Meckis zauberhafte Reise durch das Offenbarungsbuch-Kap.9die Reichtümer Gottes

07. März 2007 00:02:22 - +

Offenbarungsbuch Seite 39

Die Wachtturm Gesellschaft sagt doch: „Gott mit seinen wertvollen Dingen dienen".
Wer bekommt diese wertvollen Dinge?
Wer ist nach dieser Aussage Gott?

Erwachet vom 8.8.1979

Seite 24

Worum ging es also in diesem Artikel?

Soso – Wenn der Taler im Spendenkasten klingt unser Schatz im Himmel springt!

Seite 25

Sehen wir uns doch die Möglichkeiten an, die die Wachtturm Gesellschaft anbietet, um seine wertvollen Dinge Gott zu opfern:

Wachtturm 1.11.1997

Seite 26

1. Mitgliederwerben für… Gott?

2. Geld für… Gott?

„Wachtturm-Gesellschaftsinteressen"

In kaum einer anderen Sache wird deutlicher wen die Wachtturm Gesellschaft als Gott ansieht.

Sich selber:

www.jehovas-zeugen.de/akt/zwv/koesaal/default.htm

www.jehovas-zeugen.de/akt/zwv/kongsaal/default.htm

07. März 2007 21:34:57 - X

"Jehovas Zeugen- Verkündiger des Königreiches Gottes"

S.340

"Wie wird alles finanziert?

Es liegt auf der Hand, daß für das Werk, das Jehovas Zeugen
durchführen, Geld erforderlich ist. Königreichssäle, Kongreßsäle, Zweigbüros, Druckereien und Bethelheime zu bauen ist mit Kosten verbunden, und sie instand zu halten, ebenfalls. Auch durch die Herausgabe und Verbreitung der Literatur für das Bibelstudium entstehen Ausgaben. Wie wird
all das finanziert?
DARÜBER HABEN GEGNER DES WERKES DER ZEUGEN JEHOVAS SPEKULATIONEN ÖFFENTLICH GEÄUSSERT, DIE JEDER GRUNDLAGE ENTBEHREN. ABER DURCH EINE ÜBERPRÜFUNG DER BEWEISE ERHÄRTET
SICH DIE ANTWORT, DIE DIE ZEUGEN SELBST GEBEN. WIE LAUTET
SIE? DIE MEISTE ARBEIT WIRD VON FREIWILLIGEN MITARBEITERN
VERRICHTET, DIE FÜR IHRE DIENSTE EINE FINANZIELLE GEGENLEISTUNG WEDER ERWARTEN NOCH WÜNSCHEN, UND ORGANISATORISCHE UNKOSTEN WERDE DURCH FREIWILLIGE SPENDEN
GEDECKT.

,Eintritt frei. keine Kollekte'

Breits in der zweiten Ausgabe des Wacht-Turms...erklärte...
Russel:
DIE ZEITSCHRIFT, ,ZIONS WACHT-TURM' WIRD, WIE WIR GLAUBEN,
VON JEHOVA UNTERSTÜTZT UND BRAUCHT DESHALB NIE BEI MENSCHEN
UM UNTERSTÜTZUNG ZU BITTEN ODER ZU BETTELN. WENN ER, DER SAGT: ,ALL DAS GOLD UND SILBER DER BERGE IST MEIN', NICHT
MEHR DIE NÖTIGEN MITTEL ZUR VERFÜGUNG STELLT, NEHMEN WIR AN, DASS ES ZEIT IST, IHR ERSCHEINEN EINZUSTELLEN.' DAMIT
IN ÜBEREINSTIMMUNG WIRD IN DER LITERATUR DER ZEUGEN JEHOVAS
NICHT UM GELD GEBETTELT.
WAS AUF IHRE LITERATUR ZUTRIFFT, GILT GENAUSO FÜR IHRE ZUSAMMENKÜNFTE. ES GIBT WEDER IN IHREN VERSAMMLUNGEN NOCH BEI KONGRESSEN GEFÜHLVOLLE SPENDENAUFRUFE...
SCHON 1874, ALS DIE WATCH TOWER SOCIETY REISENDE VORTRAGSREDNER AUSSANDTE, VERÖFFENTLICHTE SIE IM INTERESSE ALLER FOLGENDE NOTIZ:
,VON ANFANG AN SOLLTE KLAR SEIN, DASS KOLLEKTEN ODER SPENDENAPPELLE VON DER GESELLSCHAFT WEDER ERLAUBT NOCH GUTGEHEISSEN WERDEN.'

Fortsetzung folgt.

10. März 2007 22:47:26 - X

"Jehovas Zeugen- Verkündiger des Königreiches Gottes"

S. 340,341

"Ab Anfang 1914 mieteten die Bibelforscher Theater und andere Vortragssäle und luden die Öffentlichkeit ein, sich das ,Photo-Drama der Schöpfung' anzusehen. Bei dieser vierteiligen Vorführung von insgesamt acht Stunden Dauer wurden Lichtbilder und Filme gezeigt, die mit Ton synchronisiert waren. Allein im ersten Jahr sahen sie MILLIONEN IN NORDAMERIKA, EUROPA, AUSTRALIEN UND NEUSEELAND. Einige Theaterbesitzer verlangten zwar Geld für
Platzreservierungen, aber die Bibelforscher verlangten nie Eintrittsgeld. Und es wurden keine Kollekten durchgeführt.
Später betrieb die Watch Tower Society ÜBER 30 JAHRE LANG
DEN RUNDFUNKSENDER WBBR IN NEW YORK. Jehovas Zeugen bedienten sich auch HUNDERTER ANDERER SENDER, um Programme
zur biblischen Bildung auszustrahlen.
Doch sie benutzten solche Programme nie, um Geld zu erbetteln.
Wie erhalten sie dann die Spenden, mit denen ihre Tätigkeit
finanziert wird?...
Weder geben sie den Zehnten, noch sind sie zu irgendeiner anderen Abgabe in einer bestimmten Höhe oder zu einer bestimmten Zeit verpflichtet...

SIE WERDEN VIELMEHR ERMUNTERT, IN NACHAHMUNG DES WUNDERBAREN BEISPIELS, DAS JEHOVA SELBST UND SEIN SOHN, JESUS CHRISTUS, GEGEBEN HABEN EINE GROSSZÜGIGE UND FREIGEBIEGE EINSTELLUNG ZU ENTWICKELN...

...,NICHT WIDERWILLIG ODER AUS ZWANG, DENN GOTT LIEBT EINEN FRÖHLICHEN GEBER'"

Im Osten Deutschlands wurden OHNE DAS ICH DAS BEWEISKRÄFTIG
BELEGEN KANN große Summen gespendet. Zur Wendezeit bekamen Viele im Osten Gelder für verbüßte Haftzeiten aufgrund ihres Glaubens, die als politisch eingestuft wurden. Auch Abfindungen wegen betriebsbedingeter Kündigungen wurden teilweise großzügig der WTG gespendet.

14. März 2007 20:49:55 - X

"Jehovas Zeugen- Verkündiger des Königreiches Gottes"

S.342

"WIEVIEL GEBEN DIE LEUTE TATSÄCHLICH IN DER PRAXIS?

Was sie tun ist eine persönliche Entscheidung. JEDOCH
SOLLTE MAN BEACHTEN, DASS JEHOVAS ZEUGEN NICHT BLOSS IN
MATERIELLEN KATEGORIEN DENKEN. AUF IHREN
BEZIRKSKONGRESSEN 1985/86 WURDE DAS THEMA
BESPROCHEN:

,JEHOVA MIT UNSEREN WERTVOLLEN DINGEN' EHREN (SPR.3:9).

ES WURDE BETONT, DASS NICHT NUR BESITZ, SONDERN AUCH
UNSERE KÖRPER- UND VERSTANDES SOWIE GEISTIGE GÜTER ZU
DIESEN WERTVOLLEN DINGEN GEHÖREN.

Bruder Russel machte bereits 1904 darauf aufmerksam,
dass jemand, der sich Gott völlig geweiht (oder wie wir
heute sagen, hingegeben) hat, ,dem Herrn schon alles
gegeben hat'.

ER SOLLTE SICH DAHER ,ALS BLOSSER VERWALTER SEINER ZEIT,
SEINES EINFLUSSES, SEINES GELDES BETRACHTEN UND DARAUF
BEDACHT SEIN...,
DIES ALLES NACH KRÄFTEN ZUR EHRE DES
HERRN ZU VERWENDEN'...

DER BETREFFENDE WERDE...

MEHR UND MEHR ZEIT,

MEHR UND MEHR EINFLUSS,

MEHR UND MEHR ANDERE MITTEL ZUM DIENSTE AN DER WAHRHEIT
VERFÜGBAR FINDEN'"

19. März 2007 08:14:33 - Maximus

"Die Wachtturm Gesellschaft ist auf dem Weg eine stink reiche und riesige Kirche zu werden."

Sie IST es schon!

Körperschaftsstatus 2007: "Wir sind Kirche!"

07. März 2007 11:25:12 - gert

Ich behaupte nach wie vor, Der "treue und verständige Sklave" ist der GEIST des Menschen. Ihn über "die ganze Habe" zu setzen bedeuted: der Geist muss über den Rest der Begierden, Talente, Weltwissen, Leidenschaften, Süchte, Antriebe usw den Sieg davontragen.
Mit anderen Worten, diese Textpassage lässt sich von keiner irgendwie gearteten Gruppe reklamieren, da der Text eine übertragene Bedeutung hat.
Anders gesagt: Der Geist ist willig, das Fleisch aber ist schwach.

17. März 2007 21:39:26 - X

"Jehovas Zeugen- Verkündiger des Königreiches Gottes"

S.343

"Außer den Zeugen selbst SCHÄTZEN VIELE INTERESSIERTE ES ALS EIN VORRECHT, DIESES CHRISTLICHE WERK MIT IHREN FREIWILLIGEN SPENDEN ZU UNTERSTÜTZEN.

JEDE VERSAMMLUNG DER ZEUGEN JEHOVAS HAT GEEIGNETE SPENDENKÄSTEN...zum Spenden nicht aufgefordert oder gedrängt werden sollte, SONDERN DASS LEDIGLICH DIE TATSACHEN OFFEN UND EHRLICH GESCHILDERT WERDEN SOLLTEN."

S.344

"...eine Zeugin gab ihr Land als SCHENKUNG...

...haben mehrere Familien das Land, auf dem ihr eigenes
Haus stand, ZUR VERFÜGUNG GESTELLT."

S.345

"Auch für die Tätigkeiten in der Weltzentrale ist Geld
erforderlich. Nach dem ersten Weltkrieg, als die Watch
Tower Bible and Tract Society es für vorteilhaft hielt,
Bücher selbst zu drucken und zu binden, WURDE EINE
ABMACHUNG GETROFFEN, DIE NOTWENDIGEN MASCHINEN ZU KAUFEN,

UND ZWAR IM NAMEN VON PRIVATPERSONEN - EBENFALLS
DIENER JEHOVAS...

...Immer wieder mußten die Einrichtungen erweitert
werden...Statt sich an Banken zu wenden wegen der
Geldmittel...HAT DIE GESELLSCHAFT DEN BRÜDRN DIE DIE
BEDÜRFNISSE ERKLÄRT. Das ist nicht häufig geschehen,
sondern nur 12mal in 65 Jahren."...Niemals wurde zu
Spenden aufgerufen!"

Guten Abend "+",
falls du mitliest, wie darf ich das mit
den "...Maschinen zu kaufen, und zwar im Namen von PRIVATPERSONEN" verstehen. Was für "Trick" steckt dahinter?

19. März 2007 00:11:53 - +

Hallo X!

Jetzt möchte ich Dir auf Deine Frage doch noch vernünftig antworten:

>>>" wie darf ich das mit den "...Maschinen zu kaufen, und zwar im Namen von PRIVATPERSONEN" verstehen. Was für "Trick" steckt dahinter?"

Eine Bibelstudiengruppe die Dir hilft Gott kennen zu lernen und sich nicht anmaßt Geistgeleitet zu sein sondern demütig die eigene Unvollkommenheit eingesteht, hat es nicht nötig Andersdenkende oder Kritiker aus der Gemeinschaft auszuschließen.

Diese Gruppe wird jedoch kaum in der Lage sein eine reiche Kirche zu werden.

Jesus sagte zu dem Reichen:

„Verkauf alles, was du hast,
und verteil es an Arme,
und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben;
und komm, folge mir nach!"
(Lukas 18:22)

Dies ist heute einer der Gründe warum die Wachtturm Gesellschaft - aus Mangel an Glauben – um ihre Besitzstände fürchtet.
Die Wachtturm Gesellschaft ist auf dem Weg eine stink reiche und riesige Kirche zu werden.
Dazu benötigt sie Geld, Geld und nochmals Spenden.

Wenn sich also so eine Kirche einmal dazu entschließt, gewisse unchristliche Grenzen zu überschreiten, erfordert es übermenschliche Kräfte dieses verlassen der Grauzone wieder rückgängig zu machen.

Ich sehe in den Anfängen unserer Kirche keinen Trick sondern noch Züge einer Gruppe die wirklich mal den Wunsch hatte, KEINE Religionsorganisation zu sein, sondern Bibelforscher die andere auf ihrem Lebensweg mit Gott begleitet.
Ich kann mir vorstellen dass man direkt nach dem Krieg fürchtete, dass die Wachtturm Gesellschaft wieder enteignet wird.
Denn rehabilitiert wurde sie nie – wie man heute behauptet.
Aber wenn unsere Kirche damals Mittellos war, dann war dies aller Ehre wert.

Später wollte sie nur noch reich werden.
Reicher, reicher - und koste es was es wolle – immer noch reicher.
Und mit ihren unchristlichen herauspressen der Reichtümer aus ihren gefischten Schäfchen kam die Sorge um den Verlust dieser Reichtümer.
Mit ihm kam die Sorge, jemand könne aufmucken und gegen den neu erhobenen Mittleranspruch protestieren.
Könnte hinterfragen was mit den zur Verfügung gestellten Geldern denn nun passiert.
Könnte sagen: „Gib den Armen" oder „verwende das Geld für das Verkündigen, nicht für dich selbst ("die Verwaltung")"

Der Rest ist bekannt und allgegenwärtiger Alltag.

„Als die Wachtturm Gesellschaft das hörte,
wurde sie tief betrübt,
denn sie war sehr reich."
(vergleiche Lukas 18:23)

19. März 2007 21:26:43 - X

...danke für die Antwort.
Dachte es ging wieder um finanzielle Vorteile der WTG, bei dieser Aktion mit "Privatpersonen" (z.B.Steuern). Kann selbstverständlich sein wie du sagst, daß anfangs doch eher etwas anderes im Vordergrund stand als heute, aufrichtige Suche nach Gott, bin mir aber selbst darin nicht mehr sicher. Fakt ist, daß Menschen in diese Organisation aus eben diesem Grund kamen. Heute ist sie ein System von vielen, dessen Zweck nur noch im Selbsterhalt besteht und in der Vesorgung von Funktionären.
Franz schrieb, in der Organisation sind "Opfer von Opfern
und Mitläufer von Mitläufern". Ein "Mechanismus", wie am Ende des Sozialismus wo es nicht mehr um Menschen geht, sondern nur ums große "Hamsterrad".

Tschüß,"X"!

18. März 2007 14:38:55 - +

Hallo X!

Ich lese gerade mit, fürchte aber, ich bin nicht im Thema.

Meine Frau sagt ich wäre total Verrückt.
Meine Antwort: sei doch froh dass ich wenigstens nicht gegen die Wachtturm Gesellschaft wettere.
Irgendwie beruhigt sie dies überhaupt nicht…;-)

Ich bin gerade hier:
 

Was mir an myspace gefällt ist das es sich eindeutig Richtung Klangqualität orientiert.

