Nochmals in Sachen Balzereit (Teil I)
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 03. April 2014 11:04
[Das Forum teilt mit der Beitrag sei zu lang. Ergo muss eine Teilung erfolgen]
Es kam die Frage auf bezüglich der Illustrationen in der WTG-Literatur der 1920er Jahre
Ottonio ist zuzustimmen:

„Ich habe alte Archive der ZJ durchgeforstet, aber ein spezielles Schöpfungsbuch der 40er-Jahre ist mir nicht ins Auge gestochen.
Es gibt ein altes "Schöpfungsbuch", aber das ist aus dem Jahre 1927/1928/1929".

Siehe bezüglich dieses Buches auch:
http://wtarchive.svhelden.info/archive/de/Publikationen/1928_JR_Schoepfung.pdf

Von besagtem Buch „Schöpfung" gab es im genannten Zeitraum mehrere Auflagen (nicht nur "eine"). Ihr Charakteristikum (ähnlich schon wie im Falle der „Schriftstudien"-Ausgaben, differierende Seiten. Der Text dürfte in allen Ausgaben identisch sein. Indes was die Verschiebung von Seiten anbelangt, sind diese ursächlich dem beigefügten Bildmaterial zuzuschreiben, welches keinesfalls in allen Ausgaben gleich ist.

Nach 1945 lebte der WTG-Fürst aus den zwanziger Jahren, Balzereit, weiter im östlichen Bereich Deutschlands. Von der Sowjetischen Militäradmistration konnte er die Genehmigung zum aufziehen einer eigenen Gruppe erreichen. In ihrer „Wirksamkeit" aber nur regional im Madeburger Raum und angrenzende Gebiete aktiv.

Dann kann der Schicksalsschlag des Zeugen Jehovas Verbotes. Und auch die kommunistischen Nazis wiederholten dann das „Patentrezept" in Wiederholung der „klassischen" Nazis. Und das hieß Rasenmähermethode.
Wenn also die Zeugen Jehovas Opfer der Verbotsentscheidung wurden, dann traf das auch zugleich die Gruppe um Balzereit mit.
Für Nazis (egal ob braun oder rot) war es offenbar zu mühselig, auf die Unterschiede acht zugeben, welche zwischen den Zeugen Jehovas und ihren Splittergruppen bestanden. Ihr „Diffenzierungs"werkzeug hieß für die der Einfachheit halber einfach nur Rasemähermethode.

Die Zeugen Jehovas überlebten bekanntlich ihr Verbot. Da mussten die Stasi-Mannen welche das östliche Regime zur Federführung berufen hatte (dieweil Terror auch ein Teil der Rasenmähermethode ist. Und auch auf dieses „Patentrezept" schwörten ja auch die roten Nazis). Da mussten diese Herrschaften Ende der 1950er Jahre doch noch erkennen. Die Zeugen Jehovas-Angelegenheit verläuft nicht so wie sie sich das eigentlich wünschen würden.

Verspätet kam man dann auf den „Trichter" man könnte besagte klassische Splittergruppen doch noch für die eigenen Ziele instrumentalisieren.
Indes auch dabei bestätigte sich: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
Um 1950 hätte solch eine „Instrumentalisierung" vielleicht (in eher geringem Umfange) noch etwas bewirken können. 1958/59 dann schon weitaus weniger.
Jedenfalls bekam Balzereit in dieser Phase der Neukonzipierung der östlichen Politik, auch die Chance (in größeren Intervallen) eine eigene Zeitschrift auf den Ostdeutschen Ententeich setzen zu können, betitelt „Nachdenkliches aus Leben und Christentum". Hierbei war wieder mal typische Ostdeutsche Inkonsequenz zu beobachten.
Eigentlich wäre es gemäß Ostdeutscher Gesetzgebung zwingend gewesen, Belegexemplare jener Zeitschrift auch an die Deutsche Bücherei in Leipzig einzusenden, was aber nicht geschah. Wer heute dort nach diesem Blatt sucht, der sucht vergebens. Analoges war dann auch beim Franzbuch zu beobachten. Noch vor der westdeutschen Ausgabe des „Gewissenskonfliktes" erschien eine von der Stasi in Eigenregie veranstaltete holprige Übersetzung davon, als „Krise des Gewissens". Hier wiederum das Trauerspiel. In Übertretung der eigenen Gesetzlichkeit, wurde auch diese Buchausgabe der Deutschen Bücherei, mit ihrem gesetzlichen Pflichtexmplaranspruch, vorenthalten.

Jedenfalls durch den alsbald eintretenden Tod von Balzereit, war die „Wirksamkeit" von „Nachdenkliches aus Leben und Christentum" mal, sehr, sehr bescheiden.
In einem der ersten Hefte davon hielt Balzereit einen beschönigten Rückblick. Darin berichtet er auch, er habe es auf sich genommen, gewisse Veränderungen in den deutschen Ausgaben der WTG-Literatur vorzunehmen. Diese wenn sie von anderen WTG-Hardlinern dann entdeckt wurden, hätten für ihn gefährliches „Hinter dem Rücken reden" zur Folge gehabt. Nähere Einzelheiten über diese Veränderungen teilt er allerdings nicht mit. Ein (nicht von ihm) dokumentiertes Beispiel betrifft dann das Buch „Die Harfe Gottes", wo er kraft seiner Zensurvollmacht, eine Wehrdienstgegnerische Passage, die noch in der in der Schweiz gedruckten Ausgabe mit enthalten war, ersatzlos strich (ohne näheren Hinweis auf diesen Umstand).
Mit dokumentiert in: Herrberger
Zu den Balzereitschen Eigenmächtigkeiten gehört meines Erachtens auch die Bestückung mit Bildmaterial (etwa Bildern des Künstler Max Klinger), zu deren Reprozierung auch im WTG-Schrifttum, er sich bei den entsprechenden deutschen Kunstverlagen, wohl die Genehmigung einholte. Einige dieser Bilder wird man daher in den Englischsprachigen Varianten des WTG-Schrifttums nicht vorfinden, respektive Bildaustausche beobachten können.
Im Falle einiger belegter Bildaustausche ist zudem noch zu beobachten. In den Englischsprachigen Ausgaben eher „prüdes" Bildmaterial (etwa Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies). In den deutschen Ausgaben eher „freizügigere" Bilder. Das aber aus dem Grunde, dieweil jener Bilder externer Künstler eben schon so ausgerichtet waren. Es sich also nicht um eine WTG-eigene Aussage handelte. Allenfalls ist der Balzereit'sche Anteil eben in der Auswahl jener Bilder zu sehen.

Exkurs.
Detailzitat aus NALUC Folge 3 (Februar 1959)

Es wird nun die weitere - nicht gerade erfreuliche - Aufgabe der jetzigen Studie sein, zu untersuchen und darzulegen, wie das möglich werden konnte.
Dazu muß vorausbemerkt werden, daß der Schreiber dieses Artikels diesen von zwei Seiten kommenden Druck aus aller nächster Nähe und am eigenen Leibe miterlebte, was dem sonst beinahe unfaßlichen Geschehen das Signum der Wahrhaftigkeit verleihen möge. - Wenn wir dabei geflissentlich die Nennung von Namen irgendwelcher Personen vermeiden, dann darum, weil unser Kampf nicht gegen Personen, nicht gegen Menschen, sondern gegen die Sache, gegen den Irrtum gerichtet ist.
Möglich wurde diese große abwärts führende Massensuggestion vieler Tausender aufrichtiger Gotteskinder überhaupt erst durch das der WTG von ihrem Gründer hinterlassene Maß unbedingtem und gläubigen Vertrauens, mit welchem die damaligen Anhänger dieser Gesellschaft bedenkenlos und leider in vielen Fällen auch fast gedankenlos alles hinnahmen, was die Gesellschaft an Veröffentlichungen herausbrachte.

Es hatte sich schon, kurz vor Ableben des Gründers der Gesellschaft, unter den meisten ihrer Anhänger die Meinung herausgebildet, die Wachtturm Bibel & Traktat Gesellschaft sei der Kanal, durch den Gott allein sein wahres Volk auf der ganzen Welt speise. Während zu Lebzeiten der ersten Präsidenten diese Auffassung nur als private Meinung einzelner Redner auf Hauptversammlungen oder in den Gottesdiensten der Ortsgruppen zum Ausdruck kam (nie in der Literatur der Gesellschaft), so änderte sich dies von dem Augenblick an, wo neue Männer das Ruder der Gesellschaft ergriffen, und wo das noch vom ersten Präsidenten lange vor seinem Tode testamentarisch festgelegte - Bestimmungsrecht über die geistigen und materiellen Güter der Gesellschaft, ausgeübt durch ein mehrköpfiges Brüderkomitee, nach wenig schönen Kämpfen von einem einzigem Manne umgestoßen und einem einzelnen Mann in die Hand gespielt worden war. Von diesem Augenblick an wurde vorsichtig aber dennoch nachdrücklich von dem Argument 'die Gesellschaft ist der Kanal' in so raffinierter Weise Gebrauch gemacht, daß immer mehr die WTG und ihr Präsident es wagen konnten, für ihre Verlautbarungen und Veröffentlichungen papstgleiche Unfehlbarkeit zu beanspruchen, sodaß bald jeder Bruder, der irgendwelche Bedenken gegen dieselben zu äußern wagte, gemaßregelt und unmöglich gemacht wurde. Die Furcht vor diesem Ausgestoßen- und Verächtlichgemachtwerden war es, die bald dann auch denen, die den Abstieg noch sahen, den Mund verschloß.

Wenn hierzu von einem "von zwei Seiten kommenden Druck" gesprochen wurde, dann insofern, daß jeder Versuch der verantwortlichen Personen, die schlimmsten Abweichungen von der Wahrheit, die bösesten Entstellungen, sachlich und lautlich soweit wie möglich bei der Übertragung ins Deutsche zu verhindern, abzubiegen oder wenigstens zu mildern, - sobald er entdeckt wurde - Feindschaft, bitteres Hinterrücksreden (von Seiten solcher Versammlungsglieder und Mitarbeiter die den wachsenden Irrtum sogar noch als 'Neues Licht' priesen, und eine direkte Empörung im eigenen Lager zu organisieren suchten und anderes mehr zur Folge hatte. - Das war die eine Seite dieses Druckes. Die andere Seite waren dann die häßlichen, bitteren brieflichen und - bei einmal im Jahr stattfindenden Besuchen des Präsidenten - auch persönlichen Bitterkeiten und Anwürfe, die der - sich oben genannten 'Frevels' an dem fragwürdigen 'Geistesgut' schuldig gemachte - Verantwortliche über sich ergehen lassen mußte. Das ging so ein paar Jahre hindurch, in denen man unter diesem Druck immer noch einmal wieder die Zweckmäßigkeit der beiden Möglichkeiten gegeneinander abwog, ob man richtiger solange, bis der Herr selbst eingreifen würde, ausharren solle an dem Platz, wohin man vom Herrn gestellt worden war, oder ob man lieber kurzerhand in offenem Kampf dagegen Stellung nehmen sollte.

Das unrühmliche, im Sande verlaufende Ende, das zwei gegen die WTG gerichtete Bewegungen in Deutschland fanden, kaum nachdem sie (die eine mit einer kleinen, in kürzeren Abständen veröffentlichten Schrift

Das Thema „Wahrheitsfreunde

und die andere mit einer 358 Seiten umfassende Broschüre

Sadlack „Verwüstung des Heiligtums
sich zu regen begannen, ließ stilles, weiteres Zuwarten als das Richtige erscheinen. Es dauerte auch nicht lange, bis dieser ganze amerikanische Religionsschacher ein plötzliches Ende fand.
- Wenn unser Herr sagte, daß das nahe Ende der Herrschaft Satans dadurch gekennzeichnet werde, daß ein Teufel den anderen auszutreiben beginne (Matth. 12:26), dann war das unrühmliche Ende der WTG durch die damaligen Nazi-Machthaber das Austreiben eines Teufels durch den anderen. Dieses Ereignis machte solchen Kindern Gottes, denen Gottes Wort höher stand wie alles - von Menschen stammendes sogenanntes 'Neues Licht' mit einem Schlage klar, daß der Geist des Herrn und der Geist der Wahrheit die Führer der WTG verlassen hatte, und daß die Wachtturm Bibel & Traktat Gesellschaft von Gott verworfen worden war, weil sie Gottes Wahrheit verworfen hatte.
Es ist nicht möglich, im Rahmen dieser Studie alle Abweichungen von der Wahrheit, alle Fälschungen von Sinn oder Wortlaut des Wortes Gottes, zu denen es im Laufe der Jahre kam, aufzuzählen. Nur erinnern wollen wir an einzelne der sogenannten 'neuen Lichter', welche die WTG nicht zur Ehre Gottes, sondern um ihr eigenes Ehrenschild herum entzündet hatte.
Veranlaßt durch die Warnungen der Schrift (Apg. 20:30) hatte, wie schon gezeigt, der Gründer und erste Präsident der Gesellschaft schon 9 Jahre vor seinem Tode

testamentarisch die Bestimmung getroffen

daß nicht ein einzelner Mann, sondern ein Komitee von namentlich angeführten Brüdern die Leitung der Gesellschaft und die Führung ihres Schrifttums überwachen solle, um - wie es darin hieß - "alle vor jedem Geist des Ehrgeizes, des Hochmutes und des Herschen-wollens (des der 'Erste sein wollen') zu schützen, damit die Wahrheit ihres eigenen Wertes wegen anerkannt und wertgeschätzt werden möge, um in immer besserer Weise den Herrn als das wahre und einzige Haupt der Kirche, als die einzigste Quelle der Wahrheit anerkannt werden möge" (WT 1917 S.22). Aber die List der Menschen und juristische Spitzfindigkeiten brachten es in verhältnismäßig kurzer Zeit dahin, daß der überwiegende Teil aller Aktien der Gesellschaft sich in der Hand eines einzelnen Mannes, des dann bald mit Stimmenmehrheit gewählten zweiten Präsidenten der Gesellschaft ansammelte, und den Mitgliedern des Komitees jeden Einfluß auf die weitere geistige Entwicklung entzogen wurde. So konnte dann der Weg bergab fortan ungehindert verfolgt werden ...
Ob es nun

"Die Geburt der Nation"

oder "Der Mantel der Gerechtigkeit" und die "Kleider des Heils" aus Jes. 61 :10, oder das Eingehen in "die Freude des Herrn", das "Legen des kostbaren Steines in Zion" oder irgendetwas anderes war, das damals veröffentlicht wurde wenn es von Segnungen und Vorrechten für Gottes Volk handelte. konnten diese (nicht von Gott und seinem lieben Sohn, sondern) nur von der WTG erlangt werden, und zwar auch nicht von der Geburt unseres Herrn an, sondern erst nach dem Jahre 1918, also erst von der Zeit an, wo mit dem Antritt des selbst - und aus eigener Machtvollkommenheit - ernannten zweiten Präsidenten der Gesellschaft dessen neuer Kurs begann mit der
Verächtlichungmachung dessen, was bis dahin als Wahrheit galt, und mit der Aufbringung einer ganz neuen Lehre und der Einführung eines ganz neuen Wertmaßstabes für die Beantwortung der Frage, ob jemand als Bruder in Christo anzusehen sei oder nicht. - Von da an galt nämlich nicht mehr die von Gott angenommene und anerkannte Frucht des Geistes, die der Apostel in Gal. 5:22 erwähnt, sondern von da an zählte nur noch, wieviel Stunden einer für die Gesellschaft gearbeitet hatte, und in welchem Maße einer widerspruchslos die widerspruchvollsten Lehren der WTG hinnahm. Nur wer in begeisterter Rede seine Freude über die traurigen, trostlosen Widersprüche im Lehrgebäude dieses Abfalls von der Wahrheit preisen konnte, war in der Wahrheit, war in "die Freude des Herrn" eingegangen; denn nur was unter der Herrschaft des neuen Leiters der Gesellschaft entstanden war, taugte noch etwas. Alles Vorausgegangene aber wurde mit dem Makel der Minderwärtigkeit behängt.
Das stillschweigende Hinnehmen und Ertragen all der durch die WTG ihren Glaubensfreunden - mit Einsetzen des großen Abfalls - aufgebürdeten Irrlehren brachte für diese nicht nur eine immer größere Gottferne mit sich (in ein fernes Land reisen Luk. 15:13), sondern mit dem ihnen eingeredeten 'man solle keinen Charakter entwickeln sondern ein Charakter sein' erzeugte man die irrige Meinung, daß der Christ so bleiben könne wie er sei; wenn er nur 'für den Herrn' (d.h. für die Gesellschaft) fleißig arbeitete und Bücher verkaufe, dann sei eben sein glaubensvoller Eifer der 'Mantel der Gerechtigkeit', den er anhabe, und 'die Kleider des Heils', die ihn Gott angenehm machen würden, Die Folge war eine mehr und mehr um sich greifende Laxheit und Oberflächlichkeit hinsichtlich der allgemeinen Moral eines großen Teiles der damaligen WTG-Anhänger. Einige gingen auseinander; und der Schreiber dieser Zeilen hat selber in einigen Fällen Hilfe leisten müssen, den enttäuschten Teil aufzurichten, oder um zwischen ledigen jüngeren Menschen durch Eheanbahnung der größten Schmach für sie selbst und ihre Angehörigen vorzubeugen, Stille, gläubige Menschen, die sogar nicht einmal ein Cafe aufzusuchen bereit waren, fand man nach ihrer sogemannten Missionsarbeit im Kino, im Tanzsaal und in Wirtshäusern.

Als weiter Exkurs noch Details aus NALUC 2

Noch ein Zitat für die Borniertheit des Kreises um Balzereit aus NALUC 4 (April 1959) (S. 5)

Es gab vieles vergebliches Warten unter Gottes Volk auf die Verwandlung und Verherrlichung der Geweihten. Es begann im Jahre 1874, wurde verlegt auf 1881, 1914 usw., aber immer wartete Gottes Volk vergebens. War das ein Fehler?
0 nein, es war kein Fehler, sondern vorgesehenes Geschehen, das des Herrn Weisheit zum Besten seines Volkes vorher verkündet hatte.

 

Re: Nochmals in Sachen Balzereit (Teil II)
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 03. April 2014 11:21
Noch ein älterer Exkurs, datiert gewesen vom 23 April 1999. Publiziert auf einer Forums-Plattform, welche den gieren nach „den Fleischtöpfen Ägyptens" (übersetzt die Vorläuferstufe einer „Körperschaft öffentliches Rechts" genannt „eingetragener Verein") nicht widerstehen konnte. Und in der Konsequenz dann zum Beschreiten getrennter Wege führte.
Es mag fraglich sein, ob die e. V. Anleierer ihre Blütenträume „erfüllt" gesehen haben. Etliche Träumer wurden dann im laufe der weiteren Entwicklung, schon mal durch andere Träumer ausgetauscht. Dazu habe ich an anderer Stelle
schon mal etwas näher Stellung genommen.
Es gibt ja durchaus noch ein paar weitere „e. V." in der einschlägigen Szene. Angefangen von „Artikel 4" und weitere. Eine Analyse ihrer „Erfolge" indes zeigt. Die Träumer die etwa (krass gesprochen den Honoratioren solcher e. V. dann gar ein eigenes „Vereinshaus" finanzieren würden, oder gar es zu bezahlten „Vorstandsposten" brächten. Solche Tendenzen sind nachweisbar, sind Träumer und werden nach bisherigem Erkenntnisstand weiter Träumer bleiben.
Zurückkehrend zum weiter oben genannten weiteren Kommentar in Sachen Balzereit.
Kommentar
Balzereit war bereits seit den zwanziger Jahren Leiter der deutschen Bibelforscher. Zu seiner Biographie ist ein beiläufiger Satz in dem antisemitischen „Handbuch der Judenfrage" aufschlussreich:

„Von diesem Balzereit wussten einmal die „Blätter zur Abwehr des Antisemitismus" (denen wir die Verantwortung dafür überlassen müssen) zu berichten, dass er während der Revolution als Hafenarbeiter in Kiel und zugleich als Soldatenrat tätig war."

Prüft man nun die fragliche Stelle in den „Abwehrblättern" so wollen diese gar wissen, „dass der dortige Soldatenrat aus ihm (Balzereit) und zwei anderen bestand."

Aber mit keiner Zeile geht das „Handbuch der Judenfrage" darauf ein, das dazu von Balzereit ein Dementi vorliegt. Laut „Abwehrblättern" mit den Worten: „dass er bei Ausbruch der Revolution nicht mehr Hafenarbeiter, sondern Angestellter der Internationalen Vereinigung Ernster Bibelforscher und nebenamtlich bei der Kriegshilfe (Unterstütrzungsamt) in Kiel beschäftigt gewesen sei."

Balzereits „Geheimmacht"

Ein Verteidigungselaborat für das antisemitische Machwerk „Protokolle der Weisen von Zion", kann es sich nicht verkneifen auch auf die Bibelforscher mit hinzuzielen. Wie üblich bei Argumentationen aus dem antisemitischen Stall - nicht gerade besonders „geistvoll". Aber eine kleine Nebenbemerkung aus dem antisemitischen Munde verdient es doch noch dokumentiert zu werden. Etwa, wenn da ausgeführt wird:

„Vor nicht langer Zeit haben die „Ernsten Bibelforscher" eine Schrift in unser Volk geworfen, die den Titel trägt: „Die größte Geheim-Macht der Welt". In dieser Schrift wird dem Papsttum und insbesondere den Jesuiten das vorgeworfen, was die Welt von den Juden behauptet. Verfasser dieser Schrift war übrigens kein anderer als wie der damals höchste deutsche Zeuge, Balzereit."

Balzereit wird damit aus antisemitischem Munde attestiert, das er eine analoge Propaganda betreibe, lediglich mit anderen Adressaten.
Immerhin beachtlich ist, dass man gerade in dieser Schrift eine umfängliche Verteidigung des Freimaurertums vorfinden kann. An dieser Tatsache kann man auch aus dem Grunde nicht vorbeigehen, weil zeitgenössische Bibelforschergegner nicht müde wurden immer wieder zu betonen, dass amerikanische Freimaurer in der Zeit um den Ersten Weltkrieg, Sponsoren für die Bibelforscher gewesen seien. Auch wenn die Balzereit-Schrift unter dem Pseudonym „P. B. Gotthilf" erschien, so ist es nicht schwer den tatsächlichen Verfassernamen schon aus den Abkürzungen „P. B." zu entnehmen. Im übrigen haben etliche zeitgenössische Bibelforscherkritiker in aller Öffentlichkeit kundgetan, dass sie der festen Überzeugung sind, dass der Verfasser der „Gotthilf"-Schrift in Wahrheit Balzereit sei. Ein Dementi dazu liegt weder von Balzereit, noch von der Wachtturmgesellschaft vor, womit diese Sachlage indirekt bestätigt wird. Auch lässt der Inhalt dieser Schrift eindeutig erkennen, dass der Verfasser in führenden Bibelforscherkreisen zu lokalisieren ist.
Bezüglich der Freimaurer wird darin ausgeführt:

„Eine der regulären päpstlichen Sitten ist die, Hauptaufmerksamkeit der Katholiken auf Gebet gegen Freimaurer zu lenken und mit gutem Recht, denn „die Flut ist nicht nur auf dem Wege, sondern sie ist schon da" - wie eine freimaurerische Zeitschrift sagt und fährt dann fort: „Wir haben das Vorrecht, nicht nur jeden erklärten Freimaurer, sondern auch jeden Protestanten der Religion nach, jeden wahren Patrioten, der sein Vaterland liebt, zu uns zu zählen, ob es nun Untertanen einer Monarchie oder einer Republik sind, welche die geschriebenen oder ungeschriebenen Verfassungen und Gesetze ihres Landes obenan stellen und sie höher achten als die dogmatischen und manchmal grausam, blutigen Erlässe und Bullen des Papsttums, um zunächst einmal den verdächtigenden Angriffen, der römisch-katholischen Kirchen zu widerstehen."

