Kommentare zu den
eingescannten CV-Ausgaben
CV 222
Theologisches
„Hinterhofgezänk" präsentiert diese CV-Ausgabe. Eine
vorgebliche
„Aufklärungsschrift" wird da zitiert (namentlich nachgewiesen wird
selbige aber
nicht). Jedenfalls kann man da auch das Kontrapalaver lesen:
„Sie (die Zeugen) leugnen,
daß Jesus Christus als Sohn Gottes GOTT, dem Vater WESENSGLEICH
und GÖTTLICHER NATUR
ist."
So so ist das also ...
Nur einige Zeilen vorher indes
findet man ziemlich unverhüllte Drohungen gegen einige
Funktionsträger bei den Zeugen,
mit Angabe der Stadt (ect.) wo der Betreffende wohnt. Lediglich als
große
„Gnade", wird der Familienname nur mit den Anfangsbuchstaben
ausgeschrieben.
Beide Aspekte sind dann wohl die
„rechte" CV-Mischung, wieder mal „kunstvoll" zusammengewürfelt,
mit
dem Endergebnis:
Ungenießbar!
„Beschämend für die Zeugen
Jehovas" titelt ein Kurzbeitrag in dieser CV-Ausgabe, der auch nicht
unwidersprochen
bleiben kann, finden sich in ihm doch auch Sätze wie die:
„Bekanntlich haben sich die
Zeugen in der Nazizeit als WT-Zeugen mit keinem anderen um des Glaubens
willen Verfolgten
solidarisch gezeigt. Führende Zeugen haben das eher mit der SS
getan, für die sie bei
SS-Vergnügen musizierten wie Erich Frost, oder deren Familien sie
betreuten wie Gertrud
Pötzinger oder deren KZ-Bluthunde sie fütterten und pflegten."
Ob man das so kategorisch stehen
lassen kann, ist doch sehr die Frage. Weder Frost noch Pötzinger,
waren unter den
obwaltenden Umständen „frei" in ihren
Entscheidungsmöglichkeiten. Das zum
ersten.
Zum zweiten kann man zwar geltend
machen: Organisierte Hilfe seitens der Zeugen Jehovas gab es nicht. Die
gab es auch kaum
anderswo für die beispielsweise aus rassischen Gründen
Bedrängten. Sehr wohl aber gab
es Individualhilfe. Max Liebster (ein Jude), stellt etwa Ernst Wauer
diesbezüglich ein
positives Zeugnis aus. Auch der spätere Talkmaster Hans Rosenthal
(gleichfalls rassisch
verfolgt) profitierte auch von solcher Individualhilfe.
Allenfalls kann man mit Ernst
Wiechert (in seinem „Der Totenwald") davon sprechen. Hilfsbereitschaft
war in
erster Linie auf die eigenen Leute konzentriert. Nur durch besondere
Umstände
profitierten auch Kreise außerhalb davon.
Dem ist entgegen zu halten. Auch
die Kommunisten (damals mit verfolgt) halfen nur in erster Linie den
eigenen Leuten, so
sie denn konnten.
Summa Summarum: Die zitierte
Artikelüberschrift fällt auf die CV selbst zurück.
Beschämend ist das, was sie da von
sich gab. Beschämend sind die Verfasser solcher Auslassungen, die
man wohl nicht ohne
Grund personalisieren kann auf den Namen Dieter Pape. Er hätte es
besser wissen können.
Und vor allem: Er wusste es mit Sicherheit auch besser!
CV CHRISTLICHE
VERANTWORTUNG
MONATSSCHRIFT DER STUDIENGRUPPE CHRISTLICHE VERANTWORTUNG
BEGRÜNDET 1959 VON WILLY MÜLLER, GD, GERA/THÜR, DDR
NR. 222 GERA JANUAR 1988
RAYMOND FRANZ ZIEHT
VERGLEICHE...
R. Franz bricht sein Schweigen (12)
EDLER GESINNT SEIN UND PRÜFEN
Wir prüfen WT Nr. 14 bis 16/1987
RATSCHLÄGE FÜR ÄLTESTE
Das sollte jeder Zeuge wissen
SIND ZJ ZEUGEN DER WAHRHEIT?
Eine Aufklärungsschrift
HAST DU DAS GEWUSST?
Öffentliche Erklärung der IVEB
„KRISE DES GEWISSENS"
Lesergedanken
KEINE LEICHTE TRENNUNG
Niemand kann zwei Herren dienen
Wenn es für den Fortbestand einer Sekte gleichgültig ist,
d.h., wenn
es ihr gleich viel (oder wenig) gilt, ob ihre Erwartungen und die von
ihr prophezeiten
Ereignisse, die einst zu ihrer Gründung führten, sich
bewahrheiten oder nicht, so kann
als erwiesen gelten, daß Bestand und Fortbestand der Gemeinschaft
nur auf der Eitelkeit
der Gründer und ihrer Mitläufer beruhen.
Wer sich dieses Umstandes bewußt geworden ist, sieht sich vor
eine
Entscheidung gestellt, er muß nun einen Entschluß fassen,
er ist nicht mehr unwissend
und für das, was er von nun an tun wird verantwortlich.
Unwissenheit schützt zwar nicht
vor den Folgen, kann aber vergeben werden.
Will sich der nun sehend gewordene bewußt für Christus entscheiden, wird er die Verbindung zur Organisation, der er bisher in gutem Glauben angehörte, lösen müssen. Er wird es nicht mehr ertragen, um der maßgeschneiderten Selbstgerechtigkeit willen, Christus weiterhin widersprechen zu müssen. Trotz der Erkenntnis, daß die Trennung notwendig ist. wird sie keinem ganz leicht fallen, denn für jeden gibt es ja in der Versammlung auch menschliche Bindungen.
Ich glaube, daß man sich in dieser Situation des Jesus-Wortes erinnern sollte, daß jemand bereit sein muß, um Seinetwillen Familie, Haus und Hof zu verlassen. Wer jemanden oder etwas MEHR liebt, als IHN, ist nicht geschickt zum Reiche Gottes. Niemand sollte sich. um der Liebe zu Menschen oder Dingen willen, diesen gegenüber mehr verpflichtet fühlen, als gegenüber dem Herrn. Wir können nicht den geistigen Weg Jesu nachvollziehen wollen und gleichzeitig einen anderen Weg, den uns Menschen vorzeichnen, und wären sie uns so lieb wie enge Verwandte. (Matth. 19:29; 10:37-39)
Der WTG-Koloß ruht auf brüchigen, tönernen Füßen. Viele ZJ würden munter werden, wenn sie wüßten, was in der Ära des Beginns der Ernsten Bibelforscher gelehrt wurde. Diese Kenntnis vorausgesetzt, wäre es ihnen möglich, den wahren Charakter der Organisation, den Charakter eines Falschen Propheten zu erkennen.
Diejenigen, die die ständigen Widersprüche in der Lehre nicht mehr länger mit dem Glauben an Gott und Christus in eine zwanghafte Übereinstimmung bringen wollen, und auch nicht mehr können, erhalten aus der obligaten WT-Meinung keine Antworten auf ihre Fragen. Sie müssen aus anderen Quellen schöpfen. Eine dieser Quellen ist der gesunde Menschenverstand, Wer sich nur des WT bedient, wird die gewünschten Hinweise entweder gar nicht oder nur in sehr verfälschter Form erhalten.