Hier als Beispiel

Der Ton von myspace.com ist übrigens um Welten besser als GoogleVideo.
An der Stelle an denen die Kinder schreiben - dieses Bild…

…hört man bei myspace verzerrte Stimmensequenzen.
Dieser Frequenzbereich wird bei GoogleVideo komplett gekappt:

http://www.myspace.com/jesussirach/videos/video/6909727

+

18. März 2007 19:37:35 - X

...laß dich umarmen Großer,
nach der langen Zeit wo ich von dir nichts hörte.

Meine Fragen vergeß ich in der Regel nicht, was mir auf der Seele brennt frag ich, wenn du wieder Zeit hast!

>>Meine Frau sagt ich wäre total Verrückt.
Meine Antwort: sei doch froh dass ich wenigstens nicht
gegen die Wachtturm Gesellschaft wettere.
Irgendwie beruhigt sie dies überhaupt nicht... ;-)<<

"+", daß kommt mir bekannt vor. Ohne Quatsch, ich habe manchmal richtig Ärger, weil ich vor dem Rechner "hänge".
Früher mußte ich alles mit mir ausmachen, habe vor allem nach den Versammlungen "gewettert", nun wird es ins Netz gestellt. "Gewettert", hast du sehr sanft ausgedrückt. Herrlich, ich liebe solch feinfühlige Ausdrucksweise.
Unter uns, manchmal denk ich an einen Sandsack :-)

Zum Thema Klang, mir viel besonders auf das sich linker und rechter Lautsprecher fast "überschlagen". Ist wirklich wesentlich besser. Im Vergleich zu "Visions of Angels" sind die Schnitte vom vorletzten und jetzigen Film für mich 100% professionell, ich kann das eigentlich auch verbal nicht mehr steigern. Der Sinn des Films hat sich mir aber nicht erschlossen, auffällig war für mich das apokryphe Buch "Jesus Sirach" am Schluß.

Übrigens, weißt du was ich mache wenn ich mal lachen will?
Ich schaue mir folgendes an:

"GUTEN MORGEN.
ES FREUT MICH SIE HEUTE MORGEN ANZUTREFFEN"

Der weitere Verlauf des Films ist zwar nicht so lustig, auch tut mir der Mann mit dem Hut irgendwie leid, aber trotzdem :)

Tschüß mein Freund, halte durch.
In der Hoffnung das unsere Frauen es weiterhin mit uns aushalten!

"X"

18. März 2007 22:55:52 - +

Hallo X!

>>>"Der Sinn des Films hat sich mir aber nicht erschlossen"

Hier fürchte ich, hat dies auch nichts verloren.

Nachfolgendes erfüllt den gleichen Sinn, hat aber mit dem Thema Jehovas Zeugen nichts zu tun:

  greenmuseum.org/c/ecovention/oaks2.html

>>>"halte durch"

Ich habe noch gar nicht angefangen…;-)

www.hyperkommunikation.ch/personen/beuys.htm

19. März 2007 20:59:36 - X

Hallo "+",

manchmal fehlen mir doch die Worte ;-)

Joseph Beuys, Immanuel Kant, Aufdruck auf dem Buchdeckel; "Beuys: ich kenne kein Weekend" und wieder Beuys: + +

Also, irgendwas willst du immer zum Ausdruck bringen.
Möchte anfangen zu Spekulieren, tue es jedoch nicht, weil man unbewußt Details aufdecken könnte die Personen vielleicht verraten. Muß allerdings zugeben, so richtg begreif ich das Ganze nicht :-), bräuchte ne' ganze Portion Phantasie, um daraus eine Geschichte zu ersinnen.
Die einfachste Lösung heute Abend nach einem anstrengenden Tag ist für mich, du wolltest nur technische Details zeigen oder du willst manchmal doch nichts sagen oder deine Frau hat recht ;-)

Meckis zauberhafte Reise durch das OffenbarungsbuchKap.9- Die Nikolaitenidylle

07. März 2007 00:04:06 - +

Deswegen währet den Anfängen

Offenbarungsbuch Seite 43

 

Lehrer von eigenen Gnaden…

Studieren in kleinen Gruppen…

Tüfteln ihre eigenen Gedanken aus…

Diese Seiten aus Schriftstudien Band 7 schlug ich nicht Zufällig auf (siehe rechts unten)…

Nachfolgendes ist das Idealbild der Wachtturm Gesellschaft.
Eine echte Abtrünnigenidylle wie es sich jemand wünscht der sich zwischen das Volk Gottes und Gott stellt.

…und selbst wenn die Mutter ihr Kind nicht verwerfen kann, wird die Ehefrau und Pionierin des einen Sohnes zu der Hochzeit des ausgeschlossenen anderen Sohnes kommen können?

Ist nicht allein schon die Tatsache das sich die Mutter Verannlast sieht zu sagen „Ich verwerfe dich nicht", nicht schon Beweis genug für den verderblichen Einfluss der Falschlehren dieser heutigen Nikolaus-Sekte.

Was war die Lehre der Nikolaiten?

Das Wort Nikolait kommt von Nikolaos und setzt sich aus Niko- und -laos zusammen.
Das griechische Wort Niko (nikan) bedeutet Besieger oder Überwinder.
Das griechische Wort Laos bedeutet Volk.

Damit ergibt sich für Nikolaos die Bedeutung Volksüberwinder, Volksbeherrscher oder Volksbesieger.

Nikolaiten waren Menschen, die es zur Zeit Ephesus (Offenbarung 2:6) versucht haben und zur Zeit Pergamus (Offenbarung 2:15) geschafft haben sich zwischen dem Volk der Christen und Gott zu drängen.

Dadurch entstanden im Volk Gottes zwei Gruppen die ich hier in aller Deutlichkeit in Anführungsstriche setze: „wahre" Christen und „falsche" Christen.

Diese Nikoleiten maßten sich eine zwischenmittlerhafte Machtposition an.
Als Mitteilungskanal Gottes standen sie dem einfachen und direkten Segenszug der Christen im Weg.

Denn ein Jünger Jesu konnte jetzt nicht mehr seine Nachfolge von Jesus allein anhand des Wortes Gottes und nach seinem Gewissen und in der Verantwortung vor Gott ausrichten.

Alles musste durch den „Mitteilungskanal" (den Nikolaiten) abgesegnet werden.

Solch eine menschliche zwischenmittlerhafte Stellung nimmt die Stellung Jesu ein und verdrängt das Wort Gottes aus dem Mittelpunkt.

Jesus hasst dies verständlicherweise.

Um diese Machtposition den Christen klar zu machen, benötigten die Nikolaiten eine anerkannte offizielle Einsetzung, Benennung, Ordination, Weihung.
Die Einsetzung durch die Apostel oder deren Beauftragten konnten die Nikolaiten nicht erreichen, weil diese Art der Ältesteneinsetzung ausschließlich durch die Apostel (Apostelgeschichte 14:23) oder deren persönlich Beauftragte (Titus 1:5) vollzogen wurde.

Nach dem Tot der Apostel sollten die von den Aposteln oder deren Beauftragten eingesetzten Ältesten auf die Versammlung acht haben und sie behüten (Apostelgeschichte 20:28).

Als dann jedoch die Neutestamentlichen Schriften in allen Versammlungen verfügbar waren, benötigte man keine „offiziell eingesetzte" Ältestenschaft mehr.
Das nun vorhandene vollständige Wort Gottes hatte die offiziell eingesetzte Ältestenschaft ersetzt.

Aus diesem Grund haben die Apostel auch keine weiteren Apostel als Nachfolger eingesetzt um das Apostelamt und die offizielle Ältesteneinsetzung weiter zu führen.

Stattdessen wurden die Christen Gott und dem Wort seiner unverdienten Güte anbefohlen (Apostelgeschichte 20:32).

Jeder Christ konnte und musste nun anhand von Gottes Wort selbst prüfen, wie bestimmte Lehren zu beurteilen sind.
Jeder Christ stand unmittelbar vor seinem Herrn, ohne weitere menschliche Zwischenmittler.

Den weiteren Segenszug der Christen konnte man nur dadurch stoppen, dass man die Christen entweder vom Wort Gottes oder von ihrer direkten Beziehung zu Gott wegbringt.

Zur Zeit Ephesus war die Einführung eines solchen Nikolaitentums (Beherrschende Körperschaft) nicht möglich.
Denn zur Zeit Ephesus hassten die Versammlungen das Nikolaitentum (Offenbarung 2:6).

Warum hassten die Versammlungen zur Zeit Ephesus die Nikolaiten?

• Erstens hatten die Versammlungen zur Zeit Ephesus in der Übergangszeit noch echte durch Apostel oder deren Beauftragte eingesetzte Älteste.
Die Versammlungen wussten, dass es keine andere Legitimation für die Ältesteneinsetzung gab.
Die Versammlungen wussten auch, dass das Apostelamt deswegen nicht weitergeführt wurde, weil bald die offiziell eingesetzte Ältestenschaft durch das dann vollständige und verfügbare Wort Gottes ersetzt werden würde.

• Zweitens haben die Apostel die Versammlungen gewarnt und die Warnungen waren noch sehr frisch (Apostelgeschichte 20:29-30).
In Apostelgeschichte 20:17-38 werden interessanterweise die Ältesten der örtlichen Gemeinde aus Ephesus gerufen um diese Warnungen in Empfang zu nehmen.

Die Versammlungen zur Zeit Ephesus wussten, dass verderbliche Wölfe kommen werden welche die Herde nicht schonen werden (Apostelgeschichte 20:29).

Es war also nicht die Frage ob das Nikolaitentum kommt, sondern wann das Nikolaitentum kommt.
Die Nikolaiten haben es geschafft in der Pergamus Zeit eine selbst eingesetzte Ältestenschaft ergänzend zum Wort Gottes als Machtposition wieder einzuführen (Offenbarung 2:15).

Dies konnte sicherlich nur dadurch in Pergamus geschehen, weil die Christen dieser Zeit nicht im Wort Gottes blieben (Johannes 8:31-32).

Denn wenn die Christen in der Pergamus Zeit im Wort geblieben wären, dann hätten sie erkannt, dass solch eine Einsetzung ohne Apostel nicht vom Heiligen Geist gewirkt sein konnte.

Zusätzlich hätten sie erkannt, dass ergänzend zum vollständigen Wort Gottes eine solche offizielle Einsetzung (formelle Benennung) nicht erlaubt ist.

Im Prinzip ist seid dem jede Form einer leitenden Körperschaft oder Ältestenschaft (Nikolaitentum) nichts anderes als der „Widerspruch Korahs" (Judas 11).
Wie im 4.Mose 16 Korah sich gegen die, von Gott eingesetzten Mittler Mose und Aaron erhob, so erheben sich heute aus eigenen Gnaden eingesetzte Älteste gegen die alleinige Mittlerstellung Jesu (1Timotheus 2:5) und drängen sich selbst als Mitteilungskanal zwischen Christen und Gott.

Als Beweis kann man dann, von mir aus, die Tatsache heranziehen, das jeder der dieser Sekte den Mitteilungskanalanspruch abspricht von der Wachtturm Gesellschaft suggeriert bekommt angeblich von Gott getrennt zu sein.

07. März 2007 19:39:51 - X

"Die Offenbarung- Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!"

S.44 Abs.14
"Schon früh hatte die Christenversammlung mit stolzen Abtrünnigen zu kämpfen, die durch glatte, trügerische Worte
,Spaltungen hervorriefen und Ursachen zum Straucheln gaben
ENTGEGEN DER LEHRE' DIE IHR DURCH JEHOVAS KANAL ZUGING
(Rö.16:17,18)."

Römer 16:17
"Nun ermahne ich euch, Brüder, die im Auge zu behalten, die
Spaltungen hervorrufen und Ursachen zum Straucheln geben ENTGEGEN DER LEHRE, DIE IHR GELERNT HABT, UND MEIDET SIE."

"ENTGEGEN DER LEHRE, die ihr gelernt habt..." ...???

...STEHT IN DER BIBEL.

Interessant ist aber wie der Sklave interpretiert.

"ENTGEGEN DER LEHRE" [Bibelzitat], DIE IHR DURCH JEHOVAS KANAL ZUGING [WTG- Einschub]

Nun, als Kanal bezeichnet sich die WTG selbst, deshalb die
Verquickung von teilweise angeführter Bibelstelle (Lehre) und erdachter Auslegung (Jehovas Kanal).

Johannes 14:6
"Jesus sprach zu ihm:
,ICH BIN DER WEG UND DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN.
NIEMAND KOMMT ZUM VATER AUSSER DURCH MICH'."

JESUS, ist der einzige "Kanal" von dem die BIBEL spricht!

2.Petrus 1:16
"Nein, nicht dadurch, daß wir KUNSTVOLL ERSONNEN UNWAHREN
GESCHICHTEN FOLGTEN, MACHTEN WIR EUCH MIT DER MACHT UND GEGENWART UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS BEKANNT, SONDERN
DADURCH, DASS WIR AUGENZEUGEN SEINER HERRLICHEN GRÖSSE
WURDEN."

...kunstvoll ersonnene Geschichten??? ...

...siehe Endzeitspekulationen der WTG!

Im Absatz 15 geht es dann um die Dinge mit denen der
Wachtturmkonzern seit Beginn zu kämpfen hat:
...mit Zweiflern
...mit Kritikern
...mit Abtrünnigen (von der WTG- Lehre).

Warum dies so ist wird nicht erklärt, nur wie die "Organisation" dann handeln würde:

Abs.15
"ES WIRD IHNEN DIE GEMEINSCHAFT ENTZOGEN..."

...anstatt,

Matthäus 18:21,22
"Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm:
,HERR WIEVIEL MAL MAG MEIN BRUDER GEGEN MICH SÜNDIGEN UND SOLL ICH IHM VERGEBEN? BIS ZU SIEBENMAL?' JESUS SPRACH ZU IHM: ; ICH SAGE DIR: NICHT BIS ZU SIEBENMAL, SONDERN: BIS ZU SIEBENUNDSIEBZGIMAL.'

07. März 2007 11:17:39 - gert

Wusste ich auch nicht. Informativ.

07. März 2007 08:55:15 - Andre

Danke + für diese tolle Erklärung. So habe ich das auch seit meiner Trennung von ZJ verstanden, aber konnte das bisher nicht so gut erklären.

Danke nochmal. Ich habe mir den Text direkt kopiert.

Liebe Grüße
Andre

07. März 2007 08:05:12 - Gerd B.

Danke + !
Die Erklärung wer oder was die Nikolaiten sind, war mir neu, es zahlt sich aus hier mit zu lesen.
Dass die WTG samt Sklaven genau das Nikolaitische verkörpern, ist nun mal Fakt.
Über Infolink kam ein Ehepaar auf mich. Durch den Kontakt ergaben sich dann Mails zu "E.F." und zurück. Vergangene Nacht sandte mir EF seine Antwort an dieses Ehepaar. Beide wurden vor etwa 1 Monat aus ihrer Versammlung ausgeschlossen.

Ein Erlebnis mit diesen vor einigen Monaten: Bei einem Treffen der „Ges.gg. Sekten…" trafen sie auch andere Ex, die ich ebenfalls eingeladen habe. Erstaunt war ich, als sich 2 Paare ganz herzlich umarmten und riefen „Was, du auch!". Sie hatten Tränen in den Augen. Es stellte sich heraus, dass sie durch Zuheirat verwandt waren, aber nicht wussten, dass die jeweils anderen nun auch aus der WTG raus sind...

