1914-Soldaten-unter-Kreuz-und-Krone

Geschrieben von German am 23. Oktober 2005 23:05:22:

Als Antwort auf: 1914-Soldaten-unter-Kreuz-und-Krone geschrieben von ebay am 21. Oktober 2005 16:46:19:

Interessant. Wer hat den Film erstellt, was ist der Inhalt?Kann man sich den erträglich anschauen.

Geschrieben von ebay am 23. Oktober 2005 23:14:19:

Als Antwort auf: Re: 1914-Soldaten-unter-Kreuz-und-Krone geschrieben von German am 23. Oktober 2005 23:05:22:

Das sterben im ersten Weltkrieg war ein stolpern.
Dies ist nie erträglich.

Geschrieben von Drahbeck am 24. Oktober 2005 06:11:23:

von Ralph Klein:
"Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas - eine konfliktträchtige Gruppe?"

(eine Diplomarbeit aus dem Jahre 2002. Jetzt auch in einer Buchhandelsausgabe beschaffbar. Hinzuzufügen wäre. Nicht "jede" Diplomarbeit, die ja lediglich sozusagen eine Berufsausbildungs-Abschlussarbeit darstellt, ist anschließend auch über den Buchhandel bestellbar).
Im vorliegenden Fall hat man sich vom Jahre 2002 bis zum Jahre 2005 Zeit gelassen, für die Entscheidung, diese Arbeit doch noch über den Buchhandel anzubieten. Offenbar sieht man wohl nach dem letzten KdöR-Urteil in der Zeugensache, die Zeit dafür jetzt als günstig an.

Erwähnen darf man vielleicht auch, dass seit Herbst 2001 ein zweites beabsichtigtes Buch des Detlef G. zum Thema Zeugen, immer noch nicht aus dem Stadium der blosen Vorankündigung herausgekommen ist. Auch ein Indiz dafür, wie die großen Verlage, die diesbezüglichen "Verkaufschancen" einschätzen. Sollte jenes zweite G.-Buch (wie die Parole derzeit lautet) wirklich im Jahre 2006 mal erhältlich sein, so kann man schon jetzt voraussagen (sofern G. seinen Text nicht noch kurz vorher aktualisiert. Ein veraltetes Buch wird als Neubuch angeboten.

Nun aber zu dem Buch des Herrn Klein

Ralph Klein

Geschrieben von Gutenberg am 24. Oktober 2005 06:49:14:

Als Antwort auf: Anmerkungen zu einem neueren Buch geschrieben von Drahbeck am 24. Oktober 2005 06:11:23:

Morgen,

ich fändes besser, wenn der Text, der besprochen wird, in gößerer und schwarzer Schrift und ihre Anmerkungen in kleiner roter Schrift dargestellt würde. Also gerade in umgekehrter Gewichtung wie bisher.

Das würde der Lesbarkeit eindeutig zum Vorteil gereichen.

Danke
Gutenberg

Geschrieben von Drahbeck am 24. Oktober 2005 07:50:43:

Als Antwort auf: Re: Schriftdarstellung auf Website berdenken! geschrieben von Gutenberg am 24. Oktober 2005 06:49:14:

Eine kleine Schriftbildveränderung - wurde jetzt aufgrund dieses Vorschlages - in dem dem Fall dieser Datei vorgenommen. Zwar nicht ganz so wie vorgeschlagen, aber vielleicht doch halbwegs annehmbar.
Übrigens, was schon gesagt wurde, wer dieses Buch kaufen sollte, der wird beim lesen erst recht über die dortige kleine Schrift stöhnen.

Geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 15:25:43:

Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute

Wachtturm 15.September 2005

Wer nur nach sichtbaren Zeichen für die Zeit des Endes, Ausschau hält wandelt nicht durch Glauben sondern nur durch schauen

Absatz 6
Esaus Entscheidung sein Erstgeburtsrecht zu verkaufen schadete auch seinen Nachkommen… Wer heute nicht für seine Altersversorgung sorgt weil er der Meinung ist das das Ende noch vor seinem Rentenalter kommt wandelt wie Esau nur durch Schauen nicht durch Glauben.
Er Orientiert sich nur nach sichtbaren Zeichen und Geschehnissen und wird mit seinen Auslegungen dadurch unwillkürlich Schiffbruch erleiden.

Absatz 7
…wir brauchten das, was wir uns Wünschen sofort…

Wer seine Meinung äußert und lehrt das Ende der Welt müsse sofort kommen oder stehe heute kurz bevor, verrät ähnliche Neigungen wie Esau der den Nutzen seines Erbes heute ernten wollte anstatt auf das Erbe an sich zu warten. Zu der von Gott bestimmten Zeit.

Absatz 11
…fleischliche Ansichten wonach das Ende nicht oder noch lange nicht kommt…

Fleischlich Gesinnt sind beide Extreme.
Das Extrem das man sagt das Ende kommt nicht.
Aber auch das Extrem das man sagt das Ende stehe so kurz bevor das man dies innerhalb einer definierbaren Zeit eingrenzen könne.
Fleischlich Gesinnt ist der der jemanden sein Dienstamt nimmt weil er Brüdern Renten- oder Lebensversicherungen Verkauft.
Der Versicherungsvertreter als unredlich bezeichnet, weil er etwas verkauft was niemand mehr nutzen wird.
Fleischlich Gesinnt ist der der sein Haus Verkauft weil er in den verbleibenden, verkürzten Tagen noch von dem Erlös leben kann.
Fleischlich Gesinnt ist der der zu anderen sagt sie sollen erst nach der großen Drangsal an Heirat, Kinderkriegen oder eine langfristige Berufsausbildung denken.

Absatz 15
…durch Ungeduld beteten sie einen Götzen an den sie unmittelbar sehen konnten…

Anbeter Jehovas tappen heute auch in die Falle aus Ungeduld nur durch Schauen zu wandeln, wenn sie nach sichtbaren Zeichen für die Zeit des Endes suchen, die zeigen, ja Gott dazu förmlich bewegen sollen, jetzt das Ende herbei zu führen. Wie Traurig wäre es wenn ein Anbeter Jehovas durch seine Lehren heute zeigt das er es leid wäre auf den Tag Jehovas geduldig zu warten, sondern andere durch seine Ungeduld versucht dazu zu bringen nicht für seine Zukunft zu sorgen und möglicherweise verursacht das einzelne später Jehova beginnen zu misstrauen.

1914 – unser Goldenes Kalb.

bei der Zusammenfassung der Fragen „Erinnern wir uns noch" wollte eine Schwester besonders Progressiv sein und meinte: „…das das Ende morgen oder
– sie Stockte überlegte und nannte dann eine besonders weit entfernte, unwahrscheinliche Zahl –
in zwei Jahren kommt…"


Geschrieben von Raimund am 23. Oktober 2005 17:58:30:

Als Antwort auf: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 15:25:43:

Es wäre schön, wenn man hier leichter auseinanderhalten könnte, was Orginalzitat aus dem Wachtturm ist, und was von "anonym" selbst hinzugefügt worden ist.

Könnte das bitte noch nachgeholt werden, der WT-Text vielleicht sogar in ganzer Länge hier veröffentlicht werden?

Geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 22:24:01:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von Raimund am 23. Oktober 2005 17:58:30:

Daran solls nicht scheitern…
Hier der ungekürzte Wachtturmstudienartikel von heute vom WT 15.9.2005:

DURCH GLAUBEN WANDELN, NICHT DURCH SCHAUEN!

„Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen" (2. KORINTHER 5:7)

ES IST das Jahr 55 unserer Zeitrechnung. Vor etwa 20 Jahren ist der Christenverfolger Sau-lus selbst ein Christ geworden. Die ganze Zeit über hat er darauf geachtet, dass sein Glaube an Gott nicht nachlässt oder schwächer wird. Ohne je etwas im Himmel mit eigenen Augen gesehen zu haben, ist sein Glaube fest. Als er sich an gesalbte Christen wendet, denen Leben im Himmel in Aussicht steht, schreibt der Apostel Paulus daher: „Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen" (2. Korinther 5:7).

2 Durch Glauben zu wandeln erfordert festes Vertrauen darauf, dass Jehova unser Leben lenken kann. Wir müssen völlig überzeugt sein, dass er genau weiß, was für uns am besten ist (Psalm 119:66). Wenn wir dann Entscheidungen im Leben treffen und entsprechend handeln, berücksichtigen wir „Tatsachen, die man nicht sieht" (Hebräer 11:1, Neue evangelistische Übertragung). Dazu gehören „neue Himmel und eine neue Erde", die uns verheißen wurden (2. Petrus 3:13). Durch Schauen zu wandeln bedeutet dagegen, sich im Leben allein an dem auszurichten, was mit den fünf Sinnen wahrnehmbar ist. Das ist nicht ungefährlich, denn es kann dazu führen, dass wir Gottes Willen ganz und gar außer Acht lassen (Psalm 81:12; Prediger 11:9).

3 Die Ermahnung, nicht durch Schauen, sondern durch Glauben zu wandeln, sollten wir alle beherzigen — ob wir zur „kleinen Herde" mit der himmlischen Hoffnung gehören oder zu den „anderen Schafen" mit der irdischen Hoffnung (Lukas 12:32; Johannes 10:16). Sehen wir uns einmal an, wie uns dieser inspirierte Rat davor bewahrt, dem „zeitweiligen Genuss der Sünde" zu erliegen, in die Materialismusfalle zu tappen oder das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge aus dem Auge zu verlieren. Wir werden auch betrachten, wie gefährlich es ist, durch Schauen zu wandeln (Hebräer 11:25).
„Den zeitweiligen Genuss der Sünde" ablehnen

4 Stellen wir uns vor, was für ein Leben Moses, der Sohn Amrams, hätte führen können. Er wuchs im alten Ägypten zusammen mit den Nachkommen der Königsfamilie auf und hätte Macht, Reichtum und Einfluss erhalten können. Moses könnte sich gedacht haben: „Ich habe die viel gerühmte Weisheit Ägyptens erworben und bin machtvoll in Worten und Taten. Wenn ich am Königshof bleibe, kann ich mich in meiner Stellung für meine unterdrückten hebräischen Brüder einsetzen" (Apostelgeschichte 7:22). Doch Moses zog es vor, „mit dem Volk Gottes schlecht behandelt zu werden". Warum? Was bewog ihn dazu, allem, was Ägypten zu bieten hatte, den Rücken zu kehren? Die Bibel antwortet: „Durch Glauben verließ er [Moses] Ägypten, fürchtete aber die Wut des Königs nicht, denn er blieb standhaft, als sähe er den Unsichtbaren" (Hebräer 11:24-27). Moses glaubte fest daran, dass Jehova Gerechtigkeit belohnen würde, und das half ihm, der Sünde sowie dem Luxus und dessen flüchtigem Vergnügen nicht nachzugeben.

5 Auch wir stehen des Öfteren vor schwierigen Entscheidungen wie: Soll ich bestimmte Handlungen oder Gewohnheiten aufgeben, die mit biblischen Grundsätzen nicht ganz vereinbar sind? Sollte ich eine Stelle annehmen, die einerseits finanzielle Vorteile verspricht, es mir aber andererseits erschweren würde, mein Verhältnis zu Jehova zu vertiefen? Das Beispiel des Moses hält uns davon ab, Entscheidungen zu treffen, die von der Kurzsichtigkeit der Welt zeugen. Wir vertrauen lieber auf die Weitsicht und Weisheit Jehovas, des „Unsichtbaren". Wie Moses wollen wir die Freundschaft mit Jehova höher einstufen als alles, was die Welt zu bieten hat.

6 Vergleichen wir Moses mit Esau, einem Sohn des Patriarchen Isaak. Esau bevorzugte die sofortige Belohnung (1. Mose 25:30-34). Als jemand, der „heilige Dinge nicht schätzt", gab Esau seine Erstgeburtsrechte „im Tausch für ein Mahl" weg (Hebräer 12:16). Er überlegte nicht, ob der Verkauf des Erstgeburtsrechts seinem Verhältnis zu Jehova schaden würde oder wie er sich auf seine Nachkommen auswirken könnte. Ihm fehlte das geistige Sehvermögen. Esau verschloss die Augen vor Gottes kostbaren Verheißungen; sie waren für ihn nichts wert. Er wandelte durch Schauen, nicht durch Glauben.

7 Esaus Beispiel sollte abschreckend auf uns wirken (1. Korinther 10:11). Vor kleineren oder größeren Entscheidungen dürfen wir uns nicht von der Welt Satans vormachen lassen, wir brauchten das, was wir uns wünschen, sofort. Wir sollten uns fragen: Verraten meine Entscheidungen, dass ich ähnliche Neigungen habe wie Esau? Würden meine geistigen Interessen zurückgedrängt, wenn ich meinen momentanen Wünschen folge? Beeinträchtigen meine Entschlüsse meine Freundschaft mit Gott und wäre meine künftige Belohnung fraglich? Was für ein Beispiel gebe ich anderen? Wenn unsere Entscheidungen von Wertschätzung für heilige Dinge zeugen, wird Jehova uns segnen (Sprüche 10:22).

Nicht in die Materialismusfalle tappen

8 Gegen Ende des ersten Jahrhunderts übermittelte der verherrlichte Jesus Christus dem Apostel Johannes eine Vision. Diese enthielt eine Botschaft an die Versammlung in Laodicea in Kleinasien. Es war eine Botschaft, in der vor dem Materialismus gewarnt wurde. Die Christen in Laodicea waren zwar wohlhabend, aber geistig bankrott. Sie wandelten nicht durch Glauben, sondern ließen sich von ihrem materiellen Wohlstand in geistiger Hinsicht blenden (Offenbarung 3:14-18). Heute wirkt sich der Materialismus ähnlich aus. Er schwächt den Glauben und verhindert, dass wir „in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen" (Hebräer 12:1). Bei mangelnder Vorsicht können die „Vergnügungen dieses Lebens" die geistigen Aktivitäten überlagern und schließlich 'vollständig ersticken' (Lukas 8:14).

9 Geistiger Schutz geht mit Zufriedenheit einher und nicht damit, von der Welt vollen Gebrauch zu machen und wohlhabend zu werden (1. Korinther 7:31; 1. Timotheus 6:6-8). Wenn wir nicht durch Schauen wandeln, sondern durch Glauben, bereitet uns das gegenwärtige geistige Paradies Freude. Jubeln wir nicht zufolge des guten Herzenszustandes, wenn wir die nahrhafte geistige Speise zu uns nehmen? (Jesaja 65:13,14). Wir erfreuen uns auch der Gemeinschaft mit denjenigen, die die Frucht des Geistes Gottes hervorbringen (Galater 5:22, 23). Wie wichtig es doch ist, dass uns das, wofür Jehova in geistiger Hinsicht sorgt, zufrieden macht und erfrischt!

10 Wir sollten uns folgende Fragen vorlegen: Welchen Stellenwert haben materielle Dinge in meinem Leben? Verwende ich meinen Besitz für ein schönes Leben oder für die Förderung der wahren Anbetung? Bin ich zufriedener, wenn ich die Bibel studiere und mit anderen in den Zusammenkünften zusammen bin oder wenn ich die Wochenenden fern von christlichen Verpflichtungen verbringe? Plane ich an vielen Wochenenden Freizeitbetätigungen oder verwende ich die Zeit für den Predigtdienst und für andere Tätigkeiten in Verbindung mit der wahren Anbetung? Durch Glauben zu wandeln bedeutet, dass wir in dem Königreichspredigtwerk beschäftigt bleiben und Jehovas Verheißungen voll und ganz vertrauen (1. Korinther 15:58).

Das Ende im Auge behalten

11 Durch Glauben zu wandeln erleichtert es uns, fleischlichen Ansichten zu widerstehen,
wonach das Ende noch lange nicht oder überhaupt nicht kommt. Anders als die Skeptiker bagatellisieren wir biblische Prophezeiungen nicht, sondern wir erkennen, wie genau heute die Weltereignisse dem entsprechen, was im Wort Gottes vorhergesagt wird (2. Petrus 3:3, 4). Beweisen zum Beispiel die Ansichten und das Verhalten der Menschen im Allgemeinen nicht, dass wir in den „letzten Tagen" leben? (2. Timotheus 3:1-5). Mit dem Glaubensauge erkennen wir, dass die Weltereignisse keine bloße Wiederholung der Geschichte sind. Sie bilden vielmehr das Zeichen der Gegenwart Christi und des Abschlusses des Systems der Dinge (Matthäus 24:1-14).

