihn mit anderen hinter dem Rücken Betrügt und ihn danach mit einem strahlenden Lächeln anlügt.

.PS.: Mit dem ersten „Wachtturm zum Verbreiten“ vom 1:Januar 2008 haben wir seid Juli 1922 zum ersten Mal wieder einen Wachtturm in der Hand der keine „Wachtturmstudium-Fragen“ enthält.
In der August 1922 Ausgabe findet man die ersten „Wachtturmstudium-Fragen für das Beröer Studium“.


Geschrieben von Der Hilfspionier am 16. Dezember 2007 12:28:57:

Als Antwort auf: Jahresbericht 2007 geschrieben von Juliabackhausen am 16. Dezember 2007 04:05:43:

Das interessiert nun wirklich absolut niemanden, Julia Backhausen. Hast Du nur noch die Zeugen Jehovas im Kopf? Hast Du Deine Entscheidung, über sie herzuziehen und zu verunglimpfen bereits bereut? Fühlst Du Dich schlecht? Das würde mich nicht wundern. Jehova bestraft nämlich Abtrünnige!

Geschrieben von susi am 16. Dezember 2007 22:39:

Als Antwort auf: Re: Jahresbericht 2007 geschrieben von Der Hilfspionier am 16. Dezember 2007 12:28:57:

hallo hilfspionier :)
hast du nicht anweisung von deiner geliebten wtg zu befolgen und dich nicht auf seiten abtrünniger aufzuhalten !!! es könnte deiner geistigen gesinnung schaden !!!!
und ausserdem verlierst du kostbare zeit in deinem predigtwerk !!!
setz dich hin, lies deinen wt und erwache(t) !!!
und bete zu gott das er dich für DEINE sünden nicht bestrafe !!!

mfg

Geschrieben von Andre am 16. Dezember 2007 13:09:16:

Als Antwort auf: Re: Jahresbericht 2007 geschrieben von Der Hilfspionier am 16. Dezember 2007 12:28:57:

Lieber Hilfspionier,

hast Du Deine Entscheidung über Julia Backhausen herzuziehen und zu verunglimpfen bereits bereut? Fühlst Du Dich schlecht? Das würde mich nicht wundern. Jehova bestraft nämlich Menschen, die in seinem Namen Lügen verbreiten und sich als Zeugen Jehovas ausgeben, obwohl er sie niemals dazu berufen hat.

Geschrieben von Drahbeck am 16. Dezember 2007 13:02:48:

Als Antwort auf: Re: Jahresbericht 2007 geschrieben von Der Hilfspionier am 16. Dezember 2007 12:28:57:

Wenn es den wie „P..." meint, niemand interessieren würde, stellt sich doch die Frage, weshalb denn jeweils zum Jahresanfang im „Wachtturm" und in den Jahrbüchern, solcherart Zahlen genüsslich zelebriert werden.

Über solcherlei Marotten könnte man ja noch hinwegsehen, getreu dem Motto: Man solle keinen Zahlen vertrauen, die man nicht selbst gefälscht hat.

Vor rund siebzig Jahren, gab es auch schon ZJ-Jahrbücher. Ein solches das für 1937 mit dem Bericht über 1936. Und darin wiederum auch der über Hitlerdeutschland.
Die rund 25.000 Zeugen, die man 1933 ja erreicht haben wollte, waren nun inzwischen auf rund 6.000 Berichterstattende zusammengeschmolzen. Weshalb letzteres der Fall war, bedarf wohl keiner näheren Erläuterung.

Allerdings frage ich mich, um die Vokabel von „P..." aufzunehmen, wen denn das damals interessierte, dass wie in jenem Jahrbuch zu lesen, im Jahre 1936 in Hitlerdeutschland 452.840 Bücher und Broschüren verbreitet wurden (Höchstwahrscheinlich aus den vor 1933 gedruckten und gehorteten Beständen). Solche öffentlich gemachten Detailangaben (auch die Gestapo las dieses Jahrbuch) waren ja geradezu die Aufforderung, jetzt erst recht rabiat zuzuschlagen.

Im übrigen erscheint mir der Anlass, den Sie benutzen, um ihren Frust in der Form unterschwelliger Drohungen los zu werden, eher den gegen - als für Sie zu sprechen.

Geschrieben von Frau von x am 14. Dezember 2007 07:13:52:

UNSER KÖNIGREICHSDIENST für Dezember 2007

Thema: Denen Trost spenden, 'die gebrochenen Herzens sind'

"...

Wie wir trösten: Wir können im Predigtdienst Trost spenden, wenn wir gut durchdachte, ermunternde Worte gebrauchen. Im Mittelpunkt unserer Gespräche sollten nicht die Schlechtigkeiten in der Welt oder falsche Lehren stehen, sondern vielmehr die biblische Wahrheit und die herrliche Zukunft, die uns Gott zu unserem Trost in Aussicht stellt. Das heißt nicht, dass wir das Thema Harmagedon völlig meiden sollten. ... Die Ankündigung von Harmagedon und der damit einhergehenden verheerenden Folgen darf allerdings die gute Botschaft von Gottes Königreich nicht in den Hintergrund drängen ... ."
____

(Ab Januar 2008 werden ja die sonntäglichen öffentlichen Vorträge 15 Minuten gekürzt, was man dadurch erreichen will, daß die Horrorszenarien über die böse Welt und das Schlechtmachen von allem Möglichen, wegfallen soll. Da muß der Predigtdienst dem natürlich auch angepaßt werden.)

"Von Tür zu Tür: ... Im Laufe eines solchen Gesprächs könnten wir dann bei passender Gelegenheit sagen: "Ich möchte ihnen etwas Ermunterndes aus der Bibel zeigen." Dabei müssen wir überlegt vorgehen und sollten nicht gleich versuchen, jede falsche Ansicht des Betreffenden zu widerlegen. Vielmehr sollte es uns darum gehen, ihn anhand der Bibel zu ermuntern zu trösten und zu stärken. Wir könnten in dem Buch Unterredungen anhand der Schriften auf Seite 133 bis 137 unter dem Stichpunkt "Ermunterung" nachschlagen oder dem Betreffenden das Traktat Trost für Menschen mit Depressionen geben und es mit ihm besprechen. ..."
_____

(Bibel = 'Unterredungsbuch' oder Traktat?)

Geschrieben von susi am 14. Dezember 2007 23:32:

Als Antwort auf: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für Dezember 2007 geschrieben von Frau von x am 14. Dezember 2007 07:13:52:

ahhhhhhhhhhhhh.... die wtg hat dazu gelernt, hat wohl genug auf unsren seiten gelesen, das uns auffällt das sie nicht die gute botschaft bringen, sondern nur harmagedon in vordergrund rücken ;)

aber ich sags immer wieder...

psychologisch gut verpackter schwindel... wie bauer das so schön erklärte und vorallem unser + das noch mit ihren schriften beweißt :)

n8i an alle

Geschrieben von Bauer am 14. Dezember 2007 17:05:34:

Als Antwort auf: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für Dezember 2007 geschrieben von Frau von x am 14. Dezember 2007 07:13:52:

Verkäufertaktik:

alles schönreden

schöne Worte für positiver Emotionen

schöne Gefühle

Im Predigtdiesnt heißt der Köder:

Segnungen des Königreiches.

Ist jemand dieser Werbung auf den Leim gegangen und eingefangen worden, dann ändert sich alles.

In der Versammlung wird nicht mehr so viel von der GUTEN Botschaft gepredigt.

Da kommt die Drohbotschaft in den Vordergrund:

HARMAGEDON kommt BALD

und wenn du nicht predigen gehst, wird Gott dich töten.

Und wie nennt man das was dann kommt?

Ein Teufelskreislauf

Geschrieben von susi am 14. Dezember 2007 23:28:

Als Antwort auf: Re: UNSER KÖNIGREICHSDIENST für Dezember 2007 geschrieben von Bauer am 14. Dezember 2007 17:05:34:

perfekt :)

Geschrieben von Frau von x am 12. Dezember 2007 11:05:41:

WT vom 1.November 2007

Thema: "Das Wort Jehovas ist lebendig
Höhepunkte aus den Büchern ..., Jona und Micha

(Jona 1:1 bis 4:11)

Lehren für uns:
1:1-3. Absichtlich andere Tätigkeiten einzuplanen, um am Predigen des Königreiches und am Jüngermachen keinen vollen Anteil zu haben, verrät einen falschen Beweggrund. Wer so etwas tut, läuft sozusagen einer ihm von Gott übertragenen Aufgabe davon. ...
4:11. Jehova läßt die Königreichsbotschaft geduldig auf der ganzen Erde predigen, weil es ihm - wie im Fall der 120 000 Menschen in Ninive - un diejenigen leidtut, "die nicht einmal den Unterschied zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken kennen". Sollte es uns nicht um die Menschen in unserem Gebiet leidtun, und sollten wir uns nicht eifrig am Predigen des Königreiches und am Jüngermachen beteiligen?(2.Petrus 3:9). ...

(Micha 1:1 bis 7:20)

Lehren für uns:
5:7,7. Für viele Menschen sind gesalbte Christen heute "wie Tau von Jehova", ein Segen Gottes, denn er läßt durch sie die Königreichsbotschaft bekannt machen. Die "anderen Schafe" helfen mit, Menschen geistig zu erfrischen, indem sie die Gesalbten im Predigtwerk tatkräftig unterstützen (Johannes 10:16). Welch ein Vorrecht, dabei mitzuwirken, dass andere wirklich erfrischt werden! ...
7:7. Wenn wir heute am Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge mit Problemen fertig werden müssen, sollten wir uns nicht entmutigen lassen, sondern wie Micha "eine wartende Haltung" gegenüber unserem Gott bekunden. ..."
___________________________________________________________

Auch in diesem Artikel ist mal wieder alles dabei:
Von schlechtem Gewissen einreden bis 'Wir sagen euch, wie ihr denken sollt', über eine Lüge (wer unterstützt wen) und zu guter Letzt, immer schön warten.

Geschrieben von Frau von x am 20. Dezember 2007 23:05

UNSER KÖNIGREICHSDIENST für Dezember 2007:

1.Thema: Unseren Eifer für den Predigtdienst bewahren

"Seit 1992 setzen Jehovas Zeugen weltweit beim Verkündigen des Königreiches und beim Jüngermachen jedes Jahr über eine Milliarde Stunden ein. ...
Natürlich haben wir das alles Jehova zu verdanken. ...
Den Eifer bewahren: Unserem Widersacher, dem Teufel, sind alle Mittel recht, um unseren Eifer für den Dienst zu schwächen. ...
Strengen wir uns daher an, ... Das erfordert, regelmäßig in Gottes Wort, der Bibel, zu lesen und über das Gelesene nachzudenken sowie alles zu nutzen, was uns 'der treue und verständige Sklave' zur geistigen Stärkung zur Verfügung stellt ... .
Wie biblische Prophezeiungen deutlich machen, rückt der Tag Jehovas und die Vernichtung gottloser Menschen immer näher (2.Pet. 2:3; 3:10). Vergessen wir das nicht und bemühen uns, unseren Eifer für den Dienst zu bewahren, indem wir einen vollen Anteil am weltweiten Predigen des Königreiches und am Jüngermachen haben!"

