Kommentare zu den eingescannten CV-Ausgaben
CV 192

Die meisten werden jenen „zwischen den Zeilen" versteckten Passus in dieser CV-Ausgabe überlesen haben. Die politischen Denkkategorien entwöhnten Zeugen Jehovas ohnehin. Da feiert sich also die CV wieder einmal als „die" Institution, welche die Zeugen Jehovas aus ihrer Verbotssituation „herausholen" könnte, wenn man denn auf sie hören würde. Ihr Milchmädchenrezept ist natürlich „klar". Der böse Antikommunismus müsste dazu nur abgelegt werden. Darüber das örtliche ZJ-Gemeinden hochgradig unmündig und in bewusster Abhängigkeit von der WTG gehalten. Und das schon aus diesem Grunde das vermeintliche „Patentrezept" nicht aufgehen wird. Darüber gibt man sich schon keine Rechenschaft mehr.
Dann liest man den flotten Satz:
„Wie Christsein jenseits der WTG möglich ist, praktisch wie theoretisch, kann man u.a. auch ständig in der NEUEN ZEIT, der Tageszeitung der CDU lesen und verfolgen. ... Die CDU hat die Aufgabe, nicht jeden für sich zu gewinnen, wohl aber jedem Christen zu helfen, welchem Konfessionsstückwerk er auch immer angehört, sich in einer sozialistischen Gesellschaft zurechtzufinden und ihn darin zu begleiten und Weggefährte zu sein. ..."
Da werden sich aber die Blöckfloten-Funktionäre der Ost-CDU, so sie denn diesen Satz gelesen, verwundert die Augen gerieben haben. In ihren „Überlebenskampf" sahen sie sich doch immer als der „Transmissionsriemen" zwischen SED und der christlichen Bevölkerung. Tja, eine Lücke wies dieses Konzept wohl auf. Keiner der im Umfeld der Zeugen Jehovas-Thematik aktiv agierte, gehörte dieser Blockflötenpartei an. Und das bekommen sie nun durch diese Zeilen, faktisch, auch noch mal schwarz auf weiss präsentiert.

Ziemlich „durchsichtig" und heuchlerisch, wirkt auch die in dieser Ausgabe abgedruckte Behauptung:
„Es ist geradezu erstaunlich, wie wenig Zeit die Ältesten für den Predigtdienst einsetzen. Meist sind es die einfachen Verkündiger, insbesondere die, die an materiellen Dingen wenig besitzen, die die Hauptarbeit leisten. ... So gibt es viele Alteste, die in ihren Betrieben dafür bekannt sind, regelmäßig, ja oft mehr als sogenannte "Weltmenschen", Überstunden machen. Was kommt dabei heraus? Die meisten Altesten sind PKW-Besitzer, oft fahren sie teure Wagen, wie Dacia, Shiguli usw. Als Entschuldigung wird dann angeführt, dieser Wagen sei unerläßlich für den Predigtdienst. Nur wie wollen sie es rechtfertigen mit dem geringen Aufwand an Predigtdienststunden?"
Selbst wenn es denn so gewesen wäre, was in dieser kategorischen Form zweifelhaft ist, stellt sich die Frage nach dem „Na und?..."
Wollte die CV nicht gerade dabei mithelfen, die Predigttätigkeit der Zeugen zu reduzieren?! Dann könnte genau das ihr doch nur recht sein.



CV CHRISTLICHE VERANTWORTUNG
MONATSSCHRIFT DER STUDIENGRUPPE CHRISTLICHE VERANTWORTUNG
BEGRÜNDET 1959 VON WILLY GD, GERA/THÜR, DDR

NR. 192 GERA JULI 1985

EDLER GESINNT SEIN UND PRÜFEN
Wir prüfen die WT 3 und 4/85
DIE DIENSTBERICHTTABELLE
Zeugen schreiben uns
WAS BEDEUTET ES, CHRIST ZU SEIN
Wie steht es mit den Ältesten?
WTG-KONGRESSE UND DER FRIEDEN
Von der CV-Beratung in Berlin
DER GÖTTLICHE NAME, DER FÜR IMMER BLEIBEN WIRD

WEITER CHRIST SEIN NACH DER ABKEHR VOM WT-GLAUBEN
- Forum für die Neuorientierung -
Liebe Brüdern und Schwestern!
WIR eröffnen hiermit ein Forum für Anregungen, Hinweise, Überlegungen und Gedanken, die der nun fälligen Neuorientierung nach der inzwischen 100jährigen WT-Endzeitirrfahrt dienen sollen. Jeder möge das durchaus als Herausforderung sehen. Sollen ruhig alle die Dinge zur Sprache kommen, die da als Hindernis weiter im Wege stehen und hemmen. Soweit wir sie kennen, werden wir jegliche Einwände vorwegnehmen, weitere sollten freimütig gemacht und mitgeteilt werden. Natürlich kann nicht alles auf einmal behandelt werden. Doch viele sitzen gleichsam auf dem Zaun und fragen sich, wohin? Was tun? Da ihnen die WTG alles andere gründlich verteufelt hat, erscheint ihnen die WT-Organisation immerhin als das kleinere übel, alles andere sei viel schlimmer. Und so keuchen sie weiter unter ihr dahin, doch voller Fragen. Ist das so? Man möge antworten!

In christlicher Verantwortung bleiben
CV weist ununterbrochen nach, daß die WT-Verkündigung einer Endzeit heute, bunter denn je ausgemalt, unglaubwürdig und haltlos ist und niemanden ernsthaft als Lebensorientierung gepredigt werden kann. Jeden Aufrichtigen zwingt das zu einer gründlichen Überprüfung. Zwar spricht die WTG jeden persönlich und familiär an. Sie zielt mit ihrer Endzeitfalschverkündigung jedoch grundsätzlich auf das gesellschaftliche Verhalten und die gesellschaftlichen Verhältnisse überall. Damit stellt sich jedem automatisch auch die Frage nach einem neuen gesellschaftlichen Denken und Verhalten als Christ. Denn auch der Christ ist ein soziales oder gesellschaftliches Wesen. Oder etwa nicht? Keiner kann sein Brot allein backen. Aber jeder lebt (zwar nicht allein, Jesus) buchstäblich zuerst vom Brot. Muß sein Brot verdienen. Ist existentiell auf die anderen Mitmenschen, als Gesellschaft, angewiesen. Das auftauchende Grundproblem ist also eine gesellschaftliche Neuorientierung als Christ, durch den WT-Endzeitirrweg aufgezwungen. Wohl an denn!