12 Betrachten wir ein Ereignis aus dem ersten Jahrhundert u. Z., das eine Parallele in unserer Zeit hat. Als Jesus auf der Erde war, nannte er seinen Nachfolgern ein Warnzeichen: „Wenn ihr ... die Stadt Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, dass ihre Verwüstung nahe gekommen ist. Dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen" (Lukas 21:20, 21). Die Prophezeiung erfüllte sich, als römische Heere unter dem Befehl von Cestius Gallus im Jahre 66 u. Z. Jerusalem belagerten. Doch sie zogen unvermittelt wieder ab und gaben damit den Christen das Signal und die Gelegenheit, „in die Berge zu fliehen". 70 u. Z. kehrten die römischen Heere zurück, griffen die Stadt Jerusalem an und zerstörten den Tempel. Josephus berichtet, dass über eine Million Juden umkamen und 97 000 Gefangene weggeführt wurden. Das jüdische System der Dinge erlebte die Vollstreckung des göttlichen Strafurteils. Wer durch Glauben wandelte, beachtete die Warnung Jesu und entkam dem Unheil.

13 Etwas Ähnliches steht heute kurz bevor. An der Vollstreckung des göttlichen Strafurteils werden gewisse Kräfte innerhalb der Vereinten Nationen beteiligt sein. Ebenso wie die römischen Heere im ersten Jahrhundert den Auftrag hatten, die Pax Romana (römischer Friede) zu sichern, haben die Vereinten Nationen heute die Aufgabe, den Weltfrieden zu sichern. Die Heere Roms versuchten zwar, den gesamten bekannten Erdkreis einigermaßen zu befrieden, aber das hielt sie nicht davon ab, Jerusalem zu verwüsten. Ebenso ist den biblischen Prophezeiungen zu entnehmen, dass militarisierte Kräfte innerhalb der Vereinten Nationen die Religion als Störfaktor empfinden werden und darangehen werden, das heutige Gegenstück Jerusalems — die Christenheit — und den übrigen Teil Groß-Babylons zu vernichten (Offenbarung 17:12-17). Ja, das gesamte Imperium der falschen Religion steht kurz vor der Vernichtung.

14 Die Verwüstung der falschen Religion kennzeichnet den Beginn der großen Drangsal. Im Schlussteil der großen Drangsal werden die übrigen Bestandteile des bösen Systems der Dinge vernichtet werden (Matthäus 24:29, 30; Offenbarung 16:14, 16). Durch Glauben zu wandeln hält uns in Alarmbereitschaft, was die Erfüllung von biblischen Prophezeiungen betrifft. Wir fallen nicht auf die Behauptung herein, irgendeine von Menschen geführte Organisation wie die Vereinten Nationen werde von Gott gebraucht, wahren Frieden und wahre Sicherheit herbeizuführen. Sollte unsere Lebensweise daher nicht erkennen lassen, dass wir von einem fest überzeugt sind: „Der große Tag Jehovas ist nahe" (Zephanja 1:14)?

Durch Schauen wandeln — Wie gefährlich?

15 Was das Volk Israel in alter Zeit erlebte, ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass der Glaube schwächer wird, wenn man nicht aufhört, durch Schauen zu wandeln. Die Israeliten hatten die zehn Plagen gesehen, mit denen die falschen Götter Ägyptens gedemütigt wurden. Sie erlebten mit dem Durchzug durch das Rote Meer eine außergewöhnliche Befreiung. Aber trotzdem wurden sie ungehorsam, machten ein goldenes Kalb und beteten es an. Unruhe machte sich breit, und sie waren es leid, auf Moses zu warten, der „lange säumte, vom Berg herabzukommen" (2. Mose 32:1-4). Aus Ungeduld beteten sie einen Götzen an, den sie unmittelbar sehen konnten. Weil sie durch Schauen wandelten, beleidigten sie Jehova, und das führte zur Hinrichtung von „etwa dreitausend Mann" (2. Mose 32:25-29). Wie traurig, wenn ein Anbeter Jehovas heute durch seine Entscheidungen verrät, dass er Jehova misstraut und nicht von seiner Fähigkeit überzeugt ist, seine Verheißungen wahr werden zu lassen!

16 Die Überbewertung von Äußerlichkeiten wirkte sich auf die Israeliten auf noch andere Weise nachteilig aus. Weil sie durch Schau en wandelten, zitterten sie vor ihren Feinden (4. Mose 13:28, 32; 5. Mose 1:28). Sie zogen die Autorität in Zweifel, die Gott Moses übertragen hatte, und beklagten ihr Los im Leben. Ihr Unglaube führte dazu, dass ihnen das Land der Verheißung schließlich weniger wert war als das von Dämonen beherrschte Land Ägypten (4. Mose 14:1-4; Psalm 106:24). Wie sehr es Je-hova geschmerzt haben muss, diese üble Respektlosigkeit seines Volkes gegenüber ihm als unsichtbarem König mit ansehen zu müssen!

17 In den Tagen Samuels tappte das Volk Israel erneut in dieselbe Falle — die Israeliten wandelten wieder durch Schauen. Das Volk verlangte nach einem König, den es sehen konnte. Jeho-va hatte zwar bewiesen, dass er ihr König war, aber das war für sie nicht Grund genug, durch Glauben zu wandeln (1. Samuel 8:4-9). Zu ihrem Schaden wiesen sie törichterweise die unfehlbare Anleitung Jehovas zurück und zogen es vor, sich den umliegenden Nationen anzupassen (1. Samuel 8:19, 20).

18 Als Diener Jehovas der heutigen Zeit schätzen wir unser gutes Verhältnis zu Gott. Für uns ist das, was wir aus vergangenen Ereignissen lernen können, sehr wertvoll und wir möchten
diese Lehren gern im Leben verwerten (Römer 15:4). Als die Israeliten durch Schauen wandelten, vergaßen sie, dass Gott sie durch Moses leitete. Wenn wir nicht achtsam sind, können auch wir vergessen, dass Jehova Gott und der größere Moses, Jesus Christus, die Christenversammlung heute leiten (Offenbarung 1:12-16). Wir müssen uns davor hüten, den irdischen Teil der Organisation Jehovas aus menschlicher Sicht zu sehen. Das kann zu einer kritischen Haltung führen und zu dem Verlust der Wertschätzung für Jehovas Vertreter sowie für die geistige Speise, die der „treue und verständige Sklave" austeilt (Matthäus 24:45).
Fest entschlossen durch Glauben zu wandeln

19 „Unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch", heißt es in der Bibel, „sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern" (Epheser 6:12). Unser größter Feind ist Satan, der Teufel. Er will unseren Glauben an Jehova zerstören. Er wird keine Überredungstaktik auslassen, die uns von dem Entschluss abbringen könnte, Jehova zu dienen (1. Petrus 5:8). Was kann uns davor bewahren, von dem äußeren Anschein des Systems Satans irregeleitet zu werden? Wir müssen durch Glauben wandeln, nicht durch Schauen! Festes Vertrauen in Jehovas Verheißungen wird verhindern, dass wir 'an unserem Glauben Schiffbruch' erleiden (1. Timotheus 1:19). Seien wir daher unbedingt entschlossen, weiterhin durch Glauben zu wandeln, und rechnen wir fest mit dem Segen Jehovas. Beten wir weiterhin darum, dass wir all den Dingen entgehen, die in naher Zukunft geschehen sollen (Lukas 21:36).

20 wenn wir durch Glauben wandeln, nicht durch Schauen, folgen wir einem vorzüglichen Beispiel. In der Bibel heißt es, dass Christus für uns gelitten und uns ein Beispiel hinterlassen hat, damit wir seinen Fußstapfen genau nachfolgen (1. Petrus 2:21). Im nächsten Artikel wird behandelt, wie wir weiterhin so wandeln können, wie er wandelte.

Fragen

1. Woraus ist zu ersehen, dass der Apostel Paulus nicht durch Schauen, sondern durch Glauben wandelte?
2. 3. (a) Woran ist zu erkennen, dass wir durch Glauben wandeln? (b) Was bedeutet es, durch Schauen zu wandeln?
4. Wofür entschied sich Moses, und warum?
5. Inwiefern ist uns das Beispiel von Moses eine gute Hilfe?
6, 7. (a) Woran ist zu erkennen, dass Esau lieber durch Schauen wandelte? (b) Welches abschreckende Beispiel liefert Esau?
8. Wovor wurde die Versammlung in Laodicea gewarnt, und warum ist das für uns von Interesse?
9. Inwiefern sind Wertschätzung für die geistige Speise und Zufriedenheit ein Schutz für uns?
10. Welche Fragen sollten wir uns vorlegen?
11. Wieso können wir das Ende leichter im Auge behalten, wenn wir durch Glauben wandeln?
12. Wie erfüllten sich im ersten Jahrhundert Jesu Worte aus Lukas 21:20, 21?
13, 14. (a) Welche Ereignisse stehen kurz bevor? (b) Warum sollen wir in Bezug auf die Erfüllung biblischer Prophezeiungen in Alarmbereitschaft bleiben?
15. In welche Falle tappten die Israeliten, obwohl sie den Segen Gottes verspürten?
16. Wie wirkte es sich auf die Israeliten aus, dass sie auf Äußerlichkeiten achteten?
17. Aus welchem Grund lehnten die Israeliten in den Tagen Samuels die Leitung Jehovas ab?
18. Was können wir darüber lernen, wie gefährlich es ist, durch Schauen zu wandeln?
19, 20. Wozu sind wir fest entschlossen, und warum?

Erinnern wir uns noch?

Was haben wir aus dem Beispiel von Moses und von Esau darüber gelernt, nicht durch Schauen zu wandeln, sondern durch Glauben?

Wie können wir es verhindern, in die Materialismusfalle zu tappen?

Inwiefern wirkt der Wandel durch Glauben der Ansicht entgegen, das Ende komme noch lange nicht?

Warum ist es so gefährlich, durch Schauen zu wandeln?

Geschrieben von Drahbeck am 23. Oktober 2005 18:18:00:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von Raimund am 23. Oktober 2005 17:58:30:

Es wurden Details aus den Absätzen:
6, 7, 11, 15 zitiert.
Jeweils die Ausführungen die nach Absatz ... stehen sind WT-Zitate. Dann kommt ein Zwischenraum und der Kommentar von "Anonym" zur zitierten Passage.
Dann geht es mit dem nächsten Abschnitt usw. weiter.

Anzumerken wäre, dass bereits die Ausführungen den Absatz 11 betreffend, hier im Original-Layout lesbar sind.
Siehe dazu:

Parsimony.14993

das obere Bild

Geschrieben von Leif am 23. Oktober 2005 21:06:00:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von gert am 23. Oktober 2005 20:20:23:

Genau! Die biblischen Endzeit-Prophezeiungen sind keine "Erfindungen" von Jehovas Zeugen.
Erfand etwa Isaac Newton die Erdanziehungskraft?

Geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 22:05:52:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von Leif am 23. Oktober 2005 21:06:00:

Hallo Leif,

Beantworte mir bitte eine Frage.
Sind wir Propheten?

Geschrieben von Jehovas Knecht am 23. Oktober 2005 23:22:15:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 22:05:52:

Falsche Propheten

Das ist die richtige Bewertung!

Geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 00:15:41:

Als Antwort auf: Propheten geschrieben von Jehovas Knecht am 23. Oktober 2005 23:22:15:

Geht Ihr denn nie schlafen?

Nur dann wen wir Propheten wären, wären wir falsche Propheten.

Sind wir keine Propheten haben wir das Recht uns zu Irren.

Die Aussage dass wir keine Propheten sind ist bis heute nach wie vor durchaus widersprüchlich in unserer Literatur wiedergegeben (meine Empfehlung als händelbare Aussage: Unterredungsbuch unter dem Thema „Falsche Propheten" und im Gegensatz Erwachet 8.6.86)
Viel widersprüchlicher noch ist aber das was bei unseren Brüdern davon ankommt.

Geschrieben von Leif am 23. Oktober 2005 22:43:43:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 22:05:52:

Nö, aber ich meinte gelesen zu haben, dass Jesus darin sehr talentiert gewesen sein muß!
Sprach er nicht von den Tagen Noahs?

Geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 23:42:50:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von Leif am 23. Oktober 2005 22:43:43:

Sehr gut!
Du hast Dich nicht aufs Glatteis führen lassen!

Du hast Recht, wir dürfen auf gar keinen Fall Propheten sein.
Sonst währen wir falsche Propheten (5. Mose 18:22).
Die Liste der nicht eingetroffenen „Prophezeiungen" wäre lang.

Im Dienst könntest Du in Deinem persönlichen Gebiet (wen Dich der Wohnungsinhaber vom sehen kennt) den entwaffnenden Satz als Einleitung verwenden:
Keine Organisation auf der Erde ist für seine nicht eingetroffenen Endzeiterwartungen bekannter als Jehovas Zeugen. Kennen wir die wahre Bedeutung von Harmagedon? (WT 1.12.2005).
Dies setzt natürlich voraus dass man danach geschickt und glaubhaft das Gespräch führen kann…
Aber ich komme vom Thema ab ;-)

Die Frage war: Sind wir Propheten?
Deine Antwort war nein - aber - Jesus hat Prophezeit.

Wir lesen Prophezeiungen. Interpretieren diese. Können damit richtig liegen, genauso aber auch Falsch.
Bis hierher haben wir es mit dem Wort Gottes zu tun.
Jetzt überschreiten wir aber eine Grenze.
Wir legen eine Prophezeiung aus und sagen dies ist Gottes Wort.
In dem Bewusstsein das wir damit von unserem Mitbruder ein höheres Maß an Akzeptanz einfordern (von dem Gott der nicht lügen kann…).

So möchte ich meine Frage erweitern.

Sind unsere Auslegungen der Prophezeiungen der Bibel vom Heiligen Geist geleitet?

Geschrieben von gert am 24. Oktober 2005 17:55:59:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 23:42:50:

Nein , weil sie nicht eingetroffen sind, ganz einfach. Warum immer wie die Katze um den heissen Brei rumschleichen. In der Bibel gibt es selbst einen Hinweis, der sinngemaess besagt, falls Propheten auftreten, welche prophezeihen und ihre Prophezeihungen nicht eintreffen, so glaubt ihnen nicht.

Fertig aus.

Da gibts kein Wenn und aber, und kein Gewuerge, um sich aus dieser Aussage rauszureden. Die WTG Fuerhrung, wird aber sicher einen verbalen Seiltrick vollbringen,. ihre falschen Prohezeihungen zu rechtfertigen.

Geschrieben von a am 24. Oktober 2005 19:11:06:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von gert am 24. Oktober 2005 17:55:59:

Jehovas Zeugen behaupten nicht, inspirierte Propheten zu sein. Sie haben Fehler gemacht. Wie die Apostel Jesu Christi haben sie mitunter falsche Erwartungen gehegt (Luk. 19:11; Apg. 1:6).

Unterredungen anhand der Schriften Seite 149

Punkt

Geschrieben von Drahbeck am 24. Oktober 2005 19:25:46:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von a am 24. Oktober 2005 19:11:06:

"Jehovas Zeugen behaupten nicht, inspirierte Propheten zu sein. Sie haben Fehler gemacht. Wie die Apostel Jesu Christi haben sie mitunter falsche Erwartungen gehegt (Luk. 19:11; Apg. 1:6).

Unterredungen anhand der Schriften Seite 149"

Was dann wohl dem Bereich Lippenbekenntnisse, ohne jegliche praktische Bedeutung, zuzuordnen ist.

Schon seit Russells Tagen, der da sinngemäß zu sagen wusste, wer sich nur aufs Bibelstudium verlässt, landet in der "Finsternis". Studium seiner "Schriftstudien" sei unabdingbar. Letztere sind bei den Zeugen Jehovas zwar heutzutage auch auf dem Müll gelandet (in der Praxis); nicht aber die eben beschriebene Gesinnung.

"Die Partei, die Partei hat immer recht" tönte die Stalinisten in der ungeschützten Phase ihrer Machtansprüche.

Und die "Endzeit-Stalinisten" (wie die taz die Zeugen mal betitelte) Lediglich "abgemildert" mit dem Zusatz:
"Es seien leistungsfrohe Endzeit-Stalinisten", stehen dem in nichts nach.

Das gab ihre Führung selbst schon vor Gericht zu Protokoll.

Ein Jahrhundertprozess

Geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 22:05:24:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von Drahbeck am 24. Oktober 2005 19:25:46:

Hallo Herr Drahbeck,

Ihnen hätte ich natürlich anders geantwortet.

