Kommentare zu den eingescannten CV Ausgaben
CV 120
Ein Zitat aus dieser Ausgabe, mehr von der charakteristischeren Art:
"Die Verantwortlichen wissen ganz genau, daß der Welt verkündigt wurde: 1975 beginnt die Tausendjahrherrschaft Christi und das Königreich Gottes auf Erden, womit zu diesem Zeitpunkt 1975 die Harmagedon-Weltvernichtung eine vollzogene Tatsache ist. Alle WTG-Verantwortlichen bzw. WT-Sudienleiter aus jener Zeit, die das heute bestreiten, lügen. Ihre eigenen Studienmaterialien von damals überführen sie. Es ist abstoßend, wie überall derartig gelogen wird, wobei sogar die Frechheit zu verzeichnen ist, daß die eigenen früheren Studienmaterialien vor anderen einfach als möglicherweise gefälscht bezeichnet werden, um einen Kritiker abzuwürgen. Wir wollen unserem Bruder ... jedoch gern unterstellen, daß er irgendwelche Einzelheiten nicht genügend kannte, bekannte er doch u. a. auch "leider kein leitender Zeuge Jehovas mehr zu sein". Wir möchten dieses "leider" in unserem Sinne positiv deuten. Denn die Organisation betreibt praktisch auch eine Art "Sippenhaft", wo es in der Familie, mit der Frau, mit dem Mann oder mit den Kindern nicht so verläuft, wie ihre "Ratschläge" verlangen."
Politische Apathie als systemerhaltende Stütze. Genau das ist ja der politische "Marktwert" der Zeugen Jehovas - die Förderung der politischen Apathie.
Darauf wird auch in dieser CV-Ausgabe eingegangen. Ein Zitat dazu:
"Es handelt sich um die vom amerikanischen Großbanken-Präsidenten M. D. Rockefeller gegründete Trilateral Commission zur Koordination der Wirtschaftspolitik der drei (tri) wichtigsten Zentren des entwickelten Kapitalismus, nämlich der USA, Westeuropas und Japans. In einem 1975 veröffentlichten Bericht "The Crisis of Democracy" (Die Krise der Demokratie), Bericht an die Trilaterale Kommission, New York University Press 1975, mit Namenlisten der amerikanischen, europäischen und japanischen Kommissionsmitglieder, wurden die Ziele und Strategien genannt, die insbesondere in geistiger oder ideologischer Hinsicht verfolgt werden.
Es geht um ein koordiniertes Auftreten gegen alle Linkstendenzen in der westlichen Welt wie auch in den Entwicklungsländern, in der "dritten Welt". Als ideal gilt der Trilateral Commission ein Zustand, in dem die Exekutive mit einer relativ kleinen Zahl von "Wall Street lowyers and bankers" regiert, ungestört von den großen Massen, deren politische Apathie durchaus als systemstabilisierend und daher erwünscht gilt. Weniger Subversive oder Rebellen seien hierfür die Gefahr. Bedrohlich sei in erster Linie dafür eine gut geschulte, informierte und daher ihrer Lage bewußt gewordene demokratische Mehrheit, die gar. nicht, erst zustande kommen dürfe. (S. 98, 182). Zu den aktivsten amerikanischen Mitgliedern der Trilateralen Commission gehören u. a. USA-Präsident Carter selbst, sowie sein Sicherheitsberater Brcezinski, vormals Direktor eines maßgeblichen USA-Instituts "zur Erforschung des Kommunismus". Im Interesse dieses "Idealzustandes" wurde mit besonderer Vehemenz u. a. den Intellektuellen der Kampf angesagt, die die erwünschte politische Apathie der Massen überwinden wollen. (Nach: Who's afraid of d'emocracy? Über Präsident Carters ideologischen Hintergrund. In: Reformatio, Ev. Zeitschr. f. Kultur und Politik, Febr. 1977 Bern/Schweiz).


CV Christliche Verantwortung
Informationen zu christlichem Wandel und vermehrtem Verständnisvermögen
- 1. Thess. 4:12, 1. Kor. 14:20 -
Begründet von Willy Müller, GD, Gera/Thür., DDR
DIE MISSION VON CV
Ist Wegbereitung und Auferbauung in christlicher und sozialer Mitverantwortung und tätiger Nächstenliebe hier und heute. Dies erfolgt in besonderem Hinblick auf die von der Wachtturm-Gesellschaft (WTG), USA, geleiteten Gemeinschaft der Zeugen Jehovas und ihrer haltlosen Weltendeverkündigung. Diese Mission geht aus von Tradition und Bedeutung der internationalen Bibelforscherbewegung und dient der Hinführung in die Nachfolge Jesu, der Bildung und Tätigkeit freier christlicher Gemeinden sowie christlicher und mitmenschlicher Verständigung und aktueller Information. Wir rufen zur Mitarbeit

Nr. 120 Gera Juli 1979

Christliche Verantwortung 1979 Teil II

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