Noch ein "Nachschlag" in Sachen "Akzenta"
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 19. Februar 2011 05:08
Wer denn denken sollte, im Falle der "Akzenta A. G." (jener Schneeball-Firma mit den wundersamen Renditen über sogenannte Umsatzbeteiligungen, und dessen Managment auch eine Zeugen Jehovas Bezüglichkeit aufwies, welche zwar nicht Gerichtsrelevant ist, für eine journalistische Berichterstattung, durchaus Relevanz besitzt). Wer den denken sollte, es sei eigentlich schon alles gesagt, dieweil per rechtskräftigem Gerichtsentscheid abgeschlossen, der kann sich wieder mal eines besseren belehren lassen.
Zwar ist das Hauptverfahren diesbezüglich beendet, das wiederum ist aber nicht identisch damit, dass die Anlagesummen dort, auch tatsächlich zu ihren Anlegern, wieder zurückgekehrt wären.
Wenn da jemand wie im jetzt erwähnten Fall etwa 100.000 Euro faktisch in den Sand gesetzt hat, braucht man sich vielleicht auch nicht zu wundern, wenn findige, beauftragte Anwälte nach Mittel und Wegen suchen, den Kreis der schuldhaft Beteiligten, möglichst zu erweitern.
Jetzt also hat es wohl - laut einem Pressebericht - einen Anlagevermittler solcher Anlagen in die "Akzenta" erwischt.

Die Stiftung Warentest habe bereits im Jahre 2000 vor der Akzenta gewarnt.
Da der Vermittler den Tatbestand jener Warnung seinen Klienten eben nicht mitgeteilt habe, wird das nun offenbar zum Strickdrehen, für letzteren ausgenutzt.

www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/Falschberatung-Vermittler-muss-Kritik-von-Finanztest-angeben-4201229-4201233/
Grenzwertig
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 05. Februar 2011 01:26
Die "Meinerzhagener Zeitung", war das nicht die, welche da mal in früheren Jahren einen Publicity-Artikel über die ach so gesetzestreuen Steuerzahlenden Zeugen Jehovas veröffentlichte?!
Besagte Zeitung bringt nun einen Beitrag, der in seiner Wertung wohl eher am anderen Ende des Spektrums ansiedelbar ist, liest man in ihm beispielsweise auch die Sätze:

"Diese Situation zu benutzen, das ist schon grenzwertig ...
in der Tat scheint diese Art ... durchaus Methode zu haben"

www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/nachrodt-wiblingwerde/empoerung-ueber-beileidsbekundung-1110195.html

Die Nachfrage ist offenbar gestiegen

geschrieben von: Drahbeck
Datum: 03. März 2011 02:25
Da stellte sich wohl die Justizverwaltung in Frankreich quer.
Da sagten sich dann die Zeugen Jehovas, dann klagen wir halt unser Recht ein.
Und siehe da, das urteilende Gericht entschied zu ihren Gunsten.
Die Justizverwaltungt wähnte zwar, es gäbe zu wenig Nachfrage, musste sich aber vom Gericht belehren lassen, die Nachfrage sei doch da.
Wenn in Gefängnissen Angehörige einer der großen Religionen einsitzen, haben die Anspruch auf entsprechende seelsorgerliche Betreuung durch ihre Religionsgemeinschaft.
Die in Rede stehende Meldung verweist offenbar auf in Frankreichs Gefängnisse einsitzende Zeugen Jehovas, die nunmehr das Recht erstritten bekamen, auch von ihrer Religionsgemeinschaft dort betreut werden zu können.
Eine solche Meldung lässt dann ja tief blicken, durchaus in doppelbödiger Art!

www.dradio.de/kulturnachrichten/2011030114/4/
Re: Die Nachfrage ist offenbar gestiegen
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 05. März 2011 23:30
das sollte man sich gut notieren..

"In Frankreich dürfen Häftlinge, die den Zeugen Jehovas angehören, ..."

Also nichts mit gesetzestreuen Bürgern, besonders vorbildlich, besonders ehrlich, besonders steuerehrlich und was weiß ich nicht noch alles an Lobhudelei in den eigenen Schriften verbreitet wird...

NIEMAND kenn Jehovas Zeugen mit diesem Prädikat "Besonders ...!"

Nein, außer "Besonders bekloppt!"

Aber Menschen in psychischen Ausnahmesituationen lassen sich ja besonders gut ansprechen, ob es der Künstler Prince ist, der tragisch sein Kind durch Tod verlor und nun sicherlich bei Jehovas Zeugen einer ach so trügerischen Hoffnung nachläuft, oder es einsamen Menschen in Gefängnissen sind, wer ist da nicht bereit hoffnungsvollen Versprechungen allzugerne Glauben zu schenken.

Gott schütze die Gefangenen vor Jehovas Zeugen!

Gerichte sollten beachten dass es sich eigentlich um eine Psychosekte handelt bei der sicherlich hochgradig psychologische Praktiken zu erkennen sind.

grins, noch sind Jehovas Zeugen ja noch in allen Bundesländern anerkannt und können so sicherlich weiterhin als Sekte bezeichnet werden. Eine Sekte die einen fanatischen Glauben lehrt und Menschen zu Fanatikern macht.

Und nicht immer gehen alle Gerichtsverfahren wie erhofft aus. Es bleibt JZ in der jetzigen Situation allerdings nur die Flucht nach vorne... doch kann der Verlust einer Schlacht, den Verlust des ganzen Krieges bedeuten. Dann sind sämtliche früheren Siege zunichte gemacht. Offenbar sind JZ sich jedoch sehr, sehr sicher. Ausreden für ihre Anhänger, jetzt nicht zu klagen, hätten Jehovas Lügner sicherlich auch finden können.

Jehovas Zeugen das Chamälen unter den Religionsgemeinschaften.
Re: Die Nachfrage ist offenbar gestiegen
geschrieben von: mcsteven
Datum: 10. März 2011 12:41
Mannmannmann! Wie kurz denkt Ihr eigentlich? Könnte es villeicht sein, dass sich langjährige Gefängnisinsassen mal mit sich selbst und dem Sinn ihres Daseins beschäftigen und gerade dadurch zu den ZJ konvertieren? Die Häme, die ihr hier über ZJ versucht auszukübeln, von wegen es würden ja wohl etliche von ihnen straffällig, geht somit leider an den Tatsachen vorbei.

Thematisiert man denn in gleicher Weise die Religionszugehörigkeit von jüdischen, katholischen oder evangelischen Straftätern?

Die angebliche "Lobhudelei" wird in den Schriften der ZJ allerdings nur aus Fremdquellen zitiert. Und übrigens wird mir regelmäßig schlecht, wenn Politiker aus populistischen Gründen meinen, es besser zu wissen als das Bundesverfassugsgericht. Dann wollen Sie das Rad neu erfinden und meinen, en ZJ die Anerkennung verweigern zu können, weil sie ja über Erkenntnisse verfügten, die bislang keiner weiß.

SO EIN QUATSCH! Rechnet irgend einer eigentlich mal zusammen, mit wieviel unnötigen Ausgaben die öffentlichen Kassen hierdurch belastet werden, wenn man einen Rechtsstreit provoziert, der durch das Bunderverfassungsgericht bereits entschieden ist?

PFUI!!!
Re: Die Nachfrage ist offenbar gestiegen
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 10. März 2011 13:48
So so User "McSteven" meldet sich hier also zu Wort.
Wie "Kommissar Zufall" es so will, steht an diesem Ort meinerseits morgen ein Kommentar zu dem neueren Buch von Gerald Hacke auf dem Programm. Und es erschien mir nicht unbillig, diese Bewertung nicht isoliert vorzutragen, sondern an einen bereits vorhandenen Thread, der thematisch ähnliches behandelt, mit "anzuhängen (ergänzen).
Und in besagtem Thread kann man übrigens auch den User "McSteven" mit "bewundern".
Gleichwohl sei ihm ja seine Meinung zugebilligt, die selbstredend nicht mit der hier dominierenden "identisch" sein dürfte.

Nun kann man die Frankreich bezügliche Meldung auf verschiedene Weise beantworten.
Man kann sie "einfach unter dem Tisch fallen lassen" wurde hier nicht gemacht.
Man kann sie aber auch mit einem etwas ironischen Unterton zur Kenntnis geben, was dann ja auch geschah.

Dann sei doch einmal ein Vergleich gestattet.
Herr Guttenberg von der CSU war ja in der letzten Zeit durchaus Gegenstand etlicher Kommentare. Sachlicher Art, und auch weniger sachlicher Art.
Dabei aber blieb es nicht.
Selbst Kabarettisten erkoren sich dieses Thema. Zum Beispiel beliebte ein Harald Schmidt, in einem im Internet auch vorhandenen Video, seinen nahezu ätzenden Spott über selbigen auszugießen und noch einige mehr. Das mag denn ja Herrn Gutenberg sicherlich nicht sonderlich "schmecken", was man ja denn durchaus nachvollziehen kann. Gleichwohl muss er damit leben, zu dem Schaden auch noch den Spott mit hinzuzubekommen.

Das gilt dann auch für das eingangs genannte Thema.
Im übrigen gibt es bei den Zeugen Jehovas (auch bei ihnen) durchaus nicht die "heile Welt" die sie ja sicherlich auch gerne hätten, aber in der Praxis eben nicht haben. Das kann dann bis zu versuchten, und auch vollendeten Mordanschlägen ausarten.
Wenn das via Internet-Meldungen aus Deutschland nachweisbar ist, darf wohl unterstellt werden, auch in Frankreich gibt es ähnliches.
Der Unterschied ist blos der, wer sich her artikuliert, hat in der Regel keinen Überblick darüber, da man sich hier eben für Deutschsprachige Meldungen interessiert. Im Prinzip indes wäre es durchaus möglich, dass auch auf Frankreich auszudehnen - Google machts möglich.
Da ich aber über keine Französisch-Kenntnisse verfüge, verzichte ich dann meinerseits darauf. Das war Deutschsprachig zur Sprache kam reicht auch so schon.
Siehe für weiteres
Die Unheile Welt auch der Zeugen Jehovas

In Sachen KdöR, haben die pro Zeugen Jehovas orientierten, und ihre Kritiker sehr wohl unterschiedliche Meinungen.
Diese Unterschiedlichkeit wird sich auch nicht deshalb ändern, weil es einem "McSteven" nicht behagt.
Im übrigen wird sicherlich bezüglich der derzeit vier vakanten Bundesländer, zur gegebenen Zeit weiteres zu kommentieren sein, sollten dort die entsprechenden Entwicklungen dazu Anlass geben.
Re: Die Nachfrage ist offenbar gestiegen
geschrieben von: . +
Datum: 11. März 2011 11:16
Ohne jetzt die Häme die in den vorangegangenen Beiträgen zu billigen oder kritisieren zu wollen möchte ich folgendes zu denken geben.

mcsteven
Könnte es villeicht sein, dass sich langjährige Gefängnisinsassen mal mit sich selbst und dem Sinn ihres Daseins beschäftigen und gerade dadurch zu den ZJ konvertieren?

Jehovas Zeugen fischen gezielt in Fanggründen in denen ihre Opfer verletzt oder geschwächt sind.
Gezielt werden Todesanzeigen als Akquisitionsobjekte anvisiert.
Gezielt werden Menschen mit Migrationshintergrund angeworben.
Gezielt werden im Unterredungsbuch Schwachpunkte bei dem Wohnungsinhaber gesucht.

Ziel ist es effizient Neumitglieder zu werben.

Betriebswirtschaftlich sinnvoll – im Sinne von „Jehova lenkt durch seine Engel zu den Menschen guten Herzens“ fragwürdig.

Ziel der vorangegangenen Argumentation ist es die Vertriebspolitik in Form einer schwarzweiß malenden Verschwörungstheorie in Frage zu stellen.

Es ist mehr als Fragwürdig wenn Jehova gezwungen ist seine Mitglieder dort zu schanghaien wo sie wehrloser sind.
Insbesondere wenn Jehova gezwungen ist Zwang und Gehirnwäsche Methoden einzusetzen.
Man kann nicht dem „Teufel“ den Vorwurf machen seine Opfer dort zu suchen wo sie schwach sind wenn es Gott genauso tut.

mcsteven
Die Häme, die ihr hier über ZJ versucht auszukübeln, von wegen es würden ja wohl etliche von ihnen straffällig, geht somit leider an den Tatsachen vorbei.

Information ist wichtig.
Beide Seiten zu betrachten.
Natürlich auch die Schwachpunkte der Häme zu thematisieren wie sie hier es tun.

Es geht aber um die Ausgewogenheit der Berichterstattung.

Für einen Verbraucher an der Haustüre ist es wichtig das er weiß das die Mitgliedschaft bei dem Wachttumzeugen nicht dazuführt das jemand ein „besserer Ehemann, eine bessere Ehefrau, ein besserer Arbeitnehmer, ein besserer Steuerzahler“ wird.

Der Knackpunkt ist das es bei den Zeugen Jehovas genauso viele Verbrecher gibt wie in allen anderen Konfessionen.
Hier stehen die anarchistisch im Internet veröffentlichten Fakten im genau konträren Gegensatz zu den von der Wachtturmgesellschaft verbreiteten Glanzprospekten.