1. Frage: wenn nicht die LK der Sklave ist, wer dann?

Die Worte Jesu in Matthäus 24 45-47 und in Lukas 12:41-44 sind ein Gleichnis, wie Petrus selbst sagt; Jesus überläßt jedem die Antwort selbst. Jeder soll sich selbst ernsthaft prüfen und sich selbst einer der beiden Knechtsklassen zuordnen. Jesus schärft den Ernst der Verantwortung ein. Der treue Knecht bleibt Knecht, Dienender, der untreue schwingt sich zum Herrn auf.
Begründung: Es wird nicht von zwei verschiedenen Knechten gesprochen, sondern von einem – ‚wenn aber dieser Knecht ... (also derselbe)' -, der sich verschieden entscheiden kann. Es ist ein Bild für jeden Christen, und die treuen Knechte wird der Herr über seine ganze Habe setzen bei seiner noch nicht stattgefundenen Wiederkunft, jeden über den ihm dann zuzuweisenden Verantwortungsbereich. Selbst die WTG hat einmal (aus Versehen?) den Text in Matthäus 24 genau so gedeutet, und zwar in dem 1977 erschienenen Buch ‚Die herannahende Weltregierung – Gottes Königreich', Kapitel 9; hier ein Auszug:

22 Mit Jesus Christus verhält es sich jedoch anders, denn seine Jünger sind in Wirklichkeit seine Sklaven. Er wünscht, daß sie zu jeder Zeit an seinem Kommen zum Gericht interessiert sind und ihm somit zu jeder Zeit aus Liebe zu Diensten stehen. Er wünscht keine Heuchler, die in letzter Minute vor seinem Kommen so tun, als seien sie immer in seinem Dienst tätig gewesen. Dadurch, daß seine Jünger nicht im voraus genau davon in Kenntnis gesetzt werden, wann er eintreffen wird, werden ihre Liebe und ihr Gehorsam ständig auf die Probe gestellt. Sind sie aufrichtig an seinem Königreich interessiert, und sind sie immer darauf vorbereitet, ihren Platz in der Weltregierung einzunehmen? Oder nehmen sie sich die Zeit, sich in weltliche Angelegenheiten einzumischen, beispielsweise in weltliche Politik? Der König Jesus Christus verabscheut lauen Dienst und halbherzige Aufmerksamkeit. Er wünscht in seinem Königreich keine Heuchler.
23 Diesen wichtigen Gedanken hob Jesus in seinem Gleichnis vom 'treuen und verständigen Sklaven' und in dem von 'jenem übelgesinnten Sklaven' hervor. Diese Gleichnisse erzählte er, gleich nachdem er die Jünger aufgefordert hatte, sich zu jeder Zeit 'als bereit zu erweisen' (Matthäus 24:45-51). Denjenigen Jüngern Christi, die sich als treue, verständige und liebevolle Sklaven Jesu erweisen und die der verheißenen Weltregierung kompromißlos ergeben sind, steht ein großer Lohn in Aussicht. Wir dienen Jesus allerdings nicht lediglich um eines Lohnes willen. Dennoch hat er aus Anerkennung einen großartigen Lohn verheißen. Möchten wir diesen Lohn erhalten? Er ist die Alternative zu einer Bestrafung wegen Untreue (Lukas 12:35-46). Aus Liebe zu Jehovas gesalbtem König wünschen wir doch den Lohn für Treue, nicht wahr? Wenn wir darauf mit Ja antworten, so sollten wir auch das tun, wozu uns der König Jesus Christus auffordert:
24 "Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig" (Markus 13:32-37; Lukas 21:36).
25 Mögen doch all wir Wachsamen unseren Blick auf das "Zeichen" gerichtet halten, das seit 1914 sichtbar ist! (Matthäus 24:3). Möge es uns dazu anregen, immer wachsam zu bleiben, denn die messianische Weltregierung steht unmittelbar bevor!

Soweit das Zitat.
Hier wendet die WTG das Gleichnis richtigerweise auf alle Christen an; aber die meisten Zeugen haben das vergessen. Die Auslegung, die LK sei der Sklave, ist noch aus einem anderen Grund falsch. Zum einen ist es nicht gerechtfertigt, einfach einen Bibelvers zu nehmen und zu sagen: ‚das sind wir!' So hat sich zum Beispiel die Katholische Kirche einfach auf ‚Petrus, den Fels' gestützt, die Neuapostolische Gemeinde auf die Apostel, die der Herr ja in seiner Gemeinde gesetzt habe, und die Mormonen, so weit ich weiß, entsprechend die Propheten. Was blieb also für die WTG übrig? Sie nahm sich den Sklaven, jedenfalls nur die gute Hälfte des Sklaven. Lange lehrte man, der Sklave sei Russell gewesen, dann änderte man das unter Rutherford auf die Organisation, und dann auf den Überrest der Gesalbten. Nimm einmal an, diese Deutung sei richtig; dann ist der ‚Sklave' als Leiter dennoch ein ‚Potemkinsches Dorf', das heißt in der Realität nicht vorhanden. Warum? Nach unserer Lehre wären die noch vorhandenen mehr als 8000 Gesalbten der Sklave; doch hast Du je gehört, daß sie etwas zu leiten hätten? Gab es je spezielle Zusammenkünfte für sie, in denen sie über Lehren und Anweisungen entschieden hätten? Die WTG hat Unterlagen über jeden Bethelmitarbeiter, über jeden reisenden Aufseher, über Pioniere und Älteste; hat sie auch Aufzeichnungen über die so wichtigen Sklavenglieder, die Gesalbten, die einmal die Welt, ja sogar Engel richten sollen? Nein! Ich nenne sie oft ‚U-Boote', denn einmal im Jahr, am Gedächtnismahl, tauchen sie auf, nehmen die Symbole und tauchen wieder unter. Ich kenne mehrere ‚Gesalbte'; sie haben in ihrem ganzen Leben noch nie etwas zu leiten gehabt. Doch die Brüder sagen: die Leitende Körperschaft vertritt den Sklaven. Tatsächlich? Dann müßte der Sklave, die Gesalbten, die leitende Körperschaft irgend wann einmal beauftragt haben. Oder kannst Du ohne Vollmacht und Auftrag zur Bank gehen und von einem anderen Konto Geld abheben? Wer hat denn die Glieder der leitenden Körperschaft ernannt? Der sogenannte Sklave? Nein, nie. Russel gründete im 19. Jahrhundert die WTG, und nach amerikanischem Recht benötigte er dazu eine bestimmte Anzahl von Direktoren, die er selbst einsetzte, obwohl er als Präsident – wie später auch Rutherford und Knorr – allein die Entscheidungen traf. Als man sich in den siebziger Jahren entschloß, eine echte leitende Körperschaft zu bilden, hat man diese Direktoren nach amerikanischem Recht dazu bestimmt, und sie haben unter sich darüber bestimmt, welche weiteren Personen noch dazukommen sollten. Der ‚Sklave', nämlich die Gesalbten, die jetzt noch über 8000, hatten nichts damit zu tun. Daher ist es eine Fiktion, ein Märchen, zu sagen, daß der Überrest der Gesalbten das Werk leite; vielmehr sind es die Nachfolger der von Russell ernannten Direktoren.
Ich stimme sogar mit der Deutung der WTG in dem o.a. Buch überein, aber die meisten Zeugen kennen sie nicht einmal oder würden sie vielleicht sagen: 'ach, 1977'? Aber damals war es von Gott gegebenes neues Licht; sendet Gott Lügen? Oder gibt es Personen, welche die Bibelverse nach Gutdünken auslegen, weil sie wissen, daß ‚ihre Schafe' ihnen folgen, nicht aber der Stimme des Herrn.
Fortsetzung mit der 2. Frage und Antwort, folgt demnächst.

Von wem haben wir unser Bibelwissen, wenn nicht vom Sklaven?

07. März 2007 11:28:32 - Gerd B.

Antwort vom Noch-ZJ "E.F." auf eine an ihn gestellte Frage (2. Fortsetzung):

Frage: von wem haben wir unser Wissen, wenn nicht von diesem Sklaven?

Gebührt irgend einem Menschen oder einer Menschengruppe Ruhm? Die Schrift sagt: "Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende der Tage geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat" (Hebräer 1:1-2).
Jeder Mensch kann daher nur Gottes Wort, das Wort Jesu, weitergeben, Du und ich und auch ein ‚Sklave'; niemand hat aus Eigenem etwas weiterzugeben. So wie einst Luther sagte: ‚Allein die Schrift'. Als ich Zeuge wurde, hat man mir das auch gesagt; aber anscheinend muß man jetzt diesem ‚Sklaven' danken.

Begründung: Woher hat denn der Sklave seine Kenntnisse? Nicht aus Gottes Wort? Woher haben und hatten denn die so oft zitierten Bibelkommentatoren – auch wenn sie im WT vom 1.4.2007 abfällig als eine Gruppe von Intellektuellen bezeichnet werden – ihre Kenntnisse? Woher hatten die Christen in all den Jahrhunderten ihr Wissen, ohne den Sklaven? Woher hatte Russell sein Wissen, ohne den Sklaven? Ich bin einem j e d e n Menschen dankbar, der mich oder andere zu Gottes Wort führt, dankbar als Wegweiser; aber das Wissen verdanken wir allein dem Vater und seinem uns leitenden Geist, unserem Herrn und seiner liebenden Führung (Johannes 6:45; 8:28; 14:26; Kolosser 2:7); die Zeugen predigen vor allem in den sogenannten christlichen Nationen; wer hat denn diese Nationen, unter denen es aufrichtig glaubende Christen gibt, belehrt? Sie haben falsche Lehren! Gewiß, wir auch! In der Zeit, in der Christus angeblich den Sklaven über seine Habe setzte, hatten wir so viele falsche Lehren, daß ein Zeuge heute ausgeschlossen würde, wenn er die damaligen Lehren noch vertreten würde. In dem Buch der WTG ‚Der größte Mensch' wird in einem Kapitel das Gleichnis vom Schleppnetz behandelt (Matthäus 13:47-49); in dem Buch wird gesagt, daß das Netz a l l e sich christlich nennenden Religionsgemeinschaften darstelle; das Gleichnis sagt aber, daß in der Erntezeit die Engel die ‚guten Fische' herauslesen; also gibt es auch nach Auffassung der WTG in anderen Gemeinschaften ‚gute Fische'; woher haben die ihr Wissen, ohne den Sklaven? Vieles, wenn nicht alles, was an unseren Lehren biblisch ist, das haben auch andere; nur die Lehren, die wir allein vertreten, die mußten wir schon immer ändern, wie zum Beispiel obrigkeitliche Gewalten, Generation von 1914 usw. Ich schätze das gern, was Brüder tun, doch wenn sie Ehre für sich fordern, die Gott gebührt, dann muß ich als Zeuge für unseren Vater Jehova und als Zeuge unseres Herrn Jesus nein sagen! Seit fast 2000 Jahren leitete und lehrte Christus seine Jünger, ohne Sklaven! Und jetzt will man sich als alleinigen Mitteilungskanal darstellen! Welch eine Anmaßung!

3. Frage und Beantwortung folgt demnächst.

08. März 2007 08:00:46 - Gerd B.

3. Frage: wer folgt dem Gebot zu predigen?

Richtig ist, daß alle Christen gern von ihrem Glauben sprechen und auch sprechen sollen (Matthäus 12:34; Lukas 6:45; Apostelgeschichte 8:4). Aber predigen denn nur wir? Gewiß, die ‚Namenchristen' tun das nicht, aber viele gläubige Christen in anderen Gemeinschaften bekennen ihren Herrn, und es gibt Gemeinschaften, die schneller wachsen als die Zeugen, wie zum Beispiel die Pfingstgemeinde, oder die Neuapostolische Gemeinde; nicht, daß ich ihre Lehre teile, aber man kann nicht sagen, daß nur wir predigen.

Begründung: wir sagen dies, weil wir damit meinen, daß niemand außer uns ‚von Haus zu Haus und von Tür zu Tür' predigt. Das ist richtig, aber das ist die Methode, nicht das Predigen an sich. Zeigt die Bibel, daß man nach dieser Methode predigen m u ß ? Nein. Der von uns so gern zitierte Text in Apostelgeschichte 2:20 ‚öffentlich und von Haus zu Haus' wird allgemein mit ‚öffentlich und in den Häusern' wiedergegeben. Das bestätigt auch die Neue-Welt-Übersetzung mit Studienverweisen, welche zu dem Text in der Fußnote sagt ‚Od. "und in Privathäusern". Wtl.: "und je Häuser" ; das gleiche griechische Wort wird von dieser Übersetzung in Apostelgeschichte 2:46 wiedergegeben mit ‚in Privathäusern' (sie haben natürlich nicht von Haus zu Haus gegessen); in Apostelgeschichte 5:42 wieder mit ‚von Haus zu Haus', weil, wie die Fußnote sagt, das Wort ‚distributiv' gemeint sei, also nicht einfach ‚zu Hause' heiße, sondern sich auf viele Häuser bezöge. Daß sich das Wort auf viele Häuser und nicht nur auf das eigene bezieht, ist unstrittig, aber ‚von Haus zu Haus'? Die Methode von Paulus zeigt uns die Realität; er ging, wo immer er hinkam, wenn möglich zuerst in die jeweilige Synagoge; daraus folgten naturgemäß oft und zahlreiche Einladungen, und in diesen Häusern, in denen er eingeladen war, predigte er auch. War keine Synagoge da, wie in Philippi, ging er an einen öffentlichen Gebetsplatz; auch daraus entstanden Einladungen, wie zum Beispiel von Lydia; der Gefängniswärter lud ihn ebenfalls ein. Er predigte auch auf öffentlichen Plätzen wie in Athen.

Ich habe nichts gegen moderne Predigtmethoden, wie zum Beispiel auch in Rundfunk und Fernsehen, und wenn man ein Druckimperium hat, muß man wohl eine Literaturverbreitungsmethode wie von Haus zu Haus nützlich finden. Nur sollte man nicht sagen, es sei die damals biblische Methode gewesen; Matthäus 10:5-14 und Lukas 10:1-11 greifen hier nicht, denn da geht es um Einzelanweisungen für das Aufsuchen von Gastfreundschaft, um bei jemanden zu verweilen, bis man den Ort wieder verließ. Das Predigen verlief dann so wie bei Paulus. Warum ist es so unwahrscheinlich, daß man von Haus zu Haus gepredigt hat? Betrachte doch den heutigen Orient! Eine Frau, die von Haus zu Haus ginge, würde sehr schnell ihren guten Ruf verlieren und als leichtfertige Person, wenn nicht schlimmer, angesehen werden; ein Mann, der uneingeladen in die Häuser ginge, würde als jemand angesehen werden, der auf Abenteuer aus ist, und es würde bald zu Schwierigkeiten führen. Deshalb zuerst dieses Predigen in der Öffentlichkeit und dann auf Grund von Einladungen in den Häusern, durchaus distributiv, aber nicht unsere von Tür- zu- Tür-Methode, die in nicht wenigen Teilen der Welt auch heute noch nicht möglich ist. Wie gesagt, ich habe nichts gegen die Methode, aber man soll sie nicht für die einzig mögliche oder richtige bezeichnen; sie ist sogar ziemlich neu. Paulus zog es zum Beispiel vor, sich einen Schulsaal zu mieten (Apostelgeschichte 19:9); nirgends wird berichtet, er sei ‚von Haus zu Haus' gegangen.

