Bluttransfusionen
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 19. August 2012 12:30
1996 war im WT vom 1. Februar zu lesen:

Seite 15
JEHOVAS ZEUGEN fallen dadurch als einzigartig auf, daß sie keine Bluttransfusionen akzeptieren ...

Beispielsweise Dan, ein 15jähriger Zeuge Jehovas der an Leukämie verstarb.
Die Ärzte respektierten seine "mutige Entscheidung, sich kein Blut transfundieren zu lassen.", so der WT.

1994 ging es im "Erwachet" vom 22. Mai auf Seite 2 um Bluttransfusionen:

In alter Zeit waren Tausende von Jugendlichen bereit zu sterben, weil sie Gott den Vorrang gegeben haben. Heute ist es nicht anders ...
Gibt es Artikel über prominente Zeugen Jehovas (z. B. LK, Ärzte, Anwälte) die im Zusammenhang mit einer Bluttransfusionsverweigerung starben?

Re: Bluttransfusionen
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 19. August 2012 13:59

X ~ mysnip
... Gibt es Artikel über prominente Zeugen Jehovas (z. B. LK, Ärzte, Anwälte) die im Zusammenhang mit einer Bluttransfusionsverweigerung starben?

Eingeengt auf Fälle „Prominenter", müsste ich meinerseits eher wohl passen.
Indes Todesfälle allgemein sind durchaus belegt.
Zwei Gruppen ragen da unrühmlich heraus. Einmal Unfallopfer, denen sich in der Folge dessen auch das Thema Bluttransfusion stellt, und wo dann die WTG-Blutdoktrin ihren unheilvollen Einfluss ausübt. Zum anderen auch Fälle, wo infolge von Geburten dann Komplikationen auftreten, die aus ärztlicher Sicht vielfach nur mittels Bluttransfusionen beherrschbar sind, wie der Fall in Landau/Isar vor einigen Jahren auch belegte.
Diesem Bereich sind dann wohl auch ärztlicherseits als notwendig erachtete Blutaustauschmaßnahmen bei Neugeborenen zuzuordnen. Da allerdings haben die Ärzte im Gegensatz zu den Fällen erwachsener voll geschäftsfähiger Patienten, einen größeren Spielraum ihre ärztlichen Einsichten und Notwendigkeiten, durchzusetzen.
Das Stichwort jener jungen Frau aufnehmend, die in Landau/Isar nach einer Geburt, der anschliessenden Verweigerung einer Bluttransfusion, dann letztendlich verblutet ist, mit tödlichem Ausgang.

Jener Fall war der Fachzeitschrift „Deutsche Ärztezeitung" (ausgehend von deren Internetvariante) kürzlich eine Erinnerungs-Reminszenz wert. Selbstgerecht klopfte man sich dabei auf die eigenen Schultern. Die Gesetzeslage sei nun mal so, dass man letztendlich zur Passivität verurteilt sei.
Siehe das Urteil jener Pharisäer im Ärztekittel
Zitat
„Ärzte Zeitung, 15.08.2012
Highlights 2005
Drama um Zeugin Jehovas
Juli 2005. Unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes stirbt eine 32jährige Frau im Krankenhaus Landau/Isar an den Folgen zu hohen Blutverlustes. Die Zeugin Jehovas habe eine Bluttransfusion abgelehnt ...

www.aerztezeitung.de/panorama/k_specials/30-jahre/?sid=819430

Just jene Erinnerungs-Reminszenz bildete für einen nicht unbekannten „Klugscheisser" namens Dr. Waldemar Hirch, Anlass seine Dummheit in Form eines Kommentares dazu erneut zu protokollieren.
In einer Mixtur aus Weinerlich und Scheinheilig belehrt er, die deutschen Ärzte sollten sich gefälligst mehr fortbilden, und wähnt, in den USA seien Praktiken blutlos operativ reagieren zu können, weit ausgeprägter als in Deutschland.

Hirch geht es also primär um das Weiterreichen des schwarzen Peters an die deutsche Ärzteschaft und um die „Reinwaschung" seiner WTG als deren Geschäftsvertreter er ja bekanntermaßen auch auf anderen Fällen schon in Erscheinung getreten ist.

www.aerztezeitung.de/extras/leserkommentare/?sid=819430&pid=827587

Als Nichtmediziner kann ich es nur schwer beurteilen, ob im Fall Landau/Isar die vielgepriesenen amerikanischen „blutlosen Maßnahmen" wirklich erfolgreich hätten eingesetzt werden können. Indes mein „Bauchgefühl" sagt mir eher: Nein.

Gleichwohl müssten dann Mediziner zu dieser Frage Stellung nehmen. Die aber ziehen es vor, so wie es aussieht, zu den „Weisheiten" des Herrn Hirch lieber zu schweigen - weil es ja so „schön bequem" ist.

Zum Fall Landau siehe auch
Blutkult
Dort in der Datei weiter herunterscrollen bis zum ausgewiesenen Datum:
26. Juli 2005 (mehr zum Ende der Datei).

Das Stichwort „Prominente" aufnehmend, erinnert sei an den Sänger Cliff Richard, welcher in seiner Familie (die eigene Schwester) auch mit einem Bluttransfusionsfall konfrontiert wurde.
Im Fall Cliff Richard ist davon die Rede, dessen Mutter befand sich im Sog der Zeugen Jehovas, die Konfrontation seiner leiblichen Schwester nahm in seinen Worten den Ausgang „fast" wegen Verweigerung der Bluttransfusion gestorben zu sein. Insoweit kann von einem vollendeten Todesfall, noch nicht geredet werden. Wer das als „Trost" ansehen will, mag es so halten. Indes gibt es wohl „Trost"-Fälle für die eine Vokabel, wie Verhöhnung des Opfers, weitaus angemessener erscheint.

Cliff Richard erinnert sich
Re: Bluttransfusionen
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 20. August 2012 17:22

Zitat
Drahbeck

X ~ mysnip
... Gibt es Artikel über prominente Zeugen Jehovas (z. B. LK, Ärzte, Anwälte) die im Zusammenhang mit einer Bluttransfusionsverweigerung starben?

Eingeengt auf Fälle „Prominenter", müsste ich meinerseits eher wohl passen.

ERWACHET berichtet am 22. Mai 1994 sehr emotional auf 6 Seiten über Adrian Yeatts.
1993, im Alter von 14 Jahren wurde bei ihm Leukämie diagnostiziert.

In einer eidlichen Erklärung teilte Adrian mit:
ERWACHET 1994 S. 6
,,Ich weiß, daß ich vielleicht sterben werde, wenn mir kein Blut gegeben wird.

Aber das ist meine eigene Entscheidung.

Niemand hat mich dazu überredet ...

Wenn mir in irgendeiner Form Blut gegeben würde, würde ich das wie eine Vergewaltigung oder Belästigung meines Körpers empfinden. In einem solchen Fall würde ich meinen Körper nicht mehr mögen. Damit könnte ich nicht leben."

Adrian wurde am 12. September im Krankenhaus getauft und verstarb am 13. September.

ERWACHET schließt den Artikel mit Folgendem:
Seite 8
Adrian Yeatts lehnte Bluttransfusionen ab, durch die sein Leben möglicherweise verlängert worden wäre, und bewies dadurch, daß er zu den vielen jungen Menschen gehört, die Gott den Vorrang geben.
Sollte es wirklich keinen einzigen so gefühlsbetonten Artikel über einen prominenten Märtyrer der Zeugen Jehovas geben?
Um 17 Uhr
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 06. September 2012 15:55
Einer Zeugen Jehovas-Familie wurde am 20. 03. 1966 ihr viertes Kind geboren, das an einer schweren durch Auflösung der roten Blutkörperchen entstandenen Gelbsucht litt. Am 22. 3. 1966 wurde vom Vater auf anraten des Hausarztes selbiges, gegen 11.00 in ein Kinderkrankenhaus gebracht.
Bei der Aufnahmeprozedur erklärte sich der Vater mit jeder Art, medizinisch als notwendig erachteten Behandlung, schriftlich einverstanden - mit Ausnahme von Bluttransfusionen.
Gegen 17 Uhr wurde der Vater vom Chefarzt jenes Krankenhauses darüber unterrichtet, dass der Blutzerfall schon so weit fortgeschritten sei, daß eine lebensbedrohende Situation für das Kind bestand und eine andere Behandlung als eine Blutaustauschtransfusion nicht mehr in Betracht komme.
Der Vater suchte die Ärzteschaft darauf dahingehend zu belehren, es gäbe Behandlungsmethoden, ohne den anvisierten Blutaustausch. Seitens Ärzteschaft wurde ihm dazu widersprochen. Da keine gütliche Einigung möglich war, setzte sich der Chefarzt mit dem zuständigen Vormundschaftsrichter in Verbindung, der gegen 18,30 Uhr dann auch im Krankenhaus erschien.
Auch dessen Dispute mit dem Vater zeitigten kein anderes Ergebnis, als welches die Ärzteschaft zuvor, bei ihren Diskussionen auch hatte erfahren müssen.
Angesichts dieser auf dem toten Punkt angelangten Diskussion, ernannte der Vormundschaftsrichter den Chefarzt zum zeitweiligen Sorgeberechtigten, der die ihm aus medizinischer Sicht notwendigen Handlungen nunmehr auch vollziehen könne.
Im Endergebnis wurde das Kind so gerettet.
Im Nachgang nahm die Justiz sich dieses Falles noch an. Der Vater sah sich nunmehr einer Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung ausgesetzt. Es blieb nicht bei dieser einen Verhandlung. Ihr folgte noch eine Revisionsverhandlung. In ihr suchte die Verteidigung darzulegen, es könne vom Vater nicht verlangt werden, gegen sein Gewissen zu handeln.
Die "Neue Juristische Wochenschrift" Nr. 5/1968, die über diesen Fall berichtete, vermerkt auch:
"Zu der Frage, ob der Vater zur Rettung seines Kindes aus Leib- oder Lebensgefahr auch gegen seine religiöse Überzeugung einem Blutaustausch zustimmen muß, liegen soweit ersichtlich, noch keine veröffentlichten obergerichtlichen Entscheidungen vor, an denen sich der Angeklagte hätte orientieren können."

Summa summarum ist zum juristischen Nachspiel anzumerken in diesem Fall. Wieder ein Fall der Art des „Hornberger Schießens". Viel Rauch und Nebel und das war es dann auch schon.

Allgemeine Zeitung, Namibia
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 17. September 2012 14:15
www.az.com.na/polizei-und-gericht/gericht-prft-schicksalsfrage.155344.php

www.az.com.na/polizei-und-gericht/jehova-urteil-verzgert-sich.155605.php
Re: Allgemeine Zeitung, Namibia
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 26. September 2012 15:03
Ein „rein theoretischer Gerichtsbeschluss" in Namibia (Südafrika), der aber trotzdem, seitens der Zeugen Jehovas zur Justizkomödie hochgeschaukelt wird.
Offenbar sehen sie durch jenen Gerichtsbeschluss, ihr selbstverordnetes Recht, zum fallweisen selbstverordneten Selbstmord, auf der Basis einer Blutttransfusionsverweigerung, gefährdet.

www.az.com.na/polizei-und-gericht/urteil-emprt-zeugen-jehovas.155950.php
Bluttransfusion
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 10. Oktober 2012 09:39
Gelesen beim surfen in einem Forumsbeitrag
...
Feindlicher Akt gegen die Zeugen Jehovas ...
07. September 2012 11:03
...
Interessante Auffassung.
Dass die Zeugen Jehovas in Deutschland gezwungen werden, ihren Kindern bei Bedarf Blutkonserven geben zu lassen, ist demnach also auch als feindlicher Akt gegen die Zeugen Jehovas zu interpretieren, richtig?
Dass alle Eltern gezwungen werden, ihre Kinder in die Schule zu schicken, wo sie mit der Evolutionstheorie und Sexualkundeunterricht belästigt werden, ist demnach ein feindlicher Akt gegen Judentum, Christentum und Islam, richtig?

forum.fdp-bundesverband.de/read.php?3,1552818,1553171
Re: Bluttransfusionen
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 21. Oktober 2012 11:30
DER WACHTTURM vom 1. November 1994 enthält auf Seite 8 einen Artikel mit der Überschrift:

GRAUSAME GÖTTER DER MENSCHEN
Darin heißt es:
DIE Götter des Altertums wurden oft als blutrünstig ... beschrieben.

Zitat
X ~ mysnip
Adrian wurde am 12. September im Krankenhaus getauft und verstarb am 13. September.

ERWACHET 22. Mai 1994 Seite 8
Adrian Yeatts lehnte Bluttransfusionen ab, durch die sein Leben möglicherweise verlängert worden wäre, und bewies dadurch, daß er zu den vielen jungen Menschen gehört, die Gott den Vorrang geben

Re: Bluttransfusionen
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 07. November 2012 16:57

September 1992
UNSER KÖNIGREICHSDIENST
Tatsächlich werden nur sehr wenige Ärzte bei der Behandlung eines Kindes die feste Zusage geben, unter keinen Umständen Blut zu verwenden.
Aus medizinschen und rechtlichen Gründen glauben die meisten Ärzte fälschlicherweise, eine solche Garantie nicht geben zu dürfen.

Dezember 2004
UNSER KÖNIGREICHSDIENST
Aus rechtlichen Gründen werden Ärzte in Deutschland keine verbindliche Zusage geben, Minderjährige völlig ohne Bluttransfusionen zu behandeln.

Re: Wie konsequent ist die LK der ZJ in ihrer Bibelauslegung?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 24. Dezember 2012 12:53
Im WACHTTURM vom 15. Juni 2004 wird die Frage thematisiert:

Seite 29
Akzeptieren Jehovas Zeugen irgendwelche kleinen Blutfraktionen? ...

Seite 30
Das können wir nicht beantworten.

Das kann die LK der ZJ nicht beantworten?

Im WACHTTURM vom 15. Oktober 2000 geht es um medizinische Verfahren bei denen Eigenblut verwendet wird.
Die LK rät jedem Zeugen Jehovas "ernstlich" zu untersuchen:
Seite 30
was die Bibel sagt ...
In dem Gesetz, das Gott in alter Zeit der Nation Israel gab, schränkte er die Verwendung von Blut ein ...

Darf Blut gelagert werden?
DER WACHTTURM 15. Oktober 2000 S. 30
In dem jüdischen Werk The Soncino Chumash wird festgestellt: ,,Das Blut darf nicht gelagert werden ... " ...
Kein Israelit durfte sich das Blut eines anderen Geschöpfs, ... aneignen, es lagern und verwenden ...
Blut ... zu sammeln, zu lagern und zu übertragen widerspricht geradewegs dem, was im dritten und fünften Buch Mose gesagt wird.
Blut darf nicht gelagert werden ...

Werden kleine "Blutfraktionen" aus gesammeltem, also gelagertem Blut hergestellt?
DER WACHTTURM 15. Juni 2004 S. 30
um Gammaglobulin, dem Blut entstammende Gerinnungsfaktoren und so weiter herstellen zu können, muss Blut gesammelt und verarbeitet werden.
Die Entscheidung kleine "Blutfraktionen" zu akzeptieren oder abzulehnen, überlässt die LK der ZJ dem Einzelnen.
Was aber sagt die Bibel nach ernstlicher Untersuchung zu gelagertem Blut?

Re: Profitieren Jehovas Zeugen von Blutspenden?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 07. April 2013 14:10
Unter dem Titel "Das grosse Geschäft mit dem Blut" erwähnt ERWACHET! vom 22. Oktober 1990:
Seite 6
Allein in den Vereinigten Staaten sammeln die Blutbanken jedes Jahr 6,5 Millionen Liter Blut und verkaufen über 30 Millionen Einheiten Blutprodukte ...
Dieses gesammelte Blut wird unter anderem aufgetrennt in
WACHTTURM 15. Juni 2004 Seite 29
... seine vier Hauptbestandteile ...

die Jehovas Zeugen ablehnen und in

Seite 29
... Fraktionen dieser Bestandteile ...
die akzeptiert sind.