Wer Widersprüche
innerhalb der Lehre wahrnimmt, und darüber hinaus in
der Widersprüchlichkeit der Lehre als Ganzes den Gegensatz zur
Lehre Christi erkannt hat,
hat damit begonnen, sich innerlich von der Lüge zu distanzieren.
Damit hat er den ersten,
notwendigen Schritt getan, um in die Freiheit zu gelangen. Denn Jesus
sagt:
"Ihr werdet .die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei
machen!"
Es ist erschreckend und erschütternd, zu erkennen, wie viele von denen, die schon lange mit der WTG verbunden sind, so gut wie nichts über die Prognosen, Prophetien und "klaren Erkenntnisse" wissen, wie sie in der Zeit vor 1945 von der Gesellschaft dargelegt worden sind. Es scheint auch relativ wenig Interesse daran zu bestehen, etwas davon zu erfahren. Unwissenheit ist so schön bequem. Indem man als "Christ" Seine Hinweise so wenig ernst nimmt, und man müßte sie TODERNST nehmen, versucht man ständig, Seine Lehre zu unterlaufen. Wenn man darin aber keine Gefahr erblickt, gibt man kund, daß es einen herzlich wenig interessiert, was ER gesagt hat.
Die jungen ZJ, die heute die Mehrheit der Verkündigerschar bilden, werden von der Gesellschaft und von den "Alten" bewußt in Unwissenheit gehalten. Sie sollen nichts erfahren, das könnte für ihre weitere Haltung ein Unsicherheitsfaktor und für das "Werk" eine Gefahr sein. In der Hektik des "Vorwärtsschreitens" kümmert sich niemand um die wie tot am Wegesrand liegengebliebene Vergangenheit.
Jesus sagte einmal,
daß man nicht Gott und dem Mammon dienen könne. D.
h., man kann nicht zugleich der Wahrheit, (Gott), und der Lüge,
(dem TRÜGERISCHEN
Mammon), dienen.
So war das, was nach 1914 gelehrt wurde, das genaue Gegenteil von dem,
was zuvor über die Bedeutung dieses Jahres als "klare
unumstößliche"
Erkenntnis verbreitet worden ist. UNUMSTÖSSLICH ist, was nicht
umgestoßen werden KANN!
Da sollten in jenem Jahre alle Kriege für immer enden, und das
Friedensreich sollte
beginnen. Später hieß es dann, man habe SCHON IMMER darauf
hingewiesen, daß 1914 ein
großer Krieg, die Große Drangsal, beginnen sollte.
Alle Zukunftsprognosen wurden und werden aber bewußt in einer verschwommenen Form dargeboten, daß man nachher sowohl sagen kann, "wir haben ständig darauf hingewiesen", wie auch "wir haben nie ausdrücklich gesagt, daß ..." So kann man die früheren Aussagen drehen und wenden, je nachdem, woher in Zukunft der Wind weht.
Das so erzeugte schwebende Gleichgewicht ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Bestand und das Funktionieren des Werkes der WTG. Darum muß es durch intensives. ansonsten aber unnützen, Studium bei den Anhängern dieser nebulösen Lehre erhalten werden. Nutzlos ist das "Studium" darum, weil es, wie gesagt, ein Studium sich dauernd widersprechender Ansichten ist. Aber!!, je intensiver jemand studiert, desto größer ist auch die Gefahr, daß er den Gauklern auf die Schliche kommt. Diese Gefahr, die in diesem Studium liegt, ist der Preis, den die Gesellschaft zahlt, zahlen muß, wenn sie der anderen Gefahr entgehen will, die Lehre fallen und das Werk enden lassen zu müssen.
Es bildet sich ein Strudel des Bösen und der Lüge, der alles zu verschlingen droht, was sich ihm nähert. Der Teufel wird mit Beelzebub ausgetrieben, mit einer Lüge wird die andere, mit einer Gefahr die andere bekämpft und "korrigiert". Tödliche Gefahr der Gottesferne! Erinnert sei zum Schluß noch einmal an den Ausspruch, der zugleich ein Anspruch ist; Niemand kann zwei Herren dienen.
Ein Anspruch ist
zugleich eine Forderung wie auch ein ernstes
Ansprechen. Jemand wird in einer wichtigen Angelegenheit angesprochen,
er soll unbedingt
darauf hören. Wenn NIEMAND zwei Herren dienen KANN, dann ist jeder
Versuch, es doch zu
tun, sinnlos. Er sollte um des Lebens willen unterlassen werden. Jesus
wußte, wovon ER sprach, und als seine Nachfolger sollten wir ihm
glauben.
-H.G.-
VERGLEICHE WTG -
NAZIREGIME
Raymond Franz bricht sein Schweigen (12)
WAS ER KONKRET SAGTE
Was wir sogleich lesen werden, mag unter Umständen schockieren.
Solche
Vergleiche mögen des weiteren unglaublich klingen. Wir müssen
R. V. Franz deshalb
zunächst selbst hören:
Ray Franz nimmt Anstoß an der Politik der leitenden
Körperschaft der
WTG (LK), einerseits Lehre und Weisung herauszugeben, "die von
gewöhnlichen
Menschen, Männer, Frauen und Kinder, verlangt, den Verlust von
Heim und Land zu
gewärtigen, Schläge, Folter, Vergewaltigung und Tod", anderen
dagegen aber zu
sagen, daß sie sich etwa durch Bestechung von Militärbeamten
vor solchen Folgen bewahren
könnten, beides im Interesse der WTG.
Er habe es schockierend empfunden und nicht begreifen können, wie die LK-Mitglieder die Inkonsequenz ihrer Weisungen nicht sahen, nicht abgestoßen zu werden, nicht tief berührt sein konnten von den Auswirkungen ihrer Weisungen auf das Leben der Menschen. "Am Ende überzeugte mich das einfach, daß 'Organisationsloyalität' Menschen zu unglaublichen Schlußfolgerungen führen kann, ihnen erlaubt, die gröbsten Ungerechtigkeiten hinwegzuerklären, ihnen abnimmt, durch die Leiden, die ihre Politik verursachen mag, besonders berührt zu sein. Die gefühllosmachende Wirkung, die Organisationsloyalität hervorbringen, kann, ist natürlich gut dokumentiert; sie wurde wieder und wieder durch die Jahrhunderte demonstriert, sowohl in der religiösen wie in der politischen Geschichte, wie in den extremen Fällen der Inquisition und während des Naziregimes. Aber es kann noch eine ekelerregende Wirkung hervorbringen, wenn es nahebei gesehen wird in einem Bereich, wo man es niemals erwartet hat. In meinem Sinn veranschaulicht es kraftvoll den Grund, warum Gott es niemals beabsichtigte, daß Männer solch übermäßige Autorität über Mitmenschen ausüben sollten".
Mit anderen Worten, die
WTG-Organisationsloyalität, die gefordert wird,
entlarve sich durch ihre Auswirkungen also als faschistoid, es sei wie
während des
Naziregimes.
