VISIONS OF ANGELS

24. Januar 2007 23:16:57 - +

Ich hätte eine Idee.

Diese Idee lässt sich aber nur in Zusammenarbeit mit euch umsetzen.

Auf die Idee hat mich das englische Forum www.jehovahs-witness.com gebracht.
Dort wurde die Frage gestellt, ob dort von mir verlinkte Filme auch von mir hergestellt wurden.

Statt ihnen zu Antworten kam ich auf die Idee ihnen ein Geschenk zu machen.

Meine Idee ist also: Ich schenke euch einen Film.

Das Konzept für den Film lässt sich mit einem Satz zusammenfassen:

Ich möchte damit sichtbar und vielleicht auch fühlbar machen, dass die Wachtturm Gesellschaft ihre Schäfchen steinigt.

Der Titel könnte „VISIONS OF ANGELS" heißen.

Das Wichtigste jedoch das mir fehlt wäret Ihr.

Ich benötige mindestens 60 Bilder von euch.

Ein Bild und den dazugehörenden Nickname.

Dies könnte ein Profilbild sein, etwas mit dem man sich identifiziert, ein reales Bild von heute, ideal wäre ein Kinder- oder Babybild, weil das Emotionen weckt
Bei Baby- oder Kleinkinderbildern wäre auch eine gewisse Anonymität gewahrt.
Es können auch mehrere Bilder sein.
Ich stelle mir das jetzt so vor das dies im Film mit dem Nickname oder wenn gewünscht, dem reellen Namen verbunden wird.

Eine bitte hätte ich jedoch.
Ich werde keine Comedy-Bilder verwenden.
Ich mache prinzipiell keine Pleiten-Pech-und-Pannen Filme.

Das ganze steht und fällt somit mit den zur Verfügung gestellten Bildern.

Ein Link genügt mir vollkommen.
Auf Wunsch würde ich auch extra hierfür ein Email erstellen.
Dann könnte man ein jpg auch mailen.

Am Ende würde der Film mit den Suchbegriffen: „Watchtower, Jehovas Zeugen, Jehovah's Witnesses, Wachtturm, Russell, Rutherford, Bibel, Bible" unter Google Video veröffentlicht.

Ist euch schon einmal aufgefallen welche und wie wenige Filme unter dem Suchbegriff „Jehovas Zeugen" unter Google Video erscheinen...

„An dem Tag, an dem Du denkst, Du kannst nicht mehr besser werden, fängst Du an, immer den gleichen Song zu spielen."

David Bowie

02. Februar 2007 17:40:33 - +

„Ich glaube nicht dass so viele gerettet werden.
Oder was meinst du
Pappa?"

Der Film ist fertig und funktioniert.
Nächsten Freitag den 9.2.2007 um 14.00 Uhr rechne ich den Film um
und stelle ihn anschließend ins Netz.

So lange kann jeder der möchte noch sein OK geben und sich an dem Film beteiligen.

So Gott will, ist er dann am Samstag den 10.2.2007 um 12.00 Uhr Freigeschaltet.

Hier das versprochene Storyboard.

Nachfolgend weitere Snapshots

„Hört überdies auf zu richten,
und ihr werdet bestimmt nicht gerichtet werden;
und hört auf zu verurteilen,
und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden."
(Lukas 6:37)

„‚Wahrlich, ich sage euch:
In dem Maße,
wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt,
habt ihr es mir getan.'"
(Matthäus 25:40)

In dem Film sind meine Super 8 Aufnahmen des Münchner Kongresses
„Siegreicher Glaube" von 1978 zu sehen.

„…Menschen, die sich Träumen hingeben,…
…reden lästerlich über Herrliche…
…Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden;
…wilde Meereswogen, die ihre eigenen Ursachen der Schande ausschäumen;
Sterne ohne festgesetzte Bahn,
denen für immer die Schwärze der Finsternis aufbehalten ist."
(Judas 8 -13)

[Ihr] Halsstarrigen und an Herz und Ohren Unbeschnittenen,
ständig widersteht ihr dem heiligen Geist;
wie eure Vorväter getan haben, so tut ihr.
Welchen von den Propheten haben eure Vorväter nicht verfolgt?
Ja, sie töteten die, die über das Kommen des Gerechten im voraus Ankündigung machten,
dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
ihr, die ihr das GESETZ empfingt, wie es von Engeln übermittelt wurde,
es aber nicht gehalten habt."
„Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend."
(Apostelgeschichte 7:56)

Darauf töteten sie Stephanus.
Ihren eigenen Bruder.
Und glaubten Gott damit einen gefallen zu tun.

Denunziantentum

Geheime Tribunale

An dieser Stelle hört man ein Kind in einem Drama sagen: "…Pappa?"

Jeder der möchte bekommt noch einen Platz in dem Film.
Das sähe dann zum Beispiel so aus:

oder so:

Das Nachfolgende übernahm ich als Vorschlag von Gerd:
„…Abtrünnigkeit,…meldepflichtig, und Älteste (oder Priester) mußten sich damit befassen.
Das trifft auch auf die Christenversammlung zu…"
Wachtturm 15.10.1999 Seite 19

Weitere User Beispiele

oder so

oder so

Der Nickname erscheint dann noch einmal im Nachspann.

Der Film ist zwar fertig aber mit jedem der noch mitmacht wird er Beeindruckender.

Jetzt noch eine Woche.
Bis nächsten Freitag kann jeder der will mitmachen.

Re: VISIONS OF ANGELS

09. Februar 2007 19:48:02 - +

Der Film befindet sich jetzt hier

Bei make tomorrow dauerte die Bearbeitungsfase 3 Tage

09. Februar 2007 21:10:36 - +

…wo ist Dein Bruder (1.Mose 4:9)

Mit diesem Film möchte ich spürbar machen dass die Wachtturm Gesellschaft den Lauf Kains geht (Judas 11).

Denn hinter jedem der hier Mitgemacht hat, steht eine Geschichte.

http://www.metacafe.com/watch/7998138/vision_of_angels/

http://jessussirach.jimdo.com/videos/

 Re: VISIONS OF ANGELS

10. Februar 2007 17:16:23 - Fallen Angel

Hallo + !
Danke!

Danke für den wunderbaren film !
Der film macht deutlich das hinter geschichte ein mensch steht!
Reale Menschen!

Danke !
exzeugejehovas.oyla15.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi?skip=55769509\u124 |\u124 |\u124 |exzeugejehovas

10. Februar 2007 18:25:18 - +

Hallo FallenAngel!

Ich war gerade auf Deiner Homepage und bin begeistert!

Mein Geschenk galt ganz besonders Dir – (Du warst auch der erste der spontan zusagte).

Ich habe hier noch einen Briefumschlag mit einer DVD für Deinen Fernseher mit einer wesendlich höheren Auflösung

Infolink ist eine Impressum Adresse angegeben.
Ich könnte die DVD mit einem zusätzlichen, ausreichend frankierten Briefumschlag an Michael nach Müncheberg schicken.
Wenn er Deine Adresse weiß bräuchte er dann nur Deine Adresse auf den Briefumschlag schreiben und den Brief an Dich weiterschicken.
11. Februar 2007 00:03:32 - Fallen Angel

Hallo + !
Danke ich fühle mich geehrt .
Ich schreib dir eine mail.

Ciao

10. Februar 2007 10:54:27 - Jochen

Hallo "+".

Vielen vielen Dank,
wahr bestimmt viel Arbeit mit "Visions of Angels".
Ich hatte mir den Film jetzt zum 3.mal angesehen.
Mir sind jedesmal Tränen gekommen, denn ich weiß nun das es da draußen welche gibt, die mich verstehen.
Tränen auch deshalb, weil mir bewusst wurde, das ich das, was mit meiner selbst verbrochen wurde, immer noch nicht ganz verarbeitet habe.
Insofern hat dein Film bei mir den alten "abgesetzten Kakao aufgewirbelt", aber das ist OK.
Man wird den ganzen Krampf in diesen Leben wahrscheinlich sowieso nie vergessen, sosehr man es auch versucht.

Vielen Dank nochmals mein Freund

Jochen

10. Februar 2007 13:31:20 - X

Lieber Jochen,

vor allem die Kinderfotos können, finde ich, ziemlich aufwühlen. "+" und die Beteiligten zeigen dadurch erst,
es geht um REALE Menschen und ihre persönlichen Schicksale.
Wie es dich berührt geht einem zu Herzen, und das du es aussprichst und der Öffentlichkeit zugänglich machst
wird manchem helfen, denn es gibt sie, die denkenden, ehrlichen, wirklich GOTT bzw. nach dem Sinn des Lebens suchenden und feinfühligen Zeugen Jehovas die es wert sind.
Vielleicht sind sie dünn gesät.
Zum Glück gibt es als Ausgleich zur Organisationsheuchelei neue, ehrliche "Versammlungen" nämlich hier im Netz. Übrigens nochmals und immer wieder, brich nichts übers Knie und laß dir für die Aufarbeit VIEL Zeit. Wenn du Fragen hast, dann frage. Fühle dich niemals bedrängt bezüglich deines zukünftigen Handelns, weder durch die WTG - Führung noch durch jemand im Forum. Möglichkeiten gibt es viele. Laß deinen POSITIVEN Glauben von keinem Menschen zerstören, aber höre trotzdem anderen, die vielleicht nicht deiner Meinung sind zu.

>>" Man wird den ganzen Krampf in diesem Leben
wahrscheinlich sowiso nie vergessen, sosehr man es
auch versucht."<<

Denk ich auch, bei denen die mit dem Herzen dabei waren.
Aber gerade dieses Wissen kann anderen helfen, weil wir uns in ihre Lage versetzen können. Das ist wahrer Predigtdienst! Du weißt das dich Menschen verstehen, und DU bist geistig gewachsen, so das du Menschen verstehen wirst. Auch ist nicht alles falsch was im WT, steht sonst hätten wir es ja nicht geglaubt. Denk an das was Jesus über die Pharisäer sagte.
Halten wir weiterhin an dem was GUT ist fest!

LG, "X"!

10. Februar 2007 02:11:46 - Bauer

habe mir gerade den Film angesehen.

Prima Arbeit. Sehr gut.

10. Februar 2007 01:43:40 - X

Hallo "+",

irgendwie weiß ich jetzt gar nicht was ich schreiben soll.
Also, beim Anklicken des Forums wollte ich erstmal noch etwas zum Posting von "Orpheus" sagen. Danach schaute ich mir die Ausarbeitung zum "Offenbarungsbuch" an und nachdem ich fertig war endeckten wir deinen Film. Meist sehe ich erst die ganze Seite durch, aber heute war es anders.
Wenn ich mich recht erinnere "+", wolltest du mit einem sehr schönen Posting, "Bettersweet"? oder so ähnlich zum Mitmachen ermuntern. In einer Sache kann ich dir nicht zu stimmen und zwar das DU bzw. wir nichts ändern können.
Dir hat Manfred geholfen, sagst du, und genauso hilfst du mit deiner Hingabe anderen, manches besser zu verstehen.
Die Organisation baut auf ein Kurzzeitgedächtnis der Anhänger, du hast dagegen ein extrem gutes Gedächtnis und kannst dazu noch in Zusammenhängen denken. Solche Menschen
haben es sicher am schwersten da sie besser vergleichen können, aber oft ihr Gewissen belastet ist. Andere schütteln sich einmal und dann wird kehrt gemacht.
Zum "Offenbarungsbuch" bemerktest du:

>>"Bevor das letzte Glied der Generation, die 1914..."<<

das ging daneben.
Noch eine andere Selle findet im Abschnitt des "Unterredungsbuches" Erwähnung, die auch daneben ging:

>>"Er würde als König eine Trennung von Menschen aller
Nationen überwalten"<< Mat.25:31-46

"Korrekturenverzeichnis für das Buch
Die Offenbarung - Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe"

Erste Fehlermeldung auf Seite 1 lautet:

"Kapitel 4 S.19, Abs.4, letzte Bibelstelle ENTFÄLLT:

Matthäus 25:31-33
,...er wird die Menschen voneinander trennen, so, wie ein
Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt.'"

Was fand ich an deinem Film besonders schön?

Du hast ganz am Anfang, die in meinen Augen passendste Bbelstelle ausgewählt:
-"...Richtet nicht...".
Du zeigst den Wachturm so das jeder weiß worum es geht.
Du greifst daraus haarsträubende Stichwörter auf wie:
-"...meldepflichtig..."
-"...nicht ausgerottet werden können..."
Du lengst die Aufmerksamkeit auf so schöne Bibelstellen wie:
-"...einem der geringsten meiner Brüder..."
aber auch auf warnende wie:
-"...weiden sich selbst..."

Weißt du "+", was soll ich dazu sagen:

"Ich glaube nicht, daß SO viele gerettet werden!",

wirklich "herzerfrischend" diese Kongreßaufnahme.

Denen die Originalfotos zur Verfügung gestellt haben ist besonders zu danken, weil sie die Sache sehr emotional werden lassen, und du sie sehr schön in Szene gesetzt hast.

So viel Zeit für Aufklärung und wir schauen es uns in nicht mal zehn Minuten an. Ich danke Dir dafür ganz herzlich. Es ist schön das es solche Menschen gibt.
"+" wir brauchen mehr von solchen Leuten wie dich.

Danke, "X"!

10. Februar 2007 17:47:43 - +

Hallo X!

Ich stehe mehr und mehr in Deiner Schuld.

Vor ein paar Wochen versprach ich jemanden seinen Gedankengang (Ich glaube es ging um den Stein der die Statue Daniels zerstörte oder so ähnlich) mal unter Brüdern anzudiskutieren.
Das Thema kann irgendwie nicht an, aber dabei fiel mir etwas auf das Du vielleicht auch schon seid längeren beobachten kannst.

Über die Wachtturm Gesellschaft wird auch unter Brüdern offen gewitzelt.
Und zwar auf eine Art wie wir es von der ehemaligen DDR kennen.

Ich erinnere mich an einen Treffpunkt in der ein Pionier einen Witz erzählte:

`````````````````````````````````````````````````````````````````````````````````

Ein Fallschirmspringer springt aus dem Flugzeug und kann seinen Fallschirm nicht öffnen.

Armeverschränkend taucht Satan neben dem Fallschirmspringer auf und sagt zu ihm: „einen Akt der Anbetung und ich helfe dir".

Der Bruder weist dies brüsk zurück und reißt panisch an der Leine des Ersatzfallschirms.
Doch auch diese klemmte.

Wieder taucht Satan händereibend neben dem Fallschirmspringer auf und sagt: „einen Akt der Anbetung und ich helfe dir".

Unschlüssig den rasend näher kommenden Boden und dem Teufel ansehend entschließt sich unser Bruder dem Teufel einen Akt der Anbetung darzubringen:

„Satan ist der Größte!"
„Lang lebe Satan!"
„Heil Satan und seinen Häschern!"

Doch plötzlich verspürt er einen heftigen schlag in den Rippen.

„Wenn Du schon in der Versammlung schlafen musst dann halt wenigstens den Mund!"

``````````````````````````````````````````````````````````````````````````````

…es ist noch nicht aller Tage Abend.

10. Februar 2007 23:01:54 - X

Lieber "+",

du in meiner Schuld? Ich weiß nicht was du meinst? Dir widersprech ich zwar ungern, aber ich muß es wohl immer öfter. Also du verbringst soweit ich das am Schirm überblicke und mir deine Schlafenszeiten ansehe Nächte im Netz. Sicherlich tut man manches, so wie du im Infolinkposting sagtest auch für sich, wir Menschen haben
eben einen Überlebenswillen zu dem unbedingt die Kognitive Ebene mit zählt. Aber deine, und die Arbeit aller hier
ist Dienst am Menschen, weil es um Wahrheiten geht (müßte eigentlich auf einem Berichtszettel erscheinen!). Nochmals,
du bist, ohne dich zum Idol machen zu wollen nach Manfred,
wichtigster Teil des Forums. Ich denke du bist froh, so wie alle hier ein NORMALER Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen zu sein, nicht wie andere die Gottes
Platz einnehmen möchten oder es bereits tun. Ich wünsche
dir weiterhin genau wie "Bauer" sagt Kraft,Bescheidenheit und das du dir Freiräume zum "Auftanken" bewahrst. Du wirst gebraucht. Das Lob "Bauers", daß du hier der absolut
Fleißigste seist ist richtig. Aber, ich sage jetzt wie Petrus zu Jesus sinngemäß, denk auch an dich und deine Familie und ich hoffe nicht das du erwiderst "Satan tritt
hinter mich" :-). "Liebe deinen Nächsten wie DICH selbst!"
Du schreibst:

"(...wann haben Frauen schon Verständnis für das was
Männer so tun...)"

was denkst du wie das MEINER Frau gefiel. Seit meinem Schreiben hier bekomm ich öfter eine "hinter die Löffel",
weil ich zu lang auf bin. Was will ich damit sagen?
Unsere Frauen haben oft Recht und wir müssen aufpassen
das wir sie nicht zu sehr Ärgern sonst lassen sie uns nicht
mehr "spielen" und damit kann ich endlich DEINER FRAU FÜR IHR VERSTÄNDNISS DANKEN!
"+", du bist mir nichts schuldig:

Rö.13:8
"Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz erfüllt.

