"Hätten Sie gern eine Antwort?"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 04. Oktober 2008 15:21
WTG- Traktat 2008 Hätten Sie gern eine Antwort?
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort? - Werden Tote irgendwann wieder leben?"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 05. Oktober 2008 14:54
WTG-Traktat 2008 Hätten Sie gern eine Antwort? S.1
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Was sagt die Bibel über Menschen, die andere absichtlich täuschen?"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 11. Oktober 2008 13:12
Zitat:
WTG-Traktat 2008 Hätten Sie gern eine Antwort? S.1
,,Was sagt die Bibel
über Menschen, die andere absichtlich täuschen? Wem schaden sie"
Wachtturm 15.August 2008 S.2
,,Der Wachtturm bietet den Menschen Trost durch die gute Botschaft, dass
Gottes Königreich, eine wirkliche Regierung im Himmel, bald
allem Bösen ein Ende setzen und die Erde zu einem Paradies machen wird. . . .
Er fördert den Glauben . . . seit 1879 . . ."
WTG-Buch 1993
Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes S.715, 716
,,Ähnlich verhält es sich mit denen, die heute beständig wachen. Sie sind sich dessen
voll bewußt, daß es immer schwieriger wird, auf das Kommen Jesu zu harren, je
länger die Zeit des Endes andauert. Sie haben aber den Glauben an die Worte Jesu nicht
verloren: ,,Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird,
bis alle diese Dinge geschehen." (Mat. 24:34). Mit dem Ausdruck ,,diese Dinge"
sind die verschiedenen Bestandteile des kombinierten ,,Zeichens" gemeint. Dieses
Zeichen ist seit 1914 zu sehen und wird in der ,,großen Drangsal" seinen Höhepunkt
erreichen (Mat. 24:21). Die ,,Generation", die 1914 am Leben war, schwindet nun sehr
schnell dahin. Das Ende kann nicht allzuweit entfernt
sein. "
Wachtturm vom 15.August 2008 S.9
,,Ein alter Prophet ,,täuschte ihn
... ,,Auch ich bin ein Prophet wie du, und ein Engel selbst hat zu mir durch das Wort
Jehovas geredet, indem er sprach: 'Lass ihn mit dir zu deinem Haus zurückkommen, damit er
Brot esse und Wasser trinke.' " Doch die Bibel ergänzt: ,,Er täuschte ihn"
(1.Kö. 13:11-18).
9 Ganz gleich welche
Beweggründe der alte Prophet gehabt haben mag: Er hat gelogen. Vielleicht war der alte
Mann ja früher einmal ein treuer Prophet Jehovas. Doch jetzt handelte er trügerisch, und
das wird in der Bibel deutlich verurteilt. (Lies Sprüche 3:32.) Wer seine
Mitmenschen absichtlich täuscht, setzt nicht nur sein eigenes Verhältnis zu Jehova aufs
Spiel, sondern oft auch das der anderen.
9. Was sagt die Bibel über Menschen, die andere
absichtlich täuschen? Wem schaden sie?"
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort? - Es kostet Sie nichts, außer ein wenig Zeit."
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 12. Oktober 2008 21:19
WTG-Traktat 2008 Hätten Sie gern eine Antwort?
Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann
der Sekten S.190, 194
Fragen stellen: Wie man sich vor gefährlichen Sekten
wappnet
Ein kundiger Verbraucher zu sein kann Ihnen viel Zeit, Energie und Geld
sparen. Wenn es um totalitäre Sekten geht, kann es Ihnen sogar ihre Seele
bewahren. Für den Fall, daß sie einmal von jemandem angesprochen werden, der versucht,
Informationen aus Ihnen herauszuholen, oder Sie zur Teilnahme an einem Programm einlädt,
gibt es ganz spezifische Fragen, mit deren Hilfe Sie über 90 Prozent aller Sektenwerber
entlarven oder meiden können. Diese Fragen erfüllen ihren Zweck am besten, wenn man sie
freundlich, aber sehr direkt stellt und aussagekräftige Antworten verlangt. . . .
Wie stehen Sie zu Ex-Mitgliedern Ihrer Gruppe?
Haben Sie sich mal mit einem Ex-Mitglied zusammengesetzt, um herauszubekommen, warum
derjenige ausgetreten ist?
Falls nicht, warum nicht?
Beschränkt die Gruppe den Kontakt zu ehemaligen Mitgliedern?
Diese Fragen zählen zu den aufschlußreichsten, die man einem Sektenanhänger stellen
kann.
Eine rechtmäßig handelnde Organisation würde niemals den Kontakt zu ehemaligen
Mitgliedern zu verhindern suchen.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" 1881 bis 2008
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 14. Oktober 2008 21:25
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "apokalyptische Grundausrichtung schon seit mehr als 100 Jahren"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 15. Oktober 2008 21:48
Zitat:
Wachtturm
15.August 2008 S.2Auszüge: Elmar Köppl DIE
ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse 1985
3.Auflage 2001 S.63, 64
>>> http://forum.mysnip.de/read.php?27094,2277,3257#msg-3257
3.5.2. Kognitive Dissonanz und die Falsifikation
religiöser Prophezeiungen
Das Dissonanzkonzept stellt für uns insofern ein wertvolles Instrument dar, als es einige
Ableitungen über die Folgen von empirisch widerlegten religiösen Überzeugungen
zuläßt, insbesondere im Zusammenhang mit folgender Fragestellung:
Wie läßt es sich erklären, daß die WTG ihre apokalyptische Grundausrichtung
schon seit mehr als 100 Jahren beibehalten konnte, obwohl sie breits des öfteren den
Weltuntergang vorausgesagt und zeitlich fixiert hat. Ihre Endtermine verstrichen, ohne
daß nur ein apokalyptisches Zeichen sichtbar geworden wäre, aber solche wiederholten
"Ent-Täuschungen" konnten weder die Überzeugung ihrer Anhängerschaft
zunichtemachen, noch die Expansion der Sektenmitgliederzahl aufhalten.
Wir möchten hier nicht alle Endzeitberechnungen, die zum Teil äußerst kompliziert sind,
explizit darstellen, sondern es geht uns primär darum, wie die ZJ den kognitiven
Konflikt, der durch die Falsifikation ihrer berechneten Termine entstand, bewältigten.
Dabei werden wir uns auf die drei bedeutensten "Weltuntergangstermine", auf die
Jahre 1914, 1925
und 1975, beschränken.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - 1914 -
geschrieben von: X ~ mysnip
Zitat:
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes
Auszüge: Elmar Köppl DIE
ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.64, 65
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
a) für das Jahr 1914:
Im Band 2 seines Hauptwerkes "Schriftstudien" sagte RUSSELL - unter Berufung auf
seine biblische Chronologie - für das Jahr 1914 die Wiederherstellung des irdischen
Paradieses und den Abschluß des Universalkrieges Gottes voraus.
Er schrieb:
"Man verwundere sich daher nicht, wenn wir in den
nachfolgenden Kapiteln Beweise beibringen . . ., daß der 'Krieg des großen Gottes des
Allmächtigen' (Offb. 16:14), der im Jahre 1914 zu Ende gehen soll, bereits angefangen
hat" (43).
Nach den Berechnungen sollte der Weltuntergang am 1.Oktober (1914) eintreten, wovon neben
vielen anderen auch RUSSELs enger Glaubensbruder A.H.
MacMILLAN überzeugt war, der in seinem Buch
"Faith on the March" schrieb:
"Ich war gebeten worden, am Mittwoch (30.Sept. 1914)
einen Vortrag über das Thema zu halten: 'Das Ende aller Dinge hat sich genaht; seid daher
gesunden Sinnes, und seid wachsam im Hinblick auf Gebete'. Nun, das war so richtig nach
meinem Geschmack. Ich selbst glaubte es aufrichtig, daß die Kirche im Oktober 'heimgehen'
werde. Während dieses Vortrages machte ich folgende unglückliche Bemerkung: 'Das ist
wahrscheinlich der letzte öffentliche Vortrag, den ich je halten werde, denn wir werden
bald heimgehen". (44)
(43) Russel, Ch.T., Die Zeit ist herbeigekommen,
Schriftstudien Band 2, 1889, S. 97.
(44) Jahrbuch der Zeugen Jehovas, Wien 1975, S 71.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - 1925 -
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 17. Oktober 2008 22:35
Zitat:
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes
Auszüge: Elmar Köppl DIE
ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.65
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
b) für das Jahr 1925:
Nach dem Tod von RUSSELL begeisterte der neue Präsident RUTHERFORD die Gläubigen
erneut mit einer bemerkenswerten Hoffnung:
"Die Welt ist am Ende - Millionen jetzt lebender
Menschen werden niemals sterben!", verkündete er
auf einem öffentlichen Vortrag in Los Angeles (Kalifornien) am Sonntag, dem 24. Februar
1918 (45).
RUTHERFORD war von den
"Beweisen" überzeugt, daß "die alte
Ordnung der Dinge, die alte Welt zu Ende geht und deshalb gänzlich vergehen wird; daß
die neue Ordnung hereinbricht, und daß das Jahr 1925 Zeuge der Auferstehung der
alttestamentlichen Überwinder und des Beginns eines Wiederaufbaus der zertrümmerten
Weltordnung sein wird" (46).
(44) Jahrbuch der Zeugen Jehovas, Wien 1975, S.71.
(45) vgl. The Watch Tower, 1.März 1918, S.80.
(46) Rutherford, J.F., Millionen jetzt lebender Menschen werden niemals sterben, Brooklyn
1920, S.104.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - 1975 -
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 18. Oktober 2008 20:55
Zitat:
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen -
Verkündiger des Königreiches Gottes
S.104
Auszüge: Elmar Köppl
DIE ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.66, 67
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
c) für das Jahr 1975:
Um das "apokalyptische Heute", das Gefühl der Unmittelbarkeit des Reiches
Gottes unter der Änhängerschaft wachzuhalten, stellte die WTG im Jahre 1966 ihre
jüngste Endzeitversion auf.
Im Buch "Ewiges Leben - in der Freiheit der
Söhne Gottes" (47) wird für den Frühherbst des
Jahres 1975 die Inauguration des Milleniums in Aussicht gestellt und damit die Hoffnungen
tausender Überzeugter geweckt. Gemäß der in diesem Buch veröffentlichten
Bibelchronologie, die zuverlässiger sei, als alle bisherigen Berechnungen, "werden 6000 Jahre, von der Zeit der Erschaffung des Menschen
an, mit dem Jahre 1975 enden, und die siebente Periode von eintausend Jahren
Menschheitsgeschichte beginnt im Herbst des Jahres 1975 u.Z. . . . . Wie passend es für
Jehova Gott sein würde, diese kommende siebente Periode von tausend Jahren zu einer
Sabbatperiode der Ruhe und Befreiung zu machen, zu einem großen Jubeljahrsabbat, um
Freiheit auf der ganzen Erde allen ihren Bewohnern auszurufen! . . . Es würde sich nicht
nur lediglich um Zufall oder Wahrscheinlichkeit handeln, sondern es würde gemäß dem
liebenden Vorhaben Jehovas Gottes sein, daß die Herrschaft Jesu Christi, des 'Herrn über
den Sabbat', parallel mit dem siebenten Millenium der Existenz des Menschen läuft . . . .
Folglich ist nun jeglicher Grund dafür vorhanden, daß die menschliche Schöpfung, nicht
durch Menschen, sondern durch den allmächtigen Gott, noch frei gemacht werden wird. Die
langersehnte Zeit dafür ist herbeigekommen!"
(48)
Obwohl in diesem Zitat im Konjunktiv gesprochen wird, um vielleicht einem eventuellen
Fehler vorzubeugen, geht aus ihm unmißverständlich hervor, daß man im Jahre 1975 mit
hoher Wahrscheinlichkeit den Anbruch des Tausendjahrreiches Gottes erwarten könne. Daß
ein Großteil der ZJ auch wirklich davon überzeugt war, kann man daraus schließen, daß
ihr durchschnittlicher Missionseifer - wie aus dem Aktivitätsindex (s. Tab. 1) hervorgeht
- anstieg und viele ihre beruflichen Verpflichtungen aufgaben, um sich der
Sondertätigkeit eines Pioniers (49) zu widmen.
Darüber hinaus erklärte der heutige Präsident der WTG F.W.FRANZ am 30.August 1975
auf dem Bezirkskongreß der ZJ in Gelsenkirchen (BRD), daß am Freitag, den 5.September
des genannten Jahres mit Sonnenuntergang 6000 Jahre Menscheitsgeschichte enden würden
(50). Dieses Berechnungsschema ähnelt der Chronologie von RUSSELL, derzufolge jeder
Schöpfungstag von Gen. 1 siebentausend Jahre dauere, wobei sich während der ersten 6000
Jahre des siebten Tages die Menschheitsgeschichte abspiele; am Beginn des letzten
Jahrtausends dieses Tages werde schließlich gemäß Offb. 20 Jesus Christus sein
1000-jähriges Reich errichten.
(47) vgl. Ewiges Leben - in der Freiheit der Söhne Gottes,
Brooklyn 1966 (deutsche Ausgabe, Wiesbaden 1967).
(48) Ebd., S.30 f.
(49) Vollzeit- bzw. Teilzeitprediger mit einem festgesetzten Predigtstundenziel, das
damals 150 bzw. 100 Stunden/Monat betrug.
(50) vgl. Materialdienst, 1976,19:294.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Das Ausbleiben der 'Stunde Null'"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 19. Oktober 2008 23:00
Auszüge: Elmar Köppl DIE ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.67-69
Jahr Aktivitätsindex in Stunden Pioniere 1972 182,84 92.026 1973 181,37 94.604 1974 197,34 127.135 1975 185,36 130.225 1976 167,99 113.926 1977 151,82 119.289 1978 147,25 115.389 1979 152,10 127.558 1980 156,03 137.861 1981 159,55 151.180 1982 164,28 172.859 1983 174,57 206.098
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Modifikation ihres Überzeugungssystems"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 20. Oktober 2008 20:22
Auszüge: Elmar Köppl DIE ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.69
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Neuinterpretationen für - 1914 -"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 21. Oktober 2008 21:52
Zitat:
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen -
Verkündiger des Königreiches Gottes
S.60
Auszüge: Elmar Köppl DIE
ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.69, 70
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
Durch die Integration neuer kognitiver Elemente und mit Hilfe von ex post facto
Rationalisierungen konnten die kognitiven Diskrepanzen erfolgreich überwunden werden und
die Glaubwürdigkeit ihrer Bewegung bis heute unangetastet bleiben. Die Wirklichkeit wurde
so verzerrt, daß man sein bisheriges Handeln und Tun als ZJ wieder vor sich selbst
rechtfertigen konnte.
Die folgenden Neuinterpretationen und Zusatzannahmen halfen, den Schock der sichtbaren
Fehlschläge zu überwinden und die Glaubwürdigkeit der WTG zu retten:
a) für 1914:
Dieses Jahr wurde wegen seiner zeitgeschichtlichen Bedeutung bis heute als endzeitliches
Datum beibehalten, aber retrospektiv so interpretiert, daß die 2.Wiederkunft Christi zu
diesem Zeitpunkt doch stattgefunden habe, wenn auch unsichtbar und nicht auf der Erde,
sondern im Himmel. Obwohl RUSSELL für das Jahr 1914 das absolute und sichtbare
Ende der Weltgeschichte und den Beginn des 1000-jährigen Reiches auf Erden prophezeit
hatte, sehen die ZJ im Ausbruch des Ersten Weltkrieges nicht etwa die Falsifikation dieser
Prophezeiung, sondern im Gegenteil, den Beweis ihrer Richtigkeit, wie aus folgendem Zitat
hervorgeht: "Schon Jahre im voraus
erkannten Erforscher der Bibel, daß 1914 ein Jahr von großer Bedeutung sein würde. Die
biblische Chronologie weist ausdrücklich auf dieses Jahr hin; sorgfältige Erforscher des
Wortes Gottes wußten das. Sie erwarteten große Veränderungen, und die Tatsachen
bestätigen, daß 1914 tatsächlich ein gekennzeichnetes Jahr war" (52).
Obwohl also 1914 etwas ganz anderes in der Weltgeschichte eintrat, als RUSSELL
prognostiziert hatte, wird heute in den Publikationen der WTG dieser prophetische Fehler
unterschwellig in einen Erfolg umgewandelt und gewissermaßen als Beweis für die
Validität ihrer Prophezeiungen angeführt.
(52) Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, Wien 1968,
S.91.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Neuinterpretationen für - 1925 -"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 22. Oktober 2008 22:45
Zitat:
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen -
Verkündiger des Königreiches Gottes
S.78
Auszüge: Elmar Köppl DIE
ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.71
3.5.2 Kognitive Dissonanz . . .
b) für 1925:
"Besonders das Jahr 1925 erwies sich für viele Glieder
des Volkes Jehovas als ein Jahr großer Prüfungen. Einige gaben das Warten auf und gingen
mit der Welt. Jene aber, die diese kritische Zeit überstanden, wurden durch die
Segnungen, die Jehova vom Mai 1926 an für sie bereithielt, in der Tat
glücklich gemacht" (53).
Das Ausbleiben der Apokalypse wurde dieses Mal als Test Jehovas gedeutet, als eine
Prüfung und wer sie bestand, hatte jetzt noch mehr Anrecht darauf, als Glied des Volkes
Gottes gelten zu dürfen.
(53) Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben, Wiesbaden 1960,
S.110.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Neuinterpretationen für - 1925 -"
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 23. Oktober 2008 06:02
Zitat:
Das Ausbleiben der Apokalypse wurde dieses Mal als
Test Jehovas gedeutet, als eine Prüfung und wer sie bestand, hatte jetzt noch mehr
Anrecht darauf, als Glied des Volkes Gottes gelten zu dürfen




Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Neuinterpretationen für - 1925 - Wenn - hätte - wäre"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 23. Oktober 2008 23:18
WTG-Buch 1993 Jehovas
Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes
S.632
Zitat:

,,. . . kein weiteres Jahrhundert . . ."
>>>
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,9678,10034#msg-10034
Zitat:
5. Mose Kapitel 18
![]()
Bibelverse 21 und 22 finden sich nicht im WTG-Buch Unterredungen anhand der
Schriften zur Thematik Falsche Propheten S.146.
>>>http://forum.mysnip.de/read.php?27094,4415,4416#msg-4416
Warum nicht?
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "Neuinterpretationen für - 1975 -"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 24. Oktober 2008 22:50
Zitat:
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen -
Verkündiger des Königreiches Gottes
S.104
Auszüge: Elmar Köppl DIE
ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.71, 72
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
c) für 1975:
Abgesehen davon, daß viele ZJ behaupten, es hätte für 1975 überhaupt keine
Prophezeiung gegeben, wird heute von der WTG darauf hingewiesen, daß es richtig sei, daß
seit der Erschaffung Adams (4026 v.u.Z.) im Jahre 1975 sechs tausend Jahre vergangen
seien, jedoch sei die Schöpfung des Menschen erst mit der Erschaffung Evas vollendet
gewesen. Mit dem Hinweis auf diese Zeitspanne zwischen der Erschaffung der ersten
beiden Menschen konnte erneut eine Erklärung für die Nichterfüllung der Prophezeiung
gefunden werden.
Solche willkürlichen Abänderungen und Re-Interpretationen, die sich
empirisch nicht mehr überprüfen lassen, schützten die ZJ davor, sich den prophetischen
Reinfall öffentlich eingestehen zu müssen.
Man erinnerte sich wieder daran, daß man schon immer vor privaten Spekulationen gewarnt
habe und erklärt heute die vorgenommenen Korrekturen im Auslegungsgebäude damit,
daß ein genaueres Studium der Bibel neue Erkenntnisse erbracht hätte. Mögen sich
die ZJ darauf berufen, daß in Sprüche 4:18 steht, daß das Licht der Erkenntnis "immer heller und heller" werde, so war es doch letztendlich die geschichtliche
Realität, die sie zu einer Revidierung ihres Überzeugungssystems zwang.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - Traktat = "neue Mitglieder"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 25. Oktober 2008 21:22
Zitat:
September 2008 UNSER KÖNIGREICHSDIENST S.1
Auszüge: Elmar Köppl DIE ZEUGEN
JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.72
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
Ein weiteres kognitives Element, das dissonanzreduzierend wirkt, ist die
Erfahrung, daß trotz dem Ausbleiben der Prophezeiung und dem Spott der Ungläubigen neue
Mitglieder gewonnen werden können.
Eine Bestätigung für die Richtigkeit unseres Tuns sind immer andere Menschen und
deshalb ist für jede Sektengruppe die Erfahrung des Zugangs neuer Mitglieder von
besonderer Bedeutung. Denn je größer die soziale Unterstützung ist und umso mehr
Personen, besonders Spötter, bekehrt werden können, desto mehr wird der Überzeugte in
seinem Glauben bestärkt, daß dieser "wirklich" wahr sein muß. Und wenn der
Sektierer schlußendlich "die ganze Welt von der Richtigkeit seiner Vorstellungen
überzeugen könnte, würde die Dissonanz zweifellos verschwindend gering werden"
(54).
(54) Festinger, L., Theorie der kognitiven Dissonanz, hrsg.
v. Irle, M., Möntmann, V., Bern, Stuttgart, Wien 1978, S. 200.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "fehlgeschlagene Weltuntergangsprognosen"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 26. Oktober 2008 21:48
Zitat:
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen -
Verkündiger des Königreiches Gottes
S.107
Auszüge: Elmar Köppl DIE
ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.72, 73
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
Die paradoxe Situation, daß fehlgeschlagene Weltuntergangsprognosen sogar einen
Bumerangeffekt auslösen können, konnten FESTINGER et al. (55) in ihrer, schon klassisch
gewordenen Feldstudie beobachten. So führte das Ausbleiben der Prophezeiung einer
gewissen Mrs. Marian Keech aus Lake City, derzufolge große Teile Amerikas zu einem
bestimmten Datum durch eine Flutwelle vollständig vernichtet und die Gläubigen durch
fliegende Untertassen von anderen Planeten gerettet würden, nicht zur Auflösung
ihrer Mikrosekte, im Gegenteil, der Glaubens- und Bekehrungseifer der Sektierer stieg
sogar an.
Ein solcher Bumerangeffekt konnte global gesehen (vgl. Tab.1) >>> http://forum.mysnip.de/read.php?27094,14539,15482#msg-15482 bei den ZJ 1975 nicht beobachtet werden, denn ihr Missionseifer
tendierte nach der Enttäuschung eher zu einer Abnahme. Erst nach einem länger
andauernden Prozeß der Neuorientierung konnte eine Intensivierung ihrer Bemühungen,
andere Leute zu bekehren, beobachtet werden.
(55) vgl. Festinger, L., Riecken, J., Schachter, S., When
prophecy fails, Minneapolis 1956.
Ein weiterer Kommentar von:
Prof. Dr. Helmut Lukesch
>>> rpss23.psychologie.uni-regensburg.de/download/lehre/vl/sozialpsychologie_vortrag-11_Prophecy.pdf
Das Forschungsteam, führte eine Studie über eine kleine
Sekte in der Nachfolge einer Marian Keech durch, einer Hausfrau, die behauptete, sie habe
Botschaften von Außerirdischen per automatischen Schreiben erhalten (,,Besucher vom
Planeten Clarion"). Festinger gelang es, in die Teilgruppen der Sekte verdeckte
Beobachter einzuschleusen.
Die Botschaft der Außerirdischen besagte, dass eine Weltkatastrophe bevorstehe, doch die
Hoffnung bestände, dass Auserwählte, die durch Keech und andere erwählte Medien auf sie
hörten, sie überleben könnten.
Was Festinger und seine Mitarbeiter am Ende zeigten, war, dass der Fehlschlag einer
Vorhersage oft den gegenteiligen Effekt von dem hat, was der Durchschnittsmensch erwarten
würde - die Sekte wird oft noch stärker und die Mitglieder noch mehr überzeugt von der
Wahrhaftigkeit ihrer Handlungen und Gaubenssätze!
Weitere Beispiele
. . .
- Wachtturm-Bewegung (=Zeugen Jehovas)
- Adventisten (heute: Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten)
. . .
vgl. auch:
Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann der
Sekten S.101, 102 - Festinger -
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "kein spezifisches Datum"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 27. Oktober 2008 22:02
Zitat:
Erwachet!
22.Oktober 1995Köppl's hervorragende Analyse wurde im Jahr 1985 erstmals
veröffentlicht. Der damalige WTG-Zeitrahmen ist nun ebenfalls Geschichte.
Was sagt die neue Formulierung "binnen kurzem" aus?
Das WTG-Buch Lebe mit dem Tag Jehovas vor Augen zitiert auf S.4 Zephanja
1:14 ,,Der große Tag Jehovas ist nahe".
Die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift (S.1588) datiert die Vollendung der
Niederschrift dieses Bibelbuches auf v. 648 v. u. Z..
Auszüge: Elmar Köppl DIE ZEUGEN
JEHOVAS - Eine psychologische Analyse 1985
3.Auflage 2001 S.73
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
Eine weitere mögliche Form des Dissonanzabbaus ist es, sich auf kein spezifisches
Datum mehr einzulassen, sondern nur mehr einen Zeitrahmen vorzugeben, innerhalb
dessen sich alles abspielen sollte. Dementsprechend liest man heute im Wachtturm: ,,Wir brauchen nicht im voraus 'den Tag und die Stunde' zu wissen,
wann die 'große Drangsal' mit aller Wucht über die Welt hereinbricht" (56). In der Doktrin der ZJ heißt es nur mehr, daß die Welt kurz
vor ihrem Ende stehe und daß die Generation, die die Ereignisse im Jahre
1914 sehen und begreifen konnte, auf keinen Fall mehr völlig vergehen
werde, bevor nicht das irdische Paradies weltweit wiederhergstellt sein würde.
(56) Der Wachtturm, 1. August 1982, S. 12.
Re: "Hätten Sie gern eine Antwort?" - "die wahre Anbetung"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 28. Oktober 2008 22:09
Zitat:
WTG-Traktat 2008 Hätten Sie gern eine Antwort
S.4
Auszüge: Elmar Köppl
DIE ZEUGEN JEHOVAS - Eine psychologische Analyse S.73, 74
3.5.2. Kognitive Dissonanz . . .
Die Geschichte hat uns aber gezeigt, daß die Anhänger von Weltuntergangsbewegungen nur
bis zu einem gewissen Punkt Dissonanz tolerieren und wiederholte Enttäuschungen einfach
so hinnehmen; wird dieser Punkt überschritten, kommt es zur Aufgabe des
Überzeugungssystems. Darum wird auch die WTG in ihrer heutigen Form nur solange
erfolgreich bestehen können, solange es ihr gelingt, den Glauben an die Erreichbarkeit
ihrer Zielvorstellung unter ihren Anhängern aufrechtzuerhalten und solange sie
"Beweise" dafür liefern kann, daß wir dem Ende ein Stück näher gekommen
sind. Dies aber wird für die Zukunft ihr größtes Problem darstellen.
Manfred Gebhard 2002 Die Endzeit der
Zeugen Jehovas S.86
Es wäre müßig sich mit der Forderung aufzuhalten, die
Zeugen Jehovas hätten endgültig aus der Religionsgeschichte zu verschwinden. Dies
könnte man nur dann fordern, könnte man sagen, die Weltverhältnisse geben keinen Grund
zur Klage. Genau dies kann man aber nicht tun.
Was man hingegen sehr wohl fordern kann ist, daß auch die Zeugen Jehovas sich dem in der
Legende Martin Luther zugeschriebenen Spruch stellen:
"Und wenn morgen der Jüngste Tag anbricht - so will ich dennoch heute noch
mein Apfelbäumchen pflanzen!"
Sie sind noch sehr, sehr weit von der praktischen Realisierung dieser Erkenntnis entfernt.
Ihre Kinderstube in den USA hat im übrigen wesentlich dazu beigetragen, dass bei ihnen
ein hartes, ja geradezu ausbeuterisches Management vorherrscht. Auch dieser Punkt wird
immer wieder aufs neue, zur Kritik herausfordern!
Talk Talk
It's My Live
>>>
http://www.youtube.com/watch?v=vvAVJTQeFiQ
- Schluß -
Die Wachtturmwächter japsen und schlummern
geschrieben von: . +
Datum: 26. September 2008 16:31
Es geht weiter Abwärts.
Wer hätte das gedacht.
Trotz der Neuerung, dass beide Eltern automatisch zu Verkündiger werden, ob nun beide
Verkünden oder nicht lässt sich der fortschreitende Verkündigerrückgang nicht
aufhalten.
Königreichsdienst November 2008