In einem Brief an die Dienstabteilung der WTG in Brooklyn vom 20. Dez.
1981 weist er auf Aussagen hin, "daß jemandes Gewissen durch die
Leitende
Körperschaft außer Kraft gesetzt werden kann'", daß
man "'papageit'. was
immer die Leitende Körperschaft sagt. Diese Haltung gibt Grund zu
der Sorge, indem sie
eine beunruhigende Erinnerung ist an die Mentalität, die zu so
vielen Ungerechtigkeiten
in der deutschen Nation während einer jüngsten Periode
führte".
Im WT vom 1.2.85
läßt die WTG kolportieren, "Blut wird in
Strömen fließen. Die 69 Millionen Toten der zwei Weltkriege
werden nichts sein im
Vergleich zu den Opfern des Krieges Gottes von Harmagedon" (S. 4).
Etwa 6 Millionen dieser Toten waren die jüdischen Opfer des
Hitlerfaschismus. Im von der WTG ausgedachten Harmagedon würde
auch der Rest der Menschen
jüdischen Glaubens ausgerottet. In Mißbrauch der Bibel
Massen- bzw.
Völkermordpropaganda. Vergleichsweise durchaus faschistoid. Der
Judenmörder Adolf
Eichmann von der SS als einer der hauptverantwortlichen
Ausführenden verwies vor seinen
Richtern in Israel immer wieder darauf, daß er nur
ausgeführt habe, was man ihm gesagt
habe, naziorganisationsloyal, gefühllos, unberührt durch ihre
Leiden.
Dachte Ray Franz an
diese und andere Dinge in Erinnerung an
"extreme Fälle" etwa "während des Naziregimes"?
Offensichtlich. Die
Devise war damals bekanntlich "Führer befiehl, wir folgen dir!".
Man papageite
also bedenkenlos, was der "Führer" sagte, ließ das eigene
Gewissen dadurch
außer Kraft setzen. Vergleichsweise sieht Ray Franz auch solche
Haltung in der
WTG-Organisation. In der Tat ist das eine unvermeidliche Folge, wo
immer unter
unvollkommenen Menschen demokratische Wahl von Leitern und
Führern, ihre Kritik und
Kontrolle von unten abgeschafft wurde, wie es auch unter dem Naziregime
war. So papageit
heute jeder WT-hörige ZJ bedenkenlos die von der WTG lange nach C.
T. Russell erst unter
J. F. Rutherford konstruierte Harmagedon-Massenvernichtung, jedes
Mitgefühl
unterdrückend. Desgleichen jede WTG-Sanktion gegen jeden, den sie
beseitigen will, was
Ray Franz schließlich am eigenen Leibe erlebte. Da die
WTG-Organisation eine
undemokratische, ja antidemokratische Diktatur ist, in Wort und Tat,
Theorie und Praxis,
kann man die Vergleiche von Ray Franz nicht von der Hand weisen. "Im
Namen
Gottes" beweist überhaupt nichts. Auch die Nazis richteten "im
Namen des
Volkes".
Was gibt es hier für Gegenmeinungen?
-D. P.-
EDLER GESINNT SEIN UND
PRÜFEN APG 17:11
DER WACHTTURM
WIR PRÜFEN DIE WT NR. 14 BIS 16/1987
STUDIENARTIKEL: Wie bedeutungsvoll sind deine Gebete?
Gebete erfordern
Werke
Die WTG befaßt sich in der Hauptsache mit dem Beten ihrer Zeugen.
Es
ist peinlich und empörend, wie sie hier eingreift, um diese
persönlichen
Gottesbeziehungen zu reglementieren. Man muß ein wahrer
Schauspieler sein, um das alles
zu beachten.
Dem wichtigsten, dem Mustergebet Jesu in Matth. 6:9-13 werden nur ganze
5 WT-Zeilen gewidmet (Abs. 11, S. 12), von einem Zitat dessen ganz zu
schweigen. Das
seitenlange WT-Reglementieren ist völlig überflüssig. Es
artet förmlich in
Zur-Schau-Stellung aus, um von anderen gesehen zu werden. Vor Gott
genügt das Herz. Und
als Ort genügt völlig das stille Kämmerlein im
Verborgenen (Matth, 6:6), was vom WT
hier gänzlich mißachtet wird.
Der Sinn dieser
Bevormundungen und Reglementierungen wird klar, wenn wir
etwas genauer hinschauen, wenn der WT sagt:
"Gebete müssen im Einklang mit Gottes Willen sein" (S. 11),
den man nur durch die WTG erkennt: "Wir können nicht hoffen, den
heiligen Geist zu
empfangen, wenn wir den irdischen Kanal übergehen, dessen sich
Jehova heute bedient,
nämlich den "treuen und verständigen Sklaven", vertreten
durch die leitende
Körperschaft der Zeugen Jehovas. Ohne die Hilfe seitens dieses
"Sklaven" wären
wir nicht imstande, die volle Bedeutung des Gelesenen zu verstehen und
das Gelernte
richtig anzuwenden". (S, 19)
Die WTG will dich auch über dein Gebet beherrschen angesichts
ihrer
jetzigen Endzeitkrise. -
WACHTTURM NR. 15/1987
TITELBILD: Alkohol - Was die Bibel wirklich darüber sagt
Offensichtlich ist der Alkohol angesichts der grassierenden
1914-Endzeitkrise der WTG unter ihren ZJ zu einem Problem geworden.
Wird ihnen die Umwelt
von der WTG doch derartig verteufelt, daß sie keinen Weg
zurück mehr sehen, auch wenn
sie an der WTG in Zweifel geraten. Sie bleibt ihnen dann wohl das
kleinere Übel. Oder
will die WTG einen Beitrag zur "Weltverbesserung" demonstrieren? Das
wäre doch
Heuchelei, da doch jede "Weltverbesserung" abgelehnt wird (JZ im 20.
Jahrh.,
1978 S.29). Die WTG-Kongresse rügten auch ein Doppelleben vieler
ZJ. Wie kann man im
"Paradies" unter der WTG dem Schnaps verfallen? Offensichtlich
gehört das dazu,
halbwegs ehrlicherweise ein Doppelleben zu ertragen, weil man nicht
weiß, wo sonst hin.
HAUPTARTIKEL: Christus
als aktiver Führer seiner Versammlung und
Christi aktive Führung heute
"Jehovas Zeugen erkennen keinen Menschen als ihren Führer
an", sind die ersten Worte.
Weil dies nicht nur unbiblisch ist, sondern auch eine Täuschung,
hinter
der sich die leitende Körperschaft der WTG versteckt, ist die
gesamte Hauptthematik ein
einziges Trugwerk unter Mißbrauch der Bibel. Natürlich
müssen auch unter Christen
Menschen als Führer anerkannt werden:
"Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und
seid
unterwürfig", heißt es in Hebräer 13:17 (NW).
Der WT meint seine
ersten Worte anders?