Weiter wird in dieser Schrift, unter Bezugnahme auf die aktuelle Tagespolitik der USA ausgeführt:

„Die kürzliche Zusammenkunft der streitenden Klubs Amerikas in Washingthon, ist kein Gutes Zeichen für das Papstreich, noch die Tatsache, dass Wilsonismus und Imperialismus tot sind, und das Warren G. Harding ein Freimaurer zweiunddreissigsten Grades ist. Bei dem Festzug der Versammlung wurde ihm eine feierliche Begrüßung dargebracht für das, was man von ihm erwartet, und ein ungeheurer Beifall stieg auf: „Wir lieben Sie, Mr. Harding, weil Sie einer der unsrigen sind.' Unser Glückwunsch jedem Lande, dass sich freimacht vom Einflusse Roms." Das Feuer, dass das Papstreich verbrennt, ist das Leuchtfeuer der Freiheit der Völker der Erde; denn solange die Welt und Menschheit unter dem Einfluss dieses Systems schmachtet, wird nie Ruhe, nie Gedeihen und nie Frieden auf Erden sein."

Es ist beachtlich, dass der antisemitische Bibelforschergegner Jonak, in seiner Replik gerade auch jene Pro-Freimaurer-Äußerungen mit aufspießt. Aus seiner Sicht ist die „Gotthilf"-Schrift für sein Beweisthema von besonderer Bedeutung,

„da ihr Verfasser speziell die Freimaurer und die Ernsten Bibelforscher als Kampfgenossen gegen die katholische Kirche nebeneinander stellt und sich in der gesamten Literatur der Bibelforscher kein Wort der Ablehnung dieser Veröffentlichung findet. Das konnte auch nicht erwartet werden, denn eben diese Schundschrift wurde von der Filiale der Bibelforscher in Magdeburg in einer Auflage von 200 000 Stück verbreitet."

Er kommentiert weiter:

„Das diese Schmähschrift „Die größte Geheimmacht der Welt", worunter es das Papsttum versteht, die Stellungnahme sowohl zum Freimaurertum als auch zum Bibelforschertum eindeutig kundgibt. In seiner Bewunderung für die Freimaurerei erklärt er z. B., dass in Mexiko aller Fortschritt der Freimaurerei zu verdanken ist. … Und über die Ernsten Bibelforscher sagt Gotthilf: „Es mag sich nun irgendein Mensch zu den Lehren der Bibelforscher, soweit sie interkonfessionelle Fragen angehen, stellen wie er will; eines muss aber jeder Vorurteilsfreie Prüfer ihrer Literatur zugeben, sie leisten mit ihrer Kampfesarbeit gegen Rom, die sie nebenbei bemerkt, in aller Sachlichkeit, ohne die sonst übliche Gehässigkeit nur allein mit Darlegungen aus der Bibel führen, der Menschheit einen unschätzbaren Dienst."

In jener von Jonak zitierten Passage der „Gotthilf"-Schrift wird desweiteren noch der Bibelforscher-Lobgesang ausgeführt:

„Zu den ernstesten und auch am meisten von Rom gefürchteten Gegnern gehören neben einigen anderen, weniger positiv tätigen religiösen Kreisen wohl die Ernsten Bibelforscher. … Die verschiedenen Angriffe, die man gelegentlich gegen die Bibelforscher und ihre Lehren macht, beruhen, so behaupten die Bibelforscher, auf Entstellung und Verdrehung ihrer Lehren durch religiöse Gegner. Besonders wertvoll war dem Verfasser die in einer Magdeburger Zeitung durch Bibelforscher veröffentlichte Erklärung, welche sagte: „Die Behauptung, Bibelforscher trieben jüdische Weltherrschaftspropaganda stammt von religiösen Gegnern der Bibelforscher, welche selber Weltherrschaftsabsichten haben und ihre eigenen Absichten nur durch Verdächtigung anderer zu verbergen suchen."

Zu dieser Geheimmacht-Schrift gilt es noch einige zusätzliche Angaben zu machen. Im Jahre 1924 betrieb die deutsche Wachtturmgesellschaft, unter Federführung von Balzereit, in ihrer Zeitschrift „Das goldene Zeitalter" durch ganzseitige Inserate, eine riesige Reklame für dieses Buch. Vormal wurde der Eindruck erweckt, als sei der Verfasser „unabhängig" von den Bibelforschern. Indes wird beim näheren Hinsehen diese Legende durch die eigene Argumentation widerlegt. Nicht nur, dass die übliche Bibelforscherdiktion an allen Ecken und Enden durchscheint. Verräterisch für den Verfasser ist auch, dass er Passagen aus dem Jahrgang 1921 der amerikanischen Bibelforscherzeitschrift „The Golden Age" zitiert, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht in deutscher Übersetzung erschien, und somit deutlich macht, dass er Beziehungen zu hohen amerikanischen Bibelforscherkreisen hat.
Katholische Kreise haben dann gegen den Presserechtlich verantwortlichen „Stern"-Verlag in Leipzig, als Herausgeber dieser Schrift ein Gerichtsverfahren angestrengt, aufgrund des Gotteslästerungsparagraphen in der Weimarer Republik. Sie konnten erreichen, dass ein kleiner Teil dieser Schrift, die sich noch im Verlag befand, beschlagnahmt wurde. Im Jahre 1927 gab derselbe Verlag die gleiche Schrift in überarbeiteter Form erneut heraus. Bemerkenswert dabei ist, dass dabei ein völlig anderer Verfassername dafür genannt wurde. Firmierte die 1924-er Ausgabe unter dem Verfassernamen „P. B. Gotthilf aus Braunschweig-Köln", so wurde nun die 1927-er Ausgabe unter dem Namen „Ludwig Hado aus Berlin" vertrieben. Im Vorwort der Hado-Ausgabe wurde ausgeführt:

„Nachdem der Verfasser der alten, beschlagnahmten Broschüre auf deren Herausgabe keinen Wert mehr legt … unterbreite ich nunmehr diese vollkommene Neubearbeitung der Öffentlichkeit."

Seine Neubearbeitung charakterisiert Hado mit den Worten:

„Nachdem der Rest der Erstauflage wegen zweier Punkte, auf die der Gotteslästerungsparagraph angewandt wurde, beschlagnahmt wurde, überreiche ich hier das mit neuem Tatsachenbeweis bearbeitete Werk, unter Fortlassung der vom Gericht beanstandeten Stellen. … Bei dieser Ausgabe ließ ich das Beweismaterial für die Ablehnung Roms aus rein religiösen Gründen fehlen, weil diese bei der Erstausgabe von der ultramontanen Presse missdeutet wurde als Propaganda für eine religiöse Sache."

Unter dem hier besonders interessierenden Gesichtspunkt ist noch anzumerken, dass ein Vergleich ergibt, dass die relevanten Passagen aus dem Jahrgang 1921 des amerikanischen „Golden Age", sämtlichst auch in der Hado-Ausgabe beibehalten wurden.
In der Sache wurde in dieser Schrift mit harten Bandagen gegen die katholische Kirche agitiert. Es geht dem Autor im Kern um den Grundsatz der freien religiösen Konkurrenz, um das Recht „Marktwirtschaft" auf religiösem Gebiet betreiben zu können. Ein Beispiel für diese Einstellung ist auch nachfolgende aus dem „Golden Age", Jahrgang 1921, übernommene Polemik, die in der Hado-Ausgabe mit den Worten zitiert wird:

„Mit wieviel Schlauheit man Verordnungen, welche die freie Gedankenäußerung knebeln und es unmöglich machen sollen, über Missbrauch der Religion durch das Papstreich auch nur ein Wort gerechter Kritik sagen zu dürfen, durchzudrücken sucht, zeugt ein Antrag, der von diesen famosen Beschützern der Freiheit dem Senat und Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten vorgelegt wurde. Nach echt jesuitischer Manier wurde behauptet, man reiche diesen Antrag ein, um Judenverfolgungen zu verhindern, genau wissend, dass unter diesem Vorwand die Absicht der Knebelung der freien Meinungsäußerung nicht so leicht bemerkt werde. In Wahrheit lag es gar nicht in der Absicht dieser Vertreter des Welt-Geheim-Reiches, die Juden zu schützen, sondern der listig versteckte Grund dieses Antrages war, es auf dem Wege erschlichener Gesetzgebung unmöglich zu machen, über Bosheiten, die unter dem Deckmantel der Religion verübt wurden, etwas zu sagen, zu schreiben, bzw. sie aufzudecken.
Der entsprechende Gesetzesantrag wurde dann mit den Worten zitiert: Der Senat und das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten mögen … Verordnen, dass die Versendung irgendwelcher Veröffentlichungen und Druckschriften durch die Post, welche Berichte oder Aufsätze enthalten, die den offensichtlichen Zweck haben, Rassen- oder Religionshass zu erregen, verboten werden. Jede Person oder Gruppe von Personen, welche hierbei schuldig befunden wird, soll mit einer Geldstrafe bis zu 5000 Dollar oder Gefängnis bis zu fünf Jahren oder mit beiden bestraft werden."

Als die Bibelforscher von diesem Gesetzesvorhaben Kenntnis erlangten, schlugen bei ihnen die Alarmglocken an. Und sie meinten zu wissen, wem sie diesen Anschlag auf die freie Meinungsäußerung zu verdanken hätten: „Aber ein solches Gesetz, wie das oben erwähnte, könnte Personen, die ihre verfassungsrechtlichen, gesetzmäßigen Rechte ausüben, große Schwierigkeiten bereiten. Presse und Publikum würden durch solche Gesetze eingeschüchtert werden, sie würden nicht mehr wagen, ihre Meinung auszusprechen, und nach und nach würde die Freiheit der Rede und der Presse dahin sein und das Land wäre katholisch gemacht - d. h. würde vom Welt-Geheim-Reich in offene Herrschaft übernommen. Päpstliche Diktatur, das ist - Mittelalter."
Bezeichnend dazu ist auch die katholische Einschätzung von Busch:

„Die Broschüre ist eine der allergemeinsten und unflätigsten, die ich je gesehen. So viel Lüge, Unwissenschaftlichkeit, Betrug, Hass und Gift und Galle speiende Bosheit, soviel Aufhetzung und Aufstachelung der niedersten Triebe der Volksseele gegen alles Katholische, gegen die Kirche, gegen das Papsttum, gegen Bischöfe und Geistlichkeit, ist dort zusammengetragen, dass man schier glauben möchte, die Broschüre sei vom Teufel aus der Hölle selber geschrieben."

Ein weiteres Beispiel für die harten Bandagen, mit der in der Gotthilf-Hado-Broschüre agitiert wurde sind auch die Ausführungen zur Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges, wiederum mit betont Anti-katholischem Akzent: „Zum Beispiel wurde vor dem Weltkrieg ein Konkordat mit Serbien gemacht. … Als der schwache König Milan, der sein ständiges Heim wegen der unglücklichen Liebesgeschichte verlor, ein Konkordat mit dem Vatikan abschloss, übergab er die Kontrolle über das pädagogische, d. h. volkserzieherische System seines Landes dem päpstlichen Reiche und den Jesuiten, befreite kirchliches Besitztum sowie die römische Geistlichkeit vom serbischen Gesetze und seinen Gerichten und stellte sie unter römische Gesetze und Gerichte, unter das sogenannte kanonische Recht. Das war zuviel für einige freiheitsliebende Serben, besonders für die jungen Männer, welche ein freies Serbien erhofft hatten. Österreich, welches durchaus unter päpstlicher Kontrolle stand, pflichtete dieser Intrige bei, welche diesen Rückgang zum Mittelalter über Serbien verhängte.
Ein serbischer Student, mit Entrüstung erfüllt und nun nach einem Gegenstand für seinen Hass suchend, schoss und tötete den österreichischen Thronerben als den Mann, welcher bei diesem Verrat Serbiens besonders mitgewirkt hatte. Die bürokratische Regierung Österreichs-Ungarns, unter päpstlicher Leitung - ähnlich wie die verpapstete Regierung Frankreichs von 1921 - stellte Forderungen an Serbien, die ein Volk, welches noch etwas Selbstachtung hat, unmöglich erfüllen konnte. So entstand dann der Weltkrieg direkt durch politische Machenschaften dieses großen römischen Welt-Geheim-Reiches und durch Eingriffe in das staatliche Leben zweier Völker der Erde."
Auch Paul Bräunlich, seines Zeichens Generalsekretär des Evangelischen Bundes, und ansonsten als eindeutigen Bibelforschergegner bekannt, wird in dieser Broschüre mittels eines Presseberichtes auch als Kronzeuge bemüht. Bei „Gotthilf" liest man dazu:

„Das Bräunlich in Hof (1924) eine heftige Anklagerede gegen Rom gehalten habe und dem Papstreich vorwerfe, bewußterweise den Krieg entfacht und zu Ungunsten Deutschlands in der Entscheidung gefördert zu haben, um das protestantische Deutschland zu vernichten, um die Regierung unter päpstliche Oberherrschaft zu bringen."

Bräunlich selbst kommentiert aus seiner Kenntnis der Faktenlage die „Gotthilf"-Schrift mit den Worten:

„Die „Geheimmacht" diesmal weder Juden noch Freimaurer, sondern das römische Papsttum als „Ursache aller (!) Kriege" und „ein Jahrhunderte alter Betrug." Das Ganze mit vielen richtigen Tatsachen - zumeist den bekannten Schriften Sleidans entnommen - wissenschaftlich herausgeputzt, und doch dazu bestimmt, zuletzt vielleicht gar den Evangelischen Bund selber aufs Glatteis zu locken. Denn selbstverständlich gipfelt auch dieses Büchlein in einer „Geheimschrift". Ein ungenannter Jesuit gibt darin schamlose Anweisungen nach Art der in den Protokollen der Weisen von Zion enthaltenen. Er setzt auseinander, wie man „den Nacken der deutschen Ketzer" unter das Joch der römischen Kirche beugen und sich auf solche Weise wieder einmal ein jugendkräftiges Volk sichern müsse, von dessen Mark wir (Jesuiten) ein Jahrhundert oder mehr zehren können."

Bräunlich selbst zieht dann an anderer Stelle den Vergleich zu dieser von ihm nicht „erbetenen" Schützenhilfe durch die Bibelforscher, mit dem sogenannten Taxilschwindel. Jener französische Schriftsteller Gabriel Jogand, der publizistisch unter dem Pseudonym Leo Taxil auftrat, hatte zu einem früheren Zeitpunkt die Leitung der katholischen Kirche in ihrem Kampf gegen das Freimaurertum genasführt, indem er sich als „bekehrter Atheist", „reumütig" in den Schoß der Kirche begab und sich dort auf die Freimaurer spezialisierte.
Eine diesbezügliche Episode gibt Lanz-Liebenfels mit den Worten wieder:

„Taxil wurde durch sie (die katholische Presse) aber auch bei den höchsten Kirchenwürdenträgern, besonders beim päpstlichen Nuntius von Paris, Mgr. Rendi eingeführt, der ihn wieder weiter empfahl, so das er anno 1887 vom Papst in Privataudienz empfangen werden konnte. Von dieser Audienz berichtet die später eine wichtige Rolle spielende Miss Diana Vaughan (d. h. Taxil selbst) in ihren „Memoiren": „Mein Sohn, fragte ihn der Statthalter Christi, was wünscht Du? Heiliger Vater, hier in diesem Augenblick zu deinen Füßen sterben, wäre mein größtes Glück, sagte der auf den Knien liegende Pönitent. Nicht doch, erwiderte Leo XIII. mit wohlwollendem Lächeln. Dein Leben ist für die Kämpfe des Glaubens noch nützlich.
Der Papst wies auf seine Bibliothek, in der alle Enthüllungsschriften Taxils standen, und die er alle gelesen hatte. Wiederholt betonte der Papst, dass er die satanische Richtung der Sekte nicht begriffen habe. Mit der Audienz Taxils beim Papste hatte der ganze Schwindel die päpstliche Weihe bekommen. Wie hätte Leo XIII. Taxil, der verwegene Preßkosak, geschrieben hatte, war ja Wasser auf jesuitische Mühlen. Vor allem, was Taxil schrieb, behaupteten Papst, Bischöfe usw. … Konnte der Papst nicht von dem Teufelsrummel sagen: Ich, der Papst, habe den Teufelsrummel gepflanzt, Taxil der „Jules Verne der Hölle" hat ihn mit seiner Journalistensauce begossen!"

In diesem Kampf gegen die Freimaurer, tischte Taxil selbst die unglaublichsten Märchengeschichten auf, die zum Teil geglaubt wurden, um sie zu guter letzt selbst noch als Schwindel zu offenbaren. Bräunlich selbst hat diesen Fall ausführlich referiert. Aus seiner Sicht stellen für ihn die Bibelforscher neuzeitliche Leo Taxils dar! Seinen entsprechenden Aufsatz, in dem vom Verein zur Abwehr des Antisemitismus herausgegebenen „Abwehrblättern" erschienen, gab er dem Titel: „'Ernstes Bibelforschertum' und antijüdisches Ablenkungsmanöver als Parallelunternehmen zum Taxilschwindel." Darin vertritt er die These:

„Soviel ist sicher, dass er (Russell) seit 1879 in der evangelischen Welt eine ganz ähnliche Rolle gespielt hat, wie Taxil in der katholischen. Sein mit sich steigerndem Eifer verfolgtes Ziel war die Zerstörung der Kirchen der Reformation. Und zwar bemühte er sich, dass von innen heraus zustande zu bringen, indem er sich gerade unter die bisher treuesten Kirchenbesucher mischte, sie als „Wolf im Schafspelz" mit seltsamsten Wahnvorstellungen erfüllte und unter dem Ruf „Heraus aus Babel!" Ihren Religionsgemeinschaften abwendig zu machen suchte. Seine Lehre ist nichts, als ein aufs Fadenscheinigste „religiös" herausgeputzter Bolschewismus. Alles läuft darauf hinaus, die Massen auf die Weltrevolution vorzubereiten. Sie sollen zum mindesten „still stehen und warten", damit sie „dem Wagen Gottes nicht im Wege sind", wenn der „Tag der Rache" hereinbricht."

1926 fasst er seine diesbezüglichen Antipathien nochmals mit den Worten zusammen:

„Jedes Wort und jede Silbe zwischen den beiden Pappdeckeln (der Bibel) völlig gleichwertig als göttliches Orakel behandeln! Drauf los interpretieren und kombinieren! Das ganze schließlich mit einer frommen Sauce übergießen! So müsste es gehen! So würde sich Christentum wandeln lassen in Antichristentum, religiöses Verlangen in ein Förderungsmittel gottlosesten Bolschewistentums."

Seine Deutschnationalistische Grundhaltung kommt auch in dem folgenden Zitat von ihm zum Vorschein:

„Der Evangelische Preßverband nagelte in einem Rundschreiben vom 23. Juli 1914 revolutionäre Ausführungen der Bibelforscherpresse fest wie: „Die gegenwärtigen Regierungen sind heidnisch, wild, tierisch. Es ist höchste Zeit, dass nach dem Willen Jehovas alle Regierungen und Kirchen gestürzt werden." Und es setzt hinzu: „So leuchtet unter der Maske des Sektensendlings die hasserfüllte Wut eines fanatischen Umstürzlers hervor."

Als Resümee seiner Ausführungen, meint er unter Hinweis auf die kirchenkritischen Äußerungen der Bibelforscher:

„Wer solch bolschewistischer Veralberung des Christentums gegenüber nicht begreift, dass wir es hier wie bei dem (Fall Taxil) geschilderten seltsamen pseudoreligiösen Zeiterscheinung mit einer bewussten geistigen Vorbereitung der Weltrevolution zu tun haben, der wird schließlich jedem Spaßvogel auf dem Leim kriechen, solange dieser nicht ausdrücklich zu ihm sagt: „Verehrter Herr, ich beschwindle sie!"

Um noch einmal auf den Leipziger „Stern"-Verlag zurückzukommen, mit seiner Geheimmacht-Broschüre. Wenn man sich für diesen Verlag näher interessiert, dann kann man feststellen, dass seine gesamte Verlagsproduktion lediglich aus drei Titeln bestand. Die Deutsche Bücherei in Leipzig, als ein Gesamtarchiv deutschen Schrifttums führt auch ein Verlegerverzeichnis. Und gemäß diesem sind für diesen Verlag nur die „Gotthilf"-Schrift; sowie die nachfolgende Neubearbeitung von Hado nachweisbar. Ein dritter Titel wird noch genannt und dieser nennt sich „Kultur-Fragen". Als Untertitel dazu wird vermerkt: „Aus autorisierter Quelle". Interessant aber dabei wird es beim dazugehörigen Verfassernamen. Und dieser nannte sich „Paul Gehrhard". Er ist insofern auch kein Unbekannter, als er als ständiger Mitarbeiter auch im Impressum der deutschen Ausgabe der Bibelforscherzeitschrift „Das Goldene Zeitalter" auftaucht.
Um was für „Kulturfragen" handelt es sich bei „Gehrhard"? Sie werden schon deutlich wenn auf der Umschlaginnenseite ausgeführt wird:

„Die Unterzeichneten erklären gerne. … Infolge jahrelanger Beobachtung auch der innersten Vorgänge der Bibelforscherbewegung und durch jahrelange Beziehungen zu vielen Gliedern Ernster Bibelforscher können wir nach bestem Wissen und Gewissen die Versicherung abgeben, dass alle Versuche, die die Ziele und Aufgaben der Vereinigung anders darstellen als sie in dem Büchlein (der Gehrhard-Schrift) geschildert werden, nicht der Wahrheit entsprechen und nur Ausflüsse gegnerischer Strömungen sind, die die Arbeit der Bibelforscher verächtlich machen sollen. Als Unterzeichner werden dann genannt: Alfred Zimmer, Regierungssekretär a. D. Hofrat Dr. Stenz, Rechtsanwalt und Notar Dr. A. Mütze, Amtsgerichtsrat Dr. Phil. M. Karl, Polizei-Oberingenieur H. von Ahlften, engl. Korrespondent."

Schon diese Einleitung macht deutlich, dass Balzereit dazu alle ihm zur Verfügung stehenden „Hofschranzen" mobilisiert hatte. Eine Kostprobe der apologetischen Verteidigung daraus:

„Ohne jede Begründung wird heute verleumderischer Weise behauptet, Bibelforscher seien geheime Bolschewisten, die versuchten, die Autorität des Staates zu unterminieren. Auf dem Wege dieser neuen ungerechten Verleumdung allen anderen voran geht Lic. P. Bräunlich, welcher die unverantwortliche Unwahrheit verbreitet, der Leiter der Bibelforscherbewegung in Deutschland sei während des Krieges Hafenarbeiter in Kiel gewesen."

Balzereit verteidigt sich dazu mit den Worten:

„Wahrheit ist, dass dieser erstens überhaupt nie Hafenarbeiter war, und zweitens bereits seit dem Jahre 1910 im Dienste der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft stand. Weiter behauptet der Erstgenannte, Herr Balzereit sei Mitglied des Soldatenrates gewesen. Wahrheit dagegen ist, dass Herr Balzereit kein Soldat war, auch während des ganzen Krieges immer als „dauernd untauglich" ausgemustert war und niemals irgend einer politischen Partei, gewerkschaftlichen oder ähnlichen Bewegung angehörte. Einer christlichen Familie entstammend, und in diesem Sinne erzogen, allezeit ein gläubiger Mensch, bekam er mit dem 20. Jahre (1906) die erste Fühlung mit der Bibelforscherbewegung und hat seit dieser Zeit, ebenso wie dies vorher der Fall war, mit Politik oder ähnlichem nie irgend etwas, auch nicht das Geringste, zu tun gehabt."