Seite 2

Schrieb ich vor vier Wochen noch dass wir mit einem Rückgang von etwa sechshundert
Verkündigern zum Vorjahr rechnen müssen
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,11307,11307#msg-11307
zeichnet sich nun schon ein Rückgang von 852 Verkündigern im
Jahresdurchschnitt ab.
Was also tun? sprach Zeus.
Nachdem wir schon die untätigen Elternteile künstlich Aktiviert haben, dann wäre es
doch an der Zeit die Karteileichen auferstehen zu lassen.
Interner Wachtturm vom 15.11.2008
unter der Überschrift auf Seite 12

heißt es auf Seite 14


Ja also äh
Na ja.
Es würde doch wirklich mal etwas zur Abwechslung beitragen, wenn der Supersklave
hervorragende Speise verteilen würde.

Heißt das jetzt dass der Supersklave eine repräsentative Befragung unter den
Rückenkehrern durchgeführt hat oder schreibt der Wachtturm hier eventuell
selbstische Unwahrheiten?
Sollten jetzt die Zeugen des Wachtturms sich erkundigen ob die Rückenkehrer
reichhaltigere geistige Speise gefunden haben?
Richtig ist, das ich keinen zweiten kenne der s o l c h e r a r t reichhaltige
Speise verteilt.
Wollen wir doch hoffen das es nicht noch jemanden gibt der solcherart Krampf verstreut.
Aber etwas Besseres lässt sich an jeder Ecke finden.
Selber schuld wenn man das nur in muffigen Majestätssälen danach sucht.
Wo juckt dem Wachtturm der Pelz?
Seite 16

untätige Verkündiger


Aber sein wir nicht unfair.
Der Wachtturm will nicht nur kostenlose Neumitglieder-Anwerber.
Um wirklich Objektiv zu sein, müssen wir noch auf die Seite 6 und 7 verwiesen:


Seine Wachtturm-Wächter sind blind.
Keiner von ihnen hat Notiz genommen.
Sie alle sind stumme Hunde, sie können nicht bellen,
[sie] japsen, liegen da, lieben zu schlummern.
(Jesaja 56:10)
Re: Die Wachtturmwächter japsen und schlummern
geschrieben von: want2x@web.de
Datum: 27. September 2008 00:23
"Off"-Topic:
In unserer dieswöchigen Dienstzusammenkunft wurde eine Bekanntmachung vorgelesen, dass
die Ältesten in den USA nun eine Schule besuchen und das in Deutschland bald auch sein
soll.
Damit könne den Ältesten geholfen werden, die Brüder noch besser zu informieren, wie
der TVS Dinge getan haben will und natürlich Jehova auch.
(no comment)!!!
Re: Die Wachtturmwächter japsen und schlummern
geschrieben von: prozessor
Datum: 27. September 2008 07:50
Zitat:
want2x@web.de
Das könnte wohl mit den u. g. (natürlich noch nicht öffentlichen) Ankündigungen in den
USA zusammenhängen (siehe auch http://forum.sektenausstieg.net/index.php?topic=14779.msg364788):
- Anfang Oktober werden die Pioniere über die Änderung des Stundenziels (AP 50 Stunden,
HP 35 Stunden) informiert
- Viele Bezirksaufseher und einige Kreisaufseher werden alt und müssen kürzertreten. Es
werden viele weitere geeignete Ersatzmänner gebraucht
- Weitere Brüder müssen geschult werden, bei von Verfolgung oder Isolation als
"Aufseher" zu dienen
- Die vorsitzführenden Aufseher werden in Patterson für zusätzliche Aufgaben geschult
werden
- Nachdem alle VAs geschult wurden, wird es eine Königreichsdienstschule für alle
Ältesten geben
- Alle Gebäude in Brooklyn sollen bis ca. 2015 - 2020 verkauft werden
Zum Beginn des Dienstjahres 2011 (1. September 2010) treten folgende Änderungen in Kraft:
- Verschiedene vorsitzführende Aufseher aus dem Kreis werden die Versammlungen besuchen
- Der Besuch des "Aufsehers" beginnt am Donnerstag Abend, eine weitere
Zusammenkunft findet am Samstag Abend statt und die Zusammenkunft für die Öffentlichkeit
am Sonntag.
- Der "Aufseher" wird die Versammlung am Freitag, Samstag und Sonntag im
Predigtdienst begleiten
- Der "Aufseher" wird eine Zusammenkunft mit den Ältesten und Pionieren
durchführen
- Die Versammlungen werden dreimal im Jahr besucht werden (statt, wie bisher, zweimal)
- Einige der bisherigen Kreisaufseher werden als Bezirksaufseher zugeteilt werden
- Andere Kreisaufseher werden als Sonderpioniere zugeteilt, um im Predigtwerk zu helfen
- Da es genügend Kreisaufseher geben wird, um die Bezirksaufseher zu ersetzen, wird die
Größe der Bezirke von bisher 13 bis 15 Kreise auf 10 Kreise reduziert werden. Dadurch
können die Bezirksaufseher mehr Zeit mit den Kreisen verbringen
Vorteile:
- Es wird mehr geschulte Brüder geben, die im Fall von Verfolgung Verantwortung
übernehmen können
- Statt nur einem "Kreisaufseher", der 20 Versammlungen zugeteilt ist, werden
mehrere Brüder die Bedürfnisse der verschiedenen Versammlungen kennen und sich in Zeiten
der Verfolgung ihrer Bedürfnisse
annehmen können
- Wenn einige Versammlungen aus irgendeinem Grund isoliert werden, stehen Brüder bereit,
die mit der Aufsicht vertraut sind
- Wenn ein Aufseher verfolgt oder verhaftet wird, stehen genügend qualifizierte Brüder
bereit, die die Führung übernehmen könne
Re: Erwachet!: "Kinder im Internet"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 27. September 2008 12:28
Zitat:
. +

Erwachet! Oktober
2008 S.3,5
,,IN DIESEM Moment sind
Millionen junge Leute online. Sei es zu Hause, in der Schule, bei Freunden, ja praktisch überall,
sofern sie ein mobiles Gerät beziehungsweise ein Handy mit Internetzugang haben. Eltern
stehen vor einer frustrierenden Realität: Ihre Kinder finden sich in dieser neuen
virtuellen Welt sehr wahrscheinlich besser zurecht als sie und wissen vielleicht sogar,
wie man seine Internetaktivitäten verheimlichen kann.
Ist das ein Grund zur Sorge? Absolut! . . .
Es gibt Millionen von Websites, die jungen Leuten endlose Möglichkeiten bieten, . . . ,
sich zu informieren."
Durch das Internet, wie durch das Fernsehen, werden die Schlauen immer schlauer und die
Dummen immer dümmer.
Internet: Eine vielfältige Bereicherung!
Talk Talk - Talk Talk Video 1982
>>>
http://www.youtube.com/watch?v=-bdEhtDoh88
Re: Erwachet!: "Kinder im Internet"
geschrieben von: want2x@web.de
Datum: 27. September 2008 14:18
Insgesamt muss ich aber sagen, der Artikel ist
ziemlich gut.
Sind die gleichen Dinge, die oft auch in Elternratgebern stehen, sehr praktisch und
praktikabel
Mir ist im Wachtturm bzgl. "Bibel und Voraussagen" bei der Leserfrage etwas
aufgefallen, das ich nicht verstehe. Es heißt dort, dass Jesus nicht anfällig für
Versuchungen war, weil er durch Heiligen Geist empfangen wurde.
Ähm, wie versteht ihr das? Ich seh das anders.
Re: Erwachet!: "Kinder im Internet"
geschrieben von: Frau von x
Datum: 27. September 2008 19:52
Zitat:
want2x@web.de
Hallo! Meinst du den Absatz S.27 im WT vom 1.Oktober 2008 wo es heißt:
"Es hat auf der Erde noch einen Menschen gegeben, der ebenso vollkommen war
wie Adam: Jesus. Da er durch heiligen Geist empfangen wurde, war er nicht wie alle
Nachkommen Adams anfällig für Versuchungen (..."). Selbst unter stärkstem Druck
blieb Jesus seinem Vater aus eigenem freien Willen treu. Adam handelte ebenfalls aus
freiem Willen; deshalb war er auch persönlich für sein Versäumnis verantwortlich,
Gottes Gebot zu gehorchen." ?
Zitat:
Ich sehe das anders.
Wie?
Re: WT: "Fragen unserer Leser"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 27. September 2008 22:52
Zitat:
want2x@web.de
Um Antworten zu können ist Nachfragen, wie meine Frau es bereits tat,
nötig.
Zum Wort anfällig vorab meine Gedanken.
Wachtturm 1.Oktober 2008 S.27
,,Da er durch heiligen Geist empfangen wurde, war er nicht
wie alle Nachkommen Adams anfällig für Versuchungen ..."
Die WTG schreibt, Jesus war nicht anfällig für Versuchungen: ,,wie alle Nachkommen Adams ..."
Adams Nachkommen sind aufgrund der ererbten Unvollkommenheit für Versuchungen anfällig,
im Sinne von empfänglich.
Anfällig gegenüber bestimmten Krankheiten z.B. sind Menschen mit gewissen
Prädispositionen (Anlage, Empfänglichkeit).
>>>
synonyme.woxikon.de/synonyme/anfällig.php
Re: WT: "Fragen unserer Leser"
geschrieben von: want2x@web.de
Nun, man kann das Wort "wie" zweierlei
verstehen:
a) allgemein nicht anfällig so wie die Nachkommen Adams
oder aber b) als Vergleich, dass er in einem anderen Maße anfällig war.
Ich verstehe es als kategorische Aussage, "für Jesus war es kein Problem, mit
Versuchungen umzugehen". Nun, ich denke aber, dass das nicht so ist, denn er sagte z.
B. auch, dass er sich Engel kommen lassen könnte, die ihn retten würden. Doch er tat es
nicht, sondern tat den Willen seines Vaters.
Das zeigt doch, dass er durchaus überlegt hat, was und wie er handelt.
Der Satz aus dem WT signalisiert mir aber - korrigiert mich, wenn ich falsch liege - Jesus
war überhaupt nicht anfällig für Versuchungen.
Re: WT: "Fragen unserer Leser"
geschrieben von: . +
Datum: 28. September 2008 01:41
Sehr gut.
1:0 für Dich.
Du meinst die Leserfrage vom 1.10.2008 Seite 27

Wenn Jesus nicht für Versuchungen anfällig gewesen wäre, hätte sein Kollege es gewusst
und erst gar nicht probiert ihn zu versuchen.
Durch was wurde Adam erschaffen, wenn nicht auch durch den Heiligen Geist?
Es ist aber hier einfach nur zu kurz formuliert.
Jesus war weniger anfällig w i e die Nachkommen Adams.
Er war aber weder für Versuchungen resistent noch durch das Schicksal von dem freien
Willen beraubt.
Er war genauso anfällig für Versuchungen wie Adam.
Nach der jüdischen Tradition war Eva bereits die zweite Frau Adams.
Die erste Frau war ein verkörperter Engel wie Adam.
Dieser Engel namens Lilith wollte aber mit Adam nichts zu tun haben.
So schuf Gott für Adam eine irdische Gehilfin aus den Genen des Adam, in der Hoffnung
dass die Frau sich nicht auch von Adam abwendet.
Dies ist endlich Bein von meinem Gebein
Wenn Eva sündigte war dies deswegen nicht so schwerwiegend, wie wenn der
verkörperte Engel Adam gegen Gott rebellierte.
Jesus war demnach nichts anderes als ein Engel der sich eines menschlichen Körpers
bediente und diesen wieder verließ.
Wenn vollkommene Wesen (z.B. unter psychischen Verlustängsten) gegen Gottes Gebote
rebellierten, werden die Engel und die vollkommenen Geschöpfe auf der Erde (sofern darin
überhaupt ein Unterschied besteht) immer in der Gefahr stehen, gegen Gott zu Rebellieren.
Auch und insbesondere in der ewigen neuen Ordnung.
Gott muss dann seine Schöpfung nachbessern.
Entweder den freien Willen abschaffen, das Böse beseitigen (den Lackmustest ob seine
Geschöpfe treu sind), die Einführung des sudden death oder die Schöpfung an
sich ihrer selbst überlassen und sich neuen Dingen zuwenden.
Re: Die Wachtturmwächter japsen und schlummern
geschrieben von: . +
Datum: 28. September 2008 13:35