Eine neue Endzeitdeutung vornehmen?
ES sollte genügen, daß die WTG schon dreimal gezwungen war, die gesamte Offenbarung der Bibel neuzeitlich umzudeuten: Band VII Schriftstudien, Licht I/II, Babylon-Bücher. Es hat wirklich keinen Zweck, einen neuen Propheten spielen zu wollen, sich in neuen Weltprophezeiungen zu ergehen und neue "Erfüllungen" zu konstruieren und zu verbreiten. Die Zeit dieser geistigen Gaben ist seit dem Urchristentum vorbei (1. Kor. 13:13). Nur in Naivität, Verantwortungs- oder Skrupellosigkeit und in Mißachtung dessen könnte man das tun und damit von Haus zu Haus laufen. Ein Christ muß sich auf Glaube, Hoffnung und Liebe, wirklich gemäß der Bibel, beschränken und bescheiden. Wer darüber hinausgeht, muß wie die WTG zum falschen Propheten werden. 5. Mose 18:20-22; Sprüche 30:6; 1. Kor. 4:5, Christliche Verantwortung verbietet also jedes heutige Prophetspielen als Prophetarrogonz. Es bleibt nach dem Evangelium nur Glaube, Hoffnung und Liebe, wobei Erkenntnisse , also Konfessionen untergeordnetes Stückwerk bleiben, 1. Kor. 13;9, man darin also tolerant werden muß.

Was das Leben einfach gebietet
WIE gesagt, es ist nach dem "WTG-Irrweg eine grundsätzlich soziale Neubesinnung erforderlich, Spricht doch die WTG jeden selbst an auf seine Sehnsucht nach Glück, Gerechtigkeit, Frieden, Wohlfahrt, packt ihn bei seinen nur zu berechtigten menschlichen sozialen Bedürfnissen, wie ihre neuen bunten Bilder unübersehbar zeigen. Der 100jährige Bankrott dieser Paradiesprophetie läßt grundsätzlich keinen anderen Ausweg.
NATÜRLICH ist diese Neubesinnung ein bestimmter längerer Prozeß des Prüfens, Begreifens, auch der Beobachtung, ehe innere Neuentscheidungen fallen mögen. Niemand fällt nach der WTG in einen Abgrund. Die WTG möchte das zwar, um abschreckende Beispiele zu haben. Und sie versucht auch, jeden so abzurichten, daß er sich nach ihr nicht mehr zurechtfindet, und so auf Gedeih und Verderb bei ihr bleibt. Aber es gibt ein Christsein nach ihr! Wie es das auch schon hundert und tausend Jahre vor ihr gab! Das Leben in seinen menschlichen, persönlichen, familiären und existentiellen Forderungen ist stärker! Praktisches Christsein ist also weiter möglich! Darauf sollte man sich zunächst besinnen und orientieren. Praktisches christliches Leben jenseits der WTG ist möglich wie hundert und tausend Jahre vor ihr schon! Nach und nach begreift man auch die sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen sich das alles unabdingbar vollzog und vollzieht. Jede CV-Ausgabe hilft ein Stückchen mehr, hinter die WTG-Kulissen zu schauen und das Leben als Christ neu in den Griff zu bekommen.

Die Augen offen halten
WER auch immer in unserem Lande Christ sein und bleiben will, muß dies als Bürger eines sozialistischen Staates tun. Für Millionen ist das kein Problem. Doch die WTG hat es mit ihrem Antikommunismus zum Problem gemacht. Andere natürlich auch. So stellt sich auch diese gesellschaftliche Frage. Natürlich wird sich CV weiter ständig dieser Frage speziell widmen. Doch man zu sich weiter umschauen. Wie Christsein jenseits der WTG möglich ist, praktisch wie theoretisch, kann man u.a. auch ständig in der NEUEN ZEIT, der Tageszeitung der CDU lesen und verfolgen. Es dürfte außer Frage stehen, daß man als Erwachsener sich von der WTG nicht das Zeitungslesen verbieten läßt. Die CDU hat die Aufgabe, nicht jeden für sich zu gewinnen, wohl aber jedem Christen zu helfen, welchem Konfessionsstückwerk er auch immer angehört, sich in einer sozialistischen Gesellschaft zurechtzufinden und ihn darin zu begleiten und Weggefährte zu sein. Man könnte auch die katholische BEGEGNUNG lesen; den evangelischen STANDPUNKT, das katholische ST. HEDWIGSBLATT, das ev. freikirchliche WORT UND WERK und die Zeitungen der evangelischen Kirchen. Jeder Pfarrer wird da gern aushelfen. Vor dem Hintergrund des 100jährigen WT-Endzeitirrwegs sollte das alles nicht schwerfallen. Alles kann man mit großem Gewinn lesen, um sich den Weg als Christ in Glaube, Hoffnung und Liebe neu zu ebnen. "Zu starker Tobak" diese Hinweise? Auch das ist zu klären. Was steht dem angesichts des 100jährigen WT-Endzeitirrwegs entgegen?
ES bleibt der Zwang aus diesem Irrweg, über Christenpflicht und Bürgerpflicht neu nachzudenken, und ganz besonders da, wo man Familien- und Erziehungspflichten hat! Ja, da ganz besonders!

Mit CV den künftigen Weg finden
DER Countdown der haltlosen WT-1914-Endzeit läuft! 1994 kommt der Kollaps (Psalm 90:10). So ist die Zeit für die Neuorientierung endgültig herbeigekommen! Unser Forum wird dazu die verschiedensten Gesichtspunkte behandeln, vorstellen,- in den Raum stellen, diskutieren, aufwerfen, Wer CV ständig liest, wird damit nicht-nur zu den Bestinformiertesten über die WTG gehören. Er wird sich nach und nach herausfinden aus den WT-Bindungen, die ihn da bei seinen andererseits verständlichsten Sehnsüchten packen, und von Illusion zu Illusion, zu Fata Morgana, zu Trugschluß und Enttäuschung führen, über 100 Jahre schon, Sicher wird CV einmal überflüssig werden, wenn der Weg gefunden ist. Jetzt aber sollten alle danach trachten, in allem festen Grund unter die Füße zu bekommen, bevor das WT-1914-Endzeitgebäude nach Psalm 90:10 unabwendbar 1994 ausgehöhlt und inhaltsleer den Kollaps bekommt und zusammenbricht. Macht eure Einwände, stellt eure Fragen!
- Eure CV-Geschwister -

WTG-KONGRESSE "KÖNIGREICHSMEHRUNG" 1984 UND DER FRIEDEN
Mit Ausführungen von einer CV-Beratung in Berlin
Gegen die Friedensbewegung
DIE WTG-Harmagedonkriegsmoral bewirkt natürlich eine absolute Gegnerschaft zur gegenwärtigen internationalen Friedensbewegung gegen Atomrüstung, und Atomkrieg. So findet man keinen einzigen WT-hörigen ZJ in dieser Friedensbewegung. Schon seit Jahrzehnten verhöhnt die WTG in Mißbrauch der Bibel jede menschliche humanistische Friedensinitiative, man meint, dabei Himmler herauszuhören: "Siehe, ihre Helden schreien draußen, die Friedensboten weinen bitterlich,' (Jesaja 33:7) Doch ringe nicht die Hände, noch weine um sie. Die sich zur Bibel bekennenden Christenheit offenbart ihre Verachtung für Gottes Wort durch ihre krasse Unwissenheit über die wahren biblischen Lehren. Sie verdient nichts Besseres als die barbarischen Kriege, die Flut von Verbrechen, die Kriminalität, die allgemeine Unsittlichkeit und die sich mehrenden Drangsale, in die sie geraten ist." (Die einzige Hoffnung auf Frieden. WTG Wiesbaden T 10-X)