Fortsetzung zur 4. Frage folgt

08. März 2007 17:43:33 - X

Hallo Gerd,

deinen Darlegungen stimme ich völlig zu.
Natürlich, aber das dürfte hier klar sein, immer vom gegenwärtigen Wissenstand gesehen. Gibt es einleuchtendere
Argumente müssen wir neu prüfen.
Erinnerte mich an die Darlegungen von Raymond Franz im "Gewissenskonflikt" z.B. "...öffentlich und in den Häusern". Sicherlich hast du das Buch auch daheim.
Gerd, heute würde ich dir gern zwei Fragen stellen.

1.Fasse ich die Aussage von E.F. richtig auf, daß es nicht DEN "Sklaven" gibt, sondern Menschen die christliche Ansichten in Übereinstimmung mit ebensolchen Verhaltensweisen weitergeben, als solcher angesehen werden können, egal welcher Gemeinschaft sie angehören?

2.Habe ich Andre in seinem Posting an Jochen richtig verstanden, daß Brot und Wein (Gedächtnismahl) mehr als Symbolik (wie die Fußwaschung), aufzufassen sei als buchstäblich?

08. März 2007 18:33:48 - Gerd B.

Lieber X,

bei der zweiten Frage habe ich auch Schwierigkeiten, wie André es genau meinte. Auch Fiorella versuchte bereits von ihm genauere Detailantworten zu erhalten.

Zur ersten Frage, würde ich es so auffassen bzw. erklären:

Im dem Gleichnis nimmt Jesus einen Sklaven (heute würde man sagen einen Stewart) als Bild mit ZWEI Handlungs-Möglichkeiten.
1. Ein wachsamer Stewart, der täglich damit rechnet, dass sein Herr überraschend nach Hause zurückkehrt und hungrig ist. Aber nicht hungrig nach irgend welchen Büchern und Heften, sondern der will was für den Magen. Kommt nun tatsächlich um Mitternacht dieser Herr nach Hause, dann kann es passieren, dass der Stewart sofort ein Gericht wärmen kann, oder auch nicht.

Dann Möglichkeit Nr. 2: Da schert sich der Stewart nicht um den Herrn, denn er meint der Herr kommt vielleicht irgendwann einmal, aber nicht heute. Und beginnt mit den Kollegen in des Herrn Haus und Küche, Feste zu feiern um sich dabei zu amüsieren und selbst zu verwirklichen indem er die Mitarbeiter verprügelt.
Genauso ist es mit den klugen und törichten Jungfrauen, die Jesus gleich anschließend nennt. Wir beide könnten nun auch behaupten, die klugen Jungfrauen, das sind WIR. Oder die Kirche könnte sagen, mit den Jungfrauen sind unsere Kardinäle und Bischöfe gemeint.
Behaupten kann man vieles.

Gerade der Sklave, gibt ein Bild von Christen, die ihren HERRN erwarten (und kein Harmagedon!) -
und andererseits ein Bild von lauen Christen, oder von denen - den meisten ZJ-Aussteigern - die sich sagen: "na, der kommt doch nie, laßt uns das Leben genießen!"

Aus der Speise nun eine "geistige" zu machen, ist reiner Auslegungstrick der WTG, um ihren Schriften einen "göttlichen Atem" zu verleihen.
Man könnte das Gleichnis auch so konstruieren: "Wer ist nun die treue und fleißige Putzfrau, die das Haus reinigt bevor ich komme?"
Aus der Putzfrau dann exegetisch zu einer geistgeführten Frau zu machen, und die Waschmittel als geistliche Anleitung, und die Reinheit auf gute Moral zu münzen, das bleibt dann findigen Exegeten überlassen. Ich sollte auch so einen Verein eröffnen, mir fiele schon einiges ein

Mehr über unseren WTG-Sklaven schrieb E.F. hier:

mitglied.lycos.de/BrOttonio/EF/ef0028_d.html

Liebe Grüße!
Gerd

08. März 2007 20:16:46 - X

...wenn ich mir später meine Fragen oder Sätze ansehe muß ich meiner Frau doch ab und zu recht geben, könnte mich auch leichter verständlich machen ;-)
Danke erstmal für die Antwort.
Habe schon befürchtet du sagst, frag doch Andre selber :) Ich wollte jemand dazu hören, bevor ich bei Gelegenheit Andre direkt frage. Ist gar nicht so einfach sich in theologische Dinge hineinzudenken. Lese bei vorhandener Zeit in deinen, Fiorellas, Andres und auch Jochens Darlegungen mehrmals und denke lange darüber nach.
Was mir an Andres Antwort auf Jochens Frage gefiel, war ,daß für mich seiner Ansicht nach weniger auf Rituale
im Glauben geachtet werden sollte. Ist natürlich aus anderer Sicht wieder schwer vorstellbar. Sollte ich ihn aber richtig verstanden haben das Rituale und Symbole weniger wichtig seien, wüßte ich gern wie er zur Taufe steht. Übrigens, glaube ich das Andre viel zu tun hat, sonst meldet er sich.
Auch ich bin deiner Meiniung das Christen täglich, so sagt
die Bibel, mit der Ankunft ihres Herrn rechnen sollten. Aber ohne Panik zu machen bzw. Gewinn daraus zu ziehen. Es sollte immer eine freudige Erwartung sein.

>>Ich sollte auch so einen Verein eröffnen, mir fiele schon einiges ein.<<

Ja Gerd, daß mit dem "Einfallen" glaube ich dir gerne. Ist kein Problem andere zu verklappsen.
Das "Feld" ist gerade heute wieder reif für findige Geschäftemacher, bei all den Problemen. Uns, sage ich mal mit stolz ehrt, daß wir aus unserem Wissen kein Kapital ziehen und Menschen ausbeuten.

Zum Schluß, konnte deine angegebene Adresse nicht auffinden. Ist vielleicht mein Fehler.

Schöne Güße nach Österreich und an alle Leser!

"X"

08. März 2007 21:52:57 - Gerd B.

Die Artikel-Adresse stimmte, wie ich soeben testete, der Artikel beginnt so:

Der treue und verständige Sklave - auch ein ehrlicher Sklave?

Jehovas Zeugen (JZ) blicken mit großer Ehrerbietung, ja mit Verehrung zu ihrem 'treuen und verständigen Sklaven' auf, der nach ihrer Lehre von Christus, dem Herrn, über dessen gesamte Habe gesetzt worden ist (Matth. 24:45-47). Zwar wissen sie, dass die über 8700 Glieder des 'Überrests gesalbter Christen (Christen mit himmlischer Hoffnung, die diesen Sklaven bilden sollen) mit der Verwaltung der 'Habe' wie auch mit der Leitung des Werkes im allgemeinen nichts zu tun haben, aber sie sehen den 'Sklaven' repräsentiert durch die etwa 12 Personen umfassende so genannte Leitende Körperschaft, die auch die Geschäfte und Aktivitäten der Wachtturm-Gesellschaft (WTG) lenkt. Sie betrachten diese Körperschaft als Kanal Gottes, als Gottes Organisation, Gottes kollektiven Propheten usw., so dass Kritik an ihr schon an Rebellion und an Kritik an Gott grenzt. Dieser 'treue und verständige Sklave' in Gestalt der Leitenden Körperschaft beansprucht. in verbindlicher Weise massgebend und entscheidungsbefugt zu sein in allen wesentlichen Glaubensfragen für alle Zeugen.

Treu und verständig - auch ehrlich?

Beim Lesen des Wachtturms (WT) vom 01.10.1999 stellte sich mir die Frage, ob dieser treue und verständige Sklave wohl auch ein ehrlicher Sklave sei. Das Thema des angeführten WT ist die Zeit, vor allem die gegenwärtige; das ist ein für JZ schon immer spannendes Thema gewesen. Bereits im WT vorn 15.07.1999 war dies der Fall, wo als einer der Gründe für den Abfall vieler von der Organisation angegeben wurde, dass sie ihr Glaubensschiff zerstört hätten, weil das neue System - das heißt das irdische Paradies - noch nicht am Horizont zu sehen ist. Es wird diesen Menschen vorgeworfen, dass sie nicht Jehova, sondern nur das Paradies lieben, und gesagt, die Erfüllung bestimmter Prophezeiungen ließe sich nicht berechnen (WT 15.07.1999, S.l8-l9, Abs. 2,15).

Der WT vom 01.10.1999 greift nun den gleichen Gedanken wieder auf. Im Gegensatz zu der Haltung der illoyalen Ungeduldigen wird gesagt:
Z.B. warten reife Christen loyal auf die Zeit, die Jehova dafür bestimmt hat, dass sich gewisse biblische Prophezeiungen erfüllen ....Jede Spekulation darüber, wann die "große Drangsal" einsetzen könnte, ist unnütz. (S.5 Abs.3 und S.12 Abs.12).

Auf S.13 des WT werden dann in einem Kästchen 5 Ereignisse angeführt, für die Jehova eine Zeit bestimmt hat, die aber vor dem Kommen des Paradieses erst noch geschehen müssen. (Dabei sind das nicht etwa alle: im WT vom 15.02.1994. S.20-21, Abs.19-25 werden weitere erwähnt). Damit schiebt sich die Hoffnung auf ein irdisches Paradies, die JZ als gute Botschaft an die Türen tragen, immer mehr und immer weiter ins Unbestimmte. Also: keine zeitliche Festlegung, was ja schon Jesus betonte (Matth. 24:36; Mark. 13:32; Apg. 1:7).

Das klingt vernünftig. Dann fährt der WT vom 01.10.1999 fort:
Jehova offenbart seine vertraulichen Angelegenheiten - und dessen müssen wir uns bewußt sein - zu einem Zeitpunkt, den e r für ratsam hält. Zu diesem Zweck hat Jehova den 'treuen und verständigen Sklaven' beauftragt, seinen Dienern 'ihre (geistige) Speise zur rechten Zeit' zu geben (Matth. 24:45). Es ist daher unbegründet, zu besorgt oder gar erregt zu sein, wenn gewisse Angelegenheiten nicht völlig erklärt worden sind (S.5, Abs.4).

'Zu diesem Zweck?', 'Speise zur rechten Zeit?' Also auch um Christen, vor allem glaubensschwache, vor falschen Zeitspekulationen zu bewahren, sie zu lehren, geduldig zu warten? Der WT vom 01.10.1999 ist nach Auffassung von JZ aktuelle 'Speise zur rechten Zeit', gegeben vom 'treuen und verständigen Sklaven'; ist er auch ehrlich? Wer hat denn eigentlich all die vielen, sich über Jahrzehnte, ja über ein Jahrhundert hinziehenden Zeitspekulationen unter JZ verursacht und in Gang gesetzt?

Nehmen wir nur ein Beispiel, das Jahr 1975 betreffend.
Im WT vom 15.11.1968, damals 'Speise zur rechten Zeit", dargereicht von 'treuen und verständigen Sklaven', wird solchen Zeitspekulationen nicht etwa entgegengetreten, sondern die Bezugnahmen auf Jesu warnenden Worte aus Matth 24:36 werden wie folgt zurückgewiesen (S.693, Abs.35):

"Es ist daher jetzt nicht an der Zeit, gleichgültig zu sein und in den Tag hineinzuleben. Es ist nicht an der Zeit, mit dem Gedanken zu spielen, Jesus habe ja gesagt: "Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater"..."

Es war also nicht an der Zeit, mit dem Gedanken an Jesu, des Herrn, Worte zu spielen, d.h. auf seine, auf des Herrn Worte, zu hören! Das ist so unglaublich, dass man es sich nochmals durch den Sinn gehen lassen muß: 'es ist nicht an der Zeit, mit dem Gedanken (an Jesu Worte) zu spielen, das bedeutet: es ist nicht an der Zeit, auf Jesu Worte zu hören! Das wurde 1968 vom treuen und verständigen Sklaven als Speise zur rechten Zeit ausgegeben! Der Sklave bekundet: wenn ich es sage, dann braucht ihr auf die Worte des Herrn nicht zu hören! Zwar hatte der Vater, Jehova, bei einer Gelegenheit zu drei Aposteln gesagt: Dies ist mein lieber Sohn... auf ihn sollt ihr hören (Matth. 17:5). Aber was bedeutet das schon, wenn doch der Sklave anderer Meinung ist! Und Hunderttausende haben das geglaubt, befolgt! Ist das ein Präzedenzfall? Wenn es dem Sklaven einfallt, wieder die Worte des Herrn außer Kraft zu setzen, was dann? Werden jetzt Millionen folgen? Denn es ist ja der 'Sklave', der spricht, und der ist schließlich nach eigener Aussage über die ganze Habe des Herrn gesetzt! Etwa auch über den Herrn selbst?
[...]

Nachtgruß!
Gerd

09. März 2007 23:49:18 - X

Hallo Gerd,

hast dir wieder ganz schön Mühe gemacht so fix noch den Beitrag von E.F hier reinzuschreiben, danke. Habe danach nochmal versucht besagte Internetadresse aufzufinden, ging aber wieder nicht. Entweder habe ich was übersehen oder eine Punkt falsch gesetzt, ich weiß auch nicht.
Zum Thema.
E.F. hat im wesentlichen die gleiche Denkweise wie "+" oder ich. Er scheint ein milder Geist zu sein. Auch ihm, und ich wüßte zu gern wie vielen noch, fällt immer mehr im WTG-System auf. Wenn man sich das Gerede vom Kanal Gottes überlegt, kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Nehmen wir ein schönes Glas mit Kakaomilch. Diese köstliche Milch könnte nun direkt zum Mund geführt werden und den Gaumen befriedigen. Ganz einfach. Aber manchmal benutzen wir auch einen Strohhalm als "Kanal" , vor allem Kinder. Das macht alles noch genußvoller, es sei denn der Strohhalm war schon mal benutzt worden und wurde nicht richtig gesäubert, dann kann es passieren das entweder nicht genug Milch durchkommt oder im schlimmsten Fall das Ganze noch sauer und ranzig schmeckt. Einfach mal ausprobieren, Strohhalm in Milch einlegen, eine Woche trocknen lassen und dann Kakaomilch trinken. Ein "Genuß"!
Der Gedanke viel mir heute früh ein. Warum sage ich das?
Stellen wir uns vor, Gott ist das Glas, Jesus die Milch. Wir könnten das Ganze direkt zu uns nehmen. Aber Stop,
nun wird uns von jemandem ein saurer, ranziger, verstopfter
Strohhalm gereicht der als KANAL fungieren soll. Eigentlich nicht notwendig zur Nahrungsaufnahme, könnte die Sache bei intaktem Zustand sogar verfeinern, ob dies beim KANAL WTG der Fall ist, ob er verfeinert oder ob er verstopft, ranzig und sauer ist, muß sich jeder selber beantworten. E.F weiß Bescheid und ich auch.
Sag mal Gerd, was war das wieder für ein Schlagabtausch zwischen dir und Manfred ? :-) Habe schon darauf gewartet, daß er sich zu Wort meldet bei all der Theologie der letzten Tage. Weißt du, ich glaube er hatte Angst.
Du sprachst davon man müßte auch so einen "Verein" gründen,
na da wird er doch hellhörig. Dazu soll sein Forum natürlich nicht dienen. ;-)
Fiorella sagte, das sie es toll findet, das hier Christen und Nichtchristen miteinander auskommen. Diese Aussage, find ich, ist ein sehr schönes Lob. Jeder sollte in einer toleranten Form genau dazu beitragen, denn dies durchbricht was wir seit Jahrtausenden kennen, Glaubenskämpfe. Wenn Manfred, Feuerbach anführt, ist das verständlich. Kein Wahrheitssucher kommt an Feurbachs scharfsichtiger Denkweise vorbei. Was mir an ihm gefällt ist, daß letztlich der Mensch im Vordergrund steht. Auch die Schrift deutet dies an, wenn sie sinngemäß sagt, daß wir nicht behaupten können Gott zu lieben, den wir nicht gesehen haben und gleichzeitig die Menschen, die im Bilde Gottes geschaffen sind und die wir sehen, hassen. Bei einer reichlichen Portion "Gläubigen" sehen wir nach wie vor, von Gott schwafeln und Menschen treten. Schön das es hier bei den sich Kennenden nicht so ist und oft humorvoll, manchmal etwas sarkstisch aber friedvoll miteinander umgegangen wird.
Also bleiben wir im Gespräch.