Endlich die lang ersehnte Verfolgung:

Re: WT: "Fragen unserer Leser"
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 28. September 2008 23:40
Zitat:
want2x@web.de
Ich komme zu keinem Ergebnis wie die WTG diesen Satz über Jesus meint:
,,Da er durch heiligen Geist empfangen wurde, war er nicht
wie alle Nachkommen Adams anfällig für Versuchungen."
Der Verfasser müßte erklären was er unter "anfällig" versteht.
Mir ist außerdem nicht klar, in welcher Beziehung obige Aussage zur Überschrift des
Artikels steht:
,,Wieso konnte Adam sündigen, wenn er doch vollkommen
war?"
Zitat:
Ich verstehe es als kategorische Aussage, "für Jesus war es kein Problem, mit Versuchungen umzugehen".
Die Organisation möchte das sicher nicht so verstanden wissen. Man könnte sonst argumentieren :
Zitat:
"für Jesus war es kein Problem, mit Versuchungen umzugehehen".
. . . im Gegensatz zu uns, den unvollkommenen Nachkommen Adams.
Zitat:
Nun, ich denke aber, dass das nicht so ist, denn er sagte z. B. auch, dass er sich Engel kommen lassen könnte, die ihn retten würden. Doch er tat es nicht, sondern tat den Willen seines Vaters.
Das zeigt doch, dass er durchaus überlegt hat, was und wie er handelt.
Sehe ich auch so.
Zitat:
Der Satz aus dem WT signalisiert mir aber - korrigiert mich, wenn ich falsch liege - Jesus war überhaupt nicht anfällig für Versuchungen.
Ich kann leider kein Urteil abgeben. Der Text im WT ist im Kern nichtssagend. Etwas
soll jedoch vermittelt werden:
,,Da Adam sündigte, bevor er Nachkommen zeugte, sind wir
alle von Geburt an unvollkommen. Wie Adam hat jeder von uns einen freien Willen."
Wir sind unvollkommen und haben somit ungünstigere Ausgangsbedingungen.
Trotzdem wird unser "freier Wille" mit dem des vollkommenen Adam
verglichen mit der Aufforderung zum "Gehorsam".
Zitat:
Er war genauso anfällig für Versuchungen wie Adam.
Schreibt "+" über Jesus.
Genau!
Unvollkommene Menschen sind in ihrer Natur zu 100% für Versuchungen anfällig.
Zwei vollkommene Menschen: Adam und Jesus. Einer sündigt, einer nicht.
Sind vollkommene Menschen demnach zu 50% anfällig?
Hauptsache es macht Spass!
Re: WT: "Fragen unserer Leser"
geschrieben von: want2x@web.de
Datum: 29. September 2008 18:56
Habe mir das noch mal genau angeschaut.
Für mich macht es nun (ein bisschen / mehr) Sinn:
In dem Satz werden zwei Parteien angeführt:
Adams Nachkommen und Jesus.
Zwar ist es irreführend, dass Jesus mit uns verglichen wird, da im Absatz von zwei
vollkommenen Personen - Adam und Jesus - gesprochen wird.
Doch er macht insofern Sinn, als dass er sagt: Jesus war nicht wie WIR anfällig für
Versuchungen.
Und das stimmt nun mal.
Trotzdem verwirrt der Satz und hat da nix verloren. Man kann nicht sagen, es gab zwei
vollkommene Menschen und dann kommt der Vergleich mit der unvollkommenen Gruppe. Und das
fehlende Wort "so" würde vieles erleichtern:
nicht "so" anfällig...
Re: WT: "Fragen unserer Leser" - Worum geht es eigentlich?
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 29. September 2008 22:41
Zitat:
want2x@web.de
Habe den Artikel auch mehrmals gelesen. Die Gedanken springen weil der WT-Text
Mehrdeutigkeiten zuläßt. Das ist an sich kein Problem. Glaube kann und sollte
Mehrdeutigkeiten zulassen. Problematisch wird es, wenn organisierter Glaube
Wahrheitsansprüche auf die von ihm verbreiteten Ansichten ableitet, die alle akzeptieren müssen.
>>>
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,4501,4940#msg-4940
Beim durcharbeiten des WT-Themas dachte ich an das Hervorgehobene :
,,Verwirrung entsteht gewöhnlich dann, wenn
widersprüchliche Informationen in kongruenter Form kommuniziert werden, z.B. wenn der
Hypnotiseur mit autoritärer Stimme sagt: >>Je mehr Sie versuchen zu
verstehen, was ich sage, desto weniger werden Sie jemals in der Lage sein, es zu
verstehen. Verstehen Sie? Das Ergebnis ist ein vorübergehender
Verwirrungszustand. Bei mehrmaligem Lesen mag die Aussage schließlich einen Sinn ergeben.
Doch wenn sich jemand lange genug in einer kontrollierten Umgebung aufhält, in der er mit
derart verwirrender Sprache und Information konfrontiert wird, so wird er häufig seine
kritische Vernunft ausblenden und sich an das anpassen, was er bei allen anderen sieht. In
einer solchen Umgebung tendieren die meisten Menschen dazu, an sich selbst zu zweifeln und
sich der Gruppe zu fügen.
Steven Hassan - Ausbruch aus dem Bann
der Sekten - Aufbrechen S.114
Zitat:
In dem Satz werden zwei Parteien angeführt:
Adams Nachkommen und Jesus.
Zwar ist es irreführend, dass Jesus mit uns verglichen wird, da im Absatz von zwei vollkommenen Personen - Adam und Jesus - gesprochen wird.
Ja!
Mit der Antwort auf Fragen unserer Leser wollen die Autoren ein Problem lösen und
schaffen neue.
Zitat:
Doch er macht insofern Sinn, als dass er sagt: Jesus war nicht wie WIR anfällig für Versuchungen.
Und das stimmt nun mal.
Der Auslegung schließe ich mich an!
Folgende Frage richtet sich an die WTG:
Was haben die unvollkommenen Nachkommen Adams mit dem eigentlichen Thema zu tun:
,,Wieso konnte Adam sündigen, wenn er doch vollkommen
war?"
Zitat:
Trotzdem verwirrt der Satz und hat da nix verloren. Man kann nicht sagen, es gab zwei vollkommene Menschen und dann kommt der Vergleich mit der unvollkommenen Gruppe. Und das fehlende Wort "so" würde vieles erleichtern:
nicht "so" anfällig...
Hier ist der Knackpunkt. Der zentrale Kern.
Fragen wir uns: Was will der Wachtturm bei uns, der unvollkommenen Gruppe
erreichen?
Das letzte Wort in der Ausführung vor den Bibelstellen lautet:
,,Gehorsam"
Wem gegenüber?
Blankoscheck
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 04. Oktober 2008 04:23
Ein Blankoscheck ist ein feine Sache". Namentlich für den, der sich seiner
bedienen kann.
Steht es doch in seinem freiem Belieben, großzügig das Konto seines Ausstellers um jene
Summe zu erleichtern", die ihm da angemessen erscheint.
Sollten sich Aussteller und Nutzer jenes Scheck's näher stehen, mag sich das alles ja
noch in halbwegs zivilisierten" Bahnen bewegen.
Wehe aber der Fall, jene zivilisierten Rahmenbedingungen sind nicht gegeben.
Dann gnade Gott" dem leichtfertigen Aussteller eines Blankoschecks!
Der Scheckaussteller mag ja auch noch nähere Angehörige haben. Und sollten die dann
erfahren, was da vorgefallen. Ob deren Kommentare in den Ohren des
Scheckausstellers" wie Musik" klingen. Das würde ich doch eher
bezweifeln.
Nun ist die katholische Kirche für ihre Einkaufspolitik" ja nicht unbekannt.
Bekannt ist auch. Die Totalitarismus-Religion der Zeugen Jehovas hat schon einige
produziert, die selbst nach vielen langen Jahren ihr noch Ade! sagten.
Und ergibt sich dann vielleicht örtlich die Situation, dass die Einkäufer der Catholica
ihr Geschäft wittern, dann braucht man sich über das Resultat wohl nicht zu verwundern.
Nun befinde ich mich nicht in der Situation eines näheren" Angehörigen des
Blanko-Scheckausstellers" Aber als in weitläufigem Kontext dazu stehend, kann
man sicherlich auch meine Person bewerten.
Und da ergibt es sich, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, wie denn andere Angehörige
über solch einen Blanko-Scheckaussteller denken mögen!
Und ich sage wohl nichts falsches, rekapituliere ich.
Die Mehrheit jener Angehörigen wird kommentieren.
O je, ausgerechnet die Catholica!
Jede andere (meinetwegen auch exotische) Sekte, notfalls ja".
Aber doch um Himmelswillen nicht in den Verein des Herrn Papstes!
Nun ist wieder mal zu registrieren. Der Verein des Herrn Papstes, hat einen Überläufer
aus dem vormaligen Zeugen Jehovas-Milieu aufgekauft". Das ist nicht seine
Formulierung; zur vorbeugenden Feststellung. Es ist meine Formulierung auf Meinungsebene.
So oft kommt das wohl selbst im Verein des Herrn Papstes nicht vor. Und weil nun solch ein
relativ seltener Fall vorliegt, nutzen die Einkäufer des Herrn Papstes auch gleich die
Chance, das kunstgerecht" zu vermarkten.
Ergo will das im konkreten Fall sagen. Man bot ihm Chance zu einer Buchveröffentlichung.
Nun haben die Einkäufer des Herrn Papstes dabei allerdings ein gewisses Manko. Keine
reguläre Buchhandlung interessiert sich für dieses Buch. Es ist schon eine
Direktbestellung beim Verlag vonnöten.
Aber irgend was muss ich ja zu dem Buch nun doch noch sagen.
Sein Autor heißt Manfred Blank. Und sein Familienname war mir Inspiration" zu
vorstehender Einleitung.
Wer darüber nicht erfreut sein sollte (was ja durchaus nachvollziehbar wäre) der sei
daran erinnert, dass mich auch das Buch des Herrn Raimund Kurz zu einer ähnlichen
Persiflage veranlasste (Zu kurz gegriffen") Worüber ja bekanntermaßen, auch
Herr Kurz nicht erfreut war.
Siehe dazu:
Parsimony.20131
Wie weis schon der Volksmund zu berichten:
Ist der Ruf erst ruiniert - lebt es sich ganz ungeniert".
Ergo habe ich jedenfalls keine Bauchschmerzen" das nun im Fall Blank zu
wiederholen.
Der Titel seiner Schrift;
Zeugen Jehovas und ihre Botschaft - Wie kann man ihnen als katholischer Christ
begegnen?"
22 Jahre sei der Autor Zeuge Jehovas gewesen. Nun ja, andere brachten es auf eine noch
höhere Jahreszahl, vor ihrem letztendlichem WTG-Ausstieg.
So meint der Autor etwa:
Die Ablehnung der katholischen Tradition durch
die Zeugen Jehovas, macht es zwar Katholiken schwerer, ihnen das eigene
Glaubensverständnis und die Schätze des katholischen Glaubens nahe zu bringen, aber es
ist nicht unmöglich."
Nun ja, im einsamen Wald gibt kräftiges Singen wohl auch Kraft, wäre mein Kommentar
dazu.
Unvermeidlich, bietet auch dieser Autor erst mal einen allgemein gehaltenen
Geschichtsabriss.
Wer dabei neues mitgeteilt zu bekommen erhoffen sollte, täte gut daran, seinen
Erwartungshorizont zurückzuschrauben.
Jene Formulierung Allgemein gehalten" scheint mir das Charakteristikum des
ganzen Buches zu sein.
Sein Verfasser hat zwar 230 Buchseiten gefüllt", ist aber dabei kaum über
Allgemein-gehaltenes hinausgelangt. Zumindest in der Sicht jener, die vordem schon einiges
thematisches gelesen haben.
So ortet er etwa Rutherford's Beth Sarim schon dem Jahre 1925 zu. Sachlich falsch. Jener
Coup fand erst ein paar Jahre später statt.
Da er ja nun speziell Katholiken ansprechen will, kann es ja sein gemäß dem
Weisheitsspruch, dass unter Blinden der Einäugige König ist", dass dieser
Leserklientel vielleicht der eine oder andere Aha-Ausruf entfährt.
Ich kann auch nicht erkennen, dass er nun spezifisch Kontroversen zwischen Zeugen Jehovas
und der katholischen Kirche aufgearbeitet hätte.
Sein Buch hätte, fast ohne wesentliche inhaltliche Abstriche, ebensogut etwa in einem
evangelikalen Verlag erscheinen können.
Der Knackpunkt dürfte allerdings dann der sein, dass letztgenannte Verlage dem Autor
unmissverständlich zu verstehen geben würden. Wenn er denn seine Ausführungen in
konventioneller Form gedruckt lesen möchte, müsse er halt auch in finanzielle
Vorleistung dafür treten, was heutzutage in der Verlagslandschaft, gar kein so seltener
Fall mehr ist.
Ein evangelikaler Verlag würde jedenfalls nach meiner Einschätzung, nicht das
finanzielle Risiko zu eigenem Lasten, in diesem Falle übernehmen.
Da hat der Autor, dieweil er wohl doch noch einigen Katholiken eine gewissen
Aha-Ausruf" abzutrotzen vermag, eben in dieser Klientel etwas mehr Glück.
Aber auch das sage ich. Etwa der renommierte katholische Herder-Verlag würde sein Buch
wohl kaum herausgebracht haben. Da müssen halt schon Nischenverlage" gesucht
und gefunden werden.
Man liest in diesem Buch auch weiter etwa den Satz:
Es ist sicher keine Überraschung, dass im
Lehrgebäude der Zeugen Jehovas für die, in der katholischen Kirche gebräuchliche
Verehrung der Gottesmutter Maria und der Anrufung von Heiligen kein Platz ist."
Ja und? Wäre meine Rückfrage dazu. Muss ich erst 230 Seiten durchlesen, um das zu
erfahren?
Den Aufwand kann man sich doch sicher sparen. Man weis es auch schon vorher.
Nun werden die Katholiken bei ihrer genannten Verehrung bleiben, und die Zeugen Jehovas
bei der Ablehnung selbiger.
Was hat der Autor in der Substanz also bewegt"?