Häme ist dann angebracht wenn die Wachttumgesellschaft sich als Volk Gottes bezeichnet das durch den Geist Gottes geleitet wird.

Ein Sträfling der innerhalb der...

mcsteven
...jüdischen, katholischen oder evangelischen...

Glaubensrichtungen seine Kraft findet von seinen Straftaten abzulassen ist im Beutel Jehovas genauso behütet und von Gott geliebt wie Mitglieder einer amerikanischen Haus zu Haus Drückerkollonensekte.

Natürlich kann Konvertieren eines Sträflings zu einer „Religion“ genauso wie bei jeder anderen „Kirche“ ehrlich oder nur vorgetäuscht sein um Begnadigt zu werden oder Hafterleichterung zu erlangen.
In Verbindung mit der Wachtturmgesellschaft die behautet durch ihre „Bibelstudienmethoden“ bessere Menschen zu produzieren ist dies elementar wichtig zu thematisieren.

mcsteven
Thematisiert man denn in gleicher Weise die Religionszugehörigkeit von jüdischen, katholischen oder evangelischen Straftätern?

Thematisiert die Wachtturmgesellschaft in gleicher Weise die Religionszugehörigkeit von Zeugen jehovas Straftätern wie sie der Konkurrenz vorwirft unter dem Einfluss Satans zu stehen?

Zeige mir einen Artikel in der Wachtturmliteratur in der von einem Bruder Berichtet wird der ein Verbrechen begeht und ich stelle 100 Artikel dagegen in der von Straftaten der Vertreten der konkurrierenden Religionen die Rede ist.

Erst kamen die Wachtturmartikel – dann kommt die vergleichende Kritik daran.

Und die vergleichende Kritik belegt nun mal zu tausenden das die Zeugen genauso gut oder schlecht sind wie alle anderen Paradiesgrundstücksverkäufer.

mcsteven
Die angebliche "Lobhudelei" wird in den Schriften der ZJ allerdings nur aus Fremdquellen zitiert.

Diese Aussage kann nur von jemanden kommen der unter der wöchentlichen Indoktrination der Wachtturmsekte steht.

Die Wachtturmgesellschaft missbraucht Fremdzitate indem sie sie aus dem Zusammenhang reißt,
Falsch wiedergibt,
systematisch verfälscht,
fremdreflektion unterbindet,
Aussagen von Brüdern als „Fremdzitate“ deklariert,
bewusst Fremdzitate verwendet die auf unwahren Aussagen der Wachttuminformationspolitik beruhen,
gezielt die fachliche Wertung des zitierten falsch einsetzt
etc. etc.

Beispiele gibt es da zu Hauf.

Zum Beispiel machte sich ein Pionier mal voller Enthusiasmus daran die Weltmenschen die die in den Wachtturmschriften sich lobend über die Neue-Welt-Übersetzung äußerten ausfindig zu machen.
Das Ergebnis war verheerend.
Alle angeblich lobend zitierten wiesen – mit den Zitaten Konfrontiert – brüsk den Eindruck den die Wachtturmgesellschaft mit ihren Fremdzitaten erwecken wollten zurück.

Oder die Wachttumfirma berufte sich jahrzehntelang auf ein Fremdzitat eines angeblichen Seismologen, um ihre Verschwörungstheorien von angeblich seit 1914 zunehmender Erdbeben zu belegen.
Bis jemand veröffentlichte das dieser angebliche Seismologe ein kleiner Journalist eines italienischen Sensationsblattes ist der einen Erwachetartikel wörtlich abgeschrieben hat.

Oder nehmen wir das Fremdzitat aus dem Unterredungsbuch unter dem Karpitel „Rassengleichheit“
Darin wird jemand zitiert der Behauptet „das vorzüglichste Merkmal der Zeugen Jehovas ist das unter ihnen schon immer Rassengleichheit geherrscht hat“
Mag sein das der Mann das gesagt hat – es ist gelogen.
100 Jahre praktizierte die Wachtturmsekte Rassentrennung.
Leserfragen aus dem Jahre 1974 sind dazu im Grunde bis heute gültig.
Sie lehrte Rassenlehren von denen sie sich bis heute noch nicht vollständig getrennt hat.
Etc.

In Büchern und im Internet lassen sich solcherart Beispiele über die Praxis der Wachtturmsekte zu hunderten finden.

Lobhudelei in den Wachtturmschriften findet beinahe zur Gänze inflationär durch stinkenden Eigenlob statt.

mcsteven
Und übrigens wird mir regelmäßig schlecht, wenn Politiker aus populistischen Gründen meinen, es besser zu wissen als das Bundesverfassugsgericht. Dann wollen Sie das Rad neu erfinden und meinen, en ZJ die Anerkennung verweigern zu können, weil sie ja über Erkenntnisse verfügten, die bislang keiner weiß.

SO EIN QUATSCH! Rechnet irgend einer eigentlich mal zusammen, mit wieviel unnötigen Ausgaben die öffentlichen Kassen hierdurch belastet werden, wenn man einen Rechtsstreit provoziert, der durch das Bunderverfassungsgericht bereits entschieden ist?

Wir haben nun mal eine Gewaltenteilung.
Auch die Judikative muss immer in der Kritik und der Kontrolle durch andere Gewalten stehen.

Vergessen wir niemals die deutschen Gerichte die Menschen ohne Gürtel auf der Anklagebank ihre Hose festhaltend stehen ließen.

Ja – Gerichtsurteile müssen hinterfragt werden.
Ja – Gerichte gelangen laufend zu neuen Erkenntnissen.
Und Ja – der Wachtturmsekte Körperschaftsrechte zu verleihen war ein Fehler.

Weil die Sekte dies als Persilschein für ihr Handeln verwenden.
Sie suggeriert ihren unter der wöchentlichen Gehirnwäsche stehenden, das ihr Menschenrechtsverletzendes Handeln staatlich legitimiert ist.

Aber auch hier war die Wachtturmsekte zuerst diejenige die Millionen Euro weltweit verbrennt um ihre Machenschaften vor Gericht zu verteidigen.
Zuerst war es die Sekte und sie ist es die dem Spender und dem Steuerzahler unnötig auf der Tasche liegt.

mcsteven

PFUI!!!

1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.11 12:47 durch mcsteven.

Vielleicht wäre ein zweites überarbeiten des Artikels nachdenkenswert.

Re: Die Nachfrage ist offenbar gestiegen
geschrieben von: Conzaliss
Datum: 11. März 2011 14:27
Sehr gute Stellungnahme, Plus...:
Amoklauf
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 09. April 2011 03:07
Bezüglich des Amoklaufs in einer brasilianischen Schule in Rio de Janeiro, mit etlichen Todesopfern, vernimmt man in einem Pressebericht auch die Details über den Familienhintergrund.
Die leibliche Mutter wird als "mit schweren psychischen Problemen" behaftet beschrieben.
Der Täter als solches wuchs dann wohl bei Adoptiveltern auf. Vom Täter heißt es dann, auch er sei auch in "psychiatrischer Behandlung gewesen, die er aber vorzeitig abgebrochen habe."
Das er keine "normale" Entwicklung nahm und mit etlichen Problemen behaftet war, wird noch durch weitere Details dazu belegt.
Offenbar redete sich seine Umwelt - vor der Tat - die "Welt schön", schöner als sie tatsächlich war.

Von "religiösen Wahnvorstellungen" in seinem Verhalten ist auch die Rede.
Und dann wird der meines Erachtens entscheidende Satz mit hinzugefügt:

"Als Kind wurde er oft in die Gottesdienste der Zeugen Jehovas mitgenommen."

Unbeantwortet indes bleibt die Frage; in welcher seiner Lebensphase.
Noch bei seiner leiblichen Mutter?
Oder bei seinen späteren Adoptiveltern?
Auch wenn diese Frage unbeantwortet ist, und wenn es auch feststeht, dass seine schulischen Schwierigkeiten, durch Mobbingsituationen noch verschärft wurden; so ist auch dieser Fall meines Erachtens Beleg für die These.
Bei einem "gutbürgerliches Milieu" (auch in Brasilien???; und erst recht in diesem Fall???) vermag ein erzieherischer Einfluss der Zeugen Jehovas, denn ja "gut angepaßte" Ergebnisse zu zeitigen.
Sind diese gutbürgerlichen Rahmenbedingungen indes so nicht gegeben, der Fall eines aus Deutschland, der offiziell als Hochstapler bezeichnet werden darf, belegt es auch.
Siehe dazu:
Parsimony.22178
Parsimony.22382
Parsimony.22390

Sind also Problembeladene Umweltbedingungen vorhanden, wirkt in dieser Konstellation der Einfluss der Zeugen Jehovas, nicht selten verschärfend, diese Probleme fördernd.
Das mag sich im Einzelfall unterschiedlich auswirken.
Es mag damit abgetan sein, dass die Menschheit einen mehr von der Sorte "Lebensuntüchtigkeit" hat. Diese Lebensuntüchtigkeit wiederum kann sich in relativ harmloser Form äußern, dass heißt sie betrifft mehr oder weniger nur dem mit dem "Knacks" selber.
Sie kann aber auch in ausgesprochene kriminelle Aktivitäten ausarten. So auch in diesem Fall!

www.fr-online.de/panorama/er-wollte-nur-maedchen-toeten/-/1472782/8324964/-/index.html

Re: Amoklauf
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 10. April 2011 13:59
Jehovas Zeugen sind eigentlich nicht dafür bekannt, besonders gesetzestreu zu sein, besonders ehrlich bei der Steuer oder all den anderen Lobhudeleien des stinkenden Eingenlobes in dem Jehovas Zeugen sich gerne sehen wollen.

Jehovas Zeugen sind mehr für Mord, Totschlag, psychische Exzesse und sexuelle Unmoral bekannt.

Eigentlich sind Jehovas Zeugen in Lehre und Handeln eher unmoralisch.

Ehrlichkeit? Nächstenliebe? Soziales Verhalten?

Das ist doch alles Fehlanzeige. Anderslautende Selbstlobe sind doch eher als eine Täuschung zu sehen.
Die Wandlung der Wandlung in einem Mordfall
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 16. April 2011 01:51
Wie oft korrigiert sich die Justiz noch in einem Mordfall?
Das Opfer eine 83jährige Zeugin Jehovas.
Die mutmaßliche Motivation des Täters: Schnöder Raubmord.
Zuerst verlautbarten entsprechende Presseberichte, der Täter sei dem Zeugen Jehovas-Bereich (fallweise wurden auch ein Ex-ZJ genannt) zuzuordnen.
Täter und Opfer hätten beide eine polnische Herkunft, kannten sich auch über den Besuch der Zeugen Jehovas Versammlungen.
Dann gab es einige Zeit später im derselben Angelegenheit eine "Rolle rückwärts". Zwar blieb die Motivation als Raubmord, in der Bewertung weiter bestehen.
Nur jetzt wurde eine Altenpflegerin (der auch davor schon andere Unregelmäßigkeiten nachgesagt wurden), als Täterin bezeichnet.
Nun gibt es jetzt eine erneute Pressemeldung über ein angelaufenes Gerichtsverfahren in der Sache.
Dieser Meldung zufolge hat man wohl die Beschuldigung der Altenpflegerin wieder fallen gelassen.
Jetzt wird ein 50jähriger Maurer namens Marek T. als Täter bezeichnet.
Er habe gegenüber der Polizei Raub als solches bestätigt, den Mord aber bestritten.
Und wörtlich heißt es in dem Bericht, dass der als Täter bezichtigte, das Opfer

"über die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas kannte ..."

Demzufolge muss wohl geschlussfolgert werden, dass es sich bei dem jetzt Angeklagten um jenen handelt, welcher bereits anfänglich schon als mutmaßlicher Täter bezeichnet wurde.

Die jetzige Pressemeldung

www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/344082.html

nachrichten.t-online.de/mann-gesteht-toetung-einer-83-jaehrigen/id_45870536/index?news

Vorangegangenen Pressemeldungen in derselben Sache

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,75341,75341#msg-75341

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,86823,86823#msg-86823
Re: Die Wandlung der Wandlung in einem Mordfall
geschrieben von: sebe
Datum: 16. April 2011 10:50
Haben wir nicht gelernt, wer sich im Dunstkreis der Zeugen aufhält hat die besten menschlichen Eigenschaften--Wahrheitsliebend, Gesetzestreu usw.---??
Selbstbeweihräucherung & Selbsttäuschung
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 10. April 2011 14:55
Auf die Zahl der Anwesenden beim Gedächtnismahl wird Jahr um Jahr immer wieder ganz besonders geschaut.

Wie erreichen Jehovas Zeugen bei offenbar schrumpfender Verkündigerzahlen dennoch vorzeigbare zahlen und eine "Segnung" ihres "Gottesauftrages"?

Nun, man verteile fleißig im psychedelischem Grün gehaltene Einladungen.

Faltblätter, im Format 11,5 x 17 cm

JESUS nimmt "die SÜNDE der WELT" weg

Da die Auslastung der eigenen Gebäude an den Tagen des Gedächtnismahl kommt es dann zu Engpässen und Nachtvorstellungen.

Jehovas Zeugen werden nun auch immer kirchlicher und passen sich immer mehr an. Fällt mir gerade auf, wenn ich bei Wikipedia reinsehe. Haben sich Jehovas Zeugen früher Mühe gegeben eigene Begriffe zu plazieren und ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren, so pssen Jehovas Zeugen sich heutzutage an.