Dank schulden WIR also Manfred, deiner Frau und dir!

Noch zu deinem Gedanken:

>>"...selbst ein Ausgeschlossener mag noch die belastende
Ansicht mit sich herum tragen das die
Wachturmgesellschaft vielleicht doch mehr ist als jede
08/15 Religionsorganisation...Mag fürchten das ihn ein
Blitz trifft...sich der Boden auftut..."<<

Er kann sich aber auch mit dem Geist Jesu oder den der Propheten verbunden fühlen die gegen die Hierarchie kämpften und das macht stark.

Über den Witz hat meine Frau zuerst gelacht, habe ihn erst etwas später verstanden :-)
In unserer "Gegend" hinter den 7 Bergen würde man bei solch einem Witz wahrscheinlich gesteingt werden. Habe bisher nur Einen überhaupt gehört. Komm mir hier manchmal vor wie hinterm "Mond"!

Eine gute Nacht, "X"!

10. Februar 2007 02:17:55 - Bauer

Das inspiriert mich spontan zu dem Gedanken, ein Projekt ins Leben zu rufen, mehr oder weniger lange Filmbeiträge mit Aussagen "Ehemaliger" zu machen.

Berichte und Erlebnisse.

Es ist sicherlich etwas anderes, etwas in einem Forum zu lesen oder einen Film mit einer Aussage zu sehen.

Jemand liest seinen Text vor (Erlebnis, Erkenntnis, Ausstiegserfahrung), der mit Hintergrundbildern verschiedenster Art unterlegt wird. Andere sind in Person zu sehen (noch besser).

02. Februar 2007 18:14:41 - Gerd B.

Ich gebe mein OK!

Ist www.gipfelfang.de

absichtlich so geschrieben, oder nur vertippt?

"Religion is a snare and a racket!" (Racket is not a Gipfel) Oder ist das gar ein "Summitcatch"?

02. Februar 2007 18:49:03 - +

Hallo Gerd!

...woran erkennt man das der Film wirklich von mir ist?

Danke für den Hinweis!

Im Film ist es schon korrigiert und sogar den Snapshot ändere ich noch ab.

02. Februar 2007 19:30:01 - Gerd B.

>>Hallo Gerd!

...woran erkennt man das der Film wirklich von mir ist?<<

Durch die typisch verlaufende Dramaturgie in der Allegorie...

Auch Hitchcock und Spielberg erkennt man an der typischen Handbewegung

31. Januar 2007 08:38:04 - +

Ich suche gerade vier der prägnantesten Bibeltexte die gegen einen Gemeinschaftsentzug sprechen.

„Welchen Propheten habt ihr nicht verfolgt" von Stephanus wird bereits aus einem Drama verwendet.

Vorschläge hätte ich mit diesen:

• Hört auf zu Richten
• Was ihr den Geringsten angetan habt, habt ihr mir angetan
• Sich als Hirten aufspielen und ihre Brüder schlagen
• Wer einen kleinen zum Straucheln bringt - Mühlstein

31. Januar 2007 12:13:14 - Gerd B.

Hallo +

ich werde dir in einem neuen Thread, mit Hilfe umfassender Sätze, Stützmaterial liefern.

LiGrü!
Gerd

29. Januar 2007 18:14:18 - Herr Bert

Kann man sich auch ohne Posting's beteiligen?

http://www.filmszene.de/gold/himmelstand.jpg

http://my.opera.com/zenya/homes/blog/free.jpg

30. Januar 2007 16:18:32 - +

Hallo Herr Bert!

Selbstverständlich!
Vielen Dank für Dein OK.

27. Januar 2007 21:14:12 - +

Hier ein erster Snapshot.
(Geduld war noch nie meine Stärke…;-)

Dies ist ein Spezialeffekt mit whitebox.

Dazu nehme man ein schwarzes Backblech, aus einem handelsüblichen Ofen…

…und versuche sich unerkannt an seiner Frau vorbei zu schleichen.

Sollte das nicht gelingen, speise man sie mit Worthülsen ab wie: „alles wird gut" oder „vertraue mir".

Das macht sie zwar noch misstrauischer, aber man gewinnt Zeit um an ihr vorbei zu kommen.

Dann besorge man sich einen großen breiten Pinsel,

einen Behälter und weiße Farbe.

Stelle die Kamera auf die schwarze Fläche des Backblechs ein…

Und streiche satt und langsam die schwarze Fläche mit der weißen Farbe ein.

Dieses ließt man dann in dem Rechner ein.

Füge diese Filmsequenz auf eine freie Bildspur.

Nun erhöhe man den Kontrast auf 100 % und stelle diese Filmsequenz auf withe box ein.

Das Ergebnis sind 3 Sekunden Film.

So könnte auch euer Bild auch ca. drei Sekunden erscheinen:

Oder so:

Also – wer mag noch mitmachen?
29. Januar 2007 08:40:33 - Andre

Hallo +,

ich hätte ein passendes Foto gefunden, ich weiß nur nicht, wie das mit dem Copyright aussieht:

http://www.piazzadelarte.de/befrei.html

Es ist das Bild mit dem Vogel auf der Startseite. Ich schau mal, ob ich noch zusätzl ein Bild aus meiner Kindheit finde.

Gruß
Andre

29. Januar 2007 09:50:59 - +

Stark!

Dies erinnert mich an ein Königreichslied:

Hätt' ich Flügel wie die Taube,
flöge ich weit weg von hier...
103

28. Januar 2007 15:40:58 - Jochen

Hmm, ich find 3 Sekunden etwas kurz.
Wenn ich ich bei 10 sek. anfangen würde zu feilschen.... - also ich fände 5 Sekunden Ruhm für jeden schon etwas angebrachter.

LG
Jochen

28. Januar 2007 17:59:30 - +

Hallo Jochen!

Man sagt dass in Hollywood für die Namensnennungs-Position im Nachspann getötet wird…;-)

Man kann das natürlich nicht grundsätzlich über einen Kamm scheren.

Aber nehmen wir dieses Bild:

 

3 Sekunden in der Sportschau und das Auge nimmt es gerade wahr.
Es bleibt Dir als Sportliche Leistung in Erinnerung.

5 Sekunden im Privatsender TV-Berlin und es beginnt Langweilig zu werden.

8 Sekunden ist Comedy-Show von Harald Schmid und es ist Urkomisch.
28. Januar 2007 16:33:46 - X

Hallo Jochen,

3 Sekunden sind echt wenig, schau mal bei MIR nach,
7-8 Sekunden hat "+" für MICH veranschlagt. Bin aber auch älter als du :-)

26. Januar 2007 10:47:29 - Jochen

hallo "+"

würde dir gern helfen, werde ich aber nicht tun können.
Viel Erfolg aber bei deinen Projekt.
LG
Jochen

26. Januar 2007 11:29:51 - +

Hallo Jochen!

Das wäre ganz einfach.

Du suchst Dir aus dem Internet (z.B.:   de.altavista.com/image/default ) irgend ein Bild mit dem Du dich identifizieren könntest.

Für mich würde ich Beispielsweise dieses nehmen:

Diesen Link (Bild Rechts anklicken und „Grafikadresse kopieren") stellst Du hier ein.

Damit wird Dein Bild mit Deinem Nickname „Jochen" eingeblendet und wieder ausgeblendet.

Am Ende des Films läuft Dein Nickname noch einmal im Nachspann über den Bildschirm.

Das war's.

Es würde mich freuen wenn ich Dein OK bekomme.

26. Januar 2007 23:11:43 - Jochen

OK "+",

ich habe ein passendes Foto gefunden - du findest es hier:

www.lbs2.salzburg.at/lbs2_fotos/fachzeichnen-01/maximg/down_traurig.jpg

LG
Jochen

27. Januar 2007 02:59:41 - +

Hallo Jochen!

Vielen Dank für Dein entgegengebrachtes Vertrauen.

Mit Dir sind es jetzt 15 User.

Die Technik steht dem Gefühl momentan im Weg.
„Es juckt mir in den Fingern", aber zuerst gilt es einiges vorzubereiten.
Am Montag bekomme ich 2 neue Prozessoren.
Wenn diese Rechner neu aufgesetzt sind gibt es dann erste Snapshots.

Die Daten der alten Rechner wurden gerade gesichert, der Rechner am Klavier wurde von Donnerstag zu Freitag von mir bereits neu Formatiert so das ich alles was jetzt noch anfällt über das Netz dort auf diesen Rechner ablege.

Heute fand ich Trespass von Genesis als CD in einem Laden.
Das Einlesen von CD Daten ist wesendlich klarer als das „überspielen" per Audiokabel.
Zu Not hätte die Schallplatte genügt aber eine CD ist „heller".

72 Anweisungen wie Bibeltexte, Überblendungen, Einleitungen, Schluss, Titel Ideen usw. sind jetzt auf dem Diktiergerät, jede Menge Zetteln sammeln sich auf dem Schreibtisch.

Seid drei Tagen höre ich nur dieses Lied.

Die Melodie ist in der Summe es etwas zu fröhlich –
der Text passt dagegen zu dem Tal, das jemand durchschreitet der seine Glaubensheimat verliert.

Auch ist Peter Gabriel immer sehr „vollständig".
Es lässt sich nur schwer ein zweiter Ton dazu mischen.

Andererseits gibt es in dem Lied eine ruhigere Stelle in die Stephanus mit seiner Aussage: „Seht ich sehe die Himmel aufgetan" passen könnte.

Am Wochenende nehme ich etwas mit der Kamera auf.
Davon aber später.

Frei interpretiert:

VISIONS OF (FALLEN)ANGELS:

Suche tief im Walt die Sonne
sehe nichts als Bäume
sehe einen sich lieblich kräuselnden Bach
suche dort Trost aber er ist vertrocknet.

Ich sehe sie und will zu ihr um sie festzuhalten
warum sie nie da ist verstehe ich einfach nicht
Fanfaren ertönen und meine Welt bricht zusammen.

Engelsvisionen
tanzend im Himmel
lassen mich hier zurück
für immer

Wie die Blätter fallen so zerfällt meine Liebe
die zerbrechliche Schönheit des Lebens verblasst.
Obwohl ich mich an das echo meiner Jugend erinnere
spüre ich die Vergangenheit nicht, keine Liebe endet in Liebe

Nimm den Traum den die Sterne mit Licht gefüllt haben
Als die Blüten wie Schneeflocken von den Bäumen schneiten.
nichts kommt der Rache eines Gottes gleich.

Engelsvisionen
tanzend im Himmel
lassen mich hier zurück
für immer

Eis entsteht und die Welt friert ein
das Sonnenlicht erlischt, vor Kälte erstarrt
Seelen sind nur noch leere empfindungslose Körper
manche Glauben erst zu leben wenn sie sterben

Ich glaube dass es nie Endet
Gott gab die Welt und die Menschen schon lange auf
Warum ist sie nie da ist, verstehe ich immer noch nicht

Engelsvisionen
tanzend im Himmel
lassen mich hier zurück
für immer
lyrics.songtext.name/Genesis/Visions-Of-Angels-10303.html

26. Januar 2007 11:50:19 - Drahbeck

Also ich für meine Person, fand mich ja schon früher mal, mit einem symbolischen Bild ganz gut repräsentiert

Parsimony.17706

26. Januar 2007 12:05:22 - +

Danke Manfred!

Ich bin Überwältigt.

Es ist mir eine Ehre den Username „Drahbeck" mit zu verwenden.

In einer halben Stunde fahre ich zur Post und schicke Randy Watters www.freeminds.org/history/watters.htm DVD's mit MPEG Dateien der englischen und deutschen „Johanna" Filme.
(Ich kaufe schon seid Jahren aus seinem Museum.)

Mal sehn ob er die Filme tatsächlich in seine Internet Seiten einbaut.
Dann hätte ich bei ihm was gut.

...und wer weiß – vielleicht wird „Visions of Angels" halbwegs ansehnlich.

Mit der Bitte um Veröffentlichung dieses Films würde ich dann mein Guthaben bei ihm einlösen.

25. Januar 2007 00:09:41 - Bauer

kannst du das auch mal für "doofe" schreiben?

Gelesen und verstanden habe ich das.

Doch vorstellen kann ich mir gar nichts.

Gut, du möchtest uns überraschen. Der Spaß sei dir für die Arbeit auch wirklich gegönnt.
Aber kannst du uns noch etwas neugieriger machen?

Oder anders herum:

Motiviere uns doch noch etwas (mehr).

25. Januar 2007 00:42:36 - +

Es gibt beispielsweise einen Drama Ausschnitt in dem Stephanus die Hände in den Himmel hebt und sagt: Seht ich sehe den Himmel aufgetan…
Ich muss mir selber erst anschauen ob dies verwendbar ist.

Lied und Text wären Visions of Angels von Genesis.

Dann möchte ich etwas mit einer Petroleum Lampe machen.
Und etwas mit White Box.

Am Montag rüste ich meine Rechner wieder auf (2 Rechner mit AMD Athlon 64 X2 5200+) und installiere auch das neuste Videobearbeitungs-Programm.
Ich weiß selber noch nicht was dieses dann kann.
Morgen besorge ich extra dazu Trespass als CD – obwohl ich mir vorstellen könnte Schalplatten knistern dazu zu spielen.

Ich brauch aber nichts Großes.
Zum Beispiel irgendetwas, was von Dir sowieso im Netz steht.
Es liegt ganz bei Dir.
Irgendwas bei dem Du am Ende sagen kannst: schau das ist von mir.

Ich Denke da zum Beispiel an das Profilbild von Gerd auf Infolink.

Irgendetwas was ein Zeuge Jehovas zeigt:
• schau das sind Menschen wie Du und ich.
• Irgendetwas was eine Weltweite Bruderschaft sichtbar macht.

• WIR.

Wenn meine Kinder früher zu mir kamen und sich beschwerten das die anderen Kinder sie nicht mitspielen ließen, dann sagte ich zu ihnen sie sollen selber ein Spiel anfangen.
Du wirst sehen sie kommen bald zu dir und fragen ob sie mitspielen dürfen.

• Wir sind Sieger – keine Verlierer.
• Nichts ist Gefährlicher für „die Mächtigen" als Minnesänger.

25. Januar 2007 08:55:31 - Fallen Angel

Hallo "+" ich bin dabei.

http://i34.photobucket.com/albums/d148/exzeugejehovas/x1pqP5noGPWAA5SHZoRXhrolln1C-x_G-3.jpg

exzeugejehovas.oyla15.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

27. Januar 2007 22:02:50 - +

Hallo FallenAngel!

Hier die gewünschten Wachtturm Seiten Deiner Leserfrage.

Wachtturm 15. 1. 1953

27. Januar 2007 22:23:05 - Fallen Angel

Danke + !
Werd es morgen auf meine Homepage ergänzen.
Liebe Grüße and ich und viel erfolg mit deinen (unseren)
Film Projekt.
Ciao
exzeugejehovas.oyla15.de/

25. Januar 2007 22:14:29 - +

Hallo Fallen Angel!

Danke für Dein OK!

Darf ich mich aus Deiner Internet Seite Bedienen?

Dein Nickname passt wie Angegossen.
Und ich könnte mir Vorstellen den Filmtitel mit deinem Namen zu verbinden.

Sollte aus der Idee jemals etwas Handfestes werden schicke ich Dir die Matrix per DatenCD für Deine Internetseite.

"God gave up this world its people long ago
Why she 's never there I still don 't understand"

VISIONS OF ANGELS - Genesis

25. Januar 2007 14:52:48 - Bauer

Hallo,

habe gerade mal einen Teil deiner Lebenserfahrung gelesen.

Ehrlichkeit gibt es bei Jehovas Zeugen nicht.
Gerechtigkeit ebenso wenig.

Aber eines steht fest:

Wenn du Hilfe brauchst, stehtst du bei JZ immer alleine da.

Es ist eine absolut irrige Meinung oder Hoffnung die einen JZ in seiner Organisation hält.
Wie ich unlängst sah, hat es J. bei Infolink noch nicht aufgegeben hihi aber betrachte einmal seine Lebensgeschichte oder genauer die seiner Mutter. Alles gegeben, alles gemacht und im Alter hat niemand mehr nach ihr gesehen.

Insgesamt gibt es nur einen Lebensweg:

Ausgelutscht und dann ausgespuckt.