Zum Umgang mit Blutfraktionen meint die Leitende Körperschaft müsse ein Zeuge Jehovas
WACHTTURM 15. Juni 2004 S. 30
... seine eigene Gewissensentscheidung ... treffen ...
Warum dürfen Zeugen Jehovas bei Blutfraktionen eigene Gewissensentscheidungen treffen?

Im WACHTTURM von 2004 heißt es:
Seite 20
Im Gesetz zeigte Gott dann, dass Blut einzig und allein auf dem Altar verwendet werden durfte ...

WACHTTURM 15. Oktober 2000 S. 30, 31
Zwar ist das mosaische Gesetz nicht mehr in Kraft. Dennoch achten Jehovas Zeugen die Grundsätze, die Gott darin verankerte, und sie sind entschlossen, sich 'von Blut zu enthalten'.
Deshalb spenden wir kein Blut ...

Jehovas Zeugen spenden kein Blut, profitieren sie von Blutspenden?

Re: Profitieren Jehovas Zeugen von Blutspenden?
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 09. April 2013 09:25
Alexander H. Macmillan, von Russell als heimlicher „Kronprinz" aufgebaut, nach dem Tode Russells aber nicht kämpfend, sich nicht dem Advokaten Rutherford in den Weg stellend, und damit den Aufstieg Rutherfords ermöglichend. Von besagtem Macmillan ist auch der Satz überliefert:
„Ausserdem werden wir alle, die fremde Zweigbüros inspizieren geimpft, und zwar bei uns zu Hause."

Ergo, die WTG-Fürsten nahmen es mit der ansonsten vehement propagierten Impfgegnerschaft für sich selber nicht so genau, erfinden fallweise auch allerlei Beschwichtigungen, wie der weitere Satz von Macmillan:
„Schutzimpfung ist nicht wie eine Bluttransfusion. Kein Blut wird im Impfstoff verwendet. Es ist ein Serum. ..."

Letztere Behauptung ist dem Bereich einer reinen Schutzbehauptung zuzuordnen, nicht aber dem Bereich der tatsächlichen Faktenlage.
Nochmals die Zitierung der Faktenlage zu vorgenannter Anmerkung:
1957 veröffentlichte Macmillan einen Erinnerungsband ("Faith on the March" - "Glaube auf dem Vormarsch") In ihm kommt er auch auf das Impfthema zu sprechen (S. 188f.), und zwar (in unkorrigierter Roh-Übersetzung) etwa wie folgt:
Eines der ernsteren Probleme, mit denen ich mich beschäftigen mußte, wie ich mich erinnere, waren die Schutzimpfungen.
Eine Verordnung wurde von der Gesundheitsabteilung in Washington herausgegeben wonach alle Insassen (auch in den Internierungslagern für Wehrdienstverweigerer in den USA zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges) Schutzgeimpft werden sollten.
Einige unserer Brüder in einem Gefängnis hielten insbesondere dieses für dasselbe wie Bluttransfusionen und lehnten es daher ab. Dieses verursachte beträchtliche Probleme.
Dann kam eine Anordnung aus Washington, diese Impfaktion nicht zu rigoros durchzusetzen. Dieses änderte aber nichts, die Gefängnisbehörden zögerten, überstreng übermäßig zu sein; aber sie hatten offenbar keine Anweisung ihrer Zentrale zu dem Thema.
Während meiner regelmäßigen Besuche in den Lagern wurde das Thema auch angesprochen.
Ich bat die Gefängniswärter, es mir zu erlauben, mit denjenigen unserer Brüder sprechen zu können, die es ablehnten geimpft zu werden.
Man sagte mir; wir können da nichts tun da eine Anweisung aus Washingthon vorliegt. Man lehnte Einzelgespräche ab; bewilligte aber eine Gesamtzusammenkunft mit Macmillan in den Räumlichkeiten der Lager.
Wir hatten eine interessante Zeit. Für ungefähr halbe Stunde befaßten sich die Männer mit den Übeln der Schutzimpfung und so weiter. Nachdem alle ihre Meinung geäußert hatten, erklärte ich ihnen daß, wir die Zeit vergeuden, uns mit der Frage von Schutzimpfungen zu befassen. Und jenes Gesetz sei eben so, dass sie alle impfen wollen, wo die Impfung eines einzelnen Elefanten ausreichen würde.
Darauf fragte mich der Wortführer der Impfverweigerer "Was würden Sie tun, wenn Sie im Gefängnis waren und zur Schutzimpfung aufgerufen würden? "
"Ich war im Gefängnis," (1918) antwortete ich "und ich habe meinen Arm entblößt und wurde geimpft."
Ausserdem werden wir alle, die fremde Zweigbüros inspizieren geimpft, und zwar bei uns zu Hause.
Schutzimpfung ist nicht wie eine Bluttransfusion. Kein Blut wird im Impfstoff verwendet. Es ist ein Serum. ..."

Letzteren optimistischen Satz, wonach der Impfstoff „nur ein Serum" sei, zog schon Barbara Harrison in ihrem Buch „Vision of Glory", die auch den Macmillan in vorgenannter Sache zitiert, in Frage. Und wie es scheint zu Recht in Frage.
Der Apparatschick Macmillan, inzwischen ein „hohes Tier" in der WTG-Hierarchie, will sich seine „Fürsten-Interessen" („Fürst" wenn er als Inspektor von ausländischen WTG-Büros daherkommt), nicht durch die kleinen Naiven in den Internierungslagern zunichte machen lassen.
Jenes Macmillan'sche Votum muss schon der Knorr-Ära zugeschrieben werden. Was sein Hinweis anbelangt, während seiner eigenen Haftzeit auch geimpft worden zu sein; so ist dazu anzumerken. 1918 war der Anti-Impf-Rigorismus noch nicht akut. Der kam erst später auf.

An vorgenannte Episode wird man erinnert, wenn der „Wachtturm" vom 15. 1. 1965 (S. 42) erneut auf dieses für die WTG-Dogmatik diffizile Thema zu sprechen kommt. Diesmal räumt man ohne wenn und aber ein, Impfstoffe werden in der Tat durch „Blutpanscherei" gewonnen. Aber man solle es doch bitte nicht so heiß essen, wie es denn gekocht wird.
Den Grund dafür hatte Macmillan bereits genannt. Da auch die WTG-Fürsten sich für ihre Auslandsinspektionen impfen lassen müßen. Diesen Geschäftszweig wollen sie sich aber nicht durch eine zu strenge Dogmatik-Auslegung zunichte machen lassen. Ergo zieht man sich auf die Linie einer „individuellen Gewissensentscheidung" zurück. Das Gewissen der WTG-Appartatschicks erlaubt dann besonders großzügige Auslegungen. Indes wenn die kleinen Betörten, weiter ins offene Messer diesbezüglich rennen, so der WTG-Tenor, wolle man sie nicht daran hindern.
Den die Verblendung der ins „offene Messer zu rennende" Situationen, ist ja ein wesentliches Essentiell auf dem die WTG ihre eigene Macht, ihre Beherrschung der Betörten, aufbaut!

Re: Märtyrer
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 01. Juni 2013 12:53

Zitat
Drahbeck
An vorgenannte Episode wird man erinnert, wenn der „Wachtturm" vom 15. 1. 1965 (S. 42) erneut auf dieses für die WTG-Dogmatik diffizile Thema zu sprechen kommt. Diesmal räumt man ohne wenn und aber ein, Impfstoffe werden in der Tat durch „Blutpanscherei" gewonnen. Aber man solle es doch bitte nicht so heiß essen, wie es denn gekocht wird.
Den Grund dafür hatte Macmillan bereits genannt. Da auch die WTG-Fürsten sich für ihre Auslandsinspektionen impfen lassen müßen. Diesen Geschäftszweig wollen sie sich aber nicht durch eine zu strenge Dogmatik-Auslegung zunichte machen lassen. Ergo zieht man sich auf die Linie einer „individuellen Gewissensentscheidung" zurück. Das Gewissen der WTG-Appartatschicks erlaubt dann besonders großzügige Auslegungen.

Die Führer der WTG profitierten und profitieren also von aus Blutspenden hergestellten Blutprodukten?
Obwohl im WT steht:
WT 15. Oktober 2000 S. 30
Als es im 20. Jahrhundert üblich wurde, Blut zu spenden ... verstanden Jehovas Zeugen, daß diese Praxis dem Wort Gottes widerspricht.
Wie konsequent ist die LK der ZJ in ihrer Bibelauslegung wenn Blutprodukte einer Gewissensentscheidung des Einzelnen unterliegen?
Zitat
Drahbeck
Indes wenn die kleinen Betörten, weiter ins offene Messer diesbezüglich rennen, so der WTG-Tenor, wolle man sie nicht daran hindern.
Den die Verblendung der ins „offene Messer zu rennende" Situationen, ist ja ein wesentliches Essentiell auf dem die WTG ihre eigene Macht, ihre Beherrschung der Betörten, aufbaut!

ERWACHET! 22. Mai 1994 S. 2
In alter Zeit waren Tausende von Jugendlichen bereit zu sterben, weil sie Gott den Vorrang gegeben haben. Heute ist es nicht anders ...
Lenae wurde 12 Jahre alt.
Lisa wurde 12 Jahre alt.
ERWACHET 22. Mai 1994 Seite 6-15
Lenae ... verweigerte Blut und Blutprodukte ... ,,Ich möchte kein Blut und keine Blutprodukte. Eher würde ich sterben ... "
Lisas Eltern hatten ihre Tochter in der Hoffnung in die Torontoer Kinderklinik gebracht, freundliche und kooperative Ärzte vorzufinden. Statt dessen wurde Lisa auf gemeinste Weise um Mitternacht eine Bluttransfusion aufgezwungen, obwohl sie und ihre Eltern der Überzeugung waren, daß die Übertragung von Blut oder Blutprodukten eine Verletzung des göttlichen Gesetzes darstellt ...

Sie lehnten Blut und Blutprodukte ab, so ERWACHET! Warum Blutprodukte?
Warum nur Berichte über Jugendliche?

Re: Märtyrer
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 04. Juli 2013 18:30
Der bereits erwähnte verstorbene jugendliche Zeuge Jehovas Adrian lehnte Blut ab.
Wie kam er zu dieser Einstellung?
ERWACHET 22. Mai 1994 S. 6
,,Niemand hat mich dazu überredet ... "

UNSER KÖNIGREICHSDIENST, September 1992 S. 3
Unsere Kinder vor einer Bluttransfusion schützen ...
Wir sollten ernsthaft darüber nachdenken, wie fest unsere persönliche Überzeugung in bezug auf Gottes Gesetz über das Blut ist.
Belehren wir unsere Kinder, Jehova in dieser Hinsicht
zu gehorchen ...
Die Gesellschaft hat viel veröffentlicht ...

In einer kritischen Situation mögen es Älteste für ratsam halten, für eine 24stündige Wache im Krankenhaus zu sorgen ...
ERWACHET 22. Mai 1994 Seite 9
Lenae ... verweigerte Blut und Blutprodukte ... ,,Ich möchte kein Blut und keine Blutprodukte. Eher würde ich sterben ... "
sie sei
gelehrt worden, daß Gott dies verbiete ...

Kinder und Jugendliche wurden und werden nicht "überredet", lediglich "gelehrt zu gehorchen"?
Adrian meinte:
ERWACHET 22. Mai 1994 S. 6
"Wenn mir in irgendeiner Form Blut gegeben würde, würde ich das wie eine Vergewaltigung ... empfinden."
Die WT-Gesellschaft hat wirklich "viel veröffentlicht".
UNSER KÖNIGREICHSDIENST, September 1992 S. 6
Wir können den Richter darauf hinweisen und ihn davon in Kenntnis setzen, daß ...
eine erzwungene Bluttransfusion bei unserem Kind für uns einer Vergewaltigung gleichkommt.

Re: Märtyrer
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 02. September 2013 17:27

ERWACHET 22. Mai 1994 Seite 9
Lenae ... verweigerte Blut und Blutprodukte ... ,,Ich möchte kein Blut und keine Blutprodukte. Eher würde ich sterben ... "
sie sei gelehrt worden, daß Gott dies verbiete ...

Gott verbietet Blut und Blutprodukte zu medizinischen Zwecken?
Weshalb steht davon nichts im KÖNIGREICHSDIENST vom September 1992?
KÖNIGREICHSDIENST Seite 3, 6
Wir sollten ernsthaft darüber nachdenken, wie fest unsere persönliche Überzeugung in bezug auf Gottes Gesetz über das Blut ist.
Belehren wir unsere Kinder, Jehova in dieser Hinsicht zu gehorchen ... ? ...
Denken wir wirklich so, wie Gottes Gesetz gemäß 5. Mose 12:23 gebietet: ,,Sei nur fest entschlossen,
nicht das Blut zu essen"?
In Vers 25 heißt es weiter: ,,Du sollst es
nicht essen ... " ...
Ihr Kinder, nehmt die Schulung ... an ...
Seid als Familie ,,fest entschlossen,
nicht das Blut zu essen ...
Zeugen Jehovas sind offenbar deppert
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 02. September 2013 19:46
... wenn sie denn denken könnten, würden sie doch mal 1 + 1 zusammenzählen.

3Mo 17:15 Jeder, der ein Aas oder Zerrissenes ißt, er sei Einheimischer oder Fremder, der soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein; dann wird er rein sein.

Die Bibel - das Mosaische Gesetz - erlaubt es durchaus unausgeblutetes Fleisch zu essen - in Notfällen und akuter Gefahr eines Hungertodes erlaubt.

Richtigerweise und anders als Jehovas Zeugen es lehren, steht in der Bibel das Leben über dem Blutverbot. So gesehen, ist es mal wieder eine äußerst perverse Bibelverdrehung was Jehovas Zeugen lehren. Und zwar durch Weglassung von Bibelstellen. Naja, die "Doofen" merken ja nichts. Denken? Meist Fehlanzeige und verblendet.
Blut - Verweigerung, eine falsche Lehre
Leitende Körperschaft in Jerusalem
Ein Schnellkurs...
Alte Kamellen? Da denke ich an die Bibel.
Und beim sittlichen Nährwert denke ich an den Jehovas Zeugen - Lehren-Klamauck:
Magerstufe ist schon zu viel. Geistiges Füllmaterial ohne einen sittlichen Wert. Nein, der Jehovas Zeugen - Lehren-Klamauck ist sogar streckenweise unsittlich.
Die Systematik der Religiosität ist, dass je mehr jemand extrem wird, er sich um so frömmer fühlt. Also ein guter Gläubiger zu sein bedeutet immer mehr Regeln immer sorgfältiger zu beachten. Das gilt auch für den Jehovas Zeugen - Lehren-Klamauck.
Als Schnellkurs:
JZ machen aus der Christenversammlung in Jerusalem eine Leitende Körperschaft.
Ein großer Fehler. Die in Jerusalem hatten gar nichts zu sagen, waren nur die Ältesten der Ortsversammlung. Der Paulus ist dort hin, um sich mit führenden Judenchristen zu besprechen, In Deutschland wäre er anch berlin gegen sein, In Frankreich nach Paris und in England nach London. Klar?
Dei Frage war, wieviel Judentum musste die neue Religion Christen übernehmen.
Wenn wir die Blutfrage betrachten, dann doch gerade auch in dem Sinne, wie haben Juden das Blut betrachtet. Und da sind wir wieder bei obiger Abhandlung zu der nicht hinzuzufügen ist.
Interessant sich dann aber Gedanken zur Leitende Körperschaft und da sind doch Gedanken von Mitgleidern der Leitenden Körperschft sehr interesant: Gerrit Lösch und hier gedanken von Raimond Franz
Und natürlich ist ein Historischer Rückblick auf die heutige Leitende Körperschaft sinnvoll.
Ansonsten entschuldige, dass ich über das Glaubesngebäude mit einem Zeugen Jehovas nicht mehr diskutiere. Mit einem Menschen der nach dem Motto der “drei Affen” lebt, ist jedes Wort zwecklos. Aber es ist schon so viel geschrieben worden. Daher einige Links zum Lesen.