Meines Erachtens hat er nichts bewegt".
Die Katholiken bleiben bei ihrer Auffassung wie recht sie denn hätten"; und
die Zeugen bei ihrer Ablehnung. Also hat er um des Kaisers Bart herumgeredet.
Man kann seine Zeit wahrlich auch sinnvoller verwenden!
Zu seinen Allerwelts-Weisheiten zähle ich auch die Aussage:
In vielen Pfarrgemeinden sind diejenigen, die
Gottesdienste besuchen und die Aktivitäten der Gemeinde unterstützen, sehr gut bekannt.
Meistens gibt es da einen festen Kreis von Mitarbeitern, wo jeder jeden kennt und jeder
vom anderen weiß, wo er sich engagiert und auf welchem Gebiet man ihn zur Mitarbeit
motivieren kann. Taucht jemand Neues im Gottesdienst oder bei irgendwelchen
Veranstaltungen auf, ist man leider oft sehr zurückhaltend. Es findet zwar noch die
obligatorische Begrüßung statt, aber Fragen nach der Person oder dem Grund seines
Kommens werden in unserer, auf Distanz bedachten Gesellschaft, kaum gestellt. Man möchte
einem Fremden auf keinen Fall zu nahe treten. Das hat dann allerdings zur Folge, dass
jemand eine Veranstaltung zum letzten Mal besucht hat."
Ja und, wieder die Rückfrage an Herrn Blank.
Glaubt er im Ernst, weil nun auch er darauf hinweist, dass sich deswegen die
eingeschliffen Stukturen in der katholischen Kirche wirklich ändern?
Das erscheint mir dann doch wohl eine zu starke Portion von unberechtigtem Optimismus zu
sein.
Damit mag denn mein Urteil seinen Abschluss gefunden haben. Eine Leseprobe des Buches gibt
es auf der Verlagsseite auch im Internet.
www.bernardus-verlag.de/product_info.php/info/p1485_Zeugen-Jehovas-und-ihre-Botschaft.html
Verklärung mit "Nachgeschmack"
Apropos Zensursystem.
Dann mal noch ein anderes Zitat. Gleichfalls im nachfolgenden Kommentarlos vorgestellt.
Allerdings kann ich mir nicht versagen, anzumerken, dass ich das im nachfolgenden Zitat
ausgesagte, auch nicht"gut" finden kann.
Also wer mit dem Finger blos auf Ostdeutschland und Hitlerdeutschland zeigt, was denn
Zensurpraktiken anbelangt, ist wohl nicht sonderlich gut informiert.
Nachstehendes Zitat wurde der Allgemeinen Evangelisch-lutherischen
Kirchenzeitung" (Jahrgang 1918 Sp. 765 entnommen):
Die Dorpater Universitätsbibliothek kann ihre Hundertjahrfeier begehen. Auch eine
Abteilung verbotener Bücher" gab es in einem besonderen Raume, darunter
Strauß Leben Jesu", Marx Kapital" und Büchners Kraft und
Stoff".
Was den mit genannten David Friedrich Strauß anbelangt. Siehe zu letzterem auch:
Parsimony.25710
Wachtturmnebenartikel
geschrieben von: Frau von x
Datum: 26. September 2008 12:16
WT vom 15.JULI 2008 S.29-32
Thema:
Notiert
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 28. September 2008 18:59
4,3 Millionen Euro habe eine Gliedkirche aus dem
Spektrum der deutschen evangelischen Kirchen, durch ihren Finanzeinsatz bei einer US-Bank,
die ins Trudeln geriet, gleichfalls (voraussichtlich) verloren.
Weiter notiert in dem gleichen Text.
Zu den Errungenschaften" der USA gehört auch dieses, Zitat:
Parallelen zur «Technologieblase», die Anfang 2000 an den Börsen platze, ...
Damals hätten viele Menschen in der USA ihre Altersvorsorge verloren und müssten mit
jetzt im Alter von 70 Jahren noch arbeiten."
Re:Kölbel & Levy
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 30. September 2008 10:12
Derzeit machen ja gewisse Meldungen über
Turbulenzen an den Finanzmärkten in den USA (aber wohl auch andernorts) die Runde.
Da bietet sich vielleicht ein kleiner Rückblick an. Nicht auf die Problemlage insgesamt.
Aber gezielt heraus-selektiert, auf einen Detailaspekt.
Die deutsche Wachtturm"-Ausgabe vom 15. Juni 1930 (S. 190f.) berichtet in der
Form eines namentlich gezeichneten und auch abgedruckten Leserbriefes, dass nachfolgende:
Wenn auch der Inf. Brief Nr 14 uns tröstet:
Der Verlust ist eingetreten, aber nicht zu beklagen, so fühlt doch jedes geweihte
Herz tiefen Schmerz über den schweren Verlust der das Bibelhaus betroffen war. Aus diesen
Wunden, die der Feind uns schlagen durfte, ist deutlich ersichtlich, dass eben Krieg ist
.... War die Organisation des Teufels schon gezwungen, mit gebundenen Händen zuzusehen,
dass uns gerechter Weise Zugeständnisse gemacht wurden ... (finanzieller Art) so können
wir uns lebhaft seine Wut und das Indianergeheul seiner Söhne angesichts dieses Erlasses
vorstellen.
Satan musste im Laufe der Zeit erkennen, dass seine Macht von außen gegen die
Organisation Gottes nichts auszurichten vermag, und so versuchte er sicherlich die
Zersetzung des Werkes von innen heraus, indem er seit langen Uneinigkeit und Zwietracht
unter die Brüder säte. Auch das hat ihm nicht viel Vorteil gebracht, - es war im
Gegenteil nur von Nutzen für die völlig Gottergebenen und das Werk, wenn so die Mehrzahl
der Nörgler, der Drohnen und Spötter und Unreinen sich selbst absonderten.
Nun versucht der Verruchte einen tödlichen Schlag - das Werk finanziell zu zerstören!
Das soll ihm aber nicht gelingen! ...
Wo bekommen bloß die Bibelforscher das Geld her, diese Riesensummen, so jammern die
Söhne des Teufels von jeher. Die Legende Juden - Freimaurer - Bolschewiken - ist nicht
mehr zugkräftig und einleuchtend
Karl Kipper
Die Pfingstversammlung fällt aus, mein Reisegeld ist dafür eingesetzt gewesen, und ich
werde dieses zu diesem Zweck Euch überweisen. ... Die durch Wegfall der
Pfingsthauptversammlung Berlin ersparten Gelder an Fahrtkosten usw. wollen wir dem Herrn
zur Verfügung stellen."
Dem Nichteingeweihten erscheinen vorstehende Ausführungen vielleicht etwas nebulös.
Da der Wachtturm" auch in anderen Kreisen gelesen wurde, braucht man sich nicht
zu wundern, dass auch in besagten anderen Kreisen", dieses Gefühl des
Nebulösen vorherrschte.
Einer davon wollte es aber dabei nicht bewenden lassen, sondern mühte sich um weitere
Informationen dazu.
Selbiger von Beruf Pfarrer. Was also tut ein Pfarrer, der sich um weitere Informationen
bemüht? Genau, man ahnt es schon. Er setzt einen Fragebrief an eine dafür in Frage
kommende Stelle in seiner Kirche auf. Und so ist es denn auch abgelaufen. Die in Frage
kommende Stelle nannte sich Apologetische Centrale".
Selbige auch eine wechselvolle Geschichte aufweisend. Unter anderem sollte sie denn auch
mal den Nazis auf die Nerven gehen".
Und wenn selbiger Umstand besteht, dann verstanden auch die Nazis keinen
Spass".
In etwas andere Worte übersetzt. Eines Tages machten die Nazis dann den Laden"
der Apologetischen Centrale" dicht. Es war für die Nazis
Ehrensache", gleich bei der Gelegenheit, ihren gesamten Aktenbestand mit zu
beschlagnahmen.
Selbigem Aktenbestand sollte dann insbesondere nach 1945, noch eine Odyssee bevorstehen.
Jahrelang galt er als verschollen". Und siehe da, nach dem, Ende der DDR
tauchte er doch wieder auf. Zeitweilig sich dann auch in der Trägerschaft des
Bundesarchivs befindend.
Und eben aus dieser Phase seiner Odyssee sei denn man etwas thematisches daraus zitiert.
Ein Pfarrer G. Richter in Leipzig wollte es etwas genauer wissen und wandte sich dazu mit
einer Anfrage an die Apologetische Centrale. In ihrer Antwort vom 21. 7. 1930, müsste
selbige dem Fragesteller aber dahingehend bescheiden. Der mit zitierte
Informationsbrief Nr. 14" sei auch ihr nicht zugänglich.
Aber die Apologetische Centrale streckte ihrerseits ihre Fühler aus. Unter anderem
kontaktierte sie einen weiteren Pfarrer in Leipzig mit Namen Gerhard Riester. Selbiger
Herr Riester teilte ihr nun in seinem Antwort-Schreiben mit:
Nach Mitteilungen der Leipziger Geschäftsstelle der
Internationalen Bibelforschervereinigung handelt es sich bei dem im "Wachtturm"
Nr. 12 und im "Informationsbrief Nr. 14" der Bibelforscher mitgeteilten Verlust
um einen Bankkrach der Firma Kölbel & Levy in Leipzig - C1, Nikolaistr. 39/45, deren
beiden Inhaber "Brüder" der Bibelforscher waren. [Hervorbung
redaktionell. Nicht im Original]
Das Magdeburger Bibelhaus der Bibelforscher und deren
Finanzzentrale hatte bei der erwähnten Bankfirma ein größeres Finanzdepot stehen, das
wohl restlos verloren gegangen ist.
Aus "Sparsamkeitsgründen" ist deshalb das Berliner Haupttreffen abgesagt
worden.
Wie wir in Erfahrung bringen konnten, ist die verloren gegangene Summe für eine
Neuauflage der "Prophezeiungen", die mit etwa 90 - 100.000 Mark veranschlagt
war, bestimmt gewesen. Die Berliner Haupttagung der Bibelforscher mußte aus
Sparsamkeitsgründen abgesagt werden, da das Bibelhaus den in Aussicht gestellten Zuschuß
von etwa 12 - 45.000 Mk. nicht geben konnte. Ein in Angriff genommener Neubau in Magdeburg
soll weitergeführt werden."
Ein Disput
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 10. Oktober 2008 09:30
Gelesen in einem hitzigen Disput zum Thema Finanzkrise
.. Der Untergang ist bereits seit Jesus besiegelt und nur noch eine Frage der Zeit !!
Darauf die Antwort:
Bitte behalte doch deine unhaltbaren Weltuntergangsprognosen für dich. Finanzkrisen wird
es immer wieder geben. Das ist der Lauf der Welt. Oft schon wurde so aus arm reich und
umgekehrt.
Also kein Grund für euch - ich nehme an : Jehovas- wie in den 70ern? auf nen Berg zu
steigen und umsonst auf den Weltuntergang zu warten....
Eines vielleicht noch : Ich achte Menschen, die Glauben haben, auch wenn ich den nicht
teilen und verstehen kann. Doch gibt´s leider auch immer wieder welche wio Sie, die es
mir schwer machen, diese Achtung zu bewahren
Nun ist wohl zu sagen das mit auf den Berg steigen" ist auf Faktenebene nicht
zutreffend.
Allerdings, verdient es nicht jede Äusserung auf Meinungsebene, auf die Apothekerwaage
gelegt zu werden, was ja bei gewissen Leuten der Zeugen Jehovas, an die da in Sonderheit
zu denken wäre, nicht gerade selten zu beobachten ist
Die Frage wäre allerdings, ob denn diesen Apothekenwaagen-Verwendern
denn auch mit dem Maß gemessen wird, dass sie mit Vorliebe anderen gegenüber anwenden
möchten???
Zeitgeist
geschrieben von: Garwain
Datum: 10. Oktober 2008 13:16
Hallöchen allerseits.
Habe mal ein nettes Video gesehen. Ist in 3 Teile unterteilt.
Vielleicht kennt es ja schon einer.
Im ersten Teil wird hauptsächlich die Prophezeiungen über Jesus mit anderen Religionen
verglichen und im 2ten Teil geht es um 11/9 - auch sehr interessant. Der dritte Teil
handelt von Banken und dergleichen. Da ich mich damit auskenne eher uninteressant für
mich jedenfalls.
Auf folgender Seite kann man sich das laden:
infokrieg.tv/zeitgeist_deutsch.html
Viel Spass beim schauen:
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 10. Oktober 2008 14:11
Tja, da fragt man sich (zumindestens ich), wie ist
denn so die dem zugrunde liegende Webseite einzuordnen?
Nun habe ich in der Tat nicht alle drei Videos gesehen, sondern nur das erste, und dann
schon bei etwa der Hälfte des ersten Videos, dessen weitere Konsumtion abgebrochen.
Es hatte mir von der da zutage tretenden Diktion" eigentlich gereicht.
Und für mich war denn viel interessanter die Frage, wie denn die diesbezüglichen
Webseiten-Betreiber einzuordnen sind.
Also was tut man? Man wirft Google an" um zu versuchen, seiner Fragestellung
etwas näher zu kommen, was ich denn ja auch getan habe.
Nun habe ich wahrlich nicht alle Angebote, die da Google ausspuckt" gesichtet.
Aber unter den gesichteten, erschienen - zumindest mir - die nachfolgenden Aussagen den
Kern wohl zu erfassen.
Es folgen, unkommentiert, diese Auszüge:
infokrieg.tv ist das deutsche Franchise von infowars.com, die vertonen dort großteils
Filme von Alex Jones, übersetzten Nachrichten von dessen Seiten und machen eine eigenen
"Podcast".
Infokrieg.tv ist was für die Verschwörungsanhänger, denen Esoterik und UFOs zum Halse
raus hängen und denen es nichts ausmacht wenn ihre Infos aus dubiosen Quellen stammen,
solange sie dabei nur in mit ihren Weltbild von der bösen Globalen Elite decken. Leute
die damit nicht konform gehen und Kritik an einzelnen Theorien üben, haben, soweit mein
Eindruck, keine lange Überlebenszeit in deren Forum.
Übrigens ist Infokrieg.tv auch immer wieder gut für Ankündigungen von Terroranschlägen