Meine Antwort galt gert.

Dies kann er als Schlusswort sehen.
Gedacht war es als Anfang.

Zuerst einmal bin ich Ihnen Dankbar dafür das ich mir hier kostenlos und anonym, als eine Art Therapie meinen Frust von der Seele schreiben darf.

Ja es sind leider nur Lippenbekenntnisse.
Praktisch bekommt man auf die Frage sind wir Propheten schon zuerst die Antwort „Ja natürlich".

Wäre ich ein Zahnspangen tragender Teenager würde man mich dann Bügeln wen ich dem widerspreche. Und selbst wenn ich frecher Weise frage „dann nenne mir doch bitte eine Prophezeiung die sich erfüllt hat?" bleibt die praktische Bedeutung „vom Geist geleitet" sehr nebulös.

Ich gehe sicherlich recht der Annahme dass ich bei Dir Eulen nach Athen tragen würde wenn ich Dir sage dass ich zwar Studieren darf aber keine Schlüsse daraus ziehen darf.

Ich kenne Menschen die schon seid Jahrzehnten, Versammlung für Versammlung ihre Verzweiflung mit sich tragen über das verbiegen des Worte Gottes. Über das Menschliche klein, klein. Die Machtspielchen. Die Gartenzwergvereinmentalität.

Oft sind es die Gründerväter einer Versammlung. Fast immer Brüder die 40 und mehr Jahre getauft sind. Brüder die Dinge bewegt haben zu denen die heutige Generation nicht mehr in der Lage wären.

Dass diese Menschen still Ausgeharrt haben das findet meine grenzenlose Bewunderung.

Auch herzensgute Menschen die trotz dem deutschen Kleingeist nicht Aufgehört haben auf dem ihnen gegebenen Platz so viel wie möglich, zu retten was zu retten ist.

Ich möchte dabei noch einmal auf den Eintrag von Joschi Bezug nehmen

Parsimony.14967

…In den USA und Canada kennt man diese Probleme nicht. Die ZJ sind dort wirklich anders. Was hier in Deutschland abläuft, daß ist in den USA und Canada unverständlich. Das ist kein Quatsch!...

Wenn ich ihm mit Sicherheit nicht in allen zustimme traf er hiermit doch voll ins Schwarze.

Als Bruder Kelsey 1951 nach Deutschland versetzt wurde war das für ihn wie wenn man ihn in den tiefsten Dschungel versetzt hätte.
Die Deutschen waren mit ihren Stehkragen in Amerika verrufen, belächelt
und gefürchtet.

Immerhin wurde 1925 in Dresden die weltweit größte Gedächnismahlgruppe gezählt. Mehr noch als im Londoner Tabernakel, in Los Angeles oder New York (Selbst wenn man dort die Zahl der Weißen und Neger zusammenzählt).

Ein Beispiel für die Deutsche Sturheit sieht man darin das die Deutschen Ausgaben des Wachtturm 1946 in drei Jahrgangszahlen angegeben wurden. Die Magdeburger zählten den 39. Jahrgang (in Deutschland wurden ein paar Jahre keine Zeitschriften gedruckt). Die Schweizer zählten 51. Jahrgänge. Die Amerikaner zählten aber bereits den 67ten Jahrgang.
Sie meinen das wären bloß Nachkriegswirren?
Erst am 1.Februar 1960 - fünfzehn Jahre nach Kriegsende und nach neun Dienstjahren von Bruder Kelsey in Deutschland, beugte sich Wiesbaden der amerikanischen Zählweise. Damit die Brüder den Sprung vom 53. zu dem 81. Jahrgang nicht bemerken wechselte man von normalen Zahlen zu Römischen Zahlen.
Noch einmal 14 Jahre später dauerte es bis man am 1.April 1974 wieder normale Zahlen verwendete.
Das nenne ich stur.

Frag doch einmal Fremdsprachige Brüder die sowohl die Deutsch als auch ihre Muttersprache sprechen. Leg ihnen doch den Wachtturmartikel vom 15.September 2005 Seite 18 Abschnitt 11 vor.

Gardinenpredigt Geschrieben von D. am 20. Oktober 2005 12:22:16:
Parsimony.14993

Sie werden Dir bestätigen dass sich der deutsche Text kalt, hart, kompromisslos und in seiner theologischen Aussage – gelinde gesagt - diskussionswürdig anhört.

Diese Geringschätzung für die typisch deutsche Kälte demonstrierte einmal ein texanischer Gesandter aus dem Brooklyner Bethel, indem er mit Cowboyhut und Cowboystiefeln zum Frühstück kam. Er als Gast kann sich das erlauben. Aber ein Amerikaner beneidet Bruder Kelsey (der nicht nach einer Woche wieder nach hause fahren kann) sicherlich nicht um seine Zuteilung.

Wir deutsche können den Wert den er für unseren Zweig hatte und hat wahrscheinlich nie abschätzen.

Leider fehlt in unseren überhitzten Büros und den verstaubten Gängen in Selters der Mut und die Offenheit, die Herzenswärme und vor allem – Frischluft um die typisch deutsche Kleingartenmentalität zu überwinden.

Sie meinen 1950 wäre lange her?

Mit etwas realitätsnaher Weitsicht hätte man sich in den 80er Jahren, vor dem absehbaren Ende der Generationslehre, in einer Boomzeit, von dem Veröffentlichen der berichten Stunden und der verbreiteten Literatur trennen sollen.
Das nach Aufgabe der Aussage dass die 1914er Generation noch das Ende erleben wird die Zahlen in Europa zurückgehen würden war absehbar.
Da sich die Zahlen jetzt wieder erholen, würde dies erneut die Möglichkeit eröffnen sich ohne Gesichtsverlust davon zu trennen.
Aber das Problem liegt ganz woanders.
Was sind das für Zahlen?
Wir alle wissen dass es in der Welt verschiedene Mentalitäten und auch verschiedene Arten der Auffassung von Ehrlichkeit gibt.
Ohne jetzt das Klischee der Sizilianer als extrem zu bemühen.
Ein Deutscher mochte es früher nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können einen Beamten zu Bestechen um sich daraus ein Vorteil zu verschaffen.
Aber unsere Brüder in Mexiko trugen in ihre Militärdienstkarten Wehrübungen ein ohne auch nur einmal die Waffe in die Hand genommen zu haben.
Sie bestachen Beamte.
In dieser Relation muss man die Aussagekraft der Berichte sehen.
Wenn nicht jemand gerade Probleme mit dem Abgeben der Berichte selber hat hindert ihn doch nichts daran einen Bericht im einem „wohlwollenden Mittelwert" abzugeben.
Und dabei ist die Liste der biblischen Gründe gegen den Berichtszettel lang.

Die Berichteten Stunden stehen selbst in dem (zumindest früher) übergenauen Deutschland schon lange nicht mehr in einem realistischen Verhältnis zu dem Besuch der Treffpunkte und der Bearbeitung der Gebietskarten.
Dies ist zwar Regional stark unterschiedlich.
Trifft aber besonders deutlich Länderspezifisch auf.
Schon bereits viel früher und deutlicher trat dieses Verhaltensmuster bei der Diskrepanz zwischen den gedruckten und den berichteten Zeitschriften auf.
Es kam deswegen schon mehrfach zu einem vorsichtigen Aufruf, die Menge der bestellten Zeitschriften der Menge der abgegebenen Zeitschriften anzupassen. Dazu müsste der einzelne Verkündiger allerdings an den Literaturtisch gehen und das Scheinbild der benötigten Zeitschriftenmenge und der Zeitschriften in seinem Literaturfach Aufgeben.

Hier ist unser 1950 noch so jung wie eh und je.

Ich denke aber auch an die, die möglicherweise mehr Glauben haben als ich (bitte kein Kommentar das das nicht schwer ist) die von Menschen aus dem Volk Gottes ausgestoßen wurden obwohl sie Recht hatten in ihrem Handeln. Mutig für ihr Überzeugung einstanden.

Bei denen möglicherweise den anderen nur ihre Nase gestört hat. Die kleinbürgerlichen Hexenverbrennungen zum Opfer fielen. Oder einfach keine Chance in ihrem Leben hatten.

Die sich jetzt hier treffen. Sich als Abtrünnige beschimpfen lassen müssen. Ihren Ärger, Ihre Enttäuschung spüren lassen. Und Trotzdem sind sie hier. Lieber lesen sie das gejammere und gemurre der Gefrusteten als nichts über das Volk Gottes zu hören.

Selbst wenn es nur die Suche nach dem kühlen Tropfen in der Hölle aus dem Gleichnis der Reiche und Lazarus, sein mag.

Geschrieben von leif am 23. Oktober 2005 23:56:48:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 23:42:50:

schwieriges thema. einerseits behauptet die wtg vom hl. geist geleitet zu sein, auf der anderen seite sagt sie, sie sei nicht inspiriert.

Geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 00:52:19:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 23. Oktober 2005 23:56:48:

Zugegeben diese Frage war ausgesprochen Hinterlistig.

Sollte deine Taufe nach 1985 erfolgt sein hast Du dies sogar an Dein Öffentliches Gelöbnis anhängen müssen.

Solltest Du ein Dienstamt innehaben oder Vollzeitdiener sein darfst Du das Nein auf diese Frage nicht einmal träumen.

Nichtsdestotrotz hast Du den Haken der Sache völlig Richtig erkannt.
Diese Frage ist nur eine andere Formulierung der Frage: Sind wir Inspiriert?

Und wir alle wissen das es auf diese Frage – Sei sie auch noch so verklausuliert – nur eine einzig mögliche Antwort gibt:
Nein wir sind weder Inspiriert noch vom Heiligen Geist zu besonderen Erkenntnislicht geführt.

Oft lag für das Volk Gottes die Antworten auf ihre Fragen offen Sichtbar. Aber aus der Vergangenheit lernen wir dass wir unvollkommene Menschen sind und uns fürchten.
Die Furcht war es aber die die Sicht vernebelt hat.

Die älteren Brüder der Leitenden Körperschaft fürchten sich ihr Gesicht zu verlieren.

Solange Bruder Barber und Bruder Schröder noch im Amt sind werden die Wachtturmartikel sich immer wie ein sturer alter Mann anhören: der aus der Wiederholung der Aussage besteht die ihr Lebenswerk war – 1914.

Die jüngeren Brüder der leitenden Körperschaft fürchten sich vor den älteren.

Sie wissen sie müssen binnen kurzen (man erlaube mir das Wortspiel) den folgenden Generationen erklären was sie mit den Ereignissen aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts noch anfangen sollen.
Wir haben schlicht und ergreifend unseren Kindern keine Prophezeiungserfüllungen übrig gelassen. Sie wollen aber auch gerne die Generation sein die das Ende erlebt.

Was bitte kannst Du heute damit Anfangen wenn Du an die Tür gehen solltest und sagen solltest 1799 begann die Zeit des Endes. Du erklärst dem Wohnungsinhaber dann voller Überzeugung dass dieser Sturz Großbabylons mit der Gefangennahme des Papstes durch Napoleon signalisiert wurde.
Dies war mindestens genauso lang unsere geltende Lehrmeinung wie die relativ junge Aussage dass 1914 die Zeit des Endes begann. Auf alle Fälle aber länger als die revidierte Ansicht seid 1995 – das dies nicht mit der Generation zusammenhängt. Nicht mehr lang und 1914 wird sich genauso skurril wie 1799 für unsere Kinder anhören.

Aber sie (die jüngeren Mitglieder der leitenden Körperschaft) fürchten sich die Wahrheit zu sagen weil es nicht das erste Mal wäre, das die starken älteren Männer das Schreckensbild der Abtrünnigkeitsverschwörung an die Wand malen.

Wir fürchten uns vor Texten wie Jesaja 5:20.
Wir fürchten uns vor einem Mitgliederschwund wenn wir sagen wir haben uns geirrt.
Wir fürchten uns zu sagen dass wir genauso sicher wissen dass wir die Zeichen des Endes richtig deuten wie wir wissen dass wir sie auch falsch deuten könnten.
Wir fürchten uns, uns würde das Evangelisieren abhanden kommen, wenn wir das längst überholte Abgeben von Berichten abschaffen.

Abschließend will ich auf den Wachtturmartikel in 14 Tagen verweisen.
WT 1.10.2005
Absatz 14

Es ist richtig: fürchtet Gott - aber vergrabt deswegen nicht euer Talente unter euren aufgehäuften menschlichen Überlieferungen, weil er ein gestrenger Herr ist - sondert haltet dieses euch anvertraute Gut lebendig.

Gott fürchtet sich nicht (1 Johannes 4:17,18).
und er braucht auch nicht unsere Irrtümer (Hiob 13:7).

Geschrieben von leif am 24. Oktober 2005 01:30:38:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 00:52:19:

eine organisation das von gottes geist geleitet wird, kann also unmöglich prophezeiungen falsch auslegen? wird gottes geist falschinterpretationen verhindern? darf gottes organisation nicht progressiv sein und nach und nach falsche interpretationen und fehler ablegen? sind entwicklungen schlecht? ist es besser man glaubt die erde sei eine scheibe, die hölle ist ein ort der verdammten, die pyramiden enthielten offenbarungen etc., nur weil man früher auch daran geglaubt hat? spricht die bibel nicht davon, dass prophezeiungen hinweggetan werden?

Geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 19:04:01:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 24. Oktober 2005 01:30:38:

Zuerst einmal vielen Dank das Du mir widersprichst.

Gestatte mir bitte vorweg zu Betonen, das ich davon überzeugt bin das wir Gottes Volk sind.
Schon allein unsere Halsstarrigkeit ist ein sicheres Zeichen dafür.
Es ist auch mein Herzensanliegen zu Betonen das wir durch Gottes Heiligen Geist geleitet sind.
Jeder der ein – Jeder der sein - persönliches Verhältnis zu Gott hat wird von seiner eigenen Erfahrung sprechen können, wie Gott einen trägt und leitet.
Wie viel mehr dann noch Gottes Volk.
Nur wie Du es schon richtig sagst, bedeutet Leitung durch den Heiligen Geist nicht eine zwanghaftes Verhaltensmuster oder eine Vision die einen vor einem Fehler abhalten würde.

Ja wir dürfen uns irren.
Ja wir sind keine Propheten.
Ja wir sollen – ja wir müssen! Fehler Korrigieren. Erst das macht uns zu einem treuen Sklaven.
Ja wir sind von Gottes heiligem Geist geleitet.
Nein, dies bewirkt keine Inspiration.
Nein, unsere Auslegungen der Prophezeiungen der Bibel sind nicht vom Heiligen Geist geleitet

Leider wurde gerade dies immer wieder der zentrale Eckpunkt eines jeden gerechten Zornes.
Deswegen stand Johannes der Täufer mit seinem zerzausten Haar und seinem Leder Lendenschurz bis zum Bauch im Wasser und rief „Bereut den das Königreich hat sich genaht". Sephanus nannte seine Ältesten Freunde, Brüder und fragte sie „welchen Propheten habt ihr nicht verfolgt?". Schlangen Otternbrut waren nach Jesu Worten nicht Heiden der Nachbarländer. Die Anklagen die die Apostel vorbrachten galten den eigenen religiösen Führen.

Wird Gottes Heiliger Geist Falschinterpretationen Verhindern?

Nein.
Dies widerspricht dem Schöpfungsprinzip des Menschen mit freien Willen.
Sonst hätte er auch Verneigemaschinen bauen können die sich den ganzen tag der Anbetung widmen bis ihnen aus Langeweile der Saft abgedreht wird (Lieber heiß oder Kalt)
Oder Tiere die aus reinem Instinkt Gott dienen. Futternapf = Treue.
Bei beiden könnte Gott viel bessere Geschöpfe als das Konstrukt „Mensch" erschaffen oder hat bereits erschaffen.

Der Artikel in drei Wochen mit dem Thema „Was wünscht Du dir für die Zukunft deines Kindes" ist aus amerikanischer Sicht sehr gut.
Nicht alles was wir Glauben und Hoffen ist verkehrt.
Kannst Du Dich an einen früher oft und gerne verwendeten Vergleich für die falsche Religion erinnern?
Die Veranschaulichung von dem Glas Wasser das fast nur gesundes frisches Wasser enthält.
Aber eben nur fast.
Außer drei Tropfen tödliches Gift. Nur drei Tropfen - aber tödlich.
Damit haben wir Veranschaulicht das der größte Teil der Lehre richtig und gut sein kann aber eben auch ein kleiner Teil falsch.

Tödlich falsch.