Andererseits sage ich immer: mancher hat JZ zu sein, einfach als Strafe verdient. Er begreift es zwar nicht.
Aber was kann eine größere Strafe sein, als ein nutzloses Leben zu führen, sich für Sch...e einzusetzen?
28. Januar 2007 16:03:08 - Fallen Angel

JA,Bauer ..da mag was wahres dran sein.
Jeder verdient was er verdient.
exzeugejehovas.oyla15.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

Re: Meckis Reise durch das Offenbarungsbuch-Kapitel3 Die Generationslüge

25. Januar 2007 22:09:16 - +

Wir schreiben das Jahr 1988.

Die Generation von 1914 ist zu diesem Zeitpunkt, selbst mit einer deckend Rosa Lackierten Brille, nun 74 Jahre alt.

Wachtturm 1.2.1970

Seite 86

Heute - Januar 2007.
19 Jahre später ist die Generation vergangen.
Klein Fritzchen meldet sich zu Abschnitt 11 des Offenbarungsbuches.

Die Frage lautet:

 

Fritzchen liest brav die Antwort aus dem Absatz vor:

Und bekommt prompt paar hinter die Löffel.

Damit hat Fritzchen wieder etwas fürs Leben lernen können.

So fühlt es sich an, wenn man einer Religionsorganisation vertraut.

Nachfolgend also Fritzchens Paranormale Weisheiten.
Übersinnliche Botschaften die durch die "normale" Bibel nicht zu erklären aber in den Augen der Wachtturm Gesellschaft dennoch vorhanden sind.
Botschaften eines übersinnlichen Mitteilungskanals der sich in einem Zeitraum von kaum 20 Jahren als Lüge erweißt.

Erwachet 8.4.1969

Erwachet 22.10.1984

Seite 4

Siehe dazu auch Offenbarungsbuch Seite 26

Seite 5

Seite 7

Wachtturm 1.8.1970

Seite 469

Frieden und Sicherheit

Seite 74 Abschnitt 28

Königreichsdienst 8.1974

Seite 3

Obgleich wir die genaue Zeit nicht kennen,
wissen wir doch,
daß Gottes Urteil zu Lebzeiten der Generation vollstreckt werden soll, die den Beginn der „letzten Tage" beobachtet hat. Jesus Christus sagte: „Diese Generation [wird] auf keinen Fall vergehen . . ., bis alle diese Dinge geschehen" (Matth. 24:34). Folglich wird die Generation, die Augenzeuge der Ereignisse des Jahres 1914 u. Z. war, die Generation sein, die auch die „große Drangsal" erleben wird. Nahezu sechzig Jahre sind bereits vergangen. Die Zahl derer, die das Jahr 1914 bewußt erlebt haben, nimmt ab. Es ist somit klar, daß die Zeit nahe herbeigekommen ist, da Jehova Gott handeln wird.

Wachtturm 1.11.1975

Seite 644

Rettung aus der Weltbedrängnis

Seite 357

Die Wahrheit die zu Ewigen Leben führt

Seite 95

Wachtturm 1.6.1984

Seite 18

Und Jesus sagte, wir sollten uns freuen, wenn wir die sich seither zusammenziehenden dunklen Sturmwolken von Harmagedon sehen würden.
Er hat uns gesagt, daß die „Generation" von 1914 — dem Jahr, in dem das Zeichen in Erscheinung zu treten begann — „auf keinen Fall vergehen wird,
bis alle diese Dinge geschehen" (Matthäus 24:34). Einige von dieser „Generation" könnten bis zum Ende des Jahrhunderts leben. Aber es gibt viele Anzeichen dafür, daß das „Ende" viel näher ist!

Wachtturm 15.11.1984

Seite 20

Überleben und dann eine neue Erde

 Seite 28

Wachtturm 1.5.1985

Seite 7

Das Leben – wie ist es entstanden

Seite 226

Weltweite Sicherheit unter dem Fürsten des Friedens

Seite 16

Erwachet 8.4.1988 Seite 14

Dies ist der Zeitpunkt in dem das Offenbarungsbuch veröffentlicht wurde.

Wachtturm 15.5.1990

Seite 7

Wachtturm 15.4.1991

Seite 7

Wachtturm 1.5.1992

Seite 3

Wird es je eine Welt ohne Krieg geben?

Seite 31

Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes

Seite 715

Was ist der Sinn des Lebens? Wie kann man ihn herausfinden?

Seite 28

Dann, als die Generation über 80 Jahre alt war – 1995 - glühen alle Leitungen des Mitteilungskanals Gottes!
Neues Licht!
Hört! Hört!
Wir sind die Weisen und mit uns wird die Weisheit aussterben!

Die Generation wird doch vergehen!
Das hat uns Gott Mitgeteilt!
Und er wird uns keine Lüge Mitteilen!

Wachtturm 1.11.1995

Seite 19

Schnell noch eine Leserfrage (1.11.1995 Seite 30) mit einer neuen Bibelauslegung die keiner hören will und bevor die Generationslüge Vortann vertuscht wird, noch der entscheidende Klaps auf den Hinterkopf wie bei klein Fritzchen:

Wachtturm 1.12.1995

Seite 9

Seite 13

Sollten wir einmal wieder wissen wollen, wie nahe das Ende ist, wenden wir uns sicher wieder an die, die immer schon genau ihr Mitteilungskanalohr am Puls der Zeit hatten.

Der nachfolgende Film enthält Kongressaufnahmen mit einer Ansammlung an Falschlehren aus den letzten 35 Jahren.

Von dem denkenden Herz über die nicht vergehende Generation bis hin zu der eiskalten Lüge das Jehovas Zeugen die einzige Religionsorganisation wären von der gesagt werden kann das durch ihre Hand noch nie in einem Krieg jemand umgekommen wäre.

Paranormale Tonbandstimmen - auch als Electronic Voice Phenomenon (EVP) bezeichnet - sind Hörereignisse innerhalb akustischer Aufzeichnungen, die als gesprochene Sätze oder Satzfragmente interpretiert werden können und denen von einigen Menschen eine außergewöhnliche Bedeutung beigemessen werden.
Die Boten Gottes - Teil 2 - Paranormale Tonbandstimmen

http://www.dailymotion.com/video/x1bpor3_boten-gottes-teil-2-paranormal_music

27. Januar 2007 13:22:44 - X

Hallo "+"!

>>"So fühlt es sich an, wenn man einer
Religionsorganisation vertraut"<<

" Die Offenbarung - Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!"

>>"...Jesus den Begriff ,Generation" in diesem Sinne
gebrauchte...,dann sind diejenigen, die damals
BABYS waren, heute 70 Jahre und älter." (1988)

Wachturm 1.8 1970

"nach denen die Generation, die das Jahr 1914 und den
Ausbruch des ersten Weltkrieges ERLEBTE, nicht vergehen
soll,..."

"Wahrer Friede und Sicherheit - Woher zu erwarten?"
S.74. Abschnitt 28

"...Personen,die... BEOBACHTEN konnten, was im Jahre
1914...geschah..."

"Die Wahrheit die zu ewigem Leben führt"
S.95

"... Personen am Leben, die 1914 ALT GENUG WAREN, UM ZU
BEOBACHTEN, WAS GESCHAH, und die sich somit HEUTE NOCH
DARAN ERINNERN KÖNNEN WAS GESCHAH."

"+", sehe ich es richtig, daß - AB 1988 SCHON - der Generationenbegriff langsam auch auf Menschen angewandt wurde, die gerade das Licht der Welt erblickt hatten (Erwachet 8.4.1988 S.14)und praktisch 1995 nur zwangsläufig den GIPFEL erreichte?

Wachturm 1.11.95 S.30

"Hat man daher irgendeinen Nutzen davon,...daß man
Spekulationen über die buchstäbliche Lebenszeit einer
"Generation" anstellt? AUF GAR KEINEN FALL!"

Ergänzung zu den Gesalbten:

"Die Offenbarung - Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!"
S.15 Abs.3

"...er gehörte zu der auserwählten, geistgesalbten Gruppe
von ,Sklaven", die unvergängliches Leben im Himmel erben
werden.
HEUTE GIBT ES VON IHNEN NUR NOCH EIN PAAR TAUSEND
AUF DER ERDE."

GESALBTE WT.1.2.06 -8524-
GESALBTE WT.1.2.07 -8758- Tendenz STEIGEND!

Grüße an Alle!

"X"

27. Januar 2007 15:03:20 - +

Hallo X!

Ich bin Dir aufgrund Deiner Aussagen über mich noch etwas schuldig.
Hättest Du etwas Dagegen wenn ich Dich in dem Film über Menschen die einmal ihre Glaubensheimat in der Wachtturm Gesellschaft hatten, erwähne?

Dazu brauche ich nur Dein OK und wenn möglich ein Bild.
Du könntest übrigens auch ein Bild aus unserer Literatur verwenden – hierfür würde eine Quellenangabe genügen.

Was Dein Hinweis auf die Generationslänge betrifft entspricht dies genau Deiner Beobachtung.

Genau so war es.
Kongress für Kongress wurde die greifbar nahe Befreiung etwas weiter gezerrt und gedehnt.

Dann kam 1995:

„Was dachten die Apostel wohl, als sie Jesus von „dieser Generation" reden hörten?
Im Nachhinein wissen wir, dass die Zerstörung Jerusalems in der „großen Drangsal" 37 Jahre später kam."
Siehe Leserfrage vom Wachtturm 1.11.1995 Seite 31

Der Wachtturm schreibt also 1995, (nach den letzten gescheiterten Dehnversuchen der Jahre vorher), das sich diese Prophezeiung in den Tagen Jesu erfüllt hatte!

Punktum.

Und wenn man unbedingt eine zweite Erfüllung hochstilisieren möchte, dann liegt die Dauer einer Generation um 37 Jahre.

Das was ich kurz die Generationslüge nenne war nichts anderes als eine hochnotpeinliche Schutzbehauptung, entstanden aus dem unerfüllten Weltuntergang von 1975.

1995 entsorgte man ein verfaultes Auslegungsabfallprodukt aus dem Hause Franz.

Gelang es der Wachtturm Gesellschaft noch ihr „1975" mit dem nahen Generationsende klein zu Lügen und gelingt es ihr heute erfolgreich, die Generationslüge zu Vertuschen (so erfolgreich das sie es nicht einmal für notwendig hält dies im Offenbarungsbuich zu revidieren) – ihr 1914 hängt ihnen jetzt wie ein Mühlstein am Hals.

Es wird ein unterhaltsamer Genuss sein zu beobachten wie die Wachtturm Gesellschaft binnen kurzen versuchen wird ihr Dogma von 1914 loszuwerden.

27. Januar 2007 21:52:33 - X

Guten Abend "+"!

Ich freue mich das auch mein Nickname bei deinem Projekt erwähnt werden soll.
Habe schon hin und her überlegt wie ich Computernull das mit dem Bild bewerkstelligen soll, deshalb wahrscheinlich dein Vorschlag mit der Organisationsliteratur, SUPER IDEE.
Ist ja fast wie beim Spion Richard Sorge.
Bei meiner Suche nach einem Bild fand ich das Buch:
"Die Suche der Menschheit nach Gott"
Das Foto auf Seite 346 links, verdeutlicht schön meine Grundhaltung.
"Wir werden unsere Schwerter zu Pflugscharen schmieden"
Jesaja 2:4
Hoffe das geht, ansonsten denk ich noch mal nach.

Habe folgendes Zitat falsch zugeordnet:

>>"...Jesus den Begriff ,Generation" in diesem Sinne gebraucht...dann sind diejenigen, die damals BABYS waren, heute 70 Jahre und älter."

Stammt nicht aus dem Buch:
"Die Offenbarung - Ihr ...",
sondern aus dem Erwachet von 1984, richtig???
Würde dann aber bedeuten das der alte Generationenbegriff
statt 1988, schon 1984 langsam auslief?
Ich blick nicht mehr durch.:-)

Tschüß "X"!

27. Januar 2007 22:45:23 - +

Hallo X!

Ich bin Begeistert!

Damit habe ich für Deinen Nicknahmen bereits 7 Bilder.
Zusammen ergibt das schon eine Bewegung von 7-8 Sekunden.

„Suchebuch":

Wachtturm 15.10.1985

Erwachet 22.10.1985 Seite 10

Internet (Suchbegriff: Swords plowshares):

27. Januar 2007 22:58:53 - X

...nach Jahren so viel SPASS, meine Frau und ich gehen
jetzt lächelnd zu Bett.

Viel Erfolg!

26. Januar 2007 10:57:31 - Andre

Hallo +,

Klasse Ausarbeitung und nur unterlegt aus Zitaten der WTG Literatur. Ich fände es super, wenn Du vielleicht mal aus folgendem Bibeltext eine solche gute Abhandlung wie diese zu sammenstellen könntest(ich habe alle WT, EW, Bücher, CDs in den Müllkontainer geworfen, deshalb kann ich auf keine Literatur mehr zurückgreifen).

Und zwar dachte ich an folgendes Szenario aus dem AT. Moses und Aaron sprachen zu dem Volk:

"Sollen wir euch Wasser aus diesem Felsen hervorsprudeln lassen?"

Darauf folgen dann Literaturausschnitte, aus denen hervorgeht, dass die WTG sich genau dieser Aussage schuldig macht, z.B. "nur durch uns kann man die Bibel verstehen", etc.

Zum Schluss vielleicht der Bibeltext, was Gott daraufhin zu Moses und Aaron sagte "weil Du die Ehre nicht auf mich gelenkt hast...".

Viele Grüße
Andre

26. Januar 2007 11:37:43 - +

Hallo Andre!

Was hältst Du von einem Original Kuhhandel?

Ich arbeite Dir einen Beitrag „Felsenwasser" aus und Du gibst mir als Gegenzug Dein OK dass Dein Nicknamen in „Visions of Angels" erscheinen darf.

Dein Wunsch wäre mir dann Befehl.

26. Januar 2007 13:20:51 - Andre

Hallo +,

das ist kein Problem. Du kannst ruhig meinen Nicknamen (ist ja auch mein richtiger Vorname) benutzen, ich suche dann noch nach einem passenden Bild für Dich, was mich am ehesten typisiert.

Gruß
Andre

Re: "Erwachet!" 22. 1. 1947 (Vor sechzig Jahren)

23. Januar 2007 06:53:37 - Drahbeck

Die „Abrechnung" der Zeugen Jehovas mit der katholischen Kirche geht weiter, mag man nur als Gesamt-Kommentar zur „Erwachet!"-Ausgabe vom 22. 1. 1947 sagen. Um es vorweg zu sagen, wenn die katholische Kirche dabei in einem nicht gerade „vorteilhaften" Licht „vorgeführt" wird, so kann man sich in der Tat der diesbezüglichen Detail-Argumentation nicht entziehen. Das was da „Erwachet!" mitteilt hat zugegebenermaßen, durchaus „Hand und Fuß". Indem diese Thematik jedoch in diesem Heft so arg dominiert, sagt es schon etwas über den „abgrundtiefen Hass" aus, der da nach wie vor besteht. Zwei Beispiele, einmal Polen, einmal Italien betreffend, in diesem Heft machen das deutlich.

Schon der einleitende Artikel „Pogrome in Polen"; der laut Untertitel weiterfragt: „Wer ist für das weitere Bestehen des Antisemitismus in Polen verantwortlich?" macht das deutlich. Berichtet wird über einen tatsächlichen Judenpogrom vom 4. 7. 1946 in der polnischen Stadt Kielce, dem 41 Juden zum Opfer fielen. Berichtet wird auch, dass in Ahndung dieses Verbrechens, zwölf Rädelsführer vor ein Militärgericht gestellt wurden und „neun von ihnen zum Tode durch den Strang verurteilt wurden. Es soll das erste Mal in der Geschichte Polens gewesen sein, daß Teilnehmer an einem Pogrom hingerichtet wurden."

Über die Ursache dieser Geschehnisse heißt es in „Erwachet!":
„Den Zündstoff zu diesem Ausbruch der Gewalttätigkeit des Pöbels lieferte eine aus der Luft gegriffene Aussage eines achtjährigen Jungen, er sei entführt und drei Tage lang im Judenviertel in Kielce festgehalten worden, und daß er dort die Leichname von fünfzehn nichtjüdischen Kindern gesehen habe, die - wie er aussagte - von den Juden getötet worden waren. Später bekannte er, daß er in Wirklichkeit bei Bekannten seines Vaters im Nachbardorf Piekarski war.
Einer anderen Täuschung bedienten sich einige Männer, die in Uniformen der polnischen Armee gekleidet waren. Sie begaben sich in das Judenviertel und versprachen den Juden, sie sicher durch den Pöbelhaufen hindurchzuführen. Als sie die hilflosen Juden herausgelockt hatten, überließen sie sie der Menge, die sie auf brutale Weise zu Tode schlug."