Man wird, wenn man diese Balzereit'schen Pseudonymschriften mit in das Gesamturteil einfließen lässt, ihm durchaus eine gewisse Eigenständigkeit zubilligen können. Er wäre durchaus in der Lage gewesen, eigene Akzente zu setzen. Dies aber lag ganz offensichtlich nicht im Interesse Rutherfords, der nur an einem willenlosen Vollstrecker dessen interessiert war, was er als Vorgabe diktierte.
In der Hitlerzeit wurde Balzereit faktisch von der amerikanischen Zeugenleitung exkommuniziert, nachdem vom Kompromißkurs (für den Balzereit exponiert stand) auf den Konfrontationskurs umgestiegen wurde. Balzereit versuchte auf dem Verhandlungswege eine Aufhebung oder Abmilderung des Verbotes der Zeugen Jehovas zu erreichen. Von ihm weiß man, dass er wenige Tage nachdem die Berlin-Wilmersdorfer Erklärung der WTG an die Hitlerregierung gesandt wurde, er sich in die Emigration in das Zweigbüro der Zeugen Jehovas nach Prag begab. Zu diesem Zeitpunkt setzte auch noch die Brooklyner Führung der Zeugen Jehovas auf „stillhalten". Als jedoch Brooklyn diesen Kurs änderte und Balzereit wie eine „heiße Kartoffel" fallen gelassen wurde, da waren seine Tage in Prag auch gezählt. Ohne Rückendeckung sah er sich genötigt nach Hitlerdeutschland zurückzukehren.
Im Mai 1935 wird er verhaftet, im Dezember zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, nach der Haftverbüssung ins KZ Sachsenhausen verbracht. Die dortige Situation kommentiert Garbe in einer Fußnote mit den Worten:

„So führte die SS den seit Ende 1937 in Sachsenhausen inhaftierten Direktor der WTG, Paul Balzereit als „Umfaller" vor und forderte die Bibelforscher auf, es ihrem früheren „Oberhaupt" gleichzutun. Obwohl er „unterschrieben" hatte, wurde Balzereit erst über ein Jahr später aus Sachsenhausen entlassen. Von der Gemeinschaft der Bibelforscher wurde er weitgehend gemieden."

Vorausgegangen war dem die „Anremplung" im „Wachtturm" vom 15. Juli 1936. Unter Bezugnahme auf die Gerichtsverhandlung gegen Balzereit, Dollinger und andere ereifert sich die Zeugenführung:

„Kürzlich, als einige, die Stellungen von mehr als gewöhnlicher Wichtigkeit in der Organisation und im Werke der Gesellschaft bekleideten, vor Gericht gebracht und angeklagt wurden, sie hätten versucht, (das Werk von) Gottes Volk gegen das Verbot der deutschen Regierung fortzusetzen, da versagten die so Beschuldigten. … Eine Abschrift der Zeugenaussagen im Gerichte, das über jene Fälle entschied, enthält die folgenden Anführungen aus dem Gerichtsprotokoll. Und da es nicht nötig ist, irgendwelche Namen zu nennen, bezeichnen wir, ebenso wie das Protokoll es tut, die betreffenden Personen als die „Angeklagten".
Einer dieser Angeklagten nun gebrauchte in seiner Aussage vor Gericht diese Worte: „Wir waren bemüht, alles zu vermeiden, was gegen das Verbot war… weil wir der Überzeugung waren und auch heute noch sind, dass Glaubensfreiheit besteht, dass die Regierung nicht beabsichtigt, den einzelnen Christen ihren Glauben zu nehmen, und dass wir unbedingt dahin kommen würden und die Möglichkeit gegeben würde, dass die einzelnen Christen ihre Gottesdienste haben dürfen. Es ist meine Überzeugung, dass die Verhandlungen mit der Regierung der einzige Weg seien um zu einem Resultat zu kommen. Und (er) habe gebeten, dass die Freunde diese Verhandlungen nicht stören mögen. Alle Informationen sind dieser Art gewesen."

1933 war diese Strategie auch die Strategie der Brooklyner Führung. Ohne Erfolg wie man weiß. Jetzt bot es sich an, einen Sündenbock dafür namhaft zu machen. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan - der Mohr kann jetzt gehen. Drohend fügt dieser Wachtturmartikel noch hinzu:

„Die Gesellschaft würde ungereimt handeln, würde sie nun irgend etwas zugunsten jener Verurteilten unternehmen, nachdem sie sich unter Druck als untreu erwiesen."

Balzereits Verhältnis zu seinen Brooklyner Vorgesetzten war ohnehin nicht „spannungsfrei". Im fernen Amerika sah man nur die eigenen Propagandainteressen. Vor Ort war Balzereit auch mit den Folgen konfrontiert, die durch Brooklyner Anweisungen „vom grünen Tisch" herab entstanden. Symptomatisch dafür ist auch der Fall der Rutherfordschen Broschüre „Die Krise". In ihr hatte Rutherford die Prophezeiung gewagt:

„Ich wage die Meinung auszusprechen, dass Amerika bald von einem Diktator regiert werden wird, dem eine Schar von Verrätern zur Seite stehen werden, die von den Häuptern des Großgeschäfts ausgewählt und geleitet sein werden."

Das fatale daran war nur, dass diese Einschätzung eine tatsächliche Erfüllung fand. Nur eben nicht in Amerika. Dafür aber in Deutschland. Und wie man so schön sagt „getroffene Hunde bellen laut". So war denn die deutsche Reaktion darauf durchaus eindeutig. Auch die Zeugenleitung muss auf diesen Sachverhalt eingehen und schreibt dazu in ihrem Geschichtsbericht über Deutschland:

„Der Feldzug mit der Broschüre „Die Krise" führte in Bayern am 13. April zu einem Verbot. Darauf folgte ein Verbot in Sachsen (am 18. April), in Thüringen (am 26. April) und in Baden (am 15. Mai). Kurz darauf wurde das Werk in den übrigen deutschen Ländern verboten."

Balzereit lastete nun im Nachhinein die Brooklyner Führung an:

„In Magdeburg hatten Regierungsorgane das Büro wissen lassen, dass das Bild auf der Titelseite der Broschüre (ein Krieger mit einem bluttriefenden Schwert) anstößig sei, und hatten verlangt, dass es entfernt wurde. Bruder Balzereit, der wiederholt seine Kompromissbereitschaft gezeigt hatte, befolgte die Anweisung, die farbigen Umschläge von den Broschüren zu entfernen, sofort."

Ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung dieses Wachtturmartikels war in Deutschland das Buch des katholischen Antisemiten Jonak über die Zeugen Jehovas erschienen. Bereits am 12. Mai 1936 hatte die katholische Tageszeitung „Germania" dieses Buch angepriesen. Diesen Hintergrund wird man bei dieser Wachtturm-Stellungnahme möglicherweise noch mit berücksichtigen müssen. Aufschlussreich ist auf jeden Fall, das jener Wachtturmartikel mit den Worten ausklingt:

„Kann da noch irgendein Zweifel in den Gedanken irgendeines Gliedes der wahrhaft gesalbten Tempelklasse darüber bestehen, dass die Schlacht zwischen den Religionisten und den treuen Knechten Jehovas jetzt im Gange ist? Hat diese Schlacht nicht mit wachsender Heftigkeit während der letzten zehn Jahre gewütet? Die römisch-katholische Hierarchie hat alle Geschütze auf die Zeugen Jehovas gerichtet. In Deutschland hat diese böse „alte Hure" eine Anzahl abgeschreckt und so eingeschüchtert, dass sie verstummt sind; doch sind in jenem traurigen Lande viele demütige, treue und wahrhaftige Zeugen geblieben, die entschlossen sind, das Gebot zu befolgen und das Zeugnis zu geben, selbst wenn dies sie ihren letzten Blutstropfen kosten sollte."

Interessant ist auch der Weg des Balzereit nach 1945. Er versuchte nämlich, unabhängig von der Wachtturmgesellschaft erneut Mitverbundene zu sammeln. Im wesentlichen durch die politischen Umstände bedingt - örtlich begrenzt im Magdeburger und angrenzendem Raum.
Die Geschichte dieser kleineren Gruppen verlief ebenfalls nicht „spannungsfrei". Nach 1945 örtlich von der Sowjetischen Militäradministration anerkannt, sahen sie sich 1950 mit dem sich anbahnenden Verbot der Zeugen Jehovas ebenfalls ins Abseits gedrängt. Da man in der DDR der 50-er Jahre (und nicht „nur" der 50-er Jahre) die Meinung vertrat, in ihrem System sei kein Platz für Religionsneugründungen. Man also faktisch davon ausging, nur vorhandenes zu „dulden" - tat man sich mit diesen Gruppen schwer. Da die Aktivitäten der Zeugen Jehovas auch nach dem Verbot weiter sichtbar blieben, kam die SED-Politbüro-Clique auf den reichlich späten Einfall, auch diese Gruppen zu instrumentalisieren. So wurden sie um 1958 erneut wieder zugelassen, auf der Grundlage örtlicher staatlicher Neuanerkennung.
Viel „Freude" hatten die Protagonisten der DDR-Kirchenpolitik an dieser Entscheidung nicht. Dies war nicht eine Entscheidung, dass man diesen Gruppen irgendwelche besondere „Relevanz" beimaß. Dies war lediglich eine Zweckmäßigkeitsentscheidung. Man erhoffte sich durch diese Gruppen vielleicht den Zeugen Jehovas Abbruch tun zu können. Die Hoffnung erwies sich als Fehlkalkulation. Vom Leiter der SED-Kirchenabteilung , Rudi Bellmann, liegt eine Aktennotiz vom 5. 1. 1959 vor:

„Etwa um die Jahreswende 1957/58 sprach Genosse Selbmann (Ministerium für Staatssicherheit - Kirchenfragen) in folgender Angelegenheit hier vor: Genosse S(elbmann) teilte mit, dass es für die Arbeit seiner Dienststelle erforderlich sei, zur Zersetzung der noch organisiert und illegal tätigen Zeugen Jehovas durch einige Leute, die sich abspalteten ein Mitteilungsblatt herauszugeben … Seit dem Verbot der Zeugen Jehovas ist die Arbeit unter den noch illegal tätigen Gruppen keine Angelegenheit der Kirchenpolitik, sondern der Sicherheitsorgane; denn das Verbot erfolgte auf Grund staatsgefährdender Dinge. … (Es) wurde ihm empfohlen … von Fall zu Fall je nach Notwendigkeit, eine Einzeldruckgenehmigung unter der Voraussetzung einzuholen, dass für den gesamten Inhalt seine Dienststelle die Verantwortung trage. So geschieht das unseres Wissens bis heute. Es sind in größeren Abständen kleine Druckerzeugnisse erschienen, die vorher im Manuskript von den Genossen des Ministeriums für Staatssicherheit kontrolliert und redigiert wurden."

Rückblickend resümieren Müntz/Wachowitz:

„Die Vereinigung Freistehender Christen wird heute überwiegend durch ältere Mitglieder repräsentiert. … Versuche anderer in Opposition zu den ZJ stehenden Gruppen, die VFC für eine Zusammenarbeit zu gewinnen, wurden seit dem Tode Balzereits 1959 durch die Forderung der VFC nach dem Anschluss an die eigene Gemeinschaft zunichte gemacht. Jetzt betrachtet sich die VFC selbst als „sterbende Gemeinde" und ist nicht um Beziehungen zu anderen Kirchen oder Religionsgemeinschaften bemüht. Die vertretene Russellsche Orientierung auf ein „jenseitiges Paradies" erschwerte die in den Satzungen vorgesehene Hinwendung zu Anhängern der ZJ wesentlich, da diesen von der WTG religiös fanatisch ein „Irdisches Paradies" zu ihren Lebzeiten versprochen wird."

Über eine von dieser Gruppe herausgegebene Zeitschrift vermerken die gleichen Autoren:

„Sie gaben die Zeitschrift „Nachdenkliches aus Leben und Christentum" heraus, die jedoch wegen Mangel an geeigneten Mitarbeitern in den 60-er Jahren ihr Erscheinen einstellte."

Um diese Aussage mal etwas näher zu konkretisieren. In der Nr. 6 vom April 1960 der NALUC (Nachdenkliches aus Leben und Christentum) fällt im Impressum auf das ein neuer Herausgeber genannt wird In der Nummer 8 vom November 1960 findet sich die lapidare Mitteilung:

„Die neue Schöpfung". Diese in unseren Studienschriften 1 - 5 enthaltene Artikelserie ist mit Nr. 5 beendet und kann nicht fortgesetzt werden, weil der liebe Bruder, der diese Betrachtungen schrieb, am 6. Juli 1959 entschlafen ist."

Die Biographie von Balzereit im Sinn behaltend, fragt man sich naturgemäß interessiert. Wie würde er nun wohl das Zeitschriftenprojekt „Nachdenkliches aus Leben und Christentum" unter den gleichfalls problematischen DDR-Verhältnissen Gestalten? In der NALUC Nr. 3 vom Februar 1959 findet man dazu einige Anhaltspunkte. Er versucht da sozusagen ein Resümee, wenn er schreibt:

„Es hatte sich schon kurz nach dem Ableben (Russells) der Gründers … unter den meisten ihrer Anhänger die Meinung herausgebildet, die Wachtturm Bibel & Traktat.-Gesellschaft sei der Kanal, durch den Gott allein sein wahres Volk auf der ganzen Welt speise. … Wurde vorsichtig aber dennoch nachdrücklich von dem Argument „die Gesellschaft ist der Kanal" in so raffinierter Weise Gebrauch gemacht, dass immer mehr die WTG und ihr Präsident es wagen konnten, für ihre Verlautbarungen und Veröffentlichungen papstgleiche Unfehlbarkeit zu beanspruchen, so dass bald jeder Bruder, der irgendwelche Bedenken gegen dieselben zu äußern wagte, gemaßregelt und unmöglich gemacht wurde. Die Furcht vor diesem Ausgestoßen- und Verächtlichgemachtwerden war es, die bald dann auch denen die Abstieg noch sahen den Mund verschloss."

Damit hatte Balzereit auch seine eigene Position umrissen. Er hatte mittels der Bibelforscherorganisation eine gehobene Stellung erreicht. Er kannte die Spielregeln des „funktionieren als Rädchen im Getriebe." Er wagte es nicht ohne Not über vorsichtige Modifikationen hinauszugehen. Auch die bewirkten schon Probleme. Aus der Sicht Balzereits stellen sich seine partiellen Modifikationen so dar:

„Das jeder Versuch … bösesten Entstellungen, sachlich und lautlich soweit wie möglich bei der Übertragung ins Deutsche zu mildern - sobald er entdeckt wurde - Feindschaft, bitteres Hinterrücksreden (von Seiten solcher Versammlungsglieder und Mitarbeiter die den wachsenden Irrtum sogar noch als „Neues Licht" priesen, und eine direkte Empörung im eigenen Lager zu organisieren suchten) und anderes mehr zur Folge hatte."

Weiter spricht Balzereit von „hässlichen, bitteren brieflichen und bei einmal im Jahr stattfindenden Besuchen des Präsidenten auch persönlichen Bitterkeiten und Anwürfe, die der - sich (dieses) „Frevels" an dem fragwürdigen Geistesgut schuldig gemachte - Verantwortliche über sich ergehen lassen musste." An der „Futterkrippe", der wirtschaftlich starken Wachtturmgesellschaft sitzend, sah Balzereit auch, dass die Opposition, die es in Ansätzen auch in Deutschland gab, wirtschaftlich nicht Paroli bieten konnte. Und so kommentiert er denn:

„Das unrühmliche, im Sande verlaufende Ende, das zwei gegen die WTG gerichtete Bewegungen in Deutschland fanden, kaum nachdem sie die eine mit einer kleinen in kürzeren Abständen veröffentlichten Schrift und die andere mit einer 358 Seiten umfassenden Broschüre sich zu regen begannen, ließ stilles weiteres Zuwarten als richtig erscheinen." Seine eigene opportunistische Position verklärt er dann noch mit dem abschließenden Satz: „Es dauerte auch nicht lange, bis dieser ganze amerikanische Religionsschacher sein plötzliches Ende fand."

Was Balzereit nicht bemerkt ist, dass er selbst in der „Wahrheitsfreunde" Erklärung massiv angegriffen wurde. Ihm und Rutherford wurde z. B. vorgeworfen:

„Der Mann, der gegen die Geistlichkeit den Vorwurf erhebe, dass sie sich in prächtige Gewänder kleide, führe selbst ein fürstliches Leben. Sein deutscher Vertreter Balzereit, ehemals ein einfacher Werftarbeiter, kleidet sich in seidene Hemden, herrliche Strandanzüge, fährt zweiter Klasse Eisenbahn. Auch hat er sich ein Auto angeschafft, worauf man „Kreuz-Krone" (Schein der Gottseligkeit) malte … Und dieses alles angesichts der Tatsache, dass das hierzu nötige Geld von den Ärmsten herausgepresst wird, unter großen Entbehrungen für manche."

Wenn man sich vergegenwärtigt, das in der DDR Druckpapier kontingentiert war und das etliche kirchliche Gremien vergeblich sich darum bemühten eigene Publikationen herausgeben zu können, dann fragt man sich: Wie kam denn nun die maximal 800 Seelen umfassende Balzereitgruppe zu dem relativen „Privileg" eine eigene Periodika herausgeben zu können? Die Antwort wurde schon früher genannt. Es war nicht, sosehr Balzereits Verdienst. Es war lediglich der Versuch, seine Gruppe gegen die unbotmäßigen Zeugen Jehovas zu instrumentalisieren. So wird man denn auch die entsprechenden „Verbeugungen" vor den DDR-Machthabern nachweisen können. Beispielsweise in der Nr. 2 der NALUC vom November 1958. Dort konnte man lesen:

„Vom Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt erhielten wir die Mitteilung, das unsere Vereinigung nicht auf der dem Finanzministerium vom Minister des Innern der DDR zugegangenen Aufstellung der zugelassenen freien Kirchen und Sekten enthalten ist. Wir stellen daher den Antrag die „Allgemeine Bibellehrvereinigung e. V." auf dem Gebiete der Deutschen Demokratischen Republik zur Wirksamkeit im Rahmen der Statuten der Vereinigung zuzulassen … Es war bisher dem Vorstand der Vereinigung unbekannt, das eine beim Innenministerium der DDR zu bewirkende Zulassung erforderlich ist. Unseres Wissens wurde bisher eine derartige Forderung nicht veröffentlicht. Die Vereinigung hat bisher sämtlichen öffentlichen Aufforderungen, nach welchem irgendwie geartete Meldungen erforderlich waren, mit großer Sorgfalt entsprochen.."

Naluc konstatiert

„Wir wurden um die Beantwortung nachstehender Frage ersucht: Ist es für einen Christen Sünde, an den Wahlen zur Volkskammer teilzunehmen?"
In der Antwort hieß es dann auch erwartungsgemäß: „Es wird uns eine Freude sein, dem ängstlichen Frager - und all solchen, die gleich ihm so verängstigt wurden - zu helfen. Unsere Antwort lautet: Nein es ist weder für einen wahren Christen noch für irgendeinen anderen Menschen Sünde, seine Pflicht als Bürger der DDR auch anlässlich der Wahlen zur Volkskammer zu erfüllen."

Balzereits „Geschichtsdarstellung" wurde bereits zitiert. Nicht bislang erwähnt wurde, wie der bürokratisch schwerfällige DDR-Behördenapparat agierte. Wer da glaubt, Balzereit wurde in der DDR mit „offenen Armen" empfangen, der wird im nachfolgenden noch eines Besseren belehrt werden!
Am 9. 3. 1950 musste Balzereit beispielsweise folgendes Schreiben an das Ministerium des Innern der DDR aufsetzen:

„Im März 1950 erfolgte dann über das Volkspolizeipräsidium in Magdeburg das mündlich ausgesprochene Verbot der Tätigkeit der Vereinigung, das unsere sämtlichen Ortsgruppen überall in der Deutschen Demokratischen Republik gleichzeitig bekamen. … In diesen acht Monaten des Verbotes unserer Gottesdienste haben zahlreiche Vorsprachen im Ministerium des Innern stattgefunden. Uns wurde immer wieder versichert, das „in Kürze" mit der Wiedergenehmigung unserer Gottesdienste zu rechnen sei. Inzwischen lastete aber und lastet auf allen unseren Glaubensfreunden ein schwerer seelischer Druck. Wir werden immer wieder nach dem Resultat unserer Bemühungen bei der Regierung befragt. Hierbei wird von den Glaubensfreunden hervorgehoben, das es nicht verstanden wird, das Deutsche Demokratische Behörden dieses Verbot der Gottesdienste aussprachen, während die Sowjetische Militärverwaltung trotz fortgesetzter Überprüfungen in den Jahren 1945 bis 1950 keine Veranlassung hierzu fand. Unsere Glaubensfreunde empfinden bei ihrer absolut positiven und aktiven Einstellung zum demokratischen Staat dieses Verbot als unverdiente Maßregelung."

Balzereit führt dann weiter aus, das bereits am 18. 12. 1945 auf dem Amtsgericht Magdeburg eine Eintragung in das Vereinsregister vorgenommen wurde, die in der Folge, bei anderen Anlässen analog wiederholt wurde.
In einem weiteren Schreiben vom 27. 11. 1950 an den Innenminister Steinhoff musste Balzereit ähnliches konstatieren:

Im Hintergrund mahlte der Bürokratenapparat und beschäftigte sich mit seinen „Gutachten". Am 3. 4. 1950 beispielsweise verfasste die Landesbehörde der Volkspolizei von Sachsen-Anhalt ein solches Schriftstück. Darin geht sie auch auf die Biographie des Balzereit mit den Worten ein:

„Die Zeugen (Jehovas) werfen der ABL vor, dass sie die Interessen der Zeugen Jehovas während der Nazizeit verraten haben. Wie aus der … Schilderung des Herrn Paul Balzereit sen. hervorgeht, der selbst während der Kriegszeit Verhandlungen mit allen nazistischen Gestapo- und sonstigen Regierungsleuten geführt hat, um die Liegenschaften und Schriftenmaterial vor der Beschlagnahme wieder zu erhalten. Balzereit soll demnach Konzessionen gemacht haben, indem er seine Glaubensfreunde aufgefordert hat, in der Wehrmacht Dienst zu tun. Balzereit sen. war selbst in der nazistischen Wehrmacht als Dolmetscher in Frankreich. Aus dem KZ Buchenwald wurde er vorfristig entlassen. Balzereit jun. hat sich freiwillig bei der Gestapo, aus Prag kommend, gemeldet, während des Krieges war er Hauptfeldwebel bei der 193. Infanterie-Division ."

( Hier ist dem „Gutachter" ein sachlicher Fehler unterlaufen. Er bezieht sich mit seiner Bemerkung auf die von Hans Dollinger 1948 verfasste „Schilderung meines legalen und illegalen Kampfes gegen die Naziherrschaft." Daraus geht einwandfrei hervor, das der genannte Dolmetscher in Frankreich Dollinger war und nicht Balzereit sen.)