Auch die Leitende Körperschaft in Jerusalem ist nur eine Ratsversammlung gewesen. Womöglich nur einmalig? Zeige mir, außer in Blutfrage, Beschneidung, Ersticktem, was zu EINEM Zeitpunkt entschieden wurde, wo und wie es unter den ersten Christen eine Organisation gegeben hat? … und nie wieder hat jemand was von den älteren Männer in Jerusalem gehört. Das war ein loser Haufen weit verstreuter Versammlungen. Von Jerusalem wurde da nichts geleitet. Du musst nicht auf alles hereinfallen was die Schreiberlinge dieses religiösen Verlages, WATCH TOWER SOCIETY N.Y, sich einfallen lasen. Lese einmal selbst in der Bibel, aber mit dem Geist und wachen Augen.
Basiswissen: Was lehrt die Bibel über BLUT
Ausschluss bei Annahme von Blutprodukten
Re: Zeugen Jehovas sind offenbar deppert
geschrieben von: offthehook
Datum: 03. September 2013 09:54
Tatsächlich genügt das Lesen der Bibel in verschiedenen Übersetzungen, um sich ein klares Bild zu machen. Man muss aber unbedingt vermeiden, sich von "Bibelstudienhilfsmitteln" in die Irre führen zu lassen.

Diese gibt es zuhauf nicht nur bei den Sekten...
Basiswissen: Was lehrt die Bibel über BLUT
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 04. September 2013 15:37
Basiswissen: Was lehrt die Bibel über BLUT

An dieser Stelle wäre es nützlich, zunächst einmal den Standpunkt des "treuen und verständigen Sklaven, der Jehovas Zeugen leitet, wie er in der „Blutbroschüre“ zum Ausdruck kommt, zu besprechen.
http://gimpelfang.de/index.php?basiswissen-was-lehrt-die-bibel-ueber-blut
Wie "deppert" es bei Jehovas Zeugen alleine in der Frage der Bluttransfussionen her geht, mag hier deutlich werden:
Irreführung: "Blutdogma" - wechselnden Lehrmeinungen
Der "Slalom des Wahnsinns" des "treuen und verständigen Sklaven", ist hier sicherlich nicht deutlicher auszumachen. Verrückter geht es nimmer. Ist doch echt "deppert" !!! Oder hat jemand da noch Worte?

Was denkt sich Jehova,wenn er nach Lehre von Jehovas Zeugen derartiges Licht sendet?
Ja-Nein-Ja-Nein
Das soll göttlich sein? Von einem unfehlbaren und vollkommenen Gott kommen?
In einer Sache, die diesem Gott so ungeheuert wichtig ist? Wo es anscheinend um Leben oder Tod geht? Da bekommt es diese Zeugen Gott JEHOVA offenbar nicht besser auf die Reihe klar und deutlich zu sagen was er will?

Die Blutfrage ein wahrer Eiertanz in Meinung und Auslegung.
Hier kann sicherlich eine Geistesgestörtheit des "treuen und verständigen Sklaven" im Hinblick auf das "Blutdogma" offenkundig gstgestellt werden.

Die gläubigen Zeugen Jehovas sind ob dieser schrägen Glaubenslehre richtig zu bedauern. Wie hier die Glaubensansichten gewechselt wurden, wechselt noch nicht einmal ein Chamäleon seine Farbe.

Wenn Jehovas Zeugen früher die Religionen mit ihrem Slogen
RELIGION ist ein Gimpelfang
diskreditierten, so kann man heute sicherlich sagen:
Jehovas Zeugen betreiben (ebenfalls) einen Gimpelfang.

... und nehmen sich insoweit zu anderen Religionen nichts.
Re: KEINE direkten Hinweise in der Bibel!
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 17. Oktober 2013 17:10
Jehovas Zeugen akzeptieren keine Bluttransfusionen!
Über die Anwendung von Blutfraktionen darf aber jeder Zeuge Jehovas selbst entscheiden. Warum?
Das Argument der Leitenden Körperschaft:

KÖNIGREICHSDIENST, November 2006 S. 3
In der Bibel gibt es keine direkten Hinweise zu Fraktionen

Wo in der Bibel gibt es die direkten Hinweise zu Bluttransfusionen?

Jehovas Zeugen sind überkandidelt
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 18. Oktober 2013 10:29
Ebenso gibt es keinen direkten Hinweis in der Bibel, dass Bluttransfusionen verboten wären.

Die Argumentation für Blutbestandteile kann ich sehr wohl auch auf eine Bluttransfusion übertragen.

Ohnehin ist die Argumentation in der Blutfrage richtiggehend deppert und zeigt, dass Jehovas Zeugen nicht im Licht sondern im Dunkel tappen. Deren Bibelauslegung ist so, als würde man im Tunnel ein Buch lesen wollen und dann sagen was darin steht.

es ist eben nicht so, dass es ein absolutes Verbot in der Bibel gibt, kein Blut zu verwenden. Es gibt das Beispiel wo die Krieger nach der Schlacht nicht nach Vorschrift geschlachtetes Fleisch, also nicht ausgeblutetes Fleisch gegessen haben.

Wäre ihnen die von Jehovas Zeugen vorgegaukelte Heiligkeit des Blutes bewusst gewesen, sie hätten es bestimmt beachtet. Haben sie nicht, weil die Blutfrage nur im normalen Lebensalltag bei der Schlachtung beachtet werden sollte.

Das Fleisch sollte eben ausgeblutet sein. Die Juden sollten da nicht schlampen. Dazu diente dann, eine drakonische Strafe anzudrohen.

ABER. es sollte kein Jude sein Leben lassen, wenn er dennoch in besonderer Situation nicht ausgeblutetes Fleisch gegessen hat.

Wer wird schon Aas essen? Oder die Reste eines von einem Raubtier gerissenen Wildes? Das ist nicht üblich und der allgemeine Ekel hält davon ab. Nur mag in einer Situation Aas oder die Reste eines gerissenen Tieres die einzige Nahrung sein. Eine Notsituation !! Und auch hierfür gibt es in der Bibel eine Regelung die den Erhalt von Leben über den Genuss nicht ausgebluteten Fleisches setzt.

Das Leben eines Menschen ist GOTT (der komische Jehovas Zeugen Gott JEHOVA mag da pervers sein) wichtiger als der Genuss von Blut.

3. Mose 17:15 Jeder, der ein Aas oder Zerrissenes isst, er sei Einheimischer oder Fremder, der soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein; dann wird er rein sein.

Es passiert also nichts schlimmes, wenn man Aas oder von den Resten isst, die ein Wildtier gerissen hat.

Haben Jehovas Zeugen wirklich die ganze Bibel gelesen? Intelligent scheinen Jehovas Zeugen keinesfalls zu sein.
Was sagen Jehovas Zeugen zu 3. Mose 17:15????

Ganz offenbar haben Jehovas zeugen in ihrer Lehre einen Fehler.

Jehovas Zeugen dürfen Bluttransfusionen erhalten.

Über den Rest ihrer spitzfindigen Auslegung die die Verwendung von Blutbestandteilen erlaubt oder zumindest freistellt, braucht man dann ganz und gar nicht mehr diskutieren.

Vom religiösen Standpunkt der Bibel halte ich Jehovas Zeugen mit ihrer Doktrin der Verweigerung von Bluttransfusionen für MÖRDER
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 02. November 2013 18:52
1996 teilte die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas stolz mit:
WACHTTURM 1. Februar Seite 15
JEHOVAS ZEUGEN fallen dadurch als einzigartig auf, daß sie keine Bluttransfusion akzeptieren ...

Einzigartig, weil keine Führung einer nennenswerten religiösen Bewegung die Bibel derartig auslegt.

Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas fragt:

www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/sind-jehovas-zeugen-eine-sekte/
Sind Jehovas Zeugen eine Sekte?

und antwortet mit "Nein", denn:
www.jw.org
Manche verstehen unter Sekte eine gefährliche religiöse Bewegung ...
Ist die Auslegung der Bibel durch die LK der ZJ gefährlich wenn sie lehrt:
UNSER KÖNIGREICHSDIENST September 1992 S. 3
Unsere Kinder vor einer Bluttransfusion schützen ...
und Kinder wie Adrian Yeatts sterben?

Alleinstellungsmerkmal
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 05. November 2013 10:09
Jehovas Zeugen benutzen perverser Weise die Blutverweigerung und den damit vielfach erfolgten Tod von Menschen zu PR-Zwecken.

Jehovas Zeugen rühmen sich die Einzigen zu sein die Bluttransfusionen ablehnen.

Immer wenn jemand etwas verkaufen will, dann hilft ihm in einem besonderen Maße, wenn er ein Alleinstellungsmerkmal besitzt.

Jeder Prodiktanbieter, ob es sich um eine Ware, eine Dienstleistung oder ein Angebote der Kapitalanlage handelt versucht ein Alleinstellungsmerkmal herauszustellen. Dies dient dazu, sich vom Mitbewerb abzusetzen. Anhand dieses Alleinstellungsmerkmals wird dann herausgearbeitet, das beste Produkt zu besitzen und die Kaufentscheidung herbeizuführen.

Letztendlich verkaufen auch Jehovas Zeugen eine Bibelauslegungslehre. Das Angebot an Glaubensrichtungen aller Schattierungen ist groß. Auch hier hilft wieder ein Alleinstellungsmerkmal. Und dieses ein Alleinstellungsmerkmal bei Jehivas Zeugen heißt:

Verweigerung von Bluttransfusionen.

Ist es nicht pervers, ein Alleinstellungsmerkmal auf Kosten von Menschnleben?

Und dabei lassen Jehovas Zeugen es völlig außer Acht, dass die Bibel, wenn es zum Erhalt von Menschenleben dient, das Blutgebot nicht angewendet wissen will. Der Erhalt von Leben geht vor religiösen Riten (koscher schlachten ist sicherlich ein religiöser Ritus). In Notsituationen darf quasi straffrei Aas und verendetes Wild gegessen werden (das ja nicht ausgeblutet ist, also nicht koscher geschlachtet wurde).
3. Mose 17:15
Jeder, der ein Aas oder Zerrissenes isst, er sei Einheimischer oder Fremder, der soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein; dann wird er rein sein.
Also darf ein Zeuge Jehovas bei genauerer Bibelbetrachtung, dann wenn es um den Erhalt des Lebens geht, unausgeblutenes Fleisch essen, was der Akzeptanz einer Bluttransfusion gleichzusetzen ist.

Jehovas Zeugen leiten ab: kein Blut als Nahrung zu sich nehmen, Nahrung dient dem Erhalt des Lebens, eine Bluttransfusion dient dem Erhalt des Lebens, Blut ist lebenswichtig, nun kommt ein komischer Einschub "Blut ist heilig" und im Ergebnis: Bluttransfusionen sind zu verweigern.

Perverser kann die Bibel wohl nicht mehr verdreht werden. Der religiöse Ritus des koscheren Schlachtens wird hier von Jehovas Zeugen in perverser Form strapaziert. Da sind sie sonderbar, da sind sie einzig, da sind Jehovas Zeugen mit ihrer Meinung alleine.

Und dann wird mit diesem Alleinstellungsmerkmal geworben und es als WICHTIG angesehen um zu beweisen, die einzig wahre Anbetung zu besitzen.

WIKIPEDIA - Alleinstellungsmerkmal
Als Alleinstellungsmerkmal (engl. unique selling proposition oder unique selling point, USP) wird im Marketing und in der Verkaufspsychologie das herausragende Leistungsmerkmal bezeichnet, mit dem sich ein Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt. Synonym ist veritabler Kundenvorteil. Das Alleinstellungsmerkmal sollte „verteidigungsfähig“, zielgruppenorientiert und wirtschaftlich sein sowie in Preis, Zeit und Qualität erreicht werden. Der Begriff gehört zum Grundvokabular des Marketings. Ein Alleinstellungsmerkmal, d. h. ein einzigartiges Nutzenversprechen, soll mit dem Produkt verbunden werden.
Auch in der Politik wird das Wort gelegentlich verwendet. So konnte man die Forderung nach einem Atomausstieg lange Zeit als "Alleinstellungsmerkmal" der Grünen bezeichnen

Für mich sind das Menschenopfer wie bei kannibalischen Völkern in grauer Vorzeit

Re: Alleinstellungsmerkmal
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 05. November 2013 10:27

der einzig wahre Bauer
...
Für mich sind das Menschenopfer wie bei kannibalischen Völkern in grauer Vorzeit

Oder auch indischen „Witwenverbrennungen" vergleichbar.
Siehe ein Bericht dazu aus der „Freiburger Zeitung" 28. 8. 1928

Auch religiös motviert das ganze. Ob das noch in der Gegenwart der aktuelle Stand in Indien ist, mag dahin gestellt sein.
Um so schlimmer der ZJ-Extremismus
Siehe
Im Zeitspiegel (2)
"Die „Freiburger Zeitung" vom 28. August 1928 öffnete ihr Gruselkabinett.
Für schwache Nerven ist dieser Bericht garantiert ungeeignet, und es wird dringend angeraten, wer solches von sich weis, spätestens an dieser Stelle das weiterlesen abzubrechen. ..."

Eintrag m 28. 8. 2008 (ziemlich weit unten in jener Sammeldatei)
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 25. Dezember 2013 11:37

WACHTTURM 1. Februar 1996 Seite 15
JEHOVAS ZEUGEN fallen dadurch als einzigartig auf, daß sie keine Bluttransfusion akzeptieren ...
Hat die äußerst fragwürdige Bibelauslegung der ZJ- Führung auch einen Nutzen?
ERWACHET! 8. Januar 2000 S. 11
Zwar sind Jehovas Zeugen von vielen kritisiert worden, weil sie Bluttransfusionen ablehnen ... tatsächlich ist die konsequente Haltung von Jehovas Zeugen eine treibende Kraft für die Entwicklung sicherer medizinischer Behandlungsmethoden gewesen, die mittlerweile allen Patienten zugute kommen.
Professor Stein A. Evensen vom Norwegischen Nationalen Krankenhaus schreibt:
,Zeugen Jehovas, die eine Operation benötigen, haben den Weg gewiesen und für den nötigen Druck gesorgt ... "
Viele operative Techniken zur Vermeidung von Bluttransfusionen sind von Ärzten bei Operationen an Zeugen Jehovas verfeinert worden ...

Die Opferbereitschaft von Jehovas Zeugen nützt Ärzten und Patienten. Sie dient dem medizinischen Fortschritt.

Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 25. Dezember 2013 12:29

X ~ mysnip
Zwar sind Jehovas Zeugen von vielen kritisiert worden, weil sie Bluttransfusionen ablehnen ... tatsächlich ist die konsequente Haltung von Jehovas Zeugen eine treibende Kraft für die Entwicklung sicherer medizinischer Behandlungsmethoden gewesen, die mittlerweile allen Patienten zugute kommen.
Die Opferbereitschaft von Jehovas Zeugen nützt Ärzten und Patienten. Sie dient dem medizinischen Fortschritt.

Vergleich, der erste Weltkrieg und viele Opfer durch Schüsse in´s Gehirn, haben den Neurologen gezeigt wo das Sprach- und wo das Verstehzentrum ist. Nämlich nicht wie man damals noch annahm an der gleichen Stelle, sondern von einander etwas entfernt.

Das ermittelte man bei der Untersuchung von Kopfschüsslern. Einige konnten verstehen, aber nicht mehr reden. Andere genau umgekehrt. So fand man örtlich durch die Einschussstellen w o jeweils das Gehirnzentrum für die Verständigungen (Gespräch annehmen, sprachlich reagieren) war.