An anderer Stelle rekapituliert „Erwachet!"
„Die Pogrome nahmen ihren Anfang in Rußland im Jahre 1881 und wurden während vieler Jahre mit dem grausamen zaristischen Regime identifiziert. Doch Rußland ist nicht das einzige Land, in welchem solche Gottlosigkeit blühte. Seit der Geburt des polnischen Staates wurden dort Pogrome als ein Bestandteil des öffentlichen Lebens betrachtet. Dieses Gift war auch aus dem polnischen Volke nicht ausgemerzt, als die antisemitischen Machtgruppen Hitlers, die Polen beherrschten, vernichtet worden waren. Ein Telegramm in der New Yorker 'Times' vom 17. Juli sagt:
'Die Nachricht über den Pogrom in Polen hat die Außenwelt erschüttert. In Polen selbst hat diese kaum eine geringe Überraschung hervorgerufen.
Nach Meinung ausländischer Beobachter ist der Antisemitismus in Polen tief verwurzelt, und viele Polen geben dies zu. Gutgebildet und vermutlich intelligente Polen erklärten diesem Korrespondenten, daß Hitler wenigstens in einem recht hatte - er wollte alle Juden töten.'"

Herausgearbeitet wird in diesem Artikel desweiteren, dass die politische Lage im Polen des Jahres 1946 als keineswegs „konsolidiert" bezeichnet werden muss. Dass vielmehr politisches Mißbehagen breiter Schichten, anlässlich eines äußeren Anlasses, ein entsprechendes Ventil suchte und fand.
Symptomatisch dafür sind auch die Sätze:
„Es gibt in Polen zwei Hauptkräftegruppen: die Warschauer Regierung, bei der die Sowjets Pate gestanden haben und die kommunistisch ausgerichtet ist, sowie die Londoner polnische Regierung, die die volle Unterstützung der Hierarchie und der katholischen Kreise in England und Amerika besitzt.
Diese Kräftegruppen sind zwei gegensätzliche Pole, und beide sind mächtig. Die Warschauer Regierung hat zwar augenblicklich die Macht des Landes in ihren Händen, doch die Londoner Regierung macht ihr durch die katholische Hierarchie im Lande, durch die Guerillabanden in den Wäldern und durch die bewaffneten polnischen Streitkräfte außerhalb des Landes unter dem Befehl der Generale Bor und Anders viel zu schaffen. Die Armee des Generals Anders wird auf 180.000 Mann geschätzt, und durch sie droht dem Lande das Gespenst eines Staatsstreichs. Die starke Bauernpartei, die katholisch ist und unter Führung Mikolajczyjs steht, rüttelt ebenfalls am Gefüge des Staates.
Bei diesen inneren Spannungen nimmt es uns nicht wunder, wenn nach dem Judenmassaker im Juli die verschiedenen Parteien sich sofort gegenseitig beschuldigten. Vor allen Dingen muß man sich fragen, warum die Regierung dies nicht verhindert hat. Besitzt sie dazu nicht genügend Macht? Vom gesamtstaatlichen Gesichtspunkt aus ist sie wahrscheinlich stark genug, um einen Umsturz zu verhüten, doch ihr lokaler Machtbereich scheint schwach zu sein."

Wie zu erwarten, richtet nun „Erwachet!" sein besonderes Augenmerk auf die Rolle der katholischen Kirche in diesen Geschehnissen. Und was wohl auch zu erwarten war, es arbeitet heraus, dass diese alles andere als „rühmlich" ist. Dafür stehen auch die Sätze:
„Der Wortlaut der Proklamation ist sehr interessant. In seinem Hinweis auf das grausame Verbrechen gegen die Menschlichkeit bedient er (der Kardinal) sich keiner schärferen Adjektive als 'tragisch' und 'peinlich'. Es war nur ein 'bedauerlicher Vorfall'. Die Unaufrichtigkeit der Erklärung des Kardinals kommt in dem Abschnitt zum Ausdruck, in welchem er - unter Hinweis auf den blutigen 4. Juli - sagte, es sei eine 'Tragödie' gewesen, nicht etwa weil 41 Männer und Frauen ums Leben kamen, sondern 'weil sich dies vor den Augen junger Leute und Kinder abspielte.'"

Dazu kommentiert „Erwachet!" seinerseits:
„Man kann geradezu die Krokodilstränen sehen, die dem Kardinal bei diesen Worten über die Wangen liefen."

Und weiter:
„Doch Pius XII. war zu sehr beschäftigt, um der Tötung von Juden in Polen Beachtung zu schenken. Erinnern wir uns zum Beispiel daran, daß sich der Papst für das Leben Greisers, der einer der schlimmsten Kriegsverbrecher war, einsetzte. Dieser Greiser herrschte unter dem Naziregime in Polen und hat dort viele Tausende auf teuflische Weise hingeschlachtet."

Eindeutig in der Tendenz auch der Italien bezügliche Artikel in dieser „Erwachet!"-Ausgabe:
In letzterem liest man:
„Verfasser, Drucker, Verkäufer, ja sogar alle Leser der antikirchlichen satirischen Wochenschrift 'Don Basilio' wurden vom Vatikan mit dem Kirchenbann belegt. Gegen Hitler und Genossen ist bekanntlich niemals eine solche Maßnahme getroffen worden, die im vorliegenden Falle mehrere hunderttausende Italiener angeht; denn der 'Don Basilo' hat jetzt, knapp drei Monate nach seiner Gründung, schon eine Auflage von weit über 200.000 Exemplaren. In großen Industriebetrieben Norditaliens wird er sogar öffentlich zur allgemeinen Lektüre angeschlagen, und trotzdem jetzt mit dem Lesen des Blattes die Exkommunikation verbunden ist, wird es erst recht gekauft. Sein Chefredakteur ist uunmehr wegen 'Beleidigung der Staatsreligion' zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Hierarchie rief ihren Volksanhang im ganzen Lande zu Protestkundgebungen zusammen. …
Einen neuen rabiaten Befürworter hat das Papsttum in der Person Gianninis erhalten, der seinem faschistischen Sammelbecken 'Uomo Qualungque' am 14. Dezember mit der Bezeichnung 'Liberale und demokratische Front' ein neues Aushängeschild gab. - Mussolinis Lateranvertrag mit dem Vatikan bleibt weiterhin in Kraft."

Re: "Wachtturm" 1. 2. 1947 (Vor sechzig Jahren)

02. Februar 2007 08:29:22 - Drahbeck

Der "Wachtturm" (Ausgabe Magdeburg) vom 1. 2. 1947 (Ausgabe Bern 1. 1. 1947) berichtet über den achttägigen Kongress der Zeugen Jehovas vom 4. - 11. 8. 1946 in Cleveland, Ohio, USA.
Ergänzend gilt es noch ein Novum zu registrieren. Während die Schweizer Ausgabe des "Wachtturms" auch in diesem Jahrgang, kontinuierlich ihren Rythmus von 24 Ausgaben pro Jahr beibehielt, machte der deutsche "Wachtturm" mit den Februar-Ausgaben den Versuch, das "nachhinken" gegenüber dem Schweizer "Wachtturm" etwas abzumildern. Gelungen indes, ist es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. Immerhin gilt es zu registrieren, dass es im deutschen "Wachtturm" gleich d r e i mit 1. Februar 1947 datierte Ausgaben gibt. Gezeichnet als Nr. 3/1947; 3a/1947; 3b/1947.
Im Dezember 1947 wiederholte man das dann noch einmal. Da gab es dann im deutschen "Wachtturm" unter dem Datum vom 1. Dezember 1947, eine Nr. 24a/1947 und Nr. 24b/1947.

Um auf die eingangs genannte Kongressberichterstattung zurückzukommen.
Euphorisch wird vermerkt, dass eigens für diesen Kongress wieder mehrere Ausgaben einer Kongreßzeitung namens "Messenger" herausgegeben wurden. Dies auch deshalb, weil die öffentliche Presse nicht genügend Selbstdarstellungsberichte der Zeugen Jehovas veröffentlicht; und da will man eben auf diese Art und Weise nachhelfen. Erwähnt wird auch, dass die letztmalige Veröffentlichung einer solchen Kongresszeitung namens "The Messenger" anläßlich des Kongresses 1931 erfolgte.

Nicht indes erwähnt wird, was man in der 1931er "Messenger"-Ausgabe so alles bestaunen konnte. Die war auch mit etlichen Fotos angereichert. Als da sind.
Rutherford in Positur vor einem Auto der Luxusklasse (für damalige Verhältnisse).
Rutherford beim Betreten von "Beth Sarim"
Einige weitere Aufnahmen von "Beth Sarim" unter anderem die, wie er für einen Fürsten angemessen, vorm Kamin selbigen possiert.

Dieses Beth Sarim hatte sicherlich einiges an Geld gekostet. Darüber schweigt sich aber dezent auch der "Messenger" aus.
Gleichwohl wird in genannter Wachtturm-Ausgabe die Geldfrage durchaus mit angesprochen. Das liest sich dann so.

"Die Wachtturm-Sendestation WBBR muss verbessert werden, um all dies zu finanzieren wird … Jehovas geweihtes Volk das Vorrecht erhalten, das erforderliche Kapital durch den Erwerb von 2%igen Schuldscheinen der Gesellschaft zu beschaffen, die bald herausgegeben werden."

Inhaltlich "glänzte" dieser Kongress besonders durch seine auf ihm verbreitete Hetze gegen die Vereinten Nationen (UN) durch den Mund von N. H. Knorr vorgetragen. Auf die Mentalität der Zeugen Jehovas abgestimmt, sollte damit zusätzlich unterstrichen werden, dass man ja die "Endzeit" unmittelbar bevorstehend wähnt, und dass daher solche Organisationen wie die UN eben nur Zeitverschwendung wären. Die Destruktivität solcher Thesen, angesichts der Trümmerberge des zweiten Weltkrieges, ist förmlich mit Händen zu greifen.

Genannter "Wachtturm" schrieb dazu:
"Der Redner, der auf dem Kongress den Grundton angab, sagte: 'Wir können uns einer irregeleiteten Bewegung der Volksmassen, zugunsten der neuen internationalen Vereinigung, ebensowenig anschließen, wie wir uns den Beherrschern des Volkes in der Christenheit anschließen können. Das Wort Gottes spricht dagegen, mit der breiten Volksmasse in die gleiche Richtung zu laufen.' diese Weigerung, gemeinsame Sache zu machen mit dem nazistisch-faschistisch befleckten Vatikan und den andern unterm Volke verbreiteten Religionsorganisationen, die für eine Beherrschung der Erde durch die Verschwörung, den Bund der Vereinten Nationen, eintreten, begründete er sodann mit einem Zitat aus Jesaja 8: 13. Weder Angst vor der Atombombe noch die bestimmt zu gewärtigende Anfeindung und Verfolgung von seiten der ganzen Welt vermochten diesen theokratischen Kongress dazu zu bringen, sich durch irgendwelche Äußerungen oder durch seine Haltung den Weltplänen anzupassen …Doch vertritt er fest und unerschütterlich die aus Gottes Wort gewonnene Überzeugung, dass seine Stellungnahme für Gottes Königreich sich in kurzem als richtig erweisen wird, indem die Weltverschwörung völlig zerschlagen und eine gerechte neue Welt geschaffen wird, die aus Gottes Hand hervorgeht und dem Königtum Christi untersteht."

Wer von den Zeugen Jehovas sich vielleicht noch an den als "Matschkongress" in die Geschichte eingegangenen Kongress (Hamburg 1961) erinnern kann, oder zumindest erzählungsweise davon gehört hat, der wird sich vielleicht seinen eigenen Reim darauf machen, wenn er in diesem WT-Bericht weiter die vor Euphorie geradezu schwelgende Bemerkung liest:
"Nicht ein einziges Mal wurden die Kongreßversammlungen durch Ungewitter oder Regengüsse auseinandergetrieben … Für diese günstigen Witterungsverhältnisse hat natürlich keine menschliche Wetterwarte gesorgt, sondern sie bewiesen wiederum, dass der große Organisator theokratischer Kongresse hinter dieser ganzen Zusammenkunft seines fröhlichen Volkes stand."

Bliebe nur noch die Frage zu klären. Wenn selbst schon solch simple Sachen wie "schönes Wetter" beeinflusst wurden. Warum um alles in der Welt versagte diese "Beeinflussung" beispielsweise im Falle der Hitler'schen KZs?

Re: "Erwachet!" 8. 2. 1947 (Vor sechzig Jahren)

09. Februar 2007 05:33:13 - Drahbeck

Eine der spektakulären Bibelauslegungen der frühen WTG, jene über das „Tal der verdorrten Gebeine". Damals segelte man noch im Windschatten der Zionismusbegünstigung. Derart gestärkt meinte man gar von 206 Knochen des menschlichen Gerippes faseln zu können, die wundersam zusammengefügt, das erstarken des Zionismus darstellen würden. Breit ausgewalzt in den WTG-Büchern „Trost für die Juden" und „Leben".
Dazu kann man vergleichen:
Zionismus-Begünstigung

Schon zu Anfang der Nazizeit, beginnend mit der dreibändigen Buchserie „Rechtfertigung", darin in „Beiläufigkeiten" verpackt, gab man dieser These den Laufpass. Wenn verbohrte Nazis den Zeugen Jehovas vorhielten, sie seien ja Zionismus-Propagandisten, dann waren sie in der Tat nicht auf dem „laufenden", bekamen nicht rechtzeitig den Verfallswert der WTG „Wahrheiten" mit.

Nun aber nach 1945 war eine neue Epoche angebrochen. Dazu gehörte für die WTG auch, dass jene Zionismus-Begünstigungs-Bibelstellen, die da schon einige Jahre brach lagen, einer neuen Ausdeutung zugeführt wurden. Wie durchaus WTG-typisch verschwieg man sorgfältig die Vorgeschichte ihrer Purzelbäume, die mit diesen Auslegungen verbunden war. In „Erwachet!" vom 8. 2. 1947, begegnet man unter der Überschrift „Das Erwachen des Überrestes" nun der neuesten Kreation dieser WTG-"Wahrheit".

Die erschließt sich dann in solchen Sätzen wie den:
„Selbst nach Beendigung dieses Krieges und nachdem die Kriegsgefangenen (sprich: die WTG-Funktionäre um Rutherford) aus ihren Gefängniszellen entlassen waren, war die Frage durch Gott dem Überrest seiner Zeugen vorgelegt worden: 'Werdet ihr so weiter eine tote und unorganisierte Gruppe bleiben, oder werdet ihr eifrig werden und Beweise in meinem Zeugniswerk geben?"

Schon diese von der WTG formulierte - nicht von Gott formulierte - Suggestivfrage verdeutlicht, wohin denn nun die Reise gehen sollte. Nicht mehr naiver Bibelglauben - der blieb zwar erhalten, hatte aber keine bestimmende Kraft mehr. Nein: Organisation hieß jetzt das große Zauberwort. Diese metaphysische Überhöhung des Faktors Organisation kommt auch in dem Satz zum Ausdruck:
„Solches Weissagen oder Predigen erreichte einen Höhepunkt am 8. September 1922 an der Hauptversammlung des Volkes Gottes. … Jeder treue Zeuge Gottes, der an jener internationalen Hauptversammlung im Jahre 1922 zugegen war, wird niemals jene Stunde großer Segnung vergessen."

Tja, in jenen Jahren wurde in der Tat der Grundstein für das Zeugen-typische Treppenterrierdasein gelegt. Eine große Vertreterorganisation begann sich zu formieren. Man könnte geneigt sein sie mit einer Lotterie-Verkaufsorganisation zu vergleichen. Das „große Glück" wird versprochen, das dem ihm nachjapsenden Lotterie-Einzahler (in der Regel) nie erreichen wird. Den „Reibach" machen die Veranstalter der „Lotterie". Im konkreten Fall eben die Funktionärs-Spitze der Organisation. Damit das System „läuft" ist aber das Schneeball-Prinzip unabdingbar. Und bis heute sind die Zeugen wohl einer der führenden - wenn nicht gar „die" führende Schneeball-Organisation.

Re: "Wachtturm" 15. 2. 1947 (Vor sechzig Jahren)

16. Februar 2007 04:00:02 - Drahbeck

Eine Äußerlichkeit beim "Wachtturm" (Ausgabe Magdeburg) vom 15. 2. 1947. Auf der Titelseite prangt zwar groß die Angabe "Magdeburg"; indes kommt man der Sache näher, wenn man auch die letzte Seite mit in die Betrachtung einbezieht. Dort nämlich liest man:
"Schöndruck (Berlin) Reinickendorf".