Als Resultat gelangt dieses „Gutachten" zu der Feststellung:

„Abschließend kann gesagt werden, dass die ABL, obzwar demokratisch getarnt, weit gefährlicher als Agentenzentrale betrachtet werden kann, da sie unter dem Deckmantel der sogenannten Duldsamkeit besser verstehen, auf die Angehörigen der demokratischen Organisationen oder anderer Einrichtungen des Staates Einfluss zu nehmen. Man schlägt daher vor: Trotz der bestehenden Gefahren der antidemokratischen Tätigkeit der ABL, die ABL (vorerst) weiter bestehen zu lassen."
Man vergegenwärtige sich: Dieses schwerfällige „Gutachten" wurde zu einem Zeitpunkt aufgesetzt, wo die „unbotmäßigen" Zeugen Jehovas noch nicht formal verboten waren, obwohl sie schon massiv unter Beobachtung standen.
Ein weiteres „Gutachten" vom 28. Februar 1951 (also nach dem Zeugen Jehovas-Verbot ) liegt auf der gleichen Linie:

„Die Lehre der ABL weicht in entscheidenden Punkten von der der Zeugen Jehovas ab. Insbesondere erkennt sie den Staat an und bringt dies auch in den Satzungen zum Ausdruck. Verbindungen mit dem Ausland konnten bisher nicht festgestellt werden. Die Leiter und Mitglieder der ABL gehören zum Teil auch den demokratischen Massenorganisationen an. Die ABL scheint also die vorsichtigere Richtung der internationalen Vereinigung ernster Bibelforscher zu sein und versteht es besser sich zu tarnen. Es ist deshalb sehr leicht möglich, dass sich dort Teile der verbotenen Sekte Zeugen Jehovas einfinden. Ich bin jedoch der Meinung, dass man die ABL vorerst die Tätigkeit erlauben könnte, um dadurch die weitere Entwicklung zu beobachten."

Den letzten Satz sollte man sich noch einmal vergegenwärtigen. Die Möglichkeit das vielleicht Zeugen Jehovas zur Balzereitgruppe stoßen könnten, wurde als potentielle Bedrohung bewertet. Einige Jahre später versuchte man gerade diese „Bedrohung" zu installieren!

Siegfried Merz
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 04. April 2014 14:31
Herr Falk Bersch von den Zeugen Jehovas nutzt nun, eine doch wohl als Behördenseite einzustufende Seite, um dort als Nachruf den Tod eines anderen Zeugen Jehovas, namens Siegfried Merz, mitteilen zu lassen. Letzterer in der WTG-Hierarchie in der Gilde der „Kreisaufseher" angesiedelt.
Herr Bersch ist dahingehend etwas ungenau als er seinem Text auch davon redete, Herr Merz habe den Wehrdienst verweigert. Das stimmt zwar dergestalt, als er gegenüber den Wehrdienstbehörden in Ostdeutschland eine Erklärung dieser Art abgab.
Indes seitens jener Behörden wurde dann Herr Merz zu einer Bausoldaten-Einheit einberufen, und kam dieser Aufforderung nicht nach. Insoweit zieht Herr Bersch wieder mal, eine geschönte Berichterstattung vor.
Besagter Herr Merz hat übrigens auch Eingang in das einschlägige Buch des Herrn Dirksen gefunden.
Bei Dirksen erfährt man, auf der Arbeitsstelle des Herrn Merz wurde ein umfänglicher Fall von Materialdiebstahl verfolgt. Einer der Verdächtigen stand auch in Beziehung zu dem Kreisaufseher Merz. Das dieser jene Funktion in der WTG-Hierarchie wahrnahm, wusste die Stasi schon vorher. Diese Gemengelage ausnutzend, veranstaltete dann die Stasi auch bei Merz eine Hausdurchsuchung und konnte dabei
„umfangreiche Mengen illegal eingeführter und vervielfältigter (WTG)-Literatur, fototechnische Ausrüstungsgegenstände, Tobandgeräte, DIA-Tonserien und finanzielle Mittel beschlagnahmen:"
Zu den mit „ans Messer liefernden" Stasi IM gehörte nach der Angabe von Dirksen, auch dessen Hausarzt, der offenbar einige Zeugen Jehovas in seinen Patientenstamm hatte, und in „Nebenbeschäftigung" der Stasi auch für sie interessante Details mitteilte. Zwar wurde jener Hausarzt zum Zeitpunkt des Geschehens noch nicht enttarnt. Das war dann erst mit dem Ende des Ostdeutschen Regimes und der Öffnung der Stasiakten möglich.
Herr Merz war also vielfach von Stasi-IM umzingelt. Und ich meine Grund zu der Behauptung zu haben - kein Einzelfall. Diese Umzingelungsstragie traf übrigens auch solche aus dem Umfeld der Zeugen Jehovas, die zwar keine aktiven Zeugen Jehovas mehr waren, dann aber im laufe der weiteren Entwicklung, auch der Stasi noch unbequem wurden.
Ich weiß wovon ich rede, auch aus eigenem Erleben!
www.landesbeauftragter.de/fileadmin/user_upload/bilder/aktuelles/Nachruf_Merz.pdf
"Ein wahrer Meister in der Nachahmung der Modulation des Teufels."
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 11. April 2014 09:25
ZJ-Vortrag aus dem Jahre 2013 mit dem Titel "Hüten wir uns vor Abtrünnigen"
bei Youtube am 5. 1. 2014 eingestellt. Laut Videoeinsteller "Topthema 2013 auf den Kongressen der Zeugen Jehovas 2013:
Abtrünnige und der Umgang mit solchen"

http://www.youtube.com/watch?v=70sglXKxc9c

"Video" ist ja wohl etwas übertrieben. Geboten wird eine Tonaufzeichnung mit ein paar Text-Standbildern.
Ein Leserkommentar:
"DIESER REDNER ERINNERT MICH MICH DARAN WIE DER TEUFEL GESCHICKT EVA VERFÜHRTE:ein wahrer Meister in der Nachahmung der Modulation des Teufels."

Allerdings muss man wohl noch anmerken, mit
Norbert Vonwald wird der Videoeinsteller benannt.
Wenn selbiger in seinem Portefeuille auch Videos von WTCleanup offeriert

http://www.youtube.com/watch?v=okPcqVRwW9M&list=UUJK82JMYJTeT0UvApSmT9Bw

Dann fragt man sich doch wie man diese etwas skurille Mischung deuten soll.
Es drängt sich da der Eindruck auf. Da hat der Betreffende eine Ton-Aufzeichnung jenes berüchtigten ZJ-Vortrages bekommen, und nun kann er es sich nicht versagen, die Zeugen Jehovas im Internet "vorzuführen" indem er unkommentiert ihre eigenen Worte sprechen lässt.
In seinem Video-Portefeuille auch "To Verdener" (Variante mit deutschen Untertiteln) wohl in einem Stück zusammenfasst, 1,49 h Laufzeit).

Selbsterklärend sind dann vielleicht auch noch die nachfolgenden beiden Einträge im Gästebuch von Barbara Kohout

Der erste vom 26. 03. 2012 direkt von Norbert Vonwald, sei hier mal Linkmäßig genannt:

http://www.barbara-kohout.de/gastebuch.php?page=7

Darin verweist er auf einen analogen Eintrag seiner Frau. Offenbar diesen:
"Susanne Seel-Vonwald (Freitag, 06. Januar 2012 19:17)
Guten Abend Frau Kohout,
ich hätte niemals gedacht, daß ich mich mit Ihren Worten so identifizieren könnte, wie ich es momentan tue. Ich habe durch meinen Wunsch, die Gemeinschaft 2008 zu verlassen auch mein Recht verwirkt zu meiner Familie Kontakt zu haben - diese hoffen jeden Tag daß ich zurück komme. Depressionen haben mich veranlasst die Gemeinschaft zu verlassen, Depressionen die durch meinen damaligen Mann ausgelöst wurden der mich zu Hause praktisch eingesperrt hat. Die Kinder leben bei ihm, weil er der "heiligere und zuverlässige" Part geblieben ist und noch in die Versammlung geht. Sie wollen mir den Kontakt verbieten, aber der Rechtsstreit der sich daraus ergeben würde wollen sie vermeiden, weil er ja Schmutz auf Jehovas Namen bringen würde. In ihrem Interview hat mich sehr berührt, daß Sie nicht so eine Mutter hätten sein können, die zu Ihren Kindern keinen Kontakt hat! Ihre Kinder können stolz sein so eine Mutter zu haben!
Vielen Dank und Grüße aus dem Schwabenland
Evolutions-Super-Missionar
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 12. April 2014 03:28
Jetzt ist sie mir „wieder über den Weg gelaufen"; die vollmundige die Weisheit mit Löffel gefressen habende Seite eines Evolutions-Super-Missionars-Apostel. Deren URL hatte ich ja nicht notiert. Das kann jetzt nachgeholt werden.

mariolandblog.blogspot.de/2014/04/propaganda-faktencheck-die-zeugen.html

Seine Siegesgewissheit strahlt jener Herr schon mal einleitend aus mit dem Satz:
„Dabei behauptet man einfach, dass sein Gegner eine bestimmte Meinung vertritt und argumentiert dagegen, geht aber auf die Argumente, die tatsächlich gemacht werden, gar nicht ein."

Das meint er an die Adresse seiner Gegner gerichtet. Das man ihm aber auch vorhalten kann, dies sei auch sein eigenes „Strickmuster" kommt ihm offenbar nicht zum Bewusstsein.

„Natürliche Auslese" ist in seiner Sicht der „Generaljoker".

Seine Siegesgewissheit strahlt auch dieser Satz aus:
„Und tatsächlich: Auch auf den folgenden Seiten wird uns kein einziges Argument gegen die Evolutionslehre geliefert, sondern immer nur gegen den Strohmann "Zufall".

Oder auch dieser seiner Glaubenssätze:
„Wir besitzen Überbleibsel unser Evolution, die uns nichts nützen".

Zu seinem abenteuerlichen Wissenfundus gehört auch dieses:
„Wir haben einen Überrest eines Schwanzes, das Steißbein. Selbst der genetische Bauplan für einen kompletten Schwanz ist noch in unserer DNA vorhanden, er ist lediglich ausgeschaltet. Bei einigen Kindern wird jedoch durch Mutationen der alte Plan vom Schwanz (hinten) wieder eingeschaltet. Im Mittelalter hat man solche Babys in den Brunnen geworfen, weil man sie für vom Teufel verflucht hielt.
Heutzutage wird der Schwanz kurz nach der Geburt chirurgisch entfernt und wenn die Eltern einem das nicht erzählen, weiß man nie, dass man mal einen Schwanz hatte. Wahrscheinlich ist die heutige Methode doch etwas humaner."

Ich kann zu dieser Glaubensgewissheit-Argumentation nur noch mal wiederholen

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,206572,206575#msg-206575

„Mir indes drängte sich dabei der Kommentarsatz auf, „die Botschaft hört man wohl - indes es fehlt der Glaube".

Eine solche Vollmundigkeit als Ersatzglaube, missionarisch vertreten, ist nicht „mein Ding".

Da ziehe ich doch lieber die Position vor: „Es kann so oder auch anders gewesen sein (oder auch eine Mischung dieser Elemente).

Und weil das so ist, halte ich es für einen Grundsatzfehler, diese Dispute in den Vordergrund zu stellen.
Allerdings gibt es diese in den Vordergrund-Steller eben nicht nur bei den „Evolutions-Fundis", sondern eben auch bei den christlichen Fundis.
Gleichwohl halte ich im gleichen Atemzug die sinngemäße Aussage von Nietzsche für nicht widerlegt.

Was wäre zu schaffen, gäbe es Götter fragt Nietzsche sinngemäß. Nichts, was nicht auch ohne Götter schaffbar wäre!

Namentlich in Ex-ZJ Kreisen begegnet man auch dem Umstand, von „festen Organisatorischen Bindungen" mittlerweile die „Schnauze voll zu haben". Das dieser Effekt eintreten werde, stellten bereits in den 1920er Jahren aufmerksame Beobachter kirchlicherseits fest (Rohkohl etwa). Da ist dann für diese kirchlichen Kreise dann aber die Schmerzgrenze erreicht.

Kirchliche Kreise tolerieren zu Not auch den Glauben „im Himmel sei Jahrmarkt". Oder auch den Glauben: „Im Himmel sei die Hölle". Das ist ihnen fallweise dann egal, wenn eine wesentliche Bedingung erfüllt ist. Die Bedingung einer festen Organisation. Und nur mit festen Organisationen klappt das Melkprinzip, das wissen die kirchlichen Kreise nur zu genau. Was da geglaubt wird, sei letztendlich untergeordnete Sache. Hauptsache es klappt mit dem finanziellen Melken.

Letztendlich sind für kirchliche Kreise, die Vertreter einer vagabundierenden Religiosität auch nicht sonderlich gut gelitten. Einer dieser Typus, der User Gerd. Seine religiöse Vagabundiertheit würde man zwar noch hinnehmen, gelänge es ihn in das System des Melkprinzips fest einzubinden. Dann könnte er auch ebenso an den Jahrmarkt im Himmel, oder die Hölle dortselbst, oder an sein Wiedergeborensein, oder was auch immer glauben.
Offenbar hat die WTG-Indokrination, auch im Falle User Gerd bewirkt, nicht sonderlich viel mehr, von der Einbindung in feste Melkstrukturen zu halten.

Wie auch immer, ich jedenfalls sehe meine Aufgabe keinesfalls darin, in der Nach-WTG-Zeit, Leute zu übertölpeln, sich doch bitte, bitte wieder in ein festes Melkprinzip einzuordnen. Egal wie auch immer das zugehörige „Firmenschild" lautet, „christlicher Fundamentalismus", „evolutionärer Fundamentalismus" oder was auch immer!

Herr Stefan E. Wolf, und mittlerweile diverse Nachfolger, träumen ja auch von dem Melkprinzip, und den dazu notwendigen festen organisatorischen Strukturen.
Und träumen, träumen, träumen ...

Rohkohl
Ein notwendiger Kommentar
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 03. April 2014 14:30
Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.
3. April 2014 um 12:11

Kann es sein, dass mein nun schon jahrelang im Internet vorfindlicher Kommentar in Sachen des Uraniabuches
http:/www.manfred-gebhard.de/Uraniabuch.htm
noch nicht zu Ihrer Kenntnis gelangt sein sollte? Wenn sie etwa jetzt auch noch auf das Forumsarchiv 346
verlinken, so habe ich gegen letzteren Umstand zwar nichts einzuwenden. Ich bin mit Sicherheit kein "Freund" der hinter den Zeugen Jehovas stehenden "Wachtturmgesellschaft" in Vergangenheit und Gegenwart. Es stört mich allerdings massiv – das Sie mit zu den Befördern der Mär gehören, als entspreche jenes Uraniabuch noch meiner heutigen Meinung.
Ich würde mir wünschen, Sie würden auch mal mein 1999 erschienenes Buch "Geschichte der Zeugen Jehovas. Mit Schwerpunkt der deutschen Geschichte" zur Kenntnis nehmen, bei Ihren Voten. Selbiges ist weiterhin im Buchhandel erhältlich; auch in einigen wissenschaftlichen Bibliotheken ausleihbar, sofern sie den Anschaffungspreis scheuen sollten.
Sollten Sie von meiner Webseite, nicht bloß besagtes Forumsarchiv 346 zur Kenntnis genommen haben, sondern etwas mehr davon können Sie auch auf diesem Wege Ihre offenkundige Wissenslücke stillen.

Ich meine bei Ihnen auch mal eine Laudatio der Dame Hilde Benjamin gelesen zu haben, bei der sich mir mit Verlaub der "Magen umdrehte". Insofern ist auch mir bewusst, es gibt auch Unbelehrbare, bei denen dann "Hopfen in Malz" verloren ist. Bis auf weiteres ordne ich auch Sie dieser Kategorie zu.
Am heutigen Tage (3. 4. 2014) las ich in der "Berliner Zeitung" auch einen schockierenden Bericht über auf Vereinsebene organisierte "Ewiggestrige" die da in Galauniformen der NVA am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow zu paradieren pflegten. Diese Art von „Traditionspflege" ist garantiert nicht die meinige.
Das Kapitel Überrumpelung in Sachen Uraniabuch im Stasistaat DDR kann ich selbstredend nicht rückgängig machen, habe dafür auch heutzutage noch diverse Prügel einzustecken, in der Folge. Lese ich indes Texte wie diesen, den Sie ja wohl erst dieser Tage ins Internet gestellt haben, dann ist bei mir allerdings die Schmerzgrenze überschritten.

sascha313.wordpress.com/2014/04/02/die-zeugen-jehovas/comment-page-1/#comment-307
Re: Ein notwendiger Kommentar
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 03. April 2014 18:50
Die Freischaltung des Kommentares ist jetzt wohl erfolgt, gekoppelt mit einem nicht unerwarteten Gegenkommentar.
Ich stimme wohl mit dem Gegenkommentator dahingehend überein, das es keinen Konsens gibt, geben kann mit diesem Gegenkommentator.
„Wer hat Sie gzwungen" fragt er scheinheilig? Die Antwort konnte er unter anderem bei
Andre Gursky nachlesen. Dort unter anderem der Bericht über die „Aktion Tasche".
Oder auch in der umfänglichen Auseinandersetzung mit dem WTG-Apologeten Waldemar Hirch.
Das alles auf den Nenner gebracht, das herrschende Terrorsystem hat auch diese „Blüte" in der bekannten Form zustande gebracht.
Das auch das Uraniabuch interessante Details enthält, wurde von mir noch nie ernsthaft bestritten. Die Gesamttendenz nach dem Motto das „Paradies" hört auf den Namen DDR ist es halt, welche bewirkt, dass die ungenießbaren Aspekte dominieren.
Mit solchen Nostalgikern weitere direkte Disputre zu praktizieren, die da ihrem „Paradies DDR" nachtrauern, ist in der Tat vergebliche Liebesmüh und von mir auch nicht beabsichtigt.
Ich wäre auch nicht auf seinen schon länger im Netz befindlichen Kommentar jetzt erst eingegangen, hätte der Betreffende durch die Hinzufügung zweier neuer Links, Google Altert veranlasst, diesen Kommentar jetzt im Jahre 2014 erneut nachzuweisen.
Der eine russischsprachig aus Rostow unterstellt der WTG-Literatur „extremstisch" zu sein listet eine ganze Batterie von WTG-Titeln dazu auf. Abgesehen davon, dass aktuelle WTG-Literatur nicht mehr zu meinem Standardkonsum des zu lesenden gehört. Es sei denn aufgrund anderer Umstände ergibt sich das so. Dafür sehr wohl aber im Gegensatz dazu, die ältere WTG-Literatur (zumindest für mich) Standardlektüre ist, sind für mich die russischen Vorhalte verdächtig ähnlich denen zu Nazizeiten.
„Gleiche Brüder - gleiche Kappen" halt.
Wieder ein Fall von Wirtschaftsbetrug
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 12. April 2014 22:11
www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/dubioser-unternehmer-taeuschte-alle-kmus-und-private-verlieren-ihr-geld-127875671

In dem Pressebericht auch dieses Detail, der Betreffende
„war Mitglied der Glaubensgemeinschaft (der Zeugen Jehovas), wurde aber vor zehn Jahren ausgeschlossen, weil er beim Verkauf einer privaten Liegenschaft die Bilanz gefälscht haben soll."
Der Fall steigerte sich dergestalt noch, der Betreffende
„liess sich den Ausschluss nicht gefallen und verzeigte die verantwortlichen Mitglieder wegen übler Nachrede. Mittlerweile ist der Fall vor dem Bundesgericht hängig."

Merke, auch die Status als Ex-ZJ ist keinesfalls „prinzipiell" ein „Gütesiegel".
Augen auf zu haben, sollte die Devise lauten!

Kritisch zum jetzigen Bericht ist anzumerken.
Es gab im Jahre 2013 einen „Vorläuferbericht". Einige Details sind ähnlich, nicht jedoch die Namen der handelnden Personen.

Ob der jetzige Bericht da einfach aus zwei einen Bericht gemacht hat (was sollte es so sein ein Zeichen hochgradiger Unseriosität sein würde) vermag ich nicht zu beantworten.
Man vergleiche selbst den Vorgängerbericht aus dem Jahre 2013

www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/ein-verstossener-zeuge-jehova-kaempft-gegen-seine-glaubensgemeinschaft-127187015

Allerdings gilt es auch den Schlussatz des 2013er Berichtes zu beachten, der da lautet:
„Glücklich war das vierköpfige Anwaltsteam der Glaubensgemeinschaft. Die Anwälte klopften sich auf die Schultern – zum Urteil äusserten sie sich nicht.*Name geändert"

Ergo scheint die Sachlage wohl so zu sein.
Der 2014er Bericht jener Zeitung offeriert den Klarnamen des Betreffenden.
Der 2013er Bericht indes nahm aus Personenschutzgründen, redaktionell eine Namensveränderung vor.
Insoweit dürfte besagte Zeitungsredaktion doch seriös berichten, und beide Berichte nehmen auf ein und dieselbe handelnde Person Bezug!
Die Bibel - Mythos oder Wahrheit
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 12. April 2014 22:45
http://gimpelfang.de/forum/viewforum.php?f=31

Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts.

Tatsachen ignorieren, ist wie den Kopf in den Sand stecken.
Re: Die Bibel - Mythos oder Wahrheit
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 13. April 2014 09:05
Im Jahre 1909 publizierte der Assyrologe Peter Jensen im „Neuen Frankfurter Verlag" eine Schrift die er betitelte:
„Moses, Jesus Paulus; Drei Varianten des babylonischen Gottmenschen Gilgamesch.
Eine Anklage wider die Theologen, ein Appell auch an die Laien".

Wenn die Religionsindustrie etwas von Anklage ihres „Eingemachten" vernimmt, dann ist ihre erste Reflexhandlung erst mal das Totschweigen. Dieses Schicksal ereilte auch die Schrift von Jensen.
Siehe auch den Eintrag der Wikipedia zu seiner Person.

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Jensen_(Altorientalist)

Politisch dann in das nationalsozialistische Fahrwasser einmündend, bewirkte auch dieser Umstand, nach 1945 nicht mehr sonderlich gut gelitten zu sein. Immerhin 1909 war das Thema Nazis so noch nicht akut. Und man kann kaum berechtigt behaupten, es käme schon in seiner 1909er Schrift mit vor.
Jensen ließ es sich angelegen sein Vergleiche des Gilgamesch-Epos mit anderen Quellen anzustellen.
Beispiele davon mal nachstehend, unterschiedlich farbig abgesetzt:

Jesus
Im Anfang der Jesusgeschichte nach Ankündigung durch einen Engel Gottes Johannes durch ein Wunder erzeugt

Gilgamesch
Im Anfang der Gilgameschsage Eabani auf Befehl der Götter
durch ein Wunder geschaffen.



Johannes lebt in der Steppe, (Wüste) am Jordan. Johannes trägt als Narisaer die Haare ungeschoren und lang , ist mit einem Kleid aus Kamelshaaren
bekleidet und mit einem Gürtel aus Leder oder Fell umgürtet

Eabani lebt fern von den Menschen in der Steppe (Wüste).
Eabani ist behaart und hat langes Haupthaar, ist vermutlich mit Fellen bekleidet



Johannes lebt von dem, was in der Steppe zu finden ist: von Heuschrecken und wildem Honig und trinkt als Narisaer keinen Wein.

Eabani lebt wie die Tiere der Steppe (Wüste) von Gras und Kraut und Wasser.



Johannes weiß (durch 0ffenbarung ) und weissagt von Jesus Kommen als von dem eines Mannes , der stärker ist als er , und dieser Jesus kommt bald darauf zu Johannes.

Gilgamesch träumt von einem Stern, wie eine Heerschar des Himmelsherrn, der stärker ist als er , und dann von einem Manne; und Stern wird ebenso wie der Mann auf Eabani gedeutet , der unmittelbar darauf zu Gilgamesch kommt.



Jesus entweicht dann in die Wüste.

Eabani entweicht dann allem Anschein nach in die Steppe.



Auf Jesus kommt unmittelbar vor seinem Entweichen in die Wüste der Geist Gottes vom Himmel herab und eine Stimme vom Himmel nennt ihn Gottes geliebten Sohn. In der Wüste aber spricht jemand (nämlich der Teufel) zu Jesus von Brot , das Jesus aus Steinen machen solle, und Jesus, falls er seine, (des Teufels) Füße küsse, alle Königreiche der Erde beherrschen solle.