Tschüß, "X"!

10. März 2007 06:25:47 - Gerd B.

Guten Morgen X !

Versuche mal diesen EF-Artikel zu öffnen:

mitglied.lycos.de/BrOttonio/EF/ef0033_d.html

Der Text beginnt so:

Einheit um jeden Preis?

In einer uneinigen, vielfach geteilten und verfeindeten Welt ist Einheit für viele ein erstrebenswertes Ziel, für andere nur ein Wunschtraum, eine Utopie. Auch für gläubige Christen ist Einheit, Einheit in Christus, Bestandteil ihrer Glaubenshoffnung, ihres Christenlebens, Merkmal echten Christentums.

Jesus selbst hat herrliche Worte über die Einheit von Christen gesprochen und dabei auch seinen Vater im Himmel mit einbezogen; diese Worte sind bis heute für Christen massgebend geblieben. In Johannes 17:11,21-23 sagte er:
Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich gehe zu dir Heiliger Vater, erhalte sie bei deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir... . dass alle eins seien, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind - ich in ihnen und du in mir - damit sie vollkommen eins seien, auf dass die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast (Zürcher Übersetzung; so auch alle Zitate).

Auch das Streben der Wachtturm-Gesellschaft (WTG) nach Einheit in den Reihen ihrer Gläubigen, der Zeugen Jehovas (ZJ), ist von daher verständlich und grundsätzlich nicht abzulehnen. Die Fragen, die man aber stellen muß - wie bei anderen Gemeinschaften natürlich auch -, sind folgende:

- ist die Einheit, wie sie die WTG versteht und durchzusetzen versucht, die gleiche wie die, von der die Bibel spricht?
- ist zur Erzielung dieser Einheit jedes Mittel recht?
- ist diese Einheit an sich schon letztes Ziel einer Gemeinschaft, die behauptet, auf den 'guten Hirten' zu hören?

Christliche Einheit aus der Sicht der Bibel .....<<

Das mit "Verein" gründen, war nur Ironie. Mit Leuten die das gleiche Ziel verfolgen, zu sprechen, oder diskutieren, ist meist anregend und nützlich. Besonders bei der Suche nach Orientierung.

Bei uns geht gerade die Sonne auf.
Ciao!
Gerd

10. März 2007 09:34:24 - X

Guten Morgen Gerd,

berechtigte Fragen, z.B.:

>>-ist die Einheit, wie sie die WTG versteht und durchzusetzen versucht, die gleiche wie die, von der die Bibel spricht?
-ist zur Erzielung dieser Einheit jedes Mittel recht?<<

Das mit dem "Verein" hatte ich verstanden und meinte es gleichfalls ironisch :-)
Bin für Späße immer zu haben, doch nun muß ich los.

Ein schönes Wochenende!

08. März 2007 19:32:19 - Bauer

Zitat
oder von denen - den meisten ZJ-Aussteigern - die sich sagen: "na, der kommt doch nie, laßt uns das Leben genießen!"
ENDE

das richt mir etwas nach dem Dünkel der Fanatiker:

besser, besser, immer besser
was dann bedeutet:
lasten, Lasten. noch mehr lasten und Regeln

Die Alternative:

anerkennen, dass das Ende irgendwann kommt .. sagen wir mal in 2000 Jahren um es übertrieben deutlich zu formulieren.

Ein vernünftiger Mensch ...
aber auch ein vernünftiger Gott ...
und Jesus wohl sowieso

würde von einem Menschen erwarten:

"na, Harmagedon kommt, lasst uns ein ordentliches Leben führen!"

Und ganz klar, auch Freude und Genuss gehören zu einem ordentlichen und vernünftigen Leben.

Ebenso, wie Frömmigkeit, Besinnlichkeit und Nächstenliebe.

Nur weil ich auf Jehovas Zeugen sch...., weil die Dinge hochstilisieren und ihnen eine unangemessene Bedeutung geben (Fanatiker eben), bedeutet das noch lange nicht, ich würde ein Leben leben und nur auf genießen aus sein und alles andere nicht beachten.

Ich finde, wie die ganze Frage, ist auch diese Denkweise sehr vom alten Denken der JZ gefangen. Einmal geprägt, für immer geprägt?

Das mit dem Franz hat mir gefallen.

Mal ehrlich:
Mit der Bibel hab ich nichts (mehr) am Hut. Aber das muss ich mit mir ausmachen. Wer mir da miese Moral unterstellt ist eigentlich d... - das Eine hat mit dem Anderen nicht zu tun.
Religion halte ich auch weiterhin für notwendig. Das ist die Krücke um den Menschen Moral beizubringen bzw. dazu zu veranlassen, moralisch zu handeln. Ohne Religion gibt es keinen (äußeren) Zwang moralisch zu leben. Das hat auf die Gesellschaft und das Gemeinwohl unerträgliche Auswirkungen.

08. März 2007 20:20:53 - X

..."Bauer",
in meinen Augen bist du in Ordnung, und das meine ich wirklich so, EHRLICH!

08. März 2007 23:00:42 - Bauer

Hallo X

ich habe mich frei von Ängsten gemacht. Aber auch frei von falschen Hoffnungen.

Das bedeutet noch lange nicht, sich in jeder Hinsicht frei zu verhalten.

Die Qualität des Menschen steigt mit dem Maße, in dem er in der Lage ist, sich SELBST Grenzen zu setzen. Nicht zu tun und zu lassen was man will, sondern das zu tun was richtig und gut ist und zu lassen was schlecht ist.

Und da sind wir beim Thema der Zeugen Jehovas:

Wasser predigen ...
und
Wein saufen!

09. März 2007 00:06:05 - X

Hallo mein Freund,

wollte Gerd morgen antworten und jetzt ins Bett gehen, damit ich nicht wieder Ärger mit meiner Frau bekomme :-)
(ist manchmal wirklich so), aber beim Reinschauen ins Forum
habe ich dein Posting gesehen, worauf ich unbedingt noch antworten muß. Also, wenn einer nach dem Erlebten bei den ZJ zum Atheisten wird, wer will das zum Vorwurf machen (ich nicht). Außerdem gibt es zur Bibel sehr viel zu sagen, du selbst hast in etlichen Dingen absolut recht, mein ich. Heute glaube ich das vieles nach wie vor unerklärlich und faszinierend ist und auf Intelligenz hinter dem "Vorhang" schließen läßt, und doch ist es so, daß bei all dem Leid auf der Erde Einige schwerlich noch an
den "lieben Gott" glauben können, vor allem wenn sie Leid selbst verspürt haben. Ich finde es schön, das du dir trotz allem Moral bewahrt hast. Mir ist ein ehrlicher "Ungläubiger?" mit Moral lieber, als ein unehrlicher "Gläubiger" ohne Moral. Hoffnung ist gut, aber man lebt nicht davon das nur noch gebetet wird. Wir alle haben keine schlußendliche Antwort auf das was noch kommt, bsws. nach unserem Tod. Vielleicht ist da nichts, aber vielleicht doch. Ich "glaube" auf alle Fälle nur noch an das was "Gut" ist und nichts anderes mehr, so muß man auch keine Angst haben.
>>falsche Hoffnungen<<...du hast absolut recht, die Bibel sagt sinngemäß das unerfüllte Hoffnung das Herz krank macht. Wenn ich die vielen "Alten" ZJ sehe trifft dies auf einen beträchtlichen Teil zu, traurigerweise. Schuld sind daran in erster Linie die Verführer, allerdings, zum Teil man selber auch. Im Laufe der Zeit sehen die Meisten Ungereimtheiten, können oder möchten sich dem aber nicht stellen. Für sich alleine genommen könnten wir sagen, egal, daß Problem bei ZJ ist aber, daß der Trug auch unmittelbar auf Andere wirkt (Predigtdienst). Du hast an anderer Stelle gesagt das ZJ Angst davor haben, "die Ars...ken" zusammenzukneifen. Ich hätte früher nie gedacht auf wieviele das zutrifft.Wir alle müssen uns dem Tod stellen, diejenigen aber, die an menschliche Versprechungen selbst nach eigenen schlechten Erfahrungen mit den Heilsversprechern weiterhin glauben, wie schlimm muß für sie die Realität nach so vielen Jahrzehnten sein! Ich könnte dir noch vieles miteilen, aber für heute reichts, glaub ich. Bekomme gleich noch eins
auf die "Mütze".

Nach zwei Stunden grübeln kam ich erst drauf was du mit "Franz" meintest ;-)

Schöne Grüße und laß es dir gutgehen
(vielleicht am Wochenende beim Nuckeln an deinem Bier)!

"X"

09. März 2007 09:32:07 - Bauer

Hallo X,

du kannst beten, aber es auch sein lassen. Wirkung hat das nur viel, als dass der Zufall hilft.

Nehmen die ZJ in KZ. Die haben sicherlich viel und inniglich gebetet. Was hat es geholfen? Gott hat zugeschaut und darauf gelauert ob er ausharrt oder nicht. Ob er bereit ist zu sterben.
Kinder Gottes ?!?!?!?
Würdest du das bei deinem Kind tun?
Zugucken und warten bis ein Verbrecher dein Kind qualvoll umbringt?
Das tun aber die ZJ, die Menschen, auch heute. Nehmen wir nur das Beispiel einer Bluttransfusion. Da schauen die Eltern zu, wie ihr Kind stirbt.
Erinnert mich an Menschenopfer der Azteken.
Beides ist mit falschen Lehren, falscher Hoffnung und einer falschen Wichtigkeit versehen.

Zitat
"die Ars...ken" zusammenzukneifen. Ich hätte früher nie gedacht auf wie viele das zutrifft. Wir alle müssen uns dem Tod stellen,
ENDE

Und mit ihrer über Jahrzehnte geglaubten falschen und aberwitzigen Hoffnung: "Harmagedon kommt bald", haben sie verpasst, sich auf den Tod einzustellen. Echt Scheiße, wenn man dann erkennt, Harmagedon kommt womöglich doch nicht und man muss sterben.
Die natürliche Entwicklung bei uns Menschen ist, dass wir uns mit fortschreitendem Alter auch auf den Tod einstellen. Alte Menschen haben vor dem Tod eigentlich keine grundsätzliche Angst, wie ein junger Mensch Angst vor dem Tod hat. Als junger Mensch ist das der Antrieb alles zu tun, um nicht zu sterben. Und das wirkt auch bei jungen JZ. Und da tun sie alles (für die Organisation), um nicht zu sterben.
Mit fortschreitendem Alter nimmt der Mensch den Tod als eine natürliche Entwicklung hin.

10. März 2007 19:12:50 - Enno B.

Zum 1458.Mal den gleichen Kram!

Deine persönlichen theologischen Schlußfolgerungen sind manchmal so überflüssig wie eine japanische Teezeremonie auf einem Bikertreffen!
So einen Mist mag ich ungefähr so gerne wie schimmliges Brot, fünfstündige Durchfallattacken oder sächsische Neonazis!

10. März 2007 21:57:09 - X

Hallo Enno B.!

Ich weiß nicht welche Intention du hast. Kann mir also kein Urteil erlauben. Ich verstehe, wenn "Bauers" direkte Art auch nicht jedermanns Geschmack ist. Aber, außer gut gewählter Worte, enthält dein Posting im Gegensatz zu der von dir angegriffenen Person und deren Aussagen KEINERLEI SUBSTANZ, tut mir leid!

10. März 2007 20:08:10 - Bauer

Du scheinst ein großer Liebhaber meiner Worte zu sein :)

Das ist gut so.

Lese immer aufmerksam was ich zu sagen habe!
Wenn DU es oft genug liest, wirst auch DU zu einer genauen und guten Erkenntnis kommen.

Ich habe Verständnis dafür, dass DU noch nicht meinen Stand der Erkenntnis hast. Aber ich bin mir sicher, dass auch DU dich weiter entwickeln wirst.

Auch DU wirst eines Tages die höhere Stufe der Erkenntnis erreichen.

Für einen Unverständigen sind eben viel Dinge unverständlich. Ich habe Verständnis für alle diejenigen denen feste Speise zu hart ist. Trinke weiterhin Milch und es wird die Zeit kommen, da auch DU feste Speise zu dir nehmen kannst.

09. März 2007 16:29:24 - X

Hallo "Bauer"!

Auf deine Ausführungen kann ich wesentlich leichter reagieren als auf theologische Fragen. Größtenteils haben mich die gleichen Dinge beschäftigt.
Der Logig nach kann ich dir nichts entgegnen.
Das Argument der "Klärung einer Streitfrage" zwischen Gott und Satan läßt sich bei Kaffee und Kuchen am knisternden Kaminfeuer natürlich schön bereden, nur auf der Kinderkrebsstation oder bei der Besichtigung eines KZ sieht die Lage schon anders aus.

>>Würdest du das bei deinem Kind tun? Zugucken und warten bis ein Verbrecher dein Kind qualvoll umbringt? ...Bluttransfusion...<<

N E I N !!!

Was du in Verbindung mit den Azteken sagst, sehe ich auch so und muß an das Bild in der WTG- Literatur denken, wo man in dem Zusammenhang einem Menschen bei lebendigem Leibe das Herz rausschneidet. Wie immer vom "Sklaven" "schön" dramatisch in Szene gesetzt, ohne an das Leid derjenigen zu denken die Angehörige durch IHRE falschen und anmaßenden Lehren im Namen Gottes verloren haben.
Am Ende wollte ich dir noch sagen, deinen Humor finde ich echt gut. Viele denken so wie du, würden es aber nie aussprechen. Geht auch nicht immer, alles zu sagen und trotzdem, ich habe mit deinen Postings meist Spaß, AUSSER ihr textet mich mit Computerlatein zu :-)

Tschüß, "X"!

10. März 2007 12:07:44 - Bauer

Hallo X

schön dass du an meinen Texten Spaß hast.
Dann hast du den Punkt entdeckt.
Humor bedeutet, den Punkt einer Sache zu zeigen.
Ein Beispiel sind politische Witze oder auch die Witze die + hier unlängst zum Besten gab.
Was es bedeutet direkt alles zu sagen, habe ich wohl in der Schule mitbekommen. Der 5./6. Klasse war der Klassenlehrer so ein typischer 68er, nur dass es schon vor 68 war. Der hat uns immer beigebracht: Wenn da einer vor euch steht, der was von euch will, dann stellt ihn euch in langen Unterhosen, Socken und Sockenhaltern vor (kennt wer eigentlich noch Sockenhalter?). Nicht, dass ich das auch so empfehle, aber es war meine Prägung. Man soll ja nicht alles sagen was man denkt, aber nichts zu sagen was man denkt ...??
Andererseits fehlt heute die Toleranz, anderes Denken zu akzeptieren, es aussprechen zu dürfen. Das ist heute wohl schlimmer als zu Kaisers Zeiten, aber allemal schlimmer und weniger möglich als vor 50 Jahren.
Das Motto heute:
Sage bloß nichts falsches!