1983 wurde in der WTG-Zeitschrift "Erwachet" für Öffentlichkeitsarbeit (8. April 1983) eine Kampagne gegen die Friedensbewegung gestartet, buchstäblich unter einer falschen, scheinheiligen Alternative: "Wahrer Friede und Sicherheit - Durch Einfrieren der Atomwaffen oder durch Gottes Königreich?" Das kann man ehrlicherweise doch überhaupt nicht anbieten! Ist doch das Kommen dieses WT-Königreiches Gottes bald ein halbes dutzendmal als falsche WT-Prophetie und damit als bloße Legende erwiesen: 1914, 1925, 1945, 1975. Wer soll denn das noch glauben! (5. Mose 18:20-22.) Andererseits bedeutet diese WTG-Fragestellung, daß sich kein wahrer Christ an der Friedensbewegung zum Einfrieren (Freeze) der Atomwaffen beteiligen darf, da er sonst gegen das Königreich Gottes sei, was seine Vernichtung bedeute. So ist dieses obendrein sogar noch Glaubens- und Gewissenszwang.

Es stimmt: „Im vergangenen August sprach der amerikanische Präsident Ronald Reagan zu einer internationalen Gruppe hochgestellter Vertreter der katholischen Hierarchie… und brachte diesen Punkt - einen der Hauptinitiatoren der Friedensbewegung, die Geistlichkeit, zum Schweigen zu bringen - zur Sprache. Er appellierte an die Katholiken, das Einfrieren von Atomwaffen abzulehnen" (Erw. 8.4.1983). An die WTG braucht er wahrlich nicht zu appellieren. Die hat er hier auf seiner Seite, wie wir sahen. Mehr! Sie prangert alle an, die die Friedensbewegung unterstützen: „Wissenschaftler, Ärzte, Katholische Initiativen, Protestantische Initiativen, Initiativen der orthodoxen Kirche, Buddhistische Initiativen" „Gott wird … alle Nationen vernichten, die sich s e i n e r Friedensbewegung widersetzen" (Erw. 8.4,1983), d.h., den heutigen WT-Zeugen, deren „Friedens„-Predigt letztlich darin besteht, daß alle anderen „nichts Besseres" verdienen als „barbarische Kriege, Verbrechen, Unsittlichkeit und sich mehrende Drangsale", wie wir sahen.

AM SCHEIDEWEG
WIR sehen, die WTG bekennt Farbe. Ihre unglaubwürdige Königreichsprophetie kannst du dabei vergessen. Als ZJ mußt du dich entscheiden, ob du mit ihrer Friedensdemagogie auf den Lippen weitermarschieren willst. 1985 ist es für die WTG später als du denkst.
-P.

EDLER GESINNT SEIN UND PRÜFER APG. 17:11
WIR PRÜFEN DIE WACHTTÜRME NR. 3 UND 4/85
NEBENARTIKEL
„Harmagedon von einem Gott der Liebe?"
„Warum Harmagedon kommen muß"
EIN MASSENMORD - DIE WTG FROHLOCKT
„Ja, Blut wird in Strömen fließen, wenn Gottes Hinrichtungsstreitkräfte zur Tat schreiten. Die 69 Millionen Toten der zwei Weltkriege werden nichts sein im Vergleich zu den Opfern des Krieges Gottes von Harmagedon …"
„Die Menschheit wird weltweit durch brennende Geschosse, Feuerregen und andere verheerende elementare Kräfte, die mit dem Gericht Gottes einhergehen, in Schrecken versetzt werden. In der allgemeinen Verwirrung wird sich ein jeder gegen seinen Nächsten wenden." (Seite 4)
EINE Massenmordankündigung, die ihresgleichen auf der Erde entbehrt! Im Vergleich hierzu verblaßt selbst die Version eines begrenzbaren Atomkrieges in Mitteleuropa des USA-Präsidenten Reagan.

MILLIONEN MENSCHEN KRIMINELL?
UND doch behauptet dieser WT:
„In Wirklichkeit, muß die Schlacht von Harmagedon gekämpft werden, w e i 1 Gott Liebe ist. Es ist Jehovas Vorsatz, auf der Erde den ursprünglichen paradiesischen Zustand wiederherzustellen und die Menschheit in Frieden und Vollkommenheit darauf leben zu lassen, 'ohne daß jemand sie aufschreckt' (Hesekiel 34:28; Micha 4:3,4; Offenbarung 21:4). Was muß daher mit denjenigen geschehen, die die Sicherheit des wiederhergestellten Paradieses durch ihre kriminellen Handlungen und ihre Gewalttätigkeit gefährden würden?" (Seite 5)
Die Schreiber dieses Wachtturms müssen sich wirklich in sehr schlechter Gesellschaft befinden, da sie behaupten, Millionen, ja sogar Milliarden von Menschen wären kriminell und gewalttätig.
Zwar könnte diese Behauptung u.U. das angebliche Vorhaben Jehovas, die „Weltmenschen" zu vernichten, rechtfertigen.

GLAUBE AN 1914 - ODER TOD
EINE derartige Unterstellung entbehrt aber jeder Grundlage und das wissen die Brooklyner ZJ auch. Stellen sie doch auf. Seite 23 eine andere Version auf:
„Während des 'Abschlusses des Systems der Dinge', der seit dem Ende der Heidenzeiten im Jahre 1914 andauert, unterscheiden sich die 'Schafe' von den Böcken in der Deutung des 'Zeichens' der 'Gegenwart' Jesu . "
Hier liegt der „springende Punkt": Laut WTG-Lehrmeinung werden all die vernichtet, welche nicht an die WT-Jahreszahl' 1914 und dessen angebliche Bedeutung mit den Folgeerscheinungen glauben. Diese Personen (von der WTG „Böcke" genannt) sind dann eben kriminell und gewalttätig - sie müssen es sogar "ein. Eine andere Möglichkeit läßt die leitende Körperschaft nicht zu.