Der Sonnengott ruft dem Eabani in der Steppe vom Himmel her freundliche Worte zu und spricht ihm von herrlichen Speisen bezw. Broten und von Küssen seiner Füße durch die Könige der Erde.



Jesus kehrt aus der Wüste in seine Heimat zurück.

Eabani kehrt aus der Steppe an seinen Wohnsitz, die Heimat Gilgameschs zurück.



Das Himmels- und Gottesreich ist nahe, das durch das Kommen Jesu in den Wolken eingeleitet werden soll.

Herrschaft des großen Löwen, nach dessen Bezwingung durch einen auf einer Wolke herabfahrenden Gott diesem die Weltherrschaft übertragen werden soll.



Austreibung des Dämonen in der Synagoge zu Kapernaum.

Bezwingung der großen Schlange.



Die Schwiegermutter Petri ist fieberkrank und Jesus macht sie gesund.

Eine Fieberplage. Fürsprache des Xisuthros für die heimgesuchte Menschheit, wohl hier durch Ende der Plage.



Für Jesus wird ein Boot bereit gehalten.

Xisuthros baut sich ein Schiff und hält es bereit.



Jesus geht mit seinen Jüngern eines Abends in das Boot hinein.

Xisuthros geht mi seiner Familie und seinen nächsten Freunden eines Abends in das Schiff hinein



Ein Sturm erhebt sich und legt sich. Jesus landet in Peräa, jenseits seiner Heimat.

Ein Sturm erhebt sich und legt sich .Xisuthros landet mit seiner Familie fern von seinem Wohnsitz.



2000 oder mehr als 2000 Dämonen und 2000 Schweine ertrinken in dem See, über den Jesus fuhr.

Die sündige Menschheit, darunter auch die meisten Tiere, sind in der Flut ertrunken.



Jesus steigt nach sechs, bezw. also gewiß ursprünglich nach einer Woche von sieben Tagen mit drei ihm nächststehenden Personen auf einen hohen Berg und wird dann verklärt und für Gottes Sohn erklärt.

Xisuthros betritt an einem siebenten Tage nach einer Recension mit drei nahestehenden Personen die Spitze des hohen Sintflutberges und wird dann vergöttlicht.



Stimme aus einer Wolke auf dem Berge der Verklärung, sie sollten Jesus hören.

Stimme des unsichtbaren Xisuthros aus der Luft zu seinen Schiffsgenossen auf dem Sintflutberge: sie sollten fromm sein.



[Fehlt anscheinend , findet sich
aber an einer neuen Stelle.]

Chumbaba Abenteuer.



Johannes tadelt Herodes, weil er die Herodias, seine zweite Frau, geheiratet habe, und wegen seiner bösen Taten.

Der lschtar hält Gilgamesch seine Liebschaften vor und was er den von ihm Geliebten Böses angetan.



Fehlt anscheinend , findet sich
aber an einer neuen Stelle.]

Stierabenteuer.



Johannes, der Täufer stirbt.

Eabani stirbt.



An einer entsprechenden Stelle der Geschichte: Jesus begibt sich an einen einsamen 0rt.

Gilgamesch zieht in die Wüste hinaus.



Jesus auf einen Berg hinauf.

Gilgamesch zum und durch den Himmelsberg hindurch.



Jesus trifft in Phönizien ein phönizisches Weib, die Mutter eines Mädchens.

Gilgamesch trifft in Phönizien die Göttin Siduri, das 'Mädchen.'



Jesus Jünger fahren über den See. Erst glatte Fahrt , dann Seenot.

Gilgamesch fährt übers Meer. Erst glatt, dann gefährliche Fahrt.



Jesus sieht das Schiff im Kampf mit den Wellen.

Xisuthros sieht das Schiff in irgendwie gefährlicher Lage.



Landung nach dem Zusammentreffen mit Jesus.

Landung bei Xisuthros.



[Fehlt anscheinend.]

Xisuthros erzählt dem Gilgamesch
die Geschichte von der Sintflut.



Ein reicher Jüngling, ein Oberster kommt zu Jesus, um das ewige Leben zu erlangen, erlangt dies aber nicht , weil er die daran geknüpfte Bedingung entsagen der Selbstbezwingung nicht erfüllt und entfert sich danach betrübt.

König Gilgamesrh ist zu Xisuthros gekommen , um das ewige Leben zu erlangen , erlangt dies aber zu nächst nicht, weil er die daran geknüpfte Bedingung der Selbstbezwingung nicht erfüllt und entfernt sich danach betrübt von Xisuthros.



Den Jüngern Jesu werden von diesem sieben Brote zum Verzehren gegeben.

Dem Gilgamesch werden von Xisuthros
sieben mystische Brote gegeben.



Jesus danach zu seinen Jüngern:
'Denkt Ihr nicht an die sieben Brote ? '

Xisuthros dabei zu Gilgamesch :
'Zähle Deine Brote !'



Jesu erste Leiden und Todesverkündigung.

Klage Gilgameschs über den unentrinnbaren Tod.



Petrus, Jesus Jünger wird von diesem gescholten , indem dieser sagt: 'Hinweg , hinter mich , Du Satan' !

Der Schiffer und Diener des Xisuthros wird von diesem wohl verwünscht und ihm in Aussicht gestellt, daß er nicht wieder zu ihm zurückkehren werde.



Petrus tut auf Jesu Befehl einen wunderbaren Fang des Fisches mit dem Stater im Maul.

Gilgamesch holt auf des Xisuthros Befehle ein Zaubermittel aus dem Wasser.



Ein reicher Mann , der sich in der Hölle befindet, wünscht, daß der gestorbene Lazarus, der in seinem Tore zu liegen und sich von den Abfällen seiner Mahlzeiten zu nähren pflegte, zur 0berwelt emporkomme und seine der Hölle
verfallenen Brüder vor deren Qualen warne. Dabei wendet er sich dreimal an Abraham und redet ihn alle drei Male mit Vater an, erlangt aber nicht die Erfüllung seines Wunsches.

König Gilgamesch, wissend, daß er dem Tode verfallen ist , wünscht , daß ihm sein gestorbener Genosse und Freund Eabani, der in seinem PaIaste wohnte und an seinem Tische speiste, erscheine und ihm künde, wie es im Totenreich aussehe ; deshalb wendet er sich nach der Reihe a n eine Göttin und an drei Götter und redet dabei alle drei Götter als 'Vater' an, erlangt jedoch von den ersten der drei Gottheiten nicht die Erf üllung seines Wunsches.



[Fehlt bei den Synoptikern, ist aber im Johannesevangelium an seiner ursprünglichen Stelle erhalten.]

Schließlich steigt auf Befehl des Gottes Nerigal der Geist Eabanis, des Freundes Gilgameschs empor



Jesus stirbt.

Gilgamesch stirbt.



Re: Die Bibel - Mythos oder Wahrheit
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 13. April 2014 09:36
Danke für die Hinweise! So haben wir nun klar bewiesen, dass Jesus lebte!

Ich lege noch eins drauf:
Die heutige Tageszeitung "Kurier" (s. Quelle und Tag links oben) bestätigt mittels Tests, dass Jesus nicht nur lebte sondern sogar eine Ehefrau hatte!

Es sind diese Aufdeckungen ja sowas von glaubwürdig, sodass nicht mal der geringste Zweifel aufkommen darf!



So kann sich jeder mit dieser Stelle trösten, Apostelgeschichte 4,

10 so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, daß in dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, daß durch ihn dieser gesund vor euch steht.
11 Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist.
12 Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

Vielleicht profitiert davon sowohl Gilgamesch, sebe und auch Bauer & ... andere Mitleser? ;-)
Re: Die Bibel - Mythos oder Wahrheit
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 13. April 2014 14:41
für mich ist das nur wieder ein Beweis, dass die Bibel nicht stimmt. Und wenn die Bibel nicht stimmt, dann stimmt auch etwas mit GOTT nicht.

warum hat Gott Jesus in der Bibel völlig anders dargestellt? Jesus war verheiratet und hatte womöglich auch noch Kinder? Damit wird die Bibel ein wetieres Mal in Frage gestellt.

Und jemand der von sich sagt, an Gott zu glauben, der glaubt weiterhin an die Bibel? Doch erwiesenermaßen stimmt die Bibel, das was darin steht nicht mit der Wirklichkeit überein. Und dann soll ich mich auf Bibelverse und Zitate aus der Bibel verlassen?

Im normalen gesellschaftlichen Umfeld würde man über jemand der Fakten so ignoriert sagen: dümmer gehts nümmer.

Die Karriere Gottes Teil 1/2 (Terra X)


Die Karriere Gottes Teil 2/2 (Terra X)



Babylon Tower - Götterthron am Euphrat


Der Fall Jesus Rätsel um den Mann aus Nazareth


Die zehn Gebote


Die Geschichte der Welt - Vom Urknall bis heute


Die Evolutionsgeschichte des Menschen 1v3 - Vom Affen zum Mensch


Die Evolutionsgeschichte des Menschen 2v3 - Vom Affen zum Mensch


Die Evolutionsgeschichte des Menschen 3v3 - Vom Affen zum Mensch
Re: Die Bibel - Mythos oder Wahrheit
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 13. April 2014 15:13
Nun kenne ich auch deinen Glauben, lieber Bauer!

Demnach hatten deine Vorfahren das Leben auf den Bäumen satt und wurden aufrecht gehende Tiere, das ist nun dein Evangelium:
"Die Evolutionsgeschichte des Menschen 3v3 - Vom Affen zum Mensch "

Bin ich dümmer als dumm, dann bist du womöglich blinder als blind.

Ich habe noch eine Chance, heißt es doch: "Selig die Armen im Geiste..."

Aber hilft dir das?:

3,18 Ich rate dir, Gold von mir zu kaufen, geläutert im Feuer, auf daß du reich werdest; und weiße Kleider, auf daß du bekleidet werdest, und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, auf daß du sehen mögest.

Apropos AUGE, ich schrieb darüber schon gestern:
Kannst du erklären w i e sich ohne einen sehenden Konstrukteur das Auge entwickelt hat?

Wäre es möglich, dass ein Blinder den Fotoapparat erfinden könnte?

Wahrscheinlich bist du als Bibelbloßsteller klüger als klug und hilfst mir diese Fragen zu beantworten - danke!
Fakten
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 13. April 2014 16:21
Man kann die Entstehung der Welt, des Menschen und die Gottesfrage mit Hilfe der Pillosophie zu beantworten suchen.

Aber an kann die Entstehung der Welt, des Menschen und die Gottesfrage mit Hilfe der Wissenschaft und Forschung zu beantworten suchen.

Bei der ersten Methode spielt sich alles nur im Kopf ab. Quasi wer hat die schönste Logik.

Bei der zweite Methode gelten Fakten die fundamentale, reale Ergebnisse liefern und uns zu bestimmten erkenntnissen kommen lassen.

Egal ob Einstein, Hawking oder andere Forscher, Archäologen, Naturwissenschaftler, Physiker und was weiß ich, das Wissen der Menschheit seit Moses um sicherlich mehr als das 100fache vermehrt haben, das sind fakten, die Gläubige gerne ignorieren.

Erkläre mir doch einfach, wie es sich mit den alten Knochenfunden menschlicher Geschichte auf dieser Erde im Alter von über 150.000 Jahren verhält.
Erkläre mir, warum dann vor 6.000 Jahren Gott gemäß der Bibel Adam erschaffen hat? Das ist ein Fakt an den ein Gläubiger glaubt und der existenziell ist. Gott ein Lügner?
War wohl eher Moses ein Charlatan und der Erfinder der Geschichte?

Dumm finde ich nur, wenn ein Gläubiger sich mit der Bibel nicht auskennt und auf eine biblische Diskussion nicht eingeht. Sollte doch einem Gläubigen ein Leichtes sein. Da sind noch ein paar Fragen offen geblieben.

Übrigens wer so diskutiert wir hier, der muss sich doch nciht wundern, wenn er dumm angemacht wird. Ich kenne zwar die Vorgänge bei IL nicht, aber wenn es dort ebenso her ging, dann erwächst durchaus ein gewisses verständnis. Aber ob meiner Unkenntnis was vorgefallen ist, will ich mich nicht dazu äußern.

Aber dennoch bist du mir sympathisch. Ein Gläubiger ist ein lieber Mensch, naja, solange man ihn im Glauben lässt und dazu nichts sagt ;)

Drum bleibe weiterhin in deinem Gedankenhaus und sei glücklich.

Andererseits, höre dir das einmal an:
http://www.youtube.com/watch?v=70sglXKxc9c

Da ist mir klar, dass auch Aussteiger von Jehovas Zeugen meinen, unbedingt weiter gläubig sein zu müssen. Es ist ein Makler, ungläubig zu sein und zu erkennen was zu erkennen ist: Es gibt keinen Gott, außer er existiert in den Gehirnen von Menschen. Und dort nimmt GOTT sehr reale Formen an.

Ich habe mal bei Youtube etwas mich umgesehen und einige wenige Filem ausgewählt. Wenn du weiter suchen willst, dann gehe zu den Seiten der Kritiker. Und wenn du dann die Filme der Islamisten nimmst, die zeigen dir dann ganz deutlich wie falsch die Bibel der Christen ist. Aber damit habe ich nicht beschäftigt, weil ich hier weitere Ideologien heraushalten will. Natürlich findest du auch Beweisfilme. Doch diese geben nur wieder was du hören willst. Schaue einmal auch die Filme an, die nicht deine Meinung stürzen. Du wirst neues Wissen erfahren.
Re: Fakten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 13. April 2014 19:24
Lieber Bauer,

du überschreibst deine laaange Antwort mit "Fakten" - ja welche hast du denn?

Du hättest Zeit gespart mit einer solchen: "Ich habe keine Ahnung!"

Denn nun ist das hier schon das 3. Forum wo ich nach dem Blinden Fotoapparaterfinder frage, ist vielleicht hinterhältig von mir, denn wer das mit JA beantwortet müsste es begründen und WER kann das denn? Daher wagte sich noch keiner das zu beantworten
Heute frug ich so:

Apropos AUGE, ich schrieb darüber schon gestern:
Kannst du erklären w i e sich ohne einen sehenden Konstrukteur das Auge entwickelt hat?

Wäre es möglich, dass ein Blinder den Fotoapparat erfinden könnte?


Du erwähnst die Wissenschaft, was sagt die zu dieser Frage, Infolink und Internet weisen auf einen "hagfish" oder einen Miniwurm hin, die Blinden haben sich selbst ein Auge eingebaut, obwohl sie nix denken, nix sehen.
Also ein Blinder kann ja nicht wissen was SEHEN bedeutet, aber diese Viecher erfinden sie sogar - sag ehrlich, wie kannst du das nur glauben? Für die mitlesenden ZJ begründe das mal, wenn du ihnen schon so gerne helfen willst!

Aber ich habe aus deiner heutigen Antwort auch entnommen, dass du bei den Fragmenten wo Wissenschaftler aus den Zeichen heraus lesen wollen, dass Jesus verheiratet war, dies für bare Münze nimmst?

Fast hätte ich gesagt: na,so einen Glauben möchte ich auch haben - aber falsch, auf d e n verzichte ich gerne und glaube vernünftigerweise lieber an den der sagte:

"Soll der das Auge schuf, nicht sehen können?"
Re: Fakten
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 15. April 2014 14:54
„Spruch des Tages"
Eine „geeichte Superchristin" verlautbart über andere „geeichte Superchristen".
„Es gibt zwei Sorten von Menschen, die einen dazu verleiten können das Christsein aufzugeben:
a) Atheisten
b) fundamentalistische intolerante Fanatiker, wie ... und ....
Ihr seid schlimmer!"

Wenngleich alle drei Handelnden, jeder auf seine Art, sich den „Orden geeichter Superchrist" an sein Revers heften könnte, ist die Meinung der „geeichten Superchristen von der „anderen Feldpostnummer" doch die : Unmöglich

www.ihrseidmeinezeugen.de/forum/index.php?PHPSESSID=3f90cc787505eecb4282cbfc97ca7b78&topic=37.msg346#msg346

Gegenkommentar der einen angesprochenen Fundamentalistin, die ebenso bei den Islamisten, ob ihrer Vollmundigkeit „gut aufgehoiben" wäre:
„Falls du das Christsein aufgeben solltest liebe ... dann war das nur ein Zeichen das du nicht wirklich wiedergeboren warst."

Es versteht sich für den „Ziehvater" besagter Fundamentalistin, dass er dann auch noch seinen „ellenlangen Senf" nicht unerwarteter Art dazu gibt, der zwar viele Worte zitiert, inhaltlich indes nichts erklärt.
Re: Fakten
geschrieben von:  sebe
Datum: 15. April 2014 15:32
Man kann sich nur wundern, wie aus ehem.Zeugen noch größere Fanatiker geworden sind!
Re: Fakten
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 15. April 2014 15:36
„Passend" für jene Fundamentalistin, die da unter anderem auch den US-amerikanischen Evangelikalen Dave Hunt als einer ihrer Ikonen herausstellt, wären meines Erachtens auch die nachfolgenden Kommentare.
Meine Quintessenz jener Kommentare lautet:
Die Zeugen Jehovas sind zwar durch ihren Zwangs-Treppenterrierdienst besonders berüchtigt. Auch herrscht bei ihnen unschwer ein totalitäres Klima vor nach dem Motto: „Führer befiehl - wir folgen dir".
Das indes sollte nicht den Blick darüber vernebeln, das es in der USA-amerikanischen Evangelikalen-Szene (und ihrer deutschen Kolporteure), beschränkt auf die Ideologie, noch weitaus borniertere Exemplare gibt.
Noch so ein paar Exportmodelle

Mysnip.113973
Re: Fakten
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 17. April 2014 10:44
Zwei Links noch mal.
Ich kann zwar keineswegs behaupten, dass die in beiden Links genannte „Karin" Personengleich wäre. Es ist also durchaus einräumbar, es handelt sich um zwei verschiedene Personen. Sollte es so sein, hätte sich der Fall (vielleicht) erledigt.
Und das für Herrn Hentschel fast „all und jeder" zum „Wachtturm-Agenten" mutieren kann (auch meine Person, oder auch User „+" bekam von ihm schon mal dieses Stigma angeheftet). Insoweit ist seine inflationäre Verteilung seiner „Orden" mit dem Titel „Wachtturm-Agent" eher lächerlich, und spricht vielmehr gegen ihn selbst.

Immerhin will dann Herr Hentschel damit dann doch wohl dokumentieren, auch zu der Sorte „geeichter Superchrist" zu gehören.
Wenn er nun auch noch eine andere vermeintliche „Superchristin" bezichtigt dieses aber nicht zu sein, dann liegt der Fall auf einer ähnlichen Wellenlänge, wie jener im vorigen Posting genannte.
Nun noch die angedachten beiden Links. Mein Kommentar zu diesen, sie haben ein unnachahmliches „Charisma" bei dem sich bei mir eher die „Zehennägel aufkräuseln". Und das im Falle beider Links, obwohl sie denn ja aus entgegengesetzten „Federn" stammen.

www.ihrseidmeinezeugen.de/forum/index.php?PHPSESSID=3f90cc787505eecb4282cbfc97ca7b78&action=recent

www.antichrist-wachtturm.de/wachtturm-agent-karin.xhtml
Re: Fakten
geschrieben von:  sebe
Datum: 18. April 2014 11:13
Auf diesen angeführten www.Seiten schreiben ja die absoluten "Superchristen" mit dem Prädikat:"Wir wissen es ganz genau". Oft mals trifft man dort und anderswo auf uns bekannte Usernamen, wo die gleiche Keule geschwungen wird.
Re: Fakten
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 18. April 2014 12:56
Userin „Christel" schlägt zurück
Zitat:
„Ihr habt Euch selbst auf den Richterstuhl über andere gesetzt. Erlaubt ist nur devote Zustimmung.
Alles andere wird verwendet, um andere Menschen herabzusetzen. Oh diese bösen Angreifer, statt endlich devot euch anzubeten, immer dieser Widerspruch, diese Diskussionen… wo Ihr doch in der Wahrheit seid. - Sorry, ich glaube ihr zwei seid einfach krank."

www.ihrseidmeinezeugen.de/forum/index.php?PHPSESSID=3f90cc787505eecb4282cbfc97ca7b78&topic=53.msg381#msg381
Re: Fakten
geschrieben von:  sebe
Datum: 18. April 2014 14:46
Das sind Bibelfundamentalisten!!
Re: Fakten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 18. April 2014 15:04

sebe
Das sind Bibelfundamentalisten!!

Ja, das bin i c h gerne!

Ich versuche das Fundament der biblischen Aussagen möglichst genau zu interpretieren und glaube daher nicht, dass Papst Franziskus im Auftrag GOTTES, zwei seiner Vorgänger am 27. April heilig sprechen darf. Dieser Papst ist mit seiner sakralen Handlung ein Katholikenfundamentalist ;)
Re: Fakten
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 24. April 2014 10:38












 
Re: Fakten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 24. April 2014 13:36
29 Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes und alle einzig wahren Bauern, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit.
31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

Dann folgt für uns alle die Abrechnung, weil wir das Elend nicht verringert, sondern vermehrt haben. Daher klaget die an die die Erde verderben!:

16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sprachen:
17 Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der da ist und der da war, daß du angenommen hast deine große Macht und angetreten deine Herrschaft!
18 Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen
und die Zeit der Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, welche die Erde verderben.

1 Siehe, ich sende meinen Boten, daß er den Weg bereite vor mir her. Und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr suchet; und der Engel des Bundes, den ihr begehret: siehe, er kommt, spricht Jahwe der Heerscharen.
2 Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen, und w e r wird bestehen bei seinem Erscheinen?
Denn er wird wie das Feuer des Schmelzers sein und wie die Lauge der Wäscher.
Re: Fakten
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 24. April 2014 14:49
Ein altes Fidel-Buch soll wieder mal als Selbstbelügungs-Antwort herhalten.
Wenn es denn um die Zitierung „alter Bücher" geht, erscheinen mir zumindest andere weitaus gewichtiger.
Zum Beispiel dieses Zitat:

„Luther hat allerdings die Knechtschaft aus Devotation (Unterwürfigkeit) besiegt, weil er die Knechtschaft aus Überzeugung an ihre Stelle gesetzt hat. Er hat den Glauben an die Autorität gebrochen, weil er die Autorität des Glaubens restauriert hat. Er hat die Pfaffen in Laien verwandelt, weil er die Laien in Pfaffen verwandelt hat. Er hat Menschen von der äußeren Religiosität befreit, weil er die Religiosität zum inneren Menschen gemacht hat. Er hat den Leib von der Kette emanzipiert, weil er das Herz in Ketten gelegt."

Die Buchstaben-Päpste ereifern sich über einen tatsächlichen Herrn Papst. Den zu „verteidigen" ist in der Tat nicht meine Sache.
Die Buchstaben-Päpste bieten im Vergleich (und etwas vulgär formuliert)
„statt brauner lila Sch ..." an.

Nun kann man darüber streiten wer denn das Geschäft des „Herzen in Ketten legen" raffinierter ausführt.
Siehe beispielhaft den Bericht in
http://www.digidatanet.de/
vom 20 April 2014.
Tenor, wie die WTG auf dem besten Wege ist eine Kirchensteuer einzuführen, ohne ihr auch diesen Namen zu geben.
Um auf „alte Zitate" zurückzukommen. Auch dieses Zitat gefällt mir gut:
"Gott war mein erster Gedanke, die Vernunft mein zweiter, der Mensch mein dritter und letzter Gedanke."

Oder auch:
"Die Christen wollen sogut glückselig sein als die Heiden. Der Unterschied ist nur, daß die Heiden den Himmel auf die Erde, die Christen die Erde in den Himmel versetzten."