Offenbar ist nicht mehr das Gedächtnismal der bevorzugte Begriff, sondern es wird der Begriff Abendmahl verwendet.

Ich muss grinsen:

Lehraussage im Faltblatt:
»Jesu Rolle als Retter gehorsamer Menschen«

hahahahaha
Gehorsam !!!!

Diese Faltblätter werden jetzt offenbar fleißig verteilt. So sind ein paar unverhofft auftauschende Fremde ein echtes "Gottesgeschenk" für die Statistik.

Hoffen, tun die fleißigen Traktatverteiler dies sicherlich. Doch welcher vernünftige Mensch geht auf eine solche Einladung zu Jehovas Zeugen? Meine Nachbarschaft hat ihre Einladungen bei mir im Briefkasten entsorgt. :)

Und der nicht denkende Zeugen Jehovas hat gar nicht gemerkt, wie er sich selbst betrogen und fleißig dazu beigetragen hat, das Gebilde der eigenen Täuschung zu schaffen.

Und wer dann zu solch einer Veranstaltung kommen sollte, der wird mit Lovebombing total platt gemacht :)

hihihihi

... und kommt dann gerne auch zu dem Sondervortrag am 01. Mai

Offenbar werden Zeugen Jehovas neuerdings wieder isoliert gehalten. Die Versammlungen sind in der Verkündigerzahl geschrumpft. Da spüren dann die einzelnen Zeugen den Schwund deutlicher, wenn sie zum Abendmahl sich in angemieteten Räumen in Gruppen treffen würden. Der Schwund wird sicherlich weniger spürbar und nur mit den Verhältnissen in der einzelnen Versammlung besser zu erklären sein. Außerdem sparen sich Jehovas zeugen Geld für Mieten.

... und außerdem sind die Säle wohl aktuell in der Regel recht reichlich bemessen. Selbst wenn alle Verkündige kommen, so könnte es häufig wohl noch die Hälfte mehr sein, um den Saal wirklich zu 100% gefüllt zu haben.

psychedelisches Grün

Was ist grün und geht von Tür zu Tür?
Zeuge Jehovas, mit Einladungstraktat.

und immer dran denken:
Harmagedon kommt bald!
Wer es jetzt nicht packt, den kriegt der liebe Jehova bald zu fassen! Dann ist es aud mit ihm, dann ist es aus mit UNGEHORSAM!

Jehovas Zeuge werden und vor allem eines hilft:

» gehorsam werden !! «
im eigenen Interesse schaffen Jehovas Zeugen Feindbilder
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 10. April 2011 23:26
Wachttum vom 15. Mai 2003
Ein Christ, der angefangen hat, sich mit Ansichten Abtrünniger zu beschäftigen, und daran denkt, sie zu verbreiten, sollte sich von Christus warnen lassen. Um Unheil abzuwenden, sollte er bereuen und darum bitten, dass ihm die Ältesten in der Versammlung geistig beistehen (Jakobus 5:13-18). Unverzüglich zu handeln ist unerlässlich, denn Jesus kommt eilends, um das Gericht zu vollstrecken. [...]

Wir tun gut, daran zu denken, dass die Versammlung in Pergamon durch Abtrünnige in Gefahr war. Falls ein ähnlicher Umstand das geistige Wohl der Versammlung gefährdet, mit der wir verbunden sind, sollten wir Abtrünnigkeit eine klare Absage erteilen und weiterhin in der Wahrheit wandeln (Johannes 8:32,44; 3. Johannes 4). Irrlehrer oder Personen, die zu Abtrünnigkeit neigen, können eine ganze Versammlung verderben. Daher müssen wir Abtrünnigkeit standhaft ablehnen und dürfen uns niemals durch bösartige Überredung daran hindern lassen, der Wahrheit zu gehorchen (Galater 5:7-12; 2. Johannes 8-11). [...]

Die Versammlung in Thyatira wurde aufgefordert, den üblen Einfluss abtrünniger Frauen nicht zu dulden. Die vom Geist inspirierte Botschaft Christi an die Versammlung hilft gottesfürchtigen Frauen heute, an dem ihnen von Gott zugewiesenen Platz zu bleiben.

Jehovas Zeugen predigen ganz offensichtlich HASS
- Sie schaffen ganz offensichtlich völlig unbegründete "Feindbilder" im eigenen Interesse


km 9/73 6 Unsere erste Ernte in Verbindung mit dem Buch "Gottes tausendjähriges Königrei
Du fühlst dich vielleicht unsicher; bist nicht sicher, ob du überleben wirst. Wieso kann man, wenn Abtrünnige auf der ganzen Erde vernichtet werden, Hoffnung haben, danach Leben im Paradies zu erlangen?

Jehovas Zeugen - Jahrbuchbericht 1996
In den vergangenen Jahren wurden andere besondere Broschüren vorbereitet, um den ungeheuren Entstellungen, die die Geistlichkeit und Abtrünnige Behörden und Medien über Jehovas Zeugen zugetragen haben, zu begegnen. Diese Broschüren sind in Ungarn, der Tschechischen Republik, in Österreich und Bulgarien Regierungsbeamten, Personen, die in der Rechtspflege tätig sind, und anderen Fachleuten gegeben worden. In Griechenland wurde entsprechender Aufschluß nicht nur offiziellen Stellen gegeben, sondern allgemein verbreitet.
,In Deutschland benutzen religiöse Gegner die Medien besonders intensiv, um Jehova zu lästern und sein Volk zu verleumden. (Vergleiche Römer 2:24.) Die leitende Körperschaft gab die Erlaubnis, eine Broschüre mit dem Thema Jehovas Zeugen — Menschen aus der Nachbarschaft. Wer sind sie? herauszugeben. Sie ist nur in Deutsch veröffentlicht worden.

w94 1. 7. 12 An welchem Tisch ernährst du dich?
Ja, Abtrünnige veröffentlichen Literatur voller Entstellungen, Halbwahrheiten und absoluter Unwahrheiten. Sie demonstrieren sogar anläßlich von Kongressen der Zeugen Jehovas und versuchen die Unvorsichtigen zu fangen. Es wäre gefährlich, sich aus Neugier dazu verleiten zu lassen, ihre Schriften zu lesen oder ihren Lästerreden zuzuhören. Wir mögen zwar denken, daß für uns persönlich kein Risiko besteht, aber das wäre doch der Fall. Warum? Unter anderem deshalb, weil in der Literatur der Abtrünnigen Unwahrheiten mit 'glatten Worten' und „verfälschten Worten" dargelegt werden

w92 15. 12. 22 Warum fällt das Lügen so leicht?
Eine Lüge wird definiert als „1. eine unrichtige Aussage, vor allem in täuschender Absicht . . . 2. etwas, was einen falschen Eindruck vermittelt oder vermitteln soll". Dahinter steht die Absicht, andere etwas glauben zu machen, von dem der Lügner weiß, daß es nicht der Wahrheit entspricht. Durch Lügen oder Halbwahrheiten versucht er diejenigen zu täuschen, die Anspruch auf die Wahrheit haben.

w86 15. 3. 11 'Laß dich nicht schnell in deinem vernünftigen Denken erschüttern'
Die bekömmliche Speise vom „treuen und verständigen Sklaven" erscheint einem dann als etwas Verächtliches und die Bruderschaft der liebevollen Diener Jehovas als eine Hausgemeinschaft von Feinden. Die einzige, widernatürliche Befriedigung findet ein solcher Mensch dann darin, daß er sich abwendet und anfängt, seine Mitsklaven durch Verleumdungen und Halbwahrheiten zu schlagen (Matthäus 24:45-51).
5 Ja, wir könnten nicht nur der Wohltaten des gegenwärtigen geistigen Paradieses verlustig gehen, sondern, was noch schwerwiegender ist, auch die Hoffnung auf ewiges Leben im buchstäblichen Paradies verlieren.

w86 15. 3. 14 'Laß dich nicht schnell in deinem vernünftigen Denken erschüttern'
Wir sollten nicht meinen, wir müßten, um die falschen Behauptungen und Lehren der Gegner widerlegen zu können, deren Bücher oder Traktate lesen, die voller Verleumdungen und Halbwahrheiten sind.

w74 15. 7. 439 Warum ehrlich sein?
Mit dem Lügen beginnt es oft genauso wie mit dem Glücksspiel. Jemand setzt anfangs geringe Beträge ein, doch — gewöhnlich um einige Verluste zu decken — ist er mit der Zeit zu immer größeren Einsätzen bereit. Personen, die oft lügen, haben mit Halbwahrheiten und „kleinen Lügen" begonnen und haben sich schließlich nach und nach immer schwererer Lügen schuldig gemacht.
Wer andere belügt, geht im allgemeinen auch so weit, sich selbst zu belügen. Es kann sein, daß er beginnt, nach einer Lüge zu leben, indem er sich selbst vormacht, etwas zu sein, was er nicht ist, und ein viel besseres und glücklicheres Leben zu führen, als es der Fall ist.

km 11/99 4 Das Internet - Achte auf die Gefahren!
Viele dieser Web-Sites werden von unbedarften Brüdern unterstützt. Hinter anderen stehen womöglich Abtrünnige, die Arglose verführen wollen

km 9/95 6 Eine ausgeglichene Ansicht über die Computertechnik bewahren
Genauso, wie skrupellose Personen ein Computervirus (ein Programm, das geschrieben wurde, um Dateien im Computer zu zerstören) in einen Briefkasten stellen können, können Abtrünnige, Geistliche und Personen, die andere Menschen in moralischer oder anderer Hinsicht zugrunde richten wollen, ihre gefährlichen Ideen ohne weiteres in Briefkästen stellen. Wenn ein elektronischer Briefkasten, auch einer, der mit „JW only" oder „Nur JZ" gekennzeichnet ist, nicht richtig überwacht wird und nicht ausschließlich von reifen, treuen Dienern Jehovas benutzt wird, können christliche Benutzer „schlechter Gesellschaft" ausgesetzt sein

km 2/94 4 "Gegenstand des Hasses aller Nationen"
Ohne Vorwarnung können Gegner eine Streitfrage ausnutzen, um gegen uns vorzugehen. Abtrünnige versuchen ständig, Gründe zu Klagen zu finden. Wütende Geistliche, die in unserem Werk eine Bedrohung sehen, mögen uns denunzieren. Unsere Pläne für den Bau eines Königreichssaals können eine Kontroverse heraufbeschwören, die die ganze Umgebung in Aufruhr versetzt. Hetzartikel, die uns in ein schlechtes Licht rücken, mögen in der Zeitung erscheinen. Führende Persönlichkeiten am Ort mögen uns absichtlich falsch darstellen und dadurch bewirken, daß sich unsere Mitmenschen gegnerisch verhalten, wenn wir bei ihnen vorsprechen. Selbst unsere Angehörigen mögen sich gegen uns wenden und uns verfolgen. Wir müssen also auf der Hut sein und stets daran denken, daß die Feindschaft der Welt keineswegs ruht, sondern jederzeit offen zutage treten kann.

km 5/92 2 Dienstzusammenkünfte für Mai
Statt darüber zu diskutieren, was Abtrünnige geschrieben oder gesagt haben, ist es weise, sich auf den biblischen Standpunkt zu konzentrieren, der im Unterredungs-Buch dargelegt wird.

km 7/82 3 Fragekasten
Fragekasten
ó Wie sollten wir reagieren, wenn das Königreichswerk in der Öffentlichkeit kritisiert wird?
Von Zeit zu Zeit kritisieren Abtrünnige und andere Gegner der Königreichsbotschaft die Tätigkeit und Lehren des Volkes Jehovas öffentlich, und zwar in Fernseh- oder Rundfunksendungen oder in Artikeln, die in Zeitschriften oder Zeitungen erscheinen. Gewöhnlich ist es am besten, solche Kritik zu ignorieren.

km 7/82 3 Fragekasten
Manchmal denken einige, wir sollten in der Öffentlichkeit auftreten, um Kritik zu begegnen, indem wir uns Rundfunk- oder Fernsehsendungen bedienen oder Briefe an Redakteure schreiben usw. Dies dient jedoch nur dazu, die Kritik und die irrigen Lehren der Gegner weiterhin zu publizieren.

km 6/81 4 Bezirkskongresse 1981 "Loyale Unterstützer des Königreiches"
Manchmal verbreiten Abtrünnige oder Gegner Literatur in der Nähe des Kongreßgeländes und bemühen sich, uns in ein Gespräch zu ziehen. Wie sollten wir sie betrachten? Sicherlich sollten wir keine Streitgespräche mit Gegnern der Wahrheit führen, denn ein Christ „muß gegen alle sanft sein" und „unter üblen Umständen beherrscht" bleiben (2. Tim. 2:24). Vielleicht handelt es sich um ausgeschlossene Personen, die durch ihren jetzigen Lauf beweisen, daß sie vorausdrängen „und nicht in der Lehre des Christus" bleiben. Der Apostel Johannes sagte: „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil" (2. Joh. 9-11). Wenn diese Personen erkennen, daß sie ihren Zweck, uns zu stören, verfehlen, werden sie wahrscheinlich aufgeben.