10. März 2007 20:17:19 - X

Hallo "Bauer",

was möchtest du mir denn mit deiner Textgestaltung wieder sagen? :) "+", meinte mal irgendwas von "Cache löschen" oder so ähnlich. Also ich hoffe, daß bei mir Rechnermäßig mal nichts unvorhergesehenes Eintritt, dann brauch ich wieder Hilfe. Auf eure Spielchen laß ich mich deshalb nicht ein :) Humor ist gut, brauchen wir alle irgendwie. Schaue gern so was wie "Scheibenwischer" oder "Pelzig unterhält sich", aber auch Priol und Richling sind Spitze.
Dein Lehrer war ja ein richtiges "Geschenk" für dich, mit Blick auf den Versammlungsdogmatismus in dem du aufgewachsen bist.
In Sachen Toleranz denke ich etwas anders. War aber sicherlich auch nicht so bierernst von dir gemeint. Ich schätze unsere Freiheiten sehr. Sieh mal, wir quatschen hier "ganz" frei. Früher hockte jeder der mitbekam das im
WTG-System was falsch läuft für sich allein rum. Das war ein enormer Vorteil für die Organisation. Bei Ausschluß standest du praktisch alleine da. Heute schaust man ins Netz,
und siehe da, alles was wir ahnten haben andere hier schon längst zu Gehör gebracht, und noch viel mehr. Super, oder?
In der Versammlung darf nichts Kritisches gesagt werden, nur das was der "Sklave" hören möchte, aber so wie man dort schweigen muß und sich öfter auf die Unterlippe beißt, läuft es hier genau anders rum, hier haben es die WTG-Beführworter schwer. Wobei, sie müssen hier nicht reinschauen. In die Versammlung müssen aber Viele, ich denke da immer an die Kinder.

"Bauer", Computerschriftbild in Ordnung bringen (grins).

Tschüß, "X"!

09. März 2007 09:55:41 - Drahbeck

Auch wenn es von der "Fundamentalismus-Fraktion", die da meint ohne die Krücke Bibel "umzufallen" nicht geschätzt wird, erscheint mir der Hinweis auf die Auseinandersetzung, die Ludwig Feuerbach etwa mit dem Thema vermeintliches "ewiges" Leben führte, durchaus sachgemäß
Ludwig Feuerbach

09. März 2007 11:15:22 - Gerd B.

Wer unmusikalisch ist und Musik ablehnt, wird niemals empfinden können, was ein Tenor empfindet, wenn er das hohe C singt. (Eigenbau)

Solche Leute noch als Musikkritiker einzusetzen, wäre der Höhepunkt des Hohns!

09. März 2007 12:38:44 - D.

...

Freude der Ungläubigen

Pech Schwefel und Kolophonium

09. März 2007 13:26:36 - Gerd B.

Antithese:

www.glaube.org/jumper.htm?/engehaus/tod.htm

08. März 2007 23:06:06 - Bauer

grins

... und das mit "andere zu verklappsen" ... werde ich mir merken

das ist sooooo schöööön ausgedrückt

Ein ZJ geht in die "Klappse"

äh, Versammlung

09. März 2007 00:13:07 - X

... ich schreibe mir die Finger wund, schick den Text ab,
schau ins Forum und wieder zweimal blau. Ich werde noch wahnsinnig :) mit dir, könnte gleich antworten, aber ich werde mal Selbstbeherschung üben! Bis bald!

09. März 2007 09:39:40 - Bauer

Wer wird den gleich an die Decke gehen?
Rauche lieber eine HB, dann geht alles wie von selbst. :)
Schöner Spruch und soll wahrlich nicht als Zigarettenwerbung verstanden werden. Rauchen kann tödlich sein !

Wer wird denn so einen verzweifelten Text schreiben?

Lieber X,
in solchen Fällen gibt es die Taste im Browser "Seite zurück" .. dann hast du den Text wieder präsent.
Oder hat sich dein System aufgehangen? Dann viel Spaß und beste Erholung wünsche ich dir für deinen Bazillus.

Du weist doch: den Wettlauf nicht verlieren...
also immer das System auf dem neuesten Stand halten und ein gutes VirenFirewallEmailScannProgramm benutzen

08. März 2007 10:18:50 - Bauer

Begründung: wir sagen dies,

Frage:

Fühlst du dich als Zeuge?

Es stellt sich doch eine völlig andere Frage:

1. Es besteht ein Unterschied zwischen predigen und verkünden.

Lk 24,1-12: Das Grab ist offen; zwei Engel verkünden die Osterbotschaft mit Jesu eigenen Worten.

... das Evangelium gemäss Zwinglis Auslegung zu predigen.

Jehovas Zeugen predigen ihre Auslegung. Dahinter steckt kein Christentum, sondern ideologisches Kalkül zum Selbsterhalt einer Organisation

Gibt es überhaupt ein gebot zu predigen?

Dies kann doch ganz klar mit NEIN beantwortet werden.
Darum ist die hiesige Fragestellung falsch, absolut falsch.

Durch predigen erfolgt zwar eine Verkündung, doch muss zur Verkündung kein predigen erfolgen.

Ein Glaube ohne Werke ist tot.
Soll verkünden (predigen) das einzige Werk des Glaubens sein?
Soll das DIE Messlatte für den Glauben sein? Für richtige oder falsche Anbetung?

hier wird doch nur eine Nebensächlichkeit hochstilisiert, weil sie der Organisation dient.

Eine nüchterne Betrachtung der Bibel und der christlichen Lehre gibt keinen Anlass dafür, zu glauben, dass ein Christ wöchentlich predigen müsste. Ein gläubiger Christ verkündet seinen Glauben schon alleine durch sein christliches Verhalten. Dem Nächsten zugewand.

08. März 2007 10:55:14 - Gerd B.

Wie erfolgt die "Mehrung" (WTG-Wort) in dieser Organisation?

Allein beim Lesen der Aussteigerbeiträge in den Ex-ZJ-Foren zeigt, dass ein Großteil der Zunahme an Verkündigern (wie bei potentielle Vertretern) durch Kindszeugung erfolgt:
Ein Zeuge zeugt einen Zeugen und dieser zeugt wieder einen Zeugen. Das zeugt davon, dass Zeugen gut ist, um damit die Anzahl der Zeugen zu erhöhen.
Daher bringt Zeugen, was das Zeug hält, mehr Zeugen, als die ganze Predigerei der Zeugen.

Heißt es doch "Zeug mir deinen Umgang und ich sag dir wer du bist" - oder so ähnlich

07. März 2007 22:51:48 - Orpheus

Von wem haben wir unser Feinschmeckerwissen wenn nicht von McDonalds ?

Come with me

03. März 2007 10:21:06 - +

https://myspace.com/jesussirach/videos

04. März 2007 22:28:08 - Raccoon

Ich ziehe meinen Hut, +!

Fantastisch, wie Du die Bilder auf die Musik geschnitten hast.

Deine Filme hinterlassen mich regelmässig ein kleines bißchen verstört. Das ist ein Kompliment und keine Kritik!

03. März 2007 11:47:46 - X

Hallo "+"!

Worte früherer Postings von dir:

>>"Ich bin begeistert"<<
>>"Emotionen"

Erst verkrampft sich bei der Musik vor Lachen meine Bauchdecke und dann wird es bitterernst, Emotionen.

Einsame Spitze in allem!

Nächste Musikempfehlung zur Untermalung, SOAD mit dem Titel
"WAR", politisch korrekt, wenn auch nicht jedermanns Geschmack.

Schönes Wochenende, "X"!

03. März 2007 14:14:20 - Jochen

Der Song passt besser zu deinen Video, als zum Gozillastreifen.

"i close my eyes..."

Gefällt Jochen gut!!

LG

04. März 2007 23:01:35 - Kopschüttler

Hallo +

Diesmal gefällt mir der neuste Streifen aus dem Hause + Studios nicht so sehr. Ich finde, Du hast es mit den Detailaufnahmen aus den OP-Räumen übertrieben. Eine, höchstens zwei kurze Einstellungen hätten genügt. Aber alle paar Sekunden ist mir etwas zu blutrünstig.

Oder habe ich vielleicht den Sinn dieser Aufnahmen nicht ganz kapiert?

LG
K.

05. März 2007 17:19:11 - +

Hallo Kopfschüttler!

Ich bin auch kein Arzt.
Was meinst Du wie es mir ging als ich den Film Zusammenschnitt.
Die DVD-Transfusionsalternativen kannte ich vorher nur vom Hörensagen – eben weil ich so etwas normalerweise gar nicht sehen will.
Es genügte mir vollkommen dass die DVD, aus Vollständigkeitsgründen, originalverpackt in verschweißter Folie, im Schrank stand.

Jetzt hörte ich das Lied „Come with me" mit der ruhigen Stelle „close your eyes" und sah das Mädchen mit geschlossenen Augen förmlich aus dem Wasser steigen.
Dann konnte ich fast nicht mehr anders.

Wenn ich so einen Film mache putsche ich mich bewusst auf den Level dieses Films - oder nennen wir es eher Hörspiel mit Bildern.
Der Ton ist mir dabei viel wichtiger.
So wurde es eine intensiv erlebte Woche.
Ich bin aber auch froh wenn ich von diesem Level wieder runterkomme.

Nehmen wir „Visions of Angels".
Das war ganz anders.
Romantisch – alles schwebte – Engel – Vögel – Fallschirmspringer - schöne Frauen mit Rosen – Kinderbilder.

Nun ist für mich die Mitgliedschaft in einer solchen charismatischen Sondergruppe mit einer Sucht vergleichbar.
Das beste Mittel gegen Sucht ist erst gar nicht anzufangen.

Mein Lösungsansatz für Suchtprävention ist schonungsloses Schockieren.

So sollte jemanden doch bevor er sich mit Jehovas Zeugen einlässt klargemacht werden dass für die Wachtturm Gesellschaft Ärzte, die um das Leben eines Patienten kämpfen nur faule, flegmatische, unfähige Menschen sind, die nur darauf aus sind die „Menschenrechte" der UN Charta eines Patienten mit Füßen zu treten.
Ärzte sind potentielle, altmodische, profitorientierte Heiden die aus reinem Neid, das Seelenheil eines Paradiesbewohners mit Füßen treten.
Rote-Beutel Ideologien werden dann mit Menschlichen-Versagen-Argumenten untermauert.
Mit keinem Wort wird dabei jedem Menschen (auch einem Zeugen Jehovas) die Wahl der freien Gewissensentscheidung zugebilligt.
Freiheit ist in diesem Lehrvideo nur die Freiheit einer abstrusen, sich widersprechenden, mittelalterlichen Disziplinierungsideologie.

Schaut man sich den Film an, dann geht es darum Bluttransfusion durch sorgfältiges Arbeiten so gering wie möglich zu halten.

GERING wie möglich.

Mit dem Vorwurf das alle anderen schlampig arbeiten.
Dann ohne Punkt und Komma sieht man die UNO Gebäude und bekommt die Patientenrechte unter die Nase gehalten.

(Hier ist die UNO auf einmal willkommener Ausdruck der Königreichsinteressen auf Erden)

Man sieht einen, mit Krawatte bewaffneten, Ältesten der sich um das Einhalten der aktuellen Verbotsliste kümmert.

Wie heißt es in dem Film?
Die meisten Menschen wünschen sich eine Operation ohne Blut!
Umwerfende Logik – wer wünscht sich denn eine Operation mit Blut?

Angst – Anwälte – Älteste.
Das ist die Botschaft dieses Videos.

Du siehst, es wird Zeit das ich von dem Cholerisch-panischen „Come with me"-Level wieder runter komme ;-)

Da gibt es etwas was bestens zum Auslaufen oder Austrainieren geeignet ist.

Das Offenbarungsbuch!

Bestens geeignet so ziemlich alles abzutöten.

Die Wachtturm Gesellschaft sagt doch: „Gott mit seinen wertvollen Dingen dienen".

Wer bekommt diese wertvollen Dinge?

Wer ist nach dieser Aussage Gott?

Geschrieben von Kopschüttler am 06. März 2007 09:18:28:

Als Antwort auf: Re: Come with me geschrieben von + am 05. März 2007 17:19:11:

Lieber +!

Wow! Du hast Dir ja wirklich eine Menge Gedanken gemacht.

Ich finde es spannend, wie Du mit Deiner Mitgliedschaft in dieser „charismatischen Sondergruppe" umgehst. Du bist der erste Aussteiger (Oder Zweifler? Bin mir nicht sicher, ob Du nach „dabei" bist), den ich kenne, der mit dem ganzen Müll künstlerisch umgeht. Und offensichtlich kannst Du das auch gut. Wie ein guter Künstler bringst Du Sensibilität, Aufmerksamkeit, Fantasie und – nicht böse gemeint – ein bisschen Durchgeknalltheit mit! (Wer hat letzteres nicht, der bei dieser Gruppe war/ist?)

Bin gespannt, was so weiteres aus den PLUS-STUDIOS kommt!

Zufall?

05. März 2007 23:16:13 - X

"Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007" S.198

"Jurij erzählt noch aus seiner ersten Zeit in Lettland, wie
er eine Frau ansprach, die gerade ein Grab säuberte. ,ICH
FRAGTE SIE WARUM, DAS LEBEN OFT NUR SO KURZ SEI. SIE KAM
EIN PAAR SCHRITTE AUF MICH ZU UND WIR UNTERHIELTEN UNS
DARÜBER. WENIGE MINUTEN SPÄTER BRACH EIN GROSSER AST AB
UND FIEL MIT KARACHO GENAU DAHIN, WO SIE VORHER GEARBEITET
HATTE. WÄRE SIE DA STEHEN GEBLIEBEN, HÄTTE SIE DER AST
ERSCHLAGEN. SIE GAB MIR IHRE ADRESSE, UND ICH SORGTE
DAFÜR, DASS SIE VON EINER SCHWESTER BESUCHT WURDE. DIE
FRAU, IHR SOHN UND IHRE SCHWIEGERTOCHTER HABEN SICH 1987
TAUFEN LASSEN."

...wissenschaftlich durch "DOPPELBLINDSTUDIE" NICHT BELEGT.

Bleibt als Erklärung nur Zufall, Geschichtchen oder noch schlimmer, bewußte Lüge der WTG drüber.

06. März 2007 08:52:25 - Andre

Hallo X,

Sonntagsmorgen auf VOX wird ein Gottesdienst "Hour of Power" einer netten Gruppe aus Amerika gezeigt. Die Ansprachen sind um einiges besser, als die von Zeugen Jehovas.

Das Lustige ist, dass Du dort die gleichen Erfahrungen zu hören bekommst. Die Erfahrungen, die in den Jahrbüchern erzählt werden, haben also keinen einmaligen Charakter an sich, der nur bei Zeugen Jehovas auftritt, wobei ich das Gefühl nicht los werde, dass gerade diese Erfahrungsberichte leicht frisiert wurden.

Ich jedenfalls kenne keinen Bruder und keine Schwester persönlich, die eine ähnliche Erfahrung zu berichten hätte. Alle alle kennen jemanden, der jemanden kennt, der einen kannte, der eine Erfahrung gemacht hat. Nur persönlich...?

Viele Grüße
Andre

06. März 2007 08:59:05 - Andre

P.S.

Im Gegensatz zu Zeugen Jehovas werden bei dem genannten Gottesdienst auf VOX die Personen oft auf die Bühne geholt, die dann ihre Erfahrung erzählen. Ich kann mich also bei Zweifeln an dem Wahrheitsgehalt direkt an die Person wenden um zu prüfen ob sie nicht einfach nur flunkert.

Bei Zeugen Jehovas werden ja nicht einmal die Namen genannt (bzw. in den Schriften nicht vollständig oder umgeändert), so dass man nichts überprüfen kann - was auch von Seiten der Leitung überhaupt nicht erwünscht ist - will man seine Schäfchen doch gerade in blindes Vertrauen (natürlich dem Sklaven gegenüber) üben.