Fast nichts an dem Glas Wasser das heute vor uns steht ist schlecht.
Tödlich aber für den der mit einer Unwahrheit nicht leben kann und deswegen als Abtrünniger Ausgeschlossen wird.
Und das obwohl er ein herzensguter treuer Diener Jehovas ist,

und

das, obwohl er die Wahrheit sagt.
Tödlich für den, der der falschen Aussage vertrauen schenkt und sein Leben danach ausrichtet aber später wegen der Enttäuschung den Weg verläst.
Tödlich möglicherweise für den, der weiß das er eine Lüge lehrt, aber diese aus Menschenfurcht trotzdem weiter lehrt.
Das Recht sich zu irren beinhaltet nicht das Recht zu Lügen (Jesaja 5:20).
Das Recht sich zu Irren und der sich daraus resultierende besondere Schutz, besitzt der Lehrende aber auch der Zweifelnde.

Der Grundfehler in Deiner Fragestellung liegt in der Voraussetzung des „Finalen jetzt".
Wenn heute alle Ansichten unumstößlich, wahr, richtig und feststehende Tatsachen wären müssten wir alle uns Deiner Fragestellung demütig beugen.
Aber unsere Ansichten sind heute genauso richtig und falsch, genauso herzensgut und lächerlich naiv wie die vor 100 Jahren.
Wir sind keinen Schritt weiter wie unsere Großväter - unsere Aufrichtigkeit vorausgesetzt ... unsere Großväter hatten die gleichen Ängste und Eitelkeiten wie wir heute.
Wir sind keinen Deut Gott näher – aber auch nicht verdammter.
Wir sind keinen Deut vollkommener – aber auch nicht unvollkommener.

Dies bedeutet aber das niemand das Recht hat jemanden aus dem Volk Gottes auszuschließen der diese Auslegungen anzweifelt.
Es ist schmerzhaft scheinheilig auf der einen Seite zum Studium der Bibel zu ermuntern – dann aber ein nicht Linienkonformes Ergebnis dieses Studiums mit dem Ausschluss zu bestrafen.

Nun zu der letzten Frage.
Du sprichst möglicherweise den Bibeltext 1.Korinther 13:8-10 an in dem es heißt:

„Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden."

Verweisen möchte ich hierzu auf den Wachtturm vom 15.7.1992 Seite 30 und 31.

Die gaben des Prophezeiens vergingen als feststand, dass die damalige Christenversammlung Gottes Organisation war. Auch die vom Geist verliehene Fähigkeit, in Zungen zu reden, hörte auf, und wie vorhergesagt, wurde besondere Erkenntnis „weggetan". Die Gaben der Erkenntnis und des Prophezeiens waren nicht vollständig. Anscheinend wurden durch solche Prophezeiungen nicht alle Einzelheiten mitgeteilt, und jeder Prophet enthüllte nur teilweise, was in Zukunft geschehen sollte, wobei er keine vollkommene Erkenntnis dessen besaß, was er vorhersagte.

Dies bezieht sich auf die damalige Christenversammlung und nicht auf unsere heutigen menschliche Irrtümer oder Falschinterpretationen.
Im Gegenteil wenn Du es auf uns heute anwenden willst dann nur als deutlichen biblischen Beweis dass wir heute keine Prophetischen Fähigkeiten und keine Fähigkeit zum Zungenreden besitzen.

Möchtest Du damit Andeuten, das Gott seine Prophezeiungen ändert oder sie möglicherweise ganz fallen lässt.

Dies verwende ich selber gerne als meine Schutzbehauptung wenn ein Bruder mich wegen Zweifeln oder enttäuschten Erwartungen Anspricht.
Schutzbehauptung, weil ich mich nicht auf Diskussionen über 607 oder 1914 einlassen will.
Ich verwende dann gerne das Beispiel Jonas.
Man kann von ihm wirklich nicht sagen dass er freiwillig nach Ninive gegangen wäre.
Als er dann - sein Leben verachtend - durch die Straßen dieser Weltstadt lief und rief „nur noch 40 Tage" hatte er nicht gelogen.
Er nannte Tag und Stunde die Gott ihm genannt hatte.
Nach 40 Tagen wollte er sich das Untergangszenario in aller Gemütlichkeit in gefahrloser Ferne ansehen.
Wen er es denn schon Verkünden musste...
Aber passiert ist nichts.
Kann man Gott den Vorwurf machen dass er mit den Bürgern Ninives Mitleid hatte?
Wer weis (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an...) vielleicht war ja 1975 tatsächlich das Ende der Welt geplant.
Wer würde Gott den Vorwurf machen wollen dass er mit uns Mitleid hatte.

Dein Gedankengang war korrekt aber mit der Aussage „Prophezeiungen weggetan" war nicht gemeint das die Prophezeiungen an sich verändert oder „weggetan" werden sondern die damalige Fähigkeit der ersten Christen zu Heilen, Prophezeien und Zungenreden. Aus guten Grund, aber das führt hier zu weit.

Kommen wir also noch einmal zurück auf unsere Erde als Scheibe, auf unsere heutige Hölle als Ort der Verdammten und unsere Pyramide von heute.

Ich möchte Dich dringend bitten.

Liefere mir bitte einen Beweis für 607.

Bitte kein Diskreditieren der Gegenargumente - davon gab es sowieso schon viel zuviel.

Sondern liefere mir bitte den Beweis der vor 25 Jahren in dem Buch „Dein Königreich komme" auf Seite 187 in Aussicht gestellt wurde. ...bisher unentdecktes Material die Chronologie dieser Zeit drastisch ändert...

Ich wäre froh drum es wäre nicht so aber ich liefere Dir ohne lang überlegen zu müssen 10 einfache, klare, biblische Beweise für 587.

So einfach und klar das sie ein 12jähriger Grundschüler erkennen kann.
Anhand unserer eigenen Literatur.
So einfach und klar das sogar schon ergebene, treue Diener Jehovas bereit waren ihr leben dafür (auch für Dich), aufs Spiel zu setzen.

Geschrieben von leif am 24. Oktober 2005 23:59:33:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 19:04:01:

hi anonym!

erst einmal dank für deinen ausführlichen kommentar!

die ganze diskussion geht mir doch etwas sehr ins philosophische. wird gottes volk vom geist geführt, wenn ja, dann warum ist es nicht auch inspirationsfähig? ich denke vieles sind halt worthülsen. besteht licht aus wellen oder partikel? vieles hängt auch vom betrachter ab. außerdem wissen wir (unvollkommenen) menschen nicht was sich wirklich im geistigen bereich abspielt. der satan-faktor hast du bisher auch nicht erwähnt (was möchte er denn wohl?!)und auch nicht das kombinierte zeichen. ich selbst schlußfolgere für mich, dass dieses zeichen schon gegenwärtig ist. wann es letztendlich zum finale grande kommen wird, weiß ich nicht, ich weiß nur DASS es kommen wird, und zwar von gott.
die sache mit der jahreszahl 607: ich weiß nur, dass es früher 606 war, weil man die jahreszahl "0" nicht berücksichtigt hatte. ansonsten kann ich sehr schlecht rechnen. aber mal angenommen deine chronologie und berechnung anhand der wt-literatur wäre nachrechbar, und du würdest zusammmen mit deinem ältesten deines vertrauens die sache durchgehen, und deine berechnungen WÜRDE stimmen, was wäre dann? wir beide wissen eh schon die antwort: entweder gegenargumente a la "die brüder sind bibelgelehrte, die können sich nicht irren" oder "wir müßen trotzdem demütig die lehre aufrechterhalten, sonst führt das zu spaltungen".
mal abgesehen davon: 1914 war nicht ein krieg wie jeder andere, es markiert schon den beginn einer neuen ära.

wenn es dir nicht so viel mühe macht die wt-chronologie aufzuzeigen, und wie man auf das jahr 587 kommt, wäre ich dir dankbar das nachzuprüfen (trotz meiner mathematischen begabungen, hehe).
ist deiner meinung nach die berechnung der 7 zeiten auch müll? schließlich übernahm russel die lehre von einem adventisten.

gruss leif

Geschrieben von anonym am 25. Oktober 2005 23:37:41:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 24. Oktober 2005 23:59:33:

Hallo leif,

Leitung durch den heiligen Geist läst sich nicht in 1er und 0er packen.
Es ist eine Glaubensangelegenheit.
Aus Deinem schreiben entnehme ich das ich Dir hierin nichts erzählen brauche. Nichts was Du mir nicht besser und herzenswärmer erzählen könntest.
Auch Du hast Deine Erfahrungen mit Gott gemacht, Deinen Gott kennen gelernt. Aber natürlich bedeutet das nicht dass er Dich konkret festhält wenn Du dabei bist einen Fehler zu begehen. Ab diesem Moment würdest Du Gott nicht mehr mit deinem freien Willen dienen.
Ich möchte hier aber nicht weiter darauf eingehen um vor der eigentlichen Antwort anzulenken.
Das ich nachfolgend jemandes Glaubensgerüst umstoße tut mir leid. Darauf bin ich nicht stolz.
Dabei möchte ich auf die Korrespondenz mit Rudi hinweisen. Diese Gesprächsrichtung ist produktiver und weiterführender als das Widerlegen einer Aussage.
Und noch etwas zum Thema „Ältester deines Vertrauens".
Es gibt viele sehr liebe Menschen die sich aufopferungsvoll für Dich und mich einsetzten.
Inwieweit Du jemanden bei dem tragen seiner Last hilfst oder Du die Hilfe deines Mitbruders in Anspruch nehmen möchtest, musst Du selbst entscheiden. Aber mit welcher Naivität so mancher mit der Wachtturmgesellschaft korrespondiert ist für mich oft nicht nachvollziehbar. Ich kann die Hoffnung hegen dass mein Gott für mein Verhalten Verständnis haben wird, ob Menschen dafür Verständnis haben werden, möchte ich eher anzweifeln.
Auf alle Fälle ist es nicht Ratsam, sich unnötig in die Hände von Menschen zu begeben (2.Samuel 24:14).
Mancher hätte besser getan er hätte den Rat gefolgt: Gehe nicht zu deinem Fürst wenn du nicht gerufen würst.

Nur zu den 10 Punkten für 587.
Du benötigst eventuell dazu als Hilfsmittel ein Blatt Papier und ein Bleistift da v.u.Z die Jahre Rückwerst gerechnet werden, behältst Du auf einem Zeitstreifen den besseren Überblick.

1. Sacharia 7:1-5

Hier spricht Sacharia von dem vierten Jahr des König Darius.
Laut Einsichtenbuch Band 1 Seite 519 kam Darius 522 v.u.Z an die Macht
Sein viertes Jahr war demnach um 518 v.u.Z.

In Vers 5 spricht Jehova davon dass die Juden wegen der Zerstörung Jerusalems bis zu diesem Zeitpunkt 70 Jahre gefastet haben.

Demnach fasteten die Juden seid 587 v.u.Z und nicht seid 607.

2. Sacharia 1:7-12

Hier spricht Sacharia von dem zweiten Jahr des König Darius.
In dem Buch „Die ganze Schrift ist von Gott Inspiriert" auf Seite 166 Absatz 3 wird der Regentschaftsbeginn mit dem Jahr 522 v.u.Z. angegeben und Datiert die Aussage zwischen die Jahre 521 v.u.Z und 519 v.u.Z.
Sein zweites Jahr war demnach um 519/521 v.u.Z.

Somit Spricht in Vers 12 ein Engel Jehovas im Jahre 519/521 davon dass die Juden 70 Jahre öffentlich verurteilt wurden.

Auch dies weist auf 589/591 v.u.Z und nicht auf 609/611.

Interessant ist hier auch das der Engel fragt wie lange noch? Die Verurteilung war noch nicht zu Ende. Erst zwei Jahre später, im Jahre 587 v.u.Z. wie wir bereits in Sacharia 7:5 gesehen haben.
Wäre Jerusalem 607 zerstört worden – Warum hätte der Engel dann 519 (Die Jahreszahl ist laut Insiriertbuch sicher) fragen sollen wie lange noch wenn dann die Verurteilung bereits 20 Jahre vorbei gewesen wäre?

3. Das Bibelbuch Sacharia wurde 518 v.u.Z Vollendet

Studienbibel Seite 14.

Dies bestätigt durch die Verse 1:12 und 7:5 das Jahr 587 v.u.Z und nicht 607.

4. Das Bibelbuch Sacharia umfasst den Zeitraum 520 - 518 v.u.Z

Studienbibel Seite 14.

Dies bestätigt ebenfalls durch die Verse 1:12 und 7:5 das Jahr 587 v.u.Z und nicht 607.

5. In Jeremia 25:11 heißt es

Und dieses ganze Land soll ein verwüsteter Ort werden, ein Gegenstand des Entsetzens, und diese Nationen werden dem König von Babylon siebzig Jahre dienen müssen.

Hier ist von den Nationen die Rede.
Das begann ab dem Moment zu zählen an dem Babylon zur Weltmacht aufstieg.
Im Buch „Die Prophezeiungen Daniels" wird zwar auf Seite 31 Absatz 2 die Besiegung des bisherigen Weltherrschers Ägypten als ein bedeutendes historisches Ereignis bezeichnet. Dies wird aber auf das falsche Jahr 625 v.u.Z geschoben.
Auf Seite 56 wird dann aber der Beginn der Weltherrschaft Babylons mit dem Jahr 607 v.u.Z angegeben.
Die Begründung findet man verklausuliert auf Seite 32 Verse 4 und 5. Man behauptet erst mit der historisch bedeutungslosen Vertreibung der letzten Weinbauern aus Jerusalem begann die Weltherrschaft Babylons.
Die Weltherrschaft begann aber mit der Besiegung des vorangehenden Weltherrschers Ägypten.

Wenn man das Ende Babylons mit 539 v.u.Z ansetzt (Danielbuch Seite 112 Absatz 26) dann begann die Weltherrschaft tatsächlich um 607 v.u.Z (genauer nicht später als 605 v.u.Z aber darauf kommt es nicht an).
Jerusalem wurde aber erst 18 Jahre später besiegt wie wir gleich sehen werden und nicht zu beginn der Weltherschaft.

6. Daniel 9:2

Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Ahasverus, vom Samen der Meder, der zum König über das Königreich der Chaldäer gemacht worden war, im ersten Jahr seiner Regierung bemerkte ich selbst, Daniel, durch die Bücher die Zahl der Jahre, über die das Wort Jehovas an Jeremia, den Propheten, ergangen war, um die Verwüstungen Jerusalems zu erfüllen, [nämlich] siebzig Jahre.

Daniel sagte nur, dass siebzig Jahre vergehen werden, ehe die Verwüstung Jerusalems enden könnte. Er sagt nicht, dass Jerusalem 70 Jahre zerstört sein würde.

7. Jerusalem fiel im 18/19 Regierungsjahr Nebukadnezars (Jeremia 52:12; 2. Könige 25:1-4; 2. Chronika 26:11,19)

Wann begann Nebukadnezar zu regieren?

539 v.u.Z wurde Nabonid als letzter Babylonischer Herrscher besiegt.
Nabonit Regierte 17 Jahre (Einsichten Band 2 Seite 406 Nabonid)
Nabonit begann somit 556 v.u.Z zu Regieren

Vor ihm regierte nur 9 Monate im Jahr 556 v.u.Z Labashi Marduk (WT 65 1.3.157 und Babylon die Große ist gefallen Seite 178/179)

Vier Jahre Regierte Neriglissar von 560 bis 556 v.u.Z (WT 65 1.3.157 und Babylon die Große ist gefallen Seite 178/179)

Ewil-Merodak regierte 2 Jahre von 562 bis 560 v.u.Z (WT 65 1.3.157 und Babylon die Große ist gefallen Seite 178/179)

Nebukadnezar regierte 43 Jahre (Einsichten Band 2 Seite 441 Nebukadnezar)
Von 605 v.u.Z bis 562 v.u.Z

Wenn Nebukadnezar demnach 605 v.u.Z zu Regieren begann war das 18/19te Jahr das Jahr 587 v.u.Z und nicht 607. 607 v.u.Z war Nebukadnezar noch nicht an der Macht.

Übersicht:
1. Nebukadnezar 43 Jahre 605 - 562 v.u.Z.
2. Ewil-Merodach 2 Jahre 562 - 560 v.u.Z.
3. Neriglissar 4 Jahre 560 - 556 v.u.Z.
4. Labashi Marduk ca. 3-9 Monate 556 v.uZ
5. Nabonid 17 Jahre 556 - 539 v.u.Z.