Ist nun Dank an die Veranstalter des 1. Weltkrieges angebracht?
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 25. Dezember 2013 12:55
Noch einen Nutznießer der Blutdoktrin müsste man meines Erachtens benennen. Die Funktionäre der WTG. Sie maßen sich in letzter Konsequenz an, über Leben und Tod verfügen zu können.
Ergo dient das alles ihrer Machtposition.
Zu Ostzeiten gab es die berüchtigte Anweisung für die Ostdeutschen Zeugen „Wie man sich auf eine Verhaftung vorbereitet".
Kein Wort darin indes, wie Konfliktsituationen mit jenem Regime denn entschärft werden könnten. Es ging bei beiden Beispielen um die Durchsetzung des knallharten Machtanspruches der WTG. Was gut für die WTG ist auch gut für Vormachtsansprüche der USA generell. Deren Spionageaktivitäten, sind ja bekanntermaßen auch in letzter Zeit „Thema" geworden.
„Am deutschen Wesen habe die Welt zu genesen" postulierten einst die Alldeutschen und ihr Jünger Hitler. Jene Stafette ist inzwischen auf die USA übergegangen. Deren „Kanonenboote" zur Kolonalisierung hören unter anderem auf den Namen Zeugen Jehovas. Wo „Kanonenboote" im Einsatz sind, rechnen diejenigen die sie aussenden auch mit Opfern. Das Thema Bluttransfusionen ist eines von mehreren dieser Opferfelder!
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: offthehook
Datum: 25. Dezember 2013 13:19
Im Hitler-Reich sind auch deshalb ZJ umgekommen, weil sie die starre Haltung der Oberen in Brooklyn umgesetzt haben. Die meisten ZJ waren jedoch schlauer und sind in Deckung gegangen...
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 25. Dezember 2013 14:34
Öfters wird man als ZJ bzw. WTG-Kenner nach etwas gefragt, dessen neuesten Stand man nicht immer genau kennt.
Kürzlich geschah mir dies bei der Frage, was geschieht mit einem ZJ der sich eine Bluttransfusion erlaubt. Im "Hütet die Herde"-buch, fand ich eine aktuelle Antwort:


Diese lieben Hüter prüfen den Delinquenten "wie er eingestellt ist".
Sie brauchen ihn für bestimmte Arbeiten/Aufgaben, die sie "Vorrechte" nennen und erlauben diese Dienstleistungen oder bestrafen mit Nichterlaubnis.
Am Ende entsorgen sie den, der sich auf neuem ärztlichen Stand helfen ließ, indem sie ihn über die Hintertüre entlassen. Dabei bedacht sind, das Wort "Ausschluss" zu vermeiden - was für ein Heuchelpack!
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 25. Dezember 2013 15:20
Beim Thema bleibend:
Das Wort "Ausschluss" wird vermieden, offenbar um in der Öffentlichkeit kein noch schlechteres Image zu bekommen.

Nun haben sich die Hingerichteten selbst hingerichtet - ist doch viel christlicher :mad:
"Hüte"buch, Seite 111:

WAS ist "die neutrale Haltung der Christenversammlung?" -
Nichts anderes als die Anpassung an die Gesetze derer zu Brooklyn, wenn die nicht befolgt werden, dann geht es zu wie bei Kim il sung, da überlebt auch nicht dessen Onkel, wenn es der Diktator so will.

ZJ die "die neutrale Haltung der Christenversammlung" verletzen, gehen in den ewigen Tod, das ist ja sowas von human...
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: offthehook
Datum: 25. Dezember 2013 16:09
Ja, so werden sie unliebsame Kritiker los - für immer...
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 25. Dezember 2013 16:30

offthehook
Ja, so werden sie unliebsame Kritiker los - für immer...

Nicht immer ist "für immer"!

Ist das so eine Umkehr wie diese? Lukas 15, der "Verlorene Sohn":

18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen, und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir,
19 ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen; mache mich wie einen deiner Tagelöhner.
20 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn sehr.
[...der Bruder des "verlorenen Sohnes" sprach:]
29 Er aber antwortete und sprach zu dem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten; und mir hast du niemals ein Böcklein gegeben, auf daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre;
30 da aber dieser dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Huren verschlungen hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.
31 Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und all das Meinige ist dein.
32 Es geziemte sich aber fröhlich zu sein und sich zu freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und verloren und ist gefunden worden.
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: offthehook
Datum: 25. Dezember 2013 16:45
Mich hat noch kein Ältester besucht...
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 25. Dezember 2013 17:27

offthehook
Mich hat noch kein Ältester besucht...
Wahrscheinlich bist du als hartnäckiger Abtrünniger bekannt, denn hier wird gezeigt was erwartet wird, Seite 114:

Bekunde Demut und du bekommst dafür Vorrechte verliehen, so will Jehova das :p :cool:

Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 26. Dezember 2013 10:35
Nur der Richtigkeit halber: Dies ist nicht von mir, es steht im:
ERWACHET! 8. Januar 2000 S. 11
Zwar sind Jehovas Zeugen von vielen kritisiert worden, weil sie Bluttransfusionen ablehnen ... tatsächlich ist die konsequente Haltung von Jehovas Zeugen eine treibende Kraft für die Entwicklung sicherer medizinischer Behandlungsmethoden gewesen, die mittlerweile allen Patienten zugute kommen.
Fazit:
X ~ mysnip
Die Opferbereitschaft von Jehovas Zeugen nützt Ärzten und Patienten. Sie dient dem medizinischen Fortschritt.

Gerd B.
Vergleich, der erste Weltkrieg und viele Opfer durch Schüsse in´s Gehirn, haben den Neurologen gezeigt wo das Sprach- und wo das Verstehzentrum ist. Nämlich nicht wie man damals noch annahm an der gleichen Stelle, sondern von einander etwas entfernt.
Das ermittelte man bei der Untersuchung von Kopfschüsslern. Einige konnten verstehen, aber nicht mehr reden. Andere genau umgekehrt. So fand man örtlich durch die Einschussstellen w o jeweils das Gehirnzentrum für die Verständigungen (Gespräch annehmen, sprachlich reagieren) war.
Ist nun Dank an die Veranstalter des 1. Weltkrieges angebracht?

Nein.

Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 26. Dezember 2013 11:04
Wenn die WTG sich da also als „Schrittmacher" des Fortschritts verkauft, dann ist das wohl nur die halbe Wahrheit, wenn nicht sogar ein Zerrbild.
Neben den Toten als Folge der Blutdoktrin (siehe beispielhaft nur den Kommentar zu dem Buch von Grace McCleen: „Wo Milch und Honig fliessen"
Mysnip.168041.

Dann müsste auch ihr Agieren in Sachen Impfgegnerschaft in der Zeit vor 1945 mit in die Betrachtung einfliessen
Impfgegnerschaft

Und ihre massive Agitation in Sachen Anti-Aluminum bedürfte auch noch der detallierten Untersuchung.
Aluminiumstreit
Auch dieses ihr „Kind" verleugnet ja die heutige WTG durch ihr heutiges Schweigen dazu.

Auch ihre massive Begünstigung der Heilpraktikerszene, wiederum mit Schwerpunkt (was die offizielle Publizistik anbelangt in der Zeit vor 1945, sollte nicht nicht vergessen werden
Die Dr. „Eisenbart's und Co

Medizinische Okkultisten.
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 26. Dezember 2013 13:06

Zitat
Drahbeck
Wenn die WTG sich da also als „Schrittmacher" des Fortschritts verkauft, dann ist das wohl nur die halbe Wahrheit, wenn nicht sogar ein Zerrbild.

Das sehe ich auch so. Aber warum druckt man so etwas?
ERWACHET! 8. Januar 2000 S. 11
tatsächlich ist die konsequente Haltung von Jehovas Zeugen eine treibende Kraft für die Entwicklung sicherer medizinischer Behandlungsmethoden gewesen ...
Die Opferbereitschaft der Zeugen Jehovas ermöglichte Experimente, mit welchem Ausgang auch immer.
Ist die Leitende Körperschaft stolz darauf?
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 26. Dezember 2013 13:49
Vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind vor ihrer Vollendung Fehlinterpretationen voraus gegangen.

So war es auch der Österreicher Karl Landsteiner, der bei Blutübertragungen entdeckte, dass manche Patienten das Blut vertrugen, andere wieder nicht. Dann forschte er weiter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Landsteiner
1922 nahm Landsteiner eine Stelle am Rockefeller-Institut in New York an, wo er zusammen mit dem Amerikaner Alexander Solomon Wiener den Rhesusfaktor im Blut von Rhesusaffen entdeckte. Neben der Arbeit an den Blutgruppen beschäftigte er sich mit Fragen zur Entstehung der Paroxysmalen Kältehämoglobinurie, in deren Folge die Donath-Landsteiner-Reaktion als Test zur Diagnosesicherung entwickelt werden konnte.
Wenn ich das Referat zu diesem Thema an der Uni richtig im Kopf habe, starben vor der Entdeckung der Blutgruppen einige Menschen wegen der Unverträglichkeit des übertragenen Blutes. Daher forschte dann Landsteiner über die Ursache.
Sollte man diesen Verstorbenen, wegen des Fortschritts den sie auslösten, dankbar sein?

Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 08. Januar 2014 17:56
Hallo Gerd, das ist mir neu .. mit den 7 Tagen.
Mir war nur geläufig, dass es eine 7-Tagefrist geben soll.
Ist das aus dem alten oder neuen Hirten-Buch?
Das neue Buch kenne ich leider nicht.
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 08. Januar 2014 18:00
offenbar werde ich zu den aktiven Kritikern gezählt ... keiner besucht mich ... womöglich fürchtet auch der KA um seine geistige Gesundheit
hihihi
Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 08. Januar 2014 18:54
Die Ärzte haben im Allgemeinen kritisch zu Jehovas Zeugen und der Blutverweigerung gestanden.

Ich sage es einfach mal so:

Dann wurden die Ärzte von Jehovas Zeugen bestochen.

Stichwort: Krankenhaus-Verbindungs-Komitee

Über diesen Weg bekamen die Krankenhäuser Patienten zugespielt. Die Krankenhäuser erklärten, einmal vereinfacht gesagt, ohne Blut zu operieren. Wenn die Krankenhäuser bzw. Ärzte eine entsprechene Erklärung abgaben, dann bekamen sie patienten vermittelt. So war es jedenfalls den Zeugen vermittelt worden, um ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu geben, dass ihre komische Glaubenslehre bei einer Behandlung beachtet würde

Vorteil:
- Dem Krankenhaus bzw. Chefarzt wurden Patienten vermittelt

So wie Krankenhäuser für die Einlieferung von Patienten Prämien zahlen, so haben Jehovas Zeugen auf diesem Weg den Krankenhäusern und Chefärzten Patienten angeliefert. Bedingung: im Notfall keine Bluttransfusion und schlimmstenfalls den Tod des patienten zu riskieren.

Da fällt mir die Zunft der Taxifahrer ein die von den Bordellen Prämien bekommen für ankutschierte Freier.

- die Ärzte konnten risikofreier am "lebenden Objekt" probieren und studieren.
hört sich makaber an, aber ist sicherlich so recht treffend umschrieben

- dann haben Jehovas Zeugen für Ärzte und ihre transfusionsfreie Behandlung die Werbetrommel gerührt.
- Auf Ärztekongressen
- Filme und Dokumentationen erstellt und unterstüzt - also das Remommee der Ärzte und auch der Krankenhäuser gefördert.

Um es kurz und bündig zu sagen:

Wieder einmal haben Jehovas Zeugen ihre Glaubensbrüder "verkauft".

Jehovas Zeugen sind und bleiben die Tötengräber ihrer Glaubensbrüder

http://gimpelfang.de/index.php?aid=436&print=1
http://www.politik.dergloeckel.eu/2010/04/die-zeugen-jehovas-totengraeber-ihrer-glaubensbrueder-unter-adolf-hitler/

Im Grunde eine für mich äußerst perfide Vorgehensweise und ein abscheuliches Verhalten von Jehovas Zeugen.

Nur um ihre Alleinstellung zu erhalten, verdrehen Jehovas Zeugen auf eine nahezu perverse Art die Bibel und konstuieren äußerst waghalsig eine Glaubenslehre, die für eine ganze Teihe ihrer Anhänger den Tod bedeutet hat. Angefangen aus der Zeit der Verfolgung unter Hitler bis in die heutige Zeit.

Allerdings muss man sich fragen, ob die gläubigen Zeugen Jehovas nicht auch einen "Kopfschuss" haben? Wobei, ich gestehe, hätten nicht äußere Einflüsse und eine massive Erschütterung meine Weltbildes bewirkt, ich wäre wohl auch nie von diesem "Kopfschuss" der jegliches Denken blockiert, geheilt worden.

Allerdings sollten sich auch die Ärzte schämen. So wie ich es sehe, haben viele, sehr viele Ärzte offenbar um des Geldes willen das sie mir den Patienten verdienen konnten, alle Bedenken über Bord geworfen.

Wie finanzieren Jehovas Zeugen die Ärzteschaft?
Da werden Studien gefertigt die so maßgeschneidert sind, dass es schon fragwürdig ist, was da als Ergebnis propagiert wird:

Zeugen Jehovas überleben Herzchirurgie häufiger
(Ein Schelm der Böses dabei denkt)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50750/Zeugen-Jehovas-ueberleben-Herzchirurgie-haeufiger

Aber dann gibt es ja auch noch Zuckerbrot und Peitsche.

Ärzte die Leben erhalten wollten und zur Tat, also ihrer ureigenen Aufgabe schritten, Leben zu retten, werden vor Gericht geschleppt

http://www.aerztezeitung.de/panorama/k_specials/30-jahre/article/819430/highlights-2005-drama-zeugin-jehovas.html

Ganz in das Muster der Jehovas Zeugen Desinformation passt dann auch der dortige Beitrag von Dr. Waldemar ...
Es macht sich doch gut wenn ein Dr im medizinischen Fachblatt einen Beitrag schreibt ...
Doch dieser Doktor hat auf dem medizinischen Sachgebiet von Tuten und Blasen offenbar keine Ahnung.
http://www.manfred-gebhard.de/Hirch.htm
Waldemar H. über sich verlauten, dass er im Jahre 1999 an der Universität Stuttgart eine "Dissertation" eingereicht habe mit dem Titel: "Die Zeugen Jehovas im Visier des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Observierungs-, Unterdrückungs- und Zersetzungsmaßnahmen gegen eine Glaubensgemeinschaft."

Die Stimmen von Ärzten verebben immer mehr.
Offenbar können nur noch staatlich abgesicherte Ärzte ein offenes Wort reden

http://www.aerzteblatt.de/archiv/30076/Zeugen-Jehovas-Kritik-am-Transfusionsverbot-nimmt-zu

http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=30076

Re: Eine gefährliche religiöse Bewegung?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 11. Januar 2014 12:05

ERWACHET! 8. Januar 2000 S. 11
tatsächlich ist die konsequente Haltung von Jehovas Zeugen eine treibende Kraft für die Entwicklung sicherer medizinischer Behandlungsmethoden gewesen ...

X ~ mysnip
Die Opferbereitschaft der Zeugen Jehovas ermöglichte Experimente, mit welchem Ausgang auch immer.
An welchen prominenten Zeugen Jehovas (z. B. Leitende Körperschaft, Ärzte, Anwälte) wurde bereits experimentiert?
Wo finde ich den Bericht auf JW.ORG?