Unterredungsbuch: Abfall, Abtrünnigkeit

Einige Kennzeichen der Abtrünnigen:
Sie versuchen, andere zu ihren Nachfolgern zu machen, wodurch sie sektiererische Spaltungen verursachen

Sie geben vielleicht vor, an Christus zu glauben, doch behandeln sie das Werk des Predigens und Lehrens, das er seinen Nachfolgern aufgetragen hat, geringschätzig

Sie behaupten vielleicht, Gott zu dienen, doch lehnen sie seine Vertreter, seine sichtbare Organisation, ab

Sie geben nicht nur den wahren Glauben auf, sondern „schlagen" auch ihre früheren Gefährten, indem sie durch öffentliche Kritik und andere Methoden ihr Werk behindern; die Bemühungen solcher Abtrünnigen zielen darauf ab niederzureißen, nicht zu erbauen

Würden treue Christen Abgefallene bei sich willkommen heißen, entweder persönlich oder durch das Lesen ihrer Literatur?

Würde man ernsten Schaden davontragen, wenn man seine Neugierde in bezug auf die Gedanken Abtrünniger befriedigen würde?

Wie schwerwiegend ist Abtrünnigkeit?
2. Pet. 2:1: „Ebendiese werden unauffällig verderbliche Sekten einführen und werden sogar den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen."
Hiob 13:16: „Vor ihn [Gott] wird kein Abtrünniger kommen."

yb99 139-41 Deutschland
An Stelle der früheren Verfolger des Volkes Jehovas traten jetzt Abtrünnige auf den Plan, um ihre ehemaligen christlichen Glaubensbrüder zu schlagen (Mat. 24:48-51). Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre machten diese Abtrünnigen stärker von sich reden und brachten immer mehr bösartige Anklagen vor. Moderatoren verschiedener Talk-Shows stellten die Abtrünnigen als „Experten" für Jehovas Zeugen vor.

yb92 129 Kenia und benachbarte Länder
Im weiteren Verlauf des Jahres wurden Jehovas Zeugen in Rundfunksendungen scharf verurteilt. Mehr als 20 Abtrünnige arbeiteten mit der Geistlichkeit zusammen und halfen ihr beim Schreiben von verleumderischen Artikeln.

yb86 159-60 Niederlande
ABTRÜNNIGKEIT SCHLEICHT SICH EIN
Zu der brutalen Behandlung von seiten der Nationalsozialisten kam jetzt auch noch der Druck hinzu, den Abtrünnige auf die Arbeiter im holländischen Gebiet ausübten. Im Jahre 1942 rief der Versammlungsdiener in Den Haag alle Buchstudienleiter zusammen und versuchte sie zu überreden, seine falschen Ansichten anzunehmen.
Die Abtrünnigen in Den Haag, die von den treuen Brüdern als das „neue Licht" bezeichnet wurden (weil einer der Abtrünnigen behauptete, sie hätten ihr „Licht" direkt vom Himmel erhalten), waren aktiv und untergruben den Glauben anderer. Sie verglichen den Ansporn der Gesellschaft zu predigen mit den Kinderopfern, die dem Molech dargebracht worden waren, da diejenigen, die der Aufforderung nachkamen, Gefahr liefen, in ein Konzentrationslager gesteckt zu werden. Sie führten Jesaja 26:20 an und behaupteten, daß die Zeit gekommen sei, das Predigen einzustellen und ruhig zu bleiben. Sie argumentierten, das Zeugniswerk sei beendet.

w99 1. 6. 13 "Gaben in Form von Menschen", die sich um Jehovas Schafe kümmern
Das im Urtext verwendete Wort für „Trugspiel" soll „beim Würfeln mogeln" oder „Geschicklichkeit beim Manipulieren der Würfel" bedeuten. Erinnert uns das nicht daran, wie raffiniert Abtrünnige vorgehen? Geschickt argumentieren sie an Hand der Bibel in der Absicht, wahre Christen von ihrem Glauben fortzulocken. Älteste müssen nach solchen 'bedrückenden Wölfen' Ausschau halten (Apostelgeschichte 20:29, 30).

w99 15. 7. 17 Verankert durch die Hoffnung, angespornt durch die Liebe
Abtrünnige, die sich heute von der Wahrheit abwenden, schlagen den „treuen und verständigen Sklaven" mit Worten, ja sie beißen gewissermaßen in die Hand, die sie einmal in geistiger Hinsicht ernährt hat.

w98 1. 1. 10 Geben wir nicht auf im Wettlauf um das Leben!
Abtrünnige konnten einige, die sich ihre ergiftete Propaganda angehört haben, in geistiger Hinsicht aus dem Gleichgewicht bringen (Hebräer 13:9).

w98 15. 1. 27-8 Unseren Glauben an Gottes Wort stärken
Der Redner sagte: „Geistliche und Abtrünnige bringen zuweilen sowohl die Medien als auch die Obrigkeit dazu, Falschanklagen gegen uns vorzubringen, indem sie unsere christlichen Glaubensansichten und unsere Lebensweise falsch darstellen. . . . Werden wir uns von denjenigen, die von Satan verblendet sind, in Furcht versetzen, entmutigen oder dazu bringen lassen, uns der guten Botschaft zu schämen? Werden wir uns durch Lügen über die Wahrheit vom regelmäßigen Besuch der Zusammenkünfte und der regelmäßigen Beteiligung am Predigtdienst abhalten lassen? Oder werden wir feststehen sowie mutiger und entschlossener denn je weiterhin die Wahrheit über Jehova und sein Königreich verkünden?"

w98 1. 5. 21 Urteilsvollstreckung in der Tiefebene der Entscheidung
angesichts von Hetzkampagnen standhaft zu bleiben, die von denjenigen entfacht werden, die den in Matthäus 24:48-51 erwähnten Geist des 'übelgesinnten Sklaven' offenbaren. Jene Prophezeiung wird auf bemerkenswerte Weise durch Abtrünnige erfüllt, die heute in vielen Ländern eifrig Lügen verbreiten und Propaganda machen, teilweise sogar im geheimen Einvernehmen mit Personen, die in der Welt eine Autoritätsstellung innehaben.

w98 15. 6. 17 Jehovas Organisation unterstützt uns im Predigtdienst
Genau wie die jüdischen Geistlichen, die zur Zeit Christi verbissen alles daransetzten, seinem Dienst Einhalt zu gebieten, so haben Geistliche und Abtrünnige im Bund mit ihren politischen Liebhabern versucht, das große Lehr- und Zeugniswerk des Volkes Jehovas zu unterbinden

w97 1. 8. 12 Zusammen mit Jehovas Organisation loyal dienen
Beispielsweise hat uns der „treue und verständige Sklave" unlängst geholfen, unser Verständnis zu präzisieren, was den Begriff „Generation" betrifft, der in Matthäus 24:34 erwähnt wird, ebenso in bezug auf den zeitlichen Ablauf des Gerichts an den „Schafen" und den „Böcken" aus Matthäus 25:31-46 sowie unsere Ansicht zu bestimmten Formen eines zivilen Dienstes (Matthäus 24:45). Manche Abtrünnige wären gewiß erfreut gewesen, wenn viele Zeugen Jehovas starrsinnig an dem früheren Verständnis dieser Dinge festgehalten und sich dem Fortschritt verweigert hätten.

w96 15. 3. 17 Den Herausforderungen der Loyalität gerecht werden
10 Loyalität gegenüber der sichtbaren Organisation Jehovas bedeutet auch, Abtrünnige vollkommen zu meiden. Loyale Christen werden nicht aus Neugier wissen wollen, was solche Personen zu sagen haben. Diejenigen, die Jehova Gott gebraucht, um sein Werk auf der Erde zu leiten, sind zugegebenermaßen nicht vollkommen. Doch wozu werden wir in Gottes Wort aufgefordert? Gottes Organisation zu verlassen? Nein. Die brüderliche Zuneigung sollte uns veranlassen, ihr gegenüber loyal zu sein, und wir sollten weiterhin „einander inbrünstig von Herzen [lieben]"

w95 1. 4. 29 Wie reagieren Christen, wenn sie öffentlich geschmäht werden?
Sich von Gegnern nicht erschrecken lassen
Es ist ermunternd, zu wissen, daß Schmähungen Menschen nicht davon abhalten, sich den Reihen der Zeugen Jehovas anzuschließen. Bei einer Talk-Show im deutschen Fernsehen erzählten Abtrünnige lauter Lügen über Jehovas Zeugen.

w95 15. 9. 7 Der neidische Mensch
Die Evangelienschreiber Matthäus und Markus verwendeten das griechische Wort phthónos, um die Beweggründe derjenigen zu beschreiben, die für den Mord an Jesus verantwortlich waren (Matthäus 27:18; Markus 15:10). Ja, sie wurden von Neid angetrieben. Dieselbe schädliche Gefühlsregung hat Abtrünnige zu bösartigen Hassern ihrer früheren Brüder gemacht (1. Timotheus 6:3-5). Kein Wunder, daß es neidischen Menschen verwehrt bleibt, in Gottes Königreich einzugehen! Jehova Gott hat bestimmt, daß alle, die fortgesetzt „voll Neid" sind, „den Tod verdienen"

w94 1. 7. 12 An welchem Tisch ernährst du dich?
Ja, Abtrünnige veröffentlichen Literatur voller Entstellungen, Halbwahrheiten und absoluter Unwahrheiten. Sie demonstrieren sogar anläßlich von Kongressen der Zeugen Jehovas und versuchen die Unvorsichtigen zu fangen. Es wäre gefährlich, sich aus Neugier dazu verleiten zu lassen, ihre Schriften zu lesen oder ihren Lästerreden zuzuhören. Wir mögen zwar denken, daß für uns persönlich kein Risiko besteht, aber das wäre doch der Fall. Warum? Unter anderem deshalb, weil in der Literatur der Abtrünnigen Unwahrheiten mit 'glatten Worten' und „verfälschten Worten" dargelegt werden (Römer 16:17, 18; 2. Petrus 2:3). Was sollte man auch sonst vom Tisch der Dämonen erwarten?

w93 1. 10. 19 "Durchforsche mich, o Gott"
Manche Abtrünnige behaupten zwar, Gott zu kennen und ihm zu dienen, aber sie lehnen Lehren oder Anforderungen ab, die in seinem Wort dargelegt werden. Andere behaupten, an die Bibel zu glauben, verwerfen jedoch Jehovas Organisation und setzen alles daran, deren Werk zu behindern. Wenn sie bewußt solche Schlechtigkeit wählen, obwohl sie wissen, was recht ist, und wenn ihnen das Schlechte so in Fleisch und Blut übergegangen ist, daß es einen untrennbaren Bestandteil ihres Wesens bildet, dann muß ein Christ sie als solche hassen (im biblischen Sinn des Wortes), die sich mit der Schlechtigkeit unlösbar verbunden haben. Wahre Christen teilen Jehovas Empfindungen gegenüber Abtrünnigen; sie möchten gar nicht wissen, was für Vorstellungen diese vertreten. Im Gegenteil, sie 'empfinden Ekel' gegenüber denjenigen, die sich zu Gottes Feinden gemacht haben, aber sie überlassen es Jehova, Rache zu üben
Re: im eigenen Interesse schaffen Jehovas Zeugen Feindbilder
geschrieben von: sebe
Datum: 11. April 2011 09:17
Danke für die Auflistung der hinterhältigen Aussagen der WTG!!
Diese Hassprediger wollen überall die Anerkennung als KdöR---unglaublich!!Aber Man hat den Eindruck, vor den Ausgestiegenen hat die Sektenleitung Angst und ihre denkresistenten Mitglieder werden wieder alles schlucken und abnicken
---auch unglaublich!!
Re: im eigenen Interesse schaffen Jehovas Zeugen Feindbilder
geschrieben von: Margit Ricarda Rolf
Datum: 11. April 2011 10:30
Zitat: "Irrlehrer oder Personen, die zu Abtrünnigkeit neigen, können eine ganze Versammlung verderben."

Das habe ich ja noch gar nicht gewußt. Der Gedanke ist zwar nett und reizvoll, aber mal ehrlich, wenn ich an meine zwei Versammlungen denke, da sind es nur eiige Wert zur Abtrünnigkeit bekehrt zu werden. An nur wenige denke ich heute noch mit Wehmut zurück.

Ich habe in der Welt so viele tolle und intelligente Menschen kennengelernt, dass mir die einfältigen Schafe nicht wirklich fehlen.
Eine (un)wahre Geschichte?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 01. März 2011 19:18
Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas wirbt mit folgender Geschichte für ihr Buch "Lerne von dem großen Lehrer":

ERWACHET! Februar 2011 S. 32
,,Man kann nicht früh genug damit anfangen"

Das schrieb eine Mutter aus Kalifornien. Was meinte sie?

Sie spielte auf etwas an, das in dem Buch Lerne von dem großen Lehrer zur Sprache kommt. ,,Erst letzte Woche", so erzählte sie, ,,war ich mit meinem Jungen, er ist drei, bei der Kinderärztin. Sie fragte nach, ob mein Mann und ich mit Javan bereits darüber gesprochen hätten, wie er seine Genitalien vor Missbrauch schützen kann. Ich war wirklich froh, ihr von dem Lehrer-Buch erzählen zu können, in dem Kindern klargemacht wird, dass niemand an ihren Geschlechtsteilen spielen darf. Die Ärztin war sehr davon angetan, dass wir das mit unserem Jungen schon besprochen hatten."