Wer die territorialen Gegebenheiten von Berlin näher kennen sollte, der weiß, Reinickendorf gehörte zum fraglichen Zeitpunkt zum westlichen Teil Berlins. Meines Wissens hatte die sowjetische Militäradministration in deren Bereich Magdeburg lag, nie eine Drucklizenz erteilt. Die ersten deutschen Wachtturm-Ausgaben enthielten daher in der Regel auch die Lizenzangabe der amerikanischen Militärregierung in Deutschland. In dieser Ausgabe fällt schon mal auf, dass auch diese Angabe nicht enthalten ist. 1947 war es noch gang und gäbe, dass alle Druckerzeugnisse eine Lizenzangabe enthalten mussten. Zum Vergleich: Die WT-Ausgabe vom 15. 1. 1947 gab noch auf der Titelseite die Ortsangabe Magdeburg/Wiesbaden an. Im Impressum wurde desweiteren die Lizenz der US-Militärregierung genannt. Einen Monat später, wie vorstehend ausgeführt, nur noch die Ortsangabe Magdeburg und keine Lizenzangabe mehr.

Mit der vorliegenden WT-Ausgabe wurde offenbar der Weg einer "Grauzone" beschritten. Einen Drucker nennt man zwar, aber keine Lizenz; dieweil auch nicht vorhanden. In der sich wenige Jahre später zuspitzenden Verbotssituation, sollte auch dieser Aspekt noch eine Rolle spielen. Die Einfuhr unlizensierter Literatur in die Ostzone Deutschlands.

Inhaltlich ist diese Ausgabe wieder vorrangig der Hetze gegen die Vereinten Nationen (UN) gewidmet, die als "Weltverschwörung" betitelt wird.
Es sollte ja "Harmagedon" "demnächst", "allerspätestens" kommen. Da konnte eine Organisation wie die UN, die nicht auf neue kriegerische Auseinandersetzungen orientierte, sondern im Gegenteil diese zu vermeiden suchte, in der Sicht der WTG-Funktionäre nur eine "Weltverschwörung" sein, die ihr zugefiebertes Ziel, eines neuen Krieges namens "Harmagedon" nur behinderte.

In diesem Zusammenhang kann man sich nicht genug daran tun, die UN schlecht zu reden. Etwa wenn man liest:
"Heute ist allgemein bekannt, dass die Nationen sich gürten, sich zu einer Weltverschwörung verbinden, um Kraft zu gewinnen. Indem Jehova Gott dies vorhersagte, erwähnte er ein zweimaliges Sichgürten der Nationen, beide Male mit dem gleichen Ergebnis. Das scheint vorherzusagen, dass sich alle Nationen und Länder zweimal um einen weltweiten Zusammenschluß bemühen würden. … Noch ehe - im Juni 1945 - der Kampf in Europa beendet war, kamen in San Franzisko, Kalifornien, fünfzig Nationen zusammen und setzten die Verfassungsurkunde einer neuen, als Vereinigte Nationen bezeichneten Organisation auf. Und noch vor Jahresablauf wurde diese Verfassungsurkunde von der erforderlichen Mitgliederzahl, also von den meisten Nationen, angenommen … Auf diese UN setzt die jetzige Welt all ihre Hoffnungen."

Demgegenüber verkünden die destruktiven WTG-Funktionäre:
"Wir können die irregeleitete Massenbewegung des Volkes zugunsten der neuen internationalen Vereinigung genausowenig unterstützen wie wir die Führer des Volkes in der Christenheit unterstützen."

Und weiter den drohenden Zeigefinger erhebend meint man gar sich zu der Aussage hinreißen lassen können:
"Deshalb werden alle, die sich an der Nachkriegs-Verschwörung beteiligen oder sie unterstützen, verstrickt und gehen ihrer Vernichtung in der Schlacht von Harmagedon entgegen."

Re: "Wachtturm" 15. 2. 1947 (Vor sechzig Jahren)

16. Februar 2007 04:31:45 - Drahbeck

Ähnlich destruktiv schon der „Wachtturm"-Kommentar in der Ausgabe vom Dezember 1914 (S. 189f.)

"Der sehr geschätzter Präsident der Vereinigten Staaten hat in lobenswerter Absicht den 4. Oktober seinen Bettage im Interesse des Friedens in Europa bestimmt. In diesem Punkte sind wir indes andere Meinung als der Präsident, so sehr wir auch den Frieden wertschätzen ... Wir können den Allmächtigen nicht bitten, seine Pläne so umzugestalten, dass sie sich mit denen des geschätzten Präsidenten decken.

Bereits vor 2500 Jahren hat Gott durch die Propheten der Bibel seinem Volke diesen großen Krieg verkündigt, sowie das noch schrecklichere 'Harmagedon' das darauf folgen wird, und wir können daher nicht erwarten, dass er sein Programm uns zuliebe ändern würde ..."

Ob dieser "Wachtturm"-Kommentar von jenem Herrn mit beeinflusst wurde, welcher in der Rutherford-Schrift aus dem Jahre 1915 ("A Great Battle in the Ecclesiastical Heavens") abgebildet ist, wurde nicht mit überliefert. Vieles spricht dafür. Der zitierte Kommentar war die eigenständige Leistung von Russell.

Re: "Wachtturm" 15. 2. 1947 (Vor sechzig Jahren)

16. Februar 2007 07:01:43 - Drahbeck

Angesichts solcher Thesen kommt man nicht umhin zu konstatieren.
Das Ostdeutsche Verbot der Zeugen Jehovas speist sich mit Sicherheit aus mehreren Aspekten. Ein wesentlicher dabei auch der Totalitätsanspruch dieses Regimes. Darüber kann es kaum Zweifel geben.
Die "andere Seite der Medaille" indes ist der "propagandistische Anlass".
Die Zeugen Jehovas seien Kriegshetzer wurde zeitgenössisch von ostlicher Seite behauptet.
Faktisch waren sie es auch!

Wenn nicht im Bewusstsein der betörten Anhängerschaft, so jedoch in der Wertung der über politische Urteilskraft Verfügenden.

Re: "Erwachet!" 22. 2. 1947 (Vor sechzig Jahren)

23. Februar 2007 07:44:20 - Drahbeck

Tagespolitik ist sehr wohl, dass muss man immer wieder aussprechen, auch das „Geschäft" von „Erwachet!". Ob dies zugleich auch eine zwingende „Notwendigkeit" für eine Religionsgemeinschaft ist, mag man eher bezweifeln. Vielmehr ist es doch so, wer sich in die Tagespolitik mit „hineinhängt", läuft Gefahr (man sieht es auch beim Fall Zeugen Jehovas), sich „zu weit aus dem Fenster zu hängen", und sehr schnell das ohnehin nicht vorhandene Gleichgewicht zu verlieren. Aus der „Erwachet!"-Ausgabe vom 22. 2. 1947 seien einmal drei solcher Tagespolitik-Meldungen zitiert. Sie mögen isoliert betrachtet, sich noch im Rahmen des tolerierbaren bewegen. In Gesamtheit jedoch, liegen sie auf der Linie der USA-Außenpolitik. Somit auf den Punkt gebracht, ist auch „Erwachet!" (bewusst oder unbewusst, das ist nebensächlich) ein Instrumentarium, auf dem das USA State Department spielt und den Ton angibt.

Es ist da wirklich kein qualitativer Unterschied ob diese Instrumentarien etwa RIAS oder eben „Erwachet!" sich nennen. In der genannten Ausgabe letzterem liest man:

Polnische Wahlen
Von den 444 Parlamentssitzen wurden dem Regierungsblock (als Demokratischer Block bezeichnet) 394 zugeteilt, der Bauernpartei Mikolajczyks 28, ein paar kleinere Parteien zusammen 22. Im Wahlkampf, der sich zwischen dem Regierungsblock von sechs Parteien und der Partei Mikolajczyks abspielte, hatte letztere zweifellos nur wenig Freiheit. Das amerikanische Staatsdepartment ließ darum erklären, es verhalte sich dem neuen polnischen Parlament gegenüber stark reserviert. Aber nicht nur die Regierungsgruppen, sondern auch die rechtsradikalen oder die fanatisch katholischen Regierungsgegner trugen durch ihre Untergrundbewegung zu der Atmosphäre des Terrors bei, die vor den Wahlen herrschte. So wurden viele Wahlbeamten von ihnen ermordet. Eine völlig frei gewählte Regierung, die zweifellos viel liberaler aussehen würde als die heutige, gälte in Moskau zweifellos als Bedrohung. Solange sich die allgemeinen Beziehungen zwischen Ost und West nicht stark bessern, sind also auch keine innenpolitischen Veränderungen in Polen zu erwarten. Kleinstaaten gelten, wie noch nie, nur als Spielbälle der Großmächte.

Die fünf Friedensverträge
Nunmehr wurden die endgültigen Texte der Friedensverträge mit Finnland, Rumänien, Ungarn und Italien veröffentlicht. Die Unterzeichnung soll am 10. Februar in Paris erfolgen. Wichtige Punkte daraus sind: Für all diese Länder starke Beschränkungen der Heeresstärken und Rüstungen. Ferner im einzelnen:
Italien: Kleine Grenzveränderungen zugunsten Frankreichs; Abtretung Istriens an Jugoslawien und des Dodekanes an Griechenland; Verzicht auf alle Besitzungen in Afrika; Sonderstatus für Triest; Garantierung der Menschenrechte (einschließlich der Religionsfreiheit) für alle Einwohner; Abzug der alliierten Besetzungstruppen innert 90 Tagen nach Inkraftsetzung des Vertrags; für 100 Millionen Dollar Reparationen an die Sowjetunion; für 125 Millionen Dollar an Jugoslawien, für 105 Millionen Dollar an Griechenland, für 25 Millionen Dollar an Abessinien und für 5 Millionen Dollar an Albanien.
Rumänien: Neue Grenze mit Sowjetrußland (Abtretung von Bessarabien und der Nordbukowina); Grenze mit Ungarn wie am 1. Januar 1938; Garantierung der Menschenrechte; 90 Tage nach Unterzeichnung des Vertrags behält die Sowjetunion nur Sicherungstruppen für ihre Verbindungslinien nach Österreich im Lande; für 300 Millionen Dollar Reparationen an Sowjetrußland; Freiheit der Donauschiffahrt für alle Länder.
Ungarn: Grenzen mit Österreich, Jugoslawien und Rumänien wie am 1. Januar 1938; für 200 Millionen Dollar Reparationen an die Sowjetunion, für zusammen 100 Millionen Dollar an Jugoslawien und die Tschechoslowakei.
Bulgarien: Für 25 Millionen Dollar Reparationen an Jugoslawien, für 45 Millionen Dollar an Griechenland.
Finnland: Grenzen wie am 1. Januar 1941, jedoch Abtretung der Provinz Petsamo an die Sowjetunion; für 30 Millionen Dollar Reparationen an die Sowjetunion. Der Finnische Reichstag hat dem Friedensvertrag inzwischen zugestimmt, wobei die Sprecher aller Parteien, mit Ausnahme der Kommunisten, aus ihrer Verbitterung kein Hehl machten.

Italien unterm Schutz der USA.
Der italienische Ministerpräsident de Gasperi wurde in Amerika triumphal empfangen, mit einem Scheck von über 50 Millionen Dollar als zweite Abschlagzahlung für die Kosten der amerikanischen Besetzung Italiens beschenkt und zum Träger einer Botschaft gemacht, die den Italienern die weitgehende Finanzhilfe Amerikas verspricht. Kurz nach seiner Rückkehr löste de Gasperi durch seine Demission eine Regierungskrise aus. Die Kommunisten behaupten, dies sei unter amerikanischem Einfluß geschehen, um sie aus der Regierung hinauszumanövrieren. Eine Schwächung der Linksparteien schien während de Gasperis Amerikareise durch Abspaltung einer kommunistenfeindlichen Gruppe aus der sozialistischen Partei entstanden zu sein. Aber auch diese gemäßigt sozialistische Richtung ist nun nicht gewillt, ohne die Vertreter der anderen Linksgruppen an der neuen Regierung teilzunehmen. Ja nicht einmal die Republikaner wollen das. So ist de Gasperi die Regierungsbildung, mit der er erneut betraut wurde, noch nicht gelungen, doch ist es höchst unwahrscheinlich, daß er ohne das Gros der Sozialisten und ohne die Kommunisten regieren könnte

Geschrieben von X am 02. Februar 2007 13:25:38:

Als Antwort auf: Re: "Wachtturm" 1. 2. 1947 (Vor sechzig Jahren) geschrieben von Drahbeck am 02. Februar 2007 08:29:22:

Hallo Manfred!

"Kräht der Hahn auf dem Mist..."

Auslegungen machen immer wieder den leitenden "Brüdern" SPASS, vor allem denen ganz "OBEN".
Habe mal einen Kongreß erlebt wo ein Redner dem Sinn nach sagte, schaut ringsherum Wolken nur über dem Stadion scheint die Sonne. Ein Jahr später war es dann umgekehrt.
Man könnte darüber "Schmunzeln", wenn es nicht auch die nachfolgende Interpretation u.v. gäbe.

"Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007" S.121

"Ein anderer Pionier berichtet, wie es ihm erging, als er mit dem Bus in sein Gebiet fuhr. Ein junger politischer Aktivist versetzte ihm einen Stoß und fragte, warum er Schriften von Afrikaandern bei sich habe und an Schwarze verkaufe. Der Bruder erzählt: ,Er verlangte von mir, die Schriften aus dem Fenster zu werfen. Als ich mich weigerte,
schlug er mir ins Gesicht und hielt mir seine glühende Zigarette an die Wange. Ich reagierte nicht... Er sagte, so jemanden wie mich sollte man bei lebendigem Leibe verbrennen. JEHOVA HAT MICH GERETTET, DENN ICH KONNTE AUS DEM BUS AUSSTEIGEN, OHNE DASS MIR ETWAS SCHLIMMERES ZUSTIESS. VOM PREDIGEN KONNTE MICH DIESES ERLEBNIS ABER NICHT ABHALTEN."

S.120

"Ihre bereits getaufte Tochter Maki wurde von einer Horde Jugendlicher VERBRANNT, WEIL SIE IHREN BRUDER VERTEIDIGTE,
ALS ER SICH WEIGERTE, EINER POLITISCHEN BEWEGUNG BEIZUTRETEN. TROTZ DIESES TRAGISCHEN VERLUSTS LIESS SICH
FLORAH NICHT VERBITTERN, SONDERN PREDIGTE IN IHRER GEGEND WEITER UNBEIRRT GOTTES WORT.

S.190 erzählt ein Anderer:

",Ich bin froh, dass Gott zugelassen hat, dass ich in ein Arbeitslager kam, SONST HÄTTE ICH DIE WAHRHEIT NICHT KENNENGELERNT.' IST DAS NICHT EINE SCHÖNE EINSTELLUNG?"

Fragt das Jahrbuch.

Schönen Tag, "X"!

Geschrieben von + am 23. Januar 2007 08:40:22:

Als Antwort auf: Re: "Erwachet!" 22. 1. 1947 (Vor sechzig Jahren) geschrieben von Drahbeck am 23. Januar 2007 06:53:37:

>>> „Verfasser, Drucker, Verkäufer, ja sogar alle Leser der antikirchlichen satirischen Wochenschrift 'Don Basilio' wurden vom Vatikan mit dem Kirchenbann belegt.
...mit dem Lesen des Blattes die Exkommunikation verbunden ist, „

Womit die Frage geklärt ist, woher das Öl für die Lampen des neuen Lichts kommt, das die Wachtturm Gesellschaft kurze Zeit später zu ihren Gemeinschaftsentzug für Verfasser, Drucker, Verkäufer, ja sogar alle Leser der Wachtturmkritischen Literatur geführt hat.

Geschrieben von Maximus am 24. Januar 2007 17:35:32:

Nach Körperschaftsstatus, NGO-Skandal und einträchtiges Einvernehmen mit der OSZE: ZJ sind auch in anderen Ländern bemüht, mit der grpßen Hure Babylon auf einer Augenhöhe zu stehen:

"Im kommenden Monat beginnt eine institutionalisierte Gesprächsrunde zwischen der Regierung und irischen Glaubensgemeinschaften über gesellschaftliche Fragen. Die Liste der Eingeladenen ist lang und umfasst neben den großen Kirchen die Presbyterianer, Methodisten, Baptisten, Lutheraner und Herrnhuter Brüdergemeinde. Weiter geht es mit den Quäkern, Jehovas Zeugen, der Heilsarmee, den griechisch, russisch, koptisch und rumänisch orthodoxen Kirchen, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, dem Rat der Juden Irlands, dem Islamischen Kulturzentrum Irlands, der Nationalen Geistigen Versammlung der Baha'is Irlands und der Humanistischen Vereinigung Irlands.(...)