Wieder eine Tragödie
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 01. Februar 2014 03:08
In der das Thema Blut mit hineinspielt.
Ein Alkoholisierter rammt in diesem Zustand ein anderes Auto.
Die Opfer ein Ehepaar 66/64 Jahre alt.
Zwei Wochen später verstarb die Ehefrau dann im Krankenhaus. Warum verstarb sie? Weil ihre Zeugen Jehovas geprägte Patientenverfügung die Gabe von Blut verbot, und die Ärzte sich an diese Anweisung hielten.
Vor Gericht wurden die Ärzte dann Zeugenschaftlich vernommen, und mussten bestätigen.
Ohne diese Anweisung, hätte das Opfer bei Blutgaben höchstwahrscheinlich überlebt.
Für den Alkoholisierten Fahrer hatte diese Gemengelage dann gar die Folge, mit einer Bewährungsstrafe davon zu kommen, obwohl er - de facto - ein Todesopfer auf dem Gewissen hat.
Auch das ist klar. Die gleiche Situation, ohne besagte Patientenverfügung, und die Patientin wäre trotzdem verstorben (das mal als Sandkastenspiel) hätte dem Verursacher in dem gerichtlichen Urteil, wohl weitaus härter getroffen, als es tatsächlich der Fall war.

Auf Wunsch ihrer Angehörigen, sei die Geschädigte Frau dann in eine von den Zeugen Jehovas ausgewählte Klinik verlegt worden. Dies wohl auch aus dem Grunde, weil man sich sicher wähnte - dort und nur dort - die ZJ-Doktrin „Keine Bluttransfusion" durchsetzen zu können. Besagte Angehörige katapultierten sich damit in den Status eines Mittäters. Wenn der Haupttäter indes mit dem Schrecken davon kam, hatte es für diese Angehörigen, auch keine weiteren justiziablen Folgen.

www.rhein-zeitung.de/region/lokales/hunsrueck_artikel,-Unfall-bei-Kappel-Keine-Haft-trotz-toedlicher-Trunkenheitsfahrt-_arid,1100993.html

www.wochenspiegellive.de/mosel/staedte-gemeinden/cochem/cochem/nachrichtendetails/obj/2014/02/04/trunkenheitsfahrt-endete-vor-gericht/
Re: Wieder eine Tragödie
geschrieben von:  . +
Datum: 01. Februar 2014 12:31

Berlinale - Regisseur Dietrich Brüggemann
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 22. Februar 2014 13:17
Der Film KREUZWEG thematisiert das Leben eines Mädchens in einem christlich-fundamentalistischen Elternhaus.

Moderator Dieter Kassel unterhielt sich mit dem Regisseur Dietrich Brüggemann. Auf die Frage, ob man mit Vernunft tiefreligiöse Menschen erreichen könne, antwortet Brüggemann mit "Nein". Im Film geht es nicht um Jehovas Zeugen, Brüggemann nimmt jedoch diese Gemeinschaft kritisch wahr. Bei seinen Beobachtungen des Straßendienstes fiel ihm auf: "was für einen leeren Blick diese Jugendlichen haben, die da immer so neben denen stehen - die sind ja völlig gehirngewaschen."

lesenswert:
www.deutschlandradiokultur.de/berlinale-dem-nachwuchs-aufs-hirn-gehauen.954.de.html?dram:article_id=276890#

Schon 2012 gibt es in Brüggemanns Komödie 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD 3 Szenen mit jeweils 2 klingelnden Personen, die über die Bibel sprechen möchten.

www.zurueckgespult.de/alle-kritiken/7-sterne/3-zimmer-küche-bad
"JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 02. Januar 2014 17:38

www.jehovaszeugen.de/Statistik.18.0.html

Verkündigerzahlen in Deutschland ...

Gesamt: 167 107 ...

Stand: August 201

Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 02. Januar 2014 22:35
Kirche wird Moschee

Im Zeitspiegel
Eine evang. Kirche, die zehn Jahre lang ungenutzt leer stand, wird nunmehr zu einer Moschee umgebaut. Jene Kirche, erst 1961, als damaliger Neubau errichtet.
Ergo, angestammte Deutsche, haben zunehmend weniger Verwendung für traditionelle Formen der Religionsindustrie. Anders sieht es bei jenen Kreisen aus, welche eben keine angestammten deutschen Wurzeln haben.

www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-Hamburger-Kirche-wird-zur-Moschee-_arid,743789.html

www.swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Kirche-darf-zur-Moschee-werden;art4304,2376630
www.ndr.de/regional/hamburg/alnour101.html

www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=196001&cHash=318458b5f060c6e4ca2b843706b6411c

Noch eine Meldung, die mir da dieser Tage über den „Weg lief".
Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Einer ihrer dort tätigen - in seiner Amtszeit mit für den Bereich Zeugen Jehovas zuständig, beendete eines Tages seinen dortigen Job. Nach ein paar Intermezzo-Stationen schloß sich dann ein dreijähriger Job als Brandenburger Pfarrer an.
Das „Niveau" Brandenburger Landpfarrer hat mittlerweile den Stand erreicht, dass ein Pfarrer dort bis zu zwölf Kirchen zu verwalten hat. Ob das in dem von mir angesprochenen Fall auch so war, weis ich nicht. Gleichwohl sind aus Pressemeldungen solche Fälle bekannt.
Ergo befand da Betreffende, das mit dem Brandenburger Landpfarrer sei doch wohl nicht „das Gelbe vom Ei". Wie er dann in einem Presseinterview formulierte, sei er, das müsse er sich selbst eingestehen, ohnehin nicht für das Landleben geschaffen.
Ergo sah er sich nach einen anderen Job um. Fündig wurde er offenbar in Erfurt (Thüringen).
Den Job den er dort als „Kulturchrist" angetreten hat („Kulturchrist" jener Typus, der da verkündet, „Gott ist ein guter Mann" - das wäre es dan aber auch schon), nahm vor ihm ein anderer Pfarrer - ehrenamtlich mit wahr. Er darf das nun hauptamtlich tun. „Erwachsenenbildung", dafür sind dann wohl „Kulturchristen" besonders gefragt ...
Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 04. Januar 2014 02:49
Längere Zeit war das Angebot von Bücher und Broschüren, welche WTG-seitig Online zur Verfügung stehen, auf 50 Positionen begrenzt. Dann kam kürzlich als Position 51 die Broschüre hinzu mit dem Titel „Meine kleine Bibel-Fibel". Und noch etwas kam kürzlich mit hinzu. Die Angabe:
„Manche Aktualisierungen in digitalen Publikationen müssen in den gedruckten Ausgaben nicht enthalten sein."
Und siehe da noch eine weitere Veränderung ist zu beobachten. Jetzt sind nicht mehr 51, sondern nur noch 41 Positionen im Angebot. In der URL, weiter unten; zum Zeitpunkt dieser Notierung.
Welche Bücher/Broschüren da aussortiert wurden, habe ich allerdings nicht im Detail notiert.
Innerhalb jener jetzigen 41 Positionen befinden sich auch vier Jahrbuch-Ausgaben. Die Jahrbücher 2010 - 2013.
Indes des eigentlich zeitlich als aktuell anzusehende „Jahrbuch 2014" ist weiterhin nicht im Angebot.
Auch solch läppische Angebote wie die nachfolgenden, sind innerhalb jener 41 Positionen enthalten:
Tagessonderkongress Programm 2014
Kreiskongressprogramm 2014
Bezirkskongressprogramm 2013
Bezirkskongress-Handzettel 2013
Auch noch weitere dem Bereich Nur-Traktat zuzuordnende Positionen, wie etwa ein Traktat Nr. 16
Indes ein 207 Seiten umfassendes WTG-Buch mit dem Titel „Ahmt ihren Glauben nach", welches WTG-seitig in die Deutsche Nationalbibliothek eingesandt wurde, auf Grund des dortigen Pflichtexemplar-Anspruches, gibt es - sehe ich es richtig - weiterhin nicht Online. Nicht das mir an jenem Buche besonders gelegen wäre. Sicherlich nicht. Das von der Deutschen Nationalbibliothek eingescannte Inhaltsverzeichnis lässt mich schon „bedient" genug sein. Das sei nur als ergänzende Notiz mit vermerkt.
www.jw.org/de/publikationen/buecher/?start=36
Re: JW.ORG - Lehränderung
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 04. Januar 2014 13:14

Drahbeck
Welche Bücher/Broschüren da aussortiert wurden, habe ich allerdings nicht im Detail notiert.

Ich fand die Broschüre ,,Siehe! Ich mache alle Dinge neu" von 1989 nicht mehr. Aktuallisierung diesbezüglich wäre aber auch konsequent, da ursprüngliche Lehre über die "Generation", die nicht vergehen wird von der LK der ZJ 2010 (WT) aufgehoben und dem ausbleibenden Ende angepasst worden ist.

,,Siehe! Ich mache alle Dinge neu" als Thema bleibt für die Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania aktuell, gemäß Prediger 1:4.
Wachtturm Dezember 2013:

www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20131201/gott-macht-alles-neu/
,,Siehe! Ich mache alle Dinge neu"

WTG - Broschüre von 1959 ,,Siehe! Ich mache alle Dinge neu"
 

Re: JW.ORG - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 06. Januar 2014 19:11
2013 fragte die LK der ZJ in ihrer Sudienausgabe des WT vom Juli: "Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave?"

Abs. 10 www.jw.org/ de/publikationen/zeitschriften/w20130715/wer-ist-treue-verstaendige-sklave/
eine kleine Gruppe geistgesalbter Brüder ...
Also die 8 Männer der LK der ZJ sind dem Verständnis der LK der ZJ nach der "Sklave".

Eine weitere Frage im selben WT:
Abs. 9
Setzt sich der treue Sklave aus allen geistgesalbten Christen auf der Erde zusammen?
Nein.

2014 liest der Interessierte aber auch auf: wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2004167:
w04 1.3. S. 8-12 Abs. 9
Der ,,treue und verständige Sklave" ist die Gesamtheit aller Angehörigen dieser mit Geist gesalbten Nation, die sich jeweils auf der Erde befinden ...
und:

Einsichten, Band 2 it-2 S. 1158-1159 / m.wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200001485
Somit sollte die ganze Versammlung von gesalbten Christen gemeinsam als Verwalter dienen
Hast du es verstanden?

Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 09. Januar 2014 03:49
Jetzt wurden die Online zugänglichen Positionen der WTG in ihrer Rubrik „Bücher/Broschüren" von 41 auf 46 Positionen aufgestockt. Fünf „läppische" Traktate sind hinzugefügt worden. Weiterhin bemerkenswert, für das eigentlich zu erwartende Jahrbuch-Ausgabe für 2014, ist weiterhin die Fehlanzeige angesagt!

Auf der Englischsprachigen WTG-Seite, gleiche Rubrik, gibt es indes derzeit 53 Positionen.
Unter ihnen ist auch erst in diesen Tagen, das 2014er Jahrbuch mit hinzugekommen.
Schaun wir also mal, wann dann noch die Deutschsprachige Ausgabe davon eintrudelt.
Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 16. Februar 2014 18:24

www.jehovaszeugen.de/Statistik.18.0.html
Verkündigerzahlen in Deutschland ...
Gesamt:
167 107 ... Stand: August 2011

Dagegen die Verkündigerhöchstzahl für Deutschland im Bericht über das Dienstjahr 2011 im:

Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
165 387
Warum unterschiedliche Zahlen?

Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 17. Februar 2014 00:37

X ~ mysnip

Zitat
www.jehovaszeugen.de/Statistik.18.0.html
Verkündigerzahlen in Deutschland ...
Gesamt:
167 107 ... Stand: August 2011

Dagegen die Verkündigerhöchstzahl für Deutschland im Bericht über das Dienstjahr 2011 im:

Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2012
165 387

Warum unterschiedliche Zahlen?

Ja, das ist in der Tat merkwürdig. Nun kann man spekulieren, weiß die linke Hand in WTG-Gefilden nicht was die rechte Hand tut?
Auch bemerkenswert, das in jener URL immer noch vom Stand August 2011 ausgegangen wird, obwohl inzwischen noch das Jahrbuch für 2013 und das Jahrbuch für 2014 herausgekommen sind. Jene WTG URL benutzt also offenkundig veraltete Zahlen.

Laut Jahrbuch 2013 (Bericht über 2012) betrug die Höchstzahl in Deutschland 164.871.
Und Laut Jahrbuch 2014 (Bericht über 2013) betrug die Höchstzahl in Deutschland 164.885.

Ergo drängt sich der Verdacht auf, die Weiterverwendung veralteter Zahlen für Deutschland, erfolgt vorsätzlich, dieweil diese veraltete Zahl höher war, als wie die aktuellen Zahlen es sind!
Dann vergleiche man mal auch die Mitteilungen im „Amtsblatt" der Zeugen Jehovas, über Zusammenlegungen von Versammlungen. Jene Zusammenlegungen sind auch ein Indiz, für eingetretene Rückgänge. Ursächlich wohl hauptsächlich aus demografischen Gründen (Todesfälle). Indes in den Kreisen der Jugend in WTG-Gefilden, ist ein zunehmendes „Ade sagen" feststellbar!

Diese Tendenz würde noch stärker sichtbar werden, gäbe es nicht für die WTG ihr erfolgreiches „Fischen" in fremdsprachigen Kreisen, innerhalb Deutschland.

www.jehovaszeugen.de/uploads/media/Amtsblatt_2013_Nr._3.pdf

In dieser Verlautbarung gelesen:
Eine neue Russischsprachige Versammlung in Olpe wird gegründet.
Olpe ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Olpe im Regierungsbezirk Arnsberg, Nordrhein-Westfalen.
Und weil man schon mal beim Neugründen ist, wird einem dringenden Bedürfnis entsprechend, in Stuttgart eine Arabischsprachige Versammlung gegründet.
Wenn mich nicht alles täuscht, liegt aber jenes Stuttgart keineswegs in Arabien, sondern wer hätte das gedacht, in Baden-Württemberg (Deutschland). ...
gibt es auch noch Versammlungs-Zusammenlegungen, nach dem Motto aus zwei mach eins.
Verstehe ich es richtig erwischt es eine Serbisch/Kroatisch Versammlung in Salach nach diesem Muster.
Salach ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg.
Gleiches Schicksal betrifft die Zeugen Jehovas Versammlungen in Geislingen. Da im Falle Geislingen keine Sprachangabe mit geliefert wird, darf man wohl annehmen, da werden aus zwei Deutschsprachigen Versammlungen dortselbst, nunmehr eine gemacht.
Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Geislingen, auch um eine Stadt in Baden-Württemberg.

Der Zug zum Zusammenlegen geht weiter.
Eine Ortschaft namens Altentreptow in Mecklenburg-Vorpommern, wird nunmehr „der Einfachheit halber" dem benachbarten Greifswald mit zugeschlagen.
Dann hat es wohl (Originalton eines Zeugen Jehovas, mit dem „von Jehova verursachten Mauerfall des Ostdeutschen Regimes im Jahre 1989, mit dem dortigen „Schlusszeugnis vor dem großen Knatsch" wohl doch nicht so wirkungsvoll geklappt), sonst bestände doch wohl nicht die Notwendigkeit zu einer dortigen Versammlungs-Zusammenlegung.

Zwei Griechischsprachige Versammlungen in Nürnberg, werden auch noch zu einer zusammengelegt.
Ebenfalls jeweils eine Englischsprachige Versammlung in Friedrichshafen und in Tetnang ebenfalls.
Parsimony.25348

Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  sebe
Datum: 17. Februar 2014 12:17
Ich glaube denen überhaupt keine Zahlen, die sind alle nicht reell!Viele Verkündiger auch in unserer ehm.Versammlung nannten sich so, obwohl sie nur auf den Berichtszettel paar schöne Zahlen schrieben und niemals von Haus zu Haus getingelt sind. Auf ganz Deutschland hoch gerechnet sieht die Verkündigerzahlen da ja schon mal etwas niedrigeraus! Aber vielleicht wissen die das in Selters auch und erfreuen sich an falschen Zahlen.
Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 17. Februar 2014 14:53

sebe
... Viele Verkündiger auch in unserer ehm.Versammlung nannten sich so, obwohl sie nur auf den Berichtszettel paar schöne Zahlen schrieben und niemals von Haus zu Haus getingelt sind. .. .