8. Daniels 7 Zeiten

Von wem diese Auslegung kommt nicht Entscheidend. Den man kann ja nicht jede Lehre der Adventisten verwerfen selbst wenn sie richtig wäre.

1. In Daniel 4 Prophezeit Daniel einem heidnischen König dass er krank wird und durch Gottes willen wieder gesund wird. Diese „sieben Zeiten" erfüllten sich gemäß der Bibel an Nebukadnezar. Eine zweite Erfüllung kann man aus diesen Versen nicht entnehmen. Ohne jede Veranlassung behaupten wir aber sie wäre auch auf unseren König anzuwenden. Aber nehmen wir einfach mal an es wäre so.

2. Daniel spricht von 7 Zeiten. Selbst die NWÜ begeht nicht den Fehler und sagt 7 Jahre. Es waren 7 Zeiten. 3.Mose 26:18 verwendet die Aussage „sieben mal soviel Züchtigen". Damit ist aber nicht gemeint dass man abgezählte 7fache Strafe bekam. Eine Zeit ist ein unbestimmter Zeitabschnitt. 7 Zeiten sind ein vollständiger unbestimmter Zeitabschnitt. 70 Zeiten sind ein langer vollständiger unbestimmter Zeitabschnitt. Ohne jede Veranlassung behaupten wir die 7 Zeiten wären tatsächliche Jahre. Aber bitte nehmen wir an es wären 7 buchstäbliche Jahre.

3. Nebukadnezar bezieht sich kurz bevor er Krank wird auf seine Leistungen und Bauwerke. Daraus erkennen wir dass ihn seine Krankheit am Ende seiner Regentschaft befallen haben muss. Aus einem technischen Grund ist die Babylonische Geschichte sehr genau nachzuvollziehen. Die Babylonier verwendeten haltbare Steintontafeln. Daher weiß man das Nebukadnezar nicht 7 Jahre Krank gewesen sein kann. Aber bitte nehmen wir also aus welchen Grund auch immer an, dass er 7 Jahre krank war.

4. Wenn er 7 Jahre krank war. Waren dies 7 Babylonische Jahre? 7 Jahre nach dem Jüdischen Kalender? Beinhalteten die 7 Jahre Schalttage? Wie dem auch sei wenn es buchstäbliche Jahre waren dann sind die genauen tatsächlichen Tage seiner Krankheit Prophetisch aussagekräftig und es gibt überhaupt keine Veranlassung 360 Tage für ein Jahr zu veranschlagen. Aber bitte nehmen wir also 360 Tage für ein Jahr.

5. 7 x 360 Tage ergeben 2520 Tage. Es gibt auch hier überhaupt keinen Grund dies nun wiederum auf Jahre umzulegen. (Die Argumentation aus dem Danielbuch S. 96 Abschnitt 27 ist eine Frechheit). Hier liegt der von dier angesprochene Fehler der Adventisten. Aber bitte warum auch immer nehmen wir also an es handelt sich um 2520 Jahre.

6. Daniel Prophezeit etwas am Ende der Regentschaft Nebukadnezars. Wir datieren den beginn diese 2520 Jahre aber fast an den Anfang der Regentschaft Nebukadnezars. Mit welcher Veranlassung Prophezeit Daniel mitten in der bereits laufenden Erfüllung – sozusagen rückwirkend. Aber nehmen wir halt an es war so.

7. Wann also begannen diese 2520 Jahre? Aus welchem Grund auch immer gehen wir davon aus, dass diese mit der Zerstörung Jerusalems im 18/19 Jahr der Regentschaft Nebukadnezars begannen. Obwohl es spätestens seit 1981 (Siehe Dein Königreich komme S. 186 Anhang) keine ehrliche biblische Grundlage mehr für das Jahr 607 gibt, legen wir dies auf das Jahr 607. Aber bitte nehmen wir halt an, die 2520 Jahre begannen 607 v.u.Z.

8. Aber kann man wirklich, allen ernstes, sagen das Jesus - den Beginn seiner Regentschaft – 1914 - danach berechnet hat (Die Nationen sollen erkennen dass ich Jehova bin S.234 Absatz 51 letzter Satz)?

9. Die Zeitspiegel müssen durchgehend um 20 Jahre gestreckt werden. Dies führt mehrfach zu zum teil skurrilen Fehlern.
Der „schönste an den ich mich erinnern kann ist das zusammentreffen eines Israeliten mit einen toten oder noch nicht geborenen Ägyptischen König. Es tut mir leid ich hab die Bibelstelle nicht gefunden. Vielleicht kann sie ja jemand hier an dieser Stelle nachreichen.
Aber nachfolgendes als Beispiel:

Evil-Merodak löste den verstorbenen Nebukadnezar im 43 Jahr ab.

Evil-Merodak wird 2mal in der Bibel erwähnt.
Und zwar in 2 Könige 25:27-30 und Jeremia 52:31-34
Hier heißt es dass er König Jojachim von Juda nach 37 jähriger Kerkerhaft begnadigte.

König Jojachim regierte nur 3 Monate bis in Nebukadnezar gefangen nahm.
Er Regierte laut Einsichtenbuch Band 1 Seite 1384 618 v.u.Z.
37 Jahre Später wurde er in dem Krönungsjahr 560 von Evil-Merodak befreit.

Da dies nicht zusammenpasst werden die fehlenden Jahre in unserem Zeitspiegel der Könige Judas aufgefüllt indem alle in der Bibel erwähnten Regentschaftsjahre der Könige Judas nacheinander gezählt werden. Dadurch entsteht allerdings ein Überschuss von mehr als 20 Jahren. Das ist aber jetzt nicht wichtig. Entscheidend ist das die Bibel beispielsweise bei Usija davon spricht das während der Strafe Gottes als er mit Aussatz geschlagen wurde sein Sohn mit Ihm zusammen regierte (2.Chronika 26:21).

10. Es gibt keinen Beweis für das Datum 607 v. u. Z.

In dem Wachturm vom 1. Mai 1969, Seite 280 heißt es noch: „Über die letzten dreiunddreißig Jahre der Regierung Nebukadnezars zum Beispiel sind bis heute noch keine geschichtlichen Aufzeichnungen zutage gefördert worden..." 1981 sprach man bereits in dem Buch Dein Königreich komme S. 186 im Anhang von tausenden von Dokumenten. Heute hat man 10.000ende von Dokumenten. Heute kann man nahezu Taggenau die Regentschaftsjahre der kurzen Babylonischen Weltherrschaft nachvollziehen.

Gäbe es einen Beweis wäre dieser mit Kapelle und Feuerwerk in unserer Literatur veröffentlicht.

Diese Liste ist nicht vollständig und sie beschränkt sich ausschließlich auf unsere eigenen Nachschlagewerke.

Geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 01:57:19:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 25. Oktober 2005 23:37:41:

hi anonym,

also, da hast du dir aber wirklich sehr viel mühe gegeben. doch leiderbin ich nicht der richtige, der diese angaben nachprüfen könnte. hast du dir diese biblischen zeitangaben selbst herausgesucht und erforscht? mag sein, dass die rechnung hinhaut, aber sind auch die eingaben korrekt. gut, du hast fairerweise mehrere optionen offen gelassen, aber mir ist es viel zu wissenschaftlich. wie sieht es aus mit den 2 geschichtlichen schlüsseldaten? die biblischen daten 28 uz. und 535 vuz. sollen mit den geschichtlichen übereinstimen?

ich weiß ja nicht ob du wirklich ein zeuge bist, oder ob du das nur vorgibst um mich mit berechnungen zu verwirren. also, gehen wir davon aus du bist eins:
- was bedeutet das letztendlich für dich, dass die 1914 angeblich nicht stimmt? bezieht sich die vorhersage der sieben zeiten auf ein anderes datum, oder ist damit für dich was völlig anderes zu verstehen?
- angenommen die wtg gibt die 1914-lehre auf (manche meinungen sagen die lehren ändern sich dann und wann), wären die endzeitzeichen weniger "dramastisch", oder müßte es noch endzeitiger werden?
- glaubst du an die wiederkunft christi, die zeit des endes und harmargeddon?

wäre übrigens gut wenn wir hier im forum noch einen bibelgelehrten mit guten mathe-kenntnissen hätten, um noch einen kommentar zu deinen ausführungen zu lesen.

gruss leif

Geschrieben von anonym am 26. Oktober 2005 09:03:25:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 01:57:19:

Hallo life

---hast du dir diese biblischen zeitangaben selbst herausgesucht und erforscht? ich weiß ja nicht ob du wirklich ein zeuge bist, oder ob du das nur vorgibst um mich mit berechnungen zu verwirren.---

Meine Person tut hier nichts zu Sache. Es ist immer besser misstrauisch zu sein. Das ich Dich damit verwirre tut mir leid. Aber ein Glaube auf einer Festen Grundlage ist besser als ein auf einer Falschaussage beruhender Glaube.

---mag sein, dass die rechnung hinhaut, aber sind auch die eingaben korrekt.---

Auch ich habe damals nicht gelebt und mein Kreuzchen im Kalender gemacht. Eigentlich ist das Thema Endzeit Chronologie so notwendig wie ein Kropf.

--- wie sieht es aus mit den 2 geschichtlichen schlüsseldaten? die biblischen daten 28 uz. und 535 vuz. sollen mit den geschichtlichen übereinstimen?---

Wen zu verschiedenen Zeiten verschiedene Geschichtspersonen die nichts miteinander zu tun haben Daten für uns nachvollziehbar festhalten, spricht man von gesicherten Daten. Anrüchig ist es aber wen man nur die Daten für sich akzeptiert die die eigene Lehre unterstützen
und die Daten gleichen Ursprungs Diskreditiert die der eigenen Wunschauslegung widersprechen.
Die Jahreszahl 539 v.u.Z ist weniger gut belegt als 587 v.u.Z.

--- was bedeutet das letztendlich für dich, dass die 1914 angeblich nicht stimmt? ---

Nichts. 1914 ist unwichtig.

---bezieht sich die vorhersage der sieben zeiten auf ein anderes datum, oder ist damit für dich was völlig anderes zu verstehen?---

Sie beziehen sich genau auf das wovon Daniel sprach. Auf die von Gott veranlasste und durch sein zutun wieder geheilte Krankheit des Babylonischen Königs. Damit er - Damit wir erkennen das Gott derjenige ist der seinen Willen verwirklicht.

--- angenommen die wtg gibt die 1914-lehre auf (manche meinungen sagen die lehren ändern sich dann und wann), wären die endzeitzeichen weniger "dramastisch", oder müßte es noch endzeitiger werden?---

Mein Dienst für Gott ist nicht ergebener nicht inniger weil ein Ereignis vor der Tür steht.
Mein Dienst für Gott hängt nicht an einem Instinktmäßig antrainierten Verhalten durch Belohnung / Strafe.
Meine Großeltern, meine Eltern waren felsenfest davon überzeugt das das Ende binnen kurzen Greifbar ist.
Auch ich möchte gerne zu der Generation gehören die das Ende diesen Systems erlebt. Wie alle Generationen der Menschheit von Anfang an. Ich kann mir aber vorstellen das dies später meine Uhrenkel auch wollen.

---wäre übrigens gut wenn wir hier im forum noch einen bibelgelehrten mit guten mathe-kenntnissen hätten, um noch einen kommentar zu deinen ausführungen zu lesen.---

Wir sind nicht die Ersten die auf Knien darum betteln. Beweis mir 607.

--- glaubst du an die wiederkunft christi, die zeit des endes und harmargeddon?---

Ich besitze nichts wertvolleres als meine Wachtturmsammlung. Diskussionsforen anderer Religionsorganisationen interessieren mich nicht (sofern es diese überhaupt gibt). Mein Glaube hängt nicht an einer Menschlichen Organisation, aber ich wäre sehr, sehr traurig wenn mein Volk die Gunst Gottes verlieren würde.
Bruder Knorr glaube ich war es der zu dem Thema Spekulationen gesagt hat:
Das einzige was ich sicher weiß ist
das es einen Gott gibt
das er seinen Sohn gesandt hat
um sein leben für uns als Lösegeld zu gegeben
damit wir eines Tages in Gottes Königreich Auferstehen.

Geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 12:43:51:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 26. Oktober 2005 09:03:25:

hi anonym,

selten so interessante aspekte zu 1914 gelesen. deine zeitangaben habe ich ausdrucken lassen und werde es bald mit einem versammlungs-einstein, den ich kenne, mal durchgehen (natürlich ohne quellenangabe aus dem internet).
gewisse einstellungen die du hast, z.b., dass 1914 für einen selbst nicht soooo wichtig ist, und das man sich vorstellen könnte in diesem system eines natürlichen todes zu sterben, ohne harmageddon erlebt zu haben, teile ich auch. es ist genau die richtige einstellung die einchrist haben sollte - eben nicht gott aus angst oder vor einen endzeittermin zu lieben. wie wir wissen, spielt die rolle des herzens das a und o, und nichts anderes.
ich weiß das das predigen mut erfordert und man manchmal froh darüber ist, wenn es vorbei ist. trotzdem muß ich immer wieder darüber schmunzeln, wie einige ihre predigtzeiten "strecken". du kennst die "tricks": lange autofahrten zwischen 2 wohnungsinhabern (dann hält man sich noch genauer an die verkehrsregeln), den sog. pionierschritt, zwischendurch brüder besuchen (die man sonst niemals besuchen würde), die notizen langsam durchgehen (vorbereitung ist auch dienst) oder bei einsamen omis kuchen essen, hahaha!

nochmals zur 1914-sache: was meinst du - wird die wtg ihre lehre aufrechterhalten? (das neue licht, die generation sei eine unbestimmte zeit, ist ein sehr dehnbarer begriff, und kann, wie du sagst, auf deine urenkel zutreffen). und vor allem dingen: wird sie die lehre auch dann vertreten, wenn sie es nicht mehr aufrecht erhalten kann, durch die gegen beweise?

nochmals danke für deine antwort
gruss leif

Geschrieben von anonym am 26. Oktober 2005 17:21:52:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 12:43:51:

Hallo leif

Ich platze.

Wenn Du bis zum jetzigen Zeitpunkt Deiner PFLICHT nachgekommen bist in den Dienst zu gehen dann ist dies genau jetzt der Zeitpunkt diesen zu beenden.

Nie wieder – Nie wieder für den Berichtszettel.
Nie wieder - für Dein Dienstamt.
Nie wieder - damit Dich Dein Bruder anerkennend ansieht.

Tuh mir bitte ein gefallen.

Am Samstag oder wenn Du etwas Zeit hast.

Nimmst Du Deine Bibel – nicht anderes nur Deine Bibel – las um Gottes Willen bitte Deine Tasche zuhause.

In diese Bibel legst Du Dir einen Zettel mit drei Bibeltexten über Dein Lieblingsthema.

Las Dir von mir aus ein neues Gebiet geben oder besser noch Du gehst in das Gebiet in dem Dich Deine Wohnungsinhaber kennen.

Und dann nimmst Du Dir nur 1 oder 5 oder 10 Türen vor – wie es Dir spaß macht. Nimm doch zum Beispiel 5 Namen aus Deinen Notizen. Keinen Block (Im Hochhaus nie mehr als zwei Adressen) Keinen Straßenzug sondern 5 konkrete Adressen – vielleicht nicht gerade den „Kuchen Rückbesuch".

Versuche bitte allein zu gehen. Bete bevor Du das Haus verläst.

Dem Wohnungsinhaber Begrüßt Du, stellst Ihm eine Frage und sagt Du würdest Ihm gerne dazu drei Bibeltexte vorlesen und nach den drei Bibeltexten endest Du mit einer Anschlussfrage.

Wenn jemand eine Frage stellt nimm dies als Anschlussfrage. Du sagst ihm Du kommst später (warum nicht Sonntag) mit der Antwort auf die Anschlussfrage wieder. Wen er sich Unterhalten will - Unterhalte Dich mit ihm, wen es Kuchen gibt – iss den Kuchen. Aber normalerweise gehst Du nach den drei Bibeltexten.

Du gehst nicht nach Zeit. Schau bitte nicht vorher oder danach auf die Uhr. Du hörst auf wen Du keine Lust mehr hast und wenn es die erste Tür ist. Zum Beispiel nach einem Interessanten anregenden Gespräch, wenn's Regnet oder Du in einem Kaffee einen Bekannten triffst. Du gehst aber nicht zu mehr als die vorbereiteten Adressen.

Diesen Dienst wirst Du nicht Berichten (Matthäus 6:1-4). Egal ob es 5 Minuten waren oder vier Stunden. Dies machst Du nur zwischen Deinem Gott und Dir (2. Korinther 9:7).