------------

2.Thema: Zeitschriften anbieten, die für die Wahrheit Zeugnis ablegen

"Im Königreichspredigtwerk und im Werk des Jüngermachens spielt die Zeitschrift Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich zusammen mit der Begleitzeitschrift Erwachet weiterhin eine wichtige Rolle ... . Wir verbreiten diese Zeitschriften gern regelmäßig in den verschiedenen Bereichen unseres Predigtdienstes. ...
Bei jeder Gelegenheit: ... Beteiligen wir uns daher samstags mit der Versammlung am Zeitschriftendienst. ... Vielleicht können wir beim Einkaufen, auf Reisen oder im Wartezimmer eines Arztes jemand Zeitschriften geben. ...
Der Wachtturm und das Erwachet sind einmalig. ... Sie trösten ... . Außerdem beobachten sie wachsam, wie sich durch Weltereignisse biblische Prophezeiungen erfüllen ... . Bereiten wir uns vor, sie bei jeder Gelegenheit anzubieten. ... "

___________________________________________________________

(Können Zeugen Jehovas nicht froh sein, daß sie nur

- eifrig sein
- sich anstrengen
- regelmäßig lesen und nachdenken
- vom 'Sklaven' alles nutzen
- Eifer für den Dienst bewahren
- vollen Anteil am Predigen und Jüngermachen haben
- samstags in den Zeitschriftendienst
- die einmaligen Zeitschriften bei jeder Gelegenheit abgeben müssen,

während die 'böse Welt' im Vorweihnachtsstreß ist?)

Geschrieben von Selina am 12. Dezember 2007 21:43:

Als Antwort auf: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Frau von x am 12. Dezember 2007 11:05:41:

ach deswegen war heute eine Invasion von Zotties in unserer Strasse, hab von weitem 8 davon gesehen, und alle sooo
fleißig, da hat sich bestimmt Onkel Brooklyn gefreut.

Selina

Geschrieben von susi am 12. Dezember 2007 13:59:56:

Als Antwort auf: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Frau von x am 12. Dezember 2007 11:05:41:

jo ;-)

Geschrieben von Bauer am 12. Dezember 2007 12:52:14:

Als Antwort auf: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Frau von x am 12. Dezember 2007 11:05:41:

Hoffen und Harren macht alle zum Narren.

St. Nimmerlein kommt bald ...

... oder gar nicht?

Geschrieben von susi am 12. Dezember 2007 14:01:25:

Als Antwort auf: Re: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Bauer am 12. Dezember 2007 12:52:14:

.... aber der Weihnachtsmann kommt am 24.12. ganz bestimmt ;-)

das können wir uns gewiss sein ;-)

lg susi

Geschrieben von Bluna am 12. Dezember 2007 14:25:47:

Als Antwort auf: Re: Wachtturmnebenartikel geschrieben von susi am 12. Dezember 2007 14:01:25:

Aber nur wenn du auch brav warst, liebe Susi.

Geschrieben von susi am 12. Dezember 2007 18:43:29:

Als Antwort auf: Re: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Bluna am 12. Dezember 2007 14:25:47:

ich denke das ich eine brave bin, zumindest wenn ich schlafe.... grins. lach

lg susi

Geschrieben von Frau von x am 16. Dezember 2007 00:22

Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 16.Dezember 2007:

WT vom 1.November 2007 S.22-26

Thema: "DAS WORT JEHOVAS FÄLLT NIE DAHIN

Jehova ernährt sein Volk
... Vierzig Jahre lang sorgte Jehova für die Israeliten in der Wildnis und beschaffte Nahrung und Wasser. ... Wie verheißen, befreite, beschützte und ernährte Jehova sein Volk.

Befreiung in unserer Zeit
Wie verhält es sich in unserer Zeit? Am Morgen des 2.Oktober 1914 - es war ein Freitag - betrat Charles Taze Russell, der damals den Bibelforschern vorstand, den Speisesaal im Bethel in Brooklyn (New York). "Guten Morgen, alle zusammen", sagte er fröhlich. Bevor er sich dann an seinen Tisch setzte, gab er freudig bekannt: "Der 'Heiden' Zeit ist nun zu End, der Kön´ge Tag vorbei." Erneut war für Jehova, den Souverän des Universums, die Zeit gekommen, für sein Volk einzutreten. Und so kam es auch!
Nur fünf Jahre später befreite Jehova sein Volk aus Groß-Babylon, dem mächtigen Weltimperium der falschen Religion (Offenbarung 18:2). Nur wenige in unserer Mitte haben diese begeisternde Befreiung noch miterleben können. Doch die Ergebnisse sind unübersehbar. Jehova führte die wahre Anbetung wieder ein und vereinte alle, die sich danach sehnten, ihn anzubeten. ..."

-----------------------------------------------------------

Im Vergleich dazu aus dem von Jehovas Zeugen herausgegebenen Buch über ihre Geschichte:
JEHOVAS ZEUGEN Verkündiger des Königreiches Gottes auf Seite 61:

" 'Die Zeiten der Nationen sind vorbei; die Tage ihrer Könige sind abgelaufen!' verkündete Bruder Russell, als er am Freitag, den 2.Oktober 1914 morgens den Speisesaal des Hauptbüros der Watch Tower Society in Brooklyn betrat."
___________________________________________________________

Beide Zitate sollen von dem selben Mann, am selben Tag, zur selben Zeit und am selben Ort geäußert worden sein. Wieso ist dann aber der Wortlaut unterschiedlich???

In den Schriftstudien ist immer von Pastor Russell die Rede. Im WT und auch in dem Buch ist nur von Russell die Rede.
In dem Buch von 1993 wird erwähnt, daß Russell Präsident war. Im 2007er WT stand er den Bibelforschern vor. Soll hier wieder einiges in Vergessenheit geraten, wie schon sooooooo vieles, wie z.B. die Tatsache, daß sie sich am 1.Weltkrieg beteiligten??? (7 o`s, weil diese biblische Zahl bei ZJ's für Vollständigkeit gebraucht wird)

Allen einen wunderschönen Sonntag!

Geschrieben von Frau von x am 23. Dezember 2007 13:09:51:

WT vom 1.NOVEMBER 2007 S.27-31

Wachtturmstudienartikel für heute ,den 23.12.07

Thema: DIE 'TIEFEN DINGE GOTTES' ERFORSCHEN

"... Zu verstehen, warum uns Jehova eine bestimmte Lebensweise nahelegt, bestärkt uns in dem Entschluss, ihm zu gehorchen. ...

Jehova offenbart sein Wort nicht jedem von uns getrennt, sondern er leitet durch seinen Geist seine Organisation, die dann seinem geeinten Volk das Verständnis der Bibel zukommen läßt ... .

Was zu den 'tiefen Dingen Gottes' gehört
... Die 'tiefen Dinge Gottes' sind vor den meisten Menschen verborgen, weil Satan sie dazu verleitet, die Hilfe der Organisation Jehovas abzulehnen, ...

Engel haben einen Nutzen davon, dass sie beobachten und verstehen, wie weise Jehova mit der Christenversammlung handelt. Welch ein Vorrecht es für uns ist, Dinge zu verstehen, an denen sogar Engel interessiert sind! ...

Beispiele für tiefe Dinge
Wir wissen, dass Jesus der primäre Teil des 'Samens' der himmlischen "Frau" Gottes in 1.Mose 3:15 ist. ...

Ein zweites Besispiel für tiefe Dinge, die uns geoffenbart wurden, betrifft den Vorsatz Gottes, 144 000 Personen aus der Menschheit auszuerwählen (Offenbarung 14:1,4). Wir sind überzeugt, dass alle jeweils auf der Erde lebenden Gesalbten den 'treuen und verständigen Sklaven" bilden, der nach Jesu Worten seine Hausgenossen zur rechten Zeit mit "Speise" versorgt (Matthäus 24:45). ...

Gott sagte zu der Nation Israel: 'Ihr seid meine Zeugen, ... ja mein Knecht, den ich erwählt habe' (Jesaja 43:10). ... So wie alle Israeliten in alter Zeit nur einen 'Knecht' bildeten, so bilden auch jeweils alle gesalbten Christen auf der Erde nur einen 'treuen und verständigen Sklaven'. Welch ein Vorrecht es doch ist, durch Gottes Sklaven 'Speise' zu erhalten!

Persönliches Studium kann Freude bereiten
Freuen wir uns nicht, wenn wir etwas aus der Bibel besser verstehen und unser Glaube dadurch stärker wird? Deshalb macht das Bibelstudium mehr Freude als bloßes Lesen. Wenn wir also in unseren Veröffentlichungen lesen, ...

Welche Studienprojekte können uns neue Erkenntnisse liefern? ... Den Glauben stärkt es auch, sich einen Überblick über die neuzeitliche Geschichte von Zeugen Jehovas zu verschaffen und dabei das Buch Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes zu verwenden. ...

Wann jungen Leuten das Bibelstudium Freude macht
... Persönliche Bibelstudienprojekte können faszinierend und glaubensstärkend sein, dürfen allerdings nicht die Vorbereitung auf die Zusammenkünfte beeinträchtigen. Jehova belehrt uns auch in den Zusammenkünften durch den 'treuen und verständigen Sklaven'. ..."
(Hervorhebung von mir)
___________________________________________________________

Eigentlich hätte ich zu jedem Absatz einen Kommentar, aber ich spare es mir. Allerdings möchte ich jedem ZJ das Lesen des erwähnten Verkündiger-Buches ans Herz legen, weil es eine einzige Rechtfertigung des Unsinnes ist, den die Organisation über die Jahre verzapft hat. Man kann darin sehr gut sehen, wie sie versucht alles schönzureden, wegzuerklären, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben usw. Am Interessantesten sind aber die Lügen über den 1.Weltkrieg, an dem Bibelforscher zwar teilnahmen, aber angeblich in die Luft schossen.

Geschrieben von Andre am 23. Dezember 2007 15:32:55:

Als Antwort auf: Wachtturmstudienartikel für heute ,den 23.12.07 geschrieben von Frau von x am 23. Dezember 2007 13:09:51:

"Freuen wir uns nicht, wenn wir etwas aus der Bibel besser verstehen und unser Glaube dadurch stärker wird? Deshalb macht das Bibelstudium mehr Freude als bloßes Lesen. Wenn wir also in unseren Veröffentlichungen lesen, ..."

Man kann die Bibel nicht studieren sondern nur lesen und hoffen, dass einem der Heilige Geist hilft, Gottes Wort zu verstehen. Wer die Bibel studiert, glaubt Gottes Wort aus eigenem Verstand heraus, eben durch Studium, verstehen zu können. Schon die Pharisäer glaubten, durch das Studieren der heiligen Schriften, ewiges Leben erlangen zu können. Leider tappen Zeugen Jehovas aber auch in jede Falle, die Satan ihnen gestellt hat. Und leider merken sie nicht, dass der Wachtturm nichts anderes als Satans Sprachrohr ist, durch den er versucht, seine dämonische Propaganda unter die Menschen zu streuen.

Geschrieben von + am 23. Dezember 2007 16:59:53:

Als Antwort auf: Re: Wachtturmstudienartikel für heute ,den 23.12.07 geschrieben von Andre am 23. Dezember 2007 15:32:55:

 

Geschrieben von Andre am 25. Dezember 2007 12:16:19:

Als Antwort auf: Re: Wachtturmstudienartikel für heute ,den 23.12.07 geschrieben von + am 23. Dezember 2007 16:59:53:

39 Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, auf daß die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden. 40Solches hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind denn auch wir blind? 41Jesus sprach zu ihnen: Wäret ihr blind, so hättet ihr keine Sünde; nun ihr aber saget: Wir sind sehend! so bleibt eure Sünde. (Johannes 9, 39-41)

Die Wachtturmgesellschaft behauptet ebenso wie die Pharisäer in den Tagen Jesu: "Wir sind sehend!" Jesus wird ihnen deshalb im Gericht ebenso antworten: "So bleibt eure Sünde."

Hätte die Wachtturmgesellschaft wenigstens die Klugheit dieser Welt, dann würde sie zugeben, in Bezug auf die Wahrheit absolut blind zu sein. Hätte sie die Klugheit dieser Welt, dann würde sie in jedem Wachtturm betonen, dass sie nicht im geringsten die Bibel versteht und alles nur reine Menschenworte sind. Doch da sie von sich behauptet, die Wahrheit zu besitzen und somit zu sehen, bleibt ihre Sünde gegen den Heiligen Geist.