Dann ist er selbst eines Doppelspiels schuldig. Man kann nicht das eine
sagen und etwas anderes meinen, ohne heuchlerisch oder zumindest
unglaubhaft zu sein. Was
dann sonst noch seitenlang ausgeführt wird, dient letztlich nur
dazu, alle kritiklos
unter der Führung der WTG, also Menschen, zu halten, in dem
einfältigen Glauben,
Christus selbst habe da die Führung. Die eigene "Sklaven"-Lehre
entlarvt die
WTG hier als unglaubhaft, soll Christus danach doch "alle Habe" dem
"Sklaven" übergeben haben. In Wahrheit wacht die WTG höchst
eifersüchtig
über ihre Führung aller ZJ laste diese Führer in
Brooklyn auch nur im Geringsten an,
dann wirst du dies merken! -
NEBENARTIKEL: Meine Generation -
einzigartig und hoch begünstigt
OFFENE ANTWORT AN EINEN WTG-KOLPORTEUR
Lieber Melvin Sargent!
Du bist 1896 geboren und damit heute, 1988 in dem
seltenen Alter von 92
Jahren. Du beginnst u.a. mit den Worten, "Ich gehöre einer
einzigartigen und
hochbegünstigten Generation an - alt genug, um erlebt zu haben,
wie im Jahre 1914 das
Zeichen der Gegenwart Christi in Erscheinung trat und jetzt
möglicherweise immer noch
jung genug, um den Abschluß davon in Harmagedon zu erleben". Und
Du endest mit den
Worten, "Bis mein "müdes Herz" aufhört zu schlagen, werde ich
dankbar
sein für das Vorrecht dieser einzigartigen Generation
anzugehören. Noch schlägt es
voller Freude darüber, daß ich jetzt Millionen
glückliche Menschen sehe, die für immer
glücklich sein werden."
Du warst nach eigenen Worten schon 1923 WTG-Kolporteur. Dann hast Du einst auch 1874 als Christi Gegenwart verkündet und 1914 als Abschluß in Harmagedon und daß die Generation von damals, die Millionen von damals, nicht vergehen sollen, alles als göttliche Wahrheit. Hast Du das vergessen? Nun läßt Du Dich leider dazu mißbrauchen, jetzige Millionen als nächste Generation zu verführen. Sicher ist Dir persönlich das alles egal, denn Du glaubst selbst ja an kein Erleben mehr. Aber uns geht es um die Millionen jetzt, die ihre 5jährigen Kinder auf den WTG-Sonderpionierdienst ausrichten, wenn sie einmal groß sind! Wie der WT nach Deinem Beitrag sogleich auf S.25 einschiebt. Das ist doch eine Weiterverschiebung ins nächste Jahrtausend! Bedenkst Du das nicht? Schreib uns doch einmal! -
WACHTTURM NR. 16/1987
TITELBILD: Die veränderte Rolle der Frau -
Ein zweifelhafter Segen?
Diese WT-Frage ist doch nur Taktik, um die Aufmerksamkeit zu erlangen.
Die Antwort heißt doch von vornherein ja. So wird
ausführlich dargestellt, wie sich die
Rolle der Frau in Politik, Beruf, Bildung, Kunst und Religion zugunsten
ihrer größeren
Beteiligung und Mitverantwortung verändert hat. Soweit so gut. Von
der Sowjetunion über
die Schweiz bis in die westlichen Länder, die Kirchen nicht
vergessen. Dann aber kommt
die WT-Fangfrage: "Man muß sich jedoch fragen: Ist jede dieser
Veränderungen nur
von Vorteil gewesen?" Jedermann muß natürlich nein sagen.
Wieder eine Taktik des WT
um dann alles in Zweifel zu ziehen. Nun werden Ehe- und
Familienprobleme geschildert. Die
Doppelbelastungen mancher Frau. Auch "Aushöhlung sittlicher Werte"
durch
Feministinnen. Die Steigerungsrate - bei Verbrechen durch Frauen in den
USA. Auch die
Zunahme des Rauchens unter Frauen mit ihren Krankheitsfolgen. Und der
WT folgert: Die
ganzen Veränderungen seien zweifelhaft. Der Zweck ist eindeutig;
Die Frauen bzw.
Schwestern unter der WTG sollen weiter wie bisher in der Organisation
untergeordnet und
Untertan bleiben. Tragen sie doch die Hauptlast der gesamten
WTG-Verkündigung.
Zeigen wir zunächst
die WT-Heuchelei: Wenn Rechte und Freiheiten zu
Bösem mißbraucht werden, spricht das dann gegen diese Rechte
und Freiheiten? Keineswegs,
sondern nur gegen deren Mißbrauch. So arbeitet der WT hier wie so
oft mit Halbwahrheiten.
Um sie dann ganz zu verkehren: "Es steht nicht bei dem Mann, der da
wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten." Jer. 10:23. (S.7) Die
WT-Fälschung:
Das ist überhaupt nicht zur Frauenfrage geschrieben, sodann steht
das noch "unter
Gesetz". Christen haben sehr wohl das Recht, zu richten, sich
auszurichten, wofür
sie dann allerdings verantwortlich sind, l. Kor. 5:12; Jak. 3:1. Und
grundsätzlich zu
diesen WT-Fälschungen: Vor Christus sind Mann und Frau gleich,
nach Gal. 3:28. Was der WT
so indes gegen die Rolle der Frau vorbringt, wendet sich schlicht gegen
die
Menschenrechte, (Allg. Erklärung UN 1948 Art. 2). Was noch ein
besonderes Kapitel ist.
Man hüte sich wirklich, zu verbreiten, was die WTG will. -
STUDIENARTIKEL:
Jugendliche. was werdet ihr aus eurem Leben machen?
Jugendliche, seid ihr auf geistigen Fortschritt bedacht?
Wir können das zusammenfassen: Jugendlichen wird letztlich jede
sog.
weltliche höhere Berufsentwicklung, Laufbahn und Bildung
ausgeredet. Es wird da mit allen
Arten von Mißerfolgen operiert, die es natürlich auch gibt.
Der "gewichtigere
Grund" aber sei: Die Institutionen dieser Welt trügen sozusagen
die Aufschrift
"Betrieb wird aufgelöst - Ende nahe!" "Würden wir dort noch
Arbeit
suchen?"
Wenn es so wäre, natürlich nicht. Aber das ist doch nichts weiter als die nächste WT-Weltende - Irreführung nach 1799, 1874, 1914, 1925, 1945 und 1975! Um sich erneut mit einem Stamm unkritischer, unerfahrener, die WTG-Vergangenheit nicht kennender und argloser junger Menschen in die nächste Generation zu retten. Zugleich ist das bildungsfeindlich und in seinen Auswirkungen gegen die gesetzlichen Jugendrechte in unserem Land gerichtet. Auch hier muß gewarnt werden, das bedenkenlos zu verbreiten. -
NEBENARTIKEL: In welcher
Stellung befanden sich seine Beine?
Auch das Kreuz läßt der WTG keine Ruhe. "Welche Bedeutung
hat das
Kreuz für Christen?" fragt der WT, um das Kreuz als ein
christliches Symbol zu
verteufeln und zum Götzen zu erklären. Natürlich hat es
das Kreuz vielfach vor Christus
gegeben. Die Nazis mißbrauchten es als Hakenkreuz. Aber der
Mißbrauch eines Gegenstandes
verdirbt niemals den Gegenstand selbst. Dennoch so zu argumentieren ist
Demagogie.