Wie war noch mal der Resolutionstext vom letzten Kongreß? Wir lehnen die Beteiligungen an gewissen Veranstaltungen ab...

www.irelandman.de/index.htm?News/recent.htm

Re: DZV - Ein Phantom ... und bekommt hier keine Plattform

24. Januar 2007 10:03:48 - Drahbeck

Eine kleine Anmerkung.
„Pünktlich" zum derzeitigem (kaum noch zahlbaren) „Wiederauferstehen" des sogenannten DZV, verschwand eine vorherige Forumsseite mit einem Impressum aus „Italien" im Nirwana.

Solches Spielchen kennt man mittlerweile. Erinnert sei nur an den „Herrn aus Bagdad" welcher in seiner „Glanzzeit" sich sogar dazu verstieg die Presseplattform News4Press.com für seine „Spielchen" zu mßbrauchen.

Da jene Presseplattform auch eine Impressums-Angabe zur Bedingung macht, sei daran erinnert, dass dem „Herrn aus Bagdad" da allerdings ein Kunstfehler unterlaufen war. Er nannte im Impressum auch Anschriften in Berlin. Ich hatte mir damals den „Spass" gegönnt und mir diese fiktiven Anschriften mal näher angesehen, und konnte damit den „Herrn aus Bagdad" als eindeutigen Lügner überführen.

Derzeit also DZV mit einer „abgestandenen" Meldung auf News4Press.com mit einer Anschrift in „Paris".

Die Unseriosität dessen ist förmlich mit Händen zu greifen.

Es bleibt dabei. DZV und seine „Jünger" wird hier keine Plattform mehr zugebilligt.

Und was News4Press.com anbelangt, werden sich deren Macher erneut vorhalten lassen müssen, nicht ausreichend gegenzuchecken und absurden „Selbsternannten" eine Plattform zu bieten, die sie rechtmäßigerweise nicht beanspruchen dürften.

Aber das wiederum ist nicht mein Problem, da ich für News4Press.com nicht die Verantwortung trage.

Re: DZV - Ein Phantom ... und bekommt hier keine Plattform

24. Januar 2007 14:14:17 - PussyCat

Und was News4Press.com anbelangt, werden sich deren Macher erneut vorhalten lassen müssen, nicht ausreichend gegenzuchecken und absurden „Selbsternannten" eine Plattform zu bieten, die sie rechtmäßigerweise nicht beanspruchen dürften.
=============

Pressefreiheit ist ein hohes Gut und darf nicht von einem Impressum abhängen. Das wäre ja noch schöner! Es kommt einzig und allein auf die Message an!!

PussyCate

24. Januar 2007 13:44:16 - Drahbeck

Morgen früh wird das vorangegangene Posting 20811 komplett gelöscht.
Zur Sache.
Die alte URL hatte ich mir abgespeichert. Eine Kontrolle eben ergab: Die ist nach wie vor im "Nirwana".

Wenn nun die alten Inhalte unter neuer URL fortleben, dann kann sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen.

Ich stelle jedenfalls prinzipiell fest. Eine deutschsprachige Seite die im Impressum nach Italien verweist, hat für mich denselben unseriösen Wert, wie eine andere Seite (vorgeblich auch deutschen Ursprungs) dies mit Frankreich praktiziert: oder davor gar mit "Bagdad".

Die betreffenen Betreiber müssen schon einiges leisten, um in meinen Augen ihren Unseriositätsstatus wieder los zu werden. Davon sind sie derzeit noch Lichtjahre entfernt.

Wer denn die im vorigen Posting genannte URL sich privat merken will, hat zwar heute noch die Möglichkeit dazu. Ab morgen früh wie angekündigt, an diesem Ort indes nicht mehr. Und auch bei Wiederholungsfällen nicht.

24. Januar 2007 14:09:19 - PussyCat

Eine Frage,

warum muss eine Seite in deutscher Sprache ein deutsches Impressum haben?

Gibt es dafür irgendwelche Gesetzte ?!?

Gruß
PussyCat

nur geträumt

24. Januar 2007 15:54:26 - Bauer

Worum geht es hier eigentlich?

Kann weder bei Google-news noch bei news4press irgenwas finden?

Re: nur geträumt

24. Januar 2007 16:07:08 - Drahbeck

Interessant.
news4press ist ja seit dem "Herrn aus Bagdad" ein "gebranntes Kind". Seine dortigen Verlautbarungen wurden ja auch nach einiger Zeit dort wieder gelöscht.

Heute früh jedenfalls noch, gab es dort eine "Verlautbarung" einer gewissen "Elfriede Zwarg", die unautorisiert - unter anderem die Infolink-Webseite mit nannte, und anderes mehr. Jene "Meldung" ist dort offenbar inzwischen gelöscht. Als vorgebliches Impressum ein vorgeblicher Herr Z... mit einer vorgeblichen Anschrift in "Paris".

Möglicherweise hat man aber bei news4press mittlerweile auch schon mitbekommen. Jene Impressums"adresse" hat denselben Quellen"wert" wie seinerzeit die Berliner Adressen des "Herrn aus Bagdad", auf den news4press schon mal hereingefallen ist!

24. Januar 2007 16:34:18 - PussyCat

Also Elfiede,

hat Werbung für Ihren Artikel gemacht, schön das Sie selbst zugeben das nur ist Verleumdung, was man da liest.

Fragen Sie Drahbeck, wenn Sie es nicht glauben. :)

PussyCAT

PS: Ich würde mich nicht wundern wenn ihre obskure Datei direkt aus dem Hause DZV käme und Sie sich schön blamiert haben, gleich bei zwei Staatsanwaltschaften. Ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich ...
Verleumdungszeug ala Gimpelfang von news2press gelöscht

24. Januar 2007 16:57:05 - Bauer

Fremden Content klauen und als Pressemitteilung unter eigenem Namen verbreiten um damit Werbung für die eigene dubiose Webseite zu machen ist ist nicht korrekt.

Und das alles anonym - das geht schon gar nicht.

Inhaltlich ist der Text ja o.k.

zu finden auch unter
http://www.gimpelfang.de/index.php?news

gefallen hat mir aber dieser Beitrag:
Das Spiel mit den Gefühlen

22. Januar 2007 15:22:39 - Default

www.knorkator.de/wwflsh/wirwerdenfilm.htm

Musikvideo :-

22. Januar 2007 19:18:20 - Na,- ja

Das sind wohl alle Anhänger die ihren Anhänger verloren haben?
Wachtturm 15.1.1953
Da uns durch die Gesetze der weltlichen Nationen, unter denen wir leben, und durch die Gesetze Gottes durch Christus Jesus Schranken auferlegt sind, können wir nur bis zu einem gewissen Grade gegen Abgefallene Schritte unternehmen, das heißt in Übereinstimmung mit beiden Gesetzgebungen. Das Gesetz des Landes und das Gesetz Gottes durch Christus Jesus verbietet uns, Abgefallene zu töten, auch wenn sie Glieder unserer eigenen Blutsverwandtschaft sind. Gottes Gesetz verlangt jedoch von uns, den Entzug der Gemeinschaft mit der Versammlung anzuerkennen, und dies trotz der Tatsache, daß das Gesetz des Landes, in dem wir leben, von uns aus natürlicher Verpflichtung verlangt, mit solchen Abgefallenen unter einem Dach zu leben und mit ihnen Umgang zu haben. ;
aber Abspringen kann Jeder selbst?

22. Januar 2007 20:35:47 - Schwester

aber im IRAK Afganistan, Pakistan ist das zulässig.

Das Gesetz des Landes und das Gesetz Gottes durch Christus Jesus verbietet uns, Abgefallene zu töten,

Schwester

Geschrieben von Roadrunner am 22. Januar 2007 22:36:25:

Als Antwort auf: Hört den der Wahnsinn nie auf? geschrieben von Snowbird am 22. Januar 2007 22:19:44:

Für einiger dieser Planetenbürger wäre Harmagedon zwingend nötig.
Nur es findet sich kein jehova dafür, der es ausführt.
Nur der Mensch allein ist für seine Triebe verantwortlich.
Kann diese nicht beherrschen und es kommt für diesen armen Sünder kein Harmagedon, sollte er sich selber geisseln.

Roadrunner

SELBständige Bibelbetrachtung

25. Januar 2007 07:30:25 - Gerd B.

In Fortsetzung dessen was uns André über eigenständiges Bibellesen schrieb, ergänzt durch Jochen und "X" möchte ich eine Mail-Diskussion hierher stellen.
Diese soll zeigen, dass unabhängige Bibelleser nicht n u r nach uniformen Denksystemen, alle nach den gleichen Ansichten, geilen.
Vorgestern kam eine Mail an mich von "Fiorella", und danach schrieb ich meine Sicht dazu. Sie bezog sich auf einen Beitrag von mir irgendwo bei "Infolink":

>>...Übrigens fällt mir ein: Vor 2 Tagen las ich kurz was von dir bei IL (Thread vergessen ?), irgendwie in Verbindung mit "Menschen nach der Entrückung auf der Erde, wie sie eingestellt sind usw. (unser altes Thema )". Ich war jedenfalls ziemlich überrascht, mit welcher Gewissheit, und Bestimmtheit du noch immer ausdrückst (dort IL irgendwo ziemlich am Ende eines Threads): "Sie werden keine Christen sein."

Bis heute verstehe ich nicht, weil wir dazu schon einige Diskussionen hatten (wobei ich aber nicht weiß, was ihr dazu schon vorher bei IL beredet habt), wieso du dir dabei so sicher bist. Ich kann mir noch immer nicht vorstellen, dass Gott nach Christi Tod, Auferstehung, der Entrückung und Wiederkunft zur Erde nochmal zulässt, dass auf der Erde keine Christen leben und mit zweierlei Maß misst. Aber wir haben ja sowieso auch über die Zeitabläufe, 1000 Jahre, die Haushaltungen und zur Definition eines Christen und Wiedergeborenen unterschiedliche Ansichten. Vielleicht finden wir nochmal heraus, woran es im Einzelnen liegt, dass wir in solch zentralen Themen dermaßen konträr denken.
--------------
Meine Antwort übermittelte ich so:

Ich weiß nicht genau, welche Texte du in IL genau meinst. Grundsätzlich VERMUTE ich doch eine Unterscheidung zu sehen, zwischen den Christen (als Gesalbten!), die der Geist Gottes während des Gnadenzeitalters von oben her BERUFT und ERWÄHLT, und den Menschen, die aus den Gräbern erweckt werden, oder nach Off. 2, letzte Verse mit "eiserner Rute geweidet" werden. Die Erstgenannten GLAUBEN und kommen nicht ins Gericht, die Letztgenannten werden in den 1000 Jahren "zurechtgebracht" für das Reich Gottes. Ob man diese dann auch Christen nennen wird? Wir sind für das "Land" = "himmlisches Reich", zu Bürgern von oben her bestimmt worden, oder dazu gesalbt, das wird mit meiner ungläubig verstorbenen Mutter nach den Auferstehung nicht geschehen. Daher sehe ich einen Unterschied, im Z i e l. Wobei ich das Wort Christ hier eher als sekundär ansehe. Denn die Brüder Christi sind dem Erstgeborenen GLEICHGESTALTET, sie sind echte Kinder Gottes, das ist doch nicht von denen zu sagen die eine irdische Auferstehung haben? Werde deinen Text und nun diese Antwort an EF senden, vielleicht kann er die Unterschiede unserer Denkstruktur besser aufzeigen.<<

Inzwischen ist heute Nacht die Antwort von "EF" eingetroffen. Wenn es jemand interessiert, dann stelle ich sie auch hier herein.

Bzw., was sagt Ihr zu diesen Ansichten?

Morgengruß!
Gerd

25. Januar 2007 09:06:35 - Andre

Morgen Gerd,

wir haben uns ja schon mal bei discusi angefangen über dieses Thema zu schreiben. Seitdem habe ich mir weitere Gedanken gemacht. Wo wahre Christen in Zukunft sein werden, ob im Himmel oder auf Erden, darüber möchte ich jetzt nicht schreiben.

Mir geht es um das Loskaufsopfer Jesu Christi, für wen es in meinen Augen gilt. In Joh. 3:16,17 steht, dass Jesus sein Leben für viele, nicht für alle, hingegeben hat (Die Gute Nachricht übersetzt hier falsch, wenn sie 'alle' wiedergibt, das gr. Wort bedeutet viele). Wiederum in einem anderen Text schreibt Paulus, dass Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden.

Ich dachte mir immer, dass beide Bibeltexte im Widerspruch zueinander liegen. Wie passt es z.B. mit der Aussage Jesu zusammen, dass viele Berufene, aber nur wenige Auserwählte sind?

Dann kam ich zu einem erneuten Schauspiel aus dem AT. Ich dachte über die Worte Pauli nach, dass z.B. Sarah und Hagar ein Schauspiel sind, d.h. aus den Vorgängen des Lebens Abrahams mit Sarah und Hagar kann man etwas größeres erkennen.

Ich stieß auf den folgenden Text aus Levitkus 16:5-11

5Dann soll er von der Gemeinde der Kinder Israel zwei Ziegenböcke nehmen zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer. 6Und Aaron soll den Farren zum Sündopfer für sich selbst herzubringen und sich und seinem Haus Sühne erwirken. 7Darnach soll er die beiden Böcke nehmen und sie vor den HERRN stellen, vor die Tür der Stiftshütte, 8und soll das Los werfen über die beiden Böcke, ein Los für den HERRN und ein Los für den Asasel. 9Und Aaron soll den Bock, auf welchen des HERRN Los fällt, zum Sündopfer machen. 10Aber den Bock, auf welchen das Los Asasels fällt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, daß er über ihm die Sühne vollziehe und ihn zum Asasel in die Wüste jage. 11Und Aaron soll den Farren des Sündopfers, das für ihn selbst bestimmt ist, herzubringen und sich und seinem Haus Sühne erwirken und soll den Farren schächten zum Sündopfer für sich selbst.

In meinen Augen ist dies ein weiteres Schauspiel, das weit in die Zukunft reichen sollte. Der Farren des Sündopfers stellt symbl Jesus Christus dar, dessen Blut wurde als Schlachtopfer für seine wahren Nachfolger geopfert, genauso wie Aaron (Priesterklasse) den Bock nicht für das Volk, sondern für seine eigene Sündern schlachten sollte. Aaron stellt symb. die Priesterklasse dar, die von wahren Christen nach Jesu Worten gebildet werden sollte.

Dieses Sündopfer (Jesu Christi) ermöglicht vollständige Sündenvergebung. Nachfolger Christi können dieses in Anspruch nehmen und stehen so vor Gott in weißen Gewändern dar (Paulus sagte eine Satz "den Christus überstülpen") und werden so in seinen Augen Vollkommen. Echte Christen sind eigentlich ohne Sünde (d.h. stehen nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde) und dadurch kann Gott ihnen ewiges Leben geben, denn wer ohne Sünde ist, "verdient" das Leben, während die Sünde zum Tod führt. Natürlich ist und bleibt dieses ewige Leben ein Geschenk und kein Christ kann es sich verdienen. Aber ich glaube, dass brauche ich hier nicht weiter zu erläutern. Klar ist auch, dass das Farren des Sündopfers dies nicht ermöglichen konnte, es war ja nur ein Schatten.

...Aber den Bock, auf welchen das Los Asasels fällt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, daß er über ihm die Sühne vollziehe und ihn zum Asasel in die Wüste jage.

Während das Farren des Sündopfers sterben musste, sollte der Bock Asasel nicht geopfert werden, statt dessen wurden auf ihn rituell und symb. die Sünden des ganzen Volkes Israel geladen und anschließend wurde er lebendig in die Wüste gesendet.

Für mich schattet der Bock Asasel Satan den Teufel voraus, der mit der Rebellion gegen Gott angefangen hat. Dadurch ist er der eigentliche Schuldige am Elend hier auf der Erde. Deshalb wird er auch die Sünden der übrigen Menschen tragen müssen, die nicht zum Glauben an Jesus gekommen sind, während er symb. für 1000 Jahre in die Wüste gesendet wird. So kann Gott die Sünden der ganzen Menschen auf Satan laden. Nur im Gegensatz zu Jesu Sündenvergebung, bedeutet dies für diese Menschen kein ewiges Leben, sondern nur Sühne für ihre bis dahin begangenen Fehler. Sie stehen aber noch weiter unter dem Gesetz der Sünde. So kann Gott allen Menschen während der 1000 Jahre eine erneute Chance geben. Diese Menschen werden aber an sich arbeiten müssen. Inwieweit diese dann in der neuen Welt das Loskaufsopfer Jesu anwenden können, bleibt eine offene Frage. Ein Christ kann aber nur werden, wer das Kreuz Jesu auf sich nimmt, bleibt deshalb die Frage, ob dies in der neuen Welt überhaupt gehen kann. Denn ein Kreuz bedeutet Probleme, Verfolgung etc. um der Wahrheit willen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dies in der neuen Welt unter der Regierung Christi gibt.