Wenn Jesus eines Tages zu mir kommt, um mich zu richten, dann werde ich so klug und demütig sein zugugeben: "Herr, ich bin ganz und gar blind!"

Geschrieben von + am 23. Dezember 2007 17:34:23:

Als Antwort auf: Re: Wachtturmstudienartikel für heute ,den 23.12.07 geschrieben von + am 23. Dezember 2007 16:59:53:

PS.: Ich freue mich jedesmal wenn ich etwas von Andre lese...

Geschrieben von Frau von x am 24. Dezember 2007 17:07:49:

WT vom 15.NOVEMBER 2007 S. 8-11

Wachtturmnebenartikel

Thema: Das Wort Jehovas ist lebendig
Höhepunkte aus den Büchern ..., Habakuk und Zephanja

"Lehren für uns:
2:1. Wie Habakuk sollten wir geistig wach bleiben und uns im Dienst Jehovas fleißig einsetzen. Wir sollten 'Zurechtweisung' bereitwillig annehmen und unsere Denkweise entsprechend ändern. [besonders bei dem vielen helleren Licht]
2:3; 3:16. Während wir den großen Tag Jehovas vertrauensvoll erwarten, dürfen wir das Dringlichkeitsbewußtsein nicht verlieren.
2:4. Um Jehovas Gerichtstag zu überleben, müssen wir treu ausharren (Hebräer 10:36-38).
...
2:11. Wenn wir das Unrecht in der Welt nicht anprangern, wird 'ein Stein aus der Mauer klagend schreien'. Wir sollten die Königreichsbotschaft weiterhin mutig verkündigen.
3:6. Es gibt nichts, was Jehova daran hindern könnte, sein Gerichtsurteil zu vollstrecken, ... .
3:13. Wir können sicher sein, dass Jehova bei der Vernichtung in Harmagedon selektiv vorgehen wird. Seine treuen Diener wird er retten.
...

"DER TAG JEHOVAS IST NAHE"
(Zephanja 1:1 bis 3:20)
... Zephanja sagte warnend: 'Der große Tag Jehovas ist nahe' ... . Nur wer den Anforderungen Gottes entspricht, kann an jenem Tag 'verborgen sein' ... .
...

Lehren für uns:
1:8. In den Tagen Zephanjas bemühten sich einige um die Anerkennung der Nachbarnationen, indem sie 'fremdländische Kleidung' trugen. Wie unklug wäre es doch, wenn sich Anbeter Jehovas heute auf ahnliche Weise der Welt anpassen würden! [oder nach der Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Recht streben]
1:12; 3:5,16. ... Da sich Jehovas großer Tag naht, dürfen wir nicht zulassen, dass wir wegen der Gleichgültigkeit der Menschen die 'Hände erschlaffen' lassen. Wir müssen die Königreichsbotschaft weiter unermüdlich bekannt machen.
...
2:4-15; 3:1-5. An dem Tag an dem Jehova sein Gerichtsurteil vollstreckt, ... . Wir sollten weiterhin Gottes Gerichte furchtlos ankündigen.
3:8,9. Während wir den Tag Jehovas erwarten, bereiten wir uns auf das Überleben vor, ... .

'Er eilt sehr'

Der Psalmist schrieb: 'Nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; ... . Wie lange müssen wir wohl noch warten?
'Der große Tag Jehovas ist nahe', heißt es in Zephanja 1:14. 'Er ist nahe, und er eilt sehr.' ..." [Ich hoffe, daß dieser Tag erst nach den Feiertagen kommt, aber wenn ich mir überlege, wie lange es her ist, daß Zephanja diese Worte äußerte, bin ich da ganz zuversichtlich.]
__________________________________________________________

[Hervorhebung von mir]

Geschrieben von susi am 24. Dezember 2007 23:59:

Als Antwort auf: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Frau von x am 24. Dezember 2007 17:07:49:

ich auch :)

Geschrieben von Andre am 25. Dezember 2007 11:52:35:

Als Antwort auf: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Frau von x am 24. Dezember 2007 17:07:49:

Wenn man bedenkt, das Zephanja als Prophet von Jehova beauftragt wurde, den Israeliten vom drohenden Gerichtstag zu verkündigen, machen die Worte vom baldigen Tag Jehovas schon Sinn. Auch traf alles auf die Israeliten zu, denn es ging um ihre Sünden, die sie gegen ihren eigenen Gott verübt hatten. Die Worte Zephanjas erfüllten sich an den Israeliten durch die Eroberung durch Nebukadnezar.

Nur die WTG konstruiert aus bereits erfüllten Prophezeiungen neue Prophezeiungen, die sich dann natürlich immer in der unmittelbaren Zukunft des jeweiligen Wachtturmlesers erfüllen sollen.

Ich frage mich, ob die Prophezeiungen über Jesus Christus mehr als 1 mal eingetroffen sind. Wird Jesus Christus einen noch größeren Tod sterben, damit die Prophezeiungen über ihn eine noch größere Erfüllung haben? Wenn sich Prophezeiungen erfüllt haben, dann sind sie eingetroffen und bedürfen keiner größeren Erfüllung. Nur Satan denkt, dass alles eine größere Erfüllung braucht, so dachte er auch, Jesus Christus solle sich doch vom Tempelberg stürzen, denn schließlich muss sich ja der Bibeltext an Jesus erfüllen: "denn es steht geschrieben: 'Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stoßest.'"

Es braucht sich also niemand vor dem Tag, der in Zephanja prophezeit wurde, zu fürchten, da er schon über 2500 Jahre in der Vergangenheit liegt.

Interessant ist nochmals zu erwähnen, dass in Zephanja die Israeliten gewarnt wurden, die das Bundesvolk Jehovas waren. Jehova richtete hier sein eigenes Volk. Jehovas Zeugen sollten sich also sehr warm anziehen wenn sie glauben, dass die Worte Zephanjas eine größere Erfüllung haben werden, denn schließlich bezeichnen sie sich heute auch als Jehovas Volk. Aber wie immer, zieht sich die WTG diesen Schuh selber nicht an.

Die WTG sollte lieber sich selber lehren, anstatt andere Menschen. Die WTG sollte lieber sich selber warnen, anstatt andere Menschen. Vielleicht könnte sie dann noch mit ganz viel Glück dem Tag Jehovas entgehen...

Geschrieben von Bauer am 25. Dezember 2007 18:20:26:

Als Antwort auf: Re: Wachtturmnebenartikel geschrieben von Andre am 25. Dezember 2007 11:52:35:

http://www.bilder-upload.eu/upload/KnfTPhtF1IG0YzS.jpg

Die Hüter des Grals

Geschrieben von L..., Karl-Heinz am 09. Dezember 2007 13:26:42:

Hallo!
Bin öfter mal unterwegs und kann nicht immer am Heimatort in die Versammlung.
Hat einer die Anschriften und Öffnungszeiten der Königreichssäle in Deutschland oder zumindest in NRW?
Vielen Dank Vorab!
...

Geschrieben von indianer56 am 09. Dezember 2007 15:24:26:

Als Antwort auf: Anschriften von Königreichssälen geschrieben von L..., Karl-Heinz am 09. Dezember 2007 13:26:42:

hallo sehr geehrter herr l...

wenn sie adressen , anschriften und versammlungszeiten erfahren möchten gibt die wachtturmgesellschaft einen hinweis auf ihrer homepage.

"Zu allen Zusammenkünften, die dreimal wöchentlich in den Königreichssälen stattfinden, ist die Öffentlichkeit herzlich willkommen. Adressen können in den örtlichen Telefonbüchern oder im Internet im Telefonbuch.de unter „Jehovas Zeugen" gefunden werden. Auskünfte werden auch gern unter der Tel.-Nr. 06483 41-0 erteilt."

www.jehovaszeugen.de/akt/zwv/default.htm

Geschrieben von Drahbeck am 09. Dezember 2007 13:43:36:

Als Antwort auf: Anschriften von Königreichsslen geschrieben von L ..., Karl-Heinz am 09. Dezember 2007 13:26:42:

Wenn den einer per eMail dem Fragesteller seine Frage beantworten will (oder fallweise auch nicht will), kann er es selbstredend tun.
Vorbeugend jedoch sei der Hinweis gestattet, dass die Angabe solcher Anschriften in öffentlicher Form (also hier im Forum) nicht erwünscht ist.
Es sei ferner darauf verwiesen, dass mir (mindestens) zwei Fälle bekannt sind, von früheren Webseiten die durch Zeugen Jehovas (als Privatpersonen) betrieben wurden, und welche auch umfängliches einschlägiges Adressenmaterial enthielten, auf Intervention der WTG wieder aus dem Netz genommen wurden (mussten).

Geschrieben von Bauer am 09. Dezember 2007 23:41:

Als Antwort auf: Re: Anschriften von Königreichssälen geschrieben von Drahbeck am 09. Dezember 2007 13:43:36:

Da gab es mal einen egagierten Bruder in Berlin, Zimmermann, der hatte eien Homepage und sich die Mühe gemacht, die Adressen und Versammlungszeiten abrufbar zu machen.

Klar, dass dies keinen Bestand haben konnte ...

Heute ist für die Suche nach einen Königreichssaal das Telefonbuch zu empfehlen:
(aber das ist auch unvollständig)
Das Telefonbuch

Geschrieben von Surfer im Namen Jehovas am 16. Dezember 2007 14:27:13:

He, seit geraumer Zeit gehen die Links auf gimpelfang.de nicht mehr!!!

Not Found
The requested URL /49,0,0,1,0,0.phtml was not found on this server.

Apache/1.3.37 Server at gimpelfang.de Port 80

Surfer im Namen Jehovas

----------------------

Link des Gerüchteverbreiters, geringfügig redaktionell verändert, und damit deren Funktionsfähigkeit (der Startseite) bewiesen.
Aber offenbar sind wie gesagt wurde, Links auf dieser Startseite derzeit nicht erreichbar.

Gimpelfang.de

Geschrieben von D am 16. Dezember 2007 14:55:36:

Als Antwort auf: @bauer gimpelfang ist kaputt! geschrieben von Surfer im Namen Jehovas am 16. Dezember 2007 14:27:13:

Siehe in Sachen
Gimpelfang auch der nachstehende Link, dessen Unterlinks als weitgehend intakt angesehen werden können.

http://www.gimpelfang.de/jehovaszeugen/index.php?page=home.htm

Geschrieben von Bauer am 16. Dezember 2007 21:02:

Als Antwort auf: @bauer gimpelfang ist kaputt! geschrieben von Surfer im Namen Jehovas am 16. Dezember 2007 14:27:13:

habe eben mal nachgeschaut: es funktioniert wie immer ;-)

Besonders hat mir ein Viedo gefallen, das unter humoristische Videos zu finden ist:

Zeugen Jehovas im Predigtdienst herausgefordert
http://www.gimpelfang.de/index.php?aid=244

Vielleicht noch ein besonderer Hinweis:

Auf Gimpelfang ist nun auch das Social Bookmarking eingerichtet.

Alle Seiten die gefallen, können so leicht mit einer persönlichen Bookmarkfunktion versehen werden.

sicherlich eine nützliche Funktion.

Dieser Film stieß mir auch auf:
Auch mit diesem "Werbefilm" wird der Glaube nicht glaubwürdiger. Sicherlich ganz im Gegenteil: Dieser Film zeigt die in diesem Kult herschende Angst vor dem TOD sicherlich ganz deutlich.

http://www.gimpelfang.de/index.php?id=102,245,0,0,1,0

Geschrieben von Bauer am 17. Dezember 2007 22:37:

M... will
„Zeuge Jehovas" werden
Seine Familie und seine Freunde haben sich angewidert von ihm abgewandt. Jetzt sucht Stephanies Peiniger Mario M...  Trost bei den „Zeugen Jehovas".