Offensichtlich beunruhigt die WTG da der Bibelvers Joh. 20:25, wo von
Nägeln in den
Händen Jesu gesprochen wird, was eine Kreuzigung bedeuten
würde. Bemerkenswert: Der WT
räumt ein, daß die Pfahlbilder von ihr nur "angemessene
künstlerische
Darstellungen" und "keine Wiedergabe anatomischer Gegebenheiten" seien!
Es
kann also eine Kreuzigung gewesen sein. Die WTG will von anderen
Christen, Kirchen und
Gemeinschaften abstoßen. Darum geht es ihr letztlich. -
-D. P.-
RATSCHLÄGE FÜR
ÄLTESTE
Oft erhält CV Briefe von Zeugen, in denen Älteste kritisiert
werden.
Aus dem Inhalt dieser Briefe ist ersichtlich, daß diese
Briefschreiber bereits mit den
Ältesten gesprochen haben, damit sie ihr kritikwürdiges
Verhalten ändern. Leider kommt
es
dann zu Meinungsverschiedenheiten und sogar Feindseligkeiten.
CV-Berater haben
Material im Besitz, mit dem sie nicht nur Älteste,
sondern auch den einfachen Zeugen und ihre Gleichgesinnten beraten
können. Wir
appellieren deshalb an die Ältestenschaft, mit ihren anvertrauten
Schafen einsichtsvoller
umzugehen. Hört auf damit, alles besser zu wissen, eines Tages
wird man EUCH auf frischer
Tat zur Verantwortung ziehen.
Seitdem das Buch "Krise des Gewissens" in Umlauf ist, geben
wir allen Ältesten den Rat, dieses Buch zu lesen. Darin wird
endlich mal aus der Sicht
eines Gesalbten und Mitglied der leitenden Körperschaft (bis 1980)
Rat erteilt und
empfehlenswerte Beispiele geschildert.
DAS SOLLTE JEDER ZEUGE
WISSEN
Aus der Post an uns kann man erkennen, daß Zank und Streit, unter
den
Zeugen, durch Meinungsverschiedenheiten über Grundsatzfragen
entstehen. Zum Beispiel
kritisieren Älteste und linientreue WT-Zeugen die Brüder und
Schwestern unter ihnen,
die:
1. zur Wahl gehen
2. gewerkschaftliche Funktionen bekleiden
3. als Mitarbeiter des Betriebes einen Betriebsteil leiten
4. als Brigadier tätig sind und oft in die Lage versetzt werden,
die
Lohnabrechnung zu beeinflussen
5. oder den Wehrersatzdienst aufnehmen.
All diese Fragen
begegnen Zeugen täglich im Betrieb, in der
Öffentlichkeit und oft in der eigenen Familie.
Auf all diese Fragen erhellst DU an Hand von Beispielen, Vorkommnissen
und Literaturhinweisen, eine richtungsweisende Antwort. Nimm das Buch
zur Hand und DU
wirst'
DEIN Gewissen erleichtern.
Warum empfehlen wir gerade dieses Buch?
Weil leitende Mitarbeiter aus der Weltzentrale der Zeugen Jehovas die
Ratgeber waren und noch sind.
DU SOLLTEST ES GRÜNDLICH STUDIEREN
Abschließend
möchten wir einige Verantwortliche darauf hinweisen, daß
über sie Beschwerdebriefe bei uns vorliegen.
Sie sollten ihr Verhalten überprüfen!
Es handelt sich um die Altesten
Bruder Ro., Berlin
„ Kö., zeitweilig Berlin
„ We., Berlin
„ Ta., Wolgast
„ We., Bad Doberan
„ Wi., Dreseden
„ Sch., Badresch
„ Pe., Neubrandenburg
„ Ko., Neubrandenburg
„ Wi., Neubrandenburg
„ Wi., Bergen
„ Ru., Greifswald
„ Gu., Wismar
Es wäre gut für sie, ihre Denkweise und ihr Vorgehen an Hand
des
Buches "Krise des Gewissens" zu korrigieren.
-W.W.-
EINE
AUFKLÄRUNGSSCHRIFT
SIND ZEUGEN JEHOVAS WIRKLICH ZEUGEN DER WAHRHEIT?
Jemand, der das Wort Gottes nicht kennt und einen Zeugen Jehovas
sprechen hört oder die von ihnen verbreiteten Schriften liest,
könnte fast zu dieser
Überzeugung kommen. Redewendungen wie folgende sind bei ihnen
immer wieder zu hören:
Als ich die Wahrheit hörte, ... die Wahrheit erkannte, ... mich
der
Wahrheit anschloß, ... die Wahrheit, die wir, "Zeugen Jehovas"
verkündigen,
usw. (Gemeint ist jeweils die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft.) Die
Zeugen Jehovas sind
fest davon überzeugt, daß einzig und allein sie die richtige
Heilslehre verkündigen.
Da es sich bei ihren Lehren angeblich um biblische Wahrheiten handelt, gibt es nur einen Maßstab, um zu prüfen, ob es wirklich so ist, nämlich die Heilige Schrift selbst. Wer sich jedoch der Mühe einer Prüfung ihrer Lehren unterzieht, wird sehr bald feststellen, daß sich die von ihnen so gerühmten Wahrheiten als Unwahrheiten (Lügen) erweisen.
Hier nur einige
Beispiele;
1. Ihr Selbstverständnis entspricht nachweislich nicht der
Wahrheit.
2. Ihnen fehlt jegliche göttliche Legitimation.
3. Sie haben sich eindeutig als falsche Propheten erwiesen.
4. Sie leugnen, daß Jesus Christus als Sohn Gottes GOTT, dem
Vater
WESENSGLEICH und GÖTTLICHER NATUR ist.
5. Die Anbetung des Herrn Jesus Christus bezeichnen sie als
Gotteslästerung.
6. Gemäß ihrer Heilslehre hängt die Errettung der
Menschen nicht
allein von dem Glauben an Jesus Christus ab, sondern von der
Zugehörigkeit zu den Zeugen
Jehovas.
7. Sie verstehen es vortrefflich, in ihrem Haus-zu-Haus-Dienst
besondere
Streitfragen in den Vordergrund zu stellen.
Betrachten wir nun die
hier angeführten Punkte etwas näher:
l. IHR SELBSTVERSTÄNDNIS ENTSPRICHT
NACHWEISLICH NICHT DER WAHRHEIT.
Ihr Selbstverständnis gründet sich auf die Lehre vom "Klugen
und
Treuen Knecht".
Mit ihr steht und fällt alles.
Sie lehren, im Heilsplan Gottes gäbe es zwei Klassen;
a) die kleine Herde und
b) die große Volksmenge.
Die kleine Herde sind die in Offb. 7,14 erwähnten 144 000. Diese
Zahl
wird von ihnen zwar buchstäblich verstanden, aber die dann
aufgeführten zwölf Stämme
Israels, auf die sich diese Zahl bezieht, nur symbolisch gedeutet. Nach
der Lehre der
Wachtturm-Gesellschaft kommt nur die kleine Herde in den Himmel. Alle
anderen, die zur
großen Volksmenge zählen, werden ewig auf dieser Erde leben.