Und weiter derselbige Autor:
"Mir war es und ist es vor allem darum zu tun, das dunkle Wesen der Religion mit der Fackel der Vernunft zu beleuchten, damit der Mensch endlich aufhöre, eine Beute, ein Spielball aller jener menschenfeindlichen Mächte zu sein, die sich von jeher, die sich noch heute des Dunkels der Religion zur Unterdrückung des Menschen bedienen.
Mein Zweck war, zu beweisen, daß die Mächte, vor denen er sich nicht scheut selbst blutige Menschenopfer darzubringen, um sie günstig zu machen, nur Geschöpfe seines eigenen unfreien, furchtsamen Gemütes und unwissenden, ungebildeten Verstandes sind, zu beweisen, daß überhaupt das Wesen, welches der Mensch als ein anderes von ihm unterschiedenes Wesen in der Religion und Theologie sich gegenübersetzt, sein eigenes Wesen ist, damit der Mensch, da er doch unbewußt immer nur von seinem eigenen Wesen beherrscht und bestimmt wird, im Zukunft mit Bewußtsein sein eigenes, das menschliche Wesen zum Gesetz und Bestimmungsgrund, Ziel und Maßstab seiner Moral und Politik mache."

Und noch weiter:
„Ich verneine nur das phantastische Scheinwesen der Theologie und Religion, um das wirkliche Wesen des Menschen zu bejahen."

Noch ein „Nachschlag":

"Der erste Paragraph im 'Wesen der Religion' lautet, kurz zusammengefaßt, also: Das Abhängigkeitsgefühl ist der Grund der Religion, der ursprüngliche Gegenstand dieses Abhängigkeitsgefühls ist aber die Natur, die Natur also (ist) der erste Gegenstand der Religion."

Auch dieses:
"Das für den Menschen empfindlichste, schmerzlichste Endlichkeitsgefühl ist aber das Gefühl oder das Bewußtsein, daß er einst wirklich endet, daß er stirbt. Wenn der Mensch nicht stürbe, wenn er ewig lebte, wenn also k e i n T o d wäre, so wäre auch k e i n e R e l i g i o n."
"Der Mensch befriedigt in der Religion k e i n e a n d e r e n W e s e n; er befriedigt in ihr sein e i g e n e s W e s e n."
"Der Mensch glaubt Götter nicht nur, weil er Phantasie und Gefühl hat sondern auch, weil er den Trieb hat, glücklich zu sein.
Er glaubt ein vollkommenes Wesen, weil er selbst vollkommen zu sein wünscht; er glaubt ein unsterbliches Wesen, weil er selbst nicht zu sterben wünscht. Was er selbst nicht ist, aber zu sein wünscht, das stellt er sich in seinen Göttern als seiend vor; die Götter sind die als wirklich gedachten, die in wirkliche Wesen verwandelten Wünsche des Menschen; ein Gott ist der in der Phantasie befriedigte Glückseligkeitstrieb des Menschen. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er trotz Phantasie und Gefühl keine Religion, keine Götter. ...
"Gäbe es kein Unglück, keine Not, kurz keine Übel, so gäbe es auch keine Götter."

Weiter im Zitat:
"Der Glaube an die Vorsehung ist der Glaube an den eigenen Wert - daher die wohltätigen Folgen dieses Glaubens, aber auch die falsche Demut, der religiöse Hochmut, der sich zwar nicht auf sich verlässt, aber dafür dem lieben Gott die Sorge für sich überlässt -, der Glaube des Menschen an sich selbst, Gott bekümmert sich um mich; er beabsichtigt mein Glück, mein Heil; er will, dass ich selig werde; aber dasselbe will ich auch; mein eigenes Interesse ist also das Interesse Gottes, mein eigener Wille Gottes Wille, mein eigener Endzweck
Gottes Zweck - die Liebe Gottes zu mir nichts als meine vergötterte Selbstliebe. Woran glaube ich also in der Vorsehung als an die göttliche Realität und Bedeutung meines eignen Wesens?
Aber wo die Vorsehung geglaubt wird, da wird der Glaube an Gott von dem Glauben an die Vorsehung abhängig gemacht. Wer leugnet, dass eine Vorsehung ist, leugnet, dass Gott ist oder - was dasselbe - Gott G o t t ist; denn ein Gott, der nicht die Vorsehung des Menschen, ist ein lächerlicher Gott, ein Gott, dem die göttlichste, anbetungswürdigste Wesenseigenschaft fehlt. Folglich ist der Glaube an Gott nichts anderes als der Glaube an die menschliche Würde, der Glaube des Menschen an die absolute Realität und Bedeutung seines Wesens."

Und:
'Wer Wissenschaft hat', sagt schon Goethe, 'braucht die Religion nicht'. Ich setze statt des Wortes 'Wissenschaft' Bildung, weil Bildung den ganzen Menschen umfaßt."

Das sind zwar inzwischen auch „alte Zitate", immerhin gehaltvoller als die aus dem Bibelbuch „Offenbarung", über das es auch die Aussage eines Luthers in einer schwachen Stunde gab. Man hätte wohl besser daran getan, jenes Bibelbuch in die Elbe zu werfen und dem vergessen zu überantworten.
Siehe zur Begründung letzterer These
Forumsarchiv 336
Dortselbst
"In die Elbe werfen"
Posting vom 29. September 2011 01:48
Im übrigen hat schon (auch) Voltaire eine passende Antwort an die Adresse der Buchstaben-Päpste formuliert.
Die Buchstaben-Päpste und die tatsächlichen Papst-Verfechter streiten sich als Komödie darüber, wer das Wort vom Salz der Erde erfüllt. Nun bin ich wahrlich kein Verfechter des Herrn Papstes, und werde es auch nie werden. In diesem Falle hat indes die Verfechterin des Herrn Papstes (dessen Personenkult und weiteres jetzt mal ausgeklammert) gegenüber den Buchstaben-Päpsten die gewichtigeren Argumente, denn faktisch haben die Buchstaben-Päpste nur eine weitere Variante des „Herz in Ketten legen" anzubieten.

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,210302,210302#msg-210302
--------------------- Signatur.Text --------------------

Hermann Samuel Reimarus (1694 – 1768) in:
"Apologie: oder, Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes"

Derselbe Autor:

Wie? Wenn sie (die Apostel) gesagt hätten: es kann noch wohl siebzehn, achtzehn und mehr Jahrhunderte wehren, ehe Jesus zu seinem Reiche aus den Wolken wiederkommt, und die Freude derselben angeht: würde man sich nicht mit solcher Verheissung ausgelacht haben?
Würde wohl ein einziger Mensch sich zur Entäusserung alles Vermögens entschlossen haben, um seine übrige Lebenszeit in Hunger und Kummer zuzubringen, und seine eigene Nothdurft nunmehr andern aus den Händen zu sehen? Ja, würde man nicht die an sich schlecht bewehrte Auferstehung Jesu desto mehr für eine Erfindung gehalten haben, weil die Bestätigung derselben durch die Wiederkunft von Himmel, über 40, 50 Generationen oder Menschenleben, ins unendliche hinausgesetzt würde.

Re: Fakten
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 24. April 2014 15:09
W A S tust d u / i h r um das zu beseitigen? Hat Gott sie dort einquartiert?



BAUER - wo bist du?
der Monotheismus hatte einen Anfang
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 24. April 2014 15:36
Dass es einfach nicht wargenommen wird....
Schon vor der Bibel gab es einen monotheistischen Glauben und eine monotheistische Anbetung - in Ägypten.

Vielleich für alle Gläubigen die blind nur in die Bibel gucken und nicht über deren Rand hinaus:
http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1547563/Das-Gottes-Gen/
http://www.welt.de/print-wams/article118710/Gibt-es-ein-Gottes-Gen.html
http://www.youtube.com/watch?v=2NwBNA1xh8E

Es bringt nichts irgendwelche Bibelzitate in den Raum zu stellen. Wer so mit Bieblzitaten herumwirft muss sich unbedingt erst einmal der christlichen Lehre stellen. Der christliche Glaube ist ein Glaube der in einer Gemeinde, in einer Gemeinschaft ausgeübt wird. Außerhalb einer christlichen Gemeinde gibt es keinen christlichen Glauben und keine Anbetung.

Ansonsten ist man nur relisiös und wird von seinem Gottes-Gen geleitet. Und das produziert nur Pahntasien im Kopf die mit Bibelzitaten hinterlegt werden.

Zu hinterfragen ist die Bibel. Ansonsten bleibt die Bibel nur ein Mittel zur Berauschung des Geistes. Ob Opium, Schnaps, viel Bier oder die Bibel lesen ... berauschte Sinne sind das Ergebnis.

vergleiche
https://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-nt/kirche-im-nt/
http://www.amazon.de/Das-Gottes-Gen-Warum-Glaube-liegt/dp/3466367271
Re: der Monotheismus hatte einen Anfang
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 24. April 2014 16:01
Deine Links zeigen nur, was d u alles glaubst, die sind nun Wahrheit für dich.

Auch da gilt:
Wenn wir leichtgläubig akzeptieren, was andere uns als Wahrheit verkaufen, führt uns das in die Sklaverei!

Was machst d u denn gegen die Slums und sonstiges Elend, was?

Deine Links machen die Situation nicht besser! Auch nicht was demnächst noch auf uns zukommen mag :mad:

Soeben 4-Uhr Nachrichten: Putin (nicht Gott) ordnet Militäreinsatz in der Ukraine an...
Re: Fakten
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 24. April 2014 22:57
Gott ist allmächtig
Gott ist Liebe?
ein liebevoller Gott

Was ich tue?

Ich frage die Menschen die einen Gott haben der das zulässt, was das für ein Gott ist.

Wer glaubt, der glaubt auch, dass dies alles Gottes Willen und Vorhaben ist.

WAS SOLL ICH DA AUSRICHTEN? MIT MEINER HILFE WÜRDE ICH WOMÖGLICH GEGEN DEINEN GOTT KÄMPFEN?

Die Doktrin der Bibel ist doch, dass Gott sich bei all dem Elend nicht rührt, weil er die Menschen prüfen will.
Nicht etwa ob sich die Menschen helfen, nein ob die Menschen ob all des Elends an Gott glauben. Das ist reinster Sado-Maso für gläubige Menchen

Täterä, was ist das für ein Gott?

trotzige Kinder reagieren auch in dieser Art, eigentlich müsste ich denken, dass manche nicht lesen können, sonst würden sie anders reagieren, aber sie können lesen, nur ignorieren das was sie lesen.

kann man alles machen

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,202610,206354#msg-206354

Zitat
„Nach langer Zeit und vielen Fragen sagte Satan: "Die Spinne tötet die Fliege und isst sie; der Vogel tötet die Spinne und isst sie; die Wildkatze tötet die Gans; also, sie töten sich alle gegenseitig. Das ist Mord auf der ganzen Linie. Hier sind unzählige Varianten von Kreaturen und sie alle töten, töten, töten, sie sind alle Mörder. Und sie begehen kein Verbrechen, Eure Heiligkeit?"
"Sie begehen kein Verbrechen. Es ist das Gesetz ihrer Natur. ..."

Gott hat schon komische Gesetze erlassen

Hat Gott sie dort einquartiert?


GOTT kann zuschauen.
GOTT, der ALLMÄCHTIGE, der GOTT der LIEBE, kanne s ertragen zuzusehen.

Was soll ich da tun?
Wenn GOTT nichts tut?

Aber dein GOTT ist ein GOTT wie die hölzernen, eisernen, steinernen, tönernen, bronzenen und goldenen Götter: er ist ein Nichts und nur im KOPF existent.
Darum passiert auch nichts
Und was muss daher die GOTTES-Ideologie tun?
Die GOTTES-Ideologie muss eine plausible Erklärung liefern, warum er allmächtig ist und dennoch nichts tut.

UND ALLE SIND SIE ÜBERZEUGT VON IHREM GOTT

Re: der Monotheismus hatte einen Anfang 
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 24. April 2014 23:05
Vielleicht holen wir die alten Kamellen vom NORD und vom SÜD - König wieder heraus?

Jetzt bekommt das Ganze ein Gesicht? Was man vor ein paar Jahren ganz und gar nicht für möglich gehalten hat?

Man kann gar nicht so doof denken wie es kommt.
ABER, jetzt machen JZ womöglich wieder auf ... haben wir doch irgendwie vorhergesagt? Das Licht war damals nicht ganz klar, aber jetzt haben wir ein besseres Verständnis?

Abwarten.
Entweder zerstört Putin die ganze Welt oder Russland. Wohl letzteres.
Es gab schon einmal einen kleinen Offizier der großes wollte und dann scheiterte, aber viel unsägbares Leid hinterließ.
Andererseits hat Russland eine besondere Mentalität. Führer verschwinden dort mitunter über Nacht. Fast.
Re: Fakten
geschrieben von:  sebe
Datum: 25. April 2014 10:37
Außer diesen jetzt von der christlichen Religion favorisierten lieben Gott gab es schon andere wichtige Götter, wie Zeus,Wotan,Odin usw. und um diese herum wurden Religionen gebastelt. Auch sie waren Erfindungen von denen, die daraus
Nutzen zogen!!
Trau, schau wem?
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 18. April 2014 19:37
Mal ein bisschen gegoogelt. Unter anderem auf diese Seite gestoßen, die zu verlinken ich allerdings ablehne.
Ersatzweise mag es ein Bild des Google-Nachweises auch tun.

Einige bekannte und unbekannte Namen „kennengelernt". Freie Brüder" etwa, den Namen Lothar Gassmann (in meiner Sicht ein Name unseligen Gedenkens). Gelernt auch, die Rechtsaußen-Partei „Bibeltreuer Christen" ist diesen Kreisen wohl nicht mehr rechtsaußen genug. Ersatzweise haben sie sich die neue Ikone (für sie) „Alternative für Deutschland" ausgeguckt.
„Der Ruf an die Gemeinde Christi während des grossen Abfalls" auch so ein selbsterklärender Name aus diesem Milieu. Auch dem Namen eines Herrn Eberthäuser begegnet. Dort wiederum auch jene Attacke gegen den Herrn Papst, von der schon mal (indirekt) die Rede war (ist).

Um eine abwertende Meinung gegen den Herrn Papst (in alter und „neuer" Variation) zu haben, bedarf ich allerdings keinerlei Belehrungen aus der Ecke Rechtskonservativer Fundis, welchen nun sogar die PBC nicht mehr rechts genug ist.

Das Thema Lothar Gassmann

Selbiger beklagt sich nun bitterlich, nachdem sein Evangelisatiionsunternehmen unter Russlanddeutschen mächtig prosperierte, die badische Landeskirche, trotz diverser leer stehender kirchlicher Gebäude, es ablehnte, Herrn Gassmann als einen dieser Käufer zu akzeptieren. Wie lange diese „Standhaftigkeit" anhält, mag man ja in Zweifel ziehen. Indes wenn jene Kirche (zumindesr derzeit noch) sagt, den akzeptieren wir nicht als Käufer, dann wohl auch deshalb, weil sie sich über sein Ideologie-Konstrut wohl auch schon eine Meinung gebildet hat. Weitaus weniger aus monetären Gründen.

Zum Thema PBC unter anderem
Parsimony.3142
Und auch
Im Zeitspiegel 03 Dort Beitrag vom 04. Mai 2009 13:15

Re: Trau, schau wem? 
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 19. April 2014 02:59
Als externe Quelle. Siehe auch „Materialdienst der EZW" 1994. Mit zitiert in
Wamderprediger
Dann an diesem Ort nochmals separat zitiert:
Eine Veranstaltung vom 24. 6. 1994 nannte sich formal „Marsch für Jesus". Ihre Veranstalter wollen (glaubt man ihren eigenen Zahlenangaben) dabei rund 50 000 mobilisiert haben. Die PCB hingegen beziffert ihre engere Mitgliederzahl auf rund 4 000. Daraus ist ersichtlich, dass bei diesem Marsch sehr wohl verschiedene, gleichwohl durchaus geistesverwandte Kreise mitgewirkt haben.
Zur Vorgeschichte dieser „Jesusmärsche" zitierte der „Materialdienst der EZW" (1994 S. 176) einmal:
„Spektakulär war die Organisation der 'Gebetsexpedition 93 Berlin-Moskau. Eine größere Gruppe von Christen aus Europa zog eine 'Gebetsschneise der Erweckung durch Osteuropa', nachdem bereits am 23. Mai 1992 durch die Ankunft des Gebetsmarsches London - Berlin in der deutschen Hauptstadt ein 'historischer Tag der Kirchengeschichte in Deutschland' konstatiert worden war."

Der MD kommentiert weiter:
„Gerade die Jesus-Marsch-Bewegung zeigt eine eigenartige heilsgeschichtliche Gesamtstrategie im Sinne einer fragwürdigen geschichtsphilosophischen Vereinnahmung der geistlichen Gesamtsituation. Problematisch bleibt der Stil und die Einordnung in ein übergeordnetes 'prophetisch' angesagtes Zeitschema, das Gottes Plan ansagen will. Ob die tägliche Arbeit der christlichen Gemeinden - insbesondere des Ostens - durch solche spektakulären Aktionen gefördert wird, ist mehr als fraglich."

Zur genannten Berliner Veranstaltung notierte die gleiche Zeitschrift noch (MD 1993 S. 300f.)

„Auf dem langen Weg wurde die Jesus-Marsch-Liturgie über einen UKW-Sender übertragen und mit Hilfe von über 40 Übertragungsfahrzeugen für alle Marschierenden hörbar gemacht. Zur Liturgie, die auf der langen Marschstrecke mehrfach wiederholt wurde, gehörten zahlreiche Proklamationen zur Verbindlichkeit und Gültigkeit der Heiligen Schrift, mit dem Ziel der 'Wiederherstellung des Wortes Gottes in Deutschland' (in Anknüpfung an die Verpflichtung des Volkes Israel auf das wiedergefundene Gesetzbuch unter dem König Josia, 2. Chr. 34).

Die unmittelbare Kommentierung dieser Aktion lautete sinngemäß so: 'In der unsichtbaren Welt geschieht etwas. Dies ist ein historischer Moment, der in die Geschichte Deutschlands eingehen wird.' Dann wurde gefragt: 'Wollt ihr eine neue Reformation in Deutschland?' Und alle riefen 'Ja' und 'Halleluja'. Die sicher begrüßenswerte Absicht, die Vergangenheit zu erinnern und 'neue Akzente' zu setzen, wurde durch vereinnahmende Sprachformen und eine missverständliche Betonung des göttlichen Handelns mit Deutschland eher ins Gegenteil verkehrt. Nach einer Gebetszeit ging es dann weiter mit der Praxis des geistlichen Kampfes: 'Im Namen Jesu zerbrechen wir die Ketten, die böse und teuflische Macht über Deutschland gelegt haben. Jesus ist Herr über Deutschland.' Mit Halleluja- und Amen-Rufen sowie weiteren prophetischen Proklamationen endete dieser Veranstaltungsteil."

Kommentierend vermerkt Herr Hempelmann von der EZW weiter an:
„Überschritten wurde das charismatische Frömmigkeitsspektrum - etwa in Richtung evangelikale Bewegung - beim Jesus-Marsch nicht wesentlich. Hierin unterscheidet sich die Jesus-Marsch-Bewegung in Deutschland durchaus von entsprechenden Initiativen im internationalen Bereich. Zugleich muß gesehen werden, daß sich viele Charismatiker - auch in Deutschland - zugleich als Evangelikale verstehen, was angesichts der breiten Überschneidung beider Bewegungen durchaus verständlich ist ....

Die Jesus-Marsch-Bewegung ist Ausdruck von charismatischen Allianzen mit konfessionsübergreifender Struktur. Das ist fraglos eine seit einigen Jahren zu beobachtende neue Entwicklung: Pfingstler, die sich von der Pfingsterweckung der Azusa-Street her verstehen, innerkirchliche Erneuerungsgruppen, Neupfingstler und Charismatiker aus freien Werken und unabhängigen charismatischen Gemeinden schließen sich 'in Liebe und Einheit vor Gott für unsere Nation' zusammen und starten eine Versuchskoalition. Wie bedeutsam und geschichtswirksam diese Koalition sein wird, weiß niemand im voraus. Ausgangspunkt und Grundlage der Einheit der konfessionell Verschiedenen ist die gemeinsame Erfahrung des Heiligen Geistes in der Geistestaufe bzw. in der Erfüllung mit dem Heiligen Geist und der Praxis der Charismen. Gleichartige Glaubenserfahrungen erweisen sich dabei als wichtiger als konfessionelle Bindungen, die zwar nicht aufgehoben, aber relativiert werden. Weitreichende gegenseitige Anerkennung und Kooperation wird gesucht.

Hinter irritierenden Sprachformen stehen z. T. inhaltliche Akzentuierungen, die zu kritischen Fragen Anlaß geben. Dabei geht es nicht nur um die Sieges- und Kriegsmetaphorik oder die starke Identifikation der Bewegung mit dem Wirken des Heiligen Geistes. Wer anfängt einzelne Aussagen, die im Zusammenhang der Jesus-Märsche von den Verantwortlichen gemacht wurden, näher zu analysieren, begegnet Tendenzen der Anpassung an die remythologisierenden Trends der religiösen Alternativszene. Jedenfalls sind Aussagen und Praktiken der Jesus-Marsch-Bewegung gegen solche Deutungen nicht ohne weiteres zu schützen:
Proklamationen werden als Machtworte aufgefaßt, die Wirklichkeit schaffen und verändern nach dem Motto: 'Glaube es, proklamiere es und du hast es.' Eigene Vorstellungen und Wünsche werden in prophetischen Proklamationen konzentriert und mit Hilfe des Glaubens an die Macht der Gedanken zu verwirklichen gesucht."
Aus der genannten Zeitschrift sei zum Abschluss auch noch aus einem Abschnitt über die „Partei Bibeltreuer Christen" zitiert (MD 1994 S. 235f.):
„Die im November 1989 gegründete Partei ist von ihrem Entstehungshintergrund wie von ihrer Programmatik einem 'pfingstlich-evangelikalen' Glaubensverständnis zuzuordnen. Ihre Gründung geht auf die Initiative des Leiters der 'Internationalen Zigeunermission e. V.' Pastor Gerhard Heinzmann, zurück, der auch Parteivorsitzender ist. In der Präambel des auf dem Gründungsparteitag verabschiedeten Programms wird das Hauptziel der Partei benannt: 'Die PBC sieht ihr Ziel darin, Gottes ewig gültiges Wort für die Menschen aller Völker, Rassen und Hautfarben in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen.'

Daß die PBC damit eher ein missionarisches als ein politisches Ziel verfolgt, verdeutlicht der Vorsitzende Heinzmann in einem Rundschreiben der Zigeunermission vom November 1989:

'Da in unseren Missionskassen sowieso nie Geld ist, können wir aber vor den großen Wahlen, zu den besten Sendezeiten, völlig kostenlos über Rundfunk und Fernsehen, auf allen Kanälen, Millionen Menschen in unserem Land erreichen.' Diese Möglichkeit blieb der PBC bei den ersten gesamtdeutschen Wahlen 1990 versagt, da der Bundeswahlausschuß die Partei nicht zur Wahlteilnahme zuließ. Daher konnte die Partei bisher noch nicht auf Bundesebene antreten.

Drei Punkte seien hier herausgestellt, die die PBC von den anderen Parteien unterscheidet: die größere Professionalität im Erscheinungsbild, die Betonung des Kampfes gegen Okkultismus und Wahrsagerei und die zentrale Rolle, die der Beziehung zu Israel beigemessen wird. Die beiden letzten Punkte weisen deutlich auf den theologischen Hintergrund der Partei hin: 'Okkultismus' und 'Israel' sind wichtige Themen in Teilen des evangelikalen Spektrums. Das Verständnis weltpolitischer Zusammenhänge scheint bei der PBC durch eine endzeitlich-prophetische Sichtweise bestimmt zu sein, eine Perspektive, die, zumindest in ihrer populären Form, mehr als problematisch ist."