Wird an diesem Beispiel nicht ihre arrogante und selbstsüchtige Haltung deutlich? Wer sind die Zeugen Jehovas im Weltmaßstab gesehen?
Wieviel Millionen Menschen gibt es, die von den Zeugen Jehovas noch nie etwas gehört haben! Und wenn sie dann mehr oder weniger zufällig von dieser Organisation etwas vernehmen - sollen sie sich dann sogleich „mit fliegenden Fahnen" ihr anschließen?
Ihnen wird nichts anderes übrigbleiben, da sie sonst vernichtet werden.
So jedenfalls die Logik der WTG,

WACHTTURM NR. 4/85
STUDIENARTIKEL
„Die 'anderen Schafe' und das Abendmahl des Herrn"
KRITIK AUS DEN EIGENEN REIHEN
BEZÜGLICH ihrer eigenwilligen Betrachtungen zum Abendmahl gerät die WTG zunehmend in das Kreuzfeuer öffentlicher Kritik. Im Mittelpunkt steht dabei die Tatsache, daß, außer den sogenannten Überrestgliedern, allen anderen Menschen die Teilnahme an den Abendmahlsymbolen verweigert wird. Unruhe macht sich in den eigenen Reihen bemerkbar:
„Einige haben den Gedanken geäußert, die immer zahlreicher werdenden 'anderen Schafe' sollten von den Symbolen nehmen. Ihre Begründung lautet: Da 'das Gesetz' einen Schatten der künftigen guten Dinge' hat und da es eines der Erfordernisse des Gesetzes war, daß sowohl die Israeliten als auch die beschnittenen ansässigen Fremdlinge am Passah teilnahmen, müßten eigentlich beide Klassen schafähnlicher Personen in der 'e i n e n Herde' unter dem 'e i n e n Hirten' von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen"" (Seite 17)

EINE SCHWACHE WTG-ARGUMENTATION
Eine logische Schlußfolgerung! Allerdings wäre dann die beanspruchte Vormachtstellung des „Überrestes" und besonders des „klugen Knechtes" in Frage gestellt. Dies kann z.Zt. die leitende Körperschaft auf keinen Fall zulassen. So bastelte sie sich eine Argumentation zusammen, die aber nur auf „wackligen Beinen" steht:
„Dennoch war das Passah strenggenommen kein Vorbild vom Abendmahl des Herrn. Warum nicht? Bei der Einsetzung des Passahs in Ägypten wurde zwar das Fleisch des gebratenen Lammes gegessen, aber nicht sein Blut. Im Gegensatz dazu gab Jesus bei der Einsetzung des Mahles zum Gedächtnis an seinen Tod den damals Anwesenden eigens die Anweisung, sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken, dargestellt durch das Brot und durch den Wein (2. Mose 12:7, 8; Matthäus 26:27,28). In diesem sehr wichtigen Punkt, hinsichtlich des Blutes war das Passah kein Vorbild vom Abendmahl des Herrn." (Seite 18)

BIBEL WIDERLEGT FALSCHE ANSICHT
DER letzte Satz läßt aufhorchen. Liest man doch in Hebräer 9:15-27 etwas ganz anderes.
„Demzufolge wurde auch der frühere Bund nicht ohne Blut eingeweiht. Denn als jedes Gebot gemäß dem Gesetz von Moses zum ganzen Volk gesprochen worden war, nahm er das Blut der jungen Stiere und der Ziegenböcke mit Wasser und Ysop und besprengte das Buch selbst und das ganze VoIk, indem er sprach: 'Dies ist das Blut das Bundes, den Gott euch als Gebot auferlegt hat.', Und er besprengte das Zelt und alle Gefäße des öffentlichen Dienstes glücklicherweise mit dem Blut Ja, fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem 'Gesetz', und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung." (Hebräer 9:18-22; NW)

Man erkennt eindeutig: Das Blut spielte schon beim Passah eine überragende Rolle, Natürlich durfte es nicht getrunken werden; für den Israeliten wäre dies eine Todsünde gewesen. Ebenenwenig tranken während des Abendmahls Jesu Jünger sein Blut; Wein ist schließlich „nur" das Symbol des Blutes.
Das wichtige aber bleibt erhalten:
Die reinigende Wirkung des Blutes.
Somit kann das Passah sehr wohl als Vorbild vom Abendmahl gesehen werden.
Die Schlußfolgerungen aus dieser Erkenntnis sind für jeden ZJ tiefgreifend. Um so mehr möge er seinen Standpunkt in dieser Frage überprüfen.

NUN ENDLICH RICHTIG
„Schon oft wurde darauf hingewiesen, daß Kriege von Menschen geführt werden, nicht von Waffen." (Seite 7)
SO? Zwar ist diese Deutlichkeit lobenswert. So sehr o f t wurde aber darauf im WT noch nicht hingewiesen.
Im Gegenteil! Diese Tatsache wurde sogar bewußt verschleiert.
Und dies erst im WT 2/85!
„Durch die Technologie wird noch etwas anderes verschlimmert, was Regierungen nicht verhindern können; Kriege! Es war die Technologie, die die Erde im Ersten Weltkrieg durch die Einführung des Maschinengewehrs, des Unterseebootes, des Kampfflugzeugs, des Panzers und des Flammenwerfers in ein Schlachthaus verwandelte."
(Seite 12)
- G. R. -

DER GÖTTLICHE NAME, DER FÜR IMMER BLEIBEN WIRD (II)
Jahwe ist immerhin noch ein Name
Der neuzeitliche Stand der Forschung ist der, so wie er zu Lebzeiten des Mose noch tatsächlich gesprochen wurde, nicht wiederherstellen läßt. Diese Erkenntnis bewog darum auch den Brockhaus Verlag, die alte Elberfelder Übersetzung einer Revision zu unterziehen, Das Wort Jehova wurde durch HERR ersetzt, womit durchaus korrekt die Wiedergabe des Tetragrammatons aus dem Grundtext gewährleistet ist. Durch die Großbuchstaben HERR werden dem Leser die betreffenden Stellen mit dem Vorkommen des JHWH deutlich genug angezeigt.

Die verzerrende Polemik der WTG ist auf diesem Sachgebiet also völlig absurd und muß entschieden zurückgewiesen werden.
Wenn schon vom Aussprechen eines Namens die Seligkeit abhinge, wie das die WTG darzustellen versucht, dann käme am ehesten noch der Name Jahwe in Betracht, denn diese Aussprache des JHWH ist immerhin tatsächlich noch ein Name, wohingegen Jehova überhaupt kein Name ist, sondern ein zusammengesetztes Wortgebilde aus verstümmelten Silben verschiedener Herkunft. Im Kirchenlexikon von Wetzer und Westes (Verl. Herder, Freiburg im Breisgau, 1889) findet sich diesbezüglich auch ein reichhaltiges und den Leser völlig überzeugendes Anschauungsmaterial. Zu Jahwe sei hier die kleine Passage vermerkt:

„Über die Aussprache des Tetragramms berichten Einiges die Kirchenväter. Das Wichtigste ist, daß nach Theodoret die Samaritaner das selbe 'laße auch 'laßa aussprachen, und daß Epiphanius (Adv. Heer 40,5) unter anderen Namen der jüdischen Gottheit 'laße anführt. Denn hier tritt ganz offenbar die Lesung Jahve hervor" (1277).
Und nach Aufzeigen einer Fülle von Kurzformen hier die knappe Feststellung:
„Aus Jehova erklärt sich keine, aus Jahve jeder der mit dem Wort vorgenommenen Abkürzungen" (1278)

Jehova ist eine künstliche Formel
„Um das Aussprechen des Jahewnamens zu vermeiden, haben die Masoreten zwischen die vier Konsonanten („Tetragramm") des heiligen Namens JHWH die Vokale e-o-a (bzw. e-o-a) des Wortes Adonai eingefügt. Daraus ist die künstliche Namensform 'Jehova' entstanden" (Lexikon der biblischen Eigennamen, Patmos Verlag Düsseldorf). Claus Westermann/Gerhard Gloege: „Tausend Jahre und ein Tag", Kreuz Verlag Stuttgart - Berlin 1982, Seite 78:

„Von daher (dem Herabsteigen Jahwes) ist es zu verstehen, daß die Israeliten in späterer Zeit diesen Namen nicht mehr auszusprechen wagten und statt dessen überall dort, wo im Text dieser Name Jahwe stand, 'der Herr' sagten. Dadurch, daß den Konsonanten des Namens Jahwe die Vokale des Wortes für 'Herr' untergelegt wurden, wurde von Späteren, die den Zusammenhang nicht mehr kannten, der Name 'Jehova' ausgesprochen. Diese Aussprache beruht auf einem Irrtum, es hat sie in Israel nie gegeben."
Wenn die WTG dem allseits bestätigten Irrtum bezüglich der Formel Jehova dennoch huldigt, muß sie eine bemerkenswerte Vorliebe für den von der Bibel gekennzeichneten großen Irrtumstifter entwickelt haben. (2. Kor. 4:4)

JHWH - der verhüllte Christus
im Alten Testament
DER göttliche Name, der für immer bleiben wird, soll Jehova sein? Wie erbärmlich ist doch die offenkundige Absicht der WTG, den von Gott selbst verordneten und heute für uns allein gültigen Namen Jesus Christus mit verzerrender Polemik in den Schmutz zu ziehen. Schon im AT war ER als das, ausgesandte „Wort" der Träger des Namens seines göttlichen Vaters. Für die Zeugen Jehovas wäre es ratsam, in der konfessionseigenen NW-Bibel einmal den Text von 1. Mose 19:24 sich sehr genau anzusehen! Und wenn es in Joh. 1:18 heißt:

„Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn hat ihn kundgemacht", dann ist jedem gesund denkenden Menschen klar, daß der im AT auftretende sogenannte Jehova kein anderer sein kann als. der SOHN, und zwar schon von Adam an. Dieser Bibelbefund ist auch allen Ernstes Tatsache. Aus der Fülle der Beweise hier zwei Beispiele:

1.) Mose spricht mit JHWH von Mund zu Mund und sieht sein „Bild" (4. Mose 12:8), Paulus sagt, das „Bild" Gottes ist Christus (Kolosser 1:15).
2.) Das Volk murrt wider Mose und verlangt Wasser.. Jehova stellt sich als Fels am Horeb auf und Mose schlägt mit dem Stab auf den natürlichen Felsen, worauf Wasser aus dem Felsen kommt (2. Mose 17:3-7). Paulus erklärt den stets anwesenden Jehova zu einem geistigen Felsen, aus dem alle tranken, und er sagt dieser Fels sei Christus (1. Kor. 10:1-4)!

IN diesem Zusammenhang ist es nützlich, sich die Meinung des zuletzt zitierten Buches („Tausend Jahre und ein Tag") für das soeben Dargelegte als zweites Zeugnis einzuholen: „Der Name selbst, Jahwe (2. Mose 3:15), ist ungedeutet bis auf den heutigen Tag. Es gibt eine Fülle von Deutungsversuchen, keiner von ihnen konnte bisher volle Sicherheit beanspruchen. Doch ist es ein wirklicher Name, ein Eigenname wie Zeus oder Wotan oder Jupiter. Er entspricht nicht genau unserem Begriff Gott (im Alten Testament elohim), auch nicht unserem Begriff Herr (im Alten Testament adonai), sondern eher einem Namen wie Jesus," (77) Und tatsächlich, dies ist auch wirklich der Fall. Mehr noch: in Anbetracht von 2. Mose 23:21 hat sich der verloren geglaubte Name Gottes, im Text des AT nur noch durch das JHWH als „Tetragramm" erhalten, im Namen JESUS in seiner vollen Bedeutung erneut kundgetan. In Jesus selbst ist ja der alte Name enthalten, wie auch jedes Lexikon ausweist. Diesen Namen schenkte der Vater seinem Sohn bei der Geburt zwecks Stiftung des Neuen Bundes (Lukas 1:31,32) als Mensch und Mittler (1. Tim. 2:5). Und erneut bestätigte der Vater die Schenkung dieses Namens für den Sohn, nachdem dieser das Werk vollbracht hatte und sich als erhöhter Herr neben den Vater setzte. Darum -muß sich im Namen JESUS als allein gültigen Namen unter dem Himmel jedes Knie beugen gemäß Philipper 2:9-11. Ein Vergleich mit Jesaja 45:23 ist hier lohnenswert.

Zum Abschluß nochmals das letztzitierte Buch:
„So wie der eine, durch den Gott sein Werk der Heilung der Welt tat, einen gewöhnlichen Menschennamen trägt: Jesus, so hat Gott sich seinem Volk am Anfang in einem Namen offenbart, der einer unter anderen ist. Er hat dem Mose nicht einen hohen Gottesbegriff gesagt, sondern einen gewöhnlichen Namen. Schon dieser Anfang der Offenbarung hat etwas von dem Herabsteigen, von der Erniedrigung Gottes, die in Jesus Christus zu ihrem Ziel kam" (S. 78).

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-Frank Petavius-
Illustration von Martina Funke.

GOTTES REGIERUNG KOMMT ZUR MACHT (II)
16. Kapitel „Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben"
Das absolute Datum 607 v .u. Z.
Gerade dieses gravierende Datum ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt der gesamten WT-Chronologie. Mit ihm steht und fällt jede WT-Lehre, und dazu der einzigartige endzeitliche Missionsanspruch, zu dem ja diese Gesellschaft im Namen Jehovas angetreten ist. Eine so hohe Missionsberufung muß allerdings in der Schrift erkennbar sein, deshalb wollen wir in ihr dem Jahre 607 v u. Z. einmal gezielt nachgehen. Zunächst wird es nötig sein, den Herrscher des neubabylonischen Weltreiches Nebukadnezar zeitlich richtig den drei letzten jüdischen Königen, Jojakim, Jojakin und Zedekia zuzuordnen.

Laut Jeremia 25:1 war das erste Jahr der Herrschaft Nebukadnezars das vierte Jahr des Königtums Jojakims. Er besiegte bei Karchemis den Pharao Necho und trat eben in diesem Jahr seine Herrschaft an (Jer. 46:2). Jojakim regierte insgesamt elf Jahre und davon verbrachte er sieben unter den Augen Nebukadnezars (2. Kön. 23:36). Nach seinem Tode setzte sich sein Sohn Jojakin auf den Thron in Jerusalem (2. Kön. 24:6). Allerdings regierte dieser nur drei Monate und zehn Tage, denn im 8. Jahr seines Königtums führte Nebukadnezar Jojakin zusammen mit seinen Edlen nach Babylon ins Exil (2. Kön, 24:8-12; 13:17; 2. Chron. 36:9,10).