Eine Kinderärztin fragt eine Mutter, ob mit ihrem Dreijährigen bereits darüber gesprochen wurde "wie er seine Genitalien vor Missbrauch schützen kann"?
Ist eine solche Frage in dem Alter unter Kinderärzten üblich?

Was außer Werbung ist Zweck dieser Veröffentlichung der Leitenden Körperschaft?

WTG- Buch 2010 HÜTET DIE HERDE GOTTES S. 132
20. Wechselt jemand die Versammlung, von dem bekannt ist, dass er ein Kind missbraucht hat, sendet das Versammlungsdienstkomitee ein Einführungsschreiben mit ausführlichen Angaben über seine Vergangenheit und gegenwärtige Situation an die neue Versammlung.

Briefe des Zweigbüros, die den Missbraucher betreffen, dürfen nicht kopiert oder der neuen Versammlung zugesandt werden.

Missbrauchstäter gibt es auch unter Zeugen Jehovas!

WTG- Buch 2010 HÜTET DIE HERDE GOTTES S. 132
19. ... Niemals sollte ein Ältester dazu anregen, Kindesmissbrauch nicht bei der Polizei oder einer anderen Behörde anzuzeigen.

Regten Älteste in der Vergangenheit Zeugen Jehovas dazu an, "Kindesmissbrauch nicht bei der Polizei oder einer anderen Behörde anzuzeigen" und wenn, wieso?

Auf Anfrage sollte man deutlich sagen, dass es jedem selbst überlassen ist, die Angelegenheit anzuzeigen oder nicht, ...

Warum muß die LK der ZJ darauf hinweisen?

und dass deshalb in keinem Fall mit Maßnahmen seitens der Versammlung zu rechnen ist.

Warum dieser Hinweis?

Älteste kritisieren niemand, der einen solchen Fall anzeigt.

Warum dieser Hinweis?

Der Betroffene ist absolut berechtigt, die Angelegenheit anzuzeigen, wenn er das möchte ...

Warum dieser Hinweis?

Die USA - Kompagnon der Neonazis!
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 26. Februar 2011 15:07
Es wird immer "besser"
Bereits seit geraumer Zeit ist mir auf einer Neo-Nazi-Download-Seite das Elaborat aus der Frühzeit zum Bibelforscher-Thema unter dem Namen "Hans Lienhardt" (alias Karl Weinländer) bekannt.
Schlimm genug das solcherlei in vorgenannter Form noch heute Verbreitung findet.
Man vergleiche zum Thema "Lienhardt" unter anderem

19212Lienhardt
Weinlaender.pdf

Mag man - aus historischer Sicht - der Zugänglichmachung eines solchen Textes (sofern mit kritischer Wertung verbunden) noch Verständnis entgegenbringen. So hört allerdings mein Verständnis an einem bestimmten Punkt auf.
Im Jahre 1921 gab es sicherlich noch keine Audiodateien.
In Vorbereitung eines Beitrages für morgen, bin ich da auf einen für mich mehr als befremdlichen Umstand gestoßen.
Da nutzen Neonazikreise offenbar eine in den USA beheimatete Plattform, um dort noch zusätzlich den Lienhardt-Schinken als Tondatei einzustellen.
Die muss dann ja wohl erstmal eingelesen werden, was offenbar diese Neonazikreise getan haben.
Es ist schlichtweg ein Skandal wäre mein Kommentar dazu.
Die USA als Kompagnon der Neonazis!
Das lasse man sich denn mal auf der Zunge zergehen!
www.archive.org/details/VerbrechenAmDeutschenVolk19212h8m
Soll ich nun darüber lachen - oder doch lieber weinen ?
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 27. März 2011 12:37
1970 erschien in der seinerzeitigen DDR das sogenannte "Uraniabuch" (Lizenzausgabe 1971 auch im Hubert Freistühler-Verlag) wobei man wissen muss, Freistühler ist den Freidenkern zuortbar. Er gab zu der Zeit auch deren Verbandszeitschrift "Der Freidenker" heraus.

Die diesbezügliche Szene hatte sich schon damals etwas "ausdifferenziert".
Der Freidenkerverband (Sitz Dortmund), hatte schon damals eine "Konkurrenz" Die aber war in der Hauptsache auf Westberlin beschränkt, während der "Freidenkerverband" traditionell eher das ganze Gebiet der Bundesrepublik Deutschland "erfassen" wollte.
Ob er es den tatsächlich "erfasste" steht wohl auf einem anderen Blatt.
Die Verbandszeitschrift "Freidenker" fand übrigens auch Eingang im Bestand der damaligen Ostberliner Staatsbibliothek.

Die hatte was westliche Zeitschriften anbelangte, ohnehin nur ein eingeschränktes "Angebot", von vielerlei Restriktionen begleitet. Andere Bibliotheken noch weniger.

So war etwa der "Spiegel" (als Beispiel) der berüchtigten "Abteilung für spezielle Forschungsliteratur" zugeordnet. Zu deren Bestände indes hatte kein gewöhnlicher Sterblicher Zugriff.
Warf man einen Bestellzettel mit einer ASF-Signatur ein, bekam man den prompt mit einem suffisanten Stempelaufdruck zurück.
"Zu erfragen in der Abteilung für spezielle Forschungsliteratur".

Wagte man es tatsächlich dort zu "erfragen", bekam man dort die weitere Frage gestellt.
Und, haben sie den nun eine amtliche Bescheinigung, Befürwortung für diese ihre Bestellung.
Hatte man die nicht, konnte man sich dieses "erfragen" auch ersparen.
Wurde man mit seinem Anliegen doch noch immer "aufdringlich" bekam man bestenfalls den Hinweis.
Na dann melden Sie sich mal beim Direktor der Benutzungsbteilung zu einem "Unter vier Augen Gespräch".
Nur, der verlangte dann auch wiederum die berüchtigte amtliche Bescheinigung.
Es war im Normalfall für den gewöhnlich Sterblichen, ein aussichtsloses Unterfangen, auf diesem Wege weiter zu kommen.

Das nur so nebenbei als erläuternder Background.
Den "Freidenker" hingegen, bekam man ohne vorgenannte Restriktionen, sehr wohl zur Einsichtnahme im Lesesaal ausgehändigt, und einige Jahrgänge davon habe ich mir dort auch angesehen.
Nun hatten besagte Westberliner "Freidenker" schon damals auch eine eigene Zeitschrift.
Die hingegen fand in keine östliche Bibliothek Eingang (nicht mal in die berüchtigte ASF-Abteilung).

Die vorstehend skizzierte relative "Privilegierung" ist auch so deutbar.
Freidenkerband Sitz Dortmund, war schon damals relativ DKP nah. Zwar organisatorisch selbständig, aber ideologisch etwas nahestehend.

Die Westberliner Freidenker hingegen, repräsentierten eher die SPD-Linie.
Und da zog der Osten halt die DKP der SPD vor.
.Aus den Westberliner Freidenkern wurde dann besonders nach 1989 der heutige "Humanistische Verband".

Das alles ist immer noch nicht das, worauf ich eigentlich hinaus will.
Besagtes "Uraniabuch", ist ja noch heute so ein beliebter "Buhmann", angefangen von der WTG (ohnehin), über den Detlev Garbe bis hin zu dem unsäglichen Herrn Hirch .
Ob zu recht, oder in überzogener Bewertung wäre wieder eine andere Frage.
Über Details jenes Buches kann man in der Tat sehr unterschiedlicher Meinung sein, und ich wäre der letzte, der dies auch bestreiten wollte.
Zu diesem Aspekt habe ich dann ja auch in einer entsprechenden Einleitung Stellung genommen.
Uraniabuch

Nur räumt meine Webseite ausdrücklich das Recht zu Nichtkommerzieller Nutzung ein.
Kommerzielle Nutzung indes, bewerte ich grundlegend anders, und bringe das an der davor vorgesehenen Stelle auch klar zum Ausdruck.

Wie ist dabei die Plattform "Scribd" einzuordnen?
Ich hätte da so meine Bedenken, ob sie denn wirklich "Nichtkommerziell" ist.
Gleichwohl will ich meinerseits, das im Einzelfall keineswegs zu einem grundsätzlichen Streit hochstilisieren.
Ich kann durchaus damit leben, halten es andere mit der Nichtkommerzialität nicht so genau. Das wiederum ist nicht mit meiner "Billigung" identisch, was nochmals ausdrücklich festgestellt sei.

Nun registriere ich auf besagter Scribd-Seite, dass dort ein User namens jommeyer
Unter den Titel
Urania-komplett
besagtes Urania-Buch jetzt hochgeladen hat.
Ich bin für das agieren jenes "jommeyer" keineswegs verantwortlich, was dann ja nochmals ausdrücklich festgestellt sei.

Damit wäre ein Kommentar zu diesem Thema aus meiner Sicht beendet.

http://www.scribd.com/doc/51606816/Urania-komplett

Zu den technischen Details dieser jommeyer-Einstellung.
Offenbar hat er meine eigene Einscannung dazu als Grundlage benutzt.
Ersichtlich auch daran.
Wer die Print-Ausgabe des Urania-Buches hat, kann das selbst vergleichen. Die Print-Ausgabe weist vielerlei Faksimiles auf. Schon meinerseits habe ich die für meine Internet-Variante, durch Abschriften ausgetauscht.
Auch bei "jommeyer" begegnet man diesen Faksimiles, nur in Abschriftform.
Desweiteren ist feststellbar. Eine Seitennummerierung auf der Basis der Printausgabe, gibt es auch dort weiterhin nicht.

Ein weiteres Indiz.
Der "jommeyer"-Text endet mit dem Satz
"Man vergleiche (als im sachlichen Zusammenhang stehend) auch:
Oberstes Gericht der DDR. Aus der Urteilsbegründung im Zeugen Jehovas-Prozess (1950)."

Das ist selbstredend eine Angabe, welche in der Print-Ausgabe nicht enthalten ist.
Die wurde lediglich als Verlinkung in meiner eigenen Einscannung, als thematisch geeignet, mit hinzugefügt.
Die Print-Ausgabe hat ab Seite 305 dann noch einen Anhang, den es auch bei "jommeyer" nicht gibt.

Meinerseits hatte ich bei meiner Einscannung den jeweiligen Kapiteln den Satz hinzugefügt, dass Nutzer welche über eine Internetsuchmaschine auf das Buch weitergeleitet worden seien, gebeten werden, auch ausdrücklich meine Einleitung zur Internet-Ausgabe zu beachten. Auch diesen Hinweis gibt es bei jommeyer nicht.

Die nicht vorhandene Seitenummerierung stört mich persönlich nicht sonderlich; dieweil es mir nur um die Vermittlung von Inhalten geht.
Für eine wissenschaftlich saubere Zitierung, sind Seitenangaben durchaus notwendig.
Insoweit kommt wer letzteres beabsichtigt, um die Print-Ausgabe weiterhin nicht herum.

Man vergleiche auch, was dieser "jommeyer" da noch so an sonstiges bei Scribd hochgeladen hat

http://www.scribd.com/jommeyer
Re: Soll ich nun darüber lachen - oder doch lieber weinen ?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 27. März 2011 15:13
Jommeyer machte sich viel Arbeit!

Als ich in den 1970er Jahren das Buch in Leipzig - gegenüber der Oper - kaufte, waren es gerade die Faksimiles die mich beeindruckten. Besorgte dann bei Messebesuchen noch weitere Exemplare für Aussteiger.

Habe noch 2 Expl. - das Papier vergilbt schön langsam, war zu sehr "Naturpapier"
Re: Soll ich nun darüber lachen - oder doch lieber weinen ?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 27. März 2011 15:36
Ich googelte nach Henry Werner St. und kam auf diesen Link:

www.welt.de/print-welt/article565190/Kreuzzug_als_Familienunternehmen.html

Hast du diesen Inhalt schon mal moderiert? Nehme ich an. Da wird gezeigt, dass es CV noch immer gibt, stimmt das, Manfred?

Hatte mit Henry sehr guten Kontakt, er war auch ein guter Unterhalter, er kam ja aus dem Schauspielgeschäft.

Direktverlinkung auf obige Zeitung, redaktionell aufgehoben.

Re: Soll ich nun darüber lachen - oder doch lieber weinen ?
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 27. März 2011 16:08
Die CV erscheint selbstredend nicht mehr.
Anfang 1993 war damit Schluss.
Und auch meine Einscannung der CV-Ausgaben ist beendet.
Für das Nachfolgeorgan (das es auch nicht mehr gibt) "Aus Christlicher Verantwortung" des K. D. Pape bin ich nicht zuständig, habe dieselbe übrigens nicht "komplett" sondern nur einige wenige Ausgaben davon.
Gleichwohl hatte ich mir dieses Nachfolgeorgan auch in der Deutschen Bücherei Leipzig angesehen.
Ich hätte damals, ja auch eine Abonnementsbestellung dafür aufgeben können. Ich habe vorsätzlich und bewusst darauf verzichtet.
Die CV erhielt ich ja in den letzten Jahren auch nicht mehr direkt.
Ich gedenke mich anrüchigen Unternehmen (als dass ich wegen der gewählten Kontinuitätslinie auch das Nachfolgeblatt einstufe), mich nicht anzubiedern. Deshalb eben auch keine Abonnementsbestellung meinerseits.
Das die CV relativ komplett eingescannt werden konnte, ist lediglich auch dem Umstand zuzuschreiben, dass ein Alt-Bundesrepublikaner mir aus seiner Sammlung, die mir fehlenden Ausgaben mal auslieh.