Eine Internetrecherche zum Thema Heinzmann ist auch noch zu entnehmen; dass ein örtlicher Vorsitzender dieser Partei, der sie in seinem regionalen Bereich mit begründet hat, nach einiger Zeit aus ihr ausgetreten und dafür in die CDU eingetreten ist. Motivierend für seinen Schritt war für ihn auch die Erkenntnis, dass die Gestaltungsmöglichkeiten via PCB nur mal sehr eingeschränkt sind. Der Betreffende, der seine prinzipielle Geisteshaltung ja wohl kaum revidiert haben dürfte, sieht in der größeren CDU bessere Entfaltungsmöglichkeiten.

Eine ähnliche Erfahrung machte ja schon so mancher, oder macht sie noch, der mit einer der kleineren Parteien sympathisiert. Dies soll hier auch nicht weiter zur Disposition stehen. Interessant ist es aber schon, was in der „Nach-PCB-Zeit" da so zu folgen pflegt. Die Assimilierung in der CDU. …

Man muss keineswegs Zeuge Jehovas sein, um ein gewisses Maß an Politikverdrossenheit zu haben, und daraus ableitend vielleicht gar zu sagen. Ich wähle „die" nicht. Dies alles ist nachvollziehbar, obwohl es andererseits auch nichts zur Lösung anstehender Probleme beiträgt.

Jeder Nichtwähler überlässt somit anderen, die realen Machtverhältnisse zu gestalten. Er entmündigt sich faktisch selbst. Ob das anderen überlassen, mit seinen ureigensten Interessen wirklich übereinstimmt, mag man mehr als berechtigt anzweifeln.

Bei den Zeugen Jehovas haben wir jedoch den Fall, dass hier aus „dogmatischen" Gründen eine prinzipielle Wahlverweigerung vorliegt. Dies kann und muss man kritisch hinterfragen. Damit ist nun überhaupt noch nicht gesagt (dies mal als Sandkastenspiel) würden Zeugen Jehovas generell mitwählen, ob sie denn zu einem „Zünglein an der Waage" werden könnten. Ich befürchte eher nein. Die sind doch, ich formuliere das jetzt mal krass, politisch so dumm gehalten und erzogen, dass sie auch noch bei einer Wahlfreigabe „ihre eigenen Metzger wählen" würden. Von mir aus, kann der Haufen Zeugen Jehovas, durchaus weiterhin zu den Nichtwählern gehören. Ich meine zu wissen, wo meine Interessen am allerwenigsten vertreten werden. Und 100 000 Stimmen von 160 000 beispielsweise für eine „Partei Bibeltreuer Christen". Darauf kann ich dankend verzichten! Dann mögen sie ruhig weiter Nichtwähler bleiben

Zu besagtem manipulativem „Jesusmarsch" sei als weitere externe Quelle verwiesen auf
http://www.sektenwatch.de/drupal/sites/default/files/files/2013.pdf
(Dokumenmtation der Jahresfachtung 2013 der Elterniniative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V.)
Dortselbst unter anderem der Beitrag von Wolfgang Behnk
Abschnitt 3 „Geistliche Kriegführung und Jesus-Marsch".

Personenkult Made in Lösch
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 13. April 2014 12:11
kommentierte ein Videoeinsteller jetzt die „Wachtturm"-Ausgabe vom 15. 7. 2014.
Über seine frühere Hotelier-Laufbahn berichtet er darin, auch darüber dass seine Mutter ihn tatkräftig unterstützte, beruflich festen Fuß zu fassen. Da allerdings war er noch kein ZJ.
Derselbe „Brett vorm Kopf Apostel" erwähnt indes mit keiner Silbe etwa seinen berüchtigten Vortrag in Italien.
So ist das mit den „hohen Tieren". Denen interessiert nur ihre eigene Karriere, und sie nehmen es auch in Kauf, dafür andere in den Staub zu drücken.
Weiteres über einen, der es nur verdienen würde, dass man vor ihm ausspuckt
Re: Personenkult Made in Lösch
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 13. April 2014 15
Erinnerungen an Gerrit Lösch!

1971/72: der sich viel Zeit nahm mich bei den ZJ zu halten. Etliche Besuche und viele Briefe folgten. (Könnte Kopien hereinstellen)

Die nachfolgenden Zeilen bringen mir auch Erinnerungen, Bericht im "Wachtturm" vom Juli 2014

www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/w20140715/leiblicher-vater-himmlischer-vater/ :

1976 wurden wir gebeten, unseren Dienst im Bethel in Wien fortzusetzen, und ich wurde ins Zweigkomitee berufen. Damals beaufsichtigte das österreichische Zweigbüro das Werk in mehreren osteuropäischen Ländern und sorgte dafür, dass Veröffentlichungen unauffällig dorthin gebracht wurden. Jürgen Rundel trug die Verantwortung und war sehr einfallsreich. Ich durfte mit ihm zusammenarbeiten und wurde später gebeten, die Übersetzungsarbeit für zehn osteuropäische Sprachen zu beaufsichtigen. Heute sind Jürgen und seine Frau Gertrude Sonderpioniere in Deutschland. 1978 begann man im Wiener Bethel mit dem Fotosatz für Zeitschriften in sechs Sprachen und druckte sie auf einer kleinen Offsetdruckmaschine. In verschiedene Länder wurden Abonnements verschickt. Verantwortlich dafür war Otto Kuglitsch, der heute mit seiner Frau Ingrid im Zweigbüro in Deutschland tätig ist.

Gerrit Lösch im Straßendienst in Österreich [Bild auf Seite 21]
In Österreich war ich in vielen Dienstzweigen tätig, auch im Straßendienst [Gerd: mit diesem Aussehen habe ich ihn in Erinnerung]

Auch in Osteuropa wurden mithilfe von Vervielfältigungsapparaten oder Filmmaterial Veröffentlichungen hergestellt. Die Brüder brauchten aber Hilfe aus dem Ausland. Jehova hielt seine Hand über die Tätigkeit und wir gewannen die Brüder lieb, die ihm so viele Jahre trotz Verbots unter schwierigen Umständen treu gedient haben.

Noch v o r diesen Berichten, als noch Walter Voigt Zweigaufseher in Wien war, hatte auch ich meine "Ost-erlebnisse", Auszug aus meinem Buch:

...Eines Tages merkte ich, daß Maria [Bemerkung Gerd: sie machte ursprünglich das Heimbibelstudium mit mir] immer häufiger abwesend war, im Ausland, wie mir ihre Tochter einmal geheimnisvoll zuflüsterte. Da wurde ich neugierig und eines Tages fragte ich Maria rundheraus wohin sie immer fährt. Nachdem ich ihr hoch und heilig versprach, niemanden etwas zu erzählen, kam es heraus. Sie arbeitet als geheimer „Kurier“, damit auf diese Weise die WT-Literatur hinter den „Eisernen Vorhang“ gelangt. Der Leiter des Wiener Zweigbüros, Bruder Voigt – der später noch mein Arbeitskollege wird – war damals noch dem Sklaven in Brooklyn ergeben. Österreich, als neutrales Land, war als Sprungbrett in den Osten vorzüglich geeignet. Ich fragte Maria, wie sie denn die kostbare „Speise“ schmuggelt. Dieses Wort mußte ich gleich zurücknehmen, denn ein ZJ schmuggelt nicht. Dann erzählte sie, daß sie die WT-Schriften in den doppelten Boden ihrer großen Handtasche einnäht und so über die Grenze bringt. In allen kommunistischen Ländern, war die Literatur der WTG streng verboten. Wurde jemand mit solchen erwischt, dann setzte es hohe Strafen. Auch dies wurde als „Beweis“ göttlicher Anerkennung bewertet, denn Gottes Volk wurde ja zu allen Zeiten verfolgt.

Meine berufliche Erfahrung aus der Reproanstalt nützend, machte ich Maria den Vorschlag, die einzelnen WT-Seiten zu fotografieren, und sie kann dann die kleinen Negative spielend über die Grenze bringen. Dieser Vorschlag gefiel auch Voigt und auf einmal hatte ich das Vorrecht, Anteil zu haben, die Mitbrüder im Osten mit der „lebenswichtigen Speise“ zu versorgen. Damit wurde mir bewußt, daß Vorrechte viel zusätzliche und auch gefährliche Arbeit bedeuten. Nun fotografierte ich abends stundenlang den WT, danach kam die Filmentwicklung hinzu. Auch meine Frau half mit. Ich war auf die Reaktionen der Brüder und Schwestern im Osten gespannt, wie sie mit dem Negativmaterial zurechtkämen. Sie hätten natürlich lieber die WT-Originalseiten kopiert, sahen aber ein, daß Vorsicht an der Grenze wichtig war. Die Vergrößerungen von den Negativen bereiteten ihnen Mühe. Da machte ich ihnen den Vorschlag, sie sollten sich einen Projektor zulegen und für das WT-Studium einfach die Negative an eine weiße Wand projizieren. Dieser Vorschlag kam gut an. Maria hat mir oft die Grüße „von drüben“ übermittelt und die hatten den Wunsch, mich auch persönlich kennen zu lernen. Daher wurde vereinbart, daß ich auch einmal so eine „Tour“ mache. Da wollte Voigt, daß ich zusätzlich noch etliche neue Bücher original „rüberbringe“. Er wußte bereits, daß auch meine Frau Kenntnis von dieser Geheimdienstarbeit hat. Daher sollte zur Tarnung eine Familienreise organisiert werden. Wir packten drei Koffer, wie zu einer Weltreise und versteckten in der Wäsche die geistige Speise. Da mir immer der „Begleitschutz“ durch Jehova versichert wurde, bekamen wir erst angesichts der CSSR-Grenze einiges Herzklopfen. Eine Schwester in Bratislava (Preßburg), sollte unsere Kontaktfrau sein. Vor der Grenze erlebten wir dann etwas, das wir wie einen Gottessegen empfanden. Eine mir völlig fremde Frau klopfte noch auf österreichischer Seite ans Autofenster. Sie fragte, ob wir sie über die Grenze mitnehmen könnten, sie hätte alle notwendigen Grenzpapiere dabei. Zuerst dachte ich, daß würde unsere Mission komplizieren. Zu unserer Überraschung, war sie den Grenzbeamten wohl bekannt. Sie kurbelte das Wagenfenster herunter und scherzte mit den Männern in fließendem slowakisch. Ohne jede Kontrolle wurden wir freundlich vorbei gewinkt. Die Frau sagte nur lächelnd, sie habe den Grenzern erzählt, wir hätten es alle sehr eilig, daher sollen sie uns schleunigst durchlassen.

In einem Hotel, direkt an der Donau gelegen, trafen wir dann Schwester K. und erkannten sie an einem vorher vereinbarten Kennzeichen. Unser „gesegnetes“ Grenzerlebnis erklärte sie dann so: „da habt ihr sicher eine Ostagentin über die Grenze mitgenommen“. Da waren wir ja in bester Gesellschaft...


Mehr aus meinem Buch: http://gerdy1.wordpress.com/2005/05/06/erinnerungen-an-eine-autoritare-religionsgemeinschaft-6/#comment-2

Der "Hammer" war dann für mich, als ich in den 1970er Jahren in Leipzig das Urania-Buch von Manfred Gebhard entdeckte, dann noch das: auf Seite 273 ist ein Projektor abgebildet, wo meine Empfehlung mit den Negativen umgesetzt wurde.

(Manfred: hat du einen Scan davon?)

Ich kommentierte das in meinem Buch so:

Bei einem Messebesuch in Leipzig, sah ich ein Buch von einem DDR-Verlag mit dem Titel: „Die Zeugen Jehovas“. Wie zur Zeit des „dritten Reiches“, als das Abhören eines Feindsenders tödlich sein konnte, so ist auch ZJ verboten „Schmähschriften“ zu lesen. Was konnte in der DDR schon schlimmes gegen „die Wahrheit“ gesagt werden, dachte ich. Das Buch enthielt eine geschickt gemachte Dokumentation über all die mißglückten Vorhersagen der WTG im Laufe der Jahrzehnte. Einen großen Schreck bekam ich, als die Strategie der WTG beschrieben wurde, die „sozialistischen Länder“ zu unterwandern. So hieß es, die ZJ arbeiten mit illegalen Methoden, diese „wurden für geheime Nachrichten- und Kuriertätigkeiten im Interesse der Untergrundorganisation ausgenutzt“, hieß es wörtlich. Besonders hat mich dann die Abbildung eines Apparates zur Projektion der eingeschleusten Filmmaterialien erschreckt:
Da wurde irgendwo ein geheimer Partner – ein „Informeller Mitarbeiter“ der WTG könnte man sagen – erwischt. Meine Projektormethode war aufgedeckt. Damals beendete ich auch meine „Agententätigkeit“, ich vertraute nicht mehr darauf, daß Gott das alles gutheißt. Gleichzeitig gab ich die meisten Ämter in der Versammlung auf. Die Dokumente des DDR-Buches zeigten bei mir Wirkung.


Das ist nun auch schon wieder 40 Jahre her...
Re: Personenkult Made in Lösch
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 13. April 2014 16:27
http://gimpelfang.de/cms/index.php?page=1428731924&f=1&i=922217224
Re: Personenkult Made in Lösch
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 13. April 2014 19:40

Zitat
Gerd B.
Erinnerungen an Gerrit Lösch!
...
Der "Hammer" war dann für mich, als ich in den 1970er Jahren in Leipzig das Urania-Buch von Manfred Gebhard entdeckte, dann noch das: auf Seite 273 ist ein Projektor abgebildet, wo meine Empfehlung mit den Negativen umgesetzt wurde.

(Manfred: hat du einen Scan davon?)

Ich kommentierte das in meinem Buch so: ...

[Besonders hat mich dann die Abbildung eines Apparates zur Projektion der eingeschleusten Filmmaterialien erschreckt:
Da wurde irgendwo ein geheimer Partner – ein „Informeller Mitarbeiter“ der WTG könnte man sagen – erwischt. Meine Projektormethode war aufgedeckt.
...

Der Einfachheit halber, der in diesem Link genannte Herr

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,204072,204072#msg-204072

bemüht aus dem Uraniabuch auch dessen Seite 272 (Printausgabe).
Auf der nächstfolgenden Seite (273) dann als Bild ein Apparat zur Kopierung eingeschlester Mikrofilme.
data6.blog.de/media/664/6577664_b5a29062c7_m.jpeg

Als gebranntes Kind möge man mir es nachsehen, dass ich durchaus darauf verzichten kann, noch heutzutage auf jene speziellen Seiten hinzuweisen, die die Bauchschmerzen des östlichen Regimes dokumentierten.

Ich würde liebend gerne Apparatschicks wie Lösch und Co andere Dinge unter die Nase reiben. Etwa den famosen WTG-Text „Wie man sich auf eine Verhaftung vorbereitet" und ähnliches dieses Kalibers.
„Gegen den Strich - gelesen"
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 21. April 2014 04:27
Der berüchtigte User „Roentgen01" hat der sich nun unbenannt in „Roentgen02"?. Das zu bewerten ist nicht mein Thema. Jedenfalls fühlt sich ein „Roentgen02" kraft seiner Wassersuppe auch dazu bemäßigt mit dem Hochladedatum vom 11. 01. 2014 bei Youtube auch ein famoses „Video" zu kredenzen, dass er betitelt: „Aus Christlicher Verantwortung gegen Zeugen Jehovas".
http://www.youtube.com/watch?v=4bMXjL9NFoc

„Video" ist dann ja wohl maßlos übertrieben. Geboten werden allenfalls ein paar tendenziöse Überschriften als Standbilder an einander gereiht. Sein „Wissens"fundus erschöpft sich schon mal bei dem was er etwa bei dem WTG-Apologeten Hirch zusammengelesen hat. Teilt Hirch in seinen Buch wenigstens - tendenziös - noch einige Einzelheiten mit, so erschöpft sich besagter „Roentgen02" mit ebenfalls massiv tendenziösen Überschriften, dann aber ohne Details.
Breitseite gegen die Pape's.
Schon mal auffällig die unseriöse Vermengung der Personen Dieter Pape und Günther Pape. Was man dem Dieter Pape vorhalten kann, wird - undifferenziert - auch auf den Günther Pape übertragen. Dem Unbedarften - und auf die zielt das Video - wird da ein völlig schiefes Bild gezeichnet. So schon mit der Behauptung, 1996 hätten sich Gerichte mit den Pape befasst. Ohne Beweis - das hat selbst Hirch so nicht behauptet.
Fakt ist hingegen über das WTG-Sprachrohr Besier gab es zu jener Zeit einen tendenziösen Presseartikel, auch seitens der Zeugen Jehovas massenhaft verbreitetet. Der West-Pape indes (Günter Pape) ging gegen die Stasiaktenbehörde seinerseits gerichtlich vor, und zwang sie zu einem Vergleich. Die Behauptung jener Behörde, der West-Pape sei ein „Begünstigter der Stasi" konnte nicht länger aufrecht erhalten werden.
Im übrigen versteht es sich für geistige Tiefflieger vom Typus „Roentgen02" von selbst, das sie weder das 1999 erschienene Buch des West-Pape „Ich klage an. Bilanz einer Tyrannei", das auf einige Einzelheiten der im Raume stehenden Anwürfe mit eingeht, weder erwähnt noch weniger, sich inhaltlich mit ihm auseinander setzt .
Auch einen Hinweis auf die differenzierende Studie von Gursky sucht man vergeblich.
Gursky Aufklaerung
Namentlich im „weglassen" relevanter Details dokumentiert dann besagter „Roentgen02" seine besondere „Kunst".
Nahezu zum schreien ist auch der apologetische Satz der 1950er ZJ-Verbot erfolgte wegen das halten christlicher Gebote und Wehrdienstverweigerung. Einen Wehrdienst auf gesetzlicher Grundlage, gab es in Ostdeutschland erst seit 1962. Allenfalls kann man die Zeit davor den Druck zum Eintritt in die sogenannte „Kasernierte Volkspolizei" mit in Betracht ziehen. Dieser Druck war theoretisch immer noch „freiwillig". Und wer sich ihm entzog, hatte selbst gemäß der Ostdeutschen Gesetzeslage ein Recht dazu. Das der geistige Tiefflieger „Roentgen02" auch keine qualifizierte Beschreibung der Ostdeutschen Verbotssituation bietet, versteht sich für seinen Typus „Spätgeborener", zudem Alt-Bundesrepublikanischer Herkunft, von selbst.
Noch so ein suffisanter Satz, der Ost-Pape (Dieter Pape) sei 1956 als Stasi-IM angeworben worden. Wo und unter welchen Rahmenbedingungen, hält der die Weisheit in besonders großen Portionen gegessen habende „Roentgen02" schon nicht mehr für mitteilenswert. Unter den Rahmenbedingungen vom Ostdeutschen Regime als Zeuge Jehovas verhaftet gewesen zu sein.
Das Geheimdienste die Technik des „Umdrehens" beherrschen, weis man in vielfältiger Weise, aus etlichen Beispiele. Schon zu Nazizeiten spielten „Umgedrehte" in Sachen Zeugen Jehovas eine unheilvolle Rolle.
Siehe etwa Der Fall Hans Müller und weitere
Und auch den Bundesrepublikanischen Geheimdiensten, ist die Technologie des Umdrehens sehr wohl geläufig. Etwa im Bereich Neonazi-Szene, wo keineswegs Unwissende dazu auch kommentieren. Deren Organisationsstrukturen triefen nur so von Umgedrehten, die diesen Umstand zwar nicht zu Markte tragen. Allenfalls später von findigen Journalisten mal enttarnt werden.
Das dann das Ostdeutsche Regime mit seiner rigorosen Verbotspolitik um 1950 grandios gescheitert ist, ist dem Sehenden auch so klar. Insoweit war je länger je mehr ein „taktischeres" Vorgehen nötig, dass dann in besagtem Blatt „Christliche Verantwortung" seinen besonderen Niederschlag fand.

Sich selbst lügt „Roentgen02" dann prächtigst in die eigene Tasche mit seiner Behauptung, Willy Müller und der Ost-Pape hätten die Aufgabe für die CV Geschichten zu „erfinden". Das hatte die CV in der Tat nicht nötig. Dazu lieferte die WTG selbst genug Steilvorlagen, um das überflüssig zu machen.
Wenn man nun die CV in Gesamtheit - auch kritisch bewerten will - was durchaus angesagt ist, dann sind geistige Tiefflieger vom Typus „Roentgen02" wohl kaum die dazu Berufenen.
Tendenziös auch der Hinweis auf das Kirchenblatt „Sektenkundliche Mitteilungen". Ich erspare es mir jetzt darauf näher einzugehen, dieweil das schon früher geschehen ist.
Sektenkundliche Mitteilungen
Pikant auch seine Behauptung, auch in der CV hätte es die Behauptung gegeben, Zeugen Jehovas seien Freimaurer. Das wagt selbst ein Hirch, mit einigermaßen noch vorhandener Sachkenntnis, nicht zu behaupten. Behaupten indes tut es der geistige Tiefflieger „Roentgen02". Ohne allerdings Belege für diese These beizubringen.
Da ich mich schon verschiedentlich mit den Unterstellungen in Richtungen Freimaurerei auseinandersetzt habe, mag an dieser Stelle der entsprechende Hinweis auf einen Link genügen.
Das Thema Freimaurer
Mehr zum Schluss jenes Elaborates gibt es dann noch die Behauptung, als sei das Nachfolgeblatt unter der Ägide des Sohnes von West Pape (Klaus-Dieter Pape) noch heute am aktivem Wirken. Wahrlich zum schreien eine solche These. Insider wissen nur zu genau, schon geraume Zeit verstorben jenes Blatt, allenfalls in den Spukgeschichten eines „Roentgen02" noch eine Rolle spielend.
Siehe beispielhaft, sein durch keinerlei Fakten gedeckten Satz:

Von besagtem „Concret" gab es nur ein einiges Heft einmal. Das war dann das Schwanengesang-Heft des Klaus Dieter Pape, mit dem das Eingehen der „Aus Christlicher Verantwortung" bemäntelt wurde. „Roentgen02" indes stellt es so dar, als würde jenes Blatt just weiter publizieren. Und was das „wer bezahlts" anbelangt, so war das in wirtschaftlicher Hinsicht, alleinige Sache des K. D. Pape.
Die dahinter stehende katholische Kirche, hat schon ganz andere Unternehmen in den Abgrund fahren lassen, wenn sie sich nicht mehr rechneten. Siehe zuletzt das Thema „Weltbild". Aber auch die WTG mit ihren Bethelschließungen hat wohl kaum berechtigten Grund sich an „die Brust zu klopfen".

Ein weiteres tendenziöses Video widmet jener „Roentgen02" auch der Westausgabe des Pape-Buches „Ich war Zeuge Jehovas". Inhaltlich geht er auf selbiges überhaupt nicht ein. Sein einziges Ziel besteht darin, den West Pape im Zusammenhang mit dessen mißglückten Zeitschriftenprojekt „Wiedervereinigung" zu diskreditieren.
Sind nun Ex-ZJ wenn ihre Stunde der „Ernüchterung" über die WTG gekommen ist, durch diesen Umstand automatisch mit einem „Glorienschein" versehen? Ich jedenfalls würde solch eine These keinesfalls unterschreiben.
Siehe aus der Neuzeit, beispielhaft den Bericht in
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,208110,208110#msg-208110
Es heisst dabei durchaus Augen auf!