Gruß
Andre

06. März 2007 15:47:28 - Bauer

Auch bei Jehovas Zeugen ist das mit dem Wahrheitsgehalt so eine Sache.

Ich erinnere mich noch gut an meine Vorstellung auf der Bühne - als ich als neuer Pionier vorgestellt wurde.

Wir waren so eine Gruppe und vorher wurde "geprobt". Da hat der KA dann auch gesagt: lass das weg oder sage das so. Das hat er bei allen gemacht.

Und insgesamt kam dann eine neue, völlig andere Geschichte heraus.

Und alles sollte sich dann immer schön, schön, sehr schön anhören ...

06. März 2007 15:59:38 - Bluna

Ja ja , hauptsache der schöne Schein stimmt. Diese Heuchelei hat mich immer angewidert.

06. März 2007 19:07:39 - Selina

ja hallo ihr alle,

hab lange keine Zeit mehr gefunden um hier zu schreiben.
Ich lasse jetzt einmal ein paar Empfindungen los, die mich die ganzen rund 20 Jahre bei JZ gerüttelt haben.

Also die allerhärteste Äusserung eines DA an seine Frau war:
Ach Schatz, Dir gehts nicht gut ? Dann studiere doch eine wenig oder geh in den Dienst, dann gehts dir besser !!!

Oder alle viertel Jahre,wenn die Pioniere auf die Bühne kamen. was für ein Profiliern der eigenen Person.
Ich bin auch aus meiner Familie Einzelkämpferin gewesen.
Aber mich hat kaum einer mal "ermuntert".geschweige denn auf die Bühne geholt. Obwohl das doch immer wieder zur Sprsche kam.Ermuntert die schwächeren"
Tja zu spät, jetzt ist der Zug abgefahren, bin ja kein Pionier.
Oder was ich nie so ganz nachvollziehen konnte, ich hoffe ich bin da nicht die einzige , ist wenn Daniel- Buch studiert wurde, dann sagte man doch immer: Das ist die
Erfüllung im kleinen und die grössere kommt noch.?
Na ja vielleicht hab ich mich nicht genug reingekniet in diese Dinge.
auf jeden Fall hab ich den Kopf jetzt mehr frei für die anderen Dinge,für die weltlichen Dinge oweh oweh.
Ich denke, man kann nicht genau alles vorher wissen, was uns noch bevorsteht, Hauptsache, man ist sich selber treu und handelt vernünftig.
So jetzt hab ich genug gequatscht, Jochen drängelt schon

LG an alle Selina

06. März 2007 20:03:59 - Gerd B.

Liebe Selina,

versuche zu selektionieren!
Was ist Schwindel, den wir ja auch verbreiteten!?

Wenn wir der WTG eine aufs Dach hauen, dann müsste der erste Schlag auf unserem Schädel erfolgen!

Auch in früheren Diktaturen sind Menschen, sogar prominente - siehe heute gleich ab 20.15h im ZDF - für ihre Zwecke mißbraucht worden.
Meine Meinung: Auch die Redelsführer in Brooklyn handeln im sog. "guten Glauben", im Sinne Jehovas, aber sie wissen nicht was sie tun!

06. März 2007 07:51:30 - Bauer

Wenn kein Ast abfällt oder sonst was lebensbedrohliches passiert, wenn ein ZJ jemanden anspricht, ist jemand sowieso nicht von Gott auserkoren.

Oder sollen alle die knapp einem Unfall entgingen, jetzt ZJ werden?

Das steht ganz im Widerspruch zu dem Ereignisse des Turmeinsturzes (der Turm von ?? Shilo) zur Zeit Jesu. Die da umkamen waren keine bösen Menschen (so sagte es Jesus) und umgekehrt, die da überlebten, waren auch nicht die Guten.

Schon alleine aus diesem religiösen Hintergrund müsste der Ast in dieser Erfahrung unerwähnt bleiben. Aber dann wäre die Geschichte nicht erzählenswert....

Aber so ist sie ein Beispiel wie mit Gefühlen ein religiöser Gimpelfang betrieben wird. Ganz nach dem Gründer Russell, wird mit religiösen Geschichten oder besser mit Geschichten denen man einen religiösen Hintergrund gibt, auch von den heutigen Charlatanen ein Gimpelfang betrieben.

Hier ist deutlich erkennbar:

Jehovas Zeugen betreiben einen Gimpelfang.

06. März 2007 17:34:39 - X

Hallo alle Zusammen!

Luk.13:1-5
"Zu derselben Zeit waren einige Leute anwesend, die ihm über die Galiläer berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Schlachtopfern vermischt hatte. In Erwiderung sagte er daher zu ihnen: ,Meint ihr, daß sich diese Galiläer als
schlimmere Sünder erwiesen als alle anderen Galiläer, weil
sie diese Dinge erlitten haben? GEWISS NICHT, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht bereut, werdet ihr alle gleicherweise umkommen. Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloam fiel und sie tötete, meint ihr, daß sie sich
als größere Schuldner erwiesen als alle anderen Menschen,
die Jerusalem bewohnen? GEWISS NICHT, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht bereut, werdet ihr alle ebenso umkommen.'"

"Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007" S.198

"...hätte sie der Ast erschlagen."

Woher will der diese Zeilen druckende und weltweit vertreibende "Sklave", so genau wissen das sie erschlagen worden wäre?

Was wäre gewesen wenn Jurij die Frau NICHT angesprochen hätte und sie demzufolge eher mit ihrer Arbeit fertig gewesen wäre?

Hätte sie beim Vorzeitigen verlassen des Friedhofs vielleicht gar nicht mitbekommen wie SPÄTER der Ast abbrach?

"...hätte sie der Ast erschlagen."...

...sagt uns der für diese Zeilen verantwortliche WTG-Verlag und nun denke man z.B. an die Aussagen vor 1975.

Spekulationen, Hypothesen, Annahmen um zu beeinflussen!

Andre hat absolut Recht wenn er sagt, daß man ähnliche Dinge in jedem Religionssystem findet und ich füge noch hinzu, immer ist es der jeweils kircheneigene Gott der durch solche "Wunder" wirkt, so kann immer partiell profitiert werden. Auch sagt Andre aus eigener Erfahrung, wie solche "wahren" Begebenheiten "leicht frisiert" werden und das dabei durchaus eine ganz andere Geschichte herauskommen kann, bspw. bei Darbietungen auf Kongressen.
Wenn er davon spricht, das der Wahrheitsgehalt schwer nachprüfbar sei, gebe ich ihm auch absolut recht.
In den Versammlungen sprechen sich die "Brüder" mit Nachnamen an, was von der ORG. so gewollt ist.

Warum spricht die ORG. in ihrer Literatur nie vom Nachnamen, sondern verwendet fast ausschließlich einen Vornamen bei herzzerreißenden Geschichten?

War allerdings bei Jurij nicht der Fall, er heißt mit Nachnamen Kaptola im "Jahrbuch".

"Bluna" spricht auch davon, daß sie die Heuchelei angewidert habe. Das kann ich gut nachvollziehen, denn wenn man die Leute die hinter den Geschichten stehen so kennt und sie beim Kongreß reden hört, naja. Ausnahmen bestätigen aber auch in dem Fall die Regel, um nicht die Aufrichtigen unter den ZJ zu beleidigen.

Der Abschluß der Geschichte, Gimpelfang eben.

Schöne Grüße!

06. März 2007 19:51:18 - Bauer

Vor ein paar Monaten bin ich mal in einen Saal gegangen. Das "Schwarze Brett" ist halt schon mal interessant auf Neuigkeiten und Interna zu scannen.
Der übliche Müll und nichts was mir sonderlich aufgefallen ist, außer, dass dort die Auflistung für die Brüder mit "Vorrechten" nur mit den Vornamen waren .. und ich glaube auch die Programmpunkte für die Predigtdienstschule waren nur mit Vornamen aufgeführt. Auf der Vortragsliste wieder Nachnamen, aber ohne Angabe der Versammlung aus der der Redner kommt.

06. März 2007 18:28:21 - Bluna

Lieber X,

bedingt durch das Ältestenamt meines Mannes, hatte ich viele Jahre lang Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen.
Vielleicht nicht alle, aber sehr viele "Erfahrungen" , die so auf den Kongressbühnen erzählt werden sind Irreführungen und religiöse Aufschneiderei.
Wenn man weiß, was wirklich hinter diesen Erzählungen steckt, kann man sich nur noch wundern.
Wie du schriebst, mag es aber Ausnahmen geben.

Grüße

Bluna

07. März 2007 02:00:47 - X

Guten Abend, Nacht oder besser Morgen?

Ihr sucht euch beim Lesen das Passende raus :)

Erfahrungen einer Ältestenfrau sind sicher höchst spannend,
Bluna. Das was du beschreibst glaube ich dir sofort. Viele die mitlesen und keine persönlichen Erfahrungen haben oder eventuell nur mal schauen worüber man sich hier so austauscht können verständlicherweise nur ungläubig mit dem Kopf schütteln und fragen, übertreiben die nicht?Leider nicht. Erfahrung sei der beste Lehrmeister, sagt man. Erfahrung mit ZJ haben hier eben fast alle Schreiber. Klar, Meinungen sind oft unterschiedlich, doch aufgrund eigener Erfahrungen merkt man schnell wo Deckungsgleichheit im Beschriebenen besteht. Erschreckend ist wie sich das Gesagte, der hier meist anonym schreibenden, sich nicht kennenden, aber durch die gleiche WTG-Schule gegangenen Personen in ihren Aussagen so ähnelt, daß dies nicht erdacht oder als Einzelmeinung abgetan werden kann.
Wenn ich Selinas heutige Worte so durchdenke sehe ich sofort Parallelen. Sätze wie, geh mehr in den Dienst oder widme dich geistigen Dingen, dann geht es dir besser, habe ich auch schon gehört. Unglaublich, aber wahr.
Auch das Schwächeren beigestanden werden sollte, alles Worthülsen, denn für wirkliche Hilfe bleibt den Meisten gar keine Zeit. Der größte Teil der ZJ versucht für sich allein, mit der Familie oder mit dem besten Freund das
WTG- Programm zu absolvieren. Zeit bleibt da kaum für einen
fremden Neugetauften z.B..
Zum Imponiergehabe der Pioniere kann ich nur sagen, ist mir zumindest in meinem Umfeld auch unangenehm aufgefallen.
Glaube aber das dies zwar auf die meisten durchaus zutreffen könnte, muß aber, wenn ich daran denke das "Bauer" mal Pionier war, falls ich das richtig verstanden habe, gewiß eine Ausnahme machen ;-)
Habe ich den Faden verloren?
Jetzt aber in Kurzfassung. Selina sprach von 20 Jahren.
Verdammt lange Zeit, und trotzdem war nicht alles schlecht.
Ich glaube wir können auch viel für die Zukunft mitnehmen, z.B. schätzen die meisten erwachten ZJ die Freiheit mehr als andere Menschen. Auch können wir Jüngeren so manches mitgeben. Junge Leute, daß wissen wir sind oft Idealisten einseitig und voller Eifer. Wir können sie mit unserem Wissen vor extremen Richtungen aller Art bewahren, da wir aus Erfahrung sprechen. Sagen wir ihnen immer, fragt nach, egal wo ihr seid und wenn ihr feststellt das Fragen unerwünscht oder verboten sind, sucht das Weite meidet solche Leute oder Gruppierungen!
Selina sagt, wir wissen vieles nicht, Menschen wollen aber wissen, vor allem Heranwachsende. Wir dürfen ihnen ehrlichen Herzens sagen das Leben auch immer Suche bedeutet
und Entwicklung. Ist manchmal schwer zu fassen, aber besser als später den Kindern erklären zu müssen das das bisher aufgedrückte Glaubensgebäude nun in einigen Sachen überholt sei und wir uns dem "Korreturenverzeichnis" zu wenden. Auch wir Erwachsene wünschen uns Verlässlichkeiten,
hätten gern Klarheit, doch welche Klarheiten uns die WTG verkauft hat sehen wir aus ihrer Geschichte und auf die können wir früher oder später verzichten.
Weltlichen Dingen zu wenden?
Müßte erst geklärt werden was das denn genau sei.
Also wenn eine Mutti ne' Versammlung einspart und dadurch
mehr Zeit für ihr Kind hat finde ich das nicht weltlich. Oder wenn man kaum noch vor lauter "Theokratie" Luft zum Atmen hat sollte doch eine Pause selbst von den Ältesten gefordert sein, da es unter ständiger Anspannung unmöglich wäre den Teil der Frucht des Geistes hervorzubringen, den die Bibel "FREUDE" nennt.
Wenn Gerd sagte das auch in der Führungsetage der WTG Gläubige wären mag dies stimmen, Raymund Franz war so ein Mensch. Die Meisten halte ich aber für Pragmatiker oder einem religiösen Wahn verfallen.

Einen guten Start in den neuen Tag wünscht, "X"!

06. März 2007 08:10:20 - Gerd B.

Gute Schlussfolgerung Bauer!
Kennst dich in der Bibel eh noch gut aus

So, und nun geh i ins Schwimmbad, heute sollen es noch 20° werden. Feiiin!

Frankreich

02. März 2007 12:27:10 - D.

Didier Leschi, der Leiter des zentralen Kultusbüros beim Innenminister, hat nach langen Untersuchungen die Zeugen Jehovas als kulturelle Vereinigung anerkannt. Dieses Statut gibt ihnen den Zugang zu einer Reihe fiskalischer Vorteile. Im Gegensatz dazu betrachtet die „Parlamentarische Kommission für die Sekten" die Zeugen als eine Sekte die z.B. Kinder psychologisch misshandelt. Das Innenministerium begründet seine Entscheidung mit vielen Beurteilungen von Verwaltungsgerichten und vom Staatsrat, welche die Zeugen als kulturellen Verein anerkennen. Die den Zeugen vor allem vorgeworfene Ablehnung von Bluttransfusionen wird als eine Ausübung des Freiheitsrechtes der Kranken betrachtet (Gesetz Kouchner von 04.03.02). Durch diese Interpretation können die 700 Kleriker der Zeugen jetzt auch eine Krankenversicherung abschließen. Sprecher der Parlamentskommission werfen der Regierung vor, die Zeugen jetzt als 5. offizielle Religion Frankreichs anzuerkennen und keinen Unterschied zwischen Sekten und Religionen mehr zu machen.

02. März 2007 16:34:07 - Orpheus

Ich möchte den online Artikel der Le Monde nicht bezahlen - das ist mir diese Sekte einfach nicht wert - und kann ihn deshalb nicht im Detail lesen. Vilelicht hat ihn jemand runtergeladen ? Ich habe nämlich im Französischen noch nie den Begriff culturel auf ZJ angewendet gesehen.

Fraglich ist nämlich, ob die ZJ in Frankreich wirklich als "kultureller" Verein gelten, das übliche Wort im Französischen ist nämlich nicht culturel, sonder cultuel - ohne "r" - und culte ist einfach ein Kult bzw. eine Sekte. Also eine religiöse Gemeinschaft und das hat mit Kultur nicht nur nichts zu tun, sondern läuft der Kultur wegend er damit einhergehenden geistigen Beschränkung meist sogar diametral entgegen.