Zum Thema des Herrn H. W. Struck wurde hauptsächlich innerhalb des Vorgängerforums auch schon verschiedentlich Bezug genommen.
Ich möchte das nun nicht unbedingt jetzt alles im Detail heraussuchen.
Mit Struck habe ich übrigens nie näheren Kontakt gehabt. Kann also weder Pro noch Contrag zu ihm irgendwelche Aussagen machen.
Eine Im Internet greifbare Diplomarbeit erwähnt, dass deren Verfasserin Struck, nach 1989 mal interviewen konnte.
Was aus seiner Biographie im folgenden wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

Hinzuweisen wäre auch auf die Google-Suchfunktion mit Voreinstellung der Gebhard-Webseite, die man auf der dortigen Startseite vorfinden kann. Kluge selbst gestellte Fragen, erbringen auch dort mancherlei Antworten.
Auch auf den unsäglichen Artikel des Herrn B. wurde bereits, sei es in Zitatform oder auch Kommentierung, dort mit eingegangen
Nach einem Jahrzehnt - das Ende
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 14. April 2011 01:16
Von einer Buchhandlung, welche auch Verlagsvorbestellungen ausführt (was durchaus nicht "alle" machen), bekam ich jetzt die nachfolgende Nachricht:

den untenstehenden Artikel können wir leider nicht beschaffen.
Meldetext des Verlages: "Erscheint nicht laut Verlag"

Ihr Zeichen:.. Auftragsnummer ...
1 x Garbe D: Die Zeugen Jehovas 9845320/1.5252. C.H. Beck Verlag
EAN: 9783406447723

Verwundert über diesen Umstand bin - zumindest ich - keineswegs.
Das Internet kostet zunehmend seinen Preis.
Nach der Einführung etwa der Eisenbahn, oder des Autos, sollen wohl die Geschäfte der Pferdekutscher auch zusehends schlechter gelaufen sein.
Nun hat im Buchhandel bereits eine Teilrevolution dergestalt stattgefunden, dass der Anteil der "Zuschussverlage" im Wachsen begriffen ist.
Will also ein "stolzer Autor" seine Resultate - konventionell gedruckt sehen, "darf" er dafür in finanzielle Vorleistung treten.
Die Kasse des Zuschussverlages pflegt auf diese Weise zwar zu stimmen, die eigene (des Autors) in der Regel, bis auf vielleicht sehr, sehr dünn gesäte Ausnahmen wohl nicht.
Der Herr Thilo S. mag ja solch eine Ausnahme sein, der wird auch kaum mit dem Umstand belästigt worden sein, dass man zu ihm sagte. Publikation nur auf der Basis des wirtschaftlichen Risikos, zu lasten des Autors.

Wer eben nicht zu diesen Ausnahmefällen gehört, und ein konventionelles Buchmanuskript einem "Nicht-Zuschussverlag" einreicht, der kann es wie der Herr Garbe erleben (eine Vorab-Ablehnung wagte man ja nicht, da er bereits einen thematischen "Namen" hat), dass der Erscheinungszeitraum des vorangekündigten Buches, von einem Halbjahr zum nächsten Halbjahr verschoben wird
(in der Endphase bleibt es dann auch nicht mehr bei der halbjährlichen Verschiebung. Da gibt es dann schon
noch größere Zeitraume.

Herr Garbe dürfte dann ja dieses "Spiel" ein volles Jahrzehnt lang auskosten. Die erste Vorankündigung in seinem Fall gab es im Jahre 1991.
Ich habe zwar jetzt mal bei BookButler verglichen. Da ist der Titel weiterhin noch nachweisbar (als Vorankündigung eben). Das aber dürfte lediglich dem Umstand zuschreibbar sein, das dieses Detail bei den entsprechenden Anbietern in ihren Katalogen, noch nicht aktualisiert ist.
Entscheidend ist eben was der Verlag dazu sagt; und der hat sich ja nun eindeutig erklärt.

Pikant auch noch der Umstand, dass die Blinden von der ZJ-Fraktion, die da über "Farben referieren" vom Wikipedia-Lexikonprojekt, schon mal vollmundig über einen Zeitraum von Jahren, jenes ominöse Garbe-Buch als existent bezeichneten.
Da hat die Wikipedia beim ZJ-Thema garantiert "die" Experten ...

Eine Feststellung
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 19. März 2011 08:14
Auf einer URL, die zu nennen ich allerdings als zuviel der unverdienten Ehre bewerte, gibt es jetzt wieder mal unter dem Datum:

März 16, 2011 um 6:39 pm
Einen Eintrag, welcher meinen User-Namen "Drahbeck" missbraucht.
Es ist ja keine neue Erfahrung, dass Plattformen, welche unregistriertes Schreiben erlauben, auch zwielichtige Gestalten anziehen. Das muss nicht zwangsläufig so sein, achtet der Betreiber darauf, was bei ihm so geschieht.
Aber auch das ist wahr, es ist leider oftmals so.
Vernimmt man im dortigen sogenannten "Impressum" eine Wolkenkuckusheim-"Adresse" in Vietnam, auf einer Seite welche sich der deutschen Sprache bedient (nicht etwa der Vietnamesischen), dürfte über die dortige Unseriosität wohl kaum ein berechtigter Zweifel bestehen.
Grundsätzlich stelle ich fest.
Ich bedarf keiner Souffleure.
Wenn ich etwas zu sagen habe, und auch der zugehörige Zeitpunkt, dann habe ich es bisher auch selbst - und zwar hier - (in der Regel) gesagt.
Zum Aspekt "Zeitpunkt" gehört dann auch, isolierte Verwendung früherer Aussagen, ohne einfließen lassen des Kontextes, erfüllt auch das Kriterium der Unseriosität.
Das leben ist nicht statisch; es gibt halt immer wieder neue Konstellationen. Und in neuen Konstellationen ergeben sich auch Akzentverschiebungen.
Akzentverschiebungen etwa der Art, das früher geäußerte Kritik, eins zu eins in die Gegenwart übertragen, so eine Sachlage nicht trifft.
Natürlich kann man auch weiterhin kritische Vorbehalte haben (es wäre töricht das bestreiten zu wollen). Dann aber stellt sich auch die Frage ihres Stellenwertes in der Gegenwart. Und da kann es durchaus Verschiebungen geben, gibt es auch andernorts.
Auch der WTG spreche ich es nicht ab, sich wandeln zu können. Ob sie es denn auch tatsächlich tut, und in welchem Umfange, und auf welchen Gebieten, wäre dann eine andere Frage, welche auch der entsprechenden, begründeten Bewertung bedürfte.
Indes grundsätzlich gilt; das ich mich nicht auf Seiten der vorbeschriebenen unseriösen Art verbreiten werde.
Stalking-Blog
geschrieben von: Margit Ricarda Rolf
Datum: 10. April 2011 15:38
Hallo drahbeck,

in einem Blog, der ausschließlich betrieben wird, um meinen Ruf zu ruinieren, erscheint unter Drahbeck folgender Eintrag:

"März 16, 2011 um 6:39 pm | #52
Zitat

Diese Frau Rolf ist widerwärtig und einzig und allein auf Effekthascherei draufaus."

Ich gehe mal davon aus, dass du das nicht gepostet hast. Warum solltest du auch. Aber um diesen Blogger zu belangen, brauche ich natürlich deine ausdrückliche Erklärung. Sei so lieb.
Re: Stalking-Blog
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 10. April 2011 15:44
Offenbar eine alte Praxis: www.gimpelfang.de

http://gimpelfang.de/content/images/f6a4d51d54bbc8065bc67171f4b75ef3.jpg

Re: Stalking-Blog
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 10. April 2011 15:51
Ich hatte bereits am 19. März - und zwar hier an diesem Ort - dazu Stellung genommen.
Auf Namensmißbrauch andernorts habe ich selbstredend keinen Einfluß.
Mein Votum endete mit dem Satz:
"Indes grundsätzlich gilt; das ich mich nicht auf
Seiten der vorbeschriebenen unseriösen Art verbreiten werde."
Diese Festellung galt für die Vergangenheit, und auch für die Gegenwart.

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,96184,96184#msg-96184
Re: Stalking-Blog
geschrieben von: Margit Ricarda Rolf
Datum: 10. April 2011 17:14
Ich habe nichts anderes erwartet. Danke dir.
Der Herr scheint überwiegend Selbstgespräche zu führen. Ich habe zwar eine Vermutung, wer das ist, aber das nützt bekanntlich nichts. Cyber-Mobbing und Cyber-Stalking greift immer mehr um sich. Hier ist der Gesetzgeber gefordert.

Wenn jemand etwas zu sagen hat und er ist bereit es mit seinem Namen zu unterschreiben, dann werte ich das überwiegend als Freie Meinungsäußerung. Aber dieses anonyme Draufhauen auf andere ist einfach nur ein Zeugnis von Feigheit.
Re: Stalking-Blog
geschrieben von: Margit Ricarda Rolf
Datum: 14. April 2011 18:20
Bevor wieder neue Gerüchte auftauchen:

ich habe die Nutzungsbedingungen meines Forums geändert. Freigeschaltet werden nur noch Personen, deren Adressdaten mir bekannt sind. Ein Stopschild für Trolle & Co.

Was ich sehr erstaunlich finde: meine Mitglieder gehen mit. Diese Entscheidung scheint eher ein Segen zu sein in Richtung Schutzzone. Nur sehr wenige sind mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Das hat mich überrascht und sehr erfreut.

Es baut sich eine neue Vertrauensbasis zwischen den Mitgliedern auf. Ein Forum als Schutzraum im Internet. Keine anonymen Poster. Das ist eine sehr interessante Entwicklung.
"Bruderdienst"
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 17. März 2011 12:53
Zum genannten Stichwort "Bruderdienst", bzw. "Brücke zum Menschen" -
Totgesagte leben bekanntlich länger, besonders wenn sie durch genanntes Jungblut aufgefrischt werden :rp:

Der Historiker Dr. Graf-Stuhlhofer, der vor Jahren auch die Russellanalyse als Buch herausbrachte, mailte mir gestern:

Lieber Gerd,
ich sah mir den Artikel BRUDERDIENST bei Wikipedia an. Und feilte ein bisschen daran. Ich hoffe, was ich machte ist richtig. Aber vielleicht kannst Du das mal ansehen?

Mit herzlichen Segenswünschen grüßt
Franz
--------------------------------
Er meinte diese URL:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bruderdienst

Dort ist auch etwas zu lesen, was oft nicht bekannt ist:

Der Bruderdienst gibt die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Brücke zum Menschen heraus, die sich hauptsächlich mit den Fragen des genannten Personenkreises beschäftigt. Hinzu kommen weitere Publikationen, wie z. B. Flugblätter in der Reihe immer im bilde und aufklärende Broschüren. Des Weiteren wird ein Recherche-Dienst für religiöse Schriften und in geringem Umfang auch Ausstiegsberatung angeboten. Bekannt ist der Verlag für die deutschsprachige Ausgabe der Bücher von Raymond Franz, der bis 1980 Mitglied des Führungsgremiums der Zeugen Jehovas war und in der Folge mit der Herausgabe des Buches Der Gewissenskonflikt (engl. Crisis of Conscience) einer ihrer prominentesten Kritiker wurde.<

Den Versand der Bücher für Austria erfolgt durch mich.

Auch die Bücher von Carl Olof Jonsson sind dort erhältlich, über Bücherversand siehe hier: http://www.ausstieg-info.de/

Danke Drahbeck, für die PR-Möglichkeit!

Liebe Grüße!
Re: "Bruderdienst"
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 17. März 2011 13:10
Irgendwie - meine Meinung - passt das anhängen des Postings in Sachen "Bruderdienst", thematisch nicht so recht zu einer Überschrift wie "Wem nützt Thilo S.?"
Sofern mir nicht im Anschluss an dieses Posting, die gegenteilige Meinung dazu "um die Ohren gehauen wird", möchte ich dann - morgen - dieses Posting verselbständigen (eigener Thread) und auch die Postings-Überschrift entsprechend verändern.
Re: Wem nützt Thilo S.?
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 17. März 2011 13:57
einverstanden Manfred!

Das Zitat "zum Tage"

geschrieben von: Drahbeck
Datum: 23. März 2011 15:27
Einen Krieg vom Zaune zu brechen ist nicht schwer. Die dabei geöffnete Flasche der Pandora wieder zu schließen, um ein vielfaches mehr.
Das in Persien (Iran) denn man ein äußerst korruptes Regime am Ruder war, ist wohl kaum zu bestreiten. Indes solange wie der dortige Schah noch fest im Sattel saß, hatte er unter anderem auch die Rückendeckung der USA (auch aus geopolitischen Gründen).