Indes Korruption ist auch Zeugen Jehovas-Kreisen (den eigentlichen) nicht unbekannt. Beispielhaft der Fall Erich Brüning, der Korruption in Zeugen Jehovas-Kreisen aufdeckte, und dafür die Rechnung in der Form seiner Exkommunikation präsentiert bekam. Oder nur das Stichwort „Akzenta" in den Raum geworfen, und anderes mehr.
„Roentgen02" bietet mit seinen „Schlägen gegen einen Sandsack, nichts ernst zu nehmendes. Im übrigen hat der West-Pape zu diesem Aspekt seiner Biographie selbst schon Stellung genommen.
Siehe unter anderem
Mysnip.135144
Parsimony.8294.htm
Siehe auch noch:
https://www.youtube.com/watch?v=L6eZhRG6AhI

Um auf das DDR-Blatt „Christliche Verantwortung" noch zurück zu kommen
Seitens der MfS-Strategen gibt es noch heutzutage eine Stellungnahme dazu im Internet. Auch wenn man die inhaltlich, und namentlich ihren Verfasser überhaupt nicht mag (was ich dann für mich in Anspruch nehmen würde), so würde zur Seriosität aber auch gehören, zumindest einen Hinweis zu geben, darauf, dass es besagte Stellungnahme gibt.
www.mfs-insider.de/Presse/ZJ.htm

Bereits seit geraumer Zeit gibt es im Zeugen Jehovas-Artikel der Wikipedia, im Abschnitt über die „Christliche Verantwortung" in einer Fußnote den Hinweis:
„Klaus H...: Das MfS als religiöser ‚Aufklärer', erschienen in Der Stacheldraht, Heft 5/2012"
[Hinweis ich ziehe es vor den ansonsten ausgeschriebenen Familiennamen, an diesem Orte nicht auszuschreiben. Ich habe diese Praxis unter anderem auch schon in den Fällen der Dame Y... und des Herrn B... ] so realisiert, dieweil nicht jeder dieses Typus durch seine Namensnennung noch eine nicht verdiente Aufwertung, jedenfalls meinerseits erhalten soll.
Wer ist nun besagter Aufsatz-Verfasser. Im genannten Heft jener Zeitschrift, erst dieser Tage Online kostenfrei zugänglich. (Die Zeit davor nur als Kaufobjekt erhältlich). Im besagten Heft wird weder in diesem Heft, noch in anderen Ausgaben (nach meinem Eindruck) näher erläutert wer besagter Herr H... ist
Mein Eindruck ist eher der, offenkundig ein Mitarbeiter der Stasiakten-Behörde. Sein Bericht der eines Berichtsschreibers über seinen Geschäftsgegenstand. Tiefere Einsiuchten bestreite ich diesem Herrn. Das man sich in Sachen CV im, Internet einen eigenen Eindruck erarbeiten kann, erfährt man von ihm beispielhaft nicht. Es passt halt nicht in sein Geschäftskonzept hinein.
Dieses besagt generell und immer als grundsätzliches Dogma: I gitt, die Stasi!
Ob die selben Herrschaften sich auch zu einem Satz wie i gitt die CIA oder ähnliches je bequemen würden, bezweifle ich.
Es müsse halt immer die „Guten" geben. Zu Ostzeiten meinte die Stasi dies selber zu sein, und unterstrich das auch durch ihre berüchtigten Zersetzungsmaßnahmen, die Zeugen und Nicht-Zeugen fallweise in gleicher Weise trafen.
Und zu Westzeiten sind dann halt die „Guten" jene, die heutzutage mit den Stasiakten ihren materiellen Broterwerb bestreiten können. Ergo die „Guten" sind immer jene, die da an der jeweiligen Futterkrippe sitzen können. So ist halt die Welt immer „in Ordnung". Und offenbar gehört auch jener Herr H... zu den „Guten".
Ganz so plump wie ein „Roentgen02" agiert besagter Herr H. in seinem drei magere Seiten-Aufsatz nun nicht. Wenn dieser Beitrag betitelt ist „Gegen den Strich gelesen", dann inspirierte mich namentlich der Beitrag jenes Herrn H. dazu.
Zu dem was ich als für mich neues aus diesem Aufsatz gelent habe, gehört dann auch die Angabe:
Der Verfassungsschutz der BRD habe eine Verbindung der „Christlichen Verantwortung" zum MfS vermutet, und zu diesem Zwecke einen Gegenspion auf diese angesetzt, in der Form eines dänischen Pfarrers welche offenbar dann zu CV-Tagungen mit anreiste.
Hört Hört, sage ich dazu nur. Selbst der deutsche Verfassungsschutz hat unter dänischen Pfarrern seine IM. Dieser Fakt verwundert mich nicht im geringsten, gemäß dem Motto:
Gleiche Brüder - gleiche Kappen.
Was klärte denn jener IM-Pfarrer nun in der Praxis auf? Offenbar nicht sonderlich viel. Denn vor dem Ende der DDR gab es in der westlichen Presse keinerlei Berichte, die man solch einem IM-Pfarrer (westlicher Art) zuordnen konnte.
Über den Bethleinbrecher (in Westberlin) Simdorn, alias „Heini Turner", der erste CV-Herazusgeber nachdem der Müller von der Stasi abserviert worden war, erfährt man, auch, er habe von der Stasi noch ein Hausverbot für die Büros der "Christlichen Verantwortung" erhalten.
Hört, Hört, wäre mein Kommentar dazu. Der erhielt den Drückerposten doch ohnehin nur als späte Belohnung für seinen Betheleinbruch. Dem Außenstehenden, der diesen Simdorn (alias Wolfgang Daum) nie kennen gelernt hat, mag das etwas verwundern. Wer dieser verkrachten Gestalt indes mal in Natura begegnet ist, ist dann weitaus weniger verwundert über diese weitere Entwicklung.
Nun also wurde der Simdorn durch den Henry Werner Struck noch abgelöst. Mangels nicht vorhandener Bekanntschaft mit dem , kann ich zu dem keine weitere Einschätzung abgeben. Indes soviel ich aus der CV und weiteren Quellen entnommen habe (nicht aber aus dem Artikel von H.), gehörte zu dessen Biographie wohl auch ein Wechsel von Westdeutschland nach Ostdeutschland (auch solche eher raren Fälle gab es). Und auch einen Suizidfall in seinem ZJ-geprägten familiären Umfeld. Es wäre sicherlich angebracht, wenn diejenigen die heutzutage Zugang zu diesem Aktenmaterial haben, diesen Fragen mal vertieft nachgehen würden. Auch da Fehlanzeige H. hat diesbezüglich den Ruf als Fehlanzeige, nur unterstrichen.
Weiter meint H... In seinem Bericht zu wissen:
„Einer (der CV-Mitarbeiter) wandte sich mit einer Flugblatt-Aktion gegen ihre Praktiken, sehr zum Mißfallen des MfS."
Wieder mal ist ein Hört Hört Ausruf fällig!
Wer indes von der „Fehlanzeige" H... erhofft, zu just jenem Fall weitere Details mitgeteilt zu bekommen, sieht sich erneut in seinen Erwartungen enttäuscht.
Das wohl auch aus dem Grunde, dieweil er nicht in das Zerrbild-Konzept der heute von den Stasi-Akten materiell lebenden, so recht hinein passt!"

Schwarz-gelb und der Trümmerhaufen an den Hochschulen in Sachsen
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 30. Januar 2014 07:43
Im Zeitspiegel
Manchesterkapitalismus der Glaubenssatz von Schwarz-gelb bescherte - auch - dem Herrn Besier, in den letzten Tagen, als Hochschulpolitischer Sprecher der Linken in Sachsens, einige von der Presse wiedergegebene Statements.
Aber nicht nur ihm, auch andere tun es ihm gleich.
Das ist dann für jenen Herrn die wieder mal willkommene Steilvorlage, sich als „Wohltäter" der Menschheit zu verkaufen. Sicherlich von ihm nicht initiiert, aber eben auch genutzt.
Wenn ausgerechnet ein Besier gegen den Manchesterkapitalismus Made in Sachsen wettert, erinnert mich das doch daran, dass er selbst - wenn auch auf anderen thematischen Feldern, ein Super-Apostel des Manchesterkapitalismus ist.
Ein etwas längerer Presseartikel geht mit der schwarz-gelben Manchester-Politik in Sachsen hart ins Gericht.
Da die dümnmsten Schweine sich indes ihren Metzger selber suchen, wäre mein Kommentar dazu. Wieso haben diese „dummen Schweine" dann Schwarz-gelb in die Regierungsämter gehievt? Wieso besorgen sie nicht ein Ende dieses Spuks?
Insoweit hält sich ein Mitleid in Grenzen, noch dazu wenn es einem üblen Karrieristen die Option bietet, sich als „liebenswerte Großmutter" a la Rotkäppchen zu verkaufen - unverdienterweise.
Ein bemerkenswertes Detail im derzeitigen Besier-Statement auch der Satz
„Bei 24 wegfallenden Stellen pro Jahr müssten binnen drei Jahren etwa die Sprachwissenschaft, die Theologie und eine weitere Fakultät fallen. Wegen der Staatskirchenverträge kann die Theologie nicht zusammengestrichen werden."
Wieso „kann nicht". Dann wäre es höchste Zeit diesen „kann nicht"-Zustand zu verändern.

www.l-iz.de/Bildung/Leipzig%20bildet/2014/01/Kuerzungen-an-Sachsens-Hochschulen-53492.html
Re: Schwarz-gelb und der Trümmerhaufen an den Hochschulen in Sachsen #
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 21. Februar 2014 07:19
Ein vermeintlicher „Wohltäter" demaskiert
Im Zeitspiegel
Herr Besier, in diversen Meldungen der letzten Zeit, sich als vermeintlicher Wohltäter der Universitätslandschaft in Sachsen verkaufend, darf sich jetzt in einem Kommentar zum Rückbau Ostdeutschlands zur bedeutungslosen Kolonie, auch diesen Satz anhören:
„sollte die Linkspartei in diesem Jahr in einem ostdeutschen Bundesland in die Regierung einziehen, dann wird das nicht weniger, sondern mehr Kürzungen zur Folge haben."

www.wsws.org/de/articles/2014/02/21/bild-f21.html

Re: Schwarz-gelb und der Trümmerhaufen an den Hochschulen in Sachsen
geschrieben von:  sebe
Datum: 21. Februar 2014 08:26
Man kann nur fragen, wann haut dieser Theologe Besier im Schafspelz der Linkspartei in seine westdeutschen Gefilde ab?
Eilmeldung - Eilmeldung - Eilmeldung!
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 03. März 2014 18:34
Bei Sachsens Linke geschehen noch "Zeichen und Wunder".
Der Türöffner des Herrn Besier, gelangte in den derzeitigen Bundestag, nur über die Landesliste der Linke dorthin, keinesfalls aber als Direktkandidat, wie er es gerne gehabt hätte.
Nun hat jener Herr in der Kommunalpolitik in Sachsen, ohnehin nichts mehr zu sagen. Es muss ja zwischen Kommunalwahlen und Wahlen für den Bundestag unterschieden werden.
Nun teilt eine Pressemeldung mit, für die nächste Kommunalwahl in Sachsen (im Oktober 2014), bringen sich die tatsächlichen und auch die Möchte-Gern-Kandidaten der Linken, schon mal in Stellung.
Wenn auch jene Meldung Online nur als Kurzfassung vorhanden ist, es sei denn man wählt die kostenpflichtige Variante, enthält schon mal jene Kurzmeldung einen brisanten Inhalt.
Danach habe es bei den Linken, eine Kampfabstimmung über die Kandidatenplätze gegeben.
"Geschlossen wie lange nicht", zitiert jener Pressetext, habe eine Frau, namens Edith Franke, diese Kampfabstimmung für sich entschieden. Unter dem Google Alert Stichwort Gerhard Besier, wird dieser Sieg der Frau Franke mitgeteilt.
Wo es eine Siegerin bei einer Kampfabstimmung gibt, gibt es aller Logik nach, auch einen Verlierer. Der dürfte dann wohl schon mal durch das Stichwort verdeutlicht sein, welches Google als "Transportschiene" für seine Meldung nutzte!
www.dnn-online.de/dresden/web/regional/politik/detail/-/specific/Landtagswahl-Edith-Franke-entscheidet-Kampfabstimmung-bei-den-Linken-fuer-sich-117956678
Ein anderes Blatt, und zwar dieses
www.freiepresse.de/SACHSEN/Linkspartei-steht-vor-harter-Kandidatenkuer-artikel8726210.php

sang im Vorfeld schon mal das Verliererlied für besagte Frau Franke.
Dazu kann dann nur gesagt werden: Erstens kommt es anders, und zweitens als man dachte.
Den Apparatschicks in Sachsens Linke wäre offenbar eine Niederlage der Frau Franke lieber gewesen!
Damit haben auch diese arroganten Apparatschicks, ihren Denkzettel verpasst bekommen!
Weiter aus der diesbezüglichen Presse-Berichterstattung
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 04. März 2014 03:19
www.freiepresse.de/SACHSEN/Linke-Chef-Gebhardt-stellt-Kernteam-fuer-Wahl-vor-artikel8729585.php

Besagte Frau Edith Franke, wurde zwar von der Basis gekürt, indes die Apparatschicks von Sachsens Linke verweigern ihr weiter die Unterstützung. Ersichtlich auch daran. Die Apparatschicks können bestimmen, wer einen sicheren Listenplatz auf der Kandidatenliste bekommt, und wer nicht.
Die arroganten Apparatschicks haben entschieden, besagte Frau Franke bekommt keinen sicheren Listenplatz.
Auf einen sicheren Listenplatz hingegen wurde vor fünf Jahren der Herr Besier gehievt. Der damalige Ober-Appartatschicks Hahn, tönte dazu. Er habe die „Vision" die Linken zur einer Partei der „Künstler und Intellektuellen" zu profilieren. Da besagte Herr Besier sich im Falle des Stasifall Porsch, bei den Apparatschicks von Sachsens Linke „verdient" gemacht hat, war das dann via Hahn alles gelaufen.
Nicht als Direktkandidat, wohl aber über die Schiene sicherer Listenplatz, konnte Herr Besier in den Dresdner Landtag einziehen. Da haben sich also die „rechten Herrschaften" recht begünstigt. Inzwischen ist Herr Hahn zwar aus der Komunalpolitik ausgeschieden (seine Kompagnons besorgten ihm einen sicheren Listenplatz bei der Bundestagswahl). Aber der unselige Geist, das Skrupellose in Sachsen Linke sich weiter gegenseitig begünstigen, ist damit keinesfalls gebrochen.

Frau Franke steht von ihrer Biographie her, durchaus für eine andere Tendenz. Für dieses „Aschenputtel" haben indes die Skrupellosen keine rechte Verwendung. Ihre Chance wäre allenfalls die, dass die Wähler am Wahltag sie als erfolgreiche Direktkandidatin küren würden. Selbst wenn das geschähe, wäre ihr in die Ecke der Bedeutungslosigkeit stellen, seitens der Appartatschicks, damit keinesfalls gebrochen.
Im übrigen sei auf die letzte Wahl in Sachsen (Bundestagswahl) verwiesen. Nicht ein einziger Direktkandidat der Linken schaffte den Sieg. SÄMTLICHE Sieger als Direktkandidaten hatten der Parteibuch der CDU.

Es wäre schon ein doppelt-dreifach zusätzliches Wunder, sollte es besagter Frau Franke gelingen, diese Großwetterlage zu verändern, und sei es auch nur in ihrem eigenen Fall.

Der Schlusssatz des Pressberichtes:
„Wie schnell man vom Mitglied eines "Kompetenzteams", wie es vor fünf Jahren bei Hahn hieß, zum chancenlosen Kandidaten wird, zeigt sich am Fall der Landtagsalterspräsidentin Edith Franke. Zwar setzte sich die 71-Jährige am Wochenende überraschend als Wahlkreiskandidatin in Dresden durch - einen sicheren Listenplatz dürfte ihr die Linke aber verwehren. Weiter hoffen darf derweil mit Historiker Gerhard Besier Hahns zweiter Überraschungscoup von 2009."

Auch wenn ich in Sachsen nicht wahlberechtigt bin, lautet mein Urteil in Sachen Sachsen Linke weiterhin - UNWÄHLBAR!
Eine Schwalbe macht bekanntlich noch lange keinen Sommer!

Mein vergleiche auch den tendenziösen Bericht eines Magazins aus der Münchner Arabellastr. aus dem Jahre 2009.
Der ist zwar nicht aktuell immerhin verdeutlicht er, dass die die Weisheit mit besonders großen Löffeln gegessen habenden Herrschaften aus der Arabellastr. auch im Fall Franke Haare in der Suppe gefunden haben. Bei der Besier-Suppe indes stellen die Skrupellosen Herrschaften der Arabellastr., der Einfachheit halber, erst mal überhaupt keinerlei investigative Untersuchungen an.

Wäre ich nicht grundsätzlicher Gegner von Verschwörungstheorien, könnte ich dann selber noch eine aufmachen. Etwa dergestalt, wie Sachsens Linke zur FDP umfunktioniert wird!

www.focus.de/politik/deutschland/linkspartei-zehn-prozent-stasi_aid_428632.html
www.politopia.de/archive/index.php/t-11449.html

Zitat aus der Wikipedia
Franke „war dabei hauptamtliche Sekretärin für Agitation und Propaganda"
http://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Franke

In der Regieplanung der Arbellastr. indes ist derzeit bezüglich einer anderen „Sekretärin für Agitation und Propaganda" das große Schweigen angesagt, da jene Dame immerhin für eines der höchsten politischen Ämter in diesem Lande tätig ist.
Zweierlei Maß, mt dem da gemessen wird!

portal.dielinke-in-sachsen.de/wahlen.asp?iid=1438&mid=13&uid=0
„Den LINKEN geht's nur um Posten, nicht um Arme!"
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 04. März 2014 09:30
www.bild.de/regional/dresden/die-linke/den-linken-geht-es-nicht-um-arme-34306536.bild.html

www.bild.de/regional/dresden/die-linke/linke-bootet-tafel-chefin-franke-aus-34924564.bild.html
Eine Meldung vom 2. 3. 2014
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 09. März 2014 09:13
notiert bezüglich der von den Dresdner Linken aufgestellten Direktkandidaten für die Landtagswahl. In Dresden gäbe es sieben Wahlreise.
Für jeden Wahlkreis (bis auf einen Ausnahmefall) sei auch nur ein Kandidat/Kandidatin aufgestellt worden
Für den Dresdner Wahlkreis 43 (Dresden 3) sei es der Herr Besier, dessen Stimmenanteil mit 84,3 % der wahlberechtigten Parteimitglieder beziffert wird.
Gegenkandidaten in jenem Wahlkreis gab es offenbar nicht.
Anders im Wahlkreis Dresden 7, wo sich der dort kandierenden, schon genannten Edith Franke, eine Gegenkandidatin gegenüberstellte.
Frau Franke scheint letztendlich - einstweilen - die Kandidatenkür in jenem Wahlkreis gemeistert haben. Aber wegen ihrer Gegenkandidatin mit einer geringeren Erfolgsquote von nur 57,5 %

Diese Kandidaten-Feststlegung hat dergestalt noch keine weitere Relevanz, als sie Auswirkungen nur dann hätte, würde irgendeiner der sieben Dresdner Kandidaten, bei der Wahl dann ein Direktmandat erringen.
Das gelang den Linken auch bei vorangegangenen Wahlen nicht.
Weitaus entscheidender ist, wie dann die von der Parteispitze noch zu realisierende Nummerierung auf ihrer Landesliste ausfällt.
Dem Vernehmen nach will die Parteispitze etwa dreißig Kandidaten auf jener Landesliste aufstellen. Von etwa zwanzig Kandidaten rechnet man sich aus, die könnten - via Landesliste - ins Parlament gelangen.
Die Gretchenfrage ist nun, welcher Kandidat, auf welchen Platz in der Landesliste einsortiert wird. Die Landesliste muß Gesamt-Sachsen repräsentieren, keinesfalls "nur" Dresden.
Just diesen Aspekt gilt es dann im besonderen noch im Auge zu behalten.

www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=87&showNews=1348186

http://www.dresden.de/de/02/060/03/005_Wahlkreise_2014.php

http://www.dielinke-dresden.de/politik/detail/article/linke-stellt-kandidatinnen-und-kandidaten-fuer-landtagswahl-auf/

Beschlussfassung über die Zusammensetzung der Landesliste der "Linke" voraussichtlich am 5./6. April.

www.rico-gebhardt.de/2014/03/03/vorstellung-des-kernteams-fuer-die-liste-zur-landtagswahl-2014/
Eine Frage blieb unbeantwortet
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 07. April 2014 03:20
In die Reihe der ersten zwanzig Kandidatenplätze, ist Herr Gerhard B. nun offenbar nicht mit aufgenommen worden, bei den Linken.
Beobachter sprechen davon bis Platz dreißig würden die entsprechend Nominierten, eine Chance haben, bei den sächsischen Kommunalwahlen im Herbst dieses Jahres ins Parlament zu gelangen. Ausnahmen wären nur denkbar, würde ein Kandidat es schaffen, als Direktkandidat in seinem Wahlkreis gewählt zu werden. Eher unwahrscheinlich solch ein Fall, nach bisheriger Meinung.
Also unter den ersten zwanzig ist Herr B. nicht einsortiert. Es ist aber von 50 nominierten Kandidaten die Rede. Auf welchen Platz da Herr B. rangiert lässt der Pressebericht unbeantwortet.

www.freiepresse.de/SACHSEN/Kandidatenkuer-ohne-Eklat-artikel8772675.php

Ein anderer Pressebericht weist die Listenplätze bis Platz 30 nach. Auch im Segment Platz 21 bis 30 ist Herr B. nicht mit vertreten.
Die Plätze 31 bis 50 könnten allenfalls nur dann noch Bedeutung haben, sollte der Stimmenanteil bei der Kommunalwahl 2014 für die Linken höher als bei der vorangegangenen Kommunalwahl sein.

www.l-iz.de/Politik/Sachsen/2014/04/Landtagswahl-Linke-hat-in-Leipzig-ihre-Landesliste-gewaehlt-54659.html
Herr Besier verlässt die Partei der Linken
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 08. April 2014 17:21
erfährt man jetzt in einer Pressemitteilung

www.focus.de/regional/dresden/parteien-kein-listenplatz-hochschulexperte-besier-verlaesst-die-linke_id_3753296.html

www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Kein-Listenplatz-Hochschulexperte-Besier-verlaesst-die-Linke-artikel8774737.php

Auch dieser Satz noch:
„Seine „erschütternden Erfahrungen", wie er es zusammenfasst, will er übrigens in ein Buch einfließen lassen, an dem er gerade arbeitet. Das Kurzzeit-Experiment Politik will er damit für sich beenden. Endgültig."

www.sz-online.de/sachsen/besier-verlaesst-die-linkspartei-2814058.html

www.mdr.de/sachsen/besier-austritt100.html

„Wenn er wirklich einen Schlussstrich ziehen möchte, hätte er auch sein Landtagsmandat niederlegen müssen. So kann er aber bis 31. August noch 5130,45 Euro Diäten plus 2115,26 Euro Kostenpauschale monatlich kassieren."

www.bild.de/regional/dresden/die-linke/abrechnung-mit-landtags-genossen-35424288.bild.html
Re: Herr Besier verlässt die Partei der Linken
geschrieben von:  sebe
Datum: 09. April 2014 09:00
Herr Besier ist ein Mantelhänger und die Linkspartei wollte sich mit Ihm in ihrem Kompetenzteam 2009 aufwerten. Jahre zuvor hat er ja schon einmal eine Partei verlassen--die CDU, in der er der Berater des Herrn Kohl war! Im Herbst geht er an
die Stanford Universität in Kalifornien.
Wilfried Handl fragt
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 13. April 2014 08:50
Wlfried Handl fragt:
Wer nun die Sekten-Verfechter im Deutschsprachigem Raum seien.
Eine unsereins kaum überraschende Antwort darauf gbt er dann.

www.wilfriedhandl.com/blog/2014/04/wikipedia-und-scientology-4-wer-sind-nun-die-sekten-verfechter-im-deutschsprachigen-raum-wer-sind-die-hauptdarsteller/

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