Dies war bereits die zweite Wegführung von Juden nach Babylon. Der ersten Wegführung, die unmittelbar beim Machtantritt Nebukadnezars stattfand, fielen Daniel und drei seiner Gefährten zum Opfer (Dan. 1:1-7). Jojakins Bruder Mattanja, der von Nebukadnezar unter dem Namen Zedekia auf den Thron in Jerusalem gesetzt wurde, regierte insgesamt 11 Jahre (2. Kön. 24:17,18; 2. Chron, 36:11; Jer. 52:1). Aber bereits im neunten Jahr seiner Regierung fiel er von Nebukadnezar ab und dieser kam und belagerte Jerusalem vom neunten bis ins elfte Jahr hinein, um es dann nach zweijähriger Belagerung einzunehmen und zu zerstören (Jer. 52:4,5; 2. Kön. 25:1,2; Jer. 52:12; 2. Kön. 25:8). Das war auch der Zeitpunkt der dritten und letzten Wegführung der Bewohner Judas und Jerusalems nach Babylon (2. Kön. 25:11; 2. Chron, 36:20). Demnach hatte Nebukadnezar im neunzehnten Jahr seiner Amtszeit den Staat Juda ausgelöscht (Jer. 52:12). So lautet der unumstößliche Bibelbericht. Versucht man nun die WT Chronologie in Harmonie mit der Bibel zu bringen, so entstehen kuriose Zeitgebilde ohne Sinn und Verstand. Der Prophet Daniel soll uns hier einmal stellvertretend für alle anderen Zeitmanipulationen des WT„Sklaven" als Beispiel dienen. Laut Tabelle im „Söhne-Gottes„-Buch Seite 53 trat Nebukadnezar seine Herrschaft im Jahre 625 v.u. Z. an. Es muß der Schrift entsprechend das Jahr der Gefangennahme Daniels und seiner Gefährten gewesen sein (Jer. 25:1; Dan. 1:1-7). Nehmen wir ein Lebensalter des Daniel von 20 Jahren zum Zeitpunkt seiner Verschleppung an, so war der Prophet im Jahre 607 v. u. Z. ungefähr 39 Jahre alt. Zu den laut WTG 70 Jahren Gefangenschaft, die von da an bis 537 v. u. Z. folgten, müssen noch einige Jahre des Wirkens Daniels im neuen Reich der Meder und Perser zugezählt werden. Auf diese Weise kommt für Daniel eine ungefähre Lebenszeit in vollster Aktivität von 115 bis 120 Jahren zustande. Dem steht aber das Schriftwort Psalm 90:10 gegenüber, in dem es heißt: „Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, …"

Diese eindeutige Aussage trifft auch für den Propheten Daniel zu und damit ist wohl die Glaubwürdigkeit dieser WT-Rechnung zerstört. Das angeblich absolute Datum der WT-Gesellschaft, 607 v. u Z., ist und bleibt ihre eigene Erfindung. Folgerichtig sind die Daten der Erschaffung Adams, 4026 v. u. Z., die das Ende der bestimmten Zeiten der Nationen, 1914 u. Z., und die der Vollendung. der 6000 Jahre Menschheitsgeschichte, nämlich 1975 u. Z., in das Reich der Phantasie zu verweisen.

Das Jahr 605 v. u. Z.
ES ist eine schriftgemäße und historisch gesicherte Tatsache, daß Nebukadnezar sein Königtum über das neubabylonische Weltreich im Jahre 605 v. u. Z. angetreten hat. Erst von diesem Zeitpunkt an sind die neunzehn Jahre währenden Ereignisse, die vom Exil Daniels bis zur Zerstörung und Verödung Jerusalems währten, einzuordnen. Im einzelnen teilen sich diese neunzehn Jahre wie folgt auf: Von 605 v.u. Z, bis 597 v.u. Z. herrschte König Jojakim. Nach der dreimonatigen Amtszeit seines Sohnes Jojakin kam Zedekia zur Macht und herrschte elf Jahre lang bis hin zur Zerstörung Jerusalems im Jahre 586 v.u. Z., nachdem die Stadt bereits von 588 v. u. Z. durch Nebukadnezar belagert wurde.

Klüger als Daniel
Jemand mag aber fragen:
„Wo steht denn in der Bibel, in welchem Jahr der Messias auf der Erde erscheinen sollte?"
So beginnt der WT-„Sklave" den 13. Abschnitt seines 16. Buchkapitels und zitiert dann Dan. 9:25 aus der wachtturmeigenen NW-Übersetzung. Wir dagegen wollen diese Schriftstelle aus der Einheitsübersetzung wiedergeben:

„Nun begreif und versteh: Von der Verkündigung des Wortes über die Rückführung des Volkes und dem Wiederaufbau Jerusalems bis zur Ankunft eines Gesalbten, eines Fürsten, sind es …"
In der Tat, es ist nur von Rückführung des Volkes und Wiederaufbau Jerusalems, keinesfalls vom Mauerneubau um die Stadt, die Rede. Der WT-„Sklave" jedoch verbindet all diese Geschehnisse einfach miteinander und mogelt sie dann in das 20. Regierungsjahr Arthahsasthas (Artaxerxes) hinein. Aber bekanntlich regierte Arthahsasthas von 465 v. u. Z. bis 424 v.u. Z. und so liegt der Beginn der Prophezeiungserfüllung aus Dan. 9:25 schon im siebenten Jahr Arthahsasthas (Esra 7:1-10), während der Mauerneubau Jerusalems erst im 20. Regierungsjahr Arthahsasthas, also 445 v.u. Z., zu suchen ist (Neh. 1-3). Diese Jahreszahl 455 v. u. Z., welche der WT-„Sklave" als Datierung für den Mauerbau angibt, ist reine WT-Erfindung und damit als unseriös abzulehnen. So beginnen demnach die siebzig Jahrwochen im siebenten Herrschaftsjahr Arthahsasthas, also 458/57 v.u. Z. und diese Tatsache ermöglicht es, den Erscheinungstermin Jesu Christi genau zu ermitteln. Angesichts dieser von der WTG betriebenen Datenmanipulierung und -verfälschung stellt sich dem aufmerksamen und an der Wahrheit interessierten Bibelleser die Frage: Mit wem soll man nun den WT „Sklaven" vergleichen? Vielleicht mit dem Fürsten von Tyrus, von dem es heißt:

„Weil sich dein Herz überhebt und spricht: Ich bin ein Gott, und sitze auf einem Göttersitz mitten im Meer, während du doch ein Mensch und nicht Gott bist; dennoch überhebt sich dein Herz, als wäre es eines Gottes Herz -, siehe, du hälst dich für klüger als Daniel, daß dir nichts verborgen sei, und durch deine Klugheit und deinen Verstand habest du dir Macht erworben und Schätze von Gold und Silber gesammelt und habest in deiner großen Weisheit durch deinen Handel deine Macht gemehrt; nun bist du so stolz geworden, weil du so mächtig bist;…" (Hes. 28:2-5)?
-MSH-

ZUR JETZIGEN WEITERVERSCHIEBUNG
AUF DIE NÄCHSTE GENERATION
Mit der nach 1914, 1925 und 1945 letzten Täuschung der Hoffnung auf 1975 als Beginn des Tausendjahrreiches hat sich das gesamte WT-Endzeitwerk endgültig als Fehlschlag erwiesen. Für alle Betroffenen stehen also grundsätzliche Änderungen an. Neue mögliche Termine, 1994, 1996 oder 2000 machen das nur dringlicher. Über 100 Jahre geht der WT-Mißbrauch von Matthäus 24:34 nun schon! Damit hat die WTG jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit endgültig verspielt.