Heute in der Berliner S-Bahn.
Es kann sein, dass ich mich da etwas getäuscht habe, ich würde aber darauf tippen, das war weniger der Fall.
Mein Sitzplatz am Ende des S-Bahn-Wagons. Am anderen Ende stieg eine Frau ein, führte eine dunkelblaue halbdurchsichtige Plastikmappe mit sich, die offenkundig mit Zeitschriften gefüllt war. Auf ihrem Gang durch den Waggon sprach sie einige Passagiere an, denen sie offenbar ihre Zeitschriften andrehen wollte. Indes keiner der Passagiere nahm ihr eine ab, soweit ich das sehen konnte. Schließlich sprach sie auch mich noch an. Ich habe auch nichts abgenommen. Habe ich ihren Anpreisungs-Kurzsatz richtig verstanden, faselte sie etwas von „Königreich".
Bei Fahrten in der Berliner S-Bahn, kann man auch oftmals erleben, das da auch Obdachlosenzeitungen offeriert werden. Dieser Typus Verkäufer indes pflegt sich nicht mit „Kurzsätzen" abzugeben, sondern erzählt teilweise „halbe Romane", nennt auch oftmals einen Verkaufspreis, mit der Ergänzung, er nehme auch gerne mehr.
Die da heute mit ihrem Kurzsatz, hat definitiv nichts von einem Verkaufspreis gesagt. Manche ZJ pflegen ja auch „halbe Romane" zu erzählen. Dann gibt es aber auch solche, denen das nicht unbedingt liegt. Die ziehen dann vielfach den „Strassendienst" vor, der es ihnen ermöglicht, wie die „Ölgötzen" in der Landschaft herumzustehen, ohne sonderliche „Romanvorträge" zu bemühen.
Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, da handelte es sich auch um solch ein variiertes „Strassendienst"-Exemplar. Das muss dann nicht unbedingt auf eine direkte WTG-Anweisung beruhen. Der Strassendienst und auch vorgeschildertes, ermöglicht ja auch „Stunden zu schinden". Uneffektiv ist beides gleichermaßen!
Von ZJ ins Internet gestellte Bilder.

Ergo scheint es sich beim vorgeschilderten nicht unbedingt um einen „exotischen Einzelfall" zu handeln.
Ob da nun einer in den USA in seinem PKW WTG-Zeitschriften offeriert, eine andere in der Berliner S-Bahn tingelt, sind dann wohl blos äußerliche Unterschiede.
Dann hat wohl weiland schon „Falco" die Sachlage mit seiner Karikatur erfasst.

Re: "JEHOVAS ZEUGEN Informationsportal" - Warum nicht aktuell?
geschrieben von:  sebe
Datum: 17. Februar 2014 15:36
Wenn die Leute im S-Bahn oder Strassendienst auch keinen Erfolg haben, zeigten sie doch noch irgendwie Einsatz, den sie auch notieren können.
Broschüre: Der GÖTTLICHE NAME, der für immer bleiben wird
geschrieben von:  Frau von x
Datum: 07. Januar 2014 12:53
S.3: Welcher Name?

S.4: Kennst du den Eigennamen Gottes?
Wie lautet Gottes Name?

S.5: Wie lautet Gottes Name wirklich?

S.6: Wie können wir herausfinden, welches der Name Gottes ist?
Und wie lautet dieser Name nun?

S.7: Wie wird Gottes Name ausgesprochen?
Die Wahrheit ist: Heute weiß niemand genau, wie Gottes Name ursprünglich ausgesprochen wurde.

S.8: Wie wirst du ihn aussprechen?
Vielleicht wurde der Name so ausgesprochen, vielleicht auch nicht.

S.11: Wichtig ist, daß wir den Namen gebrauchen und ihn anderen verkündigen.

S.30: Es gibt nur eine Gemeinschaft in der Welt, die den Namen Gottes regelmäßig ... gebraucht, ... . Es sind Jehovas Zeugen.

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben. Andre Gide

Wie wirst du ihn aussprechen?
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 08. Januar 2014 19:26
Ich würde ihn "Jachwe" aussprechen

Ich weiß nicht ob zu Weihnachten oder sonntags noch immer Zeugen Jehovas auf den Straßen herumlaufen um Passanten anzusprechen.

Jedenfalls vor vielen Jahren war es so. Es war damals eine Aktion (ausgehend vom Königsreichsdienst) gestartet worden, sonntags auf der Straße Passanten anzusprechen um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ich meine es war sogar Weihnachten. Es war kalt, aber trocken - also ein recht ungemütliches Wetter.

Anekdote

Wie es so ist, ich lief auf der einen Seite des Tauentzien (Bereich Wittenbergplatz / KaDeWe Berlin) auf und ab, andere Zeugen auf der anderen Seite. Wir wechselten auch mal die "Seiten" ;) So ging ich vom Wittenbergplatz auf der nördlichen Seite des Tauentzien in Richtung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Unser "Gebiet" ging bis zur Nürnberger Straße (damals befand sich an der Ecke das Lichthaus Mösch). Es kam mir eine Dame entgegen, ich sprach sie an. Mit welchem Aufhänger ich sie ansprach weiß ich nicht mehr. Daran kann ich mich heute nicht mehr erinnern. Jedoch war klar, dass ich Zeuge Jehovas war und so ging es gleich um den Namen Gottes.

Die Dame war recht resolut und deutet an, dass sie wenig Zeit hat und auf dem Wege zu einem Essen war. Sie war eingeladen. Aber ich könne je etwas neben ihr herlaufen um noch ein paar Worte zu wechseln.

Die Dame belehrte mich, dass JEHOVA eine völlig falsche Bezeichnung für den Namen Gottes sei. Klar, der Einwand, niemand weiß es ganz genau..
Doch darauf erhielt ich zur Antwort, dass es viele Anhaltspunkte gäbe wie der Name Gottes wohl richtigerweise auszusprechen sei.

Jachwe

So sei die richtige Aussprache. das war ihre Überzeugung.

Wer war die Dame? Sie machte keinen Hehl daraus, dass sie gerade von der Kanzel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gepredigt und den dortigen Gottesdienst geleitet hat.

Wer war die Dame gewesen?

Sylvia von Kekulé, Berlins prominenteste Pfarrerin der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Re: Leitende Körperschaft kennt Gottes Namen nicht!
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 24. Januar 2014 18:05

1984 - DER GÖTTLICHE NAME, DER FÜR IMMER BLEIBEN WIRD S. 7
Die Wahrheit ist: Heute weiß niemand genau, wie Gottes Name ausgesprochen wurde.
Vergleiche: Was lehrt die Bibel wirklich? (2005):

Seite 195
Der Name Gottes ...
besteht aus den hebräischen Buchstaben (JHWH) ...
Wie wichtig ist der Name Gottes? ...

Offenbar ist Gottes Name äußerst wichtig.

Der LK der ZEUGEN JEHOVAS ist der Name Gottes, den niemand kennt, "äußerst" wichtig?

Re: Leitende Körperschaft kennt Gottes Namen nicht!
geschrieben von:  offthehook
Datum: 25. Januar 2014 10:49
Das passt zu den Spinnern...:-)
Kultur der Lüge - heilige Zirkelschlüsse
geschrieben von:  der einzig wahre Bauer
Datum: 28. Januar 2014 13:35
Die Wachtturm Gesellschaft ist alleine vom Geist Gottes geleitet.
Nur sie macht seinen Namen bekannt.
Nur sie macht seine Vorsätze bekannt.

Ahhhh Jaaaa.

Nun gut.

Alle drei Aussagen sind nicht wahr.

Die Notwendigkeit des neuen Lichtes alleine ist ausreichender Beweis genug, das die Wachtturm Gesellschaft nicht von dem Geist Gottes geleitet sein kann.
Sie ist nicht die einzige die den Namen Gottes bekannt macht.
Sie ist nicht die einzige die seine Vorsätze bekannt macht.

So wie die Wachtturm Gesellschaft behaupten das alle anderen auch – genauso gut oder genauso unvollkommen setzen sie ihren Anspruch in die Tat um - und die meisten sogar besser, effektiver und „christlicher“ als die Wachtturm Gesellschaft.

Es bedarf schon einer tagtäglichen Gehirnwäsche, dass ein Zeuge des Wachtturms dies nicht mehr erkennen kann.

Aber gehen wir doch einfach für einen Augenblick davon aus, Jehovas Zeugen wären die einzigen die den Namen Gottes bekannt machen.

Was ist dadurch über die Sache an sich Bewiesen?

Jules Verne hat in dem Roman "20000 Meilen unter dem Meer" die Existenz von U-Booten richtig vorhergesehen. Deswegen ist auch der Roman als Ganzes wahr, Kapitän Nemo hat tatsächlich gelebt?

Dies wäre konsequenterweise der einzig zulässige Zirkelschluss.

Der Vergleich hinkt nur deswegen, weil Jules Verne nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er sich die Geschichte ausgedacht hat.

Was wäre also damit Bewiesen wenn Jehovas Zeugen die Einzigen wären die den Namen Gottes bekannt machen?

Oder anders herum – Warum sehen Sektenmitglieder nicht dass sich weltweit hunderte von Religionsorganisationen finden lassen, die den Namen Gottes genauso oder sogar effektiver bekannt machen.

Und zwar nicht nur andere Namen ihres eigenen Gottes sondern den Namen Jehova, Jahwe oder vergleichbares.

Die Wachtturm Gesellschaft verwendet Nonsenszirkelschlüsse um Beweise als Wahrheit zu verkaufen.

http://gimpelfang.de/index.php?kultur-der-luege-heilige-zirkelschluesse

Religion ist hier nur Mittel zum Zweck:

Zeugen Jehovas - Was steckt dahinter?

http://gimpelfang.de/index.php?religion-ist-hier-nur-mittel-zum-zweck
101 Jahre alt - und kein bisschen weise!
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 01. Februar 2013 11:46
Herr Richard Rudolph, Doppelverfolgter sowohl im Nazi- wie im Ostdeutschen Regime tingelt mit seinen stolzen 101 Jahren und hält noch Vorträge, so unlängst wohl in Wismar.
Bei aller Anerkennung der tragischen Elemente seiner Biographie, und auch seiner physischen Leistung, fällt es mir doch schwer (wie auch im Falle Engleitner) in den Chor der Lobsänger mit einzustimmen.

Herr Rudolph tingelt ja nicht zum erstenmal, wie auch Engleitner wurde er „Marktgerecht" herumgereicht, unter anderem mal nach Japan besuchsweise exportiert, auf dass die dortigen Zeugen Jehovas, welche wohl kaum mit der deutschen Zeitgeschichte näher vertraut sein dürften, „den Mund vor Staunen nicht mehr zubekämen". Und andere „Events" der Art.

Ein solches war dann wohl auch der Auftritt von Rudolph auf einer der sogenannten „Standhaft"-Veranstaltungen, über welche eine Videoaufzeichnung vorliegt. Und bei dieser Gelegenheit entpuppte sich Rudolph als großer „Geschichtsdeuter" (in meiner Sicht eher als Geschichtsnarr). In jenem Video (Ort der Handlung geographisches Ostdeutschland) gibt es auch eine Sequenz, wie sich Rudolph (in die Kamera sprechend) mit einem Herrn Wolfgang Meise unterhält. Was beide Herrschaften gemeinsam hatten. Sie mussten beide in der Zeugen Jehovas-Angelegenheit in Ostdeutschen Zuchthäusern verschmachten.

Und da belehrte Herr Rudolph in diesem Video auch seine Zuhörerschaft, wie denn das Ende der DDR zu deuten sei. Der Fall der Mauer erfolgte - nach Rudolph - lediglich deshalb, damit noch ein großes „Schlusszeugnis" gegeben werde könne, bevor dann der „Harmagedon"-Knatsch käme.

101 Jahre alt - und kein bisschen Weise wäre mein Kommentar dazu.
Wenn Menschen denen es vergönnt ist, ein solches hohes Alter zu erreichen, herausgestellt werden, kann man das einerseits zwar anerkennen. Wenn ihre Narretei indes verschwiegen wird, kann man dazu nur sagen. Es wäre besser, die Vermarkter hätten geschwiegen!

www.ln-online.de/Lokales/Nordwestmecklenburg/Haft-in-zwei-Diktaturen
www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3675924
Re: 101 Jahre alt - und kein bisschen weise!
geschrieben von:  X ~ mysnip
Datum: 02. Februar 2013 10:18

Drahbeck
Und da belehrte Herr Rudolph in diesem Video auch seine Zuhörerschaft, wie denn das Ende der DDR zu deuten sei. Der Fall der Mauer erfolgte - nach Rudolph - lediglich deshalb, damit noch ein großes „Schlusszeugnis" gegeben werde könne, bevor dann der „Harmagedon"-Knatsch käme.

Der Fall der Mauer liegt ja schon eine Weile zurück.
Sieht also nach einem "Schlusszeugnis" ohne Schluss aus.

Wie steht es um das ,,Schlusszeugnis" der WTG in China und vor allem in Saudi-Arabien?
Ist da überhaupt schon ein Anfang gemacht?
Rudolph würde wahrscheinlich auch mit 202 Jahren ans baldige Ende glauben.

Re: 101 Jahre alt - und kein bisschen weise!
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 03. Mai 2013 07:02
"Wem die Stunde schlägt":

Quelle: "Kronen Zeitung" von heute, Seite 12
Engleitner (zum letzten Mal)
geschrieben von:  Gerd B.
Datum: 14. Juli 2013 07:05
Zuschrift vom Magazin "Profil":

Augenzeugen des Holocaust: Welt aus Asche und Tod

am 21. April dieses Jahres starb Leopold Engleitner [Zeuge Jehovas]. Er war fast 108 Jahre alt und überlebte drei Konzentrationslager. Bald wird es niemanden mehr geben, der aus erster Hand von den Gräueln der düstersten aller Menschheitsepochen berichten kann. So erfahren die letzten noch lebenden Opfer derzeit erhöhte Aufmerksamkeit.