und Kriegsplänen
Infokrieg.tv ist eine Seite, die es sich zum Ziel gesetzt hat eine umfangreiche
Verschwörung des internationalen Finanzkapitals, ganz traditionell verortet in den USA
und Israel, aufzudecken.
Diese Weltverschwörung steckt, in der Wahrnehmung von infokrieg.tv, sowohl hinter den
islamistischen Terroranschlägen auf das World-Trade-Center, bei denen über 3000 Menschen
ermordet wurden, mit dem Ziel das imaginierte Zentrum des weltweit agierenden
Finanzjudentums" zu treffen (was in der Grundkonzeption mit der personalisierten
Weltwahrnehmung und der Unterscheidung in gutes (schaffendes") und böses
(raffendes") Kapital zu 100% mit der der NSDAP, der NPD, sonstiger Nazis aber
auch attac und vielen, vielen anderen VertreterInnen der globalisierungskritischen
Bewegung" übereinstimmt), als auch hinter der globalen Erderwärmung, dem fallenden
Dollar-Kurs und auch dem jüngsten Amoklauf an der technischen Universität in Virginia
(Das waren jetzt keine willkürliche Beispiele. Das steht da alles so!).
Um das Ganze ein wenig konkreter zu gestalten hier einmal ein paar Zitate dieser Website
samt unserer Bemerkungen dazu:
Wie nimmt man einer Bevölkerung die Meinungsfreiheit? Indem man sie zuerst
unbeliebten und sozial nichtakzeptierten Minderheiten wegnimmt (z.B. Holocaust-Leugnern,
anti-westliche Muslime, usw. ) und die einschränkenden Gesetze dann schließlich auf alle
menschen ausweitet."
Dieses Zitat fällt in einem Artikel, welcher darüber spekuliert, dass wohl in Zukunft
Skeptiker der Theorie über globale Erderwärmung" mit Holocaust-Leugnern
gleichgesetzt werden um sie mundtot zu machen.
Die Leugner des barbarischsten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit werden hier zum
Opfer einer intoleranten Gesellschaft erklärt, die einen regelrechten Kampf gegen diese
unbeliebten und sozial nichtakzeptierten Minderheiten" führt.
Die Bombardierung des Libanons durch Israel ist die nächste Eskalation eines
Konflikts welcher nach einer festgelegten roadmap orchestriert wird die direkt zum 3.
Weltkrieg führt. Israel, die USA und Großbritannien sind in zahlreichen Fällen dabei
erwischt worden, wie sie im mittleren Osten in einem Zeitraum von über 50 Jahren
Terroranschläge und Provokationen unter falscher Flagge durchgeführt hatten."
Hier werden ganz offen die antisemitsichen Terroranschläge die zu Hochzeiten fast jeden
Tag Todesopfer forderten, umgemünzt zu einer jüdischen Verschwörung, die dadurch einen
Weltkrieg herbeiführen will.
Hierzu passt auch der Banner auf infokrieg.tv hervorragend, welcher zum Boykott
israelischer Produkte aufruft und auch gleich hilft diese anhand ihres Strichcodes zu
erkennen. JedeR sollte den Slogan Kauft nicht beim Juden!" kennen und wissen
woher dieser stammt. In ihrer grundlegenden Ausrichtung sind diese beiden Slogans völlig
identisch.
Da das alles sehr abgedreht klingt hier noch ein Zitat, in dem es um die angeblich viel zu
nachsichtige Behandlung von kriminalisierten ImmigrantInnen in die USA geht, welches ganz
klar zeigt, was für rassistische Politik auf dieser Seite betrieben wird:
Illegale haben bereits durch ihre unerlaubte Einreise das Gesetz gebrochen und sie
sind per Definition bereits Kriminelle; aber anstatt als solche behandelt zu werden,
erhebt der Staat sie in einen Status von Unantastbaren, wo sie sich außerhalb der Gesetze
bewegen welche den Rest von uns kontrollieren. Warum werden illegale Einwanderer von der
Regierung und von Großkonzernen behütet und warum werden amerikanische Bürger, ganz
gleich ob weiß, schwarz oder latino, herumgeschubst und überwacht von Big Brother?
Antwort: Es soll die Agenda weitergetrieben werden, die USA, Mexiko und Kanada zu einer
nordamerikanischen Union zu verbinden. Deshalb ist die ungezügelte illegale Einwanderung
und die Beschützung von illegalen Einwanderern in den USA eine sorgfältig geplante
Politik des kriminellen Kartells, welches die Regierung der USA gekapert hat."
Ihr wollt wissen welches kriminelle Kartell" hier gemeint ist?
Na gut hier noch ein (unwidersprochener!) Auszug aus dem Forum dieser Seite:
Es ist nun mal Fakt dass die Zionisten (und etliche Wallstreet-Banker incl. Prescott
Bush) maßgeblich an dem "Verbrechen", dass als Holocaust bezeichnet wird,
mitschuldig sind. Und da ist dieser "gegen das Vergessen und nie wieder
Bullshit" unsererseits nicht angebracht (zumal dabei völlig übersehen wird, dass
die gleichen Leute ein sehr ähnliches System um uns herum errichten)."
An anderer Stelle findet sich ein Artikel, welcher zum Ziel hat einen amerikanischen
Politiker zu diskreditieren und hierzu nichts weiter heranzuziehen für nötig hält als
dessen Homosexualität.
Wir sehen hier insgesamt eine ganz klare Grenzüberschreitung:
Die Tatsache, dass diese Inhalte auf der Seite allgegenwärtig und wirklich nicht zu
übersehen sind.
Es handelt sich also nicht mehr nur um falsche Inhalte, zustandegekommen dadurch, dass die
Menschen die diese verbreiten es einfach nicht besser wissen, was eine konstruktive
Aufklärung nötig und möglich gemacht hätte.
Wenn sich jedoch solche Inhalte in solcher Zahl und Vehemenz finden müssen wir dem Ganzen
auch den einzig passenden Namen geben:
rassistische, strukturell und explizit antisemitische, revisionistische, homophobe
Nazischeisse!
Jedoch zeigt es auch sehr drastisch wie nötig eine radikale Kritik der
Antiglobalisierungsbewgung ist, da solche Schnittmengen zwischen ihrer und neonazistischer
Politik hier zu Hauf zu finden sind und auf keiner Unterwanderung von rechts",
sondern auf den gleichen falschen und gefährlichen Grundannahmen, wie zum Beispiel der
bereits angesprochenen Trennung in guten-völkischen-schaffenden Kapitalismus und
bösen-jüdischen-raffenden Kapitalismus, beruhen.
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Conzaliss
Datum: 10. Oktober 2008 17:44
Ich habe mir alle 3 Teile angesehen.
Einige Darstellungen leuchten mir ein.
Aber unter dem Strich kann ich nur sagen:
Das ist eine Verbreitung von Verschwörungstheorien...
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 10. Oktober 2008 19:42
Zitat:
Conzaliss
Eben, dass ist ja das Grundproblem.
Ein gewissen Kern enthalten die Verschwörungstheorien in der Regel immer.
Aber in der "Gesamtkomposition", wie sie denn offeriert werden, kommt ein
unannehmbares "Gebräu" heraus.
Auch wenn ich nur die Hälfte des ersten Teils sah, weil ich da schon "bedient"
war.
Die plakative These, "Gott braucht Geld".
Ja sicher, welche Organisation, keineswegs "nur" religiöse, wäre darauf nicht
auch darauf ausgerichtet.
Will man also "anprangern", muss man konkret werden. Fallweise "Namen und
Hausnummern" nennen können. Und noch besser, auch begründen, weshalb man etwaiges
Finanzgebaren kritisch sieht.
Aber so nur auf stumpfe Emotionen abzielend, wie es denn ja der Film tut, ist zu
"billig". Billig im doppeltem Sinne des Wortes.
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 11. Oktober 2008 09:0
Einer der der Realität besser ins Auge sah, als all die Verschwörer und
diversen Kaffeesudleser, ist dieser:
Kommentar vor über einem Jahr bei Amazon:
Produktbeschreibungen
Aus der Amazon.de-Redaktion
Zitat:
Dr. Otte
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 11. Oktober 2008 10:05
Otte-Kritiker meinen, dass der Finanzexperte mit
seinem Büchlein genüsslich auf der Weltuntergangswelle reite, aber eigentlich auch nicht
wisse, wohin die Weltwirtschaft driftet. Seine Panikmache auf dem angeschlagenen Dampfer
Weltwirtschaft, dessen bevorstehendes Absaufen die Menschen zwinge, sich "eine
finanzielle Schwimmweste oder besser ein Rettungsboot" (Otte) zu verschaffen, lese
sich zwar gut, bringe aber letztlich nichts Neues. "Insgesamt also viel Geld für ein
so dünnes Buch, nur damit wir lesen können, dass der Verfasser in Princeton mal im
Hörsaal bei Fed-Chef Ben Bernanke gesessen hat", meint eine Kommentatorin. Auf der
Taschenbuch-Bestsellerliste machte Ottes Wirtschafts-Schocker trotzdem einen Riesensprung
in dieser Woche - vom 81. auf den 15. Rang.
Eine gewisse Folgerichtigkeit" kann man wohl auch nicht dem Umstand absprechen,
dass Herr Co Conrad, dann besagtem Herrn Otte auch in einem im Internet kursierendem Video
interviewt.
Zu Herrn Conrad, habe
ich allerdings auch so meine Meinung, unabhängig von diesem Anlass, und schon davor.
Die letzte Ausgabe Nr. 41/2008 eines bekannten Magazins nahm das Thema Finanzkrise auch
auf Die Angst vor der Angst", so deren Titel. Deren Herausgabedatum der 6. 10.
08.
Pikant" vielleicht auch deren Seite 2.
Dort wieder mal ein ganzseitiges Inserat der Isländischen Bank Kaupthing
Edge". Und in diesem Inserattext auch der Satz:
Vertrauen auf lange Sicht".
Der fällt mir doch gleich als Illustration ein anderer Zeitungsartikel ein, welcher zu
berichten weis. Kunden dieser Bank haben derzeit nicht mehr die Möglichkeit an ihr dort
Angelegtes heranzukommen.
Re: Geschichtlicher Rückblick
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 12. Oktober 2008 10:09
Im "Goldenen Zeitalter" vom 15. 8. 1933
gelesen. Und angesichts dieser Meldungen, wird deutlich, wie nun auch in den USA, der
"Weizen" der WTG zu reifen begann.
Man muss ja sagen, bis einschliesslich der 1920er Jahre, war die WTG-Religion in den USA
selbst, eine Religion der Rubrik "ferner liefen". Die wirklichen Zuwachsraten,
allen Progandaaufwand zum Trotz, wurden zu damaliger Zeit, nicht in den USA, wohl aber im
von Inflation und heraufziehendem Nazismus, geschüttelten Deutschland erzielt.
Nun als Folge der Weltwirtschaftskrise, begann der WTG-"Weizen", selbst in den
USA zu reifen.
Drei Meldungen aus der genannten GZ-Ausgabe, künden indirekt auch davon.
Meldung Nummer 1:
"Geschäftliche Zusammenbrüche in drei Jahren
In den Jahren 19301933 sind in Amerika nicht weniger als 89 590 geschäftliche
Zusammenbruche erfolgt Die Gesamtsumme der Verbindlichkeiten beträgt 2 322 000 000
Dollars. In der Stadt New-York allein wurden während dieser Zeit mehr als 18000
Hypotheken für verfallen erklärt"
Meldung Nummer 2:
"Hilfe für die heimatlosen jungen Leute
Der Kongress der Vereinigten Staaten hat beschlossen, die Summe von 22500000 Dollars zur
Fürsorge für die 88 000 jungen Burschen zu verwenden, die jetzt heimatlos im Lande
umherwandern. Die jungen Leute werden in Armeezelten wohnen, Uniformen tragen und eine
militärische Ausbildung erhalten, die für einen jeden nicht ein Jahr überschreiten
darf. Sie werden sofort entlassen, wenn sie Arbeit finden."
Meldung Nummer 3
"Böse Zeiten für die Farmer
Es sind böse Zeiten für die Farmer. In Aurora, Nebraska, wurde eine Farmeinrichtung für
10 Cents verkauft In Ivesdale, Illlnois, wurde für eine Farmeinrichtung, die 2500 Dollar
Wert hat, 4,90 Dollar gezahlt. 1300 Farmer richteten den Vertreter einer
Hypothekenhaltungs-Gesellschaft
zu Grunde, weil er versuchte, in Cherokee, Staat Oklahoma, die Hypotheke einer Witwe für
verfallen zu erklären. In Watertown, lowa, kauften 200 Farmer 12 Stück Vieh und eine
Zentrifuge für 1,35 Dollar. In Shelby, Nebraska, wurde eine Farm, die samt Einrichtung
für 4100 Dollar verpfändet war, für 49,50 Dollar verkauft. In Ithaca, Michigan, gab man
für eine Getreidebindemascbine 2 Cts. In Ohoopee, Ga., wurden für 6 Kühe 3,25 Dollar
gezahlt. In Virginien kam ein Viertel des Landes wegen unbezahlter Steuern unter den
Hammer. Es wurde teilweise für 30 Cts. pro Acker versteigert. In Wisconsin belagerte ein
Gerichtsweibel einen Farmer mit Maschinengewehren, Flinten und Tränengasbomben. Als in
Pilger ein Rechtsanwalt eine Hypotheke für verfallen erklären wollte, hörte man den
Farmer in der Gegenwart von 1000 Männern nach einem Strick rufen. In Greencastle,
Pennsylvanien, wurden Pferde, Kühe und Schweine das Stück für 10 Cts. verkauft, ein
Getreidebinder und Pferdegeschirre für l Dollar, ein Chevroletwagen vom Jahre 1927 für
60 Cts. Die Farmer sind entschlossen, nicht mehr zuzulassen, dass ihre Nachbarfarmer
ruiniert werden."
Re: Geschichtlicher Rückblick