WAS BEDEUTET ES, CHRIST ZU SEIN?
JESUS CHRISTUS sagt in der Bibel über seine wahren Nachfolger:
„Sie sind kein Teil der Welt, so wie auch ich kein Teil der Welt bin" (Johannes 17:16).
Die ersten Christen hielten sich in vielerlei Hinsicht eng an die christlichen Gebote und an das Beispiel, das Jesus Christus ihnen gab. Joh. 18:36; Offb. 3:7-12; 3:14-18; Apg. 17:11. In der zuletzt aufgeführten Bibelstelle heißt es:
„Diese nun waren edler gesinnt (die Beröer) als die zu Thessalonich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften forschten, ob sich diese Dinge so verhielten."

Das ist eine Bibelstelle, die leider zu oft von der WTG mißbraucht wird, um alle, die ihr hörig sind, dazu anzuhalten, mehr den Wachtturm zu studieren, nicht etwa die Bibel. Die Bibel selbst studieren ohne WTG-Anleitung kann sogar zum Gemeinschaftsentzug führen. Die vielen Gemeinschaftsentzüge im Bethel in Brooklyn, die in letzter Zeit aus diesem Grunde vorgenommen wurden, beweisen es eindeutig!

Darüber sollte jeder Zeuge Jehovas einmal unvoreingenommen nachdenken und er wird nicht umhinkommen zuzugeben, daß die WTG ein falsches Spiel treibt. Auch gab es unter den ersten Christen viele Arme. Offenbarung 2:9 beweist es:
„Ich kenne deine Drangsal und Armut …" Die ersten Christen hielten sich auch streng an Römer Kapitel 13 und gaben dem Kaiser, was des Kaisers ist. Sie waren dem Staat untertan, überprüften täglich in der Bibel, ob ihre Handlungsweise richtig war (Apg. 17:11) und waren zumeist sehr arm, wie bereits in Offenbarung 2:9 angeführt. Wie sieht es nun aber heute bei den Zeugen Jehovas aus, die ja von sich behaupten, sie handeln genauso und seien die wahren Nachfolger Jesu Christi? Halten sie sich jederzeit an die Worte Jesu Christi in Matthäus 6:33.
„So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und seine Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese Dinge werden euch hinzugetan werden."

Wie steht es in dieser Sache mit den Ältesten, die ja der Versammlung Vorbild sein sollen?
Sie predigen den Interessierten und den einfachen Verkündigern in der Versammlung das, was laut Bibel für wahre Christen gefordert wird, wie zum Beispiel die Freizeit für den Predigtdienst einsetzen, möglichst den Pionierdienst aufnehmen und sich mit dem Notwendigsten zufrieden geben und nicht nach materiellen Dingen streben, wie etwa Überstunden machen, sich mit Kleidung und Obdach zufrieden geben usw. (Matthaus 6:25,26).

Was aber sieht man, wenn man sich gerade die Predigtdienstberichte aus den meisten Versammlungen in der DDR ansieht? Es ist geradezu erstaunlich, wie wenig Zeit die Ältesten für den Predigtdienst einsetzen. Meist sind es die einfachen Verkündiger, insbesondere die, die an materiellen Dingen wenig besitzen, die die Hauptarbeit leisten. Haben die Ältesten soviel mit anderen Aufgaben in der Versammlung zu tun, wie so oft von ihnen behauptet wird?

Ihnen sei zugestanden, in gewissem Maße schon, aber wie sieht oft die Wirklichkeit aus? So: gibt es viele Alteste, die in ihren Betrieben dafür bekannt sind, regelmäßig, ja oft mehr als sogenannte „Weltmenschen", Überstunden machen. Was kommt dabei heraus? Die meisten Altesten sind PKW-Besitzer, oft fahren sie teure Wagen, wie Dacia, Shiguli usw. Als Entschuldigung wird dann angeführt, dieser Wagen sei unerläßlich für den Predigtdienst. Nur wie wollen sie es rechtfertigen mit dem geringen Aufwand an Predigtdienststunden?

Eigentlich müßten sie doch gerade dadurch, daß sie mit einem guten Auto schneller an ihren Bestimmungsort gelangen, mit ihrem Stundenanteil. einsam an der Spitze der Versammlung stehen.
Nicht viel anders sieht es aus mit der Wohnraumgestaltung, denn bei vielen Ältesten ist zu beobachten, daß sie sich alle 5 bis 7 Jahre eine neue Wohnungseinrichtung zulegen. Ist das zu schaffen mit nur einem Mindestaufwand an Arbeitsstunden? Wohl kaum. Es ist außerdem für die Altesten sehr gut möglich Geld aus der „GH" abzuzweigen, was sich die einfachen Verkündiger vom Munde abgespart haben. Einige Beispiele in der DDR beweisen es eindeutig. Den einfachen Verkündigern aber wird gesagt, sie sollen als Christ ehrlich leben.

In den kapitalistischen Ländern, in der BRD beispielsweise, legt die WTG ihr Geld in Prunkbauten wie Selters/Taunus an und hat dort bei den erforderlichen Arbeiten viele Zeugen Jehovas für ein Taschengeld beschäftigt. Sie denken gar nicht daran, daß Harmagedon so schnell kommt wie sie es selbst verkündigen. Sie planen viel weiter voraus. Das einfache „Fußvolk" wird dabei regelrecht zum Narren gehalten. Ebenso die meisten wohlhabenden Ältesten in der DDR; wenn sie wirklich glauben, daß Harmagedon schon morgen kommt, warum legen sie dann noch kurz vor Toresschluß soviel Wert auf materielle Dinge?

Allen sei gesagt, wer diese Dinge bei WTG-Ältesten beobachtet; denke an die Worte aus Matthäus 23:3:
„Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen es wohl, handeln aber nicht entsprechend."
Es ist traurig genug, daß diese Worte einst auf die Pharisäer und Schriftgelehrten gemünzt, heute auf die WTG-Ältestenschaft angewandt werden müssen. So sei allen, die nicht entsprechend handeln, gesagt: „WAS DER MENSCH SÄT, WIRD ER AUCH ERNTEN."
(Galater 6:7)
-RSW-

DIE DIENSTBERICHTTABELLE
Zeugen schreiben uns
NACH dem Durchstudieren. des WT Nr. 1/85 stellte ich wiederum fest, daß einiges seines Inhalts eines besonderen Interesses würdig ist und somit nicht nur mündliche Kommentare auf seine Studienfragen, sondern ebenfalls schriftliche angebracht sind, was wohl ein besserer Beweis eines gründlichen Wachtturm-Studiums ist.
So wird dem aufmerksamen Studierer zuerst die umfangreiche Dienstberichttabelle ins Auge fallen.