Dann kam eines Tages der Zeitpunkt heran, wo auch die Tage jenes Regimes gezählt waren.
Und was kam danach?
Danach kam Khomeni und Nachfolger.
Und an der Politik der dortigen Machthaber in der Gegenwart, soll dann ja so mancher westlicher Staat noch "heute zu knappern" haben.

Vom Thema Irak, jetzt erst mal gar nicht zu reden.
Wie war das eigentlich in Ostdeutschland?
1953 hatte selbiges schon mal seinen für alle Welt sichtbaren Offenbarungseid. Der indes konnte es nicht verhindern, dass jenes Regime weiter am Ruder blieb.
Es blieb auch nach dem weiteren relevanten Offenbarungseid von 1961 weiter am Ruder.
1961 indes standen Ami-Panzer auch an der Berliner Sektorengrenze. Sie stoppten dort, anstatt "einfach" weiter zu fahren. Das auch in nüchterner Kalkulation dessen, was für Folgewirkungen ein solches "einfach weiterfahren" haben könnte.
Erst lange Jahre später - ist dann das Ostdeutsche Regime doch noch an seinen inneren Widersprüchen zerbrochen.
Das aber auch nur deshalb, dieweil es andernorts flankierende Entwicklungen gab.

Etwa der Abbau des Stacheldrahtes zwischen Österreich und Ungarn. Der war nämlich ziemlich rostig im laufe der Jahre geworden. Er hätte eine grundlegenden Erneuerung bedurft, die wiederum Geld kostet. Desolate östliche Regime hingegen pflegten nicht gerade in Geld zu "schwimmen". Und so wählte Ungarn - im Windschatten von Gorbatschow - halt die kostengünstigste Variante beim Thema.

Hätte es diese flankierenden Umstände nicht gegeben, ob dann nicht 1989 in ein analoges 1953 ausgeufert wäre, dürfte wohl so eine Frage sein, über die durchaus tiefer nachzudenken wäre.

Nun steht heutzutage Libyen ganz oben auf der Liste der internationalen Krisenherde. Und wie sieht denn so das Umfeld von besagtem Libyen aus.
Nur ein Stichwort. Ein stockreaktionäres Saudi-Arabien beispielsweise. Das aber ist neben Israel, westliches Hätschelkind. Nicht weil man das Saudische Regime so unsagbar toll fände. Wohl aber aus dem Grunde, dieweil da in den Kreisen jener, in deren Augäpfel das Dollarzeichen zu blinken pflegt, wohl noch ein zusätzliches Symbol aufblitzt. Das nämlich für Erdöl.
Und die derart eingengte Sichtweise ermöglicht es eben nicht zu sehen.
Was kommt nach einem fallweisen Sturz des Gaddafi-Regimes?
Gehen dann alle westlichen Blütenträume in Erfüllung. Oder erlebt man eventuell eine Regimesaustausch im Stile des vom Schah zu Khomeni?

Prophet zu sein ist mehr als schwer, ich maße mir auch nicht an ein solcher zu sein.
Nur stört mich an den Stimmen die da für den frisch-fröhlichen erweiterten Krieg plädieren, schon einiges.

Ist die Flasche der Pandora erst mal geöffnet, sind die Folgewirkungen als durchaus unkontrollierbar zu bezeichnen.
Zum Abschluss dieser Betrachtung noch ein eher historisches Zitat. Entnommen dem 1921 erschienenen Buch von Bruno Italiener (Hrsg.) mit dem Titel "Waffen im Abwehrkampf."
Besagter Abwehrkampf nimmt auf den Antisemitismus bezug, welcher schon damals frech sein Haupt erhob, und welcher in der Gegenwart als Ant-Islamismus in Form solcher symbolischen "Bildzeitungsjournalisten" wie dem Herrn Thilo S., ebenfalls wieder frech sein Haupt erhebt.

Und nun noch - unkommentiert - das angedachte Zitat:

General Hoffmann, der in den letzten Jahren des Krieges deutscher Generalsstabschef im Osten war, hat vor kurzem wieder die Erinnerung daran aufgebracht, daß die deutsche Heeresleitung im Sommer 1917 Lenin und seinen Anhang in einem verschlossenen Salonwagen aus der Schweiz durch Deutschland befördert hat, um durch sie das Gift des Bolschewismus in die Reihen des russischen Heeres zu tragen. Der angestrebte militärische Erfolg ist tatsächlich erzielt worden, aber darüber hat die deutsche Heeresleitung damals einer politischen Entwicklung in Rußland die Bahn geebnet, die in ihrer Fernwirkungen bis heute ganz Europa und halb Asien in ihrem Bann hält. (S. 91)

Wer solche Freunde hat ...
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 23. März 2011 18:36
Herr Besier, wird in einer Verlautbarung aus NPD-Kreisen, jetzt gemäss dem Motto "Trenne und herrsche" als lobenswertes Beispiel zitiert. Die sonstigen demokratischen Parteien, seien ja alles "ganz schlimme", wohl eben mit Ausnahme des Herrn Besier.
Der "Salbungsvolle Satz aus NPD-Munde lautet dann:

"Der Linken-Abgeordnete Prof. Gerhard Besier verhielt sich weitaus souveräner und gab sogar der NPD-Fraktion Schützenhilfe: So sei Gewalt im Grunde nicht "rechts" oder "links", sondern eine anthropologische Konstante, deren Ursachen zu ergründen seien. Im Gegensatz zu seinen Fraktionskollegen widersprach er also einer eindeutigen politischen Zuweisung von Gewalt bzw. suggerierte nicht, daß "linke Gewalt" gut, "rechte Gewalt" hingegen schlecht sei. Besier verschwieg jedoch, daß Gewalt – und dazu gehören auch rechtswidrige Blockaden – von Teilen der Linken aus gesinnungsethischen Gründen immer wieder gerechtfertigt wird."

www.npd-loebau-zittau.de/?p=3935

Wer solche Freunde hat ...

Re: Wer solche Freunde hat ...
geschrieben von: sebe
Datum: 24. März 2011 08:56

Drahbeck
Herr Besier, wird in einer Verlautbarung aus NPD-Kreisen, jetzt gemäss dem Motto "Trenne und herrsche" als lobenswertes Beispiel zitiert. Die sonstigen demokratischen Parteien, seien ja alles "ganz schlimme", wohl eben mit Ausnahme des Herrn Besier.
Der "Salbungsvolle Satz aus NPD-Munde lautet dann:

"Der Linken-Abgeordnete Prof. Gerhard Besier verhielt sich weitaus souveräner und gab sogar der NPD-Fraktion Schützenhilfe: So sei Gewalt im Grunde nicht "rechts" oder "links", sondern eine anthropologische Konstante, deren Ursachen zu ergründen seien. Im Gegensatz zu seinen Fraktionskollegen widersprach er also einer eindeutigen politischen Zuweisung von Gewalt bzw. suggerierte nicht, daß "linke Gewalt" gut, "rechte Gewalt" hingegen schlecht sei. Besier verschwieg jedoch, daß Gewalt – und dazu gehören auch rechtswidrige Blockaden – von Teilen der Linken aus gesinnungsethischen Gründen immer wieder gerechtfertigt wird."

www.npd-loebau-zittau.de/?p=3935
Wer solche Freunde hat ...

Re: Wer solche Freunde hat ...
geschrieben von: sebe
Datum: 24. März 2011 09:04
Ich verfolge schon länger die Aktivitäten des Herrn Besier und finde er ist ein selbsternannter Experte, der sich überall anschmiert. Schlimm ist nur: er bekommt auch noch Gehör!! Auch in der "Freien Presse" Ausgabe Chemnitz von heute, steht
wieder ein "inhaltschwerer Satz" : " Differenzierungen zwischen linker und rechter
Gewalt lehnte Gerhard Besier ab"
Re: Wer solche Freunde hat ...
geschrieben von: Conzaliss
Datum: 25. März 2011 17:19
Die Dummschwätzer dieser Welt finden immer wieder Gehör...
Magdeburg
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 17. April 2011 03:14
Beim surfen im Internet gelesen.
Nachfolgende Zitierung beschränkt sich auf das Zitierte (weitere Hintergrund-Infos sind mir derzeit nicht bekannt)

Bildungsnetzwerk Magdeburg gGmbH
Lüttgen-Ottersleben 18a
39116 Magdeburg

Das Bildungshaus Ottersleben steht allen regional, überregional und international tätigen freien und öffentlichen Trägern, Vereinen und Verbänden, Schulen, Organisationen und sonstigen Einrichtungen als Tagungs- und Veranstaltungsort zur Verfügung.

"INSIDE OUT" Modul 1
15. bis 16. August 2011
9 bis 16 Uhr
Aktive Medienarbeit :: Eigenproduktion mit jungen Aussteigern und Mitgliedern der Zeugen Jehovas
Ideenkatalog
Skripterstellung
Einführung in die Technik (Kamera, Ton, Licht)

"INSIDE OUT" Modul 2
20. bis 24. August 2011
von 9 bis 16 Uhr
Aktive Medienarbeit ::: Jugendeigenproduktion mit jungen Aussteigern und Mitgliedern der Zeugen Jehovas
Dreh :: Interviews :: Innen :: Außen :: Schnittbilder

"INSIDE OUT" Modul 3
17. bis 22. Oktober 2011
9 bis 16 Uhr
Aktive Medienarbeit :: Eigenproduktion mit jungen Aussteigern und Mitgliedern der Zeugen Jehovas
Redaktion
Schnitt

"INSIDE OUT" Modul 4
19. bis 20. November 2011
9 bis 16 Uhr
Aktive Medienarbeit :: Eigenproduktion mit jungen Aussteigern und Mitgliedern der Zeugen Jehovas
Vorbereitung Präsentation :: Diskussion :: Konferenz

"INSIDE OUT" Uraufführung
am 3. Dezember 2011
:: Eigenproduktion mit jungen Aussteigern und Mitgliedern der Zeugen Jehovas ::
Filmpräsentation & Diskussion

www.bildungsnetzwerk-magdeburg.de/?language=de
Re: Eine Meldung aus Bremen - Ein ergänzender Kommentar dazu
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 17. April 2011 09:52
Das "Haase und Igelspiel" in der Politik.

Vor der kombinierten Katastrophe in Japan (Erdbeben, und in der Folge die in Mitleidenschaftziehung von Kernkraftwerken), welche auch hierzulande den "Grünen" bei Wahlen einen kräftigen Stimmenzuwachs bescherten, und selbst ein Jahrzehntelang fest in CDU-Hand befindliches Bundesland, nunmehr eine neue Konstellation bescherte.
Nunmehr eben nicht mehr fest in CDU-Hand.
Vor diesem "politischen Erdbeben" fand man besagte CDU eher auf der Seite der "Radio Eriwan-Sprücheklopfer".

Atomausstieg - im Prinzip ja schon. Aber nur wenn Ostern, Pfingsten und Weihnachten, noch dazu in einem Schaltjahr, auf einen Tag zusammenfallen.
Vernimmt man indes heutzutage Verlautbarungen jener Bundeskanzlerin mit dem CDU-Parteibuch, fragt man sich. Wer ist denn nun jetzt der Konsequentere Atomaussteiger? Sollten die Grünen wähnen, nur sie seien es, sollten sie sich mal das "Wettrennen zwischen Haase und Igel" nochmals zu Gemüte ziehen.

Solcherlei Stimmungsumschwünge bedürfen sicherlich einiger Zeit des "sackens". Die Kräfte welchen das "umschalten" der Prioritäten nicht gefällt, sind ja nach wie vor da. Sie werden auch weiterhin versuchen (mehr im Hintergrund) ihre Lobbyistentätigkeit, für ihre Interessen, fortzusetzen. Auch wenn ihnen derzeit eher nur das agieren im Hintergrund, nicht aber in der "ersten Reihe" möglich ist.
Sollte sich indes die Tendenz fortsetzen, das besagte CDU wähnt, sich als die "besseren" "Grünen" verkaufen zu können, kommt es wohl darauf an, wie das "Rotkäppchen" sein "Hörgerät" beim "Großmutter-Besuch" eingestellt hat. Vermag es nicht gewisse "Frequenzen" wahrzunehmen, sondern nur ein "süßes Gesäusel", braucht es sich in der Konsequenz nicht zu wundern, sich eines "Tages als über den Tisch gezogen" wieder zu finden.
Gleichwohl ist diese Frage ja noch nicht entschieden. Sie kann so oder auch anders ausgehen.

Auch in SPD-Kreisen gibt es ja den Haase-Igel-Wettlauf.
Besagte SPD beliebt sich ja Jenseitsverkäufern als für selbige die besseren Paradiesumstände realisierend, anzudienen. Eigentlich wäre das ja auch die Domäne, zum Beispiel der CDU. Eigentlich ...

Wie man aber sieht, gibt es das "verwechsle das Bäumchen Spiel", nicht nur im Falle des Spannungsfeldes zwischen Grünen und CDU, sondern eben auch dergestalt, dass die SPD (die derzeitige Führung selbiger) sich als die besseren Lobbyisten zugunsten der Dummheitsverkäufer sieht.
Auch hier ist wohl wieder die Frage angebracht, wie das "Rotkäppchen" (der Wähler) wohl sein "Hörgerät" eingestellt hat. Vermeint es nur "süßes Gesäusel" wahrzunehmen, welche beispielsweise die Weinorgien gewisser Kreise auch mit SPD-Parteibuch (die Flasche so in der Preiskategorie Vierstellig pro Flasche) übertüncht, dann ist wohl auch diesem "Rotkäppchen" nicht sonderlich zu helfen.
Re: Atomkraft ist nicht sicher!
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 18. April 2011 17:29

Drahbeck
bei diesen Wahlen wird besagte SPD eine Stimme weniger im Vergleich zu früheren Wahlen haben.