Mit der Auswahl der kleinen
Herde, der 144 000, begann der Herr Jesus Christus zunächst durch
die Benennung der
zwölf Apostel und anderer Juden, die an ihn glaubten. Später
wurden Menschen aus allen
Völkern hinzugetan. Nach ihrer Meinung wurde diese Auswahl im
Jahre 1933 abgeschlossen.
Der größte Teil der kleinen Herde ist bereits verstorben.
Heute lebt nur noch ein
kleiner Überrest der 144 000 auf Erden. Dieser ist
gemäß ihrer Lehre der in Matth.
24,45-51 bezeichnete kluge und treue Knecht. Ihn hat Gott besondere
Vollmachten erteilt.
Er ist der Kanal Gottes, durch den er heute in besonderer Weise zu den
Menschen redet.
Der Wiedergeburt bedürfen nur die
Christen, die sich zu den 144 000 zählen, weil nur sie eine
himmlische Berufung haben. Da alle anderen, die zur großen
Volksmenge gehören, eine irdische Bestimmung haben, ist für
sie eine Wiedergeburt nicht erforderlich.
Und nun geben Sie bitte acht!
Die Hauptzentrale der Zeugen Jehovas, von der, für die ganze Welt
einheitlich, alle Lehren ausgehen, befindet sich in Brooklyn, USA. Hier
fungierte allerdings immer nur eine ganz kleine Anzahl der
Überrestglieder der 144 000. Doch haben seit dem Bestehen der
Wachtturm-Gesellschaft nur diese wenigen "das Sagen", und nur "sie
allein" bestimmen, was gelehrt werden soll oder darf. Um bei den
anderen Überrestgliedern und denen, die zur großen
Volksmenge gehören, den Eindruck zu erwecken, daß die in dem
Hauptbüro anwesenden Überrestglieder besonders autorisiert
sind, sprechen sie von sich selbst als von einer LEITENDEN
KÖRPERSCHAFT! Jetzt entsteht aber zwangsläufig die Frage: Wo
steht in der Heiligen Schrift etwas von einer "Leitenden
Körperschaft"? Wo wird auch nur andeutungsweise gezeigt, daß
es innerhalb der Auserwählten des Herrn wiederum eine besonders
ausgewählte "leitende Klasse" geben soll? Es ist
diesbezüglich nichts bekannt!
Der weitaus größte Teil der Überrestglieder, der irgendwo auf der Erde wohnt, hat nachweislich keinen Einfluß auf das, was von Brooklyn aus weltweit als Lehre verbreitet wird. Ihre Behauptung, daß sie der Kanal Gottes sind, durch den ER heute redet, entspricht in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten.
Aber nun kommt es noch
interessanter!
Da der Literaturumsatz gewaltig ist, können die wenigen in der
Hauptzentrale anwesenden Überrestglieder, besonders auch wegen
ihres vorgerückten
Alters, gar nicht so viel neues Lehr- und Gedankengut, wie es
benötigt wird, verfassen.
Um diesem Mangel abzuhelfen, zog man andere Zeugen Jehovas heran, die
nicht zum
"klugen und treuen Knecht" gehören - also nicht wiedergeboren sind
-.
An dieser Stelle muß ich mit Nachdruck betonen: Da es sich hier gemäß ihrer Lehre um nichtwiedergeborene Menschen handelt, fehlt diesen Mitarbeitern das Wichtigste, nämlich der Heilige Geist, den ohne Wiedergeburt niemand empfängt. Trotz dieser Tatsache werden von diesen "Geistlosen" Brüdern der leitenden Körperschaft Lehraufsätze verfaßt, die in der ganzen Welt verbreitet werden. So geschieht es denn, daß man jene Überrestglieder, die in der ganzen Welt zerstreut unter der großen Volksmenge wohnen, mit einer für sie minderwertigen "geistigen Speise", wie sie ihre Lehren nennen, versorgt, da sie selbst in keiner Weise irgendwelches geistliches Gedankengut entwickeln und verbreiten dürfen. Wie die Glieder der großen Volksmenge sind sie absolut abhängig von dem, was von Brooklyn aus erlaubt ist, geglaubt und gelehrt zu werden, auch wenn Lehraufsätze, die aus der Hauptzentrale kommen, von nicht wiedergeborenen Menschen verfaßt wurden. Dabei handelt es sich doch, wie sie behaupten, bei den Überrestgliedern in der Gesamtheit und somit auch bei ihnen, um die, die von Gott besonders erwählt wurden. Wenn dem so wäre, wie sie es lehren, müßte jedes einzelne Überrestglied, ganz gleich, an welchem Platz der Erde es wohnt, das Recht haben, geistliche Gedanken zu verfassen und diese als rechte geistliche Speise oder Lehre zu verbreiten. Aufgrund ihrer göttlichen Erwählung stände ihnen das gleiche Recht zu wie den wenigen in Brooklyn anwesenden Überrestgliedern. Leider haben sie nicht einmal die geringste Möglichkeit der Beeinflussung oder Korrektur der von Brooklyn verbreiteten Lehren.
Wer dies allerdings versuchen sollte, dem wird die Gemeinschaft entzogen, auch wenn er ein Überrestglied ist, wie dies nachweislich wiederholt geschah. Das Unglaubliche bei solchen Gemeinschaftsentzügen ist, daß die Überrestglieder, die es wagen, in den Versammlungen der Zeugen Jehovas ihre Stimme zu erheben, von Versammlungsältesten. die nicht zum "klugen und treuen Knecht", sondern zur großen Volksmenge gehören und jenen untergeordnet sein sollten, aus der Versammlung ausgeschlossen werden. Es ist ungefähr so, als hätte der Herr Jesus die Apostel zwar besonders berufen und mit dem Heiligen Geist ausgerüstet, dann aber durch nichtwiedergeborene Menschen, die den Heiligen Geist nicht besitzen, zu ihnen geredet bzw. sie belehrt. Oder, als wenn zwei oder drei Apostel mit einigen nichtwiedergeborenen, sogenannten Schein- oder Namenschristen, in Jerusalem die Führung übernommen und von allen verlangt hätten, daß nur das geglaubt und gelehrt werden dürfe, was sie als Lehre verbreiteten. Jene Apostel und wiedergeborenen Christen jedoch, die dagegen Einspruch erhoben hätten, wären durch jene Mitläufer ihres Apostelamtes bzw. ihrer göttlichen Erwählung enthoben und ausgeschlossen worden, nur weil sie den Mut hatten, das von einigen Auserwählten und besonders das von den Nichtwiedergeborenen Gesagte kritisch zu prüfen und abzulehnen.
Welch ein Machtanspruch
wird durch dieses Vorgehen seitens der Zeugen
Jehovas erhoben, zudem sie behaupten, daß der Gemeinschaftsentzug
dem - geistlichen -
Todesurteil gleich kommt, "für ewig verloren"!!!,
und dies trotz der Tatsache, daß die Ausgeschlossenen in der Lage
sind,
die von Brooklyn aus verbreiteten Lehren anhand der Bibel als falsch
bloßzustellen.