Demjenigen, der sie versteht und das sind ja wohl Zeugen Jehovas - kann .sie sehr aufschlußreich sein. Interessiert es ihn doch, wieviel geistige Brüder er doch schon auf der Erde hat und unter welchen Völkern die meisten zu finden sind. Erfreut stelle ich fest - die Tabelle beweist es - daß doch die meißten ZJ unter den typisch christlichen Nationen zu finden sind und verhältnismäßig wenig unter Völkern anderer Religionsgemeinschaften. Das moslemische Bangladesh z.B. schneidet da ganz schlecht ab: 1:5000000 im Gegensatz z.B. zum katholischen Italien mit 1: 500 ungefähr. Woran liegt das, wie kann man sich das erklären?

In Bangladesh, glaube ich, hätte auch ich als ZJ wohl keinen Erfolg, „wie z. B. im eigenen Land, wo schon andere christliche Konfessionen vor ZJ ihre eigene Pionierarbeit geleistet haben und wir sozusagen auf fremden Grund bauen. Sollten, in Anbetracht dessen, ZJ in solch schwierigen Ländern wie Bangladesh nicht lieber aufgeben und warten bis die sog. Christenheit ihre Missionare dorthin schickt und Vorarbeit leistet, oder besser noch, sie zur Hilfe rufen, sie hätten bestimmt mehr Erfolg. Und wir ZJ könnten dann den Rest geben. 0,5 % ließe sich dann bequem rausschlagen! Aber was lese ich da noch im WT, was im Abschnitt 7, Seite 19 steht:
Die Christenheit sagt keinen Ton über die herrliche gute Botschaft? Sie haben keine Hoffnung für die Zukunft? Sie geben kein Zeugnis? Ihnen wäre das aufregendste Ereignis der ganzen Geschichte entgangen - nämlich das Kommen des Sohnes des Menschen in Königreichsherrlichkeit usw.?

Das ist doch glatte Verleumdung! Bis auf den letzten Satz stimmts doch gar nicht. Ich selbst bin im katholischen Glauben aufgewachsen und erzogen worden. Sie lehrte mich, an Gott zu glauben und ihn zu fürchten. Ohne sie wäre ich heute wohl kaum ein Zeuge Jehovas.
Und was das zweite betrifft, das aufregendste Ereignis, so ist das ZJ ja auch entgangen: Erstens, weil es Zeugen Jehovas namentlich erst seit 1931 gibt (bis dahin waren es Bibelforscher) und zweitens wurde erst viele Jahre später als 1914 durch den Wachtturm gelehrt, daß Jesus Christus schon seit 1914 als König herrscht usw. Aus welchen Schlußfolgerungen man zu dieser Feststellung kommen konnte, ist ein Rätsel und mir auch, aber das ist nicht so schlimm. Viel schlimmer ist, daß durch die Wachtturm-Gesellschaft in ihrer Literatur und ihren Predigten immer wieder andere, besonders christliche Religionen schlechtgemacht und verleumdet werden. Völlig zu Unrecht. Denn sie sind es doch, die Zeugen Jehovas den Boden vorbereiten für ihr Wirken. Und so bestätigt sich das, was der Apostel Paulus an die Korinther schrieb, nämlich, daß einer pflanzt, ein anderer begießt, doch Gott ist es, der es wachsen läßt, oder nach meinem Verständnis: Gott duldet, daß es so ist. Aber ich glaube nur bis zur Zeit der Ernte, um dann einem jeden seinen Lohn zu geben. Doch Verleumder werden für ihr negatives Wirken wohl auch einen negativen Lohn empfangen, d.h. werden zahlen müssen.

Aber der Gipfel der Dummheit der Wachtturm-Redakteure zeigt sich auf Seite 27, wo die Äußerung einer Pionierin aus Sierra Leone wie folgt wiedergegeben ist:
„Ich habe mir den Pionierdienst erwählt, weil der Besuch einer höheren Schule oder einer Universität eine Verschwendung wertvoller Zeit wäre, die man besser dazu nutzen kann, aufrichtigen Menschen zu helfen, eine genaue Erkenntnis über Jehova und seinen Sohn Jesus Christus zu erlangen, bevor das Ende kommt."
Wahrhaft sehr weise! Nichts ist dagegen einzuwenden, anderen behilflich zu sein Erkenntnis zu erlangen, doch sich so negativ über Schulbildung zu äußern kann nur der, der selbst keine Bildung hat.
„Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube" sagte Jesus.
Ja, und wenn ein Schafskopf einen anderen Schafskopf lehren will, was kommt da heraus?
Wohl zwei Schlauköpfe, die dann andere für dümmer halten als sich selbst. Guten Tag!
-J. M .-

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EIN WEITERER BRIEF AUS GREIFSWALD
Durch einen Zufall ist mir ihre „'Monatszeitschrift „Christliche Verantwortung" in die Hände gefallen. Mit großem Interesse mich, für meine Probleme ist. habe ich sie gelesen, ja ich muß sagen, habe ich sie studiert. Ich hatte mich hier in Greifswald der Gemeinde Jehovas angeschlossen, da ich hoffte und glaubte, ihre Gemeinschaft, ihre Gespräche usw. würden mir Verständnis, Hilfe und Zuversicht für mein weiteres Leben geben. Durch das Studium Ihrer Zeitung bin ich jetzt in argen Zweifel über diese Gemeinde gekommen und habe mich auf der Suche nach der Wahrheit von ihr gelöste Ich hatte mich der Bibel als das Buch für mein Leben zugewandt und von CV mich Jehovas Willen untergeordnet. Zweifel habe ich jetzt deshalb, weil ich feststellte, daß Unterordnung mehr gefordert haben, war als Zuversicht und Hilfe für mich. Ich gewann den Eindruck, daß die Prediger des Wortes Jehovas in diesem Sinne nicht ehrlich waren.

Leider weiß ich nun nicht, ob die „Christliche Verantwortung" der richtige Weg für mich, für meine Probleme ist.
Ich habe einen Jungen, mit dem ich viele Sorgen habe, da er krank ist. Für ihn brauche ich viel Kraft. Wer kann mir die geistige Kraft geben? Vielleicht die Gemeinschaft der „Christlichen Verantwortung"? Ich bin auf der Suche nach dem ehrlichen Glauben. Bitte helfen Sie mir.
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.
Frdl. Ingrid L.

CV-Anmerkung:
Ingrid L. wurde durch die Geschwister von CV besucht und betreut, wie alle ZJ oder ehemalige ZJ, die sich an CV um Hilfe wandten. Kein Zeuge Jehovas muß mehr Angst haben, daß er bei einem Austritt aus der WTG oder einem „Gemeinschaftsentzug" allein und verlassen ist.
Die Geschwister von CV sind für ihn da!

„Christliche Verantwortung": Herausgeber Henry Werner; DDR 6500 Gera, Otto-Dix-Str. 6
Preis: 0,20 M.; :Jahresabonnement: 2.- M. Versand auch kostenlos
Konto-Nr.: 4564-30-1952; Genossenschaftskasse für Handel und Gewerbe, Gera

A 967/85 V 7 1 1092 N 2

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