Bleibt nur eine relevante Partei noch übrig?
Fakten - Atomkraft ist nicht sicher!

Re: Berliner Abgeordnetenhauswahl
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 18. April 2011 18:04
Also ich sagte ja schon - ich bin in der Frage der möglichen Wahlentscheidung dermaßen "hin und hergerissen", wie kaum bei einer Wahl zuvor.
Die heutige "Berliner Zeitung" stellte in einem Artikel die Kandidaten der "Grünen" für die Berliner Abgeordnetenhauswahl vor. Gleich 80 Stück, obwohl die reale Chance einen Platz im Abgeordnetenhaus zu ergattern, vielleicht nur für zwanzig bis dreissig davon gegeben ist.
Man hat sich also doppelt und dreifach abgesichert, sollte es Kandidatenausfälle geben. An Nachrückern mangelt es dann garantiert nicht.
Das als solches mag nebensächlich sein.
Weitaus weniger nebensächlich, die Biographien der so vorgestellten.
Und da war meine emotionale Reaktion die:
"Die" soll ich wählen ?; ausgerechnet die. Da müssen aber mächtig viel Kröten heruntergeschluckt werden. Für mein Fassungsvermögen ein bisschen zuviele!
Berücksichtige ich meine schon ausgesprochene Kritik an der Religionspolitischen Sprecherin der bayrischen Grünen, verdichtet sich für mich immer mehr das Ergebnis.
Auch die Berliner Grünen können auf meine Stimme bei der anstehenden Wahl nicht hoffen.

Das Thema Atomkraft ist angestoßen. Ich glaube kaum (mit Ausnahme des Westerwelle-Vereins) das eine relevante Partei es sich leisten kann, diesbezüglich einfach "wieder zur Tagesordnung überzugehen", als sei nie etwas geschehen.
Insofern sehe ich durchaus keine Notwendigkeit, die Grünen meinerseits auch noch "belohnen" zu müssen.
Würde die SPD nicht in ihrer Beliebigkeit, in ihrer Gefälligkeit gegenüber dem Religions-Dummheitsverkaufs Filz so unzumutbar (jedenfalls für mich unzumutbar) agieren, wäre wohl einiges leichter.
Da indes das Thema des berüchtigten Leistungsschutzrechtes in seiner drohenden krassen Form, keineswegs ausgestanden ist, dürfte bei mir derzeit noch eine Partei, welche das Internet besonders für sich thematisiert, die allergrößten Chancen haben; auch wenn ich mir sagen muss. Die wird wohl an der 5% Klausel scheitern.
Dieses Scheitern indes ist für mich nicht das Kriterium.
Das Kriterium ist - eine Protestwahl - zu realisieren.
Bei der übernächsten Wahl mögen wieder andere Konditionen herrschen, die dann zur gegebenen Zeit zu bewerten sind.
Re: Berliner Abgeordnetenhauswahl
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 18. April 2011 18:56

Drahbeck
Berücksichtige ich meine schon ausgesprochene Kritik an der Religionspolitischen Sprecherin der bayrischen Grünen ...

Habe ich ganz übersehen.
Wer die Wahl hat, hat die Qual - Jehovas Zeugen bleibt zumindest diese "Qual" erspart

Ein persönlicher Eindruck
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 21. April 2011 11:24
Im Zuge des von nicht wenigen angedachten superscharfen-super-super-super-scharfen Leistungsschutzrecht selbst für banalste Texte, und ihre Erfüllungsgehilfen in den entsprechenden Lobbyisten-Parteien, in diesem Lobbyisten-Land Bundesrepublik Deutschland, spielt namentlich die Musikindustrie eine Art Vorreiterrolle.
Ohne es expressis verbis auszusprechen, hat besagte Musikindustrie auch mit Youtube einen „Deal" geschlossen.
Ich unterstelle mal, im Zeitalter großer möglicher Computerkapazitäten, und ausgeklügelter Software, ist es möglich, fast in Sekundenschnelle eingereichte Videos auf „Plagiatsverdacht" zu durchleuchten. Das heißt, gibt es in diesen Videos Musikanteile, für die Rechteinhaber ihre Kleinkariertheit durchsetzen wollen, agiert Youtube als dessen „Vollstrecker".
Es ist schon fast beängstigend festzustellen, wie schnell Youtube da Sperrentscheidungen durchsetzt, in kurzer, in superkurzer Zeit, nachdem Videos hochgeladen wurden.
Beispielsweise diese Beispiele:
"Chaplin Teil 1"
"Chaplin Teil 2"
http://www.metacafe.com/watch/7997866/chaplin_und_die_bibelfoscher_teil_1/

http://www.metacafe.com/watch/7997994/chaplin_und_die_bibelforscher_teil_2/
„Dieses Video enthält Content von SME und UMG. Es ist in deinem Land nicht verfügbar".
Diese Beschränkung auf nur „deinem Land" ist dann noch die „abgemilderte Form" solcher Sperren. Es gibt auch Sperren, welche diese Einschränkung auf nur „dein Land" weglassen.
Ein Vergleich des im vorliegenden Videokanal hochgeladenen zeigt, es gibt im dortigen Bestand, noch weitere von Youtube mit Sperrfunktion versehene Videos. Allesamt als Vollstrecker der Musikindustrie fungierend.
Aber da fragt man sich, nach welchen Kriterien handeln eigentlich die Kleinkarierten?
Offenbar gibt es aber auch bei Youtube - und das schon über einen in Jahren zu beziffernden Zeitraum, auch Musikvideos, welche eben nicht gesperrt sind (bisher, muss man wohl vorsichtigerweise hinzufügen), wie beispielsweise dieses:

http://www.youtube.com/v/EpQZIE6Dz70?fs=1&hl=de_DE

http://jessussirach.jimdo.com/videos/

Re: Ein persönlicher Eindruck
geschrieben von: . +
Datum: 21. April 2011 11:45
Och das ist kein Problem.
Unbequem ist es - ok - aber kein Problem.
Wenn es Youtube nicht spielt gebe ich es einem anderen Videohoster.
Es dauert halt länger.
Das ist aber auch schon alles.

Es gibt übrigens verschiedene Stufen der Sperren.
1.) Es wird komplett abgelehnt
2.) Es ist in deutschland nicht sichtbar (sehr wohl sammelt der Film aber Aufrufe - also sieht man ihn offensichtlich in anderen Ländern)
3.) er ist zwar bei Yutube sichtbar - kann aber nicht verlinkt werden.
Deswegen teste ich den Film erstmal auf myspace.
Geht ein Film dort nicht lade ich diese Filme Stück für Stück auf alternativen Videohostern.

Im Grunde muss man sagen - Youtube ist so gut und so stark das es garnicht so verkehrt ist den kleineren Anbietern auch ein paar Brosamen zu lassen.

Und der Hinweis mit dem willkürlichen Sperren ist vollkommen richtig.
Beispielsweise habe ich ein und den selben Film in deutscher und englischer Version bei Youtube hochgeladen.
Die deutsche ist gesperrt die englische ist frei verlinkbar.

Aber was solls - erstens ist es ja alles Kostenlos und zum anderen habe ich gerade Urlaub und eine 32.000der Leitung... lächel.
Re: Ein persönlicher Eindruck
geschrieben von: der einzig wahre Bauer
Datum: 21. April 2011 20:01
naja, da braucht man wohl nicht viel Energie um mal ganz kurz zu googeln...
anonymous dienst youtube videos sehen

Man suche sich einen auswärtigen DNS - Server (wird eher nicht gehen)
myvideo.de/watch/6477992/Netzsperren_umgehen_in_10_Sekunden
ccc.de/censorship/dns-howto/

... oder einen Anonymusdienst außerhalb EU (wird schon gehen...)
???
board.protecus.de/t3305.htm
proxydienst.de/anonymisierung/mit-hidemyass-die-youtube-laendersperre-umgehen
Re: Ein persönlicher Eindruck
geschrieben von: . +
Datum: 22. April 2011 03:29
Hallo Bauer,

ich werde alle Filme die jetzt bei Youtube nicht laufen bei anderen Anbietern uploaden.
ich habe ja schon damit begonnen - aber zuerst habe ich alles auf Youtube Online gestellt.

auf der Myspace seite werden dann nur filme stehen die frei funktionieren.
Vimeo ist gut
geschrieben von: AprilGewitter
Datum: 22. April 2011 18:26
Hallo +

http://vimeo.com/

ist gut, kostenlos und ich glaube sogar werbefrei...

gruß
AG
Re: Vimeo ist gut
geschrieben von: . +
Datum: 22. April 2011 23:04
Ja Danke für den Tip.
Der Anbieter stand auf meier Alternativen Liste.
Ich habe sie aber nicht gebraucht.
Ein Video blieb übrig das auf Russentube umziehen musste der Rest ist versorgt.

Vimeo ist übrigens mit erinem Upload kontigent versehen.
500mb die Woche.
Wenn ich nur auf Vimeo angewiesen wäre würde ich selbst im Idealfall im Juni 2012 noch Videos uploaden.
Re: Ein persönlicher Eindruck
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 24. April 2011 07:46
Ich versuche - soweit möglich - nicht in allen Fällen gelingt es -
Insbesondere in den Fällen nicht, wo Google schon früher - ohne viel Aufhebens Löschungen vornahm. Man also beim Aufrufen der entsprechenden Google Video-Adresse belehrt wird. Nicht vorhanden (schon jetzt).
Nach dem 29. April ist dann dieses „nicht vorhanden" wohl der Standard.
Zur Zeit aber kann man halt noch bis 29. April, unter den entsprechenden Google Video-Adressen diese dann auch besichtigen.
Zur Zeit noch ...
Jedenfalls ist es mein Bemühen (mit Ausnahme vielleicht nicht erkannter Fälle) die in den Forumsarchiven mit verlinkten Videos, durch die neueren Adressen auszutauschen.
Das Thema wie Youtube bei jetzt neu hochgeladenen Videos reagiert, bezüglich seiner Sperrpolitik, wurde hier ja schon angesprochen.
Namentlich dass Youtube als Vollstrecker der Musikindustrie agiert.
Ein bemerkenswerter Fall ist mir dabei aber auch "untergekommen". Und ich unterstelle, ebenfalls im Gefolge der Vollstreckerpolitik für die Musikindustrie

Man vergleiche dann mal die  nachfolgende Videoadressen.
Die erste von Google (derzeit noch erreichbar)
Und dann noch die von youtube.
Es handelt sich um ein und dasselbe Video.
Nur auch das muss man in einem Falle dann feststellen:

"Wie sie hören - hören sie nichts!"

http://video.google.de/videoplay?docid=7022555785468843225&hl=de#
...
Re: Ein persönlicher Eindruck
geschrieben von: Alphabethus
Datum: 24. April 2011 09:25
Ich finde gerade dieses Video ist ein wertvolles Dokument um die Erinnerung an all die User zu behalten, die hier mit ihren Beiträgen eine wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet haben. Ich habe mir das Video gerade wieder angesehen und erinnere mich mit Dankbarkeit an sie.
Re: Ein persönlicher Eindruck
geschrieben von: . +
Datum: 24. April 2011 11:39
Stimmt
das ist eine Spielart der Formen des Urheberrecht-Schutzes

Youtube schreibt in dem Videostatus in Deutschland: "Ton wurde entfernt"
In anderen Ländern mag es also gehen.

Andere Mütter haben aber auch schöne Töchter.

Wenn in einem Youtube-Video Probleme auftreten könnte man einfach auf

www.myspace.com/jesussirach

nachsehen - dort findet sich sicher eine funktionstüchtige Variante.

Wir dürfen bei der Beurteilung, das Youtube die höchsten Grenzen anlegt, eines nicht vergessen.
Es gibt zahllose "download Programme" speziell für Youtube.
Zwei klicks und man hat den Film oder die Audiospur gedownloadet.

Gerade weil die Ton und Bild Qualität heute bei Youtube so angehoben wurde, macht ihr automatisches Scannen per Wavemuster-Abgleich durchaus Sinn.

Im Grunde "entwerte" ich meine Downloaddatei indem ich Audio Dateien untermische.

Hier als Beispiel:
Visions of Angels von Genesis wird für den mp3 Sammler wertlos da in der mp3 Sprache, Geräusche und andere Musik untermischt wurde.
Hier in dem Beispiel Kongress Ton.
Es geht mir in keinem meiner Filme darum ein fremdes Musikvideo schlicht ins Netz zu stellen.
Die Selektion der Film erfolgt aber halt nicht per Hand sondern automatisch per Software.

Demnach ist die pure mp3 für denjenigen der das Originale Lied sucht wertlos.

Youtube ist den anderen Anbietern aber so drückend überlegen das es gar nicht schadet das auch den anderen Anbietern ihr Nischenproduckt gelassen wird.
Die Werbung ist zwar nervig aber auch die Ton und die Bildqualität ist heute bei megavideo um Welten besser als früher.

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