Verehrter Leser,
aufgrund der Tatsache, daß die Wachtturm-Gesellschaft
a) mit dem sogenannten klugen und treuen Knecht betrügerisch
manipuliert und
b) durch nichtwiedergeborene Mitarbeiter, denen der Heilige Geist
fehlt, Lehraufsätze verfassen läßt, ist es nicht
verwunderlich, daß ihre gesamte Lehre mit Irrlehren durchsetzt
ist.
- H. S. -
Fortsetzung in der nächsten CV
HAST DU DAS GEWUSST?
ÖFFENTLICHE ERKLÄRUNG
der Internationalen Vereinigung
Ernster Bibelforscher
... Die Botschaft vom Reiche Gottes steht in enger
Verbindung mit dem
Jahr 1925. Das Zeugnis der Bibel ist auch mit Bezug auf chronologische
Zeitmaße bestimmt.
(Psalm 19:7: "Das Zeugnis Jehovas ist zuverlässig"), Deshalb haben
wir keine
Veranlassung, irgend etwas zu berichtigen bezüglich des
Zeitpunktes 1925. Bezüglich der
Erwartungen aber, die man an die Zeitpunkte der Bibel knüpfen
kann, drückt sie sich nur
allgemein aus und bietet infolgedessen die Möglichkeit zu
irgendwelchen
Schlußfolgerungen, für deren Eintreffen natürlich keine
sichere Gewähr vorliegt, was
jedoch an der Verläßlichkeit des betr. chronologischen
Zeitpunktes selber nichts
ändert. Um dies an einem Beispiel zu illustrieren, mag auf den 21.
März hingewiesen
werden, auf welchen Tag der unbestreitbar richtige astronomische
Frühlingsbeginn fällt.
An dieses Datum geknüpfte verfrühte Frühlingserwartungen
ändern nichts an seiner
Zuverlässigkeit, noch vermögen Eis und Schneestürme im
April - das sieghafte Kommen des
Lenzes aufzuhalten. Diese Wahrheit findet auch Anwendung auf 1925 als
bedeutsamen
Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte und chronologischen Beginn des
von der Hl. Schrift
verheißenen Völkerfrühlings. Bezüglich dieses
Zeitpunktes haben wir nichts zu
berichtigen. Er steht nicht nur unerschüttert da, sondern er ist
durch die Ereignisse in
weltpolitischer und weltwirtschaftlicher Beziehung in jedem Sinne des
Wortes absolut
bestätigt worden. Die an und für sich unwesentliche
Schlußfolgerung, daß 1925
wahrscheinlich sichtbare Beweise für den Beginn des
Menschheitsfrühlings da sein werden,
traf nicht in dem ganzen, erwarteten Umfang ein. Wir geben gerne und
freimütig zu, daß
wir diese Erwartung mündlich und schriftlich zum Ausdruck gebracht
hatten und schämen uns der gehegten, hoffnungsvollen Erwartung
nicht, da wir sie
in Demut äußerten und sie niemals als Prophezeiung ausgaben.
Wenn auch das Jahr 1925 den
sichtbaren Beginn der Erfüllung dieser durch die Bibel klar und
bestimmt festgelegten
Hoffnung der Befreiung der Menschen noch nicht brachte, so ändert
dies nichts an drei
Tatsachen, nämlich, daß
1. Der Zeitpunkt 1925
unerschüttert chronologisch festgelegt nach wie
vor dasteht ...
2. Steht unumstößlich fest, daß Gott die Auferweckung
des
Menschengeschlechtes und ihre Wiederherstellung zu menschlicher
Vollkommenheit,
einschließlich die alttestamentlichen Glaubenshelden, nach wie
vor beabsichtigt ...
3. Steht unerschütterlich und unwiderleglich fest daß die
nahe vor uns
liegende Zeit die Erfüllung dieser in der Bibel so sicher
ausgedrückten Hoffnung des
Menschengeschlechtes verwirklichen wird ...
Wenngleich mit aller Freimütigkeit bekannt wird, daß der
größte
Beweis der Wundermacht der beginnenden Herrschaft Gottes, die
Auferstehung aus den Toten
noch nicht in Wirksamkeit getreten ist (siehe hierzu aber zuvor 1.
Korinther 15:12-17)!),
so haben wir dennoch nichts zurückzunehmen und erklären heute
lauter, zuversichtlicher
und gewisser denn je: Das Zeugnis der Bibel zeigt klar und bestimmt:
Mit dem Ende des
Jahres 1925 und dem Anfang des Jahres 1926 ist die Menschheit in eine
neue Zeitepoche
eingetreten ...
INTERNATIONALE VEREINIGUNG
ERNSTER BIBELFORSCHER: Pressebureau
Auszugsweise aus der "Öffentl. Erklärung"
„KRISE DES GEWISSENS"
Lesergedanken zum Buch von R. V, Franz
Dem Gesamteindruck nach könnte man das Buch als "Versuch einer
autobiographischen Rechtfertigung" eines professionellen Zeugen Jehovas
bezeichnen,
der im vierten Jahrzehnt seiner rund vierzigjährigen
Zeugenlaufbahn zum
Spitzenfunktionär in der WTG-Organisation avanciert, aber
letztendlich scheitert. Seine
Gegner nehmen Reform- und Reorganisationsversuche seinerseits
vordergründig zum Anlaß,
ihn aus einer relativ einflußreichen, materiell gesicherten
Stellung herauszumanövrieren
und gewissermaßen aufs "tote Gleis" zu schieben, bevor sie ihn
mit einem
fadenscheinigen Vorwand aus der Organisation ausschließen. Die
geschilderten Vorgänge
öffnen den Blick auf Machenschaften und Intrigen der Zentrale und
des Leitungsgremiums
eines vor allem auf emotional-religiöse Effekte spezialisierten
Medienunternehmens, in
dem Lügen, Verleumdungen, Hinterhältigkeiten und
Unmenschlichkeiten zur alltäglichen
Praxis gehören.
Wenn auch die wahren Hintergründe der Inquisitionsaktion gegen den Verfasser und seine Anhänger nicht direkt genannt werden, so ist es sicher nicht abwegig anzunehmen, daß es vor allem machtpolitische Positionskämpfe im Vorfeld der Neunominierung eines Präsidenten, anstelle des immerhin 94jährigen amtierenden Fred Franz, sind, in deren Verlauf der Verfasser mit seinen Anhängern unterliegt.
Eine alltägliche Geschichte, "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen", so könnte man meinen, wenn es sich dabei nicht um eine religiös propagierte Organisation, nicht um Zeugen Jehovas handeln würde und im Falle des Verfassers sogar um einen besonders Auserwählten, einen Gesalbten und in der Gunst des Gottes Jehovas besonders Privilegierten.
Der Betroffene reagiert jedenfalls, ohne irgendwelche Anzeichen göttlicher Eingebungen erkennen zu lassen, was übrigens auch auf seine Gegner zutrifft, sehr menschlich. Er empfindet seine Niederlage als bitteres Unrecht und die Enttäuschung über die Hinterhältigkeiten seiner "lieben Brüder" läßt ihn zur Feder greifen und seine Memoiren dazu veröffentlichen.