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 12. Oktober 2008 11:07
Noch eine ergänzende Meldung.
Die Zeit der Weltwirtschaftskrise, fiel bezogen auf die USA, in die Regierungszeit des
ähnlich wie Herr Bush, lauthals den Wirtschafs-Liberalismus als Allheilmittel"
verkündenden amerikanischen Präsidenten Hoover.
Und Dogma der Wirtschaftsliberalen ist halt, der Markt müsse sich eben selbst
heilen".
Zu diesem vermeintlichen Heilungsprozess" gehören halt auch Gehälter wie sie
der Chef der Deutschen Bank oder auch der Firma Porsche zu kassieren pflegen.
Geht ihr Geschäft nicht ganz so flott mehr, ja dann aber nur dann, müsse halt auch mal
der Staat helfen.
Und zur anderen Seite gehört dann auch, dass jene die auf der Schattenseite jenes Systems
sich befinden, halt Pech gehabt haben.
Und Pech ist für die Wirtschaftsliberalen ein genau so ehenes, nicht umstürzbares
Gesetz, wie die Erfolgsgehalter" auf der anderen Seite.
Einer der diese Grundsätze, mit besonderer Virtuosität, bis zu seiner Ablösung durch
Roosevelt durchsetzte, war halt der USA-Präsident Hoover.
Über letzteren konnte man dann in der Goldenen Zeitalter"-Ausgabe (Schweizer
Ausgabe) vom 15. 7. 1933 die nachfolgende Meldung lesen:
J. P. Morgan ist ein persönlicher Freund Herbert Hoovers und Franklin Roosevelts
und ein häufiger Gast im Weissen Hause. Durch seine Gesellschaft und deren Dependenzen,
die Banktrust-Kompanie, die Garantie-Trust-Kompanie und die erste Nationalbank, wie durch
seine Verbündeten, die Chase-Nationalbank und die National-Stadtbank, beherrscht er das
Direktorium von 2450 Korporationen mit einem Gesamtvermögen von 74 000 000 000 Dollar
oder 22 Prozent des Gesamtvermögens des Landes. Man glaubt allgemein, dass er mehr Macht
über das Geschäftsleben und die Regierung hat, als irgend ein anderer Mensch."
Und in der Ausgabe des GZ vom 1. 6. 1933 gab es auch eine Hoover bezügliche Reflexion.
Selbige führte aus (auszugsweise zitiert)
"Prosperity steht an der nächsten Ecke"
(Über Amerika)
Die Überschrift dieses Artikels ist ein Ausspruch von Ex-Präsident Hoover. Aber man
fragt sich oft, ob diese Politiker wirklich das glauben, was sie den Menschen sagen. Wenn
nicht sind sie schreckliehe Lügner.
Und wenn sie es glauben, zeigt das, dass sie furchtbar wenig über den wahren Stand der
Dinge, mit denen sie sich beschäftigen, wissen.
Zum Beweis dafür braucht man nur einmal zu
vergleichen, was diese Männer vor wenigen Jahren in bezug auf das Gedeihen der
Weltwirtschaft sagten, und wie wir die Weltlage in Wahrheit heute finden.
Folgende Auszüge ... zeigen uns, was Präsident Hoover im Jahre 1928 prophezeit hat. Er
erklärte in seiner Rede m Palo Alto:
"Die Stabilisierung von Handel und Industrie hat grosse Fortschritte gemacht. Die
Stellung eines jeden Mannes ist gefestigter geworden. Arbeitslosigkeit im Sinne der Not
ist in hohem
Masse verschwunden.
Wir In Amerika sind heute dem endgültigen Triumph über die Armut näher als zu
irgendeiner Zeit in der Geschichte des Landes. Das Armenhaus verschwindet ganz aus unserem
Lande. Wir haben das Ziel noch nicht erreicht, aber wenn uns Gelegenheit geboten wird, mit
der Politik der letzten acht Jahre fortzufahren, werden wir mit Gottes Hilfe bald den Tag
sehen, wo die Armut von unserer Nation gewichen ist. Es gibt keine bessere Gewähr gegen
Armut, als dass ein jeder eine Anstellung haben wird. Das ist der Hauptzweck der
wirtschaftlichen Politik, die wir betreiben.
Bei dem überzeugenden Beweis eines ausserordentlichen Fortschrittes auf allen Seiten kann
niemand die fundamentale Richtigkeit unseres Wirtschaftssystems bezweifeln."
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Garwain
Datum: 17. Oktober 2008 22:54
Also das es eigentlich um Verschwörungstheorien geht
ist mir klar.
Aber ich fand die Erklärung und gegenüberstellung der ganzen religionen mit Jesus und
damit ni Verbindung die Astrologie sehr interessant. Und diverse genannten Gottheiten habe
ich mir mal gegoogelt und habe festgestellt das es wirklich so ist das sich alle
Religionen in den Grundlegenden DIngen sehr stark ähneln.
In dem Buch "Sakrileg" von Dan Brown - der sehr gut recherchiert und dessen
Grundgerüst auf Tatsachen beruht - wurde am Anfang eine Szene beschrieben wo der
Professor seinen Studenten nach seinem Vortrag die Aufgabe stellt ihm auch nur eine Sache
zu nennen aus der christlichen Religion, die es nicht schon vorher in einer anderen
Religion gab. Keiner konnte ihm etwas nennen. Alles was genannt wurde konnte der Professor
aus einer anderen Religion - die vor der Christenheit existierte - wiederfinden.
Genau das sehe ich auch so. Jede Lehre, jedes Gleichnis, jedes Wunder etc. gab es vorher
schon einmal. Die WTG behauptet zB oft in Verbindung mit der Flut, das diese Lehre auch in
anderen Völkern zu finde ist. DAs stimmt zwar, nur sagt die WTG nicht, das diese
Geschichten schon VOR der Niederschirft der Bibel existierten in anderen Völkern. Das
zeigt ganz deutlich das keine Religion die wahre sein kann. Denn Religion sind immer ein
erzeugnis von Menschen die Macht haben wollen
Re: MISSION !!!
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 18. Oktober 2008 19:40
Zitat:
Garwain
Dazu eine Gegenüberstellung zweier religiöser
Gemeinschaften.
Wahrheit
WTG-Buch 1993 Jehovas Zeugen - Verkündiger des
Königreiches Gottes S.51
,,C.T. Russell und seine Gefährten waren fest davon
überzeugt, daß sie in einer Zeit der Ernte lebten und daß die Menschen die befreiende Wahrheit
hören mußten."
Fundament-Missionsausgabe Denn am Sabbat
darfst du Ruhen Bestellfrist: bis zum 31.
Oktober 2008
,,Die Botin des Herrn fordert uns auf: >>Schriften [mit
der gegenwärtigen Wahrheit] sollen wie Herbstblätter verbreitet werden.
Das ist die Botschaft, die uns der Herr schon viele Jahre übermittelt.<< (Ellen
White, Review and Herald, 19.Juli 1906)"
vgl. Traktataktion der Zeugen Jehovas > 20.Oktober - 16.Nov. 2008
Fundament Publikationen
,,. . . wollen wir die Leser gewinnen, denn
Jesus kommt bald."
www.hoffnung-weltweit.de/
Worum geht es?
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 19. Oktober 2008 04:53
Ohne inhaltliche Detail-Bewertung
Re: Zeitgeist
geschrieben von: Hula
Datum: 19. Oktober 2008 12:38
Einwand Israel
Genau hier liegt das Problem. Wenn antisemitische Theorien sich in die Israelkritik
einmischen. Die Kritik kann so poblemlos zurückgewiesen werden und Israel kann unter dem
Deckmantel Verteidigung und Existenzrecht den einheimischn Palästinensern ihre letzten
Lebensgrundlagen rauben, den Zugang zu Wasser und den eigenen Olivnheinen...den Zugang zu
Krankenhäusern, sie können entrechtet unterdrücket und vertrieben werden. Diese Politik
hat nichts mit dem jüdischen Glauben zu tun sondern steht ihm diametral entgegen. Sie
wird am besten mit dem Begriff Apardheit beschrieben.
Der Satireblog der oben eingefügt wurde wird von einer Person betrieben die sich auch
wegen ihrer jüdischen Wurzeln sehr für die Rechte der Palästinenser einsetzt.
Guten Tag
Hula
www.juedische-stimme.de/
Ein paar Schwalben machen noch keinen Sommer
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 29. September 2008 07:41
Mit Begeisterung dabei war auch die neunjährige Nina P.... Sie befreite zusammen mit
Mutter Sabine ein beachtliches Stück der Freiligrathstraße von dem unerwünschten
Kastanienlaub. Zahlreiche Nachbarn schlossen sich im Verlauf des Sonnabendvormittags an.
...
In der Posener Straße glänzten viele Anwohner hingegen mit Abwesenheit. Der Großteil
des Laubs der 196 Bäume blieb liegen. Nicht so allerdings im Bereich des Gotteshauses der
Zeugen Jehovas". Die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft befreiten nicht nur
den Bereich vor ihrem Grundstück, sondern auch die nähere Umgebung vom Kastanienlaub.
Die Helfer engagieren sich bereits seit zehn Jahren für den Schutz der Bäume in der
Posener Straße, sie werden auch in Zukunft mit viel Fleiß dabei sein
Es sei ja keine Kritik an dem mitgeteilten Sachverhalt in der Sache geübt.
Was mir allerdigs fraglich erscheint wäre, ob denn dieses Art von Engagement
Exklusiv"-Charakter hätte.
Wer in der früheren DDR lebte, hat ähnliche Kommando-Aktionen miterlebt ...
Nun ja, sollte sich der ZJ-typische Predigtdienst auf diese Art mal umformieren?
Warten wirs ab.
Ein paar Schwalben machen noch keinen Sommer
Wenn einer eine Reise macht ...
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 02. Oktober 2008 19:28
dann kann er was erzählen.
Das sagte sich schon der Verfasser der auf den Namen All" hören will und
berichtert über
Das zerfetzte Gewand das er
so zu Gesicht bekam.
Es gibt wohl nichts, wo sich nicht auch Nachahmer einstellen würden. Diesmal eine
Nachahmerin,
Zwar nicht als Buch, wohl aber als Internettext offeriert sie nun ihre Eindrücke.
Und innerhalb selbiger dann auch die Sätze:
Nach diesen Wahrheiten sieht mir der Eintritt ins Himmelreich nach erschreckend
harter Arbeit aus, die sich vielleicht nicht mal auszahlt."
Oder auch den
Aus der Reihe tanzen kommt nicht gut an bei diesen Freikirchlern."
Das ganze präsentiert als:
Sekten"-Hopping
Vier Wege zur Erleuchtung
www.zoomer.de/news/topthema/glaubensbekenntnisse/sekten-hopping/artikel/vier-wege-zur-erleuchtung
Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 24. September 2008 15:18
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 24. September 2008 16:14
Honni ist tot - und kam natürlich in die Hölle.
Dort wird er vom Teufel gefragt: - "Willst Du in die Ost- oder in die
Westhölle?" - "Kann ich mir erst mal die Westhölle anschauen?" -
"Klar, kein Problem..." Der Teufel führt ihn in die Westhölle. Dort werden die
Verdammten ans Kreuz genagelt, mit Benzin übergossen und angezündet.
Honni meint: - "Mensch, das ist ja grausam. Da schau ich mir doch lieber die
Osthölle an." Dort hocken die Leute überall in den Ecken rum und machen garnix.
Honni fragt einen: - "Sag mal, in der Westhölle ist ja der Teufel los. Dort foltern
sie die Leute mit Kreuzen und zünden sie an. Und hier? Nix?" Darauf der Verdammte: -
"Ja, Genosse, Du weisst ja, wie das ist. Mal fehlts am Holz, mal am Benzin, mal an
den Streichhölzern."
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 24. September 2008 16:23
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 24. September 2008 16:32
Ok.
Die Pointe war nicht der Hit aber einen hab ich noch:
Zeuge mit Verkündigertasche und dem neusten Wachtturm bewaffnet kommt in die Hölle und
weiß nicht wohin.
Zeuge: Äh?
Teufel: Ihr Tisch ist da drüben!
Zeuge: Bei dem scharfen Blondinenkäferchen? WOW! Das nennen Sie eine Strafe?
Teufel: Sie sind die Strafe!
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 24. September 2008 16:39
Zitat:
Gerd B.
Apropos Streichhölzer.
Nachfolgendes Zitat kommentiere ich nicht.
Ich zitiere nur.
Gelesen in der Schweizer Ausgabe des Goldenen Zeitalters" vom 15. 12. 1932:
In London werden unter dem Namen "Jesus Christus
Sicherheitszündhölzchen" russische Zündhölzer verkauft. Die Bezeichnungen auf den
Schachteln sind verschieden; sie tragen aber alle den Namen Christi oder das Bild des
Gekreuzigten. Auf eine Anfrage im Unterhaus, welche Massnahmen der Innenminister zwecks
Verhinderung des Verkaufs solcher Zündholzschachteln ergreifen wolle, erwiderte Sir John
Gilmour, er müsse zunächst Beweise für diesen Verkauf sammeln."
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 24. September 2008 16:55
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 24. September 2008 19:38
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 24. September 2008 19:42
Re: Neulich in der Hölle - 99,9%
geschrieben von: . +
Datum: 25. September 2008 06:36
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 25. September 2008 17:05
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 25. September 2008 17:30
Wie falsche Propheten dereinst gepeinigt
werden. Sie müssen immer wieder ihre eigenen Falschvoraussagen lesen, indem sie täglich
die Dokumente von Manfred und .+ zum Lesen bekommen.
Na, DAS ist höllisch, etwa so:

Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 25. September 2008 18:37
Zitat:
Gerd B.
War die "Strafart" nicht bereits belegt?
Gab es da nicht die Strafankündigung, die Auferstandenen oder so ähnliches, müssten
Russells Band 7 noch lesen?!
Wenn mal das nicht eine noch "höllerische" Strafe ist!
Schriftstudien lesen als vorgesehene
Strafe von Gott"
So wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind: Seine
Strafe wird die sein, daß er, wenn er in den Zeiten der Wiederherstellung aus dem Grabe
hervorkommt, die sieben Bände der S c h r i f t s t u d i e n zu lesen haben wird, die
ihm dann das Fehlerhafte seines Tuns zeigen werden.
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 25. September 2008 19:35
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 25. September 2008 19:39
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 25. September 2008 20:14
Aber die Qual geht auch nach Harmagedon weiter -
Auszug eines Briefes von einem Mitglied der "Leitenden Körperschaft":
"...Sollte dann 200 Jahre nach Harmagedon jemand das Vertrauen in die Weltzentrale
verlieren?
Sollte jemand dann sagen: Wären wir bei der Bibel geblieben, dann wäre diese Änderung
nicht nötig?
Es ist dann nicht weit bis zu dem Punkt, wo jemand die Meinung vertreten könnte, die
Bibel sei genug und wir bräuchten nicht zusätzliche Erklärungen von der Organisation.
Die Bibel ist aber nicht genug. Die Speise besteht nicht nur in der Bibel, sondern auch in
den Erklärungen über biblische Lehren, Grundsätze und Prophezeiungen. Erwarte heute
also bitte nicht schon etwas, was erst am Ende des Milleniums eintreten wird. Es ist auch
sicher nicht richtig, bis zum Ende der tausend Jahre mit Auslegungen oder Erklärungen,
mit dem Verteilen geistiger Speise zu warten, bloß weil man bis dahin fehlerhafte
Erklärungen machen wird.
Wenn jemand die Bibel auch auswendig kennt, so mag er dennoch geistig hungern, oder im
Dunkeln wandeln, weil das "Licht" nicht der Text der Bibel allein ist, sondern
die Erklärungen, was die Texte in der Bibel bedeuten. Die Israeliten zur Zeit hatten die
Bibel, aber was sie brauchten, waren die Auslegungen oder Erklärungen, was es bedeutet,
damit sie es für sich im Leben richtig anwenden konnten. Ein Beispiel dafür kannst Du in
Nehemia 8:8 lesen. ..."
Solche seltsame Ideen sind schon höllisch auf Erden, im noch fleischlichen Körper
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 25. September 2008 21:25
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 25. September 2008 22:07
Ok. Der war nicht der Hit.
Verdammter: Dreißig Jahre für den Wachtturm die Kastanien aus dem Feuer geholt!
Dreißig Jahre an der Felddienstfront verheizt!
Verdammter: Dreißig Jahre im Bethel die Gesundheit Aufgerieben!
Und dann einfach gefeuert!
Teufel: Na, dann kennen sie sich hier ja aus.
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 25. September 2008 22:11
Re: Neulich in der Hölle - Schon wieder ein Grufti
geschrieben von: . +
Datum: 26. September 2008 14:24
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 26. September 2008 14:29
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 28. September 2008 12:52
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 28. September 2008 12:55
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: . +
Datum: 28. September 2008 13:00
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 28. September 2008 13:35
Zitat:
. +
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Gerd B.
Datum: 28. September 2008 14:43
Wichtig ist, dass die edlen Rassen
Mitleid haben mit den Unterrassen. Sie wünschen ihnen eine gute Höllenfahrt:
Auch die Harmagedonüberleber werden die Leichen bedauern, die nicht auf ihre Botschaft
hören wollten. Die Ignoranten der 1914-Botschaft waren nur mehr reif für die Hölle. Die
Johannesklasse wird die Korpusse der Elenden dann in Dünger umwandeln, denn das ist
nützlich für das Paradies.
Re: Neulich in der Hölle
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 28. September 2008 15:12
Zitat:
Gerd B.
Der historische Kontext veranschaulicht in Form eines Linkhinweises:
www.holocaust-history.org/himmler-poznan/
Nach anklicken der Bilder (unter entsprechender zu berücksichtigender Ladezeit) gibt es
auch Deutschsprachiges.
Fernsehtipp!
geschrieben von: X ~ mysnip
Datum: 24. September 2008 20:16
TV-info ARD 24.9.08 23:30 Die Jagd nach Dr. Tod - Protokoll einer Fahndung (Film)
Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: Frau von x
Datum: 29. September 2008 10:54
Heute um 21.00 Uhr auf arte:
Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: Frau von x
Datum: 08. Oktober 2008 13:27
Heute um 20.15 Uhr auf RTL
:Re: Fernsehtipp!
geschrieben von: Frau von x
Datum: 09. Oktober 2008 12:51
Heute um 23:15 im ZDF
Re: Fernsehtipp! / Im Namen Gottes hingerichtet
geschrieben von: Frau von x
Datum: 15. Oktober 2008 11:33
Heute 21:15 Uhr, 3sat:
Re: Fernsehtipp! / Im Namen Gottes hingerichtet
geschrieben von: Conzaliss
Datum: 16. Oktober 2008 12:42
Ein sehr bewegender Filmbericht.
So und schlimmer stelle ich mir das Leben in einer von der WTG beherrschten Welt vor.
Gott sei Dank, dass die nie kommt...
Re: Fernsehtipp! / Im Namen Gottes hingerichtet
geschrieben von: Frau von x
Datum: 16. Oktober 2008 13:08
Zitat:
Conzaliss
Fand ich auch. Furchtbar was angeblicher Glaube alles anrichten kann und wozu Menschen sich im Namen Gottes das Recht rausnehmen. Zum Glück gibt es das Internet, wodurch so etwas wenigstens ein bißchen ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt wird.
Die Grünen machen wieder mal von sich reden.
geschrieben von: Drahbeck
Datum: 18. September 2008 17:43
Nach Bayern, ist jetzt zur Abwechslung Bremen Ort der
Selbspräsentation".
Flotte Sprüche klopfen schön und gut. Und was ist dann wenn der Gegenwind anfängt zu
wehen. Siehe Bayern.
Meine Zweifel an der Standhaftigkeit" der Grünen bestehen unverändert fort.
Nun ist nebst Berlin, auch Bremen, eines der wenigen Bundesländer, wo kirchlicher
Religionsunterricht zwar angeboten, aber nicht mit der Zwanghaftigkeit durchgesetzt wird,
wie in anderen Bundesländern. Das ist aber nicht erst seit heute so, sondern hat sich
schon unmittelbar nach 1945 so ergeben.
Einer Meldung zufolge, schwant den Grünen in Bremen vor. Weg von der streng
konfessionellen Orientierung hin zu einer Art Geschichtsunterricht" in dem
auch die bedeutendsten Traditionen und Erzählungen anderer Religionen unterrichtet
werden"
Da in Bremen derzeit eine rot-grüne Koalition am Ruder ist, mag ja die dortige
Ausgangslage anders sein, als etwa in Bayern.
Allerdings, ist damit der Fisch noch lange nicht gegessen".
Denn die Kirchen sähen am liebsten streng konfessionellen Unterricht. Jede der
anerkannten" Kirchen für sich.
Und wenn's denn ums Anerkennen" gilt, kann man fallweise auch schon mal in den
Erfahrungsaustausch mit der Rusisch-Orthodoxen Kirche treten, die da liebend gerne auch
nur sich selbst anerkennt".
Das steht zwar nicht in der Meldung. Braucht es auch nicht. Die Spatzen pfeifen es
auch so von den Dächern".
Nun haben die Kirchen in Bremen schon seit 1947 mit einer ungeliebten Kröte"
zu kämpfen.
Zitat:
Für Schüler ist die Teilnahme freiwillig." Und weil das so ist, wieder Zitat,
fällt seit Jahren ein Großteil des Unterrichtes aus"
Den Grünen schwant nun, mit ihrem Reförmchen auch den Ausfallzustand zu beenden.
Dagegen hätten die Kirchen ja nichts.
Aber wie in Brandenburg und Berlin, nun auch in Bremen geht der Eitertanz um die Inhalte.
In Berlin etwa, versuchen die Kirchen, die ihnen nicht genehme Entwicklung, noch durch ein
Volksbegehren" zu stoppen. Die CDU mitten drin in diesem Stoppversuch.
Nun mag ja die CDU derzeit sich auf ihre traditionellen Hinterzimmer" und
fallweise denn auch mal auf die Unterstützung durch die Springerpresse konzentrieren.
Aber sicherlich ist es verfrüht zu sagen, wie denn der Volksbegehren-Vorstoß
letztendlich ausgeht.
Man kann den Grünen auch in Bremen prophezeien. Sofern sie nicht schon von vornherein
selbst einknicken, stehen ihnen in der Sache noch einige heiße Schlachten bevor!
Re: Die Grünen machen wieder mal von sich reden.
geschrieben von: Freier Mensch
Datum: 19. September 2008 01:44
parteipolitik ist für mich in deutschland eine form
der demokratischen diktatur...
eine echte demokratie würde bedeuten, dass der vertreter der wähler in seiner
"hirarchie" die interessen der wähler des wahlkreises vertritt!!!
Re: Die Grünen machen wieder mal von sich reden.
geschrieben von: Conzaliss
Datum: 19. September 2008 13:01
Die Poliktik der Grünen ist manchmal
menschenfeindlich.
Z. B. blockieren sie seit Jahren die Fertigstellung der BAB 49 Kassel - Marburg.
Stattdessen wälzt sich der Schwerverkehr durch viele Dörfer, da die Autobahn unmittelbar
auf nicht einmal halber Strecke endet.
Die gesundheitlichen Gefahren durch Abgas und Lärm scheinen überhaupt keine Rolle zu
spielen...
Re: "Danke" ich bin "bedient"
geschrieben von: Freier Mensch
Datum: 02. Oktober 2008 22:59
Zitat:
Drahbeck
inwiefern soll das denn eine relation zueinander haben?