02. März 2007 18:34:54 - Gerd B.

Orpheus: Ich habe es aus einer anderen Quelle, französisch:

Querelles autour du statut des Témoins de Jéhovah
LE MONDE | Article paru dans l'édition du 20.10.06

Les Témoins de Jéhovah sont-ils une religion à part entière ou doivent-ils être considérés comme une secte ? L'administration a fait son choix. Pour Didier Leschi, chef du bureau central des cultes au ministère de l'intérieur, "en l'état actuel de la jurisprudence, ils ont le droit de bénéficier du statut d'association cultuelle". Ce statut, défini par la loi de 1905 de séparation des Eglises et de l'Etat, donne droit à un certain nombre d'avantages fiscaux.
A l'inverse, la commission d'enquête parlementaire sur les sectes et les mineurs, présidée par le député Georges Fenech (UMP, Rhône), considère que les Témoins de Jéhovah sont une secte et que des enfants y sont victimes de "maltraitance psychologique".

Le chef du bureau des cultes se retranche derrière la jurisprudence du Conseil d'Etat. Au cours de ces dix dernières années, les préfectures ont refusé d'accorder le statut d'association cultuelle aux associations de Témoins de Jéhovah. Or, les tribunaux administratifs ont constamment donné raison à ceux-ci.

Dans deux arrêts du 23 juin 2000, le Conseil d'Etat a reconnu implicitement le statut cultuel de deux associations locales des Témoins de Jéhovah à Clamecy (Nièvre) et à Riom (Puy-de-Dôme), estimant qu'elles pouvaient bénéficier de l'exonération de la taxe foncière pour les lieux de culte consentie aux associations cultuelles, puisqu'aucun acte délictueux ne pouvait leur être reproché. En effet, selon la jurisprudence administrative, une association peut être reconnue comme cultuelle à deux conditions : qu'elle ait pour objet exclusif l'exercice du culte et qu'elle ne porte pas atteinte à l'ordre public.

Les principaux reproches adressés aux Témoins de Jéhovah concernent leur refus de la transfusion sanguine. Or, le bureau des cultes rappelle que, dans un arrêt du 16 août 2002, le Conseil d'Etat a estimé que "le refus de recevoir une transfusion sanguine constitue l'exercice d'une liberté fondamentale". Il s'appuie aussi sur les dispositions de la loi Kouchner du 4 mars 2002 sur le droit des malades. "Le consentement du mineur ou du majeur sous tutelle doit être systématiquement recherché s'il est apte à exprimer sa volonté et à participer à la décision", dit ce texte.

"LIBERTÉ DE CONSCIENCE"

Le refus de la transfusion sanguine ne soulèverait donc plus de difficultés en termes juridiques, selon le bureau des cultes. Depuis peu, la Caisse d'assurance-vieillesse, invalidité, et maladie des cultes (Cavimac), qui assure notamment la couverture sociale des prêtres catholiques, a accepté d'assurer 700 ministres du culte des Témoins de Jéhovah.

Le chef du bureau des cultes a eu l'occasion d'exprimer le point de vue de l'administration, mardi 17 octobre, devant la commission parlementaire. Son intervention a provoqué des réactions très vives. "Nous sommes atterrés, a réagi Martine David (PS, Rhône). Vous donnez le sentiment d'être imperméable aux témoignages des anciens adeptes et à la maltraitance psychologique des enfants." "On ne m'a jamais avancé de dossiers précis sur des cas de maltraitance chez les Témoins de Jéhovah au cours de ces dernières années", a répondu M. Leschi.

"Dans ce que vous dites, j'entends une reconnaissance officielle des Témoins de Jéhovah, s'est indigné M. Fenech. Vous êtes en train de nous dire que cette organisation est devenue la cinquième religion de France !" Quant au député Alain Gest (UMP, Somme), il a reproché au chef du bureau des cultes, qui disait ne pas devoir porter de jugement sur les croyances, de "mettre sur le même plan les religions et les sectes".

Dans son exposé, M. Leschi s'en est pris à la Mission interministérielle de vigilance et de lutte contre les dérives sectaires (Miviludes), l'accusant d'"approximation". "Le ministère de l'intérieur est parfois accusé de sous-estimer le trouble à l'ordre public que généreraient 'par nature' certains mouvements, focalisant ainsi l'attention de la Miviludes, a-t-il expliqué. Je veux parler de mouvements qui, pour certains, ont des décennies, voire des siècles d'existence et sont issus de grands courants spirituels ou s'y rattachent, comme les Frères de Plymouth (un groupe fondamentaliste protestant), les Témoins de Jéhovah, et, depuis quelques mois, les Loubavitch, qui sont l'expression d'une vieille tradition du hassidisme juif. (...) Je crains fort que cette stigmatisation (...) ne constitue à terme des troubles à l'ordre public, ou pour le moins des manifestations d'intolérance à l'égard de l'une des libertés les plus fondamentales de tout homme et de tout citoyen : la liberté de conscience."

Xavier Ternisien
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Bonne nuit!

Gerd

03. März 2007 00:27:40 - Oprheus

Danke, also ist es so - sie sind eine kultische/religiöse = cultuelle organisation, keineswegs aber eine kulturelle - das wäre ja wirklich eine Entwertung des Wortes gewesen.

Bis bald .....

03. März 2007 14:43:57 - Fallen Angel

Bis bald .....

Alles geht mal zu ende!

Ich ab mich entschlossen das Thema rund um die Zeugen Jehovas für eine unbestimmte zeit ruhen zu lassen.

In den letzten 4,5 Jahren war ich in diversen Foren ,Websites und andere Projekte stark eingespannt.

Es hat mir geholfen alles auf zu arbeiten und das Thema Zeugen Jehovas gut zu durchleuchten.

Jetzt ist es an der zeit gekommen mich nach anderen wichtigeren Dingen im leben zu widmen.

Ich habe in den letzten Monaten gemerkt das ich mich im kreise drehe ,wenn es um das Thema ZJ geht.

Auch im Forum von Infolink hatte ich einfach keine Lust mehr immer und immer wieder alles durch zu kauen.

Ich möchte sehen wie es sich an fühlt ohne das Thema Zeugen Jehovas im leben permanent als Mittelpunkt zu haben.

Deshalb werde ich am 04.03.2007 meine Website sperren.Ob ich sie ganz lösche weiß ich noch nicht.

Ich wünsche allen Machern von Websites die gegen die WTG kämpft viel Erfolg und viel Kraft!

Bleibt immer sauber....

03.03.2007

Liebe Grüße an euch

Fallen Angel alias Alfonso b.

exzeugejehovas.oyla15.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

03. März 2007 16:56:43 - +

Fallen Angel schrieb am 6 Januar 2004 kurz vor Neun Uhr:

>>>"Als ich mich entschloss die zeugen jehovas nach 12 jahren zugehörigkeit zu verlassen war es für mich auch schwer meine frau davon zu überzeugen das diese religion ein Buchverlag ist .

ich las im INFOLINK und auf anderen sites über die wahren hintergründe der zeugen wärend mine Frau noch eifrig die versammlungen besuchte.

Ich habe sie langsam an die Wahrheit hinter der "wahrheit" rangefürt.
Ohne druck!
Sie hat dann selber hinter den fassaden der WACHTURM GESELLSCHAFT geblickt.
Und verlies mit mir zusammen diese Sekte.
Ich weiss nicht ob wir heute noch zusammen wären wenn sie noch in der "wahrheit" wäre....

Grüße und viel mut an alle die diese Sekte den rücken kehren,
alfonso"

In diesem Sinne auch von mir alles Gute.

Von mir bekommst Du zum Abschied einen Gutschein.
Einen Gutschein zum „wieder Einstieg".
Wenn Du auch in Zukunft keine eigene zeitaufreibende Web-Site mehr betreibst, kannst Du Dich ja trotzdem von Zeit zu Zeit melden.
…und sei es nur um sich mal mit Genuss im Kreise zu drehen ;-)

Weist Du woran ich merke dass ich ein Thema oder ein Erlebnis beginne zu Verarbeiten?
Ich beginne dies im Traum zu verarbeiten.

In den letzten Tagen träume ich von Versammlung, Kongress, Predigdienst, Ältesten, Papierrollen, usw. usw…

03. März 2007 18:45:18 - Fallen Angel

Danke für den "Gutschein" + !
Das mit den träumen kenne ich .

Hab mir dein letztes werk angeschaut und bin begeistert.

Liebe Grüße
FA

03. März 2007 15:40:35 - X

Lieber "Fallen Angel",

das erstemal werde ich irgendwie traurig hier im Netz.
Ich kenne dich zwar nicht so gut wie andere, aber auch uns verbindet viel.
4,5 Jahre Kampf gegen das WTG-Sklavenhaltersystem ist eine verdammt lange Zeit in meinen Augen und ich bewundere diejenigen die dieses Durchhaltevermögen hatten und haben.
Das dies kräftezehrend ist versteht jeder.Ich finde es sehr nett, daß du dich bei Allen verabschiedest.
Mir fehlen die Worte.
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, Gesundheit, Ausgeglichenheit, Ruhe, nette und aufrichtige Menschen in deiner Nähe und das wir, wenn Du magst und Du es für angemessen hältst, hier das eine oder andere mal von dir hören.

Danke für Alles und VIEL GLÜCK "Fallen Angel",

"X"!

03. März 2007 16:00:49 - Fallen Angel

Lieber "x" auch wenn wir uns nicht kennen, verbindet uns allen viel:
die Freiheit!

liebe Grüße

03. März 2007 21:56:52 - X

...man steht am Bahnhof und ein Freund steigt in den Zug.
das viel mir so im Laufe des Tages ein, aber daß bedeutet
noch nichts, denn er kann eine "Karte" schreiben, oder
wie "+" sagt, ein paar Kreise drehen .-)

Tschüß!
maybenot.vox.com/library/video/6a00ccff94d3eed75600d10a793d7f8bfa.html

03. März 2007 18:06:05 - Gerd B.

Weißt du nicht "Fallen Angel", dass Rücktritte abgelehnt werden können?
Was uns beide z.B. verbindet ist Fußball! Ich war echt begeistert, wie du im verg. Juni die vielen Bilder bei IL rein stelltest. Ich spürte, und hörte förmlich, wie du mit Händen und Füßen deine Begeisterung zum Ausdruck brachtest.
Auch die geborene Italiana Fiorella (die heißt wirklich so) machte ich damals auf dich aufmerksam. Nun schrieb sie heute selbst hier im Forum mit. Sie stieg heute ein und du machst scéndere?

Also zeige dich immer wieder, sonst aberkenne ich Italia den Weltmeistertitel - capito!?

Trotzdem Amico: Buon divertimento!

Gerdino

03. März 2007 18:50:16 - Fallen Angel

Lieber "Fratello" Gerd,
du warst einer der ersten die mir in der austeiger szene auffielen.

Ich bewundere dich wie du in diverse foren deine ansichten verteidigst,gerade mit fakten resisten wie e.

Stimmt die WM hat mir im jahre 2006 sehr viel freude bereitet .
Gerade das letzte jahr war schwer.

Also ,bis bald
und lieb grüße an dich.

Ciao

Rosige Zeiten warten auf Zeugen Jehovas

05. März 2007 16:13:37 - Extertaler

All jenen, die hier im Forum weiter der Abtrünnigkeit frönen möchten, sei angeraten, von dieser schlechten Gesinnung endlich Abstand zu nehmen, da auf uns Zeugen Jehovas sehr, sehr rosige Zeiten warten. Direkt vom Bethel in Amerika habe ich brandaktuelle Neuigkeiten erhalten - unter anderem werden gerade riesige unterirdische Labore gebaut, die uns Zeugen Jehovas gentechnische veränderte und gottgefällige Nahrung zukommen lassen werden. Auf der ganzen Welt werden dann Supermärkte ausschließlich für uns Zeugen Jehovas gebaut, in denen die für uns speziell angereicherte Nahrung zu bekommen sein wird. Diese Nahrung wird uns darin stärken, ein christliches Leben führen zu können, da wir nach und nach über die Nahrung eine Resistenz gegenüber Abtrünnigen aufbauen werden. Die Welt kann uns dann nichts mehr anhaben - unsere Standhaftigkeit wird beispiellos sein, gleich einem Tresor, der nicht geknackt werden kann. Außerdem wird dort gerade ein Fleischersatz produziert, der selbstverständlich vollkommen blutfrei sein wird.

So kehret denn um um bereuet Eure Sünden und folgt der einzig wahren Religion.

05. März 2007 20:57:55 - X

..."Exertaler",

nach einigem Überlegen, was ist wenn du recht hast?
Du meinst es vielleicht nur gut!

Aber halt, "vom Bethel in Amerika" "brandaktuelle Neuigkeiten" über BUCHSTÄBLICHE Nahrung für Zeugen Jehovas?
Also mir wird doch schon bei der "GEISTIGEN Nahrung" ganz übe., da müßte ich ja einen Vorkoster anstellen bevor ich einen reellen Bissen runter bekäme.

05. März 2007 17:44:01 - Drahbeck

Die - nicht vorhandene - Seriosität des vorgeblichen Posters "Extertaler" ist wieder mal augenscheinlich.
Es hängt vom Votum anderer ab, ob solcherart Narretei geduldet werden soll???

Es gibt ja manchmal auch harmlose Narretei. Die Grenzen erscheinen mir indes bei Extertaler ziemlich fließend zu sein.

Muss ich zu dem Resultat gelangen. Der Rahmen der "Harmlosigkeit" wurde eindeutig überschritten, kann er sich schon jetzt an den zehn Fingern ausrechnen, was dann passiert.

05. März 2007 21:46:32 - Bauer

Intelligenztest

05. März 2007 19:05:58 - +

Hallo Manfred!

Ich verstehe Deine Frage.
Denn dies war der bisher beste Beitrag von unserem „Was bin ich".
Schade nur dass er noch die Namen von anderen verwendet.

Ist aber doch gar nicht notwendig.
Sein „Rosiger Zeiten" Beitrag war besser als sämtliche Beiträge von dem echten Extertaler zusammen.

Die Sache mit dem Bunker ist übrigens nicht neu.
Als Selters gebaut wurde gab es in Niederselters tatsächlich das Gerücht das auf dem Steinfels unterirdisch Fußballfeldgroße Bunker gebaut werden.

Coool!
Leider nur ein Gerücht.

Und auch das mit der besonderen theokratischen Speise ist nicht neu:

leider war das keine Satire…

05. März 2007 18:46:25 - Maximus

Die - nicht vorhandene - Seriosität des vorgeblichen Posters "Extertaler" ist wieder mal augenscheinlich.
Es hängt vom Votum anderer ab, ob solcherart Narretei geduldet werden soll???

Kreisch... bitte lassen! Das ist so schlecht, daß es wieder gut ist. Ich hatte den ganzen Tag nix zu lachen, da kam das echt gut.

05. März 2007 20:11:38 - X

Hallo Mädels und Jungs,

erst wollte ich zu "Exertalers" Posting nur Manfred mit
einem zwinkernden Smile antworten. Dann dachte ich, Jochen
hat recht. "Prometheus" ließ mich nochmal nachdenken, aber als ich Maximus las, ... ich könnte heulen vor lachen...;), er hat immer die treffendsten Audrücke, wird von "+" mit "Exertalers" bester Beirag" auch bestätigt.
Nur, bei allem Spott, ich mach mir ernsthaft Sorgen. Wie kann man helfen, da versagt doch jegliche Hobbypsychologie, oder?
Bitte nicht böse sein "Exertaler", darfst auch mal über mich lachen.

05. März 2007 18:05:41 - Prometeus

Was darf Satire: Alles! (Tucholski)

....selbst wenn sie grottenschlecht ist.

www.gratis-webserver.de/Prometheus/8.html

05. März 2007 17:47:11 - Jochen

Meine Meinung:
Soviel Spott haben selbst Jehovas Zeugen nicht verdient.
LG
J.

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