Als Positivum ist
anzumerken, daß ein daran interessierter Leser damit
Informationen über bisher Unbekanntes aus dem Getriebe, oder auch
von den Umtrieben
dieser Organisation erhält, über negative
Persönlichkeitswerte leitender Funktionäre
und eine Vielzahl von Widersprüchen, sowohl innerhalb der
ideologischen Aussagen, als
auch im Verhältnis der ideologischen Theorie zur alltäglichen
Praxis.
-M.S.-
AKTUELLES IN KÜRZE
RABBINER FÜR DIE JÜDISCHEN GEMEINDEN
Der Verband der jüdischen Gemeinden in der DDR hat,
unterstützt vom
"American Jewish Committee", wieder einen Seelsorger. Er wird seinen
Dienstsitz
in Berlin haben. Der aus Polen stammende Rabbiner, Isaac Neumann, war
Häftling in
Konzentrationslagern, u. a. in Auschwitz. Alle Mitglieder seiner
Familie wurden ermordet.
Wenn es nach der WTG ginge, nach ihrer Endzeitlehre, dürfte es
weder
jüdische Gemeinden geben, noch dürften sie einen Rabbiner
einstellen, da dies alles als
Teil von der "Hure Babylon", dem "Weltreich der falschen Religion"
hingestellt und verteufelt wird.
Nicht nur das. Wie laut WT bekannt ist, wird noch Schlimmeres gepredigt. Die jüdischen Gemeinden als solche sind von der WTG eingereiht in einen neuen gepredigten Holocaust, der nicht nur KZ-Dimensionen, sondern nunmehr Terroshima-Dimensionen haben soll, in dem alle Andersdenkenden und Andersglaubenden weltweit abgeschlachtet werden sollen.
An diesen
menschenfeindlichen WT-Mißbrauch des Propheten Hesekiel (9)
und des Bibel- Harmagedon muß man automatisch denken, wenn man
vom furchtbaren Schicksal
der Juden unter dem Faschismus liest.
Was bei Menschen schlimmste Kapitalverbrechen sind, soll bei Gott
Gerechtigkeit und gar Liebe sein (WT 1.2.85, Nr. 3)?
Natürlich nicht. Es ist das menschenfeindliche Denken der heutigen
WTG-Führer. -
BESCHÄMEND FÜR
DIE ZEUGEN JEHOVAS
In der "begegnung" schreibt der Präsident der Jüdischen
Gemeinden in der DDR, Helmut Aris, über seine lebenslange
Freundschaft mit dem
Jesuiten-Pater Franz Saft, aus Dresden, die sich vor allem in der
Nazizeit bewährte, als
es lebensgefährlich war, sich mit einem Juden freundschaftlich zu
verbinden. Bekanntlich
haben sich die Zeugen in der Nazizeit als WT-Zeugen mit keinem anderen
um des Glaubens
willen Verfolgten solidarisch gezeigt. Führende Zeugen haben das
eher mit der SS getan,
für die sie bei SS-Vergnügen musizierten wie Erich Frost,
oder deren Familien sie
betreuten wie Gertrud Pötzinger oder deren KZ-Bluthunde sie
fütterten und pflegten.
Bekanntlich hatte die WTG gleich zu Beginn der Nazizeit 1932/33 die
Juden zu Werkzeugen
Satans des Teufels erklärt. -
AUS DER WELT DER ZEUGEN
Es war jüngst in Klein Döbbern. Zwei ZJ-Frauen, die ohnehin
die Last
der Verkündigung tragen müssen, versuchten zu predigen im
WT-Sinne. Über den
christlichen Glauben wollten sie sich unterhalten. Sorgfältig
werden da natürlich
Pfarramt und Parteigenossen etwa gemieden. Der Einwand, daß man
doch evangelischen
Glaubens sei, wurde gekontert, das sei nicht der richtige Glaube. Auf
die Erwiderung, sie
sollten sich dann beim Pastor über den richtigen Glauben
unterhalten, gingen sie wieder.
Begegnungen mit
ehemaligen ZJ werden natürlich ebenfalls ausgeplant, um
sie zu vermeiden.
Was zeigt das alles? Sie suchen Menschen, die religiös und
politisch
ungefestigt sind, wo sie sich also überlegen fühlen
können. Ein festes christliches
Bekenntnis läßt sie zurückschrecken. Es ist auch eine
Art Leimrute, sich nur über den
christlichen Glauben unterhalten zu wollen. Sie wollen und sollen doch
mehr! Sie müssen
die Menschen doch unter die WT-Organisation führen! Was
zunächst völlig verschwiegen
wird. So "wandeln sie in List", was doch aber in 2. Kor. 4:2 NW
ausdrücklich
jedem wahren Christen verboten ist. Und am Ende würden sie jede
wirkliche Unterhaltung
abbrechen und das Lesen und bedingungslose Anerkennen der
WTG-Bibelauslegung verlangen
müssen.
Ehemalige ZJ werden
ihnen von der WTG gründlich verteufelt. Die WTG
weiß nur zu gut, daß hier der Balken aus ihrem eigenen Auge
gezogen werden würde.
Vielleicht lesen diese zwei ZJ-Frauen diesen Bericht in CV? Vielleicht
antworten sie? Um
ihnen einen kräftigen Anstoß zu vermitteln: Wenn sie
WT-hörig persönlich z.B. das
Abendmahl ablehnen, was anzunehmen ist, sind sie doch überhaupt
keine Christen. Da
müßten sie erst einmal selbst belehrt werden.
Werden sie antworten? -
BRUDER WOLNY BERICHTET
Ich schicke einige Schriften von vielen, die jetzt hier in Polen von
ehem. Zeugen Jehovas, die gegen die WTG kämpfen, zu Hunderten ja
sogar Tausenden
herausgegeben werden.
Der Kampf ist sehr scharf gegen die ehem. Zeugen Jehovas. In Inowrociaw
haben sie z. B. zu einer Schwester gesagt:
"Habt ihr Glück, daß ihr nicht im Mittelalter lebt, denn
dann
würden wir euch alle auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen."
Einige sind zur Miliz gegangen und verlangten, daß die ehem.
Zeugen,
die gegen die WTG kämpfen, verhaftet werden sollen, denn sie sind
ja falsche Propheten.
Der Beamte dort sagte aber:
"Dann muß ich euch ja auch verhaften, da ihr ja auch eine falsche
Prophetie über 1975 verbreitet habt."
Die Zeugen Jehovas in Polen kämpfen an vielen Fronten und auf
verschiedene Weise.
Geistig und fleischlich.
"Christliche
Verantwortung": Herausgeber Henry Werner; DDR
6500 Gera Otto-Dix-Str. 6
Preis: 0,20 M; Jahresabonnement: 2.- M; Versand auch kostenlos
Konto-Nr.: 4564-30-1952; Genossenschaftskasse für" Handel und
Gewerbe, Gera
A 156/88 V 7 1 2548 N 2