So wird auch der Bibeltext klar, in dem Paulus sagt, dass Gott will, dass alle Menschen gerettet werden. Dies ermöglicht das Opfer Christi, denn ohne den Farren der Sündenvergebung gäbe es auch keinen Bock von Asasel. Wäre Jesus nicht gestorben und hätte dann von seinem Vater alle Vollmacht im Himmel und auf Erden erhalten, könnte er nicht Satan gefangen nehmen und für 1000 Jahre wegsperren.

25. Januar 2007 10:25:26 - Gerd B.

Ja André, die unterschiedliche ZIELsetzung der künftigen Erretteten, lese ich auch aus deinen Zeilen.

Wenn ich Fiorella richtig verstehe, meint sie, dass am Ende, alle Christen Kinder Gottes, also Geschwister Jesu sind. Ich will nicht den Begriff der Zweiklassenhoffnung strapazieren. Aber für mich wird deutlich aus der Bibel, dass die "Berufenen und Erwählten" durch Gott, die echten Brüder Christi, als Teil in der Familie Gottes werden. Alle SPÄTER Geretteten - in den 1000 Jahren, oder wann immer - sind unter der himmlischen Regierung, aber keine Regierenden.

"EF", drückt es m.M.n. ebenfalls so aus. Die Mail von heute Nacht mag dies zeigen. In den ersten Zeilen geht er noch auf den NWÜ-Text zu Joh. 17:3 ein, danach dann auf die genannte Thematik:

>>Hallo Gerd,

Grüße an Fiorella; schön, wieder von ihr zu hören.
Zuerst noch ein Gedanke zu Johannes 17:3. Sie meint, daß sie kein Problem mit dem Wort ‚fortgesetzt' habe; an sich hat sie recht damit, aber auch wieder nicht! Richtig ist, daß es im griechischen Verbformen gibt, die den Begriff der Dauer in sich schließen (Präsens, Imperfekt), und andere, welche die Einmaligkeit oder Abgeschlossenheit eines Vorgangs betonen (Aorist). Ähnlich ist es auch zum Beispiel in der spanischen Sprache (Imperfekt und Indefini). Natürlich schließt das Verb ‚erkennen' in unserem Text die Dauer in sich. Gott und Christus zu erkennen ist ja kein vorübergehender Zustand oder ein einmaliges Ereignis. ‚Fortgesetzt erkennen' wäre daher an sich nicht falsch. Doch wer redet so? Wenn Du gefragt würdest: ‚Kennst Du Deinen Vater?', würdest Du dann antworten ‚Ja, ich kenne ihn fortgesetzt'? Das ist kein guter Sprachgebrauch, und auch die Neue-Welt-Übersetzung macht das in aller Regel und bei den meisten Verben nicht, weil man sehr wohl aus dem Zusammenhang unterscheiden kann, ob ein Vorgang von Dauer oder einmalig ist. Warum also hier? Nun, wenn Du die Wiedergabe der Neuen-Welt-Übersetzung liest, dann bezieht der Leser meines Erachtens das Wort ‚fortgesetzt' nicht auf ‚Erkenntnis', worauf es hindeuten müßte, sondern auf das Wort ‚aufnehmen', was ja im Griechischen gar nicht steht. Und so, wie man so sagt, ‚wird ein Schuh daraus'. Man will auf das ‚fortgesetzte Aufnehmen' hinaus, das beständige Zusammenkommen und Studieren der Schriften usw., und das ist tendenziös und nicht sinngemäß. Es verfälscht den waren Sinn, abgesehen von dem anderen, was ich ja schon ausgeführt hatte.

Nun zu Deinen Zeilen; mir sind Eure Diskussionen und Standpunkte im IL nicht bekannt; daher kann ich dazu keine Stellung nehmen. Doch zu dem ganzen Zusammenhang will ich gern etwas sagen, wie ich ihn verstehe. Es handelt sich ja durchaus um künftige Dinge, und ich bitte deshalb, meine Ausführungen als Meinung, nicht aber dogmatisch aufzufassen.

Seit dem ersten Pfingsten geht der Ruf Christi in seine Nachfolge für die Berufenen und Erwählten zu einer künftigen Vereinigung mit ihm. Wenn Christus wiederkommt, dann wird er ja zuerst gemäß 1.Thessalonicher 4:16-17 und auch gemäß Matthäus 24:31 sowie 40-41 zuerst seine Auserwählten , die Lebenden und die Toten, zu sich versammeln. Danach erst kommt er als Weltenrichter. Fiorella erwähnt Offenbarung 2: 26 + 27 (ebenso Offenbarung 19:15). Die Heiligen können eben nur darum daran teilnehmen, weil sie zuvor mit dem Herrn vereint wurden (Offenbarung 17:14; Judas 14). Es gibt Bibelausleger, welche die Zeit zwischen der Einholung der Gläubigen und dem Beginn seines Richtens mit der 70. Jahrwoche der Prophezeiung Daniels aus Daniel 9 gleichsetzen und ihre Länge auf 7 Jahre deuten. Ich habe mir hierzu noch keine Meinung gebildet; Ich denke, das kann man abwarten; doch erscheint es mir richtig, daß Jesus erst, nachdem er die Seinen gesammelt hat, zu dem Krieg nach Offenbarung 19 in den Versen 11-16 kommt. Er bekämpft hier die Mächte gemäß Offenbarung 17:14 und Offenbarung 19:19 – 20:3.

Damit sind aber nicht alle Menschen von der Erde vertilgt, wie Jehovas Zeugen meinen; nach deren Lehre überleben ja nur Zeugen mit irdischer Hoffnung. Doch die obigen Texte zeigen, daß Christus Krieg führte gegen Machthaber und ihre Heere und deren Unterstützer. Aber es gibt doch noch viel mehr Menschen auf Erden, Frauen und Kinder, alte Menschen und solche, die sich den Machthabern nicht angeschlossen hatten gegen Christus, ja Unzählige, die Christus nie kennen gelernt oder von ihm gehört haben, selbst wenn ein Teil von ihnen sich als Christen bezeichnet haben mögen.

Sie werden nun im Bilde des Gleichnisses von Matthäus 25:31-46 vor ihm versammelt und zu seiner Rechten und Linken aufgestellt. Ihre Rückfragen zeigen, daß sie ihn tatsächlich nicht kannten bei allem was sie getan haben, und selbst nicht wissen, warum sie zu seiner Rechten oder zu seiner Linken stehen. Sie werden beurteilt nach ihrem Tun (siehe Römer 2:14). Ihre Taten an den Kleinen und Bedürftigen, mit denen sich Jesus zeitlebens immer solidarisiert hat, zeigen, daß sie, ohne sich dessen bewußt zu sein, seine Gebote der Liebe praktizierten. Man bedenke, daß zu diesem Zeitpunkt keine Auserwählten oder Berufenen mehr auf der Erde sind. Es sind also Menschen aus den Nationen, wie Vers 32 sagt. Und weil sie nach dem Gebot der Liebe gehandelt haben, erhalten sie zwar noch nicht das ewige Leben wie die begnadeten Auserwählten oder wie die aus der ersten Auferstehung (Offenbarung 20:6), aber dennoch Zutritt in Christi Reich, das dann ja beginnt (Offenbarung 20:4), die Möglichkeit des Lebens, das sie am Ende der 1000 Jahre auf Dauer nach der Schlußprüfung empfangen werden. Natürlich werden sie in dieser Zeit Christus kennen lernen, werden ‚Christen', wie immer sie auch genannt werden mögen; da stimme ich Fiorella zu. Denn alle Knie werden sich vor Christus beugen (Philipper 2:9-11). Damit sie das aber tun können, müssen sie ihn ja erst kennen lernen. Zu ihnen kommen dann auch noch die dann Auferstehenden, unter ihnen auch die Israeliten, von denen Paulus in Römer 9 – 11 spricht. Denn schließlich werden alle Lebenden sagen ‚Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn' (Matthäus 23:39).

Die Wuppertaler Studienbibel sagt zu Matthäus 25:31-46 u.a..:

Die letzte Rede Jesu .... beschreibt nicht mehr, wie Jesus den Jüngerkreis richtet, sondern schildert den Herrn als Richter über alle Völker ...Der Hauptgedanke dieser Worte Jesu vom Völkergericht wird wohl der sein, daß der Menschensohn einem jeden vergelten wird nach seinem Handeln und Wandeln. .... Und ist es nicht eine ganz große, übermächtige Gnade des Herrn, wenn er auf diese innerste Haltung des Herzens blickt und sie schon sieht und anerkennt ‚gleich einem glimmenden Docht'? Und zwar diesen innersten Funken der Lauterkeit und Wahrheit so wichtig nimmt, daß er zum Maßstab für sein Richten gemacht wird? So groß und so tief und so weit ist die Gnade des Herrn, daß sie sich an jeder lauteren und reinen Guttat des Menschen als solcher freut, und zwar so sehr freut, daß er dafür sogar mit dem Königreich .... dankt. .... Sollte nicht dein Glaube sich über die unendlich große Gnade des Herrn, die auch den kleinsten Funken Lauterkeit und Wahrheit nicht übersieht, freuen und nur noch fester und inniger werden, und zwar unter dem Gesichtspunkt, daß der in Wahrheit ein wirklicher Heiland ist, der selbst für diese allerkleinsten Zeichen der selbstlosen Lauterkeit und Taten der Liebe ein Auge hat und dafür dankt mit dem allergrößten Geschenk? .... Diese Geschichte vom Völkergericht zeigt uns, trotz des schweren Ernstes der Verwerfung, daß Gott will, daß alle Menschen gerettet werden (1.Timotheus 2:4). Gott ist fürwahr kein harter Herr. Sein Auge und Herz ist so weit, so weit nur Gottes Auge und Herz sein können!

Das waren nun meine Ausführungen zu Eurem Schreiben. Ich weiß nicht, ob ich genau das verstanden habe, worum es Euch ging; wenn nicht, dann entschuldigt bitte. Ich wünsche jedenfalls Euch beiden alles Liebe und den Segen und die Kraft unseres Herrn.
E.F.<<

Mit Gruß an alle!
Gerd

25. Januar 2007 11:39:05 - Andre

Hallo Gerd,

ich denke, dass eine Regierung Untertanen benötigt. Es ist aber in meinen Augen keine Zweiklassengesellschaft, genauso wenig wie ich heute es als Zweiklassengesellschaft ansehe, wenn es Regierende und Regierte gibt (wobei es heute leider nur meistens die Ungerechten sind, die regieren).

Unter Christen kann es keine zwei Klassen geben, es kann nur Nicht-Christen und Christen geben, oder besser, Nachfolger Jesu und solche, die Jesus nicht nachfolgen. Die Auslegung der WTG in Richtung der 2 Klassen unter Christen steht auf einem Fundament mit tönernen Füssen. Vor allem wäre es sehr unfair, wenn 2 Menschen aufrichtig Jesus nachfolgen, und vielleicht dieselben Prüfungen durchstehen und ihm bis zum Tod absolut treu bleiben, den einen dafür zu belohnen und dem anderen vielleicht nach 1000 Jahren weitere gerechter Lebensführung (er muss sich also weiter "beweisen") ewiges Leben zu schenken. Gott hasst 2 unterschiedliche Gewichtssteine, seine Einstellung ändert sich dazu nicht. Wer gleich gemessen wird, erhält auch die gleiche Belohnung - etwas was die WTG ihren Untertanen verwehren will. Sie misst ihre "Nichtgesalbten" mit dem selben Maßstab, wie ihre "Gesalbten", aber sie "belohnt" beide unterschiedlich. Nach dem Motto "Du hast zwar die gleichen Pflichten wie ich, aber nicht die gleichen Rechte", oder "ich behandel Dich wie ein Kind, lege aber an Dir den Maßstab eines Erwachsenen".

Jesu Gleichnis mit den Arbeitern im Weingarten spricht doch eine deutliche Sprache. Jeder, der im Weingarten arbeitete, erhielt den selben Lohn, egal wie lange er darin arbeitete. Jesus zahlte den Ersten nicht mehr aus, als den Letzten.

Viele Grüße
Andre

25. Januar 2007 14:15:17 - Gerd B.

Danke André!

Fiorella kennt noch nicht deine Antwort in diesem Thread. Aber sie mag einiges genau so interpretieren wie du. Es ist ein bisschen viel dazu von ihr geschrieben. Bin etwas schwindelig beim Lesen geworden, wegen der Fülle der Gedanken. Also sie antwortet primär auf das, was "E.F." dazu heute Nacht schrieb:

>>Danke für die Übermittlung der Antwort von EF. Und Grüße an ihn. Vielen Dank für seine ausführliche Antwort.

Seine Antwort zur Joh17:3 ist vollkommen überzeugend was die korrekte Übersetzung angeht. Meine subjektiven Empfindungen dazu, ob "für mich" diese Abweichung wichtig oder unwichtig ist, ist ja auch kein Maßstab für andere, wenn ich den Fehler als Fehler erkenne und lediglich ihn deshalb als nicht sehr schlimm ansehe, weil es m.E. schlimmere Übersetzungsfehler der WTG gibt (z.B. das Einfügen des Namens JHWH im NT o.ä.). Für mich gabs "auch" wegen dieser biblischen Manipulationen deshalb nur die Möglichkeit, die WTG zu verlassen. Heute klingt mein Empfinden (nicht so schlimm) vielleicht milder als damals, aber das sollte nicht heißen, dass ich für diejenigen, die diese Manipulationen der WTG in der Bibel noch nicht kennen, meine, dass man sie nicht aufklären sollte. Mein "nicht so schlimm" gilt nur für mich und nicht für die Außenwelt. Ich begrüße EFs' geduldige Aufklärungen. Wie froh wär ich gewesen zu WTG-Zeiten, wenn ich damals von EF Wissen hätte profitieren können.
Als ich neulich googelte zum Thema "Abendmahl"+ "Zeugen Jehovas" landete ich bei IL und direkt in einem Aufsatz von E.F. mit einer präzisen Aufklärung darüber, wie die WTG den ZJ das Abendmahl vorenthält, genauso, wie ich es auch verstehe. Schön, dass ihr beide aufklärt und dass man es auch finden kann, wenn man es sucht.

Zu den Gedanken von EF von heute Nacht zu deinem (Gerds) Ausspruch "sie werden keine Christen sein" möchte ich vorerst Folgendes sagen:

In diesem Zusammenhang (was ich gestern schon dazu schrieb) gehe ich einfach noch immer davon aus und möchte das nochmal betonen, weil ich meine, dass die Verständigungsschranke zwischen uns noch immer besteht, dass für die Überlebenden nach der gr. Drangsal (bzw nach der Zeit, die in Sach12-14 geschildert ist) "auf der Erde" (2. Gruppe) es auch gilt, dass sie "von Gott gezogen werden" im Sinne von Joh6:44 dorthin in sein irdisches Reich, wo Satan bereits im Gefängnis sein wird (Off20:1-3), denn sonst hätten sie ja nicht überlebt in eine Welt hinein, wo Gott Satan 1000 Jahre beseitigen wird.

Ich meine halt, dass unser zeitloser Gott sehen kann, wessen Herz sich ihm zukünftig zuwenden kann und welches nicht. Ich glaube immer noch, dass auch die Menschen auf der späteren Erde während der 1000 Jahre eine Art göttliche Erwählung erfahren werden, "indem sie von Gott dorthin gezogen wurden".

Vielleicht ist es dasselbe, was EF meint, wenn er sagt, dass die später auf der Erde Übrigbleibenden Gottes Gunst fanden, denn die, die umkamen vorher, wurden nicht dorthin gezogen. Ich glaube, dass kein Mensch dann dort überleben kann, den Gott nicht dorthin zog.
Allerdings glaube ich, dass sie dort (Erde) den 1. Tod überwunden haben (mit der Rettung aus den Wirren der sog. Drangsal), wie ich gestern schon schrieb, womit sie das 1. Gericht am Anfang der 1000 Jahre überstanden, was sich vermutlich mit dem deckt, was EF über das Gericht schrieb, oder?

Den 2. Tod können sie erst nach 1000 Jahren überwinden im Gegensatz zu denen, die den 1.+2.Tod mit der Entrückung überwunden haben Off20:6

Ist das, was diejenigen als Ziehen Gottes auf die Erde während der 1000 Jahre erfahren, schon "Erwählung" als "Salbung" zu erstgeborenen Söhnen ? Nein!!! Sie gehören nicht zur Gruppe derer, die in Hebr.1:6; 12:23+ Rö8:29 beschrieben sind als "Erst"geborene mit Christus.