Dies wird Dein erstes Mal sein in dem Du in den Dienst gehst.

Mein Vorschlag - leg Dein Fell auf Deine Terrasse, probier es aus ( Richter 6: 37-40)

Nächste Woche kannst Du Dich gerne wieder verabreden.

Beachte bitte - Dein Berichtszettel ist monatliche Pflicht – wie und wie viel Du berichtest ist jedoch Deine eigene Entscheidung.

Gott wird es verstehen – Menschen nicht.

Geschrieben von gert am 28. Oktober 2005 18:30:47:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 26. Oktober 2005 17:21:52:

Hallo MAX, nett das du hier schreibst. So verliert man sich nicht aus dem Augen.

Geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 17:40:35:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 26. Oktober 2005 17:21:52:

hi anonym!
ja, ich habe es schon sehr wohl verstanden (nicht für menschen sondern für gott).
mir ist auch bekannt, dass es für viele dinge gibt die zj tun keine biblische grundlage existiert (statistiken ausfüllen, hilfs- und pionierdienst, zusammenkünfte mit jeweils 3 liedern usw.). nun würde aber bruder ältester ankommen und uns verklickern, dass es vom t.u.v.s. kommt.

frage: gilt es als göttliche verweigerung, wenn man gottes t.u.v.s. außer acht läßt? hat man dadurch keinen segen mehr, weil man durch seine einstellung spaltungen verursachen könnte? ist für dich der tuvs, so wie ihm die wtg darstellt, relevant?

gruss leif

Geschrieben von anonym am 27. Oktober 2005 01:10:09:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 17:40:35:

Hallo Gert
Hallo life

--- Nein, weil "Wahrheit" nicht spaltbar ist.---

Worauf bezog sich das Nein? Das Wahrheit nicht spaltbar ist, ist Absolut richtig. Die Frage hatte ich auch schon an anderer Stelle gestellt. Gibt es eine Grauzone für Verstehen?. Entweder eine Sache ist so oder Sie ist nicht so. Entweder es gibt einen Gott oder es gibt keinen Gott. Entweder es gibt eine Auferstehung oder es gibt keine Auferstehung.

---Woher weiss "Anonym" so genau, was Gott angenehm ist, bzw, nicht angehm, oder annehmbar ist ---

Wissen?
Das alte Mütterchen hinter dem Ofen auf der Berghütte in der Steiermark mag mehr Glauben haben als die Neureiche Versammlung in München Planegg/Krailing zusammen.
Der Analphabet in der Versammlung Dresden Russisch mag einen stärkeren Glauben haben als die gesamte Gruppe der Ältesten und Dienstamtgehilfen des Kreiskongresses Hamburg Mitte.
Life sprach von seinem Bruder „versammlungs-einstein". Ich hoffe für Dich dass Dein Bruder „versammlungs-einstein" seinen Namen von Dir für seine Weisheit und nicht für sein Kopfwissen bekommen hat.

Schaut euch beide doch die Diskussionen hier an die geführt werden. Streiche alle Einträge weg bei denen es um Angebliches Wissen geht. Was bleibt dann noch übrig?

Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut.
Wenn jemand denkt, er habe Erkenntnis über etwas erworben,
so erkennt er [es] noch nicht so, wie er [es] erkennen sollte.
Wenn aber jemand Gott liebt, so ist dieser von ihm erkannt. (1. Kor. 8:1-3)

---Spricht er handelt er direkt nach Gottes Anweisungen???? ---

Selbst das Verneinen dieser Frage wäre Anmaßend.

--- ja, ich habe es schon sehr wohl verstanden (nicht für menschen sondern für gott).---

Richtig ist: Mein Vorschlag war nicht „rede mit Bruder Ältester" Im Gegenteil – ich würde es mir sehr genau überlegen in wie weit ich mich in die Hände von Menschen begeben würde. (2.Samuel 24:14).

Mein Rat war allerdings nur zum Teil „ein Dienst für Gott und nicht für Menschen"
Denn wenn Du keinen Bericht mehr abgeben würdest, würdest Du einen wichtigen Platz im Volke Gottes verlieren.
--- Wo steht in der Bibel was von Berichtsheften, Zeit und Daten-Eintragungen????---

Mir fallen dazu keine Worte ein wie sehr ich hier Gert recht geben möchte.
Das gemeine an dem Berichten ist das mir dadurch die Möglichkeit genommen wird Gott im Verborgenen zu Dienen.

Das einzige was ich dazu als Entschuldigung finden kann ist das die amerikanische Mentalität hier sehr eigen ist. Rutherfort kämpfte bei seinem Amtsantritt gegen sehr viele Kräfte.
Er wollte natürlich erfolgreich sein. Er wollte den Einsatz der Brüder in gebündelte Bahnen lenken.
Das Amerikanische Vertriebsprinzip galt als innovativ, modern und der kürzeste Weg zum erfolg.
Dabei wird aber das gesamte Konzept des freiwilligen, verborgenen und freudigen Gebens außer kraft gesetzt.
Heute fürchtet man dass mit dem Abschaffen des Berichtszettels das Predigtwerk zusammen brechen würde.
Dabei übersieht man aber zwei wichtige Dinge.
1. Man unterschätzt den Evangelisierungsdrang des Volkes Gottes
2. Das es nicht ein Werk oder die Leistung von Menschen sondern Gottes Werk ist (Richter 7:1-7)
Mein Rat war nur zum Teil „ein Dienst für Gott" eigentlich mehr durch den Hinweis „wie oder wie viel Du Berichtest…"

Eigentlich ging es mir darum – und damit meine ich auch Gerd – stellt Gott doch auf die Probe (Psalm 34:8 Schmeckt und seht, daß Jehova gut ist).
Mein Vorschlag war - legt Euer Fell aus, probiert es aus

Richter 6: 37-40:
Dann sprach Gdeon zu dem [wahren] Gott:
„Wenn du Israel durch mich rettest, so wie du es verheißen hast, siehe, ich halte ein Wollvlies ausgebreitet auf der Dreschtenne. Wenn es auf dem Vlies allein Tau geben wird, aber auf der ganzen Erde dort Trockenheit ist, dann werde ich bestimmt wissen, daß du Israel durch mich retten wirst, so wie du es verheißen hast."
Und so geschah es. Als er früh am nächsten Tag aufstand und das Vlies auswrang, drückte er schließlich genug Tau aus dem Vlies heraus, um eine große Festmahlschale mit Wasser zu füllen.
Dennoch sagte Gdeon zu dem [wahren] Gott:
„Dein Zorn entbrenne nicht gegen mich, sondern laß mich nur noch einmal reden. Laß mich bitte nur noch einmal eine Probe mit dem Vlies machen. Möge bitte auf dem Vlies allein Trockenheit eintreten, und auf der ganzen Erde möge es Tau geben."
Da tat Gott in jener Nacht auf diese Weise; und es gab Trockenheit auf dem Vlies allein, und auf der ganzen Erde fand sich Tau.

Sollte jetzt der Einwand kommen „ich wäre doch Ausgeschlossen".
Deswegen sage ich ja zu life – gib den Menschen was sie sehen wollen (Bericht) – lieber einen platz an den Vorhöfen des Tempel Gottes als keinen Platz bei dem Volke Gottes.
Egal wir gut oder böse der König auch sein mag der gerade Regiert.

Jetzt siehst Du mich gestikulieren.
Nicht das was ich sage sollst Du tun.

Sondern Du sollst Deine eigene Erfahrung mit Deinem eigenen Gott machen.
Dein Einsatz für Gott soll nicht der Verdienst von Bruder Kreisaufseher sein.
Nicht der Erfolg von Bruder Vorbild in der Versammlung.

Du sollst Deinen Gott kennen lernen.
Deinem Gott näher kommen.

Wen Du das erlebt hast – dann gehst Du als jemand in die Versammlung der trägt.
Nicht als jemand der getragen werden muss.

Ich weiß Gert Du hasst das Wort Versammlung.
Es tut mir leid – dies ist meine Quelle der Weisheit.
Nein nicht des Wissens – sondern Worte des ewigen Lebens.

Diese Menschen mögen Dir sehr wehgetan haben. Aber Du bist doch deswegen nicht gestorben.
Ob Du deine Passung in der Gruppe der Zeugen Jehovas findest oder in einer anderen musst Du selbst entscheiden.
Frag Gott doch einfach. Probier es aus. Wir werden sehen.

In meinem Beispiel von dem alten Mütterchen hinterm Ofen habe ich nicht gesagt, das sie eine Zeugin Jehovas wäre.

---.... dann: bei Paulus steht, daß ein Mensch NICHT nach seinen Werken, sondern ALLEIN nach seinem Glauben an Christus, gerechtfertigt wird. "damit er keinen Grund hat, sich seiner Werke zu "rühmen"----- Die WTG Mitglieder aber scheinen zu glauben, dass sie sich mittels tugendhafter Werke einen Sonderstatus im Himmel erarbeiten könnten.???!!! Und das ist halt falsch.--- Es ist nicht nur falsch. Es ist auch eitel-.---

Auch wenn es dazu gleich wieder lauter kleine Teufel smeilies regnet:
Niemand –
Niemand hat die exklusivvertriebsrechte für Gottes Wort.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte (Matthäus 18:20)

Niemand –
Niemand darf von sich behaupten dass die alleinige Zugehörigkeit zu einer Gruppe auch nur den geringsten Vorteil in der Gunst Gottes mit sich bringt.
In Wirklichkeit ist es sogar umgekehrt. „Wissen" (und sei es auch nur eingebildet) bringt Verantwortung mit sich. Verantwortung die möglicherweise sogar ein strengeres Gericht nach sich zieht

---hat man dadurch keinen segen mehr, weil man durch seine einstellung spaltungen verursachen könnte?---

Dem nun,
der Werke verrichtet,
wird der Lohn nicht als unverdiente Güte angerechnet,
sondern als Schuld.

Dem dagegen,
der keine Werke verrichtet,
aber an den glaubt,
der den Gottlosen gerechtspricht,
wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. (Römer 4:4,5)

Ohne es Verdient zu haben. Unverdiente Güte.

Probier es aus wie Du glaubst Gottes Segen zu spüren.

Frag Jehova doch.

---frage: gilt es als göttliche verweigerung, wenn man gottes t.u.v.s. außer acht läßt? ist für dich der tuvs, so wie ihm die wtg darstellt, relevant?---
--- Die erzwungene "Einheit", über Falschauslegungen, der WTG Brooklyn ist nicht nur zutiefst UNGERECHT, Nicht-Migliedern gegenüber, sondern wenn nun ein gläubiger Christ, sich strikt an die Wahheit der Bibel halten würde,( (wie er sie aus dem neuen Testamnt entnehmen könnte), wäre er von WTG längst ausgschlossen , und geächted worden.
Und das OBWOHL er das Zeug gehabt hätte, irrige Lehrmeinungen sogar zu korrigieren. Die WTG widerspricht weiterhin dem demokratischen Geist der Urversammlung der Christen, wo ausdrücklich klargestellt ist, das JEDER inspiriert sein kann, und vom hl. Geist besucht werden kann, und nicht nur erwählte Ehrenmitglieder einer elitiären Organisation, und das auf diese Weise auch "Freimut der Rede" gewährleisted wäre,..... so weiter, und so weiter.......---

Ihr sprecht hier beide eigentlich das gleiche an.

Die Frage wie führe ich eine Kirche?

Die Frage ist aber unrelevant weil dies hier und jetzt nicht unsere Aufgabe ist. Wen wir drei uns zusammentun würden und eine neue Gruppe gründen würden. Würden wir in kürzester Zeit die gleichen Fehler wie alle anderen machen. Also weshalb werfen wir den anderen das vor was wir selber nicht besser können. Selbst wenn 1914 abgeschafft würde, gebe es genügend andere Baustellen an denen dringend gearbeitet werden müsste. Was natürlich nicht heißen soll das man deswegen an keiner Baustelle arbeiten soll.

Ich wünsche es niemanden dass er die Arbeit und die Verantwortung auf sich lädt eine Kirche zu führen. Erst recht wenn er noch die Illusion hat es richtig machen zu können.

Man wird von Menschen geächtet. Aber nicht von Gott getrennt.
Kein Mensch kann euch von Gott trennen. Ihr selber könntet es. Aber kein Mensch.

Zum Schluss.

Angenommen es gebe ab morgen keine Wachtturm Gesellschaft mehr.
Gebe es dann auch keine Zeugen für Jehova mehr?
Solange Du trägst – wird es immer Zeugen für Jehova auf der Erde geben.

Ich bin ein Gott hingegebener Zeuge für Jehova.
Dies habe ich öffentlich bekannt.
Hoffentlich werde ich den Weg nie alleine gehen müssen.


Geschrieben von gert am 27. Oktober 2005 16:29:51:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 27. Oktober 2005 01:10:09:

Wenn sie selbst nicht inszwischen Zweifel bekommen hätten, würden sie hier nicht schreiben. Ich achte un respektiere die Zeugen, weil sie dem Wissen um Glaubensfragen sehr viel beizutragen haben. Aber ich lehne ein "Heilige" Organisaton auf Erden ab. Ich bin auch kein Teufel, oder Teufelchen, sondern, versuche nur wahr, von unwahr zu unterscheiden. das ist schon alles.----- Es hat mich reichlich Schweiss und Mühe gekosted, das "Gemisch", das die Zeugen zu bieten haben, Als "Gemisch" zu erkenen. Es kann einen fast verrückt machen, weil ja viele ihrer Wahheiten,. so glaubhaft, und richtig sind. Trotzdalldem bleibt es ein Gemisch, aus Wahheit und Lüge. und das macht es leider auch Schizophrenieerzeugend.

Geschrieben von gert am 26. Oktober 2005 20:56:08:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 17:40:35:

Nein, weil "Wahrheit" nicht spaltbar ist.- Woher weiss "Anonym" so genau, was Gott angenehm ist, bzw, nicht angehm, oder annehmbar ist-. Spricht er handelt er direkt nach Gottes Anweisungen???? Wo steht in der Bibel was von Berichtsheften, Zeit und Daten-Eintragungen????.... dann: bei Paulus steht, daß ein Mensch NICHT nach seinen Werken, sondern ALLEIN nach seinem Glauben an Christus, gerechtfertigt wird. "damit er keinen Grund hat, sich seiner Werke zu "rühmen"----- Die WTG Mitglieder aber scheinen zu glauben, dass sie sich mittels tugendhafter Werke einen Sonderstatus im Himmel erarbeiten könnten.???!!! Und das ist halt falsch.--- Es ist nicht nur falsch. Es ist auch eitel-.
Dazu gäbe es noch mehr zu sagen---- Die erzwungene "Einheit", über Falschauslegungen, der WTG Brooklyn ist nicht nur zutiefst UNGERECHT, Nicht-Migliedern gegenüber, sondern wenn nun ein gläubiger Christ, sich strikt an die Wahheit der Bibel halten würde,( (wie er sie aus dem neuen Testamnt entnehmen könnte), wäre er von WTG längst ausgschlossen , und geächted worden.
Und das OBWOHL er das Zeug gehabt hätte, irrige Lehrmeinungen sogar zu korrigieren. Die WTG widerspricht weiterhin dem demokratischen Geist der Urversammlung der Christen, wo ausdrücklich klargestellt ist, das JEDER inspiriert sein kann, und vom hl. Geist besucht werden kann, und nicht nur erwählte Ehrenmitglieder einer elitiären Organisation, und das auf diese Weise auch "Freimut der Rede" gewährleisted wäre,..... so weiter, und so weiter.......
Ich mein life, lass dich doch nicht verarschen!!!!!!
Du hast es hinter dir, und bist als gläubiger Christ vor Gott gerechtfertigt......

Geschrieben von Drahbeck am 25. Oktober 2005 08:43:17:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 24. Oktober 2005 23:59:33:

"ist deiner meinung nach die berechnung der 7 zeiten auch müll? schließlich übernahm russel die lehre von einem adventisten"

An Müll - Containerweise vorhanden - mangelt es wahrlich nicht.
Aber auch nicht an jenen, - die wieder besseres Wissen - das eben nicht wahrhaben wollen.
Was man will - das sei - ihre Parole. Ratio dabei überflüssig

Manege frei - zur Zirkusvorstellung

Geschrieben von gert am 24. Oktober 2005 17:42:57:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von leif am 24. Oktober 2005 01:30:38:

Wo steht was in der Bibel, von /Gottes Organisation/.....

Geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 20:50:06:

Als Antwort auf: Re: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von gert am 24. Oktober 2005 17:42:57:

Die Frage an sich ist unnötig.

Zur Anbetung Gottes braucht man nichts.

Keine Kirche, Keine Organisation, keine wie auch immer geartete Form.

Gott hat sich mit der Erde eine art Aquarium geschaffen.
Darin sind verschiedene technische Dinge, Geschöpfe die Instinktmäßig handeln und ein Geschöpf mit freiem Willen.

Die Aufgabe dieses Geschöpfes ist es seinen Schöpfer gerne und freiwillig Anzubeten.

Punkt.

Geschrieben von Scheiß-lam am 23. Oktober 2005 15:45:43:

Als Antwort auf: Eine Antwort zum Wachtturmstudienartikel von heute geschrieben von anonym am 23. Oktober 2005 15:25:43:

Besser sich schon jetzt ergeben (=Islam = Ergebung) und sein Geld den Wachtturm-Betrügern für das Werk des Wachtturm-Götzen übertragen, die werden einem es garantiert nicht danken, denn später war es im Rückblick sicher wieder die eigene Gewissensentscheidung, wenn auch auf Basis der Wachtturmlügen und -betrügereien

Geschrieben von redefine am 25. Oktober 2005 19:05:35:

hallo,
bin seit längerem auf dieses forum gestoßen und verfolge es nun regelmäsig. besonders würde mich interessieren ob anonym ein zeuge jehovas ist und wenn ja, was ich annehme, was er hier versucht zu bezwecken.
rechtfertigung des eigenen glaubens vor anderen? ungläubigen oder sogar abtrünnigen? das verstösst meines wissens absolut gegen die doktrin der zj.
ich kann zwar nicht hier mit bibelsprüchen klopfen wie manch anderer, dennoch würden mich die intentionen (gefühle vielleicht) von euch hier interessieren.
mein interesse vor allem basiert auf der tatsache auf dem neuestem stand zu bleiben. von meinen eltern höre ich immer weniger was sich ändert bei den zeugen.
sie hatten es gelassen nachdem sie mir auf mein drängen gestehen mussten dass sich die lehre um das jahr 1914 geändert hatte, bzw um die generation die nie vergehen würde. nach dem ich ihnen offenbart hatte ich hatte wirklich fest an diese "tatsache" geglaubt hatte und ich mich nur wundere wie sie es einfach so schlucken können antworteten sie jz- mäsig: das licht wird heller.
das liegt wohl an der tatsache dass ich vor etwa 7 jahren ausgeschlossen wurde nachdem ich das buch von ray franz gelesen hatte und ich entsprechend des sektierens für schuldig befunden wurde obwohl ich es nur im komitee zur sprache brachte dass ich es gelesen hätte und auch sonst niemand davon wusste und ich auch nichts verbreitet hatte.
bei mir war einfach die diskrepanz zwischen der lehre und der wirklichen welt zu groß und ich verlor den glauben an der organisation.
die sache mit den 144 000 und 1914 ging mir schon damals nicht in den kopf, von 1975 erfuhr ich auch erst später.
zum schluss möchte ich sagen das ich es nicht bereut hatte darum zu kämpfen eine zeuge zu bleiben.
dadurch bin ich realistischer geworden und die ganzen sprüche von wegen harmaggedon käme bald ziehen an mir spurlos vorbei.
die ganzen anmerkungen von gewissen leuten hier, orkane und hurrikans nehmen zu, kann ich nur belächeln. nicht deswegen weil sie in letzter zeit wirklich öfter auftreten sondern allein wegen der tatsache es als ein signal zu sehen für etwas.freuen wir uns auf die nächste eiszeit in ein paar tausend jahre die wahrscheinlicher für mich ist als ein paradies auf erden für zeugen jehovas in dem löwen grass fressen werden. oder lassen wir doch in 2 milliarden jahren die erde in die sonne stürzen? egal.
soviel zu mir.
jetzt du anonym :)

Geschrieben von anonym am 26. Oktober 2005 08:18:40:

Als Antwort auf: danke geschrieben von redefine am 25. Oktober 2005 19:05:35:

Hallo redefine

Vielen Dank für Deine ehrliche und allen zu Herzen gehende Erfahrung.

Da Du die Frage an mich richtest möchte ich Dir natürlich Antworten.

Meine Person tut hier nichts zur Sache.

Du schreibst das Du vor sieben Jahren Ausgeschlossen wurdest, und Du während der Zeit in der Du nun Ausgeschlossen warst den Kontakt mit Deinen Eltern abgebrochen hast weil Du das Ende der Generationslehre angesprochen hast. Aber wurde die Generationslehre nicht bereits auf dem Bezirkskongress 1995 – als vor 10 Jahren aufgegeben. Demnach hättest Du den Kontakt mit Deinen Eltern bereits BEVOR Du Ausgeschlossen wurdest, abgebrochen.

Da Dir das Thema 1914 so an Herzen lag das Du wegen dem Besitz weltlicher Fachliteratur Ausgeschlossen wurdest möchte ich Dich bitten, ob Du Interesse hättest Dich bei unserer Korrespondenz unterstützend zu beteiligen.

Könntest Du bitte 10 weltliche Beweislinien für das Jahr 587 v.u.Z zusammenstellen. Ich weiß, es gibt viel mehr, aber es reichen hier sicherlich die 10 klarsten und unterhaltsamsten Beweise.

Geschrieben von redefine am 26. Oktober 2005 21:58:53:

Als Antwort auf: Re: danke geschrieben von anonym am 26. Oktober 2005 08:18:40:

danke für deine antwort anonym,

leider bist du meiner direkten frage ausgewichen.
da du dich ja anonym nennst willst du es wahrscheinlich auch bleiben, ich wollte lediglich wissen ob du nun ein aktives mitglied bist, sonst nichts.

ansonsten habe ich ein paar berechtigungen da mein kommentar offensichtlich falsch verstanden wurde:
1995 war ich noch ein kind also weiss ich nichts von wegen neuen erkenntnissen auf dem kongress obwohl ich natürlich sicher dabei gewesen bin. da meine familie ursprünglich aus tschechien kommt waren wir auch dort auf vielen kongressen, vor allem den großen in prag uns so weiter.
nachdem ich ausgeschlossen wurde hatte natürlich die beziehung zu meinen eltern einen großen bruch erlitten, ganz klar. aber es wurde nach ca 2 jahren besser und nun kann ich sagen dass ich ein super verhälniss zu meinen eltern habe. auf jeden fall besser als in meiner jugend.
das thema 1914:
ob es das jahr 1914 oder sonst irgendein von menschen errechnetes datum ist, ist mir im endeffekt egal. das andere ist sich an irgendetwas zu klammern ( so wie ich es eben als ich jugendlicher tat und WIRKLICH fest daran glaubte bis spätestens 1995 würde harmaggedon kommen)das nur von menschen vorhergesagt wurde und auch dementsprechend als richtige lehre verbreitet wurde. somit begann die fassade für mich zu bröckeln in meiner versammlung.
nicht nur dass es an der meiner meinung nach der wichtigsten lehre der zj scheiterte, nein, die ältesten (sie waren auch alle alt) hatten leider kein verständniss für junge leute wie mich damals. somit war ich auch nicht der einzige der ging oder ausgeschlossen wurde sondern ca 90% aller jugendlicher der versammlung bad kissingen.
ich schweife ab.
eigentlich wollte ich sagen es ist mir egal ob 1914 oder 1934 oder sonstige daten weil man meiner meinung nach nicht einfach ein paar "prophezeiungen" aus der bibel herauspicken kann, die in unterschiedlichen büchern die vielleicht 500 jahre voneinander geschrienben wurden, zusammen nehmen kann und da etwas addieren, auslegen, oder als wahrheit verbreiten.
und eben da sind die zeugen einsame spitze.

noch ein schlusswort:
jeder soll glauben was er will, ich mache keine unterschiede.ich glaube auch fest daran das gewisse menschen in der wtg unglaublichen halt finden und sicher sehr glücklich sind. meine gesamte familie ja auch.
also respekt vor allem die fest im glauben sind egal was kommt, so wie auch diejenigen die mut bewiesen hatten zu sagen dass etwas nicht passt und deswegen weg von fenster der zj sind.
gute nacht allerseits

Geschrieben von asch am 25. Oktober 2005 23:35:30:

Als Antwort auf: danke geschrieben von redefine am 25. Oktober 2005 19:05:35:

Gut auf den Punkt gebracht.

Eigentlich ganz easy, aber ein Zeuge bleibt in seiner Welt. Die wahre Welt ist heller.

Geschrieben von Joschi am 25. Oktober 2005 23:13:05:

Als Antwort auf: danke geschrieben von redefine am 25. Oktober 2005 19:05:35:

Deutsch sein schweres Sprache, man schreibt es Pferd und sagt es Roß.

Geschrieben von Rudi am 26. Oktober 2005 00:31:43:

Als Antwort auf: Dämone geschrieben von Joschi am 25. Oktober 2005 23:20:54:

Wie willst man Dämonen beweisen? Ist das nicht eine Glaubenssache, wie willst man aber Glauben beweisen? Wäre Glauben bewiesen, wäre es nicht mehr Glauben, sondern Wissen.
Dann müßte man aber sagen: Ich weiss, dass... und welcher Gläubige ungeachtet seiner Religion, kann das denn, auch wenn er es noch so fest behauptet? Nur für den Glaubenden ist das so.
Viele wollen sagen, dass sie dies oder das glauben und beweisen können, aber das ist ein Widerspruch, denn Glauben ist nicht gleich Wissen.
Wenn Glauben so einfach nachvollziehbar wäre, dann gäbe es wohl nicht so viele Glaubensansichten-
Wenn man sagt: Ich glaube, dass die UNO in NY ist, dann kann man den Beweis antreten.
So einfach ist das aber bei Glauben nicht: Allein den Beweis anzutreten, ob man jezt am Ende der Welt lebt, ist nicht zu beweisen. Drum muss jeder seinen eigenen Glauben finden.

Geschrieben von Joschi am 26. Oktober 2005 07:46:32:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von Rudi am 26. Oktober 2005 00:31:43:

Die Dämone der Zeugen Jehovas sind nur ein Ergebnis ihrer Gehirnwäsche! Die ZJ sind echt arme Menschen. Ich habe schon viel erlebt, aber daß einer meine Wohnung fluchtartig verläßt, weil ich Bücher von Wolfgang Hohlbein habe, das ist schon abartig. Du bist mit einer wirklich niedlichen und netten Frau zusammen, die sieht den Traumfänger der Indianer in meinem Schlafzimmer, und sie verschwindet. Ich werde in Zukunft jeden persönlichen Kontakt mit denen vermeiden. Die sind so falsch, es ist unglaublich. Die sind verheiratet, 3 Kinder, und vögeln alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Tut mir leid das zu sagen, es ist so!!! Dies habe ich wirklich erlebt. Die nutzen jeden aus der ihnen helfen kann. Das ist meine Erfahrung. Vielleicht habe ich die Ausnahme erlebt, aber ich gehe davon aus, daß ich nicht alleine da stehe.

Geschrieben von Rudi am 27. Oktober 2005 00:58:54:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von Joschi am 27. Oktober 2005 00:13:06:

Joschi, hör doch endlich auf auf das was sie tut zu achten. Warum tust du dir das an?
Es ist mit euch vorbei und dann muss es dir egal sein, wie sie ihr Leben lebt und wenn sie 3 auf einmal hat, muss dir das egal werden. Du bist es offensichtlich nicht, der ihr Herz berührt, zumind. so wie du hier schreibst.

Geschrieben von Joschi am 27. Oktober 2005 01:34:48:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von Rudi am 27. Oktober 2005 00:58:54:

Das Problem ist, wir wollten heiraten! Doch dann kam wieder Gott und Jesus ins Spiel! Aus und vorbei! Und nun ein Neuer. Wieder das gleiche Spiel! Übrigens, ich lebe in einer Verbindung. Aber dafür hätte ich alles aufgegeben! Können wir mal telefonieren?

Geschrieben von Rudi am 27. Oktober 2005 02:50:26:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von Joschi am 27. Oktober 2005 01:34:48:

Das ist vorbei und weiter gehts. Du musst nach so langer Zeit wie über ein Jahr abhaken können und aufhören sie zu beobachten und aufhören ständig den ZJ die Schuld zuzuschieben. Sie wollte nicht, denn gefangenhalten tun die niemanden.

Geschrieben von Rudi am 26. Oktober 2005 13:04:45:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von Joschi am 26. Oktober 2005 07:46:32:

du stehst mit Sicherheit nicht alleine da, was das Erleben mit Ausntzen und Ausbeuten und Hurerei bzw. Ehebruch anbelangt. Das ist doch gang und gäbe!!!! Es sind die Menschen von nebenan, da ändert auch der noch so "allerheiligst" Glauben nichts daran. Ich meine daran die Scheinheiligkeit zu erkennen und die Anmassung zur sog. Elite gehören zu wollen.
Das mit dem Traumfänger ist so ne Sache, die haben doch auch schon vor Pokemon ihre Befürchtungen!!! Versklavt sind sie, ohne es zu merken. Frei ist der, dem diese Sachen nichts antun ( igedanklich)!! Der über dieén Dingen stehen kann, der ist der Freie.

Geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 01:19:25:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von Rudi am 26. Oktober 2005 00:31:43:

die beweise, die für die existenz gottes sprechen, sind erdrückend!

Geschrieben von Rudi am 26. Oktober 2005 13:06:05:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 01:19:25:

und die Beweise, dass die ZJ unrecht haben sind auch erdrückend.

Geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 14:19:33:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von Rudi am 26. Oktober 2005 13:06:05:

...also, jeder für sich und gott für alle, rudi?

Geschrieben von Rudi am 26. Oktober 2005 23:26:43:

Als Antwort auf: Re: Dämone geschrieben von leif am 26. Oktober 2005 14:19:33:

hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!!

Im Grunde jeder für sich, richtig erkannt

Gardinenpredigt

Geschrieben von D. am 20. Oktober 2005 12:22:16:

Geschrieben von Beobachtet am 20. Oktober 2005 22:56:09:

Als Antwort auf: Gardinenpredigt geschrieben von D. am 20. Oktober 2005 12:22:16:

Völig unsischer sind sich Jehovas Zeugen!

Wobei?

Nun, ob die Zeichen des Endes aus Timotheus heute zutreffen festzustellen sind.

In Wachtturn wird hierzu KEINE konkrete Aussage gemacht!!

Der Leser wird von treuen und verständigen Sklaven keine Sicherheit gegeben. Das lässt Platz für zukünftige Auslegung und Anders-Deutungen zu.

Beweisen ... dass wir in den letzten Tagen leben ???

Das ist keine Aussage. Das ist eine Fragestellung.

Oh wie deppert hilflos dieser Sklave doch ist!!!

Mit dem Glubschauge äääääääääh Glaubensauge ??????

"Mit dem Glubschauge erkennen wir ..."

Jehovas Zeugen und der treue und verständige Sklave inklusiver der Leitenden Körperschaft stellen sich mit dieser Art des Umganges mit den ergebenen Lesern des Wachtturm, ein großes geistiges Armutszeugnis aus!!!

Und was erkennt der tuvS???

Geschrieben von Rudi am 21. Oktober 2005 00:33:57:

Als Antwort auf: Mit dem Glubschauge betrachtet geschrieben von Beobachtet am 20. Oktober 2005 22:56:09:

ist das was Neues, neuse Licht? Die waren sich doch stets soooooo sicher!?

Geschrieben von Leif am 20. Oktober 2005 13:10:22:

Als Antwort auf: Gardinenpredigt geschrieben von D. am 20. Oktober 2005 12:22:16:

Was möchte uns der Künstler damit sagen?

Geschrieben von Rudi am 21. Oktober 2005 00:47:37:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Leif am 20. Oktober 2005 13:10:22:

... wenn man sich diesbezüglich nicht mehr so sicher wäre, dann wäre das wieder ein Wandel der Lehre, was hier ja auch schon oft angesprochen wurde. Die Lehre verändert sich und der Gläubige merkt gar nicht, dass er im >Kreis herumgeführt wird, die Mohrrübe vor der Nase, die er nie kriegt.

Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass bei der Erklärung der einzelnen Lehren Künstler wirken, die sich regelrecht verkünsteln, sich und ihre Lehren glaubhaft darzustellen,das soweit alles zueinander passt (oberflächlich betrachtet) sodass ihnen weiterhin Menschen nachfolgen. Meist verändert sich zuerst ein Teil des Lehrbestandes (ein Stein) und dann gehts wie im Dominoystem weiter, bis alle Steine umgefallen sind aber gleichzeitig während des Fallens wird versucht eine neues Dominospiel aufzubauen. Ist eigentlich genial, man brauch dazu aber viel Geschick fürs Geschichteerzählen. Das kann man sich nur durch jahrelange Übung erarbeiten.
Man blickt das Prinzip meist nur, wenn man das Ganze von Außen betrachtet und sich Gedanken darüber macht, also mit Abstand. Der einzelnen Gläubige ist meist viel zu sehr vereinnahmt, um das Spiel zu durchschauen.
Vielleicht will er dir das sagen....??

Geschrieben von Hannes am 21. Oktober 2005 01:01:43:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Rudi am 21. Oktober 2005 00:47:37:

Weisst Du Rudi,
Dafür das Du Dich von den Zeugen "befreit" hast hängst Du ja ganz schön an dem Thema.Das läßt ja irgendwie vermuten das Du Dich selber ständig davon überzeugen mußt daß das alles Blödsinn ist.

Geschrieben von Rudi am 21. Oktober 2005 01:23:51:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Hannes am 21. Oktober 2005 01:01:43:

das kannst du wahrscheinlich nicht verstehen, du hast ja nicht mal angefangen einen Baustein des Mauerwerkes fallen zu lassen. Oder vielleicht doch, sonst wärst du nicht hier.
Es fallen ja nicht gleich die ganzen Gefängnismauern, sondern in der Regel zuerst ein Baustein davon.
Ganz einfach man steht mal zu seinem Zweifel, wenn man was serviert bekommt, was für einem nicht mehr passt. Genau das habe ich getan. Ich stand zu mir.
Zuerst fiel ein Baustein, dann der nächste und bis heute trage ich immer noch den Rest ab aber es wird immer einfacher.
Ich merkte nach dem Fallen der ersten Bausteine, dass das Mauerwerk bröckelt und dass dies nach dem was ich studiert habe, nicht sein darf, wäre es von Gott, würde das Mauerwerk nicht bröckeln! Eine Wahrheit bröselt nicht. Es bereitet mir Freude hier zu sein, dir scheinbar doch auch!!
Selbst die Art wie du z. Bsp. schreibst und antwortest, gibt mir die Bestätigung, dass es richtig war einst zu meinem Zweifel an der sog. Wahrheit zu stehen.
Was willst du eigentlich, was erwartest du hier?

Willst du dich mit Ex ZJ anlegen oder was? Oder suchst du Bestätigung? Auf jeden Fall braucht dich Gott nicht hier! Man spricht sich doch in den Versammlungen dagegen aus, in diesen Foren heruumzusurfen, oder?
Du greifst an und die Ex sind die Bösen?? Siehst du, das ich das merke, zeigt mir die richtige Entscheidung getroffen zu haben. NIcht umsonst sage ich: ich habe mich aus den Fängen einer Sekte befreit!

Geschrieben von Hannes am 21. Oktober 2005 17:58:27:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Rudi am 21. Oktober 2005 01:23:51:

Ich glaube Rudi Du brachst Urlaub um mal runterzukommen.Du erzählst mir das ich Aggressiv bin?

Geschrieben von Leif am 21. Oktober 2005 18:26:31:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Hannes am 21. Oktober 2005 17:58:27:

Das kennen wir doch schon von Dir, Hannes!

Bei unserem treffen, bekam ich ohne Vorwarnung eine Ladung Pfefferspray von Dir ins Gesicht gesprüht. Anschließend hast Du mich mit Deinem Teleskop-Eisenstiel bearbeitet und mir die Arme verdreht! Das alles nur weil ich freundlich gefragt habe ob Du Dich weiterhin für die ZJ interessierst!

;))

Geschrieben von Hannes am 21. Oktober 2005 19:23:10:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Leif am 21. Oktober 2005 18:26:31:

Und da hatte ich noch gute Laune...=:-)))

Geschrieben von Rudi am 22. Oktober 2005 21:16:43:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Hannes am 21. Oktober 2005 19:23:10:

du gibst dir die Antwort doch selbst, ob du ein aggressiver Typ bist oder nicht! Lies dir deinen Kommentar durch!
Ich empfinde dich als aggressiv und ich stehe mit meiner Erfahrung offensichtlich nicht alleine da.
Aber was solls! Du bist wie du bist,
Nur schade, dass man deswegen aggressiv werden muss. Jesu war nicht so. O.k. du bist nicht Jesu, aber siehst du dich nicht als sein Jünger an, einer, der direkt in seinen Fußpfapfen wandelt?
Du setzt dich selbst ins Schach.

Geschrieben von leif am 21. Oktober 2005 21:19:09:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Hannes am 21. Oktober 2005 19:23:10:

hahaha !!!

Geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 08:28:15:

Als Antwort auf: Re: Gardinenpredigt geschrieben von Rudi am 21. Oktober 2005 01:23:51:

Aber Rudi
so lange ist es noch nicht her das Du selber deinen Bericht abgegeben hast.

Verteidigen des Wortes Gottes...
Verkünden des Wortes Gottes...
Zeugnisbrief...

Ich weiß nicht ob Du meinen Eintrag vom 18.10.2005 um 22:59:18 unter dem Thema
„Re: Eine Frage zum Wachtturmstudienartikel von nächster Woche"
Gelesen hast?

Dort habe ich von der Schere im Kopf gesprochen die einem im Halse stecken bleibt.
Diese bewirkt das man selbst bei Vortäuschung einer anderen Identität zur eigenen Vorteilnahme nicht mit einem schlechten Gewissen reagiert.
Im Kongress dazu klatscht und im Internet dazu Zeugnisbriefe schreibt.

Der Beweggrund warum ein Bruder im Internet sein öffentliches Gelöbnis verleugnet ist:
Sollte er im Falle einer Komiteeverhandlung Angeklagt werden den Nahmen Jehovas in Misskredit gebracht zu haben, dann entschuldigt er sich damit, das er ja so getan hätte als wäre er kein Diener Jehovas und damit auch den Nahmen Jehovas nicht in Misskredit gebracht hat.

Ansonsten ist er doch nicht der erste der glaubt mit der Steinigung von Stephanus,
mit der Hexenverbrennung der Nachbarin
oder dem Schlagen eines Zweifelnden,
Gott einen gefallen zu tun...
...und dies dann natürlich Berichtet.

Geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 00:44:58:

Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen.

1950 hatte man im übertragenen Sinn 4 grundlegende Fragen.
Das war überschaubar.
1980 hatte man schon 8 Grundlegende fragen. Man war aufgeklärter und hinter so manchem mehr wurde ein Fragezeichen gesetzt. Damit wurde die Zeit schon komplizierter doch man konnte damit umgehen.
Heute sind wir überflutet an Informationen aber vor allem neuen Fragen.
Jeder der forscht weiß, mit jeder neuen Antwort stellen sich zehn neue Fragen
Wie bei dem Reiskorn auf dem Schachbrett. Wenn man für jedes neue Schachbrett Feld die Reiskornmenge verdoppelt sind es am Schluss Tonnen an Reis.

Heute steht uns allen in Sekunden fast jede Information, zu so gut wie jeder Frage zur Verfügung.
Wenn jemand wissen will mit welchem Klebstoff Babywindeln geklebt werden hat man nach nur wenigen Handgriffen die gewünschte Information. Allerdings auch neue Fragen:
Schadet der Klebstoff der Haut? Schädigt er bei der Fertigung und Entsorgung unserer Umwelt...

Wir haben zwar heute Tonnen an Informationen aber damit auch doppelt so viele Fragen.

Vergleichbar mit einem Mann der auf einer einsamen Insel lebt. Der seinen Wasservorrat aus einer kleinen Süßwasserquelle deckt. Es reicht zwar nicht für Vorrat oder gar zum duschen aber es reicht zum sorglosen Leben.
Nun wird seine Insel von einer Überschwemmung heimgesucht. Jetzt hat er Wasser wovon er vorher nicht zu träumen gewagt hätte aber es ist Salzwasser mit Tonnen an Schlamm und der ein oder anderen toten Kuh.
Eine Flut an Wasser und doch droht er zu verdursten.
Keiner von uns möchte heute auf den Wissensstand von 1950 zurück aber reicher sind wir heute durch unsere Informationsflut nicht geworden.

Sind wir durch unseren materiellen Reichtum heute wirklich reicher?
Wird unser Leben heute dadurch leichter?
Keiner will heute auf sein Auto, seine Waschmaschine oder den Staubsauger verzichten aber wird unser leben dadurch heute ausgefüllter?

Der Zugang zu dieser Wissensflut kann dazu führen das man sich in dem Informationslosen Raum sicherer fühlt.
Wissen bringt Verantwortung mit sich die gelernt und geschultert werden will.
Die heutige Informationsflut lässt uns vor allem erkennen dass wir nichts wissen.
Die Folge ist das uns die heutige Informations-Inflation in Wirklichkeit geistig verarmen läst.

Geschrieben von Nora am 21. Oktober 2005 12:49:32:

Als Antwort auf: Unsere heutige Informationsflut lsst uns geistig verarmen geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 00:44:58:

Das Internet und so mancher verlogene Medienverlag ist doch eine vortreffliche wunderbare Segnung und Vorkehrung zugleich.

Einerseits lässt es sich mit E-Mail und in Foren wunderbar vortrefflich Predigen, anderseits haut die Fliegenklatsche zu und informiert wie verlogen der Apparat mancher Gemeinden funktioniert.
Alles hat seine Lichtseiten, so auch Schattenseiten, wie Jehova, der sich jeden Tag auf,s Neue selbst befruchtet, sein wort wendet und dreht, wies der Dax und Dow Jones (Goldene Kalb)will.
An den Früchten kann erkannt werden welches Fruchteil am Stamm hängen bleibt, und welches fliehen will.
Saurer Regen vermiest so manche Ernte.

Nora

Geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 13:55:44:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von Nora am 21. Oktober 2005 12:49:32:

Wie ist das mit dem Sauren Regen gemeint?

Geschrieben von Nora am 21. Oktober 2005 18:36:55:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 13:55:44:

Nun ja?
Zeugen Jehovas werden ja als Paradiesverkäufer geschult.
PDS, gemeint die Predigt-Dienst-Schule.

Statt sauren Regen, kann auch von Sauren Zitronenhandel gesprochen werden.

Allemal, wenn der erledigte Zeuge merkt, dass er mit den Endzeitdaten geprellt wurde kann er schonmal sauer werden oder im feuchten Nebel stehen, also bei Wind und Wetter.

Nora

Geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 19:25:10:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von Nora am 21. Oktober 2005 18:36:55:

Ok.

…dass er mit den Endzeitdaten geprellt wurde…

Wenn man heute einen Bruder offen fragen würde (auch wenn man so eine Art Frage nicht stellt) ob er wegen in Aussicht gestellter Erwartungen heute Enttäuscht ist, bekommt man sicherlich eine standesgemäß verneinende Antwort.
Wenn man dagegen fragen würde ob man heute auf den Abschluss einer Lebensversicherung verzichten würde weil das Ende kaum mehr als 20 Jahre dauern kann. Wird man heute keinen mehr finden der sein Leben tatsächlich danach ausrichten würde.

1970 dagegen wurde einem Ältesten Unredlichkeit unterstellt wen er Versicherungsvertreter war. Er Verkaufte etwas was niemand mehr zurückbekam. Brüdern Lebensversicherungen zu Verkaufen galt schon als Anrüchig.

Damit sind wir jetzt im 21 Jahrhundert angekommen.
Aber nur um Festzustellen das das finstere Mittelalter seinen würdigen Nachfolger gefunden hat.
Das finstere Informationszeitalter.
Ich möchte noch einmal auf den Begriff „Informationsinflation" zurückkommen.
Durch den Wertverlust der Information wurden die paar Wissenskröten die wir uns auf unserem eigenen Konto mühsam zusammen gesammelt hatten genauso Wertlos.

Geschrieben von Rudi am 24. Oktober 2005 21:45:06:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 19:25:10:

mit der Masse an Information kann auch die Hysterie zustande kommen und das sich Reinsteigern in die gewissen Themen.
Mit so viel Informationen kann der Mensch oft nicht umgehen, kann sein Gehirn nicht immer verarbeiten.
Die Informationen werden dadurch verzerrt und jeder interpretiert und deutet sie anderst und legt sie so aus, wie er sie sehen will. Darum, was ist wirklich Sache? Und das ist ja die Schwierigkeit Situationen zu analysieren, weil sehr viele auch ihre Gefühle in die Informationen einfließen lassen und dann unsachlich werden. Oftmals kennt man nur Bruchstücke einer Sache, kann folglich nicht das Ganze beurteilen.

Endzeittheorien sind mehr gefühlsmässig aufgebaut, als sachlich. Aber um herauszubekommen, ob wir wirklich in der Endzeit leben, dann geht das nur sachlich- wobei man dann beachten muss, dass FAktenfehlen können.
So bleibt nur der Schluss - man kann es nich wissen!!

Geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 22:47:53:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von Rudi am 24. Oktober 2005 21:45:06:

Absolut richtig.

Es ist eine Art Anmaßung unbedingt DIE Generation sein zu wollen in der Gott eingreift.

Möglicherweise wollte Judas als er Jesus verriet auch nur derjenige sein der Jesus endlich zum Handeln zwang. Als er erkannte dass dies misslang erhängte er sich.

So wie es auf mich heute auch den Eindruck macht als wollten wir Gott zwingen jetzt endlich einzugreifen.

Aber mal Angenommen wir beide würden einen neuen, einen großartigen, den einzig wahren Weg finden um Gott nahe zu kommen. Mit dem aufrichtigsten Bemühen alles richtig zu machen.

Würde sich dadurch irgendetwas ändern. Wir wären immer noch die beiden gleichen unvollkommenen Rudi und anonym. Wir würden beide die gleichen Fehler machen wie sie alle gemacht haben.

Es ist nicht wirklich wichtig ob wir in der Zeit des Endes Leben oder nicht.

Die Zeit des Endes kommt und sie geht auch wieder.

Wichtig ist das wir unseren Gott freiwillig von ganzen Herzen ergeben sind.

Und darin sind wir nicht allein.

„Denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt:
Fürchte dich nicht, ich werde dir helfen"
Jesaja 41:13

Geschrieben von Rudi am 25. Oktober 2005 01:00:46:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von anonym am 24. Oktober 2005 22:47:53:

genau es ist die tiefe Liebe zu Gott, die keiener weiteren Erklärung bedarf. Es ist völlig unwichtig, ob wir jetzt in der Zeit des Endes leben oder nicht, dass wollen uns nur irgendwelche Mneschen weiss machen, die uns dann beherrschen wollten, wennn sie könnten. Tue dies und Tue das, aber was ist ergebnener als bedingunslose Liebe.

Geschrieben von leif am 21. Oktober 2005 13:09:24:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von Nora am 21. Oktober 2005 12:49:32:

Wer wohl was an der Klatsche hat...?!

Geschrieben von Leif am 21. Oktober 2005 11:58:32:

Als Antwort auf: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 00:44:58:

Ich weiß, dass ich nichts weiß.
(Ausspruch Sokrates)

Ich komme aus der Golf-Generation. Als es nur 3 Fernsehprogramme (bis 23:30 Uhr), keine Handys, kein Internet und keine CDs gab. Wir waren die letzte Generation die noch auf natürlicher Weise gespielt haben: Baumhäuser gebaut, Sachen gebastelt, Flöße gebaut usw..
Im nachhinein bin ich froh so eine Kindheit erlebt zu haben.
Nach uns kam schon die Nintendo-Sega-Generation. Hollywood wurde immer gewalttätiger, Computerspiele immer ausgereifter und brutaler.
Mir tun die Kiddies heutzutage nur noch leid.

Leif

Geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 13:53:54:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von Leif am 21. Oktober 2005 11:58:32:

Was bitte ist eine Golf-Generation?

Geschrieben von leif am 21. Oktober 2005 13:57:36:

Als Antwort auf: Re: Unsere heutige Informationsflut lässt uns geistig verarmen geschrieben von anonym am 21. Oktober 2005 13:53:54:

das bezog sich auf das buch von florian illnies. es handelt von der zeit in den 80er jahren.

leif

Geschrieben von D. am 22. Oktober 2005 14:54:26:

Als Antwort auf: Umverteiler beschleunigen den Untergang geschrieben von Westerwelle am 22. Oktober 2005 14:36:33:

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