Schon viermal hat die Sekte den Kinderschänder in der JVA Torgau (Sachsen) besucht.

Ein Sprecher: „M... hat uns eingeladen. Wer bereut und dies durch Taten beweist, wird nicht von Gott verworfen."

M... wurde heute vor einem Jahr zu 15 Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

Die Sekte kann sich trotzdem vorstellen, ihn irgendwann mit einer Taufe aufzunehmen.

Geschrieben von susi am 18. Dezember 2007 13:22:21:

Als Antwort auf: Jehovas Zeugen umwerben Sexualverbrecher im deutschen Knast geschrieben von Bauer am 17. Dezember 2007 22:37:

ich könnte ko......

Geschrieben von Frau von x am 18. Dezember 2007 12:10:53:

Als Antwort auf: Jehovas Zeugen umwerben Sexualverbrecher im deutschen Knast geschrieben von Bauer am 17. Dezember 2007 22:37:

Erwachet! NOVEMBER 2007 S.24

"WIE DIE BIBEL EINEM HÄFTLING HALF
Bill war glücklich verheiratet. Noch vor seinem ersten Hochzeitstag kam er jedoch wegen einer Jahre zurückliegenden Straftat ins Gefängnis.
Nachdem er den ersten Schock über den Freiheitsentzug überwunden hatte, beschloss er, die vor ihm liegenden Tage zu nutzen. 'Ich setzte mich auf meine Pritsche', erzählte er, 'und las und studierte die Bibel.' ...
Bill besuchte Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas, die im Gefängnis abgehalten wurden, ... Noch während der Haft ließ er sich als Zeuge Jehovas taufen. Rückblickend sagte er: 'Ich hatte fast 50 Jahre meines Lebens vergeudet und wollte es jetzt einfach besser machen. Das schafft man als Häftling meiner Meinung nach nur, wenn man die Lehren der Bibel anwendet. Und die lernt man nur durch ein Bibelstudium mit Zeugen Jehovas genau kennen. Ihre Religion ist die einzige, die die Wahrheit der Bibel lehrt. So einfach ist das.'
Bills Haft ist zu Ende und er ist jetzt in einer Versammlung der Zeugen Jehovas in den Vereinigten Staaten tätig. ..."

-----------

Erwachet! 8.OKTOBER 2005 S.20/21

"Resozialisierung in Mexikos Gefängnissen

Resozialisierung wird bisweilen als Frung angeführt, warum Kriminelle inhaftiert werden. ... In vielen Gefängnissen in aller Welt ist ein Resozialisierung durch das biblische Erziehungswerk der Zeugen Jehovas erfolgreich gewesen. ...
In Mexiko bieten Jehovas Zeugen in 150 Gefängnissen Bibelstunden und Lehrgänge zur Moralerziehung und zu biblischen Lehren an. ...
Ist ehrliches Interesse an der Bibel vorhanden, organisieren Zeugen Jehovas jede Woche im Gefängnis Bibelkurse und Gottesdienste. ...

Aus Strafgefangenen werden christliche Prediger
Jorge war noch nicht einmal 20 und schon kriminell. ... Als Profi- und Auftragskiller hatte er letztlich 32 Menschen auf dem Gewissen und kam erneut ins Gefängnis. Von seine Anwälten erfuhr er, dass seine ehemaligen Verbrecherbosse bereit wären, für seine Freilassung viel Geld zu bezahlen. ..., damit er noch einen weiteren Mord für sie begehe. Mittlerweile hatte Jorge allerdings mit Jehovas Zeugen die Bibel studiert. Er hatte sich sogar bereits taufen lassen und war ein so genannter Pionier oder Vollzeitprediger geworden. Würde er sich freikaufen lassen und wieder für die Drogenbarone arbeiten oder würde er im Gefängnis bleiben und weiter Jehova dienen? 'Ich möchte lieber im Gefängnis bleiben und für all das Schlechte bezahlen, das ich getan habe', sagte Jorge. ... Er starb mit der Hoffnung auf eine Auferstehung. ...
David, der wegen Totschlag, Menschenraub und Diebstahl eine Haftstrafe von 110 Jahren erhielt, sitzt in einem Hochsicherheitstrakt für gefährliche Kriminelle ein. Seit er jedoch mit Jehovas Zeugen die Bibel studiert, hat er sich so sehr geändert, dass er eine Sondergenehmigung erhielt, die ihm gestattete, unter Bewachung sogar außerhalb des Traktes eine Zusammenkunft zu besuchen. Seine Lebensführung entspricht jetzt den biblischen Anforderungen. Er kann sich daher im Predigtwerk einsetzen und studiert mit acht weiteren Strafgefangenen im Hochsicherheitstrakt die Bibel. ...
Das Ergebnis des biblischen Erziehungsprogramms von Jehovas Zeugen: In 79 Gefängnissen konnte 175 Häftlingen so weit geholfen werden, dass sie sich für das Predigtwerk eignen, 80 von ihnen sind getauft. ..."
___________________________________________________________

Wenn es Mederake clever anstellt, kann er wenigstens im Gefängnis noch etwas werden, nämlich Vollzeitprediger der Zeugen Jehovas und vielleicht liest man in einigen Jahren seinen Erfahrungsbericht im Erwachet. Wär das nicht glaubensstärkend?

Geschrieben von Bauer am 18. Dezember 2007 16:30:26:

Als Antwort auf: Re: Jehovas Zeugen umwerben Sexualverbrecher im deutschen Knast geschrieben von Frau von x am 18. Dezember 2007 12:10:53:

mir stellt sich da die Frage, wer der Verteidiger war und wer ihm den Tipp mit den Zeugen gegeben hat.

Aber der Gott der Zeugen nimmt anscheinend jeden ...

Aber wie sagte es schon Bill Bowen?

"Jehovas Zeugen - ein Paradies für Kinderschänder"
www.silentlambs.org/VickiBoerPedoparadise-Why_de.htm

Geschrieben von Drahbeck am 18. Dezember 2007 17:12:06:

Als Antwort auf: Re: Jehovas Zeugen umwerben Sexualverbrecher im deutschen Knast geschrieben von Bauer am 18. Dezember 2007 16:30:26:

Sorry, ich sehe das etwas differenzierter.
Zu den ausdrücklichen KdöR-Privilegienbündel gehört auch die „Gefängnisseelsorge". Angesichts ihrer auf „Mission" ausgerichteten gesamten Binnenstruktur, werden die Zeugen sich diesbezügliche Chancen wohl kaum entgehen lassen.
Für mein Empfinden ist es auch symptomatisch, dass die Berliner Zentrale (Grünauer Str.) einem „Katzensprung" entfernt von einer einschlägigen Gefängnisanlage entfernt, errichtet wurde. Zu Ost-Zeiten ein Frauengefängnis. Heutzutage ein Abschiebe-Gefängnis für Ausländer, denen der weitere Aufenthalt in Deutschland verwehrt wird. Und da das sich damit verbundene Prozedere unter Umständen über einige Zeit erstrecken kann, sind offenbar solcherlei Einrichtungen „in".

Bei der Auswahl möglicher Standorte, für diese Berliner Zentrale, wäre man sicherlich auch anderswo fündig geworden. So „klein" ist ja Berlin nun wirklich nicht. Aber die Entscheidung, wie sie nun mal gefallen ist, wird sicherlich nicht ohne Bedacht, so gefallen sein.

Der Täter im konkreten Fall hat sich ja nun so gut wie alle „Zukunfts"chancen selber zerstört. Der greift offenbar nach jedem Strohhalm. Und die „Strohhalme" die da zur Verfügung stehen, dürften, sehr, sehr dünn gesät sein. Berichtet „morgen" vielleicht das gleiche „Revolverblatt" über einen Rauschgiftschmuggler, einen Mörder oder was ich, der einen ähnlichen Strohhalm ergreift, wird sich genanntes Blatt auch das nicht entgehen lassen, wenn man denn mit Aufwühlung von Gefühlen ein entsprechendes Geschäft wittert. Ist das dagegen „nur" ein Wirtschaftskrimineller, mag sich allenfalls eine Filmemacher, wie der, des Filmes „Die Hochstapler" dafür interessieren. Aber genanntes Revolverblatt wohl eher nicht. Oder hat dieses Blatt auch über den Film „Die Hochstapler" berichtet? Das wäre dann mir allerdings neu.

Es hat sich in diesem Lande sowohl im Zeugenbereich als auch im Ex-Zeugen-Bereich eine Kultur herausgebildet, die Befindlichkeit des Mittelstandes als „Maß aller Dinge" anzusehen.
Sehr wohl partizipiert Selters noch derzeit mit davon. Mit dem verstärkten Anteil von Zeugen Jehovas-Anwerbungen im Migranten-Bereich, wird aber diese Tendenz sich abschwächen, und die Zeugen-Religion zu ihren eigentlichen Wurzeln verstärkt zurückführen. Den Unterprivilegierten. Fallweise auch denen mit sehr anrüchigem Hintergrund, wie im vorliegenden Fall. Diesen anrüchigen Hintergrund jedoch zu überhöhen als „Zeugentypisch", verkennt Ursache und Wirkung und ist ein Zerrbild.

Film: Die Hochstapler

Geschrieben von Bauer am 18. Dezember 2007 23:55:

Als Antwort auf: Re: Jehovas Zeugen umwerben Sexualverbrecher im deutschen Knast geschrieben von Drahbeck am 18. Dezember 2007 17:12:06:

Ich kann da den Zusammenhang nicht ganz erkennen. Es geht hier um die Berichterstattung, die wahrlich nicht auf der ersten Seite erfolgte.

Klar, dass JZ sich den Zugang zu Gefängnissen zunutze machen. Ein bekehrter "Gauner" ist wie ein "bekehrter Raucher" womöglich ein Mensch, der zu einem Enschluss gekommen ist den er sich durch nichts wieder umstoßen lassen möchte.

Im Fall der Zeugen natürlich mit dem Vorteil, hier einen überzeugten "Kämpfer" gefunden zu haben, der mehr und fester überzeugt ist, als es eine normale Akquise in der Regel bewirkt.

Worum es hier geht ist doch folgendes:

Der Zusammenhang mit den seit Jahren auftauchenden Fällen von vertuschtem Kindesmissbrauch und der Umwerbung eines Sexualstraftäters. Zugegeben, allgemein mag man hier von religiösem Beistand sprechen. Doch wissen wir es nicht besser?

Hier nehme ich einmal Bezug auf + und seine Dokumentation über die Kriegsbeteiligung. Mit Religion hat das Verhalten von JZ eben sehr wenig zu tun.

Und die Besuche und eine Bekehrung im Gefängnis hat doch in Wahrheit nichts mit Religon zu tun, wenn man die wirklichen Ziele der Jehovas Zeugen Organisation betrachtet.

Wie auch immer, hier wird die emotionale Schieflage des Täters in bare Münze verwandelt. Alle Welt zieht sich zurück, was durchaus zu verstehen und als richtig anzusehen ist. Jehovas Zeugen nennen so etwas ja auch Gemeinschaftsentzug. Wenn sich alle vom Täter zurückziehen, verhalten sie sich wie ein Zeuge Jehovas einem Ausgeschlossenen gegenüber.

Doch hier gehen Jehovas Zeugen zu dem Täter hin und bauen ihn auf. Die ganz sicher nur wenigen Menschen die er sehen kann und die ihm dann sogar besonders lieb und freundlich begegnen, sind dann die Zeugen Jehovas, die ihn in seiner Zelle besuchen. Das wird sicherlich Auswirkungen haben....

Und dann gibt es wieder einen Erfahrungsbericht über einen reuigen Sünder.

Damit wird auch verwässert, dass es bei Jehovas Zeugen wie Bill Bowen es sagte, ein Paradies für Kinderschänder gibt.