Lesen Sie in der dieswöchigen Titelgeschichte:

Bald 70 Jahre nach der Befreiung der NS-Vernichtungslager droht die Erinnerung an den Terror zu verblassen: Die letzten Augenzeugen des Holocaust erzählen und schreiben, so lange sie noch können.
>> zur Coverstory
Richard Rudolph 
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 05. Februar 2014 14:35
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,145620,145620#msg-145620
Nun hat es sich für ihn „ausgetingelt"
Der in seiner Sicht bestehende Zweck des Mauerfalls des Ostdeutschen Regimes, damit dort noch ein „Schlusszeugnis" vor dem „großen Harnmagedoknatsch" gegeben werden könne, durfte sich wohl auch nicht so entwickelt haben, wie er denn da wähnte

trauer.shz.de/37204049
Anna Bassinger
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 09. Dezember 2013 10:12
Ein neuerer Pressebericht über eine Stolpersteinverlegung erwähnt mit im Text den Fall der Zeugin Jehovas Anna Bassinger. Letztere dann von den Nazis in Bernburg am 8. 5. 1942 ermordet.
Indes war ihre „reguläre" Haftstätte zu der Zeit das Konzentrationslager Ravensbrück, wohin sie nach vorangegangener mehrjähriger Haft, im September 1940 eingeliefert wurde.
Indem die Nazis die „reguläre" Gefängnishaft dann noch durch die KZ-Einlieferung verlängerten, dokumentierten sie zugleich, dass sie ihr Opfer keineswegs in ihrem Sinne „weichgeklopft" hatten. Im Gegenteil trugen diese äußeren Rahmenbedingungen, maßgeblich zur weiteren ideologischen Verhärtung ihres Opfers mit bei.
Die Naziopfer indes, die da mittels der berüchtigten „grauen Busse" von Ravensbrück nach Bernburg zur Vergasung abtransportiert wurden, waren keineswegs alle Zeuginnnen Jehovas in Ravensbrück, sondern eine von den Nazis vorgenommene Auswahl aus ihnen.
Das waren dann wie Buber-Neumann auch zu berichten wusste, die zur Fraktion der „Extremen" zugehörigen.
Dieser Fraktion lastete das Naziregime einiges an.
Etwa Anweisungen zur Verdunkelung der KZ-Baracken (Luftschutz), nicht nachzukommen und anderes mehr.
Den Gegenpol zur Fraktion der Extremen, stellte als Prototyp die Gertrud Pötzinger dar, eingesetzt unter anderem als Kindermädchen bei der Familie eines SS-Schergen.
Garbe etwa notierte auch

„Auch außerhalb der KZ-Verwaltungen wurden Bibelforscherinnen als Hausgehilfinnen geschätzt. Ausgewählte Gefangene aus dem KZ Ravensbrück wurden 1943 zu Familien von SS-Führern abgeordnet, um diesen als Kindermädchen und Putzhilfe zu dienen. Es hat fast den Anschein, als gehörte in den Reihen der SS ab einer gewissen Besoldungsgruppe - ersatzweise die nötigen Beziehungen - die Gestellung eines Dienstmädchens zu den üblichen Gratifikationen. So waren Bibelforscherinnen unter anderem beschäftigt beim WVHA-Chef Oswald Pohl,
beim Chef der Amtsgruppe C (Bauwesen) im WVHA, SS-Obergruppenführer Dr. Hans Kammler, und beim Leiter des Amtes W I (Steine und Erden) im WVHA,
SS-Sturmbannführer Karl Mummenthey.
In den letzten Kriegsjahren wurden Zeugen Jehovas auch häufiger mit "Funktionen" im Rahmen der "Häftlingsselbstverwaltung" betraut.
Zumeist handelte es sich um die Einnahme von "Vorarbeiter"- und "Kapo"-Posten; ...
Häftlinge anderer Gruppen berichten, daß Zeugen Jehovas in Funktionen sich
im allgemeinen sehr "vorbildlich" verhalten haben."

Für diese von Garbe beschriebene relative Privilegierung, erwies sich dann - in Nazisicht - die 1891 geborene Bassinger, wohl aufgrund ihres tatsächlichen Verhaltens als ungeeignet.
Ganz junge Frauen, die in die Mühlen des Naziterrors gerieten, mögen da wie auch der Fall Hermine Schmidt belegt, weitaus mehr Chancen zum Überleben gehabt haben. Ganz jung, war Frau Bassinger, wie sie ihr Schicksal ereilte, dann wohl nicht mehr.
Symptomatisch mag auch die Schilderung zu ihrem Fall (bei Roser, Freiburg) sein, in der man auch vernimmt:
„Anna Bassinger wurde 1938 zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, die sie im Frauengefängnis Leipzig verbüßte. Im Mai 1940 kam sie nach Ravensbrück. Nach einem Bericht ihrer Nichte hetzte man dort nach einem Schwächeanfall Hunde auf die 50-Jährige, die sie schwer zurichteten."

Ergo kann man das auch so deuten, sie galt in Nazisicht bereits als „angezählt."
Zu ihrer Biographie gehört dann wohl auch der Umstand, dass ihr Ehemann früh verstorben. Die Witwe Bassinger dann, noch vor Beginn der Nazizeit aus der Gegend um Freiburg zu ihrer (erwachsenen) Tochter nach Gera zog. Bei Hesse/Harder ( S. 173) gibt es ein Bild der beiden Frauen. Die Rolle der nunmehr nicht mehr Vollfamilie übernahm dann wohl in verstärktem Maße die WTG-Indoktrinierung.
In dem derzeitigen Pressebericht gibt es dann auch den Satz:
„1935 kam sie erstmals in U-Haft, 1937 wurde sie erneut inhaftiert und 1938 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt."

Namentlich der Fall besagter U-Haft wird in dem Pressebericht nicht näher skizziert. Sei sei es denn andeutungsweise an dieser Stelle noch getan.

Am 24. 1. 1936 verhandelte das faschistische Sondergericht in Weimar, in einem als Musterprozeß aufgezogenen Verfahren, gegen den zu den Zeugen Jehovas gehörenden Landwirtschaftsarbeiter Gerhard Weller (der Fall ist auch von Friedrich Zipfel mit dargestellt.)

Zipfel zitiert allerdings nur selektiv. Ihn interessierten, seinen Zitaten zufolge, vorrangig nur die ideologischen Bauchschmerzen der Nazijustiz beim Zeugen Jehovas-Thema. Die sind in der Tat gegeben und auch der Darstellung wert. Damit indes, sah Zipfel seinen Part schon mal als beendet an. Weder nennt er die übrigen Angeklagten im Weller-Verfahren namentlich, noch weniger indes teilt er mit, was sich aus dem Urteilstext bezüglich der übrigen Angeklagten, alles so noch abstrahieren lässt.

http://books.google.de/books?id=aYwMwwMRk60C&pg=PA183&dq=Zipfel+Gerhard+Weller&hl=de&sa=X&ei=G2mlUvOjDoTetAbG54HYDw&ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&q=Gerhard%20Weller&f=false

Der Hauptangeklagte Weller, wurde in dem Verfahren zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt.
Sein Gerichtsurteilstext vermerkt zu ihm:
„Weller ist ein fanatischer Zeuge Jehovas, er hat jede Gelegenheit dazu benutzt, wo er glaubte, auf Gegenliebe stossen zu können, für die IBV zu werben. Er ist seit seiner Wiederankunft in Cronschwitz im Herbst 1934 der Kopf der verbotenen Vereinigung im Bezirk Gera geworden. Nur durch eine harte Strafe kann er dazu erzogen werden, die Gesetze und Verordnungen des Staates zu befolgen und einzuhalten ..."

Es gab aber in dem Verfahren insgesamt zwölf Angeklagte.
Unter anderem einen Richard Joachim, der Stiefvater von Weller sei, und bei dem Weller auch wohnte. Besagter Joachim erhielt eine Strafe von drei Monaten Gefängnis. Joachim wird vom Gericht als leicht beeinflussbar charakterisiert, und das sein Stiefsohn Weller, ihm geistig überlegen sei.
Unter anderem mit angeklagt auch die Anna Bassinger.
In der Namensauflistung des Gerichtsurteils, die da teilweise auch Berufsangaben mit erwähnt. Unter anderem befand sich auch ein Altersrentner unter den Angeklagten. In dieser Namensauflistung rangierte Frau Bassinger schon mal auf Platz drei.
Von diesen zwölf Angeklagten indes, wurden vom Gericht drei als freigesprochen erklärt.
„Freigesprochen werden die Angeklagten Anne Bassinger, Helene Fischer und Alfred Schneider"

Pikant auch die Details in Sachen des Mitangeklagten Kraftwagenführer Alfred Schneider, die sich dann letztendlich unter den Freigesprochenen befand.
Zu ihm vernimmt man im Urteilstext auch:
„Im Juni 1935 sind Weller und der Angeklagte Kurt Planert mit ihren Bibeln in die Wohnung des Angeklagten Schneider gegangen, weil sie wussten, dass sich dieser früher für die IBV interessiert hatte. Das Wort führe dort Weller. Beide wollten Schneider für die IBV wiedergewinnen. Da es ihnen aber nicht gelang, kamen sie Ende Juli oder Anfang August 1935 wieder. Bei dieser Gelegenheit versuchten sie wieder vergebens, Schneider zu werben. ... Schneider erklärte, man müsse sich diesen (Verbots) Urteilen fügen, er wolle daher mit der IBV nichts mehr zu tun haben."

Zwei Angeklagte kamen mit einer Geldstrafe von 200 RM, ersatzweise 20 Tage Gefängnis, davon.
Das Gericht zitiert dann auch aus einem anderen Gerichtsverfahren. Sehr zum Ärger des Gerichtes, konnte es in dem Verfahren gegen die zwölf Angeklagten, eine analoge Aussage aber nicht belegen, hätte es aber liebend gerne getan. Darüber kann kein Zweifel bestehen.
Bezüglich dieses anderen Verfahrens liest man:
„In Deutschland erleiden die Zeugen Jehovas allerhand schimpfliche Behandlung ... Und weiter findet sich in einem anderen bei dem Angeklagten Wiliotis - So.G. 64/35 gefundenen Flugblatt:
'... Hitler und sein Stab von Beamten stehen ohne Zweifel unter der Kontrolle der unsichtbaren Macht Satans und seiner ruchlosen Verbündeten, die zusammen gegen Jehovas Zeugen Krieg führen."

Eher Stichpunktartig (wie in solchen Massen-Gerichtsverfahren nicht unüblich), wird dann im Urteilstext die Rolle der einzelnen Angeklagten beschrieben.
Und zu besagter Bassinger liest man dann:
„Die Angeklagte Bassinger war mangels Beweises freizusprechen. Sie hat die Schrift 'Krise' im Herbst 1934 nicht an Reinhold Fischer verkauft. Das haben beide einwandfrei und übereinstimmend ausgesagt. Fischer hat sich insoweit im Vorverfahren in seinen Angaben geirrt. Er hat diese Schrift tatsächlich von Weller erworben. Nicht nachzuweisen war ferner, dass die Bassinger nach dem Verbot die 'Krise' an Schneider veräussert hat. Beide verlegen den Kauf auf etwa Ende März, Anfang April 1933. Schneider hat in der Hauptverhandlung auf das Gericht einen sehr guten und glaubwürdigen Eindruck gemacht."

Durch diese frühe Erfahrung mit dem Naziregime, hätte auch die Anna Bassinger gewarnt sein können. Vielleicht ist ihr auch das Verhalten des im Urteilstextes mit genannten Alfred Schneider bekannt geworden. Für sich indes, hat Frau Bassinger dann letztendlich eine andere Entscheidung getroffen.
Ihre WTG-Indoktrinierung wirkte übermächtig. Als Witwe war ihre weitere Lebensplanung, ohnehin gewissen Einschränkungen unterworfen. Diese soziologischen Rahmenbedingungen mögen mit dazu beigetragen haben, das sie sich der WTG mit Haut und Haaren verschrieb.
Sie musste einen hohen Preis dafür bezahlen - das eigene Leben.

gera.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Gera-hat-10-neue-Stolpersteine-Schicksale-im-Strassenpflaster-824716664

Ulmenweg 45 in Thun (Schweiz)
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 22. Februar 2013 07:43
Man ist sich offenbar Handelseinig geworden, das nötige (Großgeld) ist in die Kassen der WTG geflossen!

www.bernerzeitung.ch/region/thun/Wohnen-am-ehemaligen-Sitz-der-Zeugen-Jehovas/story/16274819
Re: Ulmenweg 45 in Thun (Schweiz)
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 14. Oktober 2013 08:10
Die Perspektiven der Adresse Ulmenweg in Thun (Schweiz) nehmen Gestalt an.

www.bernerzeitung.ch/region/thun/Ueberbauung-am-Thuner-Ulmenweg-bewilligt/story/26995089
Es war einmal ...
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 13. Februar 2014 15:41
Es war einmal, so fangen dann wohl Märchen an, aber - manchmal - nicht nur sie.
Es war einmal eine Expansionslüsterne WTG-Organisation. Die fand ihr Anwesen in Bern reiche ihr nicht aus. Ergo legte man sich einen Neubau mit Druckerei, danach in Thun (Schweiz) noch zu. Wer hätte das etwa vor einem Jahrzehnt gedacht, jenes Objekt wird dem Erdboden gleich gemacht? Genau das ist inzwischen eingetreten. Bauland dann wohl in der Schweiz auch begehrt, wurde gesucht und gefunden. Abriss des WTG-Anwesens, um Neubauten darauf errichten zu können. Die dann dort einziehen, haben allerdings mit der WTG - in der Regel nichts am Hut.
So ändern sich die Zeiten!

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,148259,175153#msg-175153

www.bernerzeitung.ch/region/thun/Der-Fall-des-Watch-Tower/story/15992700

Mit vier Bildern ist jener Pressebericht bestückt - die auch ansehenswert sind.
Statistik-Notizen das Jahr 2013 betreffend
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 09. Januar 2014 05:51
In Deutschland ist wohl weiterhin Stagnation angesagt.
In den Deutschsprachigen Ländern Österreich, Schweiz, relativ geringfügige Zuwächse.

Gleichwohl weisen diese drei Länder Personenzuwächse mit Außer-Deutschsprachigen Wurzeln auf. Für diesen Bereich kann wohl kaum Stagnation unterstellt werden. Indes eine diesbezügliche Untergliederung gibt es in den WTG-Statiken nicht. Da wird alles zusammengezählt.

Deutschland wies 2013 eine Verkündiger-Höchstzahl von 164.885 (2012 waren es 164.871) Ergo ein geringfügiges Plus von 14 Personen.

2013 betrug die Durchschnitts-Verkündigerzahl in Deutschland 162.459 (2012 waren es 162.705) Ergo ein Rückgang um 246 Personen)

Österreich wies 2013 eine Verkündiger-Höchstzahl von 21.015 auf (2012 waren es 20.923) Ergo ein Plus von 92 Personen

2013 betrug die Durchschnitts-Verkündigerzahl in Österreich 20.873 (2012 waren es 20.795)
Ergo ein Plus von 78 Personen)

Die Schweiz wies 2013 eine Verkündiger-Höchstzahl von 18.646 auf (2012 waren es 18.251)
Ergo ein Plus von 395 Personen.

2013 betrug die Durchschnitts-Verkündigerzahl in der Schweiz 18.038 (2012 waren es 17.696) Ergo ein Plus von 42 Personen.
Re: Statistik-Notizen das Jahr 2013 betreffend
geschrieben von:  sebe
Datum: 09. Januar 2014 09:10
Entsprechen die Zahlen wirklich der Wahrheit, ich denke sie sind genauso "gefärbt"
wie andere Aussagen aus dem Hause WTO! Keine neutrale Stelle kann sie überprüfen!!
Re: Statistik-Notizen das Jahr 2013 betreffend
geschrieben von:  offthehook
Datum: 09. Januar 2014 11:01
Ich traue der WTG inzwischen alles zu...
Re: Statistik-Notizen das Jahr 2013 betreffend
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 21. Januar 2014 10:55
Im Jahrbuch 2014 weiter geblättert

Einleitend erfährt man schon über die gigantischen Verkaufsaktionen vormals WTG-eigener Immobilien in Brooklyn.
In diesem Kontext auch beachtlich, die Zahl der weltweiten WTG-Zweigbüros wird im 2014er Jahrbuch auf 91 beziffert.
Zum Vergleich, das Jahrbuch für 2008 wies deren noch 113 aus

Ergo sind mittlerweile bereits 24 vormalige WTG-Zweigbüros in Money zugunsten der WTG-Kasse umgewandelt worden.
Es versteht sich für diesen Manchesterkapitalismus-Konzern, das etwa Sozialpläne für Betroffene, ein Fremdbegriff sind.
Da wie man weis die dümmsten Schweine sich ihren Metzger selber suchen, wäre wohl Mitleid eher unnötig. Jene Dummen wollen es ja nicht anders.

Beachtlich in den WTG-Statistikauswertungen, ist meines Erachtens auch die Zahlenangabe über „30 weitere Länder". Selbige die da zusammengfasst sind, stellen faktisch die Verbotsländer dar. Und die sollen gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 25,9% aufweisen. Während der Weltdurchschnitt für den gleichen Zeitraum, nur 2,1% beträgt.
Auch das 2013er Jahrbuch wies die Spalte „30 weitere Länder" auf, da wurde deren Zunahme gegenüber dem Vorjahr noch mit 11,9 % beziffert. Ergo innerhalb eines Jahren, eine durchaus beachtliche weitere Steigerungsrate.
Bei näherem Hinsehen indes kann man bei den Nicht-Verbotsländern, durchaus einige weitere Stagnationsländer registrieren. Die WTG-Statistiker unterscheiden bekanntlich zwischen Verkündiger-Höchstzahl und Verkündiger-Durchschnittszahl. Diese „Feinheit" wird hier nicht mit übernommen. Die nachfolgend genannten Zahlen sind also pauschalierte Etwa-Zahlen, jedoch keine exakten Zahlen.

