7703.jpg (177463 Byte)

Warum das Namenkirchentum zusammenbricht

Das Papsttum, die vorherrschende Macht im Evangelium-Zeitalter, erklärt den Mord für erlaubt: „Jemand, der vom Papst mit dem Kirchenbann belegt ist, darf überall Ungestraft getötet werden, weil der Papst eine indirekte Gerichtsbarkeit über die ganze Welt besitzt, selbst in weltlichen Dingen". So erklärt nämlich Dens, eine römisch-katholische Autorität, in seiner „Theologischen Moral". Papst Gregor VII. (auch der „Heilige" Hildebrand genannt, 1020—1085) proklamierte, daß es kein Mord ist, eine mit dem Kirchenbann belegte Person zu töten. Hierüber sagte der britische Lord Acton in der Zeitung London Times vom 26. Juli 1872: „Dieser Grundsatz hat seit 700 Jahren bestanden und ist noch immer ein Teil des römischen Kirchenrechtes. Einer der späteren Päpste hat erklärt, die Ermordung eines Protestanten sei eine so edle Tat, daß sie die Mordtat eines Katholiken sühnt und mehr als sühnt". — In seinem Werk „Katholizismus und die Republik" sagt Dr. Isaal Lansing auf Seite 272: „Alle, die irgend etwas mit dem Meuchelmord Abraham Lincolns zu tun hatten, waren römisch-katholisch. John Wiltes Booth, der die Mordtat ausführte, war römisch-katholisch; desgleichen Payne und Atseroth, ferner Dr. Nudd, der Booths verwundetes Bein verband; ebenso Garrett, in dessen Theater Lincoln getötet wurde; auch Harold war Katholik, ebenso Frau Surratt und ihr Sohn. Das Haus der letzteren in der Hauptstadt Washington war ein Sammelplatz für Katholiken und für die Jesuitenpriester. Dieses alles kam vor dem Militärgericht zutage, das einige von ihnen zum Tode verurteilte. Als John Surratt aus Washington floh, wurde er von Jesuiten in Obhut genommen und unter einem Geleit von Jesuiten nach Frankreich abgeschoben."

Das Lateran-Konzil (bestehend aus Kandidaten für den römisch- katholischen Ehrentitel von „Heiligen") fasste „folgenden Beschluß: „Katholiken, die das Kreuz zur Ausrottung von Ketzern annehmen, sollen sich desselben Sündenerlasses erfreuen und unter den, Schutze derselben Vorrechte stehen, die denen zuteil werden, welche zur Befreiung des heiligen Landes ausziehen. Wir verordnen ferner, dass alle, die sich irgendwie mit Ketzern abgeben, dem Kirchenbann verfallen sollen“. Die päpstliche Kirche erlaubt auch ihren Priestern, Verbrecher zu werden. Im Katechismus des Kirchenkonzils von Trient heißt es: „Selbst wenn das Leben ihrer Geistlichen durch Verbrechen befleckt sein sollte, so stehen sie trotzdem noch unter der Oberhoheit der Kirche, und sie verlieren deshalb keine ihrer Vollmachten, mit denen ihr priesterliches Amt sie bekleidet.“ – Erzbischof John Hughes von New York sagt: „Eine Todsünde ist das, was die Seele

7704