Ich verweise hier auch auf den Fall Madeleine
wo auch eine Nähe zu Jehovas Zeugen bzw. Personen aus deren Umfels die Frage nach dem "Warum auch hier eine Verbindung zu Jehovas Zeugen?" ganz berechtigt ergibt.

Oder der Fall in Hamburg, wo unter den 31 wegen Besitz und Verbreitung von Kinderpornos verhafteten Männern auch ein Hamburger Zeuge Jehovas war?

Aber drücken wir es einmal anders aus:

Es bedeutet schon Mut, wenn ein Jounalist an den Saubermannimage der Jehovas Zeugen kratzt, wenn einer der ihren ein Verbrechen begangen hat und es beim Namen nennt, wenn eine Zugehörigkeit zu JZ erwähnt wird.

Die Bild-Zeitung macht halt schon mal was publick und ist Anfeindungen gewohnt. Nur weil es in der Bild steht, ist etwas nicht schlecht.

So führen die Berichte über Verbrecher die Jehovas Zeugen angehören auch zu Rügen durch den Presserat, wenn die Religionszugehörigkeit genannt wird.

Zitat:
Das Haller Kreisblatt schließlich hatte in einem Bericht über einen jungen Mann, der mehrere Familienmitglieder niedergeschossen hatte, einen völlig unbegründeten Zusammenhang mit den Zeugen Jehovas hergestellt. In diesem Fall sah der Presserat außerdem einen Verstoß gegen Ziffer 12 des Pressekodex, der die Diskriminierung von "rassischen, ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppen" verbietet.
Ende

Sexualstraftäter sind unter Jehovas Zeugen offenabr weit verbreitet.

In anbetracht der kleinen Gruppe ist die Aussage eines Selbsthilfegruppenleiters mit sicherlich begrenztem regionalen Handlungsraum beachtenswert:

Zitat:
Auch in meiner 11 Jährigen Tätigkeit als Selbsthilfegruppenverantwortliche hatte ich zwei Frauen die Kindopfer von den eigenen Vätern waren und diese der Sekten-Kirche Zeugen Jehovas angehörten!
ENDE

Gott sei Dank, gibt es die Bild-Zeitung! :-) grins

Die anderen kneifen den Schwanz ein und sagen nicht, dass ein Verbrecher ein Zeuge Jehovas ist.... und weil die "Spinner" eben so schnell mit den Anwälten kommen und beim Presserat Beschwerde einlegen, wird sicherlich in so mancher Berichterstattung verschwiegen oder vom Cheff rdedigiert, das "kleine Detail": "gehört den Zeugen Jehovas an" einfach wegzulassen.

Und so kann im Wachtturm halt weiterhin auf die bösen Weltmenschen geschimpft und der eigene Laden als Saubermannbüro dargestellt werden.

Nun frage ich, welche Zeitung hat es sonst noch berichtet?

Und das "Geschäft" von Jehovas Zeugen ist doch dieses:

Menschen psychisch abhängig zu machen und sie auszubeuten.

Menschenverehrung einmal anders:

Zitat:
Wenn es Mederake clever anstellt, kann er wenigstens im Gefängnis noch etwas werden, nämlich Vollzeitprediger der Zeugen Jehovas und vielleicht liest man in einigen Jahren seinen Erfahrungsbericht im Erwachet. Wär das nicht glaubensstärkend?
ENDE

... und dann lesen wir, unser Bruder M... hat seine Tat bereut und zum Zeichen seiner Reue eifrig gepredigt. Im Laufe der Jahre konnte er xx anderen Gefängnisinsassen helfen, die Wahrheit zu erkennen. Wir haben ihn zum Kreisgefängnispfarrer ernannt und so besucht er die Haftanstalten und ist ein Beispiel für den Glauben. Er genießt viele Segnungen ähhh Vergünstigungen ....

Geschrieben von Drahbeck am 19. Dezember 2007 03:57:54:

Als Antwort auf: Re: Jehovas Zeugen umwerben Sexualverbrecher im deutschen Knast geschrieben von Bauer am 18. Dezember 2007 23:55:

Die WTG-Religion ist Menschenfischer für „alle Arten" von Menschen. Unter anderem auch Angehörige der Hitler'schen SS.
Siehe dazu beispielsweise Parsimony.23164.

Hatten die nichts auf dem „Kerbholz"? Das kann wohl nur sagen, wer die Schönung seiner Weltsicht zum Prinzip erklärt.
Oder wer sich noch nie - etwa mit Himmlers Posener Rede befasst und auseinandergesetzt hat.
Himmler's Posener Rede

Das Thema SS ist heutzutage - in diesem Lande (und wohl nicht nur heutzutage) nicht mehr in. Da hat man andere populistische Themen, für die der Kleinbürger Bill Bowen auch die Steilvorlage lieferte, und die andere Kleinbürger denn fallweise begierig aufgreifen, gibt es ähnlichs wieder mal zu berichten.

Da kann man sich ja dann in Kontinuität mit dem „Schwarzen Korps" in der NS-Zeit sonnen. Wer es noch nicht wusste. Das „Schwarze Korps" war Organ der SS.
Aus populistischen Gründen eine These zu überhohen, ist weder im Fall katholischer Kirche, noch anderswo, wirklich sachgerecht.


http://www.manfred-gebhard.de/SK13.5.37.jpg


http://www.manfred-gebhard.de/SK6.5.37.jpg


(Karikaturen aus dem „Schwarzen Korps")
Die Kritik richtet sich nicht gegen die Berichterstattung in solchen Fällen, wohl aber gegen die Tendenz, dass was einem denn ins eigene Konzept zu passen scheint, zu verallgemeinern und zum wesentlichen Charakteristikum zu erklären. Da können dann nur Zerrbilder im Stile des „Schwarzen Korps" oder im Stile des Streicher'schen „Stürmer" zustande kommen.

Der WTG kann solcherlei verengende Agitation eigentlich nur recht sein. Weiß sie doch. Damit liefern die WTG-Gegner selbst den WTG-Angehörigen Argumente frei Haus, sich ungerecht und nicht zutreffend bewertet zu sehen.
Es nützt also - unterm Strich (in indirekter Form) sehr wohl der WTG, wie überhaupt alle Arten der Agitation „mit Schaum vorm Maul". Damit aber ist in der Tat noch keine Bewertung der Substanz solcher Agitation erfolgt. Lediglich beschrieben, wie sie denn so auf der Gegenseite „ankommt".

Geschrieben von spacyfreak am 21. Dezember 2007 21:11:

Als Antwort auf: Re: Erdbeben und Jesu Gegenwart geschrieben von + am 22. Oktober 2006 09:30:49:

Hallo
ich finde das sehr faszinierend mit der "Il Piccolo", die die Wachtturm-Statistik als Quelle angibt - und anschliessend in zig Wachtturm-Lektüren als "Referenz" verwendet wird. Unglaublicher Vorfall.
Ich hätte gern einen Beweis, sprich eine KOpie des Zeitungsartikels, in dem auf die Wachttower-Quelle verwiesen wird. Vielen DANK!"!!!!!

Geschrieben von Franz K... am 22. Dezember 2007 08:16:

Als Antwort auf: Hat jemand ein Exemplar der "Il Piccolo" vom 8.10.78? geschrieben von spacyfreak am 21. Dezember 2007 21:11:

Hier wirst du wenig Erfolg haben aber versuche es doch direkt bei der Postille. Jede Zeitung kann in der Regel alte Exemplare aus dem Archiv liefern, sei es auch als Kopie.

Viel Glücl
FK
ilpiccolo.repubblica.it/

Geschrieben von Mia am 21. Dezember 2007 09:23:01:

Hallo,

stimmt es, dass man im Königreichsaal heiraten kann?

LG

Geschrieben von Frau von x am 21. Dezember 2007 10:52:51:

Als Antwort auf: Frage zur Heirat geschrieben von Mia am 21. Dezember 2007 09:23:01:

DER WACHTTURM vom 15.Oktober 2006 S.18-23

"... Die meisten christlichen Brautpaare wünschen sich, dass anlässlich ihrer Eheschließung eine biblische Ansprache gehalten wird. (Fußnote: Jehovas Zeugen verwenden eine Vortragsdisposition für eine 30-minütige Ansprache mit dem Theme 'Eine vor Gott ehrbare Ehe'. Grundlage dafür ist der biblische Rat in dem Buch Das Geheimnis des Familienglücks sowie in anderen Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas. ...)

... Wünscht sich ein Brautpaar im Anschluß an die standesamtliche Trauung eine Hochzeitsansprache in einem Königreichsaal, sollte es zuvor die Erlaubnis der Ältesten einholen, ... . Diese werden sich nicht nur vergewissern, dass das Paar in gutem Ruf steht, ... "
___________________________________________________________

Hallo Mia, warum willst du das wissen?

Geschrieben von Mia am 21. Dezember 2007 11:42:17:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Frau von x am 21. Dezember 2007 10:52:51:

Hallo,
danke für die schnelle Antwort. :)

Wie lange muss man mit einem Zeugen zusammengewesen sein, bis man heiraten darf?

(Ich frage aus persönlichem Innteresse) :)

Geschrieben von Andre am 21. Dezember 2007 13:08:45:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Mia am 21. Dezember 2007 11:42:17:

Hallo Mia,

wenn Du selbst keine Zeugin Jehovas bist und einen Zeugen Jehovas heiraten willst, werdet ihr keine Hochzeitsansprache im Königreichssaal bekommen. Dein Mann gilt dann nicht mehr als vorbildlich, weil er nicht "im Herrn" (sprich keine Zeugin Jehovas) heiratet.

Falls ihr beide Zeugen Jehovas seid und eine Hochzeitsansprache im Königreichssaal wünscht, dann wird Euch mindestens ein Ältester (in der Regel derjenige, den ihr für das Halten der Hochzeitsansprache ausgesucht habt) besuchen und mit bestimmten Fragen konfrontieren mit denen festgestellt werden soll, ob ihr auch wirklich würdig für eine Ansprache seid. Diese sind z.T. von sehr intimer Art, da man sicher gehen will, dass ihr vor Eurer Ehe keinerlei sexuelle Handlungen vorgenommen habt. Dazu gehört alles, was auch nur annähernd mit Sex in Verbindung gebracht wird (Petting, Streicheln der Brüste, Oral-/Analverkehr, gegenseitiges Masturbieren, Geschlechtsverkehr, zusammen in einem Raum geschlafen zu haben, den anderen nackt gesehen zu haben), bis auf Küssen, das ist erlaubt.

Wenn ein ZJ-Paar keine Hochzeitsansprache wünscht, dann macht es sich per se schon verdächtig und die Ältesten werden sich besonders um diese "kümmern". D.h. man rückt automatisch mehr in den Fokus der Ältesten und dessen Gehilfen. Es sei denn, dafür gibt es "triftige" Gründe , z.B. weil man schon einmal verheiratet war (dann gibt es nämlich auch keine Ansprache).

Liebe Grüße
Andre

von Bauer am 21. Dezember 2007 16:19:07:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Andre am 21. Dezember 2007 13:08:45:

bist du dir bei Küssen sicher?

Wo lasse ich beim küssen nur meine Hände?

Denn mit den Händen den (zukünftigen Ehe-) Partner berühren ... das ist doch auch schon der Anfang der porneia???

Händchenhalten in der Öffentlichkeit?? oh oh

Oder meinst du so ein Begrüßungs-Küsschen?

und wenn die Ältesten fragen ...

bekommt der Gute vielleicht auch noch eine Vorladung zum Kommitee.

Dann gilt entweder Glaube oder die Frau.

und in der Regel ist es dann vorbei mit lustig.
Zumindest wird er danach den Druck der Ältesten zu spüren bekommen. Oder sollte er ein Ä sein? Sicher unwahrscheinlich.