Japan mit seinen 216.000, hatte im Jahre 1998 deren schon mal 222.000.
Polen mit seinen 124.000 ist damit auf den dortigen schon 1996 erreichten Stand wieder abgerutscht (zwischendurch gab es auch da höhere Zahlen).
Aus der vormaligen Tschechoslowakei wurden im Folge der weiteren politischen Entwicklung, zwei getrennte Staaten. Auch die WTG berücksichtigt diesen Umstand in ihren Statistikangaben. Demnach wird für die Tschechische Republik die Zahl von 15.400 ausgewiesen. Für 1998 nannte man dort schon mal eine Zahl von 17.000.
Für die Slowakei beziffert die WTG ihre Verkündigerschar auf 11.000. Diese Zahl hatte man dort aber auch schon für das Jahr 1993 angegeben.
Für Ungarn werden 23.000 genannt. Diese Zahl wollte man dort aber auch schon im Jahre 2008 erreicht haben.
Lettland soll die Zahl von 2.300 erreicht haben. Genausoviel, wie dort schon mal für das Jahr 2004 genannt wurden.
Und für das Nachbarland Estland nennt man 4.100. Und bescheinigt damit eine Zahlenstagnation auf dem Stand von 4.100. Dort so schon für das Jahr 2005 angegeben.
Schweden mit seinen 22.000 entspricht mit dieser Zahlenangabe dem Stand von 1989.
Finnland mit etwa 18.770 hatte dort im Jahre 2000 schon mal 20.000.
Dänemark mit 14.500 war im Jahre 1993 schon mal bei 16.000 angelangt.
Belgien mit 25.000 ist damit auf dem Stand von 1990 wo ähnliche Zahlen genannt wurden.
Und die Niederlande (Holland) mit 30.000 nannten eine ähnliche Zahl bereits für das Jahr 1990.

Notiert in Sachen Königreichssäle
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 27. September 2013 20:36
im Raum Berlin (geographisch).
Laut den Angaben einer WTG-Webseite stellt sich die Sachlage derzeit so dar.

www.jw.org/apps/X_FRNsPnPBrTZGT

Sofern darunter - derzeit - noch Mietsäle befindlich sein sollten (unklar, eher unwahrscheinlich, so sind diese jedenfalls aus den veröffentlichten WTG-Angaben, nicht gesondert feststellbar).
Demzufolge gäbe es in Berlin derzeit
etwa 53 selbständige Versammlungen (Selbstständig in dem Sinne über eine eigene Ältestenschaft usw. verfügend.
Darüber hinaus werden Selbständige Gruppen auch in Gebärdensprache,
In Rumänisch,
Vietnamesisch,
In Arabisch und in
Tamil nachgewiesen.
Es gibt sicherlich noch weitere Fremdsprachige Gruppen in Berlin. Die sind dann aber in genanntem Link nicht nachgewiesen.
Diese 53 Versammlungen würden etwa 20 Königreichssäle nutzen.
Die fünf Versammlungen
„Gesundbrunnen",
„Humboldthain",
"Schöneberg",
"Mitte",
„Prenzlauer Berg"
würden zusammen Königreichssäle nutzen, wobei die entsprechende Immobilie, früher mal die Funktion eines „Kongresszentrums" wahrnahm. Letztere Funktion wurde dann durch das neuerbaute Kongresszentrum in Velten abgelöst, und die Berliner Immobilie, erneut entsprechend umgebaut.
"Mitte", und „Prenzlauer Berg", kann dabei weitgehend als geographisch dem Osttteil Berlins zugehörig, veranschlagt werden.

Die drei Versammlungen
„Savinyplatz",
„Charlottenburg-Süd",
„Charlottenburg-West"
versammeln sich dann in jenem Königreichssaal, der in der Zeit vor 1961, zum Westberliner WTG-Büro gehörte. Zur „Versammlungsauffüllung" an diesem Ort trägt dann sicherlich auch das Privatwirtschaftlich geführte Seniorenheim mit bei, welches heute die Räumlichkeiten des ehemaligen Zweigbüros nutzt, und dessen Klientel zum überwiegenden Teil aus Zeugen Jehovas besteht.

Vier Versammlungen
„Britz",
„Neuköln-Ost",
„Neuköln-West",
„Kreuzberg-West"
nutzen einen Königreichssaal. Zu ihrer Klientel dürften sicherlich auch einige gehören, welche sich früher in einem anderen Königreichssaal, ebenfalls in Neuköln versammelten. Indes dieser ältere Königreichssaal besitzt heute eine andere Nutzerschicht, aus den Reihen einer Splittergruppe aus dem Bereich der Adventisten.

Fünf Versammlungen und zwar
„Lankwitz-Nord",
„Lankwitz- Süd",
„Steglitz-Ost",
„Steglitz-West",
„Zehlendorf-Süd",
sind als Nutzer einer weiteren Königreichssaal-Immobilie aufgeführt.

Ebenfalls fünf Versammlungen, sind als Nutzer eines weiteren Königreichssaales genannt.
„Lichtenrade",
„Mariendorf",
„Mariendorf-West",
„Mariendorf-Ost",
„Tempelhof"

Ein weiterer Königreichsaal wird von vier Versammlungen genutzt
„Haselhorst",
„Siemensstadt",
„Spandau-Ost",
„Gatow".

Die vier Versammlungen
„Buckow",
„Rudow-Nord",
„Rudow-Süd",
„Rudow-Mitte" nutzen eine Königreichssaal-Immobilie im Randgebiet von Berlin, die aber politisch bereits zu Brandenburg gehört.

Für drei Versammlungen
„Reinickendorf-West",
„Reinickendorf-Ost",
„Tiergarten"
dient ein weiterer Königreichssaal.

Im Norden von Berlin, teilen sich ebenfalls die drei Versammlungen
„Spandau-Mitte",
."Spandau-Nord", .
„Spandau-West" einen Saal.
Dort gibt es noch einen vierten Saalnutzer, das im geographischen Brandeburg gelegene "Falkensee"

„Wilmersdord-Nord", und
„Wilmersdorf-Ost", strammes Alt-Westberlin, verfügt für diese zwei Versammlungen über einen Saal.

Dito auch die zwei Versammlungen,
"Borsigwalde" und
"Tegel".

Und tatsächlich gibt es sogar noch - fast als Novität - auch Versammlungen, die ihren Königreichssaal nicht, wie die anderen vorgenannten Beispiele, noch mit anderen Versammlungen teilen müssen, also relativer „Herr im eigenen Hause" (noch) sind. Das trifft für die nachfolgenden Versammlungen zu:

„Heiligensee
„Hermsdorf",
„Reinickendorf-Mitte",
„Kreuzberg-Mitte",
„Pankow",
„Zehlendorf-West".
Pankow gehört zum geographischen Ostberlin, und Zehlendorf-West nutzt eine Immobilie die im geographischen Bereich Brandenburgs errichtet wurde.

Es fehlen in dieser bisherigen Auflistung eigentlich nur noch klassische Ostbezirke.
Zwei von ihnen
„Köpenick" und „Treptow" versammeln sich in jener Immobilie, welche zugleich auch als offizielle Depandance der „Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland" gilt.

Drei weitere Versammlungen,
„Hohenschönhausen",
„Lichtenberg",
„Weißensee"

und Schlußendlich die zwei Versammlungen
„Hellersdorf" und „Marzahn" als Nutzer eines Saales sind noch zu nennen.
Die fünf zuletzt genannten Versammlungen, enthalten in ihrem Einzugsgebiet auch einen hohen Anteil von Häusern, welche erst zu DDR-Zeiten errichtet wurden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es nicht auch dort Altbaugebiete gäbe. Aber als wesentliches Strukturelement, sollte es nicht unerwähnt bleiben.

Insgesamt indes drängt sich weiter der Eindruck auf, die Dominanz der Zeugen Jehovas in den geographisch westlichen Teilen Berlins, ist weiterhin ungebrochen. Daran hat auch die mittlerweile schon staatliche Zahl von Jahren, nach dem Mauerfall, nichts wesentliches geändert.
Re: Notiert in Sachen Königreichssäle
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 29. September 2013 07:55
Auch dieses noch. Von 2237 Zeugen Jehovas-Versammlungen in Deutschland des Jahres 2012 seien etwa 836 dem Fremdsprachigen Bereich zuzuordnen. Doch wohl eine staatliche Zahl.

http://forum.sektenausstieg.net/showthread.php?15489-Wie-viele-Zeugen-gäbe-es-ohne-Imigranten-in-Deutschland

Als Stichproben auch dieses:
Nutzt man den bereits genannten WTG-Link für die Sprache Russisch wird man schon mal gleich belehrt:

„Es wurden mehr Ergebnisse gefunden, als angezeigt werden können. Bitte die Suchkriterien verbessern."

Ergo mehr als 100 Russischsprachige Versammlungen!
Demnach gäbe es allein in Berlin, sechs verschiedene Russischsprachige Versammlungen, welche Mitnutzer in sechs verschiedenen Königreichssälen seien. Und dem Bereich Russischsprachiger Versammlungen in Berlin, ordnet die WTG dann noch eine in Armenischer Sprache zu und eine in russischer Gebärdensprache).
(„Berlin-Russisch-Nord",
„Berlin-Russisch-Süd",
„Berlin-Russisch-Ost",
„Berlin-Russisch-West",
„Berlin-Neukölln-Russisch",
„Berlin-Spandau-Russisch")
Re: Notiert in Sachen Königreichssäle
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 29. September 2013 11:10
Weiter im Geographischen Bereich Berlin verbleibend.
Für die polnische Sprachruppe gäbe es vier mit genutzte Königreichssäle
„Polnisch-Nord",
„Polnisch-Süd",
„Polnisch-West",
„Polnisch-Mitte"

Kroatisch/Serbisch bringt es auf drei mitgenutzte Könichreichssäle
„Kroatisch/Serbisch-Mitte",
„Kroatisch/Serbisch-Nord",
„Kroatisch/Serbisch-Süd"

Rumänisch ist in zwei Königreichssälen als Mitnutzer verzeichnet.

Griechisch dito ebenfalls mit zwei Sälen.

Auch Italienisch bringt es auf zwei mit genutzte Königreichssäle.

Englisch ebenfalls in zwei Königreichssälen, wobei der eine davon noch eine Untergruppe in der Sprach Twi offeriert. Siehe dazu:
de.wikipedia.org/wiki/Twi_(Sprache)

Eine Versammlung für die Portugiesische Sprache, welche wiederum eine Untergruppe in der Sprach Lingala offeriert.
Siehe dazu: de.wikipedia.org/wiki/Ling%C3%A1la

Viele jener Fremdsprachigen Versammlungen haben ihr Domizil in jener Immobilie, welche früher mal als Kongressaal in Berlin fungierte, dann aber nach Eröffnung des Kongresszentrums in Velten, für die Königreichssaal-Nutzung umgebaut wurde.
Gleichwohl sind solche Fremdsprachigen Versammlungen auch in anderen Berliner Königreichssälen antreffbar. Mit der Ausnahme jenes Saales im Bezirk Berlin-Köpenick, wo die „Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland" ihren Sitz hat. Dort will man - einstweilen noch - Deutschsprachig unter sich sein. Vielleicht ist aber in dem Einzugsgebiet jener Immobilie (den Berliner Bezirken Treptow-Köpenick) das Reservoir der aus Fremdsprachigen Kreisen „gefischten" noch nicht sonderlich groß. Und sollte es doch solche geben, können die, bei dem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz in Berlin, dann „singen":
„Wenn einer eine Reise tut - kann er was erzählen."
Nebst den vorgenannten Sprachgruppen wird dann noch jeweils ein Berliner Königreichssaal von den nachfolgenden Sprachgruppen mit genutzt:
Deutsche Gebärdensprache,
Arabisch,
Armenisch,
Französch,
Persisch,
Spanisch,
Tagalog,
Tamil,
Türkisch,
Vietnamesisch.
Jehovas Zeugen in Trier
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 07. Dezember 2013 00:41
Laut der Sammelrubrik einer Zeitung, dort Veranstaltungsangebote für die Sprachruppen:
Albanisch,
Französisch,
Rumänisch
Russisch

Und wer hätte das gedacht, auch sogar noch für die deutsche Sprachgruppe in Trier
Trier ist politisch eine Stadt im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz

www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Kurz-KATH-GOTTESDIENSTE;art777,3726157
Zeugen Jehovas auf "Fischfang"
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 09. Januar 2014 12:59
in einem speziellen Bereich, der hier auch schon thematisiert wurde.
Also nicht "nur" Bürger mit Fremdsprachigen Wurzeln befinden sich im besonderen Visier der Zeugen Jehovas.

www.swp.de/ehingen/lokales/ehingen/Print-Gehoerlose-Gebaerdensprache-Behinderung-Besuch-Paradies-hoeren-Ehinger-Zeugen-Jehovas-besuchen-Gehoerlose;art4295,2389361
Re: Zeugen Jehovas auf "Fischfang"
geschrieben von:  sebe
Datum: 09. Januar 2014 14:14
Die Gehörlosen werden geziehlt rausgesucht, jedes Mittel ist den Zeugen recht um zu werben, natürlich wird das auch nach Außen ,alles verharmlost, hoffentlich fällt
keiner darauf rein!
Wieder eine "Dumme" gefunden
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 16. Januar 2014 01:09
Die WTG kann sich freuen, hat sie doch wieder mal eine „Dumme" gefunden.
Deren Motivation beschreibt sie laut Pressebericht auch so:
„Sie erhofft sich weniger Ablehnung als an vielen Haustüren in Deutschland."
www.fr-online.de/bad-homburg/bad-homburg-stadtverwaltung-in-schwieriger-mission-nach-argentinien,1472864,25892722.html

Schade, dass das Buch von Willi Bühler nicht mehr als Neubuch lieferbar ist. Ansonsten hätte ich es ihr als „Reiselektüre und Erfahrungsaustausch" sehr empfohlen.
Korkeiche und Olivenzweig"
Bildtext in einem Pressebericht
geschrieben von:  Drahbeck
Datum: 20. Januar 2014 06:38
„Brian (rechts) wird in der Innenstadt von zwei Zeugen Jehovas angesprochen."
Das sagt dann wohl einiges über die Zielgruppe letzterer aus.
Kürzlich war in einem anderen Pressebericht über die Motivation einer aus Deutschland Auswandern wollenden Zeugin Jehovas zu lesen:
„Sie erhofft sich weniger Ablehnung als an vielen Haustüren in Deutschland."
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,194755,194755#msg-194755

Wohl auch eine makabre Bestätigung der prinzipiellen schon von Karl Marx geäußerten Feststellung:
Religion in bestimmten Formen, vermag die Knechtschaft aus Devotation (Unterwürfigkeit) zu besiegen, weil sie die Knechtschaft aus Überzeugung an ihre Stelle gesetzt hat. Sie hat den Glauben an die Autorität gebrochen, weil sie die Autorität des Glaubens restauriert hat. Sie hat die Pfaffen in Laien verwandelt, weil sie die Laien in Pfaffen verwandelt hat. Sie hat Menschen von der äußeren Religiosität befreit, weil sie die Religiosität zum inneren Menschen gemacht hat. Sie hat den Leib von der Kette emanzipiert, weil sie das Herz in Ketten gelegt.
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,179737,179757#msg-179757

Es ist wohl als mehr wie bedenklich zu bezeichnen, wenn solches Opitat die vorgenannten Ergebnisse zu zeitigen vermag.

www.weser-kurier.de/freizeit/kino_artikel,-Neue-Heimat-Brandenburg-_arid,757709.html

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