Sind sie "Götter" oder "Teilhaber an der göttlichen Natur" im Sinne von 2.Pe1:4? Noch sind sie es nicht !!
Da meine ich, sie haben durch die Überwindung des 1. Todes aufgrund der Anerkennung des Todes Jesu als Sühne für ererbte Sünde (auf der Erde nach der Vernichtung der Gottlosen, denen Gott dies nicht zutraut) 1000 Jahre Zeit, auch den 2.Tod zu überwinden (Überwindung 2. Tod = durch Überwinden der eigenen Sündhaftigkeit mit ggf. Todesfolge-strafe Jer31:29,30 / = strenges Regiment = Weiden mit eiserner Rute (durch die Regierung, die Gott als himml. Regierung beruft Off2:26,27)), um dadurch letztendlich zuletzt auch auf der Erde Gottähnliche oder Teilhaber an der göttlichen Familie werden zu können.
Die Tendenz zur Gottähnlichkeit als Teil von Gottes Familie ist durch das Ziehen Gottes gem. Joh6:44 zu ihm hin und auf die dann göttlich regierte Erde (1000 Jahre ohne Satan Off20:1-3) für diese irdischen Bewohner bereits (tendenziell) angelegt, mit der freien Wahl zur Treue oder Untreue für anfangs der 1000 Jahre.

Wie ich gestern schon schrieb, gehören für mich gemäß Rö9-11 auch "zuletzt zu Gott gezogene" Juden ("Teile" der jüdischen Nation ) zu denjenigen, die zum größten Teil auf der späteren Erde leben werden. Wie zu ihnen (Israel) schon in alter Zeit gesagt wurde, waren sie "tendenziell" in Gottes Augen bereits "Götter" und "Söhne des Höchsten" gem. Ps81:6 (wie von Christus bestätigt in Joh10:34,35). Trotzdem starben sie Ps81:7. Durch Anerkennen des Opfers Christi werden später von Gott gezogene Juden (mit der gottgemäßen Herzenseinstellung als Voraussetzung) die Chance haben, wie auch diverse Menschen aus den Nationen, auf der Erde nach dem 1. Tod auch den 2.Tod zu überwinden, um anschließend von Gott, wenn sie das Ziel erreichen, auch als Gottähnliche oder Götter anerkannt zu werden als Teil der göttlichen Familie, der göttlichen Natur teilhaftig. Sie kommen erst zum "unsterblichen" Leben, wenn die 1000 Jahre zu Ende sind. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sie die Tendenz, bei Untreue während der 1000 Jahre und ggf noch zuletzt bei der Schlussprüfung durch Satan zu sterben. Bis dahin gelten sie bei Gott tendenziell als "Tote", die noch nicht unsterblich sind Off20:5. Nur wer "zuletzt" als unsterblich erachtet wird, ist dann auch zu recht Kind Gottes (in Gottes Augen) und nicht mehr zu den Toten gehörend. (Diesen Gedanken habe ich übrigens auch immer, wenn vom künftigen Tempel bei Hesekiel die Rede ist. Gott kann dort im Tempel nur anwesend sein, wenn keine Toten (auch keine tendenziell Toten) dort sind, wie von Hesekiel beschrieben, weshalb auch ein jüdischer neuer Tempel, der jetzt in Israel gebaut werden würde innerhalb sterblicher Menschen, bei Gott keine Bedeutung hätte).

Die dritte Gruppe, ohne die von Gott erkannte richtige Herzenseinstellung, die er weder für Himmel noch zur Erde zu sich zieht, sind für ihn "grundsätzliche Tote" , die auch ewig Tote (gottferne Menschen) bleiben und schon von Jesus als tot und nicht erwähneswert beschrieben werden Mt8:22 und sich deshalb m.E. nicht während der 1000 Jahre oder nie auf der Erde befinden werden.

Die andere erste Gruppe (himmlische Königspriester-Regierung 1000 Jahre über die Erde) Off2:26; 20:6, die sowohl den 1. und den 2. Tod überwand gem. Off20:6, sind diejenigen, die in Off20:4 beschrieben werden. Sie sind für mich besondere Auserwählte aus den Christen, die auf eine dort beschriebene Weise "gesiegt" haben, wie z.B. in Off2:26+Off20:4,6 beschrieben usw., weshalb sie bei der Entrückung als die, "die Leben in sich selbst haben" und nicht mehr sterben können unsterblich bei Christus als legitime Kinder Gottes sind.

Ich glaube nach wie vor nicht, dass "alle" heutigen Christen, die bis zum Ende der Einsammlung der Christen leben, auch im Himmel leben werden und zur himmlischen gesalbten Königspriester-Gruppe gehören. Viele von uns werden auf der Erde leben, wobei m.E. auch für die spätere Erde und Himmel gelten wird, was Jesus sagte: Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wer der jeweiligen Gruppe angehört und wo wir einst leben dürfen, weiß allein Christus, dem die Macht zur Wahl gegeben wurde. Falls es anders ist, ist das für mich jedenfalls derzeit nicht aus der Bibel zu erkennen.

Vielleicht könnt ihr mir weitere Fakten liefern, die meine Sicht ggf verändern.
Ich danke euch für eure liebevolle Mühe<<.
------------
Vorletzten Satz möchte ich auch an die Mitleser hier erweitern, bzw. delegieren.

Grüße von
Gerd

25. Januar 2007 16:02:59 - Gerd B.

Fiorella begehrt folgende Korrektur einer Schriftstelle:

"Wie zu ihnen (Israel) schon in alter Zeit gesagt wurde, waren sie "tendenziell" in Gottes Augen bereits "Götter" und "Söhne des Höchsten" gem. Ps81:6 (wie von Christus bestätigt in Joh10:34,35). Trotzdem starben sie Ps81:7."

Es handelt sich dabei um Psalm 82

LiGrü!

Theologische Mängel

23. Januar 2007 03:33:16 - magnusfe

Auch wenn sich die Zeugen Jehovas auf die Bibel berufen, liegen sie in wesentlichen Punkten weit neben den Aussagen der Heiligen Schrift. Das ehemalige Mitglied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, Raymond Franz, und der ehemalige Seminarlehrer der Wachtturm?Bibelschule Gilead, Ed Dunlap, machen aufgrund langjähriger unabhängiger Bibelstudien auf einige Wachtturmlehren aufmerksam, die in krassem Widerspruch zur Bibel stehen:

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Andere falsche Lehren der Zeugen :

1. Jehova hat keine Organisation auf Erden, und es gibt keine leitende Körperschaft, derer sich Jehova bedient, um die Geschicke von Jehovas Zeugen zu leiten. Es gibt dafür keinen einzigen Schriftbeweis.

2. Folglich gibt es keinen „treuen und verständigen Sklaven", der als leitende Körperschaft fungiert. Der Hinweis auf Matthäus 24,45 und Lukas 12,41?42 beinhaltet lediglich ein Gleichnis oder eine Veranschaulichung und gilt jedem einzelnen Gläubigen.

3. Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren und hat eine himmlische Hoffnung (1. Johannes 5,1; Johannes 3,5?7). Daher sollte jeder am Gedächtnismahl des Herrn teilnehmen, bis er wiederkommt (1. Korinther 11,26).

4. Die Bibel lehrt, dass alle, die vom Gottes Geist geleitet werden, Söhne Gottes sind und somit Miterben der Verheißung, die in Christo Jesu ist (Römer 8,14?17).

5. Es gibt keine zwei Klassen von Christen, mit einer himmlischen und einer irdischen Hoffnung. Es gibt nach Epheser 4,4 nur eine Hoffnung der Berufung. Der Hinweis auf Johannes 10,16 ist nicht stichhaltig, da an dieser Stelle nicht von zwei Hoffnungen, sondern von zwei Arten von Menschen die Rede ist, von Juden und Heiden.

6. Die Behauptung, wonach die 144.000 aus den 12 Stämmen der Söhne Israels (Offenbarung 7,4; 14,1) eine himmlische Hoffnung haben, die große Volksmenge (Offenbarung 7,9) dagegen nur eine irdische Hoffnung, ist falsch. Beide sind im Himmel und dienen Gott im Tempel (Offenbarung 7,15; 19,1).

7. Die Glaubenszeugen der alten Zeit, von Abel bis Johannes dem Täufer, haben ebenfalls eine himmlische Hoffnung. Gott hat für sie Besseres vorgesehen, damit sie mit den Aposteln vollendet werden (Hebräer 11,13?16; 11,39?40).

8. Der Mensch weiß weder Tag noch Stunde, weder Zeit noch Fristen, die der Vater allein in seine Gewalt gesetzt hat (Matthäus 24,36; Apostelgeschichte 1,7). Daher kann das Jahr 1914 nicht als das Datum für den Beginn der „letzten Tage" errechnet werden. Dieses Datum ist falsch.

9. Jesus Christus wurde nicht zu diesem Zeitpunkt inthronisiert. Dies geschah nach seiner Himmelfahrt, als er sich zur Rechten seines Vaters setzte (Epheser 1,20?22; Hebräer 2,9). Seither herrscht er inmitten seiner Feinde, bis er die Werke des Teufels zerstört hat (1. Johannes 3,8).

10. Die Meinung des Wachtturms, dass Jesus Christus seit dem Jahre 1914 unsichtbar gegenwärtig ist, ist ebenfalls falsch. Er ist die ganzen 1900 Jahre unsichtbar gegenwärtig, besonders bei den Seinen (Matthäus 18,20; 28,20).

11. Die Wiederkunft Jesu erfolgt sichtbar (Offenbarung 1,7), folglich ist er noch nicht gekommen. Bevor er kommt in großer Macht und Herrlichkeit, werden Zeichen sein an Sonne, Mond und Sternen und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden (Matthäus 24,29?30; Lukas 21,25?28).

12. Da Jesus Christus kommen wird wie ein Dieb in der Nacht, überraschend, plötzlich, unerwartet, kann seine Wiederkunft nicht berechnet werden (1925, 1975). Das Kennzeichen seiner Wiederkunft ist „Friede und Sicherheit" (1. Thessalonicher 5,1?3).

13. Jesus ist kein Geschöpf sondern Gott selbst, also göttlich, siehe Johannesevangelium in einer Bibel (Am Anfang war Wort, Wort war Gott selbst, Wort ward Fleisch -> Wort = Jesus -> jesus ist Gott selbst)

Zeugen leugnen dass Jesus Gott ist, eine Inkarnation Gottes in Menschengestalt, sondern sie meinen er wäre ein geschaffenes Geschöpf, dem ist aber nicht so

Die Gottheit des Christus finden Sie z.B. in:
Jes 7,14; 9,5; Mal 3,1; Mt 14,32-33; 26,63-64; Dan 7,13-14; Lk 7,48-50; Joh 1,1.10.14; 8,58; 10,25-33; 14,6-7; 20,26-29; Röm 9,4-5; 2.Kor 4,4; Kol 1,15-20; Phil 2,5-6; Tit 2,11-14; Hebr 1,1-4.8; 2.Petr 1,1; 1.Joh 5,20

1. Bibelstellen, in denen Jesus mit „Gott" angesprochen wird oder in denen gesagt wird, daß er Gott ist:

Joh.1,1: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." Das „Wort" (logos) wird in Vers 1c mit „Gott" (qtheos)) identifiziert, der schon in Vers 1b erwähnt und eindeutig bestimmt wird (das Wort war bei Gott); in beiden Fällen steht das gleiche Wort (qtheos)

Joh.20,28: „Thomas antwortete und sprach zu ihm (Jesus): Mein Herr und mein Gott!" Wenn Thomas das zweite („mein Gott") nicht zu Jesus gesagt hätte, sondern sich plötzlich mitten im Satz abgewandt hätte und zu jemand anderem gesprochen hätte, müßte es (um Mißverständnisse zu vermeiden) ausdrücklich bemerkt sein. So aber drückt der Text eindeutig aus, daß Thomas diese beiden Bezeichnungen zu Jesus sagte (Ähnlich Ps.84,4: „... Jahwe der Heerscharen, mein König und mein Gott").

Rö.9,5: „... und aus denen (den Israeliten) dem Fleisch nach der Christus ist, der Gott über allem ist, gepriesen in Ewigkeit. Amen." Im Griechischen ist „der Gott... ist" ein Relativsatz, der den „Christus" näher bestimmt.

Phil.2,5f.: Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war, der in der Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub erachtete, Gott gleich zu sein." Das Wort Gestalt (morphe)) meint die äußere Erscheinung einer inneren Realität. Es kommt an dieser Stelle also zum Ausdruck, daß Jesus nicht nur die Gestalt Gottes hatte, sondern daß diese Gestalt der äußere Ausdruck seines gottgleichen Wesens war.

Kol.2,9: „Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit (theotes) leibhaftig." Nach W.BAUER, Wörterbuch zum Neuen Testament (deGruyter, Berlin 1971) Sp.708 wird allgemein qtheotes „d. Gottheit, d. Gottsein, als Abstr. Für qtheos" gebraucht.

Tit.2,13: „indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus erwarten." (Vgl. zu „Erscheinung" Off.1,7; 1.Tim.6,14; Apg.1,11; 1.Thess.1,10; 4,16f; 2.Thess.1,7ff u.a.)

Hebr.1,7f.: „Und von den Engeln zwar spricht er ... von dem Sohn aber: Dein Thron, o Gott, ist in alle Ewigkeit."

1.Joh.5,20: „... und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." „Dieser" bezieht sich auf das zuletzt genannte Objekt, d.i. Jesus Christus.

14. Es gibt Hölle
Die Bibellehrt, daß es eine Hölle gibt für jeden Menschen, der aus eigenem Willen und wissentlich Christus als Herrn und Erlöser ablehnt:

»Des Menschen Sohn wird seine Engel senden, und sie werden aus seinem Reiche alle Übeltäter und Verführer zusammenholen und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneklappern sein« (Mt. 13,41f.).

-> Kein Vernichtung der Existenz, sondern weiterexistenz unter Heulen und Zähneklappern

»Darauf wird der König auch zu denen zu seiner Linken sprechen und ihnen sagen: Gehet fort von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist« (Mt. 25,41).

-> ewiges Feuer - warum ewig wenn man darin vernichtet werden würde

». ..wenn der Herr Jesus mit seiner mächtigen Engelschar in Feuerflammen vom Himmel kommt, dann wird er Gericht halten über alle, die von Gott nichts wissen wollten und dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorcht haben. Zur Strafe dafür werden sie ewiges Verderben erleiden und von der Gegenwart des Herrn und der Majestät seiner göttlichen Macht für immer geschieden sein« (2. Thess. 1,8f.).

-> man kann nur für immer von jemanden geschieden sein wenn man ewig existiert (in der HÖlle)

». ..der soll gleichfalls von dem Zornwein Gottes trinken, der ungemischt eingeschenkt ist im Becher seines Zornes. Mit Feuer und Schwefel wird er gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Der Rauch von ihrer Qual steigt auf in alle Ewigkeit, und weder Tag noch Nacht haben sie Ruhe« (Offb. 14,10f.).

-> Sie werden ewig gequält, keine Vernichtung der Existenz nach dem Tod
für Ungläubige, sondern ewige Existenz mit ewiger Qual

15 Wozu trug Jesus den Querbalken wenn er an einen Marterpfahl starb - nein er starb
an einem Kreuz mit Querbalken

www.magnusfe.de.vu

23. Januar 2007 17:29:17 - X

Hallo magnusfe,

wie schon oft gesagt, bin ich bei biblischen Interpretationen ÄUSSERST vorsichtig.
Ich habe mir mal eine Sache deiner Abhandlung herausgegriffen.

>>"Zeugen leugnen das Jesus Gott ist,..."<<

"Die gute Nachricht / Die Bibel in heutigem Deutsch"
Php.2:6-8

"Er war in allem Gott GLEICH, und doch hielt er nicht
daran fest ZU SEIN WIE GOTT.
Er gab es willig auf und wurde einem Sklaven gleich.
Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben
der Menschen.
IM GEHORSAM GEGEN GOTT erniedrigte er sich so tief..."

Zwei Dinge die einander GLEICHEN (z.B. zwei Stühle) sind sich in bestimmten Merkmalen ähnlich, ABER sie sind nicht EIN UND DASSELBE.

Tschüß "X"!

24. Januar 2007 11:03:59 - Default

Zwei Dinge die einander GLEICHEN (z.B. zwei Stühle) sind sich in bestimmten Merkmalen ähnlich, ABER sie sind nicht EIN UND DASSELBE.

Dazu fällt mir ein Spruch ein aus einem indischen Weisheitsbuch:

Welchen Stuhl willst du dem anbieten, der der Stuhl ist?

(Eher für Eigenverantwortlichkeit und gegen Obrigkeitshörigkeit plädierend)

freundliche Grüße

23. Januar 2007 12:28:09 - gert

Den "treuen und verständigen Sklaven" kann man auch als den G e i s t des Menschen interpretieren. In dem Sinne, das der Geist zwar allzeit treu und vertständig und willig ist, das Fleisch aber schwach.---In der passage wird vor einem schwachen, oder korrupten Geist gewarnt

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