Jeder macht seines gilt bei Jehovas Zeugen nicht. Der Gute wird unter Druck geraten, wenn seine Frau nicht auch in die Versammlung kommt und ihr wird immer wieder angeboten, einmal die Bibel zu studieren um den Glauben ihres Mannes besser zu verstehen.

Aber eines wird ihr die Sache leicht machen:

sie erhält das schönste LOVE-Bombing.

Und er?

kriegt sicherlich die Peitsche

Geschrieben von Andre am 21. Dezember 2007 19:25:39:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Bauer am 21. Dezember 2007 16:19:07:

Hallo Bauer,

in meiner Heimatvers. ergab sich mal folgende Situation: Ein unverheiratetes Pärchen (beide getauft und zur damaligen Zeit seit ca. 6 Monaten zusammen) ging vom Auto zum Kö-Saal. Der Freund legte seinen Arm um die Schultern seiner Freundin. Dies sah ein Ältester (mein "Lieblingsältester" ) und rief die beiden prompt in den sogenannten 2. Raum, der sich in meiner Heimatvers. im Keller befand. Dort stellte er dann einen Stuhl von innen gegen die Tür, damit niemand rein und keiner raus konnte. Danach ging dann das "Verhör" los, was man sich denn erlauben würde, einfach seinen Arm um die Freundin zu legen, obwohl beide nicht verlobt sind. Dies wurde ihnen dann "verboten". Naja, die beiden hatten danach einen gehörigen Schock wegen der sogenannten "Liebvollen Ältestenschaft". Erst dann lernt man eigentlich die "wahre" Liebe der ZJ Führungsriege kennen. Ich kann davon auch ein schönes Liedchen singen. Was ich so alles mit den "Liebvollen, vom heiligen Geist ernannten Ältesten" erlebt habe, geht in keine Kuhhaut. Und der 2. Raum hat schon seinen Sinn.

Der genannte Älteste war übrigens sehr stolz darauf, seinem 25 jahre alten Sohn noch Ohrfeigen zugeben, wenn er ihm mal widersprach. Dies ließ er gerne bei Antworten im WT-Studium einfließen, wenn es um Autorität ging.

Schade ist, das Außenstehende, die mit den ZJ sympathisieren, ich denke da gerade auch an kohlchen, nie diese Seiten von ZJ kennengelernt haben. Man sieht Anfangs nur die "weiße" Fassade und bis zur Taufe ist auch (meist) alles super. So war es bei mir auch. Erst nach der Taufe fing der "Höllentrip" an. Das ist den Studierenden leider einfach nicht bewusst - sie bekommen nur das Zuckerbrot mit, die Peitsche spürt man dann erst nach der Taufe, und dann ist man schon soweit indoktriniert, dass man denkt, die Peitsche wäre das Normalste und auch Schönste der Welt...

LG
Andre

Geschrieben von Frau von x am 21. Dezember 2007 12:02:31:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Mia am 21. Dezember 2007 11:42:17: Das ist eine persönliche Angelegenheit der beiden, dafür gibt es keine vorgeschriebene Frist. Natürlich wird dazu geraten sich zum Kennenlernen Zeit zu lassen. Da es meistens bei ZJ nicht ohne "Anstandswauwau" geht (Grund: kein Sex vor der Ehe), weiß eigentlich jeder, daß das nur Theorie ist. In der Praxis geht es oft sehr schnell und wie man hinterher feststellt, viel zu schnell.

Geschrieben von Bluna am 21. Dezember 2007 12:40:14:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Frau von x am 21. Dezember 2007 12:02:31:

So ist es, ganau so!! Und aus diesem Grund wird bei den ZJ meist nicht nur zu früh, sondern auch zu jung geheiratet.

Da entstehen "Kinderehen", weil der Druck so groß ist.
Scheidungen sind bei den ZJ mittlerweile nichts Seltenes mehr.

LG Bluna

Geschrieben von Mia am 21. Dezember 2007 13:24:13:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Bluna am 21. Dezember 2007 12:40:14:

Aber ist es nicht so, dass man erst im "heiratsfähigen" und erwachsenen Alter sein muss/sollte? Das ist bei denen mit 21 Jahren.

Geschrieben von Bluna am 21. Dezember 2007 13:30:32:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Mia am 21. Dezember 2007 13:24:13:

Nein Mia, diese Information ist falsch. Manche heiraten schon mit 17 oder 18. das ist bei den ZJ nicht ungewöhlich.

LG Bluna

Geschrieben von susi am 21. Dezember 2007 14:29:07:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von Bluna am 21. Dezember 2007 13:30:32:

jo, ich hab auch mit 17 geheiratet.
wegen der leute, weil sie über einen geredet haben... wir düften nicht mal allein wo hin. tür mußte immer offen bleiben. hand anfassen nur wenn jemand erwachsenes dabei war und und und....

der sex in meiner ehe, wa dann die reinste null achtfünzehn nummer und wurde angekündigt und reine pflichtmaßnahme. es schüttelt mich, wenn ich nur dran denken muß.
das war null spaß... weil immer im hinterköpfchen... das gefällt jehova nicht und das darfst du nicht.....

kotz,kotz

nach meiner scheidung und neuem leben ohne jehova, genoss ich das schönchte spiel der welt und es ist nix verkehrtes dran wenn beide spass haben und das wollen...

liebe mia, falls du keine zeugin bist, überleg es dir gut... ich würde niemals wieder einen aus der sekte nehmen... dort ist der mann oberhaupt!

vg susi

Geschrieben von Andre am 21. Dezember 2007 19:46:49:

Als Antwort auf: Re: Frage zur Heirat geschrieben von susi am 21. Dezember 2007 14:29:07:

Ich kenne viele, die haben sich so sehr auf den Sex gefreut und noch in der Hochzeitsnacht gemerkt: "Deswegen habe ich jetzt geheiratet?" Für viele junge ZJ Ehemänner war es der erste und einzige Sex mit ihrer Frau, weil gerade viele Frauen vom ersten Mal so geschockt sind, dass sie auf Sex jegliche Lust verlieren. Das erinnert mich immer an die lustige Szene aus der Serie "Gilmore Girls" (ich aute mich: schaue ich selbst als Mann sehr gerne), in der Rorys beste Freundin heiratete. Deren Mutter (die übrigens in der Serie eine fundament. Christin darstellt) hat sie dann auf diese "schreckliche" Hochzeitsnacht mental vorbereitet mit dem abschließenden Hinweis: "Aber zum Glück ist es ja das einzige und letzte mal, dass Du das mit Deinem Mann tun musst". (Wer die Pointe findet, darf sie behalten).

Wenn man vorher keinerlei sexuelle Erfahrung machen durfte, kann die ganze Ehe deswegen scheitern. Sex ist zwar nicht das Wichtigste in der Ehe, aber dennoch muss die Sexualität zwischen den Partnern stimmen, genauso wie man sich gegenseitig buchstäblich riechen können muss.

Man bedenke, um ein ZJ zu werden, muss man erst einmal "studieren". Ohne Kenntnisse der Glaubenslehren und die Übereinstimmung damit, wird man nicht getauft (ganz im Gegensatz zu den Urchristen). Um ein Autofahren zu dürfen, muss man erst einmal den Führerschein machen. Um bestimmte berufliche Tätigkeiten ausüben zu dürfen, muss man erst eine Lehre machen, usw. usf.. Aber Sex soll einfach so funktionieren sollen, ganz ohne Erfahrung????? Das Zusammeleben zwischen Mann und Frau soll einfach so funktionieren sollen, ganz ohne Erfahrung????

"Die Spinnen, die RömerZeugen Jehovas", würde Asterix jetzt sagen oder mit den Worten Jesu: "Die die Mücke aussieben, aber das Kamel hinunterschlucken".

Geschrieben von + am 03. Januar 2008 11:46:04:

Als Antwort auf: Re: Schriftstudien "dem goldenen Zeitalter ... das JETZT vor der Tür steht" geschrieben von X am 02. Januar 2008 21:50:

„Ich kenne einen Menschen in Gemeinschaft mit Christus,
der vor vierzehn Jahren —
ob im Leib, weiß ich nicht,
oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es —
als solcher bis zum dritten Himmel entrückt wurde.
Ja, ich kenne einen solchen Menschen —
ob im Leib oder getrennt vom Leib, weiß ich nicht, Gott weiß es —,
daß er in das Paradies entrückt wurde
und unaussprechliche Worte hörte,
die zu reden einem Menschen nicht erlaubt ist."

(2. Korinther 12:2-4)

Paulus spricht möglicherweise von sich selber.

Für die hebräischen Schriften gibt es zwei Quellen:
Der masoretische Text, und der Text, der der Septuaginta zugrunde lag.
Es ist inzwischen (seit Qumran) erwiesen, dass es im 2-3 Jhdt. vor Christus eine weitere hebräische Fassung des AT gab.
Die Septuaginta ist nicht eine freie Übersetung ins griechische, sonderen eine ziemlich worttreue Übersetzung dieses verlorenen hebräischen Textes.
Bekanntlich stützt sich das Neue Testament auf die Spetuaginta und nicht auf den masoretischen Text.
Das Christentum verhält sich also paradox:

Sie Bevorzugt den masoretischen Text, und ignoriert völlig die andere hebräische Fassung, und fügt dem das neue testament hinzu, das völlig auf den Septuaginta-Text aufbaut.

Warum redet Paulus in Apostelgeschichte nicht so, wie in den Briefen?
Legt man die vier Evangelien nebeneinander, und bedenkt dabei, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten Geschrieben wurden, ergeben sich die Fragen „Warum redet Jesus völlig anders?" „Warum verhält er sich anders?"
Es lassen sich Parallelen in der Sprache bei Johannes ... und Paulus finden.

Der dritte Himmel bei Paulus verwirrt, weil wir den Himmel im gnostischen System nicht gewohnt sind.
Es handelt sich dabei möglicherweise um einen rekonstruierten Paulustext in der markionitischen Fassung.

Es ist Vorsicht geboten, wenn alle Experten einig sind.
Bertrand Russell 1872 - 1970

radikalkritik.de/GefPaulus2.pdf

Geschrieben von Andre am 04. Januar 2008 16:32:25:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von + am 03. Januar 2008 11:46:04:

Der dritte Himmel ist extrem einfach zu erklären:

"3wobei ihr vor allem das wissen müßt, daß in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die in ihrer Spötterei nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: 4«Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es am Anfang der Schöpfung war!» 5Dabei vergessen sie aber absichtlich, daß schon vorlängst Himmel waren und eine Erde (der 1. Himmel und die 1. Erde) aus Wasser und durch Wasser entstanden ist durch Gottes Wort; 6und daß durch diese die damalige Welt infolge einer Wasserflut zugrunde ging. 7Die jetzigen Himmel aber und die Erde (der 2. Himmel und die 2. Erde)werden durch dasselbe Wort fürs Feuer aufgespart und bewahrt für den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen." (2. Petrus 3, 3-6)

Der Himmel vor der Flut, ist der 1. Himmel. Die Himmel, die heute existieren sind der 2. Himmel. Da diese Himmel, wie Petrus betont, ebenso wie der 1. Himmel vernichtet werden soll, muss noch ein 3. Himmel kommen, auf den wiederum in der Offenbarung bezug genommen wird:

"1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr." (Offenbarung 21, 1)

Wenn sich also Paulus bzw. die Person, die er kannte, im 3. Himmel befand, erhielt er eine Vorschau auf das Paradies, dass nach der 1000 Jahren durch die Herrschaft Jesu Christi wiederhergestellt wurde, eben ein neuer und logischer Weise der 3. Himmel und eine neue Erde. Wahrscheinlich sah Paulus dasselbe, was Johannes in der Offenbarung ab Kapitel 21 aufzeichnete.

Geschrieben von Andre am 04. Januar 2008 16:36:57:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Andre am 04. Januar 2008 16:32:25: P.S.

Die Zahl 3 steht in der Bibel vor allem dafür, das etwas oder jemand mit Gott in Verbindung steht. Es ist also kein Wunder, dass es 3 Himmel geben wird, wobei der 3. Himmel wieder mit Gott in Verbindung stehen wird, während die ersten beiden von Gott entfremdet waren bzw sind.

LG
Andre

Geschrieben von X am 04. Januar 2008 00:25:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von + am 03. Januar 2008 11:46:04:

Schriftstudien Seite: 422

"Dies wird der DRITTE HIMMEL und die dritte Erde sein"

___________________________________________________________

Hallo "+"!

2.Kor. 12:2-4 gehört meinem Empfinden nach zu den Bibelstellen, die von der WTG in den letzten Jahren nicht oft zitiert wurden. Das war mal anders.

w49 15.8. 251-2; w52 15.6. 184; w57 15.7. 423; w59 1.4. 206-7

Schriftstudien Seite: 422

Dies Paradies der Zukunft wird von den Aposteln der "dritte Himmel" ... genannt. (2.Kor 12:2 ...

Die Apostel meinen damit ... die dritte der großen Zeitepochen, beginnend mit der Wiederherstellung des Menschen und in die unbegrenzte Zukunft sich ausdehnend.

Die dritte große Zeitperiode wird unter göttlicher Leitung eine "Welt ohne Ende" sein. Dies wird der dritte Himmel und die dritte Erde sein ..."

WTG-Buch: Einsichten über die Heilige Schrift Seite: 1162

Demzufolge scheint der Ausdruck "dritter Himmel" auf den höchsten Grad der Verzückung hinzudeuten, den der Betrachter dieser Vision erlebt hat.

dritte Himmel = Paradies der Zukunft; Zeitepoche ...

dritte Himmel = Grad der Verzückung

Sind das inhaltlich übereinstimmende Aussagen ???

Viele Grüße!

Geschrieben von Orazio di Bella am 03. Januar 2008 18:09:02:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von + am 03. Januar 2008 11:46:04:

Der dritte Himmel kommt sehr wahrscheinlich aus gnostischem Gedankengut und nicht aus der alttestamentarischen Kultur.

Aber auch die umgekehrte Annahme ist gültig:
Der "dritte Himmel" ist nicht eine Einfügung Markions (laut Kirche hat Markion die Paulusbriefe verfälscht), sondern ein Überbleibsel von der Originalfassung, die dann orthodox von Antimarkioniten in die heutige Form abgeändert wurde.

Es ist sogar sehr unwahrscheinlich, dass ein ketzerisches Element in einen vorhanden korrekten Text einfliesst, wenn das Erscheinen des gnostischen Textes sofort Widerspruch hervorrief. Hätte der markionitische Text der Paulusbriefe gegen eine orthodoxe katholische (die aktuelle Fassung) gestanden, wäre niemals etwas daraus in den suaberen Text gekommen. Dafür hätten die Wächter der "richtigen" Fassung gesorgt!

Wenn es aber trotzdem geschehen ist (und das ist nicht die einzige Stelle, denn die Paulusbriefe enthalten viel mehr Begriffe und Vorstellungen, die nicht immer komplett umgebogen wurden), ist es (zusammen mit den anderen Stellen (Gott der Finsternis, etc., Geist gegen Buchstabe) ein Indiz dafür, dass Paulus eine so grosse gnostische Gestalt war, dass sie nicht verketzert werden konnte, sondern assimiliert werden musste.

Dass Johannes ähnlich klingt, hat denselben Grund: Die Johannestexte stammen wohl aus Zirkeln, die dem Gnostizisumus nahestanden.

Die Texte sprechen für sich: Hinter jedem steckt eine ganz bestimmte Auffassung, aber anders als es Fundamentalisten darstellen, ist es nicht nur eine Absicht oder ein unterschiedlicher Adressat, sondern eine unterschiedliche Theologie die jedem zugrundeliegt.
Das Neue Testament ist also nicht im Geringsten eine Sammlung von Texten einer einzigen Urkirche, sondern eine Sammlung "korrigierter" Texte verschiedener unterschiedlicher und unter sich verfeindeter Kirchen, die dann unter der Schrimherrschaft der letztendlich gewinnenden und überlebenden Kirche in unsere Zeit gelangt sind.

Geschrieben von Bauer am 04. Januar 2008 01:50:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Orazio di Bella am 03. Januar 2008 18:09:02:

Ich finde das sind Gedenken, die wie Jehovas Zeugen in die Bibel hineinlesen wollen, dass der Mensch tot ist, eben entgegen hineinlesen wollen, dass da nachträglich in Bibeltexten geändert wurde.

Bleiben wir doch einfach bei den Fakten.

Als ZJ konnte ich mich mit der Lazerus-Episode nicht viel anfangen. Und noch weniger mit der angeblichen symbolischen Bedeutung.

Aber auch wenn das symbolisch verstanden werden kann, so muss zunächst betrachtet werden, dass Jesus eine realischtische Vorstellung für seine Zuhörer nutzte. Eine Vorstellung mit der die Menschen etwas anfangen konnten.

Es ist also klar, dass Jesus zu den Juden gehörte, die die Lehre des Lebens nach dem Tod im Himmel zweifellos glaubte.

Jesus glaubte an des Leben nach dem Tod! Und zwar im Himmel. Nur mit diesem Glauben konnte er die Lazerus-Geschichte als einen Vergleich und eine Belehrung für seine Zuhörer erzählen:

Also bleiben wir bei den Fakten:

Die Juden zur Zeit Jesu glaubten, dass der Mensch nach seinem Tod bei Gott im Himmel lebt. Böse Menschen, "der reiche Mann", müssen eine Zeit lang in der Hölle, dem Scheol, für ihre Sünden büßen. Nicht für ewig, sondern für eine gewisse Zeit. Darum wird auch die Unterhaltung von Lazerrus mit dem reichen Mann in der Hölle verständlich. Dazwischen gibt es für die Juden keine unüberwindbare Hürde.

Ich verweise auf Wikipedia:

Judentum

Im alten Judentum stellte man sich vor, dass der Mensch nach seinem Tod in eine Schattenwelt, die Scheol (éÐÕÜ), eingeht und dort fern von Gott weiter lebt. Dieses Leben ist jedoch kein wirkliches Leben. Für einen frommen Juden ist es daher besonders wichtig, in seinen Nachkommen weiterzuleben.

Erst im Buch Daniel, vermutlich einem der jüngsten Bücher des Tanach, finden sich Hinweise auf ein "ewiges Leben" bei Gott: "Viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande" (Dan 12,2)

Ein Leben nach dem Tod war zu Jesu Zeiten unter den jüdischen Gelehrten umstritten. Heute ist die Überzeugung, dass es eine Auferstehung der Toten gebe, im Judentum üblich. Insbesondere im orthodoxen Judentum gibt es auch die Vorstellung einer Reinkarnation.

Mal abgesehen von Jehovas Zeugen:

Im Christentum ist der Himmel das religiöse Ziel.
Allerdings mit einer Radikalität in Lehre. Also in schwarzweiß. Gut oder böse. Himmel oder Hölle.

Die Zielsetzung Christen in den Himmel mag vielleicht in diesem Text sichtbar werden:
www.dawnbible.com/de/2006/0605de1.htm

Die Geschichte des NT deckt sich mit den Lehren der Juden. Tod, Auferstehung und Himmel. Und im Islam gibt es ebenfalls den Himmel. Hier ht Mohamed sicher weitere Details "geoffenbart".

Aber warum nicht uch einmal Nitsche lesen?
Der Antichrist
home.rhein-zeitung.de//u126 ~ahipler/kritik/antichr3.htm

Ein Jude versteht die Synagoge auch als eine "Pforte zum Himmel".

Ein Witz:

Ein Priester trifft einen Rabbi und sagt:
"Du, Rabbi, ich habe heute nacht geträumt, ich war im jüdischen Himmel.
So viele Leute! Ein Geschrei und Gestank nach Knoblauch! Nicht auszuhalten!"
"Ja," sagt der Rabbi, "Mir hat heute nacht auch geträumt, ich war im
katholischen Himmel. Eine himmlische Ruhe! Wohlgerüche! Und kein Mensch da!"

Ein Jude, der kein Weib hat, ist vom Himmel ausgeschlossen. B.T. Pessachim 113

Der jüdische Glaube ist auch eine Rabinerlehre (Auslegung)

http://books.google.com/books?id=foGug7t6FdwC&pg=PA275&lpg=PA275&dq=j%C3%
BCdischer+glauben+himmel&source=web&ots=_gkl4qxjgj&sig=BEDTxtit1_9AMXNWiiTVyASALBk#PPA275,M1
(Link zusammensetzen)

Am Berge Sinai aber wurden die Grenzen von Himmel und Erde aufgehoben, und der Mensch erhielt die Kraft, beide zu verschmelzen: Das Irdische in das Reich des Geistes zu erheben, und den Himmel auf die Erde zu bringen.
Die Weisheit des Rabbi Schneerson aus New York

Wie kommt ein Jude in den Himmel?

Im Koran findet man die Quelle:
Der Erzengel Gabriel führte Mohammed zum Felsendom in Jerusalem, wo er auf den Buraq (*) stieg und zu den Himmeln Aufstieg. Er wurde von Gabriel durch 6 Himmel geleitet, in den 7. durfte Gabriel nicht weiter. Die Pforte zum 7. Himmel ist die Pforte zwischen dem Menschen und Gott/Allah. Der 7.Himmel wird als der Wohnsitz Gottes/Allahs selbst beschrieben. Dort lernte Mohammed seine Bestimmung.

Interessant fand ich auch folgende Abhandlung.
doppelpass.wordpress.com/2007/01/07/bioethik-und-
religion-ein-judisch-christlicher-vergleich-zur-
organtransplantation-und-stammzellenforschung/

Die Lehre vom Himmel hat im Christentum eine zentrale Rolle eingenommen, während im Laufe der Jahrtausende in der jüdischen Lehre der Himmel eine Nebenrolle spielt.

Ansonsten, wer es bis hier geschafft hat:
Gibt es mehrere Himmel?

Geschrieben von Orazio di Bella am 07. Januar 2008 02:32:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Bauer am 04. Januar 2008 01:50:

Bauer,
Was Fakten angeht, empfehle ich Dir einfach zu suchen.
Gib in google "gnosis heavens" ein, und Du hast unglaublich viel Lektüre zu bewältigen.
Betont sei, dass Gnostiker mehrere Himmel hatten, aber die Zahl nicht festgelegt war. 3, 9, 365, etc.
Ebenso sei klargestellt, dass Gnostiker aus der jüdischen Kultur kamen. Man kann verwischt sagen, dass die Juden an mehrere Himmel glaubten, oder man kann es genauer nehmen und sagen, dass es schriftliche Nachweise dafür gibt, dass Gnostiker ab dem zweiten Jahrhundert über verschiedene Himmel sprachen und schrieben, und das spätere Judentum dann auch mehrere annimmt.

Vergiss nie, dass es früher kein Copyricht gab, und abkupfern gang und gäbe war.
Wenn es in Religionen Ähnlichkeiten gibt, ist der Grund oft, dass gegenseitig Ideen geklaut wurden!
(Und falls Du esoterische Bücher gelesen hast, wird Dir aufgefallen sein, dass sie in vielem übereinstimmen, aber nur, weil jeder den Mist vom anderen verwertet - genau so, wie alte heilige Bücher untereinander).

Dann gibst Du in google "Paul Couchoud Galatians" ein, und findest u.a. Information über eine Gegenüberstellung des markionitischen und katholischen Paulustextes.
Falls Du in Englisch nicht flüssig bist, gehe auf www.radikalkritik.de
Dort kannst Du das sogar als PDF Datei heruntarladen, und noch viel mehr zum Thema Fälschung.

Dazu sagen ich noch einen Satz:
Man liegt vollkommen richtig, wenn man bei der Analyse einer alten religiösen Schrift erstmal prüft, ob es sich nicht um eine korrigierte Fassung handelt.
Das war nämlich dermassen üblich, dass unfrisierte Texte ein Wunder sind.

Statt Dich nur mit Theologie zu beschäftigen, solltest Du mehr drumherum schauen.
Schade, dass Dich jahrelanges Herumschreiben in Foren (ganz besonders bei Drahbeck, der Dir ja vorgeführt haben müsste, wie man historische Fragen angeht - mit extremer Skepsis, und mit Detailbesessenheit an Fakten!) nicht von der hirnrissigen Ratemethode der WTG abgebracht hat!

Geschrieben von Bauer am 07. Januar 2008 11:42:22:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Orazio di Bella am 07. Januar 2008 02:32:

Und, was willst du mir NEUES sagen?
Pack deinen Hass einfach in eine alte Tüte und schmeiß sie auf den Müll, dann lebst du gesünder.
Es ist mir zu simpel, mich über Erkenntnisse zu streiten. Fakten legt jeder nach seinem Verständnis aus und würdigt jeder wie er es meint verstanden zu haben.
Der Orazio von früher war irgendwie scharftsinniger. Auch das Alter?

Geschrieben von Orazio di Bella am 07. Januar 2008 17:26:12:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Bauer am 07. Januar 2008 11:42:22: >> Und, was willst du mir NEUES sagen?
Dass sich mein vierjähriges Schweigen in Foren gelohnt hat!
Der Orazio von früher, und der von heute haben einiges gemeinsam: Sie sind beide nicht zu stolz und rechthaberisch, um nicht die Möglichkeit einzukalkulieren, dass sie Unrecht haben, und dass irgendwo verfügbare Information das belegen kann. Darum habe ich IMMER nachgeprüft, wenn man mir Quellen
genannt hat, oder Lektüre empfohlen hat.
Aus einener Initiative habe ich mir sogar mehrere dicke Wälzer gekauft, um zu vergleichen, wie die gläubige Seite auf Argumente von Radikalkritikern reagiert.
Im Gegensatz dazu beschäftigen sich die meisten Gläubigen exklusiv mit Schriften, die ihre Thesen stützen.
Genau wie Du es vorgeführt hast: Angreifen und beleidigen, aber auf keinen Fall eigenständig prüfen.
Vier Jahre sind eine lange Zeit.
Da hättest Du ganz ohne Antrieb von schwachsinnigen Kritikern wie mir viel Information sichten können. Du hättest Argumente gegen das Argument, dass die kanonischen Paulusbriefe das Original, und nicht die Fälschung sind, statt dass Du dich exklusiv mit mir beschäftigen musst.
Ich bin völlig unwichtig. Was zählt, ist was an Dokumente und Information vorhanden ist.

Wenn Du in google den zweiten von mir empfohlenen Suchbegriff eintippst, kommst Du auf einen Artikel, der sich mit der Frage beschäftigt, warum in den Paulusbriefen manchmal der Name Petrus, und sonst Kephas benutzt wird.
Es wird dort vorgenommen, wer diese Texte in den frühen Jahrhunderten zitiert hat, und wie sie zu dem Zeitpunkt aussahen. Klar ist, dass sie anders aussahen, und vermutlich um 185 u.Z. die aktuelle Gestalt annahmen (sicher nicht von sich selbst aus, sondern weil jemand dran rumgefummelt hat!).
Und das Ganze hatte theologische Gründe. Man musste Geschichte verfälschen, um das Urchristentum so darzustellen, wie es für die aufkommende Kirche günstiger war.

Aber wie ich sagte, haben sich die 4 Jahre gelohnt, weil ich sehe, dass meine früheren Diskussionspartner in der Zwischenzeit keine Schritt weiter gekommen sind.
Dir kommt es sicher so vor, als ob Du viel mehr weisst, aber die Frage ist, WAS Du weisst.
Dein Problem ist, dass Du noch immer nicht begriffen hast, dass an Deiner Methode etwas nicht stimmt (bei der WTG haben wir Einseitigkeit gelernt, und die Taktik, nur das zu verarbeiten, was in unser Bild passt.)

Darum viel Erfolg in den nächsten 4 Jahren!
Orazio

Geschrieben von Orazio di Bella am 07. Januar 2008 17:25:26:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Bauer am 07. Januar 2008 11:42:22:

 >> Und, was willst du mir NEUES sagen?
Dass sich mein vierjähriges Schweigen in Foren gelohnt hat!
Der Orazio von früher, und der von heute haben einiges gemeinsam: Sie sind beide nicht zu stolz und rechthaberisch, um nicht die Möglichkeit einzukalkulieren, dass sie Unrecht haben, und dass irgendwo verfügbare Information das belegen kann. Darum habe ich IMMER nachgeprüft, wenn man mir Quellen
genannt hat, oder Lektüre empfohlen hat.
Aus einener Initiative habe ich mir sogar mehrere dicke Wälzer gekauft, um zu vergleichen, wie die gläubige Seite auf Argumente von Radikalkritikern reagiert.
Im Gegensatz dazu beschäftigen sich die meisten Gläubigen exklusiv mit Schriften, die ihre Thesen stützen.
Genau wie Du es vorgeführt hast: Angreifen und beleidigen, aber auf keinen Fall eigenständig prüfen.
Vier Jahre sind eine lange Zeit.
Da hättest Du ganz ohne Antrieb von schwachsinnigen Kritikern wie mir viel Information sichten können. Du hättest Argumente gegen das Argument, dass die kanonischen Paulusbriefe das Original, und nicht die Fälschung sind, statt dass Du dich exklusiv mit mir beschäftigen musst.
Ich bin völlig unwichtig. Was zählt, ist was an Dokumente und Information vorhanden ist.

Wenn Du in google den zweiten von mir empfohlenen Suchbegriff eintippst, kommst Du auf einen Artikel, der sich mit der Frage beschäftigt, warum in den Paulusbriefen manchmal der Name Petrus, und sonst Kephas benutzt wird.
Es wird dort vorgenommen, wer diese texte in den frühen Jahrhunderten zitiert hat, und wie sie zu dem Zeitpunkt aussahen. Klar ist, dass sie anders aussahen, und vermutlich um 185 u.Z. die aktuelle Gestalt annahmen (sicher nicht von sich selbst aus, sondern weil jemand dran rumgefummelt hat!).
Und das Ganze hatte theologische Gründe. Man musste Geschichte verfälschen, um das Urchristentum so darzustellen, wie es für die aufkommende Kirche günstiger war.

Aber wie ich sagte, haben sich die 4 Jahre gelohnt, weil ich sehe, dass meine früheren Diskussionspartner in der zwischenzeit keine Schritt weiter gekommen sind.
Dir kommt es sicher so vor, als ob Du viel mehr weisst, aber die Frage ist, WAS Du weisst.
Dein Problem ist, dass Du noch immer nicht begriffen hast, dass an Deiner Methode etwas nicht stimmt (bei der WTG haben wir Einseitigkeit gelernt, und die Taktik, nur das zu verarbeiten, was in unser Bild passt.)

Darum viel Erfolg in den nächsten 4 Jahren!
Orazio

Geschrieben von Bauer am 07. Januar 2008 18:53:05:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Orazio di Bella am 07. Januar 2008 17:25:26:

Hast viel geschrieben, aber wenig gesagt.

Tut mir leid, wenn dir meine Meinung nicht passt.

Oder wie sagen es die Bahaii? ... nicht ihren Er-Kenntnisstand hat.

Du wirst es mir sicherlich nicht krumm nehmen, wenn ich mich mit dir nicht weiter beschäftige, also keinen Streit mit dir führe. Und so mag es sein, dass ich den einen oder anderen deiner Beiträge ignoriere. Das heißt dann nicht, dass ich dir widerspruchslos zustimme. Zum Ausgleich lasse ich er auch meinerseits die Zustimmung weg.

Geschrieben von Drahbeck am 03. Januar 2008 18:22:09:

Als Antwort auf: Re: der dritte Himmel geschrieben von Orazio di Bella am 03. Januar 2008 18:09:02:

"Das Neue Testament ist also nicht im Geringsten eine Sammlung von Texten einer einzigen Urkirche, sondern eine Sammlung "korrigierter" Texte verschiedener unterschiedlicher und unter sich verfeindeter Kirchen, die dann unter der Schirmherrschaft der letztendlich gewinnenden und überlebenden Kirche in unsere Zeit gelangt sind."
--------------------

Genau das aber wollen einige die ihr Wunschdenken mit der tatsächlichen Faktenlage verwechseln (bewusst verwechseln. Und denen man gelegentlich andernorts, aber auch in diesem Forum begegnen kann), eben nicht wahrhaben.

Ein intensives Studium der Neuapostolischen Apokrypen kann da durchaus erhellend sein. So erhellend, dass es anschliessend aus ist mit der plakativ vor sich her getragenen These. Die WTG sei ja gar kein Christentum. "Wir" jedoch hätten das "wahre" Christentum, nunmehr ohne WTG-Brille erkannt.

Sicherlich erkennen selbige einiges, durch ablegen der WTG-Brille, z. B.deren Totalitarismus. Indes ob sie denn die tatsächliche Wahrheit erkannt haben? ...

Geschrieben von  Drahbeck am 04. Januar 2008 01:50:

Futter für Verschwörungstheoretiker bietet die neueste Printausgabe eines Magazins  in der Form einer DVD-Beilage.
Titel: „Die gekaufte Revolution.
Wie Kaiser Wilhelm II. Lenins Oktoberrevolution finanzierte".

Nun soll dieser Film mitnichten auf das Niveau der Halbgebildeten, die da ihre Wissenslücken als „Vollbildung" interpretieren, und jede sich nur anbietende Verschwörungstheorie begierig aufgreifen, identifiziert werden.
Eine Identifizierung mit Vorgenannten und dieser DVD soll keineswegs vorgenommen werden.

Auch Verschwörungstheoretiker können auf gewisse Fakten verweisen. Das fatale ist dann nur immer, dass sie ihre nachweiweisbaren Wissenslücken mit allerlei selbstgebastelten füllen.
Da auch die bolschewstische Revolution mit zu diesem bevorzugten Themenkomplax der Halbgebildeten gehört, sei durchaus auf diese DVD empfehlend hingewiesen.

Stellvertretend für anderes nur zwei Ausrisse aus ihr:

Geschrieben von Drahbeck am 13. Januar 2008 09:54:26:

Parsimony.25481

Als Antwort auf: Futter ... geschrieben von Drahbeck am 09. Dezember 2007 11:56:39:

Im Rahmen seiner DVD-Beilage widmet als deren Nr. 11, dass aktuelle Heft sich der Hitler'schen Machterergreifung 1933.
Sein Innenminister Wilhelm Frick (im Bild und Ton).

Die apostrophierte Ausgrenzung (auch die ZJ betraf es, aber eben nicht nur sie) ist charakteristisch.
Mehr zum Ende des Filmes, kann man auch einen von Goebbels arrangierten Auftritt Hitler's vor Arbeitern in Berlin-Siemensstadt „bewundern" (Ende 1933).
Unter den eingespielten Tonaussagen auch die von Hitler (sinngemäß). Manche seiner als Kulisse dienende Zuhörer, mögen es ihm ja nicht verzeihen, dass er die Marxisten eliminiert habe. Aber, so Hitler, er habe gleiches auch mit den anderen getan.
Und unter diese Rubrik „Andere" fallen dann eben auch die ZJ